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Dossier

Atypische Beschäftigung

Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Werkvertrag, Projektarbeit"
  • Literaturhinweis

    Marktnahe Arbeitsformen: eine ökonomisch-rechtliche Analyse (2004)

    Dietz, Heiko;

    Zitatform

    Dietz, Heiko (2004): Marktnahe Arbeitsformen. Eine ökonomisch-rechtliche Analyse. Berlin: Wissenschaftlicher Verlag Berlin, 354 S.

    Abstract

    "Marktnahe Beschäftigungsformen - z.B. die Arbeitnehmerüberlassung, die befristete Beschäftigung oder Formen der abhängigen Beschäftigung - haben national wie international an Bedeutung zugenommen. Innerhalb von Beschäftigungssystemen werden sie als flexible Alternativen im Vergleich zum vorherrschenden Normalarbeitsverhältnis rekonstruiert. Sie ergänzen dabei als rationale Beschäftigungsstrategien Beschäftigungsformen komplementär, indem sie den Arbeitgebern zusätzliche Handlungsoptionen bieten. Entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der marktnahen Arbeitsformen haben dabei die (arbeits-)rechtlichen Regelungen, denen Arbeitsbeziehungen unterliegen. Es werden marktnahe Beschäftigungsformen und deren Funktionen innerhalb von arbeitsrechtlichen Beschäftigungssystemen begründet. Das daraus abgeleitete Beschäftigungsmodell wird anhand eines empirischen Vergleichs verschiedener Länderarbeitsmärkte und deren rechtlicher Regelungen überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Werkvertrag oder Arbeitnehmerüberlassung? (2003)

    Hamann, Wolfgang;

    Zitatform

    Hamann, Wolfgang (2003): Werkvertrag oder Arbeitnehmerüberlassung? In: Arbeit und Arbeitsrecht, Jg. 58, H. 4, S. 20-25.

    Abstract

    "Ob die Reform der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung effektive Impulse für den Arbeitsmarkt bringen wird, muss angesichts der beschlossenen Gesetzesfassung bezweifelt werden. Im Gegenteil steht zu befürchten, dass die "Flucht in den Werkvertrag" zunehmen wird. Wer sich als Unternehmer in den Grenzbereich zur Arbeitnehmerüberlassung begibt, muss Risikovorsorge betreiben. Es sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Werkunternehmer über eine gültige Überlassungserlaubnis verfügt. Die Folgen einer illegal in Form eines Scheinwerkvertrags praktizierten Arbeitnehmerüberlassung stehen in keinem Verhältnis zu dem finanziellen und bürokratischen Aufwand, der mit der Beschaffung einer Überlassungserlaubnis verbunden ist. Und sachlich nicht begründbare Ressentiments gegenüber der Arbeitnehmerüberlassung dürfen für Unternehmen, die am Markt bestehen wollen, ohnehin keine Rolle spielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Atypisch beschäftigt - typisch für die Zukunft der Arbeit?: Forschungsprojekt (2003)

    Schönbauer, Ulrich; Laburda, Angelika S.;

    Zitatform

    Schönbauer, Ulrich & Angelika S. Laburda (2003): Atypisch beschäftigt - typisch für die Zukunft der Arbeit? Forschungsprojekt. Wien, 71 S.

    Abstract

    "Die Arbeit ist eine Analyse atypischer Beschäftigung am Beispiel der Freien DienstnehmerInnen und WerkvertragsnehmerInnen (Neue Selbständige) auf der Basis einer Befragung von Betroffenen, die eine FLEXPOWER-Beratung in Anspruch nahmen. Anlass dafür ist die europaweite Zurückdrängung des Normalarbeitsverhältnisses - ein Trend, der auch in Österreich feststellbar ist: Den Statistiken des Hauptverbandes der Sozialversicherungsträger und der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft zufolge sind Freie Dienstverträge seit Anfang 1998 um 150 Prozent angestiegen, und die Anzahl der Neuen Selbständigen hat sich seit Ende 1998 sogar fast vervierfacht, was zum Teil allerdings auch auf wechselnde Berechnungsgrundlagen zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Selbstständige und die Zukunft der Arbeit: auf dem Weg in die Werkvertragsgesellschaft? (2003)

    Vanselow, Achim;

    Zitatform

    Vanselow, Achim (2003): Neue Selbstständige und die Zukunft der Arbeit. Auf dem Weg in die Werkvertragsgesellschaft? In: Die berufsbildende Schule, Jg. 55, H. 1, S. 9-18.

    Abstract

    "In den Debatten über die Zukunft der Erwerbsarbeit und die Auswirkungen auf das sog. 'Normalarbeitsverhältnis' nimmt das Thema Selbstständigkeit einen prominenten Platz ein. Vor dem Hintergrund anhaltender Massenarbeitslosigkeit soll u.a. eine 'neue Selbstständigkeit' einen Ausweg aus der Misere bieten. In diesem Beitrag werden einige Entwicklungslinien des Wandels der Erwerbsarbeit nachgezeichnet und es wird der Stellenwert der Selbstständigkeit etwas konkreter gefasst. Dabei wird deutlich, dass die Zunahme unter den Selbstständigen in den letzen Jahren insbesondere auf Ein-Personen-Unternehmen zurückzuführen ist, was in der Bewertung der Entwicklung bislang viel zu selten berücksichtigt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Freelance and contract workers in Germany: enterprise perspectives form the IAB Establishment Panel (1999)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (1999): Freelance and contract workers in Germany. Enterprise perspectives form the IAB Establishment Panel. In: J. Merz & M. Ehling (Hrsg.) (1999): Time use : research, data and policy. Contributions from the International Conference on Time Use (ICTU), University of Lüneburg, April 22-25, 1998 (Publications of the Research Institute on Professions, 10), S. 227-240.

    Abstract

    In dem Beitrag werden Beschäftigungsformen betrachtet, die in der Grauzone zwischen abhängiger Erwerbstätigkeit und beruflicher Selbständigkeit angesiedelt sind. Auf der Grundlage der Daten des IAB-Betriebspanels 1994-1997 wird untersucht, inwieweit Betriebe solche Scheinselbständigen einsetzen. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Vernetzt, klein und flexibel: die Firma des 21. Jahrhunderts (1999)

    Malone, Thomas W.; Laubacher, Robert J.;

    Zitatform

    Malone, Thomas W. & Robert J. Laubacher (1999): Vernetzt, klein und flexibel. Die Firma des 21. Jahrhunderts. In: Harvard Business Manager H. 2, S. 28-36.

    Abstract

    "Alle Welt blickt gespannt auf die Fusionen der Bank-, Versicherungs-, Auto- oder Pharmakonzerne. Aber sind solche Mega-Organisationen überhaupt noch zeitgemäß? Die Zweifel wachsen: Längst ermöglicht es die moderne Informationstechnik, Arbeit und Geschäft flexibler und effektiver zu organisieren. Dabei spielen jene Bündnisse eine wichtige Rolle, zu denen sich Freischaffende und Kleinstfirmen auf Zeit vereinigen. Elektronisch vernetzt, übernehmen sie bestimmte Entwicklungs-, Produktions-, Vermarktungs- oder Vertriebsaufgaben, die zuvor durch dauerhaft bestehende Unternehmen erledigt wurden. Im Ergebnis kristallisiert sich die sogenannte E-Lance-Ökonomie heraus. Wie sich deren Arbeitsweisen auf die Großunternehmen sowie auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirken werden, soll nun ein Großforschungsvorhaben am Massachusetts Institute of Technology klären. Die Autoren glauben, mit der E-Lance-Ökonomie wird in den kommenden Jahrzehnten ein neues Wirtschaftssystem Einzug halten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Neue Formen der Arbeitskräftezuwanderung und illegale Beschäftigung (1997)

    Zitatform

    (1997): Neue Formen der Arbeitskräftezuwanderung und illegale Beschäftigung. (Gesprächskreis Arbeit und Soziales 76), Bonn, 91 S.

    Abstract

    Das Heft dokumentiert die Beiträge zweier Fachtagungen des Gesprächskreises Arbeit und Soziales der Friedrich-Ebert-Stiftung, die sich zum Einen mit neuen Formen der Arbeitskräftezuwanderung (21./22.11.96 in Bautzen) und zum Anderen mit Zuwanderung und illegaler Beschäftigung (27.5.97 in Bonn) beschäftigen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Temporary migration of foreign workers: illustrated with special regard to east-west migrations (1996)

    Werner, Heinz;

    Zitatform

    Werner, Heinz (1996): Temporary migration of foreign workers. Illustrated with special regard to east-west migrations. In: IAB Labour Market Research Topics H. 18, S. 1-35.

    Abstract

    "Der Aufsatz gibt eine Übersicht zur Problematik der befristeten Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften. Wesentliche Ergebnisse und Folgerungen sind: Die meisten europäischen Länder haben verschiedene Türen für befristete Zuwanderung geöffnet in Form der Saisonbeschäftigung, für Gastarbeitnehmer, für Werkvertragsarbeitnehmer oder für sonstwie zeitweilige Tätigkeiten. Bilaterale Vereinbarungen zur Beschäftigung von Werkvertragsarbeitnehmern wurden vor allem von der Bundesrepublik Deutschland mit einer Reihe von mittel und osteuropäischen Staaten geschlossen. Durch die "Drehtür" der befristeten Beschäftigung soll eine zeitweilige Tätigkeit legal möglich und eine gewisse Kontrolle und Steuerung der Wanderungsbewegungen erreicht werden. Ein erheblicher Wanderungsdruck Süd-Nord und Ost-West wird auch in Zukunft erhalten bleiben. Befristete Zuwanderung, so wird argumentiert, könnte helfen, diesen Druck zwischen wirtschaftlich unterschiedlichen Volkswirtschaften zu verringern und zugleich einen Beitrag zur Entwicklung der weniger entwickelten Volkswirtschaften zu leisten. Idealerweise sollten beide Seiten, sowohl das Abwanderungsland wie das Aufnahmeland davon profitieren. Eine Gegenüberstellung der Interessen der beteiligten Akteure ergab nicht immer gleichgerichtete Interessenlagen bzw. zeigte, dass die Erwartungen oft zu hoch gesetzt sind. Letzteres gilt insbesondere für den zu erwartenden Arbeitsmarktentlastungseffekt in den Herkunftsländern oder die Verwertbarkeit von erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten nach der Rückkehr. Dagegen sind die Effekte aus den Kapitalüberweisungen positiv zu bewerten im Hinblick auf Zahlungsbilanz, Verbesserung der Einkommenssituation der Familie des Wanderarbeitnehmers oder das Investitionsniveau in den Herkunftsländern. Schwierigkeiten können bei den Aufnahmeländern auftreten, wenn es zu Verdrängung von heimischen Arbeitskräften durch ausländische Arbeitnehmer kommt oder wenn befristete Zuwanderung ein Eingangstor der illegalen Beschäftigung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Befristete Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern: dargestellt unter besonderer Berücksichtigung der Ost-West-Wanderungen (1996)

    Werner, Heinz;

    Zitatform

    Werner, Heinz (1996): Befristete Zuwanderung von ausländischen Arbeitnehmern. Dargestellt unter besonderer Berücksichtigung der Ost-West-Wanderungen. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 29, H. 1, S. 36-53.

    Abstract

    "Der Aufsatz gibt eine Übersicht zur Problematik der befristeten Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften. Den Schwerpunkt bildet die Analyse der bilateralen Vereinbarungen zur Beschäftigung von Gastarbeitnehmern, deren Aufenthalt der Verbesserung der beruflichen Kenntnisse und Fertigkeiten dient, von Saisonarbeitskräften und von Werkvertragsarbeitnehmern, die mit ihrer Firma im Rahmen eines Projekts vorübergehend in ein anderes Land gehen. Wesentliche Ergebnisse und Folgerungen sind: Die meisten europäischen Länder haben verschiedene Türen für befristete Zuwanderung geöffnet in Form der Saisonbeschäftigung, für Gastarbeitnehmer, für Werkvertragsarbeitnehmer oder für sonstwie zeitweilige Tätigkeiten. Bilaterale Vereinbarungen zur Beschäftigung von Werkvertragsarbeitnehmern wurden vor allem von der Bundesrepublik Deutschland mit einer Reihe von mittel undosteuropäischen Staaten geschlossen. Durch die 'Drehtür' der befristeten Beschäftigung soll eine zeitweilige Tätigkeit legal möglich und eine gewisse Kontrolle und Steuerung der Wanderungsbewegungen erreicht werden. Ein erheblicher Wanderungsdruck Süd-Nord und Ost-West wird auch in Zukunft erhalten bleiben. Befristete Zuwanderung, so wird argumentiert, könnte helfen, diesen Druck zwischen wirtschaftlich unterschiedlichen Volkswirtschaften zu verringern und zugleich einen Beitrag zur Entwicklung der weniger entwickelten Volkswirtschaften zu leisten. Idealerweise sollten beide Seiten, sowohl das Abwanderungsland wie das Aufnahmeland davon profitieren. Eine Gegenüberstellung der Interessen der beteiligten Akteure ergab nicht immer gleichgerichtete Interessenlagen bzw. zeigte, daß die Erwartungen oft zu hoch gesetzt sind. Letzteres gilt insbesondere für den zu erwartenden Arbeitsmarktentlastungseffekt in den Herkunftsländern oder die Verwertbarkeit von erworbenen Kenntnissen und Fähigkeiten nach der Rückkehr. Dagegen sind die Effekte aus den Kapitalüberweisungen positiv zu bewerten in Hinblick auf Zahlungsbilanz, Verbesserung der Einkommenssituation der Familie des Wanderarbeitnehmers oder das Investitionsniveau in den Herkunftsländern. Schwierigkeiten können bei den Aufnahmeländern auftreten, wenn es zu Verdrängung von heimischen Arbeitskräften durch ausländische Arbeitnehmer kommt oder wenn befristete Zuwanderung ein Eingangstor der illegalen Beschäftigung darstellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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