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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Berufsausbildung, Berufseinmündung"
  • Literaturhinweis

    Comparing the transition planning, postsecondary education, and employment outcomes of students with intellectual and other disabilities (2011)

    Grigal, Meg ; Hart, Debra; Migliore, Alberto ;

    Zitatform

    Grigal, Meg, Debra Hart & Alberto Migliore (2011): Comparing the transition planning, postsecondary education, and employment outcomes of students with intellectual and other disabilities. In: Career Development for Exceptional Individuals, Jg. 34, H. 1, S. 4-17. DOI:10.1177/0885728811399091

    Abstract

    "This article describes a secondary analysis of variables from the National Longitudinal Transition Survey 2 (NLTS-2) database. Specifically, students with intellectual disability (ID) were compared to students with other disabilities regarding post-school transition goals listed on their IEPs/Transition Plans, contacts/referrals made to outside agencies during transition planning, participation of other agencies/organizations in transition planning (e.g., vocational rehabilitation and higher education representatives), and students' postsecondary education and employment outcomes. Students with ID were less likely to have postsecondary education or competitive employment goals and outcomes and more likely to have sheltered and supported employment goals and outcomes compared to students with other disabilities. Contacts with and participation of external professionals in IEP/Transition Plan meetings also differed between the two groups of students." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Employability skills valued by employers as important for entry-level employees with and without disabilities (2011)

    Ju, Song; Zhang, Dalun ; Pacha, Jacqueline;

    Zitatform

    Ju, Song, Dalun Zhang & Jacqueline Pacha (2011): Employability skills valued by employers as important for entry-level employees with and without disabilities. In: Career Development for Exceptional Individuals, Jg. 35, H. 1, S. 29-38. DOI:10.1177/0885728811419167

    Abstract

    "Individuals with disabilities face persistent challenges in gaining meaningful employment. One of the barriers to successful employment is a lack of employability skills. The purpose of this study was to identify employability skills that employers value as being important and to examine whether employers have different expectations for individuals with and without disabilities. One hundred sixty-eight employers from different industries participated in this survey study. Employers considered certain skills as essential for all entry-level employees; however, there were noticeable differences between employers' expectations for employees with and without disabilities. Different expectations were also found between male and female respondents and between employers from service/business areas and those from science/technology areas. Implications of study findings are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    The use of auditory prompting systems for increasing independent performance of students with autism in employment training (2011)

    Montgomery, Joyce; Post, Michal; Lemley, Jacky; Storey, Keith ;

    Zitatform

    Montgomery, Joyce, Keith Storey, Michal Post & Jacky Lemley (2011): The use of auditory prompting systems for increasing independent performance of students with autism in employment training. In: International journal of rehabilitation research, Jg. 34, H. 4, S. 330-335. DOI:10.1097/MRR.0b013e32834a8fa8

    Abstract

    "Im Rahmen der vorliegenden Studie wird ein selbsttätig bedienbares System mit akustischen Impulsen vorgestellt, das Aufschluss darüber geben soll, ob es das On-task-Verhalten von zwei autistischen Teilnehmern an einem Berufsbildungsprogramm verbessern kann. Außerdem erfolgt eine Messung der Anzahl der von Betreuern gesendeten Impulse. Das selbsttätig bedienbare System mit akustischen Impulsen bestand aus Bandaufnahmen mit abwechselnd Musik und Impulsen zur Selbsteinschätzung und Anregung bzgl. der am Arbeitsplatz auszuübenden Aufgaben. Die Studienergebnisse deuteten auf eine potenzielle positive Beziehung zwischen dem selbsttätig bedienbaren System mit akustischen Impulsen und dem On-task-Verhalten der Teilnehmer hin aber auch auf eine positive Beziehung zwischen der geringeren Anzahl der von den Betreuern gesendeten Impulse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabe am Erwerbsleben durch berufliche Rehabilitation - Kostenfaktor oder lohnende Investition?: Ergebnisse einer Befragung von BBW-Absolventinnen und -absolventen (2011)

    Neumann, Michael ; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Neumann, Michael & Dirk Werner (2011): Teilhabe am Erwerbsleben durch berufliche Rehabilitation - Kostenfaktor oder lohnende Investition? Ergebnisse einer Befragung von BBW-Absolventinnen und -absolventen. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 40, H. 2, S. 30-34.

    Abstract

    "Die berufliche Rehabilitation bildet einen zentralen Baustein zur Förderung der Teilhabe behinderter Menschen. Durch den inzwischen vollzogenen Paradigmenwechsel in der Sozialpolitik steht die Integration in Erwerbstätigkeit nun stärker im Vordergrund. Einen dafür förderlichen Berufsabschluss können junge Menschen mit Behinderung in einem Berufsbildungswerk erwerben. Eine solche vorwiegend außerbetriebliche Ausbildung stellt eine umfangreiche Investition dar, die zunächst mit hohen Kosten für die Gesellschaft verbunden ist. Aber diese Investition rentiert sich, wie Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln belegen, die in diesem Beitrag vorgestellt werden. Eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung an einem Berufsbildungswerk (BBW) fördert zudem die gesellschaftliche Teilhabe der Absolventinnen und Absolventen. Indizien dafür sind eine hohe Erwerbstätigenquote und ein höheres Einkommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Wege von der Schule ins Erwerbsleben: Ergebnisse einer IAB-Befragung jugendlicher Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit (2011)

    Rauch, Angela ; Zaleska-Beyersdorf, Joanna;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Joanna Zaleska-Beyersdorf (2011): Wege von der Schule ins Erwerbsleben. Ergebnisse einer IAB-Befragung jugendlicher Rehabilitanden der Bundesagentur für Arbeit. In: Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin & Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (Hrsg.) (2011): 20. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium : Nachhaltigkeit durch Vernetzung. Tagungsband, S. 239-241.

    Abstract

    "Im Zentrum der empirischen Analyse stehen Wege der TeilnehmerInnen der beruflichen Ersteingliederung zwischen Schule und Arbeitsmarkt. Das Ziel der Studie ist es, zu einem besseren Verständnis der (Dis)Kontinuität des Übergangsprozesses und der Bedeutung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben bei der Bewältigung der Statuspassage in das Erwachsenenleben beizutragen. Dieser Übergangsprozess wird mittels einer Sequenzmusteranalyse untersucht, in welcher neben weiterer Arbeitsmarktstatus die Teilnahmen an Maßnahme(ketten) im Zuge der Förderung berücksichtigt werden. Datengrundlage ist eine IAB-Befragung von Rehabilitanden, die im Jahr 2006 eine allgemeine oder rehaspezifische Maßnahme bei der BA abgeschlossen haben. Für die Analysen wurden Daten der ersten beiden Befragungswellen (2007 und 2008, n=985) benutzt." (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Eingliederungsprozesse von Menschen mit Lernbeeinträchtigungen ins Erwerbsleben: Deutschland und Dänemark im Vergleich (2010)

    Arndt, Ingrid;

    Zitatform

    Arndt, Ingrid (2010): Eingliederungsprozesse von Menschen mit Lernbeeinträchtigungen ins Erwerbsleben. Deutschland und Dänemark im Vergleich. Oldenburg: BIS-Verlag, 303 S.

    Abstract

    "Wie sind Eingliederungsprozesse von Menschen mit Lernbeeinträchtigungen in das Erwerbsleben aus wissenschaftlicher sonderpädagogischer Erkenntnis heraus zu gestalten? Was muss geändert werden, um für Menschen mit Lernbeeinträchtigungen die Teilhabe am Arbeitsleben und am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen bzw. zu verbessern? Antworten zu diesen auch in Politik und Wirtschaft hoch aktuellen Fragen sind für die Verbesserung der problematischen Situation von Menschen mit Lernbeeinträchtigungen von großer Bedeutung. Ausgehend von den Fragen der notwendigen Weiterentwicklung der Eingliederungsprozesse wird der Blick nach Dänemark gewandt: Der internationale Vergleich als Methode der Erkenntnisgewinnung. Die Darstellung der Eingliederungsprozesse wird hier nicht auf einzelne Aspekte des Übergangs ins Erwerbsleben reduziert, sondern es wird eine Systematik entwickelt, die es ermöglicht, die Eingliederungsprozesse beider Länder in ihrer gesamten Komplexität darzustellen und miteinander zu vergleichen. Die aus pädagogischer Sicht relevanten Kriterien der Persönlichkeitsbildung und Kontinuität werden entwickelt, begründet und diesem Vergleich zu Grunde gelegt. Ein Schwachpunkt bei internationalen vergleichenden Untersuchungen ist häufig die Methodentransparenz. Im Rahmen dieser Studie werden sowohl das methodische Vorgehen konsequent dargelegt als auch die Erhebungs- und Auswertungsverfahren in Bezug auf den Untersuchungsgegenstand detailliert begründet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was kommt eigentlich nach der Förderschule?: zentrale Erkenntnisse aus einer regionalen Verbleibsstudie zu ehemaligen Förderschülerinnen und Förderschülern (2010)

    Basendowski, Sven;

    Zitatform

    Basendowski, Sven (2010): Was kommt eigentlich nach der Förderschule? Zentrale Erkenntnisse aus einer regionalen Verbleibsstudie zu ehemaligen Förderschülerinnen und Förderschülern. In: Lernen fördern : Zeitschrift im Interesse von Menschen mit Lernbehinderungen, Jg. 30, H. 1, S. 4-13.

    Abstract

    "In einer regionalen Verbleibstudie im Nordosten Baden-Württembergs, genauer in den Landkreisen Rhein-Neckar und Neckar-Odenwald sowie in den Stadtkreisen Mannheim und Heidelberg, wurden 519 junge ehemalige Förderschülerinnen und Förderschüler zu ihren beruflichen Wegen befragt. Diese Erhebung ist Teil des Forschungsprojektes BEWEMAKO der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die mit einer Einschränkung repräsentative Studie zeigt zum Einen für die Zeit zwischen Juli 2008 und Februar 2009, dass Dreiviertel der Befragten eine außerbetriebliche Ausbildung begannen. Mehr als die Hälfte wird in Reha-Berufen (§ 66 BBiG; § 42m HwO), den sogenannten 'Werkerberufen', ausgebildet. Im Anschluss an eine Ausbildung sind etwa die Hälfte der Absolventen erwerbstätig, ein Drittel jedoch nachweislich ein halbes Jahr durchweg erwerbslos. Die Berufe, in denen die Befragten überwiegend erwerbstätig sind, begrenzen sich insgesamt auf sechs Berufe und sind nur wenigen Berufsfeldern zuzuordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die unbeantwortete Frage offizieller Statistiken: Was machen Förderschülerinnen und -schüler eigentlich nach der Schule?: Ergebnisse einer regionalen Verbleibsstudie von Absolventen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen (2010)

    Basendowski, Sven; Werner, Birgit;

    Zitatform

    Basendowski, Sven & Birgit Werner (2010): Die unbeantwortete Frage offizieller Statistiken: Was machen Förderschülerinnen und -schüler eigentlich nach der Schule? Ergebnisse einer regionalen Verbleibsstudie von Absolventen mit sonderpädagogischem Förderbedarf Lernen. In: Empirische Sonderpädagogik, Jg. 2, H. 2, S. 64-88.

    Abstract

    "Im Rahmen des Forschungsprojektes BEWEMAKO wurden mit einem Schwerpunkt auf den häufigsten Erwerbstätigkeiten und ihnen zugrundeliegenden beruflichen Verläufen 519 junge Erwachsene der Zielgruppe mit einem vormals sonderpädagogischen Förderbedarf Lernen (1.1.09: 17;7 Jahre) im Nordosten Baden-Württembergs befragt. Die Querschnittsstudie umschreibt für den Zeitraum Juli 2008 bis Februar 2009 die Stati des Übergangs Schule-Beruf. Die nach 'Geschlecht' und 'Nationalität' repräsentative Studie konnte nachweisen, dass Dreiviertel der Befragten eine außerbetriebliche Ausbildung begannen bzw. absolvierten; etwa zur Hälfte nach Sonderausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderung (§ 66 BBiG; § 42m HwO). 6 Monate nach einer Ausbildung waren 47,6 % in einer erlernten Erwerbstätigkeit beschäftigt. Die häufigsten Erwerbstätigkeiten begrenzten sich auf sechs Berufe, unter den weiblichen Befragten auf drei. Die Erwerbstätigkeiten sind zu 64,1 % den Berufsfeldern 'Dienstleistungen', 'Produktion & Fertigung' und 'Verkehr & Logistik' zuzuordnen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbildungsabbrüche (2010)

    Brattig, Volker;

    Zitatform

    Brattig, Volker (2010): Ausbildungsabbrüche. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 3, S. 189-202.

    Abstract

    "In diesem Beitrag werden Veröffentlichung zum Thema Ausbildungsabbruch aus den Jahren 1996 bis 2008 überblicksweise vorgestellt. Schwerpunktmäßig wird herausgearbeitet, welche Faktoren Ausbildungsabbrüche verursachen. wodurch Ausbildungen gefährdet sind und wie Ausbildungsabbrüchen vorgebeugt werden kann. In einem weiterem Abschnitt des Beitrages wird eine qualitative Auswertung von Ausbildungsabbrüche und Fast-Abbrüchen in einem Berufsbildungswerk dargestellt. Resümierend werden grundsätzliche Aussagen zum Geschehen bei Ausbildungsabbrüchen getroffen. Sie können die Grundlage dazu bilden, dass in Berufsbildungswerken Handlungsstrategien zur Vermeidung von Ausbildungsabbrüchen entwickeln werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Schnittstelle allgemeiner Arbeitsmarkt - Werkstatt für behinderte Menschen: aktueller Stand der Diskussion am Beginn des Jahres 2010 (2010)

    Ernst, Karl-Friedrich;

    Zitatform

    Ernst, Karl-Friedrich (2010): Schnittstelle allgemeiner Arbeitsmarkt - Werkstatt für behinderte Menschen. Aktueller Stand der Diskussion am Beginn des Jahres 2010. In: Behindertenrecht, Jg. 49, H. 2, S. 40-46.

    Abstract

    Der Verfasser knüpft an seinen unter gleichem Titel im Jahr 2008 erschienenen Beitrag an. Er behandelt in seinem Überblicksbericht zunächst die Entwicklungen im Bundesgebiet. Hier geht es um die Umsetzung der "Unterstützten Beschäftigung", das Vorschlagspapier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe und mögliche gesetzliche Regelungen zum Übergang von der Schule in den Beruf und zur Teilhabe am Arbeitsleben außerhalb der Werkstatt für behinderte Menschen sowie um das Verhältnis der Werkstätten für behinderte Menschen zu den Integrationsprojekten der Integrationsämter. Im Folgenden richtet sich der Blick auf die Entwicklung in Baden-Württemberg. Hier gilt die Aufmerksamkeit des Verfassers vor allem der "Aktion 1000" des "Kommunalverbandes für Jugend und Soziales Baden-Württemberg" und ihrem Verhältnis zur "Unterstützten Beschäftigung", der Umsetzung der "Unterstützten Beschäftigung" in Baden-Württemberg und der im Jahr 2010 begonnenen "Aktion 1000 Plus", die den unterschiedlichen Entwicklungsstand in den einzelnen Stadt- und Landkreisen vereinheitlichen soll. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Ein Zuwachs an Sicherheit - Supervision für junge behinderte Berufseinsteigerinnen (2010)

    Felder, Adriana; Rohlf-Grimm, Caren;

    Zitatform

    Felder, Adriana & Caren Rohlf-Grimm (2010): Ein Zuwachs an Sicherheit - Supervision für junge behinderte Berufseinsteigerinnen. In: Impulse H. 55, S. 16-19.

    Abstract

    "Der Übergang von der Schule in den Beruf erfordert für junge behinderte Menschen eine intensive Begleitung sowohl was den Arbeitsalltag als auch die individuelle Unterstützung betrifft. Die Anforderungen der Betriebe an gelernte und ungelernte Kräfte in Hinblick auf die so genannten Softskills sind gestiegen, hinzu kommt, dass die SchulabgängerInnen häufig noch nicht ausreichend die allgemeinen Kulturtechniken mitbringen. Und selbst wenn nach langer Vorbereitung der ersehnte Arbeitsvertrag unterschrieben ist, erfordert der Einstieg in das Berufsleben viel Reife, Ausdauer, Durchhalte- und Reflektionsvermögen.
    Um diese Schlüsselqualifikationen zu fördern und zu stärken hat der lntegrationsfachdienst Bonn/Rhein Sieg in Zusammenarbeit mit der Diplom-Heilpädagogin und Lerntherapeutin Adriana Felder eine berufsbegleitende Gruppenmaßnahme initiiert, die nun bereits im dritten Jahr mit Erfolg und hoher Motivation der Teilnehmerinnen durchgeführt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderschüler vor der ersten Schwelle - Berufsvorbereitung mit Handicaps (2010)

    Galiläer, Lutz;

    Zitatform

    Galiläer, Lutz (2010): Förderschüler vor der ersten Schwelle - Berufsvorbereitung mit Handicaps. In: Wirtschaft und Berufserziehung, Jg. 62, H. 7, S. 26-28.

    Abstract

    Der Übergang von der Schule in Ausbildung oder Tätigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt ist für Abgänger von Förderschulen besonders schwierig. In dem Beitrag werden die Ursachen dieser Schwierigkeiten benannt, und die Berufsorientierung an Förderschulen wird skizziert. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf Betriebspraktika, vor allem auf ihren Schwächen und Verbesserungsmöglichkeiten. Angesichts ihrer großen Bedeutung für den Berufseinstieg behinderter Jugendlicher wird für die Optimierung betrieblicher Praktika plädiert, insbesondere für klare Funktionsbeschreibungen und Durchführungsstandards, für die Unterstützung der Förderschulen bei der Akquisition von Betrieben sowie für die Betreuung der Jugendlichen während der Praktika. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen oder funktionalen Beeinträchtigungen: eine gesamtwirtschaftliche Analyse. Endbericht (2010)

    Neumann, Michael ; Hekman, Björn; Lenske, Werner; Werner, Dirk;

    Zitatform

    Neumann, Michael, Werner Lenske, Dirk Werner & Björn Hekman (2010): Kosten und Nutzen der beruflichen Rehabilitation junger Menschen mit Behinderungen oder funktionalen Beeinträchtigungen. Eine gesamtwirtschaftliche Analyse. Endbericht. Köln, 254 S.

    Abstract

    "Gegenstand der vorliegenden Studie ist eine Kosten-Nutzen-Analyse der beruflichen Rehabilitation in den deutschen Berufsbildungswerken (BBW). Hier werden Jugendliche mit Behinderungen zu einem anerkannten Berufsabschluss geführt. Die Kosten hierfür trägt zum großen Teil die Bundesagentur für Arbeit. Deshalb besteht ein berechtigtes Interesse an einer belastbaren Empirie, mit welchen Erträgen eine berufliche Rehabilitation verbunden ist. Damit hat die vorliegende Studie gleichzeitig den Charakter einer Evaluation." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Draußen vor der Tür: die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung (2010)

    Pfahl, Lisa; Powell, Justin J.W. ;

    Zitatform

    Pfahl, Lisa & Justin J.W. Powell (2010): Draußen vor der Tür. Die Arbeitsmarktsituation von Menschen mit Behinderung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 23, S. 32-38.

    Abstract

    "Menschen mit Behinderungen sind häufig vom Erwerbsleben ausgeschlossen. Somit sind sie einem erhöhten Arbeitslosigkeits- und Armutsrisiko ausgesetzt. Das Fehlen qualifizierender Schulabschlüsse und Berufsausbildungen stellt eine zentrale Ursache für ihre Benachteiligung auf dem Arbeitsmarkt dar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Integrative Berufsausbildung in Österreich: eine Ausbildungsform für behinderte Jugendliche?! (2010)

    Pinetz, Petra; Prammer, Wilfried;

    Zitatform

    Pinetz, Petra & Wilfried Prammer (2010): Die Integrative Berufsausbildung in Österreich. Eine Ausbildungsform für behinderte Jugendliche?! In: Zeitschrift für Inklusion H. 1.

    Abstract

    "Der Beitrag stellt die gesetzlichen Grundlagen und Rahmenbedingungen der Integrativen Berufsausbildung in der Bundesrepublik Österreich dar. Dabei wird neben der Datenanalyse auch die praktische Umsetzung vor allem in der Berufsschule zu analysieren sein und im Weiteren der Blick auf die Aus- und Weiterbildung von Berufsschullehrer/innen gelenkt. Letztlich geht es darum, Stärken und Schwächen der IBA zu identifizieren und in einer Schlussbetrachtung Empfehlungen zur qualitätsvollen Weiterentwicklung der Integrativen Berufsausbildung abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmen als unverzichtbare Partner der beruflichen Integration behinderter Menschen (2010)

    Schröder, Helmut ;

    Zitatform

    Schröder, Helmut (2010): Unternehmen als unverzichtbare Partner der beruflichen Integration behinderter Menschen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 2, S. 107-111.

    Abstract

    "Die Notwendigkeit für Berufsbildungswerke, betriebliche Partnerschaften aktiv einzugehen und zu pflegen, ist Gegenstand des Festvortrags anlässlich des 3ojährigen Bestehens des Annedore-Leber-Berufsbildungswerks, Berlin. Die Überlegungen handeln - empirisch basiert - von förderlichen und hemmenden Bedingungen für die Beschäftigung behinderter (junger) Menschen. Dazu muss vor allem ihre Qualifikation stimmen, und Berufsbildungswerke sollten vielfältige Brückenfunktionen in die betriebliche Arbeitswelt anbieten, um beispielsweise aufsuchende Beratung, (Nach)Qualifizierung oder bedarfsorientierte Sozialdienstleistungen zu garantieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken - VAmB" - "Durch Kooperation zum Erfolg" - Erfahrungen, Ergebnisse und Wirkungen (2010)

    Schulz, Katrin; Seyd, Wolfgang;

    Zitatform

    Schulz, Katrin & Wolfgang Seyd (2010): "Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken - VAmB" - "Durch Kooperation zum Erfolg" - Erfahrungen, Ergebnisse und Wirkungen. In: Behindertenrecht, Jg. 49, H. 1, S. 1-7.

    Abstract

    Der erfolgreiche Verlauf des Modellprojekts "Verzahnte Ausbildung mit Berufsbildungswerken" (VAMB) bewog das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, einen weiteren Modellversuch aufzulegen. Es gibt vielfältige Formen der Kooperation mit Betrieben (Inhousemodell, Stufenmodell, zyklisches Modell, Säulenmodell, verzahntes Modell). Die dem Paradigma der Handlungsforschung folgende wissenschaftliche Begleitung des Modellversuchs hatte von vielfältigen Ausgangsvoraussetzungen bei Modellversuchsteilnehmern, betriebliche Kooperationspartnern und kooperierenden Berufsschulen auszugehen, deren Erfahrungen in der Praxis unterschiedlich waren. Ein Überblick über Ergebnisse und Wirkungen des Modellversuchs behandelt Projektabbrüche, Prüfungsergebnisse, Integration in den ersten Arbeitsmarkt, besonders profitierende Teilnehmergruppen (Lernbehinderte, Körperbehinderte) und Auswirkungen auf die Berufsbildungswerke. Insgesamt ist VAMB zu einem anerkannten Leistungsangebot an Berufsbildungswerken geworden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Verbleib der Teilnehmenden an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) in Berufsbildungswerken 2009 (2010)

    Seyd, Wolfgang; Schulz, Katrin;

    Zitatform

    Seyd, Wolfgang & Katrin Schulz (2010): Verbleib der Teilnehmenden an Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) in Berufsbildungswerken 2009. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 3, S. 231-235.

    Abstract

    "Ausgewertet wurden 3256 Fragebögen aus 48 Berufsbildungswerken.
    Drei Viertel der BvB-Teilnehmenden haben zum Erhebungszeitpunkt die BvB-Maßnahme regulär abschließen können. Mehr als 80 % münden in eine betriebliche oder überbetriebliche Ausbildung (zumeist am BBW) ein. Diese Übergangsquote spricht dafür, dass sich das BvB-Konzept an Berufsbildungswerken bewährt hat, wenn es darum geht, eine berufsqualifizierende Anschlussperspektive zu sichern. Parallel dazu konnte der Anteil der Jugendlichen weiter gesenkt werden, der in eine Werkstatt für behinderte Menschen eintritt oder ohne Ausbildung oder Arbeit bleibt.Vorzeitige Beendigungen der BvB-Maßnahme sind gegenüber 2008 sogar um insgesamt 5 Prozentpunkte zurückgegangen. Für diese Gruppe hat sich aber das Risiko weiter erhöht, nach der BvB ohne Arbeit oder Ausbildung zu bleiben. Es handelt sich dabei vor allem um Teilnehmende ohne eine schulische Abschlussqualifikation, mit psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen, Lernbehinderungen und/oder Teilleistungsstörungen, die oftmals mit komplexen Funktionsbeeinträchtigungen einhergehen. Eine verlängerte Förderungsdauer kann zielführend für eine anschließende Ausbildung sein. Darauf deuten die Anschlusswege hin, die Teilnehmern mit einer BvB von mehr als elf Monaten in Aussicht gestellt werden. Jeder Dritte kann nun auch mit einer Ausbildung am BBW rechnen. Der Übergang in ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis ist hingegen stark rückläufig. Dem kann seitens der Berufsbildungswerke nur mit einer stärkeren betrieblichen Vernetzung begegnet werden, um für diesen Personenkreis den Übergang von BvB in Ausbildung oder Beschäftigung auch zukünftig zu sichern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reformschritte zur Vernetzung von Werkstätten für behinderte Menschen und allgemeinem Arbeitsmarkt (2010)

    Wendt, Sabine;

    Zitatform

    Wendt, Sabine (2010): Reformschritte zur Vernetzung von Werkstätten für behinderte Menschen und allgemeinem Arbeitsmarkt. In: Die Rehabilitation, Jg. 49, H. 1, S. 38-47. DOI:10.1055/s-0029-1246144

    Abstract

    "Nur 0,16% der behinderten Beschäftigten gelingt der Übergang aus einer Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Gleichzeitig steigt die Zahl der Werkstattbeschäftigten stärker an als erwartet. Dies belegt ein Forschungsbericht über die Entwicklung der Zugangszahlen zu Werkstätten für behinderte Menschen, der Handlungsempfehlungen für eine bessere Praxis des Übergangs gibt. Der Anstieg der Aufnahmen von Sonderschulabgängern um 18% könnte danach vermindert werden, wenn die Kooperation von Sonderschulen und Betrieben des allgemeinen Arbeitmarktes durch Schulpraktika und Berufswegekonferenzen verbessert würde. Seit 2009 gibt es als Alternative zur Werkstattaufnahme für geeignete behinderte Jugendliche die Möglichkeit, mit einer unterstützten Beschäftigung bis zu drei Jahren in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes für ein Arbeitsverhältnis qualifiziert zu werden. Die Mehrheit der Werkstattaufnahmen betrifft inzwischen seelisch behinderte Menschen, von denen aber über 30% die Werkstatt wieder verlassen. Für sie bieten 'virtuelle Werkstätten' als Verleih-Betriebe für den allgemeinen Arbeitsmarkt oder Zuverdienstfirmen eine bessere Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Das Persönliche Budget für Arbeit als Länder-Modellprojekt ermöglicht den Transfer einer persönlichen Begleitung aus der Werkstatt auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Seit 2007 arbeitet die Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Länder an einem Konzept zur Reform der Rechtsgrundlagen der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen, die in Zukunft personenzentriert ausgerichtet sein soll. Ganz oben auf der Agenda steht die Beseitigung von Rechtsbarrieren für den verbesserten Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. Auch der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat sich aktiv mit Vorschlägen an dieser Reformdiskussion beteiligt, die vom Gesetzgeber der 17. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages umgesetzt werden soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active inclusion of young people with disabilities or health problems: background paper (2010)

    Wynne, Richard; McAnaney, Donal;

    Zitatform

    Wynne, Richard & Donal McAnaney (2010): Active inclusion of young people with disabilities or health problems. Background paper. Dublin, 40 S.

    Abstract

    "This report reviews the evidence to support the contention that increasing numbers of young people (16-34 years) are entering the disability benefits system. It attempts to place this evidence within the context of the many factors that are known to influence the economic activity and labour market participation of young people with disabilities. The study also aims to document any measures targeted at young people with health problems to promote labour market inclusion and the ways in which these systems operate and interact. It makes specific reference to active inclusion measures, including the role of social, health and employment services, as well as educational systems and social partners." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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