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Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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im Aspekt "Soziale und gesundheitliche Aspekte"
  • Literaturhinweis

    Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic (2021)

    Riehm, Kira E. ; Stuart, Elizabeth A. ; Bennett, Daniel ; Johnson, Renee M.; Thrul, Johannes ; Fallin, M. Daniele ; Holingue, Calliope ; Smail, Emily J.; Kreuter, Frauke ; Veldhuis, Cindy B. ; McGinty, Emma E.; Kapteyn, Arie ; Kalb, Luther G. ;

    Zitatform

    Riehm, Kira E., Calliope Holingue, Emily J. Smail, Arie Kapteyn, Daniel Bennett, Johannes Thrul, Frauke Kreuter, Emma E. McGinty, Luther G. Kalb, Cindy B. Veldhuis, Renee M. Johnson, M. Daniele Fallin & Elizabeth A. Stuart (2021): Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic. In: Annals of behavioral medicine, Jg. 55, H. 2, S. 93-102., 2020-12-22. DOI:10.1093/abm/kaaa126

    Abstract

    "Cross-sectional studies have found that the coronavirus disease 2019 (COVID-19) pandemic has negatively affected population-level mental health. Longitudinal studies are necessary to examine trajectories of change in mental health over time and identify sociodemographic groups at risk for persistent distress. To examine the trajectories of mental distress between March 10 and August 4, 2020, a key period during the COVID-19 pandemic. Participants included 6,901 adults from the nationally representative Understanding America Study, surveyed at baseline between March 10 and 31, 2020, with nine follow-up assessments between April 1 and August 4, 2020. Mixed-effects logistic regression was used to examine the association between date and self-reported mental distress (measured with the four-item Patient Health Questionnaire) among U.S. adults overall and among sociodemographic subgroups defined by sex, age, race/ethnicity, household structure, federal poverty line, and census region. Compared to March 11, the odds of mental distress among U.S. adults overall were 1.84 (95% confidence interval [CI] = 1.65–2.07) times higher on April 1 and 1.92 (95% CI = 1.62–2.28) times higher on May 1; by August 1, the odds of mental distress had returned to levels comparable to March 11 (odds ratio [OR] = 0.80, 95% CI = 0.66–0.96). Females experienced a sharper increase in mental distress between March and May compared to males (females: OR = 2.29, 95% CI = 1.85–2.82; males: OR = 1.53, 95% CI = 1.15–2.02). These findings highlight the trajectory of mental health symptoms during an unprecedented pandemic, including the identification of populations at risk for sustained mental distress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021 (2021)

    Rock, Joachim; Werner, Lukas;

    Zitatform

    Rock, Joachim & Lukas Werner (2021): Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021. (Paritätisches Jahresgutachten 7), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "Das Jahresgutachten ist wie folgt strukturiert. Im zweiten Kapitel schließt sich der empirische Berichtsteil an. Er widmet sich, wie bereits skizziert, der Frage, ob und inwiefern es der Bundesregierung gelingt, die Voraussetzungen zu schaffen, die sie selbst als wesentlich für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts einordnet und zu denen sie sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie selbst verpflichtet hat. Das daran anschließende dritte Kapitel enthält eine Übersicht mit besonders relevanten Gesetzen, die einen relevanten Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Zusammenhalts haben. Das Gutachten schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung, in der mit Bezug auf die wesentlichen empirischen Ergebnisse politische Handlungsbedarfe für die künftige Bundesregierung abgeleitet werden, um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland zu wahren und zu stärken." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland (2021)

    Rude, Britta;

    Zitatform

    Rude, Britta (2021): Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 1, S. 49-52.

    Abstract

    "Aufgrund der Beschäftigungsstruktur von Frauen sowie von Migrant*innen und Geflüchteten sind diese Gruppen in stärkerem Maße von den negativen Effekten der Pandemie betroffen als andere. Der Frauenanteil beträgt im Gesundheits- und Sozialwesen 73%. Dieser Sektor ist auch einer der Hauptarbeitgeber für Migrant*innen in Deutschland. Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2016 in Deutschland angekommen sind, waren 2018 hauptsächlich im durch die Pandemie stark betroffenen Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe sowie der Gastronomie beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Anger, Silke ; Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education. (IAB-Discussion Paper 18/2021), Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education (2021)

    Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Anger, Silke ; Patzina, Alexander ;

    Zitatform

    Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education. (IZA discussion paper 14797), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic (2021)

    Schiemann, Scott; Narisada, Atsushi ;

    Zitatform

    Schiemann, Scott & Atsushi Narisada (2021): A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 71. DOI:10.1016/j.rssm.2020.100564

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  • Literaturhinweis

    Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten: Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie (2021)

    Schilcher, Christian; Hollmann, Detlef;

    Zitatform

    Schilcher, Christian & Detlef Hollmann (2021): Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten. Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie. Gütersloh, 16 S. DOI:10.11586/2021013

    Abstract

    "Die vorliegende Veröffentlichung beleuchtet Fragen der Verantwortung und des Engagements von Unternehmen während der Coronapandemie. Im Rahmen einer Befragung wurde ermittelt, wie zufrieden Arbeitnehmer:innen mit ihren Arbeitgebern während der Krise bisher sind und was die Unternehmen zu ihrer Unterstützung getan haben. Zudem wurde danach gefragt, wie Arbeitnehmer:innen das gesellschaftliche Engagement ihrer Arbeitgeber während der Coronapandemie einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Changes in employment and relationship satisfaction in times of the COVID-19 pandemic: Evidence from the German family Panel (2021)

    Schmid, Lisa ; Walper, Sabine ; Wörn, Jonathan ; Sawatzki, Barbara ; Hank, Karsten ;

    Zitatform

    Schmid, Lisa, Jonathan Wörn, Karsten Hank, Barbara Sawatzki & Sabine Walper (2021): Changes in employment and relationship satisfaction in times of the COVID-19 pandemic: Evidence from the German family Panel. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S743-S758. DOI:10.1080/14616696.2020.1836385

    Abstract

    "Families have been hit hard by the COVID-19 pandemic and its associated lockdown, but barely any research has been conducted yet, investigating how COVID-19-related stressors – and, specifically, disruptions in established employment arrangements – affected couples’ relationship quality. To account more comprehensively for such non-monetary costs of the COVID-19 pandemic, the present study investigates whether changes in partners’ employment situation during the COVID-19 crisis – particularly home-office and short-time work – had an immediate impact on the relationship satisfaction of cohabiting married and unmarried couples. To do so, we estimated fixed-effects regression models, exploiting unique data from the German Family Panel (pairfam; wave 11) and its supplementary COVID-19 web-survey. We observed a substantial proportion of respondents experiencing positive (20%) or negative (40%) changes in relationship satisfaction during the crisis. Relationship satisfaction has decreased, on average, for men and women alike, almost irrespective of whether they experienced COVID-19-related changes in their employment situation. While partners’ employment situation hardly moderated the negative association between respondents’ employment and relationship satisfaction, the presence of children seemed to buffer partly against a COVID-19-related decrease. Our results thus confirm previous findings suggesting that the COVID-19 pandemic constitutes a threat to couples’ relationship quality and healthy family functioning more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2021)

    Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Schöb, Ronnie ; Hetschko, Clemens ; Stephan, Gesine ; Eid, Michael ;

    Zitatform

    Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2021): The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. (IAB-Discussion Paper 13/2021), Nürnberg, 81 S.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und zweier Lockdowns auf die psychische Gesundheit und das subjektive Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland. Hierzu wird mit Daten eines monatlichen Panels von Individualdaten von Dezember 2018 bis Dezember 2020 ein Event-Study-Design mit individualspezifischen Fixeffekten geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die erste und die zweite Welle der Pandemie die psychische Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erheblich reduziert hat. Auch das momentane Glücksempfinden und die Lebenszufriedenheit nehmen als Reaktion auf Covid-19 ab, jedoch in geringerem Maße. Dabei ist zwischen den Wellen der Pandemie Adaption zu beobachten. Dies gilt in geringerem Maße für Indikatoren des Wohlbefindens in bestimmten Lebensbereichen, wie die Zufriedenheit mit der Arbeit und mit der Freizeit, die ebenfalls negativ beeinflusst werden. Frauen scheinen keine größeren Verluste an Wohlbefinden zu erleiden als Männer. Beschäftigte in Kurzarbeit sind jedoch besonders stark betroffen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass größere Sorgen in Bezug auf die Zukunft und eingeschränkte persönliche Freiheiten zu den Treibern für die Auswirkungen der Pandemie auf das Wohlbefinden gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmidtke, Julia ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    The Effects of the COVID-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Well-Being of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2021)

    Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Schöb, Ronnie ; Hetschko, Clemens ; Stephan, Gesine ; Eid, Michael ;

    Zitatform

    Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2021): The Effects of the COVID-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Well-Being of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. (IZA discussion paper 14638), Bonn, 37 S.

    Abstract

    "Using individual monthly panel data from December 2018 to December 2020, we estimate the impact of the Covid-19 pandemic and two lockdowns on the mental health and subjective well-being of German workers. Employing an event-study design using individual-specific fixed effects, we find that the first and the second wave of the pandemic reduced workers’ mental health substantially. Momentary happiness and life satisfaction also decline in response to Covid-19, but to a smaller extent. We observe adaptation in our study outcomes between waves of the pandemic. This applies to a lesser extent to indicators of well-being in certain areas of life, such as satisfaction with the job and with leisure, which are negatively affected, too. Women do not seem to suffer greater well-being losses than men. However, workers in the German short-time work scheme are particularly negatively affected. Our results imply that increased anxiety about the future and restricted personal freedoms are among the drivers of the well-being impact of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmidtke, Julia ; Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    From cognitive overload to digital detox: Psychological implications of telework during the COVID-19 pandemic (2021)

    Schmitt, Josephine B. ; Wulf, Tim ; Breuer, Johannes ;

    Zitatform

    Schmitt, Josephine B., Johannes Breuer & Tim Wulf (2021): From cognitive overload to digital detox: Psychological implications of telework during the COVID-19 pandemic. In: Computers in Human Behavior, Jg. 124. DOI:10.1016/j.chb.2021.106899

    Abstract

    "For most people, telework during the COVID-19 pandemic necessitates the increased use of digital tools. Although working from home can enhance flexibility, it comes with various psychological challenges, all of which can be substantially exacerbated for people during the COVID-19 pandemic. The increased need to use digital tools can create cognitive overload that may negatively impact work productivity and well-being. The idea of digital detox has received increasing attention in the last few years as a means for recovering from stress caused by the use of digital media. This paper presents an analysis of the relationships between the use of digital work tools, the feeling of cognitive overload, digital detox measures, perceived work performance, and well-being. Results from an online survey (N = 403) conducted during the period of strict lockdown measures in Germany in April and May 2020 indicate that the relationship between the use of text-based tools and well-being, but not perceived job performance, is mediated by cognitive overload. These relationships were not found for the use of videoconferencing tools. However, for users of these tools, the number of digital detox measures moderates the relationship between cognitive overload and the perception of work demands." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Folgen der Coronakrise für Engagement und Zivilgesellschaft: Erste Erkenntnisse und methodische Überlegungen (2021)

    Schulz-Sandhof, Karsten; Rump, Boris; Tahmaz, Birthe; Bischoff, Antje; Carstensen, Lisa; Kohaut, Susanne; Hohendanner, Christian ; Corcoran-Schliemann, Bianca; Burkhardt, Luise; Ratajszczak, Theresa; Liebig, Stefan ;

    Zitatform

    Schulz-Sandhof, Karsten, Bianca Corcoran-Schliemann, Luise Burkhardt, Stefan Liebig, Birthe Tahmaz, Boris Rump, Lisa Carstensen, Antje Bischoff, Theresa Ratajszczak, Christian Hohendanner & Susanne Kohaut (2021): Folgen der Coronakrise für Engagement und Zivilgesellschaft. Erste Erkenntnisse und methodische Überlegungen. (Discussion paper / Zivilgesellschaft in Zahlen 02/2021), Berlin, 46 S.

    Abstract

    "Das Papier liefert erstmals einen Überblick über bisherige Datenerhebungen zu Auswirkungen der Coronapandemie für bürgerschaftliches Engagment und Zivilgesellschaft. Denn in der Coronakrise leisten zivilgesellschaftliche Organisationen einen ganz besonderen Beitrag: Sie helfen jenen, die durch die Einschränkungen auf zusätzliche Hilfe angewiesen sind und versuchen ihre Angebote für ihre Zielgruppen weiter aufrecht zu erhalten. Das klassische Ehrenamt in Vereinen und Verbänden kann während der Pandemie jedoch nicht mehr so leicht ausgeübt werden. Für viele Ehrenamtliche geht dadurch eine wichtige Form sozialer Integration zeitweise verloren. Bürgerschaftliches Engagement ist folglich gerade in dieser sogenannten Coronakrise besonders gefordert. In den Einzelbeiträgen der Autorinnen und Autoren stehen zwei Fragen im Mittelpunkt: Inwiefern beeinflusst die Coronakrise das Verhalten der verschiedenen Akteursgruppen? Sind auch die einer Datenanalyse vorgelagerten Prozesse (wie bspw. die Umfrageplanung, Stichprobenziehung, Erhebungsmethodik) an die Umweltbedingungen der Coronakrise anzupassen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Kohaut, Susanne; Hohendanner, Christian ;
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  • Literaturhinweis

    Swedish children and youth during the COVID-19 pandemic (2021)

    Sjögren, Anna; Hall, Caroline ; Öckert, Björn ; Holmlund, Helena ; Mattias, Mattias; Mühlrad, Hanna; Lundin, Martin ;

    Zitatform

    Sjögren, Anna, Mattias Mattias, Caroline Hall, Helena Holmlund, Martin Lundin, Hanna Mühlrad & Björn Öckert (2021): Swedish children and youth during the COVID-19 pandemic. (Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy 2021,03), Bonn, 133 S.

    Abstract

    "Based on previous research, available statistics and current information on the COVID-19 pandemic, this report analyses and discusses possible consequences of the ongoing pandemic for Swedish children and youth, in the short and longer term. The pandemic is discussed in five chapters focusing on (1)the impact on childhood environment and human capital development,(2)the consequences for children's development and school performance due to increased absenteeism among children, students and teachers in preschools and schools, (3) the effects of distance education, (4)the impact on the demand for education, and (5)consequences for labour market entry and long run labour market outcomes. It is too early to draw firm conclusions about the long-term consequences of the coronavirus pandemic, and yet our overall conclusion is that the pandemic has negative consequences for many children and young adults. Children and youth from disadvantaged environments, with a weak socio-economic background and an inadequate social safety net, are more likely to be severely affected. There are therefore reasons to safeguard and develop the institutions, such as prenatal and child healthcare, social services and school health programs that provide services for children and youth. Moreover, the education system has an important task in compensating for shortcomings in human capital development and lost opportunities caused by the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Veränderung der psychischen Belastung in der COVID-19-Pandemie in Deutschland: Ängste, individuelles Verhalten und die Relevanz von Information sowie Vertrauen in Behörden (2021)

    Skoda, Eva-Maria; Benecke, Anke; Weismüller, Benjamin ; Teufel, Martin ; Musche, Venja ; Graf, Johanna ; Fink, Madeleine ; Kohler, Hannah; Dörrie, Nora ; Bäuerle, Alexander ; Schweda, Adam ; Junne, Florian ; Spura, Anke; De Bock, Freia ;

    Zitatform

    Skoda, Eva-Maria, Anke Spura, Freia De Bock, Adam Schweda, Nora Dörrie, Madeleine Fink, Venja Musche, Benjamin Weismüller, Anke Benecke, Hannah Kohler, Florian Junne, Johanna Graf, Alexander Bäuerle & Martin Teufel (2021): Veränderung der psychischen Belastung in der COVID-19-Pandemie in Deutschland: Ängste, individuelles Verhalten und die Relevanz von Information sowie Vertrauen in Behörden. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 3, S. 322-333. DOI:10.1007/s00103-021-03278-0

    Abstract

    : "Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die psychische Gesundheit zeigten sich bereits früh. Das Ausmaß der Auswirkungen, insbesondere kumulativ über die langanhaltende Zeit der Pandemie, ist für Deutschland noch nicht umfassend untersucht worden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Stellungnahme zum 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung: Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages (2021)

    Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Stockhausen, Maximilian (2021): Stellungnahme zum 6. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Öffentliche Anhörung im Ausschuss für Arbeit und Soziales des Deutschen Bundestages. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,22), Köln, 14 S.

    Abstract

    "Mit dem 6. Armuts- und Reichtumsbericht (ARB) kommt die Bundesregierung ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach zur Mitte einer jeden Legislaturperiode dem Deutschen Bundestag Bericht über fundamentale Kennzahlen zur Entwicklung von Armut und Reichtum in Deutschland zu erstatten. In dieser Legislaturperiode hat sich die Veröffentlichung des Berichts anlässlich des Auftretens des Coronavirus SARS-CoV-2 verzögert. Diese Verzögerung ermöglichte, erste Erkenntnisse zu den Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie in den Berichtsentwurf aufzunehmen, wenngleich bislang vorliegende Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren sind, da die pandemische Lage nicht beendet ist und langfristige Folgen für die Verteilung von Einkommen und Vermögen erst in künftigen Berichten analysiert werden können. Der Schwerpunkt des 6. ARB liegt in der Dokumentation der Entwicklung der Einkommen und Vermögen in den Jahren vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Im Kern beschreibt der Bericht eine Fortsetzung der positiven Entwicklung fundamentaler Kennzahlen des Arbeitsmarkts, der Einkommen sowie der Vermögen, die sich bereits im vorherigen ARB abgezeichnet hat. Der 6. ARB konstatiert, dass sich die Ungleichheit der verfügbaren Haushaltseinkommen seit 2005 nahezu nicht verändert hat. Dieser Befund wird durch eigene Analysen sowie Dritter bestätigt (siehe unter anderem Niehues/Stockhausen, 2020a oder Grabka, 2021). Auch die Nettovermögensungleichheit hat sich seit der Finanzkrise 2007 nicht weiter erhöht, auch wenn sie gegenüber den 1990er Jahren – ähnlich wie die Einkommensungleichheit – höher ausfällt. Angesichts der gesellschaftlichen Herausforderungen durch die Finanzkrise 2007/2008 sowie durch die Flüchtlingszuwanderung kann die Stabilisierung des sozialen Gefüges bei durchschnittlich steigenden Realeinkommen aller Einkommensgruppen als positiv bewertet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lehren aus der Pandemie: Zukünftige Entwicklungen des Arbeitsschutzes aus Sicht der Betriebe (2021)

    Tisch, Anita ; Meyer, Sophie-Charlotte ; Pohlan, Laura ; Sommer, Sabine; Robelski, Swantje; Stegmaier, Jens ; Michels, Ludger;

    Zitatform

    Tisch, Anita, Sophie-Charlotte Meyer, Sabine Sommer, Ludger Michels, Swantje Robelski, Laura Pohlan & Jens Stegmaier (2021): Lehren aus der Pandemie: Zukünftige Entwicklungen des Arbeitsschutzes aus Sicht der Betriebe. (baua: Bericht kompakt), Dortmund, 4 S. DOI:10.21934/baua:berichtkompakt20211101

    Abstract

    "Nach eineinhalb Jahren Pandemie sind betriebliche Arbeitsschutzmaßnahmen noch immer ein wesentlicher Bestandteil der Strategie zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie. Eine gemeinsam von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführte Betriebsbefragung zeigt, dass auch im Sommer 2021 Arbeitsschutzmaßnahmen eine hohe Bedeutung hatten - insbesondere solche, die sich auf Personen beziehen. Einige Betriebe planen, verschiedene Maßnahmen auch nach der Pandemie beizubehalten. Allgemein möchten viele Betriebe den Arbeitsschutz künftig stärker berücksichtigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Pohlan, Laura ; Stegmaier, Jens ;
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  • Literaturhinweis

    Social policy in the European Union: state of play 2020: Facing the pandemic (2021)

    Vanhercke, Bart ; Spasova, Slavina ; Fronteddu, Boris;

    Zitatform

    Vanhercke, Bart, Slavina Spasova & Boris Fronteddu (Hrsg.) (2021): Social policy in the European Union: state of play 2020. Facing the pandemic. (Social policy in the European Union : state of play ... 21), Brüssel, 220 S.

    Abstract

    "Sweeping across Asia like the hordes of Genghis Khan, the Covid-19 virus struck Europe in the early weeks of 2020. With the pandemic tightening its grip on populations across the continent, wide-ranging restrictions were implemented by Member State governments, albeit initially with little coordination from Brussels. With this as background for this year’s Bilan social, the first chapters analyse the impact of the pandemic on various aspects of intense EU social policymaking throughout 2019 and the first half of 2020. These include the EU’s quite effective coordination of public health measures and its unprecedented economic and social support measures. On the downside, gender equality has taken a hit, further raising the necessity for ambitious EU initiatives in this area. Moving away from the direct effects of the pandemic, the book goes on to look at how the Green Deal is being implemented and whether it has sufficient clout to meet the EU’s CO2 targets without overly impacting employment. Perhaps a completely new approach is needed. In the same vein, the book analyses recent developments in the European Semester, looking at how the UN’s Sustainable Development Goals and the European Pillar of Social Rights are moving up the Semester agenda, albeit not without difficulty. The final chapter looks at the difficulties involved in introducing a common framework for fair minimum wages through binding EU legislation. With less wiggle room available to social affairs players under the new EU Recovery and Resilience Facility and the European Semester at least temporarily put on the back burner, the conclusions discuss whether the ongoing ‘crisisification’ of European policymaking may, ultimately, pave the way for further European integration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Corona offenbart Schwachstellen der Gesellschaft: Besonders gefährdete Menschen künftig besser schützen (2021)

    Verspohl, Ines;

    Zitatform

    Verspohl, Ines (2021): Corona offenbart Schwachstellen der Gesellschaft. Besonders gefährdete Menschen künftig besser schützen. In: Sozialrecht + Praxis, Jg. 31, H. 7, S. 411-423.

    Abstract

    "Das Coronavirus kam als großer Gleichmacher zu uns: Alle hatten Angst vor einer Infektion und alle waren von den Lockdown-Auflagen getroffen. Schnell zeigten sich allerdings die unterschiedlichen Auswirkungen. Wirtschaftlich, sozial und gesundheitlich waren nicht alle gleich betroffen oder gefährdet. Aus der Pandemie lässt sich aber auch viel lernen - einerseits, wo die Schwachstellen in unserem Sozialsystem sind, andererseits wie viel Kraft, Solidarität und Geld in Notzeiten aufgebracht werden können." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erhöhtes Risiko eines COVID-19-bedingten Krankenhausaufenthaltes für Arbeitslose: Eine Analyse von Krankenkassendaten von 1,28 Mio. Versicherten in Deutschland (2021)

    Wahrendorf, Morten ; Rupprecht, Christoph J.; Dortmann, Olga; Dragano, Nico ; Scheider, Maria;

    Zitatform

    Wahrendorf, Morten, Christoph J. Rupprecht, Olga Dortmann, Maria Scheider & Nico Dragano (2021): Erhöhtes Risiko eines COVID-19-bedingten Krankenhausaufenthaltes für Arbeitslose: Eine Analyse von Krankenkassendaten von 1,28 Mio. Versicherten in Deutschland. In: Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Jg. 64, H. 3, S. 314-321. DOI:10.1007/s00103-021-03280-6

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit steht in Zusammenhang mit Armut und ist ein Risikofaktor für schlechte Gesundheit. Der vorliegende Beitrag untersucht, ob Arbeitslosigkeit das Risiko für einen COVID-19-bedingten Krankenhausaufenthalt für Männer und Frauen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland erhöht." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2021)

    Walwei, Ulrich ; Giehl, Daniel; Sperber, Carina;

    Zitatform

    Walwei, Ulrich, Carina Sperber & Daniel Giehl (2021): Warum die Corona-Krise atypisch Beschäftigte besonders stark trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 05.05.2021, o. Sz.

    Abstract

    "Anders als die Finanzkrise 2008/2009 trifft die Corona-Krise Menschen in atypischen Erwerbsformen wie Solo-Selbstständigkeit und Minijobs besonders hart. Sie arbeiten nicht nur überproportional häufig in krisengebeutelten Wirtschaftszweigen wie der Gastronomie oder der Kultur- und Freizeitbranche. Sie sind im Regelfall auch deutlich schlechter sozial abgesichert als regulär Beschäftigte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ; Sperber, Carina;
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  • Literaturhinweis

    Weniger Urlaub nach Kurzarbeit: Studie: Welche Betriebe kürzen? (2021)

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Wanger, Susanne & Enzo Weber (2021): Weniger Urlaub nach Kurzarbeit. Studie: Welche Betriebe kürzen? In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 76, H. 9, S. 26-28., 2021-07-09.

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat in Deutschland zu Rekordzahlen bei der Kurzarbeit geführt. 34% der Betriebe hatten im Jahr 2020 zeitweise Kurzarbeit angemeldet. Dies kann Einfluss auf die Höhe der Urlaubsansprüche haben, wenn Arbeitgeber den Jahresurlaub anteilig verringern. Allerdings hat nur eine Minderheit der Betriebe hiervon Gebrauch gemacht, wie die Ergebnisse einer Umfrage zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wanger, Susanne ; Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona!: Kommentar (2021)

    Weber, Enzo ;

    Zitatform

    Weber, Enzo (2021): Soziale Sicherung: Vorwärts nach Corona! Kommentar. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 74, H. 2, S. 86., 2021-01-06. DOI:10.5771/0342-300X-2021-2-86

    Abstract

    "Die Corona-Krise führt den Wert sozialer Sicherung dramatisch vor Augen. Während sozialversicherungspflichtig Beschäftigte durch den Anspruch auf Kurzarbeitergeld bzw. Arbeitslosengeld abgesichert sind, ist das vor allem bei Selbstständigen und Minijobbern nicht der Fall. Deshalb sollte die soziale Sicherung auf eine breitere Basis gestellt werden. Eine umfassende soziale Absicherung zeigt ihren Nutzen dabei nicht erst im Krisenfalle, sondern bietet Rückhalt und Perspektive für eine nachhaltige und zuversichtliche Erwerbsentwicklung. Auch würde so sichergestellt, dass das Lohnniveau am Arbeitsmarkt die Kosten der sozialen Sicherung einbezieht. Eine generelle Regelung bietet also große Vorteile, während im individuellen Kalkül üblicherweise hauptsächlich Kosten im Vordergrund stehen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Weber, Enzo ;
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  • Literaturhinweis

    Subjektive Belastung der Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder zu Hause zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 (2021)

    Zinn, Sabine ; Bayer, Michael;

    Zitatform

    Zinn, Sabine & Michael Bayer (2021): Subjektive Belastung der Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder zu Hause zu Zeiten des Corona-bedingten Lockdowns im Frühjahr 2020. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 24, H. 2, S. 339-365. DOI:10.1007/s11618-021-01012-9

    Abstract

    "Die Corona-bedingten Schulschließungen sowie die Schließung von Kinderbetreuungseinrichtungen im April und Mai 2020 haben viele Eltern vor eine immense Herausforderung gestellt. Plötzlich mussten Kinder ganztags Zuhause betreut und beschult werden. In diesem Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage nach der subjektiven Belastung, der sich Eltern durch die Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausgesetzt sahen. Hierbei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die individuelle Ressourcenausstattung der Eltern sowie auf ihre familiäre Situation und ihr Erwerbsleben. Insbesondere untersuchen wir das subjektive Belastungsempfinden alleinerziehender Eltern. Für unsere Analysen nutzen wir die Daten der SOEP-CoV Studie, einer Sonderbefragung an Panelteilnehmern des Sozio-Oekonomischen Panels (SOEP) zum Thema Corona. Insgesamt konnten wir bei allen befragten Eltern (N = 1508, davon N = 243 alleinerziehend) eine mäßige Belastung durch die Anforderungen der Beschulung ihrer Kinder Zuhause ausmachen. Besonders belastet fühlten sich jedoch Eltern mit einem niedrigen Bildungsabschluss und alleinerziehende Eltern, insbesondere wenn sie zur Zeit der Schulschließungen erwerbstätig waren. Unsere Analysen legen nahe, dass gerade diese Elterngruppen Probleme hatten, den Anforderungen, die eine Beschulung Zuhause mit sich bringt, unter den gegebenen Umständen umfassend nachzukommen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions (2021)

    Zoch, Gundula ; Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;

    Zitatform

    Zoch, Gundula, Ann-Christin Bächmann & Basha Vicari (2021): Gender Differences in Reduced Well-being during the COVID-19 Pandemic – the Role of Working Conditions. (IAB-Discussion Paper 04/2021), Nürnberg, 45 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat sich sehr unterschiedlich auf die Bedingungen der Beschäftigung und der Familienarbeit von Männern und Frauen ausgewirkt. Damit könnte sie den in den letzten Jahrzehnten langsam und mühsam erreichten Abbau der geschlechtsspezifischen Ungleichheiten in der familiären Arbeitsteilung gefährden. Mit Daten des Nationalen Bildungspanels (NEPS) und der Online durchgeführten Covid-19-Zusatzbefragung für Deutschland untersuchen wir den Zusammenhang zwischen Arbeitsbedingungen und Geschlechterunterschieden im subjektiven Wohlbefinden während der ersten Monate der Pandemie. Dabei berücksichtigen wir systematisch den Haushaltskontext, indem wir zwischen Erwachsenen mit und ohne kleine Kinder unterscheiden. Die Ergebnisse aus multivariaten Regressionsmodellen, die die Zufriedenheit vor der Pandemie berücksichtigen, zeigen einen Rückgang der Lebenszufriedenheit bei allen Befragten, insbesondere bei Frauen und Müttern mit kleinen Kindern. Der stärkere Rückgang des Wohlbefindens von Frauen kann jedoch nicht mit systematischen Unterschieden in den Arbeitsbedingungen während der Pandemie in Verbindung gebracht werden. Kitagawa-Oaxaca-Blinder kontrafaktische Dekompositionen bestätigen diesen Befund. Weitere Robustness-Checks deuten darauf hin, dass die verbleibenden geschlechtsspezifischen Unterschiede in den ersten Monaten der Krise zum Teil durch gesellschaftliche Sorgen und größere Einsamkeit der Frauen erklärt werden. Allgemein betrachtet deuten unsere Ergebnisse auf wichtige geschlechtsspezifische Unterschiede im sozialen Leben und in der psychischen Belastung im Frühjahr 2020 hin, die sich im weiteren Verlauf der Krise wahrscheinlich noch verstärken werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Vicari, Basha ; Bächmann, Ann-Christin ;
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  • Literaturhinweis

    Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona (2021)

    Zucco, Aline; Lott, Yvonne ;

    Zitatform

    Zucco, Aline & Yvonne Lott (2021): Stand der Gleichstellung: Ein Jahr mit Corona. (WSI-Report 64), Düsseldorf, 27 S.

    Abstract

    "Die Corona-Krise schränkt das soziale und wirtschaftliche Leben in Deutschland stark ein. Neben dem Anstieg von Kurzarbeit waren und sind viele Beschäftigte aufgrund der eingeschränkten institutionellen Kinderbetreuung gezwungen, ihre Arbeitszeit zu verkürzen oder Kinderbetreuung im Homeoffice zu leisten. Da vor allem Frauen bereits vor der Krise den Löwenanteil an Sorgearbeit übernahmen, geht der vorliegende Report der folgenden Frage nach: Wie hat sich die Krise auf die Geschlechterungleichheit ausgewirkt? Dabei wird die Entwicklung des Gender Pay Gap, Gender Time Gap und Gender Care Gap in den Blick genommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    COVID-19 and Well-being: Life in the Pandemic (2021)

    Abstract

    "COVID-19 and Well-being: Life in the Pandemic explores the immediate implications of the pandemic for people’s lives and livelihoods in OECD countries. The report charts the course of well-being – from jobs and incomes through to social connections, health, work-life balance, safety and more – using data collected during the first 12-15 months of the pandemic. It also takes stock of what has happened to human, economic, social and natural capital that, beyond their effects on people’s lives today, shape living conditions for years to come. It shows how COVID-19 has had far-reaching consequences for how we live, work and connect with one another, and how experiences of the pandemic varied widely, depending on whether and where people work, their gender, age, race and ethnicity, education and income levels. The report also examines the role that well-being evidence can play in supporting governments’ pandemic recovery efforts. It argues that a well-being lens can prompt policy-makers to refocus on the outcomes that matter the most to people, to redesign policy content from a more multidimensional perspective, to realign policy practice across government silos, and to reconnect people with the public institutions that serve them." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise - weitere Entwicklungen und neue Daten: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/31535) (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise - weitere Entwicklungen und neue Daten. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/31535). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/31796 (28.07.2021)), 18 S.

    Abstract

    Mit dieser Kleinen Anfrage soll der im Februar 2021 übermittelte Stand ergänzt und fortgeschrieben und im Ergebnis die Entwicklung der sozialen Lage von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise dokumentiert werden. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26657) : Korrektur (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die LINKE (Drucksache 19/26657) : Korrektur. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27100) (01.03.2021)), 25 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE zur Entwicklung von Kinderarmut im Rahmen der Corona-Krise u.a. mit Statistiken zu Empfängerinnen und Empfängern von Leistungen für Bildung und Teilhabe von Januar bis September 2020 und dem Bestand an Personen in Bedarfsgemeinschaften im Alter von unter 18 Jahren. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 um 14:30 Uhr zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Entwurf eines Gesetzes zur Regelung einer Einmalzahlung der Grundsicherungssysteme an erwachsene Leistungsberechtigte und zur Verlängerung des erleichterten Zugangs zu sozialer Sicherung und des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes aus Anlass der COVID-19-Pandemie (Sozialschutz-Paket III) (BT-Drucksache 19/26542): Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen (2021)

    Zitatform

    (2021): Materialien zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 um 14:30 Uhr zum Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und SPD: Entwurf eines Gesetzes zur Regelung einer Einmalzahlung der Grundsicherungssysteme an erwachsene Leistungsberechtigte und zur Verlängerung des erleichterten Zugangs zu sozialer Sicherung und des Sozialdienstleister-Einsatzgesetzes aus Anlass der COVID-19-Pandemie (Sozialschutz-Paket III) (BT-Drucksache 19/26542). Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen. (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 19(11)950 v. 19.02.2021), 70 S.

    Abstract

    Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 22. Februar 2021 zum Sozialschutz-Paket III, das u.a. erleichterten Zugang zur Grundsicherung für Arbeitsuchende (Hartz IV) vorsieht. Liste der Sachverständigen: Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bundesagentur für Arbeit; Deutscher Caritasverband e.V.; Deutscher Landkreistag; Deutscher Gewerkschaftsbund; AWO Bundesverband e.V.; Sozialverband Deutschland e.V.; Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschland e.V.; Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e.V.; foodwatch Deutschland e.V. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neunter Familienbericht "Eltern sein in Deutschland": Ansprüche, Anforderungen und Angebote bei wachsender Vielfalt mit Stellungnahme der Bundesregierung (2021)

    Abstract

    "Der hier vorliegende Neunte Familienbericht ist in einer Zeit intensiver familien- und gesellschaftspolitischer Diskurse und Initiativen entstanden, die unter dem Eindruck vielfältiger Aspekte sozialen Wandels, nach wie vor ungelöster gesellschaftlicher Herausforderungen und markanter Ereignisse stehen. Die Endphase seiner Fertigstellung fiel zusammen mit der Covid-19-Pandemie, die ab März 2020 eine der größten Krisen seit der Wirtschaftskrise vor mehr als zehn Jahren auslöste. Der teilweise lange anhaltende Lockdown zur Abwehr einer übergroßen Ausbreitung des Virus und damit einer Überforderung des Gesundheitssystems hat auch in Deutschland weite Bereiche der Wirtschaft zum Stillstand gebracht, und viele Familien sahen sich in der Betreuung und Beschulung der Kinder auf sich selbst gestellt. Dies hat einzelne Themen noch stärker in den Vordergrund gerückt, als es bei der Konzeption dieses Berichts und der Hauptphase seiner Erarbeitung absehbar war. Fragen der wirtschaftlichen Stabilität, die gelebten Erwerbsmodelle und die damit verbundenen Risiken haben an zentraler Bedeutung gewonnen, ebenso wie Fragen ungleicher Bildungschancen, die durch den zeitweisen Ausfall institutioneller Bildung und Betreuung entscheidend akzentuiert wurden. Bereits vor der Corona-Pandemie mussten viele Familien mit einem kleinen Einkommen wirtschaften und sahen ihre Teilhabechancen, vor allem aber auch die Bildungschancen ihrer Kinder beschränkt. Trotz massiver Bemühungen, das Bildungssystem zu reformieren und der in Deutschland starken „sozialen Vererbung“ von Bildungsressourcen entgegenzuwirken und trotz starker Initiativen zur Entwicklung eines inklusiven Bildungssystems, fallen die Bildungserfolge von Kindern und Jugendlichen je nach sozialer Herkunft und je nach individuellen Beeinträchtigungen noch immer sehr unterschiedlich aus. Darüber hinaus wird im Bereich der Bildungspolitik auf die nach wie vor schwächeren Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund hingewiesen. Schon seit der Anwerbung von Arbeitsmigrantinnen und -migranten in den 1950er-Jahren steht die Diskussion über eine geeignete Integrationspolitik im Raum, die in den vergangenen Jahrzehnten und insbesondere durch die intensive Zuwanderung von Geflüchteten seit 2015 deutlich an Intensität gewonnen hat. Dabei wird zunehmend deutlich, dass sich Integrationsbemühungen auch an Eltern richten müssen und von einer stärkeren Familienorientierung diesbezüglicher Regelungen und Maßnahmen profitieren können. Parallel hierzu hat sich durch die Digitalisierung aller Lebensbereiche das Zusammenleben merklich verändert. Neue Kommunikationstechnologien erleichtern den Austausch im privaten Kreis und in erweiterten sozialen Netzen, helfen bei der raschen Informationssuche, und prägen auch zunehmend die Lern- und Arbeitsbedingungen in Schule, Ausbildung, Studium und Beruf. Gleichzeitig sind neue Anforderungen an Medienkompetenzen entstanden, mit denen alle Nutzenden und vor allem Eltern in ihrer Verantwortung für Kinder und Jugendliche konfrontiert sind. Nicht nur an dieser Stelle wachsen Kita und Schule neue Aufgaben zu, um Kinder und Jugendliche zum kompetenten Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien in der digitalisierten Gesellschaft zu befähigen, sondern auch Eltern Information und Orientierung zu bieten." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

    Eltern sein in Deutschland - Kurzfassung
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  • Literaturhinweis

    Tackling the mental health impact of the COVID-19 crisis: An integrated, whole-of-society response (2021)

    Zitatform

    (2021): Tackling the mental health impact of the COVID-19 crisis. An integrated, whole-of-society response. (Tackling coronavirus (COVID-19): Contributing to a global effort), Paris, 16 S. DOI:10.1787/0ccafa0b-en

    Abstract

    "The COVID‑19 crisis has heightened the risk factors generally associated with poor mental health – financial insecurity, unemployment, fear – while protective factors – social connection, employment and educational engagement, access to physical exercise, daily routine, access to health services – fell dramatically. This has led to a significant and unprecedented worsening of population mental health. Across countries, the mental health of unemployed people and those experiencing financial insecurity was worse than that of the general population – a trend that pre‑dates the pandemic, but seems to have accelerated in some cases. OECD countries have responded with decisive efforts to scale‑up mental health services, and put into place measures to protect jobs and incomes, thereby reducing mental distress for some. However, the scale of mental distress since the start of the pandemic requires more integrated, whole‑of-society mental health support if it is not to lead to permanent scarring." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungen von Armut und sozialer Ungleichheit im Zuge der Corona-Pandemie: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/26045) (2021)

    Zitatform

    (2021): Entwicklungen von Armut und sozialer Ungleichheit im Zuge der Corona-Pandemie. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/26045). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/26481 (05.02.2021)), 8 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Entwicklungen von Armut und sozialer Ungleichheit im Zuge der Corona-Pandemie u.a. mit einer Liste an Forschungsprojekten sowie der Literatur zum Thema Armut und soziale Ungleichheit im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sowie zu den aus den Ergebnissen der Forschung resultierenden Konsequenzen, die die Bundesregierung gezogen hat. (IAB-Doku) .

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  • Literaturhinweis

    Datenreport 2021: ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland (2021)

    Zitatform

    (2021): Datenreport 2021. Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland. (Zeitbilder 17), Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 528 S.

    Abstract

    "Der Datenreport ist ein Sozialbericht, den die Bundeszentrale für politische Bildung zusammen mit dem Statistischen Bundesamt, dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, dem Sozio-oekonomischen Panel des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sowie 2021 erstmals mit dem Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung herausgibt. Der Sozialbericht kombiniert seit 1985 Daten der amtlichen Statistik mit denen der Sozialforschung und schafft ein umfassendes Bild der Lebensverhältnisse und der Einstellungen der Menschen in Deutschland. Die Ausgabe 2021 legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Themen Umwelt und Klimawandel sowie die Auswirkungen der Coronapandemie. Darüber hinaus werden in neuen Kapiteln Fakten zur Digitalisierung der Arbeit, prekären Arbeits- und Lebensbedingungen, der Wahrnehmung sozialer Ungleichheit, Kinderreichtum, Binnenwanderung, Internationaler Mobilität sowie Geschlechterrollen und Arbeitsteilung präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/26773) (2021)

    Zitatform

    (2021): Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/26773). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19(27344) (04.03.2021)), 6 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der LINKE-Fraktion zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Studierende u.a. mit den Ausgaben für Überbrückungshilfen für Studierende im Jahr 2020 sowie dem Anteil an international Studierenden unter den Beziehern von Studienkrediten von Mai 2020 bis Februar 2021. (IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Armut in der Pandemie: Der Paritätische Armutsbericht 2021 (2021)

    Zitatform

    (2021): Armut in der Pandemie. Der Paritätische Armutsbericht 2021. (Der paritätische Armutsbericht 2021), Berlin, 31 S.

    Abstract

    "Laut aktuellem Paritätischen Armutsbericht hat die Armutsquote in Deutschland mit 16,1 Prozent (rechnerisch 13,4 Millionen Menschen) im Pandemie-Jahr 2020 einen neuen Höchststand erreicht. Auch wenn das Ausmaß der Armut nicht proportional zum Wirtschaftseinbruch und dem damit verbundenen Beschäftigungsabbau zunahm, gibt es eindeutige Corona-Verlierer: So sind es laut der Studie des Wohlfahrtsverbandes vor allem die Selbstständigen, unter denen die Einkommensarmut zugenommen hat. Der Verband wirft der Politik armutspolitische Versäumnisse vor und appelliert an die neue Bundesregierung, nicht nur die im Koalitionsvertrag angekündigten Maßnahmen wie Kindergrundsicherung oder Verbesserungen bei Wohngeld und BAFöG zügig und entschlossen anzugehen: Zwingend, so die Forderung, sei darüber hinaus insbesondere eine bedarfsgerechte Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    World Employment and Social Outlook: Trends 2021 (2021)

    Zitatform

    (2021): World Employment and Social Outlook: Trends 2021. (World employment and social outlook. Trends), Genf, 161 S.

    Abstract

    "In addition to being a health crisis, the COVID-19 pandemic is also an employment crisis. Lockdowns and other measures adopted to curb the spread of the coronavirus have disrupted labour markets worldwide, leaving few workers unaffected. This report details the effects of the crisis on the world of work, examining global and regional trends in employment, unemployment, labour force participation and productivity, alongside such dimensions of job quality as employment status, informal employment and working poverty. It also offers an extensive analysis of the differential impact of the crisis on enterprises and workers. The report provides forecasts of the post-pandemic employment recovery, which though predicted to be strong, will nonetheless be insufficient to close the gaps opened up by the crisis. Workers whose labour market situation was most disadvantageous before the crisis – women, young people, migrants, informal workers and those in lower-skilled occupations – have suffered disproportionately from the fallout of the crisis. In view of these pressing challenges, the report proposes a human-centred recovery strategy to prevent the “scarring” of global labour markets for years to come." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Living, working and COVID-19 (2020)

    Ahrendt, Daphne; Hurley, John; Leončikas, Tadas; Cabrita, Jorge; Mascherini, Massimiliano ; Clerici, Eleonora; Sandor, Eszter; Riso, Sara;

    Zitatform

    Ahrendt, Daphne, Jorge Cabrita, Eleonora Clerici, John Hurley, Tadas Leončikas, Massimiliano Mascherini, Sara Riso & Eszter Sandor (2020): Living, working and COVID-19. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 66 S. DOI:10.2806/467608

    Abstract

    "This report presents the findings of the Living, working and COVID-19 e-survey, carried out by Eurofound to capture the far-reaching implications of the pandemic for the way people live and work across Europe. The survey was fielded online, among respondents who were reached via Eurofound’s stakeholders and social media advertising. Two rounds of the e-survey have been carried out to date: one in April, when most Member States were in lockdown, and one in July, when society and economies were slowly re-opening. The findings of the e-survey from the first round reflected widespread emotional distress, financial concern and low levels of trust in institutions. Levels of concern abated somewhat in the second round, particularly among groups of respondents who were benefiting from support measures implemented during the pandemic. At the same time, the results underline stark differences between countries and between socioeconomic groups that point to growing inequalities. The results confirm the upsurge in teleworking across all countries during the COVID-19 pandemic that has been documented elsewhere, and the report explores what this means for work–life balance and elements of job quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Living, working and COVID-19 (2020)

    Ahrendt, Daphne; Mascherini, Massimiliano ;

    Zitatform

    Ahrendt, Daphne & Massimiliano Mascherini (2020): Living, working and COVID-19. (Eurofound. First findings), Dublin, 10 S.

    Abstract

    "In the space of just a few weeks, the COVID-19 pandemic caused by the novel coronavirus has radically transformed the lives of people around the globe. Apart from the devastating health consequences on people directly affected by the virus, the COVID-19 pandemic has had major implications for the way people live and work, affecting their physical and mental well-being in a profound way. To capture the immediate economic and social effects of this crisis, Eurofound launched a large-scale online survey across the European Union and beyond on 9 April. Entitled Living, working and COVID-19, the aim of the survey is to investigate the impact on well-being, work and telework and on the financial situation of people living in Europe. It includes a range of questions relevant to people across various age groups and life situations. Most of the questions are based on Eurofound’s European Quality of Life Survey (EQLS) and European Working Conditions Survey (EWCS), while other questions are new or were adapted from other sources, such as the EU Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The Gendered Division of Paid and Domestic Work under Lockdown (2020)

    Andrew, Alison ; Sevilla, Almudena ; Kraftman, Lucy; Phimister, Angus; Costa Dias, Monica ; Cattan, Sarah ; Krutikova, Sonya; Farquharson, Christine;

    Zitatform

    Andrew, Alison, Sarah Cattan, Monica Costa Dias, Christine Farquharson, Lucy Kraftman, Sonya Krutikova, Angus Phimister & Almudena Sevilla (2020): The Gendered Division of Paid and Domestic Work under Lockdown. (IZA discussion paper 13500), 30 S.

    Abstract

    "COVID-19 has uprooted many aspects of parents' daily routines, from their jobs to their childcare arrangements. In this paper, we provide a novel description of how parents in England living in two-parent opposite-gender families are spending their time under lockdown. We find that mothers' paid work has taken a larger hit than that of fathers', on both the extensive and intensive margins. We find that mothers are spending substantially longer in childcare and housework than their partners and that they are spending a larger fraction of their paid work hours having to juggle work and childcare. Gender differences in the allocation of domestic work cannot be straightforwardly explained by gender differences in employment rates or earnings. Very large gender asymmetries emerge when one partner has stopped working for pay during the crisis: mothers who have stopped working for pay do far more domestic work than fathers in the equivalent situation do." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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    Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick (2020)

    Anger, Silke ; Weber, Brigitte; Leschnig, Lisa; Leber, Ute; Westermeier, Christian ; Lang, Julia ; Wanger, Susanne ; Bauer, Anja ; Kubis, Alexander; Vom Berge, Philipp ; Küfner, Benjamin ; Trahms, Annette; Kruppe, Thomas ; Stephan, Gesine ; Kosyakova, Yuliya ; Stegmaier, Jens ; Bruckmeier, Kerstin ; Schneemann, Christian ; Jaschke, Philipp ; Reims, Nancy ; Hutter, Christian ; Osiander, Christopher ; Hausner, Karl Heinz; Müller, Dana ; Hauptmann, Andreas ; Zika, Gerd ; Hartl, Tobias ; Walwei, Ulrich ; Haas, Anette; Stobbe, Holk; Gürtzgen, Nicole ; Sandner, Malte ; Gundacker, Lidwina ; Oberfichtner, Michael ; Grunau, Philipp ; Weber, Enzo ; Gehrke, Britta; Bossler, Mario ; Fuchs, Johann ; Müller, Anne; Dummert, Sandra ; Rauch, Angela ; Dietz, Martin; Vallizadeh, Ehsan ; Brücker, Herbert ;

    Zitatform

    Anger, Silke, Anja Bauer, Mario Bossler, Kerstin Bruckmeier, Herbert Brücker, Martin Dietz, Sandra Dummert, Johann Fuchs, Britta Gehrke, Philipp Grunau, Lidwina Gundacker, Nicole Gürtzgen, Anette Haas, Tobias Hartl, Andreas Hauptmann, Karl Heinz Hausner, Christian Hutter, Philipp Jaschke, Yuliya Kosyakova, Thomas Kruppe, Benjamin Küfner, Alexander Kubis, Julia Lang, Ute Leber, Lisa Leschnig, Brigitte Weber, Christian Westermeier, Susanne Wanger, Philipp Vom Berge, Annette Trahms, Gesine Stephan, Jens Stegmaier, Christian Schneemann, Nancy Reims, Christopher Osiander, Dana Müller, Gerd Zika, Ulrich Walwei, Holk Stobbe, Malte Sandner, Michael Oberfichtner, Enzo Weber, Anne Müller, Angela Rauch & Ehsan Vallizadeh (2020): Befunde der IAB-Forschung zur Corona-Krise - Zwischenbilanz und Ausblick. Nürnberg, 18 S.

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat die stärkste Weltwirtschaftskrise seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst. Mit den massiven wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie sind weitreichende Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Die bestehenden Regelungen und Mechanismen zur sozialen Sicherung als auch zur Stützung der hiesigen Volkswirtschaft sind einem nie dagewesenen Stresstest ausgesetzt und die Politik reagiert in großer Geschwindigkeit mit zusätzlichen Sicherungs- und Stabilisierungsmaßnahmen. Das IAB hat aufgrund der Tragweite der Entwicklung ein neues Fokusthema mit dem Titel „Folgen der Covid-19-Pandemie“ etabliert und das laufende Forschungs- und Arbeitsprogramm für das Jahr 2020 ergänzt. Auch im Forschungs- und Arbeitsprogramm 2021 wird das Thema eine zentrale Rolle spielen. Laufend werden zudem aktuelle Forschungsergebnisse in der Serie „Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt“ im IAB-Forum sowie in anderen Publikationsformaten des IAB veröffentlicht. Das vorliegende Dokument liefert einen Überblick über die Forschung zur Covid-19-Pandemie am IAB. Sie fasst die wesentlichen bereits vorliegenden Befunde aus dem Institut zusammen und gibt einen Ausblick auf Forschungsprojekte, die in Zukunft Informationen bereitstellen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Social capital and the spread of Covid-19: Insights from European countries (2020)

    Bartscher, Alina Kristin ; Siegloch, Sebastian ; Slotwinski, Michaela; Seitz, Sebastian ; Seitz, Sebastian; Wehrhöfer, Nils;

    Zitatform

    Bartscher, Alina Kristin, Sebastian Seitz, Michaela Slotwinski, Nils Wehrhöfer & Sebastian Siegloch (2020): Social capital and the spread of Covid-19: Insights from European countries. (ZEW discussion paper 2020-023), Mannheim, 53 S.

    Abstract

    "We explore the role of social capital in the spread of the recent Covid-19 pan­demic in independent analyses for Austria, Germany, Italy, the Netherlands, Swe­den, Switzerland and the UK. We exploit within-country variation in social capital and Covid-19 cases to show that high-social-capital areas accumulated between 12% and 32% fewer Covid-19 cases per capita from mid-March until mid-May. Using Italy as a case study, we find that high-social-capital areas exhibit lower excess mortality and a decline in mobility. Our results have important implications for the design of local containment policies in future waves of the pandemic." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Erst kam die Flucht, dann Corona - oder: Welche Folgen werden die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen für das Leben und Netzwerken von Geflüchteten in Deutschland haben? (2020)

    Bernhard, Stefan;

    Zitatform

    Bernhard, Stefan (2020): Erst kam die Flucht, dann Corona - oder: Welche Folgen werden die Corona-Bekämpfungsmaßnahmen für das Leben und Netzwerken von Geflüchteten in Deutschland haben? In: C. Stegbauer & I. Clemens (Hrsg.) (2020): Corona-Netzwerke - Gesellschaft im Zeichen des Virus, Wiesbaden, S. 187-195, 2020-08-10. DOI:10.1007/978-3-658-31394-4_18

    Abstract

    "Die Beobachtung, dass Corona ›alle Menschen gleich‹ treffe, hat sich in der öffentlichen Debatte (glücklicherweise!) nicht lange gehalten. Schnell wurde deutlich, dass der Wegfall des Präsenzschulunterrichts für Kinder von bildungsorientierten Akademikereltern etwas anderes bedeutet als für Kinder von Eltern ohne formale Bildungserfahrung, dass Kontaktverbote Menschen in Altenheimen härter trafen als (digital) gut vernetzte Jüngere, dass gering bezahlte Helfertätigkeiten (wie Paketboten oder Kassiererinnen) mit einem höheren Infektionsrisiko verbunden sein können als zum Beispiel das Programmieren im Home Office oder dass wegfallende Betreuungsangebote von Kita, Schule und Hort Mütter stärker in die Pflicht nimmt als Väter. Es ist der bisher vielleicht wichtigste Beitrag der Sozialwissenschaften zur öffentlichen Corona-Debatte auf diese Differenzierungen hingewiesen zu haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse (2020)

    Beznoska, Martin ; Stockhausen, Maximilian ; Niehues, Judith;

    Zitatform

    Beznoska, Martin, Judith Niehues & Maximilian Stockhausen (2020): Stabil durch die Krise? Verteilungsfolgen der Corona-Pandemie - eine Mikrosimulationsanalyse. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,65), Köln, 42 S.

    Abstract

    "Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 maßgeblich bestimmt und zumindest in jüngerer Zeit ungekannte (negative) Auswirkungen auf Gesellschaft und Wirtschaft ausgeübt. Im Kern dieser Simulationsstudie steht deshalb die Frage, wie sich die Corona-Pandemie auf die Einkommenssituation und die soziale Ungleichheit in Deutschland ausgewirkt hat, und in welchem Umfang automatische Stabilisatoren des sozialen Sicherungssystems sowie zusätzliche Hilfsmaßnamen Verwerfungen durch die Krise abfedern konnten. Dazu werden Haushaltsbefragungsdaten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus dem Jahr 2018, die bis zum aktuellen Rand fortgeschrieben werden, mittels eines statistischen Matching-Verfahrens mit Umfragedaten des IW zu den finanziellen Folgen und subjektiven Einschätzungen der Corona-Krise aus dem August 2020 kombiniert. Mithilfe des Mikrosimulationsmodells IW-STATS werden aufgrund der sich ergebenden Einkommens- und Statusveränderungen in der Corona-Krise zu zahlende Steuern und Abgaben und erhaltene staatliche Transfers der Haushalte simuliert. Zudem werden bei der Analyse der Verteilungswirkungen die bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommen zugrunde gelegt, da aus der IW-Befragung hervorgeht, dass die Verteilung der Verluste bei individuellen Erwerbseinkommen bereits stark moderiert wird, wenn der Haushaltskontext berücksichtigt wird. Änderungen beim Kurzarbeitergeld, der einmalige Kinderbonus und andere Krisenhilfen werden dabei bestmöglich berücksichtigt. In einem ersten Schritt kann so gezeigt werden, dass sich die Markteinkommen breiter Bevölkerungsschichten im Krisenjahr deutlich reduziert haben, wobei insbesondere Geringverdiener und Selbstständige verhältnismäßig stark betroffen sind. In einem zweiten Schritt zeigt sich die stabilisierende Wirkung der sozialstaatlichen Sicherungssysteme, die maßgeblich dazu beitragen, dass die Veränderungen in den verfügbaren Haushaltseinkommen deutlich geringer ausfallen. Der Effekt ist insbesondere in der unteren Einkommenshälfte ausgeprägt. Die Simulationsanalyse zeigt, dass die Ungleichheit in den Markteinkommen in der Krise zunimmt, aber nicht die Ungleichheit in den verfügbaren Haushaltseinkommen. Gleichzeitig zeigt der Vergleich zwischen 2019 und 2020 – wenn für beide Jahre dieselben krisenbedingten Einkommensverluste, aber nur im Jahr 2020 die Hilfsmaßnahmen modelliert werden –, dass die getroffenen Maßnahmen sowie unter anderem Reformen beim Kinderzuschlag (KIZ) und dem Wohngeld effektiv einem Anstieg der sozialen Ungleichheit im Krisenjahr entgegengewirkt haben. Welche langfristigen Folgen von der Corona-Pandemie auf die Verteilung der Einkommen vor und nach Steuern und Transferzahlungen ausgehen werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht vorhersagbar. Die Auswertung der bis zum Zeitpunkt der Analyse bekannten Verteilungseffekte legt jedoch nahe, dass das soziale Sicherungssystem – mit seinen bestehenden Elementen und durch das beherzte Eingreifen der Politik – einen wesentlichen Teil der Einkommensverluste abfedern konnte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Managing work-life balance during the Covid-19 crisis: A Survey with 1500+ participants worldwide (2020)

    Bilge, Pınar; Alkan, Asım Can; Ağanoğlu, Ruzin;

    Zitatform

    Bilge, Pınar, Asım Can Alkan & Ruzin Ağanoğlu (2020): Managing work-life balance during the Covid-19 crisis. A Survey with 1500+ participants worldwide. Berlin, XVII, 189 S.

    Abstract

    "Seit April 2020 leben ca. 80% aller Arbeitskräfte weltweit aufgrund der COVID-19-Pandemie mit obligatorischen oder empfohlenen Schließungen von Arbeitsplätzen. Arbeitskräfte sind gezwungen von Zuhause aus zu arbeiten. Bei der Arbeit im Homeoffice führen die fehlende Trennung von Beruf und Familie sowie die zusätzliche Belastung durch Homeschooling zu Stress, insbesondere bei Frauen. Das zeigt eine weltweit angelegte Online-Umfrage des Arbeitskreises Chancengleichheit der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG), an der zwischen Mitte April und Ende Juni 2020 über 1500 überwiegend aus Europa stammende Beschäftigte teilnahmen. 70 Prozent der Befragten hatten eine akademische Position inne und 43 Prozent einen Hintergrund in Physik. Paare (ohne Kinder) im Alter zwischen 30 und 39 Jahren mit mehr als zehn Jahren Berufserfahrung stellten dabei die größte Gruppe dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zum gesellschaftlichen Umgang mit der Corona-Pandemie. Ergebnisse der Mannheimer Corona-Studie (2020)

    Blom, Annelies G. ;

    Zitatform

    Blom, Annelies G. (2020): Zum gesellschaftlichen Umgang mit der Corona-Pandemie. Ergebnisse der Mannheimer Corona-Studie. In: Aus Politik und Zeitgeschichte, Jg. 70, H. 35/37, S. 16-22.

    Abstract

    "Welche Konsequenzen hat die Corona-Krise für das Zusammenleben in Deutschland? Die Antworten auf diese Frage sind vielfältig, zeigen aber, dass die Bevölkerung die implementierten Maßnahmen gerade am Beginn der Pandemie im Allgemeinen als sinnvoll einschätzte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? (2020)

    Boll, Christina ; Schüller, Simone ;

    Zitatform

    Boll, Christina & Simone Schüller (2020): Quo vadis paarinterne Arbeitsteilung post coronam? In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 7, S. 556-558. DOI:10.1007/s10273-020-2703-6

    Abstract

    "Das Stichwort „Retraditionalisierung der paarinternen Arbeitsteilung“ ist während der COVID-19-Pandemie in aller Munde. Die Diskussion darüber, was nach Corona erwartet werden kann, bewegt sich zwischen zwei Lagern – den Pessimisten, die einen „Backlash“ in Form eines massiven Rückfalls in tradierte Verhaltensmuster befürchten, und den Optimisten, die aufgrund der krisenbedingt freigesetzten väterlichen Zeitbudgets sowie der väterlichen Anwesenheit im Homeoffice erwarten, dass Väter mit zuvor relativ geringer Beteiligung die Familienarbeit kennen- und schätzen lernen und auch über die akute Krise hinaus ihren Anteil an der familialen Sorgearbeit dauerhaft erhöhen könnten. Allerdings orientiert sich der derzeitige Diskurs stark an der Zielgröße, ohne die zugrundeliegenden Mechanismen ausreichend in den Blick zu nehmen. Es ist daher mitnichten zu erwarten, dass „künftig dort mehr (väterliche Betreuung) sein wird, wo bisher wenig war und dort eher weniger, wo bisher viel war“. Eine Verortung der mittel- bis langfristigen Erwartungen für Deutschland zwischen Chance und „Backlash“ bedarf empirisch gestützter Überlegungen dazu, welche Mechanismen der elterlichen Arbeitsteilung durch die Corona-Krise in welcher Weise tangiert werden, und für wie viele (und für welche) Elternpaare von einem unmittelbaren Anpassungsdruck in der Aufteilung der familialen Sorgearbeit während der Kita- und Schulschließungen auszugehen ist." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    Zur Situation der gesetzlichen Rentenversicherung in der Corona-Krise (2020)

    Boysen-Hogrefe, Jens;

    Zitatform

    Boysen-Hogrefe, Jens (2020): Zur Situation der gesetzlichen Rentenversicherung in der Corona-Krise. (IfW-Box 2020,22), Kiel, 1 S.

    Abstract

    "Die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) sind im laufenden Jahr bisher trotz des Rückgangs der Bruttolöhne und -gehälter im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Maßgeblich ist, dass der genannte Rückgang von einer massiven Ausweitung der Kurzarbeit begleitet war (Kasten 3). Für das Kurzarbeitergeld führen die Arbeitgeber Sozialabgaben an die Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung ab, die von der Bundesagentur für Arbeit teilweise vollständig erstattet werden. Letztlich besteht somit ein Transfer von der Arbeitslosenversicherung zur GRV." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Corona und gesundheitliche Ungleichheit: Wer arm ist, muss eher sterben (2020)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2020): Corona und gesundheitliche Ungleichheit: Wer arm ist, muss eher sterben. In: Gesundheits- und Sozialpolitik, Jg. 74, H. 4/5, S. 74-79. DOI:10.5771/1611-5821-2020-4-5-74

    Abstract

    "Armut macht krank und Krankheiten, die eine aufwendige medizinische Behandlung oder die Einnahme teurer Medikamente erfordern, machen auch viele Menschen arm, besonders im Alter. In einem höheren Lebensalter steigen die Kosten für ärztliche Behandlungen, Arznei-, Heil- und Hilfsmittel, Krankenhausaufenthalte sowie Pflegedienstleistungen in einem Gesundheitssystem, das im Zeichen des Neoliberalismus zunehmend ökonomisiert, privatisiert und kommerzialisiert wurde. Insbesondere viele Senior(inn)en sind dadurch finanziell überfordert. Durch die Corona-Pandemie hat sich die gesundheitliche Ungleichheit nochmals verschärft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ungleichheit in der Klassengesellschaft (2020)

    Butterwegge, Christoph;

    Zitatform

    Butterwegge, Christoph (2020): Ungleichheit in der Klassengesellschaft. (Neue kleine Bibliothek 294), Köln: PapyRossa, 183 S.

    Abstract

    "Sozioökonomische Ungleichheit, von den meisten Deutschen hauptsächlich in Staaten wie den USA, Brasilien oder Süd­afrika verortet, ist auch hierzulande stark ausgeprägt und nimmt weiter zu. Sie beschränkt sich nicht auf die asymmetrische Verteilung von Einkommen und Vermögen, sondern erstreckt sich auf fast alle Lebensbereiche. Christoph Butterwegge beschäftigt sich mit ihren aktuellen Erscheinungsformen, wobei neben Bildung und Wohnen die Gesundheit im Vordergrund steht. »Vor dem Coronavirus sind alle gleich«, glaubten viele. Hatten Pandemien wie die Pest einst zur Eindämmung sozioökonomischer Ungleichheit beigetragen, weil sie einen Verfall der Lebensmittel-, ­Boden- und Immobilienpreise sowie einen Anstieg der Löhne herbeiführten, so wirkte Covid-19 eher polarisierend: ­einerseits Kurzarbeit und Entlassungen für Millionen Beschäftigte sowie Konkurse kleinerer Unternehmen, andererseits Extraprofite für Konzerne krisenresistenter Branchen und Bereicherung von Finanzinvestoren, die mit Leerverkäufen auf sinkende Aktienkurse spekuliert haben." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt") (2020)

    Bähr, Sebastian ; Stegmaier, Jens ; Teichler, Nils ; Frodermann, Corinna ; Trappmann, Mark ;

    Zitatform

    Bähr, Sebastian, Corinna Frodermann, Jens Stegmaier, Nils Teichler & Mark Trappmann (2020): Knapper Wohnraum, weniger IT-Ausstattung, häufiger alleinstehend: Warum die Corona-Krise Menschen in der Grundsicherung hart trifft (Serie "Corona-Krise: Folgen für den Arbeitsmarkt"). In: IAB-Forum H. 10.06.2020, o. Sz., 2020-06-08.

    Abstract

    "Sie haben selten eine großzügige Wohnung, geschweige denn ein Haus mit Garten, nicht immer ein Auto oder einen PC mit Internetanschluss und leben häufig allein. Menschen, die auf die Grundsicherung angewiesen sind, fehlt es vielfach an Dingen, die für andere selbstverständlich sind. Die Einschränkungen durch den Corona-Shutdown haben sie daher besonders betroffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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