Integrierte Erwerbsbiografien (IEB)
Die Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sind Registerdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die individuelle Informationen zu Beschäftigungszeiten, Bezugszeiten von SGB-II- bzw. SGB-III-Leistungen beinhalten sowie Informationen zu Zeiten, in denen arbeitsmarktpolitische Maßnahmen absolviert wurden. Die IEB enthalten umfassende und tagesgenaue Angaben zu Beschäftigung, Verdiensten, Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Anforderungsniveau der ausgeübten Tätigkeit und einigen persönlichen Merkmalen von Erwerbspersonen, die für die wissenschaftlichen Analysen von IAB-Mitarbeitenden genutzt werden können.
Zurück zur Übersicht-
Literaturhinweis
Accounting for Qualification in Mismatch Unemployment (2023)
Zitatform
Bauer, Anja (2023): Accounting for Qualification in Mismatch Unemployment. (IAB-Discussion Paper 09/2023), Nürnberg, 31 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2309
Abstract
"Dieses Papier zeigt die Entwicklung der Mismatch-Arbeitslosigkeit in Deutschland im Zeitraum von 2007 bis 2022. Ein wesentlicher Teil der Mismatch-Arbeitslosigkeit resultiert aus einer Fehlallokation auf der Qualifikationsebene und nicht auf der beruflichen Ebene. Unter Berücksichtigung des Qualifikationsniveaus zeigt sich ein Aufwärtstrend der Mismatch-Arbeitslosigkeit nach der Covid-Krise, der den Anteil der Mismatch-Arbeitslosigkeit an der Gesamtarbeitslosigkeit um etwa 3 Prozentpunkte über dem Vor-Krisen-Niveau liegt. Zudem hatte die Covid-Krise einen anderen Einfluss auf das Berufsqualifikationsniveau als die globale Finanzkrise. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Covid-Krise vor allem den Arbeitsmarkt für un- und angelernte Arbeitskräfte getroffen hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Informing employees in small and medium-sized firms about training: Results of a randomized field Experiment (2023)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Christine Dauth, Pia Homrighausen & Gesine Stephan (2023): Informing employees in small and medium-sized firms about training: Results of a randomized field Experiment. In: Economic Inquiry, Jg. 61, H. 1, S. 162-178., 2022-06-20. DOI:10.1111/ecin.13111
Abstract
"We mailed brochures to 10,000 randomly chosen employed German workers who were eligible for a subsidized occupational training program called WeGebAU, informing them about the importance of skills-upgrading training in general and about WeGebAU in particular. Using survey and register data, we estimate effects of the informational brochure on awareness of the program, on take-up of WeGebAU and other training, and on subsequent employment. The brochure more than doubles awareness of the program. There are no effects on WeGebAU take-up, but participation in other (unsubsidized) training increases among employees aged under 45. Short-term labor market outcomes are not affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wage inequality in Germany after the minimum wage introduction (2023)
Zitatform
Bossler, Mario & Thorsten Schank (2023): Wage inequality in Germany after the minimum wage introduction. In: Journal of labor economics, Jg. 41, H. 3, S. 813-857., 2022-03-17. DOI:10.1086/720391
Abstract
"Monthly wage inequality in Germany continued to increase in the early 2000s, which is mainly explained by a rising part-time employment share. After 2010, inequality returned to the level of 2000. About half of the recent decrease is due to the introduction of the national minimum wage in 2015. While employment effects of the minimum wage are negligible, we find strong wage increases among the existing workforce. The minimum wage lowered wage inequality within eastern and western Germany, but also led to a convergence of the east-west wage differential. The increased labor incomes were not offset by decreasing social benefits." (Author's abstract, © University of Chicago Press) ((en))
-
Literaturhinweis
Labor Demand on a Tight Leash (2023)
Zitatform
Bossler, Mario & Martin Popp (2023): Labor Demand on a Tight Leash. (LASER discussion papers 143), Erlangen, 77 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2302
Abstract
"In diesem Aufsatz stellen wir ein Arbeitsnachfrage-Modell auf, das Einstellungskosten berücksichtigt, die aufgrund eines angespannten Arbeitsmarktes bei der Besetzung offener Stellen anfallen. Darauf aufbauend schätzen wir den Effekt der Arbeitsmarktanspannung auf die betriebliche Arbeitsnachfrage, indem wir neuartige Bartik-Instrumente sowie administrative Beschäftigungsdaten für Deutschland heranziehen. Im Einklang mit der Theorie deuten die IV-Ergebnisse darauf hin, dass ein zehnprozentiger Anstieg der Arbeitsmarktanspannung die betriebliche Beschäftigung um rund 0,5 Prozent reduziert. Außerdem zeigt sich, dass die betriebliche Lohnelastizität der Arbeitsnachfrage durch Einbeziehung von Suchexternalitäten auf der aggregierten Ebene von -0,7 auf -0,5 sinkt. In Bezug auf die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 implizieren die Elastizitäten nur geringfügig negative Beschäftigungseffekte, was die Ergebnisse empirischer Ex-Post-Evaluationen widerspiegelt. Darüber hinaus führte die Verdoppelung der Arbeitsmarktanspannung in Deutschland zwischen 2012 und 2019 zu einer Verringerung des Beschäftigungswachstums um rund 1,1 Millionen Arbeitsplätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Labor Demand on a Tight Leash (2023)
Zitatform
Bossler, Mario & Martin Popp (2023): Labor Demand on a Tight Leash. (IAB-Discussion Paper 02/2023), Nürnberg, 90 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2302
Abstract
"In diesem Aufsatz stellen wir ein Arbeitsnachfrage-Modell auf, das Einstellungskosten berücksichtigt, die aufgrund eines angespannten Arbeitsmarktes bei der Besetzung offener Stellen anfallen. Darauf aufbauend schätzen wir den Effekt der Arbeitsmarktanspannung auf die betriebliche Arbeitsnachfrage, indem wir neuartige Bartik-Instrumente sowie administrative Beschäftigungsdaten für Deutschland heranziehen. Im Einklang mit der Theorie deuten die IV-Ergebnisse darauf hin, dass ein zehnprozentiger Anstieg der Arbeitsmarktanspannung die betriebliche Beschäftigung um rund 0,5 Prozent reduziert. Außerdem zeigt sich, dass die betriebliche Lohnelastizität der Arbeitsnachfrage durch Einbeziehung von Suchexternalitäten auf der aggregierten Ebene von -0,7 auf -0,5 sinkt. In Bezug auf die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns im Jahr 2015 implizieren die Elastizitäten nur geringfügig negative Beschäftigungseffekte, was die Ergebnisse empirischer Ex-Post-Evaluationen widerspiegelt. Darüber hinaus führte die Verdoppelung der Arbeitsmarktanspannung in Deutschland zwischen 2012 und 2019 zu einer Verringerung des Beschäftigungswachstums um rund 1,1 Millionen Arbeitsplätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe (2023)
Braunschweig, Luisa ; Seibert, Holger ; Roth, Duncan ; Buhmann, Mara ; Kindt, Anna-Maria ; Buch, Tanja;Zitatform
Braunschweig, Luisa, Tanja Buch, Mara Buhmann, Anna-Maria Kindt, Duncan Roth & Holger Seibert (2023): Berufswechsel zu Beginn der Covid-19-Pandemie: Nur geringe Auswirkungen auf Erwerbsverläufe. (IAB-Kurzbericht 6/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2306
Abstract
"Beschäftigte, die zu Beginn der Covid-19-Pandemie ihren Beruf gewechselt haben, taten dies in einem krisenhaften Arbeitsmarktumfeld. Verglichen mit Berufswechseln im Vorjahr 2019 gingen den Untersuchungsergebnissen zufolge solche Berufswechsel im Frühjahr 2020 zunächst häufiger mit einer erhöhten Arbeitslosigkeit und Lohneinbußen einher. Diese Nachteile konnten jedoch meist bis zum Jahresende 2020 ausgeglichen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Braunschweig, Luisa ; Seibert, Holger ; Roth, Duncan ; Buhmann, Mara ; Kindt, Anna-Maria ; Buch, Tanja; -
Literaturhinweis
Being a long distance out-commuter or home employee in a rather peripheral region evidence of a German federal state (2023)
Zitatform
Brunow, Stephan & Ramona Jost (2023): Being a long distance out-commuter or home employee in a rather peripheral region evidence of a German federal state. In: Review of regional research, Jg. 43, H. 2, S. 317-342., 2023-08-07. DOI:10.1007/s10037-023-00194-5
Abstract
"Many firms in Germany are short of qualified workers, whereby East German regions are particularly affected because of the out-migration to West Germany after the reunification. This gives rise to an important debate for regional policy as the shortage of workers is a major challenge for each region and firm. In this context, out-commuters—workers who commute to work in another region—become an important group of employees to potentially satisfy local labour needs. In this study, we take a closer look at out-commuters in a particular eastern German region—the Federal State Mecklenburg-Vorpommern (MV)—and address the question whether out-commuters are a selective group of individuals working in e.g. occupations or industries that are rarely needed for labour market requirements in MV. Further, we focus on the wage differential between out-commuters and workers who are living and working in MV (home employees). The determination of the factors that explain this wage gap can provide new insights and a deeper understanding of the labour market in MV. This can provide a basis to work out potential strategies to attract the group of out-commuters for a workplace in MV to reduce the complained labour shortage. The derived evidence suggests that only few out-commuters can be recalled, as the labour demand in MV and the respective wage level are too low and the economic structure is too weak to sufficiently gain back out-commuters. Especially females suffer from the job-market weakness in MV." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Frauen üben seltener berufliche Tätigkeiten mit hohem Komplexitätsgrad aus (2023)
Zitatform
Bächmann, Ann-Christin & Basha Vicari (2023): Frauen üben seltener berufliche Tätigkeiten mit hohem Komplexitätsgrad aus. In: Forum Arbeit H. 2, S. 4-10.
Abstract
"Insgesamt zeigt sich, dass Frauen trotz zunehmender Bildungs- und Erwerbsbeteiligung nach wie vor seltener Tätigkeiten mit hohem Komplexitätsgrad und entsprechender Entlohnung ausüben als Männer. Eine wichtige Rolle spielt dabei die berufliche Geschlechtersegregation, denn in männerdominierten Berufen - aber auch in Mischberufen gibt es offenbar mehr Stellen mit komplexeren Spezialisten- und Expertentätigkeiten als in frauendominierten Berufen. Trotzdem entscheiden sich junge Frauen noch immer häufig für typische Frauenberufe, was sowohl mit Präferenzen für soziale Arbeitsinhalte und den Kontakt zu Menschen zusammenhängt als auch mit erlernten Geschlechterrollen (Busch 2013). Kampagnen wie der Girls' & Boys' Day zum Abbau von Klischees bei der Berufswahl können vor diesem Hintergrund dazu beitragen, dass junge Frauen Berufe kennenlernen, in denen höhere Anforderungsniveaus erreicht werden können. Insgesamt bieten solche Kampagnen jungen Menschen die Möglichkeit, sich ein realistisches Bild von bislang unbekannten beruflichen Tätigkeiten zu machen und zu prüfen, ob diese ihren eigenen Interessen und Neigungen entsprechen - unabhängig von der vorherrschenden Geschlechtstypik des Berufs oder den Vorstellungen ihrer Eltern und Freunde zu einem für sie passenden Berufsfeld. Gleichzeitig haben auch Betriebe die Möglichkeiten, etwaige Vorbehalte gegenüber potentiellen Bewerber*innen abzubauen." (Textauszug, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Expansion of doctoral training and doctorate recipients’ labour market outcomes: evidence from German register data (2023)
Zitatform
Bünstorf, Guido, Johannes König & Anne Otto (2023): Expansion of doctoral training and doctorate recipients’ labour market outcomes: evidence from German register data. In: Studies in higher education, Jg. 48, H. 8, S. 1216-1242., 2023-03-03. DOI:10.1080/03075079.2023.2188397
Abstract
"In many countries around the world, the number of new doctorate recipients graduating from universities has grown sharply in the past few decades, but the implications of this expansion for the employment situation of doctorate recipients remain largely unexplored in longitudinal studies. In Germany, as in various other countries, the expansion of doctoral education coincided with other changes in higher education that may have had a relevant impact on the careers of doctorate recipients. We explore the labour market outcomes of more than 98,000 doctorate recipients who graduated between 1995 and 2013. Focusing on differences among 19 annual graduation cohorts, we find that, beginning in the mid-2000s, newly graduating doctorate recipients had lower rates of full-time employment and were less likely to earn high incomes than graduates of the 1995–2000 period. At the same time, rates of inter-regional mobility have declined, and more new doctorate recipients remain employed in the academic sector. Differences across cohorts are robust to disaggregation along gender and disciplinary lines and persist for at least five years after graduation. We relate these findings to a stronger socialisation of doctoral students towards academic ‘excellence’, new employment options in university administration and management as well as increasing fixed-term employment in research projects. Our findings indicate that the expansion of doctoral education, as well as potential reforms in the training of doctoral candidates, must be analysed in the context of the respective university system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Who benefits from cash-for-care? The effects of a home care subsidy on maternal employment, childcare choices, and children’s development (2023)
Zitatform
Collischon, Matthias, Daniel Kühnle & Michael Oberfichtner (2023): Who benefits from cash-for-care? The effects of a home care subsidy on maternal employment, childcare choices, and children’s development. In: The Journal of Human Resources, Jg. 58, H. 6, S. 1-58., 2021-12-30. DOI:10.3368/jhr.0720-11051R1
Abstract
"We provide comprehensive evidence on Germany’s home care subsidy for one and two year-old children. In West Germany, take-up was 60% and the subsidy reduced mothers’ probability to work within three years after childbirth by 1.4 percentage points and increased exclusive parental care by 6.5 percentage points. The subsidy improved children’s development at age six, with the exception of children who do not speak German at home. In East Germany, 30% of families used the subsidy, neither affecting maternal employment nor exclusive parental care. As an income transfer, the subsidy did not benefit families with the least economic resources most." (Author's abstract, IAB-Doku, © University of Wisconsin Press) ((en))
-
Literaturhinweis
Effects of Posttraumatic Stress Disorder and Mental Disorders on the Labor Market Integration of Young Syrian Refugees (2023)
Zitatform
Dietrich, Hans, José Luis Álvaro Estramiana, Alicia Garrido Luque & Volker Reissner (2023): Effects of Posttraumatic Stress Disorder and Mental Disorders on the Labor Market Integration of Young Syrian Refugees. In: International journal of environmental research and public health, Jg. 20, 2023-01-26. DOI:10.3390/ijerph20032468
Abstract
"Civil war experience in the Syrian home country, insecurity and critical life events during migration, or adverse events in the receiving country might affect refugees’ mental health. This paper addresses the effects of psychological distress and mental disorders on refugees’ labor market integration in Germany between 2016 and 2021. We employ survey data from about 2700 young Syrians, delivering information on individuals' experience of migration and arrival in Germany in 2016. The survey data were successfully merged with register data, delivering detailed information regarding individuals' process of labor market integration and employment status from 2016 to 2021. Overall, the labor market integration of young refugees improved remarkably over time. In 2021, about 69% of the study population was integrated in a wider sense, and 30% was employed in fulltime contracts in 2021. However, the results indicate long-lasting effects of PTSD and mental disorders on individuals’ labor market integration, whilst individuals’ characteristics related to migration and arrival lose relevance over time and hardly affect labor market integration around five years after arrival. High PTSD scores in 2016 indicate a significantly reduced full-time employment probability in 2021. Anxiety and depression show significant negative effects on individuals' labor market integration, but with a less severe impact compared to a PTSD diagnosis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Verbesserung der Datengrundlage der Mindestlohnforschung mittels maschineller Lernverfahren (2023)
Dumpert, Florian; Beck, Martin;Zitatform
Dumpert, Florian & Martin Beck (2023): Verbesserung der Datengrundlage der Mindestlohnforschung mittels maschineller Lernverfahren. In: Wirtschafts- und Sozialstatistisches Archiv, Jg. 17, H. 1, S. 5-34. DOI:10.1007/s11943-023-00318-w
Abstract
"Mit der Einführung des allgemeinen gesetzlichen Mindestlohnes zum 1. Januar 2015 stieg der Bedarf an geeigneten Daten für die Evaluation der Mindestlohnwirkungen. Die Mindestlohnkommission empfahl daher in ihrem ersten Bericht an die Bundesregierung die Verknüpfung der Integrierten Erwerbsbiografien mit der Verdienststrukturerhebung. Die Paneldaten der Integrierten Erwerbsbiografien sollen durch die Verknüpfung mit ansonsten fehlenden Angaben zum Bruttostundenverdienst bzw. zur Mindestlohnbetroffenheit aus der Verdienststrukturerhebung angereichert werden, um so die Analysemöglichkeiten zu verbessern. Sowohl ein deterministisches als auch ein probabilistisches Record Linkage waren aus rechtlichen Gründen nicht umsetzbar. Daher hat das Statistische Bundesamt die Option einer Anreicherung der Integrierten Erwerbsbiografien mit Informationen zur Mindestlohnbetroffenheit aus der Verdienststrukturerhebung auch mittels maschineller Lernverfahren geprüft. Im Fokus standen die Methoden „Random Forest“ und „Boosting“, die keine Verknüpfung oder Weitergabe von Einzeldatensätzen erfordern und daher datenschutzrechtlich handhabbar sind. Über die konkrete Vorgehensweise, speziell die getesteten Modellierungsvarianten für die Teilpopulationen Vollzeit‑, Teilzeit- und geringfügig entlohnte Beschäftigte, wird in diesem Beitrag ausführlich berichtet." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer-Verlag)
-
Literaturhinweis
Safety Net or Helping Hand? The Effect of Job Search Assistance and Compensation on Displaced Workers (2023)
Zitatform
Fackler, Daniel, Jens Stegmaier & Richard Upward (2023): Safety Net or Helping Hand? The Effect of Job Search Assistance and Compensation on Displaced Workers. (IWH-Diskussionspapiere / Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle 2023,18), Halle, 37 S.
Abstract
"We provide the first systematic evidence on the effectiveness of a contested policy in Germany to help displaced workers. So-called “transfer companies” (Transfergesellschaften) employ displaced workers for a fixed period, during which time workers are provided with job-search assistance and are paid a wage which is a substantial fraction of their pre-displacement wage. Using rich and accurate data on workers’ employment patterns before and after displacement, we compare the earnings and employment outcomes of displaced workers who entered transfer companies with those that did not. Workers can choose whether or not to accept a position in a transfer company, and therefore we use the availability of a transfer company at the establishment level as an IV in a model of one-sided compliance. Using an event study, we find that workers who enter a transfer company have significantly worse post-displacement outcomes, but we show that this is likely to be the result of negative selection: workers who lack good outside opportunities are more likely to choose to enter the transfer company. In contrast, ITT and IV estimates indicate that the use of a transfer company has a positive and significant effect on employment rates five years after job loss, but no significant effect on earnings. In addition, the transfer company provides significant additional compensation to displaced workers in the first 12 months after job loss." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Junge Menschen ohne Berufsausbildung. Welches Fachkräftepotenzial verbirgt sich in dieser Gruppe? (2023)
Zitatform
Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2023): Junge Menschen ohne Berufsausbildung. Welches Fachkräftepotenzial verbirgt sich in dieser Gruppe? (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 02/2023), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2302
Abstract
"In Baden-Württemberg haben zwischen 2013 und 2021 mehr als 236.000 junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen, ohne über eine abgeschlossene Berufsausbildung zu verfügen. Ausbildungslosigkeit kann sich für die jungen Menschen langfristig negativ bezüglich ihrer Arbeitsmarktbiografien auswirken und ist darüber hinaus auch deshalb überaus problematisch, weil in Baden-Württemberg Fachkräfte besonders knapp sind. Unter den jungen Menschen ohne Abschluss finden sich relativ viele Hauptschüler*innen (22 Prozent) und ausländische Beschäftigte (24 Prozent). Weniger als 1 Prozent der Ausländer*innen verfügen über einen nicht anerkannten Berufsabschluss. Zu den am häufigsten gewählten Berufen der männlichen Ungelernten gehören Verkehrs- und Logistikberufe, Maschinen- und Fahrzeugtechnikberufe, die Metallberufe und die Mechatronik-, Energie- und Elektroberufe. Für die weiblichen Ungelernten stehen Verkaufsberufe an oberster Stelle, gefolgt von den Sekretariatsberufen und den Verkehrs- und Logistikberufen. Die Zeitarbeitsbranche nimmt ebenfalls zunächst viele formal nicht qualifizierte Männer und Frauen auf. Von den 136.000 Personen, die zwischen 2013 und 2017 ohne berufliche Qualifizierung eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung begonnen haben, bleiben rund 50.000 auch langfristig ohne beruflichen Abschluss. Dies geht einher mit einer geringeren Beschäftigungsstabilität, einem niedrigeren Einkommen und selteneren beruflichen Aufstiegen verglichen mit denjenigen, die noch formale Qualifikationen erwerben. Das Risiko dauerhafter Ausbildungslosigkeit ist für zwei Typen von Erwerbsverläufen besonders kennzeichnend: für die nach Schulabschluss direkte Einmündung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und in deren Verbleib sowie für die heterogenen Arbeitsmarktbiografien. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass auf längere Orientierungsphasen relativ selten Zeiten in Ausbildung folgen, sondern vielmehr deutlich häufiger Arbeitslosigkeit zu beobachten ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Beschäftigungssituation in den Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung in Baden-Württemberg (2023)
Zitatform
Faißt, Christian, Silke Hamann, Daniel Jahn & Rüdiger Wapler (2023): Beschäftigungssituation in den Berufen der Kinderbetreuung und -erziehung in Baden-Württemberg. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg 03/2023), Nürnberg, 42 S. DOI:10.48720/IAB.REBW.2303
Abstract
"Die Kinderbetreuung ist aus mehrfacher Hinsicht ein sehr wichtiger Bereich der Gesellschaft: hier werden bspw. durch die frühkindliche Bildung Grundsteine für das weitere Leben gelegt. Darüber hinaus hat der Umfang institutioneller Betreuungsangebote eine hohe Bedeutung für die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit und damit auch auf das verfügbare Arbeits- und Fachkräftepotenzial der Wirtschaft. Die Studie gibt einen Überblick über die aktuelle Beschäftigungssituation in den Berufen der Kinderbetreuung und deren Entwicklung seit 2013 in Baden-Württemberg. Daran anschließend wird anhand von Analysen zur Verweil-, zur Verbleibsdauer und zur Erwerbsbiographie untersucht, welcher Zusammenhang sich zwischen ausgewählten Merkmalen und der Verweildauer im Beruf ergibt und wie sich der Erwerbsverlauf von Personen, die eine erste Beschäftigung in den Berufen der Kinderbetreuung zwischen den Jahren 2000 – 2010 aufgenommen haben, entwickelte. Abschließend werden Analysen zum altersbedingten Ersatzbedarf präsentiert. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in den Berufen der Kinderbetreuung ist in den letzten Jahren deutschlandweit mit ca. 50 Prozent überdurchschnittlich gestiegen. In Baden-Württemberg sogar um ca. 57 Prozent, was einem Zuwachs von knapp 47.000 Personen entspricht. Mit über 95 Prozent arbeiten fast ausschließlich Frauen in diesen Berufen. Knapp über die Hälfte aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten arbeitet zum Stichtag Juni 2022 in einem Teilzeit-Beschäftigungsverhältnis. Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft in Baden-Württemberg sind die Beschäftigten im Schnitt deutlich jünger und der Anteil von Beschäftigten mit ausländischer Staatsangehörigkeit geringer. Das durchschnittliche Entgelt entwickelte sich in den letzten zehn Jahren zwar überdurchschnittlich, bleibt aber noch 200 € pro Monat unter dem aller Beschäftigten im Bundesland (Stand: Dezember 2021). Gemessen am Anforderungsniveau (Fachkraft) verdienen die Beschäftigten in den Berufen der Kinderbetreuung mittlerweile aber sogar etwas mehr als im Durchschnitt aller Fachkräfte. Unsere Analysen zur Verweildauer zeigen, dass vor allem das Alter, die Qualifikation und die Arbeitszeit die deutlichsten positiven Einflüsse auf die individuelle Verweildauer im Beruf nehmen. Die erwerbsbiografischen Untersuchungen ergeben, dass ca. 56 Prozent aller beobachteten Personen im Zeitraum 2000 – 2010 nach einer Unterbrechung wieder in ihren Beruf (in der Kinderbetreuung) zurückkehren. Zusammen mit den Personen, die bis zum Ende unseres Betrachtungszeitraums durchgehend im Beruf arbeiten, bleiben ca. 73 Prozent in einer langfristigen Perspektive dem Beruf treu. Darüber hinaus gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Männer sind nicht nur in ihrer Anzahl deutlich unterrepräsentiert, sondern haben auch im Schnitt kürzere Dauern und wechseln deutlich häufiger den Beruf, ohne zu einem späteren Zeitpunkt zurückkehren. Die Berechnungen zum altersbedingten Ersatzbedarf ergeben, dass ca. 1.900 – 2.800 Personen aufgrund Verrentung jährlich bis 2040 ersetzt werden müssten, um zumindest die Anzahl an Beschäftigten aus dem Jahr 2022 zu halten. Der Umfang des altersbedingten Ersatzbedarfs kann nur zum Teil durch die in den Berufen neu Ausgebildeten kompensiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
The effects of training incidence and planned training duration on labor market transitions (2023)
Zitatform
Fitzenberger, Bernd, Aderonke Osikominu & Marie Paul (2023): The effects of training incidence and planned training duration on labor market transitions. In: Journal of econometrics, Jg. 235, H. 1, S. 256-279., 2022-03-01. DOI:10.1016/j.jeconom.2022.03.004
Abstract
"This paper uses a dynamic model for employment and training transitions in discrete time to estimate average employment effects of training incidence and planned training duration for the treated. We account for the dynamics of program start and continuation while treatment and outcome transitions are linked through correlated individual- specific effects. Identification relies on a consistency condition, conditional sequential randomization, time-varying covariates, and exclusion restrictions. We implement our framework applying MCMC methods to rich administrative data for a large training program in Germany. In addition to finding a positive training effect on employment between 6 and 12 percentage points 2.5 years after program start, we demonstrate that a longer planned training duration typically results in higher medium- to long-term employment gains" (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten: Künstliche Intelligenz und Software – Beschäftigte sind unterschiedlich betroffen (2023)
Zitatform
Fregin, Marie-Christine, Theresa Koch, Verena Malfertheiner, Pelin Özgül & Michael Stops (2023): Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten: Künstliche Intelligenz und Software – Beschäftigte sind unterschiedlich betroffen. (IAB-Kurzbericht 21/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2321
Abstract
"Künstliche Intelligenz (KI) und Software-Systeme ohne KI (Software) können die Ausübung verschiedenster Tätigkeiten beeinflussen. So könnten Tätigkeiten von Hochqualifizierten teilweise von KI übernommen werden, während ein Teil der Tätigkeiten in Berufen mit mittleren oder geringen Qualifikationsanforderungen eher durch den Einsatz von Software betroffen sein könnte. Ganze Berufe mit ihren vielfältigen Tätigkeiten können die Technologien aber nicht übernehmen - auch nicht dort, wo Fachkräfte dringend benötigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Relative Automatisierungspotenziale in Berufen mit unterschiedlichen Fachkräfteengpässen, nach drei Anforderungsniveaus
- Relative Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten in verschiedenen Branchen
- Relative Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten nach Anteil der weiblichen Beschäftigten
- Relative Automatisierungspotenziale von beruflichen Tätigkeiten nach Qualifikationsniveau der Beschäftigten
-
Literaturhinweis
Parental Leave Policy and Long-run Earnings of Mothers (2023)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Katharina Wrohlich & Aline Zucco (2023): Parental Leave Policy and Long-run Earnings of Mothers. In: Labour Economics, Jg. 80, 2022-11-11. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102296
Abstract
"Paid parental leave schemes have been shown to increase women’s employment rates but to decrease their wages in case of extended leave duration. In view of these potential trade-offs, many countries are discussing the optimal design of parental leave policies. We analyze the impact of a major parental leave reform on mothers’ long-term earnings. The 2007 German parental leave reform replaced a means-tested benefit with a more generous earnings-related benefit that is granted for a shorter period of time. Additionally, a ”daddy quota” of two months was introduced. To identify the causal effect of this policy mix on long-run earnings of mothers, we use a difference-in-differences approach that compares labor market outcomes of mothers who gave birth just before and right after the reform and nets out seasonal effects by including the year before. Using administrative social security data, we confirm previous findings and show that the average duration of employment interruptions increased for mothers with high pre-birth earnings. Nevertheless, we find a positive long-run effect on earnings for mothers in this group. This effect cannot be explained by changes in the selection of working mothers, working hours or changes in employer stability. Descriptive evidence suggests that the stronger involvement of fathers, incentivized by the ”daddy months”, could have facilitated mothers’ re-entry into the labor market and thereby increased earnings. For mothers with low pre-birth earnings, however, we do not find beneficial long-run effects of this parental leave reform." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
Weiterführende Informationen
Supplementary Data S1, Open Access -
Literaturhinweis
Elternzeiten von verheirateten Paaren: Mütter kehren meist schneller auf den Arbeitsmarkt zurück, wenn ihre Partner Elternzeit nehmen (2023)
Zitatform
Frodermann, Corinna, Andreas Filser & Ann-Christin Bächmann (2023): Elternzeiten von verheirateten Paaren: Mütter kehren meist schneller auf den Arbeitsmarkt zurück, wenn ihre Partner Elternzeit nehmen. (IAB-Kurzbericht 1/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2301
Abstract
"Seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 steigt der Anteil von Vätern, die nach der Geburt eines Kindes ihre Erwerbstätigkeit unterbrechen. Dieses stärkere Engagement der Väter geht auch mit einer schnelleren Arbeitsmarktrückkehr von Müttern einher. Paarinterne Aufteilungsmuster zeigen allerdings, dass bei vielen Ehepaaren nach wie vor nur die Mutter ihre Erwerbstätigkeit unterbricht, während der Großteil der Väter keine Elternzeit nimmt. Wenn Väter ebenfalls unterbrechen, dann vorrangig für maximal zwei Monate. Die vorgelegten Befunde machen insgesamt deutlich, dass verheiratete Paare in Deutschland nach wie vor weit davon entfernt sind, Sorge- und Erwerbsarbeit gleich aufzuteilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Ein Interview mit den Autorinnen und dem Autor finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum Open Access.
- Innerpartnerschaftliche Aufteilung der Elternzeit von Ehepaaren
- Elternzeitunterbrechungen von Ehepaaren im Zeitverlauf
- Dauer der Erwerbsunterbrechungen von Müttern differenziert nach der Unterbrechungsdauer ihrer Ehepartner
- Rückkehr der Mütter auf den Arbeitsmarkt in Abhängigkeit von der Dauer der Erwerbsunterbrechung ihrer Ehepartner
-
Literaturhinweis
Regionale Unterschiede im Gender Pay Gap in Deutschland 2021 (2023)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Anja Rossen, Antje Weyh & Gabriele Wydra-Somaggio (2023): Regionale Unterschiede im Gender Pay Gap in Deutschland 2021. (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Aktuelle Daten und Indikatoren), Nürnberg, 17 S.
Abstract
"Dass Frauen in Deutschland weniger verdienen als Männer, gilt gemeinhin als bekannt. Die nationale Betrachtung verdeckt jedoch große Unterschiede zwischen den einzelnen Regionen. Im Folgenden zeigen wir diese regionalen Unterschiede mit dem so genannten Gender Pay Gap (GPG) auf. Datengrundlage bildet hierbei der nominale Lohn (brutto), den sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte zum Stichtag 30.06.2021 in einer bestimmten Region verdient haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Why do workers leave geriatric care, and do they come back? A timing of events study (2023)
Zitatform
Fuchs, Michaela, Anja Rossen & Antje Weyh (2023): Why do workers leave geriatric care, and do they come back? A timing of events study. In: International journal of nursing studies, Jg. 145, 2023-06-20. DOI:10.1016/j.ijnurstu.2023.104556
Abstract
"In many industrialized countries, demographic change is accompanied by increasing demand for geriatric care workers, which in turn intensifies the need to retain them or to attract them back after leaving. Although much is known about the intention of workers to leave, little is known about how many of them actually do leave and return to geriatric care at a later stage in a comprehensive framework. To examine and explain how many workers withdraw from geriatric care, take up other occupations, and return to geriatric care at a later stage in their careers, and the reasons behind this. This study used administrative daily data that cover all workers in Germany who started working in geriatric care in the period 1996 to 2018 and observed their employment biographies for a maximum of 26 years. Methods Kaplan–Meier survival analysis and parametric regression survival-time analysis were used to estimate the survival rates and to estimate individual, workplace and regional determinants of leaving and returning to geriatric care. Workers in geriatric care were more likely to leave the profession than other workers, two thirds withdrew within five years of first taking up work in geriatric care. If they remained in employment, they generally chose an occupation related to geriatric care. Half of the leavers returned to geriatric care again within eight years. Individual and workplace-related factors, such as age and remuneration, are statistically significant predictors of leaving and returning. The findings emphasize how important it is for organizations to keep in touch with geriatric care workers leaving their job, since a substantial share of them returns again." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The Pandemic Push: Digital Technologies and Workforce Adjustments (2023)
Zitatform
Gathmann, Christina, Christian Kagerl, Laura Pohlan & Duncan Roth (2023): The Pandemic Push: Digital Technologies and Workforce Adjustments. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16062), Bonn, 49 S.
Abstract
"Based on a unique survey and administrative employer-employee data, we show that the COVID-19 pandemic acted as a push factor for the diffusion of digital technologies in Germany. About two in three firms invested in digital technologies, in particular in hardware and software to enable decentralized communication, management and coordination. The investments encouraged additional firm-sponsored training despite pandemic-related restrictions indicating that investments in digital technologies and training are complements. We then demonstrate that the additional investments helped firms to insure workers against the downturn during the pandemic. Firms that made additional investments relied less on short-time work, had more of their regular employees working normal hours and had to lay off fewer marginal workers. Male, younger and medium-skilled workers benefitted the most from the insurance effect of digital investments." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Gemischte Bilanz: Wie Eingliederungszuschüsse und Arbeitsgelegenheiten die Arbeitsmarktintegration und die soziale Teilhabe von Geflüchteten beeinflussen (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik") (2023)
Zitatform
Haas, Anette, Anja Rossen, Christian Teichert, Rüdiger Wapler & Katja Wolf (2023): Gemischte Bilanz: Wie Eingliederungszuschüsse und Arbeitsgelegenheiten die Arbeitsmarktintegration und die soziale Teilhabe von Geflüchteten beeinflussen (Serie "Evaluation von Instrumenten der aktiven Arbeitsmarktpolitik"). In: IAB-Forum H. 02.02.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230202.01
Abstract
"Arbeitsmarktpolitische Instrumente kommen auch bei der Integration von Geflüchteten zum Einsatz. Das IAB hat ihre Wirkung für eine Gruppe von Geflüchteten untersucht, die zwischen August 2017 und September 2018 über Eingliederungszuschüsse und Arbeitsgelegenheiten gefördert wurden. Erstere sollen vor allem die Beschäftigungschancen der Geförderten auf dem ersten Arbeitsmarkt steigern. Letztere zielen primär darauf ab, deren soziale Teilhabe zu verbessern. Die beabsichtigte Wirkung wird beim Eingliederungszuschuss deutlich besser erreicht als bei den Arbeitsgelegenheiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Effects of prepaid postage stamps and postcards incentives in a web survey experiment (2023)
Zitatform
Haas, Georg-Christoph, Marieke Volkert & Monika Senghaas (2023): Effects of prepaid postage stamps and postcards incentives in a web survey experiment. In: Field Methods, Jg. 35, H. 3, S. 253-270., 2022-02-24. DOI:10.1177/1525822X221132401
Abstract
"Even small monetary incentives, e.g., a one-dollar bill in a postal invitation letter, can increase the response rate in a web survey. However, in the euro currency area, the smallest amount of monetary incentive for a postal invitation is a five-euro bill, which is costly. As such, we conducted a random experiment with prepaid stamp and postcard incentives as affordable alternatives. We compare the effect of our experimental groups with a control group in terms of response rates, response rates in a subsequent wave, data linkage consent, and data collection costs. Compared with the control group, the postcard incentive has no effect on our outcomes except overall costs. Using a prepaid stamp incentive increases the response rate overall but with different effect sizes for subgroups. We find no effect of stamp incentives on response rates in a subsequent wave or data linkage consent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wer nimmt die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) in Anspruch? Eine Prozessdatenanalyse (2023)
Zitatform
Heusler, Anna, Julia Lang & Gesine Stephan (2023): Wer nimmt die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) in Anspruch? Eine Prozessdatenanalyse. (IAB-Forschungsbericht 21/2023), Nürnberg, 33 S. DOI:10.48720/IAB.FB.2321
Abstract
"Berufliche Weiterbildung und Neuorientierung gewinnen im Zuge der Digitalisierung und des demografischen Wandels weiter an Bedeutung. Um Menschen bei der beruflichen Orientierung zu unterstützen, hat die Bundesagentur für Arbeit (BA) in den letzten Jahren verschiedene Berufsberatungsangebote (weiter-)entwickelt. Die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) richtet sich dabei an Menschen, die im Erwerbsleben stehen. Ein zentrales Ziel ist es, diesen dabei zu helfen, die eigene berufliche Perspektive besser einzuschätzen. Zielgruppen sind vorrangig Erwerbstätige, insbesondere solche mit niedriger Qualifikation, die vor einer beruflichen Neu- bzw. Umorientierung stehen sowie Personen vor einem beruflichen Wiedereinstieg. Daneben richtet sich das Angebot an Arbeitslose im Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung, die berufliche Vorerfahrungen und einen erhöhten beruflichen Beratungs- und Orientierungsbedarf haben. Dieser Forschungsbericht nutzt erstmalig neu erschlossene Forschungsdaten zu den beratenen Personen und verknüpft diese mit den Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB sowie dem Betriebs-Historik-Panel (BHP). Die IEB enthalten unter anderem Informationen zu Zeiten sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, der registrierten Arbeitssuche, des Bezugs von Arbeitslosengeld und Arbeitslosengeld II sowie zur Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Aus dem BHP lassen sich Informationen zum Beschäftigungsbetrieb ergänzen. Da sich das Angebot im Untersuchungszeitraum an verschiedene Zielgruppen richtete, differenziert der Bericht zwischen Personen, die zum Zeitpunkt der Erstberatung a) sozialversicherungspflichtig beschäftigt, b) arbeitslos im Rechtskreis der Arbeitslosenversicherung (SGB III) oder c) in einem sonstigen Status waren – unter die letzte Kategorie fallen auch potenzielle Wiedereinsteiger*innen in den Arbeitsmarkt. Für die Beschäftigten wird eine Referenzgruppe aus Personen gebildet, die zu einem Stichtag beschäftigt waren. Eine Referenzgruppe für die Arbeitslosen setzt sich aus Zugängen in Arbeitslosigkeit zusammen. Für die sonstigen Personen lässt sich keine Referenzgruppe bilden, da für sie zum ersten Beratungstermin größtenteils keine Informationen in den administrativen Daten der BA vorliegen. Das Analysesample enthält 45.000 Beschäftigte, knapp 9.000 Arbeitslose sowie rund 17.500 sonstige Personen, die im Jahr 2021 mindestens einen ersten Beratungstermin wahrgenommen haben und für die einige zusätzliche Bedingungen erfüllt waren. Verglichen mit den Referenzgruppen ergeben sich für das Analysesample annäherungsweise Beratungsquoten von 0,16 Prozent für Beschäftigte und 0,64 Prozent für Arbeitslose im Rechtskreis SGB III. Der Bericht untersucht dann, welche Merkmale die drei Gruppen beratener Personen aufweisen, für die ersten beiden Gruppen auch im Vergleich zu den Referenzgruppen. Neben individuellen Merkmalen der Personen lassen sich auch Merkmale des letzten oder aktuellen Arbeitgebers auswerten. Im Ergebnis zeigt sich insbesondere ein starker Alterseffekt: Die BBiE richtete sich in allen drei Gruppen eher an Jüngere – in der Gruppe der Beratenen liegt der Anteil der Personen bis zu 35 Jahren über dem in der Referenzgruppe, der Anteil derer ab 46 Jahren deutlich darunter. Ein zweiter starker Effekt zeigt sich beim Geschlecht: Je nach Gruppe liegt der Frauenanteil bei den Beratenen zwischen gut der Hälfte und zwei Dritteln und über dem Frauenanteil in den Referenzgruppen. Beratene Beschäftigte hatten im aktuellen Job ein (gemessen am Median) deutlich geringeres Bruttotagesentgelt als Personen in der Referenzgruppe und arbeiteten häufiger in Teilzeit. Darüber hinaus findet sich eine Vielzahl kleinerer Unterschiede zwischen den Beschäftigten und Arbeitslosen sowie den jeweiligen Referenzgruppen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Labour market effects of wage inequality and skill-biased technical change (2023)
Zitatform
Hutter, Christian & Enzo Weber (2023): Labour market effects of wage inequality and skill-biased technical change. In: Applied Economics, Jg. 55, H. 27, S. 3063-3084., 2022-07-22. DOI:10.1080/00036846.2022.2108751
Abstract
"Ziel dieser Arbeit ist es, die Beziehung zwischen Ungleichheit und der Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland seit 1975 näher zu beleuchten. Die wichtigsten Theorien sowie auch die empirische Evidenz sind sich zu diesem Thema nicht einig. Unser strukturelles Vektorfehlerkorrekturmodell modelliert explizit den qualifikationsverzerrenden technologischen Fortschritt als Quelle von Ungleichheit. Mithilfe von nicht-rekursiven Langfristrestriktionen werden die Effekte von Ungleichheitsschocks, qualifikationsverzerrenden (und -neutralen) Technologieschocks auf Arbeitsvolumen, reale Lohnkosten und Produktivität identifiziert. Deskriptive Evidenz zeigt, dass der jahrzehntelange Anstieg der Lohnungleichheit im Jahr 2010 gestoppt wurde und sich sogar umkehrte. Dafür ist hauptsächlich die sinkende Ungleichheit in der unteren Hälfte der Lohnverteilung verantwortlich. Die Impuls-Antwort-Analysen verdeutlichen, dass qualifikationsverzerrende Technologieschocks sich negativ auf das Arbeitsvolumen auswirken, die Lohnungleichheit, Lohnkosten und Produktivität allerdings erhöhen. Ungleichheitsschocks haben ebenfalls einen negativen Effekt auf das Arbeitsvolumen, reduzieren zusätzlich aber die Produktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
FDI and onshore job stability: Upgrades, downgrades, and separations in multinationals (2023)
Körner, Konstantin; Eppelsheimer, Johann; Borrs, Linda;Zitatform
Körner, Konstantin, Linda Borrs & Johann Eppelsheimer (2023): FDI and onshore job stability: Upgrades, downgrades, and separations in multinationals. In: European Economic Review, Jg. 152, 2022-10-24. DOI:10.1016/j.euroecorev.2022.104332
Abstract
"We use linked employer–employee data to estimate the impact of firms’ foreign direct investment (FDI) into a low-wage country on workers’ job stability in a high-wage country. We are the first to consider internal (i.e., within-firm) job transitions. Specifically, we examine the impact of German firms’ FDI into the Czech Republic on the likelihood of onshore employees up- or downgrading to occupations that are more or less intensive in analytical and interactive tasks. To do so, we match firms with similar investing probabilities. We use this sample to estimate proportional hazards models to retrieve the dynamic effects on workers. We find that FDI increases the average likelihood of upgrades and downgrades by 17% and 19%, respectively. These effects are the strongest for jobs with low shares of nonroutine and interactive tasks, and they increase over time. They become substantial two years after the investment and reach 32%–46% and 35%–48%, respectively. FDI does not increase the hazard of worker–firm separations. Our results highlight the importance of internal firm restructuring, which enables firms to satisfy their altered domestic labor needs after FDI." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Wie Männer und Frauen sich bei der Jobsuche unterscheiden: Bewerbungsverhalten kann die Hälfte der bereinigten Verdienstlücke erklären (2023)
Zitatform
Lochner, Benjamin & Christian Merkl (2023): Wie Männer und Frauen sich bei der Jobsuche unterscheiden: Bewerbungsverhalten kann die Hälfte der bereinigten Verdienstlücke erklären. (IAB-Kurzbericht 8/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2308
Abstract
"Frauen verdienen im Durchschnitt weniger als Männer. Dies wird in der Wissenschaft intensiv analysiert und in der Politik oft debattiert. Dabei findet das geschlechtsspezifische Bewerbungsverhalten bisher kaum Beachtung. Die Analyse detaillierter Betriebsdaten zeigt aber, dass sich Männer und Frauen selbst innerhalb eng definierter Berufe auf Stellen mit unterschiedlichen Eigenschaften bewerben und dass dies einen erheblichen Teil der Verdienstlücke erklärt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Bereinigte Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern mit und ohne Berücksichtigung ihres Bewerbungsverhaltens
- Ein begleitendes Interview mit Benjamin Lochner finden Sie im Online-Magazin IAB-Forum, Open Access
- Auswahlwahrscheinlichkeit von Frauen und Männern
- Lohneinbußen von Frauen nach Anteil der Männer im Bewerberpool
- Bewerbungsverhalten von Frauen und Männern
- Pendelverhalten von Männern und Frauen
- Zusammenhang zwischen Stellenanforderungen und geschlechtsspezifischem Bewerbungspool
-
Literaturhinweis
Local attributes and migration balance – evidence for different age and skill groups from a machine learning approach (2023)
Zitatform
Meister, Moritz, Annekatrin Niebuhr, Jan Cornelius Peters & Johannes Stiller (2023): Local attributes and migration balance – evidence for different age and skill groups from a machine learning approach. In: Regional Science Policy & Practice, Jg. 15, H. 4, S. 794-825., 2023-02-08. DOI:10.1111/rsp3.12652
Abstract
"Many European regions currently experience a significant population decline and, related to this, are increasingly confronted with labour shortage. Migration is a main driver of changes in regional labour supply and the local level of human capital. A region’s ability to attract residents thus becomes more and more important for its growth prospects. We use a large panel data set for the period 2003 to 2017 to investigate the relationship between local attributes and the migration balance of regions in Germany. In particular, we examine whether the factors that determine the migration balance of regions significantly differ across age and skill groups because their contribution to regional human capital likely varies. Our econometric specification can be understood as an aggregate formulation of a two-region random utility model. The data set includes 30 factors that might potentially influence a region’s migration balance. Given this large number of explanatory variables and significant multicollinearity issues, we apply machine learning techniques (Lasso, Complete-Subset-Regression) to identify important local characteristics. Our results point to a robust negative relationship between the net migration rate and population density, yet locations in close proximity to large urban centres seem to be rather attractive destination regions and the size of the effects differs significantly across age and skill groups. Moreover, labour market conditions and some amenities are significantly correlated with the region’s migration balance. However, the former and, in particular, facilities for vocational training matter primarily for young workers." (Author's abstract, IAB-Doku, Published by arrangement with John Wiley & Sons) ((en))
-
Literaturhinweis
Kleinräumige Analysen innerhalb deutscher Städte: Die Lohnungleichheit ist in ostdeutschen Nachbarschaften kleiner als in westdeutschen (2023)
Zitatform
Ostermann, Kerstin & Katja Wolf (2023): Kleinräumige Analysen innerhalb deutscher Städte: Die Lohnungleichheit ist in ostdeutschen Nachbarschaften kleiner als in westdeutschen. (IAB-Kurzbericht 9/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2309
Abstract
"Innerstädtische Nachbarschaften unterscheiden sich nicht nur im Lohnniveau ihrer Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch in ihrer Homogenität – in manchen Vierteln leben vorwiegend Geringverdienende oder vorwiegend Hochverdienende, in anderen Vierteln leben beide Gruppen in direkter Nachbarschaft. Georeferenzierte Daten erlauben es erstmalig, das Ausmaß und die Entwicklung von Lohnungleichheiten innerhalb deutscher Städte systematisch zu dokumentieren und zu analysieren. Die kleinräumige Lohnungleichheit innerhalb von Großstädten ist in Ostdeutschland systematisch niedriger und nimmt im Zeitverlauf auch stärker ab als in Westdeutschland. Die beiden Befunde lassen sich zu einem großen Teil durch unterschiedliche Erwerbsmuster sowie durch die Einführung des Mindestlohns erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Kleinräumige Verteilung der Lohnungleichheit und Mediantageslöhne in Berlin 2017
- Vergleich der kleinräumigen Lohnungleichheit innerhalb von deutschen Großstädten in den Jahren 2006 und 2017
- Kleinräumige Verteilung der Lohnungleichheit in München und in Leipzig 2017
- Kleinräumige Verteilung der Lohnungleichheit in ost- und westdeutschen Großstädten im Jahr 2017
-
Literaturhinweis
Accumulating valuable work experience: the importance of large firms and big cities (2023)
Zitatform
Peters, Jan Cornelius & Annekatrin Niebuhr (2023): Accumulating valuable work experience: the importance of large firms and big cities. (IAB-Discussion Paper 04/2023), Nürnberg, 74 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2304
Abstract
"Dieser Artikel untersucht anhand von Daten zu individuellen Erwerbsbiografien von Arbeitskräften in Deutschland, wo wertvolle Arbeitserfahrung in erster Linie erworben wird. Dabei unterscheiden wir Lernvorteile, die mit der Größe des Betriebes in Zusammenhang stehen, von denen, die mit der Größe des Arbeitsmarktes zusammenhängen. Wir zeigen, dass Löhne sowohl positiv von der Größe der regionalen Arbeitsmärkte als auch positiv von der Größe der Betriebe abhängen, in denen zuvor Berufserfahrung gesammelt wurde. Unsere Ergebnisse weisen darauf hin, dass etwa 40 Prozent der dynamischen Agglomerationsvorteile auf das Sammeln von Erfahrung in großen Unternehmen zurückzuführen sind. Wir liefern außerdem Evidenz für zwei mögliche Erklärungen für die Rolle der Größe: Größere Unternehmen bieten häufiger Weiterbildungen an und die Häufigkeit von Arbeitsplatzwechseln steigt mit der Größe des regionalen Arbeitsmarktes." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Reducing the Child Penalty by Incentivizing Part-Time Work? Evidence from a Paid Parental Leave Reform in Germany (2023)
Zitatform
Sandner, Malte & Laurenz Bärtsch (2023): Reducing the Child Penalty by Incentivizing Part-Time Work? Evidence from a Paid Parental Leave Reform in Germany. In: Verein für Socialpolitik (Hrsg.) (2023): Growth and the "sociale Frage". Beiträge zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik 2023.
Abstract
"Worldwide governments discuss how to increase maternal labor market participation and to reduce the child penalty after birth. This study analyses a German paid parental leave reform, which aims to increase maternal labor market participation and to reduce the child penalty by financially incentivising maternal part-time work during the two years following child birth. Using German social security records, we exploit the fact that only mothers whose child is born in or after July 2015 are eligible for the new part-time PL option in a Difference-in-Differences strategy. We find that the policy increased the probability that high income mothers return to work during the first year after child birth by 3pp (≈ 15%). However, the policy does not impact maternal employment along the intensive margin (part-time or full-time work) in the long run, leaving maternal labor market participation and the child penalty unaffected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
The Fertility Response to Cutting Child-Related Welfare Benefits (2023)
Zitatform
Sandner, Malte & Frederik Wiynck (2023): The Fertility Response to Cutting Child-Related Welfare Benefits. In: Population Research and Policy Review, Jg. 42, H. 2, 2022-12-12. DOI:10.1007/s11113-023-09757-3
Abstract
"Bereits seit langer Zeit wird untersucht, ob Sozialleistungen die Fertilität anregen. Dennoch ist die Forschung bisher nicht konsistent. Dieses Papier trägt zu ebendieser Debatte bei, indem es den Fertilitätseffekt einer deutschen Sozialleistungsreform untersucht. Die Reform verringerte das Haushaltseinkommen von Familien mit Sozialhilfebezug um 18 Prozent im ersten Jahr nach Geburt ihres Kindes. Die Analyse exklusiver Sozialversicherungsdaten von über 460.000 betroffenen Frauen ergibt, dass die Reform zu einer Verringerung der Fertilität von 6,8 Prozent führt. Dieses Ergebnis legt nahe, dass für sozialhilfebeziehende Mütter Fertilität eine Einkommenselastizität von 0,38 hat. Das ist wesentlich kleiner als in bisherigen Untersuchungen zur Gesamtbevölkerung angenommen. Unsere Befunde lassen darauf schließen, dass die Fertilität von Sozialhilfeempfängern weniger stark auf finanzielle Anreize reagiert, als die der Gesamtbevölkerung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
-
Literaturhinweis
Linking information on unemployment benefit sanctions from different datasets about welfare receipt: proceedings and research potential (2023)
Zitatform
Schmidtke, Julia (2023): Linking information on unemployment benefit sanctions from different datasets about welfare receipt: proceedings and research potential. In: Journal for labour market research, Jg. 57, 2023-06-21. DOI:10.1186/s12651-023-00347-6
Abstract
"Most studies on benefit sanctions within the German welfare system rely on established datasets about welfare receipt. This paper analyzes how using a dataset from the operational system of the German Federal Employment Agency for processing welfare claims can contribute to further research on benefit sanctions. For this purpose, I use a random sample of welfare recipients with at least one sanction between 2016 and 2018. First, this allows the detailed analysis of time lags between different steps in the sanction process. Second, linking this dataset with established datasets allows the identification of imposed sanctions for which sanction periods could not be (fully) implemented. This is largely explained by individuals leaving the welfare system between sanction events and sanction periods, e.g., by taking up employment. Third, the paper shows differences in benefit cuts across subgroups. This opens up paths for future research." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
-
Literaturhinweis
The perceived fair duration of unemployment benefits for older workers. The role of lifetime achievements in the labour market (2023)
Zitatform
Senghaas, Monika, Christopher Osiander, Gesine Stephan, Olaf Struck & Richard Wolff (2023): The perceived fair duration of unemployment benefits for older workers. The role of lifetime achievements in the labour market. In: International Journal of Social Welfare, Jg. 32, H. 2, S. 164-177., 2022-08-03. DOI:10.1111/ijsw.12558
Abstract
"The welfare state regulates social policies and reallocates scarce resources. For the social legitimacy of the welfare state, it is important that the public supports the principles underlying this reallocation. This article examines the impact of different activities during the life course on public deservingness perceptions of older unemployed people. In a factorial survey experiment conducted among a random sample of individuals drawn from German administrative employment records, we examine the maximum duration of benefit receipt which is perceived as fair for older unemployed persons with different biographies. The results indicate strong public support for a nexus between previous contributions and benefit entitlements. Besides financial contributions to unemployment insurance, parenting and further training are considered to be ‘lifetime achievements’ which justify longer unemployment benefit receipt. We interpret these findings as an expression of a generalised form of reciprocity which guides perceptions of deservingness regarding older unemployed persons." (Author's abstract, IAB-Doku, © Wiley) ((en))
-
Literaturhinweis
Credit supply, homeownership and mortgage debt (2023)
Zitatform
Taskin, Ahmet Ali & Firat Yaman (2023): Credit supply, homeownership and mortgage debt. In: Journal of housing economics, Jg. 61, H. September, 2023-05-24. DOI:10.1016/j.jhe.2023.101947
Abstract
"We analyze the effect of credit supply on households’ homeownership and home equity outcomes. Banking deregulation together with states’ autonomy to limit deregulation provides an exogenous shift in credit supply which shows variation across states and time. We find that a shift from full to no regulation increases the probability of homeownership by one percentage point, and of having a mortgage by two percentage points, explaining up to 43% of the increase in homeownership and the share of households with mortgages. Mortgage debt increases by up to 20%. Household leverage and debt exposure measured as debt to income ratio increase slightly for households outside of MSAs." (Author's abstract, IAB-Doku, © Elsevier) ((en))
-
Literaturhinweis
Erwerbs- und Lebenslagen von Über-60-Jährigen: Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor (2023)
Zitatform
Trahms, Annette, Basha Vicari & Christian Westermeier (2023): Erwerbs- und Lebenslagen von Über-60-Jährigen: Mit Pandemiebeginn arbeiteten auch Ältere mehr im Homeoffice als davor. (IAB-Kurzbericht 7/2023), Nürnberg, 8 S. DOI:10.48720/IAB.KB.2307
Abstract
"Von der Covid-19-Pandemie waren Über-60-Jährige mehrfach betroffen. Einerseits wegen des höheren Risikos für einen schweren Infektionsverlauf. Andererseits wirkte sich der Rückgang der betrieblichen Arbeitskräftenachfrage infolge von Kontaktbeschränkungen insbesondere auf die atypische Beschäftigung aus: Dazu zählen auch Minijobs, die gerade für ältere Beschäftigte und Rentenbeziehende eine häufige Erwerbsform darstellen. Mit Daten des IAB untersuchen die Autorinnen pandemiebedingte Veränderungen in verschiedenen Erwerbs- und Lebenslagen von 60- bis 70-jährigen Beschäftigten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
How sensitive are matching estimates of active labor market policy effects to typically unobserved confounders? (2023)
Zitatform
Tübbicke, Stefan (2023): How sensitive are matching estimates of active labor market policy effects to typically unobserved confounders? In: Journal for labour market research, Jg. 57, 2023-08-18. DOI:10.1186/s12651-023-00352-9
Abstract
"Using a rich and unique combined administrative-survey dataset, this paper explores how sensitive propensity score (PS) matching estimates of Active Labor Market Policies (ALMPs) based on the selection-on-observables assumption are to typically unobserved covariates. Using a sample of German unemployed welfare recipients, the analysis shows that typically unobserved factors such job search behavior, concessions willing to make for a job as well as (mental) health are in fact relevant confounders. However, results also show that matching on the PS using only typically observed covariates reduces imbalance in terms of typically unobserved covariates by about 46 percent in this setting. In line with this finding, the inclusion of typically unobserved covariates yields very similar estimates to estimates based on a standard specification. Hence, a standard matching approach based on rich and high quality administrative data appears to be sufficient to obtain estimates that are rather robust to unobserved confounding." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
-
Literaturhinweis
Teilhabechancengesetz: Die Maßnahme Teilhabe am Arbeitsmarkt erreicht ihre Zielgruppe am besten (Serie „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und Teilhabe am Arbeitsmarkt“) (2023)
Zitatform
Tübbicke, Stefan & Zein Kasrin (2023): Teilhabechancengesetz: Die Maßnahme Teilhabe am Arbeitsmarkt erreicht ihre Zielgruppe am besten (Serie „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen und Teilhabe am Arbeitsmarkt“). In: IAB-Forum H. 15.03.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230315.01
Abstract
"Durch die mit dem Teilhabechancengesetz im Jahr 2019 eingeführten Instrumente „Eingliederung von Langzeitarbeitslosen“ und „Teilhabe am Arbeitsmarkt“ sollen arbeitsmarktferne Personen in den Arbeitsmarkt integriert werden oder die Möglichkeit erhalten, am Erwerbsleben teilzuhaben. Beide Instrumente zeigen in der kurzen Frist signifikant positive Wirkungen auf sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und negative Effekte auf die Leistungsbezugsquote." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Frauen üben seltener als Männer Tätigkeiten mit hohem Anforderungsniveau aus (2023)
Zitatform
Vicari, Basha, Ann-Christin Bächmann & Aline Zucco (2023): Frauen üben seltener als Männer Tätigkeiten mit hohem Anforderungsniveau aus. In: IAB-Forum H. 25.04.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230424.01
Abstract
"Frauen erreichen in Deutschland im Durchschnitt inzwischen höhere Bildungsabschlüsse als Männer. Dennoch hält sich die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern hartnäckig. Dies liegt unter anderem daran, dass Frauen häufiger Tätigkeiten mit niedrigerem Anforderungsniveau ausüben als Männer. Ein Grund ist, dass sich die Geschlechter sehr unterschiedlich auf bestimmte Berufe verteilen. Zudem haben Frauen im Schnitt eine geringere Aufstiegswahrscheinlichkeit als Männer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Die Höhe der regionalen Arbeitslosigkeit beeinflusst die Effektivität der arbeitsmarktpolitischen Instrumente in der Grundsicherung (2023)
Zitatform
Wapler, Rüdiger, Katja Wolf & Joachim Wolff (2023): Die Höhe der regionalen Arbeitslosigkeit beeinflusst die Effektivität der arbeitsmarktpolitischen Instrumente in der Grundsicherung. In: IAB-Forum H. 12.04.2023 Nürnberg. DOI:10.48720/IAB.FOO.20230412.01
Abstract
"Eine Studie des IAB legt nahe, dass die Wirksamkeit einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme davon abhängt, wie hoch die regionale Arbeitslosigkeit ist. So entfalten manche Instrumente ihre positive Wirkung eher dort, wo die Erwerbslosigkeit gering ist. Andere hingegen scheinen eher in solchen Regionen zu wirken, in denen die Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich hoch ausfällt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die IAB-Studie als Journal-Artikel, Open Access. -
Literaturhinweis
Diversity of employment biographies and prospects of middle-aged welfare recipients (2023)
Zitatform
Zabel, Cordula (2023): Diversity of employment biographies and prospects of middle-aged welfare recipients. In: Longitudinal and life course studies, Jg. 14, H. 3, S. 358-402., 2022-09-29. DOI:10.1332/175795921X16643819920960
Abstract
"Wiedereintrittschancen in Erwerbstätigkeit nehmen mit zunehmendem Alter ab. Für Grundsicherungsbeziehende mittleren Alters kommen Erwerbshindernisse, die mit dem Alter verbunden sind, zu weiteren Erwerbshindernissen von Grundsicherungsbeziehenden erschwerend hinzu. Nichtsdestotrotz sind die langfristigen Erwerbshistorien von Grundsicherungsbeziehenden mittleren Alters sehr vielseitig, wofür es bislang wenig Aufmerksamkeit gab. Eine aktuelle sozialpolitische Zielsetzung ist, die Erwerbsbeteiligung Älterer zu erhöhen. Hierbei ist es wichtig, spezifische Schwierigkeiten Älterer zu verstehen und realistische Ziele für Personen mit sehr unterschiedlichen Erwerbshistorien zu formulieren. Auf Grundlage von administrativen Daten mit hohen Fallzahlen betrachtet dieser Artikel eine Kohorte von Personen, die im August 2012 45-54 Jahre alt waren und in Deutschland lebten. Sequenzanalyse dient dabei dazu, relevante Charakteristika ihrer Erwerbshistorien der vergangenen 19 Jahre, von Januar 1993 bis Juli 2012, zu identifizieren. Erwerbszielgrößen im anschließenden Zeitraum September 2012 bis Dezember 2018 werden untersucht, wobei nach Beschäftigungsqualität unterschieden wird. Wirkungen von Trainingsprogrammen auf diese Erwerbszielgrößen werden anhand von entropy balancing Methoden geschätzt. Die Analyseergebnisse zeigen, dass die Erwerbshistorien von Grundsicherungsbeziehenden mittleren Alters sehr vielseitig sind. Sie reichen von sehr wenig Erwerbserfahrung, über lange Zeiträume mit vielen kurzfristigen Beschäftigungen, bis hin zu langer kontinuierlicher Beschäftigung. Merkmale der Erwerbshistorien beeinflussen signifikant die Erwerbsaussichten. Darüber hinaus zeigen die Analysen, dass es nicht zu spät ist, in berufliche Fertigkeiten zu investieren, unabhängig von der Art der Erwerbshistorie." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Bristol University Press)
-
Literaturhinweis
On the non-standard routes: vocational training measures in the school-to-work transitions of lower-qualified youth in Germany (2022)
Zitatform
Achatz, Juliane, Kerstin Jahn & Brigitte Schels (2022): On the non-standard routes: vocational training measures in the school-to-work transitions of lower-qualified youth in Germany. In: Journal of vocational education and training, Jg. 74, H. 2, S. 289-310., 2020-04-21. DOI:10.1080/13636820.2020.1760335
Abstract
"This study explores school-to-work transitions in Germany, aiming to achieve a richer understanding of the complexity of labour market entry trajectories while focusing on transition measures. The term transition measures refers to additional training courses that complement the regular vocational education and training system of firm-based or school-based qualification routes. The contribution of supplementary training measures to the school-to-work transitions of young adults is a controversial issue. While programmes aim to ease the transitions of low-skilled youth in the training and labour market, critics point to the risks of long-term subsidised careers or fragmented employment trajectories in subsequent years. By applying sequence analysis to administrative data of the Federal Employment Agency, individual trajectories of a cohort of school leavers with an at-most intermediate school-leaving certificate are analysed for the period 2008 to 2014. The results show a complex picture of ten distinct school-to-work transition patterns. Youth passing through transition measures tend to experience a less continuous but still purposeful transition pathway. We also identify a small number of youth experiencing at-risk trajectories characterised by a highly discontinuous transition process, which points to sustained detachment from the training and labour markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
-
Literaturhinweis
Optimal minimum wages (2022)
Zitatform
Ahlfeldt, Gabriel, Duncan Roth & Tobias Seidel (2022): Optimal minimum wages. In: VOX H. 16.02.2022 London, o.Sz., 2022-02-15.
Abstract
"Ambitious minimum wages of 60% or more of the national mean wage are currently being debated in many countries. This column discusses the trade-off policymakers face when setting minimum wages. A quantitative spatial general equilibrium model predicts that the welfare-maximising minimum wage is higher than the employment-maximising minimum wage. Beyond 50% of the mean wage, increases in the minimum wage reduce employment at an increasing rate. Therefore, the optimal minimum wage depends on the social welfare function." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Langversion -
Literaturhinweis
Optimal minimum wages (2022)
Zitatform
Ahlfeldt, Gabriel, Duncan Roth & Tobias Seidel (2022): Optimal minimum wages. (CEPR discussion paper 16913), London, 95 S.
Abstract
"We develop a quantitative spatial model with heterogeneous firms and a monopsonistic labour market to derive minimum wages that maximize employment or welfare. Quantifying the model for German micro regions, we find that the German minimum wage, set at 48% of the national mean wage, has increased aggregate worker welfare by about 2.1% at the cost or reducing employment by about 0.3%. The welfare-maximizing federal minimum wage, at 60% of the national mean wage, would increase aggregate worker welfare by 4%, but reduce employment by 5.6%. An employment-maximizing regional wage, set at 50\% of the regional mean wage, would achieve a similar aggregate welfare effect and increase employment by 1.1%." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Making Integration Work? Facilitating Access to Occupational Recognition and Immigrants’ Labor Market Performance (2022)
Zitatform
Anger, Silke, Jacopo Bassetto & Malte Sandner (2022): Making Integration Work? Facilitating Access to Occupational Recognition and Immigrants’ Labor Market Performance. (IAB-Discussion Paper 11/2022), Nürnberg, 72 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2211
Abstract
"Diese Arbeit nutzt eine Reform, welche die Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen für Zuwanderer aus nicht-EU Staaten in Deutschland erleichterte. Die Untersuchung detaillierter administrativer Daten zur Sozialsicherung und Befragungsdaten mit Hilfe eines Difference-in-Difference Designs ergab, dass die Reform den Anteil der Zuwanderer aus nicht-EU Ländern mit einer Anerkennung ihrer Berufsqualifikation um 5 Prozentpunkte erhöhte. Zudem stieg deren Beschäftigung in regulierten Berufen (z.B. Pflegefachkräfte) um 18,6 Prozent nach der Einführung der Reform. Außerdem finden wir trotz des großen Zustroms von Nicht-EU-Zuwanderern in reglementierten Berufen keine Hinweise darauf, dass diese Zuwanderer geringere Qualifikationen hatten oder niedrigere Löhne erhielten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
Dynamic Effects of Co-Ethnic Networks on Immigrants’ Economic Success (2022)
Zitatform
Battisti, Michele, Giovanni Peri & Agnese Romiti (2022): Dynamic Effects of Co-Ethnic Networks on Immigrants’ Economic Success. In: The Economic Journal, Jg. 132, H. 641, S. 58-88., 2021-04-20. DOI:10.1093/ej/ueab036
Abstract
"In this paper we investigate how co-ethnic networks affect the economic success of immigrants. Using longitudinal data of immigrants in Germany and including a large set of fixed effects and pre-migration controls to address the possible endogeneity of initial location, we find that immigrants in districts with larger co-ethnic networks are more likely to be employed soon after arrival. This advantage fades after four years, as migrants located in places with smaller co-ethnic networks catch up due to greater human capital investments. These effects appear stronger for lower-skilled immigrants, as well as for refugees and ethnic Germans." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
früher (möglw. abweichend) erschienen als: NBER working paper -
Literaturhinweis
The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out (2022)
Zitatform
Berg, Gerard J. van den, Arne Uhlendorff & Joachim Wolff (2022): The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out. In: Economica, Jg. 89, H. 353, S. 1-28., 2021-02-16. DOI:10.1111/ecca.12392
Abstract
"The reintegration of young welfare recipients into the labour market is a major policy objective in many European countries. In this context, monitoring and sanctions are commonly used policy tools. We analyse the impact of strict sanctions for young welfare recipients whose institutional setting features sanctions for non-compliance with job-search requirements that effectively cancel benefits for a period of 3 months after detection. We consider effects on job-search outcomes and on dropping out of the labour force, using administrative data on a large inflow sample. We estimate multivariate duration models taking selection on unobservables into account. Our results indicate an increased job entry rate at the expense of an increased withdrawal from the labour force and lower entry wages. Combining quantitative with qualitative evidence reveals that the latter side-effects of sanctions can have dramatic consequences for the quality of life of the youths involved." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out" als: CEPR discussion paper, 15037
- frühere (möglicherweise abweichende) Version erschienen u.d.T. "The impact of sanctions for young welfare recipients on transitions to work and wages and on dropping out" als: Working papers / Institute for Evaluation of Labour Market and Education Policy, 2019,05
-
Literaturhinweis
Machbarkeitstudie für eine Untersuchung der sozialen Lage von Selbstständigen (2022)
Zitatform
Bonin, Holger, Annabelle Krause-Pilatus & Ulf Rinne (2022): Machbarkeitstudie für eine Untersuchung der sozialen Lage von Selbstständigen. (IZA research report 608 134), Bonn, 74 S.
Abstract
"Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales plant ein Forschungsprojekt mit dem Ziel, die sozialen Lagen von Selbstständigen, die sich daraus ergebenden besonderen Schutzbedarfe sowie die zu ihrer Erfüllung zielführenden sozialpolitischen Maßnahmen statistisch fundiert zu beschreiben. Dafür müssen Daten, welche die Grundgesamtheit der selbstständig tätigen Personen in Deutschland repräsentativ abbilden, erhoben werden. Die Expertise zeigt im Sinne einer Machbarkeitsstudie, wie ein zielführendes und wirtschaftliches Design für dieses Vorhaben aussehen könnte. Sie arbeitet die Vorteile der Anlage einer spezifischen Datenbasis gegenüber der Nutzung vorhandener Datenquellen heraus und erörtert die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung einer Querschnittsbefragung, insbesondere Feldzugang und Stichprobendesign, sowie Fragenprogramm und Erhebungsmodus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
-
Literaturhinweis
How effective are enforcement measures for compliance with the minimum wage?: Evidence from Germany (2022)
Zitatform
Bossler, Mario, Ursula Jaenichen & Simeon Schächtele (2022): How effective are enforcement measures for compliance with the minimum wage? Evidence from Germany. In: Economic and Industrial Democracy, Jg. 43, H. 2, S. 943-971., 2020-09-10. DOI:10.1177/0143831X20962193
Abstract
"The extent of non-compliance with minimum wages is heavily debated, but little is known about the effectiveness of enforcement measures. Following the introduction of a national minimum wage in Germany in 2015, employers in a catalogue of industries deemed at high risk of non-compliance were subject to more stringent enforcement requirements, such as an obligation to record hours worked. Using national administrative employment data, in this study the authors exploit the variation in enforcement measures to analyze the effect on non-compliance. As an empirical strategy, they balance jobs from industries with stricter enforcement measures with jobs from other industries and apply difference-in-differences estimations. The evidence points to a small compliance-enhancing effect of the enforcement measures. The gains in compliance are not offset by more pronounced employment losses in those industries subject to stricter enforcement." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
