BIBB/IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe)
Das QuBe-Projekt wird unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt. Die BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen zeigen anhand von Modellrechnungen, wie sich Arbeitskräftebedarf und -angebot nach Qualifikationen und Berufen langfristig entwickeln können.
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Literaturhinweis
Qualifikationsentwicklungsforschung am Beispiel der deutschen Energiewende (2016)
Helmrich, Robert; Leppelmeier, Ingrid; Bott, Peter;Zitatform
Helmrich, Robert, Peter Bott & Ingrid Leppelmeier (2016): Qualifikationsentwicklungsforschung am Beispiel der deutschen Energiewende. In: Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis, Jg. 45, H. 2, S. 54-59.
Abstract
"Gesellschaftlicher, ökonomischer und technologischer Wandel haben häufig Auswirkungen auf das Bildungssystem und auf den Arbeitsmarkt. Die Entwicklungen von Qualifikationen für Tätigkeiten und Berufe zu beobachten und zu analysieren, ist seit Bestehen des BIBB neben der Ordnungsarbeit eine der Kernaufgaben des Instituts. Ziel der Qualifikationsentwicklungsforschung ist die systematische Beobachtung und Analyse von beruflichen Arbeitsmarktentwicklungen aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichen Datenzugängen, um Veränderungen und Anpassungsprozesse frühzeitig erkennen zu können. Im Beitrag wird dieses Forschungsfeld am Beispiel der Tätigkeiten im Bereich Erneuerbare Energien methodisch sowohl aus der Sicht der Erwerbstätigen wie auch der Betriebe beschrieben und es werden einige Ergebnisse dargestellt." (Autorenreferat)
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Literaturhinweis
Digitalisierung der Arbeitslandschaften: keine Polarisierung der Arbeitswelt, aber beschleunigter Strukturwandel und Arbeitsplatzwechsel (2016)
Helmrich, Robert; Lewalder, Anna Christin; Troltsch, Klaus; Lukowski, Felix ; Tiemann, Michael ; Neuber-Pohl, Caroline ;Zitatform
Helmrich, Robert, Michael Tiemann, Klaus Troltsch, Felix Lukowski, Caroline Neuber-Pohl & Anna Christin Lewalder (2016): Digitalisierung der Arbeitslandschaften. Keine Polarisierung der Arbeitswelt, aber beschleunigter Strukturwandel und Arbeitsplatzwechsel. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 180), Bonn, 97 S.
Abstract
"Welche Veränderungen bringen Digitalisierung und Automatisierung mit sich? Wird es, wie Frey/Osborne behaupten, zu einer Polarisierung des Arbeitsmarktes kommen? Gibt es dazu schon empirische Belege? Diese und andere Fragen hat das BIBB im Rahmen des Forschungsprojekts 'Polarisierung von Tätigkeiten in der Wirtschaft 4.0' analysiert.
Im Ergebnis wird sich der durch die Digitalisierung der Wirtschaft getriebene Wandel in den Berufen, Tätigkeiten und insbesondere in den Branchen hin zu stärker technologiegestützten Dienstleistungen beschleunigen. Die im Rahmen der Polarisierungsthese prognostizierten Arbeitsplatzverluste werden aber nicht eintreten, da es insbesondere auf den Tätigkeitsmix am Arbeitsplatz ankommt.
Die Studie des BIBB weist zwar auf drohende Arbeitsplatzverluste hin, zeigt aber auch, dass im gleichen Umfang Arbeitsplätze mit neuen Anforderungen entstehen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Aufnahme von Geflüchteten auf Arbeitsangebot und -nachfrage: die QuBe-Bevölkerungsprojektion (2016)
Zitatform
Maier, Tobias, Marc Ingo Wolter & Gerd Zika (2016): Auswirkungen der Aufnahme von Geflüchteten auf Arbeitsangebot und -nachfrage. Die QuBe-Bevölkerungsprojektion. In: Wirtschaft und Statistik H. Sonderheft, S. 113-124.
Abstract
"Die älter werdende Bevölkerung Deutschlands kann sich durch den Zuzug von Geflüchteten verjüngen. Der Beitrag stellt eine Bevölkerungsprojektion vor, in der Geflüchtete über ein separates Modul integriert werden, um Schlussfolgerungen von der möglichen Höhe und Struktur der Geflüchteten auf die Bevölkerungsentwicklung zu ziehen. Trotz eines Zuzuges von insgesamt rund 2,26 Millionen temporär Schutzsuchenden in den Jahren 2015 bis 2020 wird der derzeitige Bevölkerungsstand im Jahr 2035 wieder erreicht. Während der mittelfristige Bevölkerungsaufwuchs zu einer erhöhten Nachfrage nach Berufen im Öffentlichen Dienst und in der Baubranche führt, deutet die Alters- und Qualifikationsstruktur der Geflüchteten auf Qualifikationspotenziale hin, die erschlossen werden müssen, um die Geflüchteten in den Arbeitsmarkt zu integrieren." (Autorenreferat, © Statistisches Bundesamt, Wiesbaden)
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Literaturhinweis
Die Bevölkerung wächst - Engpässe bei fachlichen Tätigkeiten bleiben aber dennoch bestehen: BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen bis zum Jahr 2035 unter Berücksichtigung der Zuwanderung Geflüchteter (2016)
Maier, Tobias ; Zika, Gerd ; Winnige, Stefan; Quack, Lara; Kalinowski, Michael; Mönnig, Anke; Wolter, Marc Ingo; Hummel, Markus; Neuber-Pohl, Caroline ; Helmrich, Robert;Zitatform
Maier, Tobias, Gerd Zika, Marc Ingo Wolter, Michael Kalinowski & Caroline Neuber-Pohl (2016): Die Bevölkerung wächst - Engpässe bei fachlichen Tätigkeiten bleiben aber dennoch bestehen. BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen bis zum Jahr 2035 unter Berücksichtigung der Zuwanderung Geflüchteter. (BIBB-Report 2016,03), Bonn, 20 S.
Abstract
"Die vierte Welle der Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) gibt einen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes bis zum Jahre 2035. Vor allem angesichts der massiven Zuwanderung Geflüchteter im Jahr 2015 zeichnen sich neue Herausforderungen ab: Die zunächst steigenden Bevölkerungszahlen führen u. a. unmittelbar zu höheren Ausgaben des Staates und veränderten Nachfragen nach Wohnungen und Erziehungsleistungen. Das Arbeitsangebot wird sich jedoch erst mit einiger Verzögerung erhöhen. Wenn sich das derzeitige Bildungs- und Erwerbsverhalten fortsetzt und die Arbeitszeiten nicht zunehmen, wird das mittelfristige Bevölkerungswachstum nicht ausreichen, um langfristige Engpässe im Anforderungsbereich der fachlich ausgerichteten Tätigkeiten zu vermeiden. Dies betrifft vor allem Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. Im hoch qualifizierten Bereich nimmt das Arbeitskräfteangebot hingegen langfristig stärker zu als die Nachfrage nach Fachkräften für komplexe Spezialistentätigkeiten und hochkomplexe Tätigkeiten." (Autorenreferat, © W. Bertelsmann Verlag)
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Literaturhinweis
Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung der Enquetekommission VI zum Thema "Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Handwerk" (2016)
Zitatform
Weber, Enzo (2016): Stellungnahme zur öffentlichen Anhörung der Enquetekommission VI zum Thema "Chancen und Risiken der Digitalisierung für das Handwerk". (Landtag Nordrhein-Westfalen. Stellungnahme 16/3487), Düsseldorf, 6 S.
Abstract
"Am 15. Februar 2016 fand im Landtag Nordrhein- Westfalen eine öffentliche Anhörung der Enquetekommission VI "Zukunft von Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen" zum Thema "Zukunft der beruflichen Bildung im Handwerk in Nordrhein-Westfalen" statt. Enzo Weber (IAB) nimmt als Sachverständiger Stellung.
Fazit: Mit dem Aufkommen intelligent-vernetzter Digitalisierung entstehen bedeutende Herausforderungen. Die Arbeitsmarktwirkungen werden sich aber im bekannten Spannungsfeld von volkswirtschaftlicher Anpassungsfähigkeit an technologischen Wandel und strukturellen Problemen abspielen. Es gilt, für die spezifische neue Situation vor allem die institutionellen Maßnahmen zu ergreifen, die ein digitales Wirtschafts- und Arbeitsmarktmodell Deutschland voranbringen können." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Industrie 4.0: Jobmaschine oder Jobvernichterin? (2016)
Zitatform
Weber, Enzo (2016): Industrie 4.0: Jobmaschine oder Jobvernichterin? In: blog.arbeit-wirtschaft.at, 2016-01-08.
Abstract
"Eine aktuelle umfangreiche Makro-Studie für Deutschland analysiert die Folgen von Industrie 4.0 auf den Arbeitsmarkt. Entgegen Befürchtungen eines massenweisen Arbeitsplatzabbaus sind die Nettoeffekte auf die Beschäftigung bis 2030 gering. Die dahinter liegenden Verschiebungen innerhalb von Berufsgruppen und Qualifikationsstufen fallen allerdings deutlich höher aus und erfordern eine aktive Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Industrie 4.0: Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und politische Herausforderungen (2016)
Zitatform
Weber, Enzo (2016): Industrie 4.0: Wirkungen auf den Arbeitsmarkt und politische Herausforderungen. In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 65, H. 1, S. 66-74., 2016-02-12. DOI:10.1515/zfwp-2016-0002
Abstract
"Industrie 4.0 beschreibt die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt sowie maschinelles Lernen in der Produktion. In der Umsetzung kann die deutsche Wirtschaft einerseits ihre Stärken ausspielen, steht andererseits aber auch vor neuartigen Herausforderungen in Bezug auf Technologien, Organisation und Flexibilität. In einem umfassenden Szenario modellieren wir die Wirkungen von Industrie 4.0 auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Dabei ergeben sich erhebliche Umwälzungen bei Berufen und Qualifikationen. Auf politischer Ebene sind Bildung und Ausbildung entscheidende Handlungsfelder. Der universitäre Fokus ist dabei ebenso wichtig wie eine gezielte Weiterentwicklung der Stärken der beruflichen Bildung. Industriepolitisch ist vor allem die Anpassungsfähigkeit des Mittelstands zu unterstützen. Die Arbeitsmarktpolitik dürfte sich einem stärkeren Umschlag und höheren Qualifizierungsbedarfen gegenüber sehen. Angesichts neuer Formen der Arbeit sollte eine Ausweitung des Gedankens der sozialen Sicherung ins Auge gefasst werden.
Die 'Industrie 4.0' erlebt in der öffentlichen Diskussion einen gigantischen Hype. Neben allen Modeerscheinungen liegen in dem Phänomen aber auch substantielle Neuerungen, möglicherweise gar Umwälzungen, begründet. Nach den bisherigen industriellen Revolutionen geht es dabei um die Vernetzung der virtuell-digitalen und physischen Welt sowie maschinelles Lernen in der Produktion. Einbezogen werden Maschinen, Produkte, Informations- und Kommunikationssysteme sowie der Mensch. Ziel ist, dass die Wertschöpfungskette, auch über Betriebsgrenzen hinaus, vollständig digital gesteuert werden beziehungsweise sich selbstorganisiert steuern kann. Eine effizientere, flexiblere und individuellere Produktion soll das Ergebnis sein." (Autorenreferat, © De Gruyter) -
Literaturhinweis
Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Ökonomie: Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2016)
Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Helmrich, Robert; Neuber-Pohl, Caroline ; Zika, Gerd ;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Markus Hummel, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Caroline Neuber-Pohl (2016): Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Ökonomie. Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (IAB-Forschungsbericht 13/2016 (de)), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"Mit diesem Forschungsbericht liegt die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung einer Wirtschaft 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. D.h. es werden nicht nur Auswirkungen der Digitalisierung in der Industrie sondern in der Gesamtwirtschaft betrachtet. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir die daraus folgenden Kosten- und Gewinnstrukturen der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen. Die kumulativen Effekte der fünf Teil-Szenarien werden mit einem Referenz-Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Wirtschaft 4.0 enthält, verglichen. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine Wirtschaft 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Veränderungen im Charakter der Arbeitswelt zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt. Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass sich bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung die Annahmen gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr 'neue' Güter im Ausland nachfragen. Um die Wirkungen der Digitalisierung auf die künftige Berufsstruktur näher zu beleuchten, aber auch um die Erkenntnisse über die ökonomische Zusammenhänge weiter zu verbessern, ist eine Fortentwicklung des QuBe-W4.0-Projekts geplant." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
English version: IAB-Forschungsbericht , 13/2016 (en) -
Literaturhinweis
Economy 4.0 and its labour market and economic impacts: Scenario calculations in line with the BIBB-IAB qualification and occupational field projections (2016)
Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Mönnig, Anke; Hummel, Markus; Neuber-Pohl, Caroline ; Weber, Enzo ; Helmrich, Robert; Zika, Gerd ;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Markus Hummel, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Caroline Neuber-Pohl (2016): Economy 4.0 and its labour market and economic impacts. Scenario calculations in line with the BIBB-IAB qualification and occupational field projections. (IAB-Forschungsbericht 13/2016 (en)), Nürnberg, 63 S.
Abstract
Mit diesem Forschungsbericht liegt die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung einer Wirtschaft 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. D.h. es werden nicht nur Auswirkungen der Digitalisierung in der Industrie sondern in der Gesamtwirtschaft betrachtet. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir die daraus folgenden Kosten- und Gewinnstrukturen der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen. Die kumulativen Effekte der fünf Teil-Szenarien werden mit einem Referenz- Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Wirtschaft 4.0 enthält, verglichen.
Im Ergebnis zeigt sich, dass eine Wirtschaft 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Veränderungen im Charakter der Arbeitswelt zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt.
Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass sich bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung die Annahmen gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr "neue" Güter im Ausland nachfragen.
Um die Wirkungen der Digitalisierung auf die künftige Berufsstruktur näher zu beleuchten, aber auch um die Erkenntnisse über die ökonomische Zusammenhänge weiter zu verbessern, ist eine Fortentwicklung des QuBe-W4.0-Projekts geplant. -
Literaturhinweis
IT-Berufe und IT-Kompetenzen in der Industrie 4.0 (2015)
Zitatform
Hall, Anja, Tobias Maier, Robert Helmrich & Gerd Zika (2015): IT-Berufe und IT-Kompetenzen in der Industrie 4.0. (Fachbeiträge im Internet), Bonn, 34 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Wirtschaft wird fortschreiten. Das BIBB-IAB-Szenario zeigt, dass IT-Kenntnisse und -Fertigkeiten, vor allem IT-Berufe zukünftig verstärkt nachgefragt werden. Diese Studie soll dazu beitragen, diese Kernkompetenz für die digitale Wirtschaft und die Erwerbssituation besser verorten zu können. Auch geht die Studie der Frage nach, ob der quantitative Bedarf an IT-Kompetenzen am Arbeitsmarkt gedeckt werden kann, gerade unter den Annahmen einer zunehmenden Digitalisierung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein Modell zur Beschreibung beruflicher Inhalte (2015)
Zitatform
Helmrich, Robert & Michael Tiemann (2015): Ein Modell zur Beschreibung beruflicher Inhalte. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. 29, S. 1-29.
Abstract
"Der Wandel beruflicher Inhalte ist empirisch schwer zu fassen. Der Beitrag stellt ein dreidimensionales Modell vor, mit dem auf Grundlage von Individualdaten genau das erreicht wird. Es ermöglicht, einzelne Berufe, Tätigkeiten und Anforderungen sowohl im Laufe der Zeit in ihrer Entwicklung darzustellen, wie auch zu einem Zeitpunkt im Vergleich zu anderen Berufen/Tätigkeiten/Anforderungen. Das Modell basiert auf Vorarbeiten von Autor et al. (2003) zum task-approach, um die Routineanteile eines Berufes oder einer Tätigkeit zu beschreiben, die durch ihre Programmierbarkeit gekennzeichnet sind. Die Objektdimension ist angelehnt an die 'people vs. things' Dimension der amerikanischen World-of-Work-Map (Prediger/Swaney 2004). Anforderungen an Wissensarbeit, also die kognitiven Aspekte des Berufes, werden mit Hilfe des Ansatzes zur Typisierung von Wissensarbeitern von Volkholz/Köchling (2001) und Tiemann (2015) dargestellt. Den Anforderungen der Operationalisierung der Dimensionen entsprechend kann das Modell auch auf die Anforderungen von Betrieben an Bewerberinnen und Bewerber sowie Erwerbstätigen auf berufliche(n) Positionen angewendet werden. So kann die betriebliche Sicht der Erwerbstätigensicht gegenübergestellt werden. Damit können die Routine-, kognitiven und interaktiven Inhalte beruflicher Tätigkeiten analysiert werden. Im Beitrag geschieht dies am Beispiel von Berufen der chemischen Industrie, im Bereich der erneuerbaren Energien (jeweils auch auf unterschiedlichen Anforderungsniveaus) sowie von Tätigkeiten in den nicht akademischen Gesundheitsberufen, um das breite Einsatzspektrum des Modells zu zeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2015)
Helmrich, Robert; Tiemann, Michael ; Güntürk-Kuhl, Betül; Sonnenburg, Anja; Hänisch, Carsten; Hummel, Markus; Kalinowski, Michael; Bott, Peter; Leppelmeier, Ingrid; Neuber-Pohl, Caroline ; Mönnig, Anke; Wolter, Marc-Ingo; Schandock, Manuel;Zitatform
Helmrich, Robert, Markus Hummel & Caroline Neuber-Pohl (Hrsg.) (2015): Megatrends: Relevanz und Umsetzbarkeit in den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen), Bonn: Bundesinstitut für Berufsbildung, 44 S.
Abstract
"In dieser Veröffentlichung werden Megatrends vorgestellt und im Hinblick auf ihre Relevanz und Umsetzbarkeit als mögliche alternative Szenarien der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe) diskutiert. Hierbei handelt es sich um eine Spannbreite von in Politik und Wissenschaft viel diskutierten Trends und politischen Zielsetzungen in den Bereichen Demografie, Ökonomie und Arbeitsmarkt/Partizipation. Da die Basisprojektion des QuBe-Projektes auf einer Fortschreibung bereits jetzt beobachtbarer Trends basiert, kann ein Ergebnisvergleich mit alternativen Entwicklungsmöglichkeiten Aufschluss über die Effekte und Wirkungsweisen dieser Alternativszenarien auf den Arbeitsmarkt geben." (Autorenreferat, IAB-Doku);
Inhalt:
1. Demografie
Carsten Hänisch, Michael Kalinowski, Marc-Ingo Wolter: Nationale und internationale demografische Entwicklungen (8-12);
Peter Bott, Betül Güntürk-Kuhl, Ingrid Leppelmeier: Gesundheit und medizinische, soziale und pflegerische Versorgung (12-15);
Markus Hummel, Anja Sonnenburg: Urbanisierung (15-17);
Ingrid Leppelmeier: Mobilität (17-19);
Markus Hummel: Work-Life-Balance, Freizeitgesellschaft, Individualisierung (19-21);
2. Ökonomie;
Peter Bott, Robert Helmrich: Globalisierung (22-24);
Anke Mönnig: Industrie 4.0 (24-27);
Manuel Schandock: Klimawandel und Klimafolgenanpassung (27-29);
Anke Mönnig: Ressourceneffizienz und Knappheiten (30-31);
3. Arbeitsmarkt und Partizipation;
Carsten Hänisch, Michael Kalinowski: Soziale Gerechtigkeit und Teilhabe (Gender/Feminisierung) (32-35);
Robert Helmrich, Michael Tiemann: Qualifizierung und Wissensintensivierung (36-37);
Markus Hummel: Selbstvermarktung und neue Beschäftigungsformen (37-38).Beteiligte aus dem IAB
Hummel, Markus; -
Literaturhinweis
Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen (2015)
Hänisch, Carsten; Kleinert, Corinna ; Knobel, Claudia; Maier, Tobias ; Krekel, Elisabeth M.; Freiling, Thomas ; Krenn, Sylvia; Demireva, Lora; Larsen, Christa; Bellmann, Lutz ; Zika, Gerd ; Brünner, Kathrin; Mönnig, Anke; Helmrich, Robert; Nüchter, Oliver; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo; Gerhards, Christian ; Ulrich, Philip; Maretzke, Steffen; Schwengler, Barbara; Mohr, Sabine ; Schmidt, Christian ; Jahn, Robert W.; Pohl, Carsten; Diettrich, Andreas; Oertel, Simon ;Zitatform
Hänisch, Carsten, Corinna Kleinert, Claudia Knobel, Tobias Maier, Elisabeth M. Krekel, Thomas Freiling, Sylvia Krenn, Lora Demireva, Christa Larsen, Lutz Bellmann, Gerd Zika, Kathrin Brünner, Anke Mönnig, Robert Helmrich, Oliver Nüchter, Michael Kalinowski, Marc Ingo Wolter, Christian Gerhards, Philip Ulrich, Steffen Maretzke, Barbara Schwengler, Sabine Mohr, Christian Schmidt, Robert W. Jahn, Carsten Pohl, Andreas Diettrich & Simon Oertel (2015): Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen. (Berichte zur beruflichen Bildung), Bielefeld: Bertelsmann, 244 S.
Abstract
"Das Ausmaß und die Folgen des demografischen Wandels für den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sind von großer bildungspolitischer Bedeutung. Die gemeinsam vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), dem Deutschen Jugendinstitut (DJI), dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und der Universität Basel durchgeführte Fachtagung 'Chancen und Risiken aus der demografischen Entwicklung für die Berufsbildung in den Regionen' hat in drei Workshops Einblicke in die unterschiedlichen regionalen Entwicklungen geboten. Der vorliegende referierte Sammelband ist im Kontext der Tagung entstanden. Er konzentriert sich auf regionale Fragen zum Berufsbildungssystem und Ausbildungsmarkt, zu regionalen Arbeitsmärkten und Berufen und regionale Arbeitsmarktprojektionen. Den Themenfeldern vorangestellt sind zwei Beiträge zur allgemeinen regionalen demografischen und wirtschaftlichen Lage in Deutschland. Der Sammelband gibt den unterschiedlichen Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Praxis einen Einblick in die aktuelle Diskussion und den Forschungsstand." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Engpass bei beruflich Qualifizierten in der mittel- und langfristigen Perspektive (2015)
Zitatform
Maier, Tobias, Michael Kalinowski & Gerd Zika (2015): Engpass bei beruflich Qualifizierten in der mittel- und langfristigen Perspektive. In: Bundesinstitut für Berufsbildung, Bonn (Hrsg.) (2015): Datenreport zum Berufsbildungsbericht 2015 : Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung, S. 430-440.
Abstract
"In diesem Kapitel geht es um die Frage, ob und inwieweit derzeitige Passungsprobleme auf dem Ausbildungsmarkt möglicherweise mittel- und langfristige Auswirkungen auf die Passung von Fachkräftenachfrage und -angebot haben. Dabei ist vor allem interessant, ob in Berufen, in denen Betriebe heute Schwierigkeiten haben, ihre Ausbildungsplätze zu besetzen, die langfristige Fachkräftenachfrage gestillt werden kann. Daran anknüpfend wird untersucht, ob dort, wo Fachkräftemangel mittelfristig entsteht, unvermittelten Bewerbern langfristig die Möglichkeit eines vollqualifizierenden beruflichen Abschlusses eröffnet werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsverhalten, berufliche Flexibilitäten, Arbeitsvolumenpotenzial und Pendelbewegungen auf regionaler Ebene (2015)
Zitatform
Maier, Tobias, Caroline Neuber-Pohl, Anke Mönnig & Marc Ingo Wolter (2015): Erwerbsverhalten, berufliche Flexibilitäten, Arbeitsvolumenpotenzial und Pendelbewegungen auf regionaler Ebene. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 167-204, 2015-03-19. DOI:10.3278/300875w167
Abstract
"Das Ziel dieses Beitrages war es, aufzuzeigen in welchem Maße das Erwerbsverhalten, die berufliche Flexibilität, das angebotene Arbeitsvolumenpotenzial und das Pendelverhalten regional unterschiedlich ausgeprägt sind. Zugleich wurde dargelegt, inwieweit diese regionalen Verschiedenheiten in der ersten Regionalisierung der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen berücksichtigt wurden. Insgesamt lassen sich in den regionalen Ergebnissen gewisse Muster erkennen. So weicht das Arbeitsangebotsverhalten der Erwerbsbevölkerung in Ostdeutschland von den westlichen Regionen ab. Innerhalb der westlichen Regionen sind sich vor allem die beiden süddeutschen Regionen Bayern und Baden-Württemberg ähnlich." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Kapitel in E-Book, Open Access -
Literaturhinweis
Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft: Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2015)
Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke; Weber, Enzo ; Schneemann, Christian ; Neuber-Pohl, Caroline ; Zika, Gerd ; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Maier, Tobias ;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Markus Hummel, Christian Schneemann, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Caroline Neuber-Pohl (2015): Industrie 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Wirtschaft. Szenario-Rechnungen im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (IAB-Forschungsbericht 08/2015), Nürnberg, 67 S.
Abstract
"Mit diesem Forschungsbericht legen das IAB, das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung ?(GWS) die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung von Industrie 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir den daraus folgenden Personal- und Materialaufwand der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Die kumulativen Effekte der vier Teil-Szenarien werden mit einem Referenz-Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Industrie 4.0 enthält, verglichen. Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen und ebenfalls am Referenz-Szenario gespiegelt.
Im Ergebnis zeigt sich, dass Industrie 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Arbeitskräftebewegungen zwischen Branchen und Berufen weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt.
Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung, die Annahmen sich gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr 'neue' Güter im Ausland nachfragen.
Um ökonomische Erkenntnisse zu den Wirkungen der Digitalisierung weiter zu verbessern, ist eine Fortentwicklung des QuBe-I4.0-Projekts geplant." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Industry 4.0 and the consequences for labour market and economy: scenario calculations in line with the BIBB-IAB qualifications and occupational field projections (2015)
Wolter, Marc Ingo; Neuber-Pohl, Caroline ; Maier, Tobias ; Hummel, Markus; Weber, Enzo ; Schneemann, Christian ; Zika, Gerd ; Mönnig, Anke; Helmrich, Robert;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Markus Hummel, Christian Schneemann, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Caroline Neuber-Pohl (2015): Industry 4.0 and the consequences for labour market and economy. Scenario calculations in line with the BIBB-IAB qualifications and occupational field projections. (IAB-Forschungsbericht 08/2015 (en)), Nürnberg, 66 S.
Abstract
"Mit diesem Forschungsbericht liegt die erste modellbasierte Wirkungsabschätzung von Industrie 4.0 auf Arbeitsmarkt und Wirtschaft in Deutschland vor. In einer 5-stufigen Szenario-Analyse werden zunächst die Auswirkungen von erhöhten Investitionen in Ausrüstungen (1) und Bau für ein schnelles Internet (2) auf die Gesamtwirtschaft und den Arbeitsmarkt dargestellt. Darauf aufbauend modellieren wir den daraus folgenden Personal- und Materialaufwand der Unternehmen (3) und eine veränderte Nachfragestruktur nach Berufen und Qualifikationen (4). Die kumulativen Effekte der vier Teil-Szenarien werden mit einem Referenz-Szenario, das keinen fortgeschrittenen Entwicklungspfad zu Industrie 4.0 enthält, verglichen. Darüber hinaus werden in einem weiteren Teil-Szenario Arbeitsmarkteffekte einer möglicherweise steigenden Nachfrage nach Gütern (5) in den Blick genommen und ebenfalls am Referenz-Szenario gespiegelt.
Im Ergebnis zeigt sich, dass Industrie 4.0 den Strukturwandel hin zu mehr Dienstleistungen beschleunigen wird. Dabei sind Arbeitskräftebewegungen zwischen Branchen und Berufen weitaus größer als die Veränderung der Anzahl der Erwerbstätigen insgesamt. Mit den Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt geht eine zunehmende Wertschöpfung einher, die nicht nur zu mehr volkswirtschaftlichen Gewinnen sondern - aufgrund höherer Anforderungen an die Arbeitskräfte - auch zu höheren Lohnsummen führt.
Die getroffenen Annahmen wirken zu Gunsten der ökonomischen Entwicklung. Das bedeutet aber auch, dass bei einer verzögerten oder gar verschleppten Umsetzung, die Annahmen sich gegen den Wirtschaftsstandort Deutschlands wenden: Wir werden weniger exportieren und mehr 'neue' Güter im Ausland nachfragen.
Um ökonomische Erkenntnisse zu den Wirkungen der Digitalisierung weiter zu verbessern, ist eine Fortentwicklung des QuBe-I4.0-Projekts geplant." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Ausgabe in deutscher Sprache -
Literaturhinweis
Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030: Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (2015)
Zika, Gerd ; Zika, Gerd ; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Maier, Tobias ; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo; Neuber-Pohl, Caroline ; Maier, Tobias ; Hänisch, Carsten; Mönnig, Anke;Zitatform
Zika, Gerd & Tobias Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030. Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen. (IAB-Bibliothek 353), Bielefeld: Bertelsmann, 206 S. DOI:10.3278/300875w
Abstract
"Langfristige Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen für Deutschland erarbeiten das Bundesinstitut für Berufsbildung gemeinsam mit dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung bereits seit 2007. Ziel ist es, Fachkräfteengpässe in bestimmten Arbeitsmarktsegmenten zu identifizieren. Mit dem Sammelband liegt erstmals eine regional differenzierte Analyse vor. Da sich sowohl die demografischen als auch die ökonomischen Strukturen von Region zu Region unterscheiden, ergeben sich entsprechende Folgen für das Angebot an und die Nachfrage nach Arbeitskräften in unterschiedlichen Berufshauptfeldern- und Qualifikationsstufen. Die Autoren erörtern ihre verschiedenen methodischen Verfahren und präsentieren erste empirische Ergebnisse." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -bedarf bis 2030 in sechs Regionen (2015)
Zitatform
Zika, Gerd, Tobias Maier, Markus Hummel & Robert Helmrich (2015): Entwicklung von Arbeitskräfteangebot und -bedarf bis 2030 in sechs Regionen. In: G. Zika & T. Maier (Hrsg.) (2015): Qualifikation und Beruf in Deutschlands Regionen bis 2030 : Konzepte, Methoden und Ergebnisse der BIBB-IAB-Projektionen (IAB-Bibliothek, 353), S. 9-68, 2015-03-19.
Abstract
"In diesem Beitrag wurden die ersten Ergebnisse der regionalspezifischen BIBB/IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen vorgestellt. Unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede wurden in einer hybriden Modellierung die Ergebnisse der dritten Welle des QuBe-Projektes (Maier et al. 2014a) nach sechs Regionen differenziert erläutert. Der Fokus wurde auf eine Gegenüberstellung von Angebot und Bedarf nach Berufen gelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen bis 2030: Engpässe und Überhänge regional ungleich verteilt (2015)
Zika, Gerd ; Mönnig, Anke; Hummel, Markus; Kalinowski, Michael; Helmrich, Robert; Hänisch, Carsten; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo;Zitatform
Zika, Gerd, Tobias Maier, Robert Helmrich, Markus Hummel, Michael Kalinowski, Carsten Hänisch, Marc Ingo Wolter & Anke Mönnig (2015): Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen bis 2030: Engpässe und Überhänge regional ungleich verteilt. (IAB-Kurzbericht 09/2015), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Mit seiner schrumpfenden und älter werdenden Bevölkerung drohen Deutschland auf mittlere bis längere Sicht zunehmende Fachkräfteengpässe. Dabei zeichnen sich in den Regionen je nach Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaftsstruktur unterschiedliche Arbeitsmarktsituationen ab. Um die langfristigen regionalen Trends sowohl auf der Nachfrage- als auch auf der Angebotsseite des Arbeitsmarkts besser abschätzen zu können, wurden auf Basis der Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen für Gesamtdeutschland erstmals regionalspezifische Modellrechnungen bis 2030 durchgeführt. Dabei differenzieren die Autoren nach zwanzig erweiterten Berufshauptfeldern und fünf Qualifikationsniveaus in sechs Regionen. Die Projektionen zeigen, auf welchem Entwicklungspfad wir uns bis zum Jahr 2030 befinden, wenn sich die bisherigen Trends in der Zukunft fortsetzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
