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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Forschung und Ergebnisse aus dem IAB"
  • Literaturhinweis

    Geringfügig Beschäftigte in deutschen Betrieben: Umstrittene Minijobs (2012)

    Hohendanner, Christian ; Stegmaier, Jens ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Jens Stegmaier (2012): Geringfügig Beschäftigte in deutschen Betrieben: Umstrittene Minijobs. (IAB-Kurzbericht 24/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Im Januar 2013 wird die steuerfreie Einkommensgrenze für geringfügig Beschäftigte um 50 Euro auf 450 Euro erhöht. Das hat die Diskussion über die sozial- und arbeitsmarktpolitische Bedeutung von Minijobs neu entfacht: Befürworter betrachten sie als wirksames Instrument für betriebliche Flexibilität und gegen Schwarzarbeit, Kritiker sehen die Minijobs als eine wesentliche Ursache für die steigende Niedriglohnbeschäftigung und Altersarmut. Auf betrieblicher Ebene wird in diesem Bericht untersucht, wie sich die geringfügige Beschäftigung entwickelt hat und inwieweit Minijobs andere Beschäftigungsverhältnisse verdrängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    What drives the demand for temporary agency workers? (2012)

    Jahn, Elke J. ; Bentzen, Jan ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Jan Bentzen (2012): What drives the demand for temporary agency workers? In: Labour, Jg. 26, H. 3, S. 341-355. DOI:10.1111/j.1467-9914.2012.00550.x

    Abstract

    Leiharbeit hat in den letzten drei Jahrzehnten in den meisten europäischen Ländern stetig zugenommen. In der Studie wird geprüft, ob die Deregulierung der Leiharbeit für das Wachstum dieses Sektors verantwortlich ist. Weiterhin wird die Konjunkturabhängigkeit der Leiharbeit untersucht. Auf der Grundlage monatlicher Daten für Deutschland wird gezeigt, dass die kontinuierliche Liberalisierung der Leiharbeit nicht für das Wachstum des Sektors verantwortlich ist. Die Analyse ergibt vielmehr, dass Leiharbeit ein zyklisches Verhalten aufweist und mit wichtigen ökonomischen Indikatoren in Echtzeit korreliert. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Flexible forms of employment: boon and bane (2012)

    Jahn, Elke ; Riphahn, Regina T. ; Schnabel, Claus ;

    Zitatform

    Jahn, Elke, Regina T. Riphahn & Claus Schnabel (2012): Flexible forms of employment. Boon and bane. (LASER discussion papers 62), Erlangen, 11 S.

    Abstract

    "In recent decades, economic policy makers across Europe have sought to increase labour market flexibility by promoting the use of temporary employment. Four articles in a Feature forthcoming in the Economic Journal (which is based on a IAB/LASER workshop) provide new results on how fixed-term and agency work contracts affect firm productivity and how the segments of two-tier labour markets interact. This paper points to a possible trade-off between efficiency and equity when deregulating labour markets. Taken together, the evidence presented in this Feature suggests that flexible forms of employment can be both a boon and a bane for labour markets and for society as a whole." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Leistungsansprüche bei kurzen Beschäftigungszeiten: Arbeitslosengeld - wie lange man dafür arbeiten muss (2012)

    Jahn, Elke ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Gesine Stephan (2012): Leistungsansprüche bei kurzen Beschäftigungszeiten: Arbeitslosengeld - wie lange man dafür arbeiten muss. (IAB-Kurzbericht 19/2012), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Rahmenfrist und Anwartschaftszeit sind wichtige Gestaltungselemente in der Arbeitslosenversicherung. Da der Anteil flexibler Erwerbsformen immer weiter steigt, ist die Absicherung der Kurzzeitbeschäftigten bei Arbeitslosigkeit in den Fokus der Politik gerückt. Wie sich Veränderungen von Rahmenfrist und Anwartschaftsdauer für diese Gruppe auswirken, wird in diesem Kurzbericht theoretisch und empirisch untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? (2012)

    Jahn, Elke ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Michael Rosholm (2012): Is temporary agency employment a stepping stone for immigrants? (IZA discussion paper 6405), Bonn, 8 S.

    Abstract

    "We investigate whether agency employment is a bridge into regular employment for immigrants to Denmark using the timing-of-events approach. We provide evidence of large positive in-treatment effects, particularly for non-western immigrants and immigrants arriving during childhood. Post-treatment effects are fairly high for male non-western immigrants and immigrants from Eastern Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld (2012)

    Koller, Lena ; Rudolph, Helmut; Neder, Nadja; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Koller, Lena, Nadja Neder, Helmut Rudolph & Mark Trappmann (2012): Selbstständige in der Grundsicherung: Viel Arbeit für wenig Geld. (IAB-Kurzbericht 22/2012), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Von den erwerbstätigen Arbeitslosengeld-II-Empfängern, den sogenannten Aufstockern, üben fast zehn Prozent eine selbstständige Tätigkeit aus. Das zeigt, dass auch selbstständige Tätigkeiten nicht immer ein bedarfsdeckendes Einkommen sichern. Da die Zahl der selbstständigen Aufstocker in den letzten Jahren stetig zugenommen hat, ist diese bisher relativ wenig beachtete Gruppe Gegenstand des Berichts: Wer sind die selbstständigen Aufstocker, was und wie viel arbeiten sie und welche Einkünfte erzielen sie daraus?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Koller, Lena ; Trappmann, Mark ;
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  • Literaturhinweis

    Dient die Arbeitnehmerüberlassung für Langzeitarbeitslose als Brücke in nachhaltige Beschäftigung? (2012)

    Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian (2012): Dient die Arbeitnehmerüberlassung für Langzeitarbeitslose als Brücke in nachhaltige Beschäftigung? In: Sozialer Fortschritt, Jg. 61, H. 8, S. 190-197., 2012-05-31. DOI:10.3790/sfo.61.8.190

    Abstract

    "Dieser Beitrag untersucht mittels verschiedener Propensity Score Matching-Verfahren, ob und in welchem Maße eine Tätigkeit in der Zeitarbeitsbranche für langzeitarbeitslose Frauen und Männer als Brücke bzw. Sprungbrett in stabile Beschäftigung außerhalb der Branche dient. Von besonderem Interesse ist dabei, wie sich die im Jahr 2008 beginnende Wirtschaftskrise auf die Beschäftigungschancen von ehemals Langzeitarbeitslosen auswirkt. Obwohl die gemessenen Effekte nicht sehr hoch sind, belegen die Ergebnisse eindeutig die Brückenfunktion der Arbeitnehmerüberlassung vor der Krise. Mit dem Einsetzen der Wirtschaftskrise ist zu beobachten, dass sich die Beschäftigungschancen vermindern und Zeitarbeit v. a. für Männer bei schlechter konjunktureller Lage nur eingeschränkt als Brücke in stabile, reguläre Beschäftigung dienen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Wie wichtig ist Zeitarbeit für den deutschen Arbeitsmarkt? (2012)

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Möller, Joachim, Ulrich Walwei & Kerstin Ziegler (2012): Wie wichtig ist Zeitarbeit für den deutschen Arbeitsmarkt? In: A. Dinges, H. Franken, G. Breucker, V. Calasan & C. Speidel (Hrsg.) (2012): Zukunft Zeitarbeit : Perspektiven für Wirtschaft und Gesellschaft, S. 33-53. DOI:10.1007/978-3-642-24221-2_4

    Abstract

    "Die Zeitarbeit boomt, in Deutschland noch mehr als in anderen Ländern. Allein in der vergangenen Dekade hat sich die Zahl der Leiharbeiternehmer fast verdreifacht. Die wachsende Bedeutung des Zeitarbeitssektors wird öffentlich äußerst kontrovers diskutiert. Für die Protagonisten der Zeitarbeit hat sich die umfassende Deregulierung im Zuge der Hartz-Reformen gelohnt. In einer globalisierten Welt, in der es immer mehr darauf ankommt, schnell auf Nachfrageimpulse oder Produktionsänderungen reagieren zu können, hat sie den Betrieben ein Instrument an die Hand gegeben, das hohe Flexibilität beim Personaleinsatz erlaubt. Damit können Wettbewerbspositionen verbessert und Marktanteile ausgebaut werden. Zeitarbeit verringert die Such- und Fluktuationskosten. Zugleich ermöglicht sie die Heranführung auch wettbewerbsschwacher oder stigmatisierter Gruppen und schafft einen Zugang zum Arbeitsmarkt. Für die Gegner ist Zeitarbeit Teufelswerk. Sie sei ein Einfallstor für eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und für "Lohndumping". Zeitarbeit trage zur Prekarisierung der Beschäftigung bei und verdränge "gute" Arbeit, also unbefristete Jobs mit annehmbaren Arbeitsbedingungen und stabiler Perspektive. Anstatt zur Integration führe sie auf dem Arbeitsmarkt zu Drehtüreffekten und in der Gesellschaft zur Exklusion. Zudem werde durch die Zeitarbeit Beschäftigung in den Entleihbetrieben ersetzt.
    Die AutorInnen geben einen Überblick zur Entwicklung dieser Beschäftigungsform, zur betrieblichen Nutzung der Zeitarbeit, befassen sich mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Leiharbeit und mit den Perspektiven der Zeitarbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Joachim; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Topographie der Leiharbeit: Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform (2012)

    Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2012): Topographie der Leiharbeit. Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 146), Berlin: Edition Sigma, 303 S.

    Abstract

    "Leiharbeit ist ein arbeitspolitisches Problem erster Güte. Zwar ist die Zahl der Leiharbeiter nicht überwältigend groß, doch ist es dieser Beschäftigungsform gelungen, die einfache Arbeit in den industriellen Kernsektoren weitgehend zu übernehmen. Dabei müssen Leiharbeitnehmer gegenüber der Stammbelegschaft deutliche Nachteile in Kauf nehmen, denen nur wenige Vorteile gegenüberstehen - etwa eine leicht erhöhte Chance, einen Dauerarbeitsplatz zu finden. Der Autor durchleuchtet in diesem Buch nicht nur die Leiharbeitsbranche mit ihren sozialhistorischen Entstehungszusammenhängen und relevanten Akteuren, sondern auch die Betriebe, die Leiharbeiter einsetzen. Dabei zeigen sich höchst unterschiedliche Einsatzformen der Leiharbeit: von unproblematischen kurzfristigen Vertretungen bis zur dauerhaften Veränderung der Belegschaftsstruktur durch den Einsatz flexibel-prekärer Beschäftigung, die letztlich die soziale Einbettung von Arbeit, wie sie sich im 20. Jahrhundert entwickelt hat, gesellschaftlich in Frage stellen und soziale Spaltungsprozesse auslösen oder vertiefen könnte. Diesem Trend entgegenzuwirken ist eine genuin politische, auch gewerkschaftspolitische Aufgabe." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Eine Strategie oder viele Strategien?: zur Polyvalenz flexibler Beschäftigungsformen im betrieblichen Einsatz am Beispiel der Leiharbeit (2012)

    Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2012): Eine Strategie oder viele Strategien? Zur Polyvalenz flexibler Beschäftigungsformen im betrieblichen Einsatz am Beispiel der Leiharbeit. In: A. Krause & C. Köhler (Hrsg.) (2012): Arbeit als Ware : zur Theorie flexibler Arbeitsmärkte, S. 163-183, 2011-07-04.

    Abstract

    "Flexible Beschäftigung ist auf dem Vormarsch. Sie stellt noch keineswegs die Mehrheit der Beschäftigungsverhältnisse, ist aber nicht mehr allzu weit davon entfernt. Dies ist nach immerhin mehr als drei Jahrzehnten wissenschaftlicher und politischer Debatten um die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses mehr denn je eine Herausforderung für die Arbeitspolitik. Leiharbeit stellt dabei, ungeachtet ihrer bisherigen numerischen Begrenztheit auf weniger als eine Million Beschäftigte, einen Kristallisationspunkt der politischen Auseinandersetzungen um flexible Beschäftigung dar: Einerseits werden ihr außergewöhnliche Kräfte zur Heilung des Arbeitsmarktes und zur betrieblichen Flexibilisierung zugeschrieben (Bender 1997; Klös 2000; zuletzt und schon vorsichtiger Spermann 2011), andererseits wird in ihr eine Erhöhung des Prekaritätsrisikos für die Betroffenen und eine Bedrohung gesellschaftlicher Standards von Arbeit, ja ein Risiko der Desintegration der Arbeitsgesellschaft gesehen. Der folgende Beitrag möchte zeigen, dass verschiedene Strategiemuster den Einsatz von Leiharbeit prägen, mit jeweils unterschiedlicher Rolle der Leiharbeit im betrieblichen Flexibilisierungskonzert und mit gewissen Unterschieden hinsichtlich der Risiken und Chancen für die betroffenen Arbeitnehmer. Auf dieser Basis sollen Schlüsse auf die tatsächliche arbeits- und flexibilitätspolitische Rolle der Leiharbeit gezogen werden." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung, Arbeit und Unternehmertum in deutschen Kleinbetrieben: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2010 (2011)

    Bechmann, Sebastian; Dahms, Vera; Möller, Iris ; Frei, Marek; Leber, Ute; Fischer, Agnes;

    Zitatform

    Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Agnes Fischer, Marek Frei, Ute Leber & Iris Möller (2011): Beschäftigung, Arbeit und Unternehmertum in deutschen Kleinbetrieben. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2010. (IAB-Forschungsbericht 07/2011), Nürnberg, 110 S.

    Abstract

    "Die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen, dass sich kleinere Betriebe in vielen Punkten von größeren Betrieben unterscheiden. Unterschiede in der Beschäftigten- und Eigentümerstruktur zeigen sich darin, dass kleinere Betriebe seltener wissensintensive Arbeitsplätze anbieten als größere Betriebe bzw. mehrheitlich eigentümergeführt sind und meist als eigenständige Unternehmen ohne weitere Niederlassungen am Markt auftreten. Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zeigen sich vor allem in einem geringeren Produktivitäts- und Lohnniveau, aber auch in der geringeren Exportquote der kleineren Betriebe.
    Die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen darüber hinaus, dass der Beschäftigungsanstieg im Jahr 2010 - die Zahl der Beschäftigten erreichte einen Höchststand seit der deutschen Wiedervereinigung - sehr stark vom Beschäftigungswachstum bei den Kleinstbetrieben getragen wurde. Der Beschäftigungsanstieg wiederum führte zu einer steigenden Nachfrage nach Fachkräften. Der Fachkräftebedarf und ebenso das Ausmaß der Schwierigkeiten, Fachkräftestellen zu besetzen, waren ähnlich hoch wir vor der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009. Vor allem kleinere Betriebe hatten Schwierigkeiten, Fachkräftestellen neu zu besetzen.
    Unterschiede zwischen kleineren und größeren Betrieben gab es auch in der Art der Nutzung von befristeten Arbeitsverträgen sowie von Leiharbeitern. Von den kleineren Betrieben nutzte nur ein geringer Teil befristete Arbeitsverträge oder Leiharbeiter. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen sind die Motive für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge in allen Betriebsgrößenklassen ähnlich. Vor allem der zeitlich begrenzte Bedarf an Arbeitskräften wurde genannt. Insgesamt deuten die Befunde darauf hin, dass befristete Beschäftigung für die Mehrheit der befristet Beschäftigten keine Brücke in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis im Einstellungsbetrieb darstellt.
    Zwischen kleineren und größeren Betrieben gibt es Unterschiede auch bei den Arbeitszeitregelungen. Die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit ist in kleineren Betrieben länger als in größeren Betrieben. Auftragsspitzen werden nach wie vor gerne mit Überstunden bewältigt, insbesondere in größeren Betrieben. Wegen der oftmals fehlenden Möglichkeit, geleistete Überstunden mit Freizeit auszugleichen, führen Überstunden vor allem in kleineren Betrieben langfristig zu einer Erhöhung der Jahresarbeitszeit. Im Vergleich zu größeren Betrieben bilden kleinere Betriebe seltener aus und haben zudem häufiger Schwierigkeiten, die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Das Gros der Ausbildungsabsolventen blieb nach Abschluss der Ausbildung auch im Jahr 2010 im eigenen, ausbildenden Betrieb. Kleinere Betriebe hatten also nicht nur größere Schwierigkeiten bei der Gewinnung von neuen Arbeitskräften und Fachkräften, sondern auch beim Halten von Fachkräften und Weiterbeschäftigen von frisch ausgebildeten Fachkräften. Hinzu kommt, dass kleinere Betriebe seltener weiterbilden als größere Betriebe. Gleichwohl ist der Anteil von Mitarbeitern mit Weiterbildung ähnlich hoch.
    Auch Innovations- und Investitionsaktivitäten sind sehr stark von der Betriebsgröße auf der einen Seite und FuE-Aktivitäten auf der anderen Seite abhängig. Größere Betriebe sowie Betriebe mit FuE-Aktivitäten innovieren häufiger als kleinere Betriebe bzw. Betriebe ohne FuE-Aktivitäten. Darüber hinaus investieren größere Betriebe häufiger als kleinere Betriebe. Bei Betrachtung der Investitionen pro Beschäftigten in den investierenden Betrieben zeigen sich aber keine Unterschiede zwischen den einzelnen Betriebsgrößenklassen. Der Fremdkapitalbedarf bei kleineren Betrieben ist höher als bei größeren Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Möller, Iris ; Leber, Ute;
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  • Literaturhinweis

    Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt?: die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt (2011)

    Brinkmann, Ulrich; Scherschel, Karin; Eversberg, Dennis ; Kupka, Peter ; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen; Ehlert, Christoph;

    Zitatform

    Brinkmann, Ulrich, Christoph Ehlert, Dennis Eversberg, Jochen Kluve, Peter Kupka, Sandra Schaffner & Karin Scherschel (2011): Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt? Die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. (IAB-Bibliothek 328), Bielefeld: Bertelsmann, 207 S. DOI:10.3278/300743w

    Abstract

    "Der Band dokumentiert die Umsetzung und die Wirkungen eines Modellprojekts, dessen Ziel es war, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen durch eine Kombination von Leiharbeitseinsätzen, Qualifikationsphasen und individuellem Coaching in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt wurde in mehreren SGB-II-ARGEn in Kooperation mit einem überregionalen Leiharbeitsunternehmen durchgeführt. Einführend geben Standortanalysen einen Überblick über Situation und Entwicklung der lokalen Arbeitsmärkte in den Untersuchungsregionen. Die folgenden Implementationsstudien beschreiben das Zusammenwirken der Elemente Zeitarbeit, Qualifizierung und Coaching in der Praxis, außerdem werden Überlegungen zum Funktionieren dieser Form einer Public Private Partnership angestellt. Des Weiteren untersuchen die Autoren den Einfluss der Maßnahme auf Motivation und Kompetenzen der teilnehmenden Jugendlichen. Es wird eine Typologie entwickelt, die den Umgang von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Herkunft mit den Anforderungen und Angeboten der Maßnahme reflektiert. Schließlich wird die Wirkung des Projekts im Hinblick auf Übergänge in den Arbeitsmarkt insgesamt und an den einzelnen Standorten analysiert. Bilanzierend ergibt sich das Bild, dass die Umsetzung von den unterschiedlichen teils konfligierenden Interessen der Kooperationspartner sehr stark geprägt war. Dies führte dazu, dass die eigentliche Zielgruppe nur zum Teil erreicht wurde, dass die Qualifizierungsanteile nicht so funktionierten wie geplant und dass auch das Coaching teilweise problematisch war. Dennoch gab es durchaus Erfolge der Maßnahme, nämlich dort, wo diese komplett durchlaufen wurde und ein relativ hohes Maß an Kontinuität sowohl bei den Arbeitseinsätzen als auch bei den Qualifizierungsmodulen gegeben war. Hohe Fluktuation und kurze Teilnahmedauern führten dagegen nicht zum gewünschten Ergebnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und befristete Beschäftigung: Soziale Teilhabe ist eine Frage von stabilen Jobs (2011)

    Gundert, Stefanie ; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Gundert, Stefanie & Christian Hohendanner (2011): Leiharbeit und befristete Beschäftigung: Soziale Teilhabe ist eine Frage von stabilen Jobs. (IAB-Kurzbericht 04/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Integration in den Arbeitsmarkt gilt als zentral für soziale Teilhabe und gesellschaftliche Integration. Dass die Zahl der Arbeitslosen Ende 2010 auf unter drei Millionen gesunken ist, wäre demnach ein gutes Zeichen für eine Verbesserung des Zusammenhalts in der Gesellschaft. Allerdings wird Personal immer häufiger über befristete Arbeitsverträge eingestellt oder über Zeitarbeitsfirmen ausgeliehen. Hier wird untersucht, wie sich temporäre Beschäftigung auf die subjektive Wahrnehmung der Betroffenen auswirkt: Fühlen sie sich sozial integriert oder von der Gesellschaft ausgeschlossen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gundert, Stefanie ; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Zahlen zur Befristung von Arbeitsverträgen in Deutschland: Gastbeitrag (2011)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2011): Aktuelle Zahlen zur Befristung von Arbeitsverträgen in Deutschland. Gastbeitrag. In: Soziale Ordnung, Jg. 64, H. 5, S. 16.

    Abstract

    "Zwischen 1996 und 2010 stieg der Anteil befristeter Arbeitsverhältnisse an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach Angaben des IAB-Betriebspanels von unter fünf auf etwa neun Prozent. Weit über zwei Millionen Arbeitskräfte sind heute auf Basis eines befristeten Vertrags tätig. Besonders eindrucksvoll zeigt sich die Bedeutung befristeter Verträge bei Neueinstellungen: Zwischen 2001 und 2010 sind die befristeten Neueinstellungen von 32 auf 46 Prozent angestiegen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Umfang und Bedeutung von Praktika aus betrieblicher Perspektive - Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel und der IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots: öffentliches Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags am 29. Juni 2011 (2011)

    Hohendanner, Christian ; Rebien, Martina;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Martina Rebien (2011): Umfang und Bedeutung von Praktika aus betrieblicher Perspektive - Aktuelle Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel und der IAB-Erhebung des Gesamtwirtschaftlichen Stellenangebots. Öffentliches Fachgespräch des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags am 29. Juni 2011. (IAB-Stellungnahme 06/2011), Nürnberg, 17 S.

    Abstract

    "Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zur Situation der Praktikantinnen und Praktikanten in Deutschland. Aus Sicht des IAB kommt letztlich dem Gesetzgeber die Aufgabe zu, die Vorteile 'nicht regulierter' Praktika als Suchmöglichkeit gegen die potenziellen Nachteile bei den Arbeitsbedingungen für Praktikanten beziehungsweise für junge Berufsanfänger abzuwägen. Allerdings gibt es in geringem Maße Anhaltspunkte dafür, dass für Arbeitgeber zum Teil Anreize bestehen, Praktika nicht im eigentlichen Sinne als Einstiegshilfe für Berufsanfänger, sondern als Ersatz für regulär Beschäftigte zu begreifen. Würde sich dies durch empirisch gesicherte Informationen erhärten, wäre eine weitergehende Regulierung gerade bei Personen mit abgeschlossener Ausbildung beziehungsweise Studium sinnvoll. Alternativ stehen den Betrieben ohnehin eine Vielzahl anderer Einstiegshilfen wie Befristungen, Leiharbeit oder freie Mitarbeit zur Verfügung. Jedoch gibt es bei weiteren Regulierungen auch Grenzen: Bei einer allzu starken Beschränkung bestünde möglicherweise das Risiko, dass sich Arbeitgeber bei der Einstellung von Praktikanten fortan zurückhalten. Dabei ist zwischen Praktika während und nach der Ausbildungsphase klar zu unterscheiden. Bei Praktika während des Studiums oder der Ausbildung wäre eine zu restriktive Regulierung eher hinderlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (2011)

    Jahn, Elke ; Pozzoli, Dario ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Dario Pozzoli (2011): Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (LASER discussion papers 48), Erlangen u.a., 39 S.

    Abstract

    Es ist bekannt, dass Leiharbeitnehmer eine starke Lohnbenachteiligung akzeptieren müssen. Jedoch fehlen Hinweise darauf, wie sich wiederholte oder länger andauernde Beschäftigung im selben Sektor auf die Entlohnung auswirkt. Auf der Basis eines umfangreichen Verwaltungsdatensatzes werden die Auswirkungen der Intensität der Leiharbeit auf den Lohnunterschied der Leiharbeitnehmer und auf die Lohnhöhe nach Beendigung der Leiharbeit untersucht. Unter Anwendung einer zweistufigen selektionskorrigierten Methode auf Paneldaten wird gezeigt, dass der Lohnunterschied mit zunehmender Beschäftigung im selben Sektor abnimmt. Es scheint, dass Leiharbeitnehmer in der Lage sind, während ihrer Beschäftigung Humankapital zu akkumulieren. Leiharbeitnehmer, die in reguläre Beschäftigung wechseln, haben anfangs eine starke Lohnbenachteiligung zu akzeptieren, was dafür spricht, dass Leiharbeit stigmatisiert. Jedoch führt Leiharbeit nicht zu langfristigen Nachteilen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Mehr Stabilität und soziale Sicherheit - Stellung der Leiharbeitnehmer verbessern: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 21. März 2011 (2011)

    Jahn, Elke ; Promberger, Markus ; Lehmer, Florian ; Möller, Joachim; Ziegler, Kerstin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Jahn, Elke, Florian Lehmer, Joachim Möller, Markus Promberger, Ulrich Walwei & Kerstin Ziegler (2011): Mehr Stabilität und soziale Sicherheit - Stellung der Leiharbeitnehmer verbessern. Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 21. März 2011. (IAB-Stellungnahme 03/2011), Nürnberg, 17 S.

    Abstract

    "Das IAB äußert sich in dieser Stellungnahme zu zwei Gesetzentwürfen zur Arbeitnehmerüberlassung. Der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zielt darauf ab, Missbrauch zu verhindern und die Leiharbeitsrichtlinie des Europäischen Parlaments und des Rates umzusetzen. Der Gesetzesentwurf der Fraktion Die Linke sieht eine strikte Regulierung der Arbeitnehmerüberlassung vor. Das IAB nimmt außerdem zu einem Änderungsantrag der Fraktionen der CDU/CSU und der FDP zur Einführung einer Lohnuntergrenze Stellung.
    Aus der Sicht des IAB will die Bundesregierung mit ihren Vorschlägen dazu beitragen, dass die Arbeitnehmerüberlassung funktionsgerecht eingesetzt wird und an Reputation gewinnt. Die Einführung von Lohnuntergrenzen würde die Stellung der Leiharbeitnehmer verbessern. Weitere Ansatzpunkte zur Verbesserung der Beschäftigungssituation von Leiharbeitnehmern sind in erster Linie in den Bereichen Equal Pay und Equal Treatment zu sehen. Beim Equal Pay stellt das IAB als Alternative zum Status Quo ein Stufenmodell zur Diskussion. Eine schrittweise Anpassung der Löhne würde den Anreiz für Leiharbeitsfirmen, ihre Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Lohnanpassung auszutauschen beziehungsweise zu entlassen, deutlich verringern. Dadurch würden nicht nur Leiharbeitnehmer über die Zeit deutlich besser gestellt, sondern es würde für die Entleiher auch der Anreiz vermindert, anstelle von Stammbeschäftigten dauerhaft Leiharbeitnehmer zu beschäftigen. Darüber hinaus würde Arbeitslosen der Einstieg in den Arbeitsmarkt nicht übermäßig erschwert.
    Die Vorschläge der Fraktion Die Linke gehen aus Sicht des IAB insgesamt gesehen zu weit, da die Zeitarbeitsbranche wieder relativ strikt reguliert würde. Einzelne Vorschläge wie die Wiedereinführung des Synchronisationsverbots können zwar isoliert betrachtet die Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse in der Arbeitnehmerüberlassung stärken. Sie würden aber möglicherweise durch Ausweichstrategien umgangen. Zudem ist auch hier zu bedenken, dass gerade Arbeitslosen der Einstieg in Beschäftigung nicht erschwert werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entlohnung in der Zeitarbeit: Auch auf die Mischung kommt es an (2011)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2011): Entlohnung in der Zeitarbeit: Auch auf die Mischung kommt es an. In: IAB-Forum H. 1, S. 40-49. DOI:10.3278/IFO1101W040

    Abstract

    "Leiharbeiter verdienen im Durchschnitt 40 Prozent weniger als Beschäftigte außerhalb der Zeitarbeitsbranche. Da sich die beiden Gruppen erheblich voneinander unterscheiden, greift dieser einfache Vergleich der durchschnittlichen Löhne jedoch zu kurz. Wenn man die systematischen Unterschiede in den persönlichen Eigenschaften, der Erwerbsbiografie und den Beschäftigungsmerkmalen zwischen den beiden Gruppen berücksichtigt, lässt sich dadurch etwa die Hälfte der Lohndifferenz erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (2011)

    Jahn, Elke ; Pozzoli, Dario ;

    Zitatform

    Jahn, Elke & Dario Pozzoli (2011): Does the sector experience affect the pay gap for temporary agency workers? (IZA discussion paper 5837), Bonn, 39 S.

    Abstract

    Es ist bekannt, dass Leiharbeitnehmer eine starke Lohnbenachteiligung akzeptieren müssen. Jedoch fehlen Hinweise darauf, wie sich wiederholte oder länger andauernde Beschäftigung im selben Sektor auf die Entlohnung auswirkt. Auf der Basis eines umfangreichen Verwaltungsdatensatzes werden die Auswirkungen der Intensität der Leiharbeit auf den Lohnunterschied der Leiharbeitnehmer und auf die Lohnhöhe nach Beendigung der Leiharbeit untersucht. Unter Anwendung einer zweistufigen selektionskorrigierten Methode auf Paneldaten wird gezeigt, dass der Lohnunterschied mit zunehmender Beschäftigung im selben Sektor abnimmt. Es scheint, dass Leiharbeitnehmer in der Lage sind, während ihrer Beschäftigung Humankapital zu akkumulieren. Leiharbeitnehmer, die in reguläre Beschäftigung wechseln, haben anfangs eine starke Lohnbenachteiligung zu akzeptieren, was dafür spricht, dass Leiharbeit stigmatisiert. Jedoch führt Leiharbeit nicht zu langfristigen Nachteilen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitnehmerüberlassung: In Dänemark ist Zeitarbeit ein Sprungbrett in Beschäftigung (2011)

    Jahn, Elke J. ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Michael Rosholm (2011): Arbeitnehmerüberlassung: In Dänemark ist Zeitarbeit ein Sprungbrett in Beschäftigung. (IAB-Kurzbericht 01/2011), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeitsbranche hat in der letzten Dekade auf den Arbeitsmärkten der meisten europäischen Länder eine bedeutende Rolle gespielt. Eine Ausnahme war bislang Dänemark. Nun hat dieser Trend auch unseren Nachbarn erreicht. Ob Zeitarbeit in einem Land, das durch hohe Arbeitsmarktflexibilität charakterisiert ist, für Arbeitslose eine Brücke in reguläre Beschäftigung sein kann, wird hier für den Zeitraum 1997 bis 2006 untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Disentangling sector and status effects in German employment growth (2011)

    Klinger, Sabine ; Wolf, Katja ;

    Zitatform

    Klinger, Sabine & Katja Wolf (2011): Disentangling sector and status effects in German employment growth. In: The Service Industries Journal, Jg. 31, H. 8, S. 1257-1278., 2010-12-31. DOI:10.1080/02642060903437006

    Abstract

    Von 1992 bis 2006 hat Teilzeitarbeit in Westdeutschland um 83 Prozent zugenommen, während die Zahl der Beschäftigten in Vollzeit um 15 Prozent zurückgegangen ist. Außerdem unterscheiden sich die Beschäftigungsformen zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen erheblich. Der Beitrag untersucht, inwiefern die unterschiedliche Entwicklung der Beschäftigungsformen durch inhärente Faktoren der Voll- und Teilzeitarbeit (Statuseffekte) oder durch den Wirtschaftsstrukturwandel (Sektoreffekte) bestimmt wird. Ein Regression-Analogue-Shift-Share-Modell wird angewandt und es wird für ökonomische Variablen wie Lohnstückkosten und Wertschöpfungsanteile kontrolliert. Da ein dynamisches Panel-Datenmodell spezifiziert wird, kommt ein fehlerkorrigierter Least-Squares-Dummy-Variablen-Schätzer zum Einsatz. In einem zweiten Schritt werden die fixen Effekte der Schätzung in Parameter für drei Beschäftigungsstatus und 16 Wirtschaftszweige zerlegt. Die Ergebnisse zeigen, dass hauptsächlich erwerbsstatusspezifische Eigenschaften Änderungen der Beschäftigungsformen erklären. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Lohndifferenzial Zeitarbeit (2011)

    Lehmer, Florian ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian & Kerstin Ziegler (2011): Lohndifferenzial Zeitarbeit. Nürnberg, 3 S.

    Abstract

    "Bereits veröffentlichte Untersuchungen für Deutschland zeigen, dass die Löhne von Leiharbeitnehmern im Schnitt deutlich geringer sind als die von anderen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Stellt man nun in einem ersten Schritt die durchschnittlichen Löhne von Leiharbeitnehmern und sonstigen Beschäftigten gegenüber, ergibt sich ein Rohlohndifferenzial in Höhe von 59 Prozent. Dieses Rohlohndifferenzial berücksichtigt allerdings nicht bestehende Merkmals-Unterschiede zwischen Leiharbeitnehmern und sonstigen Beschäftigten. So sind Leiharbeitnehmer im Schnitt beispielsweise jünger als die Vergleichsgruppe, sie sind niedriger qualifiziert und arbeiten in anderen Berufen. Als Folge davon vermindert sich das Lohndifferenzial deutlich und beträgt nur mehr 38 Prozent. Ein weiterer wichtiger Unterschied zwischen beiden Gruppen betrifft die Erwerbshistorie. So waren beispielsweise Leiharbeitnehmer im Vorfeld ihrer Leiharbeitstätigkeit häufig arbeitslos. Allgemein sind die Erwerbsverläufe von Leiharbeitnehmern im Schnitt unsteter als von anderen regulär Beschäftigten. Deshalb beziehen wir die bisherige Erwerbsbiografie in unsere Analyse mit ein. Damit ergibt sich letztlich ein Lohndifferenzial in Höhe von 22%." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen (2011)

    Rhein, Thomas;

    Zitatform

    Rhein, Thomas (2011): Niedriglohnbeschäftigung in den sozialen Berufen. In: B. Stolz-Willig & J. Christoforidis (Hrsg.) (2011): Hauptsache billig? : Prekarisierung der Arbeit in den Sozialen Berufen, S. 12-23.

    Abstract

    "In den letzten eineinhalb Jahren ist der Niedriglohnsektor in Deutschland deutlich expandiert. Der Beitrag befasst sich mit der Frage, inwieweit die Angehörigen der sozialen Berufe davon betroffen sind. Es geht dabei um eine empirische Bestandsaufnahme und das Aufzeigen von Entwicklungstrends seit Ende der 1990er Jahre, genauer zwischen den Jahren 1998 und 2008. Zunächst wird die allgemeine Entwicklung des Niedriglohnsektors in Deutschland skizziert. Die folgenden Abschnitte stellen dann die verwendeten Daten und die Abgrenzung des Niedriglohnsektors und der sozialen Berufe dar. Danach werden die Ergebnisse für den Personenkreis der Vollzeitbeschäftigten präsentiert. Da natürlich auch das Ausmaß der finanziellen Bedürftigkeit von Erwerbstätigen interessiert, befasst sich das folgende Kapitel mit sogenannten 'Aufstockern' unter den Berufsangehörigen (einschließlich Teilzeitbeschäftigte und 'Mini-Jobber'). Abschließend werden die wichtigsten Befunde kurz resümiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Minijobs: Beitrag zum Workshop (2011)

    Rudolph, Helmut;

    Zitatform

    Rudolph, Helmut (2011): Minijobs. Beitrag zum Workshop. In: C. Humme (Red.) (2011): Workshop zum Thema Minijobs : Veranstaltung der Arbeitsgruppe Gleichstellung der SPD-Bundestagsfraktion. Dokumentation des gesprochenen Wortes am 30. Juni 2011, S. 12-17 u. 33.

    Abstract

    Der Autor analysiert die Entwicklung der geringfügigen Beschäftigung bzw. der Mini-Jobs in Deutschland nach Altersstruktur, Region, Geschlecht und Einkommen - jeweils im Haupt- und Nebenjob. Die Durchschnittsverdienste liegen deutlich unter 400 EURO, so dass nur ein kleiner Teil der Beschäftigungsverhältnisse tatsächlich als 400 EURO-Jobs zu bezeichnen sind. Nebenjobs werden häufig zur Existenzsicherung benötigt, weil die vermeintliche sozialversicherungspflichtige Hauptbeschäftigung die 400 EURO nicht oder nur wenig übersteigt. Für die von den Mini-Jobs erwartete Brückenfunktion in reguläre Beschäftigung gibt es kaum Evidenz. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung (2010)

    Buch, Tanja ; Hell, Stefan; Burkert, Carola ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Carola Burkert, Stefan Hell & Annekatrin Niebuhr (2010): Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 6, S. 447-469. DOI:10.1515/zfsoz-2010-0602

    Abstract

    "Werden Jugendliche am Ausbildungsende nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen und finden sie auch in einem anderen Betrieb keine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis, so stellt die Zeitarbeit eine Option zur Integration in das Erwerbssystem dar. Die Beschäftigung in Leiharbeit an der zweiten Schwelle war bislang nicht Gegenstand der Übergangsforschung. Unsere Untersuchung zeigt, dass Absolventen, die den Erwerbseinstieg über die Leiharbeit vollziehen, ungünstigere Beschäftigungsperspektiven z. B. in Bezug auf Entgelt, Arbeitslosigkeitsbetroffenheit und Berufswechsel haben. Ausgehend von Signaling-Modellen werden die Determinanten einer Leiharbeitsphase nach der Berufsausbildung auf der Basis von Probit Schätzungen ermittelt. Eine besondere Signalwirkung ist vom Schulabschluss und vom Erfolg in den beruflichen Abschlussprüfungen zu erwarten. Die Nutzung eines unikalen Datensatzes ermöglicht es, die genannten Determinanten explizit zu analysieren. Erwerbseinsteiger ohne Schulabschluss und Hauptschulabsolventen sowie Jugendliche mit schlechten Noten in der Berufsabschlussprüfung haben signifikant geringere Chancen auf eine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis und integrieren sich häufiger über die Leiharbeit in den Arbeitsmarkt. Die Resultate weisen darauf hin, dass in erster Linie Absolventen mit vergleichsweise geringer Produktivität den Einstieg in das Erwerbssystem über eine Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche bewältigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld (2010)

    Dathe, Dietmar; Hohendanner, Christian ; Priller, Eckhard;

    Zitatform

    Dathe, Dietmar, Christian Hohendanner & Eckhard Priller (2010): Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld. In: Sozialpsychiatrische Informationen, Jg. 40, H. 2, S. 20-22.

    Abstract

    "Atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeitjobs und befristete Arbeitsverträge dominieren den Dritten Sektor mehr und mehr. Es droht insbesondere mit den Ein-Euro-Jobs eine Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse und die Entwicklung zum Niedriglohnsektor. In Ostdeutschland sind 16 Prozent der Erwerbstätigen im Dritten Sektor in Ein-Euro-Jobs beschäftigt. Die Analysen zeigen, dass die Zahl der Beschäftigten in den letzten Jahren im Dritten Sektor relativ stabil geblieben ist, sich aber die Beschäftigungsstruktur stark verändert hat. Durch den hohen Anteil von Teilzeitbeschäftigung, befristeten Beschäftigungsverhältnissen und Ein-Euro-Jobs verliert der Dritte Sektor als Beschäftigungsbereich an Attraktivität . Dies kann auch zu einer Gefahr für seine Leistungsfähigkeit werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Arbeitsverträge begrenzen - Welche Folgen hat die Abschaffung sachgrundloser Befristungen?: öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4. Oktober 2010 (2010)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2010): Befristete Arbeitsverträge begrenzen - Welche Folgen hat die Abschaffung sachgrundloser Befristungen? Öffentliche Anhörung von Sachverständigen vor dem Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 4. Oktober 2010. (IAB-Stellungnahme 06/2010), Nürnberg, 11 S.

    Abstract

    "In dieser Stellungnahme äußert sich das IAB zu Anträgen der Fraktionen der SPD, Der Linken und Bündnis 90/Die Grünen zur sogenannten 'sachgrundlosen Befristung' bei Arbeitsverhältnissen auf Zeit. Arbeitgeber können derzeit Mitarbeiter bis zu zwei Jahre lang ohne Angabe von Gründen befristet beschäftigen. Die SPD-Fraktion spricht sich in ihrem Antrag (Drucksache 17/1769) dafür aus, diese Möglichkeit zu streichen. Auch die Fraktion der Linken (Drucksache 18/1968) und die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen (17/2922) schließen sich dieser Forderung an. Die Anträge der beiden Fraktionen sehen darüber hinaus vor, die gesetzliche Möglichkeit einer 'Befristung zur Erprobung' für neue Mitarbeiter abzuschaffen.
    Gesellschaftspolitisch ist eine weitere Zunahme von befristeten Arbeitsverträgen aus den in den Anträgen der drei Fraktionen genannten Gründen problematisch und eine Begrenzung grundsätzlich wünschenswert. Der Gesetzgeber sollte allerdings prüfen, ob eine weitgehende Abschaffung sachgrundloser Befristungen tatsächlich zu einer Verringerung befristeter Arbeitsverträge beitragen kann, inwieweit die Einschränkung des Flexibilitätsspielraumes für Arbeitgeber vertretbar ist, und ob mit einer Abschaffung Beschäftigungsverluste einhergehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Befristete Arbeitsverträge zwischen Auf- und Abschwung: Unsichere Zeiten, unsichere Verträge? (2010)

    Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian (2010): Befristete Arbeitsverträge zwischen Auf- und Abschwung: Unsichere Zeiten, unsichere Verträge? (IAB-Kurzbericht 14/2010), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Befristete Arbeitsverträge sind in wirtschaftlich guten Zeiten nicht selten ein Sprungbrett in unbefristete Beschäftigung. Gleichwohl liegt ihre primäre Funktion darin, den Flexibilitätsspielraum für Arbeitgeber zu erhöhen. Arbeitnehmer haben an einer befristeten Beschäftigung kaum Interesse, da sie mit erheblichen Nachteilen für deren Lebensplanung verbunden ist. Gerade in einem konjunkturellen Abschwung besteht die Befürchtung, dass viele befristet Beschäftigte nach Ablauf ihres Vertrags ihren Arbeitsplatz verlieren. Die empirischen Analysen zeigen, ob und welche Firmen in der Krise mehr oder weniger befristete Verträge nutzen und wie sich deren Funktionen zwischen verlängerter Probezeit und Flexibilitätspuffer im Aufschwung und in der Rezession manifestieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Die Übernahme befristet Beschäftigter im Kontext betrieblicher Personalpolitik (2010)

    Hohendanner, Christian ; Gerner, Hans-Dieter;

    Zitatform

    Hohendanner, Christian & Hans-Dieter Gerner (2010): Die Übernahme befristet Beschäftigter im Kontext betrieblicher Personalpolitik. In: Soziale Welt, Jg. 61, H. 1, S. 27-50., 2010-07-01. DOI:10.5771/0038-6073-2010-1-27

    Abstract

    "Die vorliegende Studie leistet einen Beitrag zur Debatte um die Erosion der Normalarbeit. Wir untersuchen mit Daten des IAB-Betriebspanels unter welchen Voraussetzungen Übernahmen in unbefristete Verträge realisiert werden. Einerseits dienen befristete Arbeitsverträge den Betrieben dazu, ein adäquates Verhältnis zwischen Stabilität und Flexibilität zu erzielen. Übernahmen erfolgen in diesem Fall seltener. Andererseits werden Befristungen bei der Rekrutierung von Arbeitskräften eingesetzt. Dabei spielen die Verhandlungsoptionen der Vertragsparteien eine wichtige Rolle: Hat der Betrieb Schwierigkeiten, Fachkräfte zu rekrutieren oder zu halten und offene Stellen zu besetzen, sind Übernahmen wahrscheinlicher. In den überwiegend öffentlichen und nicht-erwerbsorientierten sozialen Dienstleistungseinrichtungen erfüllen Befristungen vor allem eine Flexibilitätsfunktion. Hohe Befristungsquoten stehen dort geringen Übernahmechancen gegenüber. Im produzierenden Gewerbe hat die Rekrutierungsfunktion hingegen eine größere Bedeutung. Insgesamt deutet wenig darauf hin, dass der internationale Wettbewerb direkt zum Anstieg befristeter Verträge beiträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Reassessing the pay gap for temps in Germany (2010)

    Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. (2010): Reassessing the pay gap for temps in Germany. In: Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik, Jg. 230, H. 2, S. 208-233. DOI:10.1515/jbnst-2010-0205

    Abstract

    "As a consequence of the rapid growth of temporary agency employment in Germany, the debate on the remuneration of temporary agency workers has intensified recently. The study finds that the earnings gap of temporary help workers in Germany is indeed large and increased during the past decade. Decomposition reveals that the widening gap mainly is driven by changes in relative skill prices and less by differences in the workforce composition. Temps already have to accept a marked earnings decline before entering the temporary help sector. Nevertheless, after leaving the sector temporary help workers no longer have to accept a pay penalty. A recent reform set a high incentive for temporary help agencies to pay their workers according to a collective agreement. Surprisingly, the unionization of the sector could not bring the widening earnings gap to a halt." (author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Looking beyond the bridge: How temporary agency employment affects labor market outcomes (2010)

    Jahn, Elke J. ; Rosholm, Michael ;

    Zitatform

    Jahn, Elke J. & Michael Rosholm (2010): Looking beyond the bridge: How temporary agency employment affects labor market outcomes. (IAB-Discussion Paper 09/2010), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    "Im Rahmen des 'timing-of-events' Modells wird umfassend untersucht, ob Zeitarbeit eine Brücke in reguläre Beschäftigung für Arbeitslose in Dänemark ist. Auch wird gefragt, wie sich Beschäftigungsdauer und Entlohnung nach dem erfolgreichen Verlassen der Arbeitslosigkeit entwickeln. Es zeigt sich, dass Zeitarbeit eine Brücke in reguläre Beschäftigung sein kann. Hiervon profitieren vor allem Immigranten. Darüber hinaus finden wir Hinweise, dass die 'treatment' Intensität die Übergangswahrscheinlichkeit aus Arbeitslosigkeit in reguläre Beschäftigung erhöht. Die Sprungbrett-Funktion der Zeitarbeit ist vor allem in angespannten Arbeitsmärkten ausgeprägt, in denen Firmen Zeitarbeit nutzen, um Arbeitslose zu testen und offene Stellen zu besetzen. Schließlich zeigt sich, dass die Matching-Qualität zunimmt, aber nur dann, wenn der vormals Arbeitslose direkt im Anschluss an einen Leiharbeitseinsatz eine reguläre Beschäftigung findet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg (2010)

    Lehmer, Florian ; Ziegler, Kerstin ;

    Zitatform

    Lehmer, Florian & Kerstin Ziegler (2010): Brückenfunktion der Leiharbeit: Zumindest ein schmaler Steg. (IAB-Kurzbericht 13/2010), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Seit Anfang der 90er Jahre wurde die Arbeitnehmerüberlassung nach und nach stark dereguliert, zuletzt im Zuge der Hartz-Reformen. Dieses Reformelement gehört zu den umstrittensten Elementen des Gesamtpakets. Mit der Reform war auch die Hoffnung verbunden, Arbeitslosen durch Leiharbeit eine Brücke in Beschäftigung jenseits der Zeitarbeitsbranche zu bauen. Hier wird untersucht, ob und in welchem Umfang dies gelingt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;
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  • Literaturhinweis

    Über Brücken und Stege: IAB-Studie Zeitarbeit (2010)

    Ziegler, Kerstin ; Lehmer, Florian ;

    Zitatform

    Ziegler, Kerstin & Florian Lehmer (2010): Über Brücken und Stege: IAB-Studie Zeitarbeit. In: Personalwirtschaft, Jg. 37, H. Sonderheft zu H. 10, S. 30-33.

    Abstract

    "Arbeitslose erhöhen durch die Leiharbeit ihre Chancen für eine spätere Beschäftigung im regulären Arbeitsmarkt. Doch wie groß ist dieser sogenannte Brückeneffekt? Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gibt hierüber nun erste Aufschlüsse. Es wurde der Arbeitsmarktstatus vor und nach der Leiharbeit untersucht. Es zeigt sich, dass für ehemalige Arbeitslose Leiharbeit wohl eher einen schmalen Steg als eine breite Brücke in eine Beschäftigung außerhalb der Branche darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Lehmer, Florian ;

    Weiterführende Informationen

    Hier finden Sie die Ergebnisse der Studie.
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  • Literaturhinweis

    Winds of change: Work arrangements in Germany (2009)

    Arlt, Andrea; Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Arlt, Andrea, Martin Dietz & Ulrich Walwei (2009): Winds of change: Work arrangements in Germany. Geneva, 12 S.

    Abstract

    Im Laufe der letzten zwei Jahrzehnte kann in Deutschland ein tiefgreifender Wandel des Beschäftigungssystems beobachtet werden. Atypische Formen der Beschäftigung wie Leiharbeit, befristete Arbeitsverträge und Teilzeitbeschäftigung gewinnen an Bedeutung. Auf der Grundlage von Daten des Mikrozensus werden die treibenden Kräfte dieser Entwicklung untersucht. Die Analyse zeigt, dass der Wandel in Richtung Dienstleistungsgesellschaft und Frauenerwerbstätigkeit nur einen Teil der Entwicklung erklärt. Als wichtigste Quelle des Wandels des Beschäftigungssystems kann das Zusammenspiel zwischen institutionellem Wandel und Verhaltensänderungen betrachtet werden. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Betriebliche Dynamik und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt (2009)

    Bellmann, Lutz ; Fischer, Gabriele ; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Gabriele Fischer & Christian Hohendanner (2009): Betriebliche Dynamik und Flexibilität auf dem deutschen Arbeitsmarkt. In: J. Möller & U. Walwei (Hrsg.) (2009): Handbuch Arbeitsmarkt 2009 (IAB-Bibliothek, 314), S. 359-401.

    Abstract

    "Die Entwicklung der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist das Ergebnis des Auf- und Abbaus von Arbeitsplätzen in den Betrieben. Über das Zusammenspiel von Einstellungen und Personalabgängen kann die Dynamik, die auf dem Arbeitsmarkt herrscht, beschrieben werden. Diese Personalbewegungen erfolgen sowohl mit als auch ohne Beschäftigungseffekt. Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte in den vergangenen Jahren einen Rückgang an Dynamik. Zwischen 2005 und 2006 nahmen die Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt jedoch wieder zu. Dies lässt sich anhand verschiedener Indikatoren, mit denen Dynamik gemessen werden kann, nachweisen: der Labour-Turnover-Rate, der Job-Turnover-Rate und der Churning-Rate. Auch wenn es sich bei der Arbeitsmarktdynamik grundsätzlich um einen ambivalenten Indikator handelt, kann die aktuelle Entwicklung positiv bewertet werden. Zum einen ist das Mehr an Bewegung nicht durch ein Mehr an Abgängen entstanden, sondern durch höhere Einstellungsraten. Zum anderen hat bei den Abgängen der Anteil von Kündigungen seitens der Arbeitnehmer und damit die freiwillige Mobilität zugenommen. Die Zunahme der Churning-Rate spricht für eine zunehmende Durchlässigkeit betrieblicher Arbeitsmärkte. Die Analyse zeigt, dass die Arbeitsmarktdynamik in Ostdeutschland höher ist als in Westdeutschland. Westdeutsche Betriebe sind tendeziell größer und greifen häufiger auf interne Anpassungsmaßnahmen zurück. In Ostdeutschland sorgt zudem die stärkere Verbreitung von befristeten Arbeitsverträgen aufgrund von arbeitsmarktpolitischen Förderprogrammen für eine hohe Dynamik.
    Neben der durch Einstellungen und Entlassungen bedingten Fluktuation tragen auch atypische Beschäftigungsformen zur Dynamik auf dem Arbeitsmarkt bei. Die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung erfüllen dabei unterschiedliche Funktionen. In erster Linie senken sie Personalkosten, indem sie die Flexibilität in der Arbeitsorganisation erhöhen und niedrigere Löhne gezahlt werden können. Zeitlich befristete Arbeitsverträge dienen zum Teil der Vermeidung des allgemeinen oder tarifvertraglichen erweiterten Kündigungsschutzes, der mit (Entlassungs-)Kosten verbunden sein kann. Diese Vermeidungsstrategie wird angewendet bei zeitlich bzw. finanziell befristeter Projektarbeit, bei Vertretungen des Stammpersonals, bei wirtschaftlicher Unsicherheit oder Saisonarbeit. Zudem werden befristete Verträge als verlängerte Probezeit genutzt. Leiharbeit wird häufig zur Deckung bei Personalengpässen außerhalb der Kernbereiche von Unternehmen eingesetzt und kann zur Senkung der Lohnkosten beitragen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Berlin-Brandenburg (2009)

    Bogai, Dieter; Wesling, Mirko; Partmann, Michael;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Mirko Wesling (2009): Zeitarbeit in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2009), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "In diesem Bericht wird zunächst die besondere Bedeutung des rechtlichen Rahmens für die Verbreitung der Arbeitnehmerüberlassung dargestellt. Anfang dieses Jahrzehnts konzentrierte sich die arbeitsmarktpolitische Diskussion auf eine Liberalisierung dieses Wirtschaftsbereichs. Die Hartz-Kommission plädierte für eine weitgehende Abschaffung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und für den Ausbau von Personal-Service-Agenturen (PSA) als Vermittlungsinstrument für Arbeitslose. Während die PSA ihrem Anspruch nicht gerecht werden konnten, expandierte der Markt für Zeitarbeitsunternehmen in ungeahntem Ausmaß. Hierzu trug sowohl die weitgehende Deregulierung der Zeitarbeitsbranche als auch der etwas später einsetzende konjunkturelle Aufschwung bei. Die Zeitarbeit breitete sich auch in Berlin und Brandenburg rasant aus, wobei sich im regionalen Vergleich zu Beginn des Untersuchungszeitraums vor allem in Brandenburg ein deutlicher Rückstand zeigt. In den Kreisen Brandenburgs bestehen hinsichtlich der Bedeutung und Entwicklung von Leiharbeit erhebliche Unterschiede. Die Leiharbeit konzentriert sich hier vorrangig auf die kreisfreien Städte bzw. Kreise mit hohem Industrieanteil. Die Untersuchung der personenbezogenen Merkmale bestätigt die deutschlandweiten Befunde. Die Tätigkeitsfelder der Zeitarbeitnehmer liegen überwiegend in gewerblichen Berufen. In Berlin ist dieses Einsatzfeld im Vergleich zu Bremen und Hamburg weniger bedeutsam. Hierzu trägt zum einen die geringere Bedeutung des industriellen Sektors in Berlin und zum anderen die intensive Nutzung der Leiharbeit einzelner industrieller Großunternehmen in den beiden Hansestädten bei. Zeitarbeit ist in Berlin und Brandenburg zunehmend bei Bürokräften verbreitet. Im Vergleich zu den Beschäftigten insgesamt sind bei den Leiharbeitnehmern gering qualifizierte, jüngere und männliche Arbeitskräfte stärker vertreten. Zum Abschluss dieses Berichtes werden die arbeitsmarktpolitischen Aspekte, insbesondere Brückenfunktion und Beschäftigungsbedingungen dieser atypischen Beschäftigungsform diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld (2009)

    Dathe, Dietmar; Priller, Eckhard; Hohendanner, Christian ;

    Zitatform

    Dathe, Dietmar, Christian Hohendanner & Eckhard Priller (2009): Wenig Licht, viel Schatten - der Dritte Sektor als arbeitsmarktpolitisches Experimentierfeld. (WZBrief Arbeit 03), Berlin, 6 S.

    Abstract

    Der Beitrag untersucht, inwiefern sich unter den gegenwärtigen gesellschaftlichen Bedingungen einer verstärkten Ökonomisierung des Dritten Sektors (oder auch Nonprofit-Sektors) Veränderungen in der Qualität der Beschäftigungsverhältnisse ergeben. Die Analysen zeigen, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeitjobs und befristete Arbeitsverträge den Dritten Sektor mehr und mehr dominieren. In Ostdeutschland sind 16 Prozent der Erwerbstätigen im Dritten Sektor in Ein-Euro-Jobs beschäftigt. Es droht eine weitere Verschlechterung der Arbeitsverhältnisse und die Entwicklung zum Niedriglohnsektor. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2009): Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2009), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeitsbranche weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Im Jahr 2008 waren bundesweit 2,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Leiharbeitsbranche tätig. Die Leiharbeitsquote in Ostdeutschland übertraf mit einem Wert von 2,7 % leicht diejenige im westdeutschen Bundesgebiet (2,6 %). Sachsen-Anhalt wies mit 3,0 % eine überdurchschnittliche Leiharbeitsquote auf, nur in Bremen, Thüringen, Hamburg und Sachsen kam der Branche eine höhere Bedeutung zu. Die Zahl der in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigten Erwerbspersonen in Sachsen-Anhalt hat zwischen 1999 und 2008 - abgesehen von einem Rückgang zwischen 2001 und 2002 - jährlich zugenommen. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte ist von gut 8.700 im Juni 1999 auf über 22.500 im Juni 2008 und damit um 160 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum nahm die Gesamtbeschäftigung um 14,2 % ab. Der Boom, den die Branche in diesem Zeitraum erfahren hat, dürfte vor allem auch auf die vorgenommenen Deregulierungen in diesem Bereich zurückzuführen sein. Auf der kleinräumigen Ebene bestehen wesentlich stärkere Disparitäten in der Nutzung der Zeitarbeit als auf der Ebene der Bundesländer. Neben der allgemeinen Präferenz für städtische Standorte dürfte die regionale Verteilung der Zeitarbeitsfirmen durch die jeweilige regionale Wirtschaftsstruktur beeinflusst sein. Die Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt ist, ebenso wie im Bundesgebiet insgesamt, wesentlich durch Tätigkeiten im Fertigungsbereich geprägt und unterscheidet sich somit deutlich von der Berufsstruktur der Gesamtbeschäftigung. Der Einsatz von Zeitarbeitskräften konzentriert sich auf wenige Tätigkeitsbereiche. Fast jeder vierte Zeitarbeiter in Sachsen-Anhalt ist als Hilfsarbeiter tätig, es folgen die Schlosser mit einem Anteil von 14 % an allen Zeitarbeitern. Während der Anteil der Personen ohne Berufsausbildung in der Zeitarbeit in Westdeutschland (40 %) deutlich über dem in der Gesamtbeschäftigung (19 %) liegt, sind die Unterschiede in Ostdeutschland (3,4 Prozentpunkte) und Sachsen- Anhalt (2,7 Prozentpunkte) wesentlich geringer. Beschäftigte mit Fachhoch- oder Hochschulabschluss weisen nur einen Anteil von unter 3 % an den Zeitarbeitnehmern in Sachsen-Anhalt auf. Über drei Viertel der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche sind männlich. Die sehr unterschiedliche geschlechtsspezifische Bedeutung der Zeitarbeit dürfte vor allem auf die durch Fertigungstätigkeiten geprägten Haupteinsatzfelder sowie die geringe Bedeutung der Teilzeitbeschäftigung in dieser Branche zurückzuführen sein. Die Altersstruktur in der Zeitarbeitsbranche in Sachsen-Anhalt weicht kaum von der Altersverteilung unter den Zeitarbeitern in Ostdeutschland insgesamt ab. In beiden regionalen Abgrenzungen stellen die 20- bis 29-Jährigen die größte Gruppe, wohingegen bei der Gesamtbeschäftigung die Gruppe der 40- bis 49-Jährigen dominiert." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Thüringen: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)

    Fuchs, Michaela ;

    Zitatform

    Fuchs, Michaela (2009): Zeitarbeit in Thüringen. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2009), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "In den letzten Jahren ist die Zeitarbeit immer mehr in den Fokus des öffentlichen und politischen Interesses gerückt. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren und ihrer starken Betroffenheit durch den derzeitigen Konjunkturabschwung ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für den Freistaat Thüringen einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen. In einem Vergleich mit Ostdeutschland insgesamt für die Jahre von 1999 bis 2008 werden spezifische Besonderheiten Thüringens herausgearbeitet. Die Schwerpunkte der Auswertungen liegen in der Gesamtentwicklung, der regionalen Verteilung, der Berufsstruktur, der Qualifikation, der Geschlechts- und der Altersstruktur." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fuchs, Michaela ;
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  • Literaturhinweis

    Leiharbeit und betriebliche Mitbestimmung (2009)

    Promberger, Markus ;

    Zitatform

    Promberger, Markus (2009): Leiharbeit und betriebliche Mitbestimmung. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 16, H. 2, S. 192-194.

    Abstract

    Der Beitrag berichtet über die Ergebnisse eines 2002-2006 mit Förderung der Hans-Böckler-Stiftung und der Bundesagentur für Arbeit am IAB durchgeführten Forschungsprojekts zur betrieblichen Handhabung und zu Einsatzkontexten von Leiharbeit. Für das Projekt wurden rund 16.000 Betriebe im Rahmen des IAB-Betriebspanels mittels standardisierter Interviews zur Leiharbeit befragt. Parallel dazu wurden 2004-2005 rund 100 qualitative Kurzfallstudien in 80 Einsatzbetrieben und 20 Verleihbetrieben durchgeführt. Die Untersuchung zeigt, dass Beschäftigte der Verleihbranche viel seltener in der Lage sind, die ihnen nach dem BetrVG zuständigen Rechte auszuüben als es in gleich großen Betrieben der übrigen Wirtschaft üblich ist. In einer Zusammenfassung der Befunde der Studie stellt der Autor fest, dass die betriebliche Mitbestimmung für Leiharbeiter 'noch nicht recht Fuß gefasst zu haben' scheint; Dies gilt sowohl für die Einsatzbetriebe als auch die Verleihfirmen. 'Offensichtlich gilt die industrielle Demokratie nicht für alle Gruppen von Arbeitnehmern gleichermaßen; formelle Beteiligungsrechte können in Sondersituationen wie der Leiharbeit offensichtlich nicht in faktische Beteiligungsmöglichkeiten umgesetzt werden.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Promberger, Markus ;
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  • Literaturhinweis

    Stimulating part-time work by legal entitlements?: evidence from a German policy experiment (2009)

    Schank, Thorsten ; Schnabel, Claus ; Gerner, Hans-Dieter;

    Zitatform

    Schank, Thorsten, Claus Schnabel & Hans-Dieter Gerner (2009): Stimulating part-time work by legal entitlements? Evidence from a German policy experiment. In: Applied Economics Letters, Jg. 16, H. 4, S. 391-394. DOI:10.1080/13504850601018494

    Abstract

    "Differenz-von-Differenzen-Schätzungen zeigen, dass das neue Teilzeitgesetz in Deutschland zwar den Anteil von Teilzeitbeschäftigten in denjenigen Betrieben erhöht hat, die bereits Teilzeitbeschäftigung einsetzten. Es hat jedoch die Einführung von Teilzeitbeschäftigung in anderen Betrieben nicht angeregt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Sachsen: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;

    Zitatform

    Sujata, Uwe & Antje Weyh (2009): Zeitarbeit in Sachsen. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2009), Nürnberg, 46 S.

    Abstract

    "In letzter Zeit ist die Leiharbeit stärker in das öffentliche Interesse getreten. Viele neue Arbeitsplätze sind in den vergangenen Jahren in der Branche geschaffen worden. Sie hat sich deutlich dynamischer entwickelt als die Gesamtbeschäftigung. Vor diesem Hintergrund wurde die Entwicklung im Zeitraum von 1999 bis 2007 für Sachsen analysiert und mit Ostdeutschland verglichen. Ziel ist es, für die Branche Strukturen auf regionaler Ebene aufzuzeigen. Die Schwerpunkte der Auswertungen liegen in der Gesamtentwicklung, der regionalen Verteilung, der Qualifikation, der Geschlechts- und Altersstruktur. Dabei sind deutliche Unterschiede zwischen der Zeitarbeitsbranche und der Gesamtbeschäftigung zu erkennen. Die Unterschiede zwischen Sachsen und Ostdeutschland sind dagegen relativ gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Sujata, Uwe; Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt (2008)

    Bernhard, Sarah ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah (2008): Personal-Service-Agenturen: Stillgelegt. In: IAB-Forum H. 1, S. 66-69.

    Abstract

    Die 2003 ins Leben gerufenen Personal-Service-Agenturen (PSA) sollten Arbeitslosen über Leiharbeit bessere Chancen auf eine reguläre Beschäftigung außerhalb der Zeitarbeitsbranche verschaffen. Der Beitrag gibt einen Überblick über vorliegende Evaluationsergebnisse zur Wirksamkeit dieses arbeitsmarktpolitischen Instruments. Die Ergebnisse zeigen, dass die Personal-Service-Agenturen die hohen Erwartungen nicht erfüllen konnten. Eine Implementationsanalyse bescheinigte den Arbeitsagenturen Mängel bei der Umsetzung des Förderinstruments, sowohl bei der Ausgestaltung von Verträgen und Vergütungen als auch bei der Auswahl der Betreiber. So wurde die überwiegende Zahl der PSA von gewerblichen Zeitarbeitsunternehmen betrieben, die eine deutlich geringere Integrationsquote als von gemeinnützigen Bildungsträgern geführte PSA erreichten. Die Verbreitung des Instruments und die Ausgaben dafür sind in der Folge stark zurückgegangen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bernhard, Sarah ;
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  • Literaturhinweis

    Sind atypische Beschäftigungsverhältnisse prekär?: eine empirische Analyse sozialer Risiken (2008)

    Brehmer, Wolfram; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Brehmer, Wolfram & Hartmut Seifert (2008): Sind atypische Beschäftigungsverhältnisse prekär? Eine empirische Analyse sozialer Risiken. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 4, S. 501-531.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, inwieweit Formen atypischer Beschäftigung größeren sozialen Risiken ausgesetzt sind als Normalarbeitsverhältnisse. Die empirische Analyse, basierend auf Daten des Sozio-ökonomischen Panels, stellt Leiharbeit, befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse sowie Teilzeitarbeit unbefristeter Vollzeitbeschäftigung gegenüber. Kriterien für soziale Risiken bzw. Prekarität bilden Löhne, die Teilnahme an betrieblicher Weiterbildung und Beschäftigungsstabilität. Die Panelregressionen bestätigten die Vermutung, dass atypisch Beschäftigte höheren sozialen Risiken als vergleichbare Beschäftigte mit Normalarbeitsverhältnissen ausgesetzt sind. Die deutlichsten Benachteiligungen bestehen einheitlich für alle Formen atypischer Beschäftigung beim Lohn. Ein größeres Stabilitätsrisiko zeigt sich dagegen nur bei befristet Beschäftigten und Leiharbeitnehmern. Die Schätzergebnisse lassen ferner erkennen, dass der Zugang zur beruflichen Weiterbildung nicht unabhängig von der Dauer der Arbeitszeit ist. Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte haben geringere Chancen auf Teilnahme an beruflicher Weiterbildung als Beschäftigte im Normalarbeitsverhältnis. Die Befunde bedeuten aber nicht, dass die Mehrheit atypischer Beschäftigungsverhältnisse nach den hier analysierten Merkmalen als prekär bezeichnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit regional: Überraschend dynamisch in Hamburg und Ulm (2008)

    Buch, Tanja ; Groll, Frank; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Frank Groll & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit regional: Überraschend dynamisch in Hamburg und Ulm. In: IAB-Forum H. 1, S. 52-57.

    Abstract

    "Die Bedeutung und Struktur der Zeitarbeit variiert aus regionaler Perspektive beträchtlich. Dabei tragen verschiedene Faktoren zur dynamischen Entwicklung und zur räumlichen Verteilung der Zeitarbeit bei. Eine wichtige Rolle kommt zunächst der Größe des jeweiligen Absatz- und Arbeitsmarktes zu. Hiervon profitieren vor allem Ballungsräume wie beispielsweise Hamburg. Die Stadt bietet den Zeitarbeitsfirmen einen großen lokalen Absatz- und Arbeitsmarkt, also die Nähe zu vielen potenziellen Entleihfirmen und zu einem großen Pool an möglichen Zeitarbeitkräften. Darüber hinaus spiegelt sich die regionale Wirtschaftsstruktur in der Bedeutung der Zeitarbeit wider. So begünstigt die Spezialisierung auf das Verarbeitende Gewerbe in den Umlandregionen von Hamburg, aber auch in der Region Ulm, das Wachstum der Arbeitnehmerüberlassung. Gleichwohl werden gerade in der Dienstleistungsmetropole Hamburg Leiharbeitnehmer zunehmend auch im Dienstleistungsbereich eingesetzt. Für Ulm scheint dagegen die sehr gute Verkehrsanbindung ein wichtiger Faktor zu sein. Denn sie führt zu einer verstärkten Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern im Bereich Lager- und Logistiktätigkeiten. Auch einzelne große Arbeitgeber, für die der Einsatz von Zeitarbeitskräften fester Bestandteil der Personalplanung ist, beeinflussen die regionale Nachfragestruktur. Nicht zuletzt profitiert die Zeitarbeitsbranche auch von der insgesamt hohen wirtschaftlichen Dynamik in den beiden betrachteten Regionen. Hierbei sind für Ulm auch die umliegenden Räume von Bedeutung, die in zunehmendem Maße auf das Personal der Verleihfirmen aus dem Agenturbezirk Ulm zurückgreifen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Schleswig-Holstein: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja ; Janzen, Niels; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja, Niels Janzen & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Schleswig-Holstein. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 05/2008), Kiel, 50 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für das Land Schleswig-Holstein einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Schleswig-Holsteins herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Hamburg: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Hamburg. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 06/2008), Nürnberg, 51 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für die Hansestadt Hamburg einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Hamburgs herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;

    Zitatform

    Buch, Tanja & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Mecklenburg-Vorpommern. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 07/2008), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern ist wie folgt gegliedert: Zunächst wird in Kapitel 2 die Datenlage für Untersuchungen der Zeitarbeit mit regionalem Fokus diskutiert und die Wahl der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit als Hauptdatenquelle begründet. In Kapitel 3 erfolgt dann die Untersuchung der Zeitarbeitsbranche in Mecklenburg-Vorpommern. Abschnitt 3.1 widmet sich der Entwicklung und der Bedeutung der Branche im Bundesgebiet und in anderen Bundesländern. In Abschnitt 3.2 erfolgt eine kleinräumige Betrachtung der Leiharbeit in Mecklenburg-Vorpommern auf Kreisebene. Zur Einordnung der Ergebnisse werden als Referenz die räumlichen Strukturen im benachbarten Schleswig-Holstein und in der Metropolregion Hamburg ebenfalls dargestellt. Auch hier kann durch einen zeitlichen Vergleich Aufschluss darüber gewonnen werden, ob bestimmte Regionen innerhalb des Landes einen besonders hohen Bedeutungszuwachs der Leiharbeit erleben. In Abschnitt 3.3 werden die Haupteinsatzfelder der in der Zeitarbeit beschäftigten Erwerbspersonen analysiert, um Aufschluss über den branchen- und berufsspezifischen Bedarf am Einsatz von Zeitarbeitskräften zu erhalten. Anschließend erfolgt in Abschnitt 3.4 eine umfassende Untersuchung der Gruppe der Leiharbeitskräfte. Sie werden im Hinblick auf ihre Qualifikation, ihre Geschlechts- und ihre Altersstruktur untersucht. Aufgrund der geringen Bedeutung ausländischer Arbeitskräfte in Ostdeutschland wird auf eine Betrachtung des Merkmals Nationalität verzichtet. Ein Fazit, in dem die Ergebnisse der Studie zusammenfassend diskutiert werden, beschließt die Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Buch, Tanja ; Niebuhr, Annekatrin ;
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  • Literaturhinweis

    Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs (2008)

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2008): Erwerbsarbeit heute: Auf neuen Spuren unterwegs. In: IAB-Forum H. 1, S. 4-9.

    Abstract

    Seit 1994 ist ein starkes Ansteigen sogenannter atypischer Erwerbsformen zu beobachten. In Abgrenzung zum Normalarbeitsverhältnis werden folgende Erwersbformen als 'atypisch' definiert: temporäre Beschäftigung in Form von Befristungen oder Leiharbeit, Selbstständigkeit sowie Teilzeitbeschäftigung in Form von echter Teilzeit oder als Mini- oder Midi-Jobs. Die Autoren gehen einserseits davon aus, dass atypische Erwerbsformen für Betriebe Flexibilitäts- und/oder Kostenvorteile gegenüber den Normalarbeitsverhältnissen bieten. Auf der anderen Seite ist ihre steigende Bedeutung nach Meinung der Autoren auch Ausdruck gesellschaftlichen Wandels. So fängt der steigende Anteil der Teilzeitarbeit die größere Erwerbsneigung von Frauen auf und bietet einen Weg, die Bedürfnisse nach Familie und beruflicher Entwicklung zu verbinden. Die Autoren verweisen darauf, dass atypische Erwerbsformen nicht immer 'prekär' sein müssen, auch wenn eine höhere Flexibilität oftmals mit individuellen Risiken einhergeht. Jedoch tragen sie dazu bei, dass auch bei einem wirtschaftlichen Wandel die Beschäftigungslage stabil bleibt und nicht an relativ wettbewerbsschwachen Menschen vorbeigeht. Zu den Nachteilen atypischer Erwerbsformen im Hinblick auf Unternehmensziele zählen die Autoren eine fehlende Identifikation betroffener Arbeitnehmer mit dem Betrieb. 'Maximale Flexibilität ist also nicht gleichbedeutend mit optimaler Flexibilität, so dass dem Spielraum für atypische Erwerbsformen auch in Zukunft natürliche Grenzen gesetzt sind.' (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietz, Martin ; Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Zeitarbeit in Bayern: Entwicklung und Strukturen (2008)

    Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Eigenhüller, Lutz (2008): Zeitarbeit in Bayern. Entwicklung und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2008), Nürnberg, 47 S.

    Abstract

    "Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des starken Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Der Bericht untersucht die Entwicklung und Struktur der Zeitarbeit im Bundesland Bayern und seinen Regionen. Im Fokus stehen das Wachstum und das Niveau der Leiharbeit sowie die Strukturmerkmale Qualifikation, Tätigkeiten, Geschlecht, Nationalität und Alter der Zeitarbeitnehmerschaft. Mit dieser Analyse soll die Studie einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Eigenhüller, Lutz;
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