Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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Literaturhinweis
A critical survey of empirical methods for evaluating active labor market policies (2000)
Zitatform
Smith, Jeffrey (2000): A critical survey of empirical methods for evaluating active labor market policies. In: Schweizerische Zeitschrift für Volkswirtschaft und Statistik, Jg. 136, H. 3, S. 247-268.
Abstract
"Dieser Aufsatz betrachtet verschiedene Methoden, um das Evaluationsproblem zu lösen. Zunächst wird die Rolle der Heterogenität in den Programmauswirkungen hervorgehoben, um die interessierenden Evaluationsparameter zu definieren und um die geschätzten Programmauswirkungen zu interpretieren. In der Folge diskutiert der Autor die Stärken und Schwächen von sozialen Experimenten und kommt zum Schluss, dass sie einer vorsichtigen Anwendung und Intepretation bedürfen. Zwei gängige nicht-experimentelle Evaluationsverfahren, difference-indifferences und propensity score matching, werden geprüft und kritisiert. Dabei stellt der Autor fest, dass ersteres auf Annahmen basiert, die nicht mit den empirischen Daten übereinstimmen und dass letzteres keine überzeugende Lösung für alle Evaluationsprobleme darstellt. Schliesslich wird erörtert, wie wichtig es ist, die Datenqualität und generelle Gleichgewichtseffekte zu beachten." (Auotrenreferat, IAB-Doku)
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