Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland
Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
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IAB-Infoplattform Kurzarbeit
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Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Soziales in Deutschland
- Wirtschaftliche Entwicklung und Maßnahmen
- Exit-Strategien zur Beendigung des Lockdowns
- Kurzarbeit - Regelungen und Inanspruchnahme während der Pandemie
- Homeoffice/mobiles Arbeiten
- Auswirkungen auf Betriebe
- Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Grundsicherung nach SGB II
- Einkommenseffekte
- Einzelne Berufe und Branchen
- Berufsausbildung/Lehrstellenmarkt
- Zukunftsszenarien: Wird die Wirtschaft nach Corona nachhaltiger?
- Soziale und gesundheitliche Aspekte
- Corona und Care
- Weiterbildung
- Konjunkturpaket zur Förderung der Wirtschaft
- Personengruppen
- Regionale Aspekte
- Internationale Arbeitsmärkte / Auswirkungen der Globalisierung
- Bundesländer
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Literaturhinweis
Soziale Isolation im Homeoffice im Kontext der COVID-19-Pandemie: Hinweise für die Gestaltung von Homeoffice im Hinblick auf soziale Bedürfnisse (2021)
Lengen, Julia Christine ; Mache, Stefanie ; Kordsmeyer, Ann-Christin ; Rohwer, Elisabeth ; Harth, Volker;Zitatform
Lengen, Julia Christine, Ann-Christin Kordsmeyer, Elisabeth Rohwer, Volker Harth & Stefanie Mache (2021): Soziale Isolation im Homeoffice im Kontext der COVID-19-Pandemie. Hinweise für die Gestaltung von Homeoffice im Hinblick auf soziale Bedürfnisse. In: Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie, Jg. 71, H. 2, S. 63-68. DOI:10.1007/s40664-020-00410-w
Abstract
"In der von Kontaktbeschränkungen geprägten Hochphase der COVID-19-Pandemie ermöglichen viele Unternehmen ihren Beschäftigten aus Gründen des Infektionsschutzes das Arbeiten aus dem Homeoffice. In dieser Literaturübersicht wird der Frage nachgegangen, wie Arbeit im Homeoffice und somit die digitale Zusammenarbeit in Teams möglichst gesundheitsfördernd und sozialer Isolation vorbeugend gestaltet werden kann. Die bestehende arbeitspsychologische Forschung benennt als Grundvoraussetzung für Zusammenarbeit von ortsunabhängigen Teams angemessene, bestenfalls angereicherte, Informations- und Kommunikationsmedien, begleitet von ausreichend und verständlicher technischer Unterstützung. Auch eine stetige, sozial unterstützende Kommunikation innerhalb der Teams und mit der Führungskraft sowie gesundheitsfördernde Führung haben einen positiven Einfluss auf die psychische Gesundheit der Beschäftigten. Ergänzend werden individuelle (digitale) Gesundheitsförderungsmaßnahmen und flexible Arbeitszeiten empfohlen. Diese aus der Literatur abgeleiteten multifaktoriellen Maßnahmenansätze werden Betrieben mit Beschäftigten im Homeoffice vorgeschlagen, um die arbeitsbezogenen, gesundheitsgefährdenden Auswirkungen der Krise – vor allem hinsichtlich sozialer Isolation – abzumildern und die Gesundheit ihrer Beschäftigten zu fördern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Living with reduced income: An analysis of household financial vulnerability under COVID-19 (2021)
Midões, Catarina; Seré, Mateo;Zitatform
Midões, Catarina & Mateo Seré (2021): Living with reduced income: An analysis of household financial vulnerability under COVID-19. In: Covid economics H. 63, S. 73-97.
Abstract
"The COVID-19 crisis has led to substantial reductions in earnings. We propose a new measure of financial vulnerability, computable through survey data, to determine whether households can withstand a certain income shock for a defined period of time. Using data from the ECB Household Finance and Consumption Survey (HFCS) we analyse preexisting financial vulnerability in seven EU countries. We find that income support is essential for many families: 47.2 million individuals, out of the 243 million considered, cannot afford three months of food and housing expenses without privately earned income. Differences across countries are stark, and those born outside of the EU are especially vulnerable. Through a tax-benefit microsimulation exercise, we then derive household net income when employees are laid-off and awarded the COVID-19 employment protection benefits enacted in the different countries. Our findings suggest that the COVID-19 employment protection schemes awarded are extremely effective in reducing the number of vulnerable individuals. The relative importance of rent and mortgage suspensions in alleviating vulnerability is highly country dependent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family (2021)
Möhring, Katja ; Blom, Annelies G. ; Reifenscheid, Maximiliane ; Cornesse, Carina ; Wenz, Alexander ; Friedel, Sabine ; Rettig, Tobias ; Naumann, Elias ; Krieger, Ulrich ;Zitatform
Möhring, Katja, Elias Naumann, Maximiliane Reifenscheid, Alexander Wenz, Tobias Rettig, Ulrich Krieger, Sabine Friedel, Carina Cornesse & Annelies G. Blom (2021): The COVID-19 pandemic and subjective well-being: longitudinal evidence on satisfaction with work and family. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S601-S617. DOI:10.1080/14616696.2020.1833066
Abstract
"This paper provides a timely evaluation of whether the main COVID-19 lockdown policies – remote work, short-time work and closure of schools and childcare – have an immediate effect on the German population in terms of changes in satisfaction with work and family life. Relying on individual level panel data collected before and during the lockdown, we examine (1) how family satisfaction and work satisfaction of individuals have changed over the lockdown period, and (2) how lockdown-driven changes in the labour market situation (i.e. working remotely and being sent on short-time work) have affected satisfactions. We apply first-difference regressions for mothers, fathers, and persons without children. Our results show a general decrease in family satisfaction. We also find an overall decline in work satisfaction which is most pronounced for mothers and those without children who have to switch to short-time work. In contrast, fathers' well-being is less affected negatively and their family satisfaction even increased after changing to short-time work. We conclude that while the lockdown circumstances generally have a negative effect on the satisfaction with work and family of individuals in Germany, effects differ between childless persons, mothers, and fathers with the latter being least negatively affected." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Gegenfinanzierung des Netto-Grundeinkommens in Zeiten schuldenfinanzierter Hilfsmaßnahmen während der Corona-Krise (2021)
Neumärker, Bernhard; Yalcin, Burhan; Yalcin, Sema; Blum, Bianca;Zitatform
Neumärker, Bernhard, Bianca Blum, Burhan Yalcin & Sema Yalcin (2021): Die Gegenfinanzierung des Netto-Grundeinkommens in Zeiten schuldenfinanzierter Hilfsmaßnahmen während der Corona-Krise. (FRIBIS discussion paper series 2021,1 DE), Freiburg, 43 S.
Abstract
"Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie haben unter anderem massive Verdienstausfälle zur Folge. Viele Menschen geraten daher neben der akuten Gesundheitskrise zunehmend auch in eine Einkommenskrise. Dauerhafte existenzbedrohende Unsicherheit bleibt für zu viele trotz der zahlreichen Hilfspakete. Der Grundsatz der Bedarfsbezogenheit und dafür zu ermittelnder Bedürftigkeit für die Zurverfügungstellung von Hilfe erweist sich als dabei unzureichend. In der jetzigen Krise sind maßnahmenbedingt vor allem Erwerbseinkommen betroffen. Dies führt zu einer asymmetrischen Verteilung der kriseninduzierten Lasten und somit zu einer asymmetrischen Risiko- und Lastenverteilung zwischen leistungsbezogenen und leistungslosen Einkommen, was der Umverteilung zugunsten der Kapitalerträge verschärft Vorschub leistet. Das Modell des Netto-Grundeinkommens (NGE) zeigt eine Möglichkeit, in der Krise zu einer Lösung dieser Probleme zu kommen. Jede erwachsene Person in Deutschland erhält während der Krisenzeit ein monatliches bedingungsloses Grundeinkommen von z.B. € 550 (in diesem Ansatz gerechnet). Ergänzt wird dieser Betrag durch das Aussetzen von Miet-, Pacht-, Tilgungs- und Zinsverpflichtungen während dieses Zeitraumes des Einkommensausfalls. Der an jede Person ausgezahlte Geldbetrag ist der Netto-Anteil des Krisen- Grundeinkommens. Die Einsparungen der Haushalte durch das Aussetzen von Miet-, Pacht-, Tilgungs- und Zinszahlungen ergeben das Brutto. Nach der Krise kann das NGE mit steigender wirtschaftlicher Dynamik zu einem vollen partizipativen BGE in Höhe von € 1.200 bis € 1.500 angehoben werden. Im Gleichschritt damit sind Miet-, Pacht- und Kapitaldienste wieder in voller Vertragshöhe zu leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English Version -
Literaturhinweis
Inequality revisited: An international comparison with a special focus on the case of Germany (2021)
Zitatform
Niehues, Judith & Maximilian Stockhausen (2021): Inequality revisited: An international comparison with a special focus on the case of Germany. (IW-Report / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2021,18), Köln, 50 S.
Abstract
"While global extreme poverty and global income inequality have decreased over the last decades before the Corona pandemic, inequality within many industrialized countries has increased. In Germany, net income inequality has increased after the German reunification, but since 2005 there has merely been no change in the distribution of net incomes. A similar picture can be drawn for the development of net wealth, which is generally more unequally distributed than net income. Since the end of the financial crisis, the level of net wealth inequality hast remained almost unchanged. In the last decade, both income and wealth have remarkably increased on average across all income and wealth groups. This development was accompanied by a rising share of labour income reaching levels of the 1990s again. Unfortunately, the Corona pandemic has put a temporary end to the positive income development, and it is not clear so far, what the long-run consequences of the Corona pandemic will be. In the short-run, it is especially a threat to the very poor in developing countries and it is a large challenge in the fight against global extreme poverty." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic (2021)
Zitatform
Nieuwenhuis, Rense & Mara A. Yerkes (2021): Workers' well-being in the context of the first year of the COVID-19 pandemic. In: Community, work & family, Jg. 24, H. 2, S. 226-235. DOI:10.1080/13668803.2021.1880049
Abstract
"In this Voices article, we use emerging evidence to reflect on the consequences of Covid-19 for various aspects of workers' wellbeing. This brief review emphasises how COVID-19 exacerbates existing, well-understood inequalities, along the intersections of community, work, and family. Workers on the periphery of the labour market, including non-standard workers and the self-employed, but also women and low-paid workers, are experiencing significant losses in relation to work, working hours and/or wages. Even once the pandemic is contained, its impact will continue to be felt by many communities, workers, and families for months and years to come." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Covid-19: emerging needs for unemployed and economically inactive individuals (2021)
Zitatform
Paterson-Young, Claire (2021): Covid-19: emerging needs for unemployed and economically inactive individuals. In: Community, work & family, Jg. 24, H. 5, S. 507-511. DOI:10.1080/13668803.2021.1931032
Abstract
"This Voices article presents emerging findings from research investigating the consequences of Covid-19 on individuals engaged on employability programmes in the United Kingdom. It outlines the challenges presented by ‘lockdown’ restrictions, as introduced to reduce the spread of Covid-19, on the delivery of employability programmes. Individuals engaged on such programmes experience a wealth of needs that have been compounded by Covid-19, resulting in new, emerging needs relating to personal wellbeing, social isolation, and confidence. Without effective and innovative support, individuals experiencing unemployment and economic inactivity will undoubtedly experience increased inequality; this inequality impacts on family, with individuals experiencing isolation from such, which in turn reduces wellbeing and stimuli, and indeed work, with Covid-19 compounding challenges in securing employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Altersvorsorge nach Corona: damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen (2021)
Raffelhüschen, Bernd;Zitatform
Raffelhüschen, Bernd (2021): Altersvorsorge nach Corona. Damit müssen die kommenden Rentnergenerationen rechnen. (Diskussionsbeiträge / Forschungszentrum Generationenverträge 74), Freiburg, 20 S.
Abstract
"Von Epidemiologie und Ökonomie] Soviel scheint jedenfalls sicher: Das Jahr 2020 wird in vielerlei Hinsicht Rekorde schreiben. Folgt man den medialen und politischen Äußerungen, so wird es wohl in die Geschichtsbücher eingehen als das Jahr der schwersten Pandemie seit der "Spanischen Grippe" in den Jahren 1918 bis 1920. Statistisch bestätigt sich dieser weit verbreitete Eindruck allerdings zumindest gegenwärtig nicht: Damals starben in Deutschland nach den vorliegenden Schätzungen weit mehr als über 400.000 Menschen - also über vierzigmal so viele wie heute an Covid-19 verstorben sind (Stand Oktober 2020). Die Dimensionen sind mithin nicht vergleichbar. Aber wahrscheinlich ist die Dimension auch deshalb eine andere geblieben, weil die Politik im Gegensatz zu den Zeiten nach dem ersten Weltkrieg handlungsfähiger war in dem Bemühen, das Infektionsgeschehen einzudämmen und zugleich das gegenwärtige Gesundheitssystem natürlich ebenso weitaus handlungsfähiger war als in jenen Tagen. Insgesamt wurde Deutschland bisher weitaus weniger stark getroffen als beispielsweise Italien oder Spanien. Und dies, obwohl die Bundesregierung hinsichtlich der Isolationsmaßnahmen und des ökonomischen Lockdowns deutlich moderatere Wege eingeschlagen hat als viele andere Länder der westlichen Welt. Sicher ist aber auch, dass weltweit - unabhängig vom Grad der verhängten Isolationsmaßnahmen - die wirtschaftlichen Aktivitäten durch den Ausfall der globalisierten Wertschöpfungsketten zwischenzeitlich quasi zum Stillstand gekommen sind. Dadurch bricht das Jahr 2020 zumindest aus ökonomischer Perspektive wirklich alle Rekorde: Fest steht, dass durch die internationalen Corona-Maßnahmen der stärkste Konjunktureinbruch seit dem schwarzen Freitag des Jahres 1929 zu verzeichnen ist." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021 (2021)
Rennert, Dirk; Richter, Matthias; Kliner, Karin;Zitatform
Rennert, Dirk, Matthias Richter & Karin Kliner (2021): Krise - Wandel - Aufbruch: Ergebnisse der Beschäftigtenbefragung 2021. In: F. Knieps, H. Pfaff (Hrsg.) (2021): Krise - Wandel - Aufbruch : Zahlen, Daten, Fakten : mit Gastbeiträgen aus Wissenschaft, Politik und Praxis : BKK Gesundheitsreport 2021, S. 59-81.
Abstract
"Im Juni 2021 - fast genau ein Jahr nach der Umfrage für den BKK Gesundheitsreport 2020 - wurden im Auftrag des BKK Dachverbands im Rahmen einer Online-Umfrage wiederum insgesamt 3.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zu verschiedenen Aspekten ihrer Gesundheit und Arbeit sowie zu den kurz- und langfristigen Auswirkungen und Folgen der Coronavirus-Pandemie durch das Marktforschungsinstitut Kantar befragt. Um abschätzen zu können, welche Veränderungen innerhalb des letzten Jahres stattgefunden haben, werden die Ergebnisse aus der Umfrage 2021, soweit möglich, denen der Umfrage 2020 vergleichend gegenübergestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Home sweet home (2021)
Reusch, Jürgen;Zitatform
Reusch, Jürgen (2021): Home sweet home. In: Gute Arbeit, Jg. 33, H. 6, S. 21-24.
Abstract
"Homeoffice kann Beschäftigte in der Pandemie vor Ansteckung schützen. Es etabliert sich aber auch als dauerhafte Arbeitsform der Zukunft. Da tun sich zahlreiche Probleme auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
DGB Verteilungsbericht 2021: Ungleichheit in Zeiten von Corona (2021)
Riedel, Robby;Zitatform
(2021): DGB Verteilungsbericht 2021: Ungleichheit in Zeiten von Corona. (DGB-Verteilungsbericht ...), Berlin, 96 S.
Abstract
"Die Krise trifft alle, aber nicht alle gleichermaßen: Das ist das zentrale Ergebnis des neuen DGB-Verteilungsberichts. Während vor allem ärmere Haushalte die Hauptlast tragen und oft erhebliche finanzielle Einbußen hinnehmen müssen, können viele Superreiche trotz oder gerade wegen Corona ihr Vermögen vermehren. Damit wird die Pandemie zu einem Brennglas für ökonomische Ungleichheit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic (2021)
Riehm, Kira E. ; Stuart, Elizabeth A. ; Bennett, Daniel ; Johnson, Renee M.; Thrul, Johannes ; Fallin, M. Daniele ; Holingue, Calliope ; Smail, Emily J.; Kreuter, Frauke ; Veldhuis, Cindy B. ; McGinty, Emma E.; Kapteyn, Arie ; Kalb, Luther G. ;Zitatform
Riehm, Kira E., Calliope Holingue, Emily J. Smail, Arie Kapteyn, Daniel Bennett, Johannes Thrul, Frauke Kreuter, Emma E. McGinty, Luther G. Kalb, Cindy B. Veldhuis, Renee M. Johnson, M. Daniele Fallin & Elizabeth A. Stuart (2021): Trajectories of Mental Distress Among US Adults During the COVID-19 Pandemic. In: Annals of behavioral medicine, Jg. 55, H. 2, S. 93-102., 2020-12-22. DOI:10.1093/abm/kaaa126
Abstract
"Cross-sectional studies have found that the coronavirus disease 2019 (COVID-19) pandemic has negatively affected population-level mental health. Longitudinal studies are necessary to examine trajectories of change in mental health over time and identify sociodemographic groups at risk for persistent distress. To examine the trajectories of mental distress between March 10 and August 4, 2020, a key period during the COVID-19 pandemic. Participants included 6,901 adults from the nationally representative Understanding America Study, surveyed at baseline between March 10 and 31, 2020, with nine follow-up assessments between April 1 and August 4, 2020. Mixed-effects logistic regression was used to examine the association between date and self-reported mental distress (measured with the four-item Patient Health Questionnaire) among U.S. adults overall and among sociodemographic subgroups defined by sex, age, race/ethnicity, household structure, federal poverty line, and census region. Compared to March 11, the odds of mental distress among U.S. adults overall were 1.84 (95% confidence interval [CI] = 1.65–2.07) times higher on April 1 and 1.92 (95% CI = 1.62–2.28) times higher on May 1; by August 1, the odds of mental distress had returned to levels comparable to March 11 (odds ratio [OR] = 0.80, 95% CI = 0.66–0.96). Females experienced a sharper increase in mental distress between March and May compared to males (females: OR = 2.29, 95% CI = 1.85–2.82; males: OR = 1.53, 95% CI = 1.15–2.02). These findings highlight the trajectory of mental health symptoms during an unprecedented pandemic, including the identification of populations at risk for sustained mental distress." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021 (2021)
Rock, Joachim; Werner, Lukas;Zitatform
Rock, Joachim & Lukas Werner (2021): Unsicherheit im Wandel : Das Paritätische Jahresgutachten 2021. (Paritätisches Jahresgutachten 7), Berlin, 42 S.
Abstract
"Das Jahresgutachten ist wie folgt strukturiert. Im zweiten Kapitel schließt sich der empirische Berichtsteil an. Er widmet sich, wie bereits skizziert, der Frage, ob und inwiefern es der Bundesregierung gelingt, die Voraussetzungen zu schaffen, die sie selbst als wesentlich für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts einordnet und zu denen sie sich in ihrer Nachhaltigkeitsstrategie selbst verpflichtet hat. Das daran anschließende dritte Kapitel enthält eine Übersicht mit besonders relevanten Gesetzen, die einen relevanten Einfluss auf die Entwicklung des sozialen Zusammenhalts haben. Das Gutachten schließt mit einer zusammenfassenden Schlussbetrachtung, in der mit Bezug auf die wesentlichen empirischen Ergebnisse politische Handlungsbedarfe für die künftige Bundesregierung abgeleitet werden, um den sozialen Zusammenhalt in Deutschland zu wahren und zu stärken." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland (2021)
Rude, Britta;Zitatform
Rude, Britta (2021): Der Effekt von Covid-19: Eine Geschlechter- und Migrationsperspektive auf die Beschäftigungsstruktur in Deutschland. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 74, H. 1, S. 49-52.
Abstract
"Aufgrund der Beschäftigungsstruktur von Frauen sowie von Migrant*innen und Geflüchteten sind diese Gruppen in stärkerem Maße von den negativen Effekten der Pandemie betroffen als andere. Der Frauenanteil beträgt im Gesundheits- und Sozialwesen 73%. Dieser Sektor ist auch einer der Hauptarbeitgeber für Migrant*innen in Deutschland. Geflüchtete, die zwischen 2013 und 2016 in Deutschland angekommen sind, waren 2018 hauptsächlich im durch die Pandemie stark betroffenen Verarbeitenden Gewerbe und dem Gastgewerbe sowie der Gastronomie beschäftigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education (2021)
Zitatform
Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 pandemic, well-being, and transitions to post-secondary education. (IAB-Discussion Paper 18/2021), Nürnberg, 33 S.
Abstract
"Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Anger, Silke ; Dietrich, Hans ; Patzina, Alexander ; -
Literaturhinweis
The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education (2021)
Zitatform
Sandner, Malte, Alexander Patzina, Silke Anger, Sarah Bernhard & Hans Dietrich (2021): The COVID-19 Pandemic, Well-Being, and Transitions to Post-secondary Education. (IZA discussion paper 14797), Bonn, 37 S.
Abstract
"Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen der Covid-19-Pandemie und dem Wohlbefinden von Abiturienten und Abiturientinnen. Über den Verlauf der Covid-19-Pandemie verschlechterte sich das Wohlbefinden der jungen Erwachsenen deutlich. Insbesondere die starke Verschlechterung der psychischen Gesundheit geht mit veränderten (Aus-)Bildungsentscheidungen und Karriereplänen einher. Damit zeigen wir hier erstmalig die nachhaltigen, negativen Effekte der Covid-19-Pandemie auf die Bildungsentscheidungen und Karrierepläne junger Menschen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Beteiligte aus dem IAB
Sandner, Malte ; Bernhard, Sarah ; Dietrich, Hans ; Anger, Silke ; Patzina, Alexander ; -
Literaturhinweis
A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic (2021)
Zitatform
Schiemann, Scott & Atsushi Narisada (2021): A less objectionable greed? Work-life conflict and unjust pay during a pandemic. In: Research in Social Stratification and Mobility, Jg. 71. DOI:10.1016/j.rssm.2020.100564
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Literaturhinweis
Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten: Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie (2021)
Schilcher, Christian; Hollmann, Detlef;Zitatform
Schilcher, Christian & Detlef Hollmann (2021): Mitarbeiterorientierung und Engagement in schwierigen Zeiten. Eine Beschäftigtenbefragung zum Verhalten der Arbeitgeber während der Coronapandemie. Gütersloh, 16 S. DOI:10.11586/2021013
Abstract
"Die vorliegende Veröffentlichung beleuchtet Fragen der Verantwortung und des Engagements von Unternehmen während der Coronapandemie. Im Rahmen einer Befragung wurde ermittelt, wie zufrieden Arbeitnehmer:innen mit ihren Arbeitgebern während der Krise bisher sind und was die Unternehmen zu ihrer Unterstützung getan haben. Zudem wurde danach gefragt, wie Arbeitnehmer:innen das gesellschaftliche Engagement ihrer Arbeitgeber während der Coronapandemie einschätzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Changes in employment and relationship satisfaction in times of the COVID-19 pandemic: Evidence from the German family Panel (2021)
Zitatform
Schmid, Lisa, Jonathan Wörn, Karsten Hank, Barbara Sawatzki & Sabine Walper (2021): Changes in employment and relationship satisfaction in times of the COVID-19 pandemic: Evidence from the German family Panel. In: European Societies, Jg. 23, H. sup1, S. S743-S758. DOI:10.1080/14616696.2020.1836385
Abstract
"Families have been hit hard by the COVID-19 pandemic and its associated lockdown, but barely any research has been conducted yet, investigating how COVID-19-related stressors – and, specifically, disruptions in established employment arrangements – affected couples’ relationship quality. To account more comprehensively for such non-monetary costs of the COVID-19 pandemic, the present study investigates whether changes in partners’ employment situation during the COVID-19 crisis – particularly home-office and short-time work – had an immediate impact on the relationship satisfaction of cohabiting married and unmarried couples. To do so, we estimated fixed-effects regression models, exploiting unique data from the German Family Panel (pairfam; wave 11) and its supplementary COVID-19 web-survey. We observed a substantial proportion of respondents experiencing positive (20%) or negative (40%) changes in relationship satisfaction during the crisis. Relationship satisfaction has decreased, on average, for men and women alike, almost irrespective of whether they experienced COVID-19-related changes in their employment situation. While partners’ employment situation hardly moderated the negative association between respondents’ employment and relationship satisfaction, the presence of children seemed to buffer partly against a COVID-19-related decrease. Our results thus confirm previous findings suggesting that the COVID-19 pandemic constitutes a threat to couples’ relationship quality and healthy family functioning more generally." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data (2021)
Schmidtke, Julia ; Lawes, Mario ; Schöb, Ronnie ; Hetschko, Clemens ; Stephan, Gesine ; Eid, Michael ;Zitatform
Schmidtke, Julia, Clemens Hetschko, Ronnie Schöb, Gesine Stephan, Michael Eid & Mario Lawes (2021): The Effects of the Covid-19 Pandemic on the Mental Health and Subjective Wellbeing of Workers: An Event Study Based on High-Frequency Panel Data. (IAB-Discussion Paper 13/2021), Nürnberg, 81 S.
Abstract
"Der Beitrag untersucht die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und zweier Lockdowns auf die psychische Gesundheit und das subjektive Wohlbefinden von Beschäftigten in Deutschland. Hierzu wird mit Daten eines monatlichen Panels von Individualdaten von Dezember 2018 bis Dezember 2020 ein Event-Study-Design mit individualspezifischen Fixeffekten geschätzt. Die Ergebnisse zeigen, dass die erste und die zweite Welle der Pandemie die psychische Gesundheit von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erheblich reduziert hat. Auch das momentane Glücksempfinden und die Lebenszufriedenheit nehmen als Reaktion auf Covid-19 ab, jedoch in geringerem Maße. Dabei ist zwischen den Wellen der Pandemie Adaption zu beobachten. Dies gilt in geringerem Maße für Indikatoren des Wohlbefindens in bestimmten Lebensbereichen, wie die Zufriedenheit mit der Arbeit und mit der Freizeit, die ebenfalls negativ beeinflusst werden. Frauen scheinen keine größeren Verluste an Wohlbefinden zu erleiden als Männer. Beschäftigte in Kurzarbeit sind jedoch besonders stark betroffen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass größere Sorgen in Bezug auf die Zukunft und eingeschränkte persönliche Freiheiten zu den Treibern für die Auswirkungen der Pandemie auf das Wohlbefinden gehören." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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