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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Grundlagenbeiträge"
  • Literaturhinweis

    Lessons learned: Internationale Evaluierungsergebnisse zu Wirkungen aktiver und aktivierender Arbeitsmarktpolitik (2005)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2005): Lessons learned: Internationale Evaluierungsergebnisse zu Wirkungen aktiver und aktivierender Arbeitsmarktpolitik. (IAB-Forschungsbericht 09/2005), Nürnberg, 66 S.

    Abstract

    "In Deutschland wird jährlich rund ein Prozent der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung (BIP) für aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) ausgegeben, die im ursprünglichen Sinn eigentlich Investitionen darstellen sollten. Aus Ländern mit ähnlich hohen Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik - aber einer ausgeprägteren Evaluationskultur als hierzulande - gibt es Hinweise, dass trotz hohen Ressourcenaufwands das Ziel einer beschleunigten Reintegration von Arbeitslosen in Beschäftigung verfehlt wird. Der Überblick fasst Ergebnisse aktueller nationaler und internationaler Evaluationsstudien zu direkten und indirekten Effekten von AAMP auf die messbaren Zielgrößen individuelle Beschäftigungschancen und (sekundär) Einkommen zusammen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Instrumente/ Maßnahmen/Programme über Ländergrenzen hinweg als effektiv und als effizient (soweit Kosten einbezogen werden konnten) einzustufen sind. Während die Ergebnisse der Evaluierungsstudien ein überwiegend enttäuschendes Resultat hinsichtlich der Wirkung der 'klassischen' Instrumente der AAMP erbrachten, ist die empirische Evidenz der Wirksamkeit einer 'aktivierenden' Arbeitsmarktpolitik hoch. Die Einbeziehung von Anreizeffekten, die sich aus der Interaktion mit der Arbeitslosenunterstützung ergeben, hat einen entscheidenden Einfluss auf Erfolg bzw. Misserfolg einer Vielzahl von Maßnahmen. In Deutschland scheint man in den vergangenen Jahren die entsprechenden Lektionen ('Lessons learned') hinsichtlich der Eingrenzung negativer Anreizeffekte von Lohnersatzleistungen und der Begrenzung von negativen Voraus-, Neben- und Nachwirkungen von AAMP im Rahmen der Durchsetzung einer Politik des 'Forderns' gelernt zu haben. Offen bleibt die Frage nach einer wirksameren Ausgestaltung des 'Förderns'. Darauf aufbauend werden einige Überlegungen angestellt, wie Arbeitsmarktpolitik in Deutschland künftig wieder einen stärker investiven Charakter erhalten könnte. Damit AAMP zu nachhaltigen Investitionen in die Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Erwerbslosen und Erwerbstätigen führt, könnten beispielsweise Anreize zur Umwandlung von Arbeitslosengeldansprüchen in Bildungsgutscheine geschaffen werden. Damit könnte nicht nur eine stärker präventive Orientierung der AAMP erfolgen, sondern ein effektiverer (und u. U. auch effizienterer) Beitrag zur Behebung der Bildungsmisere in Deutschland geleistet werden, die nicht nur den Beschäftigungsbereich der niedrigen Qualifikationen betrifft, sondern durchgehend alle Qualifikationsstufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
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  • Literaturhinweis

    Active labour market policy in Denmark as an example of transitional labour market and flexicurity arrangements: what can be learnt? (2005)

    Larsen, Flemming ;

    Zitatform

    Larsen, Flemming (2005): Active labour market policy in Denmark as an example of transitional labour market and flexicurity arrangements. What can be learnt? (TLM.NET working paper 2005-11), Amsterdam, 28 S.

    Abstract

    Die Arbeitsmarktpolitik in Europa wird seit über einem Jahrzehnt von dem Versuch geleitet, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum und soziale Sicherheit zu vereinen. Dabei gilt Dänemark als ein Vorzeigebeispiel für die Kombination von Flexibilität und sozialer Sicherheit ('Flexicurity'). Die seit 1993 durchgeführten Arbeitsmarktreformen haben zu einem 'dänischen Jobwunder' geführt. Die dänischen Flexicurity-Strategien auf einem Übergangsarbeitsmarkt haben in diesem Sinne den Praxistest bestanden und der Beitrag untersucht, inwieweit andere europäische Länder von Dänemark lernen können. Dazu wird zunächst die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen in Dänemark und ihre Bedeutung für die Arbeitsmarktpolitik geschildert und dann ein kurzer historischer Überblick über die Arbeitsmarktpolitik im letzten Jahrzehnt gegeben. Den Erfolg der dänischen Arbeitsmarktpolitik liegt in der Kombination eines im internationalen Vergleich liberalen Arbeitsmarktes mit einem auf Solidarität basierten universellen Wohlfahrtssystem und einer 'Aktivline' in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Dabei wird in der Analyse deutlich, dass es sich bei dem 'dänischen Modell' um eine Ausprägung eines nationalen Weges handelt, der aufgrund eigener spezifischer Erfahrungen eingeschlagen wurde und die für Dänemark typische Integration von wohlfahrtsstaatlichen Prinzipien und den Effizienzanforderungen des Marktes nicht einfach auf andere Länder übertragbar ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bestandsaufnahme zum Evaluationsgeschehen in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik: Wirkungsorientierung zwischen makroökonomischen Strukturen und mikroökonomischen Handlungen (2005)

    Loidl-Keil, Rainer; Laskowski, Wolfgang;

    Zitatform

    Loidl-Keil, Rainer & Wolfgang Laskowski (2005): Bestandsaufnahme zum Evaluationsgeschehen in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Wirkungsorientierung zwischen makroökonomischen Strukturen und mikroökonomischen Handlungen. In: R. Loidl-Keil & W. Laskowski (Hrsg.) (2005): Evaluationen in Sozialen Integrationsunternehmen : Konzepte, Beispiele, Erfahrungen, S. 29-56.

    Abstract

    Arbeit, Beschäftigung, bezahlte Erwerbstätigkeit stellen zentrale Gestaltungsbereiche der individuellen Lebensführung, der betrieblichen Organisation als auch der gesellschaftlichen Ordnung und Struktur dar. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden unter dem Gesichtspunkt evaluiert, ob es den modernen Sozialstaaten gelingt, Arbeitsplätze aufrechtzuerhalten und zu schaffen, Beschäftigungsbereitschaften zu steuern und bestehende Beschäftigungsquoten zu erhalten. Zur Einordnung und Diskussion des Evolutionsgeschehens in der aktiven Arbeitsmarktpolitik plädiert der Beitrag für eine Perspektive, die die durchführenden Organisationen, Betriebe, Unternehmen und deren Umfelder sowie Handlungslogiken im Sinne einer Zusammenführung makro- und mikroökonomischer Evaluationsstudien stärker betont. Möglichkeiten, Grenzen und Defizite makro- und mikroökonomischer Evaluationsstudien in der aktiven Arbeitsmarktpolitik werden erläutert und um die Perspektive der Evaluation der Arbeitsverwaltung ergänzt. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass Evaluationsergebnisse und -erkenntnisse für die Erfahrungsbestände der Organisationen und ihr Handlungswissen über die Zusammenhänge ihres Agierens unersetzlich sind. Durch den Einbezug der maßnahmendurchführenden Organisationen bzw. Sozialen Unternehmen in das Evaluationsgeschehen können Potenziale von Evaluationen mit dem Ziel einer 'aktivierenden' Arbeitsmarktpolitik freigemacht werden, die bislang nur unzureichend ausgeschöpft wurden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Employment relations monitoring and evaluation plan 2005 (2005)

    Zitatform

    (2005): Employment relations monitoring and evaluation plan 2005. (Employment relations research series 44), London, 93 S.

    Abstract

    Die politische Zielsetzung des Ministeriums für Handel und Industrie in Großbritannien ist es, die Voraussetzungen für einen allgemeinen Wohlstand zu schaffen. Dazu gehören ein flexibler Arbeitsmarkt mit Vollbeschäftigung und Arbeitsplätze mit hoher Produktivität und Qualifikation. Der Employment Market Analysis and Research Branch (EMAR) unterstützt die Umsetzung dieser Zielsetzung durch einen Plan zur Evaluierung und Begleitung. So soll das Ministerium in die Lage versetzt werden, auf unvorhergesehene Auswirkungen gesetzlicher Regelungen zu reagieren und zu beurteilen, welche Regelungen gut und welche weniger gut funktionieren. Die Veröffentlichung des Plans für das Jahr 2005 informiert über den Stand der Gesetzgebungsevaluierung. Er soll zur öffentlichen Transparenz politischer Entscheidungsprozesse beitragen und stellt einen wichtigen Beitrag zur Politikberatung auf dem Feld der Arbeitsbeziehungen dar. Die Evaluierung berücksichtigt zwei Dimensionen: Zum einen wird auf horizontaler Ebene jedes einzelne Element der politischen Maßnahmepakte auf seine Auswirkungen und Kosten hin untersucht, zum anderen werden auf vertikaler Ebene die Maßnahmepakte als Ganzes evaluiert. Abschließend werden beide Sichtweisen zusammengeführt. Begleitforschung und Evaluierung berücksichtigen dabei quantitative und qualitative empirische Analysen, und mit Hilfe ökonometrischer Trenduntersuchungen werden die Auswirkungen gesetzgeberischer Maßnahmen untersucht. Der Annex bietet ein Verzeichnis aller politischen Maßnahmen, listet die jeweiligen Zielvorstellungen und Kosten auf, die mit ihnen verbunden sind, und gibt einen Überblick über die empirischen Studien der Begleit- und Wirkungsforschung mit ihren jeweiligen Ergebnissen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2004)

    Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2004): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2004): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2., überarb. u. aktual. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 309-341.

    Abstract

    "Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht allgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forschung zum SGB II aus Sicht des IAB: die neuen Forschungsaufgaben im Überblick (2004)

    Beckmann, Petra; Konle-Seidl, Regina ; Blien, Uwe ; Koch, Susanne ; Rudolph, Helmut; Feil, Michael; Stephan, Gesine ; Dietrich, Hans ; Promberger, Markus; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Beckmann, Petra, Uwe Blien, Christian Brinkmann, Hans Dietrich, Michael Feil, Susanne Koch, Regina Konle-Seidl, Markus Promberger, Helmut Rudolph & Gesine Stephan (2004): Forschung zum SGB II aus Sicht des IAB. Die neuen Forschungsaufgaben im Überblick. (IAB-Forschungsbericht 06/2004), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "Das Inkrafttreten des SGB II am 1.1.2005 bringt umfangreiche Änderungen des Arbeitsmarktgeschehens in Deutschland mit sich. Deren wissenschaftliche Begleitung wird vom IAB als eine der wichtigsten kommenden Herausforderungen an die Arbeitsmarkt- und Berufsforschung betrachtet. Die Darstellung strukturiert den Forschungsbedarf zum SGB II aus Sicht des IAB. Die hier skizzierten Forschungsansätze bedürfen weiterer Diskussion und Spezifizierung sowie sicherlich auch der Ergänzung. Ausgeklammert werden an dieser Stelle sich mit dem Optionsgesetz verbindende Zusatzfragestellungen. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass das IAB alle genannten Themen bearbeiten wird: § 55 SGB II sieht explizit vor, dass Dritte mit Teilen der Wirkungsforschung beauftragt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit (2004)

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Markus Promberger (2004): Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit. In: F. Gerlach & A. Ziegler (Hrsg.) (2004): Neuere Herausforderungen der Strukturpolitik, S. 204-237.

    Abstract

    "Strukturpolitik und Beschäftigungspolitik sind ihrem Wesen nach eng verzahnt, ein Umstand, dem jedoch in der praktischen Arbeitsmarktpolitik nicht immer ausreichend Rechnung getragen wird. Im Mittelpunkt des Beitrages stehen die strukturpolitischen Aspekte und Effekte der deutschen Arbeitsmarktpolitik, deren Hauptakteur die Bundesanstalt für Arbeit ist. Der strukturpolitische Gehalt der wesentlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird untersucht und bewertet. Eine Hauptthese ist, dass strukturorientierte Komponenten der Arbeitsmarktpolitik zwar noch im SGB III und Job-AQTIV-Gesetz ausgebaut wurden, mit den neuesten Gesetzen über 'moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' und der entsprechenden Neuausrichtung der Arbeitsmarktinterventionen wieder rückläufig sind; die derzeitige Arbeitsmarktpolitik ist also strukturpolitisch nur unzureichend flankiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ; Promberger, Markus;
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  • Literaturhinweis

    Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt: ein Armutszeugnis (2004)

    Berthold, Norbert; Berchem, Sascha von;

    Zitatform

    Berthold, Norbert & Sascha von Berchem (2004): Rot-grüne Reformen am Arbeitsmarkt. Ein Armutszeugnis. (Wirtschaftswissenschaftliche Beiträge des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsordnung und Sozialpolitik 72), Würzburg, 50 S.

    Abstract

    Der Autor befasst sich unter ordnungspolitischen Gesichtspunkten mit dem Job-AQTIV-Gesetz und den Hartz-Gesetzen für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt. "Die von den Reformen verfolgten Ziele lassen sich grob in drei Bereiche einteilen: Erstens sollen durch Modifikationen der entscheidenden Parameter der Lohnersatzleistungen selbst individuelles Moral Hazard" verringert und die Bemühungen der Arbeitslosen gestärkt werden, die Phase der Arbeitslosigkeit schnellstmöglich zu beenden. Durch eine Verbesserung der Beratungs- und Vermittlungsaktivitäten soll dieser Prozess zusätzlich begleitet und Langzeitarbeitslosigkeit vermieden werden. Zweitens sollen durch geeignete Qualizierungsmaßnahrnen die individuellen Wiedereinstellungschancen auch geringer qualifizierter Arbeitsloser verbessert werden. Schließlich soll drittens durch pekuniäre Anreize direkt die Arbeitsnachfrage und das Arbeitsangebot zu Gunsten der gegenwärtig Arbeitslosen beeinflusst werden. Subventionen auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite stellen gleichsam eine Alternative zu Beratung, Vermittlung und Qualifizierung dar. Arbeitslose sollen auf diese Weise Anreize und Möglichkeiten erhalten, in das reguläre Berufsleben zurückzukehren oder den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? (2004)

    Caliendo, Marco ; Jahn, Elke J. ;

    Zitatform

    Caliendo, Marco & Elke J. Jahn (2004): Verbleibsquote ein Controlling-Indikator für den Eingliederungserfolg von ABM!? In: Zeitschrift für Evaluation H. 1, S. 51-69.

    Abstract

    "Als Controlling-Indikator für den kausalen Wiedereingliederungseffekt arbeitsmarktpolitischer Instrumente ist die Verbleibsquote seit langem heftiger Kritik ausgesetzt. Dennoch ist sie bislang die einzige, kurzfristig verfügbare Kennziffer, die steuerungsrelevante Informationen liefern kann. Ein Vergleich der auf Basis von Matching-Verfahren gewonnenen Netto-Effekte für ABM mit der Verbleibsquote zeigt, dass Verbleibsquoten von über 50 % mit negativen Netto-Effekten verbunden sein können. Allerdings ist die Verbleibsquote eng mit dem Netto-Effekt korreliert. Wir nutzen diesen Zusammenhang, um Verbleibsquoten zu simulieren, die notwendig sind, damit mit positiven Netto-Effekten bei ABM gerechnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jahn, Elke J. ;
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  • Literaturhinweis

    Gegenstand, Auftrag und Konzept der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms (2004)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2004): Gegenstand, Auftrag und Konzept der Halbzeitbewertung des ESF-BA-Programms. In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 1-20.

    Abstract

    Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesagentur für Arbeit. In dem Beitrag werden die Vorgehensweisen und das Konzept der durch das IAB durchgeführten Begleitforschung dargestellt. Im einzelnen werden behandelt: Ziele und Gegenstand des Förderungsprogramms; das Evaluationskonzept; die Begleitforschung als prozess- und kontextorientierte Wirkungsanalyse sowie der Stand der Begleitforschung nach Ablauf der ersten Projektphase. Die Begleitforschung ist in verschiedenen Teilprojekten organisiert, die u.a. umfassen: Aufbau und Fortschreibung einer Individualdatenbank über geförderte Personen und Vergleichsgruppen; Erhebungen und Analysen; Analysen zur Zielgruppenerreichung; Wirkungsanalysen; Aggregierte Verbleibsanalysen und Wirkungsabschätzungen im regionalen Vergleich. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Benchmarking Deutschland 2004: Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Bertelsmann Stiftung (2004)

    Eichhorst, Werner; Thode, Eric; Winter, Frank;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Eric Thode & Frank Winter (2004): Benchmarking Deutschland 2004. Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Bertelsmann Stiftung. Berlin: Springer London, 362 S.

    Abstract

    "Der Bericht 2004 bringt die Analysen des ersten Benchmarking-Berichts von 2001 auf den neuesten Stand. Er untersucht anhand einer breiten Zusammenstellung von Zahlen und Fakten die Entwicklung von Beschäftigung und Arbeitslosigkeit in Deutschland im Vergleich zu den OECD-Ländern und geht der Frage nach, inwieweit konjunkturelle, in erster Linie aber institutionelle Faktoren hierauf einwirken. Konkret stellt der Bericht die wesentlichen Kennziffern aus den Bereichen Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik, Arbeitszeit- und Arbeitsmarktregulierung, Unternehmertätigkeit, Lohn- und Tarifpolitik, Bildung und Innovation sowie Makroökonomie dar. lnsbesondere zeigt er auf, inwieweit die jüngsten Reformen in Deutschland zur Behebung von Schwächen im deutschen Beschäftigungssystem beigetragen haben oder entsprechende Effekte zu erwarten sind und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht. Darüber hinaus weist er auf bewährte Praktiken im Ausland hin, die als Anregungen in die deutsche Reformdiskussion einfließen könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany (2004)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Fertig, Michael & Jochen Kluve (2004): A conceptual framework for the evaluation of comprehensive labor market policy reforms in Germany. (RWI discussion papers 13), Essen, 32 S.

    Abstract

    Die Autoren stellen ein Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Auswirkungen sowie der Effektivität und Effizienz der Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission zur Arbeitsmarktpolitik in Deutschland vor. Die Erläuterung des Evaluationskonzepts wird ergänzt durch eine Diskussion konzeptueller und praktischer Evaluationsprobleme; die benötigten Daten und ihre Verfügbarkeit werden beschrieben. Neben der Analyse der Effektivität und der Analyse der Effizienz wird auch die Implementierung und die konkrete Umsetzung des Evaluationskonzeptes für die einzelnen Maßnahmen bzw. Reformkomponenten auf der Mikro-und Makrobebene skizziert. Das vorgestelle Konzept ist nicht nur direkt einsetzbar, sondern auch ausbaubar für zukünftige Analysen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik: ein umfassendes Evaluationskonzept (2004)

    Fertig, Michael ; Kluve, Jochen; Schmidt, Christoph M.; Hägele, Helmut; Friedrich, Werner; Apel, Helmut;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve, Christoph M. Schmidt, Helmut Apel, Werner Friedrich & Helmut Hägele (2004): Die Hartz-Gesetze zur Arbeitsmarktpolitik. Ein umfassendes Evaluationskonzept. (RWI-Schriften 74), Berlin: Duncker & Humblot, 320 S. DOI:10.3790/978-3-428-51535-6

    Abstract

    "Die im Rahmen der Hartz-Reformen auf den Weg gebrachten Änderungen der Arbeitsmarktgesetzgebung haben die rasche und nachhaltige Vermittlung in Arbeit, die Schaffung neuer Beschäftigungsfelder und den Bau von mehr Brücken in Beschäftigung zum Ziel. Hauptziel ist letztlich die Verringerung der Arbeitslosigkeit. Jede Evaluationsstudie dazu hat sich an diesem übergeordneten Ziel zu orientieren. Die Autoren der vorliegenden Arbeit präsentieren ein derartiges Konzept zur mittel- und längerfristigen Bewertung der Umsetzung der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Leitlinien sind: Das Konzept muss angesichts der nicht optimalen Datenlage und der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit praktikabel sein. Es muss sich angesichts der Vielzahl der Ziele der Arbeitsmarktpolitik auf die Beschäftigungssituation arbeitsloser Arbeitnehmer konzentrieren. Es muss einen einheitlichen Analyserahmen anbieten für Leitfragen wie: Was haben die durchgeführten Maßnahmen bewirkt, waren sie effektiv? Welche Kosten sind entstanden, waren die Maßnahmen effizient? Welche Ursachen lassen sich für die Wirkung identifizieren? Es muss dafür einen interdisziplinären Ansatz verfolgen, der eine ausgewogene Kombination aus theoretischer Analyse, ökonometrischer Kompetenz und Know-how der Implementationsforschung beinhaltet. Das Konzept muss Methoden vorsehen, die angesichts der genannten Daten- und Zeitprobleme robuste Ergebnisse erzeugen können. Es muss angesichts des teilweise späten Inkrafttretens einzelner Maßnahmen eine Erweiterung des Evaluationszeitraums erlauben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Eingetretene Pfade der Arbeitsmarktpolitik verlassen - gemeinsam in neuen Strukturen Innovationen wagen (2004)

    Hackenberg, Helga;

    Zitatform

    Hackenberg, Helga (2004): Eingetretene Pfade der Arbeitsmarktpolitik verlassen - gemeinsam in neuen Strukturen Innovationen wagen. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 58, H. 1/2, S. 34-38.

    Abstract

    Im Zuge anhaltender hoher (Langzeit-)Arbeitslosigkeit haben Kommunen in unterschiedlichem Umfang und auf verschiedenen Wegen eigene Aktivitäten der Beschäftigungsförderung entwickelt. Entstanden ist eine vielfältige kommunale Förderlandschaft, die zu einem wichtigen Bestandteil der aktiven Arbeitsmarktpolitik geworden ist. Vorgestellt wird das Netzwerkprojekt der Bertelsmann Stiftung 'BiK - Beschäftigungsförderung in Kommunen', das im Jahr 2000 an den Start ging. Es vereinigt unter der Leitung der Bertelsmann Stiftung bundesweit 24 Kommunen, Teilbereiche der Arbeitsverwaltung sowie zahlreiche Dritte aus Wirtschaft, Wissenschaft und anderen Institutionen mit dem Ziel, die lokale Beschäftigungsförderung zu professionalisieren. Im Rahmen der Gesamtprojekts 'BiK' wurden arbeitsteilig fünf Modellprojekte entwickelt, umgesetzt und bewertet: 'Benchmarking in der kommunalen Beschäftigungsförderung - Kennziffern, Prozessvergleiche und interkommunalen Lernprozesse', 'Vergleichsanalyse zu Kosten und Nutzen von zwei Modellprojekten der aktiven Arbeitsmarktpolitik', 'Curriculum für die gemeinsame Fortbildung von Fachkräften der Arbeitsämter, der Sozialverwaltung und Dritten', 'Profilierung: Individuelle Arbeitsmarkanalyse und Eingliederungsstrategien sowie somatische und psychische Diagnose' und 'WIN 4 - Wirtschaft im Netzwerk mit Kommunen'. Fazit: Das BiK konnte zeigen, dass die Leistungen der kommunalen Beschäftigungsförderung unverzichtbar für die erfolgreiche Umsetzung der Arbeitsmarktpolitik sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor (2004)

    Jaenichen, Ursula; Stephan, Gesine ; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Jaenichen, Ursula, Gesine Stephan & Frank Wießner (2004): Der neue Forschungsbereich "Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik" am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA) stellt sich vor. In: Zeitschrift für Evaluation H. 2, S. 297-310.

    Abstract

    Die Erfolgskontrolle arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme gehört zu den Hauptaufgaben des am IAB neu etablierten Forschungsbereiches 'Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik'. Die Rolle der Evaluation arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für die Politikberatung wird diskutiert. Es folgt eine theoretische Systematisierung der Effekte von Arbeitsmarktpolitik sowie eine Darstellung der eingesetzten Methoden der Evaluation. Hierzu zählt in erster Linie die Begleitforschung, bei der es darum geht, schon während der Laufzeit eines Programms dessen Akzeptanz, Wirkung und Wirksamkeit vor dem Hintergrund kontinuierlicher Verbesserung zu untersuchen. Die letztlich interessierende Frage bei der Evaluation einer Maßnahme ist, ob sich die individuellen Beschäftigungschancen durch die Maßnahmenteilnahme verändert haben. Im Anschluss wird die Tradition der Wirkungsforschung am IAB skizziert, um schließlich das Forschungsprogramm des Bereichs sowie dessen Perspektiven darzustellen. Adressaten der Forschung sind sowohl die Wissenschaft als auch die Politik und die interessierte Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund sozialwissenschaftlicher und ökonomischer Theorieansätze werden im Bereich sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgerichtete Studien konzipiert und durchgeführt. Gegenwärtiger Arbeitsschwerpunkt ist die Evaluation bedeutender Standardinstrumente der Arbeitsförderung nach dem SGB III (ABM, Förderung beruflicher Weiterbildung und Lohnkostenzuschüsse). Von besonderem Interesse ist derzeit die Evaluation von Revormvorhaben und bereits implementierten innovativen Instrumenten, wie z.B. die Personal-Service-Agenturen. Für die zukünftige Arbeit des Forschungsbereichs wird vor allem die Evaluation des neuen SGB II und von Hartz IV von Bedeutung sein. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Jaenichen, Ursula; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    Hartz oder Harrods?: Reformen der Arbeitsförderung im Vereinigten Königreich (2004)

    Knuth, Matthias ; Finn, Dan;

    Zitatform

    Knuth, Matthias & Dan Finn (2004): Hartz oder Harrods? Reformen der Arbeitsförderung im Vereinigten Königreich. (IAT-Report 2004-04), Gelsenkirchen, 12 S.

    Abstract

    "Die britische Jobseeker's Allowance erinnert stark an die künftige 'Grundsicherung für Arbeitsuchende', ist aber mit umgerechnet 359 EURO für alleinstehende Erwachsene etwas höher. Das derzeitige Leistungssystem wurde von konservativen Regierungen geschaffen und von New Labour strukturell nicht verändert. Gesetzlicher Mindestlohn ( 6,70 EURO pro Stunde) und Negativsteuer für Geringverdiener haben 'Armutsfallen' nicht vollständig beseitigen können. Von 2002 bis 2006 werden die Jobcentres schrittweise mit Teilen der Benefits Agency zum Jobcentre Plus zusammengeführt. Alle Hilfebedürftigen im Erwerbsalter haben dann eine einheitliche Anlaufstelle. Die Fusion betrifft zwei zentralstaatliche Behörden, die demselben Ressort unterstehen. Von der Einbeziehung der Kommunalverwaltungen wurde nach Modellversuchen Abstand genommen. Für diese im Vergleich zu 'Hartz IV' kleine Reform nimmt man sich fünf Jahre Zeit. Es befindet sich ein größerer Teil der Bevölkerung im Erwerbsalter im Sozialhilfebezug oder in Leistungen wegen Arbeitsunfähigkeit als in Deutschland. Diese sollen durch 'arbeitszentrierte Beratungsgespräche' in Jobcentres Plus 'aktiviert' werden. Die Arbeitslosenquote wurde von 1993 bis 2001 halbiert, der Anteil der Langzeitarbeitslosen an der Erwerbsbevölkerung im selben Zeitraum mehr als gedrittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was bringt Hartz IV für den Arbeitsmarkt? (2004)

    Koch, Susanne ; Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Koch, Susanne & Ulrich Walwei (2004): Was bringt Hartz IV für den Arbeitsmarkt? In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 58, H. 9/10, S. 9-23.

    Abstract

    "Das Vierte Gesetz über moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ('Hartz IV') setzt vorrangig auf die Aktivierung von Langzeitarbeitslosen durch eine Kombination von fordernden und fördernden Elementen. Der Beitrag analysiert, inwieweit die neuen Maßnahmen die Beschäftigungschancen dieses Personenkreises erhöhen und ob die konsequente Aktivierung eine Begrenzung der Arbeitsförderungsleistungen auf solche Personen ermöglicht, die tatsächlich ein Beschäftigungsproblem haben. Abschließend werden die gesamtwirtschaftlichen und verteilungspolitischen Implikationen der neuen Regelungen diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Evaluationsforschung: Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2004)

    Stockmann, Reinhard; Lee, Barbara; Kuhlmann, Stefan; Wollmann, Hellmut ; Bangel, Bettina; Büeler, Xaver; Leeuw, Frans L.; Deeke, Axel; Mertens, Donna M.; Kromrey, Helmut; Müller, Axel; Caracelli, Valerie J.; Stockmann, Reinhard; Brinkmann, Christian; Vedung, Evert; Huber, Joseph; Widmer, Thomas;

    Zitatform

    (2004): Evaluationsforschung. Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder. (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung 01), Opladen: Leske und Budrich, 416 S.

    Abstract

    "In dem Lehrbuch werden die wichtigsten Theorien, Methoden und Entwicklungen der Evaluationsforschung beschrieben. Außerdem wird der Stand der Forschung für zentrale Politikfelder resümiert. Im ersten Teil werden einige grundsätzliche Themen zur Entwicklung der Evaluationsforschung in Deutschland, Europa und den USA behandelt. Es werden die wichtigsten Theorien und Methoden vorgestellt und ein Ausblick auf die Entwicklung der Evaluation im 21. Jahrhundert gegeben. Im zweiten Teil des Buches wird der aktuelle Wissens- und Diskussionsstand in ausgewählten Feldern der Evaluationsforschung zusammengefasst. Das Buch richtet sich an Dozenten und Studenten aller sozialwissenschaftlichen Fächer, sowie an Gutachter, Consultants und Verwaltungsfachleute, die sich mit Fragen der Evaluation, der Erfolgskontrolle, der wissenschaftlichen Begleitforschung, der Wirkungsanalyse oder dem Qualitätsmanagement beschäftigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Jugendsofortprogramm als Teil der Maßnahmeförderung Jugendlicher (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Das Jugendsofortprogramm als Teil der Maßnahmeförderung Jugendlicher. In: Direkt: Fördern und Qualifizieren H. 17, S. 29-30.

    Abstract

    Der Autor berichtet aus der Begleitforschung zum "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (kurz JUMP) über Entwicklungen in den Programmjahren 1999 bis 2002. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    A meta-analysis of government-sponsored training programs (2003)

    Greenberg, David H. ; Robins, Philip K.; Michalopoulos, Charles;

    Zitatform

    Greenberg, David H., Charles Michalopoulos & Philip K. Robins (2003): A meta-analysis of government-sponsored training programs. In: Industrial and Labor Relations Review, Jg. 57, H. 1, S. 31-53.

    Abstract

    "This study uses meta-analysis to synthesize findings from 31 evaluations of 15 voluntary government-funded training programs for the disadvantaged that operated between 1964 and 1998. On average, the earnings effects of the evaluated programs seem to have been largest for women, quite modest for men, and negligible for youths. For men and women, the earnings effects of training appear to have persisted for at least several years after the training was complete. Classroom skills training was apparently effective in increasing earnings, but basic education was not. There is no evidence that more expensive training programs performed better than less expensive ones. Although the United States has more than three decades of experience in running training programs, the programs do not appear to have become more effective over time." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik als "neuer" Schwerpunkt der Arbeitsmarktforschung: Koreferat zu B. Fitzenberger und S. Speckesser (2003)

    Kleinhenz, Gerhard;

    Zitatform

    Kleinhenz, Gerhard (2003): Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik als "neuer" Schwerpunkt der Arbeitsmarktforschung. Koreferat zu B. Fitzenberger und S. Speckesser. In: W. Schmähl (Hrsg.) (2003): Soziale Sicherung und Arbeitsmarkt (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F., 294), S. 83-94.

    Abstract

    Auf Grund der zunehmenden Erkenntnis, dass der massive Einsatz der arbeitsmarktpolitischen Instrumente letztendlich und insbesondere in Ostdeutschland versagt hat findet ein neuer Zweig wissenschaftlicher Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik erhöhte Aufmerksamkeit. Die bisherige öffentliche Debatte um die Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik wird wiedergegeben. Vor diesem Hintergrund wird der neue Ansatz der mikroökonometrischen Evaluationsforschung kritisch überprüft. Dabei kommen verschiedene Probleme, so die Verfügbarkeit von Individualdaten wie auch Selektions-, Relevanz- und Werturteilsprobleme zur Sprache. Es zeigt sich, dass bei der Beurteilung des Erfolgs oder Misserfolgs z.B. von Weiterbildungsmaßnahmen die Komplexität von Zielen und die Zielgruppenorientierung stärker berücksichtigt werden sollten. Die Eingliederung in das Beschäftigungssystem ist dabei nur ein Aspekt unter anderen. Doch insgesamt erweist sich der Neuansatz der Evaluation der Arbeitsförderung als vielversprechend. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Damit Hartz wirkt! (2003)

    Raddatz, Guido; Schick, Gerhard;

    Zitatform

    Raddatz, Guido & Gerhard Schick (Hrsg.) (2003): Damit Hartz wirkt! Berlin, 119 S.

    Abstract

    Die Beiträge der Tagung "Von der Arbeitsmarktpolitik zur Beschäftigungspolitik - wo stehen wir ein Jahr nach Vorstellung des Hartz-Berichts?", die gemeinsam von der Stiftung Marktwirtschaft und der Hanns-Seidel-Stiftung am 17. Juli 2003 in München veranstaltet wurde, beziehen sich auf die im Februar 2002 von der deutschen Bundesregierung gebildeten Kommission "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" unter dem Vorsitz von Dr. Peter Hartz ("Hartz-Kommission"). Die Hartz-Kommission wurde zwar anlässlich des Skandals um die geschönte Vermittlungsstatistik der Bundesanstalt für Arbeit gegründet, den Hintergrund jedoch bildet die gesellschaftlich tief verankerte Unzufriedenheit über die sich stetig verschlechternde Arbeitsmarktlage und die in diesem Zusammenhang vermeintliche Machtlosigkeit der Politik. Mögliche Beiträge zu einer arbeitsmarktpolitischen Reform werden diskutiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Möglichkeiten und Grenzen mittelfristiger Wirtschaftlichkeitsanalysen beim Einsatz der Mittel der beruflichen Weiterbildung (2003)

    Schäfer, Karl-Heinz;

    Zitatform

    Schäfer, Karl-Heinz (2003): Möglichkeiten und Grenzen mittelfristiger Wirtschaftlichkeitsanalysen beim Einsatz der Mittel der beruflichen Weiterbildung. In: Arbeit und Beruf, Jg. 54, H. 8, S. 227-228.

    Abstract

    Vorgestellt wird ein Modell für eine Kosten-Nutzen-Analyse, mit dem die (bislang) zeitpunktbezogene Berechnung von Integrationskosten zu einer mittelfristigen Berechnung fortentwickelt werden kann. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Probleme der Evaluation von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik am Beispiel beruflicher Weiterbildung (2002)

    Blaschke, Dieter; Plath, Hans-Eberhard;

    Zitatform

    Blaschke, Dieter & Hans-Eberhard Plath (2002): Probleme der Evaluation von Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik am Beispiel beruflicher Weiterbildung. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 429-446.

    Abstract

    "Am Beispiel der beruflichen Qualifizierung Arbeitsloser werden Probleme der Evaluation diskutiert. Sie bestehen vor allem darin, dass die Einsichten in die Dynamik und die Wirkmechanismen der Vorgänge am Arbeitsmarkt und der arbeitsmarktpolitischen Eingriffsmöglichkeiten noch unzureichend sind. Das erforderliche Wissen dazu ist nicht kurzfristig beizubringen und kann auch nicht aus den vorhandenen Daten extrahiert werden. Daher ist auch nicht zu erwarten, dass Evaluationen bzw. Evaluationsforschung diesen Zustand wesentlich bessern können. Dies liegt hauptsächlich daran, dass sie zumeist erst dann ansetzen, wenn die vorgängigen Probleme empirischer Forschung schon gelöst sein müssten, was tatsächlich nicht der Fall ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Optimal unemployment insurance with monitoring and sanctions (2002)

    Boone, Jan ; Holmlund, Bertil; Fredriksson, Peter ; Ours, Jan C. van;

    Zitatform

    Boone, Jan, Peter Fredriksson, Bertil Holmlund & Jan C. van Ours (2002): Optimal unemployment insurance with monitoring and sanctions. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,21), Uppsala, 34 S.

    Abstract

    "This paper analyzes the design of optimal unemployment insurance in a search equilibrium framework where search e?ort among the unemployed is not perfectly observable. We examine to what extent the optimal policy involves monitoring of search e?ort and benefit sanctions if observed search is deemed insu?cient. We find that introducing monitoring and sanctions represents a welfare improvement for reasonable estimates of monitoring costs; this conclusion holds both relative to a system featuring indefinite payments of benefits and a system with a time limit on unemployment benefit receipt." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zur Wirkungsforschung aktiver Arbeitsmarktpolitik: neue Herausforderungen für Monitoring und Evaluation (2002)

    Brinkmann, Christian; Wießner, Frank;

    Zitatform

    Brinkmann, Christian & Frank Wießner (2002): Zur Wirkungsforschung aktiver Arbeitsmarktpolitik. Neue Herausforderungen für Monitoring und Evaluation. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 373-386.

    Abstract

    "Der hohe finanzielle Aufwand zur Bekämpfung der persistent hohen Arbeitslosigkeit gibt berechtigten Anlass zur Frage nach der Wirksamkeit der eingesetzten Mittel. Neben der Verpflichtung zur möglichst effektiven und effizienten Bewirtschaftung der finanziellen Ressourcen der Versichertengemeinschaft ist vor allem ein neues Steuerungsmodell in der aktiven Arbeitsmarktpolitik ausschlaggebend für eine Intensivierung der Wirkungsforschung. Abgeflachte Hierarchien, Dezentralisierung und Regionalisierung der Arbeitsförderung und in deren Folge erweiterte Handlungskompetenzen für die einzelnen Arbeitsämter bewirken neben zusätzlichem Informationsbedarf auch ein verändertes Evaluationsverständnis. Die in der Folge neu zu schaffende Datenbasis als Grundlage für die Feinsteuerung vor Ort kommt Wissenschaft und Praxis gleichermaßen zugute." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job-AQTIV Gesetz - Eine kritische Würdigung der neuen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik (2002)

    Buscher, Herbert; Hagen, Tobias ;

    Zitatform

    Buscher, Herbert & Tobias Hagen (2002): Job-AQTIV Gesetz - Eine kritische Würdigung der neuen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 8, H. 11, S. 324-330.

    Abstract

    "Seit dem 1. Januar 2002 ist das Job-AQTIV Gesetz in Deutschland in Kraft. Das Gesetz hat nicht nur die Absicht, gemeldete Stellen möglichst schnell und passgenau zu besetzen, sondern Personen, die zum Teil Arbeitslosigkeits- und Maßnahme-Karrieren hinter sich haben, intensiv zu betreuen, deren Suchaktivitäten zu überwachen und sie - bei Bedarf - in die für sie effektivsten Maßnahmen zu vermitteln. Diese Zielsetzung erklärt, wofür das Akronym AQTIV steht: Aktivieren, Qualifizieren, Trainieren, Investieren und Vermitteln. Aus einigen Neuregelungen durch das Job-AQTIV Gesetz ergeben sich neue Herausforderungen für die praktische Arbeitsmarktpolitik, aber auch die Evaluationsforschung. Natürlich ist es noch nicht möglich, die Auswirkungen des Job-AQTIV Gesetzes empirisch zu überprüfen. Gleichwohl sollen einige Erfahrungen aus der Evaluation Aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP) sowie theoretische Überlegungen dazu genutzt werden, auf mögliche kritische Punkte hinzuweisen um Fehlentwicklungen zu vermeiden und Bedarf an Evaluationsforschung aufzuzeigen. Dazu werden wichtige Neuerungen aufgrund des Job-AQTIV Gesetzes dargestellt und deren Bedeutung eingeschätzt. Als Fazit ergibt sich, dass das Job-AQTIV Gesetz in vielen Punkten in die richtige Richtung geht. Viel wird allerdings davon abhängen, inwieweit es gelingt, die Qualität der Beratungs- und Vermittlungstätigkeiten zu verbessern, private Arbeitsvermittler verstärkt einzuschalten und die gesamte Arbeitsmarktpolitik mittels geeigneter Evaluationsstudien fortlaufend auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" und seine Umsetzung im ersten Jahr (2002)

    Deeke, Axel; Schuler, Werner; Kruppe, Thomas ; Müller, Petra;

    Zitatform

    Deeke, Axel, Thomas Kruppe, Petra Müller & Werner Schuler (2002): Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" und seine Umsetzung im ersten Jahr. (IAB-Werkstattbericht 05/2002), Nürnberg, 39 S.

    Abstract

    Das "ESF-BA-Programm 2000-2006" kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit (BA). Der Werkstattbericht analysiert das Programm selbst und gibt einen Überblick über seine Einführung und Umsetzung im ersten Jahr der Programmlaufzeit. Im ersten Teil werden zunächst die Aufgaben der IAB-Begleitforschung und der gewählte Untersuchungsansatz kurz skizziert. Im zweiten Teil werden die förderrechtlichen Grundlagen der Umsetzung und die insitutionellen und strukturellen Rahmenbedingungen des Programms beschrieben. Der dritte Teil widmet sich der Programmeinführung und -umsetzung im Jahr 2000. Hier werden die Besonderheiten der Einführungsphase und ihre Konsequenzen für die weitere Umsetzung diskutiert. Außerdem wird der finanzielle und materielle Verlauf des Programms im Jahr 2000 untersucht, und es werden erste Ergebnisse sowohl zur Zielgruppenerreichung als auch zur Umsetzung der Maßnahmen und Instrumente vorgestellt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung aktiver Arbeitsmarktpolitik und Datengrundlagen: Bericht von einem Workshop in der Bundesanstalt für Arbeit am 9. November 2001 (2002)

    Deeke, Axel; Wiedemann, Eberhard;

    Zitatform

    Deeke, Axel & Eberhard Wiedemann (2002): Evaluierung aktiver Arbeitsmarktpolitik und Datengrundlagen. Bericht von einem Workshop in der Bundesanstalt für Arbeit am 9. November 2001. (IAB-Werkstattbericht 02/2002), Nürnberg, 22 S., Anhang.

    Abstract

    Der Workshop-Bericht enthält die Zusammenfassung der Referate und der Diskussion zu drei Themenblöcken. Im ersten ging es um die Darstellung der laufenden Grundlagenarbeiten zur Erschließung von Daten in der Bundesanstalt für Arbeit, die den unterschiedlichen gesetzlichen Verwendungszwecken wie Statistik, Controlling, Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einschließlich Wirkungsforschung Rechnung zu tragen haben. Im zweiten Themenblock wurden Pilotprojekte vorgestellt. Diese betreffen unmittelbar den Datenzugang für externe Forscher, sei es über scientific use-files, sei es durch Übermittlung von Sozialdaten für Forschung, die im öffentlichen Interesse durchgeführt wird, sei es durch infrastrukturelle Vorkehrungen. Im letzten Themenblock wurden die neuen gesetzlichen Vorgaben für Wirkungsforschung im Bereich der Arbeitsförderung angesprochen und skizziert, welche Vorkehrungen zum Aufbau einer Forschungsdatenstelle zurzeit im IAB getroffen werden. Im Anhang finden sich die Langfassungen der Referate. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (ZEW discussion paper 2002-13), Mannheim, 20 S.

    Abstract

    "Diese Arbeit gibt einen Überblick der Konzeption und der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik (AAMP) in Deutschland. Die rechtliche Grundlage der AAMP stellte von 1969 bis 1997 das Arbeitsförderungsgesetz (AFG) dar. 1998 wurde dieses durch das Sozialgesetzbuch (SGB) III abgelöst. Während das AFG noch unter Bedingungen der Vollbeschäftigung eingeführt wurde und auch eine generelle Verbesserung der Funktionsweise des Arbeitsmarktes vorsah, erfolgte im Zeitablauf eine stärkere Ausrichtung der AAMP auf die Wiedereingliederung von Problemgruppen in den Arbeitsmarkt. Das SGB III in Ansätzen eine Erfolgskontrolle der AAMP vorsieht und trotz der hohen fiskalischen Kosten (43 Mrd DM im Jahr 2001) fehlt bisher eine umfassende Evaluation der Wirkungen der AAMP unter Berücksichtigung der Kosten. Die Arbeit stellt die grundlegenden methodischen Probleme einer aussagekräftigen Evaluation dar. Die mikroökonomische Evaluation untersucht, ob die Teilnahme an einem arbeitsmarktpolitischen Programm zu einem Erfolg im Hinblick auf individuelle Zielgrößen wie Beschäftigung oder Verdienst führt. Um den durchschnittlichen Erfolg zu bestimmen, muss geschätzt werden, wie die individuelle Zielerreichung ausgefallen wäre, hätte die Person nicht an dem Programm teilgenommen. Eine solche Schätzung erfolgt typischerweise auf Basis der Informationen der Nichtteilnehmer, wobei dem möglichen Problem der Nichtvergleichbarkeit von Teilnehmern und Nichtteilnehmern (Selektionsverzerrung) Rechnung zu tragen ist. Die Selektionsverzerrung kann auf beobachteten und nicht beobachteten Variablen beruhen. Die Arbeit skizziert die wichtigsten methodischen Ansätze, einen adäquaten Vergleichsmaßstab zur Erfolgsmessung zu schätzen. Zur umfassenden mikroökonomischen Erfolgsmessung ist der geschätzte individuelle Erfolg den Kosten der Maßnahme gegenüberzustellen. Eine makroökonomische Evaluation muss auch die Rückwirkungen der AAMP auf die Nichtteilnehmer und die Funktionsweise des Arbeitsmarktes mit einbeziehen. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass AAMP meist gerade dann ausgeweitet wird, wenn die Arbeitsmarktprobleme zunehmen (Endogenität der AAMP). Im weiteren Teil der Arbeit wird die Ausgestaltung und Umfang der AAMP in Deutschland nach dem AFG und dem SGB III beschrieben. Die wichtigsten Maßnahmen sind die verschiedenen Formen der Förderung der beruflichen Weiterbildung und der öffentlich geförderten Beschäftigung. Weiterhin werden neuere arbeitsmarktpolitische Ansätze und die damit einhergehenden Anstrengungen zur Evaluation ihrer Wirkungen dargestellt. Es zeigt sich, dass auf der politischen Seite in der Vergangenheit offenbar kein großes Interesse an einer wissenschaftlichen Evaluation der gelegentlich erratischen AAMP bestand. Dementsprechend wurden der Wissenschaft keine angemessenen Datensätze für eine wissenschaftliche Evaluation der mikroökonomischen Wirkungen der AAMP zur Verfügung gestellt. Die bisher von wissenschaftlicher Seite vorgelegten Evaluationsstudien zeichnen ein eher negatives Bild der Wirkungen der AAMP. Allerdings beruhen diese Studien auf Umfragedaten, die wegen geringer Fallzahlen und zu geringer Detailinformationen kein verlässlichen Schlussfolgerungen ermöglichen. In der jüngeren Vergangenheit wächst auf politischer Seite das Interesse an einer aussagekräftigen Evaluation der AAMP (siehe Job-Aqtiv-Gesetz). Allerdings besteht das Risiko, dass sich einige in jüngster Zeit von der politischen Seite unternommenen Anstrengungen zur Förderung der Evaluation als kontraproduktiv erweisen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland (2002)

    Fitzenberger, Bernd ; Hujer, Reinhard;

    Zitatform

    Fitzenberger, Bernd & Reinhard Hujer (2002): Stand und Perspektiven der Evaluation der Aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 3, H. 2, S. 139-158.

    Abstract

    Überblick über Maßnahmen der aktiven Arbeitspolitik in Deutschland und Ansätze und Probleme der Evaluation. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Fitzenberger, Bernd ;
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  • Literaturhinweis

    Neue Impulse in der Arbeitsmarktforschung (2002)

    Heyer, Gerd; Hammer, Roswitha;

    Zitatform

    Heyer, Gerd & Roswitha Hammer (2002): Neue Impulse in der Arbeitsmarktforschung. In: Arbeit und Sozialpolitik, Jg. 56, H. 5/6, S. 34-39.

    Abstract

    "Selten waren aktive Arbeitsmarktpolitik und Arbeitsmarktforschung in der öffentlichen Diskussion und den Medien so präsent wie zur Zeit. Vor dem Hintergrund eines tiefgreifenden strukturellen Wandels und einer hohen Sockelarbeitslosigkeit wird aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Lagern eine Intensivierung der Politikberatung und Erfolgskontrolle durch Wissenschaft und Forschung angemahnt. Hoher Beitragssatz und Mittelaufwand für die aktive Arbeitsmarktpolitik werfen Fragen nach Effizienz und Effektivität des Einsatzes der arbeitsmarktpolitischen Instrumente auf und sind Gegenstand kontroverser Diskussionen. Die angebotenen Empfehlungen und Lösungsvorschläge sind nicht immer ausreichend fundiert und signalisieren, dass die Wirkungsforschung neuer Impulse bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany: a dynamic panel approach using regional data (2002)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher; Caliendo, Marco ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Uwe Blien, Marco Caliendo & Christopher Zeiss (2002): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany. A dynamic panel approach using regional data. (IZA discussion paper 616), Bonn, 40 S.

    Abstract

    Die meisten Evaluationsstudien aktiver Arbeitsmarktpolitik bedienen sich eines mikroökonomischen Ansatzes, der sich auf individuelle Daten der Teilnehmer stützt, Nichtteilnehmer jedoch unberücksichtigt lässt. Die Autoren betrachten mikroökonomische Analysen als ersten Schritt im Rahmen einer umfassenden Wirkungsforschung, der durch makroökonomische Analysen ergänzt werden sollte. In dem Beitrag werden die Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik zunächst arbeitsmarkttheoretisch diskutiert. Empirisch untersucht werden die Beschäftigungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland im Zeitraum von 1999 bis 2001 auf der Basis regionaler Daten aus 175 Arbeitsamtsbezirken. Aufgrund der starken Persistenz deutscher Arbeitsmarktdaten ist die Anwendung eines dynamischen Modells entscheidend. Weiterhin wird bei der Analyse auch das Problem der Simultaneität aktiver Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt. Für Westdeutschland werden positive Beschäftigungseffekte von Berufsbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermittelt, während die Ergebnisse für Ostdeutschland nicht eindeutig sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ;
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  • Literaturhinweis

    Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany: a dynamic panel approach using regional data (2002)

    Hujer, Reinhard; Zeiss, Christopher; Caliendo, Marco ; Blien, Uwe ;

    Zitatform

    Hujer, Reinhard, Uwe Blien, Marco Caliendo & Christopher Zeiss (2002): Macroeconometric evaluation of active labour market policies in Germany. A dynamic panel approach using regional data. In: European Regional Science Association (Hrsg.) (2002): From industry to advanced services : perspectives of European metropolitan regions, S. 1-41.

    Abstract

    Die meisten Evaluationsstudien aktiver Arbeitsmarktpolitik bedienen sich eines mikroökonomischen Ansatzes, der sich auf individuelle Daten der Teilnehmer stützt, Nichtteilnehmer jedoch unberücksichtigt lässt. Die Autoren betrachten mikroökonomische Analysen als ersten Schritt im Rahmen einer umfassenden Wirkungsforschung, der durch makroökonomische Analysen ergänzt werden sollte. In dem Beitrag werden die Auswirkungen aktiver Arbeitsmarktpolitik zunächst arbeitsmarkttheoretisch diskutiert. Empirisch untersucht werden die Beschäftigungseffekte aktiver Arbeitsmarktpolitik in Deutschland im Zeitraum von 1999 bis 2001 auf der Basis regionaler Daten aus 175 Arbeitsamtsbezirken. Aufgrund der starken Persistenz deutscher Arbeitsmarktdaten ist die Anwendung eines dynamischen Modells entscheidend. Weiterhin wird bei der Analyse auch das Problem der Simultaneität aktiver Arbeitsmarktpolitik berücksichtigt. Für Westdeutschland werden positive Beschäftigungseffekte von Berufsbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ermittelt, während die Ergebnisse für Ostdeutschland nicht eindeutig sind. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ;
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  • Literaturhinweis

    Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation (2002)

    Johansson, Kerstin;

    Zitatform

    Johansson, Kerstin (2002): Labor market programs, the discouraged-worker effect, and labor force participation. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2002,09), Uppsala, 53 S.

    Abstract

    "This paper estimates the macroeconomic effect of labor market programs on labor force participation. Labor market programs could counteract business-cycle variation in the participation rate that is due to the discouraged-worker effect, and they could prevent labor force outflow. An equation that determines the participation rate is estimated with GMM, using panel data (1986-1998) for Sweden's municipalities. The results indicate that labor market programs have relatively large and positive effects on labor force participation. If the number of participants in labor market programs increases temporarily by 100, the labor force increases immediately by around 63 persons. The effect is temporary so the number of participants in the labor force returns to the old level in the next period. If the number of participants in programs is permanently increased, the labor force increases by about 70 persons in the long run. Programs are reducing the business-cycle variation in labor force participation because the effect is positive and programs are counter-cyclical and they counteract the discouraged-worker effect in the long run. The results indicate that programs could prevent labor force outflow; participants who would have left labor force in the absence of programs are may now be participating because of the programs. Wages and vacancies have positive long- and short-run effects on participation rate. Open unemployment, the job destruction rate, and proportions of persons between ages 18-24 and 55-65 have negative long run effects on the participation rate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Aktivierende Arbeitsmarktpolitik: IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 21. März 2002 in Mannheim - eine Tagungsdokumentation (2002)

    Krupp, Hans-Jürgen; Blien, Uwe ; Walwei, Ulrich ; Rudolph, Helmut; Dietrich, Hans ; Brinkmann, Christian; Schmid, Günther; Egle, Franz;

    Zitatform

    Krupp, Hans-Jürgen, Ulrich Walwei, Uwe Blien, Hans Dietrich, Helmut Rudolph, Günther Schmid, Franz Egle & Christian Brinkmann (2002): Aktivierende Arbeitsmarktpolitik. IAB-Colloquium "Praxis trifft Wissenschaft" am 21. März 2002 in Mannheim - eine Tagungsdokumentation. (IAB-Werkstattbericht 09/2002), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    Der Werkstattbericht enthält die Beiträge einer Tagung, bei der über 70 Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zusammengekommen waren, um Befunde und Empfehlungen für eine Reform der Arbeitsvermittlung zu diskutieren. Der Hauptaugenmerk galt der Frage, welche Erwartungen man angesichts ungünstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen mit einer Strategie der Aktivierung von Arbeitslosen berechtigterweise verbinden könne.

    Beteiligte aus dem IAB

    Blien, Uwe ; Walwei, Ulrich ; Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktpolitik - Quadratur des Kreises?: die bundesdeutsche Arbeitsförderung als Spiegelbild breit gefächerter Zielstellungen und Erwartungen. Eine Literaturstudie (2002)

    Kühl, Alexander; Schiemann, Frank;

    Zitatform

    Kühl, Alexander & Frank Schiemann (2002): Arbeitsmarktpolitik - Quadratur des Kreises? Die bundesdeutsche Arbeitsförderung als Spiegelbild breit gefächerter Zielstellungen und Erwartungen. Eine Literaturstudie. (LASA-Studie 38), Potsdam, 147 S.

    Abstract

    "Anhand in jüngster Zeit veröffentlichter Positionspapiere maßgeblicher arbeitsmarktpolitischer Akteure wurden wesentliche Argumentationsstränge zu einer Reform der Arbeitsförderung nachgezeichnet. Die Aufgabenstellung war methodisch so angelegt, anhand einzelner Akteurspositionen zu hinterfragen, ob und in wie weit in deren Wahrnehmung ein Bewusstsein für ein einheitliches, in sich konsistentes Zielsystem der Arbeitsmarktpolitik besteht. Die Beantwortung der Frage nach der Effektivität und Effizienz arbeitsmarktpolitischer Interventionen lässt sich jedoch nur vor dem Hintergrund bestimmter formulierter Ziele, die mit dem Einsatz der Interventionen erreicht werden sollen, leisten. Neben einer Darstellung wichtiger Akteurspositionen zur Reform der Arbeitsförderung wurde eine Übersicht wesentlicher Veröffentlichungen zur Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Instrumente erarbeitet. Diese Ergebnisse sind zugleich in das breite Zielspektrum der Arbeitsförderung eingeordnet worden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationales Beschäftigungs-Ranking 2002 (2002)

    Suntum, Ulrich van; Dorenkamp, Christian; Schlotböller, Dirk; Kröger, Martin; Wans, Sandra; Hütte, Andre; Saß, Uta;

    Zitatform

    Suntum, Ulrich van & Dirk Schlotböller (2002): Internationales Beschäftigungs-Ranking 2002. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 56 S.

    Abstract

    "Wie wird Arbeitslosigkeit erfolgreich bekämpft? Welche wirtschaftspolitischen Kurskorrekturen sind nötig? Was können wir von anderen Ländern lernen? Das internationale Beschäftigungs-Ranking vergleicht die Fortschritte im Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in den 21 wichtigsten Industrienationen:_-Positionierung der Länder in einer Rangliste auf Basis eines ökonometrischen Modells_-Identifikation erfolgreicher Instrumente_-Analysen vorbildlicher Strategien auf Basis neuester OECD-Daten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsförderung in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft: Begründungs- und Wirkungszusammenhänge (2002)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2002): Arbeitsförderung in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft. Begründungs- und Wirkungszusammenhänge. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 159-169.

    Abstract

    "Die aktive Arbeitsmarktpolitik löst seit geraumer zeit heftige Kontroversen aus. Diskutiert wird, ob sie die von ihr angestrebten Ziele erreicht. Zum einen ist zu fragen, ob der beträchtliche Mitteleinsatz zu rechtfertigen ist. Zum anderen ist zu klären, ob die gegebenen Ressourcen passgenau eingesetzt werden. Ausgehend von der Arbeitsmarkttheorie und der Methodik gängiger Wirkungsanalysen entwickelt der Beitrag Kriterien für die Beurteilung des Erfolgs aktiver Maßnahmen in einer wettbewerblich organisierten Wirtschaft. Dabei zeigt sich, dass die von der aktiven Arbeitsmarktpolitik ausgehenden Effekte in der Regel wohl weniger in einer nachhaltigen Senkung der Arbeitslosigkeitsniveaus bestehen als vielmehr in einer Umverteilung der Arbeitslosigkeitsrisiken zugunsten der Problemgruppen des Arbeitsmarktes - möglicherweise zu Lasten nicht-geförderter Arbeitsuchender." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie: Endbericht (2002)

    Abstract

    "Der Untersuchungsauftrag zu einer Wirkungsbewertung nationaler Politiken im Zusammenhang mit der Europäischen Beschäftigungsstrategie beinhaltet zwei vorrangige Ziele: 1. Bewertung des Umfanges, in dem die Beschäftigungspolitischen Leitlinien die politische Entscheidungsfindung beeinflusst und zu Reformen geführt haben. 2. Feststellung, in welchem Umfang diese Politiken und Reformen zur Erreichung der Ziele der Beschäftigungsstrategie beigetragen haben. Diese beiden Kernfragen werden jeweils für sieben Schwerpunktthemen untersucht, und zwar:
    - Strategien zur Prävention und Aktivierung bei Arbeitslosigkeit,
    - Beschäftigungsfreundliches Steuer-Transfer-System,
    - Soziale Integration,
    - Vereinfachung des Verwaltungsaufwands und Selbständigkeit,
    - Schaffung von Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor auf lokaler Ebene und im Sozialsektor,
    - Modernisierung der Arbeitsorganisation,
    - Chancengleichheit.
    Das Untersuchungskonzept beinhaltet die Bearbeitung dieser sieben Themen in jeweils drei Schritten: Analyseschritt 1 basiert vor allem auf einer Auswertung von seit Ende 1997 vorgenommenen Gesetzesänderungen, Durchführungsbestimmungen aber auch tarifvertraglicher Regelungen und der Bewertung von Sonderprogrammen. Analyseschritt 2 bewertet diese Aktivitäten vor dem Hintergrund der Ziele der Europäischen Beschäftigungsstrategie. Dabei werden insbesondere quantitative Veränderungen der zentralen statistischen Messgrößen, wie z.B. Arbeitslosenzahlen, Übergang in Langzeitarbeitslosigkeit, Entlastung des Faktors Arbeit durch Änderungen im Steuer-Transfersystem, Veränderungen im Bereich der berufsbezogenen Weiterbildung untersucht. Analyseschritt 3 beinhaltet eine kausale Betrachtung. D.h., die im Schritt 2 ermittelten Veränderungen werden daraufhin untersucht, ob diese im Zusammenhang mit den Anstößen der Europäischen Beschäftigungsstrategie und den daraus resultierenden Veränderungen der nationalen Politiken stehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Benchmarking Deutschland: Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Arbeitsgruppe Benchmarking und der Bertelsmann Stiftung (2001)

    Eichhorst, Werner; Profit, Stefan; Thode, Eric;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Stefan Profit & Eric Thode (2001): Benchmarking Deutschland. Arbeitsmarkt und Beschäftigung. Bericht der Arbeitsgruppe Benchmarking und der Bertelsmann Stiftung. Berlin u.a.: Springer London, 440 S.

    Abstract

    "Der Bericht Benchmarking Deutschland beurteilt den Wirtschafts- und Sozialstandort Deutschland im internationalen Vergleich. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Arbeitsmarktes und der Politikbereiche, die im Wesentlichen auf die Beschäftigungsdynamik einwirken. Ziel dieses Berichts ist die Erkennung von Stärken und Schwächen, um damit die Voraussetzungen für die Suche nach praktisch umsetzbaren Reformansätzen zu schaffen. Benchmarking Deutschland ist in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe Benchmarking des Bündnisses für Arbeit entstanden. Es gründet sich auf einen umfassenden Bestand an international vergleichbaren Daten sowie die führende einschlägige Literatur, um den wirtschaftspolitischen Akteuren ein kompaktes und leicht zugängliches Kompendium zur aktuellen Datenlage in Deutschland an die Hand geben zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Forschungspraktische Probleme der Evaluation von Programmen im Bereich der Rehabilitation (2001)

    Faßmann, Hendrik;

    Zitatform

    Faßmann, Hendrik (2001): Forschungspraktische Probleme der Evaluation von Programmen im Bereich der Rehabilitation. In: Sozialwissenschaften und Berufspraxis, Jg. 24, H. 2, S. 133-149.

    Abstract

    "Auch wenn über Konflikte zwischen den Kooperationspartnern im Rahmen von Evaluationsprojekten selten offen geredet wird, kommen sie in der Praxis doch des öfteren vor. Um seine Aufgaben bewältigen zu können, muss sich das Evaluationsteam diesen Problemen stellen und in der Lage sein, mit Konflikten im Akutfall umzugehen. Dies geschieht mit Strategien, die auch in anderen Bereichen zur Deeskalation und Lösung solcher Streitigkeiten gängig sind. Besonders wichtig sind allerdings Präventionsmaßnahmen, die schon im Stadium von Projektplanung und Evaluationsdesignentwicklung sowie in der Anfangsphase einer Begleitforschung ergriffen werden und in der Folge sehr wirksam sein können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Weniger Arbeitslose keine Utopie (2001)

    Gerhardt, Michael;

    Zitatform

    Gerhardt, Michael (2001): Weniger Arbeitslose keine Utopie. In: Soziale Sicherheit, Jg. 50, H. 5, S. 170-174.

    Abstract

    "Die bisherigen Instrumente der Arbeitsmarktpolitik zeigen sich wenig erfolgreich. Insbesondere die Langzeitarbeitslosigkeit verharrt auf hohem Niveau und nimmt noch zu. Notwendig sind daher die Entwicklung von Instrumenten, die zielgenauer die Ursachen der jeweils individuellen Arbeitsmarktproblematik angehen, eine effektive Erfolgskontrolle sowie neue Anreize, die vorhandenen finanziellen Mittel tatsächlich sinnvoll zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluating welfare reform in an era of transition: panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs (2001)

    Moffitt, Robert A. ; Ploeg, Michele ver;

    Zitatform

    Moffitt, Robert A. & Michele ver Ploeg (Hrsg.) (2001): Evaluating welfare reform in an era of transition. Panel on data and methods for measuring the effects of changes in social welfare programs. Washington: National Academy Press, 253 S.

    Abstract

    "With the passing of the Personal Responsibility and Work Opportunity Reconciliation Act (PRWORA) of 1996, the United States embarked on a major social experiment with its social welfare and safety net programs for the poor. The most far-reaching reform of the cash welfare system for single mothers since 1935, PRWORA replaced the federal entitlement program for low-income families and children (Aid to Families with Dependent Children, AFDC) with a stateadministered block grant program, the Temporary Assistance for Needy Families (TANF). Determining the consequences of this experiment is of great importance. Has welfare reform 'worked?' What were the effects of the reforms on families and individuals? What reforms worked for whom and why? In looking toward the development of new policies to aid low-income families, which elements of the new welfare system need to be changed and which left as is? For these fundamental questions to be answered adequately, two issues need to be addressed. First, how should one go about answering these questions what methods should be used and what types of studies should be conducted in order to determine the effects of welfare reform? Second, what types of data are needed to measure the effects of welfare reform? Are federal and state data sources currently available sufficient to carry out needed evaluations, and, if not, what investments in that infrastructure are needed? These two issues are the subject of this report." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik (2001)

    Schönig, Werner;

    Zitatform

    Schönig, Werner (2001): Methoden und Probleme der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 54, H. 9, S. 562-565.

    Abstract

    "Die Attraktivität aktiver Arbeitsmarktpolitik liegt in der Hoffnung auf eine gleichzeitige Erfüllung von Effizienz- und Gerechtigkeitszielen. Allerdings weisen die neueren Ergebnisse der ökonometrischen Arbeitsmarktforschung nur einen geringen Eingliederungserfolg der meisten Maßnahmen aus. Es ist jedoch zu betonen, dass eine rein ökonometrische Evaluation das Bewertungsproblem aktiver Arbeitsmarktpolitik nicht abschließend lösen wird und dass auch methodisch weniger anspruchsvolle Ansätze (wie z.B. die Eingliederungsbilanzen der BA) in der Rangfolge einer Bewertung der Maßnahmen zu ganz ähnlichen Ergebnissen kommen. Die Offenheit für die besonderen Ziele einzelner Maßnahmen sowie für Prozessevaluation und Qualitätssicherung sind insofern wichtige Elemente in einem methodischen Pluralismus bei der Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme (2001)

    Zitatform

    (2001): Evaluierung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und Programme. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/5535 (12.03.2001)), 13 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung nimmt Stellung zu einer Anfrage der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zur Kritik an der Evaluation der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. (IAB)

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    Arbeit vermitteln statt Arbeitslosigkeit verwalten: mehr Beschäftigung durch Effizienz, Transparenz und Subsidiarität im Arbeitsförderungsrecht (2001)

    Zitatform

    (2001): Arbeit vermitteln statt Arbeitslosigkeit verwalten. Mehr Beschäftigung durch Effizienz, Transparenz und Subsidiarität im Arbeitsförderungsrecht. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/6162 (29.05.2001)), 7 S.

    Abstract

    Der Antrag aus der CDU/CSU-Bundestagsfraktion befasst sich mit der Reform des SGB III. Die Bundesregierung wird darin aufgefordert:
    1. bei einer Reform des SGB III für mehr Effizienz bei den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu sorgen,
    2. bei einer Reform des SGB III für mehr Erfolgskontrolle bei den arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu sorgen,
    3. Bei einer Reform des SGB III müssen Hilfsangebote ausgebaut und konzentriert sowie Leistungsmissbrauch intensiver bekämpft werden.
    4. Bei einer Reform des SGB III ist es nötig, die Arbeitsmarktpolitik verstärkt zu deregulieren, zu dezentralisieren und das Subsidiaritätsprinzip auszubauen. (IAB2)

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    Für eine wirksame und effiziente Arbeitsmarktpolitik: Antrag der Fraktion der FDP (2001)

    Zitatform

    (2001): Für eine wirksame und effiziente Arbeitsmarktpolitik. Antrag der Fraktion der FDP. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/6621 (04.07.2001)), 11 S.

    Abstract

    Der Bundestagsantrag der FDP fordert die Bundesregierung zur Reform der Arbeitsmarktpolitik nach den folgenden Maßnahmen auf: Die Leistungen bei Arbeitslosigkeit, also die Versicherungsleistung (Arbeitslosengeld) sowie die steuerfinanzierten Leistungen (Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe) sind so auszurichten, dass deutlichere ökonomische Anreize für die Rückkehr in das Erwerbsleben und für die Eigenverantwortung gesetzt werden. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen sind dringend auf Umfang, Wirksamkeit und Effizienz zu überprüfen. Die öffentlich subventionierte, unfaire Konkurrenz für mittelständische Unternehmen und Existenzgründer durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen und Strukturanpassungsmaßnahmen muss eingeschränkt werden. Die Evaluierung der Arbeitsmarktpolitik in Deutschland muss verbessert werden. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung muss von 6,5 auf 5,5% zum 1. August 2001 gesenkt werden. Den örtlichen Arbeitsämtern sind noch mehr Entscheidungsbefugnisse einzuräumen. Die Instrumente des Arbeitsförderungsrechts müssen zugunsten älterer Arbeitnehmer überdacht werden. Schließlich müssen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz liberalisiert und das Tarifrecht flexibilisiert werden. (IAB2)

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    Entwurf eines Gesetzes zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (Job-AQTIV-Gesetz) (2001)

    Zitatform

    (2001): Entwurf eines Gesetzes zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente (Job-AQTIV-Gesetz). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/6944 (24.09.2001)), 56 S.

    Abstract

    "Mit dem Gesetzentwurf zur Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird das Arbeitsförderungsrecht durchgreifend reformiert. Die vorwiegend reaktive Ausrichtung wird unter Berücksichtigung der Beschäftigungspolitischen Leitlinien der Europäischen Union durch präventive Ansätze der Maßnahmen ersetzt und es wird eine verbesserte Abstimmung mit anderen Politikbereichen sowie ein höherer Beitrag zur Erreichung gesamtwirtschaftlicher Ziele ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt eröffnen (2000)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2000): Chancen auf Integration in den Arbeitsmarkt eröffnen. In: Soziale Sicherheit, Jg. 49, H. 8/9, S. 270-275.

    Abstract

    "Nach den Jahren der Leistungskürzungen in Arbeitsförderung und Arbeitslosenversicherung rückt die Eingliederung von Sozialhilfeempfängern nunmehr verstärkt ins öffentliche und politische Interesse. Intensiv wird diskutiert, wie die Bruchstellen zwischen Sozial- und Arbeitsämtern besser überbrückt werden können. Die dabei verfolgten Konzepte unterscheiden sich grundsätzlich danach, ob längerfristig ausschließlich die Kommunen für die Langzeitarbeitslosen zuständig sein sollen und damit die Arbeitslosenhilfe nach unten an die Sozialhilfe 'angepasst' wird oder ob die arbeitsmarktpolitischen Instrumente weitgehend für alle Erwerbslosen bei den Arbeitsämtern zusammengeführt und ausgebaut werden sollen. Überraschenderweise gibt es aber kaum aussagefähige Untersuchungen zu Umfang, Effektivität und Effizienz der Eingliederungsinstrumente sowohl der Arbeits- als auch der Sozialämter für Sozialhilfeempfänger. Im Beitrag werden Quantität und Qualität der jeweiligen Eingliederungsbemühungen und Kriterien für eine auf verbesserte berufliche Eingliederung orientierte Reform aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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