Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Das IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)
Zitatform
Walwei, Ulrich, Carina Sperber & Daniel Giehl (2021): Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.05.2021, o. Sz.
Abstract
"Anders als die Finanzkrise 2008/2009 trifft die Corona-Krise Menschen in atypischen Erwerbsformen wie Solo-Selbstständigkeit und Minijobs besonders hart. Sie arbeiten nicht nur überproportional häufig in krisengebeutelten Wirtschaftszweigen wie der Gastronomie oder der Kultur- und Freizeitbranche. Sie sind im Regelfall auch deutlich schlechter sozial abgesichert als regulär Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Absicherung für Selbständige: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 19.4.2021 (2021)
Zitatform
Weber, Enzo (2021): Soziale Absicherung für Selbständige. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 19.4.2021. (IAB-Stellungnahme 04/2021), Nürnberg, 9 S.
Abstract
"Der Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags hat am 19. April 2021 eine öffentliche Anhörung zu drei Anträgen von FDP, DIE LINKE und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN durchgeführt, die auf eine bessere soziale Absicherung von Selbstständigen zielen. Die Corona-Pandemie hat den bestehenden Handlungsbedarf verdeutlicht. Die Stellungnahme diskutiert die Vorschläge zu den Aspekten einer Arbeitslosenversicherung für Selbständige (Leistungen, Beiträge, Zugangsvoraussetzungen, Wahl-/Pflichtversicherung, Antragsfrist, Beteiligung von Auftraggebern bei Plattformarbeit; Statusfeststellung der Selbständigkeit). Zu einer Neuformierung der Arbeitslosenversicherung für Selbständige sind zudem weitere Punkte relevant, wie die Frage der Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt, eine Regelung für wiederholte Inanspruchnahme von Leistungen, die Definition von Arbeitslosigkeit, die Kombination verschiedener Aktivitäten, der Zugang zu Weiterbildungsleistungen und der Umgang mit vorübergehenden Einkommensausfällen (Kurzarbeitergeld für Selbständige)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Zugang zur Video-Aufnahme der Anhörung -
Literaturhinweis
Temporary Employment and Family Formation: An Income or Insecurity Effect? (2021)
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Wijk, Daniël C. van, Helga A. G. De Valk & Aart C. Liefbroer (2021): Temporary Employment and Family Formation: An Income or Insecurity Effect? In: European Sociological Review, Jg. 37, H. 4, S. 641-658. DOI:10.1093/esr/jcab007
Abstract
"Recent studies show that temporary workers postpone family formation transitions, but it remains unclear whether this effect is due to the lower income or the stronger perceptions of job insecurity that go with a temporary contract. To address this question, we link data from a large-scale survey among Dutch employees to longitudinal population register data on marriage and first births. Logistic regression models estimate the effects of temporary employment on marriage and first birth, and mediation analyses assess to what extent these effects are explained by income and perceptions of job insecurity. Results show that temporarily employed women delay first birth. There is also some evidence that temporarily employed men postpone marriage and first birth. These effects are partly explained by income, which increases marriage and first birth rates among men and women alike. Perceptions of job insecurity generally had little effect on family formation, although higher marriage rates were found among women who experienced affective job insecurity. Overall, this shows that it is their low income rather than their feelings of insecurity about future employment that explains why temporary employees postpone family formation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypical work and unemployment protection in Europe (2021)
Zitatform
Xavier Jara, H. & Alberto Tumino (2021): Atypical work and unemployment protection in Europe. In: Journal of Common Market Studies, Jg. 59, H. 3, S. 535-555. DOI:10.1111/jcms.13099
Abstract
"This paper evaluates the degree of income protection the tax-benefit system provides to atypical workers in the event of unemployment. Our approach relies on simulating transitions from employment to unemployment for the entire workforce in EU member states to compare household financial circumstances before and after the transition. Our results show that coverage rates of unemployment insurance are low among atypical workers, who are also more exposed to the risk of poverty, both while in work and in unemployment. Low work intensity employees are characterized by high net replacement rates. However, this is due to the major role played by market incomes of other household members. Finally, we show that in countries where self-employed workers are not eligible for unemployment insurance benefits, extending the eligibility to this group of workers would increase their replacement rates and make them less likely to fall into poverty in the event of unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
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Literaturhinweis
Entwicklung der atypischen Beschäftigung in den vergangenen Jahren und in der Corona-Krise: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31498) (2021)
Zitatform
(2021): Entwicklung der atypischen Beschäftigung in den vergangenen Jahren und in der Corona-Krise. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/31498). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32061 (17.08.2021)), 90 S.
Abstract
Dargestellt wird die Entwicklung der Zahl und des Anteils der Beschäftigten in einem Normalarbeitsverhältnis sowie in einem atypischen Arbeitsverhältnis in den vergangenen 16 Jahren (nach Geschlecht, Alter, Staatsangehörigkeit sowie nach Ost und West, Branchen und Bundesländern differenziert). Nach Auswertungen des Mikrozensus durch das Statistische Bundesamt hatten von den 33,67 Millionen Kernerwerbstätigen im Jahr 2019 rund 26,83 Millionen bzw. rund 71 Prozent aller Kernerwerbstätigen ein Normalarbeitsverhältnis, d. h. ein abhängiges, unbefristetes Beschäftigungsverhältnis in Vollzeit außerhalb der Leiharbeit, das voll in die sozialen Sicherungssysteme integriert ist. Rund 7,33 Millionen bzw. 19,5 Prozent der Kernerwerbstätigen hatten ein atypisches Beschäftigungsverhältnis, d. h. ein befristetes Beschäftigungsverhältnis, ein Leiharbeitsverhältnis, eine geringfügige Beschäftigung und/oder eine Teilzeitbeschäftigung. Im Jahr 2005 lag der Anteil der Normalarbeitnehmerinnen und -arbeitnehmer an allen Kernerwerbstätigen bei rund 67 Prozent und der Anteil der atypisch Beschäftigten bei rund 21 Prozent. Im Hinblick auf die Auswirkungen der Corona-Krise auf atypische Beschäftigungsverhältnisse verweist die Bundesregierung auf einschlägige Studien des IAB. (IAB)
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Literaturhinweis
Bayrische Lebens- und Arbeitsrealitäten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25624) (2021)
Zitatform
(2021): Bayrische Lebens- und Arbeitsrealitäten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/25624). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26347 (02.02.2021)), 87 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zu den Lebens- und Arbeitsrealitäten in Bayern u.a. mit Ergebnissen aus dem Mikrozensus zum Anteil an NormalarbeitnehmerInnen und atypisch Beschäftigten (auch getrennt nach Geschlecht) in den Jahren 2010, 2018 und 2019. (IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leiharbeit − Struktur und Entlohnung im Jahr 2020: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/32648) (2021)
Zitatform
(2021): Leiharbeit − Struktur und Entlohnung im Jahr 2020. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/32648). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/32648 (04.10.2021)), 26 S.
Abstract
Die Entwicklungen in der Leiharbeit stehen nach Ansicht der Fragestellerinnen und Fragesteller gerade auch in Zeiten von Corona im öffentlichen Interesse. Dabei geht es insbesondere um die Entlohnung der Leiharbeitskräfte im Vergleich zum Stammpersonal und die Frage, inwiefern Leiharbeitskräfte stärker von Arbeitslosigkeit bedroht sind. Von Interesse sind in diesem Zusammenhang weiterhin die Auswirkungen der Reform der Arbeitnehmerüberlassung, die im April 2017 in Kraft trat. Nach Angaben der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit gab es im Juni 2020 rund 33,32 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, darunter rund 702.000 Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer. Der Anteil der Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer an allen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten betrug 2,1 Prozent. Mit einem Anteil von 52,7 Prozent hatten die meisten der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer einen betrieblichen oder schulischen Berufsabschluss. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Minijobs: eine subjektorientierte Analyse (des-) integrativer Dynamiken atypischer Beschäftigung (2020)
Zitatform
Beckmann, Fabian (2020): Die Erwerbstätigkeit von Frauen in Minijobs: eine subjektorientierte Analyse (des-) integrativer Dynamiken atypischer Beschäftigung. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 13, H. 2, S. 117-139.
Abstract
"Minijobs haben sich seit den 1990er Jahren speziell für Frauen als stabiles Arbeitsmarktsegment etabliert und werden ebenso lange als prekäre Beschäftigungsform problematisiert. Die zentralen Prekaritätsachsen bilden die im Vergleich zu sozialversicherungspflichtig Beschäftigten unterdurchschnittlichen Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie die unzureichende Möglichkeit einer eigenständigen sozialen Absicherung. Ausgehend von einer nur marginalen Subjektorientierung in der bisherigen Forschung beleuchtet der Beitrag diese Problemfelder von Minijobs und fragt nach der subjektiven Arbeitsqualität sowie den Ausprägungen und Erklärungsfaktoren der Erwerbspräferenzen von weiblichen Minijobbenden. Die Befunde signalisieren eine divergierende Beurteilung der Arbeitsqualität in unterschiedlichen Dimensionen von Erwerbsarbeit und sensibilisieren somit für den Nutzen mehrdimensionaler und subjektiver Zugänge für die Analyse von Arbeitsqualität. Darüber hinaus offenbart sich eine nur geringe Normalarbeitsorientierung unter (weiblichen) Minijobbenden, deren Ursachen vielfältig sind und nicht ausschließlich auf institutionelle Fehlanreize reduziert werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perceived Job Quality in German Minijobs. A Multidimensional Analysis of Work in Marginal Part-time Employment Relationships (2020)
Zitatform
Beckmann, Fabian (2020): Perceived Job Quality in German Minijobs. A Multidimensional Analysis of Work in Marginal Part-time Employment Relationships. In: Management revue, Jg. 31, H. 2, S. 116-144. DOI:10.5771/0935-9915-2020-2-116
Abstract
"Minijobs, a special form of part-time employment, have developed into an established form of employment on the German labour market since the 1990s. They are heavily criticised for their potential labour market effects, their impact on employees' social security and their bad working conditions. Due to the multiple risks, minijobs are often considered as prime examples of low-quality jobs. However, to date there has been hardly any research dealing with the subjective perception of the work situation of minijobbers, resulting in a minijob debate without minijobbers' views. This article examines the perceived job quality in minijobs. Based on a quantitative survey, different dimensions of work in minijobs are being analysed, concentrating on the relationship between desired and experienced work situations. Moreover, the global job satisfaction of minijobbers and its predictors are investigated. The analysis shows that minijobs are evaluated positively regarding many intrinsic, social and health-related aspects of work and that the overall job evaluation is significantly correlated to the perceived job quality. The study underlines the need for multidimensional and subjective approaches to job quality as well as a nuanced critique of minijobs which has to differentiate between the institutional regulation, the working conditions and employees' subjective perception." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
More than noise? Explaining instances of minority preference in correspondence studies of recruitment (2020)
Zitatform
Bonoli, Guiliano & Flavia Fossati (2020): More than noise? Explaining instances of minority preference in correspondence studies of recruitment. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, Jg. 46, H. 9, S. 1886-1902. DOI:10.1080/1369183X.2018.1502658
Abstract
"Correspondence studies of labour market discrimination find that minorities, which in general suffer disadvantage, are sometimes preferred in a choice against members of the majority. This outcome has been observed in several studies of ethnic or nationality-based discrimination, but also in studies focusing on other characteristics, such as unemployment and being overweight. However, it is generally not explained and dismissed as noise. In this paper we challenge this understanding, and, using meta-analytical techniques, we show that instances of minority preference are not randomly distributed. We also show that they are more frequent for groups which overall suffer stronger discrimination and for high skilled professionals. We reason that this result may be explained with the fact that groups that suffer discrimination have fewer alternatives in the labour market and this makes them more attractive for jobs of sub-standard quality and for jobs in which turnover costs are high (e.g. high skilled professionals). We conclude by arguing that since tests in which the minority candidate is preferred are not randomly distributed, future research should study the determinants of minority preference in a more systematic manner." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Harmonic dissonance : Coping with employment precarity among professional musicians in St John's, Canada (2020)
Zitatform
Chafe, David & Lisa Kaida (2020): Harmonic dissonance : Coping with employment precarity among professional musicians in St John's, Canada. In: Work, employment and society, Jg. 34, H. 3, S. 407-423. DOI:10.1177/0950017019865877
Abstract
"Precarious employment literature has addressed a myriad of occupations increasingly characterized by employment uncertainty and reduced commitment between workers and employers due to short-term contracts and self-employment, with particular attention given to creative industries and the gig economy in recent years. The authors argue that research on creative industries also requires consideration of the role of place in the experience of employment insecurity and career commitment. This article focuses on self-employed musicians in the mid-sized city of St John's, Canada. Interviews with 54 musicians draw attention to coping strategies for long periods of low pay and employment insecurity. These strategies include downplaying competition and conflict, acquiring higher education and changing career. It is argued that population size and location of the community where work is based have implications on such coping strategies and on career longevity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufseinstiegsverläufe: Berufliche Integration nach betrieblicher Berufsausbildung (2020)
Dorau, Ralf;Zitatform
Dorau, Ralf (2020): Berufseinstiegsverläufe: Berufliche Integration nach betrieblicher Berufsausbildung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 73, H. 4, S. 223-237. DOI:10.5771/0342-300X-2020-4-223
Abstract
"Ein entscheidender Übergang im Lebensverlauf ist die Passage von der Ausbildung in den Beruf. Allerdings ist dieser bei Absolvent*innen einer dualen Ausbildung nicht immer gelungen. Fast ein Viertel der Berufseinstiegsverläufe der im Jahr 2012 befragten Absolvent*innen der Abschlusskohorten 2006 bis 2008 ist prekär beschäftigt und knapp 5 % sind entkoppelt. Über Mehrebenenanalysen werden die Einflussfaktoren auf die berufliche Integration analysiert. Es zeigen sich größere Disparitäten zwischen Ost- und Westdeutschland sowie ein deutlicher Einfluss des Schulabschlusses und vor allem der Abschlussnote. Außerdem sind weibliche Fachkräfte häufiger prekär beschäftigt und seltener beruflich integriert als männliche Fachkräfte. Weiterhin finden sich in einzelnen Berufsfeldern Unterschiede hinsichtlich beruflicher Integration, und mit entsprechenden Kontexteffekten, wie beispielsweise bei weiblich dominierten Berufen, sinken die Chancen gelungener Integration." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The social configuration of labour market divides: An analysis of Germany, Belgium and Italy (2020)
Zitatform
Dörflinger, Nadja, Valeria Pulignano & Martin Lukac (2020): The social configuration of labour market divides: An analysis of Germany, Belgium and Italy. In: European journal of industrial relations, Jg. 26, H. 2, S. 207-223. DOI:10.1177/0959680119861505
Abstract
"We analyse insecurity-based dividing lines and their social configurations in the German, Belgian and Italian labour markets in 2015, using latent class analysis applied to EU Labour Force Survey data. In contrast to the dual vision of 'insider-outsider' approaches, our findings illustrate the existence of five distinctive labour market groups or segments across countries with similar social configurations. We explain this through the social embeddedness of national regulatory systems which generate different degrees of inclusiveness for different groups of workers. This adds to ongoing debates on connecting micro- and macro-levels of analysis, as labour market segmentation as a macro-phenomenon is studied based on its micro-foundations (terms and conditions of employment relationships). We use the interlinkages between national regulatory systems and social categories to explain the findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie: Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (2020)
Fritsch, Katrin; Schwichow, Helene von;Zitatform
Fritsch, Katrin & Helene von Schwichow (2020): Zwischen Flexibilität und Unsicherheit: Erfahrungen von Frauen in der Plattformökonomie. Expertise für den Dritten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung. (Dritter Gleichstellungsbericht der Bundesregierung), Berlin, 62 S.
Abstract
"Die Plattformökonomie wächst und entwickelt sich zu einem zunehmend relevanten Arbeitsmarkt in Deutschland. Sie verspricht neue Möglichkeiten wie Offenheit, Flexibilität und Gleichheit für Arbeiter*innen. Für Frauen, die häufiger Sorgearbeit leisten, wirken die Arbeitsangebote, die eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf versprechen, besonders interessant. Gleichzeitig zeichnet sich in der Forschung ab, dass Plattformarbeit Probleme wie etwa Prekarisierung und Diskriminierung fortschreibt. Frauen sind auf dem deutschen Arbeitsmarkt ganz besonders von prekären Arbeitsbedingungen und Altersarmut betroffen, weil sie mehrheitlich in Teilzeit beschäftigt sind und geringere Renten beziehen. Welche Rolle spielt also die Plattformökonomie im Hinblick auf Gleichstellung? Und welche Erfahrungen machen Frauen tatsächlich bei der Arbeit auf Plattformen? Diese Expertise untersucht anhand von qualitativen, semi-strukturierten Interviews die Erfahrungen, die Plattformarbeiter*innen auf den Plattformen Airbnb, Helpling, 99designs und Textbroker machen. Ziel der Expertise ist es, tiefere Einblicke in die Lebenswelten von Plattformarbeiter*innen zu gewinnen und sie aus intersektionaler Perspektive zu interpretieren. Mit Hilfe einer thematischen Netzwerkanalyse zeigt sich, dass Frauen Plattformarbeit als flexibel, unsicher, intransparent und vereinzelnd erfahren. Zusätzlich stellt sich heraus, dass Plattformarbeiter* innen häufig unbezahlte, unsichtbare Arbeit leisten und sich Gender-Stereotype wie etwa die Frau als “gründliche Putzkraft” oder die Frau als “herzliche Gastgeberin” fortziehen oder sogar verstärken. Darauf basierend leitet diese Expertise Handlungsempfehlungen im Hinblick auf Gleichstellung und die Förderung fairer Arbeitsbedingungen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland (2020)
Goncharuk, Tetiana;Zitatform
Goncharuk, Tetiana (2020): "Der deutsche Staat gibt vor, dass wir nicht existieren“: Die Arbeits- und Rechtssituation von ukrainischen Care-Migrantinnen in Deutschland. In: Migration und Soziale Arbeit, Jg. 42, H. 3, S. 243-250. DOI:10.3262/MIG2003243
Abstract
"Der Pflegebedarf für ältere Menschen in Deutschland steigt jährlich. Trotzdem gibt es zahlreiche strukturelle Probleme bei der Organisation der häuslichen Altenpflege, die vom Staat ignoriert werden. All dies führt zur Etablierung eines alternativen Versorgungssystems bzw. Arbeitsmarktes mit prekären Arbeitsbedingungen, das Care-Arbeiterinnen aus Osteuropa und insbesondere aus der Ukraine betrifft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen (2020)
Heimann, Anja; Hummel, Markus;Zitatform
Heimann, Anja & Markus Hummel (2020): Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen. In: R. Helmrich, M. Hummel & M. I. Wolter (Hrsg.) (2020): Aktualisierte Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen, Leverkusen, Budrich S. 41-42.
Abstract
"Häufig entsprechen atypische Arbeitsverhältnisse den Wünschen und Lebenslagen der Beschäftigten. Dennoch sind diese Beschäftigungsformen für die Betroffenen oftmals deutlich weniger attraktiv als das Normalarbeitsverhältnis. Besonders am unteren Rand der Lohnverteilung zwischen Arbeitslosigkeit und traditionellem Normalarbeitsverhältnis ermöglichen diese Arbeitsverhältnisse vielen Erwerbslosen überhaupt erst den Einstieg in den Arbeitsmarkt. Vermittlungshemmnisse wie fehlende Qualifikation oder Alter sollen dadurch kompensiert werden. Lasten und Risiken sind verstärkt vom Arbeitnehmer bzw. von der Arbeitnehmerin zu tragen. Allerdings ist mit zunehmendem Arbeits- und Fachkräftemangel davon auszugehen, dass diese Lastenverteilung sich zugunsten der Arbeitnehmer/-innen verschieben wird. Dies wird zu einem Bedeutungsverlust dieser oftmals prekären Beschäftigungsverhältnisse führen." (Textauszug, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Hummel, Markus;Weiterführende Informationen
Hier finden Sie Open Access den Volltext des Sammelwerkes. -
Literaturhinweis
Precarized society: social Transformation of the welfare state (2020)
Zitatform
Hepp, Rolf, David Kergel & Robert Riesinger (Hrsg.) (2020): Precarized society. Social Transformation of the welfare state. (Prekarisierung und soziale Entkopplung - transdisziplinäre Studien), Wiesbaden: Springer VS, 274 S.
Abstract
"This book provides international and transdisciplinary perspectives on Hyperprecarity and Social Structural Transformations in European Societies, USA and Russia enforced through other special transformation processes such as digitalisation, migration and demographic change. It has been observed that precarity and social insecurity do not refer any longer only to certain groups of the society such as unemployed people or to those ones who are ‘traditionally’ more in need of social benefit etc. but it accompanies and affects greater parts of the society, particularly those sections of the middleclass who conceive their social identity merely via their work ethics. Consequentially new forms of social exclusion are being producing taxing the traditional social cohesion in European societies due to the demand of new forms of flexibility and mobility from the working people. This process can be termed with the notion 'Hyperprecarisation'. This book contains contributions from scientists all over Europe, Russia and the USA, who are members of the SUPI network “Social Uncertainty, Prequarity, Inequality”." (Publisher information, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Befristung - Beschäftigungsverhältnis mit Chancen und Risiken (2020)
Zitatform
Hünefeld, Lena & Anke Siefer (2020): Befristung - Beschäftigungsverhältnis mit Chancen und Risiken. In: Sicher ist sicher, Jg. 71, H. 5, S. 238-242.
Abstract
"Mit dem Koalitionsvertrag 2018 hat die große Koalition auf die teilweise prekäre Lage von befristet Beschäftigten hingewiesen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Missverhältnissen bei befristeten Arbeitsverträgen entgegenzuwirken. Auswertungen verschiedener Datensätze zeigen, dass Befristung für die Betroffenen Arbeitsplatz- und Einkommensunsicherheit bedeuten kann, aber auch eine Chance für eine langfristige Perspektive auf dem Arbeitsmarkt darstellen kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Job satisfaction and mental health of temporary agency workers in Europe: a systematic review and research agenda (2020)
Zitatform
Hünefeld, Lena, Susanne Gerstenberg & Joachim Hüffmeier (2020): Job satisfaction and mental health of temporary agency workers in Europe. A systematic review and research agenda. In: Work and Stress, Jg. 34, H. 1, S. 82-110. DOI:10.1080/02678373.2019.1567619
Abstract
"The current systematic literature review aimed to analyse the associations between temporary agency work (TAW), job satisfaction, and mental health in Europe, as well as to outline a future research agenda. Twenty-eight scientific articles were identified by searching different data bases (i.e. PSYNDEX, PsycINFO, PubMed, and Web of Science) for the time span from January 2000 to December 2016. Our review reveals first that TAW is not consistently negatively related to job satisfaction. However, job insecurity and working conditions are important mediators in the relation of TAW and lowered job satisfaction. Second, TAW is not consistently related to all investigated types of mental health impairments. However, when focusing on specific outcomes and comparing temporary agency workers to permanent employees, we still find consistent evidence regarding higher levels of depression and fatigue among temporary agency workers. Inconsistent associations between TAW, job satisfaction and mental health can partly be attributed to unfavourable methodological aspects of the included primary studies. To address these aspects, future research should consider applying a standard measurement of TAW, including a minimum of meaningful confounding variables, improving the operationalisation of outcome variables and the study design." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Varieties of Precarity: How Insecure Work Manifests Itself, Affects Well-Being, and Is Shaped by Social Welfare Institutions and Labor Market Policies (2020)
Zitatform
Inanc, Hande (2020): Varieties of Precarity: How Insecure Work Manifests Itself, Affects Well-Being, and Is Shaped by Social Welfare Institutions and Labor Market Policies. In: Work and occupations, Jg. 47, H. 4, S. 504–511. DOI:10.1177/0730888420934539
Abstract
"Precarious Lives addresses one of the most important developments in employment relations in the neoliberal era: increase in labor precarity and the subsequent decline in employee well-being. Drawing on data on social welfare institutions and labor market policies in six rich democracies, the author shows that work is less precarious, and workers are happier, when institutions and policies provide job protection, and put in place support systems to buffer job loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
'Grey zones' within dependent employment: formal and informal forms of on-call work in Germany (2020)
Zitatform
Jaehrling, Karen & Thorsten Kalina (2020): 'Grey zones' within dependent employment: formal and informal forms of on-call work in Germany. In: Transfer, Jg. 26, H. 4, S. 447-463. DOI:10.1177/1024258920937960
Abstract
"Der vorliegende Artikel zielt auf eine Bestandsaufnahme der verschiedenen Erscheinungsformen von Abrufarbeit in Deutschland und zeigt, dass die formale Variante von Abrufarbeit hier im internationalen Vergleich relativ strikt reguliert ist, nicht zuletzt durch eine Gesetzesreform, die 2019 in Kraft trat. Ähnlich wie in anderen Ländern kommen jedoch andere informelle Varianten zum Einsatz, die außerhalb des Geltungsbereichs der Re-Regulierung oder ‘‘Normalisierung’’ der formellen Abrufarbeit liegen. Differenzierte Analysen auf der Grundlage von Umfragedaten zeigen, dass sowohl formelle als auch informelle Varianten von Abrufarbeit mit einem unverhältnismäßig hohen Anteil an kurzer Teilzeit, Niedriglöhnen und damit einem hohen Armutsrisiko assoziiert sind. Die gegenwärtige Debatte über die Erosion des Arbeitnehmerstatus sollte sich deshalb nicht zu eng auf die Solo-Selbständigen in der Gig-Ökonomie beschränken (Deliveroo, Uber), sondern auch die ‘‘Grauzonen’’ im Bereich der abhängigen Beschäftigung in den Blick nehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
New forms of employment: 2020 update (2020)
Mandl, Irene;Zitatform
Mandl, Irene (2020): New forms of employment. 2020 update. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 64 S. DOI:10.2806/278670
Abstract
"Although standard employment (generally fulltime and permanent) remains the dominant employment type across the EU, European labour markets are increasingly characterised by a variety of different forms. These new forms of employment involve new formal employment relationships or work patterns (linked to aspects such as place of work, working time or use of ICT) and sometimes both. This report puts the spotlight on nine innovative employment forms across the 27 EU Member States, Norway and the UK. It examines the policy frameworks of each country, as well as mapping the scale and scope of the incidence of these new forms and highlighting the main opportunities and risks associated with each form. The report concludes with some policy recommendations taking into account the future of work that will be shaped by the twin transition to the digital age and a carbon-neutral economy, as well as a new way of working due to COVID-19." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Macroeconomic Determinants of Involuntary Part-Time Employment in Germany (2020)
Zitatform
Markefke, Theresa & Rebekka Rehm (2020): Macroeconomic Determinants of Involuntary Part-Time Employment in Germany. (Working paper series in economics / Universität zu Köln 103), Köln, 41 S.
Abstract
"In times of economic crisis, employers in the US and UK reduce their employees' working hours, which results in a higher incidence of involuntary part-time work (IVPT). German labor market regulations make hours adjustments more difficult as employers need employees' consent. Against the background of this institutional difference, we use a panel regression frame- work that exploits federal state level variation to investigate the influence of cyclical, structural and institutional factors on the incidence of IVPT in Germany. In most sectors, unemployment is a key driver of IVPT. Since unilateral downward hours adjustments are hampered by regulation, we investigate the relevance of different channels that potentially explain the positive influence of unemployment on IVPT. It mainly stems from shifts in bargaining positions over the business cycle and from added labor supply on the intensive margin, that is, extended supply of already employed workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Occupations and the Non-Standard Employment Career: How the Occupational Skill Level and Task Types Influence the Career Outcomes of Non-Standard Employment (2020)
Zitatform
Mattijssen, Lucille, Dimitris Pavlopoulos & Wendy Smits (2020): Occupations and the Non-Standard Employment Career: How the Occupational Skill Level and Task Types Influence the Career Outcomes of Non-Standard Employment. In: Work, Employment and Society, Jg. 34, H. 3, S. 495-513. DOI:10.1177/0950017020902984
Abstract
"This article examines to what extent the occupational skill level and task types determine whether non-standard employment (NSE) leads to a stepping-stone or a trap in the careers of workers. For this purpose, a typology of the individual careers of workers in the Netherlands who entered non-standard employment in 2007 is created using multichannel sequence analysis. This typology allows for classifying careers in terms of employment security and income security. An analysis of this typology shows that working in occupations with high-level tasks does not preclude trap careers with low levels of employment and income security. Routine tasks do not have an unequivocal effect on career outcomes, while manual tasks generally lead to trap careers. The combination of routine and manual tasks makes it most likely for NSE to function as a trap in workers? careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Disclosing 'masked employees' in Europe: job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers' (2020)
Zitatform
Millán, Ana, José María Millán & Leonel Caçador-Rodrigues (2020): Disclosing 'masked employees' in Europe: job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers'. In: Small business economics, Jg. 55, H. 2, S. 461-474. DOI:10.1007/s11187-019-00245-7
Abstract
"In this study, we examine whether job control, job demands and job outcomes of 'dependent self-employed workers', i.e. the workers in this particular grey zone between employment and self-employment, are more similar to those of the self-employed or paid employed. To this end, we use microdata drawn from the 2010 wave of the European Working Conditions Survey for 34 European countries. First, we develop and validate a psychometrically sound multidimensional scale for these 3 key constructs by conducting both exploratory and confirmatory factor analysis. Then, multilevel (hierarchical) linear regressions are used to test the validity of our hypotheses. Our results suggest that these hybrid work relationships are endowed with the least favourable attributes of both groups: lower job control than self-employed workers, higher job demands than paid employees and, overall, worse job outcomes than both." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Qualität der Beschäftigung im Saarland (2020)
Zitatform
Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung im Saarland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 01/2019), Nürnberg, 38 S.
Abstract
"Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) im Saarland analysiert die vorliegende Studie, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die Bedeutung dieser Beschäftigungsformen hat im Saarland in der Vergangenheit erheblich zugenommen, während sich der Stellenwert des Normalarbeitsverhältnis für den regionalen Arbeitsmarkt verringerte. Es ist aber bemerkenswert, dass die Vollzeitbeschäftigung in den letzten Jahren wieder nach langer Zeit einen positiven Zuwachs aufweist. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen. Mit Ausnahme der Teilzeitbeschäftigung haben die anderen in dieser Studie betrachteten atypischen Beschäftigungsformen eine überdurchschnittliche Bedeutung für den saarländischen Arbeitsmarkt. Vor allem die Leiharbeitsquote liegt deutlich höher als im Bundesschnitt, weil sich die Saar-Wirtschaft auf für den Weltmarkt produzierende Betriebe besonders stark spezialisiert hat, welche vor allem auf einen flexiblen Personalbestand angewiesen sind. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe und in der Zeitarbeit beruhen. Die unterdurchschnittliche Niedriglohnquote unter den ausländischen Vollzeitbeschäftigten im Saarland steht in Zusammenhang mit dem hohen Anteil an französischen Arbeitskräften mit einem überdurchschnittlichen Qualifikationsniveau. Als mögliche Ursache für die ungleiche Verbreitung der einzelnen atypischen Erwerbsformen innerhalb des Saarlandes werden der lokale Branchenmix, die Erwerbsbeteiligung, die Siedlungsstruktur sowie die Ausstattung mit Plätzen für die Kinderbetreuung in Betracht gezogen. Gemeinsam ist den atypischen Beschäftigungsformen, dass sich hier verstärkt spezifische Personengruppen wie Jüngere und Ältere, Frauen, Ungelernte und ausländische Arbeitskräfte konzentrieren, deren Übergangschancen in reguläre Beschäftigung geringer sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz (2020)
Zitatform
Otto, Anne (2020): Qualität der Beschäftigung in Rheinland-Pfalz. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2019), Nürnberg, 40 S.
Abstract
"Die Qualität der Beschäftigung (Arbeitsortprinzip) in Rheinland-Pfalz wird in der vorliegenden Studie analysiert, indem die Bedeutung und die besonderen Strukturmerkmale der einzelnen atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, ausschließlich geringfügige Beschäftigung (agB), Leiharbeit und Niedriglohn herausgearbeitet werden. Die atypischen Beschäftigungsformen Teilzeit, agB und Leiharbeit haben gegenüber dem Normalarbeitsverhältnis mittlerweile eine beachtliche Bedeutung für den Länderarbeitsmarkt Rheinland-Pfalz erlangt. Abgesehen von den agB verzeichnen alle anderen hier betrachteten atypischen Beschäftigungsformen seit 2013 eine sichtbare Bedeutungszunahme. Gegenüber den nationalen Referenzwerten haben Teilzeit, agB sowie Niedriglohnbeschäftigung jeweils eine überdurchschnittliche Bedeutung für den regionalen Arbeitsmarkt, die Leiharbeit hingegen eine leicht unterdurchschnittliche Bedeutung. Die hohe Teilzeitquote beruht nicht nur auf der Spezialisierung des tertiären Sektors auf diese Teilzeittätigkeiten, sondern dies gilt ebenso für das Verarbeitende Gewerbe. Der überdurchschnittliche Anteil der Geringverdiener kann vermutlich auf der hohen Bedeutung von gering entlohnten Helfertätigkeiten im Verarbeitenden Gewerbe beruhen. Bemerkenswert ist, dass die Zahl der Vollzeitbeschäftigten in den letzten Jahren wieder zugenommen hat, wenn auch nicht so dynamisch wie im Bundestrend. Somit ist der Bedeutungsrückgang des Normalarbeitsverhältnisses zunächst zu einem Stillstand gekommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Solo-Selbstständigen – was sie trennt und verbindet (2020)
Zitatform
Pongratz, Hans J. (2020): Die Solo-Selbstständigen – was sie trennt und verbindet. In: WISO, Jg. 43, H. 2, S. 11-34.
Abstract
"Die meisten Selbstständigen in Deutschland und Österreich sind „solo“ und haben keine Beschäftigten. Hinsichtlich ihrer Erwerbslage, der sozialen Sicherung und der Interessenvertretung erweist sich diese Erwerbsgruppe als ausgesprochen heterogen. In der Bewältigung beruflicher Herausforderungen und der Nutzung von Institutionen und Ressourcen aber teilen sie eine Reihe kollektiver Grunderfahrungen. Aus sozialwissenschaftlicher Sicht nehmen sie damit eine Vorreiterrolle im Wandel der Erwerbsarbeit ein." (Autorenreferat, IAB-Doku, © ISW-Linz)
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Tätigkeitsbezug als Sachgrund der Befristung des Arbeitsvertrags (2020)
Roth, Christian;Zitatform
Roth, Christian (2020): Tätigkeitsbezug als Sachgrund der Befristung des Arbeitsvertrags. (Studien zum deutschen und europäischen Arbeitsrecht 80), Baden-Baden: Nomos, 497 S. DOI:10.5771/9783748905806
Abstract
"Auf der Grundlage eines neuen, umfassenden Ansatzes stellt das Werk das Recht der Sachgrundbefristung im deutschen Arbeitsrecht intensiv auf den Prüfstand. Unter Einbeziehung der einschlägigen Rechtsprechung des EuGH ergibt sich ein rechtssicheres Beurteilungskriterium für alle potenziellen Sachgründe: der konkrete Tätigkeitsbezug. Gleicht man dieses Kriterium mit der gesetzlichen Regelung in § 14 Abs. 1 TzBfG und der aktuellen Rechtsprechung hierzu ab, offenbart sich an einigen Stellen teils doch erheblicher Modifikationsbedarf. Der Autor zeigt Mittel und Wege auf, wie den notwendigen Modifikationen beizukommen ist, um eine unionsrechtskonforme Fassung und Anwendung der Sachgründe im deutschen Befristungsrecht zu gewährleisten." (Autorenreferat, © Nomos)
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The Effect of Fixed-Term Employment on Well-Being: Disentangling the Micro-Mechanisms and the Moderating Role of Social Cohesion (2020)
Zitatform
Scheuring, Sonja (2020): The Effect of Fixed-Term Employment on Well-Being: Disentangling the Micro-Mechanisms and the Moderating Role of Social Cohesion. In: Social indicators research, Jg. 152, H. 1, S. 91-115. DOI:10.1007/s11205-020-02421-9
Abstract
"This paper examines the impact of fixed-term employment on well-being from a cross-national comparative perspective by testing (1) the effect heterogeneity across European countries, (2) to which extent Jahoda's Latent Deprivation Model provides a sufficient micro-level explanation for the underlying mechanisms and (3) whether the macro-level factor of social cohesion weakens the micro-level impacts. We investigate the effects in both an upwards (permanent employment) and a downwards (unemployment) comparative control group design. Due to the mediating role of social contacts on the micro-level, we assume social cohesion on the country-level to moderate the main effects: A high degree of societal affiliation should substitute the function of social contacts in the work environment of individuals. Using microdata from the European Social Survey (ESS) 2012 for 23 countries and applying multilevel estimation procedures, we find that there is a remarkable variation in the effects across countries. Even though in each country fixed-term employees have a lower subjective well-being compared to permanent ones, the point estimates vary from .17 to 1.19 units. When comparing fixed-term employees to unemployed individuals, the coefficients even range from − .27 to 1.25 units. More specifically, a negative effect indicates that having a fixed-term contract is worse than unemployment in some countries. Moreover, pooled linear regression models reveal that Jahoda's Latent Deprivation Model explains about three-quarters of the micro-level effect sizes for both directions. Eventually, social cohesion on the country-level diminishes the individual-level well-being differences between fixed-term employees and permanent individuals but not between fixed-term employees and the unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Frauen und Männer im Kulturmarkt: Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage (2020)
Zitatform
Schulz, Gabriele & Olaf Zimmermann (2020): Frauen und Männer im Kulturmarkt. Bericht zur wirtschaftlichen und sozialen Lage. Berlin: Deutscher Kulturrat e.V., 510 S.
Abstract
"Nach den Studien "Arbeitsmarkt Kultur" (2013) und "Frauen in Kultur und Medien" (2016) legen die Autoren nun die dritte umfängliche Untersuchung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in Kulturberufen vor. Untersucht wird wie viele Frauen und Männer eine Ausbildung im dualen Ausbildungssystem für Kulturberufe absolvieren und wie viele ein Studium. Es wird dargestellt, wie viele Frauen und Männer im Arbeitsmarkt Kultur beschäftigt sind und wie es um ihr Einkommen bestellt ist. Es wird der Frage nachgegangen, wie viele Frauen und Männer im Kulturbereich freiberuflich tätig sind und was sie verdienen. Der Arbeitsmarkt Architektur, Bibliotheken, Bildende Kunst, Buchhandel, Design, Film, Journalismus, Kunsthandwerk, Literatur, Musik, Rundfunk, Theater und Werbung wird behandelt. Ein besonderer Blick wird in der Studie auf die Situation von Frauen im Arbeitsmarkt Kultur und Medien geworfen." (Verlagsinformation, IAB-Doku)
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Young, successful, precarious?: Precariousness at the entry stage of employment careers in Germany (2020)
Zitatform
Stuth, Stefan & Kerstin Jahn (2020): Young, successful, precarious? Precariousness at the entry stage of employment careers in Germany. In: Journal of Youth Studies, Jg. 23, H. 6, S. 702-725., 2019-06-20. DOI:10.1080/13676261.2019.1636945
Abstract
"The article investigates entry-stage employment trajectories of young people in Germany, asking whether transitions into continuous employment indicate successful labour market integration. Applying a novel multidimensional approach to precariousness to individuals' employment and household trajectories, we understand entry-stage employment trajectories holistically. The balanced-panel sample is drawn from the German Socio-Economic Panel, with a focus on young men and women between 15 and 25 years of age in the first year of the sample period who had been employed at least once (n?=?1360).
Dual-channel sequence-cluster analysis reveals considerable variation in the precariousness of young people's entry-stage employment. While almost all young men and women experience periods of precariousness, the durations vary substantially. Precarious employment or precarious living conditions frequently occur during education. Our results confirm that individuals with disrupted employment trajectories are seldom successfully integrated into the labour market and frequently experience precarious employment. In previous research, transitions into continuous employment have been understood as the hallmark of successful labour market integration. This holds true for young women but not for young men, who experienced continuous and precarious entry-stage employment. To correctly identify young men's successful labour market integration, additional information about their employment precariousness is required." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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Symbolisch prekär: Personale Identität in Selbsterzählungen armer Frauen (2020)
Zitatform
Teupen, Sonja (2020): Symbolisch prekär. Personale Identität in Selbsterzählungen armer Frauen. (Kulturelle Figurationen: Artefakte, Praktiken, Fiktionen), Wiesbaden: Springer VS, 503 S. DOI:10.1007/978-3-658-26974-6
Abstract
"Im Zentrum der mikrosoziologisch und kulturpsychologisch informierten Studie steht die Subjektposition der armen Frau. Im Unterschied zu anderen Subjektpositionen geht diese nicht mit einem Versprechen sozialer Anerkennung einher, sondern erfolgt vorrangig unter Bedingungen symbolischer Prekarität. Anhand von Selbsterzählungen von Frauen in Armutslagen in Deutschland und den USA wird untersucht, wie die Erzählerinnen ihr Subjektsein narrativ verhandeln und damit personale Identität konstituieren. Die Analyse im methodologischen Rahmen der relationalen Hermeneutik rekonstruiert zwei Ebenen des Gegenstandes: Thematisch plausibilisieren die Erzählerinnen ihr Armsein entlang der Topoi Krankheit, Trennung, Kindheit und Schicksal. Strukturell sind ihre Erzählungen aufgespannt zwischen den Punkten Widerfahrnis und Handlung, Identifikation und Differenz, Zurechnung und Autonomie." (Textauszug, IAB-Doku)
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Qualität der Beschäftigung in Sachsen (2020)
Zitatform
Weyh, Antje, Dustin Hennig & Anne Otto (2020): Qualität der Beschäftigung in Sachsen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 04/2020), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"Im vorliegenden Beitrag wird die Qualität der Beschäftigung auf Grundlage der sächsischen Erwerbsformenlandschaft sowie der Betrachtung weiterer Aspekte mit Bedeutung für die Qualität von Beschäftigung untersucht. Die Analyse der Erwerbsformenlandschaft umfasst Ausmaß und Entwicklung bei Vollzeitbeschäftigungsverhältnissen, Selbstständigkeit sowie bei atypischen Erwerbsformen. Hierbei zeigte sich eine stärker ausgeprägte Veränderungsdynamik für atypische Beschäftigungsformen in Sachsen gegenüber den nationalen Referenzwerten sowie den Ergebnissen für Ostdeutschland seit 2013. Ausgehend von einem bereits niedrigeren Anteil atypisch Beschäftigter in Sachsen fiel der Rückgang für atypische Beschäftigungsformen insgesamt und die Erwerbsformen der ausschließlich geringfügigen Beschäftigung, Teilzeit unter 20 Wochenarbeitsstunden sowie befristeten Beschäftigung im Speziellen deutlich stärker aus als in Deutschland. Der Zuwachs der Leiharbeitsbeschäftigung hingegen fiel in Sachsen gegenüber Gesamtdeutschland stark unterdurchschnittlich aus. In Verbindung mit dem leicht zunehmenden Anteil der Vollzeitbeschäftigten zeigt sich für den sächsischen Arbeitsmarkt eine Tendenz weg von atypischen Beschäftigungsformen. Um den individuellen Bedürfnissen über die Erwerbsform hinaus gerecht zu werden, wurden auch die Lohnentwicklung sowie einzelne weiterführende Aspekte der Beschäftigungsqualität betrachtet. Die Niedriglohninzidenz ist für Sachsen als rückläufig einzustufen. Beschäftigungsverhältnisse sind in Sachsen darüber hinaus gegenüber Deutschland durchschnittlich stabiler und häufiger ausbildungsadäquat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Prekäre Arbeit, prekäre Liebe: über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse (2020)
Zitatform
Wimbauer, Christine & Mona Motakef (2020): Prekäre Arbeit, prekäre Liebe. Über Anerkennung und unsichere Lebensverhältnisse. Frankfurt am Main ; New York: Campus Verlag, 420 S.
Abstract
"Erwerbsarbeit und Paarbeziehungen sind wichtige Quellen für Anerkennung. Doch was geschieht, wenn Arbeit prekär wird? Wie wirken sich unsichere Arbeitsverhältnisse und Anerkennungsdefizite auf die Liebe aus, auf Beziehungen und auf die Lebenszusammenhänge der Menschen überhaupt? Welche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern werden sichtbar? Das Buch zeichnet anhand von Interviews eindrücklich nach, welch destruktives Potenzial prekäre Erwerbsarbeit entfalten kann und was das für die Einzelnen, für Paare und für die Gesellschaft bedeutet. Außerdem entwickeln die Autorinnen Vorschläge, wie sich auf prekäre Beschäftigung, Geschlechterungleichheiten sowie auf Anerkennungsbedürftigkeit und Verletzbarkeit reagieren lässt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Beschäftigung und Entgelt in der Leiharbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/17491) (2020)
Zitatform
(2020): Beschäftigung und Entgelt in der Leiharbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/17491). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/18199 (19.03.2020)), 32 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zu Beschäftigung und Entgelten in der Zeitarbeit unter Heranziehung der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. (IAB-Doku)
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Ausbeutung mobiler Beschäftigter in der EU (2020)
Zitatform
(2020): Ausbeutung mobiler Beschäftigter in der EU. (Arbeitsmarkt aktuell 2020,06), Berlin, 9 S.
Abstract
"Mobile Beschäftigte in Europa, also Arbeitnehmer*innen, deren Aufenthalt im Ausland nicht auf Dauer angelegt ist, sind keineswegs eine homogene Gruppe. Je nach Beschäftigtengruppe (z.B. Entsendung, Saisonarbeit, Arbeitnehmerfreizügigkeit) sind die rechtlichen Rahmenbedingungen für sie sehr vielfältig. Einige Branchen weisen einen besonders hohen Einsatz mobiler Beschäftigter auf, wie etwa der Bau, die Landwirtschaft, der Straßentransport, die häusliche Betreuung und die Fleischindustrie. Die Corona-Krise hat die jahrelang währenden Missstände bei der Beschäftigung mobiler Arbeitnehmer*innen für die breite Öffentlichkeit sichtbar gemacht. Die Umstände, auf die Arbeitnehmer*innen aus anderen Ländern treffen, sind katastrophal, wie massenhafte Covid-19-Infektionen bei den Beschäftigten in Fleischverarbeitungsfabriken und in der Landwirtschaft, unzureichender Arbeitsschutz und die Unterbringung in überfüllten und menschenunwürdigen Unterkünften bezeugen. Verschiedene Mitgliedstaaten haben daraufhin Initiativen ergriffen, wie etwa das Arbeitsschutzkontrollgesetz in Deutschland. Auch die EU-Kommission hat Leitfäden und Aktionspläne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen mobiler Beschäftigter vorgelegt und die deutsche Ratspräsidentschaft verabschiedete im Oktober 2020 dementsprechende Ratsschlussfolgerungen. Der DGB setzt sich für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen mobiler Beschäftigter auf nationaler und europäischer Ebene ein. Darüber hinaus stellt er Arbeitnehmer*innen aus dem Ausland über das Projekt „Faire Mobilität“ Beratungsmöglichkeiten in ihrer Muttersprache zur Verfügung. Es ist höchste Zeit nachhaltig und dauerhaft für bessere Arbeits- und Wohnverhältnisse für die verschiedenen Beschäftigtengruppen zu sorgen. Initiativen auf nationaler Ebene müssen dabei zwingend von europäischen verbindlichen Maßnahmen flankiert werden. Der DGB schlägt hierfür übergreifende Lösungen vor, die sich weder bestimmten Beschäftigtengruppen widmen, noch begrenzt auf bestimmte Branchen festgelegt werden. Diese zielen auf die Unterkunftsbedingungen, den Sozialversicherungsschutz, die Vermittlungstätigkeiten, den unklaren Status der Beschäftigten und Arbeitgeber sowie grenzüberschreitende Rechtsdurchsetzung und Kontrollen ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21766) (2020)
Zitatform
(2020): Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/21766). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22801 (24.09.2020)), 21 S.
Abstract
Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Abgeordneten Susanne Ferschl, Matthias W. Birkwald, Sylvia Gabelmann, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE zum Thema Prekäre Beschäftigung in verschiedenen Branchen und Regulierungsbedarf. (IAB-Doku)
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Geringfügige Beschäftigung und Beschäftigung im Übergangsbereich: Sozialversicherungsrecht, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Beispiele, Mindestlohn (2020)
Abstract
"Die Broschüre informiert über die geltenden Regelungen der geringfügigen Beschäftigung und in der Gleitzone. Zur Illustration sind Beispiele über die Auswirkungen der Neuregelung hinzugefügt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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'Keep hoping, keep going': Towards a hopeful sociology of creative work (2019)
Alacovska, Ana;Zitatform
Alacovska, Ana (2019): 'Keep hoping, keep going': Towards a hopeful sociology of creative work. In: The sociological review, Jg. 67, H. 5, S. 1118-1136. DOI:10.1177/0038026118779014
Abstract
"This article explores the relationship between future-oriented temporality and precarity in creative work. Existing sociological studies implicitly assume an unproblematic causal link between creative workers' future-orientation and their precarity, subjugation and exploitation. This article problematizes this link and offers a more nuanced reassessment of creative work's futurity by arguing for the analytical potential of the notion of hope in gaining a better understanding of creative workers' hopeful - affective, practical and moral - responses to conditions of protracted precarity. Building on theories of hope, the article conceptualizes hope both as an existential affective stance and an active moral practice oriented towards the present - an orientation that enables workers to keep going in spite of economic hardship and job uncertainty. From 'an atypical case' study of creative work in South-East Europe, hope emerges empirically as the central quotidian practice of coping with precarity. Three practices of hope are discussed: (1) hope as therapeutic practice; (2) hope as informal labour practice; and (3) hope as socially engaged arts practice. In so doing, the article explores the possibilities of practising 'a hopeful sociology' of creative work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Nonstandard work arrangements and older Americans, 2005-2017 (2019)
Zitatform
Appelbaum, Eileen, Arne Kalleberg & Hye Jin Rho (2019): Nonstandard work arrangements and older Americans, 2005-2017. Washington, DC, 25 S.
Abstract
"Nonstandard or alternative employment relations refer to employment by a temporary help agency or contract company or as an on-call worker or day laborer. We refer to these nonstandard employment relations (which involve an employer and employee) and independent contracting collectively as nonstandard or alternative work arrangements in this report. Contingent workers are workers who do not expect their job to last or who report that their jobs are temporary. Contingent workers and workers in alternative work arrangements are measured separately. Both have become increasingly prominent in theoretical and policy thinking about how employment has changed in recent years in the United States and other post-industrial countries.
Until recently, only relatively poor information on the extent of contingent work and nonstandard work arrangements and how this has changed during the past several decades has been available. The May 2017 Contingent Worker Supplement (CWS) - conducted by the Bureau of Labor Statistics (BLS) 12 years after the last CWS and 22 years after the first -provides an opportunity to examine how contingent work and nonstandard work arrangements have changed over the last two-plus decades. This report examines these changes between 2005 and 2017, with special attention to how older workers - ages 55 to 65 and 65+ - have fared." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
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The dynamism of the new economy: Non-standard employment and access to social security in EU-28 (2019)
Avlijaš, Sonja;Zitatform
Avlijaš, Sonja (2019): The dynamism of the new economy: Non-standard employment and access to social security in EU-28. (LEQS – LSE 'Europe in Question' Discussion Paper Series 141), London, 76 S.
Abstract
"This paper examines the prevalence of non-standard workers in EU-28, rules for accessing social security, and these workers' risk of not being able to access it. It focuses on temporary and part-time workers, and the self-employed, and offers a particularly detailed analysis of their access to unemployment benefits. It focuses on eligibility, adequacy (net income replacement rates) and identifies those workers which are at the greatest risk of either not receiving benefits or receiving low benefits. It offers a special overview of foreign non-standard workers, who may be particularly vulnerable due to the absence of citizenship in the host country. The paper also analyses access to maternity and sickness benefits for these three groups of workers, as well as their access to pensions. Its key contribution is in bringing together the different dimensions of disadvantage that non-standard workers face vis-à-vis access to social protection. This allows us to comprehensively assess the adaptation of national social security systems across EU-28 to the changing world of work over the past 10 years. The paper shows that there is a lot of variation between the Member States, both in the structure of their social security systems, as well as the prevalence of non-standard work. Most notably, the paper concludes that: i) access to unemployment benefits is the most challenging component of welfare state provision for people in non-standard employment; ii) policy reforms vis-à-vis access to social benefits have improved the status of non-standard workers in several countries, while they have worsened it in others, particularly in Bulgaria, Ireland and Latvia; iii) some Eastern European countries can offer lessons to other Member States due to their experiences with labour market challenges during transition and the subsequent adaptations of their social security systems to greater labour market flexibility. The paper also implies that a country's policy towards nonstandard work" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The struggle to reconcile precarious work and parenthood: the case of Italian 'precarious parents' (2019)
Ba', Stefano;Zitatform
Ba', Stefano (2019): The struggle to reconcile precarious work and parenthood. The case of Italian 'precarious parents'. In: Work, employment and society, Jg. 33, H. 5, S. 812-828. DOI:10.1177/0950017019843089
Abstract
"This research is about parents in precarious employment, as the intersection of parental responsibilities and paid work represents a privileged site from which to explore the process of precarisation within a wider social context. Social reproduction is then interrogated in order to conceptually frame parents' everyday struggles for stability. The dyad use-value and exchange-value is mobilised to make sense of parents' activities in the domestic sphere as well as in paid work, so that the outcome of this research marks a conceptual shift from the metaphor work - family balance to the tension between useful activities and the monetary valorisations that these parents need to obtain. The research suggests then that these parents produce social wealth at a number of different levels, but their activities need to meet their exchange-value because monetary valorisation represents the way to get their livelihood. This research aims to conceptualise the antagonism of 'precarious parents' as their 'normal life' is distorted by daily struggles to achieve these means." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Der Wandel der Arbeitswelt stellt die Zeitarbeitsbranche vor Herausforderungen (2019)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2019): Der Wandel der Arbeitswelt stellt die Zeitarbeitsbranche vor Herausforderungen. In: IAB-Forum H. 06.08.2019, o. Sz., 2019-08-01.
Abstract
Bereits zum achten Mal lud das IAB zum interdisziplinären "Forum Zeitarbeit" ein. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis trafen sich am 4. Juli 2019 am IAB in Nürnberg, um aktuelle Fragen und Trends der Zeitarbeitsbranche zu diskutieren.
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Warum Jobsharing mehr Chancen als Risiken bietet (2019)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2019): Warum Jobsharing mehr Chancen als Risiken bietet. In: IAB-Forum H. 18.07.2019, o. Sz., 2019-07-04.
Abstract
"Bislang fristet Jobsharing in deutschen Unternehmen eher ein Nischendasein. Das gilt insbesondere, wenn es um Führungspositionen geht. Zu Unrecht, denn dieses Modell der Arbeitsplatzteilung kann für Beschäftigte und Betriebe durchaus attraktiv sein - sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Dual labour markets revisited (2019)
Zitatform
Bentolila, Samuel, Juan J. Dolado & Juan F. Jimeno (2019): Dual labour markets revisited. (CESifo working paper 7479), München, 41 S.
Abstract
"This paper provides an overview of recent research on dual labour markets. Theoretical and empirical contributions on the labour-market effects of dual employment protection legislation are revisited, as well as factors behind its resilience and policies geared towards correcting its negative consequences. The topics covered include the stepping-stone or dead-end nature of temporary contracts, their effects on employment, unemployment, churn, training, productivity growth, wages, and labour market inflows and outflows. The paper reviews both theoretical advances and relevant policy discussions, in particular in several countries that had very poor employment performance during the recent global economic and financial crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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auch erschienen als: IZA discussion paper , 12126 -
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Staying in or switching between permanent, temporary and self-employment during 2008-2010: associations with changing job characteristics and emotional exhaustion (2019)
Zitatform
Bernhard-Oettel, Claudia, Constanze Leineweber & Hugo Westerlund (2019): Staying in or switching between permanent, temporary and self-employment during 2008-2010. Associations with changing job characteristics and emotional exhaustion. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 40, H. 2, S. 215-237. DOI:10.1177/0143831X18804648
Abstract
"Labour market segmentation theories suggest that permanent and temporary workers are exposed to economic risks to different degrees, and differ in their working life quality and well-being. However, few studies have tested these ideas during times of economic crisis. Also, little is known about how the self-employed compare to permanent and temporary workers and are affected by economic downturns. This study investigated Swedish workers in different labour market segments before and after the financial crisis (2008 and 2010). More specifically, it looked at job characteristics and strain differences between permanent, temporary and self-employed workers. Data (N = 6335) came from SLOSH, a longitudinal representative cohort study of the Swedish workforce. Contradicting segmentation theories, differences between permanent and temporary workers were small. The self-employed stood out with favourable job characteristics, but comparable strain levels. During the crisis, work demands and strain declined for many of the workers studied here." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Not working: Where have all the good jobs gone? (2019)
Zitatform
Blanchflower, David G. (2019): Not working: Where have all the good jobs gone? Princeton Univ. Press 440 S.
Abstract
"Don't trust low unemployment numbers as proof that the labor market is doing fine - it isn't. Not Working is about those who can't find full-time work at a decent wage - the underemployed - and how their plight is contributing to widespread despair, a worsening drug epidemic, and the unchecked rise of right-wing populism. In this revelatory and outspoken book, David Blanchflower draws on his acclaimed work in the economics of labor and well-being to explain why today's postrecession economy is vastly different from what came before. He calls out our leaders and policymakers for failing to see the Great Recession coming, and for their continued failure to address one of the most unacknowledged social catastrophes of our time. Blanchflower shows how many workers are underemployed or have simply given up trying to find a well-paying job, how wage growth has not returned to prerecession levels despite rosy employment indicators, and how general prosperity has not returned since the crash of 2008.
Standard economic measures are often blind to these forgotten workers, which is why Blanchflower practices the 'economics of walking about' - seeing for himself how ordinary people are faring under the recovery, and taking seriously what they say and do. Not Working is his candid report on how the young and the less skilled are among the worst casualties of underemployment, how immigrants are taking the blame, and how the epidemic of unhappiness and self-destruction will continue to spread unless we deal with it." (Publisher's text, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
'I don't want to be a vagrant for the rest of my life': Young peoples' experiences of precarious work as a 'continuous present' (2019)
Bone, Kate Daisy;Zitatform
Bone, Kate Daisy (2019): 'I don't want to be a vagrant for the rest of my life': Young peoples' experiences of precarious work as a 'continuous present'. In: Journal of Youth Studies, Jg. 22, H. 9, S. 1218-1237. DOI:10.1080/13676261.2019.1570097
Abstract
"This work presents findings from a qualitative multi-case study investigating the lives of young, precariously employed academics working at a large Australian university. The lived experience of precarious employment is explored through a temporal analysis of how lifestyles are conceived and constructed under the conditions of liquid modernity. The findings highlight how participants felt limited in their capacity to commit to long-term life plans due to invasive feelings of insecurity and dependency that confronted participants with feelings of inadequacy. Participants referred to an inability to make adult-like decisions and bind themselves to future commitments such as independent living arrangements and starting a family. Engagement with concepts of temporality assisted in the theorising of a 'continuous present', which refers to the deferring and sacrificing of lifestyle plans in the hope for an imaginary future that never seems to arrive. This theorisation contributes an understanding of how precarious employment can disrupt the flow of culturally acceptable expectations surrounding adulthood and how precarity develops over time. The analysis illustrates that an extended durée of precarious employment increases precarity beyond the present and into the future temporal zone of young peoples' lives." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Chasing the carrot - actual working hours of fixed-term employees (2019)
Zitatform
Bossler, Mario & Philipp Grunau (2019): Chasing the carrot - actual working hours of fixed-term employees. In: Applied Economics Letters, Jg. 26, H. 14, S. 1148-1152., 2018-06-26. DOI:10.1080/13504851.2018.1540836
Abstract
"Fixed-term contracts can serve as a screening device to reveal the true ability of workers. To achieve promotion to a permanent position, fixed-term employees have an incentive to prove themselves by providing higher effort than competing co-workers by means of longer working hours. Applying fixed effects estimation to the German register data, we find that employees work longer hours on fixed-term contracts. This effect is stronger for labour market entrants and employees that are newly hired. We further show that actual hours of work are particularly large when there is competition among co-workers to receive promotion to a permanent position." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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