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Dossier

Einkommensverteilung in Deutschland

Laut einer OECD-Studie ist die Einkommensungleichheit in Deutschland seit 1990 erheblich stärker gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich geht vor allem auf die Entwicklung der Löhne und Gehälter zurück. Die OECD empfiehlt, dem steuer- und sozialpolitisch entgegenzuwirken, mehr Menschen in existenzsichernde Beschäftigung zu bringen sowie mehr in die Bildung Niedrigqualifizierter zu investieren.

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  • Literaturhinweis

    The ‘German job miracle’ and its impact on income inequality: a decomposition study (2022)

    Mühlhan, Jannek;

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    Mühlhan, Jannek (2022): The ‘German job miracle’ and its impact on income inequality: a decomposition study. (IAB-Discussion Paper 16/2022), Nürnberg, 52 S. DOI:10.48720/IAB.DP.2216

    Abstract

    "In den letzten 15 Jahren vor Beginn der COVID-19-Krise hat Deutschland einen starken und kontinuierlichen Anstieg der Beschäftigung erlebt - das sogenannte "deutsche Jobwunder". Zeitgleich verblieb die Ungleichheit der verfügbaren Haushaltseinkommen, nach einer kurzen Phase deutlichen Anstiegs, relativ konstant. Diese Studie untersucht die Auswirkungen von Beschäftigungsänderungen auf die Ungleichheit des verfügbaren Einkommens zwischen 2004 und 2015 und gibt eine Antwort auf die Frage, warum die Ungleichheit trotz des deutlichen Beschäftigungswachstums konstant blieb. Es wird analysiert, welche Auswirkungen Änderungen im Arbeitsangebot in Folge von Reformen in der Steuer- und Transferpolitik, Veränderungen in der Lohnstruktur und Änderungen in den Präferenzen hinsichtlich Freizeit und Konsum haben. Außerdem werden die Effekte des Abbaus von Arbeitsmarktbeschränkungen für die Ungleichheit des verfügbaren Einkommens ermittelt. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die Ungleichheit verfügbarer Einkommen aufgrund der sich ändernden Bevölkerungsstruktur weiter zugenommen hätte, das Beschäftigungswachstum und politische Veränderungen diese Entwicklung jedoch fast vollständig ausgleichen konnten. Die Ergebnisse zeigen, dass der Beschäftigungsanstieg aufgrund des Abbaus von Arbeitsmarkteinschränkungen für die Reduktion der Ungleichheit wichtiger war als Änderungen im Arbeitsangebot." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Mittelschicht im Fokus (2022)

    Niehues, Judith; Stockhausen, Maximilian ;

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    Niehues, Judith & Maximilian Stockhausen (2022): Die Mittelschicht im Fokus. In: IW-Trends, Jg. 49, H. 2, S. 1-30. DOI:10.2373/1864-810X.22-02-02

    Abstract

    "Etwa jeder zweite Bundesbürger zählte im Jahr 2018 zur Einkommensmittelschicht im engeren Sinn (i.e.S.). Seit über einer Dekade hat sich dieser Anteil nur unmerklich verändert. Gestiegen sind jedoch die Schwellenwerte, ab denen man zur Einkommensmitte gehört – ein Ausdruck gestiegenen Wohlstands. Während im Jahr 2018 ein Singlehaushalt mit einem monatlichen Nettoeinkommen ab 1.620 Euro zur Mitte i.e.S. zählte, lag der Wert im Jahr 2013 in Preisen von 2018 bei rund 1.450 Euro. Auch Mobilitätskennzahlen belegen eine beachtliche Stabilität bei der Zugehörigkeit zur Mittelschicht: In zwei aufeinanderfolgenden Jahren verbleiben jeweils rund 80 Prozent in der Mitte i.e.S. Weniger als 3 Prozent rutschen aus der Mitte i.e.S. direkt in die Armutsgefährdung ab. Beide Anteile sind seit der Wiedervereinigung weitestgehend stabil. Demgegenüber hat sich die Anzahl von Aufstiegen aus den unteren Einkommensbereichen in die Mittelschicht etwas verringert. Im Generationenvergleich zeigt sich, dass gerade in jüngeren Kohorten junge Erwachsene seltener zur Mitte i.e.S. zählen, als es etwa bei der Generation der Baby-Boomer im gleichen Alter der Fall war. Ein Teil dieser Änderungen geht jedoch auf längere Ausbildungszeiten oder ein häufigeres Alleinleben jüngerer Kohorten zurück und stellt per se kein Gerechtigkeitsdefizit dar. Das Argument wird von Befunden zu subjektiven Einschätzungen unterstützt, die zumindest bis zur Corona-Krise ein äußerst positives Bild über das Befinden der Mittelschicht zeichnen und darüber hinaus einen deutlichen Rückgang der Sorgen um die eigene finanzielle Situation in allen Einkommensschichten aufzeigen. Wie sich die Corona-Pandemie und der aktuelle Krieg zwischen Russland und der Ukraine auf die bis dahin positiven Entwicklungen auswirken werden, bleibt eine offene Frage, die erst in den kommenden Jahren beantwortet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Variation in Parenthood Wage Effect: A human capital approach (2022)

    Petrillo, Maria;

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    Petrillo, Maria (2022): Variation in Parenthood Wage Effect: A human capital approach. (CVER research discussion paper 037), London, 69 S.

    Abstract

    "Using German Socio-Economic Panel (GSOEP) microdata this paper contributes new empirical evidence by examining the implications of motherhood and fatherhood for wages of a sample of women and men between 2005-2015. Making use, for the first time for this research question, of a difference-in-differences approach, the study uncovers inequalities among women and men in terms of parenthood wage effects. Moreover, the study takes this analysis a step further and investigates additional possible correlations between educational background (vocational versus general background) and motherhood wage gaps by exploiting, for the first time, the difference between skills acquired through a vocational educational path versus those developed following a general one, as one of the keys factors to help to shed light on the motherhood wage gap. Results support the idea that women with a vocational background suffer from a wider motherhood wage penalty if compared to those women having a general background, which is likely due to the higher rate of vocational skills depreciation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Armut und Ungleichheit in Deutschland: Empörungsdebatten führen in die Irre (2022)

    Raddatz, Guido;

    Zitatform

    Raddatz, Guido (2022): Armut und Ungleichheit in Deutschland: Empörungsdebatten führen in die Irre. (Argumente zu Marktwirtschaft und Politik 162), Berlin, 32 S.

    Abstract

    "Die Diskussion über Armut und soziale Ungleichheit in Deutschland hat in den zurückliegenden Jahren markant an Intensität gewonnen. Ungeachtet der bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie guten wirtschaftlichen Rahmendaten, einer zunehmenden Beschäftigung und steigender Einkommen hat sich in weiten Teilen der Öffentlichkeit das einseitige Narrativ verfestigt, dass die Armut in Deutschland stetig zunehme, immer mehr Menschen von Wohlstandsgewinnen ausgeschlossen würden und der Staat diese Entwicklung mit seiner Politik mindestens verstärkt, wenn nicht gar mit ausgelöst habe. Die Publikation diskutiert vor diesem Hintergrund einige zentrale Probleme und Fallstricke der empirischen Armutsmessung und wirft einen umfassenderen Blick auf die Armuts- und Ungleichheitsentwicklung in Deutschland. Dabei zeigt sich ein Bild, das nur wenig mit dem vielfach postulierten massiven Auseinanderdriften der Gesellschaft und wachsender Armut zu tun hat. Statt diskretionär durch höhere Steuern zusätzliche sozialpolitische Verteilungsspielräume zu schaffen und das Umverteilungsvolumen insgesamt weiter zu erhöhen, sollte der Fokus darauf liegen, den Sozialstaat effizienter zu machen, staatliche Hilfen wirkungsvoller und zielgerichteter auszugestalten und vor allem schädliche Nebenwirkungen und Fehlanreize, gerade auch im Hinblick auf die immer wieder mit hohen Transferentzugsraten einhergehende Schwächung von Arbeitsanreizen, abzumildern. Neben einem gut funktionierenden Arbeitsmarkt - Arbeitslosigkeit ist mit das größte Armutsrisiko - kommt dem Bildungssystem eine entscheidende Rolle im Kampf gegen Armut zu. Gute Bildung ist die Eintrittskarte in ein erfolgreiches Erwerbsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Zusammenhang von Familien- und Arbeitsbiografen und Rentensystemen mit dem Gender-Pension-Gap: geschlechtsspezifsche Rentenlücken in Europa aus der Lebensverlaufsperspektive (2022)

    Rowold, Carla ;

    Zitatform

    Rowold, Carla (2022): Der Zusammenhang von Familien- und Arbeitsbiografen und Rentensystemen mit dem Gender-Pension-Gap. Geschlechtsspezifsche Rentenlücken in Europa aus der Lebensverlaufsperspektive. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 77, H. 2, S. 131-161.

    Abstract

    "Im folgenden Beitrag werden die unterschiedlich hohen Rentenlücken zwischen den Geschlechtern in Italien, Westdeutschland, Ostdeutschland und Tschechien, hingehend des Einflusses der geschlechtsspezifischen Unterschiede in Arbeits- und Familienlebensverläufen sowie der Rentensysteme, analysiert. Die Kombination von Sequenzdatenanalyse mit Dekompositionstechniken zeigt, welcher Teil der Rentenlücken durch geschlechtsspezifische Familien- und Erwerbslebensverläufe zustande kommt. Nur in Italien und Westdeutschland wird ein deutlicher Anteil der Rentenlücke durch die hohe geschlechtsspezifische Segregation auf verschiedene Biografietypen erklärt. Dies ist auf einen geringeren Anteil von Frauen in Lebensverläufen mit konstanter Vollzeiterwerbstätigkeit parallel zur Elternschaft zurückzuführen und unterstreicht die Relevanz der Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Familienleben für die weibliche Alterssicherung. Denn Frauen sind durch insuffiziente Anrechnungen von Sorgearbeit im Alter oft nur unzureichend abgesichert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A Stall Only on the Surface? Working Hours and the Persistence of the Gender Wage Gap in Western Germany 1985-2014 (2022)

    Schmitt, Laila ; Auspurg, Katrin ;

    Zitatform

    Schmitt, Laila & Katrin Auspurg (2022): A Stall Only on the Surface? Working Hours and the Persistence of the Gender Wage Gap in Western Germany 1985-2014. In: European Sociological Review, Jg. 38, H. 5, S. 754-769. DOI:10.1093/esr/jcac001

    Abstract

    "To what extent has the closing of the gender gap in hourly wages (‘gender wage gap’; GWG) in Western Germany stalled due to an increasing supply of non-standard working hours? We use descriptive trend analyses and Juhn–Murphy–Pierce decompositions of German Socio-Economic Panel data for the last 30 years (1985–2014) to analyse the extent to which the expansion of part-time and marginal work, as well as overwork, may have contributed to the dynamics of the GWG in Western Germany. We find that the large increase in part-time work among women in combination with increasing wage gaps between part-time and full-time work substantially widened the GWG (by about one-sixth). Working hour effects were large enough to offset the equalizing effects of declining gender gaps in human capital, and they existed even in the public sector. In contrast to the United States, trends in overwork did not have a meaningful impact on the GWG. In an add-on, we find a widening of the gender gap in monthly earnings, but also an important closing of the gender earnings gap unconditional on employment due to an increased labour supply of women. Our results suggest that working hours should be given more consideration in research on family–work conflict and gender earnings inequalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Schmitt, Laila ;
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  • Literaturhinweis

    The gender pay gap is smaller in occupations with a higher ratio of men: Evidence from a national panel study (2022)

    Schneider, Sarah ; Schütz, Astrid ; Rentzsch, Katrin ;

    Zitatform

    Schneider, Sarah, Katrin Rentzsch & Astrid Schütz (2022): The gender pay gap is smaller in occupations with a higher ratio of men: Evidence from a national panel study. In: PLoS ONE, Jg. 17, H. 7. DOI:10.1371/journal.pone.0270343

    Abstract

    "Gender differences in career success are still an issue in society and research, and men typically earn higher incomes than women do. Building on previous theorizing and findings with the Theory of Gendered Organizations and the Theory of Tokenism, we used a large sample of the adult starting cohort in the German National Educational Panel Study and a multilevel approach to test how the interaction between gender and the gender ratio in occupations was associated with income. We wanted to know whether the male advantage in terms of income would be equal in magnitude across occupations (as suggested by the Theory of Gendered Organizations) or if it would vary with the gender ratio in occupations (as suggested by the Theory of Tokenism and reasoning regarding person-job fit), such that people benefit either (a) from resembling the majority of employees in a field by working in a gender-typical occupation or (b) from standing out by working in a gender-atypical occupation. Analyses supported the hypothesis that employees' incomes may benefit if they belong to the gender minority in an occupation, but this finding applied only to women. By contrast, men did not benefit from working in a gender-atypical occupation. Thus, women earned less than men earned overall, but the gender pay gap was smaller in occupations with a higher ratio of male employees. The findings can advance the understanding of gender-related career decisions for both employers and employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Does ethnic heterogeneity decrease workers' effort in the presence of income redistribution? An experimental analysis (2022)

    Schütt, Christoph; Pipke, David ; Detlefsen, Lena; Grimalda, Gianluca ;

    Zitatform

    Schütt, Christoph, David Pipke, Lena Detlefsen & Gianluca Grimalda (2022): Does ethnic heterogeneity decrease workers' effort in the presence of income redistribution? An experimental analysis. (Kiel working paper 2228), Kiel, 46 S.

    Abstract

    "Ethnic discrimination is ubiquitous, and it has been shown to exert adverse effects on income redistribution. The reason is that a country's ethnic majority, if richer than the average, may be unwilling to transfer resources to the country's ethnic minorities if poorer than the average. A yet untested mechanism is that a country's ethnic majority may reduce their work effort knowing that their income will finance redistribution to ethnic minorities. We test for this mechanism experimentally in triadic interactions. A German citizen acting as a worker is randomly matched with a recipient who can be another German, an economic migrant, or an asylum seeker in Germany. Workers know that another German citizen may transfer part of their earnings to the recipient. The recipient does not exert any work effort. Even if the recipient's identity does not affect effort in the aggregate, social identity strongly moderates this relationship. Participants with a strong German identity, i.e., who report feeling close to other Germans, exert significantly less effort than other participants if the recipient is an asylum seeker. They also exert more effort when matched with a German recipient than an asylum seeker, while participants with a less strong German identity do the opposite. Moreover, participants with a strong German identity exert slightly more effort when matched with economic migrants than with asylum seekers, while others tend to do the opposite, albeit statistically insignificantly. Workers' beliefs over the third party's redistribution rate do not mediate such results and are generally inaccurate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Ungleichheit, Umverteilung und Preise im regionalen Vergleich (2022)

    Seils, Eric; Pusch, Toralf ;

    Zitatform

    Seils, Eric & Toralf Pusch (2022): Ungleichheit, Umverteilung und Preise im regionalen Vergleich. (WSI Policy Brief / Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Institut 70), Düsseldorf, 10 S.

    Abstract

    "Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte wird häufig zur Messung von Wohlstand und Ungleichheit (Jenkins/van Kerm 2009) verwendet. Insbesondere tief regionalisierte Angaben stoßen regelmäßig auf ein reges Interesse, da sie aufschlussreiche Einblicke in die (regionale) Einkommensverteilung erlauben. Zugleich provozieren sie aber auch eine ganze Reihe von Nachfragen: Was ist das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen und warum ist es so hoch? Wie groß ist die regionale Ungleichheit und welche Rolle spielt die staatliche Umverteilung? Gleichen Preisunterschiede, wie z. B. unterschiedlich hohe Mieten, die realen Einkommen an? Im vorliegenden Papier werden diese Fragen auf der Grundlage von Daten der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Länder sowie neu verfügbarer Daten zu regionalen Preisniveaus (Blien/van Phan thi Hong/van Auer/Weinand 2019, S.2) beantwortet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zukunft der Pflege in Deutschland: Zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit und den Auswirkungen einer Tariflohneinführung (2022)

    Sonnenburg, Anja;

    Zitatform

    Sonnenburg, Anja (2022): Zukunft der Pflege in Deutschland. Zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit und den Auswirkungen einer Tariflohneinführung. (GWS-Kurzmitteilung 2022,01), Osnabrück, 9 S.

    Abstract

    "Die Kurzmitteilung gibt zunächst einen Überblick über den erwarteten Anstieg der Pflegebedürftigkeit bis zum Jahr 2040 unter Berücksichtigung des Pflegebedürftigkeitsbegriff nach den Pflegestärkungsgesetzen und aktualisiert die vorangegangene Projektion (Sonnenburg & Schröder 2019). Anschließend werden die Effekte analysiert, die sich mit einer Erhöhung der Löhne auf ein Tarifniveau ergeben würden: Wie steigen die Einkommen und wie würde sich die Beschäftigungshöhe in der Branche verändern?" (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    WSI-Verteilungsbericht 2022: Armut grenzt aus (2022)

    Spannagel, Dorothee; Zucco, Aline;

    Zitatform

    Spannagel, Dorothee & Aline Zucco (2022): WSI-Verteilungsbericht 2022: Armut grenzt aus. (WSI-Report 79), Düsseldorf, 23 S.

    Abstract

    "In Deutschland ist der Anteil der Armen in der letzten Dekade deutlich angestiegen. Vor diesem Hintergrund befasst sich der diesjährige Verteilungsbericht mit dem Thema Einkommensarmut und untersucht, welche Auswirkungen sie auf die gesellschaftliche Teilhabe der Betroffenen hat. Auf Basis des SOEP sowie der HBS-Lebenslagenbefragung zeigt sich, dass Armut in Deutschland die gesellschaftliche Teilhabe deutlich einschränkt. Arme müssen etwa auf Güter des alltäglichen Lebens verzichten, sie leben auf kleinerem Wohnraum oder haben einen schlechteren Gesundheitszustand. Diese verminderte gesellschaftliche Teilhabe führt dazu, dass Arme mit ihrem eigenen Leben unzufriedener sind. Sie haben auch weniger Vertrauen in das Handeln politischer Akteure. Hier geraten die Grundfesten unseres demokratischen Miteinanders ins Wanken - eine Entwicklung, die sich aktuell durch die hohe Inflation in Folge des Ukraine-Kriegs deutlich verschärft hat. Um die Situation der armen Haushalte zu verbessern, aber auch um das Vertrauen in unser demokratisches System zu stärken, bedarf es gezielter politischer Maßnahmen. Dazu gehören insbesondere die Förderung sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung und die Anhebung der Regelsätze in der Grundsicherung. Außerdem müssen gesellschaftliche Chancenungleichheiten durch vorausschauend geplanten und sozial gestalteten öffentlichen Wohnungsbau sowie den Abbau von Bildungsungleichheiten verringert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Einfluss struktureller Veränderungen auf die Einkommensverteilung: IW-Verteilungsreport 2022 (2022)

    Stockhausen, Maximilian ;

    Zitatform

    Stockhausen, Maximilian (2022): Einfluss struktureller Veränderungen auf die Einkommensverteilung. IW-Verteilungsreport 2022. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2022,63), Köln, 20 S.

    Abstract

    "Akademisierung, Zuwanderung und demografischer Wandel sind bestimmende Themen unserer Zeit und nehmen Einfluss auf die Einkommensverteilung. Der diesjährige Verteilungsreport legt daher seinen Schwerpunkt auf die Frage, welche Veränderungen der Nettoeinkommensverteilung mit einem durchschnittlich höheren Bildungsniveau, einer erhöhten Nettozuwanderung und einem höheren Anteil älterer Mitbürger an der Gesamtbevölkerung verbunden sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der deutsche Arbeitsmarkt im EU-Vergleich: Niedrige Erwerbslosigkeit, aber hohes Armutsrisiko (2022)

    Zitatform

    (2022): Der deutsche Arbeitsmarkt im EU-Vergleich: Niedrige Erwerbslosigkeit, aber hohes Armutsrisiko. (Arbeitsmarkt aktuell 2022,02), Berlin, 28 S.

    Abstract

    "Der deutsche Arbeitsmarkt erscheint aufgrund der niedrigen Erwerbslosigkeit im EU-Vergleich als vorbildhaft. Im Dezember 2021 hatte Deutschland die drittniedrigste, bei jungen Menschen sogar die niedrigste Erwerbslosenquote. Allerdings ist die Erwerbslosigkeit in Deutschland im Krisenjahr 2020 deutlich stärker angestiegen als im EU-Durchschnitt. Eine Ursache ist der starke Verlust im Bereich der Teilzeitbeschäftigung. Diese ist in Deutschland so stark eingebrochen, wie in keinem anderen Land. Der Grund hierfür war der massenhafte Wegfall der Minijobs im Zuge der Pandemie. Ihre Zahl ist 2020 um 600.000 gesunken. Solche unsicheren geringfügigen Arbeitsverhältnisse leistet sich kein anderes EU-Land. Deutschland gehört mit Rumänien, Bulgarien, Estland und Litauen zu den Ländern, die eine unterdurchschnittliche Erwerbslosenquote, dafür aber eine hohe Niedriglohn- und Armutsrisikoquote aufweisen. Die Beispiele zahlreicher anderer Länder zeigen, dass es möglich ist, bei diesen drei wichtigen Faktoren deutlich positivere Ergebnisse zu erzielen. Der hohe Anteil an unsicherer und unterbezahlter Beschäftigung in Deutschland hat negative Folgen: Das Armutsrisiko ist groß, die Ungleichheit bei den Einkommen liegt deutlich über dem EU-Durchschnitt und bei der Überlastung der Haushalte durch hohe Wohnkosten steht Deutschland sogar an zweiter Stelle. Aktuelle Ereignisse wie die Corona-Pandemie oder der Krieg in der Ukraine zeigen, wie schnell auch Wirtschaft und Arbeitsmärkte betroffen sein können. Um solche Herausforderungen zu meistern, ist es sowohl in Deutschland als auch in der gesamten EU hilfreich, einen robusten Arbeitsmarkt zu haben, der gut auf Krisen reagieren kann. Europa möchte und muss durch gemeinsame Zielsetzungen u.a. in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik stärker zusammenwachsen und sich als eigenständiger Werte- und Wirtschaftsraum weltweit behaupten. Deutschland kann und sollte hierbei eine positive Vorreiterrolle einnehmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse zur Entgeltstatistik 2021 (2022)

    Zitatform

    (2022): Analyse zur Entgeltstatistik 2021. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    "• Die Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit stellt auf Bruttomonatsentgelte von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe ab. Das sind vollzeitbeschäftigte Personen, die nicht in einem Ausbildungsverhältnis stehen und für die keine (gesetzlichen) Sonderregelungen gelten. • Die Ergebnisse der Entgeltstatistik werden insbesondere in Form des Medians und anderer Verteilungsparameter sowie in Form der Beschäftigung im unteren Entgeltbereich referiert. Das arithmetische Mittel kann hingegen nicht bestimmt werden. • Das (übergreifende) Medianentgelt lag 2021 bei 3.516 Euro, nach 3.427 Euro im Vorjahr und 3.401 Euro im Vorvorjahr. • In den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 fiel der mittlere Anstieg gegenüber dem jeweiligen Vorjahr mit 1,7 Prozent niedriger aus als im langjährigen Mittel mit 2,3 Prozent. • Das bundesweite Medianentgelt von Männern war 2021 weiterhin deutlich höher als das von Frauen (3.649 Euro gegenüber 3.276 Euro). In Ostdeutschland verdienten Frauen im Mittel etwas mehr als Männer (3.060 Euro gegenüber 2.978 Euro). • Große Unterschiede gab es 2021 auch beim Medianentgeltvergleich zwischen Deutschen (3.643 Euro) und Ausländern (2.728 Euro). • Die Spanne bei einer Betrachtung nach Altersgruppen reichte 2021 von 2.610 Euro für unter 25-Jährige bis 3.711 Euro für Ältere ab 55 Jahren. • Einen besonders hohen Einfluss auf den Verdienst haben erwartungsgemäß der berufliche Abschluss der Beschäftigten und das Anforderungsniveau der Tätigkeit. • Auf Ebene der Branchen reichte die Spanne der Medianentgelte 2021 von 5.281 Euro im Bereich Finanz- und Versicherungsdienstleistungen bis 2.025 Euro in der Arbeitnehmerüberlassung, in der niedrig entlohnte Helfertätigkeiten deutlich überrepräsentiert sind. • Differenziert nach Berufen lag das Medianentgelt 2021 bei Informatik- und übrigen IKT-Berufen mit 5.302 Euro am höchsten und bei Reinigungsberufen mit 2.099 Euro am niedrigsten. • Mit einer Beschäftigung in größeren Betrieben und mit längeren Beschäftigungsdauern gehen im Allgemeinen höhere Entgelte einher. • Regional gab es 2021 große Unterschiede beim Medianentgelt. Auf Länderebene reichte die Spanne von 3.962 Euro in Hamburg bis 2.785 Euro in Mecklenburg-Vorpommern, auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte von 5.091 Euro in der bayerischen Stadt Erlangen bis 2.507 Euro im sächsischen Landkreis Görlitz. • In Anlehnung an die OECD gelten als Beschäftigte des unteren Entgeltbereichs Personen, die in sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung weniger als zwei Drittel des monatlichen Medianentgelts aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten erzielen. 2021 lag der Anteil der Beschäftigten im unteren Entgeltbereich bei 18,1 Prozent. • Im Allgemeinen sind Beschäftigtengruppen mit niedrigem Medianentgelt im unteren Entgeltbereich (deutlich) überrepräsentiert. Bei diesen Beschäftigtengruppen betrug 2021 der Anteil der Beschäftigten im unteren Entgeltbereich (deutlich) mehr als 18,1 Prozent" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Entgeltunterschiede zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland sowie Männern und Frauen (2021): Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/3257) (2022)

    Zitatform

    (2022): Entgeltunterschiede zwischen Westdeutschland und Ostdeutschland sowie Männern und Frauen (2021). Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/3257). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3836 (04.10.2022)), 98 S.

    Abstract

    Die Kleine Anfrage betrifft die Entgeltunterschiede zwischen West- und Ostdeutschland sowie Männern und Frauen für den Zeitraum 2010-2022 vor dem Hintergrund des von den Fragestellern konstatierten deutlichen Auseinanderfallens der Löhne und der zum Teil erheblichen Unterschiede hinsichtlich des Anforderungsprofils. Als Grundlage für die Beantwortung der Fragen zu Medianentgelten sowie zu Beschäftigten im unteren Entgeltbereich wird das Merkmal 'Entgelt' aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit herangezogen. Die statistischen Angaben im Längsschnitt sind aufgegliedert nach Geschlecht, nach sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten und ausschließlich geringfügig Beschäftigten in den jeweiligen Anforderungsniveaus Helfer, Fachkraft, Spezialist und Experte. Auch die Angaben zu Differenzen in den Betriebsgrößenklassen, zum Anteil der Niedriglohnbezieher, Städte- und Landkreis- und Bundesländervergleiche dokumentieren Einkommensunterschiede zwischen Männer und Frauen in Ost- und Westdeutschland. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Analyse zur Entgeltstatistik 2020 (2022)

    Zitatform

    (2022): Analyse zur Entgeltstatistik 2020. (Berichte: Blickpunkt Arbeitsmarkt / Bundesagentur für Arbeit), Nürnberg, 28 S.

    Abstract

    "Die Entgeltstatistik der Bundesagentur für Arbeit stellt auf Bruttomonatsentgelte von sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten der Kerngruppe ab. Das sind Beschäftigte, die nicht in einem Ausbildungsverhältnis stehen und für die keine (gesetzlichen) Sonderregelungen gelten (Kurzbezeichnung: sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte der Kerngruppe). Die Ergebnisse der Entgeltstatistik werden insbesondere in Form des Medians (und anderer Verteilungsparameter) sowie in Form der Beschäftigung im unteren Entgeltbereich referiert. Das arithmetische Mittel kann hingegen nicht bestimmt werden. Das (übergreifende) Medianentgelt lag 2020 bei 3.427 Euro. Coronabedingt fiel der Anstieg gegenüber dem Vorjahr mit 0,8 Prozent (26 Euro) niedriger aus als im langjährigen Mittel mit 2,3 Prozent. In manchen Branchen hat der Corona-Effekt zu einem Rückgang des Medianentgelts im Vorjahresvergleich geführt, zum Beispiel im Gastgewerbe (-79 Euro oder -3,9 Prozent). Das Medianentgelt von Männern war 2020 weiterhin deutlich höher als das von Frauen (3.565 Euro gegenüber 3.171 Euro). Große Unterschiede gab es 2020 auch beim Medianentgeltvergleich zwischen Deutschen (3.541 Euro) und Ausländern (2.638 Euro). Die Spanne bei einer Betrachtung nach Altersgruppen reichte 2020 von 2.524 Euro für unter 25-Jährige bis 3.625 Euro für Ältere ab 55 Jahren. Einen besonders hohen Einfluss auf den Verdienst haben erwartungsgemäß der berufliche Abschluss der Beschäftigten und das Anforderungsniveau der Tätigkeit. Auf Ebene der Branchen reichte die Spanne der Medianentgelte 2020 von 5.160 Euro im Bereich Banken, Finanzen, Versicherungen bis 1.890 Euro in der Arbeitnehmerüberlassung, in der sehr niedrig entlohnte Helfertätigkeiten deutlich überrepräsentiert sind. Differenziert nach Berufen lag das Medianentgelt 2020 im Bereich der Informatik- und übrigen IKT-Berufe mit 5.187 Euro am höchsten und in den Reinigungsberufen sowie den Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen mit jeweils 2.014 Euro am niedrigsten. Mit einer Beschäftigung in größeren Betrieben und mit längeren Beschäftigungsdauern gehen im Allgemeinen höhere Entgelte einher. Regional gab es große Unterschiede beim Medianentgelt 2020. Auf Länderebene reichte die Spanne von 3.863 Euro in Hamburg bis 2.676 Euro in Mecklenburg-Vorpommern, auf Ebene der Kreise und kreisfreien Städte von 5.067 Euro in der niedersächsischen Stadt Wolfsburg bis 2.407 Euro im sächsischen Erzgebirgskreis. In Anlehnung an die OECD gelten als Beschäftigte des unteren Entgeltbereichs Personen, die in sozialversicherungspflichtiger Vollzeitbeschäftigung weniger als 2/3 des monatlichen Medianentgelts aller sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten erzielen. 2020 lag der Anteil der Beschäftigten im unteren Entgeltbereich bei 18,7 Prozent. Im Allgemeinen sind Beschäftigtengruppen mit niedrigem Medianentgelt im unteren Entgeltbereich (deutlich) überrepräsentiert. D.h. bei diesen Beschäftigtengruppen betrug 2020 der Anteil der Beschäftigten im unteren Entgeltbereich (deutlich) mehr als 18,7 Prozent" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entgeltunterschiede zwischen Deutschen und Ausländern - Entgelt- und Beschäftigungsstatistik 2021: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/3276) (2022)

    Zitatform

    (2022): Entgeltunterschiede zwischen Deutschen und Ausländern - Entgelt- und Beschäftigungsstatistik 2021. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der AfD (Drucksache 20/3276). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 20/3834 (04.10.2022)), 38 S.

    Abstract

    In der Vorbemerkung der Fragesteller wird auf den kontinuierlichen Anstieg des Entgeltunterschieds (Median) zwischen deutschen und ausländischen Beschäftigten in den letzten Jahren verwiesen. Wurde im Jahr 2010 ein Entgeltunterschied von 317 Euro festgestellt, waren es im Jahr 2020 bereits 903 Euro; besonders deutlich ist der Entgeltunterschied nach Auffassung der Fragesteller bei ausländischen Beschäftigten aus den Top-8-Asylherkunftsländern ausgeprägt. Die erfragten Daten betreffen die Entwicklung in den Jahren 2010 bis 2021 und die Anzahl sowie den Anteil der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten, Vollzeitbeschäftigten, Teilzeitbeschäftigten, ausschließlich geringfügig Beschäftigten, erwerbsfähigen Leistungsberechtigten sowie Regelleistungsberechtigten, die, wo möglich, nach Staatsangehörigkeit - Deutsche, Ausländer, EU-Ausländer, EU-Osterweiterung (EU 11), Westbalkan, Osteuropa, Top-8-Asylherkunftsländer -, und nach den Anforderungsniveaus Helfer, Fachkraft, Spezialist, Experte sowie nach Ost- und Westdeutschland, nach Geschlecht und nach Altersgruppen ausgewiesen werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Understanding inequality within households (2021)

    Almås, Ingvild; Ringdal, Charlotte; Hoem Sjursen, Ingrid;

    Zitatform

    Almås, Ingvild, Charlotte Ringdal & Ingrid Hoem Sjursen (2021): Understanding inequality within households. (GLO discussion paper / Global Labor Organization 961), Essen, 31 S.

    Abstract

    "To describe and understand the economic inequality in a given society, it is necessary to understand intra-household inequality. House- holds can hide important inequalities, but can also be essential units for redistribution in society. This paper gives an overview of within- household distributions in different settings, both between the adults and also between adults and children. It documents that there are substantial inequalities within households in some contexts and that these often, but not always, disfavor women and children. The paper also discusses the importance of intra-household allocations for poverty and inequality measurement. Methods that assign each household member a per-adult share of household consumption leads to underestimation of inequalities and miss-classification of poverty. In comparison, structural models seem to do better in predicting individual poverty when disaggregated data on allocation within households are not available. Main determinants of power in household decision-making are also discussed, and relatedly, so are two important policy questions: Are targeted transfers to women good for female empowerment? And, are targeted transfers to mothers good for child outcomes? The empirical evidence is clearly pointing to targeting being beneficial for female empowerment, but the evidence is less clear when it comes to child outcomes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Grunderbe und Vermögensteuern können die Vermögensungleichheit verringern (2021)

    Bach, Stefan;

    Zitatform

    Bach, Stefan (2021): Grunderbe und Vermögensteuern können die Vermögensungleichheit verringern. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 88, H. 50, S. 807-815. DOI:10.18723/diw_wb:2021-50-1

    Abstract

    "In Deutschland sind die Vermögen sehr ungleich verteilt. Um die hohe Ungleichheit langfristig zu reduzieren, könnte die neue Bundesregierung das Wohneigentum, die ergänzende Altersvorsorge und sonstiges Vorsorgesparen stärker fördern. Deutlich schneller und effektiver könnte ein Grunderbe die Vermögensungleichheit senken. In diesem Bericht wird ein Grunderbe von bis zu 20000 Euro simuliert, das an alle Menschen mit Vollendung des 18. Lebensjahrs gezahlt würde. Finanziert werden könnten diese Programme, die ein jährliches Aufkommen von rund 22,6 Milliarden Euro erfordern, durch eine erhöhte Erbschaftsteuer, durch eine Vermögensteuer auf hohe Vermögen und durch effektivere Steuern auf Immobilienvermögen. Das Grunderbe, das vor allem die Vermögen der unteren und mittleren Schichten erhöht, und die gleichzeitige Besteuerung großer Vermögen würden die Vermögensungleichheit in Deutschland deutlich reduzieren. Der Gini-Koeffizient sänke um fünf bis sieben Prozent, wie Simulationsrechnungen zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ungleichheit in Deutschland - Politikmaßnahmen zur Trendumkehr (2021)

    Bach, Stefan; Grabka, Markus M. ; Adam, Marc C.;

    Zitatform

    Bach, Stefan, Markus M. Grabka & Marc C. Adam (2021): Ungleichheit in Deutschland - Politikmaßnahmen zur Trendumkehr. (Working paper / Forum for a New Economy 2021,5), Berlin, 98 S.

    Abstract

    "We review income and wealth inequality in Germany and its trends. We hierarchize its drivers and derive possible options for policy makers. A focus should be placed on reforming the labour market, reforming the tax and transfer system and taxing capital income or wealth to target the underlying inequality, which contributes significantly to the increase in inequality of net household incomes. Targeting wealth inequality should follow a double-sided strategy by promoting private wealth accumulation and redistribution through taxation of high income and wealth. Relevant options include a reform of the inheritance tax, the extra revenue could be used to finance a universal capital endowment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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