Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Macroeconomic effects of short-term training measures on the matching process in Western Germany (2006)
Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher;Zitatform
Hujer, Reinhard & Christopher Zeiss (2006): Macroeconomic effects of short-term training measures on the matching process in Western Germany. (IZA discussion paper 2489), Bonn, 20 S.
Abstract
"This paper investigates the macroeconomic effects of short term training measures on the matching processes in West Germany. The empirical analysis is based on regional data for local employment office districts for the period from January 2003 to December 2004. The empirical model relies on a dynamic version of a matching function augmented by short term training measures. In order to obtain consistent estimates in the presence of a dynamic panel data model and endogenous regressors, GMM estimation methods are applied." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Kombilohn in Hamburg: Befristete Lohnsubventionen mit nachhaltigem Erfolg (2006)
Zitatform
Jirjahn, Uwe, Christian Pfeifer, Georgi Tsertsvadze & Susanne Koch (2006): Kombilohn in Hamburg: Befristete Lohnsubventionen mit nachhaltigem Erfolg. (IAB-Kurzbericht 20/2006), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"In Hamburg wird ein befristetes und auf Langzeitarbeitslose ausgerichtetes Kombilohn-Modell bereits seit 2002 erfolgreich eingesetzt. Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden dabei gleichermaßen gefördert; die transparente und einfache Ausgestaltung erhöhen ebenfalls die Akzeptanz des Instruments. Neben der durchgängig hohen Inanspruchnahme konnte nun auch ein nachhaltiger Beschäftigungseffekt auf die Teilnehmer empirisch nachgewiesen werden. Der Vergleich mit geeigneten Kontrollgruppen zeigt, dass Kombilohn-Teilnehmer bessere Wiedereingliederungschancen haben. Das gilt selbst dann, wenn die Maßnahme vorzeitig abgebrochen wird. Allerdings ist der Erfolg bei Teilnehmern, die bis zum Ende durchhalten, noch deutlich größer. Die positiven Beschäftigungseffekte einer Teilnahme konnten auch bei Teilzeitbeschäftigten und Zeitarbeitern festgestellt werden. Eine maßnahmebegleitende Qualifizierung - die allerdings selten genutzt wird - erhöht den Eingliederungserfolg zusätzlich. Auch wenn regionale Erfahrungen nicht uneingeschränkt übertragbar sind, liefert diese Untersuchung doch wichtige Hinweise für den flächendeckenden Einsatz befristeter Kombilöhne." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Teilnahmeeffekt auf den Wiedereingliederungserfolg von übernommenen und nicht übernommenen Teilnehmern
- Wiedereingliederungserfolg von Teilnehmern am Kombilohn im Vergleich zu Nichtteilnehmern
- Teilnahmeeffekt auf den Wiedereingliederungserfolg von teilzeit- und vollzeitbeschäftigten Teilnehmern
- Teilnahmeeffekt auf den Wiedereingliederungserfolg bei Abbrechern und Nichtabbrechern
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Literaturhinweis
Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung (2006)
Zitatform
Jirjahn, Uwe, Christian Pfeifer & Georgi Tsertsvadze (2006): Mikroökonomische Beschäftigungseffekte des Hamburger Modells zur Beschäftigungsförderung. (IAB-Discussion Paper 25/2006), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Das Hamburger Modell zur Beschäftigungsförderung zielt darauf ab, Arbeitslose mit geringen Verdienstmöglichkeiten und schlechten Arbeitsmarktchancen durch zeitlich befristete Zuschüsse, die sowohl den Teilnehmern an der Maßnahme als auch den Arbeitgebern gewährt werden, in den regulären Arbeitsmarkt zu integrieren. Der Beitrag vergleicht auf der Basis eines Propensity Score Matching den Arbeitsmarkterfolg von Arbeitslosen, die eine Förderung erhalten haben, mit dem Arbeitsmarkterfolg derjenigen, die keine Förderung erhalten haben. Die Ergebnisse sprechen für einen über den Förderungszeitraum anhaltenden Beschäftigungseffekt des Hamburger Kombilohnmodells. Eine mögliche Erklärung für diesen längerfristigen positiven Arbeitsmarkteffekt der temporären Zuschüsse könnte darin bestehen, dass die Teilnehmer während der Maßnahme zusätzliche Erfahrungen sammeln und ihre Produktivität steigt. Eine zweite Erklärung besteht darin, dass durch die Zuschüsse die auf der Arbeitnehmer- und auf der Arbeitgeberseite anfallenden Fixkosten, die mit dem Beschäftigungsverhältnis verbunden sind, effektiv gesenkt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderung mit dem Einstiegsgeld nach § 29 SGB II: erste Befunde zur Implementation und Deskription (2006)
Zitatform
Noll, Susanne, Joachim Wolff & Anton Nivorozhkin (2006): Förderung mit dem Einstiegsgeld nach § 29 SGB II. Erste Befunde zur Implementation und Deskription. (IAB-Forschungsbericht 23/2006), Nürnberg, 39 S.
Abstract
"Mit der Einführung des Sozialgesetzbuches (SGB) II wurde das Einstiegsgeld (§ 29 SGB II) geschaffen. Durch dieses Instrument können arbeitslose erwerbsfähige Hilfebedürftige bei der Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung oder selbständigen Tätigkeit zum Vollerwerb finanziell unterstützt werden. Der Bericht befasst sich mit der institutionellen Ausgestaltung und Umsetzung der Förderung sowie den Teilnehmerstrukturen. Durch Einstiegsgeld werden im Vergleich zu anderen aktiven arbeitsmarktpolitischen Instrumenten bislang nur wenige bedürftige Personen gefördert (rund 20.000 Eintritte in 2005). In Westdeutschland überwiegt dabei die Gründungsförderung. In Ostdeutschland spielt auch die 'Kombilohnvariante' eine Rolle. Es gibt viele mögliche Erklärungen für die geringe Zahl der Förderfälle: Arbeitslosengeld II-Empfänger müssen womöglich zum Teil erst durch andere Maßnahmen an den Arbeitsmarkt herangeführt werden, bevor eine Einstiegsgeldförderung effektiv wäre. Die Förderbeträge könnten zu niedrig sein, damit sie das Risiko eines Start-Ups wagen. Ein geringes Angebot an Vollzeitstellen im Niedriglohnbereich mag die niedrige Anzahl der Kombilohnförderungen (weniger als 15 Prozent der Eintritte in 2005) erklären. Viele weitere Ursachen sind denkbar. Die Teilnehmerstrukturen zeigen, dass einige Gruppen mit besonderen Vermittlungshemmnissen (wie Ältere ab 50 Jahre und Geringqualifizierte) in beiden Fördervarianten unterproportional vertreten sind. Dies mag für die Gründungsförderung daran liegen, dass Gründungsvorhaben bei arbeitsmarktnahen Personen mehr Aussicht auf Erfolg haben. Dennoch hat beispielsweise die Hartz-Evaluation gezeigt, dass einige arbeitsmarktferne Gruppen durch die Gründungsförderung des SGB III ihre Arbeitsmarktchancen stärker verbessern als arbeitsmarktnahe Personen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Microeconometric evaluation of selected ESF-funded ALMP-programmes (2006)
Reinowski, Eva; Schultz, Birgit;Zitatform
Reinowski, Eva & Birgit Schultz (2006): Microeconometric evaluation of selected ESF-funded ALMP-programmes. (IWH-Diskussionspapiere 2006,17), Halle, 22 S.
Abstract
"The study evaluates different ESF-funded labour market programmes by comparing the labour market status at different points in time after the treatment. In order to solve the selection problem we employ a standard matching algorithm with a multi-dimensional distance measure. The effects of the analyzed programmes (wage subsidies, start-up subsidies and qualification measures for recipients of social welfare) are very heterogeneous. It can be observed that the direct integration into the regular labour market provides an advantage for the supported individuals. Its lasting effects, however, strongly depend on the group of persons being supported, the type of treatment and the employers' financial share." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds in Deutschland in der Förderperiode 2000-2006, EPPD Ziel 3: Aktualisierung der Halbzeitbewertung. Endbericht, Dezember 2005. Forschungsprojekt (2006)
Ronning, Gerd;Zitatform
Ronning, Gerd (2006): Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Europäischen Sozialfonds in Deutschland in der Förderperiode 2000-2006, EPPD Ziel 3. Aktualisierung der Halbzeitbewertung. Endbericht, Dezember 2005. Forschungsprojekt. (RWI-Projektberichte), Essen, 413 S.
Abstract
Ein Schwerpunkt der Aktualisierung der Halbzeitbewertung des Europäische Sozialfonds (ESF) liegt zum einen in der Untersuchung des Impulses und Beitrags, den die nationale Arbeitsmarktpolitik durch den ESF erhält: Der eigenständige und originäre Beitrag des ESF zur Arbeitsmarktförderung in Deutschland und seine Schwerpunkte sowohl in der Bundes- wie auch der Länderförderung in Abgrenzung zur nationalen Arbeitsmarktpolitik werden untersucht. Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf der Wirksamkeit der Förderung, vor allem hinsichtlich der Integration der Geförderten in Folge der ESF-Förderung zusätzlich in den ersten Arbeitsmarkt. Es zeigt sich, dass der ESF trotz einem veränderten arbeitsmarktpolitischen Umfeld infolge der Hartz-Reformen eine erhebliche Bedeutung als originäre Ergänzung der nationalen Politik in Deutschland besitzt. Die ESF-geförderte Vollzeitqualfizierung von Arbeitssuchenden und Arbeitslosen hat sich als sinnvolle und wirksame Ergänzung zur Qualifizierung im Rahmen der Regelförderung erwiesen. Auch für die Berufsorientierung und Berufsvorbereitung von Jugendlichen sowie für berufsbegleitende Qualifizierungsmaßnahmen zeigen sich positive Nettoeffekte der Förderung. Für die Qualifizierung im Rahmen geförderter Beschäftigung wurden allerdings geringe Integrationsquoten in den ungeförderten Arbeitsmarkt ermittelt. Obwohl sich hinsichtlich der Wirksamkeit der Existenzgründerförderung keine statistisch signifikanten Effekte ergeben, wird die Konzentration auf Gründungsseminare und Coachings zur längerfristigen Stabilisierung von Gründungen empfohlen. Aus der Analyse werden drei zukünftige Betätigungsfelder des ESF abegleitet: Die berufliche Integration benachteiligter Personengruppen, die 'Anpassung der Geförderten an die wissensbasierte Ökonomie' sowie die 'Förderung des Unternehmergeistes und der unternehmerischen Initiative'. (IAB)
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Literaturhinweis
Das SGB II - neue Aufgaben für die Wirkungsforschung (2005)
Zitatform
Brinkmann, Christian, Helmut Rudolph & Gesine Stephan (2005): Das SGB II - neue Aufgaben für die Wirkungsforschung. In: IAB-Forum H. 1, S. 43.
Abstract
Durch das zweite Buch des Sozialgesetzbuches werden ab 1. Januar 2005 Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe zu einer einheitlichen Grundsicherung für Arbeitslose zusammengeführt. Der Gesetzgeber hat diese Reform des Sozialsystems mit Forschungsaufträgen verbunden. Das IAB soll dabei die Eingliederungsleistungen und die Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes evaluieren. In dem Beitrag werden die zentralen Forschungsaufgaben des IAB kurz vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale: Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit (2005)
Bröker, Andreas H.; Schönig, Werner;Zitatform
Bröker, Andreas H. & Werner Schönig (2005): Marktzugänge von Langzeitarbeitslosen trotz vermittlungshemmender Merkmale. Detailergebnisse zum beruflichen Re-Integrationserfolg und zur fiskalischen Effizienz gemeinsamer Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 112 S.
Abstract
"Die Vergleichsgruppenanalyse zu Kosten und Nutzen, ein Modellprojekt im Rahmen des bundesweiten Netzwerks BIK - Beschäftigungsförderung in Kommunen, hatte exemplarisch nachgewiesen, dass sich bei Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen eine gemeinsame Beschäftigungsförderung von Kommunen und Agenturen für Arbeit erfolgreich und lohnenswert für beide Seiten gestalten kann. Diese Nachfolgeuntersuchung wertet die vorhandene Datenbasis in vertiefter Form aus und geht der Frage nach, inwieweit einzelne vermittlungshemmende Merkmale wie z.B. Langzeitarbeitslosigkeit, Alter, gesundheitliche Einschränkungen, Verschuldung oder geringe Qualifikation den Marktzugang von Arbeitslosen erschweren. Zu den überraschenden Untersuchungsergebnissen gehört, dass sich bei einem adäquaten Qualitätsniveau der Beschäftigungsförderungen keines der Vermittlungshemmnisse als grundsätzlich unüberwindbar darstellt. Mit adressatenspezifischen Maßnahmen können selbst für Personen, die nach Aktenlage als kaum noch re-integrierbar gelten, Marktzugänge und Verbesserungen der Arbeitsmarktnähe erzielt werden. Gleichzeitig bringt die Studie exemplarische Nachweise, dass durch diese Art des Förderns und Forderns sowohl Teilnehmerzufriedenheit als auch positive fiskalische Effekte erreichbar sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
What works for whom?: an analysis of active labour market programmes in Norway (2005)
Zitatform
Dahl, Espen & Thomas Lorentzen (2005): What works for whom? An analysis of active labour market programmes in Norway. In: International journal of social welfare, Jg. 14, H. 2, S. 86-98.
Abstract
"This article examines whether some active labour market programmes (ALMP) targeted at social assistance recipients are more effective for some groups than for others in increasing self-sufficiency, i.e. gross earnings. The study focuses on the interaction between two types of programmes - employment programmes and training programmes - and the social characteristics of the participants. The data are derived from the pool of the entire population of social assistance recipients registered in Norway in 1995. The study adopts a quasi-experimental design. To handle selection bias, a matching procedure based on a propensity score approach is applied. Training programmes yield positive outcomes overall and for subgroups, whereas employment programmes produce no significant effects overall. However, for employment programmes there is an interaction effect between the likelihood of participation and outcome: beneficiaries with social characteristics (e.g. age, education, work experience) that are associated with a medium chance of participating experience a positive and significant increase in earnings. For those with lower and higher chances, the effect is negative. This points to the importance of conducting stratified analyses in effect evaluations. Thus, the results are also likely to be more relevant to policy makers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramme CAST und Mainzer Modell (2005)
Zitatform
Kaltenborn, Bruno, Gerhard Krug, Helmut Rudolph, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2005): Evaluierung der arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramme CAST und Mainzer Modell. (Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Forschungsbericht 552), Berlin, 80 S.
Abstract
Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms CAST (Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten) wurden seit Mitte des Jahres 2000 auf Initiative des nationalen Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit zwei unterschiedliche Fördermodelle erprobt, die darauf abzielten, die Beschäftigung im Niedriglohnbereich auszuweiten und die Integrationschancen insbesondere von gering Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Letztlich ist die Inanspruchnahme beider Förderkonzepte trotz zahlreicher Veränderungen der Konditionen, die darauf abzielten, die Nutzung der Förderung attraktiver zu gestalten, deutlich hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück geblieben. Dies gilt insbesondere für das SGI-Modell, dessen Erprobung im Saarland und Teilen Sachsens aufgrund der geringen Inanspruchnahme sogar vorzeitig eingestellt wurde. Die Inanspruchnahme des Mainzer Modells war während der regional begrenzten Erprobung in ausgewählten Arbeitsamtsbezirken in Rheinland-Pfalz und Brandenburg ausgeprägter. Dessen Erprobung wurde im März 2002 auf das gesamte Bundesgebiet ausgeweitet. Hierdurch stieg zwar die Zahl der Bewilligungen auf über 15.000 Förderfälle bundesweit, blieb aber insgesamt so zurückhaltend, dass das Mainzer Modell im Zuge der Einführung der Mini- und Midijobs im April 2003 ebenfalls vorzeitig eingestellt wurde. Immerhin wurde beim Mainzer Modell das sozialpolitische Ziel durchaus erreicht. In der Praxis haben vor allem allein erziehende Frauen in besonderer Weise von den Zuschüssen nach dem Mainzer Modell profitiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluierung des Projektes Kasseler Modell Kombilohn (KaMoKo) (2005)
Möhrle, Wilfried; Werner, Bernd;Zitatform
Möhrle, Wilfried & Bernd Werner (2005): Evaluierung des Projektes Kasseler Modell Kombilohn (KaMoKo). (HA Hessen-Agentur. Report 681), Wiesbaden, 131 S.
Abstract
Zentrales Ziel des vorgestellten 'Kasseler Modells Kombilohn' ist die Verbesserung der Eingliederung von Sozialhilfeempfängern durch die aktive Erschließung neuer Arbeitsplätze im Bereich geringer Qualifikationserfordernisse und Entlohnung. Dies tritt im Modellversuch neben die herkömmliche Förderung der Eingliederung der Zielgruppe (Lohnkostenzuschüsse, Qualifizierungsmaßnahmen usw.). Die begleitende Evaluierung fand im Zeitraum von Oktober 2002 bis Oktober 2004 statt und basiert auf sechs Bausteinen: 1. Arbeitsmarktanalyse des regionalen Arbeitsmarkts Kassel; 2. Auswertung der Anträge, Sach- und Durchführungsberichte der Zuwendungsempfänger; 3. mehrmalige Befragung der geförderten Teilnehmer; 4. mehrmalige Befragung der Arbeitgeber; 5. regelmäßiger Kontakt mit den im Projekt aktiven Berater; 6. Ergebnistransfer. Ergebnisse: Im Modellversuch wurden 109 Sozialhilfeempfängerinnen und -empfänger in Teil- oder Vollzeitarbeitsverhältnisse des allgemeinen Arbeitmarktes vermittelt. Darüber hinaus erfolgten - ohne den Einsatz von Fördermitteln - weitere 9 Vermittlungen in Mini-Jobs. Die Erwartung, neue und dauerhafte Arbeitsstellen im Niedriglohnsektor, besonders bei Privatpersonen zu schaffen, hat sich nicht erfüllt. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluation of further training programmes with an optimal matching algorithm (2005)
Zitatform
Reinowski, Eva, Birgit Schultz & Jürgen Wiemers (2005): Evaluation of further training programmes with an optimal matching algorithm. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 141, H. 4, S. 585-616.
Abstract
"In der Studie werden die Effekte von öffentlich geförderten Weiterbildungsmaßnahmen auf die individuelle Arbeitslosigkeitsdauer für verschiedene Gruppen von Personen evaluiert, die sich in ihren persönlichen Merkmalen und einigen ökonomischen Aspekten unterscheiden. Mit Hilfe des Mikrozensus Sachsen ist es möglich, zusätzliche Informationen über die Erwerbsgeschichte der Personen einzubeziehen, so dass Verzerrungen aufgrund unbeobachtbarer Heterogenität und des Ashenfelter's Dip vermieden werden. Um das Zuordnungsproblem zu lösen, wird als Matchingverfahren der ungarische Algorithmus eingesetzt. Der Einfluss der Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen wird durch einen Vergleich der Arbeitslosigkeitsdauer zwischen Teilnehmern und Nichtteilnehmern mit Hilfe des Kaplan-Meier-Schätzers evaluiert. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung deuten darauf hin, dass die Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen in allen betrachteten Personengruppen zu einer längeren Arbeitslosigkeitsdauer führt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The impact of early case management on long term unemployment in Germany: paper presented at the EU-Profiling Seminar Nuremberg, 13/01/2005 (2005)
Rudolph, Helmut;Zitatform
Rudolph, Helmut (2005): The impact of early case management on long term unemployment in Germany. Paper presented at the EU-Profiling Seminar Nuremberg, 13/01/2005. Nürnberg, 13 S.
Abstract
Im Zuge der Europäischen Beschäftigungsstrategie erfolgte eine Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland weg von reaktiven Maßnahmen hin zu mehr Prävention. Die Prävention von Arbeitslosigkeit und die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit wurden zu den Hauptaufgaben der Bundesagentur für Arbeit (BA). Gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) wurde ein Modellprojekt initiiert, um Arbeitslose mit einem hohen Risiko der Langzeitarbeitslosigkeit frühzeitig zu identifizieren. Diesen Arbeitslosen wurde ein Fallmanager zur Seite gestellt. Drei lokale Arbeitsagenturen beteiligten sich an dem Projekt und erstellten eine Profiling-Checkliste für neu registrierte Arbeitslose. Das Modellprojekt verfolgte drei Hauptziele: 1. Test eines statistischen Modells zur Vorhersage des Langzeitarbeitslosigkeits-Risikos und Evaluation seiner Zuverlässigkeit; 2. Test der Aussagekraft intuitiver Bewertungen des individuellen Risikos durch Mitarbeiter der Arbeitsagenturen und Evaluation der Zuverlässigkeit; 3. Anwendung beider Instrumente zur Vorhersage des Risikos der Langzeitarbeitslosigkeit und Überprüfung der Präventionsmöglichkeiten von Fallmanagern. Nach einem und nach zwei Jahren wurde der Erwerbsstatus der Risikogruppe untersucht. Im Ergebnis ergab sich kein messbarer präventiver Effekt des Modellprojekts. (IAB)
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Literaturhinweis
Profiling for better services: report on the European Profiling-Seminar, Nuremberg, January 12-14, 2005 (2005)
Zitatform
Rudolph, Helmut & Regina Konle-Seidl (2005): Profiling for better services. Report on the European Profiling-Seminar, Nuremberg, January 12-14, 2005. Nürnberg, 24 S., Beitrag auf CD-ROM.
Abstract
Im Januar 2005 kamen auf Einladung der Bundesagentur für Arbeit und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung über 80 Gäste aus 25 europäischen öffentlichen Arbeitsverwaltungen und aus Australien zu dem von der EU-Kommission initiierten Profiling-Seminar nach Nürnberg. In vier Arbeitsgruppen wurden Profiling-Ansätze aus 12 Ländern diskutiert, mit eigenen Erfahrungen verglichen und auf ihre Übertragbarkeit für die Verbesserung von Dienstleistungen hin überprüft. Idealtypisch lassen sich drei Typen von Profiling mit unterschiedlichen Funktionen, Instrumenten und Methoden unterscheiden, die in der Praxis der nationalen Arbeitsagenturen auf unterschiedliche Weise kombiniert werden: 1. Profiling als Diagnoseinstrument; 2. Profiling als Instrument zur Kundensegmentierung und Bestimmung einer individuellen Kundenstrategie; 3. Profiling als Instrument zur Ressourcenallokation. Als Ergebnisse der Konferenz werden folgende Verbesserungsvorschläge festgehalten: Der Profiling-Begriff sollte präzisiert und differenziert werden. Profiling sollte zur Optimierung von Geschäftsprozessen genutzt werden, in Fachkonzepte einbettet und dynamisch einsetzt werden. Eine Abstimmung der Profiling-Instrumente auf Kundengruppen ist notwendig. Die Akzeptanz von Profiling-Instrumenten kann durch Transparenz gefördert werden. Sinnvoll ist eine Konzentration auf die Stärken des Bewerbers, nicht auf seine Schwächen. Bewerber-Profile können für ein verbessertes Job-Matching eingesetzt werden. Wichtig ist die Evaluation von Profiling-Instrumenten und -konzepten und der Austausch posititver Praxiserfahrung. Zur Frage, welchen Beitrag Profiling-Ansätze zur Reduktion von Langzeitarbeitslosigkeit leisten können, wurde festgestellt, dass es sich dabei weniger um ein flächendeckend einzusetzendes Instrument handelt, es aber wohl geeignet ist, die Vermittlungschancen einer eng abgegrenzten Gruppe wie die der Langzeitarbeitslosen zu erhöhen, indem durch eine qualitative Verbesserung der Vermittlungsprozesse indirekt ein Beitrag zur Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit geleistet wird. Auf der CD-ROM befinden sich der deutsche und der englische Bericht und verschiedene Präsentationen und Fotos. (IAB)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Schätzung der Auswirkungen des Hartz-IV-Gesetzes auf Arbeitslosenhilfe-Bezieher (2005)
Rudolph, Helmut; Blos, Kerstin;Zitatform
Rudolph, Helmut & Kerstin Blos (2005): Schätzung der Auswirkungen des Hartz-IV-Gesetzes auf Arbeitslosenhilfe-Bezieher. (IAB-Forschungsbericht 14/2005), Nürnberg, 47 S.
Abstract
"Das IAB legt die Simulationsergebnisse zu seinen Schätzungen der Auswirkungen des HARTZ-IV-Gesetzes auf Arbeitslosenhilfe-Bezieher vor. Die Simulationen beruhen auf den Haushaltsdaten der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe für das erste Halbjahr 20032 (EVS2003). Die Simulationen umfassen den Anteil der nach SGB II bedürftigen Haushalte von Arbeitslosenhilfe-Beziehern (ALHI-HH), sowie Anteile von 'Gewinnern' und 'Verlierern'. Die Schätzungen umfassen die für diese Haushalte nach SGB II vom Bund zu tragenden Leistungen, die von den Kommunen zu tragenden Kosten der Unterkunft und die zusätzlichen Wohngeld-Ansprüche von nicht bedürftigen ALHI-HH. Strukturmerkmale der Bedarfsgemeinschaften werden in einer Gliederung nach HH-Typen dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Blos, Kerstin; -
Literaturhinweis
Hilfe zur Arbeit als Instrument zur Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt: eine exemplarische Untersuchung (2005)
Sadowski, Gerd;Zitatform
Sadowski, Gerd (2005): Hilfe zur Arbeit als Instrument zur Integration Langzeitarbeitsloser in den Arbeitsmarkt. Eine exemplarische Untersuchung. Aachen: Mainz, 198 S.
Abstract
"Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die Frage, ob Beschäftigungsgesellschaften in denen Förderinstrumente zur Überwindung von Langzeitarbeitslosigkeit eingesetzt werden, in bestimmter Weise Selektionen bei der Auswahl der zu fördernden Personen vornehmen und ob der Integrationserfolg von solchen Maßnahmen abhängig ist. Zentrales Element der Forschungsarbeit ist eine differenzierte Kontrollgruppenanalyse zwischen Maßnahmeteilnehmern und Personen, die nicht an Angeboten der Beschäftigungshilfe teilgenommen haben. Die Ergebnisse werden auf der Basis verschiedener Subgruppenanalysen präsentiert. Die Resultate verdeutlichen die Notwendigkeit der Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen und die Nachhaltigkeit der Integration ehemaliger Teilnehmer. Entsprechend diesen verschiedenen Nutzungen und Darstellungen existieren eine Fülle von unterschiedlichen Positionierungen auf dem 'Argumentationsmarkt', die durch entsprechende Untersuchungen und Beschreibungen gestützt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR: Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004 (2005)
Zitatform
Schiel, Stefan, Ralph Cramer, Reiner Gilberg, Doris Hess & Helmut Schröder (2005): Das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR. Zwischenergebnisse der Begleitforschung 2004. (IAB-Forschungsbericht 19/2005), Nürnberg, 104 S.
Abstract
"Im Zentrum der Evaluation des arbeitsmarktpolitischen Programms 'FAIR - Förderung der Arbeitsaufnahme - integriert und regulär' steht die Frage, ob die Vermittlungs- und Wiedereingliederungschancen von Langzeitarbeitslosen durch einen verbesserten Personalschlüssel in der Vermittlung spürbar erhöht werden können. Gleichfalls interessiert, ob sich die Mehrkosten für Personal und eingesetzte Maßnahmen durch eine schnellere Vermittlung amortisieren. Zwischen Juli 2002 und September 2004 wurden in den vier FAIR-Geschäftsstellen 17.188 Langzeitarbeitslose durch die FAIR-Teams betreut. FAIR wendet sich sowohl an relativ junge Arbeitnehmer als auch an Berufserfahrene und ältere Arbeitnehmer bis zum Eintritt in den Ruhestand. Im Rahmen multifaktorieller Übergangsratenmodelle (Ereignisanalysen) wurde die Wirkung der Einflussfaktoren auf die Übergangswahrscheinlichkeit (Übergang in eine Erwerbstätigkeit am ersten Arbeitsmarkt) geprüft. Ohne Differenzierung zwischen ungeförderter und geförderter Beschäftigung führte die Betreuung in FAIR zu einem statistisch signifikanten Chancenzuwachs von 46 Prozent. Bei Kontrolle der durchgeführten Maßnahmen verringert sich der Chancenzuwachs geringfügig auf 42 Prozent. Betrachtet man lediglich die ungeförderten Beschäftigungen, dann reduziert sich der Effekt um rund die Hälfte. Bei der Nachhaltigkeitsbetrachtung von mindestens sieben Monaten zeigt sich, dass mit FAIR eine höhere Nachhaltigkeit bei der Überleitung in eine Beschäftigung verbunden ist. Für die Effizienzbetrachtung wurde ein Kosten-Nutzen-Modell in vier Varianten berechnet. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, dass sich das arbeitsmarktpolitische Programm FAIR zu Beginn der Programmlaufzeit aus betriebswirtschaftlicher Perspektive (noch) nicht rechnet. Der finanzielle Mehreinsatz in FAIR führt zwar zu einer schnelleren Integration in Arbeit und entlastet das Budget für den Leistungsbezug spürbar. Zu Beginn des Programms überwiegen allerdings noch die Mehrkosten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein-Euro-Job: ein neuer arbeitsmarktpolitischer Irrweg? (2005)
Schmid, Günther;Zitatform
Schmid, Günther (2005): Ein-Euro-Job: ein neuer arbeitsmarktpolitischer Irrweg? In: IAW-Report, Jg. 33, H. 2, S. 35-49.
Abstract
"Der Beitrag beschreibt und analysiert das im Zuge der Hartz IV-Reform neu eingeführte arbeitsmarktpolitische Instrument der so genannten Ein-Euro Jobs. Dabei zeigt sich, dass Ein-Euro Jobs bereits nach kurzer Zeit zu einem dominierenden Element in der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland geworden sind. Zentrale Kritikpunkte am Instrument der Ein-Euro Jobs aus ökonomischer Sicht sind (I) Verdrängungseffekte zu Lasten privater Akteure, (2) negative Arbeitsanreizeffekte bei den Transferempfängern sowie (3) die Möglichkeit zu einer wahltaktisch bedingten Kosmetik der Arbeitslosenstatistik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Australien musste die Arbeitsmarktreform reformieren: erhebliche Mängel bei der Evaluation der privaten Agenturen festgestellt (2004)
Bach, Heinz W.;Zitatform
Bach, Heinz W. (2004): Australien musste die Arbeitsmarktreform reformieren. Erhebliche Mängel bei der Evaluation der privaten Agenturen festgestellt. In: Arbeit und Beruf, Jg. 55, H. 11, S. 321-327.
Abstract
Australien war der erste OECD-Mitgliedstaat, der eine grundsätzliche Arbeitsmarktreform und eine solche des Employment Service durchführte. Australien wurde auch berühmt durch die Radikalität, mit der dort die Arbeitsvermittlung privatisiert, besser gesagt entstaatlicht wurde. Der Beitrag befasst sich mit der Reform der Arbeitsmarktreform, die im Jahr 2003 im Rahmen des Employment Service Contract Nr. 3 (ESC III) stattfand. Die Ursache waren Mängel des bisherigen Systems der Vermittlung und Betreuung von Arbeitslosen mit Vermittlungshemmnissen, die um so schwerer wogen, je größer und/oder vielfältiger die Vermittlungshemmnisse der arbeitsuchenden Personen sich gestalteten. Diese Mängel schienen so gravierend, dass die Effektivität des gesamten Systems für schwieriger vermittelbare Personenkreise in Frage gestellt werden musste. Staatliche Beschäftigungsprogramme sowie staatliche berufliche Qualifizierungsmaßnahmen wurden weistestgehend aufgegeben. Die Zahl der Anbieter ist im Verlauf der ESC III reduziert worden, wobei sich die Auswahl der Anbieter gegenüber den bisherigen Vergabeverfahren nicht wesentlich geändert hat. Centrelink nimmt unter Abstrichen weiterhin die Rolle des Eingangs (gateway) in das Vermittlungs- und Betreuungssystem hinein wahr. Job Placement-Organisationen haben hingegen an Bedeutung gewonnen und der Charakter der Job Network-Agentur hat sich dahingegen geändert, dass die Verantwortlichkeit der Agenturen für die Durchführung und den Erfolg vermittlungsorientierter Maßnahmen drastisch verstärkt worden ist. Aktivitäten und Unterstützung für Langzeitarbeitslose werden im weitaus größerem Umfang festgeschrieben; ebenfalls ist das Honorarsystem sehr viel differenzierter geworden. (IAB)
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Literaturhinweis
Punitive sanctions and the transition rate from welfare to work (2004)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Bas van der Klaauw & Jan C. van Ours (2004): Punitive sanctions and the transition rate from welfare to work. In: Journal of labor economics, Jg. 22, H. 1, S. 211-241.
Abstract
"In the Netherlands, the average exit rate out of welfare is dramatically low. Most welfare recipients have to comply with guidelines on job search effort that are imposed by the welfare agency. If they do not, then a sanction in the form of a temporary benefit reduction can be imposed. This article investigates the effect of such sanctions on the transition rate from welfare to work using a unique set of rich register data on welfare recipients. We find that the imposition of sanctions substantially increases the individual transition rate from welfare to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt: ein Armutszeugnis (2004)
Berthold, Norbert; Berchem, Sascha von;Zitatform
Berthold, Norbert & Sascha von Berchem (2004): Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt. Ein Armutszeugnis. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik 72), Würzburg, 50 S.
Abstract
Der Autor befasst sich unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten mit dem Job-AQTIV-Gesetz und den Hartz-Gesetzen für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. "Die von den Reformen verfolgten Ziele lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: Erstens sollen durch Modifikationen der entscheidenden Parameter der Lohnersatzleistungen selbst individuelles Moral Hazard" verringert und die Bemühungen der Arbeitslosen gestärkt werden, die Phase der Arbeitslosigkeit schnellstmöglich zu beenden. Durch eine Verbesserung der Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten soll dieser Prozess zusätzlich begleitet und Langzeitarbeitslosigkeit vermieden werden. Zweitens sollen durch geeignete Qualizierungsmaßnahrnen die individuellen Wiedereinstellungschancen auch geringer qualifizierter Arbeitsloser verbessert werden. Schließlich soll drittens durch pekuniäre Anreize direkt die Arbeitsnachfrage und das Arbeitsangebot zu Gunsten der gegenwärtig Arbeitslosen beeinflusst werden. Subventionen auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite stellen gleichsam eine Alternative zu Beratung, Vermittlung und Qualifizierung dar. Arbeitslose sollen auf diese Weise Anreize und Möglichkeiten erhalten, in das reguläre Berufsleben zurückzukehren oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen." (IAB2)
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Literaturhinweis
Drei Jahre Mainzer Modell: eine Zwischenbilanz. 3. Zwischenbericht (2004)
Brinkmann, Christian; Hollederer, Alfons ; Weinkopf, Claudia ; Hartmann, Josef; Vanselow, Achim; Wiedemann, Eberhard; Rudolph, Helmut; Kalina, Thorsten; Kaltenborn, Bruno;Zitatform
Brinkmann, Christian, Josef Hartmann, Alfons Hollederer, Thorsten Kalina, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow, Claudia Weinkopf & Eberhard Wiedemann (2004): Drei Jahre Mainzer Modell. Eine Zwischenbilanz. 3. Zwischenbericht. (BMWA-Dokumentation 528), Berlin, 247 S.
Abstract
"Das inzwischen seit drei Jahren im Rahmen eines Sonderprogramms der Bundesregierung erprobte 'Mainzer Modell' geht auf eine Initiative des damaligen nationalen Bündnisses für Arbeit, Ausbildung und Wettbewerbsfähigkeit zurück. Es bezweckt, die Beschäftigungsmöglichkeiten insbesondere von gering Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen zu verbessern. Zunächst werden in Kapitel I.1 die vielfältigen Aktivitäten der Arbeitsämter, teilweise auch unterstützt durch die Sozialämter, bei der Umsetzung (Implementation) des Mainzer Modells von Beginn an analysiert. Anschließend wird in Kapitel I.2 auf die bundesweite Inanspruchnahme und im Regionalvergleich eingegangen. Dabei wird auch analysiert, inwieweit die regional unterschiedliche Inanspruchnahme mit der regionalen Arbeitsmarktsituation und der Wirtschaftsstruktur verbunden ist. Wie eingangs erwähnt, wurden mit dem Mainzer Modell zumindest zwei verschiedene Zielsetzungen verfolgt. Damit korrespondieren auch zwei unterschiedliche Zielgruppen. Inwieweit sie erreicht wurden, wird in den Kapiteln I.3 und I.4 untersucht. Kapitel I.3 ist zunächst den gering Qualifizierten und Langzeitarbeitslosen gewidmet, Kapitel I.4 den Kleinverdienerfamilien. Kapitel I.5 zeigt auf, welche Arbeitsplätze gefördert wurden. Kapitel I.6 geht auf Dauer und Beendigungen der Förderungen ein. Kapitel I.7 geht der Frage nach, welche Erwerbstätigkeiten vor der Förderung ausgeübt wurden. Kapitel I.8 zeigt die Förderhöhe und die Erfahrungen mit der Förderung anhand der Befragungen der Geförderten auf. Ein kurzes Fazit wird schließlich in Kapitel I.9 gezogen. In Teil II wird auf die Ergebnisse der einzelnen Untersuchungsteile der Begleitforschung näher eingegangen. Hierzu gehören die Analyse der Implementation, der Inanspruchnahme im Regionalvergleich, der Förderstruktur und der Individualbefragungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kosten-Nutzen-Relationen bei Sozialer Arbeit - Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose (2004)
Bröker, Andreas H.; Schönig, Werner;Zitatform
Bröker, Andreas H. & Werner Schönig (2004): Kosten-Nutzen-Relationen bei Sozialer Arbeit - Beschäftigungsförderung für Langzeitarbeitslose. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 8, S. 421-427.
Abstract
"Die Analysen zweier Projekte gemeinsamer Beschäftigungsförderung zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen Arbeitsamt/Agentur für Arbeit und Kommune bei der Re-Integration von Langzeitarbeitslosen erfolgreich und lohnenswert sein kann: Durch gemeinsame adressatenspezifische Maßnahmen ist es möglich, auch für Arbeitslose mit vermittlungshemmenden Merkmalen Re-Integrationen in das reguläre Erwerbsleben zu erreichen; die fiskalische Bilanz fällt insgesamt positiv aus und die Mehrheit der Betroffenen schätzt die aktiven Fördermaßnahmen als Erfolg ein und plädiert für eine Fortführung, sofern Teilnehmerspezifika angemessen berücksichtigt werden. Aktivierende Ansätze sollten daher angemessen in der arbeitsmarktpolitischen Reformdiskussion gewürdigt werden, um durch die Förderung von zusätzlichen Beschäftigungsmöglichkeiten Potenziale von Arbeitslosen wieder nutzbar machen und einfordern zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2004): Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 37, H. 3, S. 211-237.
Abstract
"In der Studie werden die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland auf die individuellen Eingliederungseffekte der Teilnehmer in reguläre Beschäftigung evaluiert. Für die Untersuchung wird ein umfangreicher und informativer Datensatz aus den Datenbeständen der Bundesagentur für Arbeit (BA) verwendet, der es ermöglicht, die Wirkungen der Programme differenziert nach individuellen Unterschieden der Teilnehmer und unter Berücksichtigung der heterogenen Arbeitsmarktstruktur zu untersuchen. Der Datensatz enthält Informationen zu allen Teilnehmern in ABM, die ihre Maßnahmen im Februar 2000 begonnen haben, sowie zu einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern, die im Januar 2000 arbeitslos waren und im Februar 2000 nicht in die Programme eingetreten sind. Mit Hilfe der Informationen der Beschäftigtenstatistik ist es hierbei erstmals möglich, den Abgang in reguläre Beschäftigung auf der Grundlage administrativer Daten zu untersuchen. Der Untersuchungszeitraum endet im Dezember 2002. Unter Verwendung von Matching-Methoden werden die Effekte von ABM mit regionaler Unterscheidung und für besondere Problem- und Zielgruppen des Arbeitsmarktes geschätzt. Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede in den Effekten für Subgruppen, insgesamt weisen die empirischen Befunde jedoch darauf hin, dass das Ziel der Eingliederung in reguläre ungeförderte Beschäftigung durch ABM weitgehend nicht realisiert werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland (2004)
Zitatform
Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2004): Evaluation der Eingliederungseffekte von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in reguläre Beschäftigung für Teilnehmer in Deutschland. (ZEW discussion paper 2004-46), Mannheim, 35 S.
Abstract
"In der Studie werden die Wirkungen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland auf die individuellen Eingliederungswahrscheinlichkeiten der Teilnehmer in reguläre Beschäftigung evaluiert. Für die Untersuchung wird ein umfangreicher und informativer Datensatz aus den Datenquellen der Bundesagentur für Arbeit (BA) verwendet, der es ermöglicht, die Wirkungen der Programme differenziert nach individuellen Unterschieden der Teilnehmer und mit Berücksichtigung der heterogenen Arbeitsmarktstruktur zu untersuchen. Der Datensatz enthält Informationen zu allen Teilnehmern in ABM, die ihre Maßnahmen im Februar 2000 begonnen haben, und zu einer Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern, die im Januar 2000 arbeitslos waren und im Februar 2000 nicht in die Programme eingetreten sind. Mit Hilfe der Informationen der Beschäftigtenstatistik ist es hierbei erstmals möglich, den Abgang in reguläre Beschäftigung auf Grundlage administrativer Daten zu untersuchen. Der vorliegende Verbleibszeitraum reicht bis Dezember 2002. Unter Verwendung von Matching-Methoden auf dem Ansatz potenzieller Ergebnisse werden die Effekte von ABM mit regionaler Unterscheidung und für besondere Problem- und Zielgruppen des Arbeitsmarktes geschätzt. Die Ergebnisse zeigen zwar deutliche Unterschiede in den Effekten für Subgruppen, insgesamt weisen die empirischen Befunde jedoch darauf hin, dass das Ziel der Eingliederung in reguläre ungeförderte Beschäftigung durch ABM weitgehend nicht realisiert werden konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schnelle Arbeitsmarktintegration durch gute Betreuungsrelationen?: Zwischenergebnisse der Begleitforschung zum "Bündnis für Beschäftigungsförderung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald" (2004)
Dann, Sabine;Zitatform
Dann, Sabine (2004): Schnelle Arbeitsmarktintegration durch gute Betreuungsrelationen? Zwischenergebnisse der Begleitforschung zum "Bündnis für Beschäftigungsförderung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald". In: IAW-Report, Jg. 32, H. 2, S. 93-128.
Abstract
"Anfang 2003 wurden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sechs dezentrale FAchstellen für BEschäftigungsförderung (FABE) eingerichtet. Mit einem Betreuungsschlüssel von 1:50 beraten und betreuen die FABE Langzeitarbeitslose und schwer Vermittelbare unabhängig von deren Leistungsbezug. Ziel ist die Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Für die Arbeitgeber im Landkreis bieten die FABE zudem einen umfassenden Beratungs- und Vermittlungsservice. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Teilnehmerstruktur des betreuten Personenkreises und charakterisiert anhand der vorliegenden Maßnahmedaten die Arbeit der FABE Stellen.Dabei wird auch der Frage nachgegangen, ob bestimmte Kundenkreise innerhalb der Zielgruppe besonders intensiv betreut wurden. Anhand deskriptiver Analysen werden erste individuenspezifische Erfolgsfaktoren für die Vermittlung herausgearbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Mainzer Modell aus Perspektive der Betriebe: die Betriebsbefragungen im Rahmen der Evaluation zum Mainzer Modell (2004)
Gewiese, Tilo;Zitatform
Gewiese, Tilo (2004): Das Mainzer Modell aus Perspektive der Betriebe. Die Betriebsbefragungen im Rahmen der Evaluation zum Mainzer Modell. In: T. Gewiese, J. Hartmann, G. Krug & H. Rudolph (2004): Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe : Befunde aus der Begleitforschung, S. 262-321.
Abstract
"Die Betriebsbefragungen hatten einerseits das Ziel, allgemeine Einblicke in die Einsatzorte von nach dem Mainzer Modell geförderten Beschäftigten zu gewähren, und sollten darüber hinaus Auskünfte über allgemeine Beschäftigungseffekte, Mitnahme- und Substitutionseffekte liefern, die durch die Anwendung des Mainzer Modells möglicherweise hervorgerufen wurden. Unter Berücksichtigung dieser Zielvorgaben wurde eine dreiteilige Betriebsbefragung konzipiert durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 3.037 Betriebe gefragt, die während Juli 2000 und April 2003 mindestens einen nach dem Mainzer Modell Geförderten eingestellt hatten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe: Befunde aus der Begleitforschung (2004)
Zitatform
Gewiese, Tilo, Josef Hartmann, Gerhard Krug & Helmut Rudolph (2004): Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe. Befunde aus der Begleitforschung. Berlin, 337 S.
Abstract
Der Projektbericht enthält fünf Teilberichte. Der erste Teilbericht befasst sich mit den Förderstrukturen im Mainzer Modell, so wie sie aus den Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit (CAST-Förderdatei) abzulesen sind. Teilbericht zwei präsentiert Ergebnisse der Befragung von Geförderten und einer Vergleichsgruppe. Wie sich herausgestellt hat, gibt es einige deutliche Abweichungen der Vergleichsgruppe von der Teilnehmergruppe, auch hinsichtlich solcher Merkmale, welche die Erreichung der Förderziele des Mainzer Modells beeinflussen können. Die Identifikation solcher Merkmale macht es jedoch möglich, ihren Einfluss auf die Bewertung zu kontrollieren. Der vierte Teilbericht dient der Beantwortung der Frage, inwieweit die Teilnahme am Mainzer Modell zu dauerhaft stabiler Beschäftigung führte und wie sich die Erwerbsbiographie der Geförderten entwickelte, nachdem sie nicht mehr der geförderten Beschäftigung nachging. Im fünften und letzten Teilbericht werden die Ergebnisse von Betriebsbefragungen vorgestellt, mit deren Hilfe Informationen über die Einsatzorte von nach dem Mainzer Modell geförderten Personen erhoben wurden. Für Zwecke der Evaluierung bzw. der Beurteilung der Zielerreichung des Mainzer Modells ist in diesem Zusammenhang besonders interessant, ob sich auf der Betriebsebene ein vom Mainzer Modell hervorgerufener positiver Beschäftigungseffekt ermitteln lässt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Eingetretene Pfade der Arbeitsmarktpolitik verlassen - gemeinsam in neuen Strukturen Innovationen wagen (2004)
Hackenberg, Helga;Zitatform
Hackenberg, Helga (2004): Eingetretene Pfade der Arbeitsmarktpolitik verlassen - gemeinsam in neuen Strukturen Innovationen wagen. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 58, H. 1/2, S. 34-38.
Abstract
Im Zuge anhaltender hoher (Langzeit-)Arbeitslosigkeit haben Kommunen in unterschiedlichem Umfang und auf verschiedenen Wegen eigene Aktivitäten der Beschäftigungsförderung entwickelt. Entstanden ist eine vielfältige kommunale Förderlandschaft, die zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktpolitik geworden ist. Vorgestellt wird das Netzwerkprojekt der Bertelsmann Stiftung 'BiK - Beschäftigungsförderung in Kommunen', das im Jahr 2000 an den Start ging. Es vereinigt unter der Leitung der Bertelsmann Stiftung bundesweit 24 Kommunen, Teilbereiche der Arbeitsverwaltung sowie zahlreiche Dritte aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Institutionen mit dem Ziel, die lokale Beschäftigungsförderung zu professionalisieren. Im Rahmen der Gesamtprojekts 'BiK' wurden arbeitsteilig fünf Modellprojekte entwickelt, umgesetzt und bewertet: 'Benchmarking in der kommunalen Beschäftigungsförderung - Kennziffern, Prozessvergleiche und interkommunalen Lernprozesse', 'Vergleichsanalyse zu Kosten und Nutzen von zwei Modellprojekten der aktiven Arbeitsmarktpolitik', 'Curriculum für die gemeinsame Fortbildung von Fachkräften der Arbeitsämter, der Sozialverwaltung und Dritten', 'Profilierung: Individuelle Arbeitsmarkanalyse und Eingliederungsstrategien sowie somatische und psychische Diagnose' und 'WIN 4 - Wirtschaft im Netzwerk mit Kommunen'. Fazit: Das BiK konnte zeigen, dass die Leistungen der kommunalen Beschäftigungsförderung unverzichtbar für die erfolgreiche Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik sind. (IAB)
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Literaturhinweis
Analysen zur Beschäftigungsstabilität und zur weiteren erwerbsbiographischen Entwicklung der nach dem Mainzer Modell Geförderten (2004)
Zitatform
Hartmann, Josef & Gerhard Krug (2004): Analysen zur Beschäftigungsstabilität und zur weiteren erwerbsbiographischen Entwicklung der nach dem Mainzer Modell Geförderten. In: T. Gewiese, J. Hartmann, G. Krug & H. Rudolph (2004): Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe : Befunde aus der Begleitforschung, S. 175-261.
Abstract
"Zuerst wird untersucht, ob und inwieweit eine Förderung durch das Mainzer Modell die Dauerhaftigkeit eines Beschäftigungsverhältnisses überhaupt beeinflusst. Dann wird die Anreizwirkung der Förderhöhe auf den Verbleib in der geförderten Beschäftigung betrachtet und die Auswirkung des Ablaufens der Förderung für die Stabilität der Beschäftigung analysiert. Die Beendigung einer (geförderten oder nicht geförderten) Beschäftigung kann formal-arbeitsrechtlich auf verschiedene Weise geschehen. Vor diesem Hintergrund ist es nicht nur von Interesse, ob die Beschäftigungsstabilität insgesamt mit der Förderung nach dem Mainzer Modell zusammenhängt, sondern auch, ob es dabei Unterschiede hinsichtlich der verschiedenen Arten der Beendigung gibt. Das Hauptinteresse gilt dabei dem Unterschied zwischen arbeitgeberseitigen und arbeitnehmerseitigen Kündigungen. Schließlich haben wir den weiteren Verbleib der Teilnehmer betrachtet, bei denen die geförderte Beschäftigung endete, und danach gefragt, inwiefern es unmittelbar danach oder im weiteren Zeitverlauf zu Anschlussbeschäftigungen kam. Die einzelnen Teilschritte der Analyse sollen nun präsentiert werden. Im Anschluss daran werden dann die Ergebnisse der einzelnen Bausteine zu einem Gesamtbild zusammengefügt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Lohnkostenzuschüsse und Integration schwer vermittelbarer Personen in den ersten Arbeitsmarkt: eine Evalution mit Daten aus Betriebsbefragungen (2004)
Hartmann, Josef;Zitatform
Hartmann, Josef (2004): Lohnkostenzuschüsse und Integration schwer vermittelbarer Personen in den ersten Arbeitsmarkt. Eine Evalution mit Daten aus Betriebsbefragungen. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 284), Nürnberg, 314 S.
Abstract
"Betriebliche Einstellungshilfen in Form von Lohnkostenzuschüssen an Arbeitgeber haben sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland entwickelt. Die Zielsetzung besteht vorrangig darin, das Einstellungsverhalten der Arbeitgeber zu beeinflussen, um für Personen mit eingeschränkten Beschäftigungschancen die direkte Einmündung in den 'ersten Arbeitsmarkt' zu fördern (Steuerungseffekt). Zielgruppe sind Arbeitnehmer, die aufgrund von tatsächlichen oder vermeintlichen Leistungsminderungen als schwervermittelbar gelten (bspw. ältere Arbeitslose, Langzeitarbeitslose und BerufsrückkehrerInnen). Mit der Förderung soll ein eventuelles Leistungsdefizit kompensiert werden, so dass dem Arbeitgeber keine finanziellen Nachteile entstehen. Die Förderung wirkt optimal, wenn es gelingt, den Arbeitnehmer dauerhaft in den ersten Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze ist nicht explizit intendiert, wäre aber ein wünschenswerter Nebeneffekt. Mit einer repräsentativen Befragung von Betrieben, die im Jahr 1999 Lohnkostenzuschüsse in Anspruch genommen haben, einer Nachbefragung zum Verbleib der geförderten Personen im Jahr 2000, qualitativen Erhebungen (Fallstudien) bei geförderten und nicht geförderten Betrieben sowie Auswertungen des IAB-Betriebspanels zu strukturellen Unterschieden zwischen Förder- und Nichtförderbetrieben wurde die Datenbasis für die bivariaten und multivariaten Analysen gelegt. Im Mittelpunkt stand die Frage, inwieweit durch die Lohnkostenzuschüsse tatsächlich die intendierten arbeitsmarktpolitischen Ziele erreicht werden und welche Nebenwirkungen zu beobachten sind. Die Untersuchung zeigt, dass die Zielgruppenorientierung der Fördermaßnahmen greift. Für knapp die Hälfte der Betriebe kann ein Steuerungseffekt, ein Beschäftigungseffekt oder eventuell auch eine Kombination von beiden Effekten festgestellt werden, unterschiedlich in West und Ost. Je stärker die Zielgruppenrestriktion in den Förderbedingungen ist, umso eher werden Personen eingestellt, die die Betriebe sonst nicht eingestellt hätten. Rund 40 Prozent der Betriebe zeigten keine Veränderung in ihrem Einstellungsverhalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Le profiling des demandeurs d'emploi aux Pays-Pas (2004)
Herbillon, Philippe;Zitatform
Herbillon, Philippe (2004): Le profiling des demandeurs d'emploi aux Pays-Pas. In: Travail et emploi H. 99, S. 7-25.
Abstract
"The Netherlands have adopted a tool for profiling job seekers which aims to identify long-term unemployment. This article shows the main features of the Dutch model and attempts to open the 'black box' which leads to the notation of candidates. The potential of such a system is considered and conclusions are drawn from almost four years of practice. The article highlights the difficulty of evaluating the evolution of individual situations at an early stage. The use of the profiling tool as a lever of co-ordination and articulation between institutions is also problematic. However, the article demonstrates the interest of such a tool regarding certain contradictions in State employment policies, which oscillate between categorisation and creaming. The concepts of ' placability', 'employability' and 'recruitability' are analysed in detail." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
"Les Pays-Bas ont adopte un outil de profilage des demandeurs d'emploi pour identifier les risques de chomage de longue duree. Cet article presente les grands traits du modele neerlandais, et tente d'ouvrir la 'boite noire' qui conduit a une notation des candidats. Il reflechit sur fopporiunite d'un tel dispositif et tire les enseignements de pres de quatre annees de pratique. L'evaluation a un Stade precoce de fevolution de situations individuelles parait difficile. Cet outil de profiling utilise comme levier de coordination et d'articulation entre les institutions pose egalement probleme. L'article montre toutefois son interet face a certaines contradictions des politiques publiques d'emploi, qui oscillent entre categorisation et ecremage des publics. Il approfondit les concepts de 'plaqabilite', 'employabilite', ou 'recrutabilite'." (Resume d'auteur, IAB-Doku) ((fr)) -
Literaturhinweis
Einführungskosten und Arbeitsangebotswirkungen einer "Konvergenz" von Arbeitslosen- und Sozialhilfe: Gutachten für das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Familie (2004)
Kaltenborn, Bruno;Zitatform
Kaltenborn, Bruno (2004): Einführungskosten und Arbeitsangebotswirkungen einer "Konvergenz" von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Gutachten für das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit und das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Familie. (Beiträge zur Wirtschaftsforschung und Politikberatung 07), Berlin, 59 S.
Abstract
"Das Reformkonzept 'Konvergenz von Arbeitslosen- und Sozialhilfe' sieht den Ersatz von Arbeitslosen- und Sozialhilfe durch ein neues Leistungssystem (Sozialgeld und -einkommen) vor, das nicht nach der Erwerbsbiographie, sondern nach der aktuellen Arbeitsfähigkeit differenziert:
* Die Leistungsbemessung soll ausschließlich von der aktuellen Situation abhängen; ein historisches Erwerbseinkommen wie bei der Arbeitslosenhilfe soll nicht mehr erheblich sein.
* Gegenüber der Sozialhilfe ist eine weitgehende Pauschalierung der Leistungen vorgesehen. Dabei orientiert sich die Leistungshöhe an der Sozialhilfe.
* Die Leistungen für Arbeitsfähige ohne eigenen Einsatz sollen um monatlich 150 DM reduziert werden; bei Qualifizierungsmaßnahmen und Übernahme gesellschaftlicher Aufgaben sollen die Leistungen um bis zu 300 DM monatlich aufgestockt werden.
Die Wirkungen des Refonnkonzepts 'Konvergenz von Arbeitslosen- und Sozialhilfe' werden auf Basis der Individualdaten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) für West- und Ostdeutschland, dem eigenen Modell SIMTRANs zur Mikrosimulation des deutschen Steuer-Transfer-Systems und des untersuchten Refonnkonzepts sowie eigener mikroökonometrischer Schätzungen zur Qualifizierung der Determinan- ten der Erwerbsneigung (Arbeitsangebot) prognostiziert.
Das Reformkonzept führt - für die hier berücksichtigte Fassung - zu gesamtfiskalischen Einsparungen in Höhe von 5,6 Mrd. DM und motiviert etwa 340.000 Personen zusätzlich zu einer Erwerbstätigkeit. Gemessen an den Wirkungen auf Fiskus und Arbeitsmarkt erscheint damit das Reformkonzept vorliegenden Konzepten für Niedriglohnsubventionen ebenso wie einer verminderten Anrechnung von Erwerbseinkommen auf die Sozialhilfe überlegen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Was bringt Hartz IV für den Arbeitsmarkt? (2004)
Zitatform
Koch, Susanne & Ulrich Walwei (2004): Was bringt Hartz IV für den Arbeitsmarkt? In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 58, H. 9/10, S. 9-23.
Abstract
"Das Vierte Gesetz über moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz IV') setzt vorrangig auf die Aktivierung von Langzeitarbeitslosen durch eine Kombination von fordernden und fördernden Elementen. Der Beitrag analysiert, inwieweit die neuen Maßnahmen die Beschäftigungschancen dieses Personenkreises erhöhen und ob die konsequente Aktivierung eine Begrenzung der Arbeitsförderungsleistungen auf solche Personen ermöglicht, die tatsächlich ein Beschäftigungsproblem haben. Abschließend werden die gesamtwirtschaftlichen und verteilungspolitischen Implikationen der neuen Regelungen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderstrukturen im Mainzer Modell (2004)
Zitatform
Krug, Gerhard, Helmut Rudolph & Alfons Hollederer (2004): Förderstrukturen im Mainzer Modell. In: T. Gewiese, J. Hartmann, G. Krug & H. Rudolph (2004): Das Mainzer Modell aus Sicht der Arbeitnehmer und Betriebe : Befunde aus der Begleitforschung, S. 17-48.
Abstract
"Zur Beurteilung der Wirksamkeit eines arbeitsmarktpolitischen Programms ist die Kenntnis der erreichten Zielgruppen und der Förderstrukturen unabdingbar. Dem wird in dem Beitrag zuerst nachgegangen. Danach werden Befristung, Dauer und Beendigung der Förderungen sowie Mehrfachförderungen untersucht. Für die Bewertung der Anreizwirkungen nach dem Mainzer Modell werden sowohl die individuellen Löhne und das förderrechtliche Gesamteinkommen der Beschäftigten als auch die Förderbeträge in ihren Komponenten (Sozialversicherungszuschuss, Kindergeldzuschlag) einer Analyse unterzogen. Abschließend erfolgt eine Betrachtung zu den Überschneidungsbereichen des Mainzer Modells mit den Midi-Jobs." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms (2004)
Zitatform
Kruppe, Thomas (2004): Zielgruppenerreichung bei der Förderung beruflicher Weiterbildung im Rahmen des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 151-206.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. In dem Beitrag wird für die erste Projektphase untersucht, inwieweit die angestrebten Zielgruppen tatsächlich erreicht wurden. Insbesondere bei der Gruppe der Nichtleistungsbezieher/innen wird die Förderung als erfolgreich eingeschätzt. Im einzelnen werden für die verschiedenen Zielgruppen (differenziert nach Ost- und Westdeutschland) die folgenden Werte dargestellt: Anteil der sich in einem ungeförderten Beschäftigungsverhältnis Befindenden jeweils 30 bzw. 182 Tage nach dem Austritt aus der ESF-BA-Förderung; Anteil der arbeitslos oder arbeitssuchend Gemeldeten nach 30 Tagen bzw. sechs Monaten; Anteil der aus der Förderung Ausgetretenen, die eine weitere Maßnahme der Arbeitsmarktpolitik in Anspruch nehmen. (IAB)
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Literaturhinweis
Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III (2004)
Kurtz, Beate;Zitatform
Kurtz, Beate (2004): Trainingsmaßnahmen im ESF-BA-Programm und in der gesetzlichen Regelförderung nach dem SGB III. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 207-264.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit den bisher weniger bekannten Trainingsmaßnahmen, bei denen es sich um ein Instrument handelt, das mit einer relativ kurzen Maßnahmedauer und vergleichsweise geringen Kosten arbeitet. Seit 1999 wird ein deutlicher Anstieg bei diesen Maßnahmen beobachtet, wobei die Verbleibsquoten bei betrieblichen Trainingsmaßnahmen mit 68 Prozent deutlich höher als bei Maßnahmen der Träger ausfallen. Da die Abbrecherquote bei dieser Art der Förderung vergleichsweise niedrig ist, wird vorgeschlagen, Teile der beruflichen Weiterbildung durch Trainingsmaßnahmen in Form von modulartigen Qualifizierungsbausteinen zu ersetzen. Insbesondere wäre dies bei berufsbezogenen, berufsübergreifenden oder berufspraktischen Weiterbildungen oder bei Übungseinrichtungen zu empfehlen, weniger bei Abschlüssen für einen anerkannten Ausbildungsberuf. (IAB)
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Literaturhinweis
Reform der Arbeitslosenversicherung: Lehren aus internationalen Wirkungsanalysen (2004)
Rabe, Brigitta;Zitatform
Rabe, Brigitta (2004): Reform der Arbeitslosenversicherung. Lehren aus internationalen Wirkungsanalysen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 53, H. 7, S. 178-185.
Abstract
"Der Beitrag behandelt die neueren Ergebnisse internationaler Wirkungsanalysen zu den Anreizwirkungen der Arbeitslosenversicherung. Die Studie umfasst einerseits die Wirkungen der einzelnen Merkmale der Arbeitslosenversicherung (Höhe und Dauer des Anspruchs, Anspruchskriterien und Sanktionen) auf die Dauer der Arbeitslosigkeit, andererseits auf die Qualität des Arbeitsplatzes nach Aufnahme einer neuen Beschäftigung. Vor dem Hintergrund der internationalen Wirkungsanalysen werden die umfangreichen deutschen Reformen seit 1997 analysiert. Es wird gezeigt, dass die Reformen überwiegend auf eine Reduktion der negativen Anreizwirkungen der Arbeitslosenversicherung setzen und dabei riskieren, die möglichen positiven Wirkungen auf eine effiziente Arbeitssuche zu vernachlässigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gegen einen überstürzten, für einen überlegten Ausbau von "Zusatzjobs" für Empfänger des Arbeitslosengeldes II: Memorandum (2004)
Scherl, Hermann;Zitatform
Scherl, Hermann (2004): Gegen einen überstürzten, für einen überlegten Ausbau von "Zusatzjobs" für Empfänger des Arbeitslosengeldes II. Memorandum. Erlangen u.a., 14 S.
Abstract
"Die Absicht der Bundesregierung, für Empfänger des neuen Arbeitslosengeldes II möglichst rasch bis zu 600.000 so genannte Zusatzjobs ('Ein-Euro-Jobs') zu schaffen, ist sehr fragwürdig: Bei den bestehenden Meinungsverschiedenheiten über die Ausgestaltung der Zusatzjobs und weiten Gestaltungsspielräumen der lokalen Akteure, ist ein teilweise unzweckmäßiger 'Wildwuchs' zu erwarten. ... Für das meist vorrangig herausgestellte Ziel einer möglichst raschen Eingliederung der Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt ist eine zeitweise Beschäftigung in Zusatzjobs wenig förderlich. Eine schnelle Eingliederung und zugleich auch mehr Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt kann allenfalls über 'Aktivierungseffekte' gefördert werden, wenn Arbeitslose bei längerer Fortdauer der Arbeitslosigkeit mit einer Verpflichtung zu unattraktiven Zusatzjobs rechnen müssten. ... Angesichts vieler noch offener Fragen empfiehlt es sich grundsätzlich, unterschiedliche Konzepte für den Ausbau von Zusatzjobs erst vorsichtig zu erproben, bevor man sie auf breiter Front und in großem Umfang umsetzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
5 Jahre "Fördern und Fordern" in der Stadt Köln: Vorbild für die Umsetzung von "Hartz IV"? (2004)
Scholz, Jendrik;Zitatform
Scholz, Jendrik (2004): 5 Jahre "Fördern und Fordern" in der Stadt Köln. Vorbild für die Umsetzung von "Hartz IV"? In: Neue Praxis, Jg. 34, H. 4, S. 396-402.
Abstract
Das Begriffspaar 'Fördern und Fordern' (§§ 2, 14 SGB III) ist das sozialpolitische Leitbild der zum 1. Januar 2005 im Rahmen von 'Hartz IV' in Kraft tretenden Vorschriften zur Einführung des Arbeitslosengeldes II (Alg II) und zur Kooperation von Arbeitsamt und Sozialamt bei der Betreuung der erwerbsfähigen Langzeitarbeitslosen. Bezogen auf diese Zielgruppe, erproben das Kölner Arbeitsamt und Sozialamt im Rahmen der bundesweiten Modellprojekte zur Zusammenarbeit des Arbeitsamtes mit den Trägern der Sozialhilfe (MoZArT) bereits seit April 2001 die enge Kooperation in einer gemeinsamen Verwaltungsstelle, dem Job-Center Köln. Für junge Sozialhilfeempfänger unter 25 Jahren wurde bereits 1999 die 'Job-Börse Junges Köln' und das 'Sprungbrett Praktikum' etabliert. Dahinter steht die Idee des aktivierenden statt alimentierenden Sozialstaats und seines Primats der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt. Der Beitrag geht den Fragen nach, welche Ergebnisse die Zusammenarbeit von Arbeitsamt, Sozialamt und privaten Trägern in Köln erbracht hat und wie eng normatives Wollen (Workfare) und tatsächliches Sein (Vermittlung) beieinander bzw. auseinander liegen. Fazit: Wenn aber aufgrund zu geringen Wachstums die Nachfrage nach Arbeitskräften so niedrig wie derzeit ist, reduzieren Workfare-Programme das Begriffspaar 'Fördern und Fordern' alleine auf das 'Fordern'. (IAB)
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Literaturhinweis
An evaluation of the Swedish system of active labor market programs in the 1990s (2004)
Zitatform
Sianesi, Barbara (2004): An evaluation of the Swedish system of active labor market programs in the 1990s. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 86, H. 1, S. 133-155. DOI:10.1162/003465304323023723
Abstract
"We investigate the presence of short- and long-term effects from joining a Swedish labor market program vis-a-vis more intense job search in open unemployment. Overall, the impact of the program system is found to have been mixed. Joining a program has increased employment rates among participants, a result robust to a misclassification problem in the data. On the other hand it has also allowed participants to remain significantly longer on unemployment benefits and more generally in the unemployment system, this being particularly the case for those entitled individuals entering a program around the time of their unemployment benefits' exhaustion." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? (2004)
Spellbrink, Wolfgang;Zitatform
Spellbrink, Wolfgang (2004): Dürfen Bezieher von Arbeitslosengeld II künftig vorzeitig in die Rente abgeschoben werden? In: Soziale Sicherheit, Jg. 53, H. 5, S. 164-169.
Abstract
"Für Regierung und Arbeitsverwaltung ist es meist von Vorteil, wenn ältere Arbeitslose vorzeitig in Rente gehen. Dann reduziert sich nicht nur die Zahl der registrierten Arbeitslosen, sondern es sinken dadurch auch die Ausgaben für die Arbeitslosenunterstützung - auf Kosten der Rentenversicherungsträger. Nach derzeitigem Recht dürfen Arbeitslose aber nur in wenigen Ausnahmefällen vor ihrem 65. Geburtstag zwangsweise vom Arbeitsmarkt in die Rente 'ausgesteuert' werden. Dies gilt allenfalls dann, wenn sie einen Anspruch auf eine ungekürzte Rente haben. Das könnte sich aber ab 2005 für die Empfänger des neuen Arbeitslosengeldes II (Alg II) ändern. Denn dann darf der zuständige Träger für diese Leistung also die Agentur fürArbeit oder die Kommune - selbst einen Rentenantrag für Arbeitslose stellen. Welche rechtlichen Folgen daraus resultieren können, untersucht der Autor in diesem Beitrag." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik: eine aggregierte Wirkungsanalyse (2004)
Vollkommer, Dieter;Zitatform
Vollkommer, Dieter (2004): Regionalisierung der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Eine aggregierte Wirkungsanalyse. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 287), Nürnberg, 257 S.
Abstract
"Die Arbeit untersucht Determinanten der Wiedereingliederung von Arbeitslosen in Beschäftigung auf regionalen Arbeitsmärkten. Sie legt den Fokus auf Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und betrachtet damit diejenigen Arbeitslosen, denen eine besondere Förderung zuteil wurde. Auf Basis theoretischer Analysen zur Identifikation von Kausaleinflüssen zwischen Arbeitsmarktpolitik und Beschäftigung werden ökonometrische Untersuchungen zum Einfluss von Maßnahmen auf die Wiedereingliederung Arbeitsloser durchgeführt. Im ersten Teil werden zunächst Bestrebungen zur Dezentralisierung der Arbeitsmarktpolitik dargelegt, wie sie die Einführung der Eingliederungsbilanz zur Folge hatten. Als analytischer Rahmen der Untersuchung wird anschließend das Konzept der gleichgewichtigen Arbeitslosigkeit vorgestellt und Wirkungsbedingungen der Arbeitsmarktpolitik diskutiert. Der zweite Teil widmet sich der empirischen Wirkungsanalyse der aktiven Arbeitsmarktpolitik auf regionalen Arbeitsmärkten: Für die multivariate Analyse ist eingangs eine um die Strukturen auf den regionalen Arbeitsmärkten korrigierte Lohngröße zu errechnen. Die ökonometrische Untersuchung wird dann auf Basis eines Matching-Modells in zwei Stufen durchgeführt: Zunächst wird ein panelanalytischer Ansatz gewählt, um hierauf aufbauend mittels einer Querschnittsregression weitere Erkenntnisse zu den regionsspezifischen Heterogenitäten zu erhalten. Als besonders bedeutsam für die regionale Abgangsrate aus Arbeitslosigkeit und damit auf die gleichgewichtige Arbeitslosigkeit erwiesen sich der Tageslohn, die Unterbeschäftigungsquote und die Förderintensität, die jeweils in einem negativen Zusammenhang stehen. Demgegenüber führen eine große Zahl offener Stellen und ein hoher Tertiarisierungsgrad in einer Region zu einem Anstieg der regulären Beschäftigung. Im dritten Teil werden Schlussfolgerungen aus der Analyse präsentiert, deren Umsetzung eine grundsätzliche Reform des arbeitsmarktpolitischen Instrumentariums zur Folge hätte. Als Ausblick werden Überlegungen der Kommission 'Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' (Hartz-Kommission) mit den vorgelegten Empfehlungen für eine effektive Arbeitsmarktpolitik abgeglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Personal-Service-Agenturen: kritische Zwischenbilanz eines neuen arbeitsmarktpolitischen Ansatzes (2004)
Zitatform
Weinkopf, Claudia (2004): Personal-Service-Agenturen. Kritische Zwischenbilanz eines neuen arbeitsmarktpolitischen Ansatzes. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2004): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2003/2004, S. 153-169.
Abstract
"Personal-Service-Agenturen (PSA) sind seit Anfang 2003 auf Vorschlag der Hartz-Kommission in ganz Deutschland gegründet worden, um Arbeitslose über den Umweg der Arbeitnehmerüberlassung wieder in Beschäftigung zu bringen. Der PSA-Ansatz wird nicht erst seit der spektakulären Maatwerk-Pleite im Februar 2004, dem bis dahin größten PSA-Betreiber, kontrovers diskutiert: Welchen Beitrag können sie zum Abbau der Arbeitslosigkeit leisten? Profitieren davon auch schwer Vermittelbare? Sind die Subventionen gerechtfertigt oder werden kommerzie lle Zeitarbeitsfirmen verdrängt? Welche Rückwirkungen haben die PSA auf den Arbeitsmarkt insgesamt ? In diesem Beitrag wird vor dem Hintergrund früherer Erfahrungen mit vermittlungsorientierter Arbeitnehmerüberlassung eine kritische Zwischenbilanz des Konzeptes, der Umsetzung und der bisherigen Ergebnisse der PSA gezogen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Is the threat of reemployment services more effective than the services themselves?: evidence from random assignment in the UI system (2003)
Black, Dan A.; Berger, Mark C.; Noel, Brett J.; Smith, Jefrey A.;Zitatform
Black, Dan A., Jefrey A. Smith, Mark C. Berger & Brett J. Noel (2003): Is the threat of reemployment services more effective than the services themselves? Evidence from random assignment in the UI system. In: The American economic review, Jg. 93, H. 4, S. 1313-1327.
Abstract
"The authors examine the effect of the Worker Profiling and Reemployment Services system. This program 'profiles' Unemployment Insurance (UI) claimants to determine their probability of benefit exhaustion and then provides mandatory employment and training services to claimants with high predicted probabilities. Using a unique experimental design, the authors estimate that the program reduces mean weeks of UI benefit receipt by about 2.2 weeks, reduces mean UI benefits received by about 143 dollar, and increases subsequent earnings by over 1,050 dollar. Most of the effect results from a sharp increase in early UI exits in the treatment group relative to the control group." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Praxis und Perspektiven einer zielgruppenorientierten Arbeitsmarktpolitik: illustriert und entwickelt anhand von Förderbeispielen aus den Ziel-3-Programmen des Landes Nordrhein-Westfalen. Qualitativer Untersuchungsteil aus der vom Institut Arbeit und Technik von 1997 bis 2000 durchgeführten begleitenden Evaluierung der vom Land Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Operationellen Ziel-3-Programme (2003)
Zitatform
Büttner, Renate (2003): Praxis und Perspektiven einer zielgruppenorientierten Arbeitsmarktpolitik. Illustriert und entwickelt anhand von Förderbeispielen aus den Ziel-3-Programmen des Landes Nordrhein-Westfalen. Qualitativer Untersuchungsteil aus der vom Institut Arbeit und Technik von 1997 bis 2000 durchgeführten begleitenden Evaluierung der vom Land Nordrhein-Westfalen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds geförderten Operationellen Ziel-3-Programme. (Graue Reihe des Instituts Arbeit und Technik 2003-01), Gelsenkirchen, 173 S.
Abstract
"Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat zwischen 1994 bis 1999 verschiedene Arbeitsmarktprogramme aufgelegt, um besonders benachteiligte Gruppen möglichst dauerhaft in den Arbeitsmarkt zu (re-)integrieren. Die Umsetzung von drei dieser zielgruppenorientierten Programme hat das Institut Arbeit und Technik über mehrere Jahre wissenschaftlich begleitet. Untersuchungsgegenstand des Berichts sind intensive Fallstudien bei Maßnahmeträgern und -teilnehmerInnen, die innerhalb der Evaluation einen wichtigen Meilenstein zur Erklärung des Erfolgs bzw. Misserfolgs von aktiven Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik darstellen. Vor dem Hintergrund des innerhalb der deutschen Arbeitsmarktpolitik derzeit stattfindenden Paradigmenwechsels, der auf eine stärkere Aktivierung und schnellere Vermittlung von Arbeitslosen abzielt, ist zukünftig sowohl ein quantitativer als auch qualitativer Rückgang von aktiven Fördermaßnahmen zu befürchten. Diese sind jedoch - wie die wirkungsanalytischen Untersuchungen deutlich gemacht haben - nicht nur unverzichtbar, vielmehr setzt eine nachhaltige Eingliederung in den Arbeitsmarkt zudem eine flexiblere, an die individuellen Voraussetzungen und Fähigkeiten von Arbeitslosen jeweils angepasste Förderung voraus. Insofern leistet die Studie einen wichtigen Diskussionsbeitrag zur zukünftigen Organisation und inhaltlichen Gestaltung der aktiven Arbeitsförderung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland: ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden (2003)
Zitatform
Caliendo, Marco, Reinhard Hujer & Stephan L. Thomsen (2003): Evaluation individueller Netto-Effekte von ABM in Deutschland. Ein Matching-Ansatz mit Berücksichtigung von regionalen und individuellen Unterschieden. (IAB-Werkstattbericht 02/2003), Nürnberg, 83 S.
Abstract
"Bisherige Studien zur Evaluation von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) in Deutschland basieren auf Datensätzen mit relativ geringen Teilnehmerzahlen, die Unterschiede nach Regionen, Maßnahmen und Teilnehmern nicht berücksichtigen können. Die Ableitung allgemeingültiger politischer Empfehlungen aus diesen Ergebnissen ist deshalb problematisch. Datengrundlage dieser Arbeit sind Informationen zu Teilnehmern von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die im Februar 2000 in die Programme eingetreten sind. Als Kontrollgruppe dient eine Stichprobe von Arbeitslosen aus dem Monat Januar 2000, die nicht an Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen teilgenommen haben. Unter Verwendung von Matching-Methoden werden die Eingliederungseffekte von ABM im Hinblick auf regionale Unterschiede sowie eine Differenzierung nach individuellen Merkmalen der Teilnehmer untersucht. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede in den Effekten der betrachteten Untergruppen, jedoch ist insgesamt festzustellen, dass die Erfolgswahrscheinlichkeiten am Ende des Beobachtungszeitraums für die Teilnehmer im Durchschnitt unter denen der Nichtteilnehmer liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Modellversuch "Hessischer Kombilohn": wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs (2003)
Zitatform
Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (2003): Modellversuch "Hessischer Kombilohn". Wissenschaftliche Begleitforschung des hessischen Modellversuchs. In: IAW-Report, Jg. 31, H. 1, S. 103-128.
Abstract
"Im Jahr 1999 beschloss die Hessische Landesregierung, die Erprobung und Umsetzung von Kombilohnmodellen zu initiieren. Das Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW) inTübingen wurde vom Hessischen Sozialministerium mit der wissenschaftlichen Begleitung und Beratung des Modellversuchs 'Hessischer Kombilohn' beauftragt. Der Auftrag gliederte sich in zwei Untersuchungsphasen: (1) Planungs- und Implementationsphase sowie (2) Einführung und Evaluation. Der Modellversuch endete am 31. Dezember 2001. Der Beitrag fasst die Hauptergebnisse des Modellversuchs 'Hessischer Kombilohn' zusammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie eine Kurzfassung des Projekt-Schlussberichts. -
Literaturhinweis
MoZArT-Modellversuche gelungen (2003)
Heinrich, Marc;Zitatform
Heinrich, Marc (2003): MoZArT-Modellversuche gelungen. In: Bundesarbeitsblatt H. 11, S. 4-7.
Abstract
In einem zweijährigen Modellversuch wurden bundesweit 30 Modellvorhaben der Zusammenarbeit von Arbeitsämtern und Sozialämtern durchgeführt. Zielgruppen der Modellvorhaben waren Personen, die langjährig arbeitslos sind, Arbeitslosenhilfe, Sozialhilfe oder sogar beides beziehen. Der Artikel fasst Ergebnisse einer Evaluation der Modellversuche zusammen. (IAB)
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Literaturhinweis
Die bundesweite Umsetzung des Mainzer Modells im Jahr 2002 (2003)
Zitatform
Hollederer, Alfons & Helmut Rudolph (2003): Die bundesweite Umsetzung des Mainzer Modells im Jahr 2002. (Forschungsverbund Evaluierung Mainzer Modell. Projektbrief 07), Bonn, 21 S.
Abstract
"Im Mainzer Modell können Beschäftigte einen Zuschuss zu den Sozialversicherungsbeiträgen und/oder einen Kindergeldzuschlag für maximal 36 Monate erhalten. Mit der bundesweiten Einführung zum 1. März 2002 wurden die Förderkonditionen geändert. Dieser Projektbrief informiert über die bundesweite Inanspruchnahme des Mainzer Modells und die Förderstrukturen. Der Berichtszeitraum dieses Projektbriefs erstreckt sich von März bis Dezember 2002. Er geht damit über die erste bundesweite Implementierungsphase hinaus, in der die Beurteilung der Förderstrukturen durch mögliche Sondereffekte besonders erschwert wird. Insgesamt haben sich in den ersten zehn Monaten seit der bundesweiten Ausdehnung zum 1. März 2002 gegenüber der vorherigen regional begrenzten Erprobung des Mainzer Modells keine bedeutsamen Änderungen ergeben. Der 'typische' Förderfall ist nach wie vor eine Frau im mittleren Alter mit mindestens einem minderjährigen Kind, die nach vorheriger Arbeitslosigkeit in Teilzeit arbeitet. Branchenschwerpunkte sind hingegen weiterhin kaum erkennbar. Überraschend ist allerdings der mit fast einem Drittel hohe Anteil Ostdeutschlands an allen Förderungen. Die Inanspruchnahme ist auch nach der bundesweiten Ausdehnung und nach der ersten Implementationsphase weiterhin sehr gering." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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