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Dossier

Arbeitsmarkt Kinderbetreuung

Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Qualitativ hochwertige und ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden von Eltern verstärkt eingefordert. Was bedeutet das für die Beschäftigten in den Betreuungseinrichtungen? Wie ist ihre Arbeitssituation und wie gestaltet sich die Diskussion um die Professionalisierung der Fachkräfte? Dieses Themendossier stellt Literatur- und Projektnachweise und weiterführende Links zu den Qualifikationsanforderungen und dem Fachkräftebedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zusammen. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.

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  • Literaturhinweis

    Wie viel Krippe braucht das Kind? (2013)

    Pauen, Sabina ; Roos, Jeanette;

    Zitatform

    Pauen, Sabina & Jeanette Roos (2013): Wie viel Krippe braucht das Kind? In: Psychologische Rundschau, Jg. 64, H. 4, S. 247-250. DOI:10.1026/0033-3042/a000180

    Abstract

    "Nachfolgend werden wir die Auswirkungen von Fremdbetreuung in den ersten drei Lebensjahre auf die Eltern-Kind-Bindung, die sozial-emotionale sowie die kognitive Entwicklung des Kindes näher beleuchten. Anschließend gehen wir auf die Frage nach Qualitätsansprüchen an eine gute Fremdbetreuung ein, bevor wir im Lichte der vorliegenden Befunde ein Fazit als Beitrag zur der aktuellen Debatte Pro und Kontra Krippe bzw. Betreuungsgeld ziehen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Kinderbetreuung (2013)

    Rainer, Helmut ; Werding, Martin ; Holzner, Christian ; Hener, Timo ; Bauernschuster, Stefan ; Hartmann, Bastian; Reinkowski, Janina; Auer, Wolfgang ; Hancioglu, Mine; Danzer, Natalia ; Ott, Notburga;

    Zitatform

    Rainer, Helmut, Stefan Bauernschuster, Wolfgang Auer, Natalia Danzer, Mine Hancioglu, Bastian Hartmann, Timo Hener, Christian Holzner, Notburga Ott, Janina Reinkowski & Martin Werding (2013): Kinderbetreuung. (Ifo-Forschungsberichte 59), München, 266 S.

    Abstract

    "Im Rahmen der vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) in Auftrag gegebenen Gesamtevaluation von zentralen ehe- und familienbezogenen Leistungen wurden in der vorliegenden Studie die Auswirkungen öffentlich geförderter Kinderbetreuung auf Familien untersucht. In einer ex-post Analyse wurden die Effekte von Kinderbetreuung auf folgende familienpolitische Ziele identifiziert: Vereinbarkeit von Familie und Beruf/wirtschaftliche Stabilität und soziale Teilhabe von Familien, Steigerung der Geburtenrate/Realisierung von Kinderwünschen. Die Wirkungsanalysen wurden für Familien mit unter-dreijährigen Kindern (U3), mit drei- bis sechsjährigen Kindern (Ü3) sowie für Schulkinder (Ü6) separat durchgeführt. Im Anschluss wurden in Effizienzanalysen die Selbstfinanzierungsquoten des Ausbaus der Kindertagesbetreuung untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mehr Männer in Kitas: Re-Stereotypisierung oder Chance für Geschlechtergerechtigkeit? (2013)

    Rohmann, Tim;

    Zitatform

    Rohmann, Tim (2013): Mehr Männer in Kitas. Re-Stereotypisierung oder Chance für Geschlechtergerechtigkeit? In: Die Hochschule, Jg. 22, H. 1, S. 78-87.

    Abstract

    "Im letzten Jahrzehnt ist der geringe Anteil von Männern am pädagogischen Personal von Kitas in den Blickpunkt der Öffentlichkeit und der Fachwelt geraten. Mit dem Bundesprogramm 'Mehr Männer in Kitas' werden nun auf nationaler und regionaler Ebene zahlreiche Aktivitäten gefördert, mit denen mehr männliche Fachkräfte für das Arbeitsfeld Kindertageseinrichtungen gewonnen werden sollen. Der beitrag geht auf die Entwicklung des Bundesprogramms und die damit ausgelösten Diskurse ein." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Day-care expansion and parental subjective well-being: evidence from Germany (2013)

    Schober, Pia S. ; Schmitt, Christian ;

    Zitatform

    Schober, Pia S. & Christian Schmitt (2013): Day-care expansion and parental subjective well-being. Evidence from Germany. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 602), Berlin, 35 S.

    Abstract

    "This study investigates whether the expansion of day-care places for under-three-year-old children in East and West Germany from 2007 to 2011 has improved the subjective wellbeing for mothers and fathers with a youngest child in this age group. We extend existing cross-sectional country comparisons and single country policy evaluations by comparing regional variations over time in two different contexts in terms of work-care ideals, labour market, and child care policies. The empirical analysis links administrative records on daycare use at youth welfare office district level from 2007 to 2011 to regionally aggregated data from the Socio-Economic Panel (SOEP) for 2007 to 2011 and from the 'Families in Germany'-Study (Familien in Deutschland, FID) for 2010 and 2011. We apply fixed-effects models at the county level. We find that in regions with larger day-care growth mothers and fathers expressed greater satisfaction with the available child care. In West Germany, the day-care expansion was positively associated with an increase in maternal satisfaction with family life, health, personal income, and life overall, whereas fathers' subjective well-being was less affected. In East Germany, for mothers the associations with some domains were similarly positive but reached statistical significance only for maternal satisfaction with family life. The results suggest that the excess demand before the expansion in West and East Germany restricted maternal choice and well-being more than fathers'." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren: Deutschland im Vergleich von 18 westeuropäischen Ländern (2013)

    Seils, Eric;

    Zitatform

    Seils, Eric (2013): Die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Deutschland im Vergleich von 18 westeuropäischen Ländern. (WSI-Report 09), Düsseldorf, 24 S.

    Abstract

    "Die Betreuungsinfrastruktur für Kinder unter drei Jahren ist in der Bundesrepublik unzureichend ausgebaut. Die Umsetzung der Betreuungsgarantie im August 2013 bei einer Betreuungsquote von 38 Prozent ist gefährdet. Laut Eurostat befanden sich 2010 nur 20 Prozent aller Kinder unter drei Jahren in formaler Betreuung. Deutschland liegt damit im internationalen Vergleich recht weit hinten. Eurostat verwendet jedoch eine weite Definition der formalen Betreuung, welche dazu führt, dass Betreuungsformen mitgerechnet werden, welche mit öffentlich regulierten und subventionierten Kindergärten, wie sie in Deutschland vorherrschen, nur wenig gemein haben. Eine bedarfsdeckende Betreuungsquote liegt langfristig deutlich über dem von der Bundesregierung angestrebten Wert. Der internationale Vergleich legt eine Daumenregel nahe, wonach sich in Zukunft bis zu 2/3 aller Kinder unter drei Jahren in formaler Betreuung befinden werden. Andere Länder haben zwei Jahrzehnte gebraucht, um eine leistungsfähige Betreuungsinfrastruktur für diese Altersgruppe aufzubauen. Die Probleme in Deutschland sind also die Folge eines zu ehrgeizigen Zeitplanes. Selbst wenn es gelingen sollte, die Betreuungsgarantie im kommenden Jahr umzusetzen, wird dies nur der Auftakt zu einem ständigen Wettrennen zwischen Angebot und Nachfrage sein. Die Ursache ist, dass ein steigendes Angebot an öffentlicher Kinderbetreuung eine steigende Nachfrage zur Folge hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Betreuung von Kleinkindern im westeuropäischen Vergleich (2013)

    Seils, Eric; Klein, Matthias;

    Zitatform

    Seils, Eric & Matthias Klein (2013): Die Betreuung von Kleinkindern im westeuropäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 8, S. 598-605. DOI:10.5771/0342-300X-2013-8-598

    Abstract

    "Im Kontext der seit August 2013 in Deutschland gültigen Betreuungsgarantie für Kleinkinder wird in diesem Beitrag die gegenwärtige Situation öffentlicher Kleinkindbetreuung diskutiert. Dies geschieht nicht nur mit Blick auf Deutschland, sondern die Analyse gilt in verschiedenen westeuropäischen Ländern anhand aktueller Daten zum Anteil außerhäuslicher Betreuung und den täglichen Betreuungszeiten. Unter Berücksichtigung der jeweiligen nationalen Spezifika soll die Frage beantwortet werden, ob ein bedarfsdeckendes Angebot erreicht worden ist. Die Analyse zeigt, dass sich in der formalen Betreuung von Kindern in Westeuropa drei Ländergruppen unterscheiden lassen. In den nordischen Ländern ist ein weitgehend bedarfsdeckendes Angebot erreicht worden, obschon die Betreuungsquoten in dieser Gruppe durchaus variieren. Für die zweite Gruppe, die Länder mit Vorschultradition, lässt sich ein breites Betreuungsangebot für Kinder über drei Jahren konstatieren, das Gesamtvolumen in der Altersgruppe darunter ist jedoch geringer. Die dritte Gruppe schließlich, zu der auch Deutschland gehört, weist als gemeinsames Merkmal lediglich ein geringes Volumen an formaler Betreuung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bestimmungsgründe der öffentlichen Kleinkinderbetreuung im regionalen Vergleich (2013)

    Seils, Eric; Meyer, Daniel ;

    Zitatform

    Seils, Eric & Daniel Meyer (2013): Bestimmungsgründe der öffentlichen Kleinkinderbetreuung im regionalen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 4, S. 273-280., 2013-05-01. DOI:10.5771/0342-300X-2013-4-273

    Abstract

    "Im August 2013 soll in Deutschland ein Rechtsanspruch auf öffentliche Kinderbetreuung in der Altersgruppe der unter 3-Jährigen etabliert werden. Allerdings bestehen zwischen den bundesdeutschen Kreisen erhebliche Unterschiede beim Ausbau der Kleinkinderbetreuung. Der Beitrag beschäftigt sich mit den Ursachen dieser regionalen Varianz. Zur Erklärung werden funktionalistische, institutionalistische und parteientheoretische Ansätze herangezogen. Methodisch wird auf deskriptive Statistik und multivariate Querschnittsregressionen zurückgegriffen. Es zeigt sich, dass die drei Theorien einen beachtlichen Erklärungsbeitrag leisten können. Weitere Analysen sind außerdem in einem Online-Appendix dokumentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Effizienzanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsprogramme: das Beispiel von Kosten-Nutzen-Analysen (2013)

    Spieß, Katharina C.;

    Zitatform

    Spieß, Katharina C. (2013): Effizienzanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsprogramme. Das Beispiel von Kosten-Nutzen-Analysen. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 16, H. 2, S. 333-354. DOI:10.1007/s11618-013-0353-9

    Abstract

    "In der sozialwissenschaftlichen Literatur liegen vielfältige Effektivitätsanalysen frühkindlicher Bildungs- und Betreuungsprogramme vor. Diese Analysen unterscheiden die Effekte dieser Programme, ohne deren Kosten miteinzubeziehen. Hier setzen Effizienzanalysen aus der Ökonomie an. In diesem Beitrag werden drei grundsätzliche Ansätze für Effizienzanalysen vorgestellt, um dann ausführlicher auf eine Möglichkeit, die Kosten-Nutzen-Analyse, einzugehen. Die Ergebnisse von Kosten-Nutzen-Analysen sind von den Parametern abhängig, welche zwischen Kosten-Nutzen-Analysen variieren können - diese werden in diesem Beitrag explizit gemacht und diskutiert. Vor dem Hintergrund, dass für deutsche Programme bisher keine umfassenden und differenzierten Kosten-Nutzen-Analysen vorliegen, werden die Möglichkeiten der Kosten-Nutzen-Analyse an Hand von drei renommierten Beispielen aus dem US-amerikanischen Forschungsraum vorgestellt: einer Kosten-Nutzen-Analyse des 'Perry Preschool Programs', des 'Abecedarian Programs' und des 'Chicago Child Parent-Programs'. Wie auch andere Effizienzanalysen zeigen sie, dass frühkindliche Bildungs- und Betreuungsprogramme einer hohen Qualität, die spezifisch auf sozial benachteiligte Kinder abzielen, eine hohe Rendite haben können, diese aber wiederum von den Parametern der Kosten-Nutzen-Analyse abhängt. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick für differenzierte Kosten-Nutzen-Analysen deutscher Programme." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Hochschulentwicklung und Akademisierung beruflicher Rollen: das Beispiel der pädagogischen Berufe (2013)

    Stock, Manfred ;

    Zitatform

    Stock, Manfred (2013): Hochschulentwicklung und Akademisierung beruflicher Rollen. Das Beispiel der pädagogischen Berufe. In: Die Hochschule, Jg. 22, H. 1, S. 160-172.

    Abstract

    "Analysen zum Verhältnis von Hochschulentwicklung und Akademikerbeschäftigung gehen zumeist davon aus, dass die Entwicklung der Hochschulen einem Qualifikationsbedarf folge, der in den Bereichen beruflicher Arbeit entstehe: in der Wirtschaft, im Gesundheitswesen oder auch im Bereich von Bildung und Erziehung selbst. Das Verhältnis von Bildung und Beschäftigung wird dabei in Begriffen beschrieben, die man ihrerseits wiederum als die Begriffe eines bildungsökonomischen Materialismus beschreiben könnte. Dem lässt sich die Auffassung gegenüberstellen, dass das Hochschulsystem nicht auf einen vorfindlichen Bedarf reagiere, sondern diesen vielmehr selbst erst generiere. Inwiefern die beiden Auffassungen im Hinblick auf die Akademisierung pädagogischer Berufe berechtigt sind, ist das Thema des vorliegenden Beitrags." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK) (2013)

    Tietze, Wolfgang; Leyendecker, Birgit ; Haug-Schnabel, Gabriele; Bensel, Joachim; Becker-Stoll, Fabienne; Keller, Heidi ; Kalicki, Bernhard ; Eckhardt, Andrea G.;

    Zitatform

    Tietze, Wolfgang, Fabienne Becker-Stoll, Joachim Bensel, Andrea G. Eckhardt, Gabriele Haug-Schnabel, Bernhard Kalicki, Heidi Keller & Birgit Leyendecker (Hrsg.) (2013): Nationale Untersuchung zur Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit (NUBBEK). Weimar: Verlag Das Netz, 172 S.

    Abstract

    "Erstmalig wurde in Deutschland eine nationale Studie zu Bildung, Betreuung und Erziehung in der frühen Kindheit im Forschungsverbund von Pädagogen, Entwicklungspsychologen, Soziologen und Verhaltensbiologen in acht Bundesländern durchgeführt. Über 2000 zwei- und vierjährige Kinder mit ihren Familien, davon mehr als ein Viertel mit Migrationshintergrund sowie etwa 570 Kindergärten, Krippen und Tagespflegestellen waren am Forschungsprojekt beteiligt.
    Das Buch erläutert und kommentiert die aufschlussreichen Ergebnisse zu Betreuungssituation und -geschichte, zur Qualität der außerfamiliären Betreuung, zur Interaktions- und Beziehungsqualität in den Familien sowie deren Zusammenhänge zum Entwicklungsstand der Kinder." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berufe im demografischen Wandel: Alterungstrends und Fachkräfteangebot (2013)

    Tivig, Thusnelda; Henseke, Golo ; Damelang, Andreas ; Strohner, Benjamin; Neuhaus, Jens; Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Tivig, Thusnelda, Golo Henseke & Jens Neuhaus (2013): Berufe im demografischen Wandel. Alterungstrends und Fachkräfteangebot. Dortmund, 81 S.

    Abstract

    "In dieser Studie werden Alterungstrends und ihre Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung für zwölf Berufsordnungen aus vier Bereichen untersucht:
    - Fertigungsberufe: Chemiebetriebswerker und Zerspanungsmechaniker (Dreher und Fräser)
    - Ingenieurtechnische und naturwissenschaftliche (MINT-)Berufe: Elektroingenieure; Sonstige Ingenieure (insbesondere Wirtschaftsingenieure); Chemiker und Chemieingenieure; Physiker, Physikingenieure und Mathematiker
    - Gesundheits- und Pflegeberufe: Krankenschwestern, Krankenpfleger und Hebammen; Helfer in der Krankenpflege; Erzieher und Kinderpfleger
    - Kaufmännische Berufe: Bankfachleute; Buchhalter.
    Bis auf letztere tauchen sie alle in der öffentlichen Diskussion als vom Demografischen Wandel besonders betroffen auf und werden gleichzeitig als Berufe mit einer wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Vorrangstellung präsentiert. Die kaufmännischen Berufe dienen als Vergleichsgruppe. Die Ergebnisse werden in der Form kompakter, standardisierter Profile präsentiert. Sie gewähren eine Fülle von Einblicken in relevante Besonderheiten der jeweiligen Berufsordnung und bieten gleichzeitig einen Überblick der altersspezifischen Beschäftigungsentwicklung. Auf der Basis dieser Profile wird für jeden der vier Bereiche eine ebenfalls standardisierte, vergleichende Engpass- und Risikoanalyse der Berufsordnungen durchgeführt. Der Beobachtungszeitraum für die Alterungstrends und die Beschäftigungsentwicklung ist 1993-2011. Der Untersuchungszeitraum für Fachkräfteengpässe ist 2000-2011. Projektionen erstrecken sich bis 2020. Die von uns entwickelte Untersuchungsmethode ist auf jede der 334 Berufsordnungen (nach KIdB88) anwendbar." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Qualifizierung von Arbeitslosen aus dem SGB II: Begrenztes Potenzial für Erziehungsberufe (2013)

    Weimann-Sandig, Nina; Osiander, Christopher ;

    Zitatform

    Weimann-Sandig, Nina & Christopher Osiander (2013): Qualifizierung von Arbeitslosen aus dem SGB II: Begrenztes Potenzial für Erziehungsberufe. (IAB-Kurzbericht 08/2013), Nürnberg, 8 S.

    Abstract

    "Um den neuen Rechtsanspruch von ein- bis dreijährigen Kindern auf einen Betreuungsplatz ab August 2013 zu gewährleisten, muss die Kinderbetreuung in Deutschland deutlich ausgebaut werden. Damit ist ein steigender Fachkräftebedarf verbunden, der kurzfristig nicht durch die Absolventenzahlen der Erzieherinnenausbildung gedeckt werden kann. Aktuell wird diskutiert, ob für diesen Zusatzbedarf auch Personen aus anderen Berufsgruppen rekrutiert werden können, z. B. durch Qualifizierung von Arbeitslosen. Fallbeispiele aus dem SGB II zeigen, dass dort durchaus ein Potenzial an Personen vorhanden ist, das mittelfristig gut qualifizierbar sein könnte. Allerdings darf man das quantitativ mögliche Angebot nicht überschätzen, denn angesichts hoher Ansprüche an das Berufsfeld können hier wohl nur wenige Personengruppen direkt und in relativ kurzer Zeit erschlossen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Osiander, Christopher ;
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  • Literaturhinweis

    Mehr Erzieherinnen und Erzieher sowie mehr Tagespflegepersonen für die frühkindliche Bildung und Betreuung gewinnen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/12758) (2013)

    Zitatform

    (2013): Mehr Erzieherinnen und Erzieher sowie mehr Tagespflegepersonen für die frühkindliche Bildung und Betreuung gewinnen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/12758). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12962 (02.04.2013)), 15 S.

    Abstract

    "Eine ausreichende Anzahl an qualifiziertem pädagogischem Personal ist eine wichtige Voraussetzung für Qualität im Bereich der frühkindlichen Bildung und Betreuung. Hier besteht aktuell und in den kommenden Jahren ein hoher Bedarf an Erzieherinnen und Erziehern sowie Tagespflegepersonen. Laut Presseberichten geht das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) von etwa 14 000 fehlenden Erzieherinnen und Erziehern und 16 000 fehlenden Tagespflegepersonen bis zum 1. August 2013 aus. Am1. August 2013 tritt der Rechtsanspruch auf Förderung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege für Kinder ab eins in Kraft.
    Im Juni 2012 haben die Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Dr. Ursula von der Leyen, und der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-JürgenWeise, angekündigt, kurzfristig Arbeitslose zu Erzieherinnen und Erziehern umschulen zu wollen. Es besteht auch angesichts des Inkrafttretens des Rechtsanspruchs in wenigen Monaten dringend Klärungsbedarf, welche Maßnahmen die Bundesregierung seit dieser Ankündigung umgesetzt hat und inwieweit sie Wirksamkeit entfaltet haben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Fachkräfte in der Kinderbetreuung und -erziehung (2013)

    Abstract

    "Die Arbeitsmarktanalyse beschreibt die aktuelle Arbeitsmarktsituation von Fachkräften in der Kinderbetreuung und -erziehung und zeigt auf, wo derzeit noch Fachkräftepotenziale vorhanden sind.
    Das Wichtigste in Kürze:
    Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Bereich der Kinderbetreuung und -erziehung ist in den letzten Jahren deutlich angestiegen.
    Das Beschäftigungsplus zeigt sich in allen Bundesländern, wobei das Plus in den westlichen Ländern deutlich stärker ausfällt als in den östlichen, bei denen das Ausgangsniveau der Kinderbetreuung - historisch bedingt - höher war.
    Die regionalen Unterschiede beim Niveau der Kinderbetreuung spiegeln sich in der Zahl der Beschäftigten wider: Die Bandbreite reicht von 9 sozialversicherungspflichtig beschäftigten Erziehungskräften je 100 Kinder unter den Einwohnern Hamburgs bis hin zu mehr als 14 in Berlin und Brandenburg.
    In der Kinderbetreuung und -erziehung arbeiten mehr Teilzeit- als Vollzeitbeschäftigte.
    Die Arbeitslosigkeit ist in den letzten Jahren überdurchschnittlich zurückgegangen.
    Es gibt Hinweise darauf, dass es unter den Arbeitslosen und Arbeitsuchenden ein erhebliches Potenzial an entsprechend qualifizierten Personen gibt, die aber aktuell keine Tätigkeit im Bereich Kinderbetreuung und -erziehung anstreben.
    Die Zahl der gemeldeten Stellen hat sich in den letzten fünf Jahren mehr als verdoppelt. Gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten im Bereich Kinderbetreuung und -erziehung ist die Zahl der gemeldeten Stellen aber überschaubar.
    Gesucht werden sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitkräfte, wobei analog zur Beschäftigung der Anteil der Teilzeitstellen überdurchschnittlich hoch ist.
    Ein flächendeckender Fachkräfteengpass ist in dieser Berufsgruppe aktuell nicht erkennbar. Unterdurchschnittliche Vakanzzeiten zeigen, dass freie Stellen in der Regel in angemessener Zeit besetzt werden können.
    Perspektivisch dürfte der politisch gewollte Ausbau der Kinderbetreuung die Beschäftigungsmöglichkeiten für Personen mit den Berufen Kinderbetreuung und -erziehung weiter ansteigen lassen und örtlich die Suche nach geeigneten Fachkräften schwieriger machen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14535) (2013)

    Zitatform

    (2013): Arbeitsbedingungen von Erzieherinnen und Erziehern. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14535). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14633 (26.08.2013)), 11 S.

    Abstract

    Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion DIE LINKE angesichts des seit 1. August 2013 geltenden Rechtsanspruchs auf einen Kinderbetreuungsplatz und angesichts des weiter notwendigen Kitaausbaus zu Fragen zur Qualität der Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern. Sowohl Beschäftigungsformen, Arbeitszeitmodelle, Entlohnungsbedingungen als auch Belastungsarten stellen dabei relevante Faktoren dar. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwurf eines Gesetzes zur zusätzlichen Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege: Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP (2013)

    Zitatform

    (2013): Entwurf eines Gesetzes zur zusätzlichen Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege. Gesetzentwurf der Fraktionen der CDU/CSU und FDP. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/12057 (15.01.2013)), 21 S.

    Abstract

    "In Deutschland besteht nach wie vor ein erheblicher Mangel an Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren. Es müssen weiterhin noch große Anstrengungen unternommen werden, um das Ziel eines bedarfsgerechten Angebotes an Betreuungsplätzen zu erreichen. Bund, Länder und Kommunen hatten sich im Zuge des 'Krippengipfels' über den Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren bis 2013 verständigt: Rund 750000 Betreuungsplätze - das entspricht heute einer Quote von circa 38 Prozent - sollten bis 2013 geschaffen werden. Der dritte Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes und aktuelle Erhebungen des Deutschen Jugendinstitutes zeigen, dass beim Ausbaustand und beim Betreuungsbedarf nach wie vor erhebliche regionale Unterschiede in Deutschland bestehen und das Ausbauziel insgesamt erhöht werden muss. Im Ergebnis ergibt sich gegenüber dem den Vereinbarungen zum Ausbau 2007/2008 zugrunde gelegten Berechnungen ein Fehlbedarf von rund 30.000 Plätzen. Die Bundesregierung und die Länder sind daher übereingekommen, dass sie zusätzlich zu den beim Krippengipfel vereinbarten 750 000 Plätzen für Kinder in den ersten drei Lebensjahren gemeinsam 30 000 zusätzliche Plätze für die öffentlich geförderte Betreuung von Kindern in den ersten drei Lebensjahren finanzieren wollen. Damit wird das Ausbauziel des Kinderförderungsgesetzes (KiföG) auf 780 000 Plätze insgesamt erhöht." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ausbau betrieblicher Kinderbetreuungsplätze: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14024) (2013)

    Zitatform

    (2013): Ausbau betrieblicher Kinderbetreuungsplätze. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/14024). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/14321 (03.07.2013)), 16 S.

    Abstract

    "Ab 1. August 2013 besteht ein Rechtsanspruch auf ein Betreuungs- und Frühförderungsplatz für alle Kinder ab Vollendung des ersten Lebensjahres. Zur Umsetzung des Rechtsanspruches fehlten im März 2012 noch mehr als 220000 Betreuungsplätze. Im Mai 2012 stellte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Kristina Schröder ein so genanntes 10-Punkte-Programm für den Kitaausbau vor. Punkt 4 widmet sich dem Ausbau betrieblicher Kinderbetreuung und kündigt eine Weiterentwicklung des 2009 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) ins Leben gerufenen Programmes 'Betrieblich unterstützte Kinderbetreuung (BUK)' an. Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu Stand und Weiterentwicklung der betrieblichen Kinderbetreuung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vierter Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes: Bericht der Bundesregierung 2013 nach § 24a Abs. 5 SGB VIII über den Stand des Ausbaus für ein bedarfsgerechtes Angebot an Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren für das Berichtsjahr 2012 (2013)

    Abstract

    "Der vorliegende Bericht stellt den Ausbaustand des Betreuungsangebots für unter Dreijährige zum 1. März 2012 dar und behandelt einzelne Fragestellungen der Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung. Er wurde am 13. März 2013 vom Bundeskabinett verabschiedet. Der Bericht enthält Zahlen zum quantitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung, dem Betreuungsbedarf der Eltern und den Ausbauplänen der Kommunen. Erstmalig wird zudem auf die Zufriedenheit der Eltern mit der Kindertagesbetreuung ihrer Kinder eingegangen. Kapitel 1 beleuchtet den erreichten Ausbaustand und die Lücke zum Betreuungsbedarf auf Länderebene. In Kapitel 2 wird aufgeschlüsselt, wie viele Plätze für eine bedarfsgerechte Betreuungsinfrastruktur noch geschaffen werden müssen und welche Strategien auf lokaler Ebene verfolgt werden. Kapitel 3 gibt einen Überblick über die finanziellen Ressourcen zur Bewältigung des Ausbaus. In Kapitel 4 wird die Fachkräftesituation analysiert und der zusätzliche Personalbedarf beziffert. Schließlich widmet sich Kapitel 5 der Zufriedenheit der Eltern mit den in Anspruch genommenen Betreuungsplätzen für Kinder unter 3 Jahren." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsplatz Kita: berufliche und gesundheitliche Belastungen von Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen im Land Bremen (2012)

    Almstadt, Esther; Gebauer, Günter; Medjedovic, Irena;

    Zitatform

    Almstadt, Esther, Günter Gebauer & Irena Medjedovic (2012): Arbeitsplatz Kita. Berufliche und gesundheitliche Belastungen von Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen im Land Bremen. (Schriftenreihe Institut Arbeit und Wirtschaft 15), Bremen, 71 S.

    Abstract

    "Bedeutung und gesellschaftlicher Stellenwert der Kindertageseinrichtungen für die Sozialisation und Bildung der nachwachsenden Generation wurden in den letzten Jahren neu definiert. Politisch sind entsprechende Weichen gestellt worden, um bis 2013 eine Betreuungsquote für unter 3-jährige Kinder (U-3) von 35 % zu erreichen. Das zieht einen erhöhten Bedarf an qualifiziertem pädagogischen Personal nach sich. Auf der einen Seite haben wir es also mit einer neuen gesellschaftlichen Schlüsselrolle der frühkindlichen Bildung zu tun. Dieser Rolle stehen aber auf der anderen Seite Befunde gegenüber, die auf berufliche Belastungen mit gravierenden Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Erzieher/-innen hinweisen. Deshalb wurden im Land Bremen vor allem Interviews mit Verantwortlichen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes (AGS) zur Klärung der gesundheitlichen Belastung in den Kitas geführt. Die Ergebnisse zeigen, dass es nicht nur erhebliche physische und psychische Belastungen gibt, sondern auch den Willen, sich der Gefährdungen präventiv anzunehmen. Der bisherige AGS in den Kitas ist allerdings eher technisch ausgerichtet, die Beteiligungskomponente wenig entwickelt. Hier ist anzusetzen, wenn Prävention Wirkung zeigen und auch den Beruf attraktiver machen soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Professionalisierung in der Frühpädagogik: Qualifikationsniveau und -bedingungen des Personals in Kindertagesstätten. Gutachten (2012)

    Blossfeld, Hans-Peter; Bos, Wilfried; Hannover, Bettina ; Daniel, Hans-Dieter; Wößmann, Ludger ; Prenzel, Manfred ; Roßbach, Hans-Günther; Tippelt, Rudolf; Lenzen, Dieter;

    Zitatform

    Blossfeld, Hans-Peter, Wilfried Bos, Hans-Dieter Daniel, Bettina Hannover, Dieter Lenzen, Manfred Prenzel, Hans-Günther Roßbach, Rudolf Tippelt & Ludger Wößmann (2012): Professionalisierung in der Frühpädagogik. Qualifikationsniveau und -bedingungen des Personals in Kindertagesstätten. Gutachten. Münster: Waxmann, 99 S.

    Abstract

    "Die öffentlichen Erwartungen an frühpädagogische Einrichtungen haben sich im vergangenen Jahrzehnt deutlich gewandelt: Kindertageseinrichtungen werden nicht mehr nur als Betreuungs-, sondern vielmehr als zentrale Bildungseinrichtungen wahrgenommen. Der gegenwärtige quantitative Ausbau muss deshalb durch Maßnahmen zur Sicherstellung und Verbesserung der Qualität der Kindertageseinrichtungen begleitet werden. Zu den primären Anforderungen zählen neben der optimalen Förderung der Kinder in allen Bereichen ihrer Entwicklung auch Bemühungen, individuell oder familial bedingte Ungleichheiten der Kinder zu reduzieren. Unter Berücksichtigung der Bildungspläne sollen frühpädagogische Kindertageseinrichtungen zudem den Übergang in die Grundschule erleichtern und die Kinder auf eine erfolgreiche Schullaufbahn vorbereiten. Mit Blick auf die hohen Erwartungen an die Qualität der frühpädagogischen Einrichtungen analysiert der Aktionsrat Bildung in seinem aktuellen Gutachten die Rolle von Qualifikationsniveau und -bedingungen der pädagogischen Fachkräfte. Er zeigt die gegenwärtige Personalstruktur auf und liefert eine Vorausschau auf die Personalbedarfe bis zum Jahr 2020. Unter Zugrundelegung der analysierten Handlungsbedarfe nennt er schließlich konkrete Schritte für deren zeitnahe Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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