Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Labor supply and child care choices in a rationed child care market (2006)
Zitatform
Wrohlich, Katharina (2006): Labor supply and child care choices in a rationed child care market. (DIW-Diskussionspapiere 570), Berlin, 32 S.
Abstract
"In this paper, I suggest an empirical framework for the analysis of mothers' labor supply and child care choices, explicitly taking into account access restrictions to subsidized child care. This is particularly important for countries such as Germany, where subsidized child care is rationed and private child care is only available at considerably higher cost. I use a discrete choice panel data model controlling for unobserved heterogeneity to simultaneously estimate labor supply and the demand for child care of German mothers with at least one child under the age of seven years. The model can be used to evaluate different kinds of policy reforms, such as changes in the availability or costs of child care. Results from the illustrating policy simulations show that targeting public expenditures at an extension of child care slots has greater effects on the demand for child care as well as on maternal employment than a reduction of parents' fees to existing slots." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Labour market reform in Germany: how to improve effectiveness (2006)
Wurzel, Eckhard;Zitatform
Wurzel, Eckhard (2006): Labour market reform in Germany. How to improve effectiveness. (OECD Economics Department working papers 512), Paris, 32 S. DOI:10.1787/430053878556
Abstract
"High levels of unemployment and rising social charges have lead to considerable pressure on labour markets to adjust. Major steps in labour market reform have been implemented over the last three years. These need to be followed up in several respects in order to raise the economy's capacity to generate employment. The present tax and transfer system still implies significant disincentives for labour supply of older people and spouses, which should be eliminated. Unemployment related benefits and active labour market policies can be better geared toward activating the unemployed, while institutional reform of the Public Employment Service should continue. On the labour demand side, there remains scope to raise the efficiency of Germany's employment protection system. Also, provisions should be made to allow for a higher degree of wage flexibility across qualifications and regions to fight unemployment. Regulatory conditions in other parts of the economy interact in important ways with labour market performance, underlining the need for a broad based reform approach. This Working Paper relates to the 2006 OECD Economic Survey of Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Erster Erfahrungsbericht der Bundesregierung zum Bundesgleichstellungsgesetz (2006)
Abstract
"Der Erste Erfahrungsbericht gemäß § 25 BGleiG für den Berichtszeitraum vom 1. Juli 2001 bis 30. Juni 2004 bilanziert die ersten Erfolge des am 5. Dezember 2001 in Kraft getretenen Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG). Er beruht auf Auskünften, die die Bundesdienststellen anhand eines umfangreichen Fragebogens erteilt haben, und auf einer Fülle statistischer Daten über Frauen und Männer im Bundesdienst. Diese zeigen u. a. dass die Anteile von Frauen insgesamt und in Führungspositionen leicht gesteigert werden konnten, dass Teilzeitbeschäftigung aber weiterhin fast ausschließlich von Frauen in Anspruch genommen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erziehung, Haushalt und Beruf: Anforderungen und Unterstützungen für Familien (2006)
Zitatform
(2006): Erziehung, Haushalt und Beruf. Anforderungen und Unterstützungen für Familien. (Monitor Familienforschung 04-08), Berlin, 44 S.
Abstract
Der Monitor Familienforschung bietet einen Überblick über wichtige Themen aus der Lebenswelt von Familien. Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fasst die FaFo Familienforschung Baden-Württemberg neue wissenschaftliche Untersuchungen und statistische Auswertungen zusammen. Der Monitor verfolgt das Ziel, zu einer fundierten Debatte über die ausgewählten Themen und Handlungsfelder nachhaltiger Familienpolitik anzuregen. Die Broschüre fasst die Ausgaben des Jahres 2006 zusammen und beschäftigt sich vor allem mit Anforderungen, vor denen Familien stehen, aber auch mit Unterstützungs- und Entlastungsangeboten von Staat und Gesellschaft, die das Gelingen des Familienlebens erleichtern. In den fünf zusammengefassten Ausgaben des Monitors werden folgende Themenkomplexe behandelt: Mütter und Beruf - Realität und Perspektiven (Monitor 4), Haushaltsnahe Dienste - neue Formen der Familienförderung (Monitor 5), In Familien wirksam investieren - Familienleistungen in Deutschland (Monitor 6), Werteorientierte Erziehung in Deutschland (Monitor 7) und Familienbewusste Personalpolitik als Bestandteil der Unternehmenskultur (Monitor 8). (IAB)
Weiterführende Informationen
- Hier finden Sie den Monitor Familienforschung 8 "Familienbewusste Personalpolitik als Bestandteil der Unternehmenskultur"
- Hier finden Sie den Monitor Familienforschung 4 "Mütter und Beruf: Realität und Perspektiven"
- Hier finden Sie den Monitor Familienforschung 7 "Werteorientierte Erziehung in Deutschland"
- Hier finden Sie den Monitor Familienforschung 5 "Haushaltsnahe Dienste – neue Formen der Familienförderung"
- Hier finden Sie den Monitor Familienforschung 6 "In Familien wirksam investieren – Familienleistungen in Deutschland"
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Literaturhinweis
Mit den EU-Beschäftigungszielen zu mehr Chancengleichheit? (2005)
Beckmann, Petra;Zitatform
Beckmann, Petra (2005): Mit den EU-Beschäftigungszielen zu mehr Chancengleichheit? In: Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik, Jg. 25, H. 48, S. 39-50.
Abstract
"Der Beitrag ist so aufgebaut, dass die unterschiedlichen Zielvorgaben der EU für die Frauenbeschäftigung vor dem Hintergrund der geltenden beschäftigungspolitischen Leitlinien zunächst kurz dargestellt und dann hinsichtlich ihrer Kompatibilität und Chancengleichheitsorientierung hinterfragt werden. Auf der Grundlage einer Analyse der Beschäftigungsentwicklung bei Frauen und Männern in Deutschland wird dann untersucht, welche Aussagekraft die Beschäftigungsquote in der geschlechtsspezifischen Betrachtung von Beschäftigungsstand und Beschäftigungsentwicklung hat. Im Fazit wird deutlich, wo Verbesserungsbedarf in bezug auf eine geschlechtergerechte Ausgestaltung der europäischen Beschäftigungsziele besteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Frauen auf dem Arbeitsmarkt: sind positive Auswirkungen durch Gender Mainstreaming erkennbar? (2005)
Bohrke-Petrovic, Siglinde;Zitatform
Bohrke-Petrovic, Siglinde (2005): Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Sind positive Auswirkungen durch Gender Mainstreaming erkennbar? In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 23, H. 3, S. 89-101.
Abstract
"Der Beitrag behandelt die aktuelle Situation von Frauen und Mädchen auf dem Arbeitsmarkt sowie die sich verändernden, künftigen Möglichkeiten und Begrenzungen im Zusammenhang mit der Einführung des Sozialgesetzbuch II (SGB II). Es geht konkret um die Frage, ob Geschlechtergerechtigkeit auch auf dem Arbeitsmarkt bereits realisiert ist oder ob es sich bei den vorhandenen Gender Mainstreaming- Konzepten, die gerade in diesem Handlungsfeld viel diskutiert aber längst noch nicht umgesetzt worden sind, nur um einen Etikettenschwindel handelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Why are labor force participation rates of east German women so high? (2005)
Zitatform
Bonin, Holger & Rob Euwals (2005): Why are labor force participation rates of east German women so high? In: Applied economics quarterly, Jg. 51, H. 4, S. 359-386.
Abstract
Als ein Beispiel für die Anpassung eines Verhaltens, das von einer zentralen Planwirtschaft geprägt und dann der freien Marktwirtschaft ausgesetzt wurde, untersucht der Beitrag die Entwicklung der Erwerbsquote ostdeutscher Frauen nach der Wiedervereinigung. Um die Rolle des Erwerbsverhaltens von anderen individuellen Merkmalen zu isolieren, wird ein Panel-Datenmodell entwickelt, dass gleichzeitig Erklärungen für Erwerbsverhalten, Beschäftigung und Einkommen liefert. Die Parameter des Modells, die für Ost- und Westdeutschland auf der Basis des deutschen Sozioökonomischen Panels geschätzt wurden, weisen darauf hin, dass ausgeprägte Verhaltensunterschiede zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung eine Erklärung für die regionale Kluft der Erwerbsquoten sein können. Danach verringerte sich der Wille auf der Seite der ostdeutschen Frauen, am Erwerbsleben teilzunehmen. Aber der negative Trend im Erwerbsverhalten wurde insgesamt durch Veränderungen bei den Merkmalen und den Einkommen, die eine Erwerbsbeteiligung fördern, ausgeglichen. (IAB)
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Literaturhinweis
Erosion des männlichen Ernährermodells?: die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern unter drei Jahren (2005)
Zitatform
Bothfeld, Silke, Tanja Schmidt & Verena Tobsch (2005): Erosion des männlichen Ernährermodells? Die Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern unter drei Jahren. Berlin, 35 S.
Abstract
"Der Bericht hat zum Ziel, eine nach dem Lebensalter der Kinder differenzierende Analyse der Entwicklung der Erwerbstätigkeit von Frauen mit Kindern unter drei Jahren vorzunehmen. Dabei soll auf der Basis des Mikrozensus zunächst der Umfang der aktiven Erwerbstätigkeit und die Inanspruchnahme des Erziehungsurlaubs im Zeitverlauf untersucht werden. Des Weiteren soll eine Analyse der tatsächlichen Arbeitszeiten von Müttern zeigen, inwiefern sich der allgemeine Trend des stetigen Absinkens der durchschnittlichen Wochenarbeitszeit bzw. der Rückgang des Anteils der vollzeiterwerbstätigen Frauen auch bei den Müttern von Kleinkindern zeigt. Als Zeitrahmen wurden die Jahre 1985 bis 2003 ausgewählt, um sowohl die Zeit vor Einführung des Bundeserziehungsgeldgesetzes, als auch die Zeit nach Inkrafttreten der Reform durch die rot-grüne Regierung mit zu berücksichtigen. Zunächst wird eine theoretische Einordnung der Fragestellung vorgenommen, bevor dann die Ergebnisse unserer Auswertungen berichtet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kinderlosigkeit von Frauen im Spiegel des Mikrozensus: eine Kohortenanalyse der Mikrozensen 1987 bis 2003 (2005)
Duschek, Klaus-Jürgen; Wirth, Heike;Zitatform
Duschek, Klaus-Jürgen & Heike Wirth (2005): Kinderlosigkeit von Frauen im Spiegel des Mikrozensus. Eine Kohortenanalyse der Mikrozensen 1987 bis 2003. In: Wirtschaft und Statistik H. 8, S. 800-820.
Abstract
"Obwohl seit längerem bekannt ist, dass die Kinderlosigkeit von Frauen - zumindest im früheren Bundesgebiet - zu einem relativ verbreiteten und zunehmend sozial verfestigten Verhaltensmuster geworden ist, genießt das Thema in der öffentlichen wie in der wissenschaftlichen Diskussion derzeit eine hohe Aufmerksamkeit. Im Zentrum des Interesses stehen dabei vor allem hoch qualifizierte Frauen mit einem Universitäts- oder Fachhochschulabschluss, die im früheren Bundesgebiet überdurchschnittlich häufig kinderlos sind. Frauen mit höherer beruflicher Qualifikation verweilen nicht nur länger im Bildungssystem, sondern die hohen Bildungsinvestitionen gehen auch mit einer stärkeren Berufsorientierung einher. Zugleich können sich die Berufsetablierungsprozesse sehr langwierig gestalten. Das Zusammenwirken dieser Faktoren wird in der Regel als wesentliche Ursache dafür gesehen, dass hoch qualifizierte Frauen den Familiengründungsprozess in ein höheres Lebensalter verschieben und häufig kinderlos bleiben. Allerdings kann hieraus nicht generell auf einen positiven Zusammenhang zwischen Bildungsniveau, Erwerbsorientierung und Kinderlosigkeit geschlossen werden, was letztendlich bedeuten würde, dem Bildungsniveau und der Erwerbsorientierung von Frauen eine eigenständige Bedeutung als Erklärungsfaktor für Kinderlosigkeit zuzumessen. Vielmehr ist aus international vergleichenden Studien wie auch aus dem Vergleich zwischen dem Osten und dem Westen Deutschlands bekannt, dass soziokulturelle und infrastrukturelle Rahmenbedingungen und ebenso die Arbeitsmarktbedingungenmarktbedingungen das Ausmaß der Kinderlosigkeit in einer Gesellschaft stärker beeinflussen als das Bildungsniveau von Frauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Betriebliche Ausbildung und geschlechtsspezifische berufliche Segregation in den 1990er Jahren: Einkommen von Männern und Frauen beim Berufseintritt (2005)
Engelbrech, Gerhard; Josenhans, Mark;Zitatform
Engelbrech, Gerhard & Mark Josenhans (2005): Betriebliche Ausbildung und geschlechtsspezifische berufliche Segregation in den 1990er Jahren. Einkommen von Männern und Frauen beim Berufseintritt. In: R. Gaubitsch & R. Sturm (Hrsg.) (2005): Beruf und Beruflichkeit : Diskussionsbeiträge aus der deutschsprachigen Berufsbildungsforschung (AMS report, 46), S. 69-89.
Abstract
Zwar steigt seit Beginn der 1990er Jahre der quantitative Anteil berufstätiger gut ausgebildeter Frauen am Arbeitsmarkt, doch sind sie in höheren Positionen weiterhin unterrepräsentiert, und es bestehen weiterhin geschlechtsspezifische Einkommensdiskrepanzen. Für diese unterschiedliche berufliche Integration von Männern und Frauen wird nach neuen Erklärungsansätzen gesucht. Sie berücksichtigen die stärkere Bildungsbeteilung junger Frauen, die veränderte betriebliche Wahrnehmung von jungen Frauen und die Reaktionen der jungen Männer auf den gesellschaftlichen und strukturellen Wandel. Dazu wird Datenmaterial aus einer Längs- und Querschnittstudie der Bundesagentur für Arbeit über den Berufseinstieg von Absolventen und Absolventinnen im Jahr 2001 nach dem Abschluss ihrer betrieblichen Berufsausbildung im Jahr 2000 und im Vergleich zu den 1980er und 1990er Jahren herangezogen. Berufseintritt, Arbeitslosigkeit, Tendenz zu männer- bzw. frauendominierten Berufen und geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede innerhalb und zwischen den Berufsgruppen in Ost- und Westdeutschland werden quantitativ dargestellt und analysiert. Dabei zeigt sich u.a., dass geschlechtsspezifische Einkommensunterschiede bereits beim Berufseintritt entstehen und vertikale Einkommensunterschiede sich verfestigen. (IAB)
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New mothers' employment and public policy in the UK, Germany, the Netherlands, Sweden, and Japan (2005)
Kenjoh, Eiko;Zitatform
Kenjoh, Eiko (2005): New mothers' employment and public policy in the UK, Germany, the Netherlands, Sweden, and Japan. In: Labour, Jg. 19, H. s1, S. 5-49. DOI:10.1111/j.1467-9914.2005.00322.x
Abstract
"This paper investigates the link between family-friendly policies and women's employment after birth of the first child in the UK, Germany, the Netherlands, Sweden, and Japan in the 1980s and the 1990s. Our econometric analyses use household panel data from each of the five countries: BHPS, GSOEP, OSA, HUS, and JPSC, respectively. Public policies that facilitate the combination of motherhood and paid employment offer an effective means in increasing the participation rate of first-time mothers. The results also indicate that the availability and stimulation of good-quality part-time employment can provide additional, strong incentives for new mothers to enter active employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
What can conservative welfare states learn from the Nordic experience?: transitions between family work and employment from a comparative perspective (2005)
Zitatform
Leitner, Andrea & Angela Wroblewski (2005): What can conservative welfare states learn from the Nordic experience? Transitions between family work and employment from a comparative perspective. (TLM.NET working paper 2005-09), Amsterdam, 17 S.
Abstract
"Increasing the labour market participation of women is one of the main goals of the European Employment Policy. The development of the last years shows that many countries have been successful on their way to integrate women into the labour market. But the linking between employment and family patterns has strengthened the problem of declining fertility rates. However, the experience in northern countries like Denmark and Finland shows, that high female employment does not necessarily have to lead to a decline in birth rates. Policies promoting the reconciliation of work and family serve not just gender equality but also a positive demographic development. The presentation is based on the results of a just finished research project on factors influencing female labour market participation in Denmark, Finland, Germany and Austria.1 In the paper we compare the four countries concerning their parental leave schemes and ask how they fulfil the criteria to support good transitions between family work and the labour market. Another criteria we study is gender equity. The comparison between the Nordic countries and the conservative countries shows aspects where reforms in conservative welfare states could start." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Employment dynamics of married women in Europe (2005)
Zitatform
Michaud, Pierre-Carl & Konstantinos Tatsiramos (2005): Employment dynamics of married women in Europe. (IZA discussion paper 1706), Bonn, 35 S.
Abstract
"We use eight waves from the European Community Household Panel (1994-2001) to analyze the intertemporal labor supply behavior of married women in six European countries (Netherlands, France, Spain, Italy, Germany and United Kingdom) using dynamic binary choice models with different initial condition solutions and non parametric distributions of unobserved heterogeneity. Results are used to relate cross-country differences in the employment rate to the estimated dynamic regimes. We find that cross-country differences in the employment rate and the persistence of employment transitions of married women are mostly due to composition effects related to education and unobserved characteristics rather than state-dependence effects or the dynamic effect of fertility." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Reconciliation of work and private life: a comparative review of thirty European countries (2005)
Zitatform
Plantenga, Janneke & Chantal Remery (2005): Reconciliation of work and private life. A comparative review of thirty European countries. Brüssel, 96 S.
Abstract
Der Bericht gibt einen Überblick über die verschiedenen politischen Ansätze zur Vereinbarkeit von Arbeit und Familie in 30 europäischen Ländern. Er informiert über die aktuelle Politik bezüglich Kinderbetreuung, Urlaubsregelungen, flexible Arbeitsarrangements und andere auf die Vereinbarkeit abzielende Ansätze, wie etwa die finanzielle Unterstützung berufstätiger Eltern. Nationale, öffentliche Strategien werden ebenso betrachtet wie Regelungen auf Branchen- oder Firmenebene. Neben den 25 EU-Mitgliedstaaten werden drei EWR-Länder (Island, Norwegen und Liechtenstein) sowie zwei Beitrittskandidaten (Bulgarien und Rumänien) in den internationalen Vergleich einbezogen. Es zeigt sich, dass es innerhalb Europas erhebliche Unterschiede zwischen Art und Umfang der politischen Maßnahmen zur Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gibt. Jedes Land hat seine eigene, einzigartige Kombination aus Kinderbetreuung, Urlaubsregelungen, flexiblen Arbeitszeiten und finanzieller Förderung. Insbesondere bei der Kinderbetreuung für die jüngsten Kinder scheint es Engpässe zu geben, wobei dieser Bedarf jedoch hier und da durch Elternurlaub bzw. informelle Arrangements gedeckt wird. Elternurlaub wirkt sich jedoch nicht immer zugunsten der Geschlechtergleichstellung aus. Zur Förderung der gleichmäßigeren Inanspruchnahme der Urlaubsansprüche oder anderer flexible Arbeitszeitregelungen spielt die Gestaltung dieser Regelungen eine zenrale Rolle. Diesbezüglich wird es als wichtig betrachtet, eine Segmentierung der Arbeitsmärkte zu vermeiden, indem auch bei Teilzeitarbeitsverhältnissen oder flexibler Beschäftigung für volle soziale Absicherung, Training und Beförderung gesorgt wird. Es wird für ein stärkeres Engagement der Arbeitgeber in Sachen Geschlechtergleichstellung plädiert. Die optimale Aufteilung der Zuständigkeiten zwischen Staat, Arbeitnehmer und Arbeitgeber ist jedoch schwierig, da die tatsächlichen Kosten der zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie getroffenen Maßnahmen unter Umständen - durch Lohnkürzungen und/oder geringere Beschäftigungsmöglichkeiten - auf die Arbeitnehmer abgewälzt werden können. Wahrscheinlich werden die negativen Auswirkungen auf die Arbeitnehmer minimal gehalten, wenn die Arbeitgeber nur eine geringe Rolle spielen und die meisten Kosten kollektiv getragen werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Familienorientierte Arbeitszeitmuster: neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Gutachten (2005)
Rürup, Bert; Gruescu, Sandra;Zitatform
Rürup, Bert & Sandra Gruescu (2005): Familienorientierte Arbeitszeitmuster. Neue Wege zu Wachstum und Beschäftigung. Gutachten. Berlin, 50 S.
Abstract
"An den Bedürfnissen von Eltern und Pflegepersonen ausgerichtete Arbeitszeitmuster haben nicht nur positive Effekte für die Unternehmen und Erwerbspersonen, sondern auch auf makroökonomischer Ebene. Ergänzend zu betriebswirtschaftlichen Untersuchungen erörtert das Gutachten, welche Wachstumspotenziale sich damit erzielen lassen. Wenn mehr Frauen mit Kindern ihre Erwerbswünsche realisieren können, wächst das Arbeitskräftepotenzial. Durch eine bessere Koordination von familiären und beruflichen Anforderungen ist ein Anstieg der Geburtenrate wahrscheinlich. Anhand verschiedener Teilzeitmodelle zeigt das Gutachten, wie sich die Interessen von Unternehmen und die Wünsche der Mitarbeiter vereinbaren lassen. Weitere Anregungen gibt der Blick auf Beispiele aus dem europäischen Ausland." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilzeitbeschäftigung als Arbeitsmarktchance (2005)
Schäfer, Andrea; Vogel, Claudia;Zitatform
Schäfer, Andrea & Claudia Vogel (2005): Teilzeitbeschäftigung als Arbeitsmarktchance. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, H. 7, S. 131-138.
Abstract
"Mehr als ein Fünftel der Erwerbstätigen in Deutschland sind Teilzeitbeschäftigte. Seit Anfang 2001 ist das Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (Teilzeit- und Befristungsgesetz) in Kraft. Es hat die weitere Ausweitung der Teilzeit und die Schaffung neuer Stellen zum Ziel, um dadurch die allgemeine Beschäftigungssituation und somit die individuellen Partizipationschancen zu verbessern. Zu erwarten ist daher, dass die Zahl der Teilzeitbeschäftigten weiter steigen wird. Die große Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten wird nach wie vor von Frauen gestellt, denn eine wichtige Funktion von Teilzeitarbeitsverhältnissen ist es, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu ermöglichen. Dies wird auch so bleiben, solange insbesondere in Westdeutschland keine bedarfsgerechten öffentlichen Kinderbetreuungsangebote bereitgestellt werden. Die Ergebnisse weisen zudem auf das künftige Potential der Teilzeit als Alternative zur Arbeitslosigkeit hin. Die vom DIW Berlin in Zusammenarbeit mit Infratest Sozialforschung erhobene Längsschnittsstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) zeigt, dass Frauen nicht nur häufiger als Männer, sondern auch länger in Teilzeit arbeiten, vor allem in Westdeutschland. Freilich wird deutlich, dass bei Männern der Teilzeitbeschäftigung häufiger der Einstieg in ein weiteres Beschäftigungsverhältnis folgt als bei Frauen. Männer haben auch die besseren Karrierechancen, also größere Übergangswahrscheinlichkeiten in die Vollzeit. Teilzeitbeschäftigung fördert zwar die Partizipationschancen der Frauen im Arbeitsmarkt, kann aber deren Erwerbsbeteiligung in Form einer Vollzeitbeschäftigung nicht nachhaltig verbessern. Teilzeit unterstützt also faktisch das Fortbestehen geschlechtsspezifischer Erwerbsmuster, wobei auch große Ost-West-Unterschiede sichtbar werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Country report Germany: making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all (2005)
Voß-Gundlach, Christiane;Zitatform
Voß-Gundlach, Christiane (2005): Country report Germany. Making the labour market more attractive for people: Making work a real alternative for all. In: E. Hönekopp (Hrsg.) (2005): The report of the European employment task force : impetus to European employment policy - impulses for Germany (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 293), S. 101-105.
Abstract
Die Umsetzung der Agenda 2010 und die Hartz-Reformen werden als beschäftigungspolitische Initiativen in Deutschland skizziert. Die Senkungen von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen und die Schaffung unternehmerfreundlicher Strukturen sozialer Sicherung sollen dazu beitragen, die Beschäftigung von Arbeitskräften mit Niedrigeinkommen sowie von Frauen und älteren Arbeitskräften zu erhöhen. Auf die Erwerbsbeteiligung älterer Arbeitskräfte zielen die Erhöhung des Rentenalters, Altersteilzeit und Einstellungszuschüsse. Die Frauenerwerbsbeteiligung soll durch einen Rechtsanspruch auf öffentliche Kinderbetreuung, durch Steuererleichterungen bei der Einstellung von Haushaltshilfen und durch einen Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit erhöht werden. Arbeit soll zu einer echten Alternative für alle werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Frauen am Arbeitsmarkt: Beschäftigungsgewinne sind nur die halbe Wahrheit (2005)
Zitatform
Wanger, Susanne (2005): Frauen am Arbeitsmarkt: Beschäftigungsgewinne sind nur die halbe Wahrheit. (IAB-Kurzbericht 22/2005), Nürnberg, 6 S.
Abstract
"Mit knapp 49 Prozent sind heute fast die Hälfte der Beschäftigten in Deutschland Frauen - 1991 waren es noch rund 44 Prozent. Allerdings hat die Zahl der von ihnen geleisteten Arbeitsstunden nicht in gleichem Maße zugenommen. Frauen trugen 2004 nur unterproportional zum gesamten Arbeitsvolumen bei - mit einem Anteil von 41 Prozent. Das insbesondere, weil viele teilzeitbeschäftigt sind: 2004 waren 75 Prozent aller Teilzeitstellen, aber nur knapp 37 Prozent der Vollzeitarbeitsplätze von Frauen besetzt. Das IAB zeichnet mit seiner Arbeitsvolumenrechnung ein differenziertes Bild der Partizipation von Männern und Frauen verschiedener Altersgruppen an der Erwerbsarbeit. Damit ist das Arbeitsvolumen der Frauen insgesamt gesunken und lag 2004 sogar unter dem Stand von 1991. Ein geringeres Arbeitsvolumen verteilt sich also auf eine weitaus größere Zahl von Frauen. Das Arbeitsvolumen der Männer ist allerdings stärker gesunken als das der Frauen. Zwar sind auch mehr Männer als früher teilzeitbeschäftigt, jedoch immer noch relativ wenige. Sie nutzen Teilzeit vor allem am Anfang und am Ende ihres Arbeitslebens. Bei Frauen nimmt die Teilzeitarbeit dagegen oft im gesamten Erwerbsleben breiten Raum ein. Deshalb bedarf es weiterer Anstrengungen, um die Arbeitsmarktchancen von Frauen zu verbessern. Dazu gehören neben besseren Angeboten zur Kinderbetreuung auch mehr familiengerechte Arbeitsplätze." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Beschäftigte, Arbeitszeit und Arbeitsvolumen von Männern und Frauen
- Anteile an Beschäftigung und Arbeitsvolumen nach Geschlecht und Altersgruppen
- Beschäftigungsstruktur 2004 nach Geschlecht und Altersgruppen
- Hier finden Sie zusätzlich eine Tabelle zu den Arbeitszeiten und dem Arbeitsvolumen in Deutschland nach dem Geschlecht und der Region.
- Anteile der geringfügig Beschäftigten an allen Teilzeitbeschäftigten nach Geschlecht und Altersgruppen
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Literaturhinweis
Application of a simple nonparametric conditional quantile function estimator in unemployment duration analysis (2005)
Zitatform
Wichert, Laura & Ralf A. Wilke (2005): Application of a simple nonparametric conditional quantile function estimator in unemployment duration analysis. (ZEW discussion paper 2005-67), Mannheim, 19 S.
Abstract
In vielen ökonometrischen Anwendungen ist es von Beginn an unklar, ob eine parametrische Funktion im Rahmen einer kontinuierlichen Regression als linear, als höherere Polynomial-Funktion oder als stückweise lineare Funktion spezifiziert werden soll. Nicht-parametrische Schätzer können relevante Informationen liefern, da sie ein geeignetes Instrument zur Datenauswertung darstellen. Zu diesem Zwecke wird eine Ausweitung des konventionellen univariaten Kaplan-Meier-Schätzers zur Ermittlung der Risikoquote auf multivariate und rechtszensierte Daten über die Dauer und die Trunkierung marginaler Verteilungen im Rahmen eines Random-Regressions-Modells vorgeschlagen. Es handelt sich dabei um eine Kombination eines Nearest-Neighbor-Schätzers mit dem Nelson-Aalen-Schätzers. Gleichzeitig handelt es ich um einen Akritas-Schätzer (1994), der den nicht-parametrischen Hazardrate-Schätzer nach Beran (1981) auf typischere Datensituationen in der angewandten Analyse anpasst. Mittels Simulationen wird gezeigt, dass der Schätzer über endliche Stichprobeneigenschaften verfügt und die Implementierung sehr rasch zu erfolgen scheint. Eine kleine Anwendung auf deutsche Daten zur Arbeitslosigkeitsdauer zeigt den Bedarf an flexiblen Spezifikationen bedingter Quantilfunktionen. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Höhe von Sozialleistungen einen sehr starken Einfluss auf die Dauer der Arbeitslosigkeit von Langzeitarbeitslosen im Niedriglohnbereich ausübt, und dass Schwangerschaft und Geburt bei Frauen mit längeren Perioden von Arbeitslosigkeit korrelieren. (IAB)
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Literaturhinweis
Child-free and unmarried: Changes in the life planning of young east German women (2004)
Zitatform
Adler, Marina A. (2004): Child-free and unmarried: Changes in the life planning of young east German women. In: Journal of Marriage and Family, Jg. 66, H. 5, S. 1170-1179. DOI:10.1111/j.0022-2445.2004.00085.x
Abstract
"Using evidence from demographic and survey data, this research examines how one decade of postsocialism has changed the life planning of young East German women. Aggregate data reflect marriage and fertility postponement and increased nonmarital birth rates and cohabitation. The analysis shows East German women's 'stubbornness' (Dölling, 2003) in adhering to life perspectives in line with the German Democratic Republic (GDR) standard biography (high nonmarital childbearing, high work orientation, rejection of the homemaker status, desire to combine work and family). The most important findings are that (a) motherhood is postponed to increase child-free time, (b) cohabitation is increasingly becoming an alternative to marriage, (c) marriage (but not partnership) is increasingly optional for childbearing, and (d) employment is prioritized over family formation." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gender inequality in the life course: social change and stability in West Germany 1975-1995 (2004)
Zitatform
Brückner, Hannah (2004): Gender inequality in the life course. Social change and stability in West Germany 1975-1995. (The life course and aging), New York: Aldine de Gruyter, 158 S.
Abstract
"How do women fare in a society that is characterized by a set of institutions that promote income stability over the life course and thereby maintain and even amplify status difference? Using recently issued public files of social security records with longitudinal earnings data of well over half a million persons, this book describes gender inequality in earnings and labour market participation in Germany between 1975 and 1995. Because of the advanced industrial base of Germany, its relevance to other nations at the high end of production and consumer indices becomes apparent." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
New evidence on work among new mothers: what can trade unions do? (2004)
Gustafsson, Siv; Kenjoh, Eiko;Zitatform
Gustafsson, Siv & Eiko Kenjoh (2004): New evidence on work among new mothers. What can trade unions do? In: Transfer, Jg. 10, H. 1, S. 34-47.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Beschäftigungsmuster von Müttern mit einem ersten Kind, ein Jahr vor der Geburt dieses Kindes bis zu seinem fünften Lebensjahr, in Schweden, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Japan. Die Angaben über den Arbeitskräftestatus von Müttern stammen aus den Haushaltspanel-Daten der einzelnen Länder. Diese Daten zeigen deutliche Unterschiede bei den Beschäftigungsmustern von 'neuen' Müttern. Die Autoren erörtern die Entwicklungen in der Familienpolitik, die die Unterschiede zwischen den Beschäftigungsmustern bei Frauen in den fünf Ländern erklären könnten. Dabei vergleichen sie insbesondere die Familienpolitik in Schweden mit den entsprechenden Maßnahmen in anderen Ländern, da Schweden seit den 70er Jahren besonders weit reichende Maßnahmen zur Förderung der Doppelverdiener-Familie eingeführt hat. Außerdem wird anhand einiger Beispiele aus den Niederlanden und Schweden erörtert, welchen Beitrag die Gewerkschaften in ihrem jeweiligen Land leisten können, um den Übergang zu einer Gesellschaft zu schaffen, in der sich Frauen und Männer die Versorgung und die Kinderbetreuung wirklich teilen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Convergence and determinants of non-employment durations in Eastern and Western Germany (2004)
Hunt, Jennifer;Zitatform
Hunt, Jennifer (2004): Convergence and determinants of non-employment durations in Eastern and Western Germany. In: Journal of population economics, Jg. 17, H. 2, S. 249-266.
Abstract
Seit der deutschen Wiedervereinigung und der Währungsunion sind die Perioden der Arbeitslosigkeit in Ostdeutschland kürzer als in Westdeutschland. Eine Analyse des Sozioökonomischen Panels für den Zeitraum von 1990 bis 2000 offenbart eine Konvergenz der Determinanten der Arbeitslosigkeitsdauer wegen der zunehmenden Altersunterschiede ostdeutscher Männer und dem zunehmenden Einfluss von Kindern für ostdeutsche Frauen. Der letztere hat zu einem Rückgang der Frauenerwerbstätigkeit beigetragen. Die Qualifikation spielt bei der Dauer der Arbeitslosigkeit eine geringere Rolle als bei der Dauer der Beschäftigung. Die geschlechtsspezifischen Unterschiede in Ostdeutschland in Hinblick auf die Arbeitslosigkeitsdauer können nicht auf Qualifikationsunterschiede zurückgeführt werden. (IAB)
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Literaturhinweis
Gehartzte Zeiten: Frauen in Not zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II (2004)
Hürten, Marianne;Zitatform
Hürten, Marianne (2004): Gehartzte Zeiten: Frauen in Not zwischen Sozialhilfe und Arbeitslosengeld II. In: Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien, Jg. 22, H. 1, S. 137-146.
Abstract
Mit dem Inkrafttreten von Hartz IV erhalten ab Januar 2005 alle erwerbsfähigen Hilfebedürftigen das sogenannte Arbeitslosengeld II (Grundsicherung). Um wirklich alle potenziell dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Hilfesuchenden zu erfassen, wurde die Erwerbsfähigkeit durch eine Arbeitsfähigkeit von mindestens drei Stunden in der Woche definiert. Somit werden auch Frauen in unterschiedlichen Notsituationen, die heute noch Sozialhilfe beziehen, zukünftig die Grundsicherung für erwerbsfähige Hilfebedürftige erhalten und damit auch Zugang zu Eingliederungsmaßnahmen haben. Der Beitrag untersucht, wie sich die Situation dieser Frauen heute darstellt, welche Leistungs- und Strukturveränderungen durch die Hartz-Gesetze auf sie zukommen und inwieweit die Belange dieser Personengruppen bei den aktuellen Vorbereitungen berücksichtigt werden. Die Ausführungen stützen sich vor allem auf Untersuchungen der Sozialhilfegewährungspraxis, die die grüne Landtagsfraktion 2001 in Nordrhein-Westfalen durchführen ließen. Zudem wird rückblickend beleuchtet, welche Auseinandersetzungen seit Beginn der 90er Jahre der Hartz-Reform vorausgingen und ihr den Boden bereiteten. Es wird aufgezeigt, dass die Würde des Menschen, die mit dem Rechtsanspruch auf Sozialhilfe gewahrt werden soll, für die zukünftigen Arbeitslosengeld-II-Beziehenden nicht mehr gewährleistet ist. 'Die Regelsätze wurden vielmehr bewusst niedrig angesetzt, um so einen massiven Anreiz zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit um jeden Preis auszulösen'. Knapp die Hälfte der Sozialhilfebezieher ist weiblich. Es handelt sich dabei vor allem um allein Erziehende, Schwangere, Frauen, die sich von ihrem Mann trennen und die Kinder, die bei ihnen leben. Zielgruppenorientierte Regelungen für diese Gruppen fehlen weitgehend. (IAB)
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Literaturhinweis
Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib: der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen" (2004)
Kurtz, Beate; Müller, Petra;Zitatform
Kurtz, Beate & Petra Müller (2004): Geschlechtsspezifische Analyse von Zugang und Verbleib. Der Beitrag des ESF-BA-Programms zum Querschnittsziel "Förderung der Chancengleichheit von Männern und Frauen". In: A. Deeke, T. Kruppe, B. Kurtz & P. Müller (2004): Halbzeitbewertung des "ESF-BA-Programm 2000-2006" (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 283), S. 293-334.
Abstract
Das ESF-BA-Programm 2000-2006 kombiniert Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) mit der individuellen Arbeitsförderung nach dem Sozialgesetzbuch III durch die Bundesanstalt für Arbeit. Der Beitrag befasst sich mit Frauen als Zielgruppe der Förderungsmaßnahmen. Es wird festgestellt, dass Frauen in hohem Maße von den Maßnahmen erreicht werden, wobei der Schwerpunkt bei den ergänzenden Leistungen zur Qualifizierung liegt, und dort insbesondere bei den Leistungen, die sich an Nichtleistungsbezieherinnen wenden. Handlungsbedarf besteht dagegen bei den Existenzgründerinnen, die unterrepräsentiert waren. Inwieweit Frauen im Hinblick auf die dauerhafte Rückkehr in ein ungefördertes Beschäftigungsverhältnis oder in eine selbständige Tätigkeit von der Teilnahme an den Maßnahmen profitieren, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen. Dieser Frage wird mit Hilfe von Befragungen weiter nachgegangen. (IAB)
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Literaturhinweis
Interactions between care-giving and paid work hours among European midlife women, 1994 to 1996 (2003)
Spiess, Katharina; Schneider, A. Ulrike;Zitatform
Spiess, Katharina & A. Ulrike Schneider (2003): Interactions between care-giving and paid work hours among European midlife women, 1994 to 1996. In: Ageing and society, Jg. 23, H. 1, S. 41-68. DOI:10.1017/S0144686X02001010
Abstract
"This paper uses data from the European Community Household Panel surveys of 1994 and 1996 to study the association between changes in care-giving and changes in weekly work hours. Our sample comprises women aged 45 - 59 years who participated in the labour force in at least one of the two years studied. Controlling for country variation, we find significant relationships between starting or increasing informal care-giving and changes in weekly work hours. No such association is found however among women terminating a care-giving commitment or reducing their care hours. Starting care-giving significantly reduces work hours for women in northern European countries (except Ireland). By contrast, women in southern Europe and Ireland respond to an increase in care-giving hours by a smaller increase or a higher decrease in work hours than non care-givers. In summary, our results show that the impact of care-giving on adjustments of weekly work hours is asymmetrical and that it differs in southern and northern Europe." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gender gap in earnings at the industry level (2002)
Zitatform
Allen, Jim & Karin Sanders (2002): Gender gap in earnings at the industry level. In: The European Journal of Women's Studies, Jg. 9, H. 2, S. 163-180.
Abstract
"In this article the authors seek an answer to the question: does the percentage of women working in an industry have an effect on earnings distinct from the effect of sex at the individual level? On the basis of the 'comparable worth' approach, the authors hypothesized that, controlling for education, experience and sex, the percentage of women working in an industry would have a negative effect on earnings. This hypothesis was tested by performing multi-level analysis using data from 12 countries. The hypothesis was confirmed: the multi-level analysis showed a significant negative effect of the percentage of women in an industry on individual earnings, when individual characteristics were controlled for. This effect applied equally formen and women working in an industry. Part, though not all, of the effect could be accounted for by the fact that femaledominated industries are less unionized and more characterized by small firms than male-dominated industries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Does religion influence the labour supply of married women in Germany? (2002)
Zitatform
Heineck, Guido (2002): Does religion influence the labour supply of married women in Germany? (DIW-Diskussionspapiere 278), Berlin, 26 S.
Abstract
"On behavioural theory basis, this article analyses whether religion influences married women in Germany in their decision to supply labour. Gender roles and accompanying attitudes toward the appropriate division of labour among spouses might differ across religious groups depending on the groups┐ strictness. Using data from the German Socio-Economic Panel (GSOEP) and applying both cross-sectional and longitudinal data analysis techniques the findings from the estimated reduced form participation equations suggest that denominational affiliation itself only weakly influences a woman┐s decision whether to work or not. However, women who attach importance to faith in their lives tend to work less than women without a strong conviction. Furthermore, taking into account the family background of individuals and supposing that employment decisions are bargained over among household members, there is evidence that the existence of a spouse with a strong conviction also affects a woman┐s supply of labour negatively." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Auswertung der Befragung deutscher Hochschulen zur "Verflechtung von beruflichen Karrieren in Akademikerpartnerschaften" (2002)
Zitatform
Rusconi, Alessandra & Heike Solga (2002): Auswertung der Befragung deutscher Hochschulen zur "Verflechtung von beruflichen Karrieren in Akademikerpartnerschaften". Kromsdorf: Verlag und Datenbank für Geisteswissenschaften, 56 S.
Abstract
"Die Verflechtung von Berufskarrieren sowie von Beruf und Familie gewinnt bei jungen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen immer mehr an Bedeutung. Diese sehen sich heute zunehmend dem Problem gegenüber gestellt, dass sie nicht nur ihre eigene Karriere planen müssen, sondern auch mit berücksichtigen müssen, dass der Partner bzw. die Partnerin selbst eine universitäre bzw. eine hochqualifizierte Karriere in der Privatwirtschaft anstrebt. Doch nicht nur diese beiden Karrieren gilt es zu vereinen. Hinzu kommen Überlegungen zur Vereinbarkeit von wissenschaftlicher Arbeit, Partnerschaft und dem Aufziehen von Kindern. Diesem Thema widmet sich die Arbeitsgruppe Wissenschaftspolitik der 'Jungen Akademie' in einem Projekt mit dem Titel 'Dual Careers von Akademiker/innen'. Im Rahmen dieses Projektes führte sie im Sommer 2001 eine Befragung an allen Einrichtungen im Hochschulbereich durch. Gegenstand dieser Befragung war die Verflechtung der Berufskarrieren in Akademikerpartnerschaften sowie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei ging es zunächst vor allem um die institutionellen Grenzen und Möglichkeiten der Unterstützung solcher 'Verflechtungsleistungen', d.h. um die Sicht der Hochschulen. Die durchgeführte Befragung untersuchte daher, ob und inwiefern diese Problematik auch bei Berufungsverfahren für eine Professur seitens der Bewerber und Bewerberinnen angesprochen wurde und welche Möglichkeiten den Hochschulen zur Verfügung stehen, darauf zu reagieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Does part-time and intermittent work during early motherhood lead to regular work later?: a comparison of labor market behavior of mothers with young children in Germany, Britain, The Netherlands, and Sweden (2001)
Gustafsson, Siv; Wetzels, Cecile; Kenjoh, Eiko;Zitatform
Gustafsson, Siv, Eiko Kenjoh & Cecile Wetzels (2001): Does part-time and intermittent work during early motherhood lead to regular work later? A comparison of labor market behavior of mothers with young children in Germany, Britain, The Netherlands, and Sweden. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 70, H. 1, S. 15-23.
Abstract
Unter Verwendung vorliegender britischer, deutscher, schwedischer und niederländischer Daten wird untersucht, ob Teilzeitarbeit oder eine Erwerbsunterbrechung während der frühen Mutterschaft später zu Vollzeitarbeit führt. Es wird festgestellt, dass in Schweden zu dem Zeitpunkt, an dem das erste Kind vier Jahre alt ist, 80 Prozent der Mütter Vollzeit arbeiten, wenn eine Arbeitszeit von mindestens 25 Stunden als Vollzeitarbeit definiert wird, aber nur 30 Prozent 35 Stunden und mehr arbeiten. Diese Ergebnisse stehen im Widerspruch zum Erwerbsverhalten der Mütter in den anderen drei Ländern und wird als Effekt einer frauenfreundlichen Politik gedeutet. Weiter zeigt sich, dass in Schweden nicht so viele der Mütter im öffentlichen Dienst beschäftigt sind wie in den anderen Ländern. (IAB)
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Literaturhinweis
Gender and the labour market: econometric evidence of obstacles to achieving gender equality (2000)
Gustafsson, Siv S.; Jepsen, Maria; Joshi, Heather ; Meulders, Daniele E.; Joy, Lois; Battu, Harminder ; Killingsworth, Mark; Cifre, Concha Salvador; Lilja, Reija; Dale-Olsen, Harald ; Maruani, Margaret; Dekker, Ronals; Meulders, Daniele E.; Freeman, Richard B. ; Muffels, Ruud ; Gustafsson, Silv S.; Oaxaca, Ronald L. ; Barth, Erling ; Peronaci, Romana; Clement, David; Seaman, Paul T.; Fernandez, Amadeo Fuenmayor; Sloane, Peter J.; Witzels, Cecile; Smith, Nina ; Davies, Hugh; Sofer, Catherine; Büchel, Felix; Stancanelli, Elena ; Gupta, Nabanita Datta ; Terraz, Isabelle ;Zitatform
Gustafsson, Siv S. & Daniele E. Meulders (Hrsg.) (2000): Gender and the labour market. Econometric evidence of obstacles to achieving gender equality. (Applied econometrics association), Basingstoke: Macmillan, 336 S.
Abstract
"The purpose of Gender and the Labour Market is to analyze the remaining obstacles in achieving gender equality. The first chapters present different aspects of the gender earnings gap. Different counteries are studied and special emphasis is made on particular sectors and occupations. The next chapters deal with the postponement of first birth by educated women, the non-cooperative behavior in time use, gender differences in job and working mobility, transitions between employment status, discriminations contained in tax systems and poverty rates of single parent households." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Full time or part time?: German parental leave policy and the return to work after childbirth in Germany (1999)
Ondrich, J.; Spiess, C. K.; Wagner, G. G.; Yang, Q.;Zitatform
Ondrich, J., C. K. Spiess, Q. Yang & G. G. Wagner (1999): Full time or part time? German parental leave policy and the return to work after childbirth in Germany. In: (1999): Research in labor economics, 18, S. 41-74. DOI:10.1016/S0147-9121(99)18019-1
Abstract
Elternurlaub mit entsprechenden Sozialleistungen sind ein politisches Instrument, um vor allem Frauen die dauerhafte Einbindung in die Erwerbsbevölkerung zu ermöglichen. Ohne derartige Leistungen besteht die Gefahr, dass sich Mütter gänzlich vom Arbeitsmarkt zurückziehen. Auf der anderen Seite geht der Kündigungsschutz während des Elternurlaubs zu Lasten der Arbeitsmarktflexibilität und die Arbeitgeberanteile an den Sozialleistungen erhöhen die Arbeitskosten. Der Beitrag gibt einen Überblick über die einschlägigen politischen Maßnahmen in der Bundesrepublik Deutschland der letzten zehn Jahre und untersucht auf der Grundlage eines theoretischen Modells und mit ökonometrischen Methoden wie sich die Dauer der Inanspruchnahme von Elternurlaub und auch die zwischenzeitliche Wiederbesetzung des Arbeitsplatzes auf die Rückkehr in das Erwerbsleben auswirken. Die Untersuchung zeigt, dass die Auswirkungen für ehemalige Teilzeitangestellte bei der Rückkehr ins Arbeitsleben gering sind. Für vor dem Elternurlaub vollzeiterwerbstätige Mütter hingegen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie für eine Teilzeittätigkeit in den Beruf zurückkehren. Damit ist sowohl den Eltern gedient, für die es einfacher ist, eine Halbtags- als eine Ganztagsbetreuung für Kinder zu organisieren, als dem Arbeitgeber, der die Stelle zwischenzeitlich besetzt hat und bei einer Rückkehr in eine Teilzeitbeschäftigung eine übermäßige Personlausweitung vermeidet. (IAB)
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Literaturhinweis
Probleme räumlicher Mobilität beruflich hochqualifizierter Paare: Personalkonzepte in Organisationen und individuelle Bewältigungsstrategien. Zwischenbericht des Forschungsprojektes "Coplacement" (1996)
Lange, Diane; Schulte, Jürgen;Zitatform
Lange, Diane & Jürgen Schulte (1996): Probleme räumlicher Mobilität beruflich hochqualifizierter Paare. Personalkonzepte in Organisationen und individuelle Bewältigungsstrategien. Zwischenbericht des Forschungsprojektes "Coplacement". Bochum, 75 S., Anhang.
Abstract
Gegenstand der Untersuchung sind Mobilitätsanforderungen an beruflich hochqualifizierte Paare sowie die damit verbundenen Probleme und die verfügbaren Strategien zu ihrer Bewältigung. Im Mittelpunkt des Forschungsprojekts 'Coplacement' stehen Fragen der Personalplanungen und zielgruppenspezifischen Personalstrategien von Unternehmen im Zusammenhang mit der Mobilität innerhalb von Organisationen und die Koordination beruflicher und familiärer Belange bei hochqualifizierten Paaren. Dazu werden berufliche Karriereplanungen und -entwicklungen sowie die damit einhergehenden Mobilitätsentscheidungen bei Dual-Career Couples analysiert. Auf der Basis einer vergleichenden Analyse der Voraussetzungen und Handlungsstrategien der Unternehmen (Organisationen) und der betroffenen Paare sollen die mit den beruflichen Mobilitätsanforderungen einhergehenden Konfliktfelder und deren determinierende Faktoren herausgearbeitet werden. Der Zwischenbericht präsentiert die Ergebnisse der ersten Projektphase mit Befragungen von Professoren der Ruhr-Universität, von Experten in Personalberatungen und Verbänden sowie von Unternehmen und öffentlichen Verbänden. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Rahmenbedingungen für beruflich hochqualifizierte Paare schwierig gestalten, da personalpolitische Maßnahmen, die auch die berufliche Situation des jeweiligen Partners berücksichtigen, die Ausnahme bilden. Es gibt aber auch Untenehmen, 'die eine innovative Personalpolitik mit einem mitarbeiterzentrierten Ansatz durchführen, die Problemlage genauer und detaillierter erfassen und bereits erste Bewältigungsstrategien erproben.' (IAB)
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