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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Typologie der Maßnahmen"
  • Literaturhinweis

    Vorbild Österreich: Impulse für die Weiterbildungspolitik in Deutschland? (Podium) (2022)

    Leber, Ute ; Grabert, Tim-Felix; Kruppe, Thomas ; Schreyer, Franziska;

    Zitatform

    Leber, Ute, Thomas Kruppe, Franziska Schreyer & Tim-Felix Grabert (2022): Vorbild Österreich: Impulse für die Weiterbildungspolitik in Deutschland? (Podium). In: IAB-Forum H. 29.11.2022 Nürnberg, 2022-11-28. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221129.01

    Abstract

    "Die Bundesregierung plant, die arbeitsmarktbezogene Weiterbildung von Beschäftigten verstärkt zu fördern. Sie beruft sich dabei in ihrem Koalitionsvertrag auf Österreich als Vorbild. Dort können Beschäftigte zu Weiterbildungszwecken schon seit Längerem mit finanzieller Unterstützung vom Staat eine berufliche Auszeit nehmen oder ihre Arbeitszeit reduzieren. Allerdings nehmen auch in Österreich Menschen, die einfache Tätigkeiten ausüben, vergleichsweise selten an Weiterbildung teil." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Leber, Ute ; Schreyer, Franziska;
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  • Literaturhinweis

    Diverse effects of shorter potential unemployment benefit duration on labor market outcomes in Germany (2022)

    Petrunyk, Inna ; Pfeifer, Christian ;

    Zitatform

    Petrunyk, Inna & Christian Pfeifer (2022): Diverse effects of shorter potential unemployment benefit duration on labor market outcomes in Germany. In: Labour, Jg. 36, H. 3. DOI:10.1111/labr.12221

    Abstract

    "This paper explores diverse effects of an unemployment benefit (UB) reform in Germany on labor market outcomes of individuals with health impairment. The reform induced substantial reductions in potential duration of regular UB for older workers, which is exploited in a difference-in-differences setting. The results provide evidence for a decrease in days in UB, an increase in days in employment, and an increase in days in unemployment assistance. The effects on UB and employment are smaller and the effects on unemployment assistance are larger for unemployed and non-employed individuals than for individuals who were employed before medical rehabilitations." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Gründungszuschuss wirkt - auch für Ältere und in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik") (2022)

    Tübbicke, Stefan ; Caliendo, Marco ;

    Zitatform

    Tübbicke, Stefan & Marco Caliendo (2022): Der Gründungszuschuss wirkt - auch für Ältere und in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik"). In: IAB-Forum H. 16.05.2022 Nürnberg, 2022-05-11. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220516.01

    Abstract

    "Mit dem Gründungszuschuss werden Gründungen aus Arbeitslosigkeit über einen Zeitraum von bis zu 15 Monaten gefördert. Bisherige Studien belegen, dass eine so geförderte Gründung Beschäftigungschancen, Jobzufriedenheit und Erwerbseinkommen der Geförderten im Schnitt deutlich erhöht. Aktuellen Analysen zufolge sind diese Effekte auch langfristig zu erwarten. Allerdings profitieren nicht alle Gruppen in gleichem Maße." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Tübbicke, Stefan ;
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  • Literaturhinweis

    Do Active Labor Market Policies for Welfare Recipients in Germany Raise their Regional Outflow into Work? (2022)

    Wapler, Rüdiger; Wolf, Katja ; Wolff, Joachim ;

    Zitatform

    Wapler, Rüdiger, Katja Wolf & Joachim Wolff (2022): Do Active Labor Market Policies for Welfare Recipients in Germany Raise their Regional Outflow into Work? In: Journal of Policy Modeling, Jg. 44, H. 3, S. 550-563., 2022-05-30. DOI:10.1016/j.jpolmod.2022.05.006

    Abstract

    "While many studies estimate the effects of active labor market programs (ALMPs) on the participants’ labor market outcomes, far fewer studies are concerned with the effects of these policies on the regional job-matching process. We analyze which ALMPs are particularly effective at the regional level, as well as the role local labor market conditions play for their effectiveness. We find positive effects for a number of ALMPs, but for some of these the effects differ considerably between regions with high and low unemployment. This has important policy implications." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Studie „Hartz Plus“: Einschätzung des IAB (2022)

    Wolff, Joachim ; Bernhard, Sarah ; Röhrer, Stefan ; Bernhard, Stefan;

    Zitatform

    Wolff, Joachim, Sarah Bernhard, Stefan Bernhard & Stefan Röhrer (2022): Studie „Hartz Plus“: Einschätzung des IAB. (IAB-Stellungnahme 13/2022), Nürnberg, 9 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2213

    Abstract

    "Im September 2022 stellte Sanktionsfrei e.V. die Studie „Hartz Plus“ vor. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für empirische Sozial- und Wirtschaftsforschung. Das IAB ordnet die Studie wissenschaftlich ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Study supporting the evaluation of the Council Recommendation of 19 December 2016 on Upskilling Pathways: New opportunities for adults : final report (2022)

    Abstract

    "Learning opportunities that allow adults to up- and re-skill are vital components for economic growth and social equality. The Council Recommendation of 19 December 2016 on Upskilling Pathways (2016/C 484/01) aims to ensure that everyone in society has a comprehensive set of basic skills, knowledge, and competences to achieve their full potential, play an active part in society and progress on the labour market. The Recommendation sets out a three-step approach to offering low-skilled adults access to upskilling pathways, through a skills assessment, a tailored and flexible learning offer, and validation and recognition of skills and competences. This approach is underpinned by outreach, guidance and support measures for learners, as well as coordination between relevant actors in education, training, employment, and social policy. This study contributes to the evaluation staff working document of the European Commission. It outlines the change that has occurred between 2016 and 2021 with regards to upskilling pathways in Member States in response to the Recommendation. It then proceeds to assess the extent to which this response has been effective, efficient, relevant, in coherence with other EU and national policies and programmes and has delivered EU added value. On the basis of these findings, it draws key lessons learned." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Teilhabechancengesetz – Eingliederung von Langzeitarbeitslosen (§ 16e des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch) und Teilhabe am Arbeitsmarkt (§ 16i des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/3043) (2022)

    Zitatform

    (2022): Teilhabechancengesetz – Eingliederung von Langzeitarbeitslosen (§ 16e des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch) und Teilhabe am Arbeitsmarkt (§ 16i des Zweiten Buches Sozialgesetzbuch). Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/3043). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3302 (05.09.2022)), 34 S.

    Abstract

    Mit dem Teilhabechancengesetz wurden zum Jahresbeginn 2019 die Instrumente 'Eingliederung von Langzeitarbeitslosen' sowie 'Teilhabe am Arbeitsmarkt' eingeführt. Beide Instrumente richten sich gleichermaßen an langzeitarbeitslose Leistungsberechtigte, die auch bei guter Arbeitsmarktlage nur geringe Aussichten auf eine ungeförderte Beschäftigung und damit auf ein Leben jenseits staatlicher Transferzahlungen habe. Erklärtes Ziel der Bundesregierung ist es, durch staatliche Lohnsubventionierungen bis zu 150.000 Langzeitarbeitslose in sozialversicherungspflichtige Jobs zu bringen. Gegenstand der Kleinen Anfrage der AfD-Fraktion ist der bisherige Stand der Umsetzung des Teilhabechancengesetzes. In ihrer Antwort gibt die Bundesregierung einen Überblick über die Eintritte von Teilnehmenden in ausgewählte Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik für die Jahre 2019 bis 2022, differenziert nach Arbeitslosigkeitsdauer, demografischen Merkmalen und Wirtschaftszweigen. Weiterhin geht es um den Verbleib von Teilnehmenden nach Maßnahmenende. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Shaping return to work policy: Current involvement and future potential of EU social dialogue: Negotiating Return to Work in the Age of Demographic Change through Industrial Relations (REWIR) Project No. VS/2019/0075 : Deliverable 2.1 (2021)

    Akgüç, Mehtap ; Kahancová, Marta ; Kostolný, Jakub; Westhoff, Leonie ; Lopez Uroz, Nina;

    Zitatform

    Akgüç, Mehtap, Marta Kahancová, Jakub Kostolný & Leonie Westhoff (2021): Shaping return to work policy: Current involvement and future potential of EU social dialogue. Negotiating Return to Work in the Age of Demographic Change through Industrial Relations (REWIR) Project No. VS/2019/0075 : Deliverable 2.1. (REWIR working paper), Bratislava, 35 S.

    Abstract

    "This working paper examines the European Union policy framework on return to work after chronic disease and the potential for EU industrial relations actors to contribute to shaping policy in this area. It is part of the "Negotiating return to work in the age of demographic change through industrial relations (REWIR)" project." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ethnic Stereotypes and Entry into Labor Market Programs (2021)

    Arai, Mahmood ; Rödin, Magnus; Gartell, Marie; Özcan, Gülay ;

    Zitatform

    Arai, Mahmood, Marie Gartell, Magnus Rödin & Gülay Özcan (2021): Ethnic Stereotypes and Entry into Labor Market Programs. In: ILR review, Jg. 74, H. 2, S. 293-320. DOI:10.1177/0019793919899937

    Abstract

    "The authors examine the impact of ethnic bias based on public employment officers' decisions when choosing whom to recommend for participation in a labor market program. On the basis of an experiment that uses job seekers' own portrait photographs, their recorded voices, and their real names, findings show that when recommending job seekers for labor market programs, female caseworkers are not affected by job seekers' appearance, but male caseworkers favor job seekers who are perceived to have a stereotypical Swedish appearance. Moreover, the authors find that, as intended by the guidelines of the Swedish Public Employment Service, both male and female caseworkers favor job seekers perceived, based on the job seekers' recorded voice, to have a foreign background. The authors' conclusions suggest that when no explicit guidelines are provided for addressing the impact of ethnic stereotypes on selection for training programs, a risk of bias based on ethnic stereotypes of physical appearance exists." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung während Corona: Wie stark nutzen Betriebe Kurzarbeit für Weiterbildungen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ) (2021)

    Bellmann, Lutz ; Kruppe, Thomas ; Segert-Hess, Nadine;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Thomas Kruppe & Nadine Segert-Hess (2021): Qualifizierung während Corona: Wie stark nutzen Betriebe Kurzarbeit für Weiterbildungen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt" ). In: IAB-Forum H. 11.08.2021 Nürnberg, 2021-08-05.

    Abstract

    "Nutzen Betriebe die Kurzarbeitsphase für die Weiterbildung ihrer Beschäftigten? Bei der Online-Veranstaltung „Wissenschaft trifft Praxis“ stellte ein Forschungsteam des IAB Befunde zu den Weiterbildungsaktivitäten während der Corona-Krise vor. Vertreterinnen und Vertreter aus der beruflichen Praxis zeigten auf, welche Faktoren einer stärkeren Weiterbildungsbeteiligung noch im Wege stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    The Lock-in Effects of Part-Time Unemployment Benefits (2021)

    Benghalem, Helène; Cahuc, Pierre ; Villedieu, Pierre;

    Zitatform

    Benghalem, Helène, Pierre Cahuc & Pierre Villedieu (2021): The Lock-in Effects of Part-Time Unemployment Benefits. (IZA discussion paper 14189), Bonn, 76 S.

    Abstract

    "We ran a large randomized controlled experiment among about 150,000 recipients of unemployment benefits insurance in France in order to evaluate the impact of part-time unemployment benefits. We took advantage of the lack of knowledge of job seekers regarding this program and sent emails presenting the program. The information provision had a significant positive impact on the propensity to work while on claim, but reduced the unemployment exit rate, showing important lock-in effects into unemployment associated with part-time unemployment benefits. The importance of these lock-in effects implies that decreasing the marginal tax rate on earnings from work while on claim in the neighborhood of its current level does not increase labor supply and increases the expenditure net of taxes of the unemployment insurance agency." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: Endbericht (2021)

    Boockmann, Bernhard; Brändle, Tobias ; Fuchs, Philipp ; Verbeek, Hans; Sippli, Khira; Kugler, Philipp ; Laub, Natalie; Klee, Günther;

    Zitatform

    Boockmann, Bernhard, Tobias Brändle, Philipp Fuchs, Günther Klee, Philipp Kugler, Natalie Laub, Khira Sippli & Hans Verbeek (2021): Evaluation des ESF-Bundesprogramms zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Endbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 576), Berlin, 313 S.

    Abstract

    "Das ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem SGB II auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglichte es den teilnehmenden Jobcentern, arbeitsmarktferne langzeitarbeitslose Frauen und Männer durch eine gezielte Ansprache und Beratung von Arbeitgebern, beschäftigungsbegleitendes Coaching sowie Lohnkostenzuschüsse zu unterstützen. Insgesamt wurden rund 20.400 Langzeitarbeitslose im Rahmen des Programms gefördert (2015-2020). Den Ergebnissen der Evaluation zufolge sind die Elemente des Programms erfolgreich. Das soziale Teilhabeempfinden der Geförderten pendelte sich nach anfänglich überraschend hohen Werten auf einem Niveau zwischen dem von Erwerbslosen und Erwerbstätigen ein und konnte somit insgesamt gesteigert werden. Kausalanalysen belegen weiterhin, dass durch das Programm die Wahrscheinlichkeit von potenziell Förderberechtigten, eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufzunehmen, signifikant erhöht wurde. Die durch die Förderung geschaffenen Beschäftigungsverhältnisse erweisen sich im Vergleich zu anderen Beschäftigungsverhältnissen als überdurchschnittlich stabil. Zudem sind sie zusätzlich, d.h. sie wären ohne das Programm nicht zustande gekommen. Die Höhe der positiven Beschäftigungseffekte führen mit Blick auf die Wirtschaftlichkeit dazu, dass spätestens bis zum Oktober 2023 eine positive fiskalische Gesamtbilanz erwartet wird. Ergänzende Wirkungsanalysen zur Nachhaltigkeit der Beschäftigungseffekte folgen Ende 2021." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Give it another try: what are the effects of a public employment scheme especially designed for hard-to-place workers? (2021)

    Brändle, Tobias ; Fervers, Lukas ;

    Zitatform

    Brändle, Tobias & Lukas Fervers (2021): Give it another try. What are the effects of a public employment scheme especially designed for hard-to-place workers? In: Journal of labor research, Jg. 42, H. 3/4, S. 382-417. DOI:10.1007/s12122-021-09322-x

    Abstract

    "Previous evaluations of job creation schemes (JCS) reveal mostly negative employment effects, mainly due to inherent lock-in effects. In this paper, we assess the impact of an innovative JCS that employs a pre-selection mechanism to target programme participation on unemployed job seekers with very low integration chances, hereby reducing possible lock-in effects. Relying on high-quality administrative as well as survey data, we conduct regression-adjusted matching analyses to estimate the programme effect on integration into regular employment. Our results show that the programme did not succeed to foster labour market integration, but still entails remarkably negative employment effects in the first years after participation. We argue that this results from a principal-agent problem at the last step of the selection mechanism that may have led to cream-skimming rather than targeting on very hard to place workers. However, supplementary analyses reveal that negative effects can be avoided for subgroups with very poor employment chances in case of non-participation. These results are robust to the use of different matching estimators and definitions of non-participation. The inclusion of usually unobservable survey variables as well as placebo tests based on past employment outcomes refute concerns about endogenous selection. From a policy-perspective, these findings imply that targeting JCS on workers with very low integration chances is a key factor to avoid negative employment effects found in previous evaluations. At the methodological level, our analyses add to recent literature that assesses the credibility of non-experimental evaluations based on high-quality administrative data." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Active Labour Market Policies for the Long-Term Unemployed: New Evidence from Causal Machine Learning (2021)

    Goller, Daniel ; Lechner, Michael ; Wolff, Joachim ; Harrer, Tamara ;

    Zitatform

    Goller, Daniel, Tamara Harrer, Michael Lechner & Joachim Wolff (2021): Active Labour Market Policies for the Long-Term Unemployed: New Evidence from Causal Machine Learning. (Discussion paper / Universität St. Gallen, Volkswirtschaftliches Departement 2021-08), St. Gallen, 85 S.

    Abstract

    "We investigate the effectiveness of three different job-search and training programmes for German long-term unemployed persons. On the basis of an extensive administrative data set, we evaluated the effects of those programmes on various levels of aggregation using Causal Machine Learning. We found participants to benefit from the investigated programmes with placement services to be most effective. Effects are realised quickly and are long-lasting for any programme. While the effects are rather homogenous for men, we found differential effects for women in various characteristics. Women benefit in particular when local labour market conditions improve. Regarding the allocation mechanism of the unemployed to the different programmes, we found the observed allocation to be as effective as a random allocation. Therefore, we propose data-driven rules for the allocation of the unemployed to the respective labour market programmes that would improve the status-quo." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolff, Joachim ; Harrer, Tamara ;
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  • Literaturhinweis

    Eine Frage der Perspektive 2 : Critical Incidents aus den Bereichen arbeitsmarktbezogene Beratung, Vermittlung und Integration (2021)

    Hiller, Gundula Gwenn; Zillmer-Tantan, Ulrike;

    Zitatform

    Hiller, Gundula Gwenn & Ulrike Zillmer-Tantan (2021): Eine Frage der Perspektive 2 : Critical Incidents aus den Bereichen arbeitsmarktbezogene Beratung, Vermittlung und Integration. Mannheim, 72 S.

    Abstract

    "Bei Critical Incidents handelt es sich um Fallbeispiele, bei denen Personen aus verschiedenen Kulturen interagieren und dabei kleinere oder größere Irritationen auftreten. Jedes der empirisch erhobenen Fallbeispiele wird von drei oder sogar vier Personen kommentiert, und alle Kommentatorinnen und Kommentatoren können einen persönlichen Bezug zum kulturellen Hintergrund oder zum Thema des Falls vorweisen. Professorin Dr. Gundula Gwenn Hiller (HdBA) und Ulrike Zillmer-Tantan (TU Berlin) haben die Fallsammlung zusammengestellt und editiert. Die Publikation enthält Anregungen dazu, interkulturelle Situationen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Zudem teilen die Kommentatorinnen und Kommentatoren diverse persönliche Empfehlungen, um ähnlichen Missverständnissen vorzubeugen. Der erste Band mit Fällen aus dem Bereich Hochschulverwaltung und Studentenwerke wurde im Jahr 2016 von Professorin Dr. Gundula Gwenn Hiller initiiert und mit Unterstützung des Deutschen Studentenwerks veröffentlicht. Inzwischen wurden hunderte weitere Fallbeispiele aus BA-nahen Bereichen erhoben, und es lag nahe, einen zweiten Band zu publizieren. Die Sammlung der Fälle im vorliegenden zweiten Band erweitert den Blick auf das bedeutsame Thema der arbeitsmarktbezogenen Integration von Migrantinnen und Migranten. Er liefert wertvolle Perspektiven von verschiedensten Akteurinnen und Akteuren aus den Arbeitsbereichen der Agenturen für Arbeit und den Jobcentern. Somit stellt die Publikation anschauliches Schulungsmaterial für die Entwicklung interkultureller Kompetenzen von Berufsberaterinnen und Berufsberatern, Vermittlerinnen und Vermittlern und Personalerinnen und Personalern zur Verfügung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The “Solidaritätsprämie” as a missed opportunity? Reasons and remedies for low participation in an Austrian working time reduction policy (2021)

    Hohner, Astrid; Kaufmann, Raphael; Wich, Tabea; Ulreich, Sidonie;

    Zitatform

    Hohner, Astrid, Raphael Kaufmann, Sidonie Ulreich & Tabea Wich (2021): The “Solidaritätsprämie” as a missed opportunity? Reasons and remedies for low participation in an Austrian working time reduction policy. In: Momentum Quarterly, Jg. 10, H. 4, S. 188-207. DOI:10.15203/momentumquarterly.vol10.no4.p188-207

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird die österreichische Solidaritätsprämie untersucht, die Arbeitszeitverkürzung (AZV) mit aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) kombiniert. Trotz ihrer vielfältigen Vorteile sind die Teilnahmezahlen an der Solidaritätsprämie relativ gering. Wir analysieren Gründe für die mangelnde Teilnahme und skizzieren mögliche Reformvorschläge. Aufbauend auf einer umfassenden Literaturrecherche werden Hypothesen entwickelt und fünf Expert:inneninterviews geführt. Mithilfe der Framework-Analyse strukturieren wir die Daten und untersuchen die Hypothesen. Wir stellen fest, dass die Teilnahme an der Solidaritätsprämie durch vier Faktoren eingeschränkt wird: (i) das Fehlen direkter finanzieller Vorteile für die Arbeitgeber:innen, (ii) firmenspezifische Merkmale, (iii) die Vorbehalte der Arbeitnehmer:innen gegenüber AZV und (iv) mangelnde Information und Bewerbung. Wir schlagen daher folgende Maßnahmen vor: (i) finanzielle Anreize für Arbeitgeber:innen, (ii) Anpassungen der Teilnahmekriterien und (iii) Informations- und Werbekampagnen. Aufgrund des dualen Charakters der Solidaritätsprämie tragen unsere Ergebnisse zu einem besseren Verständnis der Umsetzung von AAMP und AZV bei." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    On the design of labor market programs as stabilization policies (2021)

    Jung, Euiyoung ;

    Zitatform

    Jung, Euiyoung (2021): On the design of labor market programs as stabilization policies. (PSE working paper / Paris School of Economics 2021-36), Paris, 81 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the optimal cyclical behavior of labor market policies in an economy with asset and labor market frictions. The policies of interest include unemployment insurance (UI) and employment protection (EP). In addition to their supply-side effects, labor market policies affect the aggregate demand via earning risk and redistribution channels. Under bilateral wage bargaining, I find that procyclical UI and countercyclical EP deliver superior welfare outcomes through stabilization via both supply and demand channels." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Weiterbildung in Deutschland: Status Quo und Weiterentwicklung (2021)

    Klös, Hans-Peter;

    Zitatform

    Klös, Hans-Peter (2021): Berufliche Weiterbildung in Deutschland: Status Quo und Weiterentwicklung. (IW policy paper 2021,12), Köln, 40 S.

    Abstract

    "Eine an Breite gewinnende Grundsatzposition in der politischen Debatte zur Weiterbildung in Deutschland tritt für einen Systemwandel mit einem Weiterbildungsgesetz, erweiterten Rechts- und Freistellungsansprüchen auf Weiterbildung, einem Bildungsgrundeinkommen, Weiterbildungsfonds und der Einführung einer Arbeitsversicherung ein. Demgegenüber betont die hier vertretene Position, dass die Ausgaben für berufliche Weiterbildung stark zugenommen haben, die Weiterbildungsförderung in Deutschland breit aufgestellt und durch die neuen Fördergesetze noch deutlich ausgebaut worden ist, systematische Förderlücken nicht zu erkennen sind und die Bedarfsorientierung in der Weiterbildung auch für Beschäftigte gestärkt worden ist. Dennoch ist eine kritische Überprüfung der bestehenden und eine Erörterung neuer Instrumente aus zwei Gründen geboten: Zum einen kann bei sektoralen oder branchenbezogenen Transformationsprozessen, die auch maßgeblich durch politische Zielvorgaben beschleunigt werden, eine zusätzliche Unterstützung bei der betrieblichen und individuellen Weiterbildung mit Beitrags- bzw. Steuermitteln gerechtfertigt sein. Zum anderen führt der höhere öffentliche Finanzierungsanteil bei den Ausgaben für den Tertiärbereich zu einem Finanzierungsgefälle zulasten der beruflichen Qualifizierung, aus dem sich eine verstärkte öffentliche Förderung betrieblicher und berufsbezogener individueller Weiterbildung begründen lässt. Daraus lassen sich folgende Empfehlungen ableiten: Am unteren Qualifikationsrand könnten durch eine evaluationsgesicherte Weiterentwicklung der bisherigen Bildungsprämie, deren Verzahnung mit einem Qualifizierungsbonus für Geringqualifizierte, eine Flexibilisierung des Verkürzungsgebots bei Umschulungen, die verstärkte Nutzung von Teilqualifikationen und eine deutliche Stärkung der arbeitsplatzbezogenen Grundbildung weitere Verbesserungen erzielt werden. Im mittleren Qualifikationssegment sind eine Neubewertung der Nutzung von Zeitkonten für individuelle Weiterbildung, eine Revitalisierung des geförderten Bildungssparens, eine Prüfung von Grundelementen eines Weiterbildungs-BAföG, eine Verbesserung der Förderung für E-Learning-Angebote, die weitere Erleichterung von Teilzeitformaten in der Aus- und Fortbildung und auch eine Verbesserung der steuerlichen Abzugsfähigkeit von Weiterbildungskosten sowohl auf der Beschäftigten- wie auf der Unternehmensseite ratsam. Am oberen Qualifikationsrand sollten Aufstiegs- und Weiterbildungsstipendien weiter ausgebaut werden, informelles Lernen sollte bei der Kompetenzfeststellung angerechnet werden können, eine stärker lernortübergreifende, digitalisierte wissenschaftliche Weiterbildung durch Hochschulen vorangetrieben werden, und finanzielle Mittel sollten nachhaltig dafür eingesetzt werden, dass die Lehrenden an den Hochschulen die wichtigste Rolle bei der Einführung von digital angereicherten Lehr-, Lern- und Prüfungsformaten spielen können, insbesondere auch für KMU." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zur Einrichtung von unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug: Stellungnahme des IAB zum Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft bei der Anhörung im Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021 (2021)

    Kupka, Peter ; Senghaas, Monika ;

    Zitatform

    Kupka, Peter & Monika Senghaas (2021): Zur Einrichtung von unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug. Stellungnahme des IAB zum Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft bei der Anhörung im Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021. (IAB-Stellungnahme 07/2021), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Das IAB wurde gebeten, zu dem Antrag der Fraktion DIE LINKE in der Hamburger Bürgerschaft „In Zeiten der Pandemie endlich die dringend benötigten unabhängigen Ombudsstellen für Erwerbslose im SGB-II-Bezug einrichten“ im Rahmen der Anhörung des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Integration am 10.8.2021 Stellung zu nehmen. Da hierzu keine Studien des IAB vorliegen, beschränkt sich die Stellungnahme auf Erkenntnisse zu bestimmten Aspekten des Kontakts von Personen im Bezug von Grundsicherungsleistungen mit den Jobcentern. Erläutert werden folgende Aspekte: Erfahrungen von Leistungsberechtigten mit ihren Jobcentern anhand der Panelbefragung „Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung“ (PASS), Forschungsergebnisse zur Qualität der Beratung am Beispiel der Eingliederungsvereinbarung, Erfahrungen vulnerabler Leistungsberechtigter am Beispiel psychisch kranker Menschen im SGB II und Erfahrungen mit einer Ombudsstelle für ein Berliner Jobcenter. Abschließend wird geschlussfolgert, dass Ombudsstellen ein gewisses Potenzial für bestimmte Probleme und für bestimmte Leistungsberechtigte haben können. Aufgrund anderer Defizite in der Beratung und Betreuung - insbesondere hinsichtlich besonders vulnerabler Gruppen - bedürfe es jedoch neuer Konzepte des „Empowerment“ in den Jobcentern selbst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Senghaas, Monika ;
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  • Literaturhinweis

    Do in-work benefits work for low-skilled workers?: To boost the employment rate of the low-skilled trapped in inactivity is it sufficient to supplement their earnings? (2021)

    Linden, Bruno Van der ;

    Zitatform

    Linden, Bruno Van der (2021): Do in-work benefits work for low-skilled workers? To boost the employment rate of the low-skilled trapped in inactivity is it sufficient to supplement their earnings? (IZA world of labor 246), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.246.v2

    Abstract

    "Dauerhafte Lohnzuschüsse verbessern in vielen Fällen die sozioökonomische Position von Geringqualifizierten, denen es an finanziellen Arbeitsanreizen mangelt. Positive Wirkungen zeigen sich auch auf die psychische Gesundheit und die allgemeine Lebenszufriedenheit der Leistungsempfänger, deren Kinder teils ebenfalls profitieren. Ein Problem bleibt die Komplexität des Steuer- und Transfersystems. Es braucht also klar verständliche, unbefristete Lohnzuschüsse, die durch Unterstützung in den Bereichen Kinderbetreuung, Gesundheit und Wohnen flankiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The Welfare Effects of Mandatory Reemployment Programs: Combining a Structural Model and Experimental Data (2021)

    Maibom, Jonas ;

    Zitatform

    Maibom, Jonas (2021): The Welfare Effects of Mandatory Reemployment Programs: Combining a Structural Model and Experimental Data. (IZA discussion paper 14866), Bonn, 81 S.

    Abstract

    "This paper estimates a structural model of job search which accounts for utility costs and benefits linked to mandatory reemployment programs. The estimation uses data from a randomized experiment which generates exogenous variation in the threat of program participation. I use the compensating variation (CV) as a measure of the impact of the experimental treatment on worker welfare, the welfare costs. I find that participants would be willing to give up 1.5-1.7 weeks of UI on average to avoid participation in the program, although the program has a positive effect on the job finding rate. Welfare costs vary across workers and are found to be larger for workers with weaker employment prospects. Overall, the analysis shows that the welfare costs are substantial and therefore necessary to take into account when evaluating the case for mandatory reemployment programs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Exit from open-ended social benefits into employment: Access to work, active labour market policies and work intensity (2021)

    Mato-Díaz, Fco Javier; Miyar-Busto, María;

    Zitatform

    Mato-Díaz, Fco Javier & María Miyar-Busto (2021): Exit from open-ended social benefits into employment: Access to work, active labour market policies and work intensity. In: Social Policy and Administration, Jg. 55, H. 7, S. 1293-1309. DOI:10.1111/spol.12726

    Abstract

    "An analysis is made of the sensitivity of minimum income schemes to the effects of labour market participation and active labour market services. Data comes from the only regional scheme in Spain that has an open-ended duration and has existed for a period long enough to be analysed. This scheme shows the closest resemblance with the first national minimum income programme, introduced by the Spanish government in 2020 (Ingreso Mínimo Vital). Survival analysis results show that people who access full-time work contracts have a higher probability of exiting into employment than those who do not, although the majority of people who sign at least one contract remain in the scheme, nevertheless. A defining element for exiting the scheme is work intensity. Thus, despite the fact that the scheme is compatible with some jobs, results suggest that increasing the compatibility between work and benefit would be a crucial factor in facilitating exit from the scheme. In addition, analyses of the elements defining the probability of signing a work contract while on the benefit show that active labour market policies heighten said probability, but do not subsequently influence exit from the scheme." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The dynamics of training programs for the unemployed: Job search training and occupational skills training are both effective (2021)

    Osikominu, Aderonke;

    Zitatform

    Osikominu, Aderonke (2021): The dynamics of training programs for the unemployed. Job search training and occupational skills training are both effective. (IZA world of labor 277), 12 S. DOI:10.15185/izawol.277.v2

    Abstract

    "Time plays an important role in both the design and interpretation of evaluation studies of training programs. While the start and duration of a training program are closely linked to the evolution of job opportunities, the impact of training programs in the short and longer term changes over time. Neglecting these “dynamics” could lead to an unduly negative assessment of the effects of certain training schemes. Therefore, a better understanding of the dynamic relationship between different types of training and their respective labor market outcomes is essential for a better design and interpretation of evaluation studies" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung - ein gutes Konzept mit mäßigem Erfolg (2021)

    Pusch, Toralf ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2021): Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung - ein gutes Konzept mit mäßigem Erfolg. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 101, H. 8, S. 660-662. DOI:10.1007/s10273-021-2988-0

    Abstract

    "Kurzarbeitergeld (KUG) bewährt sich in der aktuellen Krise, bedrohte Beschäftigungsverhältnisse zu sichern und Arbeitslosigkeit zu verhindern (Herzog-Stein et al., 2021). Als weniger erfolgreich ist dagegen der Einsatz von KUG in wachstums- bzw. strukturpolitischer Hinsicht zu bewerten. Nur zurückhaltend wird die freigewordene Zeit für berufliche Qualifizierung genutzt; die günstige Gelegenheit, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten an die durch den digitalen, ökologischen und demografischen Strukturwandel ausgelösten Bedarfe anzupassen, wird verpasst. Dabei besteht reichlicher Bedarf, den gesamtwirtschaftlichen Humankapitalstock aufzubessern, wie die OECD (2021) erst kürzlich offengelegt hat." (Textauszug, IAB-Doku, © 2021 Elsevier)

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  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren: Gastbeitrag (2021)

    Schmid, Günther;

    Zitatform

    Schmid, Günther (2021): Kurzarbeit im Korsett der Versicherungslogik: Es ist Zeit, die "Bazooka" neu zu justieren. Gastbeitrag. In: IAB-Forum H. 12.10.2021 Nürnberg, 2021-10-11.

    Abstract

    "Kurzarbeit hat in wirtschaftlichen Krisen wesentlich dazu beigetragen, die Konjunktur zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu sichern. Gleichwohl weist sie in ihrer bisherigen Ausgestaltung Schwachstellen auf. So ist die allzu strikte Orientierung an der Versicherungslogik insbesondere unter Verteilungsgesichtspunkten problematisch. Auch bei der Bewältigung des Strukturwandels erweist sich Kurzarbeit als ambivalent." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialwirtschaft – Chance für den sozialen Arbeitsmarkt? Neue Perspektiven durch das neue Förderinstrument im SGB II (2021)

    Schulze-Böing, Matthias;

    Zitatform

    Schulze-Böing, Matthias (2021): Sozialwirtschaft – Chance für den sozialen Arbeitsmarkt? Neue Perspektiven durch das neue Förderinstrument im SGB II. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 70, H. 1, S. 41-51. DOI:10.3790/sfo.70.1.41

    Abstract

    "Folgt man der Literatur, ist die Sozialwirtschaft einer der bedeutendsten Wirtschaftssektoren Deutschlands. Dort werden, Berechnungen von Oliver Ehrentraut zufolge, rund sieben Prozent der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung generiert. Allerdings ist die Sozialwirtschaft ein volkswirtschaftliches Aggregat mit unscharfen Rändern und wechselnden Zuschnitten. Es gibt weite Definitionen, die auch die gesamte Gesundheitswirtschaft mit umfassen und engere, die sich ausschließlich auf gemeinnützige Organisationen und soziale Dienstleistungen im engeren Sinne beziehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Inanspruchnahme der geförderten Weiterbildung nach dem Qualifizierungschancengesetz: Gesetzentwurf der Bundesregierung (2021)

    Zitatform

    (2021): Inanspruchnahme der geförderten Weiterbildung nach dem Qualifizierungschancengesetz. Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26648 (11.02.2021)), 20 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der AfD-Fraktion zur Inanspruchnahme der geförderten Weiterbildung nach dem Qualifizierungschancengesetz, bei welchem ein wesentlicher Baustein ist, dass Beschäftigte grundsätzlich Zugang zur Weiterbildungsförderung auch unabhängig von Qualifikation, Lebensalter und Betriebsgröße erhalten, wenn sie als Folge des digitalen Strukturwandels Weiterbildungsbedarf haben oder in sonstiger Weise von Strukturwandel betroffen sind, u.a. mit Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zu Eintritten von Teilnehmenden in Förderungen beruflicher Weiterbildung (Beschäftigtenqualifizierung). (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zwei Jahre Qualifizierungschancen- und Folgegesetze – Allgemeine Entwicklung der durch die Bundesagentur für Arbeit geförderten beruflichen Weiterbildungen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/29321) (2021)

    Zitatform

    (2021): Zwei Jahre Qualifizierungschancen- und Folgegesetze – Allgemeine Entwicklung der durch die Bundesagentur für Arbeit geförderten beruflichen Weiterbildungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/29321). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/30708 (15.06.2021)), 42 S.

    Abstract

    Am 1. Januar 2019 trat das 'Qualifizierungschancengesetz' (QCG) in Kraft. Das Gesetz hatte das Ziel, die berufliche Weiterbildung durch mehr von der Bundesagentur für Arbeit (BA) finanzierte Förderungen zu verbreitern und zu intensivieren. Die Fragestellerinnen und Fragesteller wollen erfahren, wie die Bundesregierung nach zwei Jahren die bisherige Wirkung des Qualifizierungschancengesetzes bewertet und ob sie erste Weiterentwicklungs- oder Korrekturbedarfe sieht, um die ursprünglich anvisierten Ziele besser zu erreichen. Der Fokus der Fragestellung liegt auf den allgemeinen Entwicklungen der durch die BA geförderten beruflichen Weiterbildungen. Die Bundesregierung zieht insgesamt eine positive Bilanz. So konnten insbesondere beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie Geringqualifizierte mit dem Ziel einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung verstärkt profitieren, was anhand der Förderstatistik belegt wird. Die jährlichen Eintritte von Teilnehmenden in Förderung der beruflichen Weiterbildung Beschäftigter stiegen in Deutschland von ca. 24.700 im Jahr 2016 annähernd linear auf ca. 34.600 im Jahr 2019. Im Jahr 2020 waren ca. 29.800 entsprechende Maßnahmeeintritte zu verzeichnen. Die Bundesregierung sieht bei der Förderung der beruflichen Weiterbildung weiteres Potenzial. Gemeinsam mit der BA hat die Bundesregierung daher eine Kommunikationsoffensive gestartet. Ziel ist es u. a. die Fördermöglichkeiten für Unternehmen und Beschäftigte bekannter zu machen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zwei Jahre Qualifizierungschancen- und Folgegesetz - Einführung der neuen Pflichtberatungsangebote der Weiterbildungsberatung der Bundesagentur für Arbeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/29992) (2021)

    Zitatform

    (2021): Zwei Jahre Qualifizierungschancen- und Folgegesetz - Einführung der neuen Pflichtberatungsangebote der Weiterbildungsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/29992). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/30843 (21.06.2021)), 11 S.

    Abstract

    Teil des Qualifizierungschancengesetzes sind zwei neue, ab dem 1. Januar 2019 eingeführte Beratungsangebote der BA, nämlich die Weiterbildungs- bzw. die Qualifizierungsberatung. Beide Beratungsangebote sind von der BA verpflichtend anzubieten. Während bei der Weiterbildungsberatung alle Beschäftigten, unabhängig von ihrem derzeitigen Status, ein individuelles Beratungsrecht zu Fragen und Möglichkeiten der beruflichen Weiterbildung haben, adressiert die Qualifizierungsberatung Unternehmen, die sich zu Fragen der Qualifizierung ihrer Beschäftigten und zu Möglichkeiten der Finanzierung beraten lassen möchten. Die Fragestellerinnen und Fragesteller wollen erfahren, wie die Bundesregierung nach zwei Jahren die bisherige Wirkung des Qualifizierungschancengesetzes bewertet, und ob sie erste Weiterentwicklungs- oder Korrekturbedarfe sieht, um die ursprünglich anvisierten Ziele besser zu erreichen. Dabei liegt der Fokus der Fragestellung auf der Weiterbildungsberatung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Can Subsidized Employment Tackle Long-Term Unemployment? Experimental Evidence from North Macedonia (2020)

    Armand, Alex ; Carneiro, Pedro ; Carneiro, Pedro ; Xia, Yiming;

    Zitatform

    Armand, Alex, Pedro Carneiro, Pedro Carneiro & Yiming Xia (2020): Can Subsidized Employment Tackle Long-Term Unemployment? Experimental Evidence from North Macedonia. (IZA discussion paper 13478), 66 S.

    Abstract

    "This paper examines the impact of an experiment in North Macedonia in which vulnerable unemployed individuals applying to a subsidized employment program were randomly selected to attend job interviews. Employers hiring a new employee from the target population receive a subsidy covering the wage cost of the worker for the first six months. Using administrative employment data, we find that attending the job interview led to an increase of 15 percentage points in the likelihood of being employed 3.5 years after the start of the intervention. We also find positive and statistically significant effects on individuals' non-cognitive and work-related skills." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Profiling, Targeting, Algorithmen, künstliche Intelligenz – über die Irrwege einer Debatte in der Arbeitsmarktpolitik (2020)

    Bachberger-Strolz, Kerstin;

    Zitatform

    Bachberger-Strolz, Kerstin (2020): Profiling, Targeting, Algorithmen, künstliche Intelligenz – über die Irrwege einer Debatte in der Arbeitsmarktpolitik. In: Wirtschaft und Gesellschaft, Jg. 46, H. 3, S. 329-363.

    Abstract

    "Der Text behandelt die Möglichkeiten und Grenzen von Profiling in der Arbeitsmarktpolitik: Ausgehend von den Erfahrungen in den USA seit den 1990er-Jahren wird gezeigt, dass beim Profiling viele Probleme seit Beginn ungelöst blieben, wie etwa die fehlende Schätzgenauigkeit, der geringe Nutzen von Profiling-Ergebnissen für die Zuweisung zu Programmen, die Widerstände von BeraterInnen etc. Damit bleibt die zentrale Erkenntnis für die österreichische Arbeitsmarktpolitik, dass Profiling für das Targeting beim AMS wenig hilfreich ist. Über die genannten Problem hinaus muss festgehalten werden, dass mit der intransparenten Vorgangsweise des AMS und mit der Wahl des Unternehmens, das Profiling im AMS entwickeln und implementieren soll, der Sache des Profiling kein guter Dienst erwiesen wurde. Daraus folgt, dass die österreichische Arbeitsmarktpolitik besser heute als morgen den unglücklichen Versuch der Implementierung von Profiling beenden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Implementationsanalyse des Modellprojekts zur Förderung geringqualifizierter Jugendlicher und Erwachsener - Abschlussbericht (2020)

    Bauer, Frank; Fuchs, Philipp ; Gellermann, Jan F. C.;

    Zitatform

    Bauer, Frank, Philipp Fuchs & Jan F. C. Gellermann (2020): Implementationsanalyse des Modellprojekts zur Förderung geringqualifizierter Jugendlicher und Erwachsener - Abschlussbericht. (IAB-Forschungsbericht 17/2020), Nürnberg, 172 S.

    Abstract

    "Der Forschungsbericht umfasst die Ergebnisse der Implementationsanalyse des „Modellprojekts zur Förderung geringqualifizierter Jugendlicher und Erwachsener“ in Nordrhein-Westfalen, die vom Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit initiiert und im Zeitraum von Dezember 2016 bis November 2020 dezentral an neun Standorten umgesetzt wurden. Das Programm richtete sich an Personen zwischen 21 und 45 Jahren mit Schulabschluss. Es vermittelt eine zertifizierte Berufsausbildung. Der Prozess der Qualifizierung erfolgt bei Bildungsträgern, ist modular aufgebaut und je nach Ausbildungsberuf und Qualifikationsniveau in 4 bis 8 Teilqualifizierungsmodule aufgegliedert, die je 2 bis 6 Monate dauern und durch Prüfungen vor den regionalen Industrie- und Handelskammern zertifiziert und abgeschlossen werden. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden während des Projektverlaufs durch sogenannte Qualifizierungscoaches der beteiligten Jobcenter begleitet und erhalten für jedes erfolgreich absolvierte Modul sowie nach bestandener Abschlussprüfung eine Prämie von 400 bzw. 1 500 Euro. Die Studie ist rekonstruktiv ausgerichtet und basiert auf der Auswertung von zentralen Programmdokumenten sowie Wiederholungsinterviews mit ausgewählten Teilnehmenden und den Coaches aller Standorte. Sie enthält eine detaillierte Rekonstruktion der Programmstruktur, der Umsetzungsvarianzen zentraler Programmelemente, eine Typologie der Teilnehmenden und schließlich spezifische Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank; Gellermann, Jan F. C.;
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  • Literaturhinweis

    Subsidizing wages or supplementing transfers?: the politics and ambiguity of in-work benefits (2020)

    Clasen, Jochen ;

    Zitatform

    Clasen, Jochen (2020): Subsidizing wages or supplementing transfers? The politics and ambiguity of in-work benefits. In: Social policy and administration, Jg. 54, H. 1, S. 1-13. DOI:10.1111/spol.12488

    Abstract

    "In-work benefits (IWB) have become mainstream social policy programmes in modern welfare states. Aimed at employment promotion as well as poverty reduction, their introduction and expansion have been supported by both centre-right and centre-left governments. However, the article argues that policy positions towards IWB are essentially unstable. Political preferences can alter fast, with the same actors advocating IWB growth at one time and containment at another. In part, this is influenced not only by prevailing socio-economic conditions but also by the institutional shape of IWBs, their interaction with complementary policies, and their inherently ambiguous nature. Characterized by multiple aims, IWBs occasionally offer political opportunities but often create challenges and even confound policymaking. Thus, the understanding of the politics of IWB requires a careful consideration of the particular properties of concrete IWBs and the ways in which they relate to other policy arenas. The article discusses this with reference to relevant debates and reforms in Germany." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung: Stellungnahme des IAB zur Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 27.2.2020 (2020)

    Dietrich, Hans ; Kruppe, Thomas ; Oberfichtner, Michael ; Lang, Julia ; Weber, Enzo ; Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans, Thomas Kruppe, Julia Lang, Michael Oberfichtner, Gesine Stephan & Enzo Weber (2020): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung. Stellungnahme des IAB zur Verbändeanhörung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zum 27.2.2020. (IAB-Stellungnahme 01/2020), Nürnberg, 21 S.

    Abstract

    "Das IAB geht in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf zur Förderung der beruflichen Weiterbildung im Strukturwandel und zur Weiterentwicklung der Ausbildungsförderung auf folgende Aspekte ein: Weiterentwicklung der Regelungen des Qualifizierungschancengesetzes, Qualifizierung in der Transfergesellschaft, Rechtsanspruch auf Förderung des Nachholens eines Berufsabschlusses, Kurzarbeit, Verstetigung der Assistierten Ausbildung, Verlängerung der Regelung zur Weiterbildungsprämie, Maßnahmezulassung und Bundesdurchschnittskostensätze sowie Arbeitsuchen- und Arbeitslosmeldung. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels und damit einhergehenden sich ändernden Anforderungen an die Qualifizierung von Beschäftigten kommt der Aus- und Weiterbildung eine wichtige Rolle zu. Neben einer Stärkung der Ausbildungsförderung sieht der Gesetzentwurf vor allem eine Stärkung der Weiterbildungsförderung in besonders vom Strukturwandel betroffenen Branchen und Betrieben vor. Die hierzu im Gesetzentwurf unter gewissen Bedingungen vorhergesehene Aufstockung der Zuschüsse aus dem Qualifizierungschancengesetz ist prinzipiell nachvollziehbar. Auch die im Gesetzentwurf für die Qualifizierung in Transfergesellschaften vorgesehenen Erweiterungen der Fördermöglichkeiten erscheinen sinnvoll und ermöglichen allen Beschäftigten nun auch den Abschluss umfangreicherer Weiterbildungen. Zudem soll Betrieben, die ihre Beschäftigten während Kurzarbeit beruflich qualifizieren, unter erleichterten Voraussetzungen eine längere Zahlung des Kurzarbeitergeldes ermöglicht werden. Prinzipiell ist eine Verknüpfung von Kurzarbeit und Qualifizierung bei einer vorübergehenden Reduzierung der Arbeitszeit sinnvoll. Wenn Weiterbildung aber während einer nicht nur vorübergehenden Nachfrageschwäche politisch unterstützt werden soll, sollte das nicht durch Kurzarbeitergeld geschehen, sondern durch eine geeignete Weiterbildungsförderung. Personen ohne Berufsabschluss soll ein Rechtsanspruch auf die Förderung einer berufsabschlussbezogenen Weiterbildung eingeräumt werden. Die zu erwartenden Auswirkungen sind jedoch unklar. Die im Gesetzentwurf geplanten Änderungen bei der Maßnahmezulassung und eine Anhebung der durchschnittlichen Kostensätze im Bereich der beruflichen Weiterbildung sind angebracht, ebenso wie die geplante Zusammenführung der Assistierten Ausbildung und der ausbildungsbegleitenden Hilfen. Schließlich sieht der Gesetzentwurf vor, dass unverzüglich nach der Arbeitssuchend- und Arbeitslosmeldung ein Beratungs- und Vermittlungsgespräch geführt werden soll. Hier wäre aus Forschungssicht grundsätzlich noch mehr Flexibilität bei der Terminierung der Gespräche sinnvoll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Retraining for the unemployed and the quality of the job match (2020)

    Grunau, Philipp ; Lang, Julia ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp & Julia Lang (2020): Retraining for the unemployed and the quality of the job match. In: Applied Economics, Jg. 52, H. 47, S. 5098-5114., 2020-03-26. DOI:10.1080/00036846.2020.1753879

    Abstract

    "In Germany, retraining is an important measure in active labour market policy, providing unemployed individuals with extensive vocational training. Using administrative data, we show that retraining participants are more likely to take up jobs that require their educational degree and are more often employed in those occupations for which they have received vocational training. Moreover, retraining leads to higher earnings. As these effects may be driven by the positive impact of retraining on employment, we additionally try to isolate the direct effect by restricting our analyses to those formerly unemployed who find employment irrespective of participation in retraining." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Grunau, Philipp ; Lang, Julia ;
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  • Literaturhinweis

    Zu gut, um befristet zu sein: Zur Förderung von langzeiterwerbslosen Menschen mit der neuen »Teilhabe am Arbeitsmarkt« (2020)

    Hofmann, Tina;

    Zitatform

    Hofmann, Tina (2020): Zu gut, um befristet zu sein. Zur Förderung von langzeiterwerbslosen Menschen mit der neuen »Teilhabe am Arbeitsmarkt«. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 4, S. 140-143.

    Abstract

    "Die deutsche Wirtschaft und der Arbeitsmarkt sind durch die Corona-Krise schwer belastet. Viele Beschäftigte werden kurzfristig in Kurzarbeit geschickt oder müssen um ihren Arbeitsplatz fürchten. In dieser Situation droht die berufliche Wiedereingliederung von langzeiterwerbslosen Menschen leicht aus dem Blick zu geraten. Anspruch muss es aber gerade in Krisenzeiten sein, dass Menschen am Rand der Gesellschaft besonders unterstützt werden. Die Förderung zur »Teilhabe am Arbeitsmarkt« ist ein solches notwendiges Unterstützungsangebot für langzeiterwerbslose Menschen. Der Paritätische hatte sich in der Vergangenheit intensiv für eine derartige Förderung eingesetzt und die mit dem Teilhabechancengesetz seit Anfang 2019 neu geschaffene Fördermöglichkeit begrüßt.1 Dieser Beitrag geht der Frage nach, wie das neue Förderinstrument bislang in der Praxis umgesetzt wurde, welche Auswirkungen die Corona-Krise auf die Förderung hat und wie das Instrument in Zukunft eingesetzt werden sollte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Umsetzung des beschäftigungsorientierten Fallmanagements (bFM) in den Jobcentern: Studie zum Umsetzungsstand in Nord- und Ostdeutschland (2020)

    Kempkens, Klaus-Jürgen; Passon, Thomas;

    Zitatform

    Kempkens, Klaus-Jürgen & Thomas Passon (2020): Die Umsetzung des beschäftigungsorientierten Fallmanagements (bFM) in den Jobcentern. Studie zum Umsetzungsstand in Nord- und Ostdeutschland. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 3, S. 105-110.

    Abstract

    "Das beschäftigungsorientierte Fallmanagement wurde seitens der Bundesagentur für Arbeit am 1. Januar 2005 in den Hartz-IV-Jobcentern eingeführt. Dieser innovative Ansatz für Arbeitslose mit multiplen Arbeitsmarkt-Hemmnissen wird seit nunmehr 15 Jahren in die Praxis umgesetzt. Es gibt jedoch keine veröffentlichten empirischen Untersuchungen zu diesem Thema. Die Verfasser haben mit 21 Studierenden im Kontext ihrer Bachelorarbeiten den Versuch unternommen, mittels Experteninterviews in ihren Heimatstädten einen Beitrag zu dem Thema Umsetzung des beschäftigungsorientierten Fallmanagements in Nord- und Ostdeutschland zu leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Finanzierung der Weiterbildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung in der Sitzung der Projektgruppe 7 der Enquete-Kommission Berufliche Bildung des Deutschen Bundestages am 23.11.2020 (2020)

    Kruppe, Thomas ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas (2020): Finanzierung der Weiterbildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung in der Sitzung der Projektgruppe 7 der Enquete-Kommission Berufliche Bildung des Deutschen Bundestages am 23.11.2020. (IAB-Stellungnahme 14/2020), 14 S.

    Abstract

    "Zur Anhörung am 23.11.2020 in der Sitzung der Projektgruppe 7 „Finanzierung der Aus- und Weiterbildung“ der Enquete-Kommission Berufliche Bildung des Deutschen Bundestages hat das IAB seine Stellungnahme zu den Leitfragen der Fraktionen (CDU, SPD, AfD, DIE LINKE sowie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) abgegeben. Entsprechend dieser Leitfragen zum Thema „Finanzierung der Weiterbildung“ nimmt das IAB Bezug zu folgenden inhaltlichen Aspekten: Digitalisierung der Weiterbildung, Weiterbildungsbeteiligung, Wirkung von Weiterbildung (Wirkungsmessung, Wirkung geförderter Weiterbildung: Arbeitslose/Beschäftigte), institutionelle Rahmenbedingungen, Recht auf Weiterbildung sowie Förderinstrumente zur Finanzierung der Weiterbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Institutional evolution and abrupt change: Reforming the administration of social assistance in Finland (2020)

    Varjonen, Sampo ;

    Zitatform

    Varjonen, Sampo (2020): Institutional evolution and abrupt change. Reforming the administration of social assistance in Finland. In: International journal of social welfare, Jg. 29, H. 1, S. 62-70. DOI:10.1111/ijsw.12373

    Abstract

    "Historical institutionalist studies have explained institutional change as resulting from critical junctures that interrupt long periods of stability or from endogenous, incremental evolution. Building on these theories, discursive institutionalists have focused on the roles of agency, ideas and discourse as explainers of change. Combining these approaches, this article analyses Finland's decision in 2014 to transfer the administration of basic social assistance from municipalities to the central government. This study demonstrates that institutional change can be both abrupt and evolutionary. Due to sudden, exceptional political circumstances, the decision in question was made quickly and under pressure, circumventing possible veto players. However, it was possible only because of the incremental, endogenous change that had occurred in the way in which social assistance was administered at the municipal level. It enabled a change in political discourse, which eroded the credibility of the ideational frames that policy actors had previously utilised to reject the centralised model." (Author's abstract, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effects of face‑to‑face counselling on unemployment rate and duration: evidence from a Public Employment Service reform (2020)

    Vehkasalo, Ville ;

    Zitatform

    Vehkasalo, Ville (2020): Effects of face‑to‑face counselling on unemployment rate and duration: evidence from a Public Employment Service reform. In: Journal for labour market research, Jg. 54, S. 1-14. DOI:10.1186/s12651-020-00276-8

    Abstract

    "In a Public Employment Service reform implemented in 2013, sixty Finnish municipalities experienced an involuntary employment office closure. The Government’s objective was to replace traditional face-to-face employment counselling with modern online counselling and simultaneously generate savings in outlays. The reform created natural experiment circumstances that allowed us to estimate the aggregate causal effects of face-to-face counselling and advice. We estimated the effects of the reform on the unemployment rate and the average unemployment duration using municipality-level panel data and various panel data estimators. We found that while the reform had a barely discernible effect on municipal unemployment rates, it increased average unemployment durations by 2–3 weeks. Hence, face-to-face counselling and online counselling are not perfect substitutes in decreasing the length of unemployment spells. Consequently, the fiscal costs of the reform outweigh the fiscal benefits by a large margin." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung des Betreuungsformates für Personen mit multiplen Vermittlungshindernissen (BBEn): Endbericht (2019)

    Auer, Eva; Reidl, Christine; Weber, Friederike; Hager, Isa; Tamler, Petra; Krüse, Tobias;

    Zitatform

    Hager, Isa, Tobias Krüse & Christine Reidl (2019): Evaluierung des Betreuungsformates für Personen mit multiplen Vermittlungshindernissen (BBEn). Endbericht. (AMS-Arbeitsmarktstrukturbericht), Wien, 77 S.

    Abstract

    "Die Beratungs- und Betreuungseinrichtung Neu (BBEN) bietet ein breit gefächertes Angebot von sehr niederschwelligen Beratungs- und Betreuungsleistungen, wie einen Offenen Raum, Workshops oder Einzelberatungstermine. Zielgruppe der BBEN sind Personen mit multiplen Vermittlungshindernissen, die koordinierte Interventionen im Sinne eines Case-Managements benötigen. 2018 wurden diese neue Betreuungs- und Beratungsleistungen vom AMS in sieben Bundesländern pilotiert - dabei wurde auf Freiwilligkeit der Angebote gesetzt. Im Auftrag des AMS hat prospect evaluiert, wie sich dieses neuen Maßnahmen auswirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Öffentlich geförderte Beschäftigung: Entwicklung, Konzepte und Wirkungen (2019)

    Bauer, Frank; Fuchs, Philipp ;

    Zitatform

    Bauer, Frank & Philipp Fuchs (2019): Öffentlich geförderte Beschäftigung: Entwicklung, Konzepte und Wirkungen. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 65, H. 2, S. 83-114., 2019-05-20. DOI:10.1515/zsr-2019-0004

    Abstract

    "Öffentlich geförderte Beschäftigung ist seit der Einführung des Arbeitsförderungsgesetzes 1969 Bestandteil der deutschen Arbeitsmarktpolitik. Der Aufsatz zeichnet die Nutzung der verschiedenen Formen dieses Instruments nach und referiert die zentralen Befunde zu dessen Wirkungen auf die Geförderten. Dabei wird ein Bogen gespannt von den Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der 80er Jahre über die arbeitsmarktpolitische Bearbeitung der Wiedervereinigung und die 'Hartz-Reformen' bis hin zu aktuellen Modellprojekten, die neue Ansätze in der Umsetzung öffentlich geförderter Beschäftigung erproben. Im Fokus stehen sowohl die Beschäftigungseffekte als auch die Frage nach der Ermöglichung sozialer Teilhabe durch öffentlich geförderte Beschäftigung. Die arbeitsmarktpolitischen Implikationen für die Ausgestaltung eines sozialen Arbeitsmarkts werden abschließend anhand der aktuellen Erkenntnisse aus den Evaluationen der Modellprojekte in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen diskutiert." (Autorenreferat, © De Gruyter)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Levelling the playing field? Active labour market policies, educational attainment and unemployment (2019)

    Benda, Luc; Koster, Ferry ; Veen, Romke van der ;

    Zitatform

    Benda, Luc, Ferry Koster & Romke van der Veen (2019): Levelling the playing field? Active labour market policies, educational attainment and unemployment. In: The International Journal of Sociology and Social Policy, Jg. 39, H. 3/4, S. 276-295. DOI:10.1108/IJSSP-08-2018-0138

    Abstract

    "The purpose of this paper is to investigate how active labour market policy (ALMP) training programmes and hiring subsidies increase or decrease differences in the unemployment risk between lesser and higher educated people during an economic downturn. A focus is put on potential job competition dynamics and cumulative (dis)advantages of the lesser and higher educated" (Author's abstract, © Emerald Group) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vertragsbeziehungen zwischen Jobcentern und Arbeitslosen: Eingliederungsvereinbarungen aus Sicht von Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittlern (2019)

    Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Freier, Carolin ; Senghaas, Monika ; Ramos Lobato, Philipp ;

    Zitatform

    Bernhard, Sarah, Carolin Freier, Philipp Ramos Lobato, Monika Senghaas & Gesine Stephan (2019): Vertragsbeziehungen zwischen Jobcentern und Arbeitslosen. Eingliederungsvereinbarungen aus Sicht von Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittlern. (IAB-Forschungsbericht 02/2019),.

    Abstract

    "Eingliederungsvereinbarungen als öffentlich-rechtliche Verträge zwischen Arbeitsuchenden und ihrem Jobcenter bzw. ihrer Arbeitsagentur sollen den Eingliederungsprozess in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt begleitend unterstützen, indem sie Transparenz und gegenseitige Verbindlichkeit herstellen. In der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) enthalten Eingliederungsvereinbarungen das Vermittlungsziel, die Bemühungen des oft arbeitslosen Leistungsberechtigten, die Leistungen des Jobcenters und eine Rechtsfolgenbelehrung. Diese klärt darüber auf, wie stark das Arbeitslosengeld II gekürzt wird, wenn die vereinbarten Bemühungen nicht erbracht und nachgewiesen werden. Welche Rolle schreiben Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler in den Jobcentern der Eingliederungsvereinbarung und ihren Bestandteilen im Beratungs- und Vermittlungsprozess zu? Der vorliegende Forschungsbericht geht dieser Frage anhand einer Online-Befragung nach. Die Befragung ist ein Teil der Begleitforschung innerhalb eines größeren IAB-Forschungsprojekts zu Wirkungen und Wirkmechanismen der Eingliederungsvereinbarung. Es zeigt sich: Arbeitsvermittlerinnen und Arbeitsvermittler sehen die Eingliederungsvereinbarung eher im Kontext des Prinzips 'Fördern und Fordern' verankert. Sie gehen weniger davon aus, dass Eingliederungsvereinbarungen den Eingliederungsprozess in den Arbeitsmarkt positiv beeinflussen. Kritischer beurteilen sie den Umfang von Eingliederungsvereinbarungen und ihre mangelnde Verständlichkeit für die Leistungsberechtigten. Das Instrument wird zudem nicht für alle Leistungsberechtigten gleichermaßen als sinnvoll eingeschätzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Sozialintegrative und beschäftigungsbegleitende Aktivitäten: Erfahrungen mit einer neuen Instrumentengruppe der Arbeitsförderung (2019)

    Brussig, Martin ; Kotlenga, Sandra;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Sandra Kotlenga (2019): Sozialintegrative und beschäftigungsbegleitende Aktivitäten: Erfahrungen mit einer neuen Instrumentengruppe der Arbeitsförderung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 68, H. 12, S. 947-972. DOI:10.3790/sfo.68.12.947

    Abstract

    Die Aufnahme einer Beschäftigung hat sich als kritisches und scheiternsanfälliges Ereignis bei der Integration von Langzeitarbeitslosen in Erwerbstätigkeit erwiesen. Aus diesem Grund gelten seit einiger Zeit zusätzliche unterstützende Aktivitäten als hilfreich, um die Aufnahme einer Beschäftigung überhaupt erst zu ermöglichen, sie vorzubereiten und die Beschäftigungsaufnahme zu stabilisieren. Inzwischen liegen Erfahrungen mit dieser Art von Unterstützung vor. Ziel des Aufsatzes ist, verschiedene Formen der beschäftigungsbegleitenden Aktivitäten zu beschreiben und Gründe für deren Inanspruchnahme bzw. Nicht-Inanspruchnahme zu benennen. Der Schwerpunkt liegt auf Erfahrungen, die im Bundesprogramm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“ (2016 bis 2018) gesammelt wurden. Die Ergebnisse erlauben Schlussfolgerungen zur Weiterentwicklung der Arbeitsförderung.

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  • Literaturhinweis

    Does job search assistance reduce unemployment?: Experimental evidence on displacement effects and mechanisms (2019)

    Cheung, Maria ; Egebark, Johan; Laun, Lisa ; Rödin, Magnus; Forslund, Anders ; Vikström, Johan;

    Zitatform

    Cheung, Maria, Johan Egebark, Anders Forslund, Lisa Laun, Magnus Rödin & Johan Vikström (2019): Does job search assistance reduce unemployment? Experimental evidence on displacement effects and mechanisms. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2019,25), Uppsala, 52 S.

    Abstract

    "This paper uses a large-scale two-level randomized experiment to study direct and displacement effects of job search assistance. Our findings show that the assistance reduces unemployment among the treated, but also creates substantial displacement leading to higher unemployment for the non-treated. By using detailed information on caseworker and job seeker behavior we show that vacancy referrals passed on from caseworkers to job seekers is the driving mechanism behind the positive direct effect. We also examine explanations for the displacement effect and show that displacement is not due to constrained resources, but arises in the labor market. A comparison between different meeting formats suggests that face-to-face meetings and distance meetings are more effective than group meetings. Despite the existence of displacement effects, when we incorporate our results into an equilibrium search model we find that a complete roll-out of the program would lead to lower unemployment and slightly reduced government spending." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Contrasting supply-side, demand-side and combined approaches to labour market integration (2019)

    Frøyland, Kjetil ; Andreassen, Tone Alm ; Innvær, Simon;

    Zitatform

    Frøyland, Kjetil, Tone Alm Andreassen & Simon Innvær (2019): Contrasting supply-side, demand-side and combined approaches to labour market integration. In: Journal of social policy, Jg. 48, H. 2, S. 311-328. DOI:10.1017/S0047279418000491

    Abstract

    "In social policy discussions about activation or ALMP (Active Labour Market Policies), most attention is paid to supply-side approaches, directed towards jobless individuals. In these discussions, little attention is given to demand-side approaches aimed at activating employers, or combined workplace-oriented approaches that combine supply and demand-side elements. The aim of this article is to introduce demand-side and combined approaches developed within the fields of disability policy and vocational rehabilitation to scholarly discussions about activation and ALMP. By comparing these three approaches, we show that demand-side and combined approaches challenge key assumptions underlying the dominant supply-side approaches. They do so by representing different views of a) work - as a right instead of a duty; b) the problem of reduced work capacity - not as individual failure, but rather as a prejudice in attitudes among employers or as a gap between capacities and demands; c) the employers and the labour market - as transformable instead of fixed. Supply-side, demand-side and combined workplace-oriented approaches share the aim of labour market integration; however, their developments seem to have taken place largely in isolation from each other. We argue that when brought together they could form a more comprehensive base for further development of labour market integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unintended displacement effects of youth training programs in a directed search model (2019)

    Gómez, Marcos ; Parro, Francisco ;

    Zitatform

    Gómez, Marcos & Francisco Parro (2019): Unintended displacement effects of youth training programs in a directed search model. In: Journal of labor research, Jg. 40, H. 2, S. 230-247. DOI:10.1007/s12122-019-09284-1

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  • Literaturhinweis

    Märkte und "common ground": Arbeit, gesundheitliche Versorgung, Finanzen (2019)

    Hessinger, Philipp; Stanitzek, Georg; Wagner, Gabriele;

    Zitatform

    Hessinger, Philipp, Stanitzek, Georg & Gabriele Wagner (Hrsg.) (2019): Märkte und "common ground": Arbeit, gesundheitliche Versorgung, Finanzen. Wiesbaden: Springer VS, 284 S. DOI:10.1007/978-3-658-21771-6

    Abstract

    "Die einzelnen Kapitel des Buchs behandeln die Kontexteffekte, die lateralen Bezüge und die endogenen Ursachen gegenwärtiger System- und Krisenprozesse mit dem Ziel, den Möglichkeitssinn relevanter Akteure aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft zu schärfen. Auf der Basis profunder Analysen der strukturellen wie auch normativen Verfasstheit sowie der intelligenten Re-/Konstruierbarkeit der Arbeits-, Gesundheits- und Finanzmärkte entfaltet Philipp Hessinger seine grundlegende Idee: dass aktuelle Krisen und scheiternde Reformprojekte auch Ausdruck und Folge innerer Blockaden des gesellschaftlichen Möglichkeitsreichtums sind - und genau diesen Möglichkeitsreichtum sucht er zu bergen." (Verlagsangaben, )

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  • Literaturhinweis

    Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? (2019)

    Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ; Pfeiffer, Friedhelm ;

    Zitatform

    Ivanov, Boris, Friedhelm Pfeiffer & Laura Pohlan (2019): Do job creation schemes improve the social integration and well-being of the long-term unemployed? (ZEW discussion paper 2019-048), Mannheim, 54 S.

    Abstract

    "In this paper we analyze the effects of a German job creation scheme (JCS) on the social integration and well-being of long-term unemployed individuals. Using linked survey and administrative data for participants and a group of matched non-participants, we find significant positive effects of being employed within this program. They are larger for individuals with health impairments and above-average duration of welfare dependence. The program effects decline over time, which cannot be explained by decreasing levels of well-being and social integration of the participants. Instead, this decrease is driven by a rising share of controls who find a job and catch up to similar outcome levels as program participants. Overall, our results suggest that JCSs can be an efficient labor market policy instrument to improve the quality of life of the long-term unemployed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Ivanov, Boris ; Pohlan, Laura ;
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