Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland (2008)
Szuwart, Tobias;Zitatform
Szuwart, Tobias (2008): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Teilzeitarbeit, Mini-Jobs, Ich-AG, Leiharbeit, Kombilohn und andere Formen in Deutschland. Hamburg: IGEL-Verl., 122 S.
Abstract
"Die atypischen Beschäftigungsverhältnisse werden schon seit Mitte der 1980er Jahre sehr kontrovers diskutiert. Auf dem deutschen Arbeitsmarkt und in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung haben sie inzwischen eine hohe Bedeutung gewonnen. Bislang sind allerdings kaum wissenschaftliche Ausarbeitungen zu diesem Thema veröffentlicht worden, welche einen Überblick über den aktuellen Stand der heterogenen und kaum zu überblickenden Erscheinungsformen bieten. Der Schwerpunkt dieses Buches liegt in einer systematischen Gesamtschau der wichtigsten Varianten atypischer Beschäftigung. Behandelt wurden befristete und geringfügige Beschäftigungsverhältnisse (Mini- und Midijobs), Selbständigkeit, die Instrumente Ich-AG und Gründungszuschuss aus der neuen Selbständigkeit, Leiharbeit (einschließlich der Personalserviceagenturen - PSA) sowie Varianten der Teilzeitbeschäftigung. Ebenso finden auch einige Kombilohn-Modelle und aktuell bestehende Regelungen mit einem Kombilohncharakter Beachtung. Je nach Datenlage werden auch berufsstrategische Perspektiven aufgezeigt, welche mit den atypischen Beschäftigungsmodellen verbunden sind. Die Wirkung auf die Erwerbsmobilität und das Potential für die Arbeitsmarktintegration, insbesondere von Frauen und Arbeitslosen, stehen dabei im Fokus der Betrachtungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung auf dem deutschen Arbeitsmarkt: Begleitmaterial zum Pressegespräch am 9. September 2008 in Frankfurt am Main (2008)
Abstract
Für die Entwicklung des Arbeitsmarktes von 1997 bis 2007 wird festgestellt, dass die Zahl der Erwerbstätigen insgesamt um 2,3 Millionen gestiegen ist. Zu dieser Steigerung hat vor allem die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse beigetragen. Zwischen 1997 und 2007 sind 1,06 Millionen mehr atypische Beschäftigungsverhältnisse entstanden als im Saldo Normalarbeitsverhältnisse abgebaut wurden. Die Zahl der Normalarbeitsverhältnisse ist in diesem Zeitraum um 1,53 Millionen gesunken. Trotz der großen Bedeutung, die der atypischen Beschäftigung für die Entwicklung der abhängigen Beschäftigung zukommt, bleibt das Normalarbeitsverhältnis auch 2007 die dominierende Beschäftigungsform, der fast drei Viertel aller abhängig Beschäftigten nachgehen. Am stärksten betroffen vom Abbau der Normalarbeitsverhältnisse waren Handel und Gastgewerbe. Die Zeitarbeit wächst besonders dynamisch, die Teilzeitarbeit ist mengenmäßig am bedeutendsten. Im Hinblick auf die Beschäftigtenstruktur wird festgestellt, dass der Anteil der Frauen in atypischer Beschäftigung mehr als zweieinhalb mal so groß ist wie der der Männer. Junge Menschen, gering Qualifizierte und Ausländer sind am ehesten atypisch beschäftigt. Rund sieben Prozent der atypisch Beschäftigten leben überwiegend von Harz-IV-Leistungen. (IAB)
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Literaturhinweis
Personenbezogene Gesamtübersicht des österreichischen Arbeitsmarktes nach Beschäftigungsformen (2007)
Biehl, Kai;Zitatform
Biehl, Kai (2007): Personenbezogene Gesamtübersicht des österreichischen Arbeitsmarktes nach Beschäftigungsformen. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 33, H. 2, S. 255-279.
Abstract
"Die gewöhnlich in der Arbeitsmarktstatistik verwendeten Durchschnittswerte von Stichtagszählungen sind für die Erfassung der Bestände recht gute Schätzwerte. Wenn diese Zahlen aber - wie sehr oft - als Personen interpretiert werden, entsteht ein irreführendes Bild des Arbeitsmarktes. Tatsächlich übertrifft schon in dem relativ kurzen Beobachtungszeitraum eines Kalenderjahres die Personenzahl diese Bestände um mehrere Hunderttausend. Dieser Unterschied ist erheblich größer, als aufgrund der altersbedingten Erneuerung des Arbeitsmarktes zu erwarten wäre. Die Miteinbeziehung der Personenkomponente der Beschäftigung ist eine Methode, die große Flexibilität des österreichischen Arbeitsmarktes sichtbar zu machen; mit allen problematischen Begleiterscheinungen vor allem an den Rändern des Beschäftigungssystems." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsformen in Bewegung: Wirkung auf Beschäftigungsniveau und Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes (2007)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Erwerbsformen in Bewegung. Wirkung auf Beschäftigungsniveau und Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes. In: F. Lorenz & G. Schneider (Hrsg.) (2007): Ende der Normalarbeit? : mehr Solidarität statt weniger Sicherheit - Zukunft betrieblicher Interessenvertretung, S. 185-202.
Abstract
Der Beitrag beschäftigt sich mit den Strukturverschiebungen auf dem Arbeitsmarkt und insbesondere mit dem Wandel der Erwerbsformen. Mit dem Wandel der Erwerbsformen ist der Prozess gemeint, der in den letzten Dekaden zu einem Bedeutungsverlust der so genannten Normalarbeitsverhältnisse geführt hat. Dazu zählt der Beitrag die sozialversicherungspflichtige, unbefristete und abhängige Vollzeitbeschäftigung. In Abgrenzung hierzu stehen Beschäftigungsverhältnisse, die in Teilzeit ausgeübt werden, nicht (voll) sozialversicherungspflichtig sind, Befristungen unterliegen, als Leiharbeitsverhältnisse ausgestaltet sind oder eine selbstständige Tätigkeit darstellen. Der Beitrag analysiert die veränderte Zusammensetzung der Erwerbsformen aus gesamtwirtschaftlicher Perspektive unter den Aspekten der Niveaueffekte des Erwerbsformenwandels und der Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes. Hinter der gestiegenen Bedeutung atypischer Erwerbsformen stehen ein sich wandelnder Arbeitskräftebedarf, ein sich veränderndes Arbeitskräfteangebot sowie spezifische institutionelle Rahmenbedingungen. Die Ergebnisse der Analyse münden in die Frage, ob das Normalarbeitsverhältnis in der bestehenden Ausgestaltung noch die adäquate Form der Beschäftigung in einer international arbeitsteiligen Wirtschaftswelt ist. Die Koppelung der Sozialversicherungen an das Normalarbeitsverhältnis und die damit verbundene übermäßige Belastung des Produktionsfaktors Arbeit führt auf der Unternehmensseite zu einer geringen Arbeitsnachfrage. Auf der Arbeitsangebotsseite behindern der zu geringe Abstand zwischen Nettoeinkommen und Transferleistungen die Aufnahme einer Beschäftigung. Aus Sicht der Autoren sollte daher die kostenmäßige Entlastung des Arbeitseinsatzes oberste Priorität haben. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen (2007)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2007): Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen. In: B. Keller & H. Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung : Flexibilisierung und soziale Risiken (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 81), S. 165-184.
Abstract
Die Situation am Arbeitsmarkt ist gekennzeichnet durch wachsende Arbeitslosigkeit und stagnierende Erwerbstätigkeit sowie Strukturverschiebungen wie den Wandel der Erwerbsformen. Der Beitrag konzentriert sich auf diese Strukturverschiebungen und die damit verbundenen gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarkteffekte. Bei der Untersuchung der gesamtwirtschaftlichen Aspekte der veränderten Zusammensetzung der Erwerbsformen stehen zwei Effekte im Fokus: 1. 'Niveaueffekte', die sich auf die Substitution bzw. Komplementarität von Beschäftigungsformen beziehen, und 2. 'Struktureffekte', die sich auf Veränderungen der Arbeitsmarktdynamik und Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes durch den Erwerbsformenwandel beziehen. Der Beitrag untersucht diese Effekte unter Beschränkung auf die Beschäftigungswirkungen abhängiger Erwerbsformen, also auf die Makroeffekte von Teilzeitbeschäftigung und temporärer Beschäftigung. Er kommt zu dem Ergebnis, dass positiven Effekten wie Zusatzbeschäftigung und einer verbesserten Durchlässigkeit und Öffnung des Arbeitsmarktes 'ernstzunehmende Probleme' gegenüberstehen. Zentral ist, dass insbesondere geringfügige Formen der Teilzeitarbeit nicht mehr zu einem die Existenz sichernden Einkommen führen. Die Autoren stellen die Frage, ob das Normalarbeitsverhältnis in der bestehenden Ausgestaltung noch die adäquate Form der Beschäftigung in einer international arbeitsteiligen Welt ist und verweisen darauf, dass die Sozialversicherung an dieses Normalarbeitsverhältnis gekoppelt ist. Bei einer 'Entkoppelung' müsste die institutionelle Ausgestaltung des Sozialversicherungssystems neu überdacht werden. (IAB)
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Literaturhinweis
(Not) taking account of precarious employment: workfare policies and lone mothers in Ontario and the UK (2007)
Evans, Patricia M.;Zitatform
Evans, Patricia M. (2007): (Not) taking account of precarious employment. Workfare policies and lone mothers in Ontario and the UK. In: Social policy and administration, Jg. 41, H. 1, S. 29-49. DOI:10.1111/j.1467-9515.2007.00537.x
Abstract
"Workfare is, at least in part, a policy response to changing labour markets and the expansion taking place in jobs that are low-paid, irregular and insecure. For lone mothers, increasingly the focus of workfare policies, precarious employment creates special challenges. However, the nature of the jobs that are available to women on social assistance has received relatively little attention in the workfare literature, which focuses more on individual characteristics, supports to employment, and programme impacts. Drawing upon both primary and secondary sources and using Ontario, the province with the most developed workfare programme in Canada, this article examines the ways in which policies support and enforce precarious employment. The article also considers the implications of precarious employment for UK policy, which has not (yet) adopted workfare for lone mothers, although incremental steps in that direction are taking place as employment is increasingly viewed as the appropriate objective of income support programmes for lone mothers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neue Erwerbsformen: Herausforderungen für die soziale Sicherung (2007)
Fachinger, Uwe;Zitatform
Fachinger, Uwe (2007): Neue Erwerbsformen: Herausforderungen für die soziale Sicherung. In: ZeS-Report, Jg. 12, H. 1, S. 7-14.
Abstract
In den letzten Jahren sind im Rahmen der strukturellen Änderungen des Arbeitsmarktes zahlreiche 'neue' Erwerbsformen entstanden. Für den Bereich der abhängigen Erwerbstätigkeit sind dies Werkvertragsarbeitnehmer, Leiharbeit, Zeitarbeit, Niedriglohn-Arbeitsplätze, Mini-Jobs, Midi-Jobs, Niedriglohn-Jobs, soziale Arbeitsgelegenheiten, Gleitzonen-Jobs, 1-Euro-Jobs, Vollzeit-Geringverdiener, geringfügig Beschäftigte, Erwerbstätigkeit in Altersteilzeit, kapazitätsorientierte flexible Arbeitszeit, Job-Sharing, Teilzeittätigkeit, Kurzfristige Beschäftigung, Scheinselbständigkeit und für den Bereich der selbstständigen Erwerbstätigkeit Solo-Selbständige, Alleinunternehmer, Ein-Personen- Unternehmen, Unternehmen ohne Beschäftigte, Ich-AG, Familien-AG, Existenzgründer, free lancers sowie Werkvertragnehmer. Diese Entwicklung folgt den wirtschaftspolitischen Zielsetzungen: 1. Reduzierung der Arbeitslosigkeit bzw. Erhöhung der Beschäftigung durch eine sogenannte Flexibilisierung des Arbeitsmarktes und 2. Förderung selbstständiger Erwerbstätigkeit, um das allgemeine Wirtschaftswachstum zu fördern, Wohlfahrtssteigerungen zu erreichen und im internationalen Wettbewerb durch Erhöhung von Innovationen zu bestehen. Die Wirkungen des erwerbsstrukturellen Wandels umfassen den gesamten Bereich der Sozial- und Verteilungspolitik. Der Beitrag analysiert die durch die strukturellen Änderungen der Erwerbstätigkeit ausgelösten massiven Auswirkungen auf das soziale Sicherungssystem und kategorisiert diese nach Institutionen und Haushalten bzw. Individuen. Er kommt zu dem Ergebnis, dass es den neuen Erwerbsformen aus individueller Sicht vielfach an Elementen der Absicherung gegen die finanziellen Folgen des Eintritts sozialer Risiken mangelt und aus institutioneller Sicht die Finanzierungsbasis der sozialen Sicherungssystem sukzessive schwächer wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Employment insecurity and social theory: the power of nightmares (2007)
Zitatform
Fevre, Ralph (2007): Employment insecurity and social theory. The power of nightmares. In: Work, employment and society, Jg. 21, H. 3, S. 517-535. DOI:10.1177/0950017007080013
Abstract
"Data from the countries which social theorists had in mind when they elaborated the idea of a new age of employment insecurity do not support their theories. If the age of insecurity is dawning anywhere, it is in Spain, Mexico, Portugal, Turkey, Finland and Poland. It is not plausible that these examples inspired Beck, Giddens and Sennett. The causes of the different trends revealed by international comparison are more likely to be found in complex, multi-factoral explanations than in an age of insecure employment. The theorists became wedded to their diagnosis because of the problems they encountered in doing theory after the demise of Marxism and the post-modern turn made their critiques insecure. Their need for legitimation made their theorizing vulnerable to co-option in dystopian nightmares that served powerful interests." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung: Flexibilisierung und soziale Risiken (2007)
Keller, Berndt ; Keller, Berndt ; Klammer, Ute; Seifert, Hartmut; Leiber, Simone; Bellmann, Lutz ; Nienhüser, Werner ; Dufour, Christian; Noll, Susanne; Groß, Martin ; Promberger, Markus ; Hohendanner, Christian ; Seifert, Hartmut; Bäcker, Gerhard; Sesselmeier, Werner; Giesecke, Johannes ; Walwei, Ulrich ; Hege, Adelheid; Wießner, Frank; Dietz, Martin;Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (Hrsg.) (2007): Atypische Beschäftigung. Flexibilisierung und soziale Risiken. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 81), Berlin: Edition Sigma, 230 S.
Abstract
"Atypische Beschäftigung hat in den letzten beiden Jahrzehnten erheblich an Bedeutung gewonnen; immer mehr Arbeitnehmer/innen sind zu Konditionen beschäftigt, die vom klassischen Normalarbeitsverhältnis abweichen. Dieser Sammelband bietet einen umfassenden und aktuellen Überblick über Entwicklung und Stand der verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung sowie über ihre arbeits- und sozialpolitischen Folgeprobleme, vor allem ihre Prekarität oder Sozialverträglichkeit. Die Beiträge des ersten Teils unterscheiden die wichtigsten Varianten von Flexibilität, untersuchen betriebliche Beschäftigungsstrategien und liefern arbeitsmarkttheoretische Erklärungen. Der zweite Teil präsentiert die wichtigsten Formen unter besonderer Berücksichtigung ihrer aktuellen Entwicklungen: befristete Beschäftigung, geringfügige Beschäftigung (einschließlich Mini- und Midijobs), Leiharbeit (einschließlich Personalserviceagenturen), neue (Schein-)Selbständigkeit (einschließlich Ich-/Familien-AG). Der dritte Teil behandelt die wesentlichen Folgeprobleme - vor allem Wirkungen auf das Beschäftigungsniveau und Folgen für die Systeme der sozialen Sicherung -, die in der aktuellen Diskussion häufig unberücksichtigt bleiben, und gibt einen Überblick über ähnliche Entwicklungen in anderen EU-Ländern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus ; Hohendanner, Christian ; Walwei, Ulrich ; Dietz, Martin; -
Literaturhinweis
Fourth European working conditions survey (2007)
Zitatform
Parent-Thirion, Agnès, Enrique Fernández-Macías, John Hurley & Greet Vermeylen (2007): Fourth European working conditions survey. (European working conditions survey 04), Dublin, 139 S.
Abstract
Mit dem Bericht zur vierten Europäischen Erhebung über Arbeitsbedingungen legt die Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofound) einen umfassenden Überblick über den Ist-Zustand der Arbeitsbedingungen in 31 europäischen Ländern vor. Der Bericht übermittelt die Antworten von Arbeitnehmern auf Fragen zu einer ganzen Bandbreite von Themen wie Arbeitsorganisation, Arbeitszeit, Chancengleichheit, Ausbildung, Gesundheit und Wohlbefinden sowie Arbeitszufriedenheit. Er ermöglicht dadurch Einsichten in die Erfahrungen, die europäische Arbeitsnehmer in ihrem Arbeitsleben machen und wie sie damit umgehen. Der Fünfjahreszyklus der Erhebung ermöglicht die Verfolgung von kritischen Faktoren und Ereignisses auf die Arbeitsbedingungen über einen längeren Zeitraum hinweg. Die Ergebnisse dieser vierten Erhebung zeigen, dass trotz der dramatischen Veränderungen, die sich für die europäischen Arbeitnehmer durch die Osterweiterung der EU um zehn neue Mitgliedstaaten ergaben, trotz des Anstiegs atypischer Beschäftigungsformen wie Leiharbeit und Teilzeitarbeit und trotz zunehmender Frauenerwerbstätigkeit die Arbeitsbedingungen im Durchschnitt in Europa relativ stabil geblieben sind. Die Ergebnisse bestätigen, dass über 80 Prozent der europäischen Arbeitnehmer mit ihren Arbeitsbedingungen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zufrieden sind. 54 Prozent der Berufsanfänger arbeiten Vollzeit, 26 Prozent Teilzeit. Nur 10 Prozent haben keinen Arbeitsvertrag; Praktikantentätigkeiten übten 5 Prozent aus. (IAB)
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Literaturhinweis
Unsichere Erwerbsbeteiligung (2007)
Schultz, Annett; Kersting, Volker; Alda, Holger;Zitatform
Schultz, Annett & Holger Alda; Volker Kersting (Mitarb.) (2007): Unsichere Erwerbsbeteiligung. In: Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen (Hrsg.) (2007): Sozialbericht NRW 2007 : Armuts- und Reichtumsbericht, S. 319-380.
Abstract
"Zwischen 2000 und 2004 ist die Zahl der Erwerbstätigen in Nordrhein-Westfalen zurückgegangen, obwohl sich das Arbeitskräfteangebot insgesamt vergrößert hat. Normalarbeitsverhältnisse (unbefristete abhängige Vollzeitarbeitsverhältnisse) haben weiter an Bedeutung verloren. 2004 waren 55 % des gesamten Arbeitskräfteangebots in einem Normalarbeitsverhältnis beschäftigt. In diesem Segment sind Männer und hochqualifizierte Erwerbstätige sowie Erwerbstätige des Produzierenden Gewerbes überdurchschnittlich häufig vertreten. Das Segment der nicht standardisierten bzw. atypischen Beschäftigung ist dagegen absolut und relativ gewachsen. Das betrifft im Einzelnen eine Ausweitung unbefristeter und befristeter Teilzeitarbeitsverhältnisse und insbesondere eine Zunahme der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung. Insgesamt arbeiteten im Jahr 2004 23 % des Erwerbspersonenpotenzials in atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Frauen, nichtdeutsche und jüngere Erwerbstätige sind im Segment der atypischen Beschäftigung überdurchschnittlich häufig vertreten. Atypische Erwerbsformen sind nicht pauschal mit unsicherer Erwerbsbeteiligung gleichzusetzen. So stellt Teilzeitarbeit für viele Frauen eine bewusste Erwerbsstrategie dar, um in der Familienphase Beruf und Familie zu vereinbaren. Nichtstandardisierte Erwerbsformen bewirken nur bei Alleinerziehenden und Alleinstehenden bzw. in Verknüpfung mit der Erwerbslosigkeit oder einer ebenfalls atypischen Beschäftigung der Partnerin/des Partners höhere Armutsrisiken. Das Segment der Erwerbslosen und der Stillen Reserve verzeichnet von 2000 bis 2004 die größten Zuwachsraten. Erwerbslosigkeit betraf 2004 besonders häufig nichtdeutsche und geringqualifizierte Personen, deren Benachteiligungen am Arbeitsmarkt sich im Vergleich zu 2000 noch verstärkt haben. Armuts- und damit Ausgrenzungsrisiken werden besonders durch Erwerbslosigkeit begründet. Prekäre Erwerbsbeteiligung äußert sich in einer Längsschnittperspektive vor allem in schwierigen Zugangsmöglichkeiten zu Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich (2007)
Zitatform
Schulze Buschoff, Karin & Paula Protsch (2007): Die soziale Sicherung von (a-)typisch Beschäftigten im europäischen Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2007-105), Berlin, 39 S.
Abstract
"Ziel des Beitrags ist es, Licht in die Grauzone atypischer Beschäftigung und ihrer arbeits- und sozialrechtlichen Absicherung zu bringen. Als atypische Beschäftigungsverhältnisse definieren wir Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung und Solo-Selbstständigkeit. Zunächst werden Art und Umfang von atypischer Beschäftigung im Zeitvergleich in sechs Ländern dargestellt (Deutschland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Italien, Dänemark und Polen). Es zeigt sich, dass atypische Beschäftigungsverhältnisse insgesamt in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen haben. Sie sind häufig Bestandteil unsteter Erwerbsverläufe und mit einem erhöhten Arbeitslosigkeitsrisiko verbunden. Daran anschließend wird der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise die nationalen arbeits- und sozialrechtlichen Regelungen die einzelnen Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse umfassen und die mit ihnen verbundenen spezifischen Risiken berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour market flexibility and sectoral productivity: a comparative study (2006)
Anderson, Jeremy; Jefferys, Steve; Tasiran, Ali; Grahl, John;Zitatform
Anderson, Jeremy, John Grahl, Steve Jefferys & Ali Tasiran (2006): Labour market flexibility and sectoral productivity. A comparative study. (Employment relations research series 66), London, 41 S.
Abstract
"This report looks at the relationship between employment flexibility and labour market productivity across sectors, comparing Britain with France, Germany and Sweden using data from the Groningen sixty-industry database and the European Labour Force Survey. Initial comparisons indicate strong productivity performance in the recently privatised Inland Transport and Electricity, Gas and Water supply sectors in Britain, and in the IT sectors in all four countries. Further findings suggest that productivity levels in France are positively correlated with temporary work; while productivity growth in Sweden is positively correlated with part-time and temporary work. Only in Sweden is there a positive association between women workers and productivity which suggests that in the other countries female workers still tend to be crowded into the lower productivity sectors. As regards British policy, there is evidence that selfemployment may be the most successful form of flexibility in terms of productivity; temporary and part-time contracts are not associated with better performance. As a whole, highproductivity sectors still tend to employ prime age males on permanent contracts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Nonstandard forms and measures of employment and unemployment in transition: a comparative study of Estonia, Romania, and Russia (2006)
Brown, David J.; Gimpelson, Vladimir ; Lehmann, Hartmut ; Kapeliushnikov, Rostislav ; Visan, Ruxandra; Earle, John S. ; Vantu, Irina; Voicu, Alexandru; Telegdy, Álmos ;Zitatform
Brown, David J., John S. Earle, Vladimir Gimpelson, Rostislav Kapeliushnikov, Hartmut Lehmann, Álmos Telegdy, Irina Vantu, Ruxandra Visan & Alexandru Voicu (2006): Nonstandard forms and measures of employment and unemployment in transition. A comparative study of Estonia, Romania, and Russia. (IZA discussion paper 1961), Bonn, 36 S.
Abstract
"Studies of transition economy labor markets have typically relied on standard, publicly available employment and unemployment statistics. This paper analyzes microdata on detailed labor force survey responses in Russia, Romania, and Estonia to measure nonstandard, boundary forms and alternative definitions of labor force status. Our estimates show that measured employment and unemployment rates are quite sensitive to definition, particularly in the treatment of household production (subsistence agriculture), unpaid family helpers, and discouraged workers; while the categories of part-time work and other forms of marginal attachment are still relatively unimportant. We find that tweaking the official definitions can produce alternative employment rates that are sharply higher in Russia but much lower in Romania and slightly lower in Estonia, and alternative unemployment rates that are sharply higher in Romania and moderately higher in Estonia and Russia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: Upjohn Institute staff working paper , 06-127 -
Literaturhinweis
Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen (2006)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2006): Beschäftigungswirkungen des Wandels der Erwerbsformen. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 278-286.
Abstract
"Der Beitrag behandelt die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarkteffekte des Wachstums spezifischer Erwerbsformen. Er diskutiert insbesondere die Konsequenzen des Anstiegs von Teilzeitarbeit und temporärer Beschäftigung. Dabei wird untersucht, ob es sich beim Wachstum dieser Erwerbsformen um zusätzliche Beschäftigung handelt, ob lediglich ein Austausch zwischen Beschäftigungsformen stattgefunden hat oder ob gar Beschäftigung verloren gegangen ist. Zum anderen wird die Frage behandelt, ob sich die Bewegung auf dem Arbeitsmarkt und damit seine Durchlässigkeit durch den Wandel der Erwerbsformen erhöht hat. Haben bestimmte Personengruppen von diesem Wandel profitiert und haben sich vor allem die Wiedereinstiegschancen für Arbeitslose und/oder andere Nicht-Erwerbstätige erhöht? Es zeigt sich, dass die stärksten Komplementärwirkungen vom Wachstum der Teilzeitbeschäftigung ausgehen, während beim Anstieg der temporären Erwerbsformen Substitutionseffekte überwiegen. Allen diesen Erwerbsformen ist jedoch gemein, dass sie zu einer stärkeren Öffnung des Arbeitsmarktes beitragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Zunahme atypischer Beschäftigung: Ursachen und Folgen (2006)
Zitatform
Dietz, Martin & Ulrich Walwei (2006): Die Zunahme atypischer Beschäftigung. Ursachen und Folgen. In: Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 109, S. 17-24.
Abstract
Die sogenannten Normalarbeitsverhältnisse (d.h. abhängige, sozialversicherungspflichtige und unbefristete Vollzeitbeschäftigung), haben in den letzten Jahrzehnten einen Bedeutungsverlust erlitten. Beschäftigungen werden vermehrt in Teilzeit oder in selbstständiger Tätigkeit ausgeübt. Sie sind häufig nicht oder nicht voll sozialversicherungspflichtig, oder sie sind befristet oder als Leiharbeitsverhältnis ausgestaltet. Der Beitrag geht den Gründen für den Wandel der Erwerbsformen nach, erläutert und analysiert die Formen atypischer Beschäftigungsverhältnisse und untersucht, ob ohne diesen Wandel mehr Erwerbstätige beschäftigt wären. In einem zweiten Schritt wird untersucht, ob atypische Beschäftigungsverhältnisse den Übergang aus der Arbeitslosigkeit in den Arbeitsmarkt erleichtern und damit eine Brückenfunktion erfüllen. Der Beitrag kommt zu dem Fazit, dass der Arbeitsmarkt durch Erwerbsformen, die vom Normalarbeitsverhältnis abweichen, geöffnet wurde. Dies kann einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit entgegenwirken und einen weiteren Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit verhindern. Die negativen Aspekte atypischer Beschäftigungsverhältnisse werden unter den Stichworten 'Drehtüreffekt', 'Verschiebebahnhof' und 'Stigmatisierung' beschrieben. Teilzeitarbeit führt zudem häufig nicht zu einem existenzsichernden Einkommen. Der Beitrag plädiert für eine stärkere Flexibilisierung von Standardarbeitsverhältnissen als Alternative zu den atypischen Erwerbsformen und empfiehlt eine Senkung der Sozialabgaben im Bereich niedriger Einkommen zur Verbesserung der Arbeitsmarktchancen von gering Qualifizierten. (IAB)
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Literaturhinweis
Gesundheitliche Auswirkungen neuer Beschäftigungsformen: kommentierte Zusammenstellung der einschlägigen Literatur (2006)
Friedrichs, Michael; Schröder, Antje Kathrin;Zitatform
Friedrichs, Michael & Antje Kathrin Schröder (2006): Gesundheitliche Auswirkungen neuer Beschäftigungsformen. Kommentierte Zusammenstellung der einschlägigen Literatur. (IGA-Report 10), Essen u.a., 63 S.
Abstract
Die Arbeit gibt eine Übersicht über Studien, in denen alternativen Beschäftigungsformen vor allem unter arbeitsmedizinischen Gesichtspunkten behandelt werden. So birgt z.B. die Telearbeit nicht nur Potenziale für ein ausgeglicheneres Verhältnis zwischen Privat- und Berufsleben, sondern gerade durch die Vermengung beider Lebensbereiche auch Gefahren, die etwa aus verkürzten Erholungsphasen resultieren können. Auch befristete Tätigkeiten schaffen zunächst Arbeit, führen aber durch die ständige Angst, die Arbeit wieder verlieren zu können, auch zu psychischen Problemen. Bei Teilzeitarbeit steht der größeren Freizeit ein geringeres Einkommen entgegen. Bei allen diesen alternativen Beschäftigungsformen existieren also Aspekte, die sowohl Licht als auch Schatten auf die gesundheitlichen Perspektiven der Arbeitnehmer werfen können. Es werden daher diejenigen Studien und Arbeiten betrachtet, die versuchen, dieses Szenario auszuleuchten. Daneben wird auch eine Übersicht über die quantitative Bedeutung der verschiedenen Formen alternativer Beschäftigung erstellt. Der Stand der Forschung zum Themenkomplex der so genannten neuen Beschäftigungsformen ist als 'ausgesprochen dünn' zu bezeichnen. Auswirkungen auf die Gesundheit der Betroffenen werden nur mit nachrangiger Priorität hinterfragt. Auffällig sind vor allem die Ergebnisse zur Auswirkung auf die allgemeine Sterblichkeit von Teilzeitkräften und befristet Beschäftigten, die mit zwei groß angelegten Studien in Schweden und Finnland als gesichert gelten können. Eine zweite Tendenz scheint in der besseren subjektiven Wahrnehmung des Gesundheitszustandes von prekär Beschäftigten zu bestehen, die sich in einer ganzen Reihe von Studien findet. Vor dem Hintergrund der erhöhten Mortalität wird die Prüfung der Existenz einer solchen Wahrnehmungsverschiebung als Auftrag an die Wissenschaft formuliert. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeit und Prekariat: Ausmaß und Problemlagen atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Abschlussbericht (2006)
Fuchs, Tatjana; Böhm, Michaela;Zitatform
Fuchs, Tatjana (2006): Arbeit und Prekariat. Ausmaß und Problemlagen atypischer Beschäftigungsverhältnisse. Abschlussbericht. Düsseldorf, 44 S.
Abstract
"Sowohl die Zahl als auch der Anteil der befristeten, geringfügigen und Leiharbeitsverhältnisse sind - vor allem seit Mitte der 90er Jahre - angestiegen. Diese Entwicklungen wurden durch den Gesetzgeber erst ermöglicht bzw. gefördert. Die Behauptung, diese Beschäftigungsverhältnisse seien eine Brücke in stabile Beschäftigung, wird durch die Untersuchung stark in Frage gestellt. Vielmehr werden Einkommensdiskriminierung, Ungleichbehandlung beim Gesundheitsschutz sowie bei den Mitbestimmungsrechten, Qualifizierungs- und Entwicklungsmöglichkeiten belegt. Auch der These, atypische Arbeitsverhältnisse seien zwingend erforderlich, um eine flexible Produktion zu ermöglichen, wird widersprochen. Vielmehr hebt die Untersuchung die Bedeutung von direkten und indirekten Lohnkostenvorteilen (z.B. durch Lohndumping) sowie das Zurückdrängen von Mitbestimmungsrechten - unabhängig von den Erfordernissen einer flexiblen Produktion - hervor. Am Beispiel Frankreichs, das für Zeitarbeit gleiche Arbeits- und Entgeltbedingungen, eine Prekaritätsprämie sowie ein Verbot von gesundheitsgefährdenden Arbeiten regelt, werden mögliche Ansatzpunkte zur gesetzlichen Regulierung aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungsverhältnisse: Flexibilität, soziale Sicherheit und Prekarität (2006)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2006): Atypische Beschäftigungsverhältnisse. Flexibilität, soziale Sicherheit und Prekarität. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 5, S. 235-240.
Abstract
"Der Beitrag gibt zunächst einen Überblick über Entwicklung und Ausmaß atypischer Beschäftigungsverhältnisse; gut ein Drittel der Beschäftigung entfällt auf dieses Segment. Anschließend diskutiert er, welchen Beitrag diese Formen zur betrieblichen Flexibilität leisten können und welche langfristigen Konsequenzen sie für die sozialen Sicherungssysteme haben. Danach wird anhand ausgewählter Kriterien untersucht, inwieweit atypische Beschäftigungsformen als prekär einzuschätzen sind. Es zeigt sich, dass es in der Tat unterschiedliche Prekaritätsrisiken gibt und dass einzelne Formen die sozialen Sicherungssysteme gefährden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung - Frauensache?: Formen, Verbreitung, Bestimmungsfaktoren flexibler Arbeit (2006)
Zitatform
Pernicka, Susanne & Bettina Stadler (2006): Atypische Beschäftigung - Frauensache? Formen, Verbreitung, Bestimmungsfaktoren flexibler Arbeit. In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie, Jg. 31, H. 3, S. 3-21.
Abstract
"In dem Aufsatz fragen wir nach objektiven und subjektiven Erklärungsfaktoren für den hohen Anteil von Frauen in jenen Wirtschaftssektoren, in denen atypische Beschäftigung dominiert, und gelangen dabei teils zu erwartbaren und teils zu kontraintuitiven Ergebnissen: Frauen arbeiten zu einem großen Anteil Teilzeit und geringfügig und konzentrieren sich in jenen Wirtschaftssektoren, die für ein hohes physisches und psychisches Anspruchsniveau, niedrige Löhne und wenig Aufstiegsmöglichkeiten bekannt sind (z. B. Handel, Gesundheits- und soziale Berufe, persönliche Dienste). Zudem sind Frauen mit Kindern und ohne Kinder häufiger als Männer atypisch beschäftigt, sodass die Vermutung nahe liegt, dass nicht nur das Vorhandensein von Kindern Frauen in atypische Beschäftigung drängt, sondern das Geschlecht per se ebenfalls eine Erklärungswirkung für die Atypisierung aufweist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was hat die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes gebracht? (2006)
Seifert, Hartmut;Zitatform
Seifert, Hartmut (2006): Was hat die Flexibilisierung des Arbeitsmarktes gebracht? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 59, H. 11, S. 601-608.
Abstract
"Der Aufsatz bilanziert und bewertet die in den letzten zwei Jahrzehnten erfolgten zahlreichen Schritte zur Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Eine zusammenfassende Übersicht zeigt, dass die Deregulierungen bei der Arbeitszeit, dem Lohnersatz, dem Arbeitsrecht, den Beschäftigungsformen und den tariflichen Regelungsstrukturen den Spielrum für Flexibilität am Arbeitsmarkt in umfassender Weise ausgeweitet haben. Infolge dieser Änderungen blieben die Effektiveinkommen über einen langen Zeitraum hinter dem verteilungsneutralen Spielraum zurück, nahm die Lohnspreizung zu, gewannen atypische Beschäftigungsformen an Bedeutung und wurde die Arbeitszeit flexibler. Gleichwohl hat die Deregulierungspolitik bei der Lösung der Arbeitsmarktprobleme versagt. Wie zahlreiche neuere Untersuchungen zeigen, lässt sich kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Deregulierung und Beschäftigung ausmachen. Dagegen hat die Deregulierungspolitik neue Probleme aufgeworfen und das Entstehen neuer Armut sowie Unterinvestitionen in Bildung und Weiterbildung begünstigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Ausweitung von Instabilität?: Beschäftigungsdauern und betriebliche Beschäftigungssysteme (BBSS) (2006)
Zitatform
Struck, Olaf, Christoph Köhler, Ina Goetzelt, Michael Grotheer & Tim Schröder (2006): Die Ausweitung von Instabilität? Beschäftigungsdauern und betriebliche Beschäftigungssysteme (BBSS). In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 15, H. 3, S. 167-180. DOI:10.1515/arbeit-2006-0304
Abstract
"Der Aufsatz stellt die Frage nach der Erosion Interner Arbeitmärkte und der Generalisierung von Beschäftigungsrisiken und Prekarität in West- und Ostdeutschland. Quantitative Analysen von betrieblicher Beschäftigungspolitik und der Beschäftigungsepisoden von Individuen belegen eine Koexistenz von langfristiger mit kurz- und mittelfristiger Beschäftigung, wobei letztere seit Beginn der neunziger Jahre begrenzt, aber deutlich zugenommen hat. Die Konzepte der Arbeitsmarktsegmentation und der Betrieblichen Beschäftigungs-Sub-Systeme (BBSS) erlauben es, die makrostatistischen Analysen zu spezifizieren: Ein großer Teil der Veränderungen in der Arbeitsmarktstruktur erfolgt über endogene Modifikationen von Geschlossenen und Offenen BBSS als Bausteinen von Internen und Externen Arbeitsmärkten. Als Schlussfolgerung sprechen wir daher eher von dynamischer Segmentation als von einer Erosion Interner Arbeitsmärkte und einer Generalisierung von Beschäftigungsrisiken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypical work and compensation (2005)
Zitatform
Addison, John T. & Christopher J. Surfield (2005): Atypical work and compensation. (IZA discussion paper 1477), Bonn, 43 S.
Abstract
"Atypical work, or alternative work arrangements in U.S. parlance, has long been criticized for providing poorly-compensated employment. Although one group of atypical workers (contractors) seems to enjoy a wage premium, our cross-section results from the CPS and NLSY for the better-known category of temporary workers point to a negative wage differential of some 7-12 percent. It emerges that much of the latter disparity stems from unobserved worker heterogeneity (accounting for which supports a wage advantage for contracting work). Turning to fringes, the appearance in cross section of a potentially large deficit in atypical worker health benefits is again reduced after accounting for permanent unobserved individual heterogeneity. But on this occasion the reduction is very modest. Further, there is now some indication that the wage advantage of contract workers partly compensates for their reduced access to such benefits." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Beschäftigungsverhältnisse (2005)
Alda, Holger;Zitatform
Alda, Holger (2005): Beschäftigungsverhältnisse. In: M. Baethge (Red.), P. Bartelheimer (Red.), T. Fuchs (Red.), N. Kratzer (Red.) & I. Wilkens (Red.) (2005): Berichterstattung zur sozioökonomischen Entwicklung in Deutschland : Arbeit und Lebensweisen. Erster Bericht, S. 245-269.
Abstract
Beschäftigungsverhältnisse bilden die Schnittstelle zwischen ökonomisch motivierten quantitativen und qualitativen Veränderungen von Erwerbsarbeit, die als Flexibilisierungen bezeichnet werden, und gewandelten sozialen Ansprüchen an die Arbeits- und Lebensgestaltung (Zeitsouveränität, Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Privatleben, soziale Sicherung von Übergängen, persönliche Entfaltung). In der Bundesrepublik Deutschland war lange Zeit die soziale Form des 'Normalarbeitsverhältnisses' die prägende Form von Beschäftigungsverhältnissen in der Industrie und in mittel- und großbetrieblichen Arbeitsorganisationen. Der Bericht beschreibt den sozialen Wandel im System der bezahlten Erwerbsarbeit und die Folgen für die von angebots- und nachfrageorientierten Chancen, Risiken und Charakteristika beeinflussten Beschäftigungsverhältnisse. Für diese Veränderungen, die aus der Perspektive der Betriebe und der Beschäftigten unterschiedlich bewertet werden können, werden Messkonzepte vorgeschlagen und erörtert. Einer Überblicksbeschreibung der Erwerbsformen insgesamt folgt die Detailanalyse einzelner Erwerbsformen (Teilzeitbeschäftigung, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung, Leiharbeit) und ihrer Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die Befunde lassen vermuten, dass die Zunahme der vom Normalarbeitsverhältnis abweichenden Beschäftigungsverhältnisse zu einer Stabilisierung der internen Arbeitsmärkte und zu Beschäftigungssicherung und geringer Fluktuation der Beschäftigten in Normalarbeitsverhältnissen führt, dies allerdings unter Inkaufnahme einer doppelten Benachteiligung (schlechtere und unsichere Arbeitsverhältnisse sowie weitgehender Ausschluss von Qualifizierung) der in diesen Erwerbsformen Beschäftigten. (IAB)
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Literaturhinweis
Atypical employment and flexicurity (2005)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2005): Atypical employment and flexicurity. In: Management Revue, Jg. 16, H. 3, S. 304-323.
Abstract
Bisher hat sich die Diskussion um Flexicurity nur auf Normalarbeitsverhältnisse konzentriert und atypischer Arbeit nur beiläufig Beachtung gewidmet. Der Beitrag versucht, dieses Versäumnis zu beheben, indem er Strategien aufzeigt, mit denen soziale Risiken reduziert werden können. Zunächst werden die beiden Komponenten von Flexicurity analysiert. Dabei wird Bezug genommen auf den konzeptionellen Bezugsrahmen für verschiedene Formen der Flexibilisierung. Was die soziale Sicherheit angeht, so werden Kriterien vorgeschlagen, die sowohl Kurzzeit- als auch Langzeiteffekte berücksichtigen. Im Anschluss werden die verschiedenen Formen atypischer Arbeit und ihre Entwicklung seit den 1980er Jahren beschrieben. Dabei ist es notwendig festzulegen, welche Personen besonders betroffen sind. Des Weiteren wird diskutiert, in welchem Ausmaß die individuellen Arbeitsformen nicht nur atypisch sondern auch prekär sind. Abschließend werden einige zusätzliche Überlegungen zum Konzept der Flexicurity angestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Flexicurity: Die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität (2005)
Kronauer, Martin; Linne, Gudrun; Kronauer, Martin; Lehndorff, Steffen; Kühnel, Steffen; Blanke, Thomas; Brose, Hanns-Georg; Talos, Emmerich; Krause, Alexandra; Sohr, Tatjana; Köhler, Christoph ; Rudolph, Helmut; Klammer, Ute; Pfeifer, Christian ; Keller, Berndt ; Nleses, Peter; Hanau, Peter; McGinnity, Frances ; Hagen, Tobias ; Betzelt, Sigrid; Gottschall, Karin ; Struck, Olaf ; Goedicke, Anne; Promberger, Markus ; Flecker, Jörg ; Mertens, Antje ; Fink, Marcel ; Boockmann, Bernhard; Erlinghagen, Marcel ; Ostner, Ilona; Ebert, Michael; Seifert, Hartmut; Dörre, Klaus; Linne, Gudrun; Diewald, Martin ;Zitatform
Kronauer, Martin & Gudrun Linne (Hrsg.) (2005): Flexicurity: Die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 65), Berlin: Edition Sigma, 423 S.
Abstract
"Die Bereitschaft und Fähigkeit, auf sich verändernde Marktbedingungen rasch zu reagieren - kurz: Flexibilität -, wird von Organisationen und Menschen in stetig zunehmendem Umfang gefordert. In der Arbeitswelt heißen dabei immer öfter 'Deregulierung' und 'Entsicherung' die Parolen, die Flexibilisierungsprozesse in Gang setzen sollen. Doch weder lassen sich ohne ein Mindestmaß an Sicherheit innerbetrieblich flexible, produktive Leistungen abfordern, noch kann ein dem Gemeinwohl verpflichteter Sozialstaat auf die Grundprinzipien sozialer Sicherung verzichten. Die notwendige, häufig noch unzureichende Verbindung von Flexibilität und Sicherheit ('Flexicurity') in der Arbeit und, davon ausstrahlend, in den Lebensverhältnissen ist Gegenstand dieses Buches. Es geht sowohl den arbeits- und gesellschaftspolitisch relevanten Chancen und Risiken konkreter Flexibilisierungsmaßnahmen nach als auch den Ansprüchen von Individuen und Haushalten an Flexibilität und Sicherheit. Es diskutiert darüber hinaus die Rolle des Rechts in Flexibilisierungsprozessen sowie institutionelle Ansätze und Potentiale arbeits- und sozialpolitischer Regulierung von Flexibilität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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International comparison of atypical employment: differing concepts and realities in industrialized countries (2005)
Ogura, Kazuya;Zitatform
Ogura, Kazuya (2005): International comparison of atypical employment. Differing concepts and realities in industrialized countries. In: Japan labor review, Jg. 2, H. 2, S. 5-29.
Abstract
Was als atypische Beschäftigung gilt, wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich gesehen. Der Beitrag arbeitet für Japan, die USA und Europa die Ähnlichkeiten und Unterschiede der Konzepte atypischer Beschäftigung heraus. Im Unterschied zu den europäischen Ländern, in denen rechtliche Regelungen für atypische Beschäftigung existieren, gibt es in den USA praktisch keine Regulierung hinsichtlich der Beschäftigungsformen und Arbeitsbedingungen. Anders als in Europa gelten in den USA und Japan Nacht- und Schichtarbeit nicht als atypisch. Charakteristisch für Europa ist, dass auch Auszubildende oder Umschüler als atypisch Beschäftigte gelten, und dass staatlich geförderte Beschäftigung auf dem zweiten Abeitsmarkt als atypische Beschäftigung betrachtet wird. In Japan wird auch 'Pseudo-Teilzeitarbeit' (Arubaito) als atypisch betrachtet, obwohl sie stark Normalarbeitsverhältnissen ähnelt. Trotz der konzeptionellen Unterschiede werden Teilzeitbeschäftigte, Leiharbeitnehmer, befristet Beschäftigte, Saisonarbeiter, Heimarbeiter und freiberufliche Mitarbeiter in allen Ländern übereinstimmend als atypisch Beschäftigte gesehen. Für alle Länder wird auch ein Trend hin zur atypischen Beschäftigung festgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Innovative Arbeitsformen: Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation (2005)
Preis, Ulrich; Necati, Lale; Preis, Ulrich; Deich, Svenja; Schabestiel, Phil; Linde, Klaus; Suhre, Nadja; Meng, Heidrun; Tenbrock, Klaus; Genenger, Angie; Urmersbach, Tim; Lindemann, Viola;Zitatform
(2005): Innovative Arbeitsformen. Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsentgelt, Arbeitsorganisation. Köln: Schmidt, 1154 S.
Abstract
Ganzheitliche und nachhaltige Lösungen bei der Unternehmens- und Arbeitsorganisation können sich zunehmend auf entsprechende rechtliche Rahmenbedingungen stützen, doch muss dies auch für die Arbeit der Zukunft gelten. Die Ergebnisse eines entsprechenden Forschungsprojekts werden dokumentiert. Es wurde im Rahmen der Förderinitiative 'Innovative Arbeitsgestaltung - Zukunft der Arbeit' des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Zeitraum 2002 bis 2005 am Forschungsinstitut für Deutsches und Europäisches Sozialrecht der Universität Köln durchgeführt. Darin werden alle arbeits- und sozialrechtlichen Fragestellungen der derzeit gängigen innovativen Formen von Arbeitsverhältnissen gebündelt und deren rechtliche Gestaltungsspielräume und Gestaltungsgrenzen praxisorientiert aufgezeigt. (IAB)
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Beschäftigungsformen - ein Maßstab für Flexibilität und Sicherheit? (2005)
Rudolph, Helmut;Zitatform
Rudolph, Helmut (2005): Beschäftigungsformen - ein Maßstab für Flexibilität und Sicherheit? In: M. Kronauer & G. Linne (Hrsg.) (2005): Flexicurity : die Suche nach Sicherheit in der Flexibilität (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung, 65), S. 97-125.
Abstract
Der Beitrag setzt an dem Thema im Flexicurity-Diskurs an, das sich mit den Anforderungen unterschiedlicher Beschäftigungsformen an die Systeme sozialer Sicherheit beschäftigt. Insbesondere wird den Fragen nachgegangen, ob die derzeitigen institutionellen Arrangements auch die Erwerbstätigen hinreichend absichern, die Niedrigeinkommen und/oder diskontinuierliche Erwerbsverläufe haben. Hierzu untersucht er in einer Sekundäranalyse anhand von Daten des Statistischen Bundesamtes und der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit, welche Folgen der jeweilige Beschäftigungsstatus für die grundsätzliche Einbindung in die Systeme sozialer Sicherung und hinsichtlich des Leistungsniveaus hat. Seine Befunde belegen, dass die generell durchschlagende Absenkung des Niveaus sozialer Sicherheit als das Problem anzusehen ist. Es wird auch darauf hingewiesen, dass gesenkte soziale Sicherungsstandards in Lebensphasen ohne Einkommensbezug aus Erwerbsarbeit wiederum auf die Beschäftigten zurückwirken und sich unter anderem als Bremse zumindest für die freiwillige Arbeitsmarktmobilität erweisen können. (IAB)
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Literaturhinweis
Rascher Wandel der Erwerbsarbeit (2005)
Zitatform
(2005): Rascher Wandel der Erwerbsarbeit. In: Monatsbericht der Deutschen Bundesbank, Jg. 57, H. 7, S. 15-27.
Abstract
"Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist durch einen starken Wandel gekennzeichnet. Das traditionelle 'Normalarbeitsverhältnis' in Form einer abhängigen Vollzeitbeschäftigung von unbefristeter Dauer verliert immer mehr an Bedeutung. Dieser Trend ist weit verbreitet und zeigt sich - wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß - inzwischen in nahezu allen Wirtschaftszweigen. Während die Zunahme von Teilzeitbeschäftigung häufig den Wünschen von Frauen nach Erwerbsarbeit entgegenkommt, wird die Verbreitung anderer Beschäftigungsformen zu einem guten Teil durch die Arbeitsnachfrage der Unternehmen vorangetrieben. In diesem Befund spiegeln sich aber nicht nur die hohen Anpassungserfordernisse in den Betrieben wider, sondern auch die Veränderungen in den arbeitsmarkt- und abgabenpolitischen Rahmenbedingungen, die in den letzten Jahren als Reaktion der Wirtschaftspolitik auf die anhaltend großen Ungleichgewichte am Arbeitsmarkt zu verstehen sind. Nimmt man zu der vorhandenen Variabilität an Arbeitszeitarrangements das inzwischen breite Spektrum an Beschäftigungsformen hinzu, bietet sich eine Vielfalt an Kombinationsmöglichkeiten auf betrieblicher Ebene, die gesamtwirtschaftlich eine beträchtliche Zunahme der Flexibilität des Arbeitseinsatzes bedeutet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Sozial abgesicherte Flexibilität: eine Antwort auf die Arbeitsmarktunsicherheit in Zeiten der Globalisierung (2004)
Auer, Peter;Zitatform
Auer, Peter (2004): Sozial abgesicherte Flexibilität. Eine Antwort auf die Arbeitsmarktunsicherheit in Zeiten der Globalisierung. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 27, H. 3, S. 139-156.
Abstract
"Die Stabilität von Arbeitsplätzen in den OECD-Ländern hat sich, entgegen verschiedenen 'Unkenrufen', nach vorliegenden empirischen Untersuchungen im letzten Jahrzehnt nicht wesentlich verändert. Allerdings gilt dieser Befund nur für die durchschnittliche Dauer der Beschäftigungsverhältnisse, nicht aber für die 'Arbeitsplatzqualität'. Stress, unternehmensinterne Arbeitsplatzwechsel und Befristungen haben zugenommen. Es gibt plausible Gründe für Arbeitnehmer, aber auch für Unternehmer sich weiterhin für eine kontinuierliche Stabilität der Arbeitsverhältnisse zu entscheiden. Unternehmer sind nicht an einer exzessiven numerischen Flexibilität interessiert, sondern benötigen motivierte und nachhaltig loyale Mitarbeiter. Arbeitnehmer sind wiederum nach wie vor auf Arbeitsplätze angewiesen, die ihnen eine langfristige Lebensplanung ermöglichen. Es gibt naturgemäß länderspezifische Unterschiede bezüglich der Merkmale Qualität, Dauer und Sicherheit von Arbeitsplätzen. Die vorgenommenen Ländervergleiche zeigen keinen systematischen Zusammenhang zwischen durchschnittlicher Betriebszugehörigkeitsdauer und subjektiver Arbeitsplatzunsicherheit. Die beste Einschätzung (in Befragungen) von Qualität und Sicherheit der Arbeitsplätze gibt es interessanterweise in Ländern, die eine relativ kurze durchschnittliche Betriebszugehörigkeitsdauer mit einer guten Sozialabsicherung verbinden, wie etwa Dänemark. Für Arbeitnehmer scheint dies zu bedeuten, dass ein gemäßigter Kündigungsschutz, verbunden mit einer hohen Absicherung durch passive und aktive Arbeitsmarktpolitik eine bessere Arbeitsmarktsicherheit zu vermitteln scheint, als ein maximaler Kündigungsschutz mit nur geringer Absicherung durch Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unions and flexible employment in Britain and Spain: a descriptive note (2004)
Zitatform
Francesconi, Marco & Carlos García-Serrano (2004): Unions and flexible employment in Britain and Spain. A descriptive note. In: Industrial relations, Jg. 43, H. 4, S. 874-882.
Abstract
"Spain and Britain are known to have different labor market structures and degrees of employment protection. Despite such differences, they show remarkably similar associations of unionization with temporary employment and nonstandard hours of work. In particular, we find that unionization in both countries is correlated neither with overtime/long hours of work nor temporary employment. In both economies, instead, part-time work is negatively associated with unionization. These cross-national similarities warrant a rethinking of the strategies of enlargement toward flexible forms of work that unions have supposedly adopted in recent years." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Flexible Beschäftigungsverhältnisse: Effizienz, institutionelle Voraussetzungen und organisationale Konsequenzen (2004)
Zitatform
Haunschild, Axel (2004): Flexible Beschäftigungsverhältnisse. Effizienz, institutionelle Voraussetzungen und organisationale Konsequenzen. Hamburg, 441 S.
Abstract
Die Habilitationsschrift verfolgt die Zielsetzung, einen sozioökonomisch fundierten Bezugsrahmen für die Analyse flexibler Beschäftigungsverhältnisse zu entwickeln. Es werden Bedingungen der Möglichkeit einer weiteren Verbreitung flexibler Beschäftigungsverhältnisse und einer damit evtl. verbundenen Ablösung des Normalarbeitsverhältnisses abgeleitet und es wird die durch Mobilität und Marktbezüge an Bedeutung gewinnende Eingebettetheit organisationaler Strategien im Umgang mit flexiblen Beschäftigungsverhältnissen aufgezeigt und analysiert. Im Vordergrund der Arbeit steht die organisationale, die organisationsübergreifende Ebene des Beschäftigungssystems (bzw. des organisationalen Feldes, der Industrie oder der Occupational Community) sowie die gesellschaftliche Ebene. Die Arbeit ist in vier Teile gegliedert. Im ersten Teil wird ein Überblick über aktuelle Veränderungen der Arbeitswelt und ausgewählte neue Beschäftigungsformen gegeben, es wird der Begriff 'Flexible Beschäftigungsverhältnisse' eingeführt und es werden Ansatzpunkte einer firmenzentrierten Erklärung flexibler Beschäftigungsverhältnisse diskutiert. Der zweite Teil liefert ausgehend von ökonomischen Argumenten für die Vorteile des Arbeitsvertrages eine ausführliche Darstellung, Einordnung und kritische Diskussion der 'Theory of Employment Systems'. Im dritten Teil werden Aspekte der sozialen Einbettung von Arbeitsbeziehungen im Allgemeinen und von flexiblen Beschäftigungsverhältnissen im Besonderen ausgearbeitet. Abschließend werden organisationale und personalwirtschaftliche Konsequenzen flexibler Beschäftigungsverhältnisse behandelt. Als Fallbeispiel werden flexible Beschäftigungsverhältnisse von Theaterschauspielern thematisiert. (IAB)
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Non-standard work in two different employment regimes: Norway and the United States (2004)
Zitatform
Olsen, Karen M. & Arne L. Kalleberg (2004): Non-standard work in two different employment regimes. Norway and the United States. In: Work, employment and society, Jg. 18, H. 2, S. 321-348. DOI:10.1177/09500172004042772
Abstract
"This article examines organizations' use of non-standard work arrangements - fixed-term employees hired directly by the organization, workers from temporary help agencies (THA), and contractors - in the United States and Norway. Our analysis is based on information obtained from surveys of 802 establishments in the US and 2130 in Norway. We find that Norwegian establishments make greater use of non-standard arrangements than the US establishments; we argue that this is due in part to the greater overall restrictive labour market regulations on hiring and firing regular workers, and greater demand for temporary labour resulting from generous access to leaves of absence, in Norway. We also find that certain institutional factors have a similar impact in both countries. First, establishments in the public sector are more likely to use direct-hired temporary workers and less apt to use contractors and THAs; this pattern is particularly striking in Norway, but is also evident in the United States. Second, highly unionized establishments tend to have the lowest use of non-standard arrangements in both countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Betriebspanel Report Hessen: besondere Beschäftigungsformen in Hessen 2003. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2003 (2004)
Schmid, Alfons; Baden, Christian;Zitatform
Schmid, Alfons & Christian Baden (2004): Betriebspanel Report Hessen. Besondere Beschäftigungsformen in Hessen 2003. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel - Hessen 2003. In: ABF aktuell.
Abstract
"Der Bericht ist der vierte Report im Rahmen der IAB-Betriebspanel-Befragung 2003 und befasst sich mit 'besonderen Beschäftigungsformen'. Die Ausführungen basieren auf der Befragung von 1.024 Betrieben in Hessen vom Sommer 2003. Diese Stichprobe ist repräsentativ; die Ergebnisse wurden auf alle Betriebe in Hessen hochgerechnet. Der Begriff 'besondere Beschäftigung' definiert sich dabei durch die Abgrenzung zum 'Normalarbeitsverhältnis': Es werden somit alle Beschäftigungsformen hierunter subsumiert, die nicht dem unbefristeten, sozialversicherungspflichtigen Vollzeitarbeitsverhältnis entsprechen: Teilzeitbeschäftigung, Mini- oder Midijobs, Leiharbeit, freie Mitarbeiter, befristete Beschäftigung. Die Ergebnisse zeigen, dass sowohl die Zahl der Mini-Jobs als auch der Midi-Jobs und Leiharbeitsverhältnisse leicht gestiegen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Defining the flexicurity index in application to European countries (2004)
Tangian, Andranik S.;Zitatform
Tangian, Andranik S. (2004): Defining the flexicurity index in application to European countries. (WSI-Diskussionspapier 122), Düsseldorf, 73 S.
Abstract
"The notion of flexicurity was introduced in the 1990s to promote a better job security and social security of atypically employed (other than permanent full-time). The given paper suggests an operational definition of flexicurity which implies the corresponding flexicurity index. For analytical purposes two other indices, the norm-security of 'normally', i.e. permanent full-time, employed and the All-security of all, i.e. both 'normally' and atypically employed, are defined. The indices are derived from qualitative juridical data. For this purpose, employment groups in different countries are ranked with respect to five partial criteria: the eligibility to public pensions, to unemployment insurance, etc. Due to the specificity of criteria, the ranking is generally possible and is not that confusing as the task of numerical evaluation. A dedicated mathematical proposition estimates the error in the index which results from 'ordinal rounding' of the input variables comparing to using the 'exact' variable values. Thus even if the 'exact' (latent) variables are not known then the rank-scaled input is sufficient to approximate the index which otherwise could not be obtained at all. The index is calculated for 16 European countries for the years 1990-2003." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Atypical employment and "flexicurity" (2004)
Zitatform
(2004): Atypical employment and "flexicurity". In: European Industrial Relations Review H. 371, S. 23-26.
Abstract
"The incidence of atypical forms of working - predominantly part-time, fixed-term and temporary contracts, low income jobs and self-employment - is increasing in Germany, largely as a result of recent changes to labour market legislation. This feature examines these types of working and analyses the degree of flexibility and security they offer." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The change in work arrangements in Denmark and Germany: erosion or renaissance of standards? (2003)
Zitatform
Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2003): The change in work arrangements in Denmark and Germany. Erosion or renaissance of standards? In: S. Houseman & M. Osawa (Hrsg.) (2003): Nonstandard work in developed economies : causes and consequences, S. 15-52.
Abstract
Es werden die allgemeinen Trends bei Beschäftigungsverhältnissen in Europa dargestellt (Vollzeit-, Teilzeitarbeit, Selbständigkeit, zeitweise Beschäftigung) und die Änderungen in Dänemark und Deutschland für den Zeitraum 1985 bis 1998 diskutiert. Während in Deutschland der Anteil der Vollzeitbeschäftigung in diesem Zeitraum von 68 auf 63% gesunken ist, stieg er in Dänemark von 57 auf 62%. Dieser Unterschied ist zum Teil darauf zurückzuführen, dass in Deutschland stärkere Regulierungen im Arbeitsmarkt existieren und höhere Sozialkosten anfallen. Insofern deuten die Änderungen in Deutschland weniger auf einen künftigen diversifizierten Arbeitsmarkt hin, als vielmehr auf die Notwendigkeit von Reformen. (IAB)
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Nonstandard work in developed economies: causes and consequences (2003)
Houseman, Susan; Osawa, Machiko;Zitatform
Houseman, Susan & Machiko Osawa (Hrsg.) (2003): Nonstandard work in developed economies. Causes and consequences. Kalamazoo: Upjohn Institute for Employment Research, 513 S.
Abstract
Der Sammelband befasst sich mit dem Wandel der Normalarbeitsverhältnisse von der Vollzeitbeschäftigung hin zu Formen wie Leiharbeit oder Zeitarbeit. (IAB)
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Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich: eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland (2003)
Kaiser, Lutz C.;Zitatform
Kaiser, Lutz C. (2003): Entstandardisierte Erwerbsmuster im europäischen Vergleich. Eine empirische Analyse für fünf Länder unter besonderer Berücksichtigung von Deutschland. Bochum, 500 S.
Abstract
Erwerbsarbeit übernimmt in ihrer heutigen Form die Funktion der monetären Teilhabe an gesellschaftlicher Wohlfahrt und der nicht-pekuniären Positionierung innerhalb der gesellschaftlichen Realität. Als Maßstab für die Bewertung dieser Teilhabe und Positionierung kann die individuelle Erwerbschance in Form der Wahrscheinlichkeit der Besetzung einer bestimmten Erwerbsform bzw. der Position des Status Nichterwerbstätigkeit gelten. Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung entstandardisierter Erwerbsmuster theoretisch und empirisch zu erfassen und auf dieser Basis einen Ausblick auf eine sich weiter verändernde Organisation von Erwerbsarbeit zu geben. Im Mittelpunkt steht die Gegenüberstellung standardisierter und entstandardisierter Erwerbsmuster und deren Konsequenzen für die jeweiligen Bezugsgruppen. Auf Basis eines internationalen Vergleichs von Deutschland mit Dänemark, den Niederlanden, Portugal und Großbritannien wird untersucht, wie sich entstandardisierte Erwerbsmuster in den jeweiligen Ländern entwickelt haben, welche Formen von entstandardisierten Erwerbsmustern bzw. welche jeweiligen (empirischen) Größenordnungen sich abzeichnen und wie jene theoretisch erklärt werden können. Außerdem wird untersucht, ob und inwiefern sich unterschiedliche entstandardisierte Erwerbsformen hinsichtlich der Arbeitszufriedenheit zu standardisierten Erwerbsformen unterscheiden, da zumindest für stabile und gesicherte Beschäftigungsverhältnisse eine hohe Arbeitsmotivation nachgewiesen wurde. Insgesamt zeigen die deskriptiven Analysen, dass sich hinter der pauschalen Hypothese der sogenannten Erosion von Normalarbeitsverhältnissen in erster Line ein vermehrtes Erwerbsstreben von Frauen verbirgt. Die Ergebnisse unterstützen die Hypothese, dass in erster Linie Frauen entstandardisierte Erwerbsformen nachfragen anstatt, wie auf Seiten von Männern, standardisierte Erwerbsformen zu besitzen. (IAB)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung: auf der Suche nach den Grenzen zwischen Missbrauch und gewünschter sowie sozialpolitisch vertretbarer Flexibilität (2003)
Kirisits, Marcel;Zitatform
Kirisits, Marcel (2003): Atypische Beschäftigung. Auf der Suche nach den Grenzen zwischen Missbrauch und gewünschter sowie sozialpolitisch vertretbarer Flexibilität. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 29, H. 1, S. 39-61.
Abstract
"Seit mehr als zwei Jahrzehnten ist auf dem österreichischen Arbeitsmarkt eine Zunahme von Beschäftigungsverhältnissen festzustellen, die vom so genannten Normalarbeitsverhältnis, welches durch abhängige, vollzeitliche, kontinuierliche und auf geregelter Arbeitszeit und geregeltem Einkommen basierende Tätigkeit charakterisiert wird, abweichen. Alle Beschäftigungsverhältnisse, die dieser Norm nicht entsprechen, werden in der Literatur unter dem Sammelbegriff 'atypische Beschäftigung' zusammengefasst. Darunter fallen so unterschiedliche Ausprägungen wie Teilzeitarbeit, geringfügige Beschäftigung, befristete Beschäftigung, Leiharbeit und (Schein-)Selbstständigkeit in Form von Werk- und freien Dienstverträgen. Die unterschiedliche arbeits- und sozialrechtliche Ausgestaltung dieser Beschäftigungsformen sowie heterogene Motiv- und Lebenslagen betroffener Personen machen eine generelle Beurteilung aus Sicht von Arbeitnehmerinteressenvertretungen schwierig. Vor allem die zunehmende Verbreitung neuer (Schein-)Selbstständigkeit entzieht sich dem tradierten Unternehmer-Arbeitnehmer-Schema und verschleiert nach wie vor bestehende Mechanismen von Machtausübung und Ausbeutung sowie die damit verbundene Externalisierung bestimmter Unternehmerrisiken. Die veränderte Struktur des Arbeitsmarktes wirft schließlich Fragen nach dem Sinn einer im Wesentlichen an quantitativen Zielen orientierten Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsformen im Wandel: Integration oder Ausgrenzung durch atypische Beschäftigung?: Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich (2003)
Oschmiansky, Heidi; Oschmiansky, Frank;Zitatform
Oschmiansky, Heidi & Frank Oschmiansky (2003): Erwerbsformen im Wandel: Integration oder Ausgrenzung durch atypische Beschäftigung? Berlin und die Bundesrepublik Deutschland im Vergleich. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2003-106), Berlin, 91 S.
Abstract
"Seit den 80er Jahren haben atypische Erwerbsformen gegenüber dem traditionellen Normalarbeitsverhältnis in der Bundesrepublik Deutschland an Bedeutung gewonnen. In der arbeitsmarktpolitischen Debatte gilt das Interesse an Erwerbsformen wie Leiharbeit, geringfügige und befristete Beschäftigung deren Beitrag zur Arbeitsmarktintegration. Diese Studie beschäftigt sich mit der Frage, ob atypische Erwerbsformen den Übergang in reguläre Beschäftigung eher erleichtern oder erschweren. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Risikopotential atypischer Erwerbsformen mit Blick auf den zukünftigen Erwerbsverlauf. Auf Basis des Mikrozensus wird die Entwicklung der Erwerbsformen zwischen 1985 und 2001 in der Bundesrepublik Deutschland und in Berlin verglichen. In die Analyse, die auch eine geschlechtsspezifische Differenzierung bietet, ist die Entwicklung der Erwerbsbeteiligung mit einbezogen. Die empirischen Befunde zeigen, dass das Normalarbeitsverhältnis in der Bundesrepublik nach wie vor die bedeutsamste Erwerbsform darstellt und die Erwerbsquote in dieser Erwerbsform seit Mitte der 80er Jahre fast konstant geblieben ist. In Berlin hat sich allerdings seit Beginn der 90er Jahre ein dramatischer Einbruch bei den Normalarbeitsverhältnissen gezeigt. Dagegen weisen alle atypischen Erwerbsformen, insbesondere die befristete und die Teilzeitbeschäftigung wie auch die Leiharbeit, in der Bundesrepublik und in Berlin große Zuwachsraten auf. Mit der Ausweitung atypischer Erwerbsformen in der Bundesrepublik ging auch der Anstieg der Frauenerwerbsbeteiligung einher. Die Zunahme der atypischen Erwerbsformen hat demnach die Arbeitsmarktintegration von Frauen forciert. Doch welche längerfristigen Effekte hat atypische Beschäftigung auf den individuellen Erwerbsverlauf? Hinweise hierauf bieten die Segmentationstheorien und insbesondere das Modell des viergeteilten Arbeitsmarktes von Sengenberger. Analog zum segmentierten Arbeitsmarkt ist die Vorstellung von segmentierten Erwerbsformen denkbar. Danach sind atypische Erwerbsformen den externen Teilarbeitsmärkten mit unsicheren Arbeitsbedingungen zuzuordnen; sie werden zur Deckung von Nachfrageschwankungen, zur Kostenentlastung und zur Abwälzung von Beschäftigungsrisiken eingesetzt. Zwischen den Erwerbsformen erschweren Mobilitätsbarrieren den Übergang aus einer atypischen Erwerbsform in ein Normalarbeitsverhältnis. Die Segmentation vollzieht sich als dynamischer Prozess, d.h. weitere Erwerbstätigkeit im Rahmen einer atypischen Erwerbsform mindert die Chance, zukünftig im Rahmen eines Normalarbeitsverhältnisses tätig zu sein. Die atypisch Erwerbstätigen haben ein steigendes Risiko, dauerhaft von regulärer Beschäftigung ausgeschlossen zu bleiben. Sengenbergers Stigmatisierungsthese entsprechend wird zudem eine frühere Erwerbstätigkeit im Rahmen atypischer Beschäftigungsform bei zukünftigen Bewerbungen zum Stigmatisierungsgrund. Die Hypothese der Mobilitätsbarrieren zwischen den Erwerbsformen wird anhand verschiedener quantitativer und qualitativer Studien zu atypischen Erwerbsformen geprüft. Die Studien zeigen, dass der Übergang aus atypischen Erwerbsformen in reguläre Beschäftigung erschwert ist. Zum Teil ist die Wahrscheinlichkeit nach Beendigung einer atypischen Beschäftigung wieder atypisch erwerbstätig zu sein, gleich hoch oder sogar höher. Die Stigmatisierungshypothese lässt sich nicht direkt empirisch nachweisen, in einigen angeführten Studien finden sich jedoch Hinweise darauf. Abschließend werden ausgewählte neuere arbeitsmarktpolitische Regelungen und Reformen zu den atypischen Erwerbsformen diskutiert. Einige der Regelungen werden zwar die Übergangsmöglichkeiten aus einer atypischen Beschäftigung vergrößern. So wird beispielsweise die Neuregelung zur Teilzeitbeschäftigung dazu beitragen, die Mobilitätsbarrieren zwischen Teil- und Vollzeit zu verringern. Die meisten hier diskutierten arbeitsmarktpolitischen Regelungen der jüngsten Zeit zielen aber auf die Ausweitung atypischer Beschäftigung, so die Regelungen zu den Minijobs, zur Ich-AG, die Neuerungen zur befristeten Beschäftigung und zur gewerblichen Leiharbeit. Sie werden zu einer Verdrängung und Aufsplittung von Normalarbeitsverhältnissen wie zu vermehrter Scheinselbständigkeit führen und die Segmentierung zwischen den Erwerbsformen eher verstärken. Damit vergrößern sie die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Betroffen hiervon werden vor allen Frauen und Jüngere sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungsformen und deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg (2003)
Zitatform
Strotmann, Harald & Knut Wetzig (2003): Atypische Beschäftigungsformen und deren Bedeutung für den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg. (IAW-Kurzbericht 2003,04), Tübingen, 34 S.
Abstract
Mit dem verstärkten Einsatz atypischer Beschäftigungsformen sollen vorhandene Inflexibilitäten auf dem Arbeitsmarkt überwunden und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden, was aber auch gleichzeitig die Spaltung auf dem Arbeitsmarkt verschärfen kann. Auf der Grundlage einer repräsentativen Arbeitgeberbefragung, dem IAB-Betriebspanel Baden-Württemberg, werden quantitative Strukturinformationen über die Verbreitung verschiedener atypischer Beschäftigungsformen in Baden-Württemberg vorgelegt. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob und in welchem Maß die verschiedenen Formen atypischer Beschäftigung eingesetzt werden, um kurzfristige, unterjährige Schwankungen der Produktionstätigkeit zu kompensieren und die Beschäftigung zu stabilisieren. Die Analyse der Nachfrage nach verschiedenen atypischen Beschäftigungsformen in Betrieben mit und ohne Produktionsschwankungen zeigt, dass diese flexible Steuerung des Arbeitseinsatzes zur Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe beiträgt. Dabei werden befristete Arbeitsverträge und Aushilfen bei planbaren, Leiharbeit bei unerwarteten Schwankungen eingesetzt. Durch wirtschaftspolitische Maßnahmen sollten die atypischen Beschäftigungsmöglichkeiten deshalb erleichtert werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Mit Sicherheit flexibel?: Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse (2003)
Strünck, Christoph;Zitatform
Strünck, Christoph (2003): Mit Sicherheit flexibel? Chancen und Risiken neuer Beschäftigungsverhältnisse. Bonn: Dietz, 218 S.
Abstract
Basierend auf einer Reihe von Fallbeispielen wird die Praxis atypischer Beschäftigungsverhältnisse aus der Sicht der Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer ausgelotet. Der Computer-Tüftler, der ambitionierte Kellner, die arbeitende Alleinerziehende, der Schwarzarbeiter, der Selbstständige, die Zeitarbeiterin, die Projektmanagerin und die Wechselhafte werden als Prototypen neuer Beschäftigungsformen und Lebensweisen vorgestellt. Thematisiert werden: Bastel-Biographien, lebenslanges Lernen, der Umgang mit beruflichen und privaten Umbrüchen, Arbeitslosigkeit und Selbstständigkeit, soziale Beziehungen, Lebens- und Arbeitsphilosophien, Einschnitte in die Einkommenssituation, die Bedeutung sozialer Sicherung sowie die Rolle des Sozialstaats vor dem Hintergund flexibler und prekärer Beschäftigung. (IAB)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigung: Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht (2002)
Fleissner, Peter; Steiner, Karin; Mosberger, Brigitte; Simbürger, Elisabeth; Miko, Katharina; Kaupa, Isabella;Zitatform
Miko, Katharina, Isabella Kaupa, Brigitte Mosberger, Elisabeth Simbürger & Karin Steiner (2002): Atypische Beschäftigung. Merkmale und Typen von Prekarität. Endbericht. Wien, 68 S.
Abstract
"Thema der Studie ist Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Mittels Literaturanalyse sowie auf Basis von qualitativen Interviews mit atypisch Beschäftigten wurden Merkmale von Prekarität erarbeitet und Typen prekärer atypischer Beschäftigung gebildet. Den Abschluss der Studie bildete die Entwicklung eines quantitativen Erhebungsinstruments zur Messung von Prekarität bei atypischen Beschäftigungsverhältnissen. Im ersten Kapitel der Studie sind das Ziel der Untersuchung sowie die zentralen Fragestellungen nachzulesen. Das zweite Kapitel beinhaltet eine Beschreibung des methodischen Vorgehens. In Kapitel drei findet sich eine umfangreiche Analyse deutschsprachiger Literatur zu Formen atypischer Beschäftigung und Prekarität. Im darauffolgenden Abschnitt sind vier ExpertInnen-Interviews mit Interessenvertretungen auf ArbeitgeberInnen- und ArbeitnehmerInnenseite sowie mit einem Vertreter des Arbeitsmarktservice dargestellt. Im fünften Kapitel sind die Ergebnisse von 24 biographischen Interviews mit atypisch Beschäftigten nachzulesen. Entlang der Frage, welche Risikofaktoren für Prekarität von besonderer Bedeutung sind und wie die einzelnen Prekaritätsmerkmale zusammenwirken wurde eine Typologie prekärer atypischer Beschäftigung erstellt. Bei der Auswahl der InterviewpartnerInnen wurde darauf geachtet, eine möglichst breite Palette von Beschäftigungsformen und strukturellen wie sozioökonomischen Faktoren zu berücksichtigen. Kapitel sechs behandelt resümiert die Ergebnisse der Literaturanalyse und der darauf aufbauenden empirischen Studie. In Kapitel sieben der Untersuchung wird das Konzept des Erhebungsinstruments dargestellt, das auf Basis der empirischen Ergebnisse entwickelt wurde. Der Fragebogen wurde an atypisch Beschäftigten getestet. In Kapitel acht dokumentiert ein Testbericht die wichtigsten Aussagen beim Pretest. Im Anhang 1 findet sich eine Übersicht über die Berufssituation und wichtige Merkmale der InterviewpartnerInnen. Anhang 2 beinhaltet den getesteten Fragebogen für atypisch Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wandel der Erwerbsformen: Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland (2002)
Zitatform
Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2002): Wandel der Erwerbsformen. Beschäftigungssituation von Frauen in Deutschland. In: G. Engelbrech (Hrsg.) (2002): Arbeitsmarktchancen für Frauen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 258), S. 67-91.
Abstract
"Die Erwerbsbeteiligung von Frauen hat in den alten Bundesländern stetig zugenommen (1985/2000 von 48% auf 58%). In den neuen Bundesländern sank dagegen die bei der Wiedervereinigung weit höhere Erwerbstätigenquote auf das westdeutsche Niveau (1991/2999 von 67% auf 58%). Den Strukturwandel der Erwerbsformen kennzeichnen Anteilsverluste der 'Normalarbeitsverhältnisse' (unbefristete, abhängige Vollzeittätigkeit), hauptsächlich zugunsten von Teilzeitbeschäftigung. Der Beitrag erörtert Hypothesen zu den Bestimmungsformen des Wandels: Veränderungen, Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie institutionelle Faktoren (soziales Sicherungssystem, Arbeitsmarktpolitik, Arbeitsrecht). Die Erwerbsformen Selbständigkeit, befristete Beschäftigung und Teilzeitbeschäftigung werden hinsichtlich der Einflussfaktoren und der empirischen Entwicklung ausführlich behandelt. Ein Überblick über die Beschäftigungssituation von Frauen in den Ländern der Europäischen Gemeinschaft ergänzt die Ausführungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konturen eines neuen Normalarbeitsverhältnisses (2001)
Bosch, Gerhard;Zitatform
Bosch, Gerhard (2001): Konturen eines neuen Normalarbeitsverhältnisses. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 4, S. 219-230.
Abstract
"Das traditionelle Normalarbeitsverhältnis (NAV) sollte die Beschäftigten vor den Wechselfällen des Marktes schützen. Ein existenzsicherndes Einkommen wurde über Vollzeitarbeit gedeckt. Dieses NAV hat eine breite soziale Geltung durch seine Einbettung in traditionelle Familienstrukturen und tayloristische Formen der Arbeitsorganisation erhalten. Es wird gezeigt, wie sehr sich diese Rahmenbedingungen verändert haben und zur Ausdifferenzierung von Arbeitsformen führt. Mit der wachsenden Erwerbstätigkeit der Frauen und flexibleren Formen der Arbeitsorganisation muss ein neues Normalarbeitsverhältnis entwickelt werden, das flexible Erwerbsverläufe mit unterschiedlichen Arbeitszeiten und sozialer Sicherheit verbindet. Es wird gezeigt, dass vor allem in den skandinavischen Ländern schon ein solches neues NAV entwickelt wurde. Abschließend werden Bedingungen für eine Realisierung eines neuen NAV in Deutschland aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Characteristics of and preference for alternative work arrangements, 1999 (2001)
DiNatale, Marisa;Zitatform
DiNatale, Marisa (2001): Characteristics of and preference for alternative work arrangements, 1999. In: Monthly Labor Review, Jg. 124, H. 3, S. 28-49.
Abstract
"The proportion of the workforce consisting of independent contractors, on-call workers, temps, and contractors is small, and the shares of these workers are not growing, according to the Bureau of Labor Statistics 1999 Contingent and Alternative Work Arrangements Survey. In 1999, workers in all four alternative arrangements combined accounted for 9.3 percent of total employment, compared with 9.9percent in 1997 and 9.8 percent in 1995. Although independent contractors remained the largest group numerically, their share of total employment declined slightly between 1997 and 1999. The proportions of total employment comprised of the other three arrangements changed little over the period. The article uses the data from the 1999 Contingent and Alternative Work Arrangements supplement to the February Current Population Survey (CPS) to address several issues relating to job quality and how or if it has changed since the prior surveys." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wandel der Erwerbsarbeit: Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen (2001)
Zitatform
Dostal, Werner, Klaus Parmentier, Hannelore Plicht, Angela Rauch & Franziska Schreyer (2001): Wandel der Erwerbsarbeit. Qualifikationsverwertung in sich verändernden Arbeitsstrukturen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 246), Nürnberg, 172 S.
Abstract
Die Beiträge stellen zentrale Ergebnisse aus der 4. BIBB/IAB-Erhebung 1998/99 vor. Der erste Aufsatz zeigt anhand ihrer Bildungscharakteristika und ihrer Stellung im Erwerbsleben die Differenzierheit der Gruppe der "Nicht-formal-Qualifizierten" auf. In einem Überblick werden Strukturmerkmale, Arbeitslosigkeit und Erwerbssituation dieser Personengruppe beschrieben. Für die Gruppe der betrieblich ausgebildeten Fachkräfte untersucht der folgende Beitrag berufliche Wechselprozesse und deren Effekte sowie die Verwertbarkeit der in der Ausbildung erworbenen Qualifikation in einem Zeitvergleich mit 1991/92. Der dritte Beitrag analysiert für die Personengruppen den Meister und Techniker erreichte betriebliche Statuspositionen und ermittelt im Vergleich zu 1991 die Entwicklung der inadäquaten Beschäftigung der Fortbildungsabsolventen. Im weitern wird untersucht, wie sich Beschäftigung bzw. Arbeitslosigkeit und Arbeitsbedingungen für Industriemeister und Techniker zwischen 1992 und 1999 entwickelt haben. Im anschließenden Aufsatz stehen die Auswirkungen von Veränderungen im Betrieb im Mittelpunkt des Interesses. Ausgangspunkt bildet eine Übersicht, in welchem Maße Erwerbstätige Veränderungen in ihrem Betrieb beobachtet haben. Besonders die Angaben zu Produkt- und Prozessinovation in der Beschäftigungsbetrieben der Befragten werden - projeziert auf die Betriebe - in ihrer Wirkung als Impulse für weitere betriebliche Veränderungen betrachtet. Der letzte Beitrag beschäftigt sich mit Erwerbsformen jenseits des Normalarbeitsverhältnisses. Dabei interessiert vor allem die Verbreitung "unsicherer" Beschäftigung bei den einzelnen beruflichen Qualifikationsgruppen (befristete Beschäftigung, Leiharbeit, geringfügige Beschäftigung sowie freie Mitarbeit). (IAB2)
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Literaturhinweis
The change in work arrangements in Denmark and Germany: reasons for diverging developments (2001)
Zitatform
Hoffmann, Edeltraud & Ulrich Walwei (2001): The change in work arrangements in Denmark and Germany. Reasons for diverging developments. In: (2001): Combining work home and education : Conference, University of Minho, Braga, Portugal, 26-27 October 2001, S. 1-39.
Abstract
"In all industrial countries the composition of work arrangements that diverge from the "standard work arrangement" continues to cause fierce controversy. Irrespective of this, the paper does not aim at assessing the various implications of non-standard work arrangements for the labour market or individuals in terms of "goods" and "bads". Instead it regards such arrangements as outcomes of different forces and asks specifically for the reasons of the ongoing developments. Unfortunately, the knowledge about the determinants of change is still rather limited. In particular, shift-share analyses have shown that irrespective of the sector-specific and gender-specific changes of employment the shares of non-standard work arrangements would have developed to roughly the same extent. One answer could be the availability of options. The choice of work arrangements for both sides of the market not least depends on which alternatives they have at their disposal. The labour market performance as well as the institutional setting particularly influences the scope of action. The paper focusses on two countries in which the development of work arrangements went into different directions. In order to deal with this set of questions it does make sense to look beyond national borders. Of special interest are obviously countries where developments moved into different directions, which is the case in Denmark and Germany. Concerning Germany the question is, to what extent the growth in non-standard work arrangements can be seen as a process of catching-up with countries already experiencing a large diversity of employment forms. In the case of Denmark we will ask how far the decline in non-standard work arrangements indicates a renaissance of "normal employment". The empirical analyses are mainly based on the European Labour Force Survey and partly on national data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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