Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
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- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
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- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
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- Altersteilzeit und Vorruhestand
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- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
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- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Statistical treatment choice: an application to active labour market programmes (2006)
Fröhlich, Markus;Zitatform
Fröhlich, Markus (2006): Statistical treatment choice. An application to active labour market programmes. (Universität Sankt Gallen, Volkswirtschaftliche Abteilung. Discussion paper 2006-14), Sankt Gallen, 47 S.
Abstract
"Choosing among a number of available treatments the most suitable for a given subject is an issue of everyday concern. A physician has to choose an appropriate drug treatment or medical treatment for a given patient, based on a number of observed covariates X and prior experience. A case worker in an unemployment office has to choose among a variety of available active labour market programmes for unemployed job seekers. In this paper, two methodological advancements are developed: First, this methodology permits to combine a data set on previously treated individuals with a data set on new clients when the regressors available in these two data sets do not coincide. It thereby incorporates additional regressors on previously treated that are not available for the current clients. Such a situation often arises due to cost considerations, data confidentiality reasons or time delays in data availability. Second, statistical inference on the recommended treatment choice is analyzed and conveyed to the agent, physician or case worker in a comprehensible and transparent way. The implementation of this methodology in a pilot study in Switzerland for choosing among active labour market programmes (ALMP) for unemployed job seekers is described." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 2187 -
Literaturhinweis
Monitoring und Benchmarking bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (2006)
Zitatform
Gebel, Michael (2006): Monitoring und Benchmarking bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. (ZEW-Dokumentation 2006-01), Mannheim, 53 S.
Abstract
"Die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Begleitforschung zur Messung der Effizienz und Effektivität von arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen hat in den letzten Jahren zunehmend an Akzeptanz gewonnen, was sich teilweise auch in den neuen Regelungen des SGB III zeigt. Gerade im Hinblick auf die finanziellen Restriktionen durch die angespannte Haushaltslage in Deutschland, ist die Antwort auf die Frage notwendig, welche arbeitsmarktpolitischen Programme effizient bezüglich ihres Ablaufs und mikro- bzw. makroökonomisch auch wirksam sind. Die Evaluation als Instrument zur Identifikation der kausalen Programmwirkungen auf die Teilnehmer und Nichtteilnehmer der Maßnahmen mittels nicht-experimenteller Methoden hat sich dabei als fundamentaler Bestandteil der Begleitforschung etabliert, was sich in den zahlreichen theoretischen und empirischen wissenschaftlichen Beiträgen widerspiegelt. Hingegen gibt es erst wenige theoretische und empirische Arbeiten, die sich mit Monitoring und Benchmarking beschäftigen, die ebenfalls Instrumente der wissenschaftlichen Analyse arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zielsetzung und Struktur der "Hartz-Evaluation" (2006)
Heyer, Gerd;Zitatform
Heyer, Gerd (2006): Zielsetzung und Struktur der "Hartz-Evaluation". In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 467-476.
Abstract
"In dem Beitrag wird nicht auf Ergebnisse der Hartz-Evaluation eingegangen, vielmehr werden die Rahmenbedingungen dieses großen Forschungsprojekts dargelegt. Dabei wird herausgestellt, dass die umfangreichen Untersuchungen zu den Wirkungen der aktiven Arbeitsmarktpolitik eine neue Qualität im Diskurs von Politik und Wissenschaft in Deutschland symbolisieren. Zum einen werden Motivationen und Zielsetzungen des Auftraggebers, der gleichzeitig maßgeblicher Adressat der Ergebnisse ist, dargestellt. Zum anderen wird verdeutlicht, welche Struktur den Untersuchungsarbeiten zugrunde liegt und welche großen Anforderungen an die Auftragnehmerinnen und -nehmer gestellt wurden. Es wird schließlich gezeigt, dass die Hartz-Evaluation nicht ein beliebiges, sondern ein auf die künftige Arbeitsmarktforschung in Deutschland ausstrahlendes Projekt ist, das in dieser Form vor wenigen Jahren noch nicht umsetzbar gewesen wäre und exemplarisch eine neue Form der wissenschaftlichen Politikberatung repräsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: Stand der empirischen Forschung (2006)
Hujer, Reinhard;Zitatform
Hujer, Reinhard (2006): Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Stand der empirischen Forschung. In: Schmollers Jahrbuch, Jg. 126, H. 3, S. 343-357.
Abstract
"Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland sollen dazu dienen, die Eingliederung von Arbeitslosen in reguläre Beschäftigung zu erleichtern. Neben mikroökonometrischen Analysen sind auch makroökonometrische Ansätze und Kosten-Nutzen-Schätzungen notwendig, um die Wirksamkeit der verschiedenen Maßnahmen umfassend beurteilen zu können. Zentrale Bedeutung haben jedoch zunächst mikroökonometrische Untersuchungen, die zur Ermittlung der durchschnittlichen Beschäftigungseffekte meist Matching-Ansätze verwenden. Datengrundlagen für mikroökonometrische Evaluationsstudien waren bis 2000 Befragungsdaten. Nunmehr stehen administrative Daten der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung, die detaillierte zielgruppen- und maßnahmenspezifische Analysen erlauben. Besondere Beachtung haben empirische Studien erlangt, die den Beginn der Maßnahmen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Arbeitslosigkeitsperiode berücksichtigen. Empirische Befunde werden für Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen präsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungsforschung und Politikberatung (2006)
Lutz, Burkart;Zitatform
Lutz, Burkart (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung. In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.) (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), S. 375-384.
Abstract
"In dem Beitrag wird zunächst ein tiefes Unbehagen angesprochen, das sehr viele Wissenschaftler angesichts der aktuellen Entwicklungen der Evaluationsforschung verspüren. Vier mögliche Erklärungen sind hierfür in Betracht zu ziehen: (1) ein fehlender theoretischer und methodischer Vorlauf für derart groß dimensionierte Forschung; (2) eine 'Zeitfalle', die sich aus den Anforderungen der Auftraggeber an schnelle Ergebnisse und den Möglichkeiten solider Forschung auftut; (3) die Konzentration auf Zielerreichung und die damit verbundene Vernachlässigung von Prozessen, die zur Zielerreichung führen und ihrerseits zu gestalten wären; (4) eine bürokratische Funktionalisierung von wissenschaftlicher Tätigkeit. Was kann Wissenschaft angesichts dieser Fragen und Probleme tun? Drei konkrete Aufgabenfelder werden benannt: (1) Verbesserung der wissenschaftlichen Koordination und Kommunikation (z. B. durch aktive und nicht nur reaktive Konsortialbildung, Diskussion über Mindeststandards, usw.); (2) Thematisierung forschungspolitischer Implikationen (Notwendigkeit der Etablierung rollierender Evaluationsforschung, um Lernprozesse zu befördern, Verstetigung von Base-line-Forschung, weitere Professionalisierung der Arbeitsmarktforschung, wie sie bereits mit den Anfängen des SAMF-Kreises in den 70er Jahren angestrebt wurde); (3) Internationale Vergleiche, um einerseits kritische Distanz zu den deutschen Verhältnissen zu bekommen und andererseits Erkenntnisse aus einem hochgradig nationalspezifisch strukturierten Feld in den internationalen Diskurs einzubringen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation im aktivierenden Sozialstaat: normative Überlegungen zur Aufgabe der Wirkungsforschung am Beispiel der neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende (2006)
Penz, Reinhard;Zitatform
Penz, Reinhard (2006): Evaluation im aktivierenden Sozialstaat. Normative Überlegungen zur Aufgabe der Wirkungsforschung am Beispiel der neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende. In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.) (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), S. 19-38.
Abstract
"In dem Aufsatz wird die Auffassung vertreten, dass die arbeitsmarktpolitischen Reformen der letzten Jahre verbunden waren mit einem Wechsel zu einem liberalen, an Anreizen und Preisen orientierten Arbeitsmarktparadigma. Die Konzeption des aktivierenden Sozialstaats erfordere nun allerdings, dass ein zukunftsfähiges System der sozialen Sicherung bei Arbeitslosigkeit die Bedingungen der Möglichkeit zur autonomen Lebensführung gewährleiste. Die Risiken des sozioökonomischen Wandels seien somit zwar zu internalisieren, aber keineswegs zu privatisieren. Die Evaluation der Arbeitsmarktpolitik und insbesondere der neuen Grundsicherung für Arbeitsuchende sollte genau hier ihre zentrale Fragestellung suchen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ESF-Dachevaluierung für Deutschland: ein schwieriges oder gar "unmögliches" Unterfangen? (2006)
Zitatform
Rothgang, Michael & Frank Schiemann (2006): ESF-Dachevaluierung für Deutschland. Ein schwieriges oder gar "unmögliches" Unterfangen? In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.) (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), S. 131-150.
Abstract
"In dem Beitrag werden Probleme einer Dachevaluierung des Europäischen Sozialfonds (ESF) diskutiert. Der ESF unterstützt und ergänzt Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. In diesem Kontext stellt der vorliegende Beitrag Überlegungen zu zwei methodischen Fragestellungen an: einerseits zu Problemen bei der Identifikation von Programmeffekten und andererseits zu Fragen, die sich im Rahmen ihrer Rückspiegelung in den Politikprozess ergeben. Die ESF-Dachevaluierung umfasst zwei gesonderte Förderprogramme mit unterschiedlichen Programmdokumenten - das EPPD der Ziel 3-Interventionen und das OP des Bundes für seine Ziel 1- Interventionen. Beide Programme umschließen eine völlig heterogene Förderprogrammstruktur, die vom Bund wie auch von den Bundesländern implementiert wurde. Aus dieser Heterogenität ergeben sich Schwierigkeiten, Wirkungen und Nettoeffekte der Förderung zu identifizieren. Zugleich sind die unterschiedlichen Koordinierungsmechanismen eines Multiakteurssystems zu berücksichtigen, wenn die Ergebnisse in den politischen Prozess reflektiert werden. Außerdem wird danach gefragt, welche Anforderungen ein Monitoringsystem erfüllen muss, damit die Programmverantwortlichen ihre Steuerungsfunktion wahrnehmen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aufbruchsstimmung?: frischer Wind im "Evaluationsgeschäft" (2006)
Zitatform
Stephan, Gesine & Christian Brinkmann (2006): Aufbruchsstimmung? Frischer Wind im "Evaluationsgeschäft". In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.) (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), S. 101-112.
Abstract
"Mit den vier Gesetzen für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt traten und treten seit Anfang 2003 eine ganze Reihe wesentlicher Veränderungen in Kraft. Dies betrifft die Instrumente der Arbeitsförderung, die Ausgestaltung von Lohnersatzleistungen wie auch die organisatorischen Voraussetzungen für Vermittlung und Beratung. Dabei wurde zum Teil an vorgelagerte Gesetzesänderungen wie das Job-AQTIV-Gesetz angeknüpft; weitere Neuregelungen wie das Optionsgesetz sind bereits in Kraft getreten bzw. noch in der Diskussion. Fraglich ist, ob bzw. inwieweit die Neuerungen die an sie geknüpften Erwartungen erfüllen und zu Effektivität und Effizienz der Arbeitsmarktpolitik beitragen. Es gibt also einen vielfältigen Evaluationsbedarf. Der Aufbau neuer Datenbasen für Forschungszwecke trägt dazu bei, diesen Bedarf zu decken - erste Ergebnisse liegen vor, und in Deutschland etabliert sich gegenwärtig ein Markt für Evaluationsstudien. Allerdings ist weiterhin eine Reihe kritischer Aspekte zu beachten - Evaluation der Arbeitsmarktpolitik ist und bleibt kein einfaches Geschäft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluationsforschung: Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2006)
Stockmann, Reinhard; Lee, Barbara; Kuhlmann, Stefan; Wollmann, Hellmut ; Bangel, Bettina; Büeler, Xaver; Leeuw, Frans L.; Deeke, Axel; Mertens, Donna M.; Kromrey, Helmut; Müller, Axel; Caracelli, Valerie J.; Stockmann, Reinhard; Brinkmann, Christian; Vedung, Evert; Huber, Joseph; Widmer, Thomas;Zitatform
(2006): Evaluationsforschung. Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder. (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung 01), Münster u.a.: Waxmann, 420 S.
Abstract
"In dem Lehrbuch werden die wichtigsten Theorien, Methoden und Entwicklungen der Evaluationsforschung beschrieben. Außerdem wird der Stand der Forschung für zentrale Politikfelder resümiert. Im ersten Teil werden einige grundsätzliche Themen zur Entwicklung der Evaluationsforschung in Deutschland, Europa und den USA behandelt, die wichtigsten Theorien und Methoden vorgestellt und ein Ausblick auf die Entwicklung der Evaluation im 21. Jahrhundert gegeben. Im zweiten Teil des Buches wird der aktuelle Wissens- und Diskussionsstand in ausgewählten Feldern der Evaluationsforschung zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Better data help a lot - Evaluationsforschung im Aufwind (2005)
Zitatform
Brinkmann, Christian & Gesine Stephan (2005): Better data help a lot - Evaluationsforschung im Aufwind. In: IAB-Forum H. 1, S. 38-42.
Abstract
"Effektivität und Effizienz der Arbeitsmarktpolitik stehen schon seit langem auf dem Prüfstand. Doch in jüngster Zeit haben sich die Voraussetzungen für eine Wirkungsforschung, die Kausalitäten aufdeckt, entscheidend verbessert. Die Evaluationsforschung zeigt erste belastbare Ergebnisse, die geeignet sind, Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik künftig noch besser zu steuern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland: Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse (2005)
Zitatform
Caliendo, Marco & Viktor Steiner (2005): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Bestandsaufnahme und Bewertung der mikroökonomischen Evaluationsergebnisse. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 38, H. 2/3, S. 396-418.
Abstract
"Aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) umfasst eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit und Förderung von Beschäftigung. Die quantitativ wichtigsten Programme der AAMP in Deutschland waren traditionell die Förderung der beruflichen Weiterbildung sowie Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen. In letzter Zeit haben aber auch neuere Instrumente der AAMP wie z.B. Eingliederungszuschüsse an Unternehmen und Existenzgründungszuschüsse für ehemals Arbeitslose zunehmende Bedeutung erlangt. Eine umfassende Evaluation der Effektivität dieser Programme ist erst seit relativ kurzer Zeit durch die Bereitstellung administrativer Daten für die wissenschaftliche Evaluationsforschung möglich. In diesem Beitrag wird auf Grundlage einer Bestandsaufnahme der vorliegenden empirischen Evaluationsstudien die Effektivität der AAMP in Deutschland bewertet. Die Darstellung wird ergänzt durch die Einbeziehung der Ergebnisse einiger internationaler Evaluationsstudien zu Instrumenten der AAMP, die zunehmend auch in Deutschland Bedeutung erlangen, für die aber hierzulande derzeit noch kaum empirische Evaluationsstudien vorliegen. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Würdigung der vorliegenden Forschungsergebnisse und einem Ausblick auf zukünftige Forschungserfordernisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziales Deutschland: Für eine neue Gerechtigkeitspolitik (2005)
Heil, Hubertus; Seifert, Juliane;Zitatform
Heil, Hubertus & Juliane Seifert (Hrsg.) (2005): Soziales Deutschland. Für eine neue Gerechtigkeitspolitik. Wiesbaden: Springer VS, 144 S. DOI:10.1007/978-3-322-80799-1
Abstract
"Der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung bestätigt einen gefährlichen Trend: Die sozialen Unterschiede in Deutschland verschärfen sich weiter. Einer wachsenden Zahl von reichen Bürgern steht eine immer größere Gruppe von Menschen gegenüber, die als arm gelten. Seit Mitte der achtziger Jahre lässt sich auch in Westeuropa dieser Prozess beobachten, der mit Begriffen wie 'Neue Armut' oder 'Soziale Exklusion' umschrieben wird: In seinem Verlauf werden bestimmte soziale Gruppen in immer größere Distanz zum Durchschnitt der Gesellschaft nach unten gedrängt und von der Wechselseitigkeit sozialer Beziehungen und wesentlichen Partizipationsmöglichkeiten ausgeschlossen. Arbeitslosigkeit und Armut haben damit eine neue Qualität angenommen. Rund um das Thema 'Soziale Exklusion' bündelt dieser Sammelband Beiträge namhafter Sozialwissenschaftler und politischer Praktiker. Dabei soll es sowohl um Bestandsaufnahmen zur sozialen Lage in Deutschland als auch um normative politische Wertvorstellungen, institutionelle Voraussetzungen und Konzeptionen für eine neue Gerechtigkeitspolitik gehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Hartz-Evaluierung (2005)
Kaltenborn, Bruno; Kurth-Laatsch, Sylvia; Knerr, Petra;Zitatform
Kaltenborn, Bruno, Petra Knerr & Sylvia Kurth-Laatsch (2005): Die Hartz-Evaluierung. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 54, H. 4, S. 90-97.
Abstract
"Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages lässt die Bundesregierung die Umsetzung der Vorschläge der sog. Hartz-Kommission in den Jahren 2004 bis 2006 evaluieren. Untersucht werden die Wirksamkeit der neu eingeführten ebenso wie der reformierten arbeitsmarktpolitischen Instrumente, der organisatorische Umbau der Bundesagentur für Arbeit und die Akzeptanz der Agentur. Die vielfältigen Fragestellungen werden mit einem Methodenmix insbesondere aus Implementationsanalysen, Befragungen und mikro und makroökonometrischen Analysen von insgesamt acht namhaften Evaluatoren beantwortet werden. Bereits Mitte 2005 müssen erste belastbare Ergebnisse vorliegen, damit aus den Einzelberichten der Evaluatoren ein Gesamtbericht erstellt werden kann, der im Herbst 2005 dem Bundestag vorgelegt werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku).
Der Aufsatz ist ein aktualisierter Auszug aus dem im Auftrag des BMWA erstellten ersten Zwischenbericht der Koordination der Hartz-Evaluierung. -
Literaturhinweis
Lessons learned: Internationale Evaluierungsergebnisse zu Wirkungen aktiver und aktivierender Arbeitsmarktpolitik (2005)
Zitatform
Konle-Seidl, Regina (2005): Lessons learned: Internationale Evaluierungsergebnisse zu Wirkungen aktiver und aktivierender Arbeitsmarktpolitik. (IAB-Forschungsbericht 09/2005), Nürnberg, 66 S.
Abstract
"In Deutschland wird jährlich rund ein Prozent der volkswirtschaftlichen Wertschöpfung (BIP) für aktive Arbeitsmarktpolitik (AAMP) ausgegeben, die im ursprünglichen Sinn eigentlich Investitionen darstellen sollten. Aus Ländern mit ähnlich hohen Ausgaben für aktive Arbeitsmarktpolitik - aber einer ausgeprägteren Evaluationskultur als hierzulande - gibt es Hinweise, dass trotz hohen Ressourcenaufwands das Ziel einer beschleunigten Reintegration von Arbeitslosen in Beschäftigung verfehlt wird. Der Überblick fasst Ergebnisse aktueller nationaler und internationaler Evaluationsstudien zu direkten und indirekten Effekten von AAMP auf die messbaren Zielgrößen individuelle Beschäftigungschancen und (sekundär) Einkommen zusammen. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, welche Instrumente/ Maßnahmen/Programme über Ländergrenzen hinweg als effektiv und als effizient (soweit Kosten einbezogen werden konnten) einzustufen sind. Während die Ergebnisse der Evaluierungsstudien ein überwiegend enttäuschendes Resultat hinsichtlich der Wirkung der 'klassischen' Instrumente der AAMP erbrachten, ist die empirische Evidenz der Wirksamkeit einer 'aktivierenden' Arbeitsmarktpolitik hoch. Die Einbeziehung von Anreizeffekten, die sich aus der Interaktion mit der Arbeitslosenunterstützung ergeben, hat einen entscheidenden Einfluss auf Erfolg bzw. Misserfolg einer Vielzahl von Maßnahmen. In Deutschland scheint man in den vergangenen Jahren die entsprechenden Lektionen ('Lessons learned') hinsichtlich der Eingrenzung negativer Anreizeffekte von Lohnersatzleistungen und der Begrenzung von negativen Voraus-, Neben- und Nachwirkungen von AAMP im Rahmen der Durchsetzung einer Politik des 'Forderns' gelernt zu haben. Offen bleibt die Frage nach einer wirksameren Ausgestaltung des 'Förderns'. Darauf aufbauend werden einige Überlegungen angestellt, wie Arbeitsmarktpolitik in Deutschland künftig wieder einen stärker investiven Charakter erhalten könnte. Damit AAMP zu nachhaltigen Investitionen in die Bildungs- und Beschäftigungsfähigkeit der Erwerbslosen und Erwerbstätigen führt, könnten beispielsweise Anreize zur Umwandlung von Arbeitslosengeldansprüchen in Bildungsgutscheine geschaffen werden. Damit könnte nicht nur eine stärker präventive Orientierung der AAMP erfolgen, sondern ein effektiverer (und u. U. auch effizienterer) Beitrag zur Behebung der Bildungsmisere in Deutschland geleistet werden, die nicht nur den Beschäftigungsbereich der niedrigen Qualifikationen betrifft, sondern durchgehend alle Qualifikationsstufen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Active labour market policy in Denmark as an example of transitional labour market and flexicurity arrangements: what can be learnt? (2005)
Zitatform
Larsen, Flemming (2005): Active labour market policy in Denmark as an example of transitional labour market and flexicurity arrangements. What can be learnt? (TLM.NET working paper 2005-11), Amsterdam, 28 S.
Abstract
Die Arbeitsmarktpolitik in Europa wird seit über einem Jahrzehnt von dem Versuch geleitet, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum und soziale Sicherheit zu vereinen. Dabei gilt Dänemark als ein Vorzeigebeispiel für die Kombination von Flexibilität und sozialer Sicherheit ('Flexicurity'). Die seit 1993 durchgeführten Arbeitsmarktreformen haben zu einem 'dänischen Jobwunder' geführt. Die dänischen Flexicurity-Strategien auf einem Übergangsarbeitsmarkt haben in diesem Sinne den Praxistest bestanden und der Beitrag untersucht, inwieweit andere europäische Länder von Dänemark lernen können. Dazu wird zunächst die Entwicklung der Arbeitsbeziehungen in Dänemark und ihre Bedeutung für die Arbeitsmarktpolitik geschildert und dann ein kurzer historischer Überblick über die Arbeitsmarktpolitik im letzten Jahrzehnt gegeben. Den Erfolg der dänischen Arbeitsmarktpolitik liegt in der Kombination eines im internationalen Vergleich liberalen Arbeitsmarktes mit einem auf Solidarität basierten universellen Wohlfahrtssystem und einer 'Aktivline' in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Dabei wird in der Analyse deutlich, dass es sich bei dem 'dänischen Modell' um eine Ausprägung eines nationalen Weges handelt, der aufgrund eigener spezifischer Erfahrungen eingeschlagen wurde und die für Dänemark typische Integration von wohlfahrtsstaatlichen Prinzipien und den Effizienzanforderungen des Marktes nicht einfach auf andere Länder übertragbar ist. (IAB)
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Literaturhinweis
Bestandsaufnahme zum Evaluationsgeschehen in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik: Wirkungsorientierung zwischen makroökonomischen Strukturen und mikroökonomischen Handlungen (2005)
Loidl-Keil, Rainer; Laskowski, Wolfgang;Zitatform
Loidl-Keil, Rainer & Wolfgang Laskowski (2005): Bestandsaufnahme zum Evaluationsgeschehen in der aktivierenden Arbeitsmarktpolitik. Wirkungsorientierung zwischen makroökonomischen Strukturen und mikroökonomischen Handlungen. In: R. Loidl-Keil & W. Laskowski (Hrsg.) (2005): Evaluationen in Sozialen Integrationsunternehmen : Konzepte, Beispiele, Erfahrungen, S. 29-56.
Abstract
Arbeit, Beschäftigung, bezahlte Erwerbstätigkeit stellen zentrale Gestaltungsbereiche der individuellen Lebensführung, der betrieblichen Organisation als auch der gesellschaftlichen Ordnung und Struktur dar. Arbeitsmarktpolitische Maßnahmen werden unter dem Gesichtspunkt evaluiert, ob es den modernen Sozialstaaten gelingt, Arbeitsplätze aufrechtzuerhalten und zu schaffen, Beschäftigungsbereitschaften zu steuern und bestehende Beschäftigungsquoten zu erhalten. Zur Einordnung und Diskussion des Evolutionsgeschehens in der aktiven Arbeitsmarktpolitik plädiert der Beitrag für eine Perspektive, die die durchführenden Organisationen, Betriebe, Unternehmen und deren Umfelder sowie Handlungslogiken im Sinne einer Zusammenführung makro- und mikroökonomischer Evaluationsstudien stärker betont. Möglichkeiten, Grenzen und Defizite makro- und mikroökonomischer Evaluationsstudien in der aktiven Arbeitsmarktpolitik werden erläutert und um die Perspektive der Evaluation der Arbeitsverwaltung ergänzt. Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass Evaluationsergebnisse und -erkenntnisse für die Erfahrungsbestände der Organisationen und ihr Handlungswissen über die Zusammenhänge ihres Agierens unersetzlich sind. Durch den Einbezug der maßnahmendurchführenden Organisationen bzw. Sozialen Unternehmen in das Evaluationsgeschehen können Potenziale von Evaluationen mit dem Ziel einer 'aktivierenden' Arbeitsmarktpolitik freigemacht werden, die bislang nur unzureichend ausgeschöpft wurden. (IAB)
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Literaturhinweis
Employment relations monitoring and evaluation plan 2005 (2005)
Zitatform
(2005): Employment relations monitoring and evaluation plan 2005. (Employment relations research series 44), London, 93 S.
Abstract
Die politische Zielsetzung des Ministeriums für Handel und Industrie in Großbritannien ist es, die Voraussetzungen für einen allgemeinen Wohlstand zu schaffen. Dazu gehören ein flexibler Arbeitsmarkt mit Vollbeschäftigung und Arbeitsplätze mit hoher Produktivität und Qualifikation. Der Employment Market Analysis and Research Branch (EMAR) unterstützt die Umsetzung dieser Zielsetzung durch einen Plan zur Evaluierung und Begleitung. So soll das Ministerium in die Lage versetzt werden, auf unvorhergesehene Auswirkungen gesetzlicher Regelungen zu reagieren und zu beurteilen, welche Regelungen gut und welche weniger gut funktionieren. Die Veröffentlichung des Plans für das Jahr 2005 informiert über den Stand der Gesetzgebungsevaluierung. Er soll zur öffentlichen Transparenz politischer Entscheidungsprozesse beitragen und stellt einen wichtigen Beitrag zur Politikberatung auf dem Feld der Arbeitsbeziehungen dar. Die Evaluierung berücksichtigt zwei Dimensionen: Zum einen wird auf horizontaler Ebene jedes einzelne Element der politischen Maßnahmepakte auf seine Auswirkungen und Kosten hin untersucht, zum anderen werden auf vertikaler Ebene die Maßnahmepakte als Ganzes evaluiert. Abschließend werden beide Sichtweisen zusammengeführt. Begleitforschung und Evaluierung berücksichtigen dabei quantitative und qualitative empirische Analysen, und mit Hilfe ökonometrischer Trenduntersuchungen werden die Auswirkungen gesetzgeberischer Maßnahmen untersucht. Der Annex bietet ein Verzeichnis aller politischen Maßnahmen, listet die jeweiligen Zielvorstellungen und Kosten auf, die mit ihnen verbunden sind, und gibt einen Überblick über die empirischen Studien der Begleit- und Wirkungsforschung mit ihren jeweiligen Ergebnissen. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2004)
Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;Zitatform
Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2004): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2004): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (2., überarb. u. aktual. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 309-341.
Abstract
"Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht allgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Forschung zum SGB II aus Sicht des IAB: die neuen Forschungsaufgaben im Überblick (2004)
Beckmann, Petra; Konle-Seidl, Regina ; Blien, Uwe ; Koch, Susanne ; Rudolph, Helmut; Feil, Michael; Stephan, Gesine ; Dietrich, Hans ; Promberger, Markus; Brinkmann, Christian;Zitatform
Beckmann, Petra, Uwe Blien, Christian Brinkmann, Hans Dietrich, Michael Feil, Susanne Koch, Regina Konle-Seidl, Markus Promberger, Helmut Rudolph & Gesine Stephan (2004): Forschung zum SGB II aus Sicht des IAB. Die neuen Forschungsaufgaben im Überblick. (IAB-Forschungsbericht 06/2004), Nürnberg, 26 S.
Abstract
"Das Inkrafttreten des SGB II am 1.1.2005 bringt umfangreiche Änderungen des Arbeitsmarktgeschehens in Deutschland mit sich. Deren wissenschaftliche Begleitung wird vom IAB als eine der wichtigsten kommenden Herausforderungen an die Arbeitsmarkt- und Berufsforschung betrachtet. Die Darstellung strukturiert den Forschungsbedarf zum SGB II aus Sicht des IAB. Die hier skizzierten Forschungsansätze bedürfen weiterer Diskussion und Spezifizierung sowie sicherlich auch der Ergänzung. Ausgeklammert werden an dieser Stelle sich mit dem Optionsgesetz verbindende Zusatzfragestellungen. Zudem ist nicht davon auszugehen, dass das IAB alle genannten Themen bearbeiten wird: § 55 SGB II sieht explizit vor, dass Dritte mit Teilen der Wirkungsforschung beauftragt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit (2004)
Zitatform
Bellmann, Lutz & Markus Promberger (2004): Strukturpolitik, Beschäftigungspolitik und die Bundesanstalt für Arbeit. In: F. Gerlach & A. Ziegler (Hrsg.) (2004): Neuere Herausforderungen der Strukturpolitik, S. 204-237.
Abstract
"Strukturpolitik und Beschäftigungspolitik sind ihrem Wesen nach eng verzahnt, ein Umstand, dem jedoch in der praktischen Arbeitsmarktpolitik nicht immer ausreichend Rechnung getragen wird. Im Mittelpunkt des Beitrages stehen die strukturpolitischen Aspekte und Effekte der deutschen Arbeitsmarktpolitik, deren Hauptakteur die Bundesanstalt für Arbeit ist. Der strukturpolitische Gehalt der wesentlichen arbeitsmarktpolitischen Instrumente wird untersucht und bewertet. Eine Hauptthese ist, dass strukturorientierte Komponenten der Arbeitsmarktpolitik zwar noch im SGB III und Job-AQTIV-Gesetz ausgebaut wurden, mit den neuesten Gesetzen über 'moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt' und der entsprechenden Neuausrichtung der Arbeitsmarktinterventionen wieder rückläufig sind; die derzeitige Arbeitsmarktpolitik ist also strukturpolitisch nur unzureichend flankiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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