Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
TASKS-VI-Konferenz zur digitalen und ökologischen Transformation des Arbeitsmarktes (Podium) (2022)
Zitatform
Arntz, Melanie, Kathrin Ehmann & Florian Lehmer (2022): TASKS-VI-Konferenz zur digitalen und ökologischen Transformation des Arbeitsmarktes (Podium). In: IAB-Forum H. 04.11.2022 Nürnberg, 2022-11-02. DOI:10.48720/IAB.FOO.20221104.01
Abstract
"Wirtschaft und Arbeitsmarkt befinden sich in einem grundlegenden technologischen und ökologischen Wandel. Sie sind überdies mit den Folgen der Covid-19-Krise konfrontiert. Forschende aus aller Welt und aus verschiedenen Disziplinen diskutierten auf der sechsten TASKS-Konferenz in Nürnberg, wie sich diese Herausforderungen auf Arbeitsinhalte und Qualifikationsanforderungen sowie auf Beschäftigte und Betriebe auswirken. Sie lieferten wissenschaftliche Analysen zur Zukunft der Arbeit und gaben Empfehlungen für Politik und Praxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Umgang mit technischem Wandel in Büroberufen: Aufgabenprofile, lebendiges Arbeitsvermögen und berufliche Mobilität (2022)
Bach, Nicole von dem; Wagner, Pia; Ehmann, Kathrin; Güntürk-Kuhl, Betül; Tiemann, Michael ; Baum, Myriam; Blank, Marco; Seegers, Marco ; Pfeiffer, Sabine ; Sevindik, Ugur; Samray, David;Zitatform
Bach, Nicole von dem, Myriam Baum, Marco Blank, Kathrin Ehmann, Betül Güntürk-Kuhl, Sabine Pfeiffer, David Samray, Marco Seegers, Ugur Sevindik, Michael Tiemann & Pia Wagner (2022): Umgang mit technischem Wandel in Büroberufen. Aufgabenprofile, lebendiges Arbeitsvermögen und berufliche Mobilität. (Wissenschaftliche Diskussionspapiere / Bundesinstitut für Berufsbildung 234), Opladen: Budrich, 237 S.
Abstract
"Büroberufe sind und waren mit technischen Neuerungen konfrontiert. Viele Aufgaben in diesen Berufen gelten als „programmierbar“ und werden deshalb als ersetzbar angesehen. Dennoch gibt es kaum Forschung dazu oder zum Umgang Bürobeschäftigter mit dem technischen Wandel. Diese Lücke schließt die vorliegende Studie. Mit quantitativen und qualitativen Daten und einem Mixed-Methods-Ansatz untersucht sie den Umgang von Beschäftigten, Betrieben und dem Ausbildungssystem mit technischen Neuerungen seit den 1980er-Jahren. Es zeigt sich, dass Bürobeschäftigte durch ihr Arbeitsvermögen gerüstet sind, den technischen Wandel zu tragen und zu gestalten. Die beruflichen Qualifikationen von Bürobeschäftigten tragen erheblich zur Bildung der entsprechenden Fähigkeiten und Kenntnisse bei und die dualen Ausbildungen in den verschiedenen Büroberufen sind für die Gestaltung der laufenden Neuerungsprozesse durch technische Veränderungen gut aufgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Budrich Verlag)
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Technological and Organizational Change and the Careers of Workers (2022)
Zitatform
Battisti, Michele, Christian Dustmann & Uta Schönberg (2022): Technological and Organizational Change and the Careers of Workers. (CReAM discussion paper 2022,25), London, 55 S.
Abstract
"This paper investigates the effects of technological and organizational change (T&O) on jobs and workers. We show that although T&O reduces firm demand for routine relative to abstract task-based jobs, affected workers do not face higher probability of nonemployment or lower earnings growth than unaffected workers. Rather, firms that adopt T&O offer routine workers re-training opportunities to upgrade to more abstract jobs. Older workers form an important exception: T&O increases the risk that they permanently withdraw from the labor market and reduces their earnings, regardless of the tasks they performed in the firm prior to T&O." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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How is new technology changing job design?: machines' ability to perform cognitive, physical, and social tasks is accelerating, dramatically changing jobs and labor markets (2022)
Zitatform
Bazylik, Sergei & Michael Gibbs (2022): How is new technology changing job design? Machines' ability to perform cognitive, physical, and social tasks is accelerating, dramatically changing jobs and labor markets. (IZA world of labor 344), Bonn, 11 S. DOI:10.15185/izawol.344.v2
Abstract
"Der Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologien hat unsere Arbeitswelt verändert. Viele Routinetätigkeiten wurden von Menschen- in Maschinenhand übergeben. Gleichzeitig hat der Technologieeinsatz Raum für kreative, kognitive und soziale Tätigkeiten geschaffen, deren Produktivität gestärkt und neue Jobs geschaffen. Das hat zu einer Polarisierung der Arbeitsmärkte und wachsender Ungleichheit geführt: Geringqualifizierte Beschäftigung stagniert, im mittleren Qualifikationssegment geht sie zurück und wird schlechter bezahlt, während Hochqualifizierte Einkommensgewinne erzielen. Die Zunahme künstlicher Intelligenz lässt Befürchtungen aufkommen, auch viele hochqualifizierte Jobs könnten automatisiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Risks to job quality from digital Technologies: are industrial relations in Europe ready for the challenge? (2022)
Zitatform
Berg, Janine, Francis Green, Laura Nurski & David Spencer (2022): Risks to job quality from digital Technologies: are industrial relations in Europe ready for the challenge? (Working paper / Bruegel 2022,16), Brussels, 31 S.
Abstract
"We examine the job quality effects of new digital technologies in Europe, using the framework of seven job quality ‘domains’: pay, working time quality, prospects, skills and discretion, work intensity, social environment and physical environment. The theoretical effects from new technology are ambivalent for all domains. Data on robot shocks matched to the European Working Conditions Surveys for 2010 and 2015 is used to generate empirical estimates, which show significant aggregate negative effects in three domains, and a positive effect in one. Some negative effects are enhanced where there is below-median collective bargaining. In light of these analyses, and in order to think through the challenge of regulating the development and implementation of all forms of digital technologies, we review regulations in several European countries. Drawing on the principles of human-centred design, we advance the general hypothesis that worker participation is important for securing good job quality outcomes, at both the innovation and adoption stages. We also consider the application to the regulation of job quality of national and supra-national data protection legislation. In these ways, the paper extends the debate about the future of work beyond employment and pay, to a consideration of job quality more broadly." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Neue Technologien geben nur Anlass, traditionelle Geschlechterrollen aufzubrechen: Interview (2022)
Zitatform
Burkert, Carola, Britta Matthes & Katharina Dengler (2022): Neue Technologien geben nur Anlass, traditionelle Geschlechterrollen aufzubrechen. Interview. In: SHE works! H. 2, S. 25-29., 2022-03-22.
Abstract
"Die fortschreitende Digitalisierung hat Auswirkungen auf die Arbeitswelt und damit auch auf die bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt. Es gibt sowohl Argumente, dass die Digitalisierung zu einer Verschärfung als auch zu einer Nivellierung der bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt beitragen kann. Dr. Carola Burkert, Dr. Katharina Dengler, Dr. Britta Matthes haben sich mit dem Thema befasst. Mit SHE works! sprachen sie über ihre Studie und die Erkenntnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Die Folgen der Digitalisierung für die Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt – Substituierbarkeitspotenziale und die Beschäftigungsentwicklung bei Frauen und Männern (2022)
Zitatform
Burkert, Carola, Katharina Dengler & Britta Matthes (2022): Die Folgen der Digitalisierung für die Geschlechterungleichheit auf dem Arbeitsmarkt – Substituierbarkeitspotenziale und die Beschäftigungsentwicklung bei Frauen und Männern. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 71, H. 1, S. 3-27., 2021-09-01. DOI:10.3790/sfo.71.1.3
Abstract
"Die fortschreitende Digitalisierung hat Auswirkungen auf die Arbeitswelt und damit auch auf die bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt. Es gibt sowohl Argumente, dass die Digitalisierung zu einer Verschärfung als auch zu einer Nivellierung der bestehenden Geschlechterungleichheiten am Arbeitsmarkt beitragen kann. Der vorliegende Beitrag zeigt deskriptiv, dass Frauen im Durchschnitt seltener als Männer substituierbare Tätigkeiten – auch über alle Anforderungsniveaus hinweg – erledigen. Daraus ist jedoch keineswegs abzuleiten, dass Frauen eher von der Digitalisierung profitieren. Denn nicht nur die technologischen Möglichkeiten variieren in den Berufen sehr stark, sondern die Substituierbarkeitspotenziale werden auch nicht immer und sofort realisiert. In den multivariaten Analysen zeigt sich, dass der Zusammenhang zwischen den Substituierbarkeitspotenzialen und der Beschäftigungsentwicklung für Frauen und für Männer negativ ist. Vor allem in Berufen mit hohen Substituierbarkeitspotenzialen und niedrigem Frauenanteil ist die Beschäftigung zwischen 2013 und 2016 gesunken. Insgesamt lässt sich resümieren, dass Digitalisierung einen Beitrag für die Nivellierung von Geschlechterungleichheiten entfalten könnte. Es kommt jedoch darauf an, wie Technologien gestaltet und eingesetzt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Zweischneidiges Schwert: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Geschlechterungleichheit am Arbeitsmarkt aus? (2022)
Zitatform
Burkert, Carola, Katharina Grienberger & Britta Matthes (2022): Zweischneidiges Schwert: Wie wirkt sich die Digitalisierung auf die Geschlechterungleichheit am Arbeitsmarkt aus? In: IAB-Forum H. 13.06.2022 Nürnberg, 2022-06-09. DOI:10.48720/IAB.FOO.20220613.01
Abstract
"Immer mehr Tätigkeiten lassen sich mithilfe moderner Technologien automatisieren. Davon sind Männer bislang potenziell stärker betroffen als Frauen: 40 Prozent der Männer arbeiten in Berufen mit hohem Substituierbarkeitspotenzial, aber nur 27 Prozent der Frauen. Doch in einigen beruflichen Teilarbeitsmärkten haben Frauen ein höheres Substituierbarkeitspotenzial als Männer. Ob mit der zunehmenden Digitalisierung auch die Geschlechterungleichheit am Arbeitsmarkt schwindet oder sich gar verschärft, ist indes eine offene Frage." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Agency, sentiment, and risk and uncertainty: fears of job loss in 8 European countries (2022)
Zitatform
Clark, Gordon L. (2022): Agency, sentiment, and risk and uncertainty: fears of job loss in 8 European countries. In: ZFW - Advances in Economic Geography, Jg. 66, H. 1, S. 3-17. DOI:10.1515/zfw-2021-0037
Abstract
"How people assess their prospects and act accordingly is anchored in time and space. But context is only half the story. Human beings share predispositions in favour of the here and now, discounting the future, and risk aversion. This paper provides a framework for integrating cognition with context in economic geography focusing upon agency, resources, and risk and uncertainty in European labour markets. In doing so, it seeks to avoid essentialising the individual while ensuring that the resulting framework does not leave individuals as cyphers of time and place. The framework is illustrated by reference to individual’s assessments of the consequences of technological change for their employment prospects in a multicountry European setting. Implications are drawn for a behavioural economic geography that is policy relevant." (Author's abstract, IAB-Doku, © Zeitschrift für Wirtschaftsgeographie) ((en))
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A new middle-class fraction with a distinct subjectivity: Tech workers and the transformation of the entrepreneurial self (2022)
Zitatform
Dorschel, Robert (2022): A new middle-class fraction with a distinct subjectivity. Tech workers and the transformation of the entrepreneurial self. In: The sociological review, Jg. 70, H. 6, S. 1302-1320. DOI:10.1177/00258172221103015
Abstract
"With the rise of digital capitalism, a novel occupational segment has emerged: so-called “tech workers”. Members of this grouping render and encode the digital technologies that permeate contemporary social life. While there are many studies about highly precarious digital labourers, research on these digital professionals remains scarce. Based on 40 original interviews, the article explores the subjectivity of tech workers. Specifically, it asks whether understandings of middle-class employees as entrepreneurial selves with a holistic market orientation hold true for this grouping, or whether new cultures of subjectivation are emerging. The key finding from these interviews is that tech workers show contours of a post-neoliberal subjectivity. While the figure of the entrepreneurial self remains an alluring force, this study detected four transformative cultures of subjectivation: (1) a return of the critique of economic inequality; (2) a concern for diversity; (3) an ethic of mindfulness; and (4) a lifestyle that signals ordinariness. These distinct forms of subjectivity point to the formation of a new middle-class fraction. However, drawing on the sociology of critique, this article also considers how this transformation of subjectivity can be appropriated as yet another new spirit of capitalism." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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A Comprehensive Taxonomy of Tasks for Assessing the Impact of New Technologies on Work (2022)
Zitatform
Fernández-Macías, Enrique & Martina Bisello (2022): A Comprehensive Taxonomy of Tasks for Assessing the Impact of New Technologies on Work. In: Social indicators research, Jg. 159, H. 2, S. 821-841. DOI:10.1007/s11205-021-02768-7
Abstract
"In recent years, the increasing concern about the labour market implications of technological change has led economists to look in more detail at the structure of work content and job tasks. Incorporating insights from other traditions of task analysis, in particular from the labour process approach, as well as from recent research on skills, work organisation and occupational change, in this paper we propose a comprehensive and detailed taxonomy of tasks. Going beyond existing broad classifications, our taxonomy aims at connecting the substantive content of work with its organisational context by answering two key questions: what do people do at work and how do they do their work? For illustrative purposes, we show how our approach allows a better understanding of the impact of new technologies on work, by accounting for relevant ongoing transformations such as the diffusion of artificial intelligence and the unfolding of digital labour platforms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Verändert Künstliche Intelligenz die Zukunft unserer Arbeit?: Wahrnehmungen von betroffenen Arbeitnehmer:innen (2022)
Fleck, Lara; Graus, Evie; Klinger, M.;Zitatform
Fleck, Lara, Evie Graus & M. Klinger (2022): Verändert Künstliche Intelligenz die Zukunft unserer Arbeit? Wahrnehmungen von betroffenen Arbeitnehmer:innen. (ROA external reports / Researchcentrum voor Onderwijs en Arbeidsmarkt (Maastricht) ai:conomics Kurzdossier December 2022), Maastricht, 9 S.
Abstract
"Künstliche Intelligenz (KI) ist noch weit davon entfernt, eine „allgemeine künstliche Intelligenz“ zu erreichen, d.h. die Fähigkeit, eine Vielzahl von kognitiven Aufgaben zu bewältigen, die auch Menschen bewältigen können (Acemoglu & Restrepo, 2020; Malone, Rus & Laubacher, 2020). Dennoch gelingt es verschiedenen KI-Anwendungen, wie Machine Learning, Robotics, Computer Vision und Natural Language Processing, bereits, komplexe Problemlösungsaufgaben auszuführen; Sprachassistenz, Bilderkennung und algorithmische Personalauswahlverfahren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Technology and the labor market (2022)
Zitatform
Graetz, Georg, Pascual Restrepo & Oskar Nordström Skans (2022): Technology and the labor market. In: Labour Economics, Jg. 76. DOI:10.1016/j.labeco.2022.102177
Abstract
"This article introduces the Special Issue on “Technology and the Labor Market”. We summarize the included articles and offer some lessons for policy and future research. The articles cover central issues such as how technology changes the nature of labor demand, the impact of technology on individual workers, the role of policy, as well as emerging phenomena such as Artificial Intelligence and the “Gig” economy." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2022 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Atlas der digitalen Arbeit: Daten und Fakten über die Beschäftigung der Zukunft (2022)
Henneke, Sebastian; Rademaker, Maike;Zitatform
(2022): Atlas der digitalen Arbeit. Daten und Fakten über die Beschäftigung der Zukunft. Berlin ; Düsseldorf, 54 S.
Abstract
"Der Atlas der digitalen Arbeit blickt auf viele verschiedene Branchen: Auto, Chemie und Pharma, aber auch die Pflege und die öffentliche Hand. Es geht um grundlegende Fragen: Wie weit sind smarte Computer und Roboter in diesen Bereichen auf dem Vormarsch? Welche Folgen hat das für die Beschäftigten? Wie viel verdienen Menschen in digitalen Berufen? Was verändert sich in der Berufsausbildung? Macht Homeoffice glücklich? Profitieren Frauen und Männer gleichermaßen von den Vorteilen der digitalen Arbeitswelt? Der neue Atlas der digitalen Arbeit, den die Hans-Böckler-Stiftung und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) herausgeben, bildet zahlreiche Aspekte der Arbeitswelt von heute ab und bringt Entwicklungstrends auf den Punkt. Mit kurzen Texten und prägnanten, aktuellen Infografiken, gestaltet von der renommierten Berliner Atlasmanufaktur. Eine solide Grundlage, um über die Arbeit der Zukunft zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Arbeit in der Crowd: Arbeitsorganisation und Gerechtigkeitsansprüche im Wandel? (2022)
Kawalec, Sandra;Zitatform
Kawalec, Sandra (2022): Arbeit in der Crowd. Arbeitsorganisation und Gerechtigkeitsansprüche im Wandel? Opladen: Budrich Academic Press, 195 S.
Abstract
"Crowdwork ist eine neue Form von Arbeit, welche weder mit einem klassischen Arbeitsverhältnis noch einer formalen Zugehörigkeit zu einer Unternehmensorganisation einhergeht. Dieses Buch setzt zwei Schwerpunkte. Zum einen wird der Frage nachgegangen, welche Entgrenzungsprozesse die Reorganisations-Strategie Crowdsourcing zur Folge hat – an einem Fallbeispiel des Unternehmens IBM. Zum anderen wird untersucht, welche arbeitsbezogenen Gerechtigkeitsansprüche an diese neue Form von Arbeit – und somit jenseits des Normarbeitsverhältnisses – von den in der virtuellen Welt arbeitenden Personen gestellt werden." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis -
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Digitalisation and Employees' Subjective Job Quality in the Second Half of Working Life in Germany (2022)
Zitatform
Kortmann, Lisa Katharina, Julia Simonson, Claudia Vogel & Oliver Huxhold (2022): Digitalisation and Employees' Subjective Job Quality in the Second Half of Working Life in Germany. In: Social indicators research, Jg. 162, H. 2, S. 577-597. DOI:10.1007/s11205-021-02854-w
Abstract
"Since digitalisation alters occupational task profiles via automation processes, job quality is also likely to be affected. While existing literature mainly focusses on objective job quality, this study asks if and how digitalisation is associated with employees’ subjective job quality in the second half of working life in Germany. Analyses are based on the German Ageing Survey 2014. Our sample includes n = 1541 employees aged 40–65 years who are subject to social insurance contributions. Subjective job quality is operationalised with regards to job satisfaction and perceived occupational stress in general, and ten aspects of job quality in detail. Digitalisation is approximated by substitution potentials of occupations. We control the association for compositional effects in the workforce, as well as for the moderating effect of perceived job insecurity. The results indicate that digitalisation is predominantly beneficial but also unfavourable in a few other respects for employees’ subjective job quality. The higher the degree of digitalisation, the higher is the employee’s general job satisfaction on average; for general perceived occupational stress, we find no significant association. Regarding single aspects of subjective job quality, employees working in more digitalised occupations are found to report on average higher satisfaction with working hours and earnings, and lower levels of stress due to tight schedules. However, they also report higher levels of stress due to negative environmental factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Measuring work and workers: Wearables and digital assistance systems in manufacturing and logistics (2022)
Zitatform
Krzywdzinski, Martin, Sabine Pfeiffer, Maren Evers & Christine Gerber (2022): Measuring work and workers: Wearables and digital assistance systems in manufacturing and logistics. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 3 SP III 2022-301), Berlin, 113 S.
Abstract
"The smart glove or smart data glasses: Digitalization of work means that technology is moving closer to the bodies of employees. It can make movements, vital signs and even emotions visible. Technologies which many people use privately to monitor their sporting activities or health opens up a new dimension of control in the workplace, but also the possibility of supporting employees in complex work processes. Based on case studies of companies in manufacturing and logistics as well as a survey of employees, this study provides insights into operational use cases of wearables and the assessments of employees. It reveals contradictory experiences and a high importance of co-determination and co-design of new technologies by employees and works councils as a condition for using new technologies for improving work quality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Strukturwandel und berufliche Weiterbildung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022 (2022)
Zitatform
Lang, Julia, Simon Janssen, Thomas Kruppe, Ute Leber & Cordula Zabel (2022): Strukturwandel und berufliche Weiterbildung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 13.10.2022. (IAB-Stellungnahme 09/2022), Nürnberg, 16 S. DOI:10.48720/IAB.SN.2209
Abstract
"Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2022/2023 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Expertise zur Bedeutung und Weiterentwicklung der beruflichen Weiterbildung gebeten – insbesondere in Zusammenhang mit der technologischen und ökologischen Transformation der Wirtschaft, wodurch zukünftig sowohl auf der einen Seite zahlreiche zusätzliche Fachkräfte gebraucht werden und auf der anderen Seite bestimmte Arbeitsstellen wegfallen werden. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2022 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Gute Arbeit und Digitalisierung (2022)
Zitatform
Laßmann, Stefanie, Nadine Müller & Christian Wille (2022): Gute Arbeit und Digitalisierung. In: Gute Arbeit, Jg. 34, H. 4, S. 8-13.
Abstract
"Die Dynamik der Digitalisierung im Arbeitsleben ist ungebrochen, sie hat sich seit der Corona-Krise beschleunigt. In Betrieben und Verwaltungen führt das zu veränderten Tätigkeiten, Abläufen und Arbeitsbedingungen. Diese Prozesse frühzeitig im Sinne der Beschäftigten und mit ihnen zu gestalten, ist die Aufgabe der Gewerkschaften und Interessenvertretungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Robots, Meaning, and Self-Determination (2022)
Zitatform
Nikolova, Milena & Femke Cnossen (2022): Robots, Meaning, and Self-Determination. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 1191), Essen, 54 S.
Abstract
"We are the first to examine the impact of robotization on work meaningfulness and autonomy, competence, and relatedness, which are key for motivation and human flourishing at work. Using worker-level data from 13 industries in 20 European countries and OLS and instrumental variables estimations, we find that industry-level robotization harms all work quality aspects except competence. We also examine the moderating role of routine and cognitive tasks, skills and education, and age and gender. While we do not find evidence of moderation concerning work meaningfulness in any of our models, noteworthy differences emerge for autonomy. For instance, workers with repetitive and monotonous tasks drive the negative effects of robotization on autonomy, while social tasks and working with computers - a tool that provides worker independence - help workers derive autonomy and competence in industries and jobs that adopt robots. In addition, robotization increases the competence perceptions of men. Our results highlight that by deteriorating the opportunities to derive meaning and self-determination out of work, robotization will impact the present and the future of work above and beyond its consequences for employment and wages." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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