Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Do temporary agency workers affect workplace performance? (2012)
Zitatform
Bryson, Alex (2012): Do temporary agency workers affect workplace performance? (NIESR discussion paper 392), London, 22 S.
Abstract
"Using nationally representative workplace data we find the use of temporary agency workers (TAW) is positively associated with financial performance in the British private sector and weakly associated with higher sales per employee. However TAW is not associated with value added per employee. Employees in workplaces with TAW receive higher wages than observationally equivalent employees in non-TAW workplaces. But the presence of TAW in the employee's occupation is associated with lower wages for employees in that occupation. Furthermore, conditioning on wages, the presence of TAW at the workplace is associated with lower job satisfaction and higher job anxiety among employees. These findings are consistent with TAW having an adverse effect on employees' experiences at work, perhaps due a more labour intensive regime, one which is only partly compensated for with higher wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements (2012)
Cappelli, Peter H.; Keller, J. R.;Zitatform
Cappelli, Peter H. & J. R. Keller (2012): A study of the extent and potential causes of alternative employment arrangements. (NBER working paper 18376), Cambridge, Mass., 44 S. DOI:10.3386/w18376
Abstract
"The notion of regular, full-time employment as one of the defining features of the U.S. economy has been called into question in recent years by the apparent growth of alternative or 'nonstandard' arrangements - part-time work, temporary help, independent contracting, and other arrangements. Identifying the extent of these arrangements, whether they are increasing, and where they occur is the first step for understanding their implications for the economy and the society. But this has been difficult to do because of the lack of appropriate data. We present estimates of the extent of these practices based on a national probability sample of U.S. establishments, evidence on changes in their use over time, and analyses that help us begin to understand why they are used." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The representation of non-standard workers: theory and culture of collective bargaining (2012)
Cella, Gian Primo;Zitatform
Cella, Gian Primo (2012): The representation of non-standard workers. Theory and culture of collective bargaining. In: Transfer, Jg. 18, H. 2, S. 171-184. DOI:10.1177/1024258912439144
Abstract
"Zu Beginn dieses Beitrags wird festgestellt, dass die Beziehungen zwischen Arbeit und Produktionssystemen bzw. -strukturen am Ende des 19. und des 20. Jahrhunderts verblüffende Ähnlichkeiten aufweisen. Aus der Vergangenheit lassen sich verschiedene Möglichkeiten für die Vertretung von Arbeitnehmern in atypischen Arbeitsverhältnissen ableiten. Als 'atypisch' wird Arbeit bezeichnet, die sich von den institutionalisierten, im Zeitalter der tayloristisch-fordistischen Produktion vorherrschenden Arbeitsformen unterscheidet. Bedeutende Vorläufer atypischer Beschäftigungsformen hat es aber bereits im 19. Jahrhundert gegeben. In Bezug auf gewerkschaftliche Kulturen und Strategien wird die These vertreten, dass es einer Änderung der Verhandlungspraxis und -logik im Sinne der Theorie von Sydney und Beatrice Webb bedarf, um diejenigen Gruppen atypischer Arbeitnehmer, die sich stärker vom klar definierten, stilisierten Arbeitnehmer des Industriezeitalters unterscheiden, in geeigneter Weise vertreten zu können. Aus dieser Perspektive ist es möglich, Arbeitnehmergruppen an beiden Enden des Arbeitsmarkts zu repräsentieren - sowohl hochqualifizierte, halbselbständig tätige Fachkräfte als auch Arbeitnehmer in atypischen Arbeitsverhältnissen mit allgemeineren Fähigkeiten, die potentiell der Gruppe der erwerbstätigen Armen angehören. Dieser Ansatz könnte den Weg ebnen für eine Gewerkschaftsbewegung, bei der nur wenige Arbeitskräfte von kollektiver Interessenvertretung ausgeschlossen sind, wenn auch der Begriff 'kollektiv' anders zu verstehen ist als in der Vergangenheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Preis der Flexibilität: Wann sich Zeitarbeit lohnt und wann eher nicht (2012)
Crimmann, Andreas; Lehmann, Christian;Zitatform
Crimmann, Andreas & Christian Lehmann (2012): Der Preis der Flexibilität: Wann sich Zeitarbeit lohnt und wann eher nicht. In: Personalführung, Jg. 45, H. 7, S. 28-35., 2012-05-21.
Abstract
"In diesem Aufsatz untersuchen wir am Beispiel des Verarbeitenden Gewerbes, welche Rolle die Transaktionskosten und insbesondere die Kündigungsschutzkosten bei der betrieblichen Entscheidung für oder gegen Zeitarbeit spielen. Um die Relevanz der Transaktionskosten zu identifizieren, erläutern wir zunächst die Evidenz betrieblicher Nutzungsmotive von Zeitarbeit. Anschließend erörtern wir Messansätze von Transaktionskosten. Um zu schätzen, welcher Kostenaufschlag durch den Transaktionskostenvorteil von Zeitarbeit gerechtfertigt ist, konzentrieren wir uns als klar abgrenzbares Unterscheidungsmerkmal von Zeitarbeit und Stammbelegschaft auf die Kosten des Kündigungsschutzes. Diese Kosten schätzen wir unter Einbeziehung von Daten des Statistischen Bundesamtes und des IAB-Betriebspanels und zeigen durch eine modellhafte Berechnung, wie sich die Berücksichtigung von Transaktionskosen auf die Entscheidung für oder gegen Zeitarbeit auswirkt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit und Ausgliederung in diakonischen Sozialunternehmen: der "Dritte Weg" zwischen normativem Anspruch und sozialwirtschaftlicher Realität. Abschlussbericht (2012)
Dahme, Heinz-Jürgen; Wohlfahrt, Norbert; Kühnlein, Gertrud; Stefaniak, Anna;Zitatform
Dahme, Heinz-Jürgen, Gertrud Kühnlein, Anna Stefaniak & Norbert Wohlfahrt (2012): Leiharbeit und Ausgliederung in diakonischen Sozialunternehmen. Der "Dritte Weg" zwischen normativem Anspruch und sozialwirtschaftlicher Realität. Abschlussbericht. Bochum, 115 S.
Abstract
"Zentrales Ergebnis der Studie ist die Erkenntnis, dass Ausgründungen in der Diakonie flächendeckend und in den vielfältigsten Formen betrieben wird.
- Die Ausgründungspraxis dient der Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen und der Senkung von Arbeitskosten.
- Die Zuordnung ausgegründeter Betriebe zum Diakonischen Werk ist unklar und uneinheitlich.
- Die Nutzung von Leiharbeit in diakonischen Einrichtungen ist übliche Praxis. Einige diakonische Sozialunternehmen unterhalten eigene Leiharbeitsunternehmen. Anders als Ausgliederungen ist 'ersetzende' Leiharbeit aber kein flächendeckendes Phänomen. Zudem hat ihre Bedeutung abgenommen.
- Hervorzuheben sind weitere vom Dritten Weg abweichende Formen der Arbeitsgestaltung: die Nutzung von einseitig durch den Arbeitgeber festgelegte Arbeitsbedingungen bei einigen Fachverbänden, Einzelarbeitsverträge als Instrument unternehmerischer Lohnkostensenkung und die unterschiedlichen landeskirchlichen Arbeitsvertragsrichtlinien, die je nach Satzung auch in anderen landeskirchlichen Diakonien genutzt werden können.
- Normatives Postulat und Empirie des Dritten Wegs weichen strukturell voneinander ab." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation?: cross-country firm-level evidence on the conditioning effect of employment protection (2012)
Zitatform
Dräger, Vanessa & Paul Marx (2012): Do firms demand temporary workers when they face workload fluctuation? Cross-country firm-level evidence on the conditioning effect of employment protection. (IZA discussion paper 6894), Bonn, 28 S.
Abstract
"Although the negative economic effects of temporary employment are widely discussed, cross-country research on firms' demand for temporary employment is rare. National studies indicate that workload fluctuations are one major motive for firms to employ temporary workers. By studying a novel data set of 18,500 firms from 20 countries, we show that workload fluctuations increase the probability of hiring temporary workers by eight percentage points in rigid labour markets, but no such effect is observed in flexible labour markets. This conditioning effect of employment protection is in line with a recently developed search-and-matching model. Our results are robust to subgroups, subsamples and alternative estimation strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeits- und Gesellschaftsbewusstsein von Lohnabhängigen: Ergebnisse empirischer Belegschaftsbefragungen in Ost- und West-deutschland (2012)
Dörre, Klaus; Matuschek, Ingo; Hänel, Anja;Zitatform
Dörre, Klaus, Anja Hänel & Ingo Matuschek (Hrsg.) (2012): Arbeits- und Gesellschaftsbewusstsein von Lohnabhängigen. Ergebnisse empirischer Belegschaftsbefragungen in Ost- und West-deutschland. (Working Paper der DFG-KollegforscherInnengruppe Postwachstumsgesellschaften 04/2012), Jena, 104 S.
Abstract
"Dieses Working Paper enthält vier Beiträge, die im Rahmen empirischer Befragungen dem Arbeits- und Gesellschaftsbewusstsein von Lohnabhängigen in Ost- und Westdeutschland nachgehen. Den Hintergrund der Untersuchungen stellen die gegenwärtige Wirtschaftskrise sowie mit dieser einhergehende Veränderungen in den Unternehmenskulturen und Beschäftigungspolitiken dar. Die Fragen umfassen folgende Schwerpunkte: Wie nehmen die Beschäftigten ihren eigenen Betrieb im Unterschied zur umgebenden Gesellschaft wahr? Wie sehen die teilweise langjährig Beschäftigten aus den Stammbelegschaften das Instrument Leiharbeit und die Leiharbeitenden selbst und welche Beziehungen entstehen zwischen beiden Gruppen? Welche subjektiven Wahrnehmungsweisen und Verarbeitungsstrategien der Krise lassen sich auffinden und warum artikuliert sich - jedenfalls in Deutschland - kaum organisierter Protest?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Attraktivität von Leiharbeitsverhältnissen für hochqualifizierte Arbeitnehmer: Defizite und Ansatzpunkte für das Personalmanagement von Zeitarbeitsunternehmen (2012)
Emamalizadeh, Kian;Zitatform
Emamalizadeh, Kian (2012): Attraktivität von Leiharbeitsverhältnissen für hochqualifizierte Arbeitnehmer. Defizite und Ansatzpunkte für das Personalmanagement von Zeitarbeitsunternehmen. (Personalwirtschaft 39), Hamburg: Kovac, 328 S.
Abstract
"Die Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehungen unterliegen auch in Deutschland einem starken Wandel. Das bisher dominierende Normalarbeitsverhältnis wird dabei zunehmend von atypischen Beschäftigungsformen abgelöst. So erfährt insbesondere die Leiharbeit auf dem deutschen Arbeitsmarkt ein stetiges Wachstum, das in jüngerer Vergangenheit und vor allem auch zukünftig aus den strategischen Potentialen der Leiharbeit (z.B. Pufferfunktion) resultiert. Die sich daraus ergebende Nachfrage speziell nach hochqualifizierten Arbeitnehmern, wird durch den voranschreitenden demografischen Wandel weiter verstärkt. Gleichzeitig ist die Leiharbeitsbranche für diese Zielgruppe jedoch wenig attraktiv, was zu einem ungleichen Verhältnis von Angebot und unternehmensseitiger Nachfrage nach hochqualifizierten Mitarbeitern führt. Aufbauend auf dieser Problemstellung ist es Ziel der Arbeit, zum einen theoretisch zu erarbeiten, wie durch ein auf die Branchen- und Zielgruppenspezifika zugeschnittenes Personalmanagement von Zeitarbeitsunternehmen die Attraktivität als Arbeitgeber für hochqualifizierte Arbeitskräfte verbessert werden kann. Zum anderen soll der derzeitige Stand des Personalmanagement von Leiharbeitsagenturen für die hochqualifizierte Zielgruppe systematisch erhoben werden. Auf Basis dieser beiden Teilziele werden anschließend Defizite bzw. Verbesserungspotentiale herausgearbeitet und hierauf aufbauend Handlungsempfehlungen für die Leiharbeitsbranche abgeleitet, um so die Attraktivität von Zeitarbeitsverhältnissen für hochqualifizierte Zeitarbeitnehmer nachhaltig zu erhöhen. Dadurch sollen Impulse gegeben werden, wie der stetig steigenden Nachfrage nach dieser Zielgruppe, durch Zuhilfenahme von adäquaten betriebs- bzw. personalwirtschaftlichen Maßnahmen, ein vergrößertes Angebot gegenübergestellt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Arbeitsmärkte im Wandel (2012)
Emmel, Wolfgang; Wingerter, Christian; Straube, Roman; Nauenburg, Ricarda; Martone, Olivia; Ertl, Dagmar; Hesse, Leonore; Kühn, Monika;Zitatform
Emmel, Wolfgang, Dagmar Ertl, Leonore Hesse, Monika Kühn, Olivia Martone, Ricarda Nauenburg, Roman Straube & Christian Wingerter (2012): Arbeitsmärkte im Wandel. Wiesbaden, 130 S.
Abstract
"Die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder haben sich mit dieser gemeinsamen Veröffentlichung zum Ziel gesetzt, die aktuelle Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie die zentralen Entwicklungen des letzten Jahrzehnts zu beleuchten. Sie soll einen Überblick über den Facettenreichtum der amtlichen Arbeitsmarktstatistik leisten, Antworten auf häufige Fragen geben und das Interesse für eine tiefer gehende Beschäftigung wecken. Der grundlegendste aller Arbeitsmarktindikatoren, die Zahl der Erwerbstätigen, wird in Kapitel 1 dieses Heftes behandelt. Im folgenden Kapitel wird das logische Pendant zur Erwerbstätigkeit behandelt, die Erwerbslosigkeit. Es folgt das Thema 'atypische Beschäftigung'. Es handelt sich dabei um einen Sammelbegriff für Formen des Arbeitsverhältnisses, die nicht der klassischen Norm von einer vom Arbeitgeber regulär entlohnten Vollzeitstelle mit unbefristetem Vertrag und damit dem sozialpolitisch erwünschten Normalfall entsprechen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexible und atypische Beschäftigung: Belastungen und Beanspruchung (2012)
Galais, N.; Sende, C.; Hecker, D.; Wolff, H.-G.;Zitatform
Galais, N., C. Sende, D. Hecker & H.-G. Wolff (2012): Flexible und atypische Beschäftigung: Belastungen und Beanspruchung. In: B. Badura, A. Ducki, H. Schröder, J. Klose & M. Meyer (Hrsg.) (2012): Fehlzeiten-Report 2012 : Gesundheit in der flexiblen Arbeitswelt: Chancen nutzen - Risiken minimieren. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft, S. 109-121.
Abstract
"Atypische Beschäftigungsformen weichen in ganz unterschiedlichen Aspekten von der Normalbeschäftigung im Sinne einer unbefristeten Vollzeitanstellung bei einem Unternehmen ab. Die Gruppe der atypisch Beschäftigten ist somit extrem heterogen - nicht nur, was die jeweilige arbeitsvertragliche Situation angeht, sondern auch in Bezug auf die damit verbundenen Arbeits- und Lebenswelten der Beschäftigten. Unternehmen nutzen atypische Beschäftigung zur Erhöhung ihrer personellen Flexibilität. Für die Beschäftigten resultiert dies meist in einer erhöhten Unsicherheit und Instabilität. Der Fokus dieses Beitrags liegt auf der Beschäftigungssituation und den erlebten Belastungen von temporär Beschäftigten und externen Mitarbeitern. Aus den hier vorgestellten Besonderheiten der atypischen Beschäftigungsformen lassen sich spezifische Anforderungen an die Personalpolitik von Unternehmen ableiten, denen an einem verantwortungsvollen Einsatz von flexiblem Personal gelegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The productivity effect of temporary agency work: evidence from German panel data (2012)
Zitatform
Hirsch, Boris & Steffen Müller (2012): The productivity effect of temporary agency work. Evidence from German panel data. In: The economic journal, Jg. 122, H. 562, S. F216-F235. DOI:10.1111/j.1468-0297.2012.02536.x
Abstract
"This study investigates the effect of temporary agency work on the user firm's productivity. We hypothesise that using temporary agency work to enhance numerical flexibility and to screen job candidates may increase productivity, whereas temporary workers' lower firm-specific human capital and spillover effects on the user's permanent employees may adversely affect productivity. Other than the sparse existing literature on this issue, we exploit a large panel data set and control for time-invariant and time-varying unobserved heterogeneity by using the system GMM estimator. We find a robust hump-shaped effect of the extent of temporary agency work on the user firms productivity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geringfügig Beschäftigte in deutschen Betrieben: Umstrittene Minijobs (2012)
Zitatform
Hohendanner, Christian & Jens Stegmaier (2012): Geringfügig Beschäftigte in deutschen Betrieben: Umstrittene Minijobs. (IAB-Kurzbericht 24/2012), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Im Januar 2013 wird die steuerfreie Einkommensgrenze für geringfügig Beschäftigte um 50 Euro auf 450 Euro erhöht. Das hat die Diskussion über die sozial- und arbeitsmarktpolitische Bedeutung von Minijobs neu entfacht: Befürworter betrachten sie als wirksames Instrument für betriebliche Flexibilität und gegen Schwarzarbeit, Kritiker sehen die Minijobs als eine wesentliche Ursache für die steigende Niedriglohnbeschäftigung und Altersarmut. Auf betrieblicher Ebene wird in diesem Bericht untersucht, wie sich die geringfügige Beschäftigung entwickelt hat und inwieweit Minijobs andere Beschäftigungsverhältnisse verdrängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What drives the demand for temporary agency workers? (2012)
Zitatform
Jahn, Elke J. & Jan Bentzen (2012): What drives the demand for temporary agency workers? In: Labour, Jg. 26, H. 3, S. 341-355. DOI:10.1111/j.1467-9914.2012.00550.x
Abstract
Leiharbeit hat in den letzten drei Jahrzehnten in den meisten europäischen Ländern stetig zugenommen. In der Studie wird geprüft, ob die Deregulierung der Leiharbeit für das Wachstum dieses Sektors verantwortlich ist. Weiterhin wird die Konjunkturabhängigkeit der Leiharbeit untersucht. Auf der Grundlage monatlicher Daten für Deutschland wird gezeigt, dass die kontinuierliche Liberalisierung der Leiharbeit nicht für das Wachstum des Sektors verantwortlich ist. Die Analyse ergibt vielmehr, dass Leiharbeit ein zyklisches Verhalten aufweist und mit wichtigen ökonomischen Indikatoren in Echtzeit korreliert. (IAB)
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Literaturhinweis
Flexible forms of employment: boon and bane (2012)
Zitatform
Jahn, Elke, Regina T. Riphahn & Claus Schnabel (2012): Flexible forms of employment. Boon and bane. (LASER discussion papers 62), Erlangen, 11 S.
Abstract
"In recent decades, economic policy makers across Europe have sought to increase labour market flexibility by promoting the use of temporary employment. Four articles in a Feature forthcoming in the Economic Journal (which is based on a IAB/LASER workshop) provide new results on how fixed-term and agency work contracts affect firm productivity and how the segments of two-tier labour markets interact. This paper points to a possible trade-off between efficiency and equity when deregulating labour markets. Taken together, the evidence presented in this Feature suggests that flexible forms of employment can be both a boon and a bane for labour markets and for society as a whole." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Public plans and short-term employees (2012)
Zitatform
Munnell, Alicia, Jean-Pierre Aubry, Joshua Hurwitz & Laura Quinby (2012): Public plans and short-term employees. (NBER working paper 18448), Cambridge, Mass., 64 S. DOI:10.3386/w18448
Abstract
"Public sector defined benefit pension plans are based on final earnings. As such, these plans are back-loaded; those with long careers receive substantial benefits and those who leave early receive little. The analysis consists of three parts. The first section discusses the design of state and local defined benefit plans, documents the extent to which traditional public sector final earnings plans are back-loaded, and explores the extent to which the incentives may reflect the preferences of employers. The second section shows how participation in final earnings plans affects the lifetime resources of state and local workers of various tenures compared to private sector workers. The third section presents plan-level data on the flows of participants out of the plan by age and tenure and explores the extent to which plan design - specifically, vesting periods, mandatory participation in a defined contribution plan, and Social Security coverage - affects the probability of vesting and the probability of remaining to the earliest full retirement age once vested. The findings suggest that complete reliance on delayed vesting and final earnings plans results in minimal benefits for most short-service public employees. Hence, the recent trend towards hybrid arrangements is a positive development not only for risk sharing between taxpayers and participants but also for a more equitable distribution of benefits between short-term and career employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Eine Strategie oder viele Strategien?: zur Polyvalenz flexibler Beschäftigungsformen im betrieblichen Einsatz am Beispiel der Leiharbeit (2012)
Zitatform
Promberger, Markus (2012): Eine Strategie oder viele Strategien? Zur Polyvalenz flexibler Beschäftigungsformen im betrieblichen Einsatz am Beispiel der Leiharbeit. In: A. Krause & C. Köhler (Hrsg.) (2012): Arbeit als Ware : zur Theorie flexibler Arbeitsmärkte, S. 163-183, 2011-07-04.
Abstract
"Flexible Beschäftigung ist auf dem Vormarsch. Sie stellt noch keineswegs die Mehrheit der Beschäftigungsverhältnisse, ist aber nicht mehr allzu weit davon entfernt. Dies ist nach immerhin mehr als drei Jahrzehnten wissenschaftlicher und politischer Debatten um die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses mehr denn je eine Herausforderung für die Arbeitspolitik. Leiharbeit stellt dabei, ungeachtet ihrer bisherigen numerischen Begrenztheit auf weniger als eine Million Beschäftigte, einen Kristallisationspunkt der politischen Auseinandersetzungen um flexible Beschäftigung dar: Einerseits werden ihr außergewöhnliche Kräfte zur Heilung des Arbeitsmarktes und zur betrieblichen Flexibilisierung zugeschrieben (Bender 1997; Klös 2000; zuletzt und schon vorsichtiger Spermann 2011), andererseits wird in ihr eine Erhöhung des Prekaritätsrisikos für die Betroffenen und eine Bedrohung gesellschaftlicher Standards von Arbeit, ja ein Risiko der Desintegration der Arbeitsgesellschaft gesehen. Der folgende Beitrag möchte zeigen, dass verschiedene Strategiemuster den Einsatz von Leiharbeit prägen, mit jeweils unterschiedlicher Rolle der Leiharbeit im betrieblichen Flexibilisierungskonzert und mit gewissen Unterschieden hinsichtlich der Risiken und Chancen für die betroffenen Arbeitnehmer. Auf dieser Basis sollen Schlüsse auf die tatsächliche arbeits- und flexibilitätspolitische Rolle der Leiharbeit gezogen werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Topographie der Leiharbeit: Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform (2012)
Zitatform
Promberger, Markus (2012): Topographie der Leiharbeit. Flexibilität und Prekarität einer atypischen Beschäftigungsform. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 146), Berlin: Edition Sigma, 303 S.
Abstract
"Leiharbeit ist ein arbeitspolitisches Problem erster Güte. Zwar ist die Zahl der Leiharbeiter nicht überwältigend groß, doch ist es dieser Beschäftigungsform gelungen, die einfache Arbeit in den industriellen Kernsektoren weitgehend zu übernehmen. Dabei müssen Leiharbeitnehmer gegenüber der Stammbelegschaft deutliche Nachteile in Kauf nehmen, denen nur wenige Vorteile gegenüberstehen - etwa eine leicht erhöhte Chance, einen Dauerarbeitsplatz zu finden. Der Autor durchleuchtet in diesem Buch nicht nur die Leiharbeitsbranche mit ihren sozialhistorischen Entstehungszusammenhängen und relevanten Akteuren, sondern auch die Betriebe, die Leiharbeiter einsetzen. Dabei zeigen sich höchst unterschiedliche Einsatzformen der Leiharbeit: von unproblematischen kurzfristigen Vertretungen bis zur dauerhaften Veränderung der Belegschaftsstruktur durch den Einsatz flexibel-prekärer Beschäftigung, die letztlich die soziale Einbettung von Arbeit, wie sie sich im 20. Jahrhundert entwickelt hat, gesellschaftlich in Frage stellen und soziale Spaltungsprozesse auslösen oder vertiefen könnte. Diesem Trend entgegenzuwirken ist eine genuin politische, auch gewerkschaftspolitische Aufgabe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Flexibility at the margin and labor market volatility in OECD countries (2012)
Zitatform
Sala, Hector, Jose I. Silva & Manuel Toledo (2012): Flexibility at the margin and labor market volatility in OECD countries. In: The Scandinavian journal of economics, Jg. 114, H. 3, S. 991-1017. DOI:10.1111/j.1467-9442.2012.01715.x
Abstract
"We study the business-cycle behavior of segmented labor markets with flexibility at the margin (e.g., just affecting fixed-term contracts). We present a matching model with temporary and permanent jobs (i) where there is a gap in the firing costs associated with these types of jobs and (ii) where there are restrictions in the creation and duration of fixed-term contracts. We show that a labor market with 'flexibility at the margin' increases the unemployment volatility with respect to one that is fully regulated. This analysis yields new insights into the interpretation of the recent volatility changes witnessed in the OECD area." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Union threat and non-union employment: a natural experiment on the use of temporary employment in British firms (2012)
Zitatform
Salvatori, Andrea (2012): Union threat and non-union employment. A natural experiment on the use of temporary employment in British firms. In: Labour economics, Jg. 19, H. 6, S. 944-956. DOI:10.1016/j.labeco.2012.07.007
Abstract
"This paper presents the first empirical evidence on the effect of the threat of unionisation on the use of a predominantly non-union type of employment, i.e. temporary employment. The identification strategy exploits an exogenous variation in union threat induced in the UK by new legislation enabling unions to obtain recognition even against the will of the management. The analysis finds no evidence of an effect on the probability that a firm employs fixed-term workers, and some weak evidence of a negative effect on the probability of using agency workers. Furthermore, estimates of the effect on the share of temporary employment are negative and statistically insignificant. Overall, therefore, there is no support for the hypothesis that firms under the threat of unionisation are more likely to use this type of non-union employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Flexibilisierung des Personals durch Zeitarbeit (2012)
Zitatform
Scholz, Christian (2012): Flexibilisierung des Personals durch Zeitarbeit. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 41, H. 4, S. 215-218.
Abstract
"Auch wenn nur ein geringer Anteil der Erwerbstätigen bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt ist, geht doch ein deutlicher Trend in diese Richtung. Dabei stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen dieses personenpolitische Instrument eine sinnvolle strategische Option darstellt - vor allem angesichts der intensiven Kritik an dieser extremen Form der Flexibilisierung der Belegschaft. Der vorliegende Beitrag erläutert verschiedene Facetten der Zeitarbeit und thematisiert ihre Konsequenzen der Unternehmen sowie Gesamtwirtschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Niedriglohnfalle Minijob (2012)
Zitatform
Voss, Dorothea & Claudia Weinkopf (2012): Niedriglohnfalle Minijob. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 65, H. 1, S. 5-12. DOI:10.5771/0342-300X-2012-1-5
Abstract
"In diesem Beitrag steht die Funktion von Minijobs in den Beschäftigungsstrategien von Unternehmen im Vordergrund. Auf Basis empirischer Ergebnisse wird gezeigt, dass das im Teilzeit- und Befristungsgesetz verankerte Diskriminierungsverbot von geringfügig Beschäftigten in der Praxis häufig unterlaufen wird. Dadurch erweisen sich Minijobs für die große Mehrheit der geringfügig Beschäftigten als Niedriglohnfalle, was auch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt insgesamt hat. Arbeitgeber nutzen Minijobs offenbar als 'Exit-Option', um tarifliche und gesetzliche Standards zu umgehen und damit ihre Arbeitskosten zu senken. Da nach der Analyse der Autorinnen kaum Praxisakteure für eine wirksame Durchsetzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes in der Arbeitswelt auszumachen sind, wird die Auffassung vertreten, dass der Gesetzgeber gefordert ist. Die gravierenden Folgewirkungen von Minijobs können nur dadurch wirksam unterbunden werden, dass der Sonderstatus Minijob abgeschafft wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
IAB-Betriebspanel Mecklenburg-Vorpommern: Ergebnisse der sechszehnten Welle 2011 (2012)
Abstract
"Das Ziel des IAB-Betriebspanels ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung sowie Informationen über hierfür relevante ausgewählte wirtschaftliche Kennziffern der Betriebe in Mecklenburg-Vorpommern bereitzustellen. Als zentraler inhaltlicher Themenkomplex des Fragebogens 2011 (Schwerpunktthema) stehen die Entwicklung des Fachkräftebedarfs und die Altersstruktur der Beschäftigten im Mittelpunkt des Gesamtberichtes. Vor dem Hintergrund einer steigenden Fachkräftenachfrage in Deutschland sowie demografischer Entwicklungstendenzen rücken Probleme der Deckung des Fachkräftebedarfs wieder verstärkt in den Vordergrund. Älter werdende Belegschaften haben Einfluss auf die Fachkräftesituation in den Betrieben und stellen diese vor neue Herausforderungen. Die aktuelle Abfrage der Altersgruppen der Beschäftigten in den Betrieben in Deutschland ermöglicht, Aussagen zu unterschiedlichen Problemlagen und Reaktionsmustern der Betriebe hinsichtlich ihrer Fachkräftesituation nach dem Alter der Betriebsbelegschaften zu treffen. Eine wichtige betriebliche Maßnahme zur Deckung des bestehenden und künftigen Fachkräftebedarfs ist die betriebliche Aus- und Weiterbildung. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf den Zusammenhang zwischen Problemen bei der Fachkräftedeckung und betrieblichem Engagement in der Aus- und Weiterbildung eingegangen. Hierbei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwieweit Betriebe mit unterschiedlichen Altersstrukturen ihrer Belegschaften differenziert agieren.
Standardmäßig wird im IAB-Betriebspanel die sogenannte atypische Beschäftigung in die Auswertung einbezogen. Hierbei handelt es sich um Beschäftigungsverhältnisse, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen wie Teilzeitbeschäftigung einschließlich Mini-Jobs, befristete Beschäftigung und Leiharbeit. Die Bedeutung atypischer Beschäftigung hat sich in Ost- wie Westdeutschland in den vergangenen Jahren erhöht. In der diesjährigen Auswertung wird verstärkt auf Fragen der Befristung von Beschäftigungsverhältnissen eingegangen. Darüber hinaus soll in der diesjährigen Auswertung über einen Längsschnitt ermittelt werden, ob und wie Befristungen in den Betrieben in den letzten Jahren verbreitet waren.
In das diesjährige IAB-Betriebspanel wurden im Rahmen des Basisprogramms folgende, sich jährlich wiederholende Fragenkomplexe aufgenommen: Beschäftigungsentwicklung; Geschäftspolitik und Geschäftsentwicklung; Ertrag und Gewinn; betriebliche Investitionen und Innovationen, Forschung und Entwicklung; betriebliche Weiterbildung; Personalstruktur, Personalbewegung und Personalsuche; Berufsausbildung und Ausbildungsstellen; Tarif und Lohn, Öffnungsklauseln.
Insgesamt beteiligten sich in Mecklenburg-Vorpommern 891 Betriebe aller Branchen und Größen an der Befragung; in Ostdeutschland 5.865 und bundesweit 15.283 Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Niedriglohn und Beschäftigung 2010: Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin (2012)
Zitatform
(2012): Niedriglohn und Beschäftigung 2010. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 10. September 2012 in Berlin. (DeStatis - wissen, nutzen), Wiesbaden, 32 S.
Abstract
"Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt sich in robuster Verfassung - trotz Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise erreicht die Zahl der Erwerbstätigen historische Höchststände und auch die Erwerbslosenzahl hat sich verringert. In diesem Zusammenhang wird jedoch auch häufig die Frage diskutiert, wie sich neben dem Wandel der Erwerbsformen die Verdienstsituation der Beschäftigten verändert hat. Antworten darauf gibt die Erhebung der Struktur der Arbeitsverdienste. Diese Erhebung führen die statistischen Ämter nur alle vier Jahre durch - das Statistische Bundesamt stellt auf der Pressekonferenz die aktuellen Ergebnisse des Jahres 2010 mit Fokus auf dem Niedriglohnbereich vor. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:
- Wie viel Prozent der Beschäftigten arbeiteten 2010 für einen Niedriglohn? In welchen Branchen kommen niedrige Verdienste am häufigsten vor?
- Wie hoch ist das Niedriglohnrisiko atypisch Beschäftigter? Welchen Zusammenhang gibt es zwischen atypischer Beschäftigung und beruflicher Qualifikation?
- Investieren Niedriglohnbezieher über Entgeltumwandlung in eine Betriebsrente und nutzen die staatliche Förderung?" (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Employment protection and temporary work agencies (2011)
Zitatform
Baumann, Florian, Mario Mechtel & Nikolai Stähler (2011): Employment protection and temporary work agencies. In: Labour, Jg. 25, H. 3, S. 308-349. DOI:10.1111/j.1467-9914.2010.00493.x
Abstract
"Employers who use temporary agency staff in contrast to regular staff are not affected by employment protection regulations when terminating a job. Therefore, services provided by temporary work agencies may be seen as a substitute for regular employment. In this paper, we analyse the effects of employment protection on the size of the temporary work agency sector in a model of equilibrium unemployment. We find that higher firing costs may even reduce temporary work agency employment if agencies themselves are subject to employment protection, a consideration that distinguishes our results from those for fixed-term employment arrangements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigung, Arbeit und Unternehmertum in deutschen Kleinbetrieben: Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2010 (2011)
Zitatform
Bechmann, Sebastian, Vera Dahms, Agnes Fischer, Marek Frei, Ute Leber & Iris Möller (2011): Beschäftigung, Arbeit und Unternehmertum in deutschen Kleinbetrieben. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel 2010. (IAB-Forschungsbericht 07/2011), Nürnberg, 110 S.
Abstract
"Die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen, dass sich kleinere Betriebe in vielen Punkten von größeren Betrieben unterscheiden. Unterschiede in der Beschäftigten- und Eigentümerstruktur zeigen sich darin, dass kleinere Betriebe seltener wissensintensive Arbeitsplätze anbieten als größere Betriebe bzw. mehrheitlich eigentümergeführt sind und meist als eigenständige Unternehmen ohne weitere Niederlassungen am Markt auftreten. Unterschiede in der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit zeigen sich vor allem in einem geringeren Produktivitäts- und Lohnniveau, aber auch in der geringeren Exportquote der kleineren Betriebe.
Die Daten des IAB-Betriebspanels zeigen darüber hinaus, dass der Beschäftigungsanstieg im Jahr 2010 - die Zahl der Beschäftigten erreichte einen Höchststand seit der deutschen Wiedervereinigung - sehr stark vom Beschäftigungswachstum bei den Kleinstbetrieben getragen wurde. Der Beschäftigungsanstieg wiederum führte zu einer steigenden Nachfrage nach Fachkräften. Der Fachkräftebedarf und ebenso das Ausmaß der Schwierigkeiten, Fachkräftestellen zu besetzen, waren ähnlich hoch wir vor der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009. Vor allem kleinere Betriebe hatten Schwierigkeiten, Fachkräftestellen neu zu besetzen.
Unterschiede zwischen kleineren und größeren Betrieben gab es auch in der Art der Nutzung von befristeten Arbeitsverträgen sowie von Leiharbeitern. Von den kleineren Betrieben nutzte nur ein geringer Teil befristete Arbeitsverträge oder Leiharbeiter. Trotz unterschiedlicher Rahmenbedingungen sind die Motive für den Abschluss befristeter Arbeitsverträge in allen Betriebsgrößenklassen ähnlich. Vor allem der zeitlich begrenzte Bedarf an Arbeitskräften wurde genannt. Insgesamt deuten die Befunde darauf hin, dass befristete Beschäftigung für die Mehrheit der befristet Beschäftigten keine Brücke in ein dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis im Einstellungsbetrieb darstellt.
Zwischen kleineren und größeren Betrieben gibt es Unterschiede auch bei den Arbeitszeitregelungen. Die vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit ist in kleineren Betrieben länger als in größeren Betrieben. Auftragsspitzen werden nach wie vor gerne mit Überstunden bewältigt, insbesondere in größeren Betrieben. Wegen der oftmals fehlenden Möglichkeit, geleistete Überstunden mit Freizeit auszugleichen, führen Überstunden vor allem in kleineren Betrieben langfristig zu einer Erhöhung der Jahresarbeitszeit. Im Vergleich zu größeren Betrieben bilden kleinere Betriebe seltener aus und haben zudem häufiger Schwierigkeiten, die von ihnen angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Das Gros der Ausbildungsabsolventen blieb nach Abschluss der Ausbildung auch im Jahr 2010 im eigenen, ausbildenden Betrieb. Kleinere Betriebe hatten also nicht nur größere Schwierigkeiten bei der Gewinnung von neuen Arbeitskräften und Fachkräften, sondern auch beim Halten von Fachkräften und Weiterbeschäftigen von frisch ausgebildeten Fachkräften. Hinzu kommt, dass kleinere Betriebe seltener weiterbilden als größere Betriebe. Gleichwohl ist der Anteil von Mitarbeitern mit Weiterbildung ähnlich hoch.
Auch Innovations- und Investitionsaktivitäten sind sehr stark von der Betriebsgröße auf der einen Seite und FuE-Aktivitäten auf der anderen Seite abhängig. Größere Betriebe sowie Betriebe mit FuE-Aktivitäten innovieren häufiger als kleinere Betriebe bzw. Betriebe ohne FuE-Aktivitäten. Darüber hinaus investieren größere Betriebe häufiger als kleinere Betriebe. Bei Betrachtung der Investitionen pro Beschäftigten in den investierenden Betrieben zeigen sich aber keine Unterschiede zwischen den einzelnen Betriebsgrößenklassen. Der Fremdkapitalbedarf bei kleineren Betrieben ist höher als bei größeren Betrieben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Befristete Verträge und Arbeitsplatzdynamik in baden-württembergischen Betrieben: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2011)
Behringer, Jan; Dengler, Carina; Boockmann, Bernhard;Zitatform
Behringer, Jan, Carina Dengler & Bernhard Boockmann (2011): Befristete Verträge und Arbeitsplatzdynamik in baden-württembergischen Betrieben. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2011,02), Tübingen, 47 S.
Abstract
"Atypische Arbeitsverhältnisse sind seit geraumer Zeit ein Gegenstand öffentlicher Diskussion. Auf der einen Seite bieten befristete Beschäftigungsverhältnisse, Leiharbeit und andere Formen der atypischen Arbeit Betrieben Flexibilisierungsmöglichkeiten, die ihnen die Anpassung der Beschäftigung an Schocks erleichtert. Andererseits wird befürchtet, dass reguläre und langfristige Arbeitsverhältnisse durch kurzfristige Beschäftigungsverhältnisse verdrängt werden und eine dauerhafte Segmentierung des Arbeitsmarktes entsteht. Je nachdem, welche Argumentation empirisch relevanter ist, bieten sich unterschiedliche wirtschaftspolitische Handlungsoptionen. Vor diesem Hintergrund analysiert das IAW in dem Kurzbericht die Entwicklung der atypischen Beschäftigung in Baden-Württemberg auf der Basis des IAB-Betriebspanels.
Der Bericht gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden die Beschäftigungsanteile in atypischen Arbeitsverhältnissen (befristete Beschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung und "Midi- Jobs", freie Mitarbeit, Praktika) über den Zeitverlauf seit dem Jahr 2000 dargestellt, um Trends und zyklische Entwicklung dieser Beschäftigungsformen zu ermitteln und die Hypothese zu prüfen, dass diese Beschäftigungsformen von den Betrieben als Möglichkeit zur Anpassung an konjunkturelle Schocks genutzt werden. Im zweiten Teil wird untersucht, ob auf betrieblicher Ebene eine Verdrängung von regulärer durch befristete Arbeit festzustellen ist. Dazu wird das Analysekonzept von Boockmann und Hagen (2002) angewendet. Die Ergebnisse der Analyse für das Jahr 2010 werden den Ergebnissen von Boockmann und Hagen für das Jahr 2001 gegenübergestellt. Im dritten Teil wird der Zusammenhang von befristeter Beschäftigung sowie Leiharbeit und Institutionen untersucht. Dabei wird besonders die Rolle des Betriebsrates herausgestellt. Auf der Basis von Hypothesen über die Funktionsweise von Betriebsräten wird untersucht, ob Betriebe mit Betriebsrat tendenziell weniger oder mehr befristete Beschäftigung oder Leiharbeit nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Schwerpunkt Zeitarbeit - Balance von Flexibilität und Stabilität (2011)
Zitatform
Bouncken, Ricarda B. & Manfred Bornewasser (Hrsg.) (2011): Schwerpunkt Zeitarbeit - Balance von Flexibilität und Stabilität. (Beiträge zur Flexibilisierung 01), Bayreuth: Universität Bayreuth, Lehrstuhl für Strategisches Management und Organisation, 228 S.
Abstract
"'Flex4Work' ist ein vom BMBF gefördertes Projekt der Universitäten Bayreuth und Greifswald. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen (Betriebswirtschaftslehre, Psychologie, Rechtswissenschaft und Medizin) sowie Praktiker erforschen im Zeitraum von September 2009 bis Juli 2012 den Einsatz, die Erfolgsfaktoren, die Limitationen und zukünftige Perspektiven von Flexibilisierungsinstrumenten der Arbeit mit dem Schwerpunkt Zeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt?: die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt (2011)
Brinkmann, Ulrich; Scherschel, Karin; Eversberg, Dennis ; Kupka, Peter ; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen; Ehlert, Christoph;Zitatform
Brinkmann, Ulrich, Christoph Ehlert, Dennis Eversberg, Jochen Kluve, Peter Kupka, Sandra Schaffner & Karin Scherschel (2011): Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt? Die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. (IAB-Bibliothek 328), Bielefeld: Bertelsmann, 207 S. DOI:10.3278/300743w
Abstract
"Der Band dokumentiert die Umsetzung und die Wirkungen eines Modellprojekts, dessen Ziel es war, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen durch eine Kombination von Leiharbeitseinsätzen, Qualifikationsphasen und individuellem Coaching in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt wurde in mehreren SGB-II-ARGEn in Kooperation mit einem überregionalen Leiharbeitsunternehmen durchgeführt. Einführend geben Standortanalysen einen Überblick über Situation und Entwicklung der lokalen Arbeitsmärkte in den Untersuchungsregionen. Die folgenden Implementationsstudien beschreiben das Zusammenwirken der Elemente Zeitarbeit, Qualifizierung und Coaching in der Praxis, außerdem werden Überlegungen zum Funktionieren dieser Form einer Public Private Partnership angestellt. Des Weiteren untersuchen die Autoren den Einfluss der Maßnahme auf Motivation und Kompetenzen der teilnehmenden Jugendlichen. Es wird eine Typologie entwickelt, die den Umgang von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Herkunft mit den Anforderungen und Angeboten der Maßnahme reflektiert. Schließlich wird die Wirkung des Projekts im Hinblick auf Übergänge in den Arbeitsmarkt insgesamt und an den einzelnen Standorten analysiert. Bilanzierend ergibt sich das Bild, dass die Umsetzung von den unterschiedlichen teils konfligierenden Interessen der Kooperationspartner sehr stark geprägt war. Dies führte dazu, dass die eigentliche Zielgruppe nur zum Teil erreicht wurde, dass die Qualifizierungsanteile nicht so funktionierten wie geplant und dass auch das Coaching teilweise problematisch war. Dennoch gab es durchaus Erfolge der Maßnahme, nämlich dort, wo diese komplett durchlaufen wurde und ein relativ hohes Maß an Kontinuität sowohl bei den Arbeitseinsätzen als auch bei den Qualifizierungsmodulen gegeben war. Hohe Fluktuation und kurze Teilnahmedauern führten dagegen nicht zum gewünschten Ergebnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Does job satisfaction adapt to working conditions?: an empirical analysis for rotating shift work, flextime, and temporary employment in UK (2011)
Hanglberger, Dominik;Zitatform
Hanglberger, Dominik (2011): Does job satisfaction adapt to working conditions? An empirical analysis for rotating shift work, flextime, and temporary employment in UK. (FFB-Diskussionspapier 87), Lüneburg, 18 S.
Abstract
"Die Adaptionstheorie - basierend auf dem hedonic treadmill model - wurde in mehreren Studien hauptsächlich von Psychologen und Ökonomen empirisch überprüft. Der Schwerpunkt wurde dabei auf die Auswirkungen einzelner Lebensereignisse auf globale subjektive Wohlfahrtsindikatoren (Lebenszufriedenheit/Happiness) gelegt. Auf die Zufriedenheit mit einzelnen Lebensbereichen wurde die Adaptionstheorie bislang kaum angewendet. Ziel dieses Beitrags ist es deshalb zu untersuchen, inwiefern die Arbeitszufriedenheit von Adaptionseffekten beeinflusst wird und welche Umstände einer individuellen Adaption an veränderte Arbeitsbedingungen förderlich bzw. hinderlich ist? Dazu analysieren wir auf Basis von bis zu 18 Wellen des British Household Panel Surveys (BHPS), wie abhängig Beschäftigte in ihrer subjektiven Bewertung der Arbeitssituation auf die Einführung von Gleitzeitregelungen, die Arbeit in Wechselschichtsystemen und befristete Beschäftigungsverhältnisse reagieren. Unsere auf fixed-effects Regressionsmodellen basierenden Analysen zeigen, dass das Adaptionspotential je nach Arbeitsplatzmerkmal deutlich variiert. Während positive Effekte von Gleitzeitregelungen auf die Arbeitszufriedenheit voll adaptiert werden, findet sich für die befristete Beschäftigung nur eine teilweise Adaption. Für die Arbeit in Wechselschichtsystemen zeigt sich ein dauerhaft negativer Effekt auf die Arbeitszufriedenheit, also kein Adaptionseffekt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Part-time work and the hiring of older workers (2011)
Zitatform
Heywood, John S., Uwe Jirjahn & Georgi Tsertsvadze (2011): Part-time work and the hiring of older workers. In: Applied Economics, Jg. 43, H. 28, S. 4239-4255. DOI:10.1080/00036846.2010.491447
Abstract
"This research uses German establishment data to examine the relationship between back loading compensation, the hiring of older workers and their part time status. We confirm that establishments that defer compensation are less likely to hire older workers. We demonstrate for the first time that establishments that defer compensation are more likely to limit older workers to part time jobs, when they do hire them. Thus, deferred compensation plays a larger role in reducing the chances of older workers being hired into full time jobs than would be inferred from past estimates simply examining their odds of being hired at all." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Estimating the use of agency workers: can family-friendly practices reduce their use? (2011)
Zitatform
Heywood, John S., W. S. Siebert & Xiangdong Wei (2011): Estimating the use of agency workers. Can family-friendly practices reduce their use? In: Industrial relations, Jg. 50, H. 3, S. 535-564. DOI:10.1111/j.1468-232X.2011.00645.x
Abstract
"This paper uses establishment data to estimate the determinants of using agency workers. It contends that there is a class of family-friendly practices including workplace nurseries, flexitime, home working, and job sharing that promote the norm of the ''ideal worker'' who concentrates on work. Because such practices increase the ability of employers to direct worker effort, they will be associated with a lower use of agency workers. Our findings confirm this hypothesis. The implication is that any growth in family-friendly practices may work against the ongoing expansion in agency jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg: eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2011)
Klee, Günther; Behringer, Jan; Bohachova, Olga; Meyer, Jasper; Gerster, Andreas;Zitatform
Klee, Günther (2011): Struktur und Entwicklung atypischer Beschäftigungsformen in Baden- Württemberg. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2010,04), Tübingen, 50 S.
Abstract
"Der Beitrag ist wie folgt aufgebaut: In Kapitel 2 wird zunächst auf die Entwicklung der Beschäftigungsstruktur nach Art der Beschäftigung und Qualifikationsniveau eingegangen. Kapitel 3 untersucht die Verbreitung und Struktur atypischer Beschäftigungsverhältnisse in Baden-Württemberg. Dabei ist dieses Kapitel in mehrere Abschnitte untergliedert, die sich jeweils bestimmten Formen atypischer Beschäftigung widmen: Die Abschnitte 3.1 und 3.2. behandeln ausführlich die befristeten und die geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse. In Abschnitt 3.3 wird sodann ein Überblick über die weiteren im IAB-Betriebspanel erfassten Formen der atypischen Beschäftigung gegeben. Dabei wird jedoch nur auf die Teilzeitarbeit (3.3.1) und die Leih- bzw. Zeitarbeit (3.3.2) näher eingegangen, während freie Mitarbeit, Praktika und Ein-Euro-Jobs nur in Form unkommentierter Grafiken im Anhang aufgeführt sind. Kapitel 4 fasst schließlich die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen. Als Datengrundlage der Analyse wird mit dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg eine repräsentative Arbeitgeberbefragung in rund 1.200 baden-württembergischen Betrieben aller Branchen und Betriebsgrößenklassen herangezogen, die seit dem Jahr 2000 alljährlich zum Stichtag 30.06. erhoben werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit in der Pflege: Verbreitung, Einsatzformen und Gestaltungsmöglichkeiten von Leiharbeit in der stationären Pflege: Bericht zum Forschungsprojekt der Arbeitnehmerkammer Bremen (2011)
Klöpper, Arne;Zitatform
Klöpper, Arne (2011): Leiharbeit in der Pflege: Verbreitung, Einsatzformen und Gestaltungsmöglichkeiten von Leiharbeit in der stationären Pflege. Bericht zum Forschungsprojekt der Arbeitnehmerkammer Bremen. Bremen, 55 S.
Abstract
"Dieser Bericht stellt die Ergebnisse einer Studie vor, die im Auftrag der Arbeitnehmerkammer Bremen im Zeitraum von Dezember 2010 bis März 2011 durchgeführt wurde. Die Untersuchung soll einen ersten Einblick in aktuelle Veränderungstendenzen im stationären Kranken- und Altenpflegebereich in Bremen bieten, insbesondere hinsichtlich der Verbreitung, Ausprägungen und Einsatzformen von Leiharbeit. Berücksichtigung finden hierbei spezifische betriebliche Kontexte und Gestaltungsmöglichkeiten.
Um die derzeitige Situation und zentrale Entwicklungstrends in diesem Themenfeld zu beschreiben, werden einerseits Erkenntnisse und Annahmen über strukturelle Veränderungen des allgemeinen Arbeitsmarktes sowie des wachsenden Gesundheitssektors vorgestellt. Diese beruhen auf einer Literaturrecherche und -auswertung sowie der Analyse empirischer Befunde. Andererseits ist die Studie in wesentlichen Teilen explorativ angelegt: In themenzentrierten Interviews mit Mitgliedern von Betriebsräten und Mitarbeitervertretungen von Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen wurden die betriebliche Nutzung von Leiharbeit sowie damit verbundene Regelungen, Schwierigkeiten und Gestaltungsmöglichkeiten erhoben. Die Auswertung richtet sich vor allem auf die Identifikation und Beschreibung zentraler Problemfelder und Ansätze zur Regulierung von Leiharbeit im Pflegebereich." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Zeitarbeit in Deutschland: Treiber für Flexibilität und Wachstum: Studie der IW Consult GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln (2011)
Lichtblau, Karl; Schäfer, Holger; Schleiermacher, Thomas;Zitatform
Lichtblau, Karl, Thomas Schleiermacher & Holger Schäfer (2011): Zeitarbeit in Deutschland: Treiber für Flexibilität und Wachstum. Studie der IW Consult GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut der deutschen Wirtschaft Köln. Köln, 56 S.
Abstract
"Rund 15 Prozent oder 49 Milliarden Euro des Wirtschaftswachstums in 2010 wurde von Zeitarbeitnehmern erwirtschaftet. Damit kann rund jeder siebte Euro zusätzlichen Umsatzes des Aufschwungs der Zeitarbeit zugerechnet werden. Das zeigt eine Studie der IW Consult im Auftrag des BAP (Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister), für die rund 3.800 Unternehmen zur Nutzung der Zeitarbeit im eigenen Betrieb befragt wurden.
Unternehmen, die Zeitarbeit einsetzen, weisen besonders stark schwankende Umsätze auf. Trotz des dynamischen Geschäftsumfeldes muss die Stammbelegschaft hier aber nur selten angepasst werden. Die notwendige personalpolitische Flexibilität erhalten die Unternehmen durch die Nutzung der Zeitarbeit. Die Zeitarbeiter führen damit in den Unternehmen zu einer Stabilisierung der Stammbelegschaft.
Die Studie analysiert darüber hinaus auch die Existenz und Höhe des 'Klebe-Effektes' (Übernahme von Zeitarbeitnehmern durch das Kundenunternehmen), die Dauer der Überlassung und die Motive der Unternehmen zur Nutzung der Zeitarbeit. Diese Daten werden nicht oder nur unzureichend von der amtlichen Statistik beantwortet." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
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Is part-time employment beneficial for firm productivity? (2011)
Zitatform
Nelen, Annemarie, Andries de Grip & Didier Fouarge (2011): Is part-time employment beneficial for firm productivity? (IZA discussion paper 5423), Bonn, 37 S.
Abstract
"This paper analyzes whether part-time employment is beneficial for firm productivity in the service sector. Using a unique dataset on the Dutch pharmacy sector that includes the work hours of all employees and a 'hard' physical measure of firm productivity, we estimate a production function including heterogeneous employment shares based on work hours. We find that a larger part-time employment share leads to greater firm productivity. Additional data on the timing of labor demand show that part-time employment enables firms to allocate labor more efficiently. First, firms with part-time workers can bridge the gap between opening hours and a full-time work week. Second, we find that during opening hours part-time workers are scheduled differently than full-timers. For example, we find that part-time workers enable their full-time colleagues to take lunch breaks so that the firm can remain open during these times." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zuviel Leiharbeit erhöht die Lohnstückkosten (2011)
Zitatform
Nielen, Sebastian & Alexander Schiersch (2011): Zuviel Leiharbeit erhöht die Lohnstückkosten. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 78, H. 28, S. 10-13.
Abstract
"Die Bedeutung der Zeitarbeit hat in Deutschland in den zurückliegenden Jahren kontinuierlich zugenommen. Inwiefern die Nutzung dieses Instruments die Wettbewerbsfähigkeit der betreffenden Unternehmen erhöht, ist Gegenstand der vorliegenden Studie. Für Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes wurde untersucht, wie sich ein wachsender Anteil der Ausgaben für Leiharbeit an den gesamten Personalkosten auf die Wettbewerbsfähigkeit - gemessen an den Lohnstückkosten - auswirkt. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass der Einsatz von Leiharbeit zunächst zu sinkenden Lohnstückkosten führt. Offenbar ist Leiharbeit aber kein Patentrezept: Steigt der Anteil der Leiharbeitskosten an den Personalkosten kontinuierlich weiter, wirkt sich dies negativ auf die Lohnstückkosten aus. Eine Unternehmensstrategie, die in großem Stil auf die Substitution von Normalarbeitsverhältnissen durch Leiharbeitskräfte abzielt, kann sich daher negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Temporary agency work and firm competitiveness: evidence from German manufacturing firms (2011)
Zitatform
Nielen, Sebastian & Alexander Schiersch (2011): Temporary agency work and firm competitiveness. Evidence from German manufacturing firms. (DIW-Diskussionspapiere 1135), Berlin, 25 S.
Abstract
"This paper addresses the relationship between the utilization of temporary agency workers by firms and their competitiveness measured by unit labor costs, using a rich, newly built, data set of German manufacturing enterprises. The analysis is conducted by applying different panel data models while taking the inherent selection problem into account. Making use of dynamic panel data models allows us to control for firm specific fixed effects as well as for potential endogeneity of explanatory variables. The results indicate a U-shaped relationship between the extent that temporary agency workers are used and the competitiveness of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Union threat and non-union employment: A natural experiment on the use of temporary employment in British firms (2011)
Zitatform
Salvatori, Andrea (2011): Union threat and non-union employment: A natural experiment on the use of temporary employment in British firms. (IZA discussion paper 5574), Bonn, 36 S.
Abstract
"This paper presents the first empirical evidence on the effect of the threat of unionisation on the use of a predominantly non-union type of employment, i.e. temporary employment. The identification strategy exploits an exogenous variation in union threat induced in the UK by new legislation enabling unions to obtain recognition even against the will of the management. The analysis finds no evidence of an effect on the probability that a firm employs fixed-term workers, and some weak evidence of a negative effect on the probability of using agency workers. Overall, therefore, there is no support for the hypothesis that firms under the threat of unionisation are more likely to use this type of non-union employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Beschäftigung von Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmern in Baden-Württemberg: Ausmaß und Entwicklung seit der Krise 2008/2009. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels (2011)
Schröpfer, Stefanie; Klee, Günther; Behringer, Jan;Zitatform
Schröpfer, Stefanie, Jan Behringer & Günther Klee (2011): Beschäftigung von Zeitarbeitnehmerinnen und Zeitarbeitnehmern in Baden-Württemberg. Ausmaß und Entwicklung seit der Krise 2008/2009. Eine empirische Analyse auf der Basis des IAB-Betriebspanels. (IAW-Kurzberichte 2011,05), Tübingen, 28 S.
Abstract
"Angesichts der raschen konjunkturellen Erholung nach der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 ist die steigende Nachfrage nach Arbeitskräften aufgrund des teilweise bereits vorhandenen und sich mittelfristig verschärfenden Fachkräftemangels gerade mit Blick auf die stark exportorientierte Wirtschaftsstruktur Baden-Württembergs ein zentrales Thema. Hierbei handelt es sich zudem um ein Problem mit strukturellen und demografischen Ursachen, das zu einem dauerhaften Auseinanderklaffen der Nachfrage und des Angebots an fachlichen Qualifikationen führen kann. Als eine kurzfristige und sehr flexible betriebliche Lösungsstrategie bei Schwierigkeiten der Personalrekrutierung auf dem externen Arbeitsmarkt hat sich seit 2004 u.a. das Instrument der Zeitarbeit herauskristallisiert. Die Zeitarbeit ist jedoch wie die weiteren 'atypischen' Beschäftigungsformen seither auch Gegenstand öffentlicher Kontroversen. Einerseits eröffnet das Instrument Zeitarbeit den Betrieben die Möglichkeit ihren Beschäftigtenbestand an die jeweilige Auslastung zeitnah anzupassen, andererseits wird dadurch die Gefahr einer Verdrängung 'regulärer' Arbeitsverhältnisse und einer dauerhaften Segmentierung des Arbeitsmarkts gesehen. Je nachdem, welche Argumentation empirisch relevanter ist, bieten sich unterschiedliche wirtschaftspolitische Handlungsoptionen. Vor diesem Hintergrund erscheint es daher sinnvoll und opportun, die Entwicklung dieser speziellen 'atypischen' Beschäftigungsform im Land am aktuellen Rand näher zu beleuchten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Ordinary atypical workers, participation within the firm and innovation: a theoretical endeavor and empirical outlook (2011)
Zitatform
Torka, Nicole, Jan Kees Looise & Stefan Zagelmeyer (2011): Ordinary atypical workers, participation within the firm and innovation. A theoretical endeavor and empirical outlook. In: Management revue, Jg. 22, H. 3, S. 221-239. DOI:10.1688/1861-9908_mrev_2011_03_Torka
Abstract
"This paper offers a theoretical exploration and empirical outlook towards a triptych heretofore not properly investigated: atypical work (e.g., self-employed, agency workers, and workers with a fixed-term contract), participation within the firm, and innovation. How, it must be asked, can and will atypical workers contribute to innovation through participation within the firm or, from another angle, how can participation within the firm contribute to atypical workers willingness to express innovative behavior? For the answer researchers have to learn far more about two distinct groups of atypical workers: 'external knowledge workers' who are highly educated and explicitly hired for innovation, and 'ordinary atypical workers' who are neither highly educated nor hired for innovational purposes. For two reasons, the focus here is on the latter: we (1) presume and show, in contrast to what many scholars assume, that ordinary atypical workers can contribute to innovation in a direct and positive way, and (2) argue that participation within the firm is the key for these workers potential contribution to innovation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypische Beschäftigungsformen nach dem Ende der Krise in Rheinland-Pfalz 2010 (2011)
Zitatform
Wagner, Birgit & Alfons Schmid (2011): Atypische Beschäftigungsformen nach dem Ende der Krise in Rheinland-Pfalz 2010. (IAB-Betriebspanel Rheinland-Pfalz 2011,01), Frankfurt, Main, 38 S.
Abstract
"Mit Beginn des Aufschwungs und der Zunahme der Beschäftigung veränderten sich in Rheinland-Pfalz die verschiedenen atypischen Beschäftigungsverhältnisse in unterschiedlichem Ausmaß. Die Leiharbeit, die während der Krise einen Einbruch verzeichnete, erreichte bis Mitte 2010 fast wieder ihren Rekordwert, den sie vor der Wirtschaftskrise erzielt hatte. Der ansteigende Trend der Leiharbeit setzt sich somit weiter fort. Gemessen an den Gesamtbeschäftigten spielt sie jedoch bislang eine geringe Rolle. Auf geringfügige Beschäftigung griffen Betriebe ebenfalls in den vergangenen Jahren verstärkt zurück. Trotz des leichten Anstiegs der Midi-Jobs seit 2005 offenbart die Entwicklung der Midi-Jobs insgesamt einen vergleichsweise konstanten Verlauf, der durch die Krise und den beginnenden Aufschwung kaum beeinflusst wurde. Obwohl zu erwarten gewesen wäre, dass sich Teilzeitjobs mit Zeitverlauf nur langsam verändern, da sie überwiegend von Frauen in Anspruch genommen werden, um Beruf und familiäre Verpflichtung in Einklang zu bringen, stieg der Anteil der Teilzeitbeschäftigten an den Gesamtbeschäftigten nach der Krise deutlich an. Die befristete Beschäftigung, die durch einen Rückgang während der Krisen gekennzeichnet war, erreichte mit der Belebung der Konjunktur einen neuen Rekordwert. Der beginnende konjunkturelle Aufschwung nach der Wirtschaftskrise zeichnet sich somit durch differenzierte Auswirkungen auf die verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen aus. Sie gewinnen zunehmend an Bedeutung; das Normalarbeitsverhältnis steht jedoch weiter im Vordergrund." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Effects of scheduling perceptions on attitudes and mobility in different part-time employee types (2011)
Zitatform
Wittmer, Jenell L. S. & James E. Martin (2011): Effects of scheduling perceptions on attitudes and mobility in different part-time employee types. In: Journal of vocational behavior, Jg. 78, H. 1, S. 149-158. DOI:10.1016/j.jvb.2010.07.004
Abstract
"Recent research supports the existence of a typology of part-time employees with demographic and behavioral differences. This research suggests that part-timers should not be viewed as one homogenous group and that certain part-time employee groups have fixed external role attachments, while others have more flexible attachments. Applying the part-time typology and the classification of fixed versus flexible attachments from previous research, the current study examines differences in the relationships among scheduling perceptions, job attitudes, and employment mobility for part-timers. Consistent with Partial Inclusion Theory, we found that part-time workers classified as having more fixed outside role attachments have lower organizational commitment, job satisfaction, employment mobility, work status congruence, scheduling control, and scheduling satisfaction than those classified as having more flexible outside role attachments. Additionally, the flexibility of external role attachments moderates the relationship between scheduling variables and job attitudes and employment mobility. Implications for management and research are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Dual support in contract workers' triangular employment relationships (2010)
Zitatform
Buch, Robert, Bård Kuvaas & Anders Dysvik (2010): Dual support in contract workers' triangular employment relationships. In: Journal of vocational behavior, Jg. 77, H. 1, S. 93-103. DOI:10.1016/j.jvb.2010.02.009
Abstract
"This study investigated the interplay between perceived investment in contract worker development by the client organization and contract workers' perceived organizational support from their temporary employment agency. A study among 2021 contract workers from three temporary employment agencies in Norway showed that the relationships between perceived investment in contract worker development and task and contextual performance were moderated by contract workers' perceived organizational support from the agency. The form of the moderations revealed no positive relationships between perceived investment in contract worker development and performance unless the perceived investment by the client organization was accompanied by higher levels of perceived support from the temporary employment agency. These findings suggest that client organizations, which hire from temporary employment agencies that provide support to their contract workers, will get the most out of their investments in these contract workers' development." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Are mergers and acquisitions accompanied by increasing recourse to THS employment?: a French perspective (2010)
Zitatform
Bunel, Mathieu, Richard Duhautois & Lucie Gonzalez (2010): Are mergers and acquisitions accompanied by increasing recourse to THS employment? A French perspective. In: Economics Bulletin, Jg. 30, H. 1, S. 614-623.
Abstract
"This paper focuses on variations in employment of temporary help services (THS) employment when firms face mergers & acquisitions (M&As). We use an original French dataset in which the stock of temporary workers is isolated from that of other workers. With descriptive statistics, we observe that the number of temporary workers increases in acquiring firms. We use matching difference-in-differences estimators to check whether the use of THS employment increases after M&As. The results show that M&As are accompanied by increasing recourse to THS employment. The effects are quite strong for 1999 and 2000. The effect is weaker for 2001 because from this year the use of THS employment decreased for the first time since the beginning of the 1980's in France." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Fixed-term and permanent employment contracts: theory and evidence (2010)
Zitatform
Cao, Shutao, Enchuan Shao & Pedro Silos (2010): Fixed-term and permanent employment contracts. Theory and evidence. (CESifo working paper 3150), München, 49 S.
Abstract
"This paper constructs a theory of the coexistence of fixed-term and permanent employment contracts in an environment with ex-ante identical workers and employers. Workers under fixed-term contracts can be dismissed at no cost while permanent employees enjoy labor protection. In a labor market characterized by search and matching frictions, firms find optimal to discriminate by offering some workers a fixed-term contract while offering other workers a permanent contract. Match-specific quality between a worker and a firm determines the type of contract offered. We analytically characterize the firm's hiring and firing rules. Using matched employer-employee data from Canada, we estimate the wage equations from the model. The effects of firing costs on wage inequality vary dramatically depending on whether search externalities are taken or not into account." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Flexible contract workers in inferior jobs: reappraising the evidence (2010)
Zitatform
Green, Colin, Parvinder Kler & Gareth Leeves (2010): Flexible contract workers in inferior jobs. Reappraising the evidence. In: BJIR, Jg. 48, H. 3, S. 605-629. DOI:10.1111/j.1467-8543.2009.00742.x
Abstract
"There is concern that the increase in flexible employment contracts witnessed in many OECD economies is evidence of a growth in low-pay, low-quality jobs. In practice, it is difficult to evaluate the 'quality' of flexible jobs. Previous research has primarily investigated objective measures of job quality such as wages and training or subjective measures such as job satisfaction. We jointly evaluate these elements of flexible employment contracts using a job quality index. Analysis of this index demonstrates that flexible jobs are of a lower quality. Differences in the subjective and objective assessment of factors like pay and hours are evident." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die zeitweise Entlassung von Arbeitskräften als betriebliche Flexibilisierungsstrategie (2010)
Zitatform
Hense, Andrea, Stefan Liebig & Jennifer Elsner (2010): Die zeitweise Entlassung von Arbeitskräften als betriebliche Flexibilisierungsstrategie. Düsseldorf, 20 S.
Abstract
"Bei der Wahl von Flexibilisierungsstrategien zeigt sich eine Pfadabhängigkeit der betrieblichen Entscheidungen. So gehen Recalls mit anderen Formen der extern-monetären und extern-numerischen Flexibilisierung einher. Insbesondere befristete Beschäftigungsverhältnisse tragen zu einer weitergehenden Destabilisierung langfristiger Beschäftigungsperspektiven bei.
Obwohl Recalls auch zur Sicherung des betriebsspezifischen Humankapitals genutzt werden, bildet die 'klassische' Lösung dieses Problems - die intern-funktionale Flexibilisierung in Form von Weiterbildungen - eine Alternative zu der externen Recall-Strategie. Dies gilt insbesondere dann, wenn es sich bei den Beschäftigten um ausgewiesene Experten handelt, für die eine Entlassung für die Betriebe zu riskant wäre.
Der positive Einfluss steigender regionaler Arbeitslosenquoten auf Recalls unterstreicht, dass gerade in ökonomischen Krisenzeiten eine Eigendynamik einsetzen kann, durch welche die Arbeitslosigkeit weiter ansteigt.
Schließlich zeigt sich die Relevanz einer betrieblichen Arbeitnehmervertretung, weil sie dazu beiträgt, dass in einigen Betrieben gar keine Recalls durchgeführt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Temporary agency work and the user firm's productivity: first evidence from German panel data (2010)
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Hirsch, Boris & Steffen Müller (2010): Temporary agency work and the user firm's productivity. First evidence from German panel data. (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 68), Erlangen u.a., 16 S.
Abstract
"Das Papier untersucht den Zusammenhang zwischen Leiharbeitseinsatz und der Produktivität der Entleihfirma. Ausgangspunkt ist die Überlegung, dass moderater Leiharbeitseinsatz die numerische Flexibilität und damit Produktivität des Entleihers erhöht, während exzessive Nutzung von Leiharbeit eine Niedrigproduktivitätsstrategie mit geringem Einsatz von Human- und Sozialkapital widerspiegeln dürfte, die in erster Linie auf die Umgehung von Arbeitsmarktregulierungen abzielt. Im Gegensatz zur spärlichen Literatur zu den Produktivitätseffekten von Leiharbeit nutzen wir einen großen Paneldatensatz und Fixe-Effekte-Schätzungen. Im Einklang mit unseren Hypothesen finden wir einen robusten buckelförmigen Zusammenhang zwischen der Produktivität des Entleihers und dem Anteil an Leiharbeitnehmern in seiner Belegschaft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Übernahme befristet Beschäftigter im Kontext betrieblicher Personalpolitik (2010)
Zitatform
Hohendanner, Christian & Hans-Dieter Gerner (2010): Die Übernahme befristet Beschäftigter im Kontext betrieblicher Personalpolitik. In: Soziale Welt, Jg. 61, H. 1, S. 27-50., 2010-07-01. DOI:10.5771/0038-6073-2010-1-27
Abstract
"Die vorliegende Studie leistet einen Beitrag zur Debatte um die Erosion der Normalarbeit. Wir untersuchen mit Daten des IAB-Betriebspanels unter welchen Voraussetzungen Übernahmen in unbefristete Verträge realisiert werden. Einerseits dienen befristete Arbeitsverträge den Betrieben dazu, ein adäquates Verhältnis zwischen Stabilität und Flexibilität zu erzielen. Übernahmen erfolgen in diesem Fall seltener. Andererseits werden Befristungen bei der Rekrutierung von Arbeitskräften eingesetzt. Dabei spielen die Verhandlungsoptionen der Vertragsparteien eine wichtige Rolle: Hat der Betrieb Schwierigkeiten, Fachkräfte zu rekrutieren oder zu halten und offene Stellen zu besetzen, sind Übernahmen wahrscheinlicher. In den überwiegend öffentlichen und nicht-erwerbsorientierten sozialen Dienstleistungseinrichtungen erfüllen Befristungen vor allem eine Flexibilitätsfunktion. Hohe Befristungsquoten stehen dort geringen Übernahmechancen gegenüber. Im produzierenden Gewerbe hat die Rekrutierungsfunktion hingegen eine größere Bedeutung. Insgesamt deutet wenig darauf hin, dass der internationale Wettbewerb direkt zum Anstieg befristeter Verträge beiträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The strategic use of temporary agency work: functional change of a non-standard form of employment (2010)
Zitatform
Holst, Hajo, Oliver Nachtwey & Klaus Dörre (2010): The strategic use of temporary agency work. Functional change of a non-standard form of employment. In: International Journal of Action Research, Jg. 6, H. 1, S. 108-138. DOI:10.1688/1861-9916_IJAR_2010_01_Holst
Abstract
"Using data from the German case, the paper examines a new form of client firms' utilization of temporary agency work that is distinctly different from traditional forms responding to production problems. Client firms, particularly from manufacturing, increasingly use temporary agency workers as a quasi-permanent component of their workforce. Management's primary aim is to establish a 'security net' for the short-term-profits by bypassing German statutory dismissal protection. However, since client firms' regular employees and the temporary agency workers tend to perform the same tasks, a secondary effect of the strategic use of temporary agency work can be observed: the disciplinary effects associated with precarious work are tangibly amplified and expanded." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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