Springe zum Inhalt

Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Großbritannien"
  • Literaturhinweis

    Einkommensentwicklung befristet Beschäftigter im deutsch-britischen Vergleich (2004)

    Giesecke, Johannes ; Groß, Martin ;

    Zitatform

    Giesecke, Johannes & Martin Groß (2004): Einkommensentwicklung befristet Beschäftigter im deutsch-britischen Vergleich. In: G. Schmid, M. Gangl & P. Kupka (Hrsg.) (2004): Arbeitsmarktpolitik und Strukturwandel : empirische Analysen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 286), S. 181-203.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, ob und inwieweit befristete Beschäftigung einen Einfluss auf die Entwicklung individueller Arbeitseinkommen nimmt. Ausgehend von der These, dass die Befristung eines Arbeitsvertrages der Erfüllung sehr verschiedener Funktionen dient, werden unterschiedliche Einkommenseffekte befristeter Beschäftigung postuliert. Weiterhin wird argumentiert, dass diese Funktionen mit individuellen sowie institutionellen Merkmalen kovariieren und sich somit die Stärke und Richtung der Befristungseffekte als kontextabhängig erweisen. Es werden insbesondere die intervenierende Rolle von Bildungstiteln sowie der Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen (Grad der Beschäftigungssicherheit, Bildungssystem) thematisiert. Um die vermuteten Effekte institutioneller Rahmenbedingungen analysieren zu können, werden die Befristungseffekte zweier Länder (Deutschland und Großbritannien) gegenübergestellt. Die Hypothesen zu den Einkommenseffekten befristeter Beschäftigung werden anhand von Längsschnittdaten aus dem Sozio-ökonomischen Panel (SOEP) und dem British Household Panel Survey (BHPS) empirisch überprüft. Die Ergebnisse der empirischen Analysen weisen darauf hin, dass die Einkommenseffekte befristeter Beschäftigung tatsächlich stark mit bestimmten Kontexten variieren. Erstens sind befristete Stellen für mittlere und niedrige Bildungsgruppen mit unterdurchschnittlichen Einkommen und Einkommenszuwächsen verbunden, während sie für Hochgebildete sogar mit einer überdurchschnittlichen Einkommensentwicklung einhergehen können. Zweitens deuten Effektunterschiede zwischen Großbritannien und Deutschland darauf hin, dass auch institutionelle Rahmenbedingungen einen Einfluss auf die Effekte befristeter Beschäftigung ausüben. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse der empirischen Analyse die Annahme der Heterogenität und der Kontextabhängigkeit der Einkommenseffekte befristeter Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    External labour market flexibility and social inequality: temporary employment in Germany and the UK (2004)

    Giesecke, Johannes ; Groß, Martin ;

    Zitatform

    Giesecke, Johannes & Martin Groß (2004): External labour market flexibility and social inequality. Temporary employment in Germany and the UK. In: European Societies, Jg. 6, H. 3, S. 347-382.

    Abstract

    "In this paper we examine the impact of temporary work on two dimensions of social inequality: income and career mobility. Additionally, we are taking a comparative perspective on this subject by comparing Germany and the UK. To investigate the effects of temporary work we use data from the German Socio-Economic Panel and the British Household Panel Study on non-self-employed respondents. The results show that temporary work does influence the system of social inequality: we found wage penalties and an increased probability of severe negative effects on the working careers of temporarily employed persons in both countries (net of education, age, and a variety of other covariates). Thus we can conclude that temporary employment represents a substantial socio-economic risk for employees. Most importantly, this holds true for both the German and the British case, two quite distinct labour market regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Managing labour market related risks in Europe: policy implications (2004)

    Laparra, Miguel; Vogler-Ludwig, Kurt; Frey, Luigi; Düll, Nicola; Lindley, Robert; Darmon, Isabelle ; Frade, Carlos;

    Zitatform

    Laparra, Miguel (2004): Managing labour market related risks in Europe. Policy implications. Pamplona u.a., 130 S.

    Abstract

    Die Studie wurde im Rahmen des Projekts ESCOPE erstellt, dessen Zielsetzung es ist, zu einem besseren vergleichenden Verständnis und zu einer besseren vergleichenden Bewertung sogenannter 'prekärer Beschäftigungsverhältnisse' als einer der Hauptaspekte sozialer und sozioökonomischer Unsicherheit und Risiken in Europa beizutragen. Leitende Forschungsfragen sind: Was wird unter 'prekären Beschäftigungsverhältnissen' sowohl seitens der Arbeitsmarktforschung als auch der Politik in fünf untersuchten Ländern (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien) aber auch auf europäischer und internationaler Ebene verstanden? Welches sind die Hauptmerkmale der Formen prekärer Beschäftigungsverhältnisse und wie wirken sich sektorale Faktoren und nationale Regulierungen aus? Welches Verständnis von 'prekärer Beschäftigung' könnte sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus operationaler Hinsicht besser geeignet sein, angemessene Maßnahmen seitens der Politik in Gang zu setzen? Unter dieser Zielsetzung ist der Projektbericht in vier Teile gegliedert: Der erste Teil umfasst eine Bestandsaufnahme der Literatur zu Inhalt und Bedeutung prekärer Beschäftigung, daran schließt ein Überblick über Umfang und Formen derartiger Beschäftigungsverhältnisse an, gefolgt von einer Analyse der Ursachen und Umstände prekärer Beschäftigung in Form von Fallstudien in den fünf Ländern. Abschließend werden die politischen Implikationen der Untersuchungsergebnisse auf europäischer Ebene diskutiert. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Stepping-stones or traps: The consequences of labour market entry positions on future careers in West Germany, Great Britain and Italy (2004)

    Scherer, Stefani ;

    Zitatform

    Scherer, Stefani (2004): Stepping-stones or traps: The consequences of labour market entry positions on future careers in West Germany, Great Britain and Italy. In: Work, employment and society, Jg. 18, H. 2, S. 369-394. DOI:10.1177/09500172004042774

    Abstract

    "This article addresses the question of whether the first job functions as a 'stepping stone' or as a 'trap'. It does so by using individual longitudinal data to estimate the consequences on future occupational attainment of entry into the labour market via (a) 'under-qualified' jobs or (b) via temporary contracts. A cross-national comparison of West Germany, Great Britain and Italy allows assessment of the impact of different labour market structures on this allocation process. With regard to 'under-qualified' positions, the findings are not consistent with the stepping-stone hypothesis but provide some support for the entrapment hypothesis. Despite the greater mobility chances of over-qualified workers, the initial disadvantage associated with status-inadequate jobs is not fully overcome during their future careers. The article shows, however, that the negative effects are not due to the mismatch as such but rather to the relatively lower level positions. These effects are mediated by the national labour market structure, with the British flexible model providing the best chances of making up for initial disadvantages, and the more tightly regulated and segmented markets in Germany and Italy leading to stronger entrapment in lower status positions. No negative effects of the type of contract are found for later occupational positions in any of the countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständigkeit und wachsender Grenzbereich zwischen selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit: europäische Trends vor dem Hintergrund sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Entwicklungen (2004)

    Schulze Buschoff, Karin;

    Zitatform

    Schulze Buschoff, Karin (2004): Neue Selbstständigkeit und wachsender Grenzbereich zwischen selbstständiger und abhängiger Erwerbsarbeit. Europäische Trends vor dem Hintergrund sozialpolitischer und arbeitsrechtlicher Entwicklungen. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2004-108), Berlin, 52 S.

    Abstract

    "Das duale System der Erwerbstätigkeit mit der klaren Unterscheidung zwischen abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit ist historisch gewachsen. In Bezug auf das Arbeitsrecht zeigen sich deutliche Übereinstimmungen in den betrachteten Ländern Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Italien und Schweden: Arbeitsrechtliche Bestimmungen beziehen sich bislang in der Regel ausschließlich auf die abhängig Beschäftigten, während das Zivil- und Handelsrecht für die Selbstständigen eher Markt- als soziale Schutzrechte regelt. Während diese grundlegende Übereinstimmung im Arbeitsrecht augenfällig ist, gibt es, je nach wohlfahrtsstaatlicher Tradition, deutliche Unterschiede in der sozialversicherungsrechtlichen Behandlung von Selbstständigen und abhängig Beschäftigten in den einzelnen Ländern. Aufgezeigt wird, dass sowohl im Arbeitsrecht als auch im Sozialversicherungsrecht die Grenzen zwischen Selbstständigkeit und abhängiger Beschäftigung tendenziell fließender werden. In der Praxis nehmen in diesem Grenzbereich Beschäftigungsformen wie die wirtschaftlich abhängige Selbstständigkeit bzw. die Scheinselbstständigkeit auch infolge geänderter Unternehmensstrategien in Form von Outsourcing und Franchising zu. Ebenso gewinnen Formen 'neuer Selbstständigkeit' an Bedeutung. Während der Zugang zur Selbstständigkeit sich in den ersten Dekaden nach dem zweiten Weltkrieg noch deutlicher durch Voraussetzungen wie Human- und Finanzkapital begrenzt wurde, wird das Bild der Selbstständigkeit in den letzten Jahrzehnten insgesamt bunter. In einigen Ländern steigt der Zugang von Alleinselbstständigen, Frauen und Personen mit geringer Kapitalausstattung, die direkt aus der Arbeitslosigkeit kommen. Spezielle Arbeitsmarktprogramme tragen in manchen Ländern dazu bei, dass sich die Erwerbsform Selbstständigkeit diesen neuen Gruppen öffnet. Trotz dieser europaweiten Trends gibt es deutliche Unterschiede in der Art und dem Umfang der Selbstständigkeit. Insbesondere bei der Entwicklung der Sozialversicherung für Selbstständige ist in den einzelnen Ländern eine starke Pfadabhängigkeit bedingt durch wohlfahrtsstaatliche Traditionen zu beobachten. Im Ländervergleich wird vor allem der deutsche konservative Wohlfahrtsstaat, der Selbstständige traditionellerweise nicht in die Systeme der sozialen Sicherung integriert, der neuen Vielfalt und der zunehmenden Schutzbedürftigkeit Selbstständiger nicht gerecht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kündigungsschutz, Befristung und Leiharbeit in Europa (2004)

    Zachert, Ulrich;

    Zitatform

    Zachert, Ulrich (2004): Kündigungsschutz, Befristung und Leiharbeit in Europa. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 3, S. 132-137.

    Abstract

    "Die vergleichende Untersuchung der normativen und tatsächlichen Lage in verschiedenen europäischen Ländern gibt Anhaltspunkte dafür, dass viele gegen die bestehenden Schutzstandards in der nationalen Debatte wiederholt vorgetragenen Argumente entweder unrichtig oder undifferenziert sind. Der Beitrag bietet eine Darstellung der rechtlichen Aspekte des Kündigungsschutzes (z.B. das Verhältnis zwischen Richterrecht und Gesetzesrecht, die Regelung von Schwellenwerten und Abfindungen und Prekaritätsabfindungen, die Möglichkeit der Weiterbeschäftigung und die Präventivfunktion) und ergänzt diese um eine Darstellung der rechtlichen Regelungen zur Befristung und Leiharbeit. Dabei wird untersucht, dass die atypischen Beschäftigungsformen als Ausweichstrategie für zu rigiden Kündigungsschutz genutzt werden können oder aber als Brücke zum Dauerarbeitsvertrag oder Drehtüreffekt dienen. Ein wesentliches Ergebnis des Beitrags ist, dass der Zusammenhang zwischen Arbeitsmarkt und Regulierungsintensität der Beendigungstatbestände in der (fach-)öffentlichen Diskussion stark überschätzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Contingent employment in Europe and the United States (2003)

    Bergström, Ola ; Paauwe, Jaap; Perez Perez, Manuel; Bergström, Ola ; Peuntner, Thomas; Ellis, Rebecca; Pot, Ferrie; Koene, Bas ; Purcell, John; Storrie, Donald; Storrie, Donald; Glasgow, Doug; Tailby, Stephanie; Cam, Surhan; McGlashan, Kay;

    Zitatform

    Bergström, Ola & Donald Storrie (Hrsg.) (2003): Contingent employment in Europe and the United States. Cheltenham u.a.: Elgar, 256 S.

    Abstract

    "The book examines the developments in labour markets in advanced economies in the 21st century, as regards contingent employment. This is defined as employment relationships that can be terminated with minimal costs within a predetermined period of time. This includes fixed-term contracts, temporary agency work and self-employment. Contingent employment has been the subject of much legislative activity in the last decade, at both the national and European level. Temporary agency work, in particular, has recently been extensively deregulated in most European countries and currently we await the fate of a proposed EU directive on agency work. Using evidence from Germany, Spain, Sweden, the Netherlands, the UK and the US, the authors assess the increasing use of contingent employment against the legislative and institutional background in these countries. The European countries represent a wide range of regulatory regimes within the European Union, and comparison with the United States, where contingent employment is least regulated, is a useful feature of the book. Some emphasis is placed on the role of temporary work agencies. This is not only due to recent spate of legislation but also because agency work is the type of contingent employment that grew most rapidly in the last decade, it is a relatively novel form of employment, and has several interesting theoretical features." (Author's abstract, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Self-employment in Germany and the UK: labor market regulation, risk-management and gender in comparative perspective (2003)

    Gottschall, Karin ; Kroos, Daniela;

    Zitatform

    Gottschall, Karin & Daniela Kroos (2003): Self-employment in Germany and the UK. Labor market regulation, risk-management and gender in comparative perspective. (ZeS-Arbeitspapier 2003/13), Bremen, 26 S.

    Abstract

    "Within the wide range of new forms of work self-employment seems to be a distinct feature concerning a growing part of the male and female labor force in industry and services in both Germany and the UK. Especially the growth of different forms of solo self-employment is subject to pessimistic as well as optimistic interpretations of the future quality of work and life as well as gender equality. Sound knowledge on the extent and nature of this type of work, however is rare - our comparative analysis therefore seeks to highlight the development of solo self-employment and strategies of risk-management in Germany and the UK. Concentrating on the cultural industries as an emblematic section of the global new economy, it is based on a secondary analysis of national quantitative and qualitative data and on own empirical research. After an introductory summary of the main strands of scientific debate on self-employment, we will first present an overview of volume and structure of solo self-employment growth on the one side, and of social risks tied to this employment status on the other side. We will secondly highlight collective and individual strategies of risk-management from within a regulatory approach. The results of this analysis show that self-employment growth, though a cross-national phenomenon, displays nation specific characteristics if development in time, branch distribution, social risk, and gender are looked at. At the same time new ways of both individual and collective risk-management are emerging. These strategies, however vary in extend and sustainability, indicating an ongoing influence of different national labor market regulations and gender regimes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich: eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland (2003)

    Kaiser, Lutz C.;

    Zitatform

    Kaiser, Lutz C. (2003): Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich. Eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland. Bochum, 500 S.

    Abstract

    Erwerbsarbeit übernimmt in ihrer heutigen Form die Funktion der monetären Teilhabe an gesellschaftlicher Wohlfahrt und der nicht-pekuniären Positionierung innerhalb der gesellschaftlichen Realität. Als Maßstab für die Bewertung dieser Teilhabe und Positionierung kann die individuelle Erwerbschance in Form der Wahrscheinlichkeit der Besetzung einer bestimmten Erwerbsform bzw. der Position des Status Nichterwerbstätigkeit gelten. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung entstandardisierter Erwerbsmuster theoretisch und empirisch zu erfassen und auf dieser Basis einen Ausblick auf eine sich weiter verändernde Organisation von Erwerbsarbeit zu geben. Im Mittelpunkt steht die Gegenüberstellung standardisierter und entstandardisierter Erwerbsmuster und deren Konsequenzen für die jeweiligen Bezugsgruppen. Auf Basis eines internationalen Vergleichs von Deutschland mit Dänemark, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien wird untersucht, wie sich entstandardisierte Erwerbsmuster in den jeweiligen Ländern entwickelt haben, welche Formen von entstandardisierten Erwerbsmustern bzw. welche jeweiligen (empirischen) Größenordnungen sich abzeichnen und wie jene theoretisch erklärt werden können. Außerdem wird untersucht, ob und inwiefern sich unterschiedliche entstandardisierte Erwerbsformen hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit zu standardisierten Erwerbsformen unterscheiden, da zumindest für stabile und gesicherte Beschäftigungsverhältnisse eine hohe Arbeitsmotivation nachgewiesen wurde. Insgesamt zeigen die deskriptiven Analysen, dass sich hinter der pauschalen Hypothese der sogenannten Erosion von Normalarbeitsverhältnissen in erster Line ein vermehrtes Erwerbsstreben von Frauen verbirgt. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass in erster Linie Frauen entstandardisierte Erwerbsformen nachfragen anstatt, wie auf Seiten von Männern, standardisierte Erwerbsformen zu besitzen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Prekäre Beschäftigung im Vereinigten Königreich und Deutschland: welche Rolle spielen unterschiedliche institutionelle Kontexte? (2003)

    Kim, Anna; Kurz, Karin ;

    Zitatform

    Kim, Anna & Karin Kurz (2003): Prekäre Beschäftigung im Vereinigten Königreich und Deutschland. Welche Rolle spielen unterschiedliche institutionelle Kontexte? In: W. Müller & S. Scherer (Hrsg.) (2003): Mehr Risiken - mehr Ungleichheit? : Abbau von Wohlfahrtsstaat, Flexibilisierung von Arbeit und die Folgen (Mannheimer Jahrbuch für Europäische Sozialforschung, 07), S. 167-197.

    Abstract

    Der Beitrag vergleicht die Arbeitsmärkte in Großbritannien und der Bundesrepublik Deutschland, wobei die Deregulierung in den 1980er- und 1990er-Jahren und die Verbreitung atypischer Beschäftigungsverhältnisse (Teilzeitarbeit, befristete Verträge, Ein-Personen-Selbständigkeit) im Mittelpunkt stehen. Die Unterschiede zwischen den beiden Ländern in Bezug auf Bildungssystem und die Geschlechterdimension des Wohlfahrtsstaates wird dargestellt. Die vergleichende empirische Analyse zeigt, dass prekäre Beschäftigungen auf den ersten Blick sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien überraschend wenig verbreitet zu sein scheinen. Im Jahr 1996 waren lediglich vier Prozent der deutschen und sieben Prozent der britischen Erwerbstätigen von marginaler Teilzeitarbeit betroffen, wobei der Anteil niedrig qualifizierter Frauen dabei hoch ist. Mit neun Prozent ist auch der Anteil befristeter Verträge in beiden Ländern niedrig. Vor allem in Deutschland sind hier auch hoch Qualifizierte betroffen. Hinsichtlich der beruflichen Selbständigkeit unterscheiden sich beide Länder bezüglich der Qualifikation: In Großbritannien sind niedrig Qualifizierte häufiger selbstständig als in Deutschland, wo stärkere Auflagen in Bezug auf Bildung und Berufserfahrung die Ein-Personen-Selbständigkeit einschränken. Aufgrund der institutionellen Besonderheiten in beiden Ländern sind die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung mit jeweils unterschiedlichem Ausmaß an Unsicherheit verbunden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job attitudes of part-time vs. full-time workers: a meta-analytic review (2003)

    Thorsteinson, Todd J.;

    Zitatform

    Thorsteinson, Todd J. (2003): Job attitudes of part-time vs. full-time workers. A meta-analytic review. In: Journal of Occupational and Organizational Psychology, Jg. 76, H. 2, S. 151-177.

    Abstract

    "A meta-analysis was conducted (k=38, N=51,23I) to examine the size of the difference between full- and part-time employees on job attitudes. Results indicated that there was little difference between full-time (FT) and part-time (PT) employees on job satisfaction, organizational commitment, intentions to leave and facets of job satisfaction. Full-time employees were found to be more involved with their jobs than PT employees (d=0.39). Moderating variables were examined (type of job, sex of the sample and sampling strategy used), but these variables explained little of the variability in effect sizes across the studies. An additional analysis of voluntary vs. Involuntary employment status was conducted on job satisfaction, but only small differences were found. The theoretical implications are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Symposium on temporary work (2002)

    Booth, Alison L. ; Dolado, Juan J. ; Storrie, Donald; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ; Holmlund, Bertil; García-Serrano, Carlos ; Landier, Augustin ; Jimeno, Juan F. ; Blanchard, Olivier ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Juan J. Dolado, Jeff Frank, Marco Francesconi, Olivier Blanchard, Augustin Landier, Bertil Holmlund, Donald Storrie, Carlos García-Serrano & Juan F. Jimeno (2002): Symposium on temporary work. In: The economic journal, Jg. 112, H. 480, S. 181-295.

    Abstract

    "This symposium gathers together comparative evidence on the nature and evolution of temporary work in countries with different regulatory frameworks and different labour market conditions. Some of the evidence is microeconomic, providing information on the extent to which temporary jobs are 'good' or 'bad' in terms of worker compensation and career possibilities. Other evidence is macroeconomic, and sheds light both on forces that may explain the rise in temporary work and on the consequences of an increased prevalence of temporaty jobs. The four papers in the symposium examine temporary work in four EU countries: Britain, France, Spain and Sweden. The reason for looking across countries is that the differing institutions in each country - notably the degree of employment protection - allow as to examine different features of temporary work. Overall, the papers in this symposium suggest that the expansion of temporary jobs as a way of increasing labour market flexibility may be undesirable. In the absence of strong employment protection for permanent jobs, as in Britain, temporary jobs are - from worker's perspective - bad jobs, with possible long-term career implications, in particular for men. Even where there is strong EPL for permanent jobs - as in France - the expansion of temporary jobs may be undesirable, leading to high turnover among younger workers. The Swedish study, investigating the causes of the rapid growth in temporary work over the 1990s, suggests that adverse macroeconomic shocks can trigger substantial increases in temporary work. Finally, the Spanish study shows that, once temporary jobs are entrenched in a dual labour market, later reforms to restrict their growth can be unsuccessful, indicating that attempts to reduce firing costs for permanent contracts have so far been insufficient." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Labour as a buffer: Do temporary workers suffer? (2002)

    Booth, Alison L. ; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2002): Labour as a buffer: Do temporary workers suffer? (IZA discussion paper 673), Bonn, 22 S.

    Abstract

    "In this paper, the authors investigate whether or not there is an equal opportunities dimension to regulating equal pay and conditions for temporary work. They develop a 'buffer stock' model of temporary work that suggests a number of reasons why ethnic minorities and women may be more likely to be on fixed-term contracts than comparable white males. Using three different British datasets (a random representative survey of households and two data sets of specific labour market groups), they then estimate the degree to which women and/or ethnic minorities are more likely to be on temporary contracts and estimate any associated wage differentials." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary Jobs: Stepping Stones or Dead Ends? (2002)

    Booth, Alison L. ; Frank, Jeff ; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2002): Temporary Jobs: Stepping Stones or Dead Ends? In: The Economic Journal, Jg. 112, H. 480, S. F189-F213. DOI:10.1111/1468-0297.00043

    Abstract

    "IIn Britain, about 7% of male employees and 10% of female employees are in temporary jobs. This proportion has been relatively stable over the 1990s. Using data from the British Household Panel Survey, we confirm the popular perception that temporary jobs are generally not desirable when compared to permanent employment. Temporary workers have lower levels of job satisfaction, receive less training and are less well-paid. There is some evidence that fixed-term contracts are a stepping stone to permanent work. Women who start in fixed-term employment and move to permanent jobs fully catch up to those who start in permanent jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The effects of non-standard employment on mental health in Britain (2000)

    Bardasi, Elena; Francesconi, Marco ;

    Zitatform

    Bardasi, Elena & Marco Francesconi (2000): The effects of non-standard employment on mental health in Britain. (IZA discussion paper 232), Bonn, 40 S., Anhang.

    Abstract

    "This paper explores the relationship between non-standard types of employment and mental health. The analysis uses data on workers from the first seven waves of the British Household Panel Study, 1991-97. Four different types of non-standard employment (non-standard contracts, places, times, and weekly hours of work) are analysed and the General Health Questionnaire (GHQ) index is used as the measure of mental health. The authors find evidence of only a modest effect of all types of flexible employment on the GHQ scores of men and women. Although the workers' non-standard employment behaviour does not significantly vary with their endowments and unobserved inputs, population health heterogeneity may still have a critical effect on the observed changes in labour market behaviour. Finally, the authors find some significant effect of non-standard employment on mental health when the sample is stratified by age and education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Temporary jobs: stepping stones or dead ends? (2000)

    Booth, Alison L. ; Francesconi, Marco ; Frank, Jeff ;

    Zitatform

    Booth, Alison L., Marco Francesconi & Jeff Frank (2000): Temporary jobs. Stepping stones or dead ends? (IZA discussion paper 205), Bonn, 33 S.

    Abstract

    Die Autoren befassen sich mit der Zeitarbeit (Gelegenheits- und Saisonarbeit, befristete Beschäftigungsverhältnisse) in Großbritannien. Untersucht wurden die Arbeitszufriedenheit, die Weiterbildungsteilnahme und das Einkommen von ZeitarbeiterInnen sowie die Chancen über Zeitarbeit dauerhaft in den Arbeitsmarkt integriert zu werden. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Betriebliche Erfahrungen mit atypischen Arbeitsformen: Ergebnisse einer Repräsentativerhebung in acht europäischen Ländern (1993)

    Bielenski, Harald;

    Zitatform

    Bielenski, Harald (1993): Betriebliche Erfahrungen mit atypischen Arbeitsformen. Ergebnisse einer Repräsentativerhebung in acht europäischen Ländern. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 26, H. 3, S. 375-385.

    Abstract

    Um empirisch fundierte Aussagen zu den Entwicklungspotentialen von vier ausgewählten atypischen Arbeitsformen machen zu können, wurde 1989/90 eine international angelegte Repräsentativbefragung durchgeführt. Befragt wurden Manager und - soweit vorhanden - Arbeitnehmervertreter in 3520 privatwirtschaftlichen Betrieben aus acht europäischen Ländern. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, in welchem Ausmaß atypische Arbeitsformen in den Betrieben angewendet werden und wie Manager und Arbeitnehmervertreter aufgrund ihrer Erfahrungen Teilzeitarbeit, befristete Arbeitsverträge, Samstags- und Abendarbeit bewerten. Der internationale Vergleich zeigt, daß die Verbreitung und Bewertung insbesondere von befristeten Arbeitsverträgen und Teilzeitarbeit stark von den jeweiligen rechtlichen Rahmenbedingungen abhängt. Dies bedeutet, daß es in relativ breitem Umfang möglich ist, durch politische Maßnahmen - insbesondere durch eine entsprechende Ausgestaltung des Arbeits- und Sozialrechts - die Attraktivität und damit auch die Verbreitung dieser atypischen Arbeitsformen zu fördern oder zu bremsen. Entwicklungschancen werden vor allem bei der Teilzeitarbeit gesehen. Sowohl seitens der Arbeitgeber als auch seitens der Arbeitnehmer besteht ein großes und bei weitem noch nicht ausgeschöpftes Interesse an dieser Arbeitsform. Für beide Seiten kann Teilzeitarbeit große Vorteile mit sich bringen. Die gegenwärtige Praxis ist allerdings durch die Tatsache geprägt, daß zumindest teilweise Arbeitgeberinteressen auf Kosten der Arbeitnehmer durchgesetzt werden. Bei befristeten Arbeitsverträgen sowie bei Samstags- und Abendarbeit decken sich dagegen die Interessen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern nur in Ausnahmefällen. Einer stärkeren Verbreitung dieser atypischen Arbeitsformen dürften daher auf Dauer relativ enge Grenzen gesetzt sein. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen