Springe zum Inhalt

Dossier

Kurzarbeit

Während der Wirtschaftskrise nach 2009 und der Covid-19-Pandemie ab 2020 erlebte Kurzarbeit als Instrument der Anpassung an konjunkturell bedingte Arbeitsausfälle eine deutliche Aufwertung. Das "German job miracle" nach der Finanzkrise wurde in der internationalen Diskussion im Wesentlichen auf den massiven Einsatz von Kurzarbeit zurückgeführt. Konnte und kann Kurzarbeit die Arbeitslosigkeit in Krisenzeiten tatsächlich eindämmen und zur längerfristigen Stabilisierung der Beschäftigung beitragen? Dieses Themendossier bietet einen Überblick zum Forschungsstand.

Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
  • Literaturhinweis

    Short-time Work in Europe: Rescue in the Current COVID-19 Crisis? (2020)

    Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Konle-Seidl, Regina (2020): Short-time Work in Europe: Rescue in the Current COVID-19 Crisis? (IAB-Forschungsbericht 04/2020 (en)), Nürnberg, 17 S.

    Abstract

    "In der aktuellen Corona-Krise wird in mehr Ländern als jemals zuvor Kurzarbeit als arbeitsmarktpolitisches Instrument eingesetzt, um Beschäftigung zu sichern und die sozialen Kosten der Krise zu begrenzen. Trotz erheblicher Unterschiede in der institutionellen Ausgestaltung und Logik von Kurzarbeitsregelungen hat der rasche Einsatz und eine hohe Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld eine hohe Priorität in allen europäischen Ländern. Der Beitrag beschreibt die ökonomische Rationalität von Kurzarbeit und ordnet die europäischen Kurzarbeitsprogramme in verschiedene Cluster ein. Er beschreibt wesentliche Veränderungen in der Ausgestaltung seit März 2020 und diskutiert mögliche Wirkungen vor dem Hintergrund empirischer Erkenntnisse aus früheren Krisenzeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Konle-Seidl, Regina ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Qualifizierung senkt die Nettokosten der Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Kruppe, Thomas ; Wiemers, Jürgen ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas, Enzo Weber & Jürgen Wiemers (2020): Qualifizierung senkt die Nettokosten der Kurzarbeit (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 24.08.2020 Nürnberg, o. Sz.

    Abstract

    "In Deutschland wird den weitreichenden Auswirkungen der Corona-Krise auf die wirtschaftliche Lage insbesondere mit Kurzarbeit begegnet. Eine Kombination von Kurzarbeit und Qualifizierung ist nicht nur aufgrund des starken Wandels von Wirtschaft und Arbeitsmarkt ratsam. Weiterbildung verbessert darüber hinaus die Arbeitsmarktintegration der Beschäftigten und führt über höhere Beschäftigungsquoten, Löhne und Produktivität zu fiskalischen Rückflüssen. Die Nettoerträge, die über die Kompensation der Kosten für die Weiterbildungen hinausgehen, könnten bei etwa 80 Prozent der erhöhten Kosten verlängerter Kurzarbeit liegen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiemers, Jürgen ; Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in der Corona-Krise: Wer ist wie stark betroffen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Kruppe, Thomas ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas & Christopher Osiander (2020): Kurzarbeit in der Corona-Krise: Wer ist wie stark betroffen? (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 30.06.2020, o. Sz., 2020-06-26.

    Abstract

    "Eine aktuelle und monatlich durchgeführte Befragung des IAB fördert wichtige Befunde über Leben und Erwerbstätigkeit in Zeiten von Corona zutage. Demnach waren im Mai 2020 etwa 20 Prozent der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen von Kurzarbeit betroffen - davon knapp die Hälfte mit einem Arbeitszeitausfall von über 50 Prozent. Bei knapp der Hälfte der Betroffenen stockte der Arbeitgeber das Kurzarbeitergeld der Arbeitslosenversicherung aus eigener Tasche auf. Bei denjenigen, die ganz von der Arbeit freigestellt waren, lag dieser Anteil ähnlich hoch." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit im Juni 2020: Rückgang auf sehr hohem Niveau (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Kruppe, Thomas ; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Kruppe, Thomas & Christopher Osiander (2020): Kurzarbeit im Juni 2020: Rückgang auf sehr hohem Niveau (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 23.09.2020, o. Sz.

    Abstract

    "Im Juni 2020 waren etwa 15 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit - drei Prozentpunkte weniger als im Mai. Zugleich nahm nur eine Minderheit der Betroffenen während der Zeit eine zusätzliche Beschäftigung oder ein Ehrenamt auf. Etwa fünf Prozent der Befragten nutzen den Arbeitsausfall, um sich beruflich weiterzubilden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Online-Befragung des IAB." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen: Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik (2020)

    Link, Sebastian ; Sauer, Stefan ;

    Zitatform

    Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Monatlicher Nowcast der realisierten Kurzarbeit auf Basis von Unternehmensbefragungen. Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik. (Ifo-Forschungsberichte 114), München, 15 S.

    Abstract

    "Studie im Auftrag des Bundesministeriums der Finanzen im Rahmen des Forschungsauftrags fe 3/19: Rahmenvertrag Wissenschaftliche (Kurz-) Expertisen zu Grundsatzfragen der Finanz-, Steuer- und Wirtschaftspolitik Im Zuge der Coronakrise greifen die Unternehmen so stark auf Kurzarbeit zurück wie noch nie. Insgesamt gingen bis Ende April für mehr als 10 Millionen Beschäftigte Anzeigen zur Kurzarbeit bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) ein, im Mai kamen nochmals Anzeigen im Umfang von ca. 1 Million Beschäftigten hinzu. Die Anzahl der Anzeigen gibt jedoch keine Auskunft über die tatsächliche Inanspruchnahme der Kurzarbeit, sondern stellt lediglich eine Obergrenze der tatsächlich realisierten Kurzarbeit dar. Aufgrund des langwierigen Abrechnungs- und Meldeverfahrens werden endgültige Ergebnisse zur Anzahl der Empfänger von Kurzarbeitergeld von der BA erst mit einem Zeitverzug von sechs Monaten veröffentlicht. Auch die von der BA veröffentlichten Hochrechnungen zur realisierten Kurzarbeit auf Basis vorläufiger Daten werden nur mit einer Zeitverzögerung von zwei Monaten veröffentlicht und sind aufgrund der Vorläufigkeit der Datenbasis revisionsanfällig (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020a). In ihrer ersten Hochrechnung für März ermittelte die BA mehr als 2 Millionen Beschäftigte in Kurzarbeit (vgl. Bundesagentur für Arbeit, 2020b). Damit lag die Zahl der Kurzarbeiter bereits in den ersten Wochen der Coronakrise über dem bisherigen Höchststand aus dem Frühjahr 2009, als knapp 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit waren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig (2020)

    Link, Sebastian ; Sauer, Stefan ;

    Zitatform

    Link, Sebastian & Stefan Sauer (2020): Jeder neunte Beschäftigte in Deutschland in Kurzarbeit – Entwicklung jedoch deutlich rückläufig. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 73, H. 10, S. 68-72.

    Abstract

    "Die Zahl der Beschäftigten in Kurzarbeit in Deutschland dürfte nach Schätzung des ifo Instituts im September deutlich auf 3,7 Mio. Personen gesunken sein, nachdem sie im August bei schätzungsweise 4,7 Mio. Personen gelegen war. Damit dürfte sich der Anteil der Kurzarbeiter an der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung seit dem Höchststand im Mai in etwa halbiert haben. Allein durch Kurzarbeit dürfte das Arbeitsvolumen aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im September um 5% geringer ausgefallen sein als üblich. Der Rückgang der Kurzarbeit auf hohem Niveau zieht sich durch alle Wirtschaftsbereiche und Regionen Deutschlands. Besonders hervorzuheben sind dabei vor allem einige Industriebereiche, wie der Fahrzeugbau, die Metall- oder die Elektroindustrie, wo die Kurzarbeit am stärksten rückläufig gewesen sein dürfte. Dennoch ist der Anteil der Beschäftigten in Kurzarbeit angesichts der nach wie vor schleppenden Nachfragesituation aus dem In- und Ausland im Verarbeitenden Gewerbe weiterhin deutlich höher als etwa im Baugewerbe, beim Handel oder in den meisten Dienstleistungsbereichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland (2020)

    Möhring, Katja ; Cornesse, Carina ; Krieger, Ulrich ; Fikel, Marina ; Juhl, Sebastian ; Friedel, Sabine ; Heinemann, Friederich; Naumann, Elias ; Blom, Annelies G. ; Lehrer, Roni ; Wenz, Alexander ; Reifenscheid, Maximiliane ; Rettig, Tobias ;

    Zitatform

    Möhring, Katja, Friederich Heinemann, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Annelies G. Blom, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Roni Lehrer, Ulrich Krieger, Sebastian Juhl, Sabine Friedel, Marina Fikel & Carina Cornesse (2020): Die Mannheimer Corona-Studie: Schwerpunktbericht zum subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko der Beschäftigten in Deutschland. (Mannheimer Corona-Studie), Mannheim, 14 S.

    Abstract

    "Trotz der massiven Produktionseinbrüche aufgrund der Covid-19-Pandemie im März/April 2020 hält die große Mehrheit der deutschen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den eigenen Arbeitsplatz immer noch für vergleichsweise sicher. Dies gilt jedoch nicht für Kurzarbeiter, für Menschen in Freistellung ohne Lohnfortzahlung und für besonders vom Lockdown betroffene Branchen. Dies sind zentrale Ergebnisse des jüngsten Berichts aus der Mannheimer Corona-Studie der Universität Mannheim und dem ZEW Mannheim, der sich schwerpunktmäßig mit dem subjektiven Arbeitslosigkeitsrisiko befasst." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Ensuring fair short-time work - a European overview (2020)

    Müller, Torsten; Schulten, Thorsten;

    Zitatform

    Müller, Torsten & Thorsten Schulten (2020): Ensuring fair short-time work - a European overview. (European Trade Union Institute. Policy brief 2020,07), Brüssel, 12 S.

    Abstract

    "At the end of April 2020, in the EU27 there were more than 42 million applications for support for workers on short-time work or similar schemes, which corresponds to about one quarter of the overall EU workforce. With its proposed SURE programme to provide financial support to national short-time work and similar systems, the European Commission has recognized the importance of short-time work for avoiding unemployment and supporting employees’ wages while at the same time allowing companies to adapt working hours to the drop in demand. Based on a comparison of the different short-time work schemes in Europe, this policy brief identifies some criteria for fair short-time work which enables workers not only to retain their job, but also to live a decent life." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit: Folgen für ältere Arbeitnehmer, Altersübergänge und die Rente (2020)

    Nakielski, Hans;

    Zitatform

    Nakielski, Hans (2020): Kurzarbeit: Folgen für ältere Arbeitnehmer, Altersübergänge und die Rente. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 5, S. 176-179.

    Abstract

    "Wegen der Corona-Krise sind bis zum 26. April bei der Bundesagentur für Arbeit 751.000 Anzeigen von Betrieben auf Kurzarbeit für insgesamt 10,1 Millionen Beschäftigte eingegangen.1 Insbesondere ältere Arbeitnehmer machen sich jetzt Sorgen, ob und wie es nach der Kurzarbeit im Betrieb weitergeht. Was sind die Zusammenhänge zwischen der neu geregelten Kurzarbeit, möglichen Altersübergängen und der Rente? Ein Überblick." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Befragung zum Kurzarbeitergeld in Corona-Zeiten: Bei niedrigen Einkommen wird eine höhere Erstattungsquote als angemessen erachtet (2020)

    Osiander, Christopher ; Stephan, Gesine ; Senghaas, Monika ; Wolff, Richard ; Struck, Olaf ;

    Zitatform

    Osiander, Christopher, Monika Senghaas, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2020): Befragung zum Kurzarbeitergeld in Corona-Zeiten: Bei niedrigen Einkommen wird eine höhere Erstattungsquote als angemessen erachtet. (IAB-Kurzbericht 17/2020), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Kurzarbeitergeld soll Betrieben in Krisenzeiten helfen, Entlassungen zu vermeiden, und den Lohn von Beschäftigten vorübergehend sichern. Anlässlich der Covid-19-Pandemie wurden die Konditionen beim Bezug von Kurzarbeitergeld vorübergehend großzügiger ausgestaltet. Das IAB hat Menschen, die zum Befragungszeitpunkt im Mai 2020 überwiegend sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, danach gefragt, welche Höhe des Kurzarbeitergeldes sie in bestimmten Situationen als angemessen erachten. Dabei zeigt sich, dass die als adäquat eingeschätzte Lohnersatzquote vom Einkommen abhängt und für Geringverdienende höher ist als für Personen mit einem höheren Verdienst. Bei längerem Arbeitsausfall würden die Befragten allerdings kein höheres Kurzarbeitergeld gewähren als in den ersten drei Monaten. Wenn dagegen die Betroffenen hohe Lebenshaltungskosten haben oder vom Unternehmen keinen Zuschuss zum Kurzarbeitergeld bekommen, sehen die Befragten eine höhere Lohnersatzquote als angemessen an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in der Corona-Krise mit neuen Schwerpunkten (2020)

    Pusch, Toralf ; Seifert, Hartmut;

    Zitatform

    Pusch, Toralf & Hartmut Seifert (2020): Kurzarbeit in der Corona-Krise mit neuen Schwerpunkten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 47), Düsseldorf, 14 S.

    Abstract

    "Die nachfolgende Analyse bietet vor dem Hintergrund der in der Corona-Krise beschlossenen Änderungen bei der Kurzarbeit einen Überblick über die Struktur der Kurzarbeitenden, deren Arbeitszeitentwicklung und die daraus resultierende Einkommenssituation. Grundlage für die empirischen Auswertungen bilden die beiden Wellen der Erwerbstätigenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung von 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Job retention schemes during the COVID-19 lockdown and beyond: OECD Policy Responses to Coronavirus (COVID-19) (2020)

    Scarpetta, Stefano; Pearson, Mark; Hijzen, Alexander; Salvatori, Andrea ;

    Zitatform

    Scarpetta, Stefano, Mark Pearson, Alexander Hijzen & Andrea Salvatori (2020): Job retention schemes during the COVID-19 lockdown and beyond. OECD Policy Responses to Coronavirus (COVID-19). (Tackling coronavirus (COVID-19): Contributing to a global effort), Paris, 23 S.

    Abstract

    "Job retention (JR) schemes have been one of the main policy tools used by a number of OECD countries to contain the employment and social fallout of the COVID‑19 crisis. By May 2020, JR schemes supported about 50 million jobs across the OECD, about ten times as many as during the global financial crisis of 2008-09. By reducing labour costs, JR schemes have prevented a surge in unemployment, while they have mitigated financial hardship and buttressed aggregate demand by supporting the incomes of workers on reduced working time. However, as the first wave of the health crisis is receding in some OECD countries and government restrictions to economic activities are being withdrawn, JR schemes need to adjust. This requires a better targeting of JR support to jobs that are viable but at risk of being terminated and a greater focus on supporting workers at risk of becoming unemployed, rather than their jobs." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich (2020)

    Schröder, Carsten ; Liebig, Stefan ; Kühne, Simon ; Goebel, Jan ; Grabka, Markus M. ; Entringer, Theresa; Seebauer, Johannes; Kröger, Hannes ; Zinn, Sabine ; Kroh, Martin ; Schupp, Jürgen ; Graeber, Daniel ;

    Zitatform

    Schröder, Carsten, Theresa Entringer, Jan Goebel, Markus M. Grabka, Daniel Graeber, Martin Kroh, Hannes Kröger, Simon Kühne, Stefan Liebig, Jürgen Schupp, Johannes Seebauer & Sabine Zinn (2020): Erwerbstätige sind vor dem Covid-19-Virus nicht alle gleich. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 1080), Berlin, 20 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie und die politischen Entscheidungen zu ihrer Eindämmung verändern derzeit die Situation vieler Erwerbstätiger in Deutschland. Auf Grundlage einer ersten Tranche einer Zusatzbefragung (SOEP-Cov) von Haushalten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), werden hier die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Erwerbstätigen des Jahres 2019 analysiert. Die Betroffenheit wird anhand von drei Dimensionen - dem Bildungsniveau, dem Bruttoerwerbseinkommen 2019 und dem bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen 2019 - untersucht. Zentrale Ergebnisse sind, dass sich knapp unter 20 Prozent der Erwerbstätigen in Kurzarbeit befinden und ein gutes Drittel teilweise oder vollständig im Homeoffice. Dabei ist die berichtete Arbeitszeit im Vergleich zum Vorjahr im Schnitt um vier Stunden gesunken. Die Betroffenheit der Erwerbstätigen unterscheidet sich dabei entlang der drei Dimensionen. Vor allem Erwerbstätige mit höheren Einkommen und höherer Bildung nutzen die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, während Erwerbstätige mit geringerer Bildung überdurchschnittlich häufig in Kurzarbeit gehen. Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation machen sich die meisten Erwerbstätigen zwar nicht, wohl aber um die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung im Frühjahr 2020." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise: Aktuelle Regelungen in Deutschland und Europa (2020)

    Schulten, Thorsten; Müller, Torsten;

    Zitatform

    Schulten, Thorsten & Torsten Müller (2020): Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise. Aktuelle Regelungen in Deutschland und Europa. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 38), Düsseldorf, 17 S.

    Abstract

    "Auch wenn die ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie in ihrer gesamten Tragweite noch überhaupt nicht absehbar sind, steht bereits heute fest, dass es weltweit zu einem erheblichen Einbruch der Wirtschaftsleistung kommen wird (Weber et al. 2020). Vieles wird davon abhängen, wie lange der gesundheitspolitisch notwendige Lockdown der Wirtschaft andauert. Es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die bevorstehende Rezession die Weltwirtschaftskrise 2008/2009 noch um einiges übertreffen könnte. Entscheidend für das Ausmaß der Krise wird auch sein, welche politischen Maßnahmen zur Stabilisierung der Wirtschaft ergriffen werden. Viele Länder haben hierzu bereits milliardenschwere Förderprogramme aufgelegt." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in Europa (2020)

    Schäfer, Holger; Vogel, Sandra; Schneider, Helena ;

    Zitatform

    Schäfer, Holger, Helena Schneider & Sandra Vogel (2020): Kurzarbeit in Europa. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,63), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Angesichts des Rückgangs der Nachfrage nach Arbeitskräften im Zuge der Corona-Pandemie haben viele Länder Kurzarbeiter-Regelungen eingeführt oder ausgeweitet, um einerseits den Einkommensverlust der Arbeitnehmer zu begrenzen und andererseits den Betrieben den Erhalt der Liquidität zu ermöglichen, sodass sie nicht gleich auf Entlassungen zurückgreifen müssen. Ein simpler Vergleich der Leistungshöhe erscheint kaum sinnvoll – zu unterschiedlich sind die Bedingungen für das Kurzarbeitergeld und die nationalen Sozialsysteme, in die Kurzarbeiterleistungen eingebettet sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende August 2020 (2020)

    Schäfer, Lisa ; Demireva, Lora; Lauxen, Oliver;

    Zitatform

    Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende August 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 05), Frankfurt am Main, 22 S.

    Abstract

    " Der IWAK-Regionaldatenreport erscheint zum fünften Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende August 2020 anhand ausgewählter Indikatoren vor. Seit der dritten Ausgabe werden in den Reports Schwerpunkte gesetzt. Schwerpunkt im aktuellen Report ist das Thema „Arbeitsstellen“. Dargestellt werden die Zugänge gemeldeter offener Arbeitsstellen im August 2020 im Vergleich zum August 2019. Darüber hinaus geben wir einen Überblick über den Bestand an gemeldeten offenen Arbeitsstellen nach Wirtschaftsabschnitten auf Ebene der Arbeitsagenturbezirke und stellen die prozentuale Veränderung zum Vorjahresmonat dar. Es freut uns besonders, dass das Hessische Ministerium für Soziales und Integration die Erstellung Hessischen Regionaldatenreports im Rahmen der ESF-Förderung unterstützt. Auf diese Weise steht eine praxisnahe Aufbereitung von Daten sowohl für alle Arbeitsmarktakteure in den Regionen des Landes als auch auf Landesebene als Handreichung zur Verfügung. Die Basisindikatoren zu vier Themen bleiben erhalten und erlauben eine vorsichtige Beschreibung der Folgen der Pandemie für Arbeitsmarkt und Wirtschaft im regionalen Vergleich: Anzeigen über Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen (Schwerpunkt) und der Berufsausbildung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Diese bilden die Situation bis Ende August 2020 ab. Es ist vorgesehen, die Hessischen Regionaldatenreports weiterhin monatlich zur Verfügung zu stellen.." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende September 2020 (2020)

    Schäfer, Lisa ; Lauxen, Oliver; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende September 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 06), Frankfurt am Main, 14 S.

    Abstract

    "Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum achten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens zum Ende November 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen: Stand: Ende Oktober 2020 (2020)

    Schäfer, Lisa ; Lauxen, Oliver; Demireva, Lora;

    Zitatform

    Schäfer, Lisa, Oliver Lauxen & Lora Demireva (2020): Indikatoren zur Einschätzung der Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die Arbeitsmärkte in Hessen. Stand: Ende Oktober 2020. (Hessischer Regionaldatenreport 07), Frankfurt am Main, 31 S.

    Abstract

    " Der Hessische Regionaldatenreport erscheint mittlerweile zum siebten Mal und stellt eine Momentaufnahme der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in den Kreisen und kreisfreien Städten Hessens bis zum Stand Ende Oktober 2020 anhand ausgewählter Indikatoren dar. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration unterstützt die Erstellung im Rahmen der ESF-Förderung. Für die Darstellungen wird auf öffentliche Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zurückgegriffen. Der Report enthält Basisindikatoren zu vier Themen im regionalen Vergleich: Inanspruchnahme der Kurzarbeit, Entwicklung der Arbeitslosigkeit, der gemeldeten offenen Arbeitsstellen und der Berufsausbildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Die Folgen von Corona: Eine Auswertung regionaler Daten (2020)

    Seils, Eric; Emmler, Helge;

    Zitatform

    Seils, Eric & Helge Emmler (2020): Die Folgen von Corona. Eine Auswertung regionaler Daten. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 43), Düsseldorf, 24 S.

    Abstract

    "Corona hat die größte wirtschaftliche Depression seit Bestehen der Bundesrepublik ausgelöst. Die Folgen für den Arbeitsmarkt sind enorm: Millionen Büroangestellte arbeiten von Zuhause („Homeoffice“). Für gut 10,6 Millionen Beschäftigte bzw. 31,4 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten haben die Betriebe bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angezeigt. Die Arbeitslosenquote ist zwischen März und Mai 2020 ebenfalls angestiegen, fällt aber mit 6,1 Prozent gegenwärtig noch vergleichsweise moderat aus. Fraglich ist jedoch, wie sich die Situation aus regional vergleichender Perspektive darstellt: Welche Unterschiede bestehen hinsichtlich der Verbreitung der Kurzarbeit? Wie erklären sich diese? Wo ist die Arbeitslosigkeit Corona-bedingt dennoch gestiegen? Gibt es einen regionalen Zusammenhang zwischen dem Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosenquote und der angezeigten Kurzarbeit? Diese Fragen sollen mit Hilfe von Kennziffern beantwortet werden, die auf der Grundlage der neuesten regionalen Daten der Bundesagentur berechnet wurden. Im Folgenden werden zunächst regionale Daten zur angezeigten Kurzarbeit in den Monaten März und April analysiert. Danach wird auf den Corona-bedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit eingegangen. Abschließend wird ein Fazit gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Licht am Horizont (2020)

    Siemann, Christiane;

    Zitatform

    Siemann, Christiane (2020): Licht am Horizont. In: Personalwirtschaft, Jg. 47, H. 10 Special: Zeitarbeit, S. 16-19.

    Abstract

    "Zeitarbeitsunternehmen kämpfen nicht nur mit den Folgen der Corona-Krise. Auch die Transformation großer Industriebereiche wie die Automobilbranche muss bewältigt werden. Dauertief - oder kann es nur besser werden? Ein Blick in eine krisenanfällige Branche, der Mut macht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    The world after the coronavirus crisis - more supportive, more digital, more sustainable? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (2020)

    Walwei, Ulrich ;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich (2020): The world after the coronavirus crisis - more supportive, more digital, more sustainable? (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market"). In: IAB-Forum H. 28.05.2020, o. Sz., 2020-05-26.

    Abstract

    "Die Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Weber, Enzo ; Gehrke, Britta;

    Zitatform

    Weber, Enzo & Britta Gehrke (2020): Kurzarbeit, Entlassungen, Neueinstellungen: Wie sich die Corona-Krise von der Finanzkrise 2009 unterscheidet (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 28.05.2020, o. Sz., 2020-05-26.

    Abstract

    "Die Corona-Krise trifft Wirtschaft und Arbeitsmarkt schon jetzt deutlich härter als die Finanzkrise von 2009. So sind heute wesentlich mehr Branchen betroffen als damals. Gleichwohl hält sich die Zahl der Entlassungen im Vergleich zur Kurzarbeitsnutzung bislang in Grenzen. Die Tatsache, dass alle Branchen bis dato sehr viel stärker auf Kurzarbeit als auf Entlassungen setzen, zeigt, dass die Betriebe bisher ganz überwiegend gewillt sind, ihr Personal zu halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ; Gehrke, Britta;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in der Corona-Krise: Längere Bezugsdauer bei Qualifizierung der Beschäftigten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2020): Kurzarbeit in der Corona-Krise: Längere Bezugsdauer bei Qualifizierung der Beschäftigten (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 06.07.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-07-02.

    Abstract

    "Kurzarbeit darf kein Dauerzustand sein. Gleichwohl gibt es in der gegenwärtigen Ausnahmesituation triftige Gründe dafür, die maximale Bezugsdauer für das Kurzarbeitergeld zu verlängern. Eine längere Bezugsdauer sollte aber unbedingt mit einer stärkeren Qualifizierung der in Kurzarbeit befindlichen Beschäftigten verbunden sein. Entsprechende Regelungen lassen sich durchaus so ausgestalten, dass sie für die betroffenen Betriebe praktikabel sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie: Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020 (2020)

    Weber, Enzo ; Fitzenberger, Bernd ;

    Zitatform

    Weber, Enzo & Bernd Fitzenberger (2020): Zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie. Stellungnahme des IAB zur öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags am 16.11.2020. (IAB-Stellungnahme 13/2020), Nürnberg, 9 S.

    Abstract

    "Am 16.11.2020 fand die Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestags zum „Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG)“ und zum Antrag „Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen“ statt. Das IAB nimmt in seiner Stellungnahme Bezug zur Verlängerung von Höhe und Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes, zu Qualifizierung und Weiterbildungsgeld, zur Rückzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen sowie zur Verlängerung der Bezugsdauer von Arbeitslosengeld. Nach Auffassung des IAB leistet die Verlängerung der Bezugsdauer des Kurzarbeitergeldes einen wichtigen Beitrag für die Stabilisierung der Rahmenbedingungen für Betriebe und Beschäftigte und ist es daher folgerichtig, die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ebenfalls zu verlängern. Die Regelung an sich, das Kurzarbeitergeld bei langer und umfangreicher Kurzarbeit zu erhöhen, ist allerdings verteilungspolitisch wenig zielgenau und kann Fehlanreize auslösen. Empfehlenswert sei es, lange Kurzarbeit möglichst verbindlich mit Qualifizierung zu verknüpfen. Das IAB sieht keinen wesentlichen Fehlanreiz einer übermäßigen Inanspruchnahme von Kurzarbeit und Kündigung der Beschäftigten danach, der durch eine Rückzahlungspflicht beseitigt werden müsste. Zwar gäbe es Argumente für eine Verlängerung des Arbeitslosengeldes, gleichwohl seien Maßnahmen zur Förderung von Neueinstellungen und zur Weiterqualifizierung von Arbeitnehmern vordringlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ; Fitzenberger, Bernd ;

    Weiterführende Informationen

    Zugang zur Video-Aufzeichnung der Anhörung
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Jobs retten oder Stillstand finanzieren? Nur mit Qualifizierung dürfte sich Kurzarbeit für den Fiskus auf Dauer auszahlen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2020): Jobs retten oder Stillstand finanzieren? Nur mit Qualifizierung dürfte sich Kurzarbeit für den Fiskus auf Dauer auszahlen (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 20.11.2020 Nürnberg, o. Sz., 2020-11-17.

    Abstract

    "Jobs retten - darauf liegt das Hauptaugenmerk der Arbeitsmarktpolitik in der Corona-Krise. Die erste Krisenwelle konnte vor allem dank der Kurzarbeit soweit abgefangen werden, dass sich die Jobverluste bis dato in Grenzen halten. So einleuchtend dieser Ansatz auch anmutet, wirft er doch Fragen auf: Wird mit einer Verlängerung des Kurzarbeitergeldes der wirtschaftliche Stillstand subventioniert? Ist es sinnvoll, bestehende Strukturen in einem wirtschaftlichen Umfeld zu konservieren, das sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess befindet?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Konjunktur und Arbeitsmarkt angesichts der Corona-Krise sowie Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)

    Weber, Enzo ; Hummel, Markus;

    Zitatform

    Weber, Enzo & Markus Hummel (2020): Konjunktur und Arbeitsmarkt angesichts der Corona-Krise sowie Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 08/2020), Nürnberg, 12 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 20/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Konjunktur und Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt sowie zur Bedeutung des Kurzarbeitergeldes und der Rücklagenpolitik der Bundesagentur für Arbeit in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ; Hummel, Markus;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der Corona-Krise? Ein Interview mit IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (Interview) (2020)

    Winters, Jutta; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Winters, Jutta; Regina Konle-Seidl (interviewte Person) (2020): Kurzarbeit in Europa: Die Rettung in der Corona-Krise? Ein Interview mit IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (Interview). In: IAB-Forum H. 18.06.2020, o.Sz., 2020-06-17.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hält die Wirtschaft in Atem. Um die Krise zu meistern, setzen inzwischen 33 von 36 OECD-Staaten Kurzarbeit ein. Alle verfolgen das gleiche Ziel, krisenbedingte Entlassungen zu vermeiden. Gleichwohl gestaltet jeder Staat den schwierigen Balanceakt zwischen hoher Nutzung des Instruments und geringen Missbrauchs- und Mitnahmeeffekten auf eigene Art. So variieren die gesetzlichen Vorgaben zur Kurzarbeit im internationalen Vergleich erheblich - auch innerhalb Europas. Im Interview erläutert IAB-Forscherin Regina Konle-Seidl die wichtigsten Unterschiede, diskutiert die Vor- und Nachteile von Kurzarbeit, zieht Lehren aus dem Einsatz dieses Instruments in früheren Krisen und skizziert erste Zusammenhänge zwischen Kurzarbeits- und Arbeitslosenzahlen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Winters, Jutta; Konle-Seidl, Regina ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Short-time work in Europe: Rescue in the coronavirus crisis? An interview with IAB researcher Regina Konle-Seidl (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (Interview) (2020)

    Winters, Jutta; Konle-Seidl, Regina ;

    Zitatform

    Winters, Jutta; Regina Konle-Seidl (interviewte Person) (2020): Short-time work in Europe: Rescue in the coronavirus crisis? An interview with IAB researcher Regina Konle-Seidl (Series "COVID-19 Crisis: Consequences for the Labour Market") (Interview). In: IAB-Forum H. 25.06.2020, o. Sz., 2020-06-23.

    Abstract

    "The coronavirus pandemic is keeping the economy on edge. To overcome the crisis, 33 of 36 OECD countries are now using short-time working schemes. All are pursuing the same goal of avoiding redundancies and retaining jobs. While the objective is the same in all countries, each county nevertheless tries to balance out a high use of the instrument and low deadweight effects and abuse. The legal requirements vary considerably across European countries. In an interview, the IAB researcher Regina Konle-Seidl explains the most important differences, discusses the advantages and disadvantages of short-time work, draws lessons from the use of this instrument in earlier times of crisis, and depicts first developments of short-time work and unemployment figures." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Winters, Jutta; Konle-Seidl, Regina ;
    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket): Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2020)

    Zitatform

    (2020): Entwurf eines Gesetzes für den erleichterten Zugang zu sozialer Sicherung und zum Einsatz und zur Absicherung sozialer Dienstleister aufgrund des Coronavirus SARS-CoV-2 (Sozialschutz-Paket). Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/18107 (24.03.2020)), 36 S.

    Abstract

    "Unbürokratischer Zugang zu Leistungen der sozialen Grundsicherung in einem vereinfachten Verfahren zur Unterstützung der Arbeitsfähigkeit der Jobcenter, Übernahme der Regelungen für Berechtigte im Recht der Sozialen Entschädigung, Berücksichtigung durch die Corona-Krise bedingter Lebenslagen von Familien beim Zugang zum Kinderzuschlag, Schaffung der Möglichkeit zum Erlass von Ausnahmen vom Arbeitszeitgesetz in außergewöhnlichen Notfällen mit bundesweiten Auswirkungen (Epidemien) durch Rechtsverordnung, unter Voraussetzung der Erklärung zur Ausschöpfung aller nach Umständen zumutbaren und rechtlich zulässigen Möglichkeiten zur Bewältigung der Pandemie durch die sozialen Dienstleister: Regelung eines subsidiär greifenden Sicherstellungsauftrags der Leistungsträger, Erweiterung der Möglichkeit der Selbstverwaltungsorgane der Sozialversicherungsträger zur schriftlichen Abstimmung, Erleichterung der Weiterarbeit oder Wiederaufnahme einer Beschäftigung nach Renteneintritt durch Anhebung kalenderjährlicher Hinzuverdienstgrenze von 6.300 auf 44.590 Euro befristet zum 31. Dezember 2020, befristete Aussetzung der Anrechnung des Entgelts von neu aufgenommenen Beschäftigungen in systemrelevanten Branchen und Berufen auf das Kurzarbeitergeld, Ausweitung des zeitlichen Rahmens für kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung, insb. mit Blick auf Saisonkräfte in der Landwirtschaft; Gesetz über den Einsatz der Einrichtungen und sozialen Dienste zur Bekämpfung der Coronavirus SARS-CoV-2 Krise in Verbindung mit einem Sicherstellungsauftrag (Sozialdienstleister-Einsatzgesetz – SodEG) als Art. 10 der Vorlage, Änderung und Einfügung versch. §§ von 9 Gesetzen; Verordnungsermächtigungen" (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Fragen und Antworten: Die Kommission schlägt mit "SURE" ein befristetes Instrument vor, mit dem bis zu 100 Milliarden Euro zum Schutz von Arbeitsplätzen und Erwerbstätigen bereitgestellt werden sollen (2020)

    Abstract

    "Was verbirgt sich hinter „SURE“ und warum schlägt die Kommission dieses Instrument vor? Das neue Instrument zur vorübergehenden Unterstützung bei der Minderung von Arbeitslosigkeitsrisiken in Ausnahmesituationen (SURE - Support mitigating Unemployment Risks in Emergency) soll dazu beitragen, durch die Coronavirus-Pandemie bedrohte Arbeitsplätze und Erwerbstätige zu schützen. Die finanzielle Unterstützung soll sich auf insgesamt bis zu 100 Mrd. EUR belaufen und den Mitgliedstaaten in Form von EU-Darlehen zu günstigen Bedingungen gewährt werden. Solche Darlehen sollen den Mitgliedstaaten dabei helfen, den plötzlichen Anstieg der öffentlichen Ausgaben zu bewältigen, der mit ihren Beschäftigungserhaltungsmaßnahmen einhergeht. Sie sollen es den Mitgliedstaaten insbesondere ermöglichen, die Kosten zu decken, die ihnen unmittelbar durch die Einführung oder Ausweitung nationaler Kurzarbeitsregelungen sowie ähnlicher Maßnahmen für Selbstständige entstehen, die sie in Reaktion auf die derzeitige Coronavirus-Pandemie ergriffen haben." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie: Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 15. April 2020 (2020)

    Abstract

    "Was erreicht wurde, sei "ein zerbrechlicher Zwischenerfolg", erklärte Kanzlerin Merkel nach den Beratungen mit den Regierungschefs der Länder zum weiteren Vorgehen in der Corona-Pandemie. Die Kontaktbeschränkungen werden verlängert, gelten vorerst bis zum 3. Mai. Veränderungen wird es im Schulbereich und auch für viele Geschäfte geben." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Inanspruchnahme konjunkturelles Kurzarbeitergeld nach § 96 SGB III (2020)

    Zitatform

    (2020): Inanspruchnahme konjunkturelles Kurzarbeitergeld nach § 96 SGB III. (Berichte: Arbeitsmarkt kompakt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    "Die derzeit statistisch verfügbaren Zahlen basieren im Wesentlichen auf Daten bis Ende Februar. Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Zahl der Personen in Anzeigen und in der Folge auf die realisierte Kurzarbeit können sich daher hier nur sehr vereinzelt wiederfinden. Derzeit sind erste vorläufige Daten zu Anzeigen auf konjunkturelle Kurzarbeit bis einschließlich 25. März 2020 verfügbar. Damit können erste Auswirkungen der Corona-Krise abgebildet werden. Bis zum 25. März waren in den Agenturen für Arbeit 55.000 Anzeigen für 1.043.000 Personen erfasst und geprüft. Diese Daten dürften sehr stark untererfasst sein. Eine verlässliche Hochrechnung auf die Gesamtzahl der Anzeigen bzw. der betroffenen Personen auf dieser Basis nicht möglich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Faktenpapier Kurzarbeit und Aufstockung (2020)

    Zitatform

    (2020): Faktenpapier Kurzarbeit und Aufstockung. (BDA Faktenpapier April 2020), Berlin, 3 S.

    Abstract

    Faktenpapier der Bundesvereinigung der deutschen Arbeitgeberverbände zum Thema Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Supporting people and companies to deal with the COVID-19 virus: options for an immediate employment and social-policy response (2020)

    Abstract

    "The unfolding COVID-19 crisis is challenging people, households and firms in unprecedented ways. Containing the pandemic and protecting people is the top priority. But disrupted supply chains, containment measures that are limiting economic and social interactions and falling demand put people's jobs and livelihoods at risk. An immediate employment and social-policy response is needed. Reducing workers' exposure to COVID-19 in the workplace and ensuring access to income support for sick and quarantined workers are essential. Working parents need help with unforeseen care needs as schools are closing and elderly relatives are particularly vulnerable. Short-time work schemes can help protect jobs and provide relief to struggling companies, as evidenced during the last financial and economic crisis. Workers who lose their jobs and incomes, including those in non-standard forms of employment, need income support. As companies are suffering from a sharp drop in demand, rapid financial support through grants or credits can help them bridge liquidity gaps. Many affected countries introduced or announced bold measures over the last days and weeks, often with a focus on supporting the most vulnerable who are bearing a disproportionate share of the burden. This note, and the accompanying policy table, contributes to evidence-sharing on the role and effectiveness of various policy tools." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Weiterführende Informationen

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutz-Paket II): Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD (2020)

    Zitatform

    (2020): Entwurf eines Gesetzes zu sozialen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie (Sozialschutz-Paket II). Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/18966 (05.05.2020)), 42 S.

    Abstract

    "Die COVID-19-Pandemie und die weltweiten Maßnahmen zu ihrer Eindämmung führen derzeit zu einem Ausnahmezustand in der Wirtschaft und auf dem Arbeitsmarkt. Dies stellt auch die Systeme der sozialen Sicherung vor enorme Herausforderungen. Mit dem Sozialschutz-Paket wurden Sofortmaßnahmen ergriffen, um den gravierenden negativen Auswirkungen in einem ersten Schritt schnell und wirksam zu begegnen. Kernelemente dieses Pakets sind erleichterte Voraussetzungen für den Zugang zum Kurzarbeitergeld sowie zu den Grundsicherungssystemen und eine Bestandssicherung für soziale Dienstleister." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG): Gesetzentwurf der Bundesregierung (2020)

    Zitatform

    (2020): Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG). Gesetzentwurf der Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/23480 (19.10.2020)), 12 S.

    Abstract

    "Aufgrund des Fortbestehens negativer Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Beschäftigung – Verlängerung vorübergehender Sonderregelungen im Zusammenhang mit Kurzarbeit bis zum 31. Dezember 2021: Erhöhung des Kurzarbeitergeldes sowie Anrechnungsfreiheit des Entgelts aus einer während der Kurzarbeit aufgenommenen geringfügig entlohnten Beschäftigung (Minijob); Vereinfachung der Voraussetzungen für die Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge bei beruflicher Weiterbildung während der Kurzarbeit; Änderung §§ 106a und 421c SGB III" (Autorenreferat, IAB-Doku, (Dokumentations- und Informationssystem Bundestag und Bundesrat - DIP))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Einführung einer Kurzarbeiterquote (2020)

    Zitatform

    (2020): Einführung einer Kurzarbeiterquote. (Grundlagen: Methodenbericht / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 15 S.

    Abstract

    "Die Zahlung von Kurzarbeitergeld bei vorübergehend schwierigen Wirtschaftsbedingungen ermöglicht den Betrieben, ihre eingearbeiteten Mitarbeiter und den Arbeitnehmern ihre Arbeitsplätze zu erhalten. Für die Beurteilung von Lage und Entwicklung des Arbeitsmarktes sind Angaben zu Niveau und Veränderung der Zahl der Personen in Kurzarbeit wichtige Indikatoren. Für viele Fragen sind aber absolute Zahlen allein nicht ausreichend, weil mit ihnen Unterschiede in der zeitlichen Entwicklung und zwischen Regionen oder Wirtschaftszweigen nicht angemessen dargestellt werden können. Für die Beantwortung solcher Fragen sind Anteilswerte erforderlich, die den Bestand an Personen in Kurzarbeit in Beziehung zur Grundgesamtheit der möglichen Personen in Kurzarbeit setzen. Mit diesem Methodenbericht wird eine solche Kurzarbeiterquote in die Standardberichterstattung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit über Kurzarbeit eingeführt. Dabei wird die Zahl der Personen in Kurzarbeit auf die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten bezogen, weil nur Arbeitnehmer in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Mehr Frauen und Kleinbetriebe betroffen: Die Quote der Kurzarbeitenden ist höher als in früheren Krisen. Tarifverträge und Mitbestimmung reduzieren Einkommensverluste (2020)

    Zitatform

    (2020): Mehr Frauen und Kleinbetriebe betroffen. Die Quote der Kurzarbeitenden ist höher als in früheren Krisen. Tarifverträge und Mitbestimmung reduzieren Einkommensverluste. In: Böckler Impuls H. 16, S. 6.

    Abstract

    "Kurzarbeit hat während der Corona-Pandemie ein deutlich anderes „Profil“ bekommen als in vorherigen Wirtschaftskrisen. Erstmals haben kleine Betriebe das Instrument häufiger als größere genutzt. Und während 2009 Männer fast dreimal so häufig wie Frauen in Kurzarbeit waren, war im Juni 2020 die Quote mit jeweils rund 13 Prozent beinahe gleich hoch. Das hängt damit zusammen, dass nicht nur Industriebetriebe stark betroffen sind, sondern auch viele Dienstleistungsbranchen. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftseinbrüchen ist die gesamtwirtschaftliche Quote der Kurzarbeitenden sehr hoch, ebenso wie mit rund 50 Prozent auch der Anteil, um den die Arbeitszeit im Schnitt reduziert wurde. Das zeigt eine Studie des WSI, für die Toralf Pusch und Hartmut Seifert die Erwerbstätigenbefragung der Hans-Böckler-Stiftung ausgewertet haben. Im April und im Juni 2020 waren jeweils mehr als 6000 Menschen befragt worden." (Textauszug, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Corona-Pandemie in Deutschland – Auswirkungen der Schutzmaßnahmen der ersten Monate auf den Arbeitsmarkt: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/21779) (2020)

    Zitatform

    (2020): Corona-Pandemie in Deutschland – Auswirkungen der Schutzmaßnahmen der ersten Monate auf den Arbeitsmarkt. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/21779). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/22994 (30.09.2020)), 21 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Abgeordneten Jörg Schneider, Norbert Kleinwächter, Jürgen Pohl, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD zu Auswirkungen der Schutzmaßnahmen der ersten Monate im Rahmen der Corona-Pandemie auf den Arbeitsmarkt in Deutschland. (IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 um 14:30 Uhr zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) (BT-Drucksache 19/23480) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen (BT-Drucksache 19/23169): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2020)

    Zitatform

    (2020): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 um 14:30 Uhr zum a) Gesetzentwurf der Bundesregierung: Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) (BT-Drucksache 19/23480) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE: Neben der Sonderregelung für Kurzarbeit auch Sonderregelung für Arbeitslosengeld I verlängern und ein Weiterbildungsgeld einführen (BT-Drucksache 19/23169). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)864 v. 25.11.2020), 59 S.

    Abstract

    Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 16. November 2020 zum Entwurf eines Gesetzes zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (Beschäftigungssicherungsgesetz – BeschSiG) und weiterer Anträge. Liste der Sachverständigen: Verbände: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V.; Deutscher Gewerkschaftsbund; Bundesagentur für Arbeit; Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit; Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.; Einzelsachverständige: Inga Dransfeld-Haase, Bochum; Prof. Dr. Peter Bofinger, Würzburg; Prof. Dr. Stefan Sell, Remagen

    mehr Informationen
    weniger Informationen