Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Das akademische Prekariat: Leben zwischen Frist und Plan (2012)
Sander, Nadine;Zitatform
Sander, Nadine (2012): Das akademische Prekariat. Leben zwischen Frist und Plan. (Analyse und Forschung 74), Konstanz: UVK Medien Verlagsges., 426 S.
Abstract
"Kaum im Job eingearbeitet, ist er schon wieder beendet... Befristete Verträge von Arbeitnehmern sind geeignet, die Biografie der Betroffenen kräftig durcheinanderzuwirbeln - mit allen Folgen bis hin zu sozialer Desintegration und Prekarisierung. Selbst eine hohe Qualifikation schützt hiervor nicht automatisch. Immer mehr Hochqualifizierte mit akademischem Abschluss sind von Befristungen im Arbeitsleben betroffen, welche zu völlig neuen Herausforderungen führen. In ihrer qualitativen Studie untersucht die Autorin, wie sich Arbeitsfrist und Lebensplan vereinbaren lassen und ob ein Zwang zur kreativen Lebensgestaltung ohne Sicherheit und Orientierungshilfen entsteht oder ob sich Normalbiografien nicht vielleicht doch noch mit den Erfahrungen von befristet Erwerbstätigen vereinbaren lassen. In erster Linie analysiert sie dabei die Perzeption und das Management der spezifischen Lebenssituationen befristet beschäftigter Akademiker." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinanten beruflicher Karrieren unter den Bedingungen flexibilisierter Arbeitsmärkte: eine Untersuchung des Berufseinstiegs von Hochschulabsolventen und -absolventinnen (2011)
Ambrasat, Jens ; Wegener, Bernd; Nast, Julia; Tesch, Jakob ; Neiss, Hannes; Titova, Nadiya; Groß, Martin ;Zitatform
Ambrasat, Jens, Martin Groß, Jakob Tesch & Bernd Wegener (2011): Determinanten beruflicher Karrieren unter den Bedingungen flexibilisierter Arbeitsmärkte. Eine Untersuchung des Berufseinstiegs von Hochschulabsolventen und -absolventinnen. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 259), Düsseldorf: Hans-Böckler-Stiftung, 190 S.
Abstract
"Absolventen von Hochschulen finden heutzutage beim Berufseinstieg einen flexibilisierten Arbeitsmarkt vor. Nur einer Minderheit gelingt die Platzierung in unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen. Es bestehen Mobilitätsbarrieren zwischen befristeten und unbefristeten Beschäftigungsverhältnissen. Absolventen in flexibilisierten Beschäftigungsverhältnissen sind zudem hinsichtlich der Qualitäten der Jobs im Vergleich zu unbefristet Beschäftigten benachteiligt. Die Flexibilisierung des Arbeitsmarkts bewirkt eine Verschiebung der Determinanten beruflichen Erfolgs. Bestimmte berufliche Wertorientierungen und soziales Kapital ('Kontakte') sind wichtig für beruflichen Erfolg. Schlüsselqualifikationen zeigen einen nur geringen Einfluss. Auch unter Akademikern sind Frauen gegenüber Männern beruflich benachteiligt. Der Bericht bereichert die Forschung zum Gender Wage Gap um den Einfluss geschlechtsspezifischer Orientierungen. Vorliegendes Papier ist die Dokumentation eines von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Online-Panels. Panelteilnehmer sind Absolventen und Studierende kurz vor ihrem Abschluss. Die Studie verfolgte den Berufseinstieg der Absolventen über zwei Jahre und erfasste deren aktuelle Situation (Suche/Erwerbstätigkeit etc.)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The role of fixed-term contracts at labour market entry in Poland: stepping stones, screening devices, traps or search subsidies? (2011)
Zitatform
Baranowska, Anna, Michael Gebel & Irena E. Kotowska (2011): The role of fixed-term contracts at labour market entry in Poland. Stepping stones, screening devices, traps or search subsidies? In: Work, employment and society, Jg. 25, H. 4, S. 777-793. DOI:10.1177/0950017011419705
Abstract
"Poland has become an interesting outlier in Europe in terms of employment flexibility, with an extremely high incidence of fixed-term contracts, particularly at labour market entry. In this article, detailed retrospective data from the Polish School Leavers Survey are used to analyse the dynamics of entry and exit from fixed-term contracts. The results show that neither firm-based vocational training nor diplomas from more selective tertiary education institutions provide graduates better access to secure entry positions. Regarding exit dynamics, transition patterns from fixed-term contracts into unemployment suggest that the timing of exits often coincides with the date of becoming eligible to collect unemployment benefits. The results also imply that, in Poland, fixed-term contracts might serve employers by helping them to identify the best workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Anhaltender Strukturwandel zur Teilzeitbeschäftigung (2011)
Brenke, Karl;Zitatform
Brenke, Karl (2011): Anhaltender Strukturwandel zur Teilzeitbeschäftigung. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 78, H. 42, S. 3-12.
Abstract
"Die Bedeutung der Teilzeitbeschäftigung ist stark gewachsen - in Deutschland wie generell in Europa. In Deutschland hat sie in überdurchschnittlichem Maße zugelegt und ist derzeit stärker verbreitet als im EU-Durchschnitt. Offenbar handelt es sich um einen grundlegenden Strukturwandel, denn die Teilzeitarbeit hat unbeeinflusst von konjunkturellen Entwicklungen zugenommen. Wenngleich nach wie vor insbesondere einfache Tätigkeiten in Teilzeit ausgeübt werden, haben immer mehr Erwerbstätige mit einer mittleren oder hohen Qualifikation verkürzte Arbeitszeiten. Teilzeitarbeit hat sich auf immer mehr Berufsfelder und Tätigkeiten ausgebreitet. Für einen Strukturwandel spricht auch, dass sie besonders kräftig unter den Männern zugelegt hat. Dennoch sind verkürzte Arbeitszeiten nach wie vor eindeutig die Domäne von Frauen - und zwar europaweit. Obwohl sich die Teilzeitquoten von Männern und Frauen in Deutschland einander angenähert haben, ist der Unterschied immer noch deutlich größer als in den meisten anderen europäischen Staaten. Große Unterschiede zwischen den Geschlechtern zeigen sich in Deutschland wie generell in der EU hinsichtlich der Gründe für eine Teilzeitbeschäftigung: Bei Frauen sind es vor allem familiäre Motive, bei Männern dagegen eher die berufliche Qualifizierung und insbesondere der Mangel an Vollzeitstellen. Bei nicht wenigen Frauen ist ebenfalls ein unzureichendes Arbeitsplatzangebot ein Grund, sich mit einer Teilzeitstelle zu bescheiden. Trotz der in den letzten Jahren verbesserten Arbeitsmarktlage in Deutschland hat sich die Zahl derjenigen Erwerbstätigen, für die ein Teilzeitjob nur eine Notlösung darstellt, bei reichlich zwei Millionen eingependelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt?: die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt (2011)
Brinkmann, Ulrich; Scherschel, Karin; Eversberg, Dennis ; Kupka, Peter ; Schaffner, Sandra ; Kluve, Jochen; Ehlert, Christoph;Zitatform
Brinkmann, Ulrich, Christoph Ehlert, Dennis Eversberg, Jochen Kluve, Peter Kupka, Sandra Schaffner & Karin Scherschel (2011): Qualifikation + Leiharbeit = Klebeeffekt? Die (Wieder-)Eingliederung benachteiligter Jugendlicher in den Arbeitsmarkt. (IAB-Bibliothek 328), Bielefeld: Bertelsmann, 207 S. DOI:10.3278/300743w
Abstract
"Der Band dokumentiert die Umsetzung und die Wirkungen eines Modellprojekts, dessen Ziel es war, Jugendliche mit Vermittlungshemmnissen durch eine Kombination von Leiharbeitseinsätzen, Qualifikationsphasen und individuellem Coaching in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Projekt wurde in mehreren SGB-II-ARGEn in Kooperation mit einem überregionalen Leiharbeitsunternehmen durchgeführt. Einführend geben Standortanalysen einen Überblick über Situation und Entwicklung der lokalen Arbeitsmärkte in den Untersuchungsregionen. Die folgenden Implementationsstudien beschreiben das Zusammenwirken der Elemente Zeitarbeit, Qualifizierung und Coaching in der Praxis, außerdem werden Überlegungen zum Funktionieren dieser Form einer Public Private Partnership angestellt. Des Weiteren untersuchen die Autoren den Einfluss der Maßnahme auf Motivation und Kompetenzen der teilnehmenden Jugendlichen. Es wird eine Typologie entwickelt, die den Umgang von Jugendlichen unterschiedlicher sozialer Herkunft mit den Anforderungen und Angeboten der Maßnahme reflektiert. Schließlich wird die Wirkung des Projekts im Hinblick auf Übergänge in den Arbeitsmarkt insgesamt und an den einzelnen Standorten analysiert. Bilanzierend ergibt sich das Bild, dass die Umsetzung von den unterschiedlichen teils konfligierenden Interessen der Kooperationspartner sehr stark geprägt war. Dies führte dazu, dass die eigentliche Zielgruppe nur zum Teil erreicht wurde, dass die Qualifizierungsanteile nicht so funktionierten wie geplant und dass auch das Coaching teilweise problematisch war. Dennoch gab es durchaus Erfolge der Maßnahme, nämlich dort, wo diese komplett durchlaufen wurde und ein relativ hohes Maß an Kontinuität sowohl bei den Arbeitseinsätzen als auch bei den Qualifizierungsmodulen gegeben war. Hohe Fluktuation und kurze Teilnahmedauern führten dagegen nicht zum gewünschten Ergebnis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Membership has its privileges? Contracting and access to jobs that accommodate work-life needs (2011)
Zitatform
Briscoe, Forrest, Mark Wardell & Steve Sawyer (2011): Membership has its privileges? Contracting and access to jobs that accommodate work-life needs. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 64, H. 2, S. 258-282.
Abstract
"Using job-spell data based on an original survey of Information Technology (IT) degree graduates from five U.S. universities, the authors investigate the link between contracting and a set of job characteristics (accommodating flexible work hours, total work hours, and working from home) associated with work-life needs. Compared with regular employees in similar jobs, workers in both independent- and agency-contracting jobs report more often working at home and working fewer hours per week. Further, agency contracting (but not independent contracting) is associated with lower odds of being able to set one's own work hours. Important differences also emerge in workplaces of varying sizes. For each job characteristic, as workplace size increases, independent contracting jobs deteriorate relative to regular employment jobs. As a consequence, in large workplaces, independent contracting jobs appear to be less accommodating of work-life needs than regular employment jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG): Gesetzesevaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (2011)
Jongmanns, Georg;Zitatform
Jongmanns, Georg (2011): Evaluation des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG). Gesetzesevaluation im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. (Forum Hochschule 2011,02), 116 S.
Abstract
Mit Inkrafttreten des WissZeitVG im Jahr 2007 wurde das Sonderbefristungsrecht für die Wissenschaft teils geändert und teils erweitert. Drei Erweiterungen bzw. Änderungen sind Gegenstand der Gesetzesevaluation: 1. die familienpolitische Komponente, wonach sich die sachgrundlose Höchstbefristungsdauer um 2 Jahre verlängert, wenn die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Kinder betreuen; 2. der wissenschaftsspezifische Befristungstatbestand, der unter bestimmten Bedingungen sowohl für wissenschaftliche als auch für nichtwissenschaftliche Beschäftigte in Drittmittelprojekten gilt; sowie 3. die Änderung des personellen Geltungsbereichs. Gegenstand der Studie sind die Schlüssigkeit des Regelwerks, die Handhabung der Vorschriften in den Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die auf Grundlage der neuen Regelungen entstandenen Beschäftigungsmöglichkeiten und schließlich die Einschätzungen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu diesen Beschäftigungsmöglichkeiten. Als Fazit wird festgehalten: 'Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die mit Inkrafttreten des WissZeitVG neu eingeführten Vorschriften geeignete und überwiegend belastbare Instrumente sind, um befristete Beschäftigungsverhältnisse mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingehen zu können. Die Untersuchung hat Ansatzpunkte identifiziert, an denen eine Harmonisierung von gesetzgeberischer Zielsetzung und Befristungspraxis angestrebt werde könnte, um das Spannungsfeld von Innovations- und Nachwuchsförderung auf der einen und Beschäftigungsbedingungen auf der anderen Seite ausgewogener zu gestalten.' (IAB2)
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Zusammenfassung der Ergebnisse -
Literaturhinweis
Soloselbstständige in Deutschland: Strukturen, Entwicklungen und soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung (2011)
Zitatform
Koch, Andreas, Martin Rosemann & Jochen Späth (2011): Soloselbstständige in Deutschland. Strukturen, Entwicklungen und soziale Sicherung bei Arbeitslosigkeit. Studie im Auftrag der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik der Friedrich-Ebert-Stiftung. (WISO Diskurs), Bonn, 60 S.
Abstract
"Ziel der Expertise ist es, den Handlungsbedarf im Hinblick auf die soziale Absicherung von Soloselbstständigen im Fall der Arbeitslosigkeit zu untersuchen. Handlungsbedarf ergibt sich einerseits aus einem wachsenden quantitativen Umfang einer Erwerbsform, andererseits aus ihrem Schutzbedürfnis. Letzteres steht in einem engen Zusammenhang mit der sozioökonomischen Situation der betroffenen Personen. Zudem spielen auch die Übergänge zwischen unterschiedlichen Erwerbsformen eine zentrale Rolle." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups: an empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe (2011)
Zitatform
Marx, Paul (2011): The unequal incidence of non-standard employment across occupational groups. An empirical analysis of post-industrial labour markets in Germany and Europe. (IZA discussion paper 5521), Bonn, 23 S.
Abstract
"The paper addresses an often neglected question in labour market research: to which extent do outcomes aggregated on the national level disguise occupational diversity in employment conditions? In particular, how and why do occupational groups differ with regard to the incidence of non-standard employment? To explore these questions, the paper derives a detailed occupational scheme from the literature, capturing the variety of labour market outcomes within countries. In a second step, the scheme is theoretically linked to the topic of non-standard work. It is argued that different degrees of skill specificity across occupational groups produce diverging incentives for flexible and long-term employment, respectively. This leads to the expectation of (some) service-sector occupations showing stronger tendencies towards non-standard employment than those in the industrial sector. Based on European and German micro data, the categorisation is used to decompose various labour market indicators. The results clearly demonstrate the unequal incidence of non-standard employment along the lines of the suggested categorisation. Moreover, the longitudinal perspective suggests that traditionally functioning occupational groups will be crowded out by more destandardised ones." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Geringfügige Beschäftigung in Österreich (2011)
Riesenfelder, Andreas; Schelepa, Susi; Wetzel, Petra;Zitatform
Riesenfelder, Andreas, Susi Schelepa & Petra Wetzel (2011): Geringfügige Beschäftigung in Österreich. (Sozialpolitische Studienreihe 09), Wien, 412 S.
Abstract
"L&R Sozialforschung führte im Jahr 2002 in Kooperation mit dem Institut für Staatswissenschaften der Universität Wien und im Auftrag des BMASK eine umfassende Grundlagenstudie zur Beschäftigungssituation und sozialen und materiellen Absicherung von geringfügig Beschäftigten in Österreich durch. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen u. a. dazu beitragen, das Informationsangebot für geringfügig Beschäftigte bedarfsorientierter zu gestalten.
In der Studie finden sich detaillierte Erhebungen zur Frage der Arbeitszufriedenheit und zur Arbeitsbelastung. Zusätzlich wurde auch auf eine Darstellung der Branchen und Wirtschaftsbereiche der Arbeitsplätze geringfügig Beschäftigter im Jahresvergleich geachtet. Des Weiteren ist auch eine Erhebung zu arbeitsrechtlichen Problemen im Zusammenhang mit geringfügigen Beschäftigungsverhältnissen und zum Stand der Information der geringfügig Beschäftigten über ihre rechtlichen Ansprüche enthalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)Ähnliche Treffer
frühere (möglw. abweichende) VersionWeiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Praktika nach dem Studienabschluss: zwischen Fairness, Ausbeutung und Berufseinstieg (Generation Praktikum 2011) (2011)
Schmidt, Boris; Hecht, Heidemarie;Zitatform
Schmidt, Boris & Heidemarie Hecht (2011): Praktika nach dem Studienabschluss. Zwischen Fairness, Ausbeutung und Berufseinstieg (Generation Praktikum 2011). (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 242), Düsseldorf, 96 S.
Abstract
"Die Studie untersucht objektive und subjektive Bedingungen von Praktika nach Studienabschluss. Befragt wurden mittels eines Online-Fragebogens insgesamt N=674 Absolventinnen und Absolventen, die im Studienjahr 2006/07 ein Studium an einer der vier teilnehmenden Universitäten abgeschlossen hatten. Insgesamt wurden von ihnen N=417 Episoden von Praktika und praktikumsähnlichen Beschäftigungsverhältnissen im Detail geschildert, darunter N=230 'echte' Praktika nach Studienabschluss. Die Ergebnisse belegen eine außerordentlichen Spannweite der bei diesen Praktika gemachten Erfahrungen und erlauben ein differenziertes Verständnis dieser Beschäftigungsform in Abgrenzung zu Praktika während des Studiums sowie zu Hospitationen, Referendariaten und anderen praktikumsähnlichen Beschäftigungsverhältnissen. Im Fokus der Analyse stehen sechs mittels Clusteranalyse ermittelte Typen von Praktika, von denen sich drei (zusammen 55%) als 'gute', einer (24%) als 'mittelmäßiger' und zwei (zusammen 21%) als 'schlechte' Praktikumstypen einordnen lassen. Die Studie erweitert die bislang vorliegenden Ergebnisse anderer Untersuchungen in qualitativer Hinsicht und erlaubt Rückschlüsse auf den von Praktikantinnen und Praktikanten erlebten Handlungsbedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Generation Praktikum 2011: Praktika nach Studienabschluss. Zwischen Fairness und Ausbeutung (2011)
Schmidt, Boris; Hecht, Heidemarie;Zitatform
Schmidt, Boris & Heidemarie Hecht (2011): Generation Praktikum 2011. Praktika nach Studienabschluss. Zwischen Fairness und Ausbeutung. Düsseldorf, 48 S.
Abstract
Der Berufseinstieg von Hochschulabsolventinnen und -absolventen hat sich in den vergangenen Jahren verändert. Ein höherer Anteil an Hochschulabsolventen insgesamt, ein allgemeiner Trend zu mehr befristeten Beschäftigungsverhältnissen und eine höhere Instabilität in vielen Arbeitsverhältnissen prägen auch ihre Situation. Praktika nach Studienabschluss sind eine Facette dieses Phänomens: Weil der von vielen Absolventen angestrebte Übergang in eine dauerhafte, finanziell abgesicherte Beschäftigung zunächst nicht gelingt, treten sie nach erfolgreichem Abschluss des Studiums erst einmal ein Praktikum an. Die Praktikanten mit Hochschulabschluss erhoffen sich berufliche Orientierung und womöglich eine Übernahme. Welche Praktika diesen Hoffnungen gerecht werden und welche nicht, wie die Absolventen ihre Situation erleben und welche Regulierungsvorschläge sie befürworten, wurde in der Studie untersucht. Insgesamt wurden 674 Absolventen und Absolventinnen befragt. Sie bearbeiteten einen Online-Fragebogen, in dem sie ihre berufliche Biografie für die dreieinhalb Jahre zwischen Studienabschluss und dem Befragungszeitpunkt (Oktober bis Dezember 2010) nachzeichneten. Die Ergebnisse der Studie bestätigen Befürchtungen in Bezug auf die Qualität von Praktika nach dem Studium: 81 Prozent geben an, dass sie - abgesehen von ihrem Status als Praktikant/in - vollwertige Arbeit geleistet haben. Bei 75 Prozent der Praktikanten und Praktikantinnen war die Arbeit fest in den Betriebsablauf eingeplant. Diese beiden Einschätzungen deuten darauf hin, dass postgraduelle Praktika zum Teil reguläre Beschäftigung ersetzen. Absolventen und Absolventinnen befinden sich während der Praktika zum Großteil in einer finanziellen Abhängigkeitssituation: 40 Prozent der Praktika sind gänzlich unbezahlt, die bezahlten Praktika liegen bei durchschnittlich 550 Euro im Monat. (IAB2)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Do temporary-help jobs improve labor market outcomes for low-skilled workers?: evidence from 'work first' (2010)
Zitatform
Autor, David & Susan N. Houseman (2010): Do temporary-help jobs improve labor market outcomes for low-skilled workers? Evidence from 'work first'. In: American Economic Journal. Applied Economics, Jg. 2, H. 3, S. 96-128. DOI:10.1257/app.2.3.96
Abstract
"Temporary-help jobs offer rapid entry into paid employment, but they are typically brief and it is unknown whether they foster longer term employment. We utilize the unique structure of Detroit's welfare-to-work program to identify the effect of temporary-help jobs on labor market advancement. Exploiting the rotational assignment of welfare clients to numerous nonprofit contractors with differing job placement rates, we find that temporary-help job placements do not improve and may diminish subsequent earnings and employment outcomes among participants. In contrast, job placements with direct-hire employers substantially raise earnings and employment over a seven quarter follow-up period." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung (2010)
Zitatform
Buch, Tanja, Carola Burkert, Stefan Hell & Annekatrin Niebuhr (2010): Zeitarbeit als Erwerbseinstieg nach einer dualen Ausbildung. In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 39, H. 6, S. 447-469. DOI:10.1515/zfsoz-2010-0602
Abstract
"Werden Jugendliche am Ausbildungsende nicht von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen und finden sie auch in einem anderen Betrieb keine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis, so stellt die Zeitarbeit eine Option zur Integration in das Erwerbssystem dar. Die Beschäftigung in Leiharbeit an der zweiten Schwelle war bislang nicht Gegenstand der Übergangsforschung. Unsere Untersuchung zeigt, dass Absolventen, die den Erwerbseinstieg über die Leiharbeit vollziehen, ungünstigere Beschäftigungsperspektiven z. B. in Bezug auf Entgelt, Arbeitslosigkeitsbetroffenheit und Berufswechsel haben. Ausgehend von Signaling-Modellen werden die Determinanten einer Leiharbeitsphase nach der Berufsausbildung auf der Basis von Probit Schätzungen ermittelt. Eine besondere Signalwirkung ist vom Schulabschluss und vom Erfolg in den beruflichen Abschlussprüfungen zu erwarten. Die Nutzung eines unikalen Datensatzes ermöglicht es, die genannten Determinanten explizit zu analysieren. Erwerbseinsteiger ohne Schulabschluss und Hauptschulabsolventen sowie Jugendliche mit schlechten Noten in der Berufsabschlussprüfung haben signifikant geringere Chancen auf eine Anstellung in einem regulären Beschäftigungsverhältnis und integrieren sich häufiger über die Leiharbeit in den Arbeitsmarkt. Die Resultate weisen darauf hin, dass in erster Linie Absolventen mit vergleichsweise geringer Produktivität den Einstieg in das Erwerbssystem über eine Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche bewältigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Marginal employment and the demand for heterogeneous labour: elasticity estimates from a multi-factor labour demand model for Germany (2010)
Zitatform
Freier, Ronny & Viktor Steiner (2010): Marginal employment and the demand for heterogeneous labour. Elasticity estimates from a multi-factor labour demand model for Germany. In: Applied Economics Letters, Jg. 17, H. 12, S. 1177-1182. DOI:10.1080/00036840902862140
Abstract
"We develop a structural multi-factor labour demand model which distinguishes between eight labour categories including marginal employment, i.e. low-paying jobs with only a few working hours and partially exempted from employee's social security contributions. Using a new panel data set for Germany, the model is estimated both for the number of workers and total working hours. For unskilled and skilled workers in full-time employment, we find labour demand elasticities similar to previous estimates. Our new estimates of own-wage elasticities for marginal employment range between -0.13 (number of male workers in West Germany) to -1 (working hours for women)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wen trifft die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen?: Analyse des Mikrozensus 2007 (2010)
Fromm, Sabine;Zitatform
Fromm, Sabine (2010): Wen trifft die Zunahme atypischer Beschäftigungsformen? Analyse des Mikrozensus 2007. In: Mitteilungen aus dem SOFI, Jg. 4, H. 10, S. 6-8.
Abstract
"Die Teilhabe am Erwerbsleben bleibt nach wie vor die wichtigste gesellschaftliche Teilhabeform, sei es durch eigene oder aber abgeleitete Erwerbstätigkeit. Als zentral für die Integrationsleistung des Erwerbssystems wird generell die Verbreitung des sogenannten 'Normalarbeitsverhältnisses' angesehen. Im Verbundprojekt Sozioökonomische Berichterstattung wird Erwerbsteilhabe und ihre Entwicklung unter unterschiedlichen Fragestellungen analysiert, darunter auch die Integrationsleistung des Beschäftigungssystems (www.soeb.de). In diesem Kontext entstanden die nachfolgend dargestellten Ergebnisse zur Veränderung des Normalarbeitsverhältnisses durch die Zunahme atypischer Beschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Temporary employment in the downturn (2010)
Galarneau, Diane;Zitatform
Galarneau, Diane (2010): Temporary employment in the downturn. In: Perspectives on Labour and Income, Jg. 11, H. 11, S. 5-15.
Abstract
"This article tracks trends in temporary employment since the Labour Force Survey (LFS) began measuring it from 1997 to 2009 with particular attention to the recent economic downturn. It also examines the earnings gap between temporary and permanent positions and looks at whether that gap changed during the recent employment slowdown." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zum unterschiedlichen Umgang mit Unsicherheit: IT-Spezialisten und Ingenieure als Solo-Selbstständige (2010)
Zitatform
Laaser, Knut (2010): Zum unterschiedlichen Umgang mit Unsicherheit: IT-Spezialisten und Ingenieure als Solo-Selbstständige. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 33, H. 2, S. 242-258.
Abstract
Der Beitrag fasst die Ergebnisse einer Studie zusammen, in der freiberuflich tätige IT-Spezialisten und Ingenieure in Deutschland und Großbritannien zu ihrer beruflichen Selbständigkeit befragt wurden. Im Mittelpunkt standen dabei die Motive, die der selbständigen Tätigkeit zugrundeliegen, die Frage, wie sie ihre Aufträge rekrutieren und die subjektive Bewertung von Freiheiten und Zwängen, die mit der Freiberuflichkeit verbunden sind. Während sich die meisten IT-Spezialisten für eine Soloselbständigkeit entschieden haben, sind die Ingenieure eher unfreiwillig selbständig. Zwei Arbeitswelten in zwei unterschiedlich operierenden Märkten werden herausgearbeitet. Für die IT-Spezialisten spielen informelle Netzwerke eine zentrale Rolle; der Markt für Ingenieure ist durch eine Triade aus Agenturen, Unternehmen und Freelancern gekennzeichnet. Grundsätzlich wird das Leben von der Erwerbsform der Soloselbständigkeit geprägt, wobei die IT-Spezialisten dies als produktiv, herausfordernd und alternativlos begreifen, die Ingenieure empfinden diese Erwerbsform als Zwang, sozialen Abstieg und Zumutung. (IAB)
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Literaturhinweis
Zwischen Akademikermangel und prekärer Beschäftigung: zur Bewährung der Hochschulexpansion am Arbeitsmarkt (2010)
Schneeberger, Arthur; Petanovitsch, Alexander;Zitatform
Schneeberger, Arthur & Alexander Petanovitsch (2010): Zwischen Akademikermangel und prekärer Beschäftigung. Zur Bewährung der Hochschulexpansion am Arbeitsmarkt. (ibw-Forschungsbericht 153), Wien, 184 S.
Abstract
"Der Diskurs über Hochschulbildung ist von einem grundsätzlichen Widerspruch gekennzeichnet. Einerseits wird ein Rückstand in der 'Akademikerquote' behauptet, andererseits sind wir ständig mit Klagen über prekäre Beschäftigung von Graduierten vor allem wirtschaftsferner Studien konfrontiert. Die Studie soll einen konstruktiven Beitrag zur Auflösung dieses Widerspruchs leisten. 'Akademikermangel' ist in Österreich faktisch fast nur im Technologiebereich in nennenswertem Ausmaß belegbar. Öffentliche und großbetriebliche Sektoren können ihre 'Schwammfunktion' bezüglich der Hochschulexpansion immer weniger aufrecht erhalten. Folge sind Probleme im Berufseinstieg, Druck zur Erschließung neuer Beschäftigungsfelder und neue Selbstständigkeit. Um den Bildungsstandort Österreich und seine Studierenden im europäischen Hochschulraum zukunftsfähig zu positionieren, ist eine weitreichende Modernisierung des Hochschulsystems in Struktur und Finanzierung notwendig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Kurzfassung -
Literaturhinweis
Studentische Hilfskräfte im deutschen Bildungswesen (2010)
Zitatform
Schneickert, Christian & Alexander Lenger (2010): Studentische Hilfskräfte im deutschen Bildungswesen. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 20, H. 2, S. 203-224. DOI:10.1007/s11609-010-0128-6
Abstract
"Gegenstand des Beitrags ist die Situation studentischer Hilfskräfte an deutschen Universitäten. Um deren Lage innerhalb des universitären Betriebs näher zu untersuchen, wird die Anstellung als studentische Hilfskraft zunächst aus bildungssoziologischer Perspektive, d.h. als produktive Strategie innerhalb einer individuellen Bildungslaufbahn, analysiert. Daran anknüpfend werden studentische Mitarbeiter zusätzlich aus arbeitssoziologischer Perspektive, als moderne Form hochqualifizierter und voll flexibilisierter Arbeitnehmer in prekären Arbeitsverhältnissen, analysiert. Der Beitrag zeigt, dass sich die problematischen Bedingungen, unter denen studentische Hilfskräfte arbeiten, aus den spezifischen Strukturen des deutschen Bildungssystems ergeben. Ursache hierfür ist die Differenz zwischen den subjektiv-positiven Einschätzungen und den objektiv-begrenzten Möglichkeiten studentischer Hilfskräfte, wodurch die 'Ausbeutung' günstiger Arbeitskraft möglich wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Generation Praktikum - Prekäre Beschäftigung oder medialer Mythos? (2010)
Weber, Michaela;Zitatform
Weber, Michaela (2010): Generation Praktikum - Prekäre Beschäftigung oder medialer Mythos? In: Recht der Jugend und des Bildungswesens, Jg. 58, H. 2, S. 230-238.
Abstract
"Thema des Beitrags sind freiwillige Praktika von Hochschulabsolventen, das heißt solche Praktika, die nach Abschluss des Studiums absolviert werden. Davon sind solche Praktika zu unterscheiden, die curricular vorgeschriebener Bestandteil der Hochschulausbildung sind und die daher auch nicht dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) unterliegen.' Gerade in diesen Tagen gewinnt das Thema angesichts der Wirtschaftskrise für die Zielgruppe der Hochschulabsolventen nochmals an Brisanz: Die Arbeitslosigkeit bei unter 25-Jährigen sei um ein Viertel angestiegen, so die Wirtschaftswoche Ende Juni 2009. 'Sie klammern sich an den Hoffnungsschimmer Praktikum: Jeder Fünfte hat bereits fünf oder mehr Praktika absolviert.' Doch handelt es sich bei der so genannten Generation Praktikum tatsächlich um ein Massenphänomen im Sinne prekärer Beschäftigungsverhältnisse oder möglicherweise vor allem um einen medialen Hype, der an der Realität vorbeigeht?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Marginal employment: Skill requirements and competitive conditions in industries (2009)
Alda, Holger; Rohrbach, Daniela;Zitatform
Alda, Holger & Daniela Rohrbach (2009): Marginal employment: Skill requirements and competitive conditions in industries. Mailand, 32 S.
Abstract
"Marginal employment in Germany is characterized by low earnings (maximum 400 Euro) and only marginal claims for social security benefits. Between 2004 and 2008 the proportion of marginally employed workers rose from about seven to 15 percent of the total workforce, meaning that there are around seven million marginal workers in Germany today. From an individual-level perspective marginal employment might be seen as a chance for lower skilled people to (re-)enter the labor market. However, since the quality of marginal jobs seem to be rather worse compared to 'regular' employment, and that it is connected with only small claims for social security benefits, people are expected to avoid marginal employment. From a firm or industry perspective hiring marginal employed workers is theoretically not clear as well. On the one hand marginally employed workers increase firms' (or industries') numerical flexibility. On the other hand it does not seem to be an appropriate tool for keeping or rising human capital. Moreover, the employers' perspective on marginal employment should vary with structural conditions of the market, i.e. skill demand and supply relations. Connecting individual-level data with firm and industry information from other sources, the paper investigates in workers skills and higher economic units (firms, industries) as determinants for marginal employment simultaneously, applying multilevel analysis. The individual-level data come from the BIBB/BAuA-Survey of the Working Population on Qualifications and Working Conditions in Germany 2006 covering 20,000 individuals in the active workforce. As compared to many other surveys it includes rich information on job skill requirements and respondents' qualification as well as subjective assessments on the matching between the two. To study industry-related effects on workers' chance (or risk) to be marginally employed we rely on the IAB-Establishment-Panel covering about 16,000 German firms. Unlike administrative data, it includes a much greater set of relevant variables (such as e.g. competitive conditions, new technologies investments) and allows for considering the within-industry heterogeneity of firms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Do peripheral workers do peripheral work?: comparing the use of highly skilled contractors and regular employees (2009)
Zitatform
Bidwell, Matthew (2009): Do peripheral workers do peripheral work? Comparing the use of highly skilled contractors and regular employees. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 62, H. 2, S. 200-225.
Abstract
"This paper uses data from a 2002 survey of project managers in a large, U.S.-based financial services institution to compare how contractors and regular employees were assigned to work within an information technology department. The author uses these data to test standard core-periphery arguments about the use of contingent workers, as well as accounts of contingent work that emphasize the interests of frontline managers. He finds that contractors and employees were used very similarly in most respects, although there were some differences. Contractors were less likely to be used in roles that were more critical to the firm, but more likely to be used when frontline managers' interests could conflict with the organization's. Contractors were also less likely to be given positions requiring knowledge of the business. No evidence is found, however, that other kinds of firm-specific skills affected how contractors were used." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zeitarbeit in Berlin-Brandenburg (2009)
Bogai, Dieter; Wesling, Mirko; Partmann, Michael;Zitatform
Bogai, Dieter & Mirko Wesling (2009): Zeitarbeit in Berlin-Brandenburg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg 03/2009), Nürnberg, 43 S.
Abstract
"In diesem Bericht wird zunächst die besondere Bedeutung des rechtlichen Rahmens für die Verbreitung der Arbeitnehmerüberlassung dargestellt. Anfang dieses Jahrzehnts konzentrierte sich die arbeitsmarktpolitische Diskussion auf eine Liberalisierung dieses Wirtschaftsbereichs. Die Hartz-Kommission plädierte für eine weitgehende Abschaffung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und für den Ausbau von Personal-Service-Agenturen (PSA) als Vermittlungsinstrument für Arbeitslose. Während die PSA ihrem Anspruch nicht gerecht werden konnten, expandierte der Markt für Zeitarbeitsunternehmen in ungeahntem Ausmaß. Hierzu trug sowohl die weitgehende Deregulierung der Zeitarbeitsbranche als auch der etwas später einsetzende konjunkturelle Aufschwung bei. Die Zeitarbeit breitete sich auch in Berlin und Brandenburg rasant aus, wobei sich im regionalen Vergleich zu Beginn des Untersuchungszeitraums vor allem in Brandenburg ein deutlicher Rückstand zeigt. In den Kreisen Brandenburgs bestehen hinsichtlich der Bedeutung und Entwicklung von Leiharbeit erhebliche Unterschiede. Die Leiharbeit konzentriert sich hier vorrangig auf die kreisfreien Städte bzw. Kreise mit hohem Industrieanteil. Die Untersuchung der personenbezogenen Merkmale bestätigt die deutschlandweiten Befunde. Die Tätigkeitsfelder der Zeitarbeitnehmer liegen überwiegend in gewerblichen Berufen. In Berlin ist dieses Einsatzfeld im Vergleich zu Bremen und Hamburg weniger bedeutsam. Hierzu trägt zum einen die geringere Bedeutung des industriellen Sektors in Berlin und zum anderen die intensive Nutzung der Leiharbeit einzelner industrieller Großunternehmen in den beiden Hansestädten bei. Zeitarbeit ist in Berlin und Brandenburg zunehmend bei Bürokräften verbreitet. Im Vergleich zu den Beschäftigten insgesamt sind bei den Leiharbeitnehmern gering qualifizierte, jüngere und männliche Arbeitskräfte stärker vertreten. Zum Abschluss dieses Berichtes werden die arbeitsmarktpolitischen Aspekte, insbesondere Brückenfunktion und Beschäftigungsbedingungen dieser atypischen Beschäftigungsform diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2009): Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 04/2009), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"Die Zeitarbeitsbranche weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Im Jahr 2008 waren bundesweit 2,6 % aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Leiharbeitsbranche tätig. Die Leiharbeitsquote in Ostdeutschland übertraf mit einem Wert von 2,7 % leicht diejenige im westdeutschen Bundesgebiet (2,6 %). Sachsen-Anhalt wies mit 3,0 % eine überdurchschnittliche Leiharbeitsquote auf, nur in Bremen, Thüringen, Hamburg und Sachsen kam der Branche eine höhere Bedeutung zu. Die Zahl der in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigten Erwerbspersonen in Sachsen-Anhalt hat zwischen 1999 und 2008 - abgesehen von einem Rückgang zwischen 2001 und 2002 - jährlich zugenommen. Die Anzahl der Zeitarbeitskräfte ist von gut 8.700 im Juni 1999 auf über 22.500 im Juni 2008 und damit um 160 % gestiegen. Im gleichen Zeitraum nahm die Gesamtbeschäftigung um 14,2 % ab. Der Boom, den die Branche in diesem Zeitraum erfahren hat, dürfte vor allem auch auf die vorgenommenen Deregulierungen in diesem Bereich zurückzuführen sein. Auf der kleinräumigen Ebene bestehen wesentlich stärkere Disparitäten in der Nutzung der Zeitarbeit als auf der Ebene der Bundesländer. Neben der allgemeinen Präferenz für städtische Standorte dürfte die regionale Verteilung der Zeitarbeitsfirmen durch die jeweilige regionale Wirtschaftsstruktur beeinflusst sein. Die Zeitarbeit in Sachsen-Anhalt ist, ebenso wie im Bundesgebiet insgesamt, wesentlich durch Tätigkeiten im Fertigungsbereich geprägt und unterscheidet sich somit deutlich von der Berufsstruktur der Gesamtbeschäftigung. Der Einsatz von Zeitarbeitskräften konzentriert sich auf wenige Tätigkeitsbereiche. Fast jeder vierte Zeitarbeiter in Sachsen-Anhalt ist als Hilfsarbeiter tätig, es folgen die Schlosser mit einem Anteil von 14 % an allen Zeitarbeitern. Während der Anteil der Personen ohne Berufsausbildung in der Zeitarbeit in Westdeutschland (40 %) deutlich über dem in der Gesamtbeschäftigung (19 %) liegt, sind die Unterschiede in Ostdeutschland (3,4 Prozentpunkte) und Sachsen- Anhalt (2,7 Prozentpunkte) wesentlich geringer. Beschäftigte mit Fachhoch- oder Hochschulabschluss weisen nur einen Anteil von unter 3 % an den Zeitarbeitnehmern in Sachsen-Anhalt auf. Über drei Viertel der Beschäftigten in der Zeitarbeitsbranche sind männlich. Die sehr unterschiedliche geschlechtsspezifische Bedeutung der Zeitarbeit dürfte vor allem auf die durch Fertigungstätigkeiten geprägten Haupteinsatzfelder sowie die geringe Bedeutung der Teilzeitbeschäftigung in dieser Branche zurückzuführen sein. Die Altersstruktur in der Zeitarbeitsbranche in Sachsen-Anhalt weicht kaum von der Altersverteilung unter den Zeitarbeitern in Ostdeutschland insgesamt ab. In beiden regionalen Abgrenzungen stellen die 20- bis 29-Jährigen die größte Gruppe, wohingegen bei der Gesamtbeschäftigung die Gruppe der 40- bis 49-Jährigen dominiert." (Textauszug, IAB-Doku)
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Zeitarbeit in Thüringen: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)
Zitatform
Fuchs, Michaela (2009): Zeitarbeit in Thüringen. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2009), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"In den letzten Jahren ist die Zeitarbeit immer mehr in den Fokus des öffentlichen und politischen Interesses gerückt. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren und ihrer starken Betroffenheit durch den derzeitigen Konjunkturabschwung ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für den Freistaat Thüringen einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen. In einem Vergleich mit Ostdeutschland insgesamt für die Jahre von 1999 bis 2008 werden spezifische Besonderheiten Thüringens herausgearbeitet. Die Schwerpunkte der Auswertungen liegen in der Gesamtentwicklung, der regionalen Verteilung, der Berufsstruktur, der Qualifikation, der Geschlechts- und der Altersstruktur." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Labour market flexibility and inequality: the changing risk patterns of temporary employment in West Germany (2009)
Zitatform
Gebel, Michael & Johannes Giesecke (2009): Labour market flexibility and inequality: the changing risk patterns of temporary employment in West Germany. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 3, S. 234-251. DOI:10.1007/s12651-009-0018-6
Abstract
"Obwohl viele Studien zur befristeten Beschäftigung zeigen können, dass bestimmte Arbeitsmarktgruppen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit aufweisen, in befristeten Arbeitsverhältnissen beschäftigt zu sein, existieren bisher nur sehr wenige Forschungsergebnisse hinsichtlich der Frage, ob und inwieweit sich diese Allokationsmuster über die Zeit verändert haben. Angesichts tiefgreifender struktureller und institutioneller Veränderungen, die sich seit Anfang der 1990er Jahre auf den westdeutschen Arbeitsmarkt auswirken, liegt jedoch die Vermutung nahe, dass die Allokationsmuster befristeter Beschäftigung ebenfalls einem Wandel unterlagen. Auf der theoretischen Ebene existieren allerdings unterschiedliche Einschätzungen bezüglich der Art eines solchen Wandels. Während einige Beobachter erwarten, dass sich Ungleichheiten auf dem Arbeitsmarkt entlang bereits bestehender sozialer Spaltungslinien verstärken, betonen andere, dass Risiken immer weniger sozial, sondern vielmehr individuell strukturiert seien. Um diese Frage empirisch zu überprüfen, nutzen wir Daten des Mikrozensus für die Jahre 1989 bis 2005. Die Analysen zeigen dabei erstens, dass der Anteil befristeter Beschäftigungsverhältnisse über diesen Zeitraum insgesamt nur leicht angestiegen ist. Zweitens wird deutlich, dass insbesondere solche Gruppen zunehmend in befristeten Arbeitsverhältnissen zu finden sind, die ohnehin eine relativ schwache Position am Arbeitsmarkt aufweisen. Drittens lassen die Ergebnisse erkennen, dass sich die Bedeutung 'klassischer' Determinanten befristeter Beschäftigungsverhältnisse entgegen der These einer Entstrukturierung sozialer Ungleichheit nicht verringert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Freeter und "Generation Praktikum" - Arbeitswerte im Wandel?: ein deutsch-japanischer Vergleich (2009)
Zitatform
Hommerich, Carola (2009): Freeter und "Generation Praktikum" - Arbeitswerte im Wandel? Ein deutsch-japanischer Vergleich. (Monographien aus dem Deutschen Institut für Japanstudien 45), München: Iudicium Verlag, 293 S.
Abstract
"Seit der Rezession der 1990er Jahre erfährt der Arbeitsmarkt in Japan und Deutschland eine Umstrukturierung: die Zahl der Arbeitslosen und nicht-regulär Beschäftigter nimmt zu. In Japan entstand dadurch mit den 'Freetern' ein neuer Typ junger nicht-regulär Beschäftigter. In Deutschland gerieten hoch qualifizierte Berufseinsteiger, die beim Übergang in den Beruf Phasen atypischer Beschäftigung in Kauf nehmen müssen, unter dem Schlagwort 'Generation Praktikum' in die öffentliche Diskussion. Welche Auswirkungen hat der erschwerte Zugang zur gewünschten Berufstätigkeit für die Betroffenen? Welche Wertansprüche stellen sie und inwiefern sehen sie diese als erfüllt an? Unterscheiden sich Berufseinsteiger zu Beginn des 21. Jahrhunderts in ihren beruflichen Wertorientierungen von solchen vor zwanzig Jahren? Gewinnen für sie angesichts erhöhter Arbeitsmarktrisiken Aspekte materieller Sicherheit gegenüber beruflicher Selbstentfaltung und angenehmer Arbeitsbedingungen an Bedeutung? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Band. Er zeigt, inwiefern eine vergleichbare Arbeitsmarktentwicklung in verschiedenen kulturellen Kontexten mit ähnlichen beruflichen Wertorientierungen einhergeht und wo es interkulturelle Differenzen gibt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Niedriglohnsektor wächst rasant: Frauen im Niedriglohnsektor in Nordrhein-Westfalen (2009)
Zitatform
Kalina, Torsten & Claudia Weinkopf (2009): Niedriglohnsektor wächst rasant. Frauen im Niedriglohnsektor in Nordrhein-Westfalen. (Informationen zum Arbeitsmarkt NRW, Sonderausgabe Januar 2009), Düsseldorf, 23 S.
Abstract
"Frauen stellten im Zeitraum 2004 bis 2007 69,4 Prozent der Niedriglohnbeschäftigten in Nordrhein-Westfalen, obwohl ihr Anteil an den Beschäftigten nach der - in der Auswertung zugrunde gelegten Abgrenzung - nur 49,5 Prozent betrug. In absoluten Zahlen waren damit im Jahresdurchschnitt rund 900.000 Frauen in NRW von Niedriglöhnen betroffen. Ende der 1990er Jahre war gut jede fünfte weibliche Beschäftigte in NRW von Niedriglöhnen betroffen, inzwischen ist es mehr als jede Vierte. Bei den Männern ist demgegenüber 'nur' gut jeder Zehnte betroffen. Dass der Frauenanteil unter den Niedriglohnbeschäftigten in NRW trotzdem leicht zurückgegangen ist, liegt vor allem daran, dass die Zunahme der Niedriglöhne bei Männern in den letzten Jahren besonders stark ausgeprägt war: Ihre Betroffenheit von Niedriglöhnen hat sich gegenüber dem Zeitraum 1996 bis 1999 von 6,1 Prozent auf 11,8 Prozent im Zeitraum 2004 bis 2007 fast verdoppelt. Der auffälligste Unterschied zwischen niedriglohnbeschäftigten Frauen in NRW und Westdeutschland besteht in der Struktur der Betroffenen nach Beschäftigungsform: Während in Westdeutschland jeweils rund ein Drittel der Frauen mit Niedriglöhnen in Vollzeit, sozialversicherungspflichtiger Teilzeit und in Minijobs arbeiten, ist in NRW der Anteil der Vollzeitbeschäftigten mit 26 Prozent deutlich niedriger und der Anteil der Beschäftigten in Minijobs mit fast 43 Prozent erheblich höher. Dies bedeutet, dass bei Frauen in NRW noch häufiger als in Westdeutschland niedrige Stundenlöhne und kurze Arbeitszeiten zusammenkommen, was ihre Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung besonders ungünstig erscheinen lässt. Der Niedriglohnanteil ist unter den gering Qualifizierten mit knapp 42 % deutlich höher als bei Beschäftigten mit Berufsausbildung, unter denen nur etwa jeder Fünfte von Niedriglöhnen betroffen ist. Differenziert nach Alter weisen in NRW die unter 25-Jährigen den weitaus höchsten Niedriglohnanteil auf (obwohl bei der Auswertung Auszubildende ausgeklammert wurden). Dies ist in NRW noch deutlicher ausgeprägt als in Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Review of evidence on the impact of economic downturn on disadvantaged groups (2009)
Zitatform
Stafford, Bruce & Deirdre Duffy (2009): Review of evidence on the impact of economic downturn on disadvantaged groups. (Department for Work and Pensions. Working paper 68), London, 88 S.
Abstract
"This working paper reviews the evidence on the impact of the last three economic recessions on the PSA 8 (indicator 2) disadvantaged groups (that is, disabled people, ethnic minorities, lone parents, people aged 50 and over, the 15 per cent lowest qualified, and those living in the most deprived local authority wards), as well as ex-offenders and the self-employed. Labour market time series data are presented in Chapter 2. The data show that the recessions of the early 1970s, 1980s and 1990s were associated with both rising unemployment and, to a lesser extent, falling employment. For each recession, high levels of unemployment extended well beyond the initial fall in output. Evidence on the impact of previous recessions on disadvantaged groups is discussed in Chapter 3. The public's attitudes towards unemployment and unemployed people are considered in Chapter 4. That rising unemployment creates demands for other public services, notably for local authorities, is outlined in Chapter 5. Chapter 6 summarises the review and presents some possible policy options." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zeitarbeit in Sachsen: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2009)
Sujata, Uwe; Weyh, Antje;Zitatform
Sujata, Uwe & Antje Weyh (2009): Zeitarbeit in Sachsen. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Sachsen 01/2009), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"In letzter Zeit ist die Leiharbeit stärker in das öffentliche Interesse getreten. Viele neue Arbeitsplätze sind in den vergangenen Jahren in der Branche geschaffen worden. Sie hat sich deutlich dynamischer entwickelt als die Gesamtbeschäftigung. Vor diesem Hintergrund wurde die Entwicklung im Zeitraum von 1999 bis 2007 für Sachsen analysiert und mit Ostdeutschland verglichen. Ziel ist es, für die Branche Strukturen auf regionaler Ebene aufzuzeigen. Die Schwerpunkte der Auswertungen liegen in der Gesamtentwicklung, der regionalen Verteilung, der Qualifikation, der Geschlechts- und Altersstruktur. Dabei sind deutliche Unterschiede zwischen der Zeitarbeitsbranche und der Gesamtbeschäftigung zu erkennen. Die Unterschiede zwischen Sachsen und Ostdeutschland sind dagegen relativ gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Rethinking the regulation of vulnerable work in the USA: a sector-based approach (2009)
Zitatform
Weil, David (2009): Rethinking the regulation of vulnerable work in the USA. A sector-based approach. In: Journal of Industrial Relations, Jg. 51, H. 3, S. 411-430. DOI:10.1177/0022185609104842
Abstract
"This article discusses one of the major challenges of US workplace policy: protecting roughly 35m workers who are vulnerable to a variety of major risks in the workplace. After laying out the dimensions of this problem, I show that the vulnerable workforce is concentrated in a subset of sectors with distinctive industry characteristics. Examining how employer organizations relate to one another in these sectors provides insight into some of the causes as well as possible solutions for redressing workforce vulnerability in the US as well as other countries facing similar problems." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Leiharbeit breitet sich rasant aus (2008)
Brenke, Karl; Eichhorst, Werner;Zitatform
Brenke, Karl & Werner Eichhorst (2008): Leiharbeit breitet sich rasant aus. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 75, H. 19, S. 242-252.
Abstract
"Nach der Deregulierung der Arbeitnehmerüberlassung im Rahmen der Hartz-Reformen stieg die Zahl der Leiharbeitnehmer sprunghaft an; seit 2004 hat sie sich fast verdoppelt. Reichlich zwei Prozent aller Arbeitnehmer sind inzwischen in der Zeitarbeitsbranche beschäftigt. Das ist zwar kein großer Anteil, aber derzeit gibt es keinen Hinweis darauf, dass sich das Wachstum abschwächt. Und wie bei den Mini-Jobs handelt es sich auch bei Zeitarbeit um eine Ausbreitung flexiblerer Beschäftigungsverhältnisse auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Die meisten Leiharbeitnehmer werden für einfache Tätigkeiten eingesetzt. Der Anteil der Hilfskräfte hat im Laufe der Zeit noch zugenommen. Aber auch immer mehr Facharbeiter - insbesondere in Metall- und Elektroberufen - sind auf dem Zeitarbeitsmarkt zu finden. Bei den ausgeübten Tätigkeiten handelt es sich meist um solche, die im Allgemeinen von Männern ausgeübt werden. Frauen sind stark unterrepräsentiert. Keine Belege gibt es dafür, dass Zeitarbeit in Gebieten mit überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit besonders stark ausgeprägt ist. Für die Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche ist eine extrem hohe Fluktuation der Mitarbeiter kennzeichnend. Nur zum Teil liegt das an starken saisonalen Schwankungen der Arbeitsnachfrage. Etwa 60 Prozent der ausgeschiedenen Mitarbeiter waren nicht länger als drei Monate bei einem Verleiher beschäftigt; dieser Anteil ist seit mehr als zehn Jahren konstant geblieben. Offensichtlich wechselt ein großer Teil der Leiharbeitnehmer in recht kurzen Zeitabständen von der Beschäftigung in eine Phase ohne Erwerbstätigkeit und wieder zurück." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zeitarbeit in Schleswig-Holstein: aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen (2008)
Zitatform
Buch, Tanja, Niels Janzen & Annekatrin Niebuhr (2008): Zeitarbeit in Schleswig-Holstein. Aktuelle Entwicklungstendenzen und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Nord 05/2008), Kiel, 50 S.
Abstract
"Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des enormen Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch und gerade für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Um für das Land Schleswig-Holstein einen vertieften Kenntnisstand über die Zeitarbeit zu gewinnen, wird die Entwicklung und Struktur der Branche in der vorliegenden Studie einer regionalen Analyse unterzogen, wobei in einem Vergleich mit dem gesamten Bundesgebiet sowie mit anderen Bundesländern spezifische Besonderheiten Schleswig-Holsteins herausgearbeitet werden. In diesem Sinne kann die Untersuchung einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit in Bayern: Entwicklung und Strukturen (2008)
Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Eigenhüller, Lutz (2008): Zeitarbeit in Bayern. Entwicklung und Strukturen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2008), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"Die Zeitarbeit weist sowohl im Hinblick auf ihre Bedeutung als auch auf ihre Struktur ausgeprägte regionale Besonderheiten auf. Angesichts des starken Wachstums der Branche in den vergangenen Jahren ist es aus beschäftigungspolitischer Perspektive somit auch für regionale Arbeitsmärkte von erheblichem Interesse, welche Rolle der Branche zukommt, für welche Tätigkeiten innerhalb der regionalen Wirtschaft eine hohe Nachfrage für den Einsatz von Zeitarbeitskräften besteht und welche Arbeitskräfte über die Arbeitnehmerüberlassung in den Erwerbsprozess integriert sind. Der Bericht untersucht die Entwicklung und Struktur der Zeitarbeit im Bundesland Bayern und seinen Regionen. Im Fokus stehen das Wachstum und das Niveau der Leiharbeit sowie die Strukturmerkmale Qualifikation, Tätigkeiten, Geschlecht, Nationalität und Alter der Zeitarbeitnehmerschaft. Mit dieser Analyse soll die Studie einen Beitrag leisten, aus regionaler Perspektive neue Erkenntnisse über diese stark expandierende Beschäftigungsform zu erlangen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Eigenhüller, Lutz; -
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Was ist gute Arbeit? Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation: Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Berufseinsteigern im Alter zwischen 18 und 34 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung (2008)
Fuchs, Tatjana; Ebert, Andreas;Zitatform
Fuchs, Tatjana & Andreas Ebert (2008): Was ist gute Arbeit? Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation. Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von Berufseinsteigern im Alter zwischen 18 und 34 Jahren mit abgeschlossener Berufsausbildung. Stadtbergen, 81 S.
Abstract
"Im Zentrum der repräsentativen Befragung 'Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation' stehen junge Menschen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren, die mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Die Untersuchung beleuchtet retrospektiv den Übergang an der zweiten Schwelle, d.h. den Übergang nach Abschluss einer Ausbildung oder eines Studiums ins Erwerbsleben. Dabei lag der Forschungsfokus unter anderem auf folgenden Fragen:
- Mit welcher Art von Beschäftigungsverhältnis oder Praktika werden ausgebildete Berufseinsteiger konfrontiert?
- Welche Erfahrungen machen ausgebildete Berufseinsteiger in den verschiedenen Beschäftigungsverhältnissen und wie bewerten sie diese?
- Wie häufig wurde der Berufseinstieg durch Arbeitslosigkeitsphasen unterbrochen?
- Wie häufig zeigen sich relativ 'glatte' Übergänge in ein unbefristetes Vollzeitarbeitsverhältnis (ein so genanntes Normalarbeitsverhältnis)?
- Wie wird der Berufseinstieg rückblickend insgesamt beurteilt und welche Anregungen und Anforderungen werden formuliert?" (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine Kurzfassung. -
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Neue Selbstständigkeit: Anforderungen, Ressourcen und Beanspruchungsfolgen bei neuen Formen der Wissensarbeit (2008)
Gerlmaier, Anja;Zitatform
Gerlmaier, Anja (2008): Neue Selbstständigkeit. Anforderungen, Ressourcen und Beanspruchungsfolgen bei neuen Formen der Wissensarbeit. Saarbrücken: VDM Verlag Dr. Müller, 305 S.
Abstract
"Intrapreneurship, Freelancing oder Neue Selbstständigkeit: Flexible Formen der Arbeit mit hohen Freiheits- und Selbstorganisationsanteilen haben in der letzten Jahren insbesondere in der Wissensökonomie an Bedeutung gewonnen. Sie stellen an immer mehr Beschäftigte die Anforderung, nicht mehr nur Anordnungen effizient auszuführen, sondern unter unternehmerischen Prämissen zu denken und zu handeln. Wer sind diese 'Neuen Selbstständigen'? Wie sehen die Arbeits- und Leistungsbedingungen dieses neuartigen Beschäftigtentypus aus? Die Autorin gibt einführend einen Einblick in die Veränderungen der Arbeitswelt im Informationszeitalter. Sie beschreibt die verschiedenen Konzepte und Erscheinungsformen Neuer Selbstständigkeit und analysiert darauf aufbauend aus einer arbeitswissenschaftlichen Perspektive die besonderen Anforderungs- und Ressourcenlagen sowie die gesundheitlichen Folgewirkungen dieser neuen Form der Arbeit. Basis der Analyse bildet eine Studie mit 224 IT-Spezialisten, wobei Intrapreneure und Freelancer mit einem eher traditionellen Typus der Wissensarbeit (Administratoren im Rechenzentrum) vergleichend untersucht werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Field of study and flexible work: a comparison between Germany and the UK (2008)
Zitatform
Giesecke, Johannes & Steffen Schindler (2008): Field of study and flexible work. A comparison between Germany and the UK. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 49, H. 4/5, S. 283-304. DOI:10.1177/0020715208093078
Abstract
"In this article, the relationship between study programs in higher education and the risk of holding a temporary contract is investigated in a comparative perspective. We find that the effects fields of study have on the type of contract can be better explained by their link to occupational positions than by field specificity differentials. Furthermore, fields of study are more important in explaining the individual risk of holding a temporary contract in the German rather than in the UK labor market. This may be attributable to the higher degree of standardization of the German educational system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Hochschulabsolventen in der Grauzone des Arbeitsmarktes?: Mythos Generation Praktikum. Abschlussbericht des Projekts "Generation Praktikum"? Prekäre Beschäftigungsformen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen (2008)
Grühn, Dieter; Hecht, Heidemarie;Zitatform
Grühn, Dieter & Heidemarie Hecht (2008): Hochschulabsolventen in der Grauzone des Arbeitsmarktes? Mythos Generation Praktikum. Abschlussbericht des Projekts "Generation Praktikum"? Prekäre Beschäftigungsformen von Hochschulabsolventinnen und -absolventen. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 157), Düsseldorf, 69 S.
Abstract
"Praktika nach dem Studium sind zu einer Form der Übergangsarbeitslosigkeit von Hochschulabsolventen geworden. Gleichwohl ist die in den Medien mit den Schlagwörtern 'Generation Praktikum' suggerierte Vorstellung falsch, eine ganze Generation von Hochschulabsolventen absolviere nach dem Ende des Studiums ein Praktikum nach dem anderen, durchlaufe also eine fast Endlosschleife von Praktika. Wir sprechen daher im Untertitel des Abschlussberichts des Forschungsprojekts vom 'Mythos Generation Praktikum'. Das heißt jedoch nicht, dass es das Phänomen 'Praktika nach dem Studium' nicht gibt: etwa 40 Prozent der von uns befragten jungen Akademiker haben nach dem Studium ein (oder mehrere) Praktika absolviert. Dabei wurde nur etwa die Hälfte der Praktikanten bezahlt. Ansonsten beurteilen die Absolventen die Praktika nach Abschluss des Studiums relativ 'gelassen'. Sie sehen in ihnen eine Möglichkeit, zusätzliche Qualifikationen zu erwerben und Kontakte für den Einstieg in den Beruf zu knüpfen. Mehr als ein Drittel schafft diesen Einstieg über ein Praktikum. In der Studie wird jedoch nicht nur ausführlich auf die Praktika eingegangen, sondern auch die Phase der Berufseinmündung insgesamt betrachtet. So haben ein Jahr nach Studierende 93 Prozent der Absolventen eine erste Beschäftigung gefunden bzw. sich selbständig gemacht oder sind freiberuflich tätig. Und nach dreieinhalb Jahren sind nur noch vier Prozent der Absolventen arbeitslos. Hinter diesem positiven Bild versteckt sich jedoch für viele Absolventen eine recht unruhige, durch häufigen Wechsel des Erwerbstatus gekennzeichnete Phase. Gleichwohl sind sich die Jungakademiker bewusst, dass sie als 'Studierte' anderen Qualifikationsgruppen gegenüber privilegiert sind: 70 Prozent der befragten Absolventen schauen optimistisch in ihre berufliche Zukunft und nur ein Zehntel ist eher pessimistisch." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Auf Umwegen zum ersten Job: Der Berufseinstieg fällt Geisteswissenschaftlern besonders schwer (2008)
Haak, Carroll; Rasner, Anika;Zitatform
Haak, Carroll & Anika Rasner (2008): Auf Umwegen zum ersten Job: Der Berufseinstieg fällt Geisteswissenschaftlern besonders schwer. In: WZB-Mitteilungen H. 119, S. 32-34.
Abstract
"Geisteswissenschaftler müssen länger suchen und mehr Umwege in Kauf nehmen, bis sie ihre erste reguläre abhängige Beschäftigung finden. Das unterscheidet sie von den Absolventen der Ingenieur-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. In den ersten fünf Jahren nach Studienabschluss wechseln Geisteswissenschaftler besonders häufig zwischen verschiedenen Erwerbsformen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Prekarität als Normalität: von der Festanstellung zur permanenten Erwerbsunsicherheit (2008)
Zitatform
Hürtgen, Stefanie (2008): Prekarität als Normalität. Von der Festanstellung zur permanenten Erwerbsunsicherheit. In: Blätter für deutsche und internationale Politik, Jg. 53, H. 4, S. 113-119.
Abstract
Der Autor stellt angesichts der Ankündigungen von Massenentlassungen durch Großkonzerne wie BMW, Henkel, Siemens oder Nokia, die hohe Gewinne erzielen, die Frage, ob diese eine Wende der Beschäftigungspolitik markieren, indem sie die Unsicherheit des Arbeitsplatzes auch in die sogenannten 'Kernbelegschaften' tragen. Auf der Basis einer vergleichenden Darlegung der Thesen von Pierre Bourdieu, Robert Castel und Klaus Dörre kommt er zu dem Schluss, das eine Unterscheidung zwischen 'prekärer' und 'normaler' Beschäftigung nicht mehr einer Realität entspricht, in der anstelle der Prekarisierung von Randgruppen die 'systematische Unsicherheit' im Erwerbsleben insgesamt getreten ist. Er diskutiert die sich daraus ergebenden Folgen für die gewerkschaftliche Politik, die die Unsicherheit von Lohnabhängigen 'als solche' ins Zentrum rücken müsse. Es geht darum, eine soziale Sicherheit zu fordern und zu erstreiten, die unabhängig vom jeweiligen Erwerbsstatus gelten muss. Soziale Sicherheit würde ein damit verbundenes 'gutes Leben' nicht mehr als legitime Folge von Erwerbstätigkeit begreifen, sondern dieses 'gute Leben' selbst als Voraussetzung für einen Anspruch auf die gemeinsame Gestaltung von Gesellschaftlichkeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Does marginal employment substitute regular employment?: a heterogeneous dynamic labor demand approach for Germany (2008)
Zitatform
Jacobi, Lena & Sandra Schaffner (2008): Does marginal employment substitute regular employment? A heterogeneous dynamic labor demand approach for Germany. (Ruhr economic papers 56), Essen, 38 S.
Abstract
"Hier wird der Frage nachgegangen, ob die Beziehungen zwischen sozialversicherungspflichtiger und insbesondere Teilzeitbeschäftigung nach deren Reform im Jahr 2003 substitutional sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland: Sprungbrett oder Sackgasse? (2008)
Kalina, Thorsten;Zitatform
Kalina, Thorsten (2008): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. Sprungbrett oder Sackgasse? In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 17, H. 1, S. 21-37. DOI:10.1515/arbeit-2008-0104
Abstract
"Seit Mitte der neunziger Jahre ist die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland stark gestiegen. Im europäischen Vergleich hat Deutschland mittlerweile einen der höchsten Werte unter den kontinentaleuropäischen Ländern. Gleichzeitig ist die Aufstiegsmobilität aus dem Niedriglohnbereich in besser bezahlte Tätigkeiten zurückgegangen. Besonders für gering Qualifizierte, Frauen und Ältere sind die Chancen, ihr Einkommen zu verbessern, erheblich schlechter als für hoch qualifizierte Beschäftigte. Das Ausmaß der Niedriglohnbeschäftigung und die Aufstiegschancen aus dem Niedriglohnbereich sind politisch hoch relevant, da gerade das Argument, dass Niedriglohnjobs gute Möglichkeiten bieten würden, in besser bezahlte Tätigkeiten aufzusteigen, häufig genutzt wird, um eine Ausweitung von Niedriglöhnen zu rechtfertigen. Die in dem Artikel vorgestellte Untersuchung basiert auf Datensätzen der Bundesagentur für Arbeit und dem Sozio-ökonomischen Panel. Neben der Entwicklung der Niedriglohnbeschäftigung und der Aufstiegsmobilität in den letzten 20 Jahren werden die Aufstiegsperspektiven aus dem Niedriglohnbereich nach Beschäftigtenmerkmalen differenziert untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Konzentriert sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland auf atypisch Beschäftigte? (2008)
Zitatform
Kalina, Thorsten & Claudia Weinkopf (2008): Konzentriert sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland auf atypisch Beschäftigte? In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 4, S. 447-469.
Abstract
"In diesem Beitrag wird anhand von quantitativen Auswertungen auf der Basis des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und Ergebnissen von qualitativen Interviews in Betrieben in verschiedenen Branchen der Frage nachgegangen, inwieweit sich die steigende Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (auf Stundenbasis unterhalb von zwei Dritteln des Medianlohnes) auf Personen in atypischer Beschäftigung konzentriert. Unsere Analyse zeigt, dass vor allem Beschäftigte in Minijobs, aber auch Zeitarbeitskräfte und befristet Beschäftigte überproportional häufig für niedrige Stundenlöhne arbeiten, während der Niedriglohnanteil unter sozialversicherungspflichtig Teilzeitbeschäftigten nur leicht über dem Durchschnitt liegt. Unter allen Niedriglohnbeschäftigten in Deutschland waren 2006 rund zwei Drittel atypisch beschäftigt (ohne Doppelzählungen) und damit deutlich mehr als noch 1995 (knapp 49 %). Allerdings konzentriert sich die Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland nicht auf atypisch Beschäftigte oder besondere Personengruppen wie formal gering Qualifizierte oder Jüngere. Vielmehr sind von den steigenden Niedriglohnanteilen in Deutschland seit Mitte der 1990er Jahre zunehmend auch Vollzeitbeschäftigte, Personen mit abgeschlossener Berufsausbildung und aus den mittleren Altersgruppen (25 bis 54 Jahre) betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Part-time work and involuntary part-time work in the private service sector in Finland (2008)
Kauhanen, Merja;Zitatform
Kauhanen, Merja (2008): Part-time work and involuntary part-time work in the private service sector in Finland. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 29, H. 2, S. 217-248. DOI:10.1177/0143831X07088542
Abstract
"This article deals with part-time work and involuntary part-time work in four private service sectors in Finland from the employee's perspective and examining the employers' reasons for using part-time work. According to statistical analyses, women, young people and low-skilled workers have a greater probability of working as part-timers. Temporary and on-call workers also have a higher probability of working as part-timers than permanent workers do. The sector and the size of the firm also influence part-time working. As for involuntary part-time working women, the middle-aged and those with low education have a higher probability of working as involuntary part-timers. Not surprisingly, a larger share of involuntary part-timers would like to work more hours and also search for a new job. They have fewer other sources of income than all the part-timers. The involuntariness of part-time work is also related to the subsistence this kind of work can provide. Employers see reasons of cost and profitability and the peaks in the need for labour as important reasons for using part-time work, which may also prevent the workers' wishes concerning working hours and the part-time work that firms can offer from coinciding." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Beschäftigungssituation von wissenschaftlichem Nachwuchs (2008)
Klecha, Stephan; Jung, Petra Maria; Möbus, Frank; Krumbein, Wolfgang; Neis, Matthias; Dörre, Klaus; Reimer, Melanie; Birsl, Ursula;Zitatform
Klecha, Stephan & Wolfgang Krumbein (Hrsg.) (2008): Die Beschäftigungssituation von wissenschaftlichem Nachwuchs. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 143 S.
Abstract
"Reguläre Arbeitsverhältnisse spielen im Wissenschaftsbereich keine dominierende Rolle und sind eher als Ausnahme zu betrachten. Die Quote von befristeten Verträgen sowie von Teilzeitverträgen ist überhaus hoch und viel eher als Norm anzusehen. Die Autoren des vorliegenden Bandes gehen der Frage nach, ob das Abweichen von Normalarbeitsverhältnissen und die Formen atypischer Beschäftigung bei wissenschaftlichen Mitarbeitern als prekäre Beschäftigungsformen zu problematisieren sind. Ausgehend von der theoretischen Konstruktion des Begriffs Prekarität stellen sie die Ergebnisse einer Studie des Instituts für Regionalforschung der Universität Göttingen vor und vertiefen diese durch zusätzliche Ausblicke auf die untersuchten Fächer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhalt:
Petra Maria Jung: Geleitwort (7-8);
Stephan Klecha, Wolfgang Krumbein: Vorwort (9-12);
Stephan Klecha, Melanie Reimer: Wissenschaft als besonderer Arbeitsmarkt (13-87);
Ursula Birsl: Das Alles-oder-Nichts-Prinzip (89-120);
Frank Möbus: "Lasciate ogni speranza" (121-126);
Klaus Dörre, Matthias Neis: Forschendes Prekariat? (127-142). -
Literaturhinweis
Auf Umwegen in den Beruf: Destandardisierte und prekäre Beschäftigung von Jugendlichen an der zweiten Schwelle: eine Auswertung empirischer Befunde (2008)
Kock, Klaus;Zitatform
Kock, Klaus (2008): Auf Umwegen in den Beruf: Destandardisierte und prekäre Beschäftigung von Jugendlichen an der zweiten Schwelle. Eine Auswertung empirischer Befunde. (Beiträge aus der Forschung / Sozialforschungsstelle Dortmund 162), Dortmund, 102 S.
Abstract
Die Studie untersucht, ob der Übergang von der Ausbildung in den Beruf einer Destandardisierung unterliegt und ob die Beschäftigung von Jugendlichen im Anschluss an ihre Ausbildung als prekär bezeichnet werden kann. Hierzu werden unterschiedliche quantitative und qualitative Datenquellen ausgewertet. Es wird analysiert, ob und inwieweit der als Standard geltende Übergang, die Übernahme der Ausbildungsabsolventen durch den Ausbildungsbetrieb, heute noch trägt. Untersuchungen über den Erwerbsstatus Jugendlicher in den ersten Jahren nach der Berufsausbildung werden referiert. Es wird der Frage nachgegangen, inwieweit Absolventen einer beruflichen Ausbildung vor der Aufnahme einer Berufstätigkeit Praktika absolvieren und inwieweit diese Warteschleifen darstellen oder den beruflichen Einstieg fördern. Weiterhin wird Mobilität in Form von Betriebs-, Berufs- und Ortswechseln von Ausbildungsabsolventen zur Vermeidung von Arbeitslosigkeit und unterwertiger Beschäftigung thematisiert. Außerdem wird analysiert, ob atypische Beschäftigungsverhältnisse (befristete Beschäftigung, Leiharbeit, Teilzeitbeschäftigung, Minijobs, Arbeit zum Niedriglohn und Solo-Selbständigkeit) Möglichkeiten zum Einstieg in eine geregelte Berufstätigkeit darstellen. Insgesamt wird das Bild einer Generation von Ausbildungsabsolventen gezeichnet, 'die zwar keineswegs einer generellen Prekarisierung unterliegen, aber doch z.T. auf längeren und risikoreicheren Umwegen erheblich mehr Anstrengungen als ihre Vorgängergenerationen darauf verwenden (müssen), einen ihrer Ausbildung angemessenen beruflichen Status einzunehmen'. (IAB)
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Literaturhinweis
Subjektivierung von Arbeit und qualifizierte Teilzeitbeschäftigung: eine arbeitssoziologische Analyse unter dem Blickwinkel anerkennungstheoretischer Erkenntnisse (2008)
Kutz, Julia;Zitatform
Kutz, Julia (2008): Subjektivierung von Arbeit und qualifizierte Teilzeitbeschäftigung. Eine arbeitssoziologische Analyse unter dem Blickwinkel anerkennungstheoretischer Erkenntnisse. Hagen, 296 S.
Abstract
Die arbeitssoziologische Dissertation zum Strukturwandel der Erwerbsarbeit setzt sich unter anerkennungstheoretischem Blickwinkel mit dem Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument 'qualifizierte Teilzeitbeschäftigung' auseinander. Ausgangspunkt der Untersuchung ist die Vermutung, dass qualifizierte Teilzeitbeschäftigung ein geeignetes Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument ist, um sowohl den steigenden Anforderungen der Unternehmen (durch die Subjektivierung von Arbeit) als auch den Ansprüchen der Beschäftigten nach mehr Arbeits- und Lebensqualität, Selbstverwirklichung und Autonomie entgegenzukommen. Die Kernthese der Dissertation lautet: Durch die Verschiebung der Anerkennungsmodi ('weg' von Würdigung, 'hin' zu Bewunderung) hat qualifizierte Teilzeitbeschäftigung bessere Anerkennungs- und Realisationschancen. Detaillierte Analysen von qualifizierter Teilzeitbeschäftigung unter anerkennungstheoretischem und subjektzentriertem Blickwinkel sowie die Auswertungen der empirischen Befunde zur aktuellen Situation von qualifizierter Teilzeitbeschäftigung ergeben jedoch, dass die Ausgangsthese der Dissertation deutlich relativiert und ergänzt werden muss. Die Folgen der veränderten Anerkennungsverhältnisse für qualifizierte Teilzeitbeschäftigung können 'den anerkennungstheoretischen, subjektzentrierten Zugang beibehaltend, nicht losgelöst von einer Vielzahl an unterschiedlichen, interdependierenden Einflussfaktoren gesehen werden. Insgesamt wird qualifizierter Teilzeitbeschäftigung trotz der Relativierung der optimistischen Ausgangsthesen weiterhin das Potenzial zugesprochen, ein geeignetes Arbeitszeitflexibilisierungsinstrument zu sein, um die Ansprüche und Anforderungen sämtlicher Beteiligten einander ein Stück weit anzunähern. (IAB)
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Literaturhinweis
Young people in jobs without training (2008)
Zitatform
Maguire, Sue, Prue Huddleston, Jo Thompson & Christine Hirst (2008): Young people in jobs without training. (ESRC research report), Coventry, 8 S.
Abstract
"In policy terms, the Jobs without Training (JWT) group includes young people who are in full-time work and not in receipt of training which reaches the standard of an NVQ level 2 (or above) qualification. A central theme of the research was to determine the extent to which young people in the JWT category are in dead end jobs or do, on the contrary, access training activity (despite it falling below the level 2 required standard) and to capture perceptions about early labour market entry. At the time of planning the research, it was intended that the findings would also help to inform the implementation of a government policy initiative, the Learning Agreement pilot (LAP), which was running for two years from April 2006 and has subsequently been extended until April 2009. The LAP is charged with encouraging young people in jobs without training to re-engage with formal learning. However, the policy agenda has quickly accelerated into plans to raise the participation age (RPA), which will include all 17 year olds in some form of compulsory post-16 learning or training from 2013 and all 18 year olds from 2015. If this policy ambition is to be achieved a range of learning and training options will need to be developed, which are both attractive and available to young people in the JWT group and their employers. This is dependent upon enhancing our current understanding of their needs, interests and aspirations and improving the education and training 'offer'. The results of this study will help to inform academic and policy debate in relation to recent policy developments and at the same time, create a better awareness about young entrants to the labour market and their employers." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Zeitarbeit 2006: Ergebnisse der EU-weiten Arbeitskräfteerhebung (2008)
Puch, Katharina;Zitatform
Puch, Katharina (2008): Zeitarbeit 2006. Ergebnisse der EU-weiten Arbeitskräfteerhebung. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 298-301.
Abstract
"Auf dem Arbeitsmarkt haben sich in den vergangenen Jahren tief greifende Veränderungen vollzogen. Neben dem klassischen 'Normalarbeitsverhältnis' in Form einer abhängigen Beschäftigung von unbefristeter Dauer ist eine Vielzahl anderer Beschäftigungsformen zu beobachten. Insbesondere der Bereich der Arbeitnehmerüberlassung, auch 'Zeitarbeit' oder 'Leiharbeit' genannt, hat in den letzten Jahren, infolge der deregulierenden Neugestaltung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) ab 2003, an Bedeutung gewonnen. Der Beitrag liefert Zahlen zur Zeitarbeit, die in der im Mikrozensus integrierten Arbeitskräfte-Erhebung der Europäischen Union (EU) 2006 erstmals mittels einer eigenen Frage erfasst wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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