Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung (2015)
Glasl, Markus;Zitatform
Glasl, Markus (2015): Beschäftigung von Menschen mit Behinderung im Handwerk. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung. München, 46 S.
Abstract
Wie die schriftliche Befragung von 371 Handwerksunternehmern gezeigt hat, gibt es im Handwerk weitestgehend keine Vorbehalte gegenüber behinderten Mitarbeitern. Im Gegenteil, ihr Beitrag zur Wertschöpfung und ihre Arbeitsleistungen werden geschätzt und geachtet. Im Großteil der Betriebe nehmen sie dieselben Aufgaben wahr wie ihre nichtbehinderten Kollegen und erledigen diese auch eigenständig und ohne größeren Unterstützungsbedarf. Diese positive Einstellung zur Beschäftigung von behinderten Menschen zeigt sich auch in der Tatsache, dass dreiviertel aller Handwerksbetriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern zumindest einen Schwerbehinderten beschäftigen. Die Befragung hat des Weiteren bestätigt, dass es in Handwerksbetrieben ein hohes Maß an Loyalität zu den Mitarbeitern gibt. Vier von fünf Unternehmern gaben an, im Falle einer neu auftretenden Behinderung bei einem Mitarbeiter, diesen unbedingt weiterbeschäftigen zu wollen. Bei den Rahmenbedingungen sehen viele Handwerksbetriebe noch deutlichen Verbesserungsbedarf. So fühlen sich viele Betriebe schlecht informiert und befürchten arbeitsrechtliche Probleme und wirtschaftliche Nachteile infolge eines höheren Krankenstandes sowie des zusätzlichen Urlaubsanspruches von Menschen mit Behinderung. Im Zusammenhang mit der geringen Zahl an behinderten Arbeitsplatzbewerbern kritisieren viele Betriebe die fehlende Initiative der schwerbehinderten Menschen sowie die mangelnde Aktivität der Agentur für Arbeit. (IAB)
Weiterführende Informationen
Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen: Strategien, Instrumente, Erfahrungen (2015)
Goth, Günter G.; Waterloo, Ottmar; Breitsameter, Michael; Galiläer, Lutz; Seyd, Wolfgang; Hagen, Björn; Baur, Margot; Kielhorn, Inka; Severing, Eckart; Krug, Walter; Ufholz, Bernhard; Lentz, Rainer;Zitatform
Goth, Günter G. & Eckart Severing (Hrsg.) (2015): Berufliche Ausbildung junger Menschen mit Behinderung - Inklusion verwirklichen. Strategien, Instrumente, Erfahrungen. (Wirtschaft und Bildung 70), Bielefeld: Bertelsmann, 275 S.
Abstract
"Wie können Jugendliche mit Behinderungen den Weg in eine reguläre Ausbildung finden und gemeinsam mit Nichtbehinderten in Betrieben und Berufsschulen lernen? Das war die zentrale Frage des Projekts TrialNet, in dem neue Kompetenzfeststellungsverfahren und berufspädagogische Konzepte für die Ausbildung behinderter Jugendlicher entwickelt und erprobt wurden. 400 Jugendliche und 265 Betriebe haben sich bis 2015 an dem Projekt beteiligt. Der Sammelband informiert über den Status Quo der Inklusion in der beruflichen Bildung, über die Anforderungen an den Lernort Betrieb, präsentiert Projektberichte und stellt Grundlagen zur Implementierung modularer Ausbildungssteine vor. Weitere Beiträge erläutern, welche institutionellen und fachlich-pädagogischen Veränderungen für erfolgreiche Inklusion in der beruflichen Ausbildung notwendig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
Literaturhinweis
Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland (2015)
Zitatform
Gühne, Uta & Steffi G. Riedel-Heller (2015): Die Arbeitssituation von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Berlin, 69 S.
Abstract
Die Arbeit gibt zunächst eine konzeptionelle Übersicht zur Definition und Charakterisierung der hier betrachteten Personengruppe und eine Schätzung zur Häufigkeit von schweren psychischen Erkrankungen in Deutschland. Im Folgenden werden Zusammenhänge zwischen Arbeit und (schwerer) psychischer Erkrankung aufgezeigt und dabei zu zwei Modellen - der Selektionshypothese und der Kausalitätshypothese - Bezug genommen. Der dritte Abschnitt befasst sich mit der wissenschaftlichen Evidenz arbeitsrehabilitativer Ansätze. Hier wird insbesondere die Wirksamkeit von Supported Employment und traditionellen Ansätzen beruflicher Rehabilitation (Pre-vocational Training) in den Fokus gerückt. Anschließend werden zentrale Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation in Deutschland skizziert und Informationen zu den Nutzern gegeben. Letztlich werden auf Basis der zusammengestellten Befunde relevante Handlungsoptionen aufgezeigt. (IAB)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen (2015)
Hüser, Cornelia; Mackenrodt, Christian;Zitatform
Hüser, Cornelia & Christian Mackenrodt (2015): Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen. Nürnberg, 19 S.
Abstract
"- Schwerbehinderte Menschen sind meist älter; in Folge des demografischen Wandels wird ihre Zahl steigen.
- Schwerbehinderte Menschen arbeiten in allen Branchen. Häufig sind sie im öffentlichen Dienst tätig.
- Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen und hat stärker zugenommen als die Zahl der schwerbehinderten Menschen in der Bevölkerung.
- Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen wird weniger durch die Konjunktur und stärker durch rechtliche Rahmenbedingungen und die demografische Entwicklung beeinflusst.
- Schwerbehinderte Menschen profitieren von der aktuell guten Arbeitsmarktlage - wenn auch nicht im gleichen Umfang wie nicht-schwerbehinderte. Seit Mitte 2015 liegt die Zahl der arbeitslosen schwer-behinderten Personen deutlich unter dem Vorjahreswert.
- Arbeitslose mit Schwerbehinderung sind gut qualifiziert: Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht-schwerbehinderten Arbeitslosen.
- Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht-schwerbehinderten, eine Be-schäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen - gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos.
- Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen - bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht-schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher.
- Die Zahl der schwerbehinderten Menschen in Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik hat sich kaum verändert. Allerdings haben sich die Schwerpunkte in der Förderung schwerbehinderter Personen verändert: Die Teilnahmezahlen in Beschäftigung schaffenden Maßnahmen und besondere Maßnahmen zur Teilhabe behinderter Menschen sind rückläufig, während die Förderung mit Aktivierungs- und Eingliederungsmaßnahmen sowie Maßnahmen zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zugenommen haben." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Auseinandersetzung um die Regelbedarfsstufe 3: dürfen erwerbsunfähige Behinderte 20 Prozent weniger bekommen? (2015)
Lenze, Anne;Zitatform
Lenze, Anne (2015): Die Auseinandersetzung um die Regelbedarfsstufe 3. Dürfen erwerbsunfähige Behinderte 20 Prozent weniger bekommen? In: Soziale Sicherheit, Jg. 64, H. 4, S. 148-153.
Abstract
"Seit Längerem gibt es einen Konflikt um die Regelbedarfsstufe 3. Sie wurde Anfang 2011 eingeführt. Danach erhalten erwachsene Sozialhilfeempfänger nur noch einen Regelbedarf in Höhe von 80 % eines Alleinstehenden, wenn sie weder selbst einen eigenen Haushalt, noch zusammen mit (Ehe-)Partnern einen gemeinsamen Haushalt führen. Betroffen davon sind vor allem volljährige erwerbsunfähige Behinderte, die mit ihren Eltern zusammenleben. Sie haben bis vor Kurzem rund 80 Euro im Monat weniger erhalten als alleinstehende Erwachsene. Das Bundessozialgericht (BSG) hält diese Benachteiligung für nicht rechtens - und hat betroffenen Behinderten mit Urteilen vom Juli 2014 den vollen Regelsatz (100 %) eines Alleinstehenden zugebilligt. Das zuständige Bundessozialministerium lehnte die Umsetzung dieser höchstrichterlichen Entscheidung aber monatelang ab. Nun hat es zwar - nach erheblichem öffentlichen Druck - (vorerst) eingelenkt. Die Auseinandersetzung ist damit aber wohl noch nicht beendet, wie im Folgenden gezeigt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Autismus und Arbeit: Inklusion von Menschen im autistischen Spektrum in das Arbeitsleben. Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten, empirische Untersuchung (2015)
Müller, Kyra;Zitatform
Müller, Kyra (2015): Autismus und Arbeit. Inklusion von Menschen im autistischen Spektrum in das Arbeitsleben. Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten, empirische Untersuchung. (Wissenschaftliche Arbeiten zum Autismus-Spektrum 04), Hannover: Verlag Rad und Soziales, 118 S.
Abstract
"Die unausgewogenen Chancen von Personen im Autismus-Spektrum auf dem Arbeitsmarkt, die oft in keinem Verhältnis zu den nutzbaren Fähigkeiten stehen, waren die Grundlage für die Arbeit der Autorin. Sie erscheinen wie eine Verschwendung: Für die Gesellschaft, für die Arbeitgeber, aber auch als unnötige Einschränkung für die Menschen, die dadurch ihr Leben oft nicht selbstbestimmt führen können. Im Zeitalter von Inklusion und Fachkräftemangel muss es Wege aus dieser Fehlentwicklung geben. Zum Einstieg in das Thema werden daher Erläuterungen der aktuellen Gesetzeslage, inklusive der UN-Behindertenkonvention gegeben. Der umfassende Überblick über die Arbeitsmarktstruktur und die verschiedenen Fördermöglichkeiten sind eine wichtige Grundlage, um Inklusion gelingen zu lassen. Dazu werden aktive deutsche Firmen, aber auch beispielhafte Unterstützungsmöglichkeiten in anderen Ländern vorgestellt.
Besonders spannend und das Herzstück des Buches ist eine Untersuchung zum Bereich 'Autismus und Arbeit', an der insgesamt 344 Menschen teilgenommen haben. Von den 273 Teilnehmenden, welche die Online-Befragung komplett beendet haben, sind 241 im autistischen Spektrum. Sie geben einen sehr guten Überblick zur aktuellen Situation und den Unterstützungswünschen der Personen. Dies sind Ansatzpunkte, damit Menschen im Autismus-Spektrum ihre Fähigkeiten einsetzen können, um damit ihren Lebensweg in einem größeren Maße als bisher eigenverantwortlich zu gehen. Die Gesellschaft und die Arbeitswelt werden davon profitieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Budget für Arbeit: Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland (2015)
Nebe, Katja; Waldenburger, Natalie; Hengels, Simone; Beyer, Christoph;Zitatform
Nebe, Katja & Natalie Waldenburger (2015): Budget für Arbeit. Forschungsprojekt im Auftrag des Intergrationsamtes des Landschaftsverbandes Rheinland. Köln, 197 S.
Abstract
"Um mehr Menschen den Übergang von der Schule und von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt möglich zu machen, haben sich in den letzten Jahren in einer Reihe von Bundesländern Lösungsansätze entwickelt, die unter dem Stichwort 'Budget für Arbeit' zusammengefasst werden.
Auch der LVR hat seine Leistungen der Eingliederungshilfe und des Integrationsamtes im Bereich Arbeit und Beschäftigung in einem 'LVR-Budget für Arbeit' gebündelt, mit dem er Übergänge fördert und die beteiligten Akteure besser untereinander vernetzt.
Im Jahr 2013 hat das LVR-Integrationsamt die Universität Halle/Wittenberg mit der Durchführung eines Forschungsprojektes zum 'Budget für Arbeit' beauftragt.
Die Ergebnisse wurden in einem Forschungsbericht zusammengefasst und am 28. November 2014 in Köln vorgestellt.
Mit dem Forschungsbericht stellt das LVR-Integrationsamt einen Vergleich zwischen den verschiedenen Modellen in den Bundesländern an und beleuchtet die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Disability, training and job satisfaction (2015)
Pagán-Rodríguez, Ricardo;Zitatform
Pagán-Rodríguez, Ricardo (2015): Disability, training and job satisfaction. In: Social indicators research, Jg. 122, H. 3, S. 865-885. DOI:10.1007/s11205-014-0719-2
Abstract
"This study analyses the effects of participating in further training on the levels of job satisfaction reported by workers without and with disabilities in Germany. Using longitudinal data from the German Socio-Economic Panel which covers the period 1989 - 2008, we estimate a 'Probit Adapted OLS (POLS)' model which allows us to identify the determinants of job satisfaction for people without and with disabilities. The results show that the participation in further training increases the levels of job satisfaction reported by all workers, although this increase is significantly lower among workers with disabilities. In addition, no significant differences in terms of job satisfaction were found according to the number of courses attended by disability status. However, significant differences were found between participants without and with disabilities if the duration of training was more than 1 month. From a public policy perspective, these findings show the need to redesign and implement innovative training programs for people with disabilities which contribute to increasing their levels of job satisfaction within the German labour market." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Fachkräfte in den Werkstätten für behinderte Menschen: Qualifikationsanforderungen im Zeichen von Teilhabe und Inklusion. Abschlussbericht (2015)
Vollmer, Kirsten; Frohnenberg, Claudia;Zitatform
Vollmer, Kirsten & Claudia Frohnenberg (Hrsg.) (2015): Fachkräfte in den Werkstätten für behinderte Menschen. Qualifikationsanforderungen im Zeichen von Teilhabe und Inklusion. Abschlussbericht. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 160), Bonn, 78 S.
Abstract
"Die Fachkräfte in den Werkstätten für behinderte Menschen bilden angesichts der großen Zahl behinderter Menschen an diesen Lern- und Beschäftigungsorten einen bedeutsamen Berufsbereich. Die an die Fachkräfte gestellten Qualifikationsanforderungen waren Gegenstand einer Untersuchung im Auftrag des BIBB, deren Ergebnisse in die Novellierung der Fortbildungsprüfungsordnung einmünden. Das BIBB rückt mit der Veröffentlichung des Abschlussberichts der Untersuchung ein Berufsfeld ins Blickfeld, das eher wenig im Fokus steht, im Zeichen von Inklusion und Teilhabe jedoch besondere Bedeutung besitzt" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Return to Work - Arbeit für alle: Grundlagen der beruflichen Reintegration (2015)
Zitatform
Weber, Andreas, Ludger Peschkes & Wout de Boer (Hrsg.) (2015): Return to Work - Arbeit für alle. Grundlagen der beruflichen Reintegration. Stuttgart: Gentner, 863 S.
Abstract
"Der demografische Wandel führt zu Fachkräftemangel, verlängerter Lebensarbeitszeit und veränderten sozialpolitischen Rahmenbedingungen. Politik und Wissenschaft begegnen dieser Entwicklung vor allem mit einem verstärkten Engagement in arbeitsweltbezogener Primärprävention (u.a. Betriebliche Gesundheitsförderung/ Betriebliches Gesundheitsmanagement) und Sekundärprävention (individuelle Früherkennung von Krankheiten, arbeitsmedizinische Vorsorge).
Tertiärprävention im Sinne einer integrationsorientierten beruflichen Rehabilitation, international auch als Return to work bezeichnet, ist dagegen derzeit ein eher noch kleines Handlungsfeld, dem allerdings großes Zukunftspotential zukommt.
Trotz Verstärkung primär- und sekundärpräventiver Aktivitäten wird es auch künftig nicht gelingen, alle Arbeitnehmer bis in den 'Ü60 Bereich' in voller Gesundheit im Erwerbsprozess zu halten. Die Primärprävention steht unverändert vor der Herausforderung der Erreichung von Zielgruppen.
Wenn 'Arbeiten bis 67' nicht nur ein Rentenkürzungsprogramm bleiben soll, bedeutet dies, dass (chronisch) Kranke in der Arbeitswelt nicht diskriminiert oder ausgegliedert, sondern 'mitgenommen' werden müssen. Eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die das vorliegende Fachbuch systematisch analysiert, Instrumente beschreibt und Lösungen anbietet." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Andere Zuständigkeiten - andere Netze?: eine vergleichende Analyse der Eingliederungshilfe (2014)
Ahles, Lisa;Zitatform
Ahles, Lisa (2014): Andere Zuständigkeiten - andere Netze? Eine vergleichende Analyse der Eingliederungshilfe. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 63, H. 8, S. 215-220. DOI:10.3790/sfo.63.8.215
Abstract
"Die Eingliederungshilfe ist ein zentraler sozialrechtlicher Bedingungsfaktor der deutschen Behindertenhilfe. Als Teil des sozialen Fürsorgesystems ist sie exemplarisch für die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung in der Sozialpolitik. In systematisierender Absicht zeichnet der Beitrag eine Landkarte institutioneller Zuständigkeiten in der Eingliederungshilfe im Ländervergleich. Er kommt zu dem Ergebnis, dass bei heterogener Ausgestaltung der Zuständigkeiten Konvergenz im Hinblick auf einen einheitlichen Steuerungs- und Gewährleistungsauftrag für ambulante und stationäre Leistungen zu beobachten ist. Dezentralisierung geht mit neuen Vernetzungspunkten und einer Pluralisierung der Hilfeplanverfahren einher, die gleichwertigen Verfahren und Hilfen entgegenstehen können, zugleich aber Raum für lokale Formen der Hilfe in ambulant vernetzten Settings schaffen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Organisationsformen schulischer Integration und Inklusion: eine vergleichende Betrachtung der 16 Bundesländer (2014)
Zitatform
Blanck, Jonna M. (2014): Organisationsformen schulischer Integration und Inklusion. Eine vergleichende Betrachtung der 16 Bundesländer. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 1 2014-501), Berlin, 80 S.
Abstract
"Ziel dieses Beitrags ist es, die Organisationsformen schulischer Integration/Inklusion in den 16 deutschen Bundesländern vergleichend darzustellen. Dazu wird eine ungleichheitssoziologische Perspektive eingenommen, und Integrations-/Inklusionsformen werden mit Blick darauf verglichen, inwieweit die Faktoren, die Prozesse der sozialen Benachteiligung an Sonderschulen auslösen können, auch in diesen Settings vorgesehen sind. Anhand eines zunächst theoretisch hergeleiteten und dann am empirischen Material überprüften und angepassten Analyserasters wurden 80 auf Basis von Rechtsgrundlagen sowie Handreichungen, Berichten und Broschüren der Bundesländer identifizierte Integrationsformen entlang der Analysekategorien eingeordnet und darauf aufbauend fünf Typen von Organisationsformen schulischer Integration gebildet, die über die Länder hinweg verglichen werden können: Prävention, Kooperation, Sonderklassen, Integration in Regelklassen und Schwerpunktschulen. Der Beitrag ermöglicht damit erstmals einen systematischen Überblick über die vorhandenen Organisationsformen schulischer Integration in Deutschland sowie ihrer Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Die Ergebnisse haben entscheidende Implikationen für die Untersuchung der Wirkung schulischer Integration, denn je nachdem wie diese ausgestaltet ist, kann sie differenzielle Effekte auf die Entwicklung der in ihnen unterrichteten Schüler haben - sowohl auf die der Schüler mit als auch die ohne SPF. Dies muss bei einer (vergleichenden) Untersuchung von Schülern mit und ohne SPF in integrativen/inklusiven Settings berücksichtigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was wir aus Erfahrung beruflich erfolgreicher gehörloser und schwerhöriger Menschen lernen können (2014)
Bühler, Christian; Gutjahr, Anja; Losch, Antonia; Hintermair, Manfred; Strauß, Hans-Christoph; Cremer, Inge; Reins, Frank;Zitatform
Bühler, Christian, Inge Cremer, Anja Gutjahr, Manfred Hintermair, Antonia Losch, Frank Reins & Hans-Christoph Strauß (2014): Was wir aus Erfahrung beruflich erfolgreicher gehörloser und schwerhöriger Menschen lernen können. In: Hörgeschädigtenpädagogik, Jg. 68, H. 5, S. 190-193.
Abstract
"Der vorliegende Beitrag berichtet über Ziele, theoretische, Hintergründe und methodische Vorgehensweisen eines vorn Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) seit 2013 geförderten Forschungsprojekts. Es befasst sich mit der Lebenssituation beruflich erfolgreicher gehörloser und schwerhöriger Menschen und möchte mittels qualitativer Methoden herausfinden, was die wesentlichen biografischen Erfahrungen sind, die zum beruflichen Erfolg der interviewten Teilnehmer beigetragen haben. Die gewonnenen Erkenntnisse können gegebenenfalls Konsequenzen für die Gestaltung von Bildungsprozessen in Frühförderung, Kindergarten und Schule haben. Erste Ergebnisse werden im Lauft des Jahres 2015 vorliegen, die Endergebnisse Ende 2016." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen: eine repräsentative Befragung von Betrieben (2014)
Enggruber, Ruth; Rützel, Josef;Zitatform
Enggruber, Ruth & Josef Rützel (2014): Berufsausbildung junger Menschen mit Behinderungen. Eine repräsentative Befragung von Betrieben. Gütersloh, 78 S.
Abstract
"Inklusion ist eines der zentralen bildungspolitischen Themen, spielt aber in der Berufsausbildung bislang kaum eine Rolle. Von den jährlich rund 50.000 Schulabgängern mit sonderpädagogischem Förderbedarf finden nur etwa 3.500 einen betrieblichen Ausbildungsplatz. Nur jedes vierte ausbildungsberechtigte Unternehmen in Deutschland hat in den vergangenen fünf Jahren Erfahrungen mit Jugendlichen mit Behinderung gemacht, wobei die Hälfte der Unternehmen diese Erfahrungen als positiv bewerten. Das geht aus einer repräsentativen Unternehmensbefragung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung hervor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rahmenbedingungen der Beschäftigung von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt: erste Ergebnisse einer Fragebogenerhebung als Teilfragestellung der empirischen Studie "MEGBAA" (2014)
Fischer, Erhard; Kießling, Christina; Gebert, Tina;Zitatform
Fischer, Erhard, Tina Gebert & Christina Kießling (2014): Rahmenbedingungen der Beschäftigung von Menschen mit geistiger Behinderung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Erste Ergebnisse einer Fragebogenerhebung als Teilfragestellung der empirischen Studie "MEGBAA". In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 65, H. 6, S. 212-217.
Abstract
"Im Rahmen der derzeit am Lehrstuhl für Pädagogik bei Geistiger Behinderung der Universität Würzburg durchgeführten 'MEGBAA'-Studie wurde ein Fragebogen entwickelt, der sich an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit geistiger Behinderung richtet, die sozialversicherungspflichtig auf dem ersten Arbeitsmarkt beschäftigt sind. Das Anliegen der Fragebogenerhebung bestand vorrangig darin, eine quantitative Datengrundlage zur Arbeitsplatzsituation der befragten Personen zu schaffen, auf deren Basis individuelle qualitative Befragungen stattfinden sollen, die als Schwerpunkt der Studie anzusehen sind. In vorliegendem Artikel werden die wichtigsten Ergebnisse der Fragebogenerhebung dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen: Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes (2014)
Kardorff, Ernst von; Ohlbrecht, Heike;Zitatform
Kardorff, Ernst von & Heike Ohlbrecht (2014): Zugang zum Allgemeinen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen. Bestandsaufnahme und Ergebnisse einer Expertise im Auftrag der Anti-Diskriminierungsstelle des Bundes. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 28, H. 3, S. 267-287.
Abstract
"Auf dem Hintergrund des Forschungsstandes zum Zugang (schwer-) behinderter Menschen zum Allgemeinen Arbeitsmarkt sowie aktueller Programme zur Förderung der Arbeitsmarktinklusion im Kontext der UN-Behindertenrechtskonvention werden die zentralen Ergebnisse einer auf qualitativen Erhebungen beruhenden Expertise dargestellt, die im Auftrag der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zum Themenjahr 2073 'Selbstbestimmt dabei. Immer' erstellt wurde. Dabei lag der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel zwischen sozialpsychologischen (Vorurteile, Interaktionsprobleme), verfahrensbedingten und strukturellen Barrieren, die einer Teilhabe (schwer-) behinderter Arbeitssuchender und Arbeitnehmer/innen am Arbeitsleben entgegenstehen. Befragt wurden dabei Unternehmen unterschiedlicher Größe und mit unterschiedlicher Erfüllung der Beschäftigungsquote, Fachkräfte des Vermittlungssystems sowie arbeitssuchende und beschäftigte Menschen mit Behinderungen, Am Schluss des Beitrags finden sich aus den Ergebnissen abgeleitete Empfehlungen für die Politik, für Unternehmen, Fachkräfte und die betroffenen Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen (2014)
Klaus, Anton; Kriegbaum, Susanne;Zitatform
Klaus, Anton & Susanne Kriegbaum (2014): Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Die Arbeitsmarktsituation von schwerbehinderten Menschen. Nürnberg, 19 S.
Abstract
"Das Wichtigste in Kürze:
Die Zahl schwerbehinderter Menschen steigt infolge der demografischen Alterung. Denn Schwerbehinderte sind überwiegend ältere Menschen und zumeist ist eine im Lebensverlauf erworbene Krankheit die Ursache einer Schwerbehinderung. Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Die Arbeitslosigkeit hat zuletzt leicht zugenommen. Fast zwei Fünftel der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen sind 55 Jahre und älter. Daher wirkt sich das Auslaufen der Sonderregelungen für Ältere besonders stark auf die Zahl älterer schwerbehinderter Arbeitsloser aus. Anteilig finden sich bei schwerbehinderten Arbeitslosen etwas mehr Fachkräfte als bei nicht schwerbehinderten Arbeitslosen. Schwerbehinderten Arbeitslosen gelingt es trotzdem seltener als nicht schwerbehinderten, eine Beschäftigung am ersten Arbeitsmarkt aufzunehmen - gemessen am Arbeitslosenbestand werden sie allerdings auch nicht so häufig arbeitslos. Die Dynamik der Arbeitslosigkeit ist - auch in der mittleren Altersgruppe der 25- bis unter 55-Jährigen - bei schwerbehinderten Arbeitslosen deutlich geringer als bei nicht schwerbehinderten. Die Dauer der Arbeitslosigkeit und der Anteil der Langzeitarbeitslosen sind daher deutlich höher. Die Zahl der schwerbehinderten Menschen, die an Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben, ist zurückgegangen. Besonders starke Rückgänge gab es bei Marktersatzmaßnahmen (insbesondere Arbeitsgelegenheiten). Anstiege waren bei Instrumenten der beruflichen Weiterbildung und bei Maßnahmen zur Aktivierung und berufliche Eingliederung zu verzeichnen. Von den geförderten schwerbehinderten Menschen haben zwei Fünftel an allgemeinen oder besonderen Maßnahmen zur Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben teilgenommen - waren also schwerbehinderte Rehabilitanden." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufshinführung für Jugendliche mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung im Vergleich europäischer Länder (2014)
Krussek, Martin; Grüning, Eberhard;Zitatform
Krussek, Martin & Eberhard Grüning (2014): Berufshinführung für Jugendliche mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung im Vergleich europäischer Länder. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 65, H. 5, S. 164-172.
Abstract
"Die Europäische Kommission (2010) bestärkt mit der Strategie Europa 2020 eine engere Zusammenarbeit in der Berufshinführung sowie in der Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen zwischen den Staaten der europäischen Gemeinschaft. Vor diesem Hintergrund und unter Einbeziehung der UN-Behindertenrechtskonvention (United Nations, 2008) erscheint ein europäischer Vergleich der Bedingungen für die Berufshinführung von Jugendlichen mit Beeinträchtigung der geistigen Entwicklung sinnvoll. Der vorliegende Artikel stellt Leistungen zur beruflichen Teilhabe in Dänemark, England, Schweiz und Deutschland heraus. Im Fokus stehen berufliche Vorstellungen und Motivationen von Jugendlichen sowie die Perspektiven von Lehrkräften hinsichtlich des Transitionsprozesses zwischen Schule und Beruf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aspergers - different, not less: occupational strengths and job interests of individuals with Asperger's syndrome (2014)
Lorenz, Timo; Heinitz, Kathrin;Zitatform
Lorenz, Timo & Kathrin Heinitz (2014): Aspergers - different, not less: occupational strengths and job interests of individuals with Asperger's syndrome. In: PLoS one, Jg. 9, H. 6, S. 1-8. DOI:10.1371/journal.pone.0100358
Abstract
"Rooted in the neurodiversity approach, this study provides an overview of the strengths and interests of individuals with Asperger's Syndrome. We interviewed136 individuals with Asperger's Syndrome and 155 neurotypical individuals via an online survey with regards to (a) demography, (b) occupational strengths, (c) general self-efficacy, (d) occupational selfefficacy, and (e) the job interest profile according to Holland. The vocational and educational fields of the individuals with Asperger's in the sample are more diverse than and surpass those classical fields stated in research and biographical literature. The comparison of both groups in cross-tables showed that the indicated strengths differ in several areas (WCramer = .02 - .47), which means that a specific strength profile can be derived, and this profile goes beyond the clinical view of the diagnostic criteria. Individuals with Asperger's indicate lower self-efficacy, both general and occupational. Furthermore, a high concentration of individuals with Asperger's can be found in the areas I (Investigative) and C (Conventional) of Holland's RIASEC model." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Junge Rehabilitanden in der Ausbildung am Übergang in den Arbeitsmarkt (2014)
Zitatform
Reims, Nancy & Stefan Gruber (2014): Junge Rehabilitanden in der Ausbildung am Übergang in den Arbeitsmarkt. In: Die Rehabilitation, Jg. 53, H. 6, S. 376-383., 2013-11-15. DOI:10.1055/s-0034-1370986
Abstract
"Ziel der vorliegenden Studie ist die Beantwortung der Frage, ob und inwiefern Ersteingliederungsfälle, die im Rahmen beruflicher Rehabilitation in Trägerschaft der Bundesagentur für Arbeit (BA) an einer Ausbildung teilnahmen, am Arbeitsmarkt integriert werden. Um den Verlauf und die den Übergang und Verbleib in Beschäftigung determinierenden Faktoren abzubilden, werden Ereignisanalysen durchgeführt. Es zeigt sich, dass Ausbildungsabsolventen relativ häufig und teils schnell Beschäftigung aufnehmen. Die Prädiktoren für den Eintritt in (ungeförderte) Beschäftigung ähneln dabei denen, die auch bei nicht-behinderten Ausbildungsabsolventen zu finden sind: ein hoher Bildungsabschluss, eine erfolgreich abgeschlossene (betriebliche) Berufsausbildung, hohe Mobilität und gute strukturelle Rahmenbedingungen verbessern die Eingliederungschancen. Zudem verbleiben Menschen mit einer körperlichen Behinderung und Personen mit kurzer Arbeitslosigkeits- und Krankheitsdauer länger in der ersten Erwerbstätigkeit als Personen mit andersartiger Behinderung und längeren Zeiten in Arbeitslosigkeit oder Krankheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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