Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der beruflichen Ausbildung in Norwegen: eine Längsschnittuntersuchung (2003)
Myklebust, Jon Olav;Zitatform
Myklebust, Jon Olav (2003): Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf in der beruflichen Ausbildung in Norwegen. Eine Längsschnittuntersuchung. In: Berufsbildung. Europäische Zeitschrift H. 30, S. 34-43.
Abstract
"In Norwegen beginnen nahezu alle Jugendlichen eine Ausbildung in der Sekundarstufe II. Aus diesem Grunde treten innerhalb der Schülerschaft große Leistungsunterschiede auf, und viele Schüler bekommen mit der Durchführung ihrer Ausbildung Probleme. Dies gilt nicht zuletzt für die rund 10 % der Schüler, die eine sonderpädagogische Förderung erhalten. Der Artikel gründet sich auf eine Längsschnittuntersuchung, bei der die Entwicklung von sonderpädagogisch geförderten Schülern in der Sekundarstufe lI über einen Zeitraum von vier Jahren verfolgt wurde. Im Mittelpunkt der Studie standen Schüler, die eine berufliche Ausbildung durchliefen. Dabei wurde erfasst, wie viele Schüler zu verschiedenen Zeitpunkten in ihrer Ausbildung auf dem planmäßigen Stand angelangt waren, wie viele in Rückstand geraten waren, und wie viele die Ausbildung abgebrochen hatten. Des Weiteren wurde analysiert, welche Bedingungen zum Qualifikationserwerb von Schülern in der beruflichen Ausbildung beitragen. Die Studie gelangt zu dem Schluss, dass es für den Qualifikationserwerb der Schüler ausschlaggebend ist, dass die sonderpädagogische Förderung im Rahmen von regulären Klassen erfolgt und nicht etwa in Kleingruppen oder Sonderklassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schwerbehinderte Menschen 2001 (2003)
Pfaff, Heiko;Zitatform
Pfaff, Heiko (2003): Schwerbehinderte Menschen 2001. In: Wirtschaft und Statistik H. 8, S. 745-752.
Abstract
"Zum Jahresende 2001 lebten 6,7 Mill. schwerbehinderte Menschen in Deutschland; das waren 80 000 Personen bzw. 1,2% mehr als am Jahresende 1999. Bezogen auf die Bevölkerung war somit in Deutschland jeder zwölfte Einwohner (8,1%) schwerbehindert. Als schwerbehindert gelten Personen, denen von den Versorgungsämtern ein Grad der Behinderung von 50 und mehr zuerkannt worden ist. Knapp über die Hälfte (52,6%) der Schwerbehinderten waren männlich. Erwartungsgemäß kamen Behinderungen bei Menschen im fortgeschrittenen Alter häufiger vor: So waren 51,7% der Schwerbehinderten 65 Jahre und älter, weitere 23,1% gehörten der Altersgruppe zwischen 55 und 65 Jahren an. Nur 2,5% waren Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. In den weitaus meisten Fällen (85,3%) wurde die Behinderung durch eine Krankheit verursacht; 4,7% der Behinderungen waren angeboren, 2,5% waren auf einen Unfall zurückzuführen. Am häufigsten litten die schwerbehinderten Menschen unter einer Funktionsbeeinträchtigung der inneren Organe bzw. Organsysteme (27,3%). 14,6% waren von Funktionseinschränkungen der Gliedmaßen, und zwar insbesondere der Beine (10,6%) betroffen; bei 13,9% waren Wirbelsäule und Rumpf in ihrer Funktion eingeschränkt. Auf zerebrale Störungen entfielen 8,3%. In 5,3% der Fälle lag Blindheit oder Sehbehinderung vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Datenbericht "Jobcoaching": zur Studie "Lebensverläufe von Schulabgängern von Sonderschulen für Lernbehinderte (NRW)" (2003)
Pfahl, Lisa;Zitatform
Pfahl, Lisa (2003): Datenbericht "Jobcoaching". Zur Studie "Lebensverläufe von Schulabgängern von Sonderschulen für Lernbehinderte (NRW)". (Max-Planck-Institut für Bildungsforschung. Working paper 01/2003), Berlin, 17 S.
Abstract
"Die Nachwuchsgruppe 'Ausbildungslosigkeit: Bedingungen und Folgen mangelnder Berufsausbildung' des Max-Planck-Institutes für Bildungsforschung (Berlin) führte von April bis September 2001 eine Befragung von Sonderschülern und Sonderschulabgängern durch. Befragt wurden die jugendlichen Teilnehmer zweier Projekte zum 'Jobcoaching' der Universität Köln in standardisierten Interviews zu ihrer Person, sozialen Herkunft, Schullaufbahn, Zukunftsvorstellungen und beruflichen Perspektiven. Gleichfalls wurden die Studierenden, die als Jobcoaches die Jugendlichen betreuten, mit standardisierten Fragebögen zu ihrer Person und zur Arbeit mit den von ihnen betreuten Jugendlichen interviewt. Es gibt wenige Erhebungen zur sozio-ökonomischen Herkunft, der Schulkarriere und dem Suchverhalten von Jugendlichen bei der Berufsorientierung, weshalb der vorliegende Datensatz eine Bereicherung der sozialwissenschaftlichen Daten- und Forschungslandschaft darstellt. In Kombination mit den zahlreichen Fragen zur Freizeitgestaltung kann der Datensatz Aufschluss über materielle und kulturelle Möglichkeiten und Restriktionen der Jugendlichen geben. Darüber hinaus können, aufgrund der Fülle an detaillierten Informationen zur Berufsorientierung, die Suchstrategien von Sonderschulabgängern beim Übergang von der Schule in den Beruf untersucht werden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebsnahe Berufs(ausbildungs)vorbereitung: eine Handlungsempfehlung zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes. Mit Beispielen aus der Praxis (2003)
Pfitzner, Ragnhild;Zitatform
Pfitzner, Ragnhild (2003): Betriebsnahe Berufs(ausbildungs)vorbereitung. Eine Handlungsempfehlung zur Weiterentwicklung des Handlungsfeldes. Mit Beispielen aus der Praxis. Bonn, 35 S.
Abstract
Die Expertise entstand im Rahmen eines Auftrags des Bundesinstituts für Berufsbildung, bei dem das Good Practice Center zur Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung angesiedelt ist. Zu dessen Aufgaben gehören die Analyse der Förderung von Benachteiligten in der beruflichen Bildung sowie die Unterstützung der Kooperation und Kommunikation der Akteure im Handlungsfeld. Die in diesem Kontext erstellte Expertise zum Thema 'Betriebsnahe Berufsausbildungsvorbereitung' stellt fünf verschiedene Modelle zur betriebsnahen Berufsausbildungsvorbereitung vor: Die Initiative 'Wirtschaft und Jugend' aus Schleswig-Holstein, ein Grundausbildungslehrgang für Sek.-II-Absolventen und Absolventinnen ebenfalls aus Schleswig-Holstein, das Projekt 'FauB'- Fit für Ausbildung und Beruf aus Hessen, eine integrative berufsvorbereitenden Maßnahme von Arbeitsverwaltung und Schulverwaltung aus Bayern sowie das Projekt 'Ibis' -Individuelle berufliche Integration von jungen Sozialhilfeempfängern und -empfängerinnen. Im Anschluss daran werden Qualitätsstandards für betriebsnahe berufsvorbereitenden Maßnahmen identifiziert und inhaltlich definiert. Mit Hinweisen zu Fortbildungsbedarfen sowie verschiedenen Handreichungen und Checklisten für die praktische Arbeit schließt die Expertise ab. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsmarktsituation für schwerbehinderte Menschen (2003)
Zitatform
Rauch, Angela (2003): Arbeitsmarktsituation für schwerbehinderte Menschen. In: Selbstverwaltung aktuell, Jg. 12, H. Sonderausgabe Juni, S. 24-26.
Abstract
Von Oktober 1999 bis Oktober 2002 sank die Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Menschen um 24 Prozent. Dies wird als Erfolg des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen angesehen. Der Beitrag untersucht, inwieweit sich in dieser Bestandsbetrachtung eine reale Besserung der Lage am Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen spiegelt. Dazu werden die Strukturmerkmale des betroffenen Personenkreises, die Entwicklung der Erwerbsquote der Schwerbehinderten sowie die Zu- und Abgänge aus der Arbeitslosigkeit im Zeitraum von 1999 bis 2002 im Detail analysiert. Die Befunde sind nicht eindeutig. Die Zahl schwerbehinderter Menschen stieg im Untersuchungszeitraum insgesamt an, war allerdings verbunden mit einem Rückgang des Anteils schwerbehinderter Menschen im erwerbsfähigen Alter. Parallel dazu ist eine Abnahme der Erwerbsquote und ein Zugang in die Arbeitslosigkeit zu beobachten. Bei der Betrachtung der Abgangsgründe aus Arbeitslosigkeit gilt: immer noch geht nur jeder vierte in Arbeit ab. Erst gegen Ende des Jahres 2003 wird abzusehen sein, ob von einer Verschlechterung, Konsolidierung oder weiteren Verbesserung der Chancen schwerbehinderter Arbeitsloser am Arbeitsmarkt gesprochen werden kann. (IAB)
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Literaturhinweis
Licht am Ende des Tunnels? Eine aktuelle Analyse der Situation schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt (2003)
Zitatform
Rauch, Angela & Hannelore Brehm (2003): Licht am Ende des Tunnels? Eine aktuelle Analyse der Situation schwerbehinderter Menschen am Arbeitsmarkt. (IAB-Werkstattbericht 06/2003), Nürnberg, 30 S.
Abstract
Der Bericht bietet statistische Informationen zur Beschreibung der Situation schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt. Dafür werden - neben der Entwicklung der Beschäftigung Schwerbehinderter - die Zu- und Abgangsstatistiken der Arbeitslosigkeit analysiert. Es wird insbesondere untersucht, ob in den letzten Jahren mehr arbeitslose Schwerbehinderte in Erwerbstätigkeit abgegangen sind, wie die Abnahme des Bestandes vermuten lässt, oder ob die Zugänge in Arbeitslosigkeit weniger geworden sind. Ferner wird die Qualifikation - vor allem arbeitsloser - schwerbehinderter Menschen betrachtet und gefragt, ob sie schlechter qualifiziert sind als die Arbeitslosen insgesamt und deshalb geringere Chancen auf Wiederbeschäftigung haben. Zur Einbettung wird auf soziodemographische Merkmale des Personenkreises eingegangen und ein Exkurs zu Rentenzugängen unternommen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Schwerbehinderten-Gesetz: Nur ein Strohfeuer? (2003)
Zitatform
Rauch, Angela (2003): Schwerbehinderten-Gesetz: Nur ein Strohfeuer? In: IAB-Materialien H. 1, S. 11-12.
Abstract
Nach einem eindrucksvollen Rückgang gegen den Trend zwischen Oktober 2000 und Oktober 2002 sind die Arbeitslosenzahlen für Schwerbehinderte seit November 2002 wieder kräftig gestiegen. Die Besserung ihrer Arbeitsmarktlage war also wohl nur von kurzer Dauer. (IAB)
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Literaturhinweis
Schwerbehinderte - Teilhabe am Arbeitsleben (2003)
Reiffenhäuser, Norbert;Zitatform
Reiffenhäuser, Norbert (2003): Schwerbehinderte - Teilhabe am Arbeitsleben. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 58, H. 1, S. 20-25.
Abstract
"Mit einem Erfolg beginnt das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen (EJMB) 2003 in Deutschland: Die nur vorläufig auf 5 % reduzierte Beschäftigungspflichtquote soll zumindest um ein weiteres Jahr fortgelten, weil trotz der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt die Beschäftigung Schwerbehinderter deutlich gesteigert werden konnte. Schon im Vorfeld des EJMB hat die Bundesrepublik viel getan, um behinderte Menschen besser ins Arbeitsleben zu integrieren. Davon zeugen vor allem das verfassungsrechtliche Benachteiligungsverbot (Art. 3 Abs. 3 Satz 2 GG), das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter vom 29. September 2000 sowie das seit 1. Juli 2001 im Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX) einheitlich verankerte Schwerbehindertenrecht. An die Adresse der Arbeitgeber gerichtet, enthält der Beitrag einen Aufriss über praxisrelevante Aspekte der Beschäftigung schwerbehinderter Arbeitnehmer. Die Beschäftigung schwerbehinderter und ihnen gleichgestellter Menschen nutzt nicht nur diesem Personenkreis, sondern auch dem Arbeitgeber, welcher vor allem die Ausgleichsabgabe vermeiden oder reduzieren kann. Er muss dabei einige besondere, vorstehend beschriebene Spielregeln des Schwerbehindertenrechts kennen und beachten. Gute Hilfe kann eine betriebliche Integrationsvereinbarung bieten. Überdies unterstützen das Integrationsamt und weitere Einrichtungen sowohl Arbeitgeber als auch schwerbehinderte Menschen durch Fördermittel, Rat und Begleitung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Entwicklung im Bereich der Rehabilitation (2003)
Reimann, Axel;Zitatform
Reimann, Axel (2003): Aktuelle Entwicklung im Bereich der Rehabilitation. In: Verband Deutscher Rentenversicherungsträger (Hrsg.) (2003): Aktuelles Presseseminar des VDR vom 3.-4. November 2003 in Würzburg (DRV-Schriften, 48), S. 49-68.
Abstract
Der Beitrag betont die wachsende Bedeutung der medizinischen und beruflichen Rehabilitation, da chronische Krankheiten und deren Folgen den größten Teil der stetig wachsenden Krankheitskosten und in noch höherem Maße der volkswirtschaftlichen Kosten verursachen. Einen hohen Stellenwert nehmen die Bemühungen der gesetzlichen Rentenversicherung zur Weiterentwicklung der medizinischen Rehabilitation ein. "Die Rehabilitation hat die Krise, in die sie durch das Wachstums- und Beschäftigungsförderungsgesetz (WFG) 1997 gekommen ist, im Schumpeterschen Sinne kreativ genutzt - das zeigen die im Folgenden genannten Zahlen, vor allem aber die darin zum Ausdruck gekommen Veränderungen." Neue Herausforderungen ergeben sich aus dem zunehmend schmaler werdenden Budget für Rehabilitationsleistungen. Als gesetzliche Grundlage dient das am 1. Juli 2001 in Kraft getretene Sozialgesetzbuch IX (SGB XI), welches die Selbstbestimmung der Betroffenen und die gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft, in Alltag und Beruf, als zentrales Anliegen der Rehabilitation herausstellt. (IAB2)
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Literaturhinweis
Empirical models of employees' disabilities due to injury: return-to-work outcome and claim duration under private long-term disability insurance (2003)
Salkever, D. S.; Purushothaman, M.; Singogle, J. A.;Zitatform
Salkever, D. S., J. A. Singogle & M. Purushothaman (2003): Empirical models of employees' disabilities due to injury. Return-to-work outcome and claim duration under private long-term disability insurance. In: D. S. Salkever & A. Sorkin (Hrsg.) (2003): The economics of disability (Research in human capital and development, 13), S. 109-132.
Abstract
Die Verfasser legen eine empirische Analyse der beruflichen Reintegration und der Dauer von Versicherungsansprüchen bei längerfristig Arbeitsunfähigen vor. Es zeigt sich eine deutliche positive Korrelation zwischen Lohnhöhe und beruflicher Reintegration und eine negative zwischen beruflicher Reintegration und Anspruchsdauer. Auch Gewerkschaftsmitgliedschaft begünstigt berufliche Reintegration, während geschlechtsspezifische Faktoren keine Rolle spielen. Darüber hinaus werden auch Interaktionen zwischen verschiedenen Wohlfahrtsprogrammen behandelt. Hier zeigt sich, dass die Existenz von Betriebsrenten und das Fehlen einer zeitlichen Begrenzung von Entschädigungszahlungen die Rückkehr in Arbeit vermindern und die zeitliche Dauer der Ansprüche erhöhen. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung (2003)
Seidel, Rainer;Zitatform
Seidel, Rainer (2003): Die Aufgaben der Schwerbehindertenvertretung. In: Behindertenrecht, Jg. 42, H. 3, S. 80-84.
Abstract
"Die Schwerbehindertenvertretung ist zentraler Ansprechpartner der schwerbehinderten Menschen im Betrieb und Verbindungsperson zum Integrationsamt und zum Arbeitsamt. Sie hat sich unter anderem dafür einzusetzen, dass schwerbehinderte Menschen einen für sie geeigneten Arbeitsplatz erhalten. Sie soll dem Schwerbehinderten Gesprächsmöglichkeiten anbieten und sich bei Schwierigkeiten am Arbeitsplatz einschalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Hochschulreife oder ein Facharbeiterbrief für benachteiligte Jugendliche (2003)
Skarbrevik, Karl J.; Bergem, Randi; Batevik, Finn Ove;Zitatform
Skarbrevik, Karl J., Randi Bergem & Finn Ove Batevik (2003): Die Hochschulreife oder ein Facharbeiterbrief für benachteiligte Jugendliche. In: Berufsbildung. Europäische Zeitschrift H. 30, S. 15-22.
Abstract
"In diesem Artikel wird darüber berichtet, welche Maßnahmen an Schulen der Sekundarstufe II und im Lehrlingsausbildungssystem ergriffen werden müssen, damit benachteiligten Jugendlichen geholfen wird, die Hochschulreife oder einen Facharbeiterbrief zu erwerben. Die dargelegten Ergebnisse gründen sich auf Schlussfolgerungen aus einem Projekt, das vom norwegischen Bildungsministerium initiiert wurde. Im Rahmen dieses Projekts wurden Kenntnisse und Erfahrungen darüber gewonnen, wie die Schulen für benachteiligte Schüler individuelle Ausbildungspläne aufstellen, organisieren und umsetzen können. Die in das Projekt einbezogenen Schüler strebten alle die Hochschulreife oder den Erwerb eines Facharbeiterbriefs an. Am Ende des Projektzeitraums wurde dieses Ziel noch immer von rund 77 % der Teilnehmer anvisiert ." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Recruitment to sheltered employment: evidence from Samhall, a Swedish state-owned company (2003)
Zitatform
Skedinger, Per & Barbro Widerstedt (2003): Recruitment to sheltered employment. Evidence from Samhall, a Swedish state-owned company. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2003,11), Uppsala, 35 S.
Abstract
"This paper analyses recruitment practices to Samhall, a state-owned company that provides sheltered employment for individuals with severe work disabilities. Besides providing employment for disabled workers and rehabilitating them to employment outside Samhall, the company is expected to decrease its dependence on Government subsidies. This profitability goal may come into conflict with the recruitment goals, resulting in cream skimming effects. The job security offered at the company may also provide incentives at the individual level for using Samhall as a means of escaping unemployment rather than as an employer of last resort for the most disabled. The evidence regarding cream skimming is mixed; the recruitment-to-Samhall hazards of the prioritised groups, i.e., individuals with intellectual or psychic disabilities, are significantly higher than the hazards for some, but not all, disability groups. Individuals without disabilities tend to be hired by the company, which suggests creaming and is contrary to the guidelines. Finally, the Samhall hazard increases slightly with time in unemployment. This is consistent both with Samhall acting as an employer of last resort and the existence of incentives among individuals to use Samhall in order to escape unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken und Ergebnisse der Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH (2003)
Tews, Hans Peter; Schott, J.; Schreiber, W.K.;Zitatform
Tews, Hans Peter, W.K. Schreiber & J. Schott (2003): Berufliche Rehabilitation in Berufsförderungswerken und Ergebnisse der Berufsförderungswerk Heidelberg gGmbH. In: Die Rehabilitation, Jg. 42, H. 1, S. 36-44.
Abstract
"Eingliederungsergebnisse der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (ADB) und des Berufsförderungswerks Heidelberg liegen für etwa zwei Jahrzehnte vor. Indikatoren der Prozessqualität sind z. B. die Abbruchquoten, die bei den Berufsförderungswerken (BFW) niedriger sind als bei eingeschränkt vergleichbaren beruflichen Bildungseinrichtungen. Im BFW Heidelberg ist das Durchschnittsalter im letzten Jahrzehnt um 3 Jahre gestiegen, der Anteil der Frauen liegt inzwischen bei 30 %, der Anteil der psychisch Behinderten hat sich erhöht. In zunehmendem Maße prägen auch 'Selbstzahler' das Bild. Die Prozessqualität hat sich verbessert, wenn die Absolventen des BFW Heidelberg signifikant häufiger angeben, sie könnten viel oder sehr viel aus der Ausbildung im neuen Beruf verwerten. Auch die Anteile der sich beruflich richtig eingesetzt Fühlenden haben sich erhöht. Im Vergleich zu den Ergebnissen der BFW allgemein hatte das BFW Heidelberg über die letzten 20 Jahre hinweg im Durchschnitt immer bessere Eingliederungsquoten (Ergebnisqualität), z. T. bedingt durch die Angebote auf drei Ausbildungsniveaus bis hin zur Fachhochschule. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt beeinflusst die Eingliederungsquoten: Höhere Arbeitslosigkeit ist mit einer durchschnittlichen Verlängerung der Zeit bis zur beruflichen Eingliederung verbunden. Auch langfristig sind die Eingliederungsquoten der BFW allgemein erstaunlich hoch. Zentrale Einflussvariablen hierbei sind Schwerbehinderung, Geschlecht, Alter und Familienstand, Alleinstehende haben niedrigere Eingliederungsquoten. Deutliche Einflüsse zeigen sich nach Ausbildungsniveaus: Im Durchschnitt liegen die Absolventen der Fachschulen um 10 % über den Eingliederungsquoten der Kammerebene, die Fachhochschulabsolventen um weitere 10 % darüber. Generell finden sich hohe Werte bei der Beurteilung der beruflichen Rehabilitation als im Nachhinein richtig. Eingliederungsquoten sind jeweils differenziert zu beurteilen. Die Schwerbehinderten z. B. weisen ein ambivalentes Bild auf: Ihr Anteil ist gesunken, die Eingliederungsquoten sind vergleichsweise niedrig - aber es gibt kompensatorische Effekte, wenn die Schwere der Behinderung einen umso geringeren Einfluss auf die Eingliederung hat, je höher das Ausbildungsniveau ist. Mehrere Indikatoren legen die Schlussfolgerung nahe, dass die berufliche Rehabilitation im BFW Heidelberg im letzten Jahrzehnt erfolgreicher geworden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen - ein europäischer Aktionsplan: Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften an den Rat, das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen (2003)
Zitatform
(2003): Chancengleichheit für Menschen mit Behinderungen - ein europäischer Aktionsplan. Mitteilung der Kommission der Europäischen Gemeinschaften an den Rat, das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. (Verhandlungen des Bundesrates. Drucksachen 861/03 (13.11.2003)), 28 S.
Abstract
"Die Mitteilung skizziert zukunftsorientierte EU-Initiativen zur stärkeren Integration von Menschen mit Behinderungen in Wirtschaft und Gesellschaft im Allgemeinen in einem erweiterten Europa. Herzstück des vorgeschlagenen Ansatzes sind folgende drei operativen Ziele: die uneingeschränkte Anwendung der Richtlinie zur Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (2000/78/EG), die Einbeziehung der Behindertenthematik in alle einschlägigen Gemeinschaftsmaßnahmen und die Förderung des Zugangs für alle. Insbesondere führt die Mitteilung einen mehrjährigen Turnusaktionsplan für den Zeitraum bis 2010 ein. Ziel des Aktionsplans ist es, Behindertenfragen in die einschlägigen Gemeinschaftsmaßnahmen einzubeziehen und konkrete Aktionen in Kernbereichen zu entwickeln, um die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen zu fördern. Da der Beschäftigung nach wie vor eine ausschlaggebende Rolle bei der sozialen Integration zukommt, wird die erste Phase des EU-Aktionsplans zugunsten behinderter Menschen - die für 2004 und 2005 vorgesehen ist - auf die Schaffung der Bedingungen ausgerichtet sein, die erforderlich sind, um die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen zu fördern und den ersten Arbeitsmarkt in der gesamten Union für sie besser zugänglich zu machen. Dementsprechend wird sich die erste Phase des Aktionsplans auf vier konkrete Handlungsschwerpunkte im Beschäftigungsbereich konzentrieren:
- Zugang zur Beschäftigung und Weiterbeschäftigung, einschließlich der Bekämpfung von Diskriminierungen;
- Lebenslanges Lernen, um die Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit, Persönlichkeitsentwicklung und aktive Bürgerschaft zu unterstützen und zu verbessern;
- neue Technologien, um die Handlungskompetenz von Menschen mit Behinderungen zu stärken und damit ihren Zugang zur Beschäftigung zu erleichtern;
- Zugänglichkeit öffentlicher Gebäude, um die Beteiligung am Arbeitsleben und die Integration in Wirtschaft und Gesellschaft zu erleichtern." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Behindertenpolitik zwischen Beschäftigung und Versorgung: ein internationaler Vergleich (2003)
Zitatform
(2003): Behindertenpolitik zwischen Beschäftigung und Versorgung. Ein internationaler Vergleich. (Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung 12), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 404 S.
Abstract
"Noch immer steht eine Antwort auf die Frage aus, wie OECD-Länder die beiden eng verknüpften, potentiell aber gegensätzlichen Anliegen der Behindertenpolitik miteinander in Einklang bringen können. Zum einen soll sichergestellt sein, dass behinderte Mitbürger nicht ausgegrenzt werden: dass sie zu größtmöglicher Teilhabe am Wirtschafts- und Gesellschaftsleben ermutigt und befähigt werden, insbesondere zur Aufnahme einer entgeltlichen Beschäftigung, und dass sie nicht leichtfertig oder frühzeitig aus dem Arbeitsmarkt gedrängt werden. Zum anderen soll gewährleistet werden, dass behinderte Personen über sichere Einkommen verfügen: dass sie nicht auf Grund von Behinderungen, die ihr Verdienstpotential einschränken, der Mittel für ein menschenwürdiges Leben beraubt werden. Der Bericht liefert eine systematische Analyse des breiten Spektrums an Arbeitsmarktmaßnahmen und Programmen zur sozialen Sicherung für Menschen mit Behinderungen. Durch die Untersuchung der Zusammenhänge zwischen den ergriffenen Maßnahmen und den erzielten Ergebnissen in zwanzig OECD-Ländern sollen dem Leser die Probleme der Behindertenpolitik klarer vor Augen geführt und erfolgreiche Maßnahmen bzw. Maßnahmenpakete identifiziert werden. Der Bericht gelangt zu der Schlussfolgerung, dass sich ein vielversprechendes neues Konzept der Behindertenpolitik stärker an der Philosophie der Programme für Arbeitssuchende orientieren sollte, und zwar durch:
- eine Betonung von Aktivierungsmaßnahmen,
- die Förderung von auf den Einzelnen zugeschnittenen Frühinterventionen,
- die Beseitigung von Negativanreizen zur Aufnahme einer Beschäftigung,
- die Einführung einer Kultur der gegenseitigen Verpflichtungen,
- die Einbeziehung der Arbeitgeber.
Der Bericht zeigt auch, dass sich in der Behindertenpolitik vieler Länder bereits Elemente finden, die in einem solchen neuen Konzept eine wichtige Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung nach § 160 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) über die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen (2003)
Zitatform
(2003): Bericht der Bundesregierung nach § 160 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) über die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/1295 (26.06.2003)), 41 S.
Abstract
"Mit dem 'Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter' vom 29. September 2000 und der von der Bundesregierung initiierten Kampagne '50 000 Jobs für Schwerbehinderte' ist es gelungen, die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen von Oktober 1999 bis Oktober 2002 um rund 24 Prozent abzubauen. Der Bericht zeigt, dass auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Beschäftigungssituation der auf dem Arbeitsmarkt besonders benachteiligten schwerbehinderten Menschen spürbar verbessert werden kann. Wichtig für die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit in diesem Bereich ist eine engagierte Vermittlungstätigkeit, die auf die Bedürfnisse schwerbehinderter Menschen und der Arbeitgeber eingeht. Dabei muss eine umfassende Information und Beratung stattfinden. Neben der Bundesanstalt für Arbeit haben hier die Integrationsfachdienste wertvolle Arbeit geleistet. Ebenso haben die Länder, Gewerkschaften und Arbeitgeberorganisationen sowie Verbände behinderter Menschen und Rehabilitationsträger unter anderem durch Informations- und Schulungsveranstaltungen maßgeblich zum Erfolg des Konzepts beigetragen. Positiv auf die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen haben sich auch die verbesserten Förderleistungen der Arbeitgeber und die Vereinfachung des Förderrechts ausgewirkt. Der Koalitionsvertrag vom 16. Oktober 2002 sieht vor, die erfolgreiche Strategie der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen mit weiterentwickelten Zielvorgaben fortzusetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen (2003)
Zitatform
(2003): Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 15/1783 (21.10.2003)), 22 S.
Abstract
Um die selbstbestimmte Teilhabe behinderter Menschen in Ausbildung und Beschäftigung zu fördern, sieht der Gesetzentwurf folgendes vor:
- Verbesserung der Möglichkeiten für eine betriebliche Ausbildung;
- verbesserte Beratung, Information und Unterstützung der Arbeitgeber zur Beseitigung von Einstellungshindernissen und zur Sicherung der Beschäftigung;
- Ausbau betrieblicher Prävention im Sinne von "Rehabilitation statt Entlassung";
- Verbesserung der Arbeitsmöglichkeiten der Schwerbehindertenvertretung;
- Beibehaltung der auf 5 v. H. abgesenkten Beschäftigungspflichtquote;
- Ausbau der Integrationsfachdienste;
- Verbesserung der Instrumente zur Förderung des Übergangs schwerbehinderter Menschen aus den Werkstätten für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. (IAB2) -
Literaturhinweis
Erfolgreicher Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen (2002)
Cleavenger, Bettina;Zitatform
Cleavenger, Bettina (2002): Erfolgreicher Abbau der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen. In: Bundesarbeitsblatt H. 12, S. 5-8.
Abstract
"Für die Verbesserung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben hatte sich die Regierung ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Menschen sollte von 189.766 im Oktober 1999 um 25 % bis Oktober 2002 gesenkt werden. Nach Ablauf der Frist steht nun fest: das Ziel wurde fast erreicht. Die Zahl arbeitsloser schwerbehinderter Menschen wurde um 144.292 gesenkt. Das entspricht 24 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Schriftsprachkompetenz Hörgeschädigter im Hinblick auf berufliche Qualifizierung (2002)
Cremer, Inge; Schulte, Ernst;Zitatform
Cremer, Inge & Ernst Schulte (2002): Schriftsprachkompetenz Hörgeschädigter im Hinblick auf berufliche Qualifizierung. In: Hörgeschädigtenpädagogik, Jg. 56, H. 1, S. 4-12.
Abstract
"Fachsprachliche Texte in der Berufsausbildung müssen keine unüberbrückbare Barriere sein, sondern können im Gegenteil eine Brücke sein, über die auch die hörgeschädigten Schülerinnen und Schüler den Zugang zu einem selbst gewählten Beruf gehen können. Dies kann gelingen, wenn eine Annäherung stattfindet. Sowohl die Textproduzenten (Lernziel- bzw. Prüfungsersteller) als auch die Auszubildenden müssen sich der typischen Sprachmerkmale bewusst sein, mit denen fachliche Inhalte transportiert werden. Die Textproduzenten können dann verstehbare Texte schreiben, die Auszubildenden kämen weniger in Gefahr, dass die Entwicklung ihrer Fachkompetenz von Sprachbarrieren gebremst wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Verzahnung von Förderlehrgang und Berufsausbildung am Beispiel der Qualifizierung im Berufsbildungswerk (2002)
Dieterich, Karl-Heinz;Zitatform
Dieterich, Karl-Heinz (2002): Verzahnung von Förderlehrgang und Berufsausbildung am Beispiel der Qualifizierung im Berufsbildungswerk. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 16, H. 2, S. 77-85.
Abstract
"Überall dort, wo sich Berufsvorbereitung und Berufsausbildung in räumlicher und organisatorischer Nähe befinden, kann eine Vernetzung der Angebote die Einzelqualität und die Gesamtqualität der beruflichen Rehabilitation erhöhen. Wenn die Konzepte auch didaktisch-methodisch aufeinander bezogen sind, kommt es zu einer Verzahnung. Diese wird im Detail erörtert und im Gesamtzusammenhang der Reform der beruflichen Bildung diskutiert. Dabei wird ein Schwerpunkt die spezifischen Erfordernisse der beruflichen und sozialen Rehabilitation sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen: eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2) (2002)
Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Eigenhüller, Lutz (2002): Probleme an den Übergängen in Ausbildung und Arbeit: Berufsbiographien und Maßnahmeerfahrungen von Jugendlichen. Eine qualitative Befragung von 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (IAB-Projekt 4-486.2). Nürnberg, 114 S.
Abstract
Im Januar 1999 startete das von der Bundesregierung verabschiedete Sofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Im Rahmen der vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführten Begleitforschung wurden 70 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die in mehrfacher Hinsicht benachteiligt waren, zweimal qualitativ befragt. Im einzelnen thematisiert werden die beruflichen Erwartungen der Befragten und ihre Übergangsbemühungen in Ausbildung und Arbeit, ihre Kontakte zum Arbeitsamt sowie ihre Erfahrungen mit den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms und ihr Verbleib nach den Maßnahmen. Ein wichtiger Aspekt der Teilnahme am Jugendsofortprogramm war für die Jugendlichen die Verbesserung ihrer beruflichen Zukunftsperspektiven. Dabei reichte das Spektrum von der Hoffnung auf eine Ausbildungsstelle oder eine Weiterbeschäftigung durch ihren Praktikums-Betrieb bis hin zur Vermittlung von Qualifikationen, die sie in den Maßnahmen erhielten, und von denen sie sich generell größere Möglichkeiten erhofften, den Übergang in Ausbildung und Arbeit bewältigen zu können. Ein förderlicher Einfluss des Sofortprogramms hinsichtlich der Arbeitsmarktintegration ist in vielen Fällen unverkennbar. Er reichte von der Verbesserung von Deutschkenntnissen, dem Erwerb sozialer Kompetenzen und extrafunktionaler Qualifikationen bis zu weiterverwendbaren beruflichen Kenntnissen und der Weiterbeschäftigung durch Betriebe, die Lohnkostenzuschüsse erhalten hatten. (IAB)
Beteiligte aus dem IAB
Eigenhüller, Lutz; -
Literaturhinweis
Jugendliche mit Behinderungen aus Sonderschulen und allgemeinen Regelschulen mit Integration an der Schnittstelle Schule - erste berufliche Eingliederung: eine empirische Untersuchung zu schulischen und beruflichen Entwicklungsverläufen (2002)
Ernst, Ulrike;Zitatform
Ernst, Ulrike (2002): Jugendliche mit Behinderungen aus Sonderschulen und allgemeinen Regelschulen mit Integration an der Schnittstelle Schule - erste berufliche Eingliederung. Eine empirische Untersuchung zu schulischen und beruflichen Entwicklungsverläufen. Berlin, 83 S.
Abstract
"Die Dissertation ist ein empirischer Beitrag zur Berufswahlforschung, respektive der beruflichen Ersteingliederung behinderter Jugendlicher. Im Mittelpunkt stehen segregierende und integrative schulische Laufbahnen, darin eingeleitete Berufswahlprozesse und sich daran anschließende erste berufliche Werdegänge. Aufgrund der Fokussierung auf diese drei Schwerpunkte enthält die Arbeit thematisch Aspekte der Erziehungswissenschaft, Rehabilitationsforschung und Arbeitspsychologie. Ziel der empirischen Untersuchung war, an der zentralen Schnittstelle 'Schule - erste berufliche Eingliederung Jugendlicher mit Behinderungen' typische Erfahrungen und Einschätzungen der Jugendlichen und ihrer Eltern zu schulbiografischen und eingeleiteten berufsbiografischen Werdegängen zu erhalten, mit der Intention des Überdenkens und Veränderns gängiger schulischer und beruflicher Praktiken in segregierenden wie integrativen Lebensbereichen behinderter Jugendlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Kündigungsfristen bei der außerordentlichen Kündigung von Schwerbehinderten (2002)
Joussen, Jacob;Zitatform
Joussen, Jacob (2002): Die Kündigungsfristen bei der außerordentlichen Kündigung von Schwerbehinderten. In: Der Betrieb, Jg. 55, H. 41, S. 2162-2165.
Abstract
"Die Kündigungsfristen bei der außerordentlichen Kündigung von Schwerbehinderten führen immer noch häufig zu Verwirrung und Unsicherheiten. Dies gilt in zweierlei Hinsicht: zum einen ist unklar, ob die Zustimmung des Integrationsamts, das übersehen hat, dass der Arbeitgeber die Frist des § 626 Abs. 2 Satz 1 BGB bzw. § 91 Abs. 2 SGB IX nicht beachtet hat, vom Arbeitsgericht beachtet werden muss. Umstritten ist zudem, welche Frist gilt, wenn die Zustimmung vor Ablauf der 2-Wochen-Frist des § 626 Abs. 2 Satz 1 BGB erfolgt. Hier hat das BAG in einer neueren Entscheidung Stellung genommen. Diesen Fragen geht der Verfasser in dem Beitrag nach." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrationsfachdienste zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Deutschland: Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Arbeit der Modellprojekte des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung in 16 Bundesländern (2002)
Kastl, Jörg Michael; Trost, Rainer;Zitatform
Kastl, Jörg Michael & Rainer Trost (2002): Integrationsfachdienste zur beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Deutschland. Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zur Arbeit der Modellprojekte des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung in 16 Bundesländern. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Sozialforschung 295), Bonn, 324 S.
Abstract
"Mit der Durchführung des Modellprojekts 'Integrationsfachdienste zur Eingliederung Schwerbehinderter in das Arbeitsleben' in allen 16 Bundesländern in der Zeit vom Herbst 1998 bis Ende 2001 verfolgte das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung das Ziel, Impulse und Erkenntnisse für die Erarbeitung einer Gesetzesgrundlage und für eine künftige flächendeckende Regelförderung von Integrationsfachdiensten zu gewinnen. Vor allem aber sollte die Frage danach beantwortet werden, wie die Integrationsfachdienste in das bestehende Gesamtsystem der beruflichen Rehabilitation eingebaut werden können und welche Form der Anbindung an die Bundesanstalt für Arbeit angemessen ist. Die vom BMA erarbeiteten 'Vorläufigen Grundsätze' und 'Förderrichtlinien' sowie die zwischen der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Hauptfürsorgestellen und der Bundesanstalt für Arbeit abgestimmten Förderrichtlinien für die Arbeit der Integrationsfachdienste legen weitreichende Anhaltspunkte für die Umsetzung des Konzeptes 'Integrationsfachdienst' fest. Dennoch, so zeigte sich in der Praxis, beinhalten sie auch so weitreichende Interpretationsspielräume, dass unter Bezug auf dieselben Grundsätze in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedliche, zum Teil nur schwer mit den Intentionen der vorgegebenen Regelungen in Übereinstimmung zu bringende Verfahrensweisen realisiert wurden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufswahlorientierung lern- und geistig behinderter Schüler als Unterrichtsprinzip in den oberen Klassen der Sekundarstufe I: ein Bericht aus dem Gemeinsamen Unterricht an der Gesamtschule Köln-Holweide (2002)
Kellinghaus-Klingberg, Annette; Schwager, Michael;Zitatform
Kellinghaus-Klingberg, Annette & Michael Schwager (2002): Berufswahlorientierung lern- und geistig behinderter Schüler als Unterrichtsprinzip in den oberen Klassen der Sekundarstufe I. Ein Bericht aus dem Gemeinsamen Unterricht an der Gesamtschule Köln-Holweide. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 53, H. 3, S. 90-97.
Abstract
"Ausgehend von allgemeinen Überlegungen zur Berufswahlorientierung als Unterrichtsprinzip in den Abschlussklassen der Sekundarstufe I wird gezeigt, wie im Gemeinsamen Unterricht an der Gesamtschule in Köln-Holweide insbesondere lern- und geistig behinderte Schüler darauf vorbereitet werden, diesbezüglich eigene und selbstverantwortliche Entscheidungen treffen zu können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Vernetzung medizinischer und beruflicher Rehabilitation: Das Bad Krozinger Modell (2002)
Kinne, G.; Jost, S.; Elsässer, D.; Zschache, R.; Best, S.;Zitatform
Kinne, G., D. Elsässer, S. Best, S. Jost & R. Zschache (2002): Regionale Vernetzung medizinischer und beruflicher Rehabilitation: Das Bad Krozinger Modell. In: Die Rehabilitation, Jg. 41, H. 5, S. 336-342.
Abstract
"Eine regionale Vernetzung ermöglicht eine flexible und individuelle Integration berufsorientierter Maßnahmen innerhalb medizinischer Rehabilitation. In diesem Beitrag wird ein Modellprojekt im Rahmen einer Kooperation der Theresienklinik II und dem Bildungszentrum Beruf und Gesundheit in Bad Krozingen vorgestellt. Orthopädische und kardiologische Patienten, deren Erwerbsfähigkeit gefährdet ist, nehmen während der entsprechend verlängerten medizinischen Maßnahme an einer integrierten berufsorientierten Maßnahme teil. Das Ziel des Modellprojektes ist eine frühzeitige Abklärung der Motivation, beruflichen Belastbarkeit, Eignung und Neigung, um den Beginn beruflicher Qualifizierungsmaßnahmen und die berufliche Wiedereingliederung zu beschleunigen. Innerhalb eines Jahres nahmen 30 Patienten an dem Angebot teil. Es werden Inhalte und Ablauf des Modellprojektes vorgestellt. Eine Zwischenauswertung zeigt eine hohe Patientenzufriedenheit mit dem Angebot." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Regionale Berufliche Rehabilitation: Situation und Perspektiven wohnortnahmer Projekte und regionaler Netzwerke zur Beruflichen Rehabilitation (2002)
Kipp, Martin; Stach, Meinhard;Zitatform
Kipp, Martin & Meinhard Stach (Hrsg.) (2002): Regionale Berufliche Rehabilitation. Situation und Perspektiven wohnortnahmer Projekte und regionaler Netzwerke zur Beruflichen Rehabilitation. (Berufsbildung in der Wissensgesellschaft 11), Bielefeld: Bertelsmann, 170 S.
Abstract
"Nach der Phase des Ausbaus in den 70er und 80er Jahren, Einschnitten in den 90er Jahren und Kritik an Teilen des Systems der beruflichen Rehabilitation nahmen die Akteure in den Institutionen das Heft des Handeln wieder in die Hand. Der Band dokumentiert in den Beiträgen der Fachtagung 'Berufliche Rehabilitation' eine große Experimentierfreudigkeit und Lernfähigkeit der Akteure und Institutionen. Ob es um die Verfeinerung von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die Verwendung und Verbesserung von Hilfsmitteln, die 'Schnittstellen'-Abstimmung zwischen ambulanten und stationären Ausbildungsstellen, die Implementation von 'Integrationsvereinbarungen', die Modifikation von Prüfungen, die Operationalisierung der Wohnortnähe, die Entwicklung eines modular aufgebauten Rehabilitations-Assessments oder die Flexibilisierung der Lernzeiten durch Online-Training bzw. Online-Coaching geht, es geht um die behindertengerechte Gestaltung der beruflichen Rehabilitation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Auswirkungen der Altersteilzeit auf das Schwerbehindertenrecht (2002)
Kuhlmann, Eva-Maria;Zitatform
Kuhlmann, Eva-Maria (2002): Auswirkungen der Altersteilzeit auf das Schwerbehindertenrecht. In: Behindertenrecht, Jg. 41, H. 1, S. 1-5.
Abstract
Altersteilzeit kann als Teilzeitmodell oder als Blockmodell praktiziert werden. In dem Beitrag wird untersucht, wie sich die beiden Arbeitszeitmodelle auf die Wählbarkeit des Arbeitnehmers zur Schwerbehindertenvertrauensperson, auf die Berechnung der Ausgleichsabgabe und auf den Kündigungsschutz Schwerbehinderter auswirken. (IAB)
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Literaturhinweis
Modellversuch zur Schaffung eines Diagnostik- und Beratungsangebotes für hör- und sprachgeschädigte Menschen (2002)
Mutzeck, Wolfgang; Rinneberg, Lissy; Merseburger, Andrea; Richter, Hans-Joachim; Franke, Grit;Zitatform
Mutzeck, Wolfgang, Grit Franke, Hans-Joachim Richter, Andrea Merseburger & Lissy Rinneberg (2002): Modellversuch zur Schaffung eines Diagnostik- und Beratungsangebotes für hör- und sprachgeschädigte Menschen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 16, H. 4, S. 187-194.
Abstract
"Im Berufsbildungswerk Leipzig wird ein Modellprojekt zur Beratung und zur Diagnostik hörgeschädigter Menschen im Berufswahlprozess oder deren beruflichen Neuorientierung durchgeführt. Dieses Modellprojekts soll ein speziell erweitertes Leistungsangebot für Kostenträger der beruflichen Rehabilitation schaffen und erproben, um hörgeschädigterMenschen noch gezielter zu integrieren. Es werden das Anliegen, die Ziele und die geplante Durchführung beschrieben. Weiterhin werden die Aufgaben der wissenschaftlichen Begleitung erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation: Ausbildung, Arbeitsmarktchancen und Integration Behinderter. Literatur- und Forschungsdokumentation 1998-2001 (2002)
Oyen, Renate;Zitatform
Oyen, Renate (2002): Berufliche Rehabilitation. Ausbildung, Arbeitsmarktchancen und Integration Behinderter. Literatur- und Forschungsdokumentation 1998-2001. (Literaturdokumentation zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Sonderheft 08), Nürnberg, o. Sz., Register.
Abstract
Die Bibliografie weist 281 Literaturbeiträge und 79 Forschungsprojekte zur Ausbildungs- und Beschäftigungssituation Behinderter nach. Neben Büchern und Zeitschriftenaufsätzen wurden auch Parlamentaria, Arbeitspapiere, Konferenzberichte und Hochschularbeiten dokumentiert. Die Titel sind nach Schwerpunkten gegliedert, werden durch verschiedene Register erschlossen und durch ein kurzes Referat inhaltlich charakterisiert. (IAB)
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Literaturhinweis
Ebenen der Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation (2002)
Plath, Hans-Eberhard; Blaschke, Dieter;Zitatform
Plath, Hans-Eberhard & Dieter Blaschke (2002): Ebenen der Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation. In: G. Kleinhenz (Hrsg.) (2002): IAB-Kompendium Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 250), S. 447-460.
Abstract
"Die Erfolgsfeststellung beruflicher Rehabilitation ist sowohl unter theoretischen als auch unter methodischen Gesichtspunkten nach wie vor problematisch. Einige der dabei zu bedenkenden Zusammenhänge und Einflussfaktoren werden erörtert. Da weiterhin für die Dignität der Erfolgsfeststellung offensichtlich auch die erreichbare Analysetiefe von Einfluss ist, sollte dies bei der Evaluation beruflicher Rehabilitation, insbesondere bei der wertenden Erfolgsbeurteilung, berücksichtigt werden. Daher wird unter Einzug empirischer Befunde dargestellt, welche Aussagen mit welcher Differenziertheit auf den jeweiligen methodischen Ebenen möglich sind und inwieweit eventuell Restriktionen geltend gemacht werden müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Pflichten des Arbeitgebers und die Rechte schwerbehinderter Arbeitnehmer nach § 81 SGB IX (2002)
Rolfs, Christian; Paschke, Derk;Zitatform
Rolfs, Christian & Derk Paschke (2002): Die Pflichten des Arbeitgebers und die Rechte schwerbehinderter Arbeitnehmer nach § 81 SGB IX. In: Betriebs-Berater, Jg. 57, H. 24, S. 1260-1264.
Abstract
"Mit Wirkung zum 1. 7. 2001 ist das Neunte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB IX ¡ Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen) in Kraft getreten, dessen Zweiter Teil das erst im Oktober 2001 novellierte Schwerbehindertengesetz abgelöst hat. Neben vielen bekannten Regelungen, die größtenteils wörtlich denen des Schwerbehindertengesetzes entsprechen, enthält das Gesetz eine deutliche Ausweitung der vertraglichen Nebenpflichten der Arbeitgeber gegenüber schwerbehinderten Menschen sowie ein dem § 611a BGB nachgebildetes Benachteiligungsverbot." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrationsfachdienste und Arbeitsassistenz: zur beruflichen Eingliederung von behinderten Schulabgängern und Menschen mit geistiger Behinderung (2002)
Scholdei-Klie, Monika;Zitatform
Scholdei-Klie, Monika (2002): Integrationsfachdienste und Arbeitsassistenz. Zur beruflichen Eingliederung von behinderten Schulabgängern und Menschen mit geistiger Behinderung. In: Soziale Arbeit, Jg. 51, H. 10/11, S. 411-416.
Abstract
"Mit dem Sozialgesetzbuch IX (SGB IX) wurden Integrationsfachdienste flächendeckend eingeführt und ein Recht auf Arbeitsassistenz für Menschen mit Schwerbehinderung formuliert. Damit sind zwei wichtige Instrumente zur beruflichen Integration behinderter Menschen geschaffen worden. Aber reichen diese Instrumentarien auch für die Integration behinderter Schulabgänger/-innen und Menschen mit geistiger Behinderung? Die Autorin vertritt die Meinung, dass beide Personengruppen im SGB IX zwar als Anspruchsberechtigte benannt werden, ihren Anspruch auf Teilhabe am Arbeitsleben in der Realität aber nicht einlösen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Plädoyer für die berufliche Bildung junger Menschen mit Behinderungen: Symptome einer Paradigmenkrise (2002)
Schopf, Peter;Zitatform
Schopf, Peter (2002): Plädoyer für die berufliche Bildung junger Menschen mit Behinderungen. Symptome einer Paradigmenkrise. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 16, H. 2, S. 86-101.
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Literaturhinweis
Unterstützung der Berufsberatung durch die Schule bei der Beschreibung des individuellen Förderbedarfs (2002)
Schäfer, Dieter;Zitatform
Schäfer, Dieter (2002): Unterstützung der Berufsberatung durch die Schule bei der Beschreibung des individuellen Förderbedarfs. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 16, H. 2, S. 70-76.
Abstract
"Eine zentrale Rolle spielt bei der beruflichen Beratung und Eingliederung behinderter junger Menschen die Klärung der Eignung. Die Berufsberatung bedient sich dabei - neben den diagnostischen Elementen des Beratungsgesprächs - insbesondere der Aussagen des Ärztlichen und des Psychologischen Dienstes sowie der Stellungnahmen der abgegebenen Schulen. Die Schulen können - unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen - die Beschreibung des individuellen Förderbedarfs und die passgenaue Auswahl geeigneter Maßnahmen durch die Berufsberatung unterstützen, wenn sie differenzierte Aussagen zur Motivation, zu den Fähigkeiten, zu Erfahrungen im Rahmen von Betriebspraktika, zu fördernden oder hemmenden Bedingungen des sozialen Umfeldes usw. treffen. Die Beschreibung dieser Merkmale durch die LehrerInnen muss möglichst objektiv erfolgen. Nur dann kann sie die/ der Berufsberater/in in den Entscheidungsprozess einfließen lassen. Ein neues Instrument dafür sind die Diagnostischen Kriterien ( DIK)." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Nach der Schule - was dann?: der Übergang von der Werkstufe in den beruflichen Bereich (2002)
Straßmeier, Walter;Zitatform
Straßmeier, Walter (2002): Nach der Schule - was dann? Der Übergang von der Werkstufe in den beruflichen Bereich. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 53, H. 7, S. 272-278.
Abstract
Der Autor betrachtet das System zwischen Schule und beruflicher Ausbildung für behinderte Jugendliche. Er beschreibt die aktuelle Arbeitsmarktsituation und stellt dann sechs Thesen zum Thema auf, die er diskutiert. Abschließend nennt er mögliche Konsequenzen für Weiterentwicklungen. Er sieht die Aufgabe von Werkstufe und Integrationsfachdiensten in einer qualifizierten Fähigkeitsdiagnostik. "Diese Diagnostik sollte, soweit möglich, mit dem Menschen mit Behinderung zusammen erfolgen, um die eigene Einschätzung, eigene Vorlieben und Abneigungen herauszufinden. Das sollte mit den aufnehmenden Betrieben (Werkstatt für behinderte Menschen, allgemeiner Arbeitsmarkt) abgeglichen werden. Die Werkstätten für behinderte Menschen leisten gute Arbeit und müssen dafür auch Unterstützung erhalten. Es müssen aber auch differenzierte Beschäftigungsmöglichkeiten und Angebote der begleitenden Dienste einbezogen werden. Das darf nicht nur im Rahmen der verschiedenen Abteilungen innerhalb der Werkstatt geschehen, sondern die sogenannten Außenarbeitsplätze könnten erweitert werden." (IAB2)
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Literaturhinweis
Trotz schwieriger Arbeitsmarktentwicklung: Weniger schwerbehinderte Menschen arbeitslos (2002)
Zitatform
(2002): Trotz schwieriger Arbeitsmarktentwicklung: Weniger schwerbehinderte Menschen arbeitslos. In: Arbeitsmarkt Bayern. Hintergrund-Informationen H. 4, S. 1-11.
Abstract
Im Rahmen des von Oktober 1999 bis Oktober 2002 laufenden bundesweiten "Aktionsprogramms zur beruflichen Integration Schwerbehinderter" wurde für Bayern das Ziel festgesetzt, die Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter um 27,5 Prozent zu reduzieren. In dem Beitrag wird über die Umsetzung der gesetzlichen Vorgabe berichtet. Ferner werden die Beschäftigungsquote im Oktober 2001, die Struktur der arbeitslosen Schwerbehinderten im Oktober 2002 und die Arbeitsmarktperspektiven Schwerbehinderter dargestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Dienst 2000 (2002)
Zitatform
(2002): Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen im öffentlichen Dienst 2000. In: Amtliche Nachrichten der Bundesanstalt für Arbeit, Jg. 50, H. Sonderheft, S. 1-224.
Abstract
Nach § 80 Abs. 9 SGB IX erstellt und veröffentlicht die Bundesanstalt für Arbeit alljährlich eine Übersicht über die Beschäftigungsquote schwerbehinderter Menschen bei den einzelnen öffentlichen Arbeitgebern. Die erstmalige Veröffentlichung dieser Daten für das Jahr 2000 ist nach Bundesländern gegliedert und listet für jeden Arbeitgeber die zu zählenden Arbeitsplätze, die Zahl der Pflichtarbeitsplätze, die besetzten Pflichtarbeitsplätze und die Besetzungsquote auf. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der PDS - Drucksache 14/7878 (2002)
Zitatform
(2002): Wirkungen des Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der PDS - Drucksache 14/7878. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/8441 (05.03.2002)), 50 S.
Abstract
Seit dem 1. Oktober 2000 ist das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter in Kraft. Es führte eine Reihe von Instrumenten ein, die eine Reduzierung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter um mindestens 25 Prozent bis zum Oktober 2002 ermöglichen sollen. In der Drucksache wird eine Zwischenbilanz zum Erfolg der Maßnahmen gezogen. (IAB2)
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Literaturhinweis
Reformierung der Bundesanstalt für Arbeit und Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der PDS - Drucksache 14/8397 (2002)
Zitatform
(2002): Reformierung der Bundesanstalt für Arbeit und Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion der PDS - Drucksache 14/8397. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 14/8542 (14.03.2002)), 5 S.
Abstract
In der Drucksache werden Fragen zu den Auswirkungen der geplanten Reform der Bundesanstalt für Arbeit auf die Arbeits- und Berufsförderung Behinderter beantwortet. Es wird festgestellt, dass sich an den Aufgaben gegenüber schwerbehinderten Menschen nichts ändert und daran gearbeitet wird, sie effektiver zu erfüllen. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufswahlvorbereitung von Förderschülerinnen und Förderschülern: eine Sammlung praktischer Beispiele aus Berufsbildungswerken (2001)
Asam, Wolfgang; Schäfer, Dieter; Scharff, Günter;Zitatform
Asam, Wolfgang, Dieter Schäfer & Günter Scharff (2001): Berufswahlvorbereitung von Förderschülerinnen und Förderschülern. Eine Sammlung praktischer Beispiele aus Berufsbildungswerken. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 43, S. 3279-3350.
Abstract
Das Heft zeigt anhand von 22 Beispielen berufsorientierende und berufswahlunterstützende Angebote der Berufsbildungswerke für Sonderschüler. Dabei handelt es sich überwiegend um Praktika und Werkstatttage, die behinderten Jugendlichen einen praxisorientierten Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt geben sollen. (IAB)
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Literaturhinweis
Erfahrungen schwerbehinderter Arbeitnehmer mit betrieblichen Maßnahmen im Rahmen der Weiterbeschäftigung: ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (2001)
Bahlke, Susanne;Zitatform
Bahlke, Susanne (2001): Erfahrungen schwerbehinderter Arbeitnehmer mit betrieblichen Maßnahmen im Rahmen der Weiterbeschäftigung. Ausgewählte Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. In: Die Rehabilitation, Jg. 40, H. 4, S. 226-234.
Abstract
In dem Beitrag werden zunächst Zahlen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter vorgestellt. Danach wird über eine Befragung zur Lebens- und Arbeitssituation berichtet, die 1997-1999 bei 51 Schwerbehinderten durchgeführt wurde, die nach einer Erkrankung im selben Unternehmen weiterbeschäftigt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass Versetzungen, Umschulungen und Maßnahmen der stufenweisen Wiedereingliederung vor allem im Rahmen der Beschäftigungssicherung jüngerer Arbeitnehmer eingesetzt werden. Obwohl von einigen schwerbehinderten Beschäftigten gewünscht, werden andere betriebliche Lösungen wie die behindertengerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen nur selten berücksichtigt. Außerdem vermissen viele Schwerbehinderte einen konkreten und kompetenten Ansprechpartner, klare Zuständigkeiten und handlungsleitende Empfehlungen für die betriebliche Integrationsarbeit. (IAB)
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Literaturhinweis
Langfristige Wiedereingliederung nach der beruflichen Rehabilitation: Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke (2001)
Beiderwieden, Kay;Zitatform
Beiderwieden, Kay (2001): Langfristige Wiedereingliederung nach der beruflichen Rehabilitation. Ergebnisse einer Langzeituntersuchung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Berufsförderungswerke. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 2, S. 182-206.
Abstract
"In Deutschland hat sich ein differenziertes System der Rehabilitation herausgebildet, in dem den Berufsförderungswerken die berufliche Rehabilitation der 'schweren Fälle' zugewiesen ist. Zur Überprüfung der Frage, inwieweit die Rehabilitanden nach Beendigung der Qualifizierungsmaßnahme eine Erwerbstätigkeit finden, führen die Berufsförderungswerke seit Mitte der 60er Jahre sogenannte 'Nachbefragungen' durch. Neben kurz- und mittelfristigen Nachbefragungen (ein halbes und ein Jahr nach Reha-Ende) wurde es infolge der allgemeinen Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt und der damit verbundenen Verlängerung des Wiedereingliederungs-Prozesses notwendig, auch langfristig Nachbefragungen (drei und mehr Jahre nach Reha-Ende) zu organisieren. Anhand der Langzeituntersuchung 1998 wird aufgezeigt, dass langfristige Nachbefragungen das letztendliche Wiedereingliederungs-Ergebnis richtiger wiedergeben. Mithilfe logistischer Regressionen werden die wesentlichen Einflussvariablen auf das Wiedereingliederungs-Ergebnis herausgearbeitet und weitere Aufgaben für die Forschung diskutiert. Neben der Wiedereingliederung i.e.S. wird auch auf die Stabilität und Qualität der Wiedereingliederung (Beschäftigungsdauer, Behinderungs- und Ausbildungsadäquatheit der Beschäftigung etc.) eingegangen. Zum Schluss werden Möglichkeiten der Evaluation der beruflichen Rehabilitation in Berufsförderungswerken erörtert und ein 3. Weg jenseits des experimentellen und nichtexperimentellen Ansatzes aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Alkoholkonsum und verhaltensbedingte Kündigung Schwerbehinderter (2001)
Bengelsdorf, Peter;Zitatform
Bengelsdorf, Peter (2001): Alkoholkonsum und verhaltensbedingte Kündigung Schwerbehinderter. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 18, H. 18, S. 993-1003.
Abstract
"Die verhaltensbegingte Kündigung aus Anlass von Alkoholkonsum des Arbeitnehmers ist Gegenstand des Beitrags. Um diese Kündigung für die Betriebspraxis transparent zu machen, stellt der Verfasser zunächst die grundsätzlichen Voraussetzungen der Kündigung vor, um sodann die Spezifikation der beim Alkoholkonsum auftretenden Besonderheitn aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Chancen der Gleichstellung durch das SGB IX - „Besondere Bedürfnisse” behinderter Frauen im Sinne des §1 S. 2 SGB IX: Selbstbestimmung, Teilhabe am Arbeitsleben, Elternschaft - Expertise aus dem Rechtsprojekt der „bundesorganisationsstelle behinderte frauen“ (2001)
Bieritz-Harder, Renate;Zitatform
Bieritz-Harder, Renate (2001): Neue Chancen der Gleichstellung durch das SGB IX - „Besondere Bedürfnisse” behinderter Frauen im Sinne des §1 S. 2 SGB IX. Selbstbestimmung, Teilhabe am Arbeitsleben, Elternschaft - Expertise aus dem Rechtsprojekt der „bundesorganisationsstelle behinderte frauen“. Berlin, 43 S.
Abstract
"Die folgende Expertise ist orientiert an den Schwerpunkten der Tagung am 1. Dezember 2001 zum Neunten Sozialgesetzbuch „Gesetz zur Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“ (SGB IX). Das sind im Einzelnen die Themen „Selbstbestimmung behinderter Frauen“, „Behinderte Frauen in Ausbildung und Arbeit“ sowie „Behinderte Mütter / Elternteile“. In den nachfolgenden Ausführungen werden diese Schwerpunkte aus der Perspektive des neuen SGB IX angesprochen und punktuell vertieft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who returns to work and why?: a six-country study on work incapacity and reintegration (2001)
Bloch, Frank S.; Prins, Rienk;Zitatform
Bloch, Frank S. & Rienk Prins (Hrsg.) (2001): Who returns to work and why? A six-country study on work incapacity and reintegration. (International social security series 05), New Brunswick u.a.: Transaction Publ., 306 S.
Abstract
"The book examines a wide range of interventions directed at work incapacity and reintegration that are used by social security institutions, health care providers and employers. Drawing on data compiled in six longitudinal studies of day-to-day practices and experiences in Denmark, Germany, Israel, the Netherlands, Sweden, and the United States through the International Social Security Association's Project on work incapacity and reintegration (WIR project), this volume addresses two key questions: do the various interventions (by social security and health care systems) found in different countries make a difference as to work resumption patterns: and if so, what are the best interventions?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Measuring rehabilitation outcomes (2001)
Bolton, Brian;Zitatform
Bolton, Brian (2001): Measuring rehabilitation outcomes. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 2, S. 33-43.
Abstract
In dem Beitrag werden Möglichkeiten, den Erfolg von beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen zu messen, betrachtet. Es werden 22 Bewertungsinstrumente vorgestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Das nochmals reformierte Schwerbehindertenrecht: ein Überblick über die neuen Regelungen durch SchwbBAG und SGB IX (2001)
Braasch, Dietrich;Zitatform
Braasch, Dietrich (2001): Das nochmals reformierte Schwerbehindertenrecht. Ein Überblick über die neuen Regelungen durch SchwbBAG und SGB IX. In: Behindertenrecht, Jg. 40, H. 7, S. 177-188.
Abstract
Der Autor erläutert u.a. die Gesetzesziele, Änderungen beim Behindertenbegriff, der Beschäftigungspflicht und der Ausgleichsabgabe, die Pflichten der Arbeitgeber und Rechte der Schwerbehinderten, die Aufgaben der Integrationsämter, der Bundesanstalt für Arbeit und der Integrationsfachdienste. (IAB)
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Literaturhinweis
Developing relationships between vocational rehabilitation agencies and employers (2001)
Buys, Nicholas J.; Rennie, Jocelyn;Zitatform
Buys, Nicholas J. & Jocelyn Rennie (2001): Developing relationships between vocational rehabilitation agencies and employers. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 2, S. 95-103.
Abstract
"New models of job placement have emerged over the last few years that focus on creating demand among employers for people with disabilities. Partnerships between employers and vocational rehabilitation agencies represent one of these approaches. This study investigated the factors that underpin the establishment, development, and maintenance of such partnerships. Using a qualitative approach, semi-structured interviews were conducted with employers and vocational rehabilitation agencies currently involved in partnerships. The identified factors underpinning partnerships were similar to those obtained from previous research. However, it was also found that these characteristics may differ according to the stage of development of partnerships. Implications of these findings for rehabilitation counselor practice are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neu geregelt: Die Stellung der Schwerbehinderten im Arbeitsrecht: Auswirkungen des SGB IX auf Arbeitsrecht und Arbeitsverhältnisse (2001)
Düwell, Franz Josef;Zitatform
Düwell, Franz Josef (2001): Neu geregelt: Die Stellung der Schwerbehinderten im Arbeitsrecht. Auswirkungen des SGB IX auf Arbeitsrecht und Arbeitsverhältnisse. In: Betriebs-Berater, Jg. 56, H. 30, S. 1527-1531.
Abstract
"Zum 1. Juli 2001 ist das Schwerbehindertengesetz durch das Neunte Buch des Sozialgesetzbuchs (SGB IX) abgelöst worden. Der Autor stellt die Gesetzeslage im Hinblick auf ihre Konsequenzen für Betriebe, Arbeitnehmer und arbeitsuchende Behinderte dar. Alle Beteiligten haben sich formal auf eine völlig neue Rechtsgrundlage und inhaltlilch auf wesentliche Änderungen einzustellen. Ins Auge fällt zunächst die Umbenennung der Hauptfürsorgestelle in 'Integrationsamt'. Mit dem ausdrücklichen Benachteiligungsverbot sowie dem Klagerecht der Behindertenverbände findet eine Angleichung an europäische Rechtsstandards statt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Ersteingliederung junger Menschen mit Behinderung: REGINE und MobiliS im Spannungsfeld zwischen allgemeinen und besonderen Leistungen (2001)
Faßmann, Hendrik;Zitatform
Faßmann, Hendrik (2001): Berufliche Ersteingliederung junger Menschen mit Behinderung. REGINE und MobiliS im Spannungsfeld zwischen allgemeinen und besonderen Leistungen. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 2, S. 65-77.
Abstract
In dem Beitrag werden zwei Modellprojekte vorgestellt, deren Ziel es ist, wohnortnahe Rehabilitationskonzepte für die Erstausbildung behinderter Jugendlicher bzw. Sehbehinderter zu entwickeln. Beschrieben werden die Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit zur Arbeitsförderung und ihr Lernortekonzept. Abschließend wird auf die Möglichkeit der dualen Berufsausbildung und reha-spezifischen Förderung durch einen Bildungsträger eingegangen. (IAB)
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Literaturhinweis
Wohnortnahe Rehabilitation (2001)
Gmelin, Albrecht; Porath, Elke; Merseburger, Andrea; Mische-Gregorius, Anette; Seyd, Wolfgang; Fink, Armin; Tittwer, Ullrich; Raß, Günther; Kretschmer, Jens; Schnorrenberg, Gabriele;Zitatform
Gmelin, Albrecht, Elke Porath, Andrea Merseburger, Anette Mische-Gregorius, Wolfgang Seyd, Armin Fink, Ullrich Tittwer, Günther Raß, Jens Kretschmer & Gabriele Schnorrenberg (sonst. bet. Pers.) (2001): Wohnortnahe Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 15, H. 1, S. 8-73.
Abstract
In dem Heft werden in sieben Beiträgen Konzepte einer wohnortnahen Rehabilitation vorgestellt, aus denen sich mancherorts regionale Kompetenzzentren entwickelt haben:
1. Armin Fink: Ein Berufsbildungswerk als regionales Kompetenzzentrum am Beispiel des CJD Jugenddorfes Offenburg
2. Albrecht Gmelin, Gabriele Schnorrenberg: 20 Jahre wohnortnahe Rehabilitation im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin
3. Anette Mische-Gregorius, Elke Porath: Wohnortnahe Rehabilitation im Kolping-Berufsbildungswerk Essen
4. Andrea Merseburger, Jens Kretschmer: Berufsbildungswerke versus Wohnortnahe Rehabilitation
5. Wolfgang Seyd: Das Berufsbildungswerk Hamburg: eine Einrichtung mit regionalem Einzugsbereich
6. Ullrich Wittwer: Wohnortnahe Rehabilitation erwachsener Menschen mit Behinderungen
7. Günther Raß: Wohnortnahe Rehabilitation in einer Einrichtung der medizinisch-beruflichen Rehabilitation (Phase II). (IAB2) -
Literaturhinweis
Die Änderungen des Schwerbehindertenrechts durch das SGB IX (2001)
Hansen, Jessica;Zitatform
Hansen, Jessica (2001): Die Änderungen des Schwerbehindertenrechts durch das SGB IX. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 18, H. 18, S. 985-988.
Abstract
Das Schwerbehindertengesetz ist zum 1. Juli 2001 durch das Neunte Buch des Sozialgesetzbuchs abgelöst worden. Das Schwerbehindertenrecht hat durch das SBG IX inhaltlich nur wenig Änderungen erfahren. Diese werden in dem Beitrag dargestellt und erläutert. (IAB)
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Literaturhinweis
Integrative Berufsvorbereitung: unterstütztes Arbeitstraining für Menschen mit Behinderung (2001)
Hinz, Andreas; Boban, Ines;Zitatform
Hinz, Andreas & Ines Boban (2001): Integrative Berufsvorbereitung. Unterstütztes Arbeitstraining für Menschen mit Behinderung. (Beiträge zur Integration), Neuwied: Luchterhand, 451 S.
Abstract
"Die Hamburger Arbeitsassistenz bietet auf der Grundlage des Ansatzes der Unterstützten Beschäftigung seit 1996 das 'Ambulante Arbeitstraining' und seit 1998 das 'Integrationspraktikum' an mit einem wegweisenden Konzept für den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt und für den Wechsel von Sonderinstitutionen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierbei wird ein betriebliches Arbeitstraining auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt ermöglicht, das durch Arbeitsassistentinnen mittels Beratung und Qualifizierung am Arbeitsplatz unterstützt wird und auf tariflich entlohnte, sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zielt. Der vorliegende Band beleuchtet die Einschätzung aller an diesem Projekt Beteiligten: der Teilnehmerinnen, von Eltern, ArbeitsassistentInnen, Vorgesetzten in Betrieben des ersten Arbeitsmarktes, zuweisende BerufsberaterInnen und begleitende BerufsschullehrerInnen. Mit Hilfe einer Vergleichsgruppe von behinderten Mitarbeiterinnen und Gruppenleiterinnen aus Werkstätten für Behinderte wird darüber hinaus erstmalig der innovative Weg des Übergangs von der Schule in das Arbeitsleben mit dem traditionellen neuen Weg durch spezielle Institutionen verglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Rheinland-Pfalz (2001)
Jakobs, Arno; Braun, Hans;Zitatform
(2001): Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen in Rheinland-Pfalz. Trier, 60 S.
Abstract
"Ausgangspunkt der Studie war die Frage, weshalb der Anteil arbeitsloser Schwerbehinderter an der Gesamtzahl der Arbeitslosen im Rheinland-Pfalz seit Jahren über dem Bundesdurchschnitt liegt. Um diesen Sachverhalt zu erklären, ist es notwendig, die Bestimmungsgründe der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen zu analysieren. Im Mittelpunkt der Betrachtung steht die Situation Schwerbehinderter Arbeitsloser auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt im Verhältnis zum Bundesgebiet West sowie Bayern und Schleswig-Holstein-Hamburg. Bayern wurde ausgewählt, weil der Anteil arbeitsloser Schwerbehinderter an allen Arbeitslosen im Betrachtungszeitraum 1988 bis 1999 dem Anteil im Bundesgebiet West am nächsten kam. Schleswig-Holstein-Hamburg wies dagegen von allen Bundesländern bzw. Landesarbeitsamtsbezirken in diesem Zeitraum den geringsten Anteil auf. Eine Analyse der Arbeitsmarktsituation von arbeitslosen Schwerbehinderten kann nicht Iosgelöst von der allgemeinen Arbeitsmarktlage durchgeführt werden, da die (Nicht-)Beschäftigung Schwerbehinderter primär von der Situation auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt bestimmt wird. Folglich werden im ersten Schritt die betrachteten Arbeitsmärkte mittels aussagekräftiger Kennziffern charakterisiert. Im Vordergrund stehen dabei die jeweiligen Arbeitslosenquoten. In einem zweiten Schritt wird untersucht, inwiefern die Variablen, die zur Erklärung der allgemeinen Arbeitslosenquote herangezogen werden, auch den Anteil arbeitsloser Schwerbehinderter an allen Arbeitslosen bestimmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2001): Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? (Universität Erlangen, Nürnberg, Lehrstuhl für Arbeitsmarkt- und Regionalpolitik. Diskussionspapiere 04), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.9.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse der ersten ökonometrischen Untersuchung der Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben. Mit Daten des IAB-Betriebspanels finden die Autoren keine eindeutigen Hinweise darauf, daß der Beschäftigungsaufbau in Betrieben an der ersten Schwelle des Schwerbehindertengesetzes (d.h. mit 16 Beschäftigten) sich signifikant von demjenigen in Betrieben vor oder hinter der Schwelle unterscheidet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben?: eine empirische Untersuchung mit Daten des IAB-Betriebspanels (2001)
Zitatform
Kölling, Arnd, Claus Schnabel & Joachim Wagner (2001): Bremst das Schwerbehindertengesetz die Arbeitsplatzdynamik in Kleinbetrieben? Eine empirische Untersuchung mit Daten des IAB-Betriebspanels. In: L. Bellmann, K. Gerlach, O. Hübler & W. Meyer (Hrsg.) (2001): Beschäftigungseffekte betrieblicher Arbeitszeitgestaltung (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 251), S. 183-209.
Abstract
"Das Schwerbehindertengesetz verpflichtete in seiner bis 30.09.2000 gültigen Fassung alle Arbeitgeber ab 16 Beschäftigten, sechs Prozent der Arbeitsplätze mit Schwerbehinderten zu besetzen, ansonsten war für jeden nicht entsprechend besetzten Arbeitsplatz eine Ausgleichsabgabe von monatlich 200 DM zu entrichten. Diese Regelung führte zu einem Schwellenwert von 16 Beschäftigten, bei dessen Überschreiten den Betrieben zusätzliche Kosten entstehen konnten, und derartige Schwellenwerte werden vielfach als Hemmnisse für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze in Kleinbetrieben angesehen. Vor diesem Hintergrund wurde die Hypothese empirisch überprüft, dass ein positiver Nachfrageschock ceteris paribus in Betrieben an der Schwelle von 15 Arbeitsplätzen verglichen mit Betrieben davor und dahinter weniger häufig zu Einstellungen zusätzlicher Arbeitskräfte führt. Verschiedene ökonometrische Analysen mit Daten des IAB-Betriebspanels für den Zeitraum 1993-1998 erbrachten zwar gewisse Hinweise darauf, dass sich das Einstellungsverhalten der Betriebe am Schwellenwert verändert bzw. dass der Arbeitsplatzaufbau gebremst wird. Diese Indizien sind jedoch zu vage, um daraus den (politisch brisanten) Schluss zu ziehen, die gut gemeinte Tat des Gesetzgebers zur Förderung der Beschäftigung von Schwerbehinderten habe sich tatsächlich ins Gegenteil verkehrt und die allgemeine Beschäftigungsentwicklung gebremst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher: eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock (2001)
Malchow, Hannelore; Wenner, Horst-Reinhard; Schumann, Manfred; Engler, Detlef; Hosa, Elise; Romeike, Ekkehard; Scherf, Sonja; Ratzow, Hans-Jürgen; Autrum, Manfred;Zitatform
(2001): Berufsvorbereitung, Berufsausbildung und Verbleib geförderter lernbeeinträchtigter und sozial benachteiligter Jugendlicher. Eine soziologische Untersuchung im Arbeitsamtsbereich Rostock. Rostock, 100 S., Anlagen.
Abstract
In der Studie wird die Wirksamkeit des Angebots an Maßnahmen für benachteiligte Jugendliche untersucht. Zielgruppe waren 5747 Jugendliche, die 1997 im Arbeitsamtsbereich Rostock eine geförderte Maßnahme (ausbildungsbegleitende Hilfe, berufvorbereitender Lehrgang der Berufsberatung, überbetriebliche Berufsausbildung) in Anspruch genommen haben. 2186 von ihnen beteiligten sich an der 1999/2000 durchgeführten Erhebung. Ferner wurden Bildungsträger und Lehrkräfte befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Maßnahmen für die soziale und berufliche Entwicklung der Jugendlichen von größter Bedeutung war. (IAB)
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Literaturhinweis
Wege in die Arbeit: der Integrationsfachdienst Hamburg (2001)
Marquardt, Udo;Zitatform
Marquardt, Udo (2001): Wege in die Arbeit. Der Integrationsfachdienst Hamburg. In: Die Rehabilitation, Jg. 40, H. 3, S. 138-144.
Abstract
"Der Integrationsfachdienst (IFD) zur Eingliederung Schwerbehinderter in Hamburg ist ein Modellprojekt des Bundesministeriums für Arbeit und Sozialordnung. Der IFD vermittelt seit 1998 körperlich und sinnesbehinderte Menschen in den ersten Arbeitsmarkt auf der Grundlage einer Kooperation zwischen der Adecco Personaldienstleistungen GmbH, einem marktwirtschaftlich orientierten Unternehmen, und dem Berufsförderungswerk Hamburg GmbH, ausbildungsträger beruflicher Rehabilitation. Der IIFD verknüpft soziale Kompetenz mit betriebswirtschaftlichen Aspekten (Beratung von Arbeitgebern, Abklärung von Förderleistungen, differenzierte Arbeitsplatzanalyse, Vorauswahl geeigneter BewerberInnen). Deutliche Kundenorientierung gegenüber Arbeitgebern ist selbstverständliche Botschaft der Personalberater des IFD, der sich somit als professioneller Personaldienstleister für Schwerbehinderte vorwiegend vor betrieblichen Entscheidungsträgern kleiner und mittelständischer Unternehmen präsentiert. Er berät und betreut die behinderten Menschen nach dem Prinzip des Case-Managements in Abstimmung mit den Auftraggebern, Arbeitsamt, Hauptfürsorgestelle, Rententrägern, Berufsgenossenschaften oder auch Krankenkassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen": Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen" (2001)
Zitatform
Niehaus, Mathilde & Sylvia Kurth-Laatsch (2001): Synopse der Evaluationsergebnisse zum Modellprojekt "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Bewertungen der Teilnehmerinnen, Reha-Berater, Berufsschulen, Bildungstäger, Betriebe. Wissenschaftliche Begleitforschung des Modellprojektes "Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen". Frankfurt am Main, 47 S.
Abstract
Das Heft berichtet über ein zwischen 1996 und 1999 durchgeführtes Modellvorhaben, dessen Ziel es war, der Unterrepräsentation von behinderten Frauen an beruflichen Rehabilitationsmaßnahmen entgegen zu wirken. Die Konzeption sieht vor, dass die Umschulung örtlich nicht mehr an ein Berufsförderungswerk gebunden und somit keine internatsmäßige Unterbringung nötig ist. Die berufspraktische Umschulung findet in wohnortnahen Betrieben und die berufstheoretische Ausbildung in den regionalen Berufsschulen statt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung der einzelnen Umsetzungsschritte der Modellmaßnahme wurde im Sinne einer Prozessevaluation die Sicht der beteiligten Akteure über Experteninterviews und schriftliche Befragungen nachgezeichnet. Aus den Ergebnissen werden Empfehlungen abgeleitet. (IAB)
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Literaturhinweis
Die Bedeutung betrieblicher Interessen bei der Gestaltung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation: empirische Ergebnisse aus der betrieblichen Umschulung (2001)
Zitatform
Niehaus, Mathilde, Sylvia Kurth-Laatsch & W. Hündling (2001): Die Bedeutung betrieblicher Interessen bei der Gestaltung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. Empirische Ergebnisse aus der betrieblichen Umschulung. In: Die Rehabilitation, Jg. 40, H. 4, S. 235-240.
Abstract
"Aus der wissenschaftlichen Begleitforschung zu dem Modellprojekt 'Wohnortnahe berufliche Rehabilitation von Frauen' werden empirische Ergebnisse zu den Interessen und Erfahrungen von Betrieben hinsichtlich der Bereitstellung von Umschulungsplätzen vorgestellt. Die Ergebnisse basieren auf qualitativen Interviews mit 13 Vertretern aus unterschiedlichen Betrieben in den alten und neuen Bundesländern. Von der Bereitschaft der Betriebe zur Beteiligung an Rehabilitationsmaßnahmen können weder die Rehabilitations- noch die Bildungsträger selbstverständlich ausgehen. Die Entscheidungsträger in den Betrieben sind vorrangig an einem reibungslosen Arbeits- und Ausbildungsablauf interessiert. Sie wollen als kompetente Partner, die ihrerseits eine Leistung für den Rehabilitationserfolg erbringen und deren Sichtweise in die Gestaltung der Maßnahme einbezogen wird, angesprochen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Students with disabilities: how ready are they for the 21st century? (2001)
Ochs, Lisa S.; Roessler, Richard T.;Zitatform
Ochs, Lisa S. & Richard T. Roessler (2001): Students with disabilities. How ready are they for the 21st century? In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 44, H. 3, S. 170-176.
Abstract
In dem Beitrag wird gefragt, ob Schüler mit Behinderungen ausreichend auf den Arbeitsmarkt im 21. Jahrhundert vorbereitet werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Schwerbehinderte 1999 (2001)
Pfaff, Heiko;Zitatform
Pfaff, Heiko (2001): Schwerbehinderte 1999. In: Wirtschaft und Statistik H. 8, S. 678-684.
Abstract
Die Bundesstatistik der Schwerbehinderten liefert Basisdaten und Beurteilungsgrundlagen für sozialpolitische Planungen und Maßnahmen. Dabei werden Angaben über die Anzahl der Schwerbehinderten in den Bundesländern, ihr Alter und ihr Geschlecht sowie über Art, Ursache und Grad der Behinderung erhoben. Die Informationen werden aus den Dateien der Versorgungsämter gewonnen. Die Statistik wird seit 1985 alle zwei Jahre zum Stichtag 31. Dezember durchgeführt. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Erhebung zum Dezember 1999 vorgestellt. Sie zeigen, dass etwa jeder zwölfte Einwohner Deutschlands schwerbehindert ist (6,6 Mill.). Behinderungen treten vor allem bei älteren Menschen auf und werden in den meisten Fällen durch eine Krankheit verursacht. (IAB2)
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Literaturhinweis
Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen: Anmerkungen zum SGB IX (2001)
Rabenstein, Ernst;Zitatform
Rabenstein, Ernst (2001): Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Anmerkungen zum SGB IX. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 15, H. 4, S. 338-346.
Abstract
"Zum 1.07.2001 ist das Sozialgesetzbuch IX 'Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen' in Kraft getreten. Mit diesem Gesetz soll Menschen mit Behinderungen die gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und eine möglichst selbstbestimmte Lebensführung ermöglicht werden. Insbesondere durch den Ausbau von Wunsch- und Wahlrechten, erweiterte Mitbestimmungsmöglichkeiten sowie verbesserte Beratung soll die Position von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Das Recht der Rehabilitation und Teilhabe wird vereinheitlicht und koordiniert. In dem Beitrag werden einige wesentliche Vorschriften des Gesetzes erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit: zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen (2001)
Schierholz, Henning;Zitatform
Schierholz, Henning (2001): Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit. Zur Ausbildungs- und Berufsintegration von Jugendlichen mit schlechteren Startchancen. Hannover: Edition.jab, 322 S.
Abstract
"Bis zu 20% eines jeden Schulabgängerjahrgangs verlassen die allgemeinbildende Sekundarschule nach zehn Schuljahren ohne qualifizierten 'mittleren' Schulabschluß. Ein großer Teil von ihnen erhält dabei von Sonderschulen oder Hauptschulen keinen Abschluß bzw. ein Zeugnis, das potentiellen Ausbildungs- oder Beschäftigungsgebern als nicht ausreichend erscheint. In besonderer Weise von diesen Entwicklungen betroffen, ja häufig ausgegrenzt, werden lernschwache, benachteiligte und behinderte Jugendliche, vor allem auch junge Menschen ausländischer Herkunft. Mit ihrer Ausbildungs- und Beschäftigungsintegration beschäftigt sich der Band. Ihre Lebens-, Ausbildungs- und Beschäftigungssituation wird quantitativ und qualitativ umfassend dargestellt, pädagogische Integrationskonzepte und bildungspolitische Alternativen werden diskutiert und aufgezeigt. Im Bereich der Jugendberufshilfe (einschließlich der Bemühungen von Schulen, Betrieben und freien Trägern) sind in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt worden, um Jugendlichen durch qualifizierte Ausbildung und/oder Berufsvorbereitung eine Beschäftigungsintegration zu ermöglichen. Doch ist dieses 'Maßnahmespektrum' auch passgenau - und zwar sowohl im Interesse der Jugendlichen als auch im Interesse der Gesellschaft an zukunftsorientierten und krisenfesten Qualifikationen? Ein Schwerpunkt der Darstellung liegt darin, das hier entstandene Bündel an Angeboten außerhalb der Betriebe (das etliche BeobachterInnen als 'Maßnahmedschungel' bezeichnen) ausführlich quantitativ und qualitativ (auch auf seinen möglichen 'Warteschleifen-Charakter') zu beleuchten. Von arbeitsmarktpolitischen über jugendtheoretische, sozial- und sonderpädagogischen bis hin zu pädagogisch-konzeptionellen Überlegungen reicht das Spektrum der Analyse, die als eine Gesamtdarstellung Erkenntnisse der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ebenso aufgreift wie solche der Sozial- und Sonderpädagogik; berufspädagogische und bildungspolitische Argumentationslinien werden miteinander verknüpft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen des Konzeptes der "Unterstützten Beschäftigung" auf das System der beruflichen Rehabilitation am Beispiel der Werkstätten für Behinderte (2001)
Zitatform
Schüller, Simone (2001): Die Auswirkungen des Konzeptes der "Unterstützten Beschäftigung" auf das System der beruflichen Rehabilitation am Beispiel der Werkstätten für Behinderte. In: J. Barlsen, J. Hohmeier (Hrsg.) (2001): Neue berufliche Chancen für Menschen mit Behinderung, Düsseldorf, Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. S. 287-310.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag befasst sich mit dem Einfluss unterstützter Beschäftigung auf die Rehabilitationspolitik der Werkstätten. Dazu werden die Determinanten beruflicher Bildung in diesen Institutionen beleuchtet, die einen wichtigen Ausgangspunkt für Reformen darstellen. Der zweite Abschnitt gibt einen Eindruck des hieraus entstandenen Spektrums werkstattbezogener Integrationsprojekte. Auf der Basis ausgewählter Forschungsergebnisse werden die Effekte der eingeleiteten Maßnahmen beschrieben und Schlussfolgerungen für künftige Vermittlungsbemühungen gezogen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Das neue Schwerbehindertengesetz (2001)
Seel, Helga; Ritz, Hans-Günther; Ernst, Karl-Friedrich; Seidel, Rainer; Adlhoch, Ulrich; Stork, Erich; Schneider, Michael;Zitatform
Seel, Helga, Erich Stork, Rainer Seidel, Michael Schneider, Ulrich Adlhoch, Karl-Friedrich Ernst & Hans-Günther Ritz (2001): Das neue Schwerbehindertengesetz. In: Behindertenrecht, Jg. 40, H. 2, S. 37-80.
Abstract
Mit Wirkung vom 1.10.2000 ist das Schwerbehindertengesetz novelliert worden. Die Gesetzesinitiative konzentriert sich in erster Linie auf ein Set von Maßnahmen, um die Zahl arbeitsloser Schwerbehinderter mittelfristig zu senken. Das Themenheft stellt die wichtigsten Neuerungen vor.
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Literaturhinweis
Der Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben (SGB IX): ein Praxisratgeber (2001)
Seidel, Rainer;Zitatform
Seidel, Rainer (2001): Der Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen im Arbeitsleben (SGB IX). Ein Praxisratgeber. Stuttgart u.a.: Boorberg, 260 S.
Abstract
"Der Ratgeber gibt einen Überblick über den Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen. Der Autor behandelt unter anderem das Kündigungsschutzverfahren, die Praxis der Integrationsämter bei personen-, verhaltens- oder betriebsbedingten Kündigungen sowie die Besonderheiten bei Änderungskündigungen und die außerordentliche Kündigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Anspruch der schwerbehinderten Menschen innerhalb bestehender Arbeitsverhältnisse auf Teilzeitarbeit (2001)
Seidel, Rainer;Zitatform
Seidel, Rainer (2001): Der Anspruch der schwerbehinderten Menschen innerhalb bestehender Arbeitsverhältnisse auf Teilzeitarbeit. In: Behindertenrecht, Jg. 40, H. 6, S. 153-157.
Abstract
Sowohl das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsplätze als auch das Sozialgesetzbuch IX begründen Ansprüche auf Teilzeitarbeitsplätze. Der Autor erläutert, welche Schwerbehinderten an Teitzeitbeschäftigung interessiert sein können, die Zumutbarkeit und Verhältnismäßigkeit aus der Sicht der Arbeitgeber, die Auswirkungen der Teilzeitarbeit auf die Sozialversicherung des Mitarbeiters, Möglichkeiten des Integrationsamtes bei der Förderung von Teilzeitarbeitsplätzen und die Sicherung von Teilzeitarbeitsplätzen durch den Kündigungsschutz. (IAB)
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Literaturhinweis
Einsatz für Schwerbehinderte (2001)
Stuber, Michael; Mauch, Rainer; Gottschalk, Dagmar; Welslau, Dietmar; Korell, Nadine;Zitatform
Stuber, Michael, Rainer Mauch, Nadine Korell, Dagmar Gottschalk & Dietmar Welslau (2001): Einsatz für Schwerbehinderte. In: Personalwirtschaft, Jg. 28, H. 8, S. 14-27.
Abstract
Zu dem Themenschwerpunkt Schwerbehinderte enthält das Heft mehrere Artikel, die sich mit den betrieblichen Einsatzmöglichkeiten und der Personalentwicklung Schwerbehinderter befassen:
- Michael Stuber: Es gibt noch einige Türen zu öffnen;
- Rainer Mauch: Kompetenz für behinderte Mitarbeiter;
- Nadine Korell, Dagmar Gottschalk: Call-Center als Chance für Behinderte;
- Dietmar Welslau: Neues Schwerbehindertenrecht in der Praxis. (IAB) -
Literaturhinweis
Modellprojekt Integrationsfachdienst Bayern e.V. (ifd) zur Integration von Schwerbehinderten am Arbeitsmarkt: Pilotstudien zur regionalen Unterstützungsstruktur für den Arbeitsamtsbezirk Augsburg (2001)
Thieme, Karin; Schaffer, Franz;Zitatform
Thieme, Karin & Franz Schaffer (2001): Modellprojekt Integrationsfachdienst Bayern e.V. (ifd) zur Integration von Schwerbehinderten am Arbeitsmarkt. Pilotstudien zur regionalen Unterstützungsstruktur für den Arbeitsamtsbezirk Augsburg. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 15, H. 4, S. 361-382.
Abstract
"Der Bericht gliedert sich in vier große Abschnitte. Teil 1 reflektiert die Zielsetzung des Auftrags, den innovativen Ansatz des Regionalmanagements auf die regionale Unterstützungsstruktur des Integrationsfachdienstes Bayern e.V. zu übertragen. In Verbindung mit der konzeptionellen Umsetzung werden im zweiten Teil die wesentlichen Schritte und Aktivitäten dargestellt, um die unterschiedlichen Partner in der Region des ifd Augsburg/Memmingen zusammenzuführen, eine neue Organisationsstruktur zu aktivieren und gemeinsame Ansätze zur Zusammenarbeit zu entwickeln. Im dritten Teil des Berichts werden schließlich konkrete Projekte auf kommunaler und regionaler Ebene formuliert, die nachhaltig und umsetzungsorientiert angelegt sind und modellhaft wirken für die bayernweite Arbeit des Integrationsfachdienstes zur Eingliederung Schwerbehinderter in den Arbeitsmarkt. Der abschließende Teil 4 zeigt die Übertragbarkeit der Pilotstudie auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Berufsförderungswerk Michaelshoven: die berufliche Rehabilitation - Qualifizierung durch individuellen Förderplan (2001)
Zitatform
(2001): Das Berufsförderungswerk Michaelshoven. Die berufliche Rehabilitation - Qualifizierung durch individuellen Förderplan. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 42, S. 3227-3235.
Abstract
Der Beitrag bechreibt das Modell eines Qualifizierungssystems für die berufliche Aus- und Weiterbildung, das im Berufsförderungswerk Köln im Rahmen der beruflichen Rehabiliation entwickelt wurde. Es stellt eine Weiterentwicklung der handlungsorientierten und teilnehmerzentrierten Ausbildung dar, in dem auch die konkrete Vermittlungsarbeit institutionell verankert ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation: Fachkonzept und mediale Angebote (2001)
Zitatform
(2001): Berufliche Rehabilitation. Fachkonzept und mediale Angebote. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 27, S. 2271-2382.
Abstract
Teil I beschreibt Ziele, Aufgaben und fachliche Standards für die Aufgabenerledigung durch die Mitarbeiter der Kundengruppe Rehabilitanden. Information, Beratung, Förderung, Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen sowie die Leistungsgewährung für jugendliche und erwachsene Menschen mit Behinderungen erfolgen ganzheitlich, um dem Ratsuchenden das Aufsuchen verschiedener Stellen im Amt zu ersparen. Teil II informiert über die medialen Angebote für Behinderte. Diese Medien können sowohl bei der Berufsorientierung als auch zur Selbstinformation eingesetzt werden. Zur medialen Unterstützung von Berufsinformationsveranstaltungen gibt es ein Medienpaket für Fachkräfte der Kundengruppe Rehabilitation. Diese Arbeitsmittel sind in Teil III fachlich didaktisch beschrieben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Berufliche Aus- und Weiterbildung Hörgeschädigter (2000)
Afagnibo, Hella; Bimüller, Barbara; Kretschmer, Jens; Schulte, Ernst; Franke, Grit; Weichlein, R.; Senftner, Willi; Walter, Jürgen;Zitatform
Afagnibo, Hella, Barbara Bimüller, Grit Franke, Jens Kretschmer, Ernst Schulte, Willi Senftner, Jürgen Walter & R. Weichlein (2000): Berufliche Aus- und Weiterbildung Hörgeschädigter. In: Hörgeschädigtenpädagogik, Jg. 54, H. 4, S. 160-190.
Abstract
Die berufsorientierte Förderung Hörbehinderter ist Schwerpunktthema des Heftes. Hierzu werden Meinungen, Erfahrungen und Aktivitäten von Berufsbildungswerken und Schwerhörigenschulen aus ganz Deutschland vorgestellt. Sie behandeln den Wandel der Ausbildung infolge der Veränderungen der Arbeitswelt, die Berufswahlentscheidung Hörgeschädigter, geeignete Berufe und die Arbeitsmarktchancen nach einer Ausbildung im Berufsbildungswerk. (IAB)
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Literaturhinweis
Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle (2000)
Albrecht, Hans-Joachim;Zitatform
Albrecht, Hans-Joachim (2000): Aus der Erfahrung für die Zukunft: Junge behinderte Menschen an der zweiten Schwelle. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 152-161.
Abstract
"Seit 1983 führt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke Nachbefragungen durch. Sie hat in einem kontinuierlichen Prozess ein Instrument entwickelt, das heute ein lückenloses Datenmaterial über die angebotenen und besetzten Ausbildungsplätze sowie über den Verbleib der Rehabilitanden ein Jahr nach Berufsausbildungsabschluss im Berufsbildugnswerk anbietet. In dem Beitrag werden vor allen Dingen Entwicklungen, Probleme und Vergleiche aufgezeigt, wie sie sich für junge Behinderte, die in den Berufbildungswerken ausgebildet wurden, beim Übergang in das Berufsleben (2. Schwelle) zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche (Erst-)Eingliederung junger Menschen mit Behinderung in Europa (2000)
Artzfeld, Heidi; Knikker, Jan; Scheidemann, Angelika; Bayer-Enke, Caroline;Zitatform
Artzfeld, Heidi; Caroline Bayer-Enke, Jan Knikker & Angelika Scheidemann (Mitarb.) (2000): Berufliche (Erst-)Eingliederung junger Menschen mit Behinderung in Europa. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 8, S. 595-635.
Abstract
Getrennt für Belgien, Frankreich, die Niederlande und Luxemburg werden die Ziele, Konzepte, Maßnahmen und Institutionen zur beruflichen Rehabilitation behinderter junger Menschen beschrieben und wichtige Adressen aufgelistet. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitsplatznahe Rehabilitation Behinderter: Entwicklungen und Herausforderungen (2000)
Bahlke, Susanne; Bahlke, Susanne; Braun, Hans; Braun, Hans; Kuwatsch, Silvia; Albrecht, Martin ; Nesbitt, Evelyn; Albers, Jan;Zitatform
Bahlke, Susanne & Hans Braun (Hrsg.) (2000): Arbeitsplatznahe Rehabilitation Behinderter. Entwicklungen und Herausforderungen. Idstein: Schulz-Kirchner, 105 S.
Abstract
Seit einigen Jahren wird unter Hinweis auf die Lage auf dem Arbeitsmarkt und auf ausländische Erfahrungen vielfach eine Weiterentwicklung des Systems der Hilfen für behinderte Menschen gefordert. Richtungsweisend ist dabei die stärkere Berücksichtigung der betrieblichen Ebene. Im dem Sammelband werden die Voraussetzungen und Möglichkeiten einer solchen Weiterentwicklung des deutschen Rehabilitationssystems behandelt:
1. Susanne Bahlke: Zunehmender Problemdruck in der Arbeitsmarktpolitik für Schwerbehinderte
2. Hans Braun, Silvia Kuwatsch: Hilfen für Behinderte in Deutschland: Handlungsfelder und Probleme
3. Martin Albrecht: Behinderungsrisiko und berufliche Rehabilitation in Versicherungsverhältnissen
4. Silvia Kuwatsch: Der Ansatz des "Disability Management" in der betriebsnahen Rehabilitation
5. Jan Albers: Rehabilitation in den Niederlanden - Das Ende der "Dutch Disease"
6. Evelyn Nesbitt: Wiedereingliederung in das aktive Leben - Möglichkeiten der beruflichen Rehabilitation sowie der Invaliditäts-Prävention aus Sicht eines privaten Versicherungsunternehmens. (IAB2) -
Literaturhinweis
Qualitätsmanagement in der psychosozialen Betreuung nach dem Schwerbehindertengesetz: die Entwicklung und der Einsatz des Prozessmanagementsystems KASSYS im Berufsbegleitenden Dienst/Psychosozialen Dienst (2000)
Beule, Peter; Hildenbrand, Erich; Gerstner, Markus; Dobbe, Bernhard;Zitatform
Beule, Peter, Bernhard Dobbe, Markus Gerstner & Erich Hildenbrand (2000): Qualitätsmanagement in der psychosozialen Betreuung nach dem Schwerbehindertengesetz. Die Entwicklung und der Einsatz des Prozessmanagementsystems KASSYS im Berufsbegleitenden Dienst/Psychosozialen Dienst. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 4, S. 93-99.
Abstract
In der Diskussion zur Qualität von sozialen Dienstleistungen werden zunehmend klare Standards in der Organisation und zur inhaltlichen Umsetzung gefordert. Die Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Hauptfürsorgestellen hat in Zusammenarbeit mit der Unternehmensberatung des TÜV-Süddeutschland ein Projekt gestartet, in dessen etwa einjährigem Rahmen ein speziell auf die psychosoziale Betreuung der Berufsbegleitenden Dienste für Schwerbehinderte zugeschnittenes Referenzmodell für ein Qualitätsmanagementsystem erarbeitet wurde, das in dem Beitrag vorgestellt wird. (IAB2)
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Literaturhinweis
Die Integration Schwerbehinderter in die Arbeitswelt: eine institutionenökonomische Analyse der Anreizsituation von Akteuren (2000)
Zitatform
Bizer, Kilian (2000): Die Integration Schwerbehinderter in die Arbeitswelt. Eine institutionenökonomische Analyse der Anreizsituation von Akteuren. (Sofia-Diskussionsbeiträge zur Institutionenanalyse 06), Darmstadt, 47 S.
Abstract
"Die Integration Schwerbehinderter in die Arbeitswelt ist ein aus dem Gleichheitsgrundsatz des Art 3 GG abgeleitetes Ziel. Der Gesetzgeber hat das Schwerbehindertengesetz (SchwerG) gerade mit dem Ziel novelliert, innerhalb der nächsten zwei Jahre 50.000 arbeitslose Schwerbehinderte zusätzlich zu integrieren. Zu diesem Zweck hat er die Pflichtquote von 6 auf 5 % gesenkt, gleichzeitig aber einen gestaffelten Abgabesatz von 200 DM bis 500 DM statt des bisherigen einheitlichen Abgabesatzes eingeführt. Integrationsfachdienste sollen außerdem zukünftig die Informationshemmnisse zwischen Arbeitgebern und arbeitsuchenden Schwerbehinderten abbauen. Der besondere Kündigungsschutz bleibt jedoch bestehen.
Aufgrund der Anreizanalyse ergibt sich, dass tatsächlich Informationshemmnisse und kognitive Grenzen ein wesentliches Hemmnis bei der Einstellung von Schwerbehinderten darstellen. Insofern ist die Stärkung der Integrationsfachdienste der richtige Weg. Allerdings zeigt sich auch, dass die Abgabe die wesentliche Funktion des besonderen Kündigungsschutzes übernehmen kann. In der Verhältnismäßigkeitsprüfung zeigt sich zudem, dass die Abgabe dem Kündigungsschutz auf der Stufe der Erforderlichkeit überlegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mehr Rechte für Schwerbehinderte und ihre Vertretungen durch das SchwbBAG (2000)
Düwell, Franz Josef;Zitatform
Düwell, Franz Josef (2000): Mehr Rechte für Schwerbehinderte und ihre Vertretungen durch das SchwbBAG. In: Betriebs-Berater, Jg. 55, H. 50, S. 2570-2574.
Abstract
"Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (SchwbBAG) ist zum 1.10.2000 in Kraft getreten. Sein Schwerpunkt liegt bei der Einwirkung auf die Arbeitgeber, ihre Pflicht zur Einstellung von Schwerbehinderten zu erfüllen. Die Rechtsstellung der Schwerbehindertenvertretung wurde erheblich verbessert. Einer der neuen Aspekte ist der Anspruch des Schwerbehinderten auf Teilzeitarbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Zahlen zur jährlichen Statistik der BAG BBW und ihre Interpretation (2000)
Eichhorn, Wilhelm;Zitatform
Eichhorn, Wilhelm (2000): Aktuelle Zahlen zur jährlichen Statistik der BAG BBW und ihre Interpretation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 3, S. 162-171.
Abstract
"Die Statistik der Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke ist die zahlenmäßige Darstellung der Leistungen der beruflichen Rehabilitation, hier bezogen auf die Integration der Rehabilitanden in den vom Wettbewerb bestimmten ersten Arbeitsmarkt und die Strukturdaten der Berufsbildungswerke. Die Reflexion der aktuellen Zahlen zur Statistik zeigt positive Aspekte auf, wie die wieder steigende Vermittlung von jungen Menschen mit Behinderungen in die Arbeitswelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ausbildungsabbruch bei behinderten und benachteiligten Jugendlichen: Erprobung und Evaluation eines Instruments (2000)
Faßmann, Hendrik;Zitatform
Faßmann, Hendrik (2000): Ausbildungsabbruch bei behinderten und benachteiligten Jugendlichen. Erprobung und Evaluation eines Instruments. (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung 234), Nürnberg, 145 S., Anhang.
Abstract
"Das Forschungsprojekt hatte zum Ziel, das vom Institut für empirische Soziologie Nürnberg entwickelte Instrument zur Beurteilung von Abbruchgefährdungen (IBA) einem wissenschaftlich begleiteten Praxistest zu unterziehen. Die Erprobung des Instruments erfolgte im Herbst 1997 in drei Berufsbildungswerken (BBW) sowie drei Einrichtungen zur Berufsausbildung in überbetrieblichen Einrichtungen (BüE), die im Hinblick auf ihre Träger und ihre regionale Einbindung als typisch für die Gesamtheit der jeweiligen Einrichtungsart gelten können. In einem ersten Durchgang (Erstbeurteilung) wurden dann 541 Jugendliche, die ihre Ausbildung gerade begonnen hatten, von knapp 220 Ausbildern, Berufsschullehrern, Erziehern, Sozialpädagogen sowie Fachdienstangehörigen in den Einrichtungen auf Abbruchgefährdungen hin überprüft. Im Rahmen einer Folgebeurteilung wurde diese Überprüfung etwa 6 bis 8 Wochen später wiederholt. Die Erprobung erbrachte eine große Zustimmung zu Konzept und Ausgestaltung von Beurteilungsinstrument und -verfahren. Trotz des nicht unbeträchtlichen Aufwandes, der zur Beurteilung erforderlich ist, hielten zwei Drittel der Nutzern den routinemäßigen Einsatz des Instruments für praktikabel. Sie betonten, daß sich das Instrument gut zur Sensibilisierung von Einrichtungsmitarbeitern für Abbruchprobleme eigne. Darüber hinaus wird sein Nutzen im Rahmen von betriebsinternen Schulungen und Fortbildungsveranstaltungen hoch eingeschätzt. Zudem kann die Beschäftigung mit IBA grundsätzlich zu einer Steigerung der Beurteilungskompetenz des Einrichtungsfachpersonals beitragen. Es ist davon auszugehen, daß das Instrument insbesondere dann, wenn es nicht nur rein schematisch angewendet, sondern sein Anliegen tatsächlich internalisiert wird, zu abbruchpräventivem Handeln - auch im interdisziplinären Team - führt. Vor dem Hintergrund der Erprobungsresultate wurde das Instrument einer Revision unterzogen und die im Anhang des Bandes abgedruckte IBA-Version 3.0 erarbeitet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter: Anmerkungen zu Risiken und Nebenwirkungen der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes (2000)
Feldes, Werner;Zitatform
Feldes, Werner (2000): Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. Anmerkungen zu Risiken und Nebenwirkungen der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 7, S. 187-191.
Abstract
Mit Wirkung vom 1.10.2000 ist das Schwerbehindertengesetz novelliert worden. Die Gesetzesinitiative konzentriert sich in erster Linie auf ein Set von Maßnahmen, um die Zahl arbeitsloser Schwerbehinderter mittelfristig zu senken. Der Autor fragt zunächst, ob damit eine Wende der Behindertenpolitik eingeleitet wurde und verneint dies. Dann stellt er die Vorschrift zur Integrationsvereinbarung als neues Instrument für die betriebliche Integrations- und Rehabilitationsarbeit vor. (IAB)
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Literaturhinweis
Mikroökonometrische Evaluierung berufsbezogener Rehabilitation in Schweden (2000)
Zitatform
Frölich, Markus, Almas Heshmati & Michael Lechner (2000): Mikroökonometrische Evaluierung berufsbezogener Rehabilitation in Schweden. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 136, H. 3, S. 433-461.
Abstract
"In dieser Evaluierungsstudie werden simultan die kausalen Effekte verschiedener Rehabilitationsmassnahmen auf die Wiedereingliederungsschancen in den Arbeitsmarkt geschätzt. Verwendet wird ein nichtparametrisches Matching-Verfahren zur Evaluierung multipler Programme. Die Untersuchung basiert auf einer Stichprobe von 6287 Langzeiterkrankten in Westschweden in den Jahren 1991 bis 1994. Die Ergebnisse zeigen einerseits, dass die Teilnahme an Rehabilitationsmassnahmen die registrierte Krankheitsdauer verlängert. Andererseits konnten keine positiven Wiedereingliederungseffekte rehabilitierender Massnahmen im Vergleich zur Nichtteilnahme gefunden werden. Unter den Rehabilitationsmassnahmen erscheint die berufsbezogene Arbeitsplatzrehabilitation am erfolgreichsten, während berufsbezogene Bildungsmassnahmen die Wiedereingliederungschancen in den Arbeitsmarkt deutlich reduzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beratungs- und Vermittlungsservice zur beruflichen Integration arbeitsloser Rehabilitanden: ein neues Angebot im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin (2000)
Gmelin, Albrecht;Zitatform
Gmelin, Albrecht (2000): Beratungs- und Vermittlungsservice zur beruflichen Integration arbeitsloser Rehabilitanden. Ein neues Angebot im Annedore-Leber-Berufsbildungswerk Berlin. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 1, S. 17-29.
Abstract
"Die Integrationsberatung und Unterstützung der Teilnehmer bei der Eingliederung in den Arbeitsmarkt, während bzw. nach der Ausbildung, ist inzwischen Standardangebot in Berufsbildungswerken, im Annedore-Leber-BBW wird diese bis zu einem halben Jahr nach der Ausbildung gewährt. Da viele der Rehabilitanden in diesem Zeitraum jedoch noch keinen Arbeitsplatz gefunden haben, wurde ein neues Angebot für diesen Personenkreis zusammen mit dem Maßnahmearbeitsamt entwickelt. In dem Beitrag werden dieses Serviceangebot vorgestellt, der Personenkreis beschrieben und erste Ergebnisse dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Case-Management zur Erhaltung von Arbeitsverhältnissen Behinderter: ein Modellversuch des Landesarbeitsamtes Bayern (2000)
Göbel, Jürgen;Zitatform
Göbel, Jürgen (2000): Case-Management zur Erhaltung von Arbeitsverhältnissen Behinderter. Ein Modellversuch des Landesarbeitsamtes Bayern. In: Die Rehabilitation, Jg. 38, H. 4, S. 209-219.
Abstract
In dem Beitrag wird zu klären versucht, ob und in welcher Form ein Case-Management als "Ausgliederungsverhinderungs-Management" einerseits für die Behinderten und die Betriebe geeignete Lösungen zum Erhalt des Arbeitsplatzes, andererseits aber auch wirtschaftlichere Ergebnisse erzielen kann als der Einsatz der traditionellen Instrumente zur beruflichen Neuorientierung. Dabei wird auch untersucht, ob die Arbeitsämter die erforderlichen Leistungen als Regelleistungen erbringen können oder ob sie zum Beispiel im Rahmen der "freien Förderung" durch private Beratungsdienste erfolgen können. (IAB2)
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Literaturhinweis
Integration als Aufgabe der Berufsbildungswerke (2000)
Heyer, Elisabeth; Rulff, Ingo; Michelsen, Frank; Lange, Karl-Heinz; Magin, Johannes;Zitatform
Heyer, Elisabeth, Karl-Heinz Lange, Johannes Magin, Frank Michelsen & Ingo Rulff (2000): Integration als Aufgabe der Berufsbildungswerke. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 14, H. 1, S. 2-12.
Abstract
"Integrationsberatung und deren Konzepte sind als Bestandteil der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen bedeutsam zur Absicherung des Rehabilitationserfolges. Im Rahmen ihres Auftrages, die Struktur der Integrationsberatung und die Integrationskonzepte in den Berufsbildungswerken zu erfassen, zeigt die Arbeitsgruppe Integration auf, dass an der 'Zweiten Schwelle' Entwicklungsbedarf für die Integrationsberatung besteht. Auf der Grundlage einer Grobauswertung von Daten eines detaillierten Fragebogens zur Struktur der Integrationsberatung und deren Konzepte in den Berufsbildungswerken wird dieser Bedarf deutlich. Es wird von der Arbeitsgruppe ein Perspektivwechsel vollzogen, bei dem neben den Rehabilitanden die Betriebe und das Arbeitsamt als 'Kunden' der Integrationsberatung in den Blick kommen. In der Analyse werden Perspektiven aufgezeigt, um das Produkt "Integrationsberatung" mit dem Ziel für die Berufsbildungswerke auszubauen, durch ein professionelles Beratungs- und Unterstützungsangebot nach allen Seiten auch zukünftig jungen Menschen mit Behinderungen über die 'Zweite Schwelle' zu helfen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Um meine weitere Zukunft kümmere ich mich selbst!: Verbleibstudie zu den Absolventen von Pro Integration e.V. Hagen-Hohenlimburg (2000)
Hohmeier, Jürgen; Hollander, Jutta;Zitatform
(2000): Um meine weitere Zukunft kümmere ich mich selbst! Verbleibstudie zu den Absolventen von Pro Integration e.V. Hagen-Hohenlimburg. (Argument. Sonderbände zum Schwerbehindertenrecht 07), Münster, 43 S.
Abstract
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe fördert seit den 80er Jahren den Verein Pro Integration e.V., einen kleinen Träger im Bereich der beruflichen Bildung schwer lernbehinderter Jugendlicher. Angeboten werden Förderlehrgänge und Werkerausbildungen, die die Arbeitsverwaltung finanziert. Die von der Universtiät Münster erstellte Verbleibsstudie untersucht die Werdegänge der Absolventen seit 1988. Von den durch persönliche Kontaktaufnahme erreichten 30 Ehemaligen waren 1999 nur vier arbeitslos. Die Mehrzahl ist stabil beruflich integriert und arbeitet immer noch im ersten Beschäftigungsverhältnis. (IAB2)
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Literaturhinweis
Wie gestaltet sich der Übergang ins Erwachsenenalter für körperbehinderte Jugendliche: Überlegungen und empirische Einblicke aus sozialisationstheoretischer Perspektive (2000)
Jung, Astrid;Zitatform
Jung, Astrid (2000): Wie gestaltet sich der Übergang ins Erwachsenenalter für körperbehinderte Jugendliche. Überlegungen und empirische Einblicke aus sozialisationstheoretischer Perspektive. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 51, H. 1, S. 27-32.
Abstract
"Der Beitrag betrachtet aus sozialisationstheoretischer Perspektive die Auswirkungen gegenwärtiger gesellschaftlicher Veränderungen auf den Übergang vom Jugend- in das Erwachsenenalter. Ergänzt wird die Darstellung um empirische Befunde zur Lebenssituation körperbehinderter Jugendlicher, in deren Mittelpunkt die ihnen zur Verfügung stehende soziale Unterstützung bei der Lebens- und Belastungsbewältigung steht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Youth unemployment and social exclusion: comparison of six European countries (2000)
Kieselbach, Thomas; LaRosa, Michele; Sokou, Katerina; Starrin, Bengt; Lemkow, Louis ; Heeringen, Kees von;Zitatform
Kieselbach, Thomas (Hrsg.) (2000): Youth unemployment and social exclusion. Comparison of six European countries. (Psychologie sozialer Ungleichheit 10), Opladen: Leske und Budrich, 320 S.
Abstract
"Arbeitslosigkeit bedeutet für Jugendliche in Europa ein Risiko sozialer Ausgrenzung. Insbesondere sog. vulnerable Gruppen wie geringqualifizierte, langzeitarbeitslose, behinderte, ausländische oder alleinerziehende Jugendliche sind davon betroffen. Das Buch analysiert die Problemlagen dieser Gruppen in den unterschiedlichen Ländern, zum anderen diskutiert es unterschiedliche theoretische Konzepte im Kontext sozialer Ausgrenzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (2000)
Kossens, Michael; Maaß, Michael;Zitatform
Kossens, Michael & Michael Maaß (2000): Das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter. In: Neue Zeitschrift für Arbeitsrecht, Jg. 17, H. 19, S. 1025-1033.
Abstract
"Im Beitrag stellen die Autoren das jüngst auch vom Bundesrat gebilligte Artikelgesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter dar. Den Schwerpunkt der kritischen Darstellung dieses Gesetzespaketes stellen die Änderungen und Ergänzungen des Schwerbehindertengesetzes sowie des Arbeitsförderungsrechts dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Kündigungsschutz Schwerbehinderter im Insolvenzverfahren (2000)
Kuhlmann, Eva-Maria;Zitatform
Kuhlmann, Eva-Maria (2000): Der Kündigungsschutz Schwerbehinderter im Insolvenzverfahren. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 6, S. 159-161.
Abstract
Mit Wirkung vom 1.1.1999 wurde die bisherige Konkursordnung durch eine neue Insolvenzordnung abgelöst. In dem Beitrag werden die darin enthaltenen insolvenzrechtlichen Kündigungserleichterungen beschrieben und die Auswirkungen der Änderungen auf das Schwerbehindertenrecht dargestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Schwerbehinderte - mehr Chancengleichheit im Arbeits- und Berufsleben (2000)
Marschner, Andreas;Zitatform
Marschner, Andreas (2000): Schwerbehinderte - mehr Chancengleichheit im Arbeits- und Berufsleben. In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 55, H. 12, S. 569-572.
Abstract
"Erheblich umgestaltete bzw. erweiterte Auflagen müssen die Arbeitgeber angesichts des weitestgehend seit 1. Oktober 2000 in Kraft befindlichen Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter (SchwbBAG) vom 29. September 2000 (BGBl. I S. 1394) beachten. Dazu gehören geänderte Beschäftigungspflichten und (bei Nichterfüllung) gestaffelte Beträge zur Ausgleichsabgabe. Neben dem im Titel zum Ausdruck kommenden Gesetzesziel geht es mit der Neuregelungen insbesondere auch darum, die Beschäftigungssituation und die Rechte zugunsten der Betroffenen ganz allgemein zu verbessern." "Das SchwbBAG, das ab 1. Januar 2001 vollends in Kraft ist, bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Chancen Schwerbehinderter im Arbeits- und Berufsleben zu verbessern. Trotz des daraus zusätzlich entstehenden Aufwands für Arbeitgeber werden sie aber auch 'belohnt', wenn sie die Pflichtquote erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eingliederungsmanagement: Konzepte, Projekte, Erfahrungen (2000)
Matzeder, Karl; Stangl, Florian; Kriekhaus, Martin; Thieme, Karin; Schopf, Peter; Schaffer, Franz; Mauch, Rainer; Mosebach, Ursula; Wahler, Roland; Kroiß, Ulrike; Huber, Gottfried; Reisinger, Petra;Zitatform
Matzeder, Karl, Roland Wahler, Rainer Mauch, Martin Kriekhaus, Florian Stangl, Peter Schopf, Gottfried Huber, Petra Reisinger, Ulrike Kroiß, Ursula Mosebach, Franz Schaffer & Karin Thieme (2000): Eingliederungsmanagement. Konzepte, Projekte, Erfahrungen. In: Behindertenrecht, Jg. 39, H. 2, S. 33-64.
Abstract
In dem Heft wird versucht, Erkenntnisse und Erfahrungen aus vielerlei Auseinandersetzungen um bessere Wege zur dauerhaften beruflichen Eingliederung besonders von Schwerbehinderten zu einer Strategie eines Eingliederungsmanagements zusammenzufassen und zur Diskussion zu stellen. Beiträge:
1. Matzeder: Überlegungen zu einer Strategie der beruflichen Eingliederung Schwerbehinderter (Eingliederungsmanagement);
2. Wahler/Mauch: Überlegungen zur Reorganisation von Informations- und Beratungsprozessen im Rahmen der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung;
3. Kriekhaus/Stangl: Diagnostik im Prozess der beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung;
4. Schopf/Huber/Reisinger: Projekt DIMA: Weiterentwicklung von Instrumenten zur Verbesserung der individuellen Förderung und der Steuerung von Maßnahmen für lernbehinderte junge Menschen;
5. Schopf/Kroiß: Case-Management-System (CMS). Computergestütztes Analyse-, Steuerungs- und Eingliederungsmanagement;
6. Mosebach/Schopf: Anforderungen an die Qualität Regionaler Informationssysteme am Beispiel der Integration von Behinderten ins Arbeitsleben;
7. Schaffer/Thieme: Integration von Schwerbehinderten in den Arbeitsmarkt. Aufbau einer Regionalen Unterstützungsstruktur nach dem Konzept der "Lernenden Region" im Modellprojekt Integrationsfachdienst IFD Bayern e. V. (IAB2) -
Literaturhinweis
Die berufliche Integration von Schwerbehinderten: ein integratives Erklärungsmodell und empirische Befunde (2000)
Mühling, Tanja;Zitatform
Mühling, Tanja (2000): Die berufliche Integration von Schwerbehinderten. Ein integratives Erklärungsmodell und empirische Befunde. Würzburg u.a.: Deutscher Wissenschafts-Verlag, 244 S.
Abstract
Nach Begriffsklärungen werden in der Dissertation zunächst die Grundzüge der Arbeitsmarktpolitik für Behinderte dargestellt und anhand einiger statistischer Eckwerte die Erwerbssituation dieser Bevölkerungsgruppe in Deutschland charakterisiert. Im theoretischen Teil wird dann mit Hilfe des strukturell-individualistischen Analyseansatzes versucht, bislang isolierte soziologische und ökonomische Erklärungsansätze für die berufliche Integration Schwerbehinderter zu verknüpfen und daraus ein Mikromodell für die Erwerbsneigung Schwerbehinderter im Erwerbsalter und ein Mikromodell für das Verhalten der Arbeitgeber gegenüber Schwerbehinderten abzuleiten. Mittels dreier Datenquellen (Mikrozensus, Sozio-oekonomisches Panel und eine Betriebsbefragung) wird im empirischen Teil untersucht, inwieweit die in den beiden Mikromodellen unterstellten Wirkungsrichtungen bestätigt werden können. Im letzten Abschnitt werden die Ergebnisse zusammengefasst und kritisch bewertet, inwieweit die Zielsetzung eines integrativen Erklärungsmodells für das Phänomen Schwerbehindertenbeschäftigung erreicht worden ist. Außerdem werden mögliche Ansatzpunkte für künftige Forschungsarbeiten zur beruflichen Integration Schwerbehinderter benannt. (IAB)
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Literaturhinweis
Erfolgsbeobachtung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation aus der Sicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (2000)
Plath, Hans-Eberhard;Zitatform
Plath, Hans-Eberhard (2000): Erfolgsbeobachtung von Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation aus der Sicht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. In: Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (Hrsg.) (2000): Rehabilitation im Wandel : Kongreßbericht. 3. Bundeskongress für Rehabilitation, 21.-23. April 1999, Congress Centrum Suhl, S. 255-262.
Abstract
Der Autor betrachtet zunächst die Erfolgsfeststellung als theoretisches und methodisches Problem und anschließend die Ebenen der Erfolgsbestimmung in Evaluationsprojekten zur beruflichen Rehabilitation. Angesprochen werden dabei orientierende Überblicksanalysen, differenzierende Überblicksanalysen, vertiefte inhaltliche Analysen und fallbezogenen Analysen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Weiterentwicklung von theoretischen Konzepten, Untersuchungsansätzen und Methoden mit hoher rehabilitationswissenschaftlicher Sachspezifik erfolgen muss, wobei nicht klar ist, ob die Evaluation im Rahmen des zuvor vorgestellten Stufenkonzepts möglich ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Schulende - Ende der Integration?: integrative Wege von der Schule in das Arbeitsleben (2000)
Schöler, Jutta; Ginnold, Antje;Zitatform
Ginnold, Antje (2000): Schulende - Ende der Integration? Integrative Wege von der Schule in das Arbeitsleben. (Buchreihe Gemeinsames Leben und Lernen : Integration von Menschen mit Behinderungen), Neuwied: Luchterhand, 220 S.
Abstract
"Dieses Buch informiert über die vielfältigen Möglichkeiten, Jugendliche mit Behinderungen beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben zu unterstützen. Es werden verschiedene Modelle vorgestellt: - Berufsvorbereitung an allgemeinen und Sonderschulen, - individuelle Begleitung in der Phase des Übergangs und - Integration in die Arbeitswelt durch Unterstützte Beschäftigung. Außerdem gibt das Buch einen in dieser Form einmaligen, anschaulichen Überblick über die unterschiedlichen Wege nach der Schule in Berufsvorbereitung, Ausbildung und Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ganzheitlich rehabilitieren, Lernsituationen handlungsorientiert gestalten: Universität Hamburg legt Untersuchungsberichte über rehabilitationsdidaktische Konzeption von Berufsförderungswerken vor (2000)
Seyd, Wolfgang;Zitatform
Seyd, Wolfgang (2000): Ganzheitlich rehabilitieren, Lernsituationen handlungsorientiert gestalten. Universität Hamburg legt Untersuchungsberichte über rehabilitationsdidaktische Konzeption von Berufsförderungswerken vor. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 40, S. 4193-4205.
Abstract
In dem Beitrag werden die Ergebnisse eines Forschungs- und Entwicklungsprojektes zusammengefasst, an dem sich von 1995 bis 1999 23 Berufsförderungswerke beteiligt haben. Kern des Projekts war ein Lehrgang, der nach den Merkmalen ganzheitlicher und handlungsorientierter beruflicher Rehabilitation in jedem der beteiligten Berufsförderungswerke gestaltet und dessen Verlauf wissenschaftlich begleitet wurde. (IAB)
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Literaturhinweis
Die schulische Förderung junger Menschen mit Körperbehinderung und chronischer Erkrankung zwischen Segregation und Integration (2000)
Stadler, Hans;Zitatform
Stadler, Hans (2000): Die schulische Förderung junger Menschen mit Körperbehinderung und chronischer Erkrankung zwischen Segregation und Integration. In: Sonderpädagogik, Jg. 30, H. 2, S. 88-101.
Abstract
"Die schulische Förderung junger Menschen mit Körperbehinderung oder chronischer Erkrankung bewegt sich organisatorisch zwischen den Polen Segregation und Integration. Zunächst überwog die separierte Beschulung als Teil der Heim- und Krüppelpädagogik. Kritik setzte bereits nach 1920 ein, bewirkte aber erst durch die Schulreformbestrebungen und das Gutachten des Deutschen Bildungsrats zur pädagogischen Förderung Behinderter nach 1973 konkrete Veränderungen. Seitdem ist eine vermehrte integrative Förderung zu beobachten. Aufgezeigt und erörtert werden das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum schulischen Förderort einer Schülerin mit Spina bifida sowie historische und aktuelle Entwicklungen. Eingegangen wird auch auf eine neue Variante der Integration, nämlich die gemeinsame Unterrichtung Körperbehinderter und Nichtbehinderter im Realschul- und Gymnasialzweig einer Schule für Körperbehinderte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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