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Dossier

Jugendarbeitslosigkeit

Trotz eines Rückgangs ist die EU-Jugendarbeitslosenquote nach wie vor sehr hoch. Laut EU-Kommission sind derzeit 4,5 Millionen junge Menschen (im Alter von 15 bis 24 Jahren) arbeitslos. Einem großen Teil dieser Generation droht durch fehlende Zukunftsperspektiven soziale Ausgrenzung mit weitreichenden Folgen. Mit Maßnahmen wie der Europäischen Ausbildungsallianz und Jugendgarantien der Länder soll entgegengesteuert werden.
Diese Infoplattform bietet einen Einblick in die Literatur zu den Determinanten von und Strategien gegen Jugendarbeitslosigkeit auf nationaler wie internationaler Ebene.

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im Aspekt "Deutschland"
  • Literaturhinweis

    Jugendhilfe und § 31 Abs. 5 SGB II (2010)

    Riehle, Eckart;

    Zitatform

    Riehle, Eckart (2010): Jugendhilfe und § 31 Abs. 5 SGB II. In: ZFSH/SGB. Zeitschrift für die sozialrechtliche Praxis, Jg. 49, H. 8, S. 462-466.

    Abstract

    "Jugendliche im Alter bis 25 Jahre, die unter das SGB II fallen, erfahren in besonderem Maße, was 'Fördern und Fordern' heißt. Sie erfahren in besonderem Maße, welche Folgen es für sie hat, wenn der aktivierende Sozialstaat, der meint, zu aktivierende Fähigkeiten wären immer schon vorhanden, damit konfrontiert wird, dass diese Fähigkeiten erst entwickelt werden müssen, und wenn Fordern sich nicht an den Lebensbedingungen junger Menschen orientiert." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A ticket to work: policies for the young unemployed in Britain and Germany (2009)

    Kohlrausch, Bettina;

    Zitatform

    Kohlrausch, Bettina (2009): A ticket to work. Policies for the young unemployed in Britain and Germany. (Schriften des Zentrums für Sozialpolitik 18), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 176 S.

    Abstract

    "Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Um ihnen dennoch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gibt es jenseits des traditionellen Ausbildungssystems eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen. Die Autorin vergleicht diese sogenannten Übergangssysteme in Deutschland und Großbritannien und zeigt, dass in beiden Ländern die staatlichen Modelle mittlerweile ein bedeutendes Segment des Ausbildungssystems sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Arbeitnehmermilieus: Explorationen der typologischen Differenzierung jüngerer Berufsmilieus von Arbeitnehmern. Abschlussbericht (2009)

    Teiwes-Kügler, Christel; Vester, Michael;

    Zitatform

    Teiwes-Kügler, Christel (2009): Junge Arbeitnehmermilieus. Explorationen der typologischen Differenzierung jüngerer Berufsmilieus von Arbeitnehmern. Abschlussbericht. Hannover, 157 S.

    Abstract

    "Die hier von der Hans Böckler Stiftung und vom Vorstand der Industriegewerkschaft Metall geförderte Kurzstudie zu den jungen Arbeitnehmermilieus diente der Exploration eines bisher erstaunlich wenig untersuchten Feldes. Wie eine jüngst an der Universität Jena durchgeführte Sichtung der Jugendforschung (Eversberg 2009) bestätigt hat, gibt es zwar viele Forschungen über 'die Jugend' oder 'die jüngere Generation' als solche, aber so gut wie keine Studien, die innerhalb dieser Großkategorie nach den verschiedenen Berufs-, Schicht- oder Milieuzugehörigkeiten oder nach arbeitnehmerischen oder nichtarbeitnehmerischen Lagen unterscheiden. Die Aufgabe des Kurzprojektes war es, dieses unerforschte Gebiet näher auszuleuchten. Es trägt daher den Untertitel 'Exploration der typologischen Differenzierung jüngerer Berufsmilieus von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern'. Diese Differenzierung ist aus Gründen relevant, die mit dem Wandel der Erwerbsarbeit und dem Wandel der Mitbestimmung - den beiden Förderschwerpunkten der Hans Böckler Stiftung, denen diese Kurzstudie zugeordnet ist - zusammenhängen. Die Kurzstudie folgt dem theoretischen Ansatz der typenbildenden Habitus- und Milieuanalyse. Sie stützt sich auf die Konzepte des Habitus, des sozialen Raums und der Felder des französischen Soziologen Pierre Bourdieu und auf den daraus weitergeführten Ansatz der sozialen Milieus von Vester u.a. In der Studie werden Zusammenhänge hergestellt zwischen sozialstrukturellen Veränderungen in der Gesellschaft und Wandlungen der Lebensführung und der Mentalitäten der Arbeitnehmermilieus, in die die beruflichen und interessenpolitischen Haltungen des Berufsethos eingebunden sind. Die Studie untersucht diese Zusammenhänge aus zwei Perspektiven: a. aus einer makrosoziologischen Perspektive, indem in einer parallelen Studie die repräsentativen Daten des Sozioökonomischen Panels (SOEP) in einem neuartigen Sektorenmodell von Daniel Oesch aufbereitet und damit die Veränderung der deutschen Erwerbsstruktur und die Bewegungen zwischen den Berufsgruppen und den Wirtschaftssektoren über den Zeitraum von 1990 bis 2007 genauer bestimmt werden konnten (Vester/Gardemin/Groh 2009); b. aus einer mikrosoziologischen Perspektive, indem mittels Gruppenbefragungen für ausgewählte jüngere Arbeitnehmergruppen verschiedener Qualifikationsstufen (für jüngere technische Expertinnen und Experten, für jüngere technische Fachangestellte der IT-Branche, für jüngere kaufmännisch-organisatorische Angestellte und für jüngere Facharbeiter) die Lebensentwürfe, die Wahrnehmungs- und Bewältigungsmuster zu den veränderten Lebens- und Arbeitsbedingungen sowie das interessenpolitische Handeln vertiefend exploriert wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unemployment benefits and parental resources: what helps the young unemployed with labour market integration? (2008)

    Jacob, Marita ;

    Zitatform

    Jacob, Marita (2008): Unemployment benefits and parental resources. What helps the young unemployed with labour market integration? In: Journal of youth studies, Jg. 11, H. 2, S. 147-163. DOI:10.1080/13676260701863413

    Abstract

    "This article deals with the question of how different resources affect the labour market integration of the young unemployed. Previous research has often focused on the effects of unemployment compensation benefits on labour market outcomes. However, for young unemployed people additional parental resources may be even more important. The article examines the effects both of unemployment benefits and family-related resources. The main hypothesis it advances is that individuals who have access to different resources will enter more stable jobs after unemployment than those lacking such different kinds of support. Using data from a longitudinal study on youth unemployment in Germany, I find that subsequent job duration increases with the receipt of unemployment benefits but decreases with parental support. Accordingly, benefits actually improve post-unemployment job tenure, whereas parental support functions rather as a 'safety net' enabling young people to quit a job." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland: eine Analyse aus Sicht der Arbeitsmarktökonomik (2008)

    Neumann, Michael ; Schmidt, Jörg;

    Zitatform

    Neumann, Michael & Jörg Schmidt (2008): Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. Eine Analyse aus Sicht der Arbeitsmarktökonomik. In: Wirtschaftswissenschaftliches Studium, Jg. 37, H. 8, S. 425-432.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Überblick über die grundlegenden Probleme der gegenwärtig festzustellenden Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und diskutiert im Rahmen eines mikroökonomischen Partialmodells verschiedene Ansatzpunkte, wie die Jugendarbeitslosigkeit verringert werden könnte. Die Analyse zeigt, dass eine bessere Qualifizierung der potenziellen Ausbildungsplatzbewerber sowie nach Produktivität differenzierte Ausbildungsvergütungen die Ergebnisse auf den Ausbildungsmärkten nachhaltig verbessern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit wird unterschätzt (2008)

    Zitatform

    (2008): Jugendarbeitslosigkeit wird unterschätzt. (Arbeitsmarkt aktuell 2008,08), Berlin, 10 S.

    Abstract

    "Jugendliche haben in Deutschland ein doppelt so hohes Risiko den Job zu verlieren wie andere Beschäftigte. Das wahre Ausmaß der Jugendarbeitslosigkeit wird zudem unterschätzt. Der Grund: Sie wird in der Statistik der Bundesagentur für Arbeit nicht umfassend abgebildet. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie des Bereichs Arbeitsmarktpolitik beim Deutschen Gewerkschaftsbund" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Veränderungen der seelischen Gesundheit durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen: eine Analyse am Beispiel des Jugendsofortprogramms JUMP (2007)

    Behle, Heike ;

    Zitatform

    Behle, Heike (2007): Veränderungen der seelischen Gesundheit durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Eine Analyse am Beispiel des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Bibliothek 308), Nürnberg, 396 S.

    Abstract

    "Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden zumeist anhand der späteren Eingliederung ins Erwerbsleben evaluiert. Die vorgelegte Arbeit geht einen anderen Weg; die Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme wird hier bezogen auf die Veränderung der seelischen Gesundheit der partizipierenden Jugendlichen untersucht. Jugendliche, die Problemlagen im Übergang von der Schule ins Berufsleben erleben, können einen Teufelskreis zwischen psychischen Belastungslagen und erschwerter Eingliederung in die Erwerbstätigkeit erfahren. Ein Ziel arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen wie dem Jugendsofortprogramm JUMP ist es deswegen, zur psychischen Stabilisierung der seelischen Gesundheit von Teilnehmenden beizutragen. Nach einer Diskussion der Problemlagen, die Jugendliche im Übergang erfahren können, einem Forschungsüberblick über die seelische Gesundheit und das Erwerbsleben und einer Übersicht über spezielle Förderungssysteme für Jugendliche (unter spezieller Berücksichtigung des Jugendsofortprogramms JUMP) wird das Konzept der Veränderung der seelischen Gesundheit für Jugendliche in Maßnahmen diskutiert. Chancen und Grenzen zur Verbesserung der seelischen Gesundheit Jugendlicher durch die Teilnahme an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen werden aufgezeigt. In einem empirischen Teil wird dieser theoretische Bezugsrahmen umgesetzt. Anhand der JUMP-Eintrittskohorte 1999 wird untersucht, ob sich die seelische Gesundheit der Jugendlichen veränderte und welche Einflussfaktoren zur Veränderung beigetragen haben. Es wird dabei zwischen kurzfristiger Veränderung (direkt nach Beendigung der Maßnahme) und nachhaltiger Veränderung (ein Jahr nach Beendigung der Maßnahme) unterschieden. Bei der Mehrheit der Teilnehmenden ist ein Erhalt oder eine Stabilisierung der seelischen Gesundheit nach der Teilnahme an JUMP zu beobachten. Jugendliche in den alten Bundesländern profitieren nachhaltiger von der Teilnahme an JUMP. Dieser Befund kann durch die unterschiedliche soziale Komposition Jugendlicher beider Regionen erklärt werden. Während westdeutsche Jugendliche häufig aufgrund geringer beruflicher Qualifikation Problemlagen im Übergang erfahren, sind ostdeutsche Jugendliche oft durch den stärker verschlossenen Arbeitsmarkt von der Teilnahme am Erwerbsleben ausgeschlossen. Weitere Einflüsse, die auf die Veränderung der seelischen Gesundheit hinwirken, sind der Maßnahmetyp, der Grund der Teilnahme, der aktuelle Arbeitsmarktstatus, Veränderung in der Arbeitsorientierung sowie persönliche Merkmale, Erfahrungen am Arbeitsmarkt und weitere Veränderungen im Jugendalter. Die individuelle Zukunftssicht hat den stärksten Einfluss auf die Veränderung der seelischen Gesundheit Jugendlicher." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bundesmodellprogramme "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" und "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Kontext neuer kommunalpolitischer Strategien: Endbericht der zweiten Phase der wissenschaftlichen Begleitung (2004 - 2006) (2007)

    Burchardt, Susann; Förster, Heike; Harmsen, Christiane; Mögling, Tatjana; Tillmann, Frank;

    Zitatform

    Burchardt, Susann, Heike Förster, Christiane Harmsen, Tatjana Mögling & Frank Tillmann (2007): Die Bundesmodellprogramme "Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten" und "Lokales Kapital für soziale Zwecke" im Kontext neuer kommunalpolitischer Strategien. Endbericht der zweiten Phase der wissenschaftlichen Begleitung (2004 - 2006). München, 238 S.

    Abstract

    "Dieses Buch ist das Ergebnis der zweiten Phase wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogramms 'Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten', das seit 1999 in den Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert wurde. Das jugend- und jugendpolitische Programm 'Entwicklung und Chancen junger Menschen in sozialen Brennpunkten' (E&C) ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der Zielsetzung ins Leben gerufen worden, vor allem die über den Kinder- und Jugendplan (KJP) des Bundes geförderten Träger der Kinder- und Jugendhilfe zu motivieren, sich verstärkt in benachteiligten städtischen Gebieten und strukturschwachen ländlichen Regionen zu engagieren. Neue Ansätze und Maßnahmen für Kinder und Jugendliche in problembelasteten Gebieten sollen erprobt und mit anderen in den Stadtteilen tätigen Institutionen abgestimmt werden. Durch eine direkte Kopplung mit dem Bund-Länder-Programm 'Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt' wurden dabei zugleich sozialräumliche Aspekte der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen stärker in den Mittelpunkt gerückt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Out of unemployment?: a comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market (2006)

    Malmberg-Heimonen, Ira; Julkunen, Ilse ;

    Zitatform

    Malmberg-Heimonen, Ira & Ilse Julkunen (2006): Out of unemployment? A comparative analysis of the risks and opportunities longer-term unemployed immigrant youth face when entering the labour market. In: Journal of youth studies, Jg. 9, H. 5, S. 575-592. DOI:10.1080/13676260601021054

    Abstract

    "Because of high unemployment rates among youth in Europe, comparative research has focused on identification of those risks and opportunities associated with the integration process from unemployment to work. The integration process of immigrant youth, however, received much less attention, despite their initially higher risk of unemployment than that for non-immigrant youth. Therefore, this study aims to analyse the exit from longer-term unemployment, with a focus on the integration into work of young immigrants in Finland, Sweden, France and Germany, countries that represent different welfare models and have different integration policies towards immigrants. The research is based on a European survey on youth unemployment with representative samples of longer-term unemployed young people in each of the studied countries. The results demonstrate that longer-term immigrant youth, compared with their non-immigrant counterparts, are less likely to find employment in Finland, face greater risks of mental health problems in Sweden and face increased risks of financial deprivation in France. In agreement with previous literature, these findings demonstrate that, with regard to expectations, the social democratic welfare states in particular have failed to promote the integration of longer-term unemployed young immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Moderators and mediators on the mental health of young participants in active labour market programmes: evidence from East and West Germany (2005)

    Behle, Heike ;

    Zitatform

    Behle, Heike (2005): Moderators and mediators on the mental health of young participants in active labour market programmes. Evidence from East and West Germany. In: International Review of Psychiatry, Jg. 17, H. 5, S. 337-345. DOI:10.1080/09540260500238330

    Abstract

    "This article addresses the mental health of young people taking part in an active labour market programme (ALMP). The subject of the paper follows the demand for research on the 'permanent impermanence' identified as a situation characterized by shifting in between different labour market training programmes, unemployment and odd jobs. The research on which the article draws was an evaluation study of an active labour market programme in Germany, known as JUMP. The article uses data derived from a participants' survey and addresses the following questions: How can the mechanism of ALMP and mental health be described? What affects young people within an ALMP? Are there any differences according to the density of the surrounding labour market? Previous research has explored the impact of unemployment on mental health. This article investigates the possible impact of ALMP, referring to the complex relationship between the density of the labour market and young people's mental health. It then applies data derived from the JUMP participants' survey to explore the influence on young people. The impact of the density of the surrounding labour market is addressed by separating the available data into East and West German participants. The article finally compares the research findings from young participants in an ALMP with previous research on unemployed young people and concludes with differences between East and West German young people." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Langzeitarbeitslose Jugendliche in Deutschland: eine handlungsorientierte Analyse personaler und situativer Faktoren (2003)

    Beelmann, Gert;

    Zitatform

    Beelmann, Gert (2003): Langzeitarbeitslose Jugendliche in Deutschland. Eine handlungsorientierte Analyse personaler und situativer Faktoren. (Schriften zur Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie 05), Hamburg: Kovac, 252 S.

    Abstract

    "In seiner Studie befasst sich der Autor mit den Handlungsstrategien langzeitarbeitsloser Jugendlicher, wobei deren subjektives Erleben und Alltaghandeln im Vordergrund steht. Mit dem Wissen um das individuelle Lebensumfeld und das eigene Verhalten können vorhandene Ressourcen, Wünsche und Zielvorstellungen für eine berufliche Perspektive nutzbar gemacht werden. Aus dieser handlungs- und ressourcenorientierten Sichtweise ergeben sich Hinweise, um das Eigenpotential der Betroffenen mit gezielten institutionellen Hilfen für Interventionsmaßnahmen umzusetzen." Im theoretischen Teil der Arbeit werden die gegenwärtige Situation arbeitsloser Jugendlicher in Deutschland sowie mögliche Ursachen und Interventionsansätze vorgestellt und diskutiert. Aus psychologischer Perspektive werden theoretische Modelle und handlungsbezogene Ansätze im Umgang mit dieser Form der Arbeitslosigkeit analysiert (Sozialisation, gesundheitliche Aspekte, Geschlechtsunterschiede, Arbeitssuchverhalten). Im empirischen Teil werden die Ergebnisse einer Befragung von Jugendlichen (N = 50, jeweils die Hälfte in Rostock und Bremen) im Hinblick auf die Ost-West-Unterschiede dargestellt und interpretiert. Es werden fünf Typen nach Handlungsmöglichkeiten, personalen und situativen Umweltbedingungen und psychosozialer Belastung gebildet: aktiv-initiativ handelnd, ineffizient, reflektiert-skeptisch, reaktiv sowie resignativ. Im Hinblick auf die Interventionsmöglichkeiten wird festgestellt, dass bei bestimmten Typen von Jugendlichen auch nur spezifische zielgerichtete Hilfen wie kurzfristige Teilqualifikationen Erfolg versprechen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern. In: Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg, Potsdam (Hrsg.) (2003): Arbeit für die Jugend : Ansätze zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Dokumentation der Fachtagung, S. 17-33.

    Abstract

    "Es werden theoretische Überlegungen und empirische Befunde zum Übergang Jugendlicher von der allgemein bildenden Schule über berufliche Ausbildung in eine stabile Erwerbsphase (Abschnitt 2) dargestellt. In Abschnitt 3 werden analytische Befunde zu Arbeitslosigkeit im Übergang von Ausbildung in Beschäftigung sowie Maßnahmeteilnahme in Deutschland behandelt und im Abschnitt 4 europäisch vergleichende Befunde zu Arbeitslosigkeit und Maßnahmeteilnahme Jugendlicher und junger Erwachsener vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002 (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002. (IAB-Werkstattbericht 09/2003), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    Ausbildungslose und arbeitslose Jugendliche werden in Deutschland durch aktive arbeitsmarktpolitische Instrumente seit Jahren auf hohem quantitativen Niveau gefördert. Wegen der steigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher und nicht vermittelter Bewerber in einen Ausbildungsplatz wurden mit dem Regierungswechsel 1998 für das neu aufgelegte "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (JUMP) zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich einer Mrd. Euro bereitgestellt. Dem Konzept eines Sofortprogramms folgend traten bereits im Verlauf der ersten vier Fördermonate im Jahr 1999 rund 100.000 Jugendliche in JUMP-Maßnahmen ein. Jahresdurchschnittlich wurde im ersten Programmjahr ein Bestand von 74.000 Jugendlichen gefördert, der bis 2002 auf 96.000 aufgestockt wurde. Das Programm umfasst sowohl Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung, der außerbetrieblichen Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung, der Integration in Beschäftigung am ersten und zweiten Arbeitsmarkt als auch Maßnahmen der Aktivierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Im Verlauf der ersten vier Förderjahre ergaben sich deutliche maßnahmebezogene, zielgruppenspezifische und regionale Veränderungen: Die Förderung Jugendlicher in Ostdeutschland wurde merklich erweitert. Inhaltlich wurde ab 2000 die Maßnahmeförderung stärker auf das Ziel der Integration in Beschäftigung konzentriert, insbesondere durch die Ausweitung von Lohnkostenzuschüssen. Demgegenüber wurde das Bewerbertraining ab 2000 nicht mehr fortgesetzt und die Förderung der außerbetrieblichen Ausbildung deutlich zurückgefahren. Diese Verlagerung der Förderziele fand seine Entsprechung in der Struktur der geförderten Jugendlichen. Mit der Rückführung von Förderangeboten für nicht versorgte Bewerber konzentrierte sich die JUMP-Förderung zunehmend auf registrierte arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten: Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten. Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen. In: J. Allmendinger (Hrsg.) (2003): Entstaatlichung und soziale Sicherheit : Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002. Teil 1 und 2, S. 1-11.

    Abstract

    Im Zuge der ansteigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurden staatliche Aktivitäten im Bereich der Aktiven Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in nahezu allen europäischen Ländern systematisch ausgeweitet, wobei angebots- und nachfrageorientierte Aktivitäten in unterschiedlichem Ausmaß zu unterscheiden sind. Auch innerhalb einzelner Länder sind heterogene Zielvorgaben zu erkennen, deren Beziehung nicht eindeutig bestimmt ist. Dennoch lassen sich an Bedeutung gewinnende Institutionalisierungstendenzen einer neuen Übergangsinstitution, dem sog. 'System of Schemes' beobachten. Auch bei verstärkten arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten variiert sowohl das Risiko längerer Arbeitslosigkeit als auch der Umfang des Maßnahmeeinsatzes bzw. die Teilnahmewahrscheinlichkeit an einer Maßnahme länderspezifisch beachtlich. Dabei kommen personen-, herkunfts- sowie regionalspezifische Merkmale in unterschiedlichem Umfang zum tragen. Dauer bzw. Häufigkeit der Arbeitslosigkeitsphasen sowie Maßnameteilnahme senken die Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschäftigung im gegebenen Beobachtungszeitraum. Wird die Beschäftigungsschwelle erfolgreich überwunden, verlieren Arbeitslosigkeitserfahrungen und Maßnahmeteilnahme in nahezu allen europäischen Ländern gemessen am realisierten Brutto-Stunden-Einkommen weitgehend an Effekt. Lediglich für Deutschland lassen sich längerfristige Effekte von Arbeitslosigkeitserfahrung und Maßnahmeteilnahme beobachten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants: a case study of Germany and the United Kingdom (2003)

    Isengard, Bettina ;

    Zitatform

    Isengard, Bettina (2003): Youth unemployment: individual risk factors and institutional determinants. A case study of Germany and the United Kingdom. In: Journal of youth studies, Jg. 6, H. 4, S. 357-376.

    Abstract

    "This paper deals with youth unemployment trends in Europe since the mid-1980s in general, and regards individual risk factors in the mid-1990s for Germany and the United Kingdom in particular. The study of the two selected countries shows that the individual risk of (long-term) unemployment is not equally high for all young people, but rather depends on various socioeconomic and structural factors like gender education, nationality and region of residence. The individual level of education is an important determinant of occupational success, while the country-specific organization of educational systems and labour market institutions also affects different occupational outcomes. In addition, the welfare state structures and policies may determine labour market outcomes. Germany and the United Kingdom responded to the increasing problems of youth unemployment with the active labour market programs 'JUMP' and 'New Deal for Young People'; the concepts and results of these are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Long-term unemployment among young people: the risk of social exclusion (2003)

    Kieselbach, Thomas;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas (2003): Long-term unemployment among young people. The risk of social exclusion. In: American Journal of Community Psychology, Jg. 32, H. 1/2, S. 69-76. DOI:10.1023/A:1025694823396

    Abstract

    "The European Union considers long-term unemployment among youth an impediment to their full integration into society. The Commission of the European Union has, therefore, supported research into the mechanisms by which youth unemployment leads to social exclusion. This paper provides a brief summary of the project's findings. These imply that theories and previous research concerning social exclusion and social support can help explain the effects of youth unemployment although the phenomena vary from country to country. Results also suggest that the construct of social exclusion leads to interventions that reduce the personal and societal costs of youth unemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Living on the edge: an empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe (2001)

    Kieselbach, Thomas; Borghi, Vando ; Chicchi, Federico; Vanderplasschen, Wouter; Espluga, Josep; La Rosa, Michele; Forsberg, Erik; Sokou, Katerina; Johansson, Marianne; Baltierrez, Josep; Kalander-Blomqvist, Marina; Beelmann, Gert; Löfgren, Ulla-Britta; Heeringen, Kees van; Meyer, Ronald; Starrin, Bengt; Papantoniou, Valentine; Willems, Tine; Rantakeisu, Ulla; Bayetakou, Demetra; Stitzel, Andrea; Lemkow, Louis ; Traiser, Ute;

    Zitatform

    Kieselbach, Thomas, Kees van Heeringen, Michele La Rosa, Louis Lemkow, Katerina Sokou & Bengt Starrin (Hrsg.) (2001): Living on the edge. An empirical analysis on long-term youth unemployment and social exclusion in Europe. (Psychologie sozialer Ungleichheit 11), Opladen: Leske und Budrich, 476 S.

    Abstract

    "In the volume, the European research project YUSEDER ('Youth Unemployment and Social Exclusion: Dimensions, Subjective Experiences and Institutional Responses in Six Countries of the EU'), supported by the EU Commission (Directorate General Research) as a part of the programme Targeted Socio-Economic Research (TSER), addresses the question of what effects long-term unemployment has on young people in regard to their feeling of belonging to society. Does long-term unemployment imply the risk of social exclusion for young people? How does social exclusion develop, and which factors counteract the processes of exclusion? Thus far, research into unemployment has seldom performed comparative studies. This interdisciplinary project in six European countries has conducted for the first time a qualitative study with 300 long-term unemployed young people from age 20 to 25. The inquiry was carried out in the three northern European countries Sweden, Belgium and Germany and in the three southern European countries Greece, Italy and Spain. Researchers from psychology, sociology, public health and psychiatry participated in this research project co-ordinated by Thomas Kieselbach." Content: Executive Summary:
    Kieselbach/ Beelmann/ Stitzel/Traiser: Comparative Report. Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in six countries of the EU;
    National Reports:
    Rantakeisu/ Forsberg/ Kalander-Blomqvist/ Löfgren/ Johansson/ Starrin: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Sweden; Willems/ Vanderplasschen/ van Heeringen: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Belgium;
    Kieselbach/ Beelmann/ Traiser/ Meyer: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Germany;
    Sokou/ Bayetakou/ Papantoniou: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Greece;
    Borghi/ Chicchi/ La Rosa: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Italy;
    Espluga/ Baltiérrez/ Lemkow: Empirical analysis of the risk of social exclusion of long-term unemployed young people in Spain.
    (IAB2) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte: eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen (1992)

    Vonderach, Gerd; Siebers, Ruth; Barr, Ulrich;

    Zitatform

    Vonderach, Gerd, Ruth Siebers & Ulrich Barr (1992): Arbeitslosigkeit und Lebensgeschichte. Eine empirische Untersuchung unter jungen Langzeitarbeitslosen. (Biographie und Gesellschaft 14), Opladen: Leske und Budrich, 217 S.

    Abstract

    Im Rahmen eines Forschungsprojektes "wurde im Jahre 1987 in lebensgeschichtlich ausgerichteten Gesprächen (narrativen Interviews) mit jungen Frauen und Männern im Alter zwischen 18 und 30 Jahren der Frage nachgegangen, wie diese mit langandauernder oder wiederkehrender Arbeitslosigkeit während des Hineinwachsens in die Erwachsenen-Erwerbsgesellschaft umgehen und wie davon ihre Lebenspläne und Lebensführung tangiert werden." Die Erhebung wurde in drei ländlichen Regionen mit überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit durchgeführt. Als Ergebnis der komparativen Analyse wurden sieben Fallreihen mit typischen Bewältigungsmustern gegenüber dem Widerfahrnis der Arbeitslosigkeit herausgearbeitet. In drei größere Blöcke gruppiert zeigt sich Arbeitslosigkeit als Biographieblockierung, als eigener Biographieabschnitt sowie als Übergang zu neuen Biographieabschnitten und Lebensformen. (IAB2)

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