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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Methoden und Datensatzbeschreibungen"
  • Literaturhinweis

    Regionale Beschäftigungsprognose: eine empirische Anwendung von Transferfunktionen zur Prognose der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen auf Kreisebene (1996)

    Jäger, Ulrike;

    Zitatform

    Jäger, Ulrike (1996): Regionale Beschäftigungsprognose. Eine empirische Anwendung von Transferfunktionen zur Prognose der kurzfristigen Beschäftigungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen auf Kreisebene. (Quantitative Ökonomie 68), Bergisch Gladbach u.a.: Eul, 233 S.

    Abstract

    "Die zukünftige Beschäftigungsentwicklung auf regionaler Ebene ist nicht nur im Rahmen der regionalen Arbeitsmarktpolitik von großem Interesse. Auch für viele andere wirtschafts- und sozialpolitische Zwecke besteht ein Bedarf an Analysen und Prognosen der Beschäftigtenzahl für Teilräume. In der Arbeit werden Methoden aus der Zeitreihenanalyse für eine kurzfristige Prognose der Beschäftigten auf Kreisebene eingesetzt. Bei den angewandten Methoden handelt es sich um die von Box und Jenkins entwickelte ARIMA-Modellierung zur Analyse univariater Zeitreihen und die Transferfunktionsmodellierung. Während bei der ARIMA-Modellierung die beobachteten Reihen aus sich selbst heraus 'erklärt' werden, erfolgt bei den Transfermodellen eine Aufnahme weiterer erklärender Variablen (sogenannte Inputvariablen), die einen Teil der Variationen der abhängigen Variablen erklären. Als Inputvariablen werden überwiegend makroökonomische Reihen verwendet. Die Ergebnisse einer einfachen Trendanalyse und der ARIMA-Modellierung werden denen der bivariaten und multivariaten Transferfunktionsmodellierung gegenübergestellt. Ein Vergleich der Resultate macht die Überlegenheit der Transferfunktionsmodelle, insbesondere mit zunehmendem Prognosehorizont, deutlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A review of regional labour supply and demand forecasting in the European Union (1996)

    Laan, L. van der;

    Zitatform

    Laan, L. van der (1996): A review of regional labour supply and demand forecasting in the European Union. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 28, H. 12, S. 2105-2123.

    Abstract

    Der Autor gibt einen Überblick über existierende Modelle regionaler Arbeitskräfteangebots- und Nachfrageprognosen in der Europäischen Union. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Eine regionale Beschäftigungsprognose: Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer (1996)

    Tassinopoulos, Alexandros;

    Zitatform

    Tassinopoulos, Alexandros (1996): Eine regionale Beschäftigungsprognose. Ergebnisse für Arbeitsmarktregionen auf dem Gebiet der alten Bundesländer. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 3, S. 363-377.

    Abstract

    "Der vorliegende Entwurf des Arbeitsförderungs-Reformgesetzes (AFRG) sieht die Dezentralisierung von Entscheidungskompetenzen auf die Ebene der Landesarbeitsämter und Arbeitsämter vor. Nicht nur deshalb entsteht bei der Gestaltung der Mittelallokation im Rahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik ein weiter erhöhter Bedarf an regionalisierter Information. Ein wichtiges Element der Entscheidungsbasis ist die Prognose von Entwicklungen auf kleinräumiger Ebene. Der Aufsatz beschreibt die Ergebnisse, Vorgehensweise und Probleme der regionalen Beschäftigungsprognose, die für die Arbeitsmarktregionen der Alten Bundesländer erstellt wurde. Die Prognose ist Bestandteil des IAB-Projekts 'Regionales Arbeitsmarkt-Informationssystem' REGARIS, das aus verschiedenen weiteren Informations- und Analysemodulen besteht. Als Grundlage für die Vorgehensweise diente der Ansatz der Shift-share-Methode. Sie wurde mit den amtlichen Beschäftigtenzahlen (30.06.) für 328 West-Kreise auf jährlicher Basis dynamisch von 1987 bis 1995 mit einer Differenzierung nach 11 Wirtschaftsabteilungen durchgeführt. Die Analyse-Ergebnisse wurden in den weiteren Prognoseschritten mit Szenarien über das zukünftige Sektorwachstum ergänzt. Nach umfangreichen Plausibilitätskontrollen - die verschiedene Sonderlösungen zur Folge hatten - wurden die Kreiswerte zu ihren jeweiligen Arbeitsmarktregionen zusammengefaßt. Es entstanden damit 166 Zeitreihen für ein jeweils optimistisches und pessimistisches Szenario." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktprognose: Methodik und Anwendung (1994)

    Eltges, Markus; Wigger, Richard;

    Zitatform

    (1994): Regionale Arbeitsmarktprognose. Methodik und Anwendung. (Bundesforschungsanstalt für Landeskunde und Raumordnung. Arbeitspapiere 04/1994), Bonn, 42 S., Anhang.

    Abstract

    "Die Ausführungen gliedern sich in drei Teilbereiche. Der erste Abschnitt enthält Ausführungen über den Sinn und die Notwendigkeit von Arbeitsmarktprognosen. Anschließend werden einige Überlegungen zur Methodik von Arbeitsmarktprognose der Bundesregierung vorgestellt. Der zweite Teil beinhaltet ein regionales Fallbeispiel. Dieses Beispiel einer Arbeitsmarktprognose belegt, daß aufwendige Analyse- und Prognosearbeiten auch innerhalb einer Kommunalverwaltung vorgenommen werden können, wenn entsprechende Personal-, Ausbildungs- und EDV-Kapazitäten vorhanden sind. Die Arbeiten an dieser Prognose erstreckten sich über ein Jahr. Die Nettoarbeitszeit betrug rund 3 Monate. Zwei Mitarbeiter der Kreisverwaltung Borken/Westfalen waren damit beschäftigt. Nicht zuletzt die stetige Einbindung aller Akteure der regionalen Arbeitsmarktpolitik hat dazu geführt, daß die ermittelten Ergebnisse nachvollziehbar und plausibel sind und vor allem eine breite Akzeptanz erfahren haben. Diese Akzeptanz ist Bedingung für die Umsetzung von Handlungsstrategien. Der dritte Teil umfaßt empirische Eckdaten der regionalen Arbeitsmärkte auf der Ebene der Bundesraumordnungsregionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale Arbeitsmarktforschung (1994)

    Koller, Martin;

    Zitatform

    Koller, Martin (1994): Regionale Arbeitsmarktforschung. In: F. Buttler (1994): Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (Aufgaben und Praxis der Bundesanstalt für Arbeit, 04), S. 74-84.

    Abstract

    Im Rahmen einer Bestandsaufnahme der Forschungs- und Arbeitsfelder des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) führt der Beitrag in die Ansätze der Regionalforschung ein. Hauptziel der Forschungen ist es, Entscheidungshilfen für eine Arbeitsmarkt- und regionale Strukturpolitik zu gewinnen, die den unterschiedlichen Entwicklungsrisiken und den Entwicklungspotenzialen in den Regionen Rechnung trägt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Local labour markets identification: a unified point of view (1992)

    Bellacicco, Antonio;

    Zitatform

    Bellacicco, Antonio (1992): Local labour markets identification. A unified point of view. In: Labour, Jg. 6, H. 3, S. 127-149.

    Abstract

    Der Aufsatz behandelt methodische Ansätze zur Identifizierung regionaler Arbeitsmärkte, er bezieht sich dabei vor allem auf italienische Arbeiten. Zwei prinzipielle Ansätze werden unterschieden: 1. Funktionale Regionalisierung und 2. Homogene räumliche Cluster-Bildung. (IAB2)

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