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Dossier

matching – Suchprozesse am Arbeitsmarkt

Offene Stellen bei gleichzeitiger Arbeitslosigkeit - was Arbeitsmarkttheorien u. a. mit "unvollkommener Information" begründen, ist für Unternehmen und Arbeitsuchende oft nur schwer nachzuvollziehen: Unternehmen können freie Stellen nicht besetzen, trotzdem finden Arbeitsuchende nur schwer den passenden Job. Wie gestalten sich die Suchprozesse bei Unternehmen und Arbeitsuchenden, welche Konzessionen sind beide Seiten bereit einzugehen, wie lässt sich das "matching" verbessern?
Diese Infoplattform bietet wissenschaftliche Literatur zur theoretischen und empirischen Auseinandersetzung mit dem Thema.

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im Aspekt "matching-Theorien"
  • Literaturhinweis

    The time trend in the matching function (2012)

    Poeschel, Friedrich ;

    Zitatform

    Poeschel, Friedrich (2012): The time trend in the matching function. (IAB-Discussion Paper 03/2012), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Wir betrachten die scheinbar abnehmende Leistungsfähigkeit des Arbeitsmarktes, angedeutet durch negative Zeittendenzen in empirischen Matchingfunktionen. Wir untersuchen, ob diese Tendenzen schlicht aus Verzerrungen aufgrund ausgelassener Variablen entstehen. Im Einzelnen berücksichtigen wir ausgelassene andere Arbeitssuchende neben den Arbeitslosen, ausgelassene Zugänge neben den Bestandszahlen und ignorierte Dynamik der Vakanzen. Wir erstellen zunächst ein Modell aller Übergänge auf dem Arbeitsmarkt und konstruieren damit Zeitreihen anhand von US-Arbeitsmarktdaten. Mithilfe dieser Reihen ermitteln wir Angaben zur Menge der Arbeit suchenden Beschäftigten und Nichterwerbspersonen. Die geschätzte Zeittendenz einer Matchingfunktion, die diese Arbeitssuchenden miteinbezieht, bleibt unverändert. Wir ermitteln weiter Angaben zu den Zugängen in Arbeitslosigkeit und Vakanzen. Werden diese miteinbezogen, so halbiert sich die Größe der Zeittendenz; sie bleibt aber signifikant. Sobald wir jedoch die Dynamik der Vakanzen berücksichtigen, können wir die geschätzte Zeittendenz vollauf mit Verzerrungen aufgrund ausgelassener Variablen erklären. Wir präsentieren erste Hinweise darauf, dass empirische Matchingfunktionen folglich als Versionen des Bewegungsgesetzes für Vakanzen interpretiert werden können: Die Koeffizienten in den Matchingfunktionen stimmen mit denen im Bewegungsgesetz überein, wenn die Verzerrung durch ausgelassene Variablen korrigiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job matching across occupational labour markets (2012)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2012): Job matching across occupational labour markets. (IAB-Discussion Paper 27/2012), Nürnberg, 44 S.

    Abstract

    "Dieses Papier befasst sich mit der Analyse von makroökonomischen Matchingfunktionen auf beruflichen Teilarbeitsmärkten. Allen bisher hierzu vorliegenden Papieren lag die Annahme zugrunde, dass berufliche Teilarbeitsmärkte abgeschottet voneinander sind und somit berufliche Mobilität nicht vorliegt. Ich präsentiere einige theoretische und empirische Belege gegen diese Annahme. Auf der Grundlage von Informationen darüber, welche Berufsgruppen bezogen auf die Arbeitssuche bzw. die Rekrutierung von Arbeitskräften Alternativen darstellen, konstruiere ich eine 'Berufstopologie'. Mit deren Hilfe teste ich die Hypothese der Durchlässigkeit der beruflichen Teilarbeitsmärkte. Dabei verwende ich Pooled OLS-, Fixed-Effects- und Pooled-Mean-Group-Schätzer und modelliere die Durchlässigkeit als Abhängigkeiten der jeweiligen Neueinstellungen in einer Berufsgruppe vom durchschnittlichen Bestand der Arbeitslosen und Vakanzen in ähnlichen Berufsgruppen. Es ergeben sich signifikant positive Matchingelastizitäten von Arbeitslosen und Vakanzen in ähnlichen Berufsgruppen und damit wird die beschriebene Hypothese auch empirisch gestützt. Des Weiteren bieten die Ergebnisse Indizien dafür, dass die Skalenerträge, die sich aus dem Pooled-Mean-Group-Modell ergeben, konstant sind. Alles in allem zeigen die Ergebnisse deutlich, dass bei der Modellierung und Schätzung von Matchingfunktionen berücksichtigt werden sollte, dass die Prozess der jeweils individuellen Job- bzw. Bewerbersuche häufig nicht nur auf einem sondern über mehrere berufliche Teilarbeitsmärkte ablaufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    Unemployment, vacancies, wages (2011)

    Diamond, Peter;

    Zitatform

    Diamond, Peter (2011): Unemployment, vacancies, wages. In: The American economic review, Jg. 101, H. 4, S. 1045-1072. DOI:10.1257/aer.101.4.1045

    Abstract

    In Form eines Essays analysiert der Autor verschiedene Gleichgewichtsmodelle, um die Zusammenhänge zwischen Arbeitslosigkeit und anderen Wirtschaftsfaktoren wie Lohnentwicklung, Stellennachfrage und Wirtschaftsentwicklung darzustellen. Er plädiert dafür, diese komplexen Zusammenhänge nicht in partiellen, sondern in allgemeinen Modellen umzusetzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Equilibrium in the labor market with search frictions (2011)

    Pissarides, Christopher A. ;

    Zitatform

    Pissarides, Christopher A. (2011): Equilibrium in the labor market with search frictions. In: The American economic review, Jg. 101, H. 4, S. 1092-1105. DOI:10.1257/aer.101.4.1092

    Abstract

    Unter Bezug auf die Finanzkrise 2008 und die Zusammenhänge zwischen dem Arbeitsmarkt und der Lohnentwicklung wird dafür argumentiert, dass stärker als bisher auch der Kapitalmarkt sowie der Finanzsektor in die Betrachtungen einbezogen werden sollen. Die bisherigen Modelle vernachlässigen den Kapitalmarkt bzw. unterstellen, dass er perfekt funktioniere. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Matching labor's share in a search and matching model (2011)

    Reicher, Christopher Phillip;

    Zitatform

    Reicher, Christopher Phillip (2011): Matching labor's share in a search and matching model. (Kieler Arbeitspapier 1733), Kiel, 35 S.

    Abstract

    "In the United States, labor's share of income falls after a positive disturbance to productivity growth or inflation, and it remains low for some time. Previous researchers have argued that the negative relationship between productivity growth and labor's share is puzzling. I argue otherwise. A search and matching model with infrequently bargained nominal wages would predict the observed behavior of labor's share after a productivity disturbance, and it also predicts the observed behavior of labor's share after an inflationary disturbance. Wages at the macroeconomic level seem to be sticky in a way which is consistent with microeconomic evidence; much of the ongoing discussion about the real effects of sticky wages seems to be well-motivated, while sticky price models fail to match the data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Job matching on non separated occupational labour markets (2010)

    Stops, Michael ;

    Zitatform

    Stops, Michael (2010): Job matching on non separated occupational labour markets. Nürnberg, 33 S.

    Abstract

    Untersucht wird der matching-Prozess zwischen Arbeitsuchenden und offenen Stellen für berufliche Teilarbeitsmärkte. Es wird aufgezeigt, dass diese sowohl aus empirischer als auch aus theoretischer Sicht nicht separiert sind. Der Autor wendet hierzu Spatial Error Modelle, Spatial Autoregressive Modelle und ein Spatial Durbin Modell an. Weiterhin analysiert er einen Paneldatensatz für 81 Berufsgruppen und den Zeitraum 1982 bis 2007. Außerdem zieht er Daten aus den Integrierten Erwerbsbiografien heran. Hieraus werden Arbeitsplatzwechsel mit Wechsel der Berufsgruppe analysiert und Übergangsquoten berechnet. Es zeigt sich, dass zwischen benachbarten Berufsgruppen beachtliche Abhängigkeiten im matching-Prozess bestehen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stops, Michael ;
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  • Literaturhinweis

    An incentive theory of matching (2009)

    Brown, Alessio J. G. ; Snower, Dennis J.; Merkl, Christian ;

    Zitatform

    Brown, Alessio J. G., Christian Merkl & Dennis J. Snower (2009): An incentive theory of matching. (IZA discussion paper 4145), Bonn, 29 S.

    Abstract

    "This paper presents a theory explaining the labor market matching process through microeconomic incentives. There are heterogeneous variations in the characteristics of workers and jobs, and firms face adjustment costs in responding to these variations. Matches and separations are described through firms' job offer and firing decisions and workers' job acceptance and quit decisions. This approach obviates the need for a matching function. On this theoretical basis, we argue that the matching function is vulnerable to the Lucas critique. Our calibrated model for the U.S. economy can account for important empirical regularities that the conventional matching model cannot." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Turbulence and Unemployment in a Job Matching Model (2005)

    Den Haan, Wouter J.; Haefke, Christian; Ramey, Garey;

    Zitatform

    Den Haan, Wouter J., Christian Haefke & Garey Ramey (2005): Turbulence and Unemployment in a Job Matching Model. In: Journal of the European Economic Association, Jg. 3, H. 6, S. 1360-1385. DOI:10.1162/154247605775012897

    Abstract

    "According to Ljungqvist and Sargent (1998), high European unemployment since the 1980s can be explained by a rise in economic turbulence, leading to greater numbers of unemployed workers with obsolete skills. These workers refuse new jobs due to high unemployment benefits. In this paper we reassess the turbulence-unemployment relationship using a matching model with endogenous job destruction. In our model, higher turbulence reduces the incentives of employed workers to leave their jobs. If turbulence has only a tiny effect on the skills of workers experiencing endogenous separation, then the results of Ljungqvist and Sargent (1998, 2004) are reversed, and higher turbulence leads to a reduction in unemployment. Thus, changes in turbulence cannot provide an explanation for European unemployment that reconciles the incentives of both unemployed and employed workers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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