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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Wirtschaft"
  • Literaturhinweis

    Ostdeutscher Arbeitsmarkt vor dem Kollaps? (1991)

    Zitatform

    (1991): Ostdeutscher Arbeitsmarkt vor dem Kollaps? (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Berlin. Konjunkturhefte 04/91), Berlin, 71 S.

    Abstract

    "Besorgnis über den weiteren Einbruch auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt, positive Effekte durch die Sonderkreditierung von Lieferungen im Werte von 9 Mrd. DM in die Sowjetunion sowie Hoffnungsschimmer im Investitionsbereich sind Hauptergebnisse einer Ende März 1991 vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung, Berlin, durchgeführte Umfrage unter 200 ostdeutschen Unternehmen der Industrie.
    Die Aussagen der Unternehmen hinsichtlich der weiteren Tendenzen für den ostdeutschen Arbeitsmarkt bestätigen frühere Untersuchungen des IAW, daß sich der dramatische Arbeitskräfteabbau bis zum Jahresende noch fortsetzen wird. Ende Juni 1991 sollen in den befragten Unternehmen fast 20.000 Arbeitnehmer entlassen werden. Noch düsterer sind die Prognosen für das zweite Halbjahr, wo weitere 45.000 ihren Arbeitsplatz verlieren werden. Eindeutig auch die Aussage der Firmen, daß die Entlassungen vorrangig Kurzarbeiter treffen werden. Unternehmen mit hoffnungsvollen Geschäftsaussichten sind immer noch eine Ausnahme. Auch diese Firmen sehen sich vor große Probleme beim Abbau ihrer Belegschaftsgröße gestellt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Sanierungsauftrag und strukturpolitische Mitverantwortung der Treuhand: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (Drucksache 12/1210) (1991)

    Zitatform

    (1991): Sanierungsauftrag und strukturpolitische Mitverantwortung der Treuhand. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (Drucksache 12/1210). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 12/1500 (07.11.1991)), 10 S.

    Abstract

    "Die Erhaltung sanierungsfähiger Unternehmen in den neuen Bundesländern gehört zu den vorrangigen Zielen der Bundesregierung. Ihr ist daher bewußt, daß dies die finanzielle Hilfestellung der Treuhandanstalt für ihre Unternehmen für einen befristeten Sanierungszeitraum erfordert. Die Bundesregierung wird dies bei der Bemessung des finanzielen Spielraums der Treuhandanstalt berücksichtigen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Dynamik in der Region: Probleme, Potentiale und Gestaltungsfelder regionaler Strukturanpassung in den ostdeutschen Bundesländern am Beispiel Lauchhammer (1991)

    Abstract

    "Die Forschungsergebnisse basieren auf Felduntersuchungen zur wirtschaftlichen, sozialen und kommunalen Strukturentwicklung in Lauchhammer. Der Wirtschaftsraum Lauchhammer wird aufgrund seiner monostrukturellen Ausrichtung besonders von den krisenhaften Schrumpfungsprozessen der Braunkohlenwirtschaft und der damit verbundenen Energieproduktion betroffen. Große Teile der Erwerbstätigen in Lauchhammer und der gesamten Region Cottbus-Senftenberg sind in diesen Wirtschaftsbereichen tätig." Neben der Erstellung einer lokalen Arbeitsmarktbilanz und dem Kalkulieren möglicher Beschäftigungseinbrüche stand die Fragestellung, wie und in welchen Bereichen ein tragfähiger Strukturwandel eingeleitet werden kann und welche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen sind, im Vordergrund der Untersuchungen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland: dritter Bericht (1991)

    Zitatform

    (1991): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland. Dritter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 58, H. 39/40, S. 553-574.

    Abstract

    Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums werden die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland zwei Jahre lang untersucht und vierteljährliche Berichte erstellt. Der dritte Bericht konzentriert sich auf die Bereiche Industrie, Baugewerbe, Dienstleistungsunternehmen und öffentliche Verwaltung. Da die Daten der amtlichen Statistik weiterhin sehr unzureichend sind, wurde versucht, die Lücken durch mündliche und schriftliche Befragungen von ost- und westdeutschen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, staatlichen Stellen und gesellschaftlichen Organisationen sowie durch Auswertung der Fach- und Tagespresse zu schließen. Die Ergebnisse zeigen für die Industrie eine allmähliche Wende zum Besseren: Für das zweite Halbjahr 1991 erwarten die Unternehmen ein kräftiges Umsatzplus, dem allerdings weiterhin ein kräftiger Beschäftigungsabbau gegenübersteht. In der Bauwirtschaft ist es bereits zu einem Umschwung gekommen. Die Entwicklung in den Dienstleistungsbereichen verläuft uneinheitlich. In der kommunalen Verwaltung ist der Neuaufbau der Verwaltungsstrukturen im Berichtszeitraum gut vorangekommen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland: vierter Bericht (1991)

    Zitatform

    (1991): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland. Vierter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 58, H. 51/52, S. 711-737.

    Abstract

    Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums werden die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland zwei Jahre lang untersucht und vierteljährliche Berichte erstellt. Der vierte Bericht konzentriert sich auf die Bereiche Industrie, Bau, Dienstleistungsgewerbe und öffentlicher Sektor. Darüberhinaus wird eine Zwischenbilanz der Entwicklung von Anfang 1990 bis zum dritten Quartal 1991 gezogen. Da die Daten der amtlichen Statistik weiterhin unzureichend ist, wurde versucht, die Lücken durch mündliche und schriftliche Befragungen von ost- und westdeutschen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, staatlichen Stellen und gesellschaftlichen Organisationen sowie durch Auswertungen der Fach- und Tagespresse zu schließen. Die Ergebnisse zeigen, daß die gesamtwirtschaftliche Produktion Ostdeutschlands im Sommer 1991 ihren Tiefpunkt erreicht hat. Im dritten Quartal nahm sie nicht mehr ab. Eine durchgreifende Belebung ist aber noch nicht in Sicht. Die Lage am Arbeitsmarkt ist weiter kritisch. Vor allem im industriellen Sektor wird es noch zu weiteren erheblichen Freisetzungen kommen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die ostdeutsche Wirtschaft in der Anpassungskrise: Lage und Perspektiven 1991 (1991)

    Abstract

    "Die strukturellen Anpassungszwänge in den neuen Bundesländern vollziehen sich vor dem Hintergrund einer verlangsamten weltwirtschaftlichen Entwicklung und einer deutlichen Wachstumsabschwächung der westdeutschen Wirtschaft. Der Strukturwandel hat bereits 1990 eingesetzt und ist die Folge einer tiefgreifenden Anpassungskrise der ostdeutschen Wirtschaft, die vom Transformationsschock der deutschen Einigung wie auch durch den Zusammenbruch des Osthandels und die Öffnung zum europäischen Binnenmarkt ausgelöst wurde. Betroffen sind davon vor allem die meisten Industriebereiche und die Landwirtschaft. Mit den absehbaren Produktionsverlusten werden große Probleme für den ostdeutschen Arbeitsmarkt aufgeworfen, die sich sowohl global als auch regional niederschlagen. Bislang blieben sie zum Teil noch verborgen, da die Selektionsprozesse des verschärften Wettbewerbs durch Liquiditätshilfen oder z.Z. noch durch Kurzarbeitsregelungen u.ä. abgefedert werden. Der Arbeitsmarkt wird durch Pendler, Aussiedler und Ruhestandsregelungen entlastet und damit die Zahl der Erwerbspersonen von Herbst 1989 bis Ende 1991 um 1,8 Mio. zurückgehen. Die Zahl der Erwerbstätigen dürfte im selben Zeitraum um mehr als vier Millionen fallen. Bis Jahresende 1991 wird es voraussichtlich 2,5 Mio. Arbeitslose sowie eine Million Kurzarbeiter geben." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland: erster Bericht (1991)

    Zitatform

    (1991): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland. Erster Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 58, H. 12, S. 123-143.

    Abstract

    Der Bundeswirtschaftsminister hat einen Forschungsauftrag zur Beobachtung der wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland erteilt. Während der zweijährigen Laufzeit soll vierteljährlich ein Bericht erstellt werden. Der erste Bericht befaßt sich vorwiegend mit der Industrie, dem Baugewerbe und den Dienstleistungen. Außerdem werden erste Kerndaten einer volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für Ostdeutschland vorgelegt. Da sich die von der amtlichen Statistik bereitgestellten Daten als unzureichend erwiesen, haben die beauftragten Institute für ihre Untersuchung auch auf eigene Schätzungen, Erhebungen, Befragungen und die Auswertung nichtamtlicher Quellen zurückgegriffen. Die Ergebnisse zeigen, daß sich die Hoffnung, der Dienstleistungssektor könne zusammen mit der Bauwirtschaft zum Schrittmacher eines kräftigen Aufschwungs werden, bisher nicht erfüllt haben. Die Gründe liegen teils auf der Angebotsseite (ungeklärte Eigentumsansprüche, administrative Hemmnisse, fehlende Infrastruktur), mehr aber auf der Nachfrageseite. Für die Zukunft zeichnet sich nur in wenigen Bereichen eine spürbare Aufwärtsentwicklung ab, ein breiter Aufschwung ist nicht in Sicht. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland: zweiter Bericht (1991)

    Zitatform

    (1991): Gesamtwirtschaftliche und unternehmerische Anpassungsprozesse in Ostdeutschland. Zweiter Bericht. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 58, H. 24, S. 323-346.

    Abstract

    Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums werden die wirtschaftlichen Anpassungsprozesse in Ostdeutschland zwei Jahre lang untersucht und vierteljährliche Berichte erstellt. Der zweite Bericht konzentriert sich auf die Bereiche Landwirtschaft, Industrie, Baugewerbe, Dienstleistungsunternehmen und öffentliche Verwaltung. Außerdem werden Ergebnisse einer Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung vorgelegt. Da die Daten der amtlichen Statistik weiterhin sehr unzureichend sind, wurde versucht, die Lücken durch mündliche und schriftliche Befragungen von ost- und westdeutschen Unternehmen, Wirtschaftsverbänden, staatlichen Stellen und gesellschaftlichen Organisationen sowie durch Auswertungen der Fach- und Tagespresse zu schließen. Die Ergebnisse zeigen, daß der Niedergang der ostdeutschen Industrie noch stärker war, als im ersten Bericht im Februar 1991 erwartet wurde. Anzeichen für eine durchgreifende Besserung sind nicht in Sicht. Dagegen hat im Baugewerbe der Aufschwung eingesetzt. "Die Zahl der Beschäftigten bleibt stark rückläufig. Im zweiten Halbjahr 1991 dürften nur noch 6,5 Millionen Personen erwerbstätig sein, davon wird etwa ein Drittel kurzarbeiten. Die Beschäftigungseinbußen werden im Bergbau und in der Industrie am größten und im Dienstleistungssektor am geringsten sein." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Der Aufschwung kommt im Frühjahr 1992 (1991)

    Zitatform

    (1991): Der Aufschwung kommt im Frühjahr 1992. (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Berlin. Konjunkturhefte 06/91), Berlin, 52 S.

    Abstract

    "Der erhoffte Aufschwung in der ostdeutschen Industrie dürfte sich im Frühjahr 1992 durchsetzen. Das ist die Hauptaussage der Juni-Umfrage 1991 des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung e.V. unter 285 Industrieunternehmen Ostdeutschlands. Diese optimistischen Erwartungen werden von der Mehrheit der ostdeutschen Industrieunternehmen geteilt. Besonders günstig wird die Situation von Unternehmen der Lebensmittelindustrie sowie des Maschinen- und Anlagebaus beurteilt. Bei einer Gruppierung der Umfragedaten nach Treuhandfirmen und privatisierten Unternehmen treten die eindeutig optimistischen Einschätzungen bereits privatisierter Firmen deutlich hervor. Der Kurzarbeiteranteil in den befragten Unternehmen hat mit durchschnittlich 57 vH die 50 vH-Marke überschritten. Der erst beginnende Umstrukturierungsprozeß etwa der Chemischen Industrie, der Elektrotechnik/Elektronik oder der Textilindustrie Ostdeutschlands läßt dabei für die Zukunft eine weitere Verschärfung der Beschäftigtensituation erwarten. Beispiele von Unternehmen mit eindeutig guten, hoffnungsvollen Geschäftsaussichten bilden weiterhin eine Ausnahme. Am ehesten sind solche Entwicklungen z.Z. bei privatisierten Unternehmen mit soliden westdeutschen oder ausländischen Partnern auszumachen. Doch auch solche Firmen sehen sich hinsichtlich ihrer Belegschaftsgrößen überwiegend vor große Probleme gestellt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Lohn- und Arbeitsmarktprobleme in den neuen Bundesländern (1991)

    Zitatform

    (1991): Lohn- und Arbeitsmarktprobleme in den neuen Bundesländern. (BMWi-Studienreihe 75), Bonn, 44 S.

    Abstract

    Ausgehend vom gesamtwirtschaftlichen Rahmen konzentriert sich das Gutachten schwerpunktmäßig auf die Probleme
    - Lohnentwicklung,
    - Arbeitsmarktentwicklung und
    - Wirtschaftsförderung
    in den neuen Bundesländern. In einem abschließenden Kapitel wird zu den Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften als "Notlösung für die Überbrückung von Arbeitslosigkeit" Stellung genommen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Privatisierung der Unternehmen in den neuen Bundesländern: Probleme und Wege. Ausgewählte Beiträge (1991)

    Zitatform

    (1991): Privatisierung der Unternehmen in den neuen Bundesländern. Probleme und Wege. Ausgewählte Beiträge. (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Berlin. Forschungsreihe 02/91), Berlin, 38 S.

    Abstract

    "Die Privatisierung des Produktivvermögens erweist sich als eine der schwierigsten Aufgaben der Transformation der zentralistischen Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft. Die Treuhandanstalt als Privatisierungsgesellschaft gerät zunehmend unter Kritik. Bisher hat die Treuhandanstalt nur wenig mehr als 10 vH der ehemaligen volkseigenen Betriebe privatisiert. Wirtschaftlich hat sich das in den neuen Bundesländern noch nicht ausgewirkt. Der notwendige wirtschaftliche Umschwung erfordert die konsequente Weiterführung der Privatisierung. Hierbei sind eine Vielzahl von praktischen Vorgehensfragen bis hin zu theoretischen Aspekten offen. Einige Probleme und Lösungsansätze werden in den einzelnen Beiträgen behandelt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel in Ostdeutschland noch am Anfang (1991)

    Zitatform

    (1991): Strukturwandel in Ostdeutschland noch am Anfang. (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Berlin. Konjunkturhefte 03/91), Berlin, 42 S.

    Abstract

    "Die Abwärtsentwicklung der Produktion und Beschäftigung in der ostdeutschen Wirtschaft setzt sich auch im Jahr 1991 fort. Die strukturellen Anpassungszwänge in den neuen Bundesländern vollziehen sich vor dem Hintergrund einer verlangsamten weltwirtschaftlichen Entwicklung und einer deutlichen Wachstumsabschwächung der westdeutschen Wirtschaft. Bei insgesamt rückläufiger Produktion in allen neuen Bundesländern werden besonders Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern von beträchtlichen Produktionsrückgängen erfaßt. Mit den insgesamt absehbaren Produktionsverlusten werden große Probleme für den ostdeutschen Arbeitsmarkt aufgeworfen, die sich sowohl global als auch regional niederschlagen. Bislang blieben sie zum Teil noch verborgen, da die Selektionsprozesse des verschärften Wettbewerbs durch Liquiditätshilfen oder z.Z. noch durch Kurzarbeitsregelungen u.ä. abgefedert werden." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Sektorale Strukturprobleme und regionale Anpassungserfordernisse der Wirtschaft in den neuen Bundesländern (1990)

    Boden, Eckhardt; Krieger-Boden, Christiane;

    Zitatform

    Boden, Eckhardt & Christiane Krieger-Boden (1990): Sektorale Strukturprobleme und regionale Anpassungserfordernisse der Wirtschaft in den neuen Bundesländern. In: Die Weltwirtschaft H. 2, S. 84-97.

    Abstract

    "Der Beitrag soll zum einen Anhaltspunkte für Richtung und Ausmaß des langfristig zu erwartenden sektoralen Strukturwandels in den neuen Bundesländern liefern. Dazu wird ihre Wirtschaftsstruktur verglichen mit derjenigen Westdeutschlands sowie ergänzend mit einer aus einem internationalen Länderquerschnitt abgeleiteten 'Normalstruktur'. Außerdem wird untersucht, in welcher Weise die einzelnen neuen Bundesländer - in Anbetracht der großen Unterschiede in ihren Wirtschaftsstrukturen - von den sektoralen Anpassungen betroffen sind und welche Chancen sie möglicherweise haben, diese zu bewältigen. Abschließend wird der Frage nachgegangen, wie die mit diesem Strukturwandel verbundene Arbeitslosigkeit auf ein unvermeidbares Maß begrenzt werden kann." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The consequences of German economic and monetary union (1990)

    Burda, Michael C. ;

    Zitatform

    Burda, Michael C. (1990): The consequences of German economic and monetary union. (Centre for Economic Policy Research. Discussion paper 449), London, 34 S.

    Abstract

    Dieses Papier analysiert einige der Konsequenzen der Wirtschafts- und Währungsunion der beiden deutschen Staaten. Besonderes Gewicht wird auf die Angebotsseite der DDR und auf den Ressourcentausch zwischen den zwei Wirtschaftsregionen gelegt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den ostdeutschen Ländern (1990)

    Bäcker, Gerhard; Müller, Gernot; Seitert, Hartmut; Küchle, Hartmut;

    Zitatform

    Bäcker, Gerhard, Hartmut Küchle, Gernot Müller & Hartmut Seitert (1990): Zur wirtschaftlichen und sozialen Lage in den ostdeutschen Ländern. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 43, H. 11, S. 707-713.

    Abstract

    "Die sich seit Einführung der Währungsunion sprunghaft verschlechterte Situation im Bereich der industriellen Produktion der Ex-DDR wird sich in den kommenden Monaten voraussichtlich nicht wesentlich verändern. Die Situation am Arbeitsmarkt dagegen wird sich von Beginn des Jahres 1991 an dramatisch zuspitzen. Die Kosten der Lebenshaltung sind bisher relativ stabil geblieben. Wenn der zu erwartende Mietanstieg nicht zu große Sprünge macht, wird die befürchtete Verteuerung der Lebenshaltung ausbleiben. Die seitens der Bundesregierung eingeleiteten Hilfsmaßnahmen sind zwar nicht unbedingt rechtzeitig und nicht immer zweckmäßig genug eingeleitet worden. Trotzdem hält das WSI es für möglich, daß sich die wirtschaftliche Lage der ehemaligen DDR im späteren Verlauf des Jahres 1991 stabilisiert." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt der Region Pirna: Untersuchungen zu absehbaren Entwicklungen und erforderlichen Maßnahmen (1990)

    Falz, Helmut; Stoll, Regina; Großer, Heinz; Völkel, Brigitte; Grosche, Siegfried; Rießland, Dieter; Langnickel, Andreas;

    Zitatform

    Falz, Helmut, Siegfried Grosche, Heinz Großer, Andreas Langnickel, Dieter Rießland, Regina Stoll & Brigitte Völkel (1990): Der Arbeitsmarkt der Region Pirna. Untersuchungen zu absehbaren Entwicklungen und erforderlichen Maßnahmen. Dresden, Getr. Sz.

    Abstract

    Der rasche Übergang von der zentralen Planwirtschaft zur sozialen Marktwirtschaft ging 1990 in der DDR mit einm Strukturwandel einher, der nahezu schlagartig zu Arbeitslosigkeit führte. Daraus ergaben sich völlig neue Aufgabenstellungen für das Zentrale Forschungsinstitut für Arbeit, Dresden (ZFA). Im Rahmen einer Arbeitsmarktanalyse für den Raum Dresden (veröffentlicht in den Beiträgen zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung Nr. 147) erarbeitete das ZFA ein Regionalprojekt für Pirna. "Ziel des Projektes war die
    - Erarbeitung und Erprobung methodischer Ansätze und der statistischen Datenbasis;
    - Analyse der Beschäftigtenstruktur 1989/90;
    - Analyse der Lage auf dem Arbeitsmarkt der Region im Sommer 1990 sowie die
    - Ableitung von Empfehlungen für arbeitsmarkt- und regionalpolitische Instrumentarien und Entscheidungen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Produktivität und Wirtschaftsordnung: die Wirtschaft der DDR im Wandel (1990)

    Gutmann, Gernot;

    Zitatform

    Gutmann, Gernot (1990): Produktivität und Wirtschaftsordnung. Die Wirtschaft der DDR im Wandel. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 33, S. 17-26.

    Abstract

    "Ein Kernproblem der bisherigen Planwirtschaft der DDR bestand darin, daß sie in einem doppelten Sinn nur wenig produktiv war. Zum einen war das mit den gegebenen Ressourcen erzeugte Gütersortiment den Zielen der Bürger nur begrenzt angemessen, erlaubte also nur ein bescheidenes Wohlstandsniveau, und zum anderen war der Faktoraufwand pro Einheit des erzeugten Sozialprodukts sehr hoch und damit die durchschnittliche Arbeitsproduktivität relativ gering. Hauptursache für diesen Produktivitätsrückstand gegenüber westlichen Industrieländern waren Defekte in der bisherigen Wirtschaftsordnung, insbesondere Mängel in der Informationsnutzung und in der Arbeitsmotivation. Verbesserung der Produktivität hat daher die Transformation der Wirtschaftsordnung in eine marktwirtschaftliche zur Voraussetzung. Beim Übergang von der Plan- in die Marktwirtschaft gibt es aber eine Reihe von Problemen, von denen einige an den Beispielen der Umgestaltung der Form der Wirtschaftsplanung, der Eigentumsordnung und der Form der Preisbildung beschrieben werden. Anschließend werden noch einige Vor- und Nachteile zweier alternativer Wege zur Transformation der Wirtschaftsordnung dargestellt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Der maritime Sektor im Umbruch: wirtschaftsstrukturelle und beschäftigungspolitische Vorschläge für Rostock (1990)

    Heseler, Heiner; Hickel, Rudolf;

    Zitatform

    Heseler, Heiner & Rudolf Hickel (1990): Der maritime Sektor im Umbruch. Wirtschaftsstrukturelle und beschäftigungspolitische Vorschläge für Rostock. (PIW-Studien 06), Bremen, 97 S.

    Abstract

    Die Studie "gibt zum einen Anhaltspunkte für die dringend erforderliche Umprofilierung der bisherigen Produktionsschwerpunkte der maritimen Wirtschaft. Zum anderen werden die Instrumente zum sozial- und umweltverträglichen Um- und Ausbau im Wirtschaftsraum Rostock dargelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionalbericht Sachsen-Anhalt 1990: Grundzüge räumlicher Strukturen und Aufgabenfelder für die regionale Wirtschaftspolitik (1990)

    Jung, Hans-Ulrich; Müller, Rolf; Paepke, Margrit; Schaedlich, Michael; Bratzke, Gunthard;

    Zitatform

    (1990): Regionalbericht Sachsen-Anhalt 1990. Grundzüge räumlicher Strukturen und Aufgabenfelder für die regionale Wirtschaftspolitik. Hannover u.a., 162 S.

    Abstract

    Im ersten Teil des Regionalreports Sachsen-Anhalt wird das Strukturbild der Region vor dem Umbruch gezeichnet. In einer Analyse wird die Position des neuen Bundeslandes unter den 16 Bundesländern dargestellt sowie eine Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen, sozialen und räumlichen Situation vorgenommen. In der Interpretation des Arbeitsmarktes werden sich die vorgestellten Basisdaten besonders schnell ändern.
    "Ein zweiter Teil formuliert Aufgabenfelder für die regionale Wirtschaftspolitik und Raumordnung. Dabei handelt es sich z.T. um Konsequenzen und erste Einschätzungen, die sich aus o.g. Analysen ableiten sowie um Projekte und Maßnahmenfelder, die bereits anderweitig diskutiert werden. Diese erste Zusammenstellung der Aufgabenfelder hat vorläufigen Charakter und kann keinesfalls als vollständig gelten ..." Für die vehement verlaufenden strukturellen Anpassungsprozesse werden Orientierungen und Vorschläge eingebracht.
    Im dritten Teil wird umfangreiches Datenmaterial mit einer Zusammenstellung von 25 Regionaltabellen angeboten. Schwerpunkte sind Bevölkerungsentwicklung, Wanderung, Wohnungsentwicklung, Gesundheitswesen, Sozialwesen, Bildungseinrichtungen, Berufstätige nach Wirtschaftsbereichen, landwirtschaftliche Betriebe und Berufstätige in der Landwirtschaft, landwirtschaftliche Nutzfläche, Ernteerträge und Viehbestände, Berufstätigkeit der Frauen, Berufstätige nach Altersgruppen und Qualifikationsstufen, Arbeitslose, Kurzarbeiter und offene Stellen, Emission von Schadstoffen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ökonomische Probleme der deutschen Vereinigung: Anmerkungen zur jüngsten Wirtschaftsgeschichte (1990)

    Kantzenbach, Erhard;

    Zitatform

    Kantzenbach, Erhard (1990): Ökonomische Probleme der deutschen Vereinigung. Anmerkungen zur jüngsten Wirtschaftsgeschichte. In: Hamburger Jahrbuch für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik H. 35, S. 307-328.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die wichtigsten wirtschaftlichen Probleme, die im Vereinigungsprozeß Deutschlands von der Öffnung der Grenzen im Oktober 1989 bis zur Wirtschafts- und Währungsunion im Juli 1990 entstanden sind, nachgezeichnet. Der Autor zeigt, daß es am Beginn einen breiten Konsens darüber gab, daß die schweren ökonomischen Probleme der DDR nur durch einen schnellen Übergang von der Plan- zur Marktwirtschaft gelöst werden können. Dann gab es aber Meinungsunterschiede darüber, wie das Währungssystem der DDR übernommen werden kann. Viele Wirtschaftswissenschaftler warnten die Bundesregierung vor einer zu schnellen Währungsunion. Nach Meinung des Autors gab es aber - wegen des drohenden Zusammenbruchs der ostdeutschen Wirtschaft - keine reale Alternative hierzu. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wege der Wirtschaftsförderung für die neuen Bundesländer (1990)

    Lammers, Konrad;

    Zitatform

    Lammers, Konrad (1990): Wege der Wirtschaftsförderung für die neuen Bundesländer. In: Die Weltwirtschaft H. 2, S. 98-109.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht, ob mit den getroffenen Entscheidungen über Wirtschaftsfördermaßnahmen der Aufbau- und Aufholprozeß in den neuen Bundesländern wirksam unterstützt werden kann. Am Beispiel der beschlossenen Zulagen und Zuschüsse für private Investitionsvorhaben in den neuen Bundesländern wird zunächst dargelegt, wie der bislang eingeschlagene Weg der Wirtschaftsförderung zu beurteilen ist. Dann wird erörtert, ob ein Niedrigsteuergebiet für die neuen Bundesländer anstelle vielfältiger Hilfsprogramme eine ökonomisch sinnvolle und praktikable Lösung wäre. Schließlich wird der Frage nachgegangen, welches auf mittlere Sicht Ansatzpunkte und wichtige Elemente einer Reform der Wirtschaftsförderung und der Finanzbeziehungen zwischen den Gebietskörperschaften sein müßten, wenn regionale Umstrukturierungs- und Aufholprozesse bewältigt werden sollen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Zukunftsraum Hessen-Thüringen: Heft 1: Der Standort. Chancen räumlicher Potentiale (1990)

    Lauterbach, Joachim; Gretz, Wendelin;

    Zitatform

    Lauterbach, Joachim & Wendelin Gretz (1990): Zukunftsraum Hessen-Thüringen. Heft 1: Der Standort. Chancen räumlicher Potentiale. (HLT-Report 290), Wiesbaden, 34 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag ist Heft 1 der Gesamtuntersuchung. Als einführender Beitrag befaßt er sich mit den Standortperspektiven Hessen-Thüringens vor dem Hintergrund der sich wandelnden Wirtschaftstopografie in Europa. Ausgehend von grundlegenden Entwicklungstrends und ihren Auswirkungen auf relevante Basis-Standortfaktoren, diskutiert er die langfristige interregionale Wettbewerbsfähigkeit des nordhessisch-thüringischen Raumes und führt damit in Fragestellungen ein, die in Einzelbeiträgen vertieft untersucht werden, mit dem Ziel, Ansätze für regionalpolitisches Handeln zu entwickeln." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    German unification: economic issues (1990)

    Lipschitz, Leslie; MacDonald, Donogh;

    Zitatform

    Lipschitz, Leslie & Donogh MacDonald (Hrsg.) (1990): German unification. Economic issues. (International Monetary Fund. Occasional paper 75), Washington, 171 S.

    Abstract

    In dem Band wird die wirtschaftliche Lage der Bundesrepublik Deutschland und der DDR vor und nach der Wirtschafts- und Währungsunion analysiert. Es werden Einschätzungen vorgelegt, wie sich die beiden Volkswirtschaften künftig entwickeln könnten, welche Risiken dabei zu sehen sind und welche Probleme durch die deutsche Vereinigung auf die Wirtschafts- und Finanzpolitik zukommen. Ferner werden die Konsequenzen für die Wanderungspolitik und die Rate der natürlichen Arbeitslosigkeit behandelt. Die Arbeiten wurden etwa im September/Oktober 1990 abgeschlossen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmensgründungen in den fünf neuen Bundesländern (1990)

    May-Strobl, Eva; Paulini, Monika; Biesold, Johanna;

    Zitatform

    May-Strobl, Eva & Monika Paulini (1990): Unternehmensgründungen in den fünf neuen Bundesländern. (IfM-Materialien 77), Bonn, 84 S.

    Abstract

    "Entwicklung, Größenordnung und Struktur der selbständig Erwerbstätigen wiesen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR erhebliche Unterschiede auf: das verfügbare Datenmaterial weist einen Rückgang der selbständig Erwerbstätigen in der gewerblichen Wirtschaft der ehemaligen DDR (einschließlich mithelfender Familienangehöriger) um 68 % aus (1955-1988) (vgl. Tab. 1). Im gleichen Zeitraum war in der Bundesrepublik eine Abnahme um 13,5 % festzustellen: 2,2 Mio. Selbständigen in der Bundesrepublik standen 1988 176.000 Selbständige in der ehemaligen DDR gegenüber. Nicht zuletzt aus dieser unterschiedlichen Entwicklung wird bei nunmehr marktwirtschaftlichen Verhältnissen in beiden Teilen Deutschlands eine erhebliche Zunahme an selbständigen Unternehmen gefolgert: das Gründungspotential wird auf 750.000 bis 850.000 geschätzt (WSF 1990; IAB 1990)." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Lohnpolitik als Instrument zur Eindämmung der deutsch-deutschen Übersiedlung (1990)

    Meckl, Jürgen;

    Zitatform

    Meckl, Jürgen (1990): Lohnpolitik als Instrument zur Eindämmung der deutsch-deutschen Übersiedlung. (Sonderforschungsbereich Internationalisierung der Wirtschaft. Serie 2 110), Konstanz, 14 S.

    Abstract

    Das Papier untersucht die Möglichkeiten durch ein politisch fixiertes Lohnniveau die Übersiedlerwelle von der DDR in die BRD einzudämmen. Unterstellt man Einkommensdifferenzen als Motiv für die Abwanderung, so besteht - unter für die DDR realistischen Bedingungen bezüglich ihres Faktorsubstitutionspotentials - ein eindeutiger und negativer Zusammenhang zwischen Lohnsatz und Größe der Bevölkerung. Die Lohnpolitik kann damit an einem "Bevölkerungsziel" ausgerichtet werden. Bei langsamer Kapitalstockakkumulation kann diese Zielvorgabe entweder langfristig durch Setzen eines bestimmten Lohnsatzes, oder kurzfristig und dauerhaft durch ständige Lohnanpassung erreicht werden. Diese zweite Alternative wird zusätzlich attraktiv, da sich die lohnbildenden Parteien bei ihrer praktischen Umsetzung ausschließlich an den tatsächlichen Übersiedlerzahlen orientieren können. (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Wirtschaftsreform in der DDR und in Osteuropa (1990)

    Mestmäcker, Ernst-Joachim; Steinitz, Klaus; Felderer, Bernhard; Gutmann, Gernot; Lampert, Heinz; Willgerodt, Hans; Heinrichs, Wolfgang; Dubrowsky, Hans-Joachim; Schüller, Alfred; Filkus, Rudolf; Knop, Hans;

    Zitatform

    Mestmäcker, Ernst-Joachim, Klaus Steinitz, Hans-Joachim Dubrowsky, Hans Willgerodt, Rudolf Filkus, Gernot Gutmann, Hans Knop, Alfred Schüller, Wolfgang Heinrichs, Heinz Lampert & Bernhard Felderer (1990): Wirtschaftsreform in der DDR und in Osteuropa. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 39, H. 3, S. 285-395.

    Abstract

    Das Heft enthält die Referate, die am 19. und 20. Juni 1990 auf einem internationalen Symposion in der Universität Köln gehalten wurden. "Diskutiert wurden vor allem grundlegende ordnungspolitische Fragen. Dazu zählten die Interdependenzen zwischen Demokratie, Rechtsstaat und Marktwirtschaft, die Probleme der deutsch-deutschen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion, die Konsequenzen von Arbeitskräftewanderungen innerhalb Deutschlands und die Einbettung der wirtschaftlichen Einigung in den Prozeß der gesamteuropäischen Integration. Die Probleme der Preis- und Währungsreform und die Formen und Möglichkeiten einer sozialen Flankierung der reformbedingten Anpassungsprozesse wurden ebenfalls ausführlich erörtert. Es bestand Einstimmigkeit über die Notwendigkeit des Übergangs der (ehemaligen) Zentralverwaltungswirtschaften in der DDR und in Osteuropa zu marktwirtschaftlichen Systemen. Strittig war allerdings, ob eine 'Schocktherapie' oder ein eher schrittweises Vorgehen zu empfehlen sei. Einhellig hervorgehoben wurde von den Wissenschaftlern aus Ost und West, daß die Konzeption der Sozialen Marktwirtschaft auch für die osteuropäischen Länder die Funktion eines ordnungspolitischen Leitbildes hat." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklungsmöglichkeiten eines künftigen Landes Mecklenburg-Vorpommern aus westdeutscher Sicht (1990)

    Peschel, Karin;

    Zitatform

    Peschel, Karin (1990): Entwicklungsmöglichkeiten eines künftigen Landes Mecklenburg-Vorpommern aus westdeutscher Sicht. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 48, H. 4-5, S. 250-259.

    Abstract

    "Aussagen zu den Entwicklungsaussichten eines Landes Mecklenburg-Vorpommern lassen sich aus Hypothesen zu den Umstrukturierungserfordernissen der Wirtschaft einerseits, der Kenntnis der Standortdeterminanten moderner Industrien andererseits gewinnen. Hinsichtlich der Umstrukturierungserfordernisse bietet sich als Analogie die Entwicklung in Schlesweig-Holstein in den 70er und 80er Jahren an. Allerdings kann für das Schleswig-Holstein der 70er Jahre nicht gesagt werden, was noch heute für Mecklenburg-Vorpommern gilt: Die Wirtschaft wird entscheidend durch den Agrarsektor, die Werftindustrie, den Seeverkehr, die Hafenwirtschaft und den Fischfang geprägt. Es wird argumentiert, daß das Land neue große Industrien brauche, der Dienstleistungssektor sei nicht in der Lage, die zu erwartenden Beschäftigungsverluste der vorgenannten Bereiche aufzufangen. Als wichtigste Voraussetzung für Industrieneuansiedlung werden genannt: die Verfügbarkeit von Industrieflächen (abhängig von Eigentumsfragen, von der Übernahme von Altlasten usw.), von Kommunikations- und Verkehrsinfrastruktur und von (um)qualifizierten Arbeitskräften." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der deutschen Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion auf die Bundesrepublik Deutschland: Ergebnisse einer ökonometrischen Simulationsanalyse (1990)

    Pohl, Reinhard; Zwiener, Rudolf; Vesper, Dieter;

    Zitatform

    Pohl, Reinhard, Dieter Vesper & Rudolf Zwiener (1990): Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der deutschen Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion auf die Bundesrepublik Deutschland. Ergebnisse einer ökonometrischen Simulationsanalyse. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 57, H. 20, S. 269-277.

    Abstract

    In dem Beitrag werden die Effekte der Wirtschafts- und Währungsunion mit Hilfe der DIW-Version des ökonometrischen Konjunkturmodells der Wirtschaftsforschungsinstitute ermittelt. In zwei Szenarien wird die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland für einen Zeitraum von drei Jahren mit und ohne Öffnung der DDR-Grenzen simuliert. Zentrales Ergebnis ist, daß die Wirtschafts- und Währungsunion einen Wachstumsschub in der Bundesrepublik Deutschland auslöst. Die Zahl der Erwerbstätigen ist im Simulationszeitraum um insgesamt 250 000 Personen höher als im Referenzszenario, so daß ein Großteil der arbeitsuchenden Übersiedler in den Arbeitsprozeß integriert werden kann. Die zu erwartenden Preissteigerungen liegen nur wenig über dem Status quo. Die nötigen finanziellen Hilfen für die DDR (unterstellt werden 50 Mrd. DM pro Jahr) stellen den Staatshaushalt aufgrund der zusätzlichen Steuereinnahmen nicht vor unlösbare Probleme. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Economic problems of reunification in Germany (1990)

    Porstmann, Reiner;

    Zitatform

    Porstmann, Reiner (1990): Economic problems of reunification in Germany. In: International Journal of Social Economics, Jg. 17, H. 10, S. 42-47.

    Abstract

    Der Beitrag betrachtet die wirtschaftliche Ausgangslage in Ost- und Westdeutschland vor der Wiedervereinigung. In die Analyse wird ein Vergleich des Bruttosozialprodukts, der Wechselkurse, der Produktivität und des Konsumentenverhaltens einbezogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsch-deutsche Staatsvertrag als Schritt zur Einheit Deutschlands (1990)

    Rauschning, Dietrich;

    Zitatform

    Rauschning, Dietrich (1990): Der deutsch-deutsche Staatsvertrag als Schritt zur Einheit Deutschlands. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 33, S. 3-16.

    Abstract

    "Mit dem Staatsvertrag wird die wirtschaftliche Vereinigung der beiden deutschen Staaten vereinbart und vollzogen. Er baut auf dem Wandel in der DDR von einer sozialistischen Zwangsherrschaft zu einer freiheitlich-demokratischen Ordnung auf und trägt dazu bei, diesen Vorgang unumkehrbar zu machen. Mit der Währungsunion läßt er Bevölkerung und Betriebe der DDR an den Vorteilen einer stabilen, konvertierbaren Währung teilhaben und gewährleistet gleichzeitig, daß die Stabilität der deutschen Währung durch den Vereinigungsprozeß nicht gefährdet wird. Für die Umstellung auf die soziale Marktwirtschaft führt die Wirtschaftsunion die Rahmenbedingungen ein. Das bundesdeutsche Wirtschaftsrecht wird übernommen, für die strukturelle Veränderung der Betriebe und für Überbrückungshilfen wird Sorge getragen. Die Umweltunion wird derart verwirklicht, daß das Atomgesetz übernommen wird, für alle Neuanlagen die Genehmigungserfordernisse des Bundesrechts zugrunde gelegt werden und das Umweltrecht unverzüglich anzupassen ist. Umstellungsprobleme werden für die Beschäftigten nach dem Arbeitsförderungsgesetz gemildert. Weiterhin erhalten die Arbeitnehmer durch die Sozialunion eine Rechtsstellung, wie sie das Bundesrecht gewährt. Die Renten werden dynamisiert und leistungsbezogen gezahlt." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Studie zur Konjunkturentwicklung im ostdeutschen Wirtschaftsraum (1990)

    Schmalwasser, Oda; Rahneberg, Helmut; Lange, Dieter;

    Zitatform

    Schmalwasser, Oda, Dieter Lange & Helmut Rahneberg (1990): Studie zur Konjunkturentwicklung im ostdeutschen Wirtschaftsraum. (Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Berlin. Forschungsreihe 16/90), Berlin, 54 S., Anhang.

    Abstract

    "Mit der Studie soll ausgehend von einer kurzen Charakteristik der Situation der Volkswirtschaft der DDR zum Zeitpunkt der Vereinigung eine Einschätzung der zukünftig zu erwartenden Entwicklung vorgenommen werden. In Anbetracht der Kompliziertheit und Komplexität des gesamten Transformationsprozesses und fehlender Erfahrungen der Wirksamkeit staatlicher Fördermaßnahmen sind erste mögliche Schätzungen natürlich mit großen Unwägbarkeiten belastet. Bezüglich der Wirksamkeit staatlicher Fördermaßnahmen gehen die Meinungen noch teilweise sehr weit auseinander, und Erfahrungen punktueller struktureller Anpassungsprozesse in der Bundesrepublik sind nicht ohne weiteres auf das Ausmaß notwendiger struktureller Wandlungen in der gesamten ehemaligen DDR anwendbar." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    The economic integration of Germany - an update (1990)

    Siebert, Horst;

    Zitatform

    Siebert, Horst (1990): The economic integration of Germany - an update. (Kieler Diskussionsbeiträge / Institut für Weltwirtschaft 160a), Kiel, 37 S.

    Abstract

    Der Aufsatz ist eine Aktualisierung (September 1990) der Ausführungen des Autors vom Mai 1990 mit dem Titel "The economic Integration of Germany". Es werden allgemeine wirtschaftliche Aspekte des Zusammenschlusses behandelt, ohne speziellen Arbeitsmarktbezug. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der lange Abschied vom Sozialismus: Grundriß einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung (1990)

    Wehner, Burkhard ;

    Zitatform

    Wehner, Burkhard (1990): Der lange Abschied vom Sozialismus. Grundriß einer neuen Wirtschafts- und Sozialordnung. Frankfurt: Hain, 243 S.

    Abstract

    "Nach ihrem politischen Kollaps suchen jetzt die sozialistischen Staaten, allen voran die DDR, mit rasantem Tempo den Anschluß an die soziale Marktwirtschaft. Doch ist dieses Modell fehlerfrei? Können die sozialistischen Staaten von heute auf morgen mit ihren Erblasten brechen? Der Autor entwickelt auf der Grundlage einer distanzierten Analyse der ökonomischen und ideologischen Gegebenheiten in den sozialistischen Staaten ein post sozialistisches Modell, einen 'Dritten Weg': nicht zwischen Sozialismus und real existierendem Kapitalismus, sondern auf der Grundlage der Kritik an beiden Modellen." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die deutsche Einigung, die europäische Integration und die Vollendung des Europäischen Binnenmarktes (1990)

    Werner, Heinz;

    Zitatform

    Werner, Heinz (1990): Die deutsche Einigung, die europäische Integration und die Vollendung des Europäischen Binnenmarktes. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 23, H. 4, S. 504-510.

    Abstract

    "Mit der Herstellung der deutschen Einheit findet im Prinzip das Recht der Europäischen Gemeinschaft auch für das Gebiet der ehemaligen DDR Anwendung. Dies gilt insbesondere für die sogenannten Gemeinschaftspolitiken. Hierunter fallen vor allem die Handelspolitik (gemeinsamer Außenzoll, Marktzugangsregelungen gegenüber Drittländern für bestimmte Produkte, Herstellung gleicher Wettbewerbschancen für den Handelsaustausch), die Agrarpolitik (garantierte Preise, Quotenregelung), die Wettbewerbspolitik (Kontrolle staatlicher Beihilfen), die Strukturförderung und das Programm zur Schaffung des europäischen Binnenmarktes. Insbesondere die Integration in Austauschbeziehungen mit den westlichen Ländern wirft für die Wirtschaft in den neuen Bundesländern erhebliche Anpassungsprobleme auf. Dies deshalb, weil die ehemalige DDR stark auf Autarkie und auf den früheren Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe (RGW) ausgerichtet war. Dies gilt auch für die Landwirtschaft. Allerdings profitiert letztere auch von den garantierten Preisen der EG. Zum Wettbewerbsrecht ist zu bemerken, daß zur Unterstützung des Umstruktierungsprozesses im Beitrittsgebiet auch nach Meinung der Kommission staatliche Beihilfen erforderlich sind. Andererseits dürfen aber deren mögliche wettbewerbsverzerrenden Auswirkungen nicht verkannt werden. Bei der Strukturpolitik handelt es sich vor allem um die Mittelvergabe aus den Strukturfonds. Da die Mittelbindung und die Zusagen aus den Fonds an die EG-Mitgliedstaaten bereits bis 1993 festgelegt sind, kann es sich im Falle der Förderung in den neuen Bundesländern nur um zusätzliche EG-Mittel handeln. Bis 1993 werden zusätzlich 3 Milliarden DM für die Förderung bereitgestellt. Die Zonenrandförderung und die Berlinförderung soll wegfallen. Von den bisher schon verabschiedeten Binnenmarktrichtlinien wird es einige Ausnahmen für das Beitrittsgebiet geben, vor allem bei den technischen Vorschriften und dem Verbraucherschutz. Diese Ausnahmen berühren aber nicht den Kern des Binnenmarktprogramms: (1) 80 Prozent der Binnenmarktregeln werden ohne Übergangszeit in den neuen Bundesländern übernommen. (2) Ausnahmen gelten in der Regel grundsätzlich höchstens bis Ende 1992 und berühren damit nicht die Vollendung des Binnenmarktes. (3) Die Ausnahmen gelten nur für Produkte aus dem Beitrittsgebiet, die dort verbraucht werden." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag (1990)

    Zitatform

    (1990): Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 11/7760 (31.08.1990)), 378 S.

    Abstract

    Text des Einigungsvertrags.

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  • Literaturhinweis

    Jahresgutachten 1990/91 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (1990)

    Zitatform

    (1990): Jahresgutachten 1990/91 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 11/8472 (15.11.1990)), 432 S.

    Abstract

    Der Sachverständigenrat analysiert die wirtschaftliche Lage im Jahre 1990, prognostiziert die voraussichtliche Entwicklung im Jahre 1991 und behandelt dann die Aufgaben und Möglichkeiten der Wirtschaftspolitik für 1991 und danach. Im Zentrum der Überlegungen stehen die Probleme im Zusammenhang mit der Hinführung der Wirtschaft der ehemaligen DDR zur Sozialen Marktwirtschaft. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Integration der ostdeutschen Wirtschaft in die Gemeinschaft (1990)

    Zitatform

    (1990): Integration der ostdeutschen Wirtschaft in die Gemeinschaft. In: Europäische Wirtschaft H. 46, S. 197-208.

    Abstract

    Die Integration der ostdeutschen Wirtschaft in ein vereinigtes Deutschland und in die Gemeinschaft bringt große Herausforderungen mit sich. Vor allem handelt es sich um einen raschen und drastischen Weg der Umwandlung einer zentralen Planwirtschaft in eine Marktwirtschaft. Die künftige Wirtschaftsentwicklung in Ostdeutschland wird daher nicht ohne Folgen für die Anpassungsprobleme der übrigen osteuropäischen Länder bleiben. In Teil 2 dieses Kapitels werden die Anpassungsprobleme behandelt, denen sich die ostdeutsche Wirtschaft heute gegenübersieht. Teil 3 bewertet die entsprechenden Herausforderungen für die deutsche Wirtschaftspolitik und im 4. Teil geht es vor allem um wirtschaftlich bedeutsame Bereiche und deren Entwicklung. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die ostdeutsche Wirtschaft 1990/1991: Trends und Perspektiven (1990)

    Abstract

    Der Beitrag stellt ein Szenarium der möglichen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Region Ostdeutschland für den Zeitraum bis Ende 1991 vor, das in zwei Varianten erarbeitet wurde." Die erste (optimistische) Variante geht davon aus, daß durch den zügigen Ausbau der Marktstrukturen und geeignete Maßnahmen der Wirtschaftsförderung die Rahmenbedingungen für eine deutliche Belebung unternehmerischer Aktivitäten geschaffen werden können, so daß der Leistungsabfall gebremst wird und, beginnend mit dem Frühsommer 1991 ein Aufwärtstrend einsetzt. Die zweite Variante beruht auf der Annahme, daß dieser Prozeß nur zögernd vorankommt und insbesondere im Osthandel der negative Trend weiter anhält. Dennoch ist auch dieses Szenario mit einem beginnenden Aufwärtstrend in der zweiten Jahreshälfte 1991 verbunden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Ende der Talfahrt für die ostdeutsche Wirtschaft in Sicht? (1990)

    Abstract

    "Seit Juli 1990 wird der Konjunkturverlauf in den östlichen Gebieten der Bundesrepublik mittels der bewährten Verfahren des Konjunkturtests des Ifo-Instituts München gemeinsam mit dem IAW Berlin beobachtet. Systematisch wird der Befragtenkreis erweitert und damit das Gewicht der gewonnenen Aussagen erhöht. Jetzt liegen die Ergebnisse für die Situation in den Unternehmen im Oktober 1990 vor." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Sondermemorandum Sozial-ökologisches Sofortprogramm: Risiken der deutsch-deutschen Währungsunion auffangen (1990)

    Zitatform

    (1990): Sondermemorandum Sozial-ökologisches Sofortprogramm. Risiken der deutsch-deutschen Währungsunion auffangen. In: Memo-Forum H. 16, S. 2-68.

    Abstract

    In dem Memorandum wird zunächst kritisiert, daß die wirtschaftliche Vereinigung der beiden deutschen Staaten ohne ökonomische Konzeption erfolgte. Die wirtschaftlichen und sozialen Gefahren des schnellen Anschlusses werden beschrieben. Danach wird die Skizze eines Auf- und Umbauprogramms für die DDR vorgelegt, dessen Schwerpunkte die Energie-, Wasser- und Verkehrspolitik sind. Im nächsten Abschnitt werden die Anpassung und der Neuaufbau der sozialen Sicherung in der DDR behandelt. Drängende Probleme werden bei der Schaffung einer effizienten Arbeitsverwaltung und Arbeitslosenversicherung, beim Aufbau einer lebensstandardsichernden Altersversorgung, im Gesundheitswesen, bei der Sicherung der Rechte von Frauen und Familien und beim Aufbau und der Stärkung der Gewerkschaften gesehen. Abschließend wird zur Finanzierung der Sanierungskosten Stellung genommen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zu dem Vertrag vom 18. Mai 1990 über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik (1990)

    Zitatform

    (1990): Entwurf eines Gesetzes zu dem Vertrag vom 18. Mai 1990 über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 11/7350 (07.06.1990)), 144 S.

    Abstract

    "Der Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik ist mit dem Ziel geschlossen worden, in Freiheit die Einheit Deutschlands in einer europäischen Friedensordnung alsbald zu vollenden. Er ist getragen von dem Willen, die Soziale Marktwirtschaft als Grundlage für die weitere wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung mit sozialem Ausgleich und sozialer Absicherung und Verantwortung gegenüber der Umwelt auch in der Deutschen Demokratischen Republik einzuführen und hierdurch die Lebens- und Beschäftigungsbedingungen ihrer Bevölkerung stetig zu verbessern. Der Vertrag schafft einen einheitlichen Währungsraum im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und in der Deutschen Demokratischen Republik mit der Deutschen Mark als gemeinsamer Währung." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Strukturpolitik und Integration: ordnungspolitische Herausforderungen für Deutschland (1991/92)

    Holzheu, Franz;

    Zitatform

    Holzheu, Franz (1991/92): Strukturpolitik und Integration. Ordnungspolitische Herausforderungen für Deutschland. In: Finanzarchiv, Jg. 49, H. 3, S. 375-405.

    Abstract

    Mit den wirtschaftlichen Problemen in Ostdeutschland einerseits und der europäischen Integration (Binnenmarkt, Maastrichter Verträge) andererseits gewinnen Probleme der Strukturanpassung und struktur- und industriepolitische Kontroversen an Bedeutung. Vor diesem Hintergrund setzt sich der Autor kritisch mit der strukturpolitischen Konzeption des Sachverständigenrats (Jahresgutachten 1991/92) auseinander. Die Konzeption des SVR, die Strukturpolitik auf das ordnungspolitische Setzen von Rahmenbedingungen beschränken will, wird demnach den spezifischen Problemen in Ostdeutschland nicht gerecht. Ferner vernachlässige der SVR die industrie- und ordnungspolitischen Implikationen der Maastrichter Verträge. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Forschungseinrichtungen der neuen Bundesländer (1992 bis 1994)

    Abstract

    "Dokumentiert werden ca. 2500 Einrichtungen der neuen Bundesländer, in denen Forschung und Entwicklung durchgeführt werden, über 8000 Personen werden genannt. Zu 12 000 Stichworten aller Sachgebiete von 'AAS' bis 'Zytostatika' findet man eine Entsprechung. Nachgezeichnet wird die Vielfalt großer und kleiner Standorte von der Entwicklungsabteilung im Wirtschaftsunternehmen über Forschungs GmbH, von der Fakultät und dem Fachbereich der Universität und Hochschule bis zum Forschungsinstitut des Bundes, des Landes und der Blauen Liste, von der neu gegründeten Einrichtung oder Außenstelle der Max-Planck-Gesellschaft un der Deutschen Forschungsgemeinschaft über das künstlerische, museale oder klerikale Forschungsgebiet bis zum selbständigen Einzelwissenschaftler. In diesem Buch sind Aktiengesellschaften, GmbH's Kommanditgesellschaften, Handwerksbetriebe und Konstruktionsbüros, Stiftungen und Vereine in verschiedensten Eigentumsformen zu finden. Es enthält Themen der Grundlagenforschung, der angewandten Forschung sowie der Entwicklung und Konstruktion, komplettiert mit speziellen Dienstleistungen und Kooperationsangeboten. Das Buch beruht auf einer Fragebogenerhebung, die durch die Forschungsagentur Berlin GmbH durchgeführt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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