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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Grundsätzliches zur Transformation"
  • Literaturhinweis

    Transformationsprozeß in Ostdeutschland: empirische Befunde und theoretische Erklärungsansätze (1992)

    Reißig, Rolf;

    Zitatform

    Reißig, Rolf (1992): Transformationsprozeß in Ostdeutschland. Empirische Befunde und theoretische Erklärungsansätze. In: BISS-public, Jg. 2, H. 6, S. 5-22.

    Abstract

    "Im ostdeutschen bzw. deutsch-deutschen Transformationsprozeß offenbaren sich drei relevante Konfliktpotentiale. Sie wurzeln in den 'Altlasten' der DDR, primär aber auch in der Art und Weise des Vereinigungsprozesses und auch in ihren nichtintentierten Folgen. Erstens betrifft das die Tendenz der Deindustrialisierung, der wirtschaftlichen Abwärtsentwicklung und der Externalisierung des 'kulturellen Kapitals'. Zweitens: Der Einigungs- und Transformationsprozeß verliert weiter an demokratischer Substanz und Potenz. Drittens: der Vereinigungs-'Euphorie' ist ein Einheits-Schock gefolgt, der einen Stimmungsumbruch in der ostdeutschen Bevölkerung bewirkte." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Institutionelle Reorganisation in den neuen Ländern: Selbstverwaltung zwischen Markt und Zentralstaat (1992)

    Rühl, Christof;

    Zitatform

    Rühl, Christof (Hrsg.) (1992): Institutionelle Reorganisation in den neuen Ländern. Selbstverwaltung zwischen Markt und Zentralstaat. (Die ökonomische und institutionelle Integration der neuen Länder 1), Marburg: Metropolis-Verlag, 222 S.

    Abstract

    Innerhalb des konzeptionellen Rahmens "Die ökonomische und institutionelle Integration der neuen Länder" entstanden zwei Bände (Heft 5 und Heft 6 der Reihe "Probleme der Einheit"), deren Schwerpunkte zum einen auf Themen mit deutlich lokalen, betrieblichen oder individuellen Bezug liegen und zum anderen die wechselseitigen Verbindungen, die zwischen den Transformationsprozessen bestehen, verdeutlichen. "Der erste Band beschäftigt sich mit den lokalen und kommunalen Aspekten der institutionellen (Re-)organisation in den neuen Ländern. Hierunter fallen zunächst einmal Bereiche, in denen es nach dem gegenwärtigen Stand der Dinge nur um eines gehen kann, nämlich darum, wie die Übernahme des Modells Bundesrepublik möglichst schnell und effizient in die Wege geleitet werden kann. Dies trifft z.B. für die Schwierigkeiten zu, die der Aufbau einer funktionsfähigen Kommunalverwaltung unter grundlegend veränderten Rahmenbedingungen mit sich bringt. In einer Reihe von Beiträgen, z.B. zur Sozial- oder Wohnungspolitik oder zur berufsständischen Selbstverwaltung klingt an, daß der politische Umbau in den neuen Ländern auch Chancen eröffnet, Bereiche des lokalen Mikrokosmos anders zu organisieren, als es in den mittlerweile strukturell verfestigten westdeutschen Ländern der Fall ist." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Probleme des Transformationsprozesses in den neuen Bundesländern: ein Überblick (1992)

    Sakowsky, Dagmar;

    Zitatform

    Sakowsky, Dagmar (1992): Probleme des Transformationsprozesses in den neuen Bundesländern. Ein Überblick. In: Deutschland-Archiv, Jg. 25, H. 12, S. 1254-1265.

    Abstract

    Die Autorin analysiert die Ausgangssituation der ostdeutschen Volkswirtschaft, die Auswirkungen des Einigungsvertrags, die Herausforderungen an die Wirtschaftspolitik, die Finanzierung des Einigungsprozesses. Sie plädiert dafür, die Finanzierungshilfen für Ostdeutschland gezielter für den Aufbau einer funktionierenden Infrastruktur und marktangepaßte Qualifikationsmaßnahmen für die Arbeitnehmer einzusetzen. "Der Strukturpolitik sind bisher eine Reihe von Versäumnissen vorzuwerfen. Statt eine Investitionsförderung nach dem Gießkannenprinzip zu betreiben, sollten gezielt wettbewerbsfähige Bereiche aufgebaut werden. So bietet der Aufbau der ostdeutschen Wirtschaft nicht nur eine zusätzliche Belastung für die öffentliche Hand, sondern auch die langfristige Chance, bei einer verantwortungsvollen Zusammenarbeit aller am Wirtschaftsprozeß beteiligten Gruppen ökonomische und ökologische Fehlentwicklungen zu vermeiden und Ostdeutschland von einem Sickergebiet westlicher Transferzahlungen zu einem gleichrangigen ökonomischen Partner zu entwickeln." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Systemwandel und vertrauensbildende Maßnahmen: der Transformationsprozeß der "DDR"-Wirtschaft im Lichte einer Neuen Institutionenökonomik von Kammern und Verbänden (1992)

    Schmidt-Trenz, Hans-Jörg;

    Zitatform

    Schmidt-Trenz, Hans-Jörg (1992): Systemwandel und vertrauensbildende Maßnahmen. Der Transformationsprozeß der "DDR"-Wirtschaft im Lichte einer Neuen Institutionenökonomik von Kammern und Verbänden. (Universität Saarbrücken, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft. Diskussionsbeiträge 9203), Saarbrücken, 35 S.

    Abstract

    "Der Beitrag beginnt mit einer Einordnung des Transformationsprozesses des DDR-Gesellschaftssystems in ein auf der Grundlage der 'constitutional economics' abgeleitetes theoretisches Szenario. Dabei werden zwei Probleme beim Wechsel von Verfassungsordnungen ins Zentrum gestellt: Opportunismus und Rechtsunsicherheit während der sogenannten 'konstitutionellen' Phase. Hier schaffen Kammern und Verbände Abhilfe. Im Rahmen der 'Hilfssheriffs-Funktion' werden Funktionsdefizite eines unvollkommen arbeitenden projektiven Staates durch privatautonome Reputationsmechanismen (private ordering) kompensiert. Durch Wahrnehmung einer weiteren Funktion, der Geburtshelferfunktion, wird ein Beitrag zur Regelidentifizierung und Konsensbildung in einem Zustand konstitutioneller Unsicherheit geleistet. Der Artikel will damit Ansatzpunkte für eine Neue Institutionenökonomik von Kammern und Verbänden im Transformationsprozeß von Wirtschaftssystemen aufzeigen. Empirische Evidenz für die angesprochenen Funktionen wird am Beispiel der Industrie- und Handelskammern aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Prinzipien und Strategien der institutionellen Reform: Zur Transformation sozialistischer Wirtschaftssysteme in eine Marktwirtschaft (1992)

    Song, Xinyu;

    Zitatform

    Song, Xinyu (1992): Prinzipien und Strategien der institutionellen Reform: Zur Transformation sozialistischer Wirtschaftssysteme in eine Marktwirtschaft. (Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik 88), Köln, 234 S.

    Abstract

    Ziel des Autors ist die Anwendung der ökonomischen Theorie auf die Transformation sozialistischer Systeme in marktwirtschaftliche Ordnungen. Dazu skizziert er die Basisinstitutionen marktwirtschaftlicher Ordnung, das Privateigentum, den Wettbewerb und das stabile Geld. Im Anschluß erörtert er die Rolle von Kollektiveigentum, Zentralplanung und Geld im sozialistischen System. Bei der Beantwortung der Frage, wie der institutionelle Wandel vollzogen werden kann, stützt er sich auf die Erfahrungen der letzten Jahre, insbesondere Jugoslawiens, Deutschlands und Chinas. Darüber hinaus zieht er die ordnungspolitische Literatur zurückliegender Jahre ein, darunter die Wirtschaftsrechungsdebatte. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die neuen Bundesländer: Erfahrungen, Probleme und Hindernisse beim Umbau (1992)

    Zitatform

    (1992): Die neuen Bundesländer. Erfahrungen, Probleme und Hindernisse beim Umbau. In: IW-Trends, Jg. 19, H. 3, S. 1-171.

    Abstract

    Mit dem Schwerpunktheft wird ein umfassender Bericht über den Umstrukturierungs- und Transformationsprozeß in den neuen Bundesländern vorgelegt. "Der Strukturbruch ist tiefer und hartnäckiger als ursprünglich vermutet. Eine Vielzahl von zum Teil nicht voraussehbaren Störfaktoren ist dafür verantwortlich. Das Zusammenbrechen der osteuropäischen Absatzmärkte gehört ebenso dazu wie der aufschwungsfeindliche Kurs der Tarifpolitik. Der Arbeitsmarkt und die unternehmerischen Investitionen sind die Hauptleidtragenden dieser Entwicklung. Die Aufschwungskräfte werden aber auch durch das Eigentumschaos und durch administrative Hemmnisse behindert. Außerdem bestehen in den neuen Bundesländern ordnungspolitische Defizite, vor allem auf den Boden- und Arbeitsmärkten. In dieser problematischen Gemengelage besteht zwischen den kontraktiven und expansiven Prozessen eine zeitliche Asymmetrie: Die investiven Aufbauprozesse brauchen Zeit, die kontraktiven Anpassungsprozesse setzen sich dagegen rasch und schlagartig durch. Die Politik muß die Aufschwungshemmnisse möglichst rasch beseitigen, um so in den neuen Bundesländern eine neue Aufbruchstimmung zu schaffen." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Transformation der Wirtschaftsordnung der ehemaligen DDR: wirtschaftliche Erneuerung in Ostdeutschland. Literaturführer (1991)

    Buck, Hansjörg F.; Bauer, Hans-Georg;

    Zitatform

    (1991): Transformation der Wirtschaftsordnung der ehemaligen DDR. Wirtschaftliche Erneuerung in Ostdeutschland. Literaturführer. Bonn, 149 S.

    Abstract

    Der Literaturführer dokumentiert den zeitgeschichtlichen und ordnungspolitischen Umwälzungsprozeß in Ostdeutschland, d.h. es wurden nur Veröffentlichungen von besonderem ordnungspolitischen, fachlichen und zeitgeschichtlichen Informations- und Neuheitswert aufgenommen. Die Literaturauswahl enthält Veröffentlichungen, Stellungnahmen und Dokumente aus allen wissenschaftlichen Denkschulen, Interessenorganisationen und politischen Lagern in West- und Ostdeutschland. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Vom Plan zum Markt (1991)

    Czada, Peter;

    Zitatform

    Czada, Peter (1991): Vom Plan zum Markt. (Beiträge aus dem Fachbereich Gehobener Nichttechnischer Dienst der Allgemeinen Verwaltung 19), Berlin, 42 S.

    Abstract

    Der Beitrag erläutert einige, aus der Vereinigung Deutschlands resultierende ökonomische Grundprobleme. Ausgehend von der Darstellung der zentralistischen Planwirtschaft und deren Scheitern werden Übergangsprobleme zur Marktwirtschaft aufgezeigt. Währungsumstellung, Strukturwandel, Arbeitslosigkeit und das Lohnproblem sind weitere Themenschwerpunkte des Beitrags. Die sich anschließende Kostendiskussion zeigt, daß die erstrebten einheitlichen Lebensverhältnisse im vereinigten Deutschland nicht zum "Nulltarif" und nicht in kurzer Frist zu erreichen sind. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Experiment Vereinigung: ein sozialer Großversuch (1991)

    Giesen, Bernd; Leggewie, Claus;

    Zitatform

    Giesen, Bernd & Claus Leggewie (Hrsg.) (1991): Experiment Vereinigung: ein sozialer Großversuch. Berlin: Rotbuch Verlag, 143 S.

    Abstract

    In diesem Sammelband wird die deutsche Vereinigung zum Anlaß genommen, um einerseits über die Konsequenzen für die dynamische Entwicklung der so "fusionierten" Gesellschaft nachzudenken und andererseits die Rolle der Sozialwissenschaften in der DDR und in ihrem Bezug auf den Vereinigungsprozeß zu untersuchen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Transformationsprozesse in sozialistischen Wirtschaftssystemen: Ursachen, Konzepte, Instrumente (1991)

    Hartwig, Karl-Hans; Thieme, H. Jörg;

    Zitatform

    Hartwig, Karl-Hans & H. Jörg Thieme (Hrsg.) (1991): Transformationsprozesse in sozialistischen Wirtschaftssystemen. Ursachen, Konzepte, Instrumente. (Studies in contemporary economics), Berlin u.a.: Springer London, 474 S.

    Abstract

    "Der Band versteht sich als Beitrag zur aktuellen Transformationsdebatte. Er versucht nicht nur, einzelne Transformationselemente und -schritte in ihrer Bedeutung, zeitlichen Dimension und politisch-sozialen Flankierung zu analysieren, sondern neben den gegenwärtig praktizierten Politikstrategien auch jene Elemente freizulegen, die ursächlich verantwortlich sind für die Transformation einer sozialistischen Planwirtschaft. Der Band ist das Ergebnis einer Tagung des 'Forschungsseminars Radein' im Februar 1991 sowie einer vorbereitenden Konferenz im Hause der Akademie Deutscher Genossenschaften im Oktober 1990. Das Forschungsseminar Radein beschäftigt sich bereits seit langem mit der Analyse und dem Vergleich von Wirtschaftssystemen und bot insofern institutionelle und personelle Voraussetzungen für die Behandlung des Transformationsthemas." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Die Transformation von Wirtschaftsordnungen: theoretische, phänotypische und politische Aspekte (1991)

    Kloten, Norbert;

    Zitatform

    Kloten, Norbert (1991): Die Transformation von Wirtschaftsordnungen. Theoretische, phänotypische und politische Aspekte. (Walter Eucken Institut. Vorträge und Aufsätze 132), Tübingen: Mohr, 46 S.

    Abstract

    Nach einführenden Bemerkungen zu Thema und Begriffen handelt der Autor den Beitrag mit drei Kategorien ab: der theoretischen Interpretation des Systemwandels, den phänotypischen Inhalten von Transformationsprozessen und den transformationspolitischen Aspekten. Vorgehen und Gliederung begründet er mit dem Fehlen einer Theorie der Transformation von Wirtschaftsordnungen. Zugleich versteht er seinen Beitrag als Vorarbeit für diese Theorie. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Die Aufgaben einer wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Vereinigungsforschung (1991)

    Thalheim, Karl C.;

    Zitatform

    Thalheim, Karl C. (1991): Die Aufgaben einer wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Vereinigungsforschung. In: Deutschland-Archiv, Jg. 24, H. 10, S. 1083-1091.

    Abstract

    Der Autor legt die "Gründe für den Fortbestand einer in Zielen und Methoden gewandelte Deutschlandforschung insbesondere im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (dar) - nicht zuletzt unter dem Aspekt der Politikberatung und der Mithilfe zum Gelingen der Transformation und Integration". Dabei stützt er sich auf den von der "Forschungsstelle für gesamtdeutsche wirtschaftliche und soziale Fragen" ausgearbeiteten Forschungsrahmen 1991, in dem auf Transformationsprozesse, ihre Entstehung und Auswirkungen eingegangen wird: "Vieles spricht dafür, daß unser herkömmliches Denken in systemischen Gleichgewichten bzw. Ungleichgewichten einer Revision bedarf. Denn der Zusammenbruch der realsozialistischen Systeme ergab sich nach dem Durchlaufen einer bestimmten Entwicklung, die erst ab einer bestimmten Entwicklungsstufe und in einer spezifischen Problemkonstellation zur sozialen und ökonomischen Destabilisierung überleitete und schließlich in den Zerfall des bisherigen Ordnungsgefüges einmündete. In diesem Sinne muß die Theorie des Wandels und des dynamischen Übergangs von Systemen vor dem Hintergrund der historischen Erfahrungen vor allem in Deutschland, der Sowjetunion und Osteuropa weiterentwickelt werden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Anpassung durch Wandel: Evolution und Transformation von Wirtschaftssystemen (1991)

    Wagener, Hans-Jürgen;

    Zitatform

    Wagener, Hans-Jürgen (Hrsg.) (1991): Anpassung durch Wandel. Evolution und Transformation von Wirtschaftssystemen. (Schriften des Vereins für Socialpolitik. N.F. 206), Berlin: Duncker & Humblot, 337 S. DOI:10.3790/978-3-428-47150-8

    Abstract

    Der Band dokumentiert Beiträge verschiedener Autoren, die sich mit der Evolution und Transformation von Wirtschaftssystemen auseinandersetzen. Es werden sowohl ökonomische Erklärungsansätze und ordnungspolitische Folgerungen diskutiert, als auch Triebkräfte und Hemmnisse, die den Transformationsprozeß von der sozialistischen Planwirtschaft zur Marktwirtschaft beeinflussen, aufgezeigt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Absturz in die Moderne: Der Sonderstatus der DDR in den Transformationsprozessen Osteuropas (1991)

    Wiesenthal, Helmut;

    Zitatform

    Wiesenthal, Helmut (1991): Absturz in die Moderne: Der Sonderstatus der DDR in den Transformationsprozessen Osteuropas. (Zentrum für Sozialpolitik. Arbeitspapier 08/91), Bremen, 28 S.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund der Aufgaben und Probleme der Transformation zerfallen(d)er osteuropäischer sozialistischer Gesellschaften werden zunächst einige allgemeine Aspekte der Transformationsproblematik untersucht, wie sie in Osteuropa und in der UdSSR wahrgenommen wird. Im weiteren geht es um spezielle Risiken des deutschen Sonderweges der Transformation qua staatlicher Vereinigung. Beim Vergleich der ehemaligen DDR mit ihren einstigen "Bruderländern" zeigen sich die Kosten dieses Sonderweges vor allem in Form von Subjektverlust und Repräsentanzkrise. Daraus werden schließlich Zweifel an jenen Vorstellungen abgeleitet, die Ostdeutschland einen zielsicheren und überschaubaren Entwicklungsweg prophezeien. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Das deutsche Wagnis (1990)

    Dohnanyi, Klaus von;

    Zitatform

    Dohnanyi, Klaus von (1990): Das deutsche Wagnis. München: Droemer Knaur, 325 S.

    Abstract

    Ausgehend davon, dass nicht "der Zusammenbruch des Kommunismus, nicht die bürgerlichen Regierungen in Osteuropa oder der nationale Aufruhr in einigen Sowjetrepubliken die entscheidende Frage nach dem zukünftigen Verhältnis von Ost und West in Europa stellen, sondern die Einheit Deutschlands" beschäftigt sich der Autor in seinem Buch mit folgenden Fragestellungen: Wie können die ungleichen Bürger wieder zu einer Familie zusammenwachsen? Wird die Wirtschaft der BRD, wird die DM die Last der DDR tragen können? Werden die auf Jahre weiterbestehenden sozialen und gesellschaftlichen Unterschiede in einem politischen System zum Sprengsatz? Wird die Größe Deutschlands zum Problem - für uns selbst oder für andere? Besteht erneut die Gefahr deutscher Überheblichkeit?
    Die Risiken sind beträchtlich, und doch ist die Einheit Deutschlands eine Notwendigkeit, wenn Europa zu sich selbst finden soll. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Gleichheit, Freiheit, Solidarität: für ein "Zusammenwachsen" in gemeinsamer Verantwortlichkeit (1990)

    Hemmer, Hans O.; Stolt, Frank D.;

    Zitatform

    Hemmer, Hans O. & Frank D. Stolt (Hrsg.) (1990): Gleichheit, Freiheit, Solidarität. Für ein "Zusammenwachsen" in gemeinsamer Verantwortlichkeit. Köln: Bund-Verl., 308 S.

    Abstract

    Im Mittelpunkt des Diskussionsbandes, der ein breites Spektrum von Analyse, Meinung und Wertung aus Ost und West zu einer Vielfalt von Themen umfaßt, steht die soziale Frage im Einigungsprozeß von Bundesrepublik und DDR. Der Band "will deutlich machen, daß für die Ausgestaltung einer humanen Zukunft nicht nur das Bewußtsein einer erhöhten Verantwortlichkeit für die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen ihres Handels bei allen Beteiligten erforderlich ist, sondern im gleichen Maße die Bereitschaft, in die Gestaltung einer demokratischen und sozialstaatlich verfaßten pluralistischen Gesellschaft auch die Vielfalt der Erfahrungen der Menschen aus beiden Teilen Deutschlands einfließen zu lassen." Die einzelnen Beiträge befassen sich mit Verfassungsrecht, Arbeitsrecht, der sozialen Qualität der Arbeit in Betrieben der DDR, dem öffentlichen Dienstrecht, Folgen des D-Mark-Imports in die DDR, den Wirtschaftswissenschaften in der DDR, sozialstaatlicher Initiative für den Einigungsprozeß, der Finanzierung der Sozialunion, Herausforderungen und Aufgaben des Arbeitslosenverbandes in der DDR, der Rolle des Sozialstaats für den inneren Frieden, Tarifpolitik, Gewerkschaften, dem Verhältnis von Kirche und Gewerkschaften in der sozialen Frage, beruflicher und politischer Bildung, Weiterbildung, dem Weg zu einem europäischen Deutschland. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag (1990)

    Zitatform

    (1990): Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik über die Herstellung der Einheit Deutschlands - Einigungsvertrag. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 11/7760 (31.08.1990)), 378 S.

    Abstract

    Text des Einigungsvertrags.

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