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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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  • Literaturhinweis

    WorkWatch: Ein quantitatives, standardisiertes Bedarfsbemessungsinstrument zur Verbesserung der Rechtssicherheit im Rahmen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Arbeitsleben (2024)

    Queri, Silvia;

    Zitatform

    Queri, Silvia (2024): WorkWatch: Ein quantitatives, standardisiertes Bedarfsbemessungsinstrument zur Verbesserung der Rechtssicherheit im Rahmen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Arbeitsleben. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 10, S. 725-744. DOI:10.3790/sfo.2024.1439101

    Abstract

    "Die aktuelle Praxis der gemäß Gesetz an der ICF orientierten Bedarfsbemessung für personale Hilfen im Rahmen der Eingliederungshilfe macht verschiedene Konflikte deutlich, v. a. die fehlende Operationalisierung von Teilhabe in der ICF. Die Entwicklung eines standardisierten, quantitativen Bedarfsbemessungsinstrumentes kann zumindest in einigen Aspekten eine höhere Rechtssicherheit herstellen: a) gleiches Leistungsspektrum für alle b) Transparenz die möglichen Leistungen betreffend c) relationale Leistungszuteilung nach Bedarf bei begrenzten Mitteln d) Ermittlung des Hilfebedarfs anhand eines einfachen Algorithmus. Die notwendige psychometrische Güte (Reliabilität und Validität) konnte für WorkWatch in einer Pilotstudie bereits nachgewiesen werden, weshalb eine Ergänzung des Gesamtplanverfahrens empfohlen wird. Offen bleibt allerdings, ob Teilhabe damit exhaustiv operationalisiert ist und gesellschaftlich-politisch konsentiert werden wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie (2024)

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;

    Zitatform

    Rauch, Angela & Nancy Reims (2024): Berufliche Rehabilitation in Zeiten der Covid-19-Pandemie. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 5, S. 282-288., 2024-07-10. DOI:10.1055/a-2374-2467

    Abstract

    "Die Covid-19-Pandemie hat die Akteure der beruflichen Rehabilitation vor neue Herausforderungen gestellt. In der vorliegenden Studie interessieren wir uns für die folgenden Fragen: Wie haben Akteure wie Leistungserbringer beruflicher Rehabilitation (LE) und die Bundesagentur für Arbeit (BA) als Reha-Kostenträger die Covid-19-Pandemie erlebt, welche Prozessänderungen und Verzögerungen sind eingetreten, und welche Auswirkungen hat dies möglicherweise auf die berufliche Rehabilitation der Zukunft? Im Rahmen von leitfadengestützten Expert*inneninterviews haben wir zwischen Juli 2020 und Juli 2021 24 Interviews mit 29 Personen geführt (LE: n=16; BA-Kontext: n=8) und sie zu ihren Erfahrungen während der Covid-19-Pandemie befragt. Die Interviews wurden aufgezeichnet, transkribiert und in MAXQDA kodiert; die Analysen des transkribierten Materials basieren auf einem aus induktiven und deduktiven Kategorien entwickeltem System. Qualifizierungsmaßnahmen mussten aus der Ferne durchgeführt werden. Diese digitalen Möglichkeiten mussten erst geschaffen werden. Die Folge daraus ist, dass auch die berufliche Rehabilitation gezwungen wurde, sich technologisch weiterzuentwickeln, wodurch Chancen (der Maßnahmeerbringung) und Grenzen (z. B. Erwerb sozialer Kompetenzen oder Einschätzung des psychischen Zustands) deutlich wurden. Während der alternativen Maßnahmeerbringung war eine kontinuierliche zusätzliche Betreuung durch die LE unabdingbar, um psychische Krisen einzudämmen, das Verständnis für die Qualifizierungsinhalte zu gewährleisten und Abbrüche zu vermeiden. Ebenso wie Schulen waren auch die Arbeitsagenturen und Jobcenter lange Zeit geschlossen und es fanden weder Reha- noch allgemeine Berufsberatung noch die Beurteilungsverfahren zur Ermittlung des Reha-Bedarfs beim Ärztlichen Dienst/Berufspsychologischen Service statt. Ein Rückgang in den Zugängen zu beruflicher Rehabilitation zeichnet sich schon länger ab, er ist aber insbesondere für 2021/22 vermehrt zu beobachten. Personen aus SGB-II-Haushalten sind möglicherweise stärker betroffen, da es schwieriger für die Agenturen und Jobcenter ist, mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Auch wenn die berufliche Rehabilitation einen großen digitalen Schub erfahren hat, haben die Erfahrungen aus der Pandemie gezeigt, dass vor allem für junge Menschen und Personen mit psychischen Behinderungen Maßnahmen in Präsenzformaten mit sozialen Kontakten wichtig sind. Dennoch muss die berufliche Rehabilitation sich mit der Arbeitswelt verändern, um zu verhindern, dass Menschen mit Behinderungen (weiter) abgehängt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Thieme Verlag)

    Beteiligte aus dem IAB

    Rauch, Angela ; Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Bedingungen für gelingende berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen aus der Perspektive verschiedener Akteure (2024)

    Reims, Nancy ; Rauch, Angela ; Tophoven, Silke ;

    Zitatform

    Reims, Nancy, Silke Tophoven & Angela Rauch (2024): Bedingungen für gelingende berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen aus der Perspektive verschiedener Akteure. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 70, H. 3, S. 1-25., 2024-07-07. DOI:10.1515/zsr-2024-0006

    Abstract

    "Menschen mit psychischen Erkrankungen sind mit besonderen Herausforderungen bei der Integration und Reintegration in den Arbeitsmarkt konfrontiert. Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) sollen dabei unterstützen. Der vorliegende Beitrag blickt auf die Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen in LTA der Bundesagentur für Arbeit aus verschiedenen Perspektiven. Auf Grundlage von qualitativen Interviews mit Tätigen bei Leistungserbringern, in Agenturen für Arbeit und Jobcentern sowie von beruflichen Rehabilitand*innen mit psychischen Erkrankungen selbst werden Gelingensbedingungen für ihre berufliche Rehabilitation und Arbeitsmarktintegration auf verschiedenen Ebenen herausgearbeitet. Mehr Individualität und Flexibilität in der Maßnahmeerbringung, eine kontinuierliche Betreuung und der Faktor Zeit, z. B. durch einerseits zu lange Wartezeiten und andererseits zu wenig Zeit in der Klärungsphase (Diagnostik, Assessment), im Rehabilitationsprozess und für die Nachsorge, stellen sich dabei als zentral heraus." (Autorenreferat, IAB-Doku, © De Gruyter)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ; Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Gelingensbedingungen für berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen (2024)

    Reims, Nancy ; Rauch, Angela ; Tophoven, Silke ;

    Zitatform

    Reims, Nancy, Angela Rauch & Silke Tophoven (2024): Gelingensbedingungen für berufliche Reha-Verläufe von Menschen mit psychischen Erkrankungen. In: (2024): 33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung "Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch - ökonomisch - sozial" vom 18. bis 20. März 2024 in Bremen.

    Abstract

    "Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) werden weiterhin stark von Menschen mit psychischen Erkrankungen oder Behinderungen (MmpB) in Anspruch genommen. Im Jahresdurchschnitt 2022 erhielten 52.969 Personen eine Anerkennung als berufliche*r Rehabilitand*in bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit dem Ziel einer beruflichen Erst- oder Wiedereingliederung. Bei 30% dieser Personen wird eine psychische Behinderung als (Haupt-)Grund für die Inanspruchnahme dokumentiert (Statistik der Bundesagentur für Arbeit 2023). Hinzu kommen Menschen mit anderen Krankheitsbildern, die zusätzlich eine psychische Erkrankung aufweisen oder entwickeln. Um die MmpB gezielt beim Zugang zum ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen, gibt es besondere Einrichtungen wie die Beruflichen Trainingszentren (BTZ) und die Einrichtungen für die Rehabilitation psychisch kranker Menschen (RPK). Aber auch bei anderen Leistungserbringern beruflicher Rehabilitationsleistungen (LE) finden sich MmpB - mit steigender Tendenz. In einer Befragung von LE sehen 57% in dem gestiegenen Anteil von MmpB eine bedeutende Herausforderung für ihre Arbeit (Reims et al., 2020). Zudem zeigt sich, dass trotz eines umfangreichen Maßnahmeportfolios und behinderungsspezifischer Herangehensweisen seltener eine (nachhaltige) Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht wird (Reims, Tophoven 2018). So stellt sich die Frage: Was sind aus der Perspektive von Expert*innen bei LE und MmpB selbst sowie Kostenträgern Gelingensbedingungen für erfolgreiche Reha-Verläufe und nachhaltige Übergänge in den Arbeitsmarkt bei MmpB?" (Textauszug, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ; Rauch, Angela ;
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  • Literaturhinweis

    Exclusionary Logics: Constructing Disability and Disadvantaging Disabled Academics in the Neoliberal University (2024)

    Remnant, Jennifer ; Sang, Katherine ; Calvard, Tom; Babajide, Olugbenga (Abraham); Richards, James ;

    Zitatform

    Remnant, Jennifer, Katherine Sang, Tom Calvard, James Richards & Olugbenga (Abraham) Babajide (2024): Exclusionary Logics: Constructing Disability and Disadvantaging Disabled Academics in the Neoliberal University. In: Sociology, Jg. 58, H. 1, S. 23-44. DOI:10.1177/00380385231162570

    Abstract

    "Contemporary academia features managerialism and neoliberal thinking, consequent of an increasingly dominant market logic. This article draws on interviews with disabled academics, line managers, human resources professionals, estates staff, health and safety staff, and trade union representatives, alongside university policy documents, to discuss the impact of this logic on the experiences of disabled academics. Understandings of disability across professional groups were divorced from institutional rhetoric of Equality, Diversity and Inclusion, aligning more clearly with market logic, manifest in performance management and idealised notions of academic work. Unlike students, disabled academics are required to navigate hostile policies and procedures. Their diagnoses are used in points of dispute relating to performance, or as an obstruction to dismissal tolerated out of legal obligation. This article illustrates the need for a change in university institutional logics to undo the damaging limitations of following market models of education." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wirkungskontrolle in der Eingliederungshilfe - auf dem Weg zur Wirkungsmessung (2024)

    Riecken, Andrea; Lohmann, Anne;

    Zitatform

    Riecken, Andrea & Anne Lohmann (2024): Wirkungskontrolle in der Eingliederungshilfe - auf dem Weg zur Wirkungsmessung. In: Nachrichtendienst des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, Jg. 103, H. 8, S. 347-353.

    Abstract

    "Wirkungskontrolle erfordert die Quantifizierung von Informationen und eine in die Bedarfsermittlung integrierte Wirkungsmessung. Mit dem WIM-EGH wird ein Instrument zur integrierten Wirkungsmessung in seinen Grundzügen vorgestellt, das eine dialogbasierte Datenerfassung und verringerte Dokumentationsaufwände forciert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    How Work Becomes Invisible: The Erosion of the Wage Floor for Workers with Disabilities (2024)

    Ruppel, Emily H. ;

    Zitatform

    Ruppel, Emily H. (2024): How Work Becomes Invisible: The Erosion of the Wage Floor for Workers with Disabilities. In: American sociological review, Jg. 89, H. 5, S. 907-936. DOI:10.1177/00031224241268201

    Abstract

    "How does work come to be constructed as a service to the worker? In the United States, the payment of subminimum wages to disabled workers has been legal since 1938 and was entrenched by 1986 legislation eliminating the previously mandated floor of 50 percent of the minimum wage. This article draws on primary historical materials to explain the passage of these amendments, which I analyze as a case of delaborization, a process through which work is mystified as such and reclassified as something else (e.g., service). I find that the managers of segregated workshops for disabled manual laborers rose to control disability employment policy in the aftermath of deinstitutionalization. Professionals mobilized disability stigma to frame the subminimum wage as a social welfare issue subject to their expertise and to lobby successfully for its entrenchment. Weaknesses in the disability–labor coalition enabled this seizure of jurisdiction. This research illuminates professional expertise, the withdrawal of labor unions, and identity-based stigma as major mechanisms driving delaborization, an important contemporary influence on the organization of work. The case of the subminimum wage thus develops sociological literatures on labor, disability, and politics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Effectiveness of a three-component intervention supporting unemployed individuals with mental health issues in their job search and mental health recovery (3for1): study protocol of a non-randomized controlled study (2024)

    Schlachter, Svenja ; Rüsch, Nicolas ; Junne, Florian ; Gündel, Harald ; Martus, Peter ; Nischk, Daniel ; Gralla, Maria ; von Wietersheim, Jörn ; Baxendale, Maximilian ; Pumptow, Marina; Erschens, Rebecca ; Adam, Sophia Helen ; Gantner, Melanie; Mehler, Miriam ;

    Zitatform

    Schlachter, Svenja, Sophia Helen Adam, Maximilian Baxendale, Melanie Gantner, Maria Gralla, Florian Junne, Peter Martus, Miriam Mehler, Daniel Nischk, Marina Pumptow, Rebecca Erschens, Harald Gündel, Nicolas Rüsch & Jörn von Wietersheim (2024): Effectiveness of a three-component intervention supporting unemployed individuals with mental health issues in their job search and mental health recovery (3for1): study protocol of a non-randomized controlled study. In: BMC public health, Jg. 24, H. 1. DOI:10.1186/s12889-024-20323-0

    Abstract

    "Background: There is a vicious cycle between unemployment and mental health issues. Unemployed individuals with mental health issues require individualized support at multiple levels in order to promote their mental health, and obtain and retain employment. The 3for1-intervention program aims to provide such support with three components (short-term psychotherapy, job coaching based on the Individual Placement and Support approach, and peer support). This study protocol outlines how the effectiveness of this three-component intervention program in terms of re-employment, mental health, and psychosocial outcomes will be evaluated. Methods: The 3for1-intervention program will be evaluated with a non-randomized controlled trial design in a multi-center study. 500 eligible participants aged between 18 and 60 years from six job centers in Southern Germany will be allocated to a control group or an intervention group. Allocation is time-based, with the control group being recruited first, followed by recruitment of the intervention group. The control group will receive treatment as usual, whereas the intervention group will receive treatment as usual as well as access to the three intervention components over a period of 12 months. Assessment will be conducted at baseline (t0), and 12 (t1) and 18 (t3) months later. The primary outcome will be the proportion of participants who are in employment subject to social insurance contributions at t1. Differences between control and intervention group will be tested with logistic regression analysis, controlling for relevant covariates. Analyses of secondary outcomes will relate to group differences regarding re-employment, health and well-being, social integration, help-seeking, and self-stigma at t1 and t2, applying logistic regression analysis or analysis of covariance. Additionally, usage of health services will be measured to evaluate the intervention program’s cost effectiveness. Discussion: The 3for1-intervention aims to improve employability and mental health outcomes of a vulnerable population with high need for assistance. Improvements for this population would benefit the German welfare state as well. This study could provide valuable insights into the feasibility, implementation, and sustainability of this individualized, multi-level support program within German job centers. Trial registration: This trial is registered with the German Clinical Trials Register: DRKS00029002 (registered on 11 May 2022)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsförderungswerke in Deutschland: Nachhaltige Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (2024)

    Scholl, Diana;

    Zitatform

    Scholl, Diana (2024): Berufsförderungswerke in Deutschland. Nachhaltige Wiederherstellung der Beschäftigungsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Die Berufliche Rehabilitation, Jg. 38, H. 3, S. 30-38.

    Abstract

    "Die Berufsförderungswerke (BFW) in Deutschland sind eine zentrale Säule des deutschen Rehabilitationssystems. Die im Bundesverband Deutscher Berufsförderungswerke e.V. vernetzten 28 Berufsförderungswerke begleiten entsprechend ihres im Sozialgesetzbuch IX verankerten Auftrags derzeit bundesweit über 15.000 Menschen auf ihrem Weg zurück in das Arbeitsleben - und dies ganzheitlich und individuell. Das Leistungsspektrum ist breit gefächert und orientiert sich an den Anforderungen des Arbeitsmarktes. Die Berufsförderungswerke bieten Menschen, die durch Unfall, Krankheit oder Behinderung ihre Erwerbsfähigkeit verloren haben oder absehbar verlieren werden, die Chance auf eine nachhaltige Wiedereingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt. Sie stehen im Zeichen des Prinzips "Rehabilitation vor Rente" und unterstützen die Betroffenen darin, ihre berufliche Zukunft aktiv zu gestalten. Doch wie genau funktionieret die Arbeit der Berufsförderungswerke, und wie gelingt die Wiedereingliederung chronisch kranker Menschen oder von Menschen mit Behinderung? Welchen Beitrag leisten die Berufsförderungswerke damit für die Fachkräftesicherung in Deutschland?" (Textauszug, IAB-Doku, © Lambertus-Verlag)

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  • Literaturhinweis

    A Mega-Ethnography of Qualitative Meta-Syntheses on Return to Work in People with Chronic Health Conditions (2024)

    Schwarz, Betje ; Reims, Nancy ; Heyme, Rebekka; Streibelt, Marco ; Kardoff, Ernst von; Banaschak, Hannes ; Kardoff, Ernst von; Bethge, Matthias ;

    Zitatform

    Schwarz, Betje, Hannes Banaschak, Rebekka Heyme, Ernst von Kardoff, Ernst von Kardoff, Nancy Reims, Marco Streibelt & Matthias Bethge (2024): A Mega-Ethnography of Qualitative Meta-Syntheses on Return to Work in People with Chronic Health Conditions. In: Die Rehabilitation, Jg. 63, H. 1, S. 39-50., 2023-06-19. DOI:10.1055/a-2129-2731

    Abstract

    "Um zusätzlich zu quantitativen Meta-Analysen und über einzelne Erkrankungsgruppen hinaus übergreifende Erkenntnisse zur beruflichen Wiedereingliederung (Return to Work, RTW) zu gewinnen, wurde eine Zusammenstellung der Ergebnisse qualitativer Meta-Synthesen (QMS) vorgenommen. Ziel war die Erarbeitung eines generischen RTW-Modells sowie daraus resultierender Empfehlungen für die Rehabilitationspraxis. Grundlage bildete eine systematische Literaturrecherche in PubMED, Epistemonikos, CENTRAL und PsycARTICLES zur Identifizierung thematisch einschlägiger QMS, die zwischen 2000 und 2021 veröffentlicht wurden. Die Synthese erfolgte auf der Basis des Ansatzes von Noblit und Hare. 19 QMS (muskuloskelettale Erkrankungen/chronischer Schmerz: 5, erworbene Hirnschädigung: 4, psychische Erkrankungen: 2, Querschnittlähmung: 1 und gemischte Gruppen: 3) wurden final in die Analyse einbezogen. Im systematischen Vergleich und der wechselseitigen Übersetzung der einzelnen Ergebnisse konnten wir eine Reihe übergreifender Themen/Konzepte identifizieren, die die Grundlage für 4 RTW-Prinzipien und ein generisches RTW-Modell bildeten. Der RTW ist als multifaktorieller und hochgradig interaktiver Prozess mit vielen Beteiligten anzusehen, der in eine individuelle Lebens- und Arbeitsgeschichte sowie in einen sozialen und gesellschaftlichen Kontext eingebettet ist. Er verläuft parallel zu und in Wechselwirkung mit dem Prozess der Krankheitsbewältigung und der Neuausrichtung der eigenen Identität. Neben den Symptomen und Folgen der Krankheit, den individuellen Bewältigungsstrategien und der Motivation zur Wiedereingliederung werden der Verlauf und der Erfolg der Wiedereingliederung stark von der Anpassungsfähigkeit des Arbeitsumfelds und der sozialen Unterstützung im privaten und im Arbeitsleben beeinflusst. Der RTW ist kein Problem des Einzelnen, sondern immer auch eine Angelegenheit des sozialen Gefüges und erfordert einen ganzheitlichen, personenzentrierten und systemischen Ansatz sowie eine alle Beteiligten und deren Interessen koordinierende Instanz." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Reims, Nancy ;
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  • Literaturhinweis

    Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 1 (2024)

    Seeland, Antonia;

    Zitatform

    Seeland, Antonia (2024): Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 1. In: Gute Arbeit, Jg. 36, H. 4, S. 35-39.

    Abstract

    "Für Menschen mit Behinderung ist es besonders schwer, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Eindringlich bestätigen das die überdurchschnittliche und steigende Dauer der Arbeitslosigkeit und die Tatsache, dass fast die Hälfte der arbeitslosen Menschen mit Behinderungen langzeitarbeitslos sind. Bisherige Maßnahmen greifen offenbar nicht ausreichend und die Abgangsrate aus der Arbeitslosigkeit stagniert bei 3,2 %. Damit haben Menschen ohne Behinderung eine doppelt so hohe Chance einen neuen Arbeitsplatz zu finden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 2 (2024)

    Seeland, Antonia;

    Zitatform

    Seeland, Antonia (2024): Reformbedarf: Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen - Teil 2. In: Gute Arbeit, Jg. 36, H. 5, S. 36-39.

    Abstract

    "Menschen mit Behinderungen fassen nur schwer im ersten Arbeitsmarkt Fuß. Ansätze und Handlungsbedarfe zur Förderung der Barrierefreiheit und Inklusion, nicht nur im Arbeitsleben, zeigte eine Fachtagung auf. Im 2. Teil des Beitrags geht es um die Schwerbehindertenvertretung und die betrieblichen Interessenvertretungen: Sie haben Optionen zur Teilhabegestaltung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Dem Übergangsmanagement von Schule – Beruf zum Trotz – Herausforderungen der Integration von benachteiligten Jugendlichen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt (2024)

    Seib, Jessica Denise; Laubenstein, Désirée; Laubenstein, Désirée;

    Zitatform

    Seib, Jessica Denise & Désirée Laubenstein (2024): Dem Übergangsmanagement von Schule – Beruf zum Trotz – Herausforderungen der Integration von benachteiligten Jugendlichen in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt. In: T. Middendorf & A. Parchow (Hrsg.) (2024): Junge Menschen in prekären Lebenslagen, S. 252-262.

    Abstract

    "In der dargestellten Analyse zur Situation benachteiligter Jugendlicher im Übergangsmanagement Schule–Beruf erscheint unbestritten, dass diese Gruppe(n) von Jugendlichen von individuellen und kontinuierlichen Gesprächen innerhalb der Berufsorientierung langfristiger profitieren, weil diese verschiedene Selbstreflexionsprozesse anstoßen und zur Bildung eines beruflichen Narrativs führen. Diese Gespräche können integraler Bestandteil sowohl der Berufsorientierung als auch der Ausbildungsvorbereitung sein. Hierdurch kann ein längerer, konstanter Zeitraum zur beruflichen Perspektiveröffnung ermöglicht werden als es beispielsweise einmalige Angebote wie Potenzialanalyse oder Kompetenzfeststellungsverfahren vermögen. Die Inhalte können zudem die übergeordneten Themen von Persönlichkeitsentwicklung, berufliche Visionen und Berufswahl, aber auch praktische Herausforderungen im Rahmen von Ausbildungsplatzsuche und Bewerbungsverfahren sowie individuelle Herausforderungen und persönliche Schwierigkeiten beim Übergang Schule–Ausbildung/Beruf der Jugendlichen behandeln und damit die Themen der Übergangsbegleitung des KaoA-Konzepts abdecken (vgl. MAGS NRW 2020, S. 87). Im Rahmen dieses begleiteten Berufsfindungsprozesses wäre jedoch neben sprachlichen Angebotsstrukturen über weitere Darstellungsformen für benachteiligte Jugendliche zur Performanz ihrer berufsbezogenen Kompetenzen, beruflichen Interessen und Wünsche nachzudenken, da sich gerade rein verbale Reflexionsprozesse aufgrund eingeschränkter Ausdrucksmöglichkeiten als Barriere für diese Jugendlichen erweisen können. In diesem Zusammenhang wäre eine Kombination aus einem Kollaborationsboard in leichter Sprache mit vielfältigen Visualisierungen vorstellbar, auf dem Schüler*innen selbstständig ihre Dokumente sammeln und über diese mit den jeweiligen Akteur*innen, z. B. Lehrkräften, Schulsozialarbeiter*innen, Berufsbegleiter*innen oder Berufsberater*innen, die die Schüler*innen selbst einladen, ins Gespräch kommen. Ein multimodales Portfolioinstrument würde es den Jugendlichen nicht nur ermöglichen individuelle berufliche Interessen zu dokumentieren, sondern selbstinitiierte Performanzen in Form von Videoclips, Pitches oder digitalen Dokumentationen zu erstellen, die eine alternative, aussagekräftige Präsentationsform, auch für potenzielle Arbeitgeber*innen, darstellt und damit eine berufliche Anschlussperspektive für benachteiligte Jugendliche bieten könnte." (Textauszug, IAB-Doku, © Beltz Juventa)

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  • Literaturhinweis

    Inklusion in Arbeit (2024)

    Stache, Stefan; Welti, Felix ;

    Zitatform

    Stache, Stefan & Felix Welti (2024): Inklusion in Arbeit. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 73, H. 8-9, S. 599-615. DOI:10.3790/sfo.2024.1445004

    Abstract

    "In order to understand why and how exclusionary logics of action are effective or shift at legal-institutional interfaces, the article discusses that everyday logics and, consequently, biographical and legal disadvantages of disabled people do not only arise due to external structures or attitudes, but also due to specific field logics and patterns of perception, evaluation and action. The latter in turn also structure everyday actions. After an exemplary look at disadvantageous patterns of action and structures in vocational training transitions in Germany, we ask how Bourdieu’s Habitus and field theory can contribute to a deeper understanding of everyday company practices towards people with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium: Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung "Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch - ökonomisch - sozial" vom 18. bis 20. März 2024 in Bremen (2024)

    Streibelt, Marco ; Weinbrenner, Susanne; Meyer-Feil, Thorsten;

    Zitatform

    (2024): 33. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium. Deutscher Kongress für Rehabilitationsforschung "Nachhaltigkeit und Teilhabe: ökologisch - ökonomisch - sozial" vom 18. bis 20. März 2024 in Bremen. (DRV-Schriften 130), Berlin, 588 S.

    Abstract

    "Die Rehabilitation beschäftigt sich per se damit, wie Menschen ihre Ressourcen einsetzen können, um trotz chronischer Erkrankungen und damit einhergehender Beeinträchtigungen wieder am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Hierfür stellen wir qualitativ hochwertige, mithin effektive Leistungen und Prozesse bereit und entwickeln uns und unser Leistungsangebot kontinuierlich weiter. Immer orientiert an möglichst guten und nachhaltigen Ergebnissen aus der Wissenschaft. Damit leistet die Rehabilitation in all ihren Facetten – medizinisch, beruflich und sozial – einen wichtigen Beitrag zur sozialen Absicherung und zum sozialen Frieden in unserer Gesellschaft. Für eine lebenswerte Zukunft müssen jedoch soziale, ökonomische und ökologische Nachhaltigkeitsziele miteinander in Einklang gebracht werden. Daher soll es in diesem Jahr darum gehen, einer der größten Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen: dem Klimawandel und der Erkenntnis, dass unsere Ressourcen begrenzt sind. Wir möchten uns mit der sozial-ökologischen Transformation beschäftigen und mit der Frage, wie wir mit den verfügbaren Ressourcen nachhaltig umgehen und was wir, was unser Rehabilitationssystem hierfür tun kann. Aber welche Rolle besitzt das Reha-System hier? Was können die einzelnen Akteurinnen und Akteure tun? Geht es um die Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zum Umweltschutz, um die Verbesserung der Öko-Bilanz unserer Organisationen und Einrichtungen? Tun wir nicht bereits genug, wenn wir unseren Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit in Deutschland leisten? Oder geht es angesichts der wohl größten globalen Bedrohung um mehr als „nur“ die Konzentration auf die eigenen, gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Exploring the disability–poverty nexus in children: a cross-national comparative analysis in Europe (2024)

    Vinck, Julie ;

    Zitatform

    Vinck, Julie (2024): Exploring the disability–poverty nexus in children: a cross-national comparative analysis in Europe. In: The Journal of Poverty and Social Justice, Jg. 32, H. 1, S. 65-99. DOI:10.1332/17598273y2023d000000006

    Abstract

    "By ratifying the United Nations Convention on the Rights of Persons with Disabilities, states committed themselves to ensure an adequate standard of living and social protection to all persons with disabilities, including children. Yet, prior studies showed that children with disabilities are more likely to grow up poor. Existing research has mainly focused on single-country case studies or comparative analyses for low- and middle-income countries. Due to the lack of good quality data, comparative studies on poverty outcomes, its determinants and the poverty-reducing role of social transfers among children with disabilities in high-income countries are largely missing. This article addresses these gaps using the 2017 EU-SILC cross-sectional survey. The results show great differences across Europe in the prevalence of childhood disability, the poverty outcomes of children with disabilities and the poverty-reducing effectiveness of social transfers for them. In only a third of European countries are children with disabilities more likely to live in poor households than children without disabilities. Countries that perform weakly for children without disabilities also perform weakly for children with disabilities. Moreover, social transfers achieve more for children with disabilities in more than half of European countries. The family’s employment participation and social background have the expected poverty-reducing effects for children with disabilities and children without disabilities, though the strength of some effects differs between the two groups within certain geographical regions. However, the income-based poverty indicator disregards the higher costs families with children with disabilities face which underestimates their poverty risk. More research is needed on which poverty indicator accurately reflects the real living standards of children with disabilities." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2024 Policy Press) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Nachteilsausgleich in der Berufsbildung: Schlüssel und Stellschraube für Inklusion und Fachkräftequalifizierung: Aktuelle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen (2024)

    Vollmer, Kirsten;

    Zitatform

    Vollmer, Kirsten (2024): Nachteilsausgleich in der Berufsbildung: Schlüssel und Stellschraube für Inklusion und Fachkräftequalifizierung. Aktuelle Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen. (BIBB Fachbeiträge zur beruflichen Bildung / Bundesinstitut für Berufsbildung), Bonn, 42 S.

    Abstract

    "Der Fachbeitrag stellt den Nachteilsausgleich in der Berufsbildung als Schlüssel und Stellschraube zur Inklusion behinderter Menschen und zur Fachkräftequalifizierung vor. Grundlegende Ausführungen zur rechtlichen Verankerung des Anspruchs auf Nachteilsausgleich in Grundgesetz, VN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung, Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung rücken die zuständigen Stellen in der Berufsbildung als wesentliche Akteure ins Blickfeld. Dazu werden ausgewählte Ergebnisse eines aktuellen BIBB-Projekts zur Umsetzung der berufsbildungsgesetzlichen Vorgaben zum Nachteilsausgleich in der Berufsbildungspraxis und daraus abgeleitete Schlussfolgerungen und Handlungsempfehlungen für die Berufsbildungspolitik und Berufsbildungspraxis präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Und „das Arbeitsamt hat halt gesagt …“: Komplexe Akteure als Dispositivelemente in Erwerbsbiographien von Menschen mit Behinderungen (2024)

    Waldschmidt, Anne ; Rombach, Fabian; Karim, Sarah ; Prior, Lisa;

    Zitatform

    Waldschmidt, Anne, Fabian Rombach, Sarah Karim & Lisa Prior (2024): Und „das Arbeitsamt hat halt gesagt …“: Komplexe Akteure als Dispositivelemente in Erwerbsbiographien von Menschen mit Behinderungen. In: Soziale Probleme, Jg. 35, H. 2, S. 202-220. DOI:10.3262/sp2402202

    Abstract

    "Bei der Bearbeitung des sozialen Problems Behinderung hat die Teilhabe an Arbeit und Beschäftigung einen hohen Stellenwert. Entsprechend sind Dispositive der Erwerbsarbeit und Behinderung eng miteinander verkoppelt. Vor allem die staatliche Arbeitsverwaltung stellt ein strukturell machtvolles Dispositivelement dar. Auf dieser Folie untersucht der Beitrag, welche Erfahrungen behinderte Menschen mit der Bundesagentur für Arbeit machen. Im Ergebnis zeigt die Analyse qualitativ-empirischer Interviews, dass die Bundesagentur als komplexer Akteur individuelle Zugänge zum Arbeitsmarkt ermöglicht oder blockiert. Auf die disponierende Praxis der Behörde reagieren die interviewten Personen ihrerseits sowohl mitwirkend als auch widerständig. Mehrheitlich präsentieren sie sich als selbsttätige Subjekte, die an (Erwerbs-)Arbeit teilnehmen wollen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Centaurus Verlag & Media)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine qualitative Befragung zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung (2024)

    Weißmann, Regina; Thomas, Joachim ;

    Zitatform

    Weißmann, Regina & Joachim Thomas (2024): Arbeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine qualitative Befragung zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung. In: P. Schlögl, A. Barabasch & J. Bock-Schappelwein (Hrsg.) (2024): Krise und Nachhaltigkeit - Herausforderungen für berufliche Bildung. Beiträge zur 8. Berufsbildungsforschungskonferenz (BBFK), S. 175-186. DOI:10.3278/I76713W015

    Abstract

    "Teilhabe am Arbeitsleben gilt als einer der wichtigsten Grundbausteine für gesellschaftliche Partizipation und soziale Inklusion. In Deutschland existieren verschiedene Instrumente und Konzepte (z. B. das bundesweit etablierte Budget für Arbeit), um Menschen mit Behinderung den Übergang von Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu ermöglichen. Ausgehend von der bisher geringen Inanspruchnahme dieser Möglichkeiten beschreibt der vorliegende Beitrag die Ergebnisse einer qualitativen Interviewstudie zu Wünschen und Erfahrungen von Menschen mit geistiger Behinderung bezüglich einer Tätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Hierfür wurden 31 Menschen mit geistiger Behinderung - sowohl mit als auch ohne Übergangserfahrung - einbezogen. Aus dem Interviewmaterial wurden sechs Schwerpunktthemen identifiziert, aus denen sich Implikationen und Handlungsempfehlungen für die Gestaltung von Übergängen in den allgemeinen Arbeitsmarkt ableiten lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Technologien für die Zukunft der Teilhabe an Arbeit (2024)

    York, Jana; Bächler, Liane; Jochmaring, Jan;

    Zitatform

    York, Jana, Liane Bächler & Jan Jochmaring (2024): Technologien für die Zukunft der Teilhabe an Arbeit. In: Zeitschrift für Inklusion, Jg. 19, H. 4, S. 94-122.

    Abstract

    "Der Artikel untersucht Forschungsprojekte, die Assistive Technologien zur Teilhabe an Arbeit von Menschen mit Behinderungen fokussieren. Expliziert werden die Bedeutungsebenen von Arbeit und Erwerbsarbeit für Menschen mit Behinderungen, politische Zielvorgaben und gesetzliche Rahmenbedingungen zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben sowie Elemente des Konstruktes Arbeit 4.0. Diskutiert werden Herausforderungen und Chancen, die aus den neuen Arbeitsrealitäten erwachsen. Weiter werden Assistive Technologien im Kontext von Arbeit definiert und auf einem Kontinuum von No-Tech bis High-End-Tech systematisiert. Kartiert werden anschließend aktuelle Forschungsprojekte, die Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Arbeitswelt erleichtern sollen. Abschließend werden die Ergebnisse dieser Kartierung kritisch vor dem Hintergrund kapitalistischer Wirtschaftslogiken diskutiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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