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Dossier

Regionale Arbeitsmärkte in Deutschland

Unter den einheitlichen Rahmenbedingungen der Bundesrepublik Deutschland finden sich Regionen, die von einer tiefen Arbeitsmarktkrise betroffen sind, und andere, in denen nahezu Vollbeschäftigung herrscht. Welches sind die Ursachen dieser regionalen Disparitäten? Wie werden sich der Arbeitskräftebedarf und das Erwerbspersonenpotenzial in den Regionen zukünftig entwickeln? Welche regionalen Beschäftigungsaussichten bestehen, für Jüngere und Ältere, in Wirtschaftszweigen, in Ballungsräumen und ländlichen Gebieten? Dieser IABInfoPool erschließt Informationen zum Forschungsstand.

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im Aspekt "Arbeitsmarktentwicklung"
  • Literaturhinweis

    Betriebspanel Report Hessen: Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004 (2005)

    Baden, Christian; Burkert, Carola ; Schaade, Peter; Schmid, Alfons; Kirchhof, Kai; Knobel, Claudia;

    Zitatform

    herausgegeben von K. Kirchhof (Hrsg.); Baden, Christian, Claudia Knobel & Alfons Schmid Carola Burkert & Peter Schaade (Mitarb.) (2005): Betriebspanel Report Hessen. Kurzfassung des Abschlussberichts. Ergebnisse aus dem IAB-Betriebspanel Hessen 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 05/2005), Nürnberg, 20 S.

    Abstract

    "Seit 1993 führt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der TNS Infratest Sozialforschung GmbH eine repräsentative Betriebsbefragung in Deutschland durch. Seit der Befragung 2001 ist durch die Unterstützung der Hessischen Landesregierung sowie der Regionaldirektion Hessen der Bundesagentur für Arbeit eine gesonderte Auswertung auch für Hessen möglich. Ziel dieses erweiterten Panels ist es, Informationen und Erkenntnisse über die wirtschaftliche Situation, die Entwicklung des Arbeitsmarktes sowie das betriebliche Beschäftigungsverhalten in Hessen zu gewinnen. Die Kurzfassung beinhaltet die wichtigsten Ergebnisse des Abschlussberichts 2004. Die Ausführungen basieren auf der mündlichen Befragung von 1.019 Betrieben in Hessen.
    Die wichtigsten Ergebnisse:
    - Konstante Beschäftigtenzahlen in Hessen
    - Positiver Beschäftigungsverlauf des Sektors Dienstleistungen für Unternehmen gegen den Trend
    - Beschäftigungsanstieg in 38 Prozent der Betriebe zwischen den Jahren 2000 und 2004
    - Frauen auf der obersten Führungsebene deutlich unterrepräsentiert
    - Personalprobleme in Großbetrieben und im Verarbeitenden Gewerbe
    - Hessische Betriebe hinsichtlich der wirtschaftlichen Situation skeptisch
    - Innovationen in Hessen leicht gesunken
    - Abnahme der Beschäftigungsdynamik in Hessen
    - Keine Ausweitung der besonderen Beschäftigungsformen
    - Möglichkeiten der flexiblen Anpassung der betrieblichen Arbeitszeiten von hessischen Betrieben noch nicht voll ausgeschöpft
    - Ausbildung in Hessen 2004 - weiterhin hohes ungenutztes Ausbildungspotenzial." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Regionale Entwicklung und der Frankfurter Flughafen (2005)

    Baum, Herbert; Esser, Klaus; Kurte, Judith; Schneider, Jutta;

    Zitatform

    Baum, Herbert, Klaus Esser, Judith Kurte & Jutta Schneider (2005): Regionale Entwicklung und der Frankfurter Flughafen. (Edition der Hans-Böckler-Stiftung 133), Düsseldorf, 168 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht auf der Basis vorhandener quantitativer Forschungsergebnisse zum Ausbau des Frankfurter Flughafens (Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte) die qualitativen Auswirkungen der Infrastrukturinvestition auf den Arbeitsmarkt in Hessen sowie die regionale Wirtschaftsstruktur. Es wird getestet, ob und wie sich solche qualitativen Auswirkungen von Investitionen in Verkehrsinfrastruktur tatsächlich erfassen lassen. Für den Beispielfall des Frankfurter Flughafens werden anschließend Tendenz- und Trendaussagen zu Wirkungsrichtung und -ausmaß von qualitativen Auswirkungen des Flughafenausbaus getroffen und deren Einfluss auf die regionale Wirtschaftsstruktur in Hessen ermittelt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Brandenburger Fachkräftestudie: Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus (2005)

    Behr, Michael; Walter, Anja; Hinz, Andreas; Ketzmerick, Thomas; Riedel, Jürgen;

    Zitatform

    Walter, Anja, Andreas Hinz, Jürgen Riedel & Thomas Ketzmerick (2005): Brandenburger Fachkräftestudie. Entwicklung der Fachkräftesituation und zusätzlicher Fachkräftebedarf. Ergebnisse einer Untersuchung im Verarbeitenden Gewerbe, in der Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie im Tourismus. (Brandenburg, Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie. Reihe Forschungsberichte 26), Potsdam, 134 S.

    Abstract

    Die Studie legt Analysen zur Fachkräftesituation in ausgewählten Regionen und Branchen des Landes Brandenburg vor. Ziel ist die Schaffung einer Informationsbasis, die es den wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Akteuren ermöglicht, einen handlungsorientierten Dialog zur Entwicklung von Humanressourcen zu initiieren und Wege aus demographisch bedingten Fachkräfteengpässen zu finden. Speziell ging es darum, auf Basis wirtschaftlicher Entwicklungsdynamiken und der Altersstrukturen von Belegschaften den Personalbedarf für den Zeitraum der nächsten zehn Jahre abzuschätzen. In telefonischen Interviews wurden Industrieunternehmen aus Maschinenbau, Fahrzeugbau, Nahrungsmittelindustrie, Chemie und Biotechnologie erfasst. Im Dienstleistungssektor bildeten die Gesundheits- und Sozialwirtschaft sowie der Tourismus die Untersuchungsfelder. Unter regionalen Gesichtspunkten konzentrierten sich die Untersuchungen auf die drei Planungsregionen Havelland-Fläming, Lausitz-Spreewald und Uckermark-Barnim. Anknüpfend an die Untersuchungsergebnisse zu den Branchen ist für Brandenburg ein beschäftigungspolitisches Entwicklungsszenario wahrscheinlich, welches für das nächste Jahrzehnt von in etwa konstanten Beschäftigungszahlen ausgeht. Um zu verhindern, dass Fachkräfteengpässe zu einem Entwicklungshemmnis für die Brandenburger Wirtschaft werden, sind verstärkte Anstrengungen zur Integration junger Menschen in die Arbeitswelt erforderlich. Aufgaben der Politik sind Unterstützungsleistungen für die kleinen und mittleren Unternehmen in den Feldern Ausbildung, Analyse von Fachkräftebedarf, bei Maßnahmen zur Verbesserung des Images der Regionen und bei der Verbesserung des Zugangs zu Wissenschaft und Forschung. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau (2005)

    Behr, Michael; Geissler, Ulrich;

    Zitatform

    Behr, Michael & Ulrich Geissler (2005): Entwicklung des Fachkräftebedarfs in ausgewählten Branchen und regionalen Clustern in der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 6, S. 15-24.

    Abstract

    "Mit dem Rückgang und der Alterung der Bevölkerung in Sachsen stellen sich gravierende und neue Problemlagen, die die Zukunftsfähigkeit und die wirtschaftliche Entwicklungsfähigkeit des Freistaates Sachsen nicht unerheblich beeinträchtigen können. Die Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau verfügt aufgrund ihrer Wirtschaftsstruktur über einen Hebel, das demographische Abstiegsszenario zu konterkarieren. Vom Beschäftigungsaufbau im industriellen Sektor und den unternehmensnahen Dienstleistungen könnte eine positive Dynamik auch auf die anderen Wirtschaftssektoren ausgehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume: was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (2005)

    Behrendt, Dieter;

    Zitatform

    Behrendt, Dieter (2005): Regionale demographische Entwicklung abseits der Verdichtungsräume. Was bedeutet das für Unternehmen in Niedersachsen? (Regionale Trends 17/2005), Göttingen, 68 S.

    Abstract

    "Die Entwicklung der Bevölkerung in Deutschland weist drei Hauptmerkmale auf: Sie schrumpft langfristig, sie altert und sie wird internationaler. Diese Trends finden sich aktuell und zukünftig in den Regionen in sehr unterschiedlichem Maße wieder. Während die eine Region schon heute schrumpft, wächst die andere. Langfristig sind jedoch nahezu alle Regionen, ob peripher oder städtisch, ob Normalregion oder Boomregion, von den Wirkungen des demographischen Wandels betroffen. Zu den quantitativen Entwicklungen existieren kleinräumig Prognosen, nicht jedoch zu den Wirkungen auf die Qualifikationsstruktur und die Zusammensetzung des zukünftigen Erwerbspersonenpotentials: Hier besteht noch Forschungsbedarf, speziell in den ländlichen Regionen abseits der Agglomerationen und besonders für die Handlungsmöglichkeiten von Unternehmen. Die Unternehmen werden je nach Regionsentwicklung absehbar zur Frage kommen, woher sie in Zukunft die benötigten Fachkräfte bekommen. Personal wird noch stärker als heute zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Personalabteilungen sind aufgerufen, strategisch an die Rekrutierung sowie die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter heranzugehen und zukünftige Entwicklungen für ihr Unternehmen einzuschätzen. Diese Ausgabe der 'regionale trends' beurteilt die Bevölkerungsentwicklungen in den Regionen abseits der wirtschaftlichen Zentren hinsichtlich der Wirkungen auf die ansässigen Unternehmen und gibt eine Übersicht über den aktuellen Forschungsstand zur demographischen Entwicklung und die Rolle der Unternehmen. Zentrale Schlussfolgerung ist, dass die Unternehmen und die Akteure in den Heimatregionen letztlich nur über die Erhöhung der 'Haftkraft', kreative Rekrutierungsmethoden und eine Verbesserung des Unternehmensimages sowie des Images der Region die Lösung der demographischen Probleme bezüglich Fachkräften angehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der neunten Welle 2004: Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende (2005)

    Bellmann, Lutz ; Wahse, Jürgen; Dahms, Vera;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz, Vera Dahms & Jürgen Wahse (2005): IAB-Betriebspanel Ost: Ergebnisse der neunten Welle 2004. Teil 1: Entwicklung und Struktur der Betriebe und Beschäftigten, Auszubildende. (IAB-Forschungsbericht 20/2005), Nürnberg, 50 S.

    Abstract

    "Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) führt seit 1996 jährlich eine Arbeitgeberbefragung in ostdeutschen Betrieben durch (IAB-Betriebspanel Ost). Ziel dieser Arbeitgeberbefragung ist es, aktuelle repräsentative Daten über die Beschäftigungsentwicklung und deren Bestimmungsgrößen in den neuen Bundesländern zu erhalten. Für Auswertungen in Ostdeutschland liegen für das Jahr 2004 Interviews von 5.585 Betrieben vor. Mit der Stichprobe wurden 1,4 Prozent der Betriebe mit 10,9 Prozent der Beschäftigten erfasst. Die befragten Betriebe repräsentieren die Betriebe mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Ostdeutschland.
    Betriebs- und Beschäftigungsentwicklung: Die Anzahl der bestehenden Betriebe (mit mindestens einem sozialversicherungspflichtig Beschäftigten) in Ostdeutschland ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit - nachdem 1999 mit 440 Tsd. ein Höhepunkt erreicht war - in den letzten Jahren gesunken und lag Mitte 2003 nur noch bei 391 Tsd. Betrieben. Wesentlich zu dieser negativen Entwicklung trugen das Baugewerbe sowie der Bereich Handel / Reparatur bei, auf die über 60 Prozent aller Verluste im betrieblichen Bestand seit dem Jahre 1999 zurückgeführt werden können. Der Beschäftigungsrückgang hat sich in Ostdeutschland zwischen Mitte 2003 und Mitte 2004 nach Angaben des Panels mit ca. 50 Tsd. Beschäftigten (-1 Prozent) fortgesetzt, wenn auch im Vergleich zu den Vorjahren in deutlich abgeschwächter Form. Dabei zeigt die Untersuchung, dass unternehmensnahe Dienstleistungen deutliche und das Gesundheits- und Sozialwesens leichte Beschäftigungszuwächse verzeichnen konnten. Auch das Verarbeitende Gewerbe hatte eine etwas höhere Beschäftigtenzahl. Alle anderen Branchen haben die Zahl ihrer Beschäftigten verringert. Auch zwischen Mitte 2004 und Mitte 2005 ist mit einem weiteren, wenn auch abgeschwächten Beschäftigungsrückgang in Ostdeutschland zu rechnen.
    Ausbildung: Trotz stabiler Anteile der Auszubildenden an den Beschäftigten hat die Zahl der Auszubildenden in Ostdeutschland im Vergleich mit den Vorjahren wiederum abgenommen. Etwa 7 Prozent der für das Ausbildungsjahr 2003/2004 angebotenen Ausbildungsplätze (ca. 10 Tsd.) blieben insbesondere in Folge fehlender geeigneter Bewerber unbesetzt. Am häufigsten blieben Ausbildungsplätze unbesetzt, weil die schulischen Kenntnisse der Bewerber unzureichend waren. Die Gruppe der ausbildungsberechtigten, aber nicht ausbildenden Betriebe bildet mit 24 Prozent ein beachtliches Potenzial für ein höheres Ausbildungsplatzangebot. Die Hauptgründe für die Nichtbeteiligung dieser Unternehmen an der Ausbildung liegen darin, dass ca. die Hälfte von ihnen keine Übernahmemöglichkeit sieht und die andere Hälfte zu hohe Ausbildungskosten benennt. Während zwischen 1996 und 2003 in Ostdeutschland ein Abwärtstrend bei der Übernahme von Auszubildenden in ein Arbeitsverhältnis zu verzeichnen war, ist die Übernahmequote in Ostdeutschland 2004 im Vorjahresvergleich um 3 Prozentpunkte auf 41 Prozent angestiegen (Westdeutschland 54 Prozent). Die Übernahmequoten der Frauen und Männer sind gleich. Der wichtigste Grund für die Nichtübernahme von Ausbildungsabsolventen ist die betriebliche Ausbildung über Bedarf." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen und Ostdeutschland 2005/2006 (2005)

    Berlemann, Michael ; Vogt, Gerit; Schirwitz, Beate; Grundig, Beate;

    Zitatform

    Berlemann, Michael, Beate Grundig, Beate Schirwitz & Gerit Vogt (2005): Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Sachsen und Ostdeutschland 2005/2006. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 4, S. 2-10.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die aktuelle Konjunkturprognose des ifo Instituts für Sachsen und Ostdeutschland für die Jahre 2005 und 2006 vorgestellt. Zunächst wird das verwendete Prognoseverfahren kurz erläutert, wobei auch auf den aus der Umstellung der amtlichen Statistik resultierenden zukünftigen Reformbedarf der Methodik eingegangen wird. Anschließend wird die erwartete Entwicklung der sächsischen und der ostdeutschen Wirtschaft anhand wichtiger Teilaggregate skizziert und die hiermit voraussichtlich verbundene Beschäftigungsentwicklung dargestellt. Schließlich liefert der Beitrag eine kurze Bestandsaufnahme der Wirkungen von Hartz IV auf die Entwicklung der Arbeitslosenzahlen in Sachsen und Ostdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2005 (2005)

    Berthold, Norbert; Fricke, Holger; Kullas, Matthias;

    Zitatform

    Berthold, Norbert, Holger Fricke & Matthias Kullas (2005): Die Bundesländer im Standortwettbewerb 2005. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 236 S., CD-ROM.

    Abstract

    "Standortwettbewerb gibt es in einer globalisierten Wirtschaft nicht nur zwischen Nationen: Auch Regionen stehen international und national in einem intensiven Wettbewerb um mobile Produktionsfaktoren und die damit verbundenen Wachstums- und Beschäftigungschancen. Zum dritten Mal legt die Bertelsmann Stiftung nun mit dieser Studie einen umfassenden Standortvergleich der 16 Bundesländer vor. Kern der Analyse ist der Erfolgsindex, in dem die Entwicklung der einzelnen Bundesländer in den Zielbereichen Beschäftigung, Einkommen und Sicherheit vergleichend bewertet wird. Zusätzlich wird der Aktivitätsindex berechnet, in den diejenigen Faktoren einfließen, die maßgeblich zum Erfolg eines Bundeslandes beitragen und von ihm politisch beeinflussbar sind. Der Aktivitätsindex misst und bewertet damit die relativen Anstrengungen der einzelnen Länder, ihre Position im Erfolgsindex zu verbessern. Detaillierte Länderberichte ergänzen und vertiefen die Analyse." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001 (2005)

    Blien, Uwe ; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Jens Suedekum (2005): Local economic structure and industry development in Germany, 1993-2001. (IAB-Discussion Paper 01/2005), Nürnberg, 14 S.

    Abstract

    Die Autoren untersuchen den Einfluss dynamischer MAR- und Jacobs-Externalitäten auf das lokale Wachstum der Beschäftigung in Deutschland zwischen 1993 und 2001. Die Studie von Combes (2000) über lokales Beschäftigungswachstum in Frankreich wird auf Deutschland angewandt. Es zeigt sich, dass die Ergebnisse sehr ähnlich sind. Ein alternatives Wirtschaftsmodell wird vorgestellt, das auf gewichteter Regression basiert. Eine Anwendung dieses Modells führt zu dem Ergebnis, dass Jacobs-Externalitäten im produzierenden Gewerbe eine Rolle spielen, MAR-Externalitäten hingegen im Dienstleistungssektor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Service industries and regional development: an analysis for Eastern Germany (2005)

    Blien, Uwe ; Haas, Anette;

    Zitatform

    Blien, Uwe & Anette Haas (2005): Service industries and regional development. An analysis for Eastern Germany. In: The Service Industries Journal, Jg. 25, H. 8, S. 979-997.

    Abstract

    Mit Hilfe des Shift-Share-Regressionsansatzes wird der Beitrag, den Dienstleistungen zur Beschäftigungsentwicklung in Ostdeutschland leisten, analysiert. Die Ergebnisse, die auf Grund äußerst differenzierter Daten der Beschäftigungsstatistik gewonnen wurden, zeigen, dass Dienstleistungen mehr als andere Industriezweige dazu beitrugen, die Beschäftigung auf einen positiven Entwicklungspfad zu bringen. Dies beruht einerseits auf dem allgemein zu beobachtenden weltweiten Strukturwandlungsprozess und andererseits auf der speziellen Situation Ostdeutschlands. Fördermittel wurden in großem Umfang in der Osten transferiert, was besonders das Segment der Volkswirtschaft stabilisiert, das mit der lokalen Nachfrage korreliert. Dieses Segment besteht in Ostdeutschland in erster Linie aus Dienstleistungen. Industrielle Wandlungsprozesse können mit Hilfe von theoretischen Ansätzen zum Strukturwandel erklärt werden. Es wird gezeigt, dass Prozesse der Dekonzentration für die Erklärung regionaler Disparitäten eine Rolle spielen, da inversive Lokalisierungs- und positive Urbanisierungseffekte sichtbar werden. Für die empirische Analyse wird ein erweiterter Ansatz gewählt, der sich der Verallgemeinerung eines ökonometrischen Analogs der üblichen Shift-Share-Methode bedient. Dieser Ansatz kombiniert die Stärken des traditionellen Ansatzes mit den Vorteilen theorieorientierter Modellbildung und denen der Regressionsanalyse. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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  • Literaturhinweis

    Local employment growth in West Germany: a dynamic panel approach (2005)

    Blien, Uwe ; Wolf, Katja ; Suedekum, Jens;

    Zitatform

    Blien, Uwe, Jens Suedekum & Katja Wolf (2005): Local employment growth in West Germany. A dynamic panel approach. (IZA discussion paper 1723), Bonn, 20 S.

    Abstract

    Die Arbeit untersucht die Dynamik des lokalen Beschäftigungswachstums in Westdeutschland von 1980 bis 2001. Mit Hilfe der dynamischen Panel-Methode wird der zeitliche Verlauf der Auswirkungen von Vielfalt und Spezialisierung und der Humankapitalstruktur lokaler Industrien analysiert. Vielfalt hat für den Beschäftigungszuwachs einen positiven Kurzzeiteffekt, der sich im Produktionssektor stärker auswirkt als im Dienstleistungsbereich. Was die Spezialisierung angeht, so finden sich Hinweise auf Mean-Reversion-Effekte, was der Vorstellung, Wachstum reproduziere sich immer wieder selbst, zuwiderläuft. In diesem Prozess gibt es jedoch ein erhebliches Trägheitsmoment. Bildung hat nur im Produktionssektor einen positiven Beschäftigungseffekt. Darüber hinaus wird auch die Bedeutung von Unternehmensgröße und regionaler Lohnentwicklung für das lokale Beschäftigungswachstum untersucht. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wolf, Katja ;
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  • Literaturhinweis

    Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004 (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;

    Zitatform

    Bogai, Dieter, Holger Seibert & Doris Wiethölter (2005): Sinkende Beschäftigung, wachsende Mobilität: Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2004. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 02/2005), Nürnberg, 30 S.

    Abstract

    "Die Arbeitskräfte werden in der Region Berlin-Brandenburg trotz rückläufiger Beschäftigung regional immer mobiler. Dabei wachsen die Mobilitätsströme in beide Richtungen: sowohl von Brandenburg in die Metropolregion Berlin als auch von Berlin in das Umland. In dem Bericht wird anhand regionaler Beschäftigtenanalysen die Arbeitskräftemobilität untersucht. Die Pendlerströme werden sowohl zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg in aktueller und mittelfristiger Entwicklung als auch zwischen der Region Berlin-Brandenburg und anderen Bundesländern dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris; Seibert, Holger ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Brandenburg (2005)

    Bogai, Dieter; Wiethölter, Doris;

    Zitatform

    Bogai, Dieter & Doris Wiethölter (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Brandenburg. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Berlin-Brandenburg 01/2005), Nürnberg, 71 S.

    Abstract

    Ziel der Untersuchung ist, die Bestimmungsgründe der Beschäftigungsentwicklung im Land Brandenburg und in ausgewählten Landkreisen zu identifizieren, und zu analysieren, ob maßgebliche regionale Standorteinflüsse vorliegen. Hierbei werden allgemeine regionale Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen unterschieden. Im Land Brandenburg ist die wirtschaftliche Transformation vor dem Hintergrund ausgeprägter ländlicher Räume und einer Spezialisierung auf Altindustrien mit erheblichen Arbeitsplatzverlusten verbunden. Die Beschäftigung ist zwischen 1995 und 2001 um durchschnittlich 2,69 Prozent jährlich gesunken. Die einzige Ausnahme ist der Kreis Teltow-Fläming, in dem ein Beschäftigungszuwachs zu verzeichnen ist. Während die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile erzielen, weisen die von Berlin weit entfernten Landkreise ebenso wie die kreisfreien Städte Brandenburgs negative Standorteffekte auf. Für die ermittelten günstigen Standortbedingungen dürften die Nähe zum großen Absatz- und Beschaffungsmarkt Berlin sowie die mit der Suburbanisierung der Metropole verbundenen wirtschaftlichen Ausstrahleffekte auf Brandenburg ausschlaggebend sein. Die Branchenstruktur zeigt eine Schwerpunktbildung im Bereich des Fahrzeugbaus, der Logistik und der Luftfahrtindustrie. Der Lohneffekt ist wegen der Nähe zum Wirtschaftszentrum Berlin negativ. Ein leicht negativer Betriebsgrößeneffekt deutet auf ein Defizit bei kleinen und mittleren Unternehmen hin. Zudem signalisiert ein negativer Qualifikationseffekt einen Mangel an Hochschulabsolventen. Der Bericht enthält die Beschäftigungsanalyse von drei ausgewählten Landkreisen: Landkreis Teltow-Fläming, Landkreis Oberspreewald-Lausitz und Brandenburg an der Havel. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Wiethölter, Doris;
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  • Literaturhinweis

    Günstige Standorteffekte sorgen für Beschäftigung: IAB untersucht Einflüsse auf die Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg (2005)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2005): Günstige Standorteffekte sorgen für Beschäftigung. IAB untersucht Einflüsse auf die Beschäftigungsentwicklung in Brandenburg. In: BRANDaktuell - Arbeitsmarktpolitischer Service der Landesagentur für Struktur und Arbeit H. 4, S. 28-29.

    Abstract

    "Günstige Standortfaktoren vor allem im Umland Berlins wirken sich in diesen Regionen positiv auf die Beschäftigung aus. Ganz anders ist die Lage in den peripheren Regionen. Welche Faktoren Beschäftigung befördern und welche ein Beschäftigungsrisiko darstellen, hat die Regionalstelle Berlin-Brandenburg des Instituts für Arbeits- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs (2005)

    Bogai, Dieter;

    Zitatform

    Bogai, Dieter (2005): Analyse der Beschäftigungsentwicklung in den ländlichen Räumen Brandenburgs. In: U. Kühnert (Bearb.) (2005): Ländlich in die Zukunft : Rahmenbedingungen für ländliche Entwicklung an der Schwelle zur neuen EU-Strukturfondsperiode (LASA-Dokumentation, 20), S. 11-20.

    Abstract

    Ziel der vergleichenden Analyse der Länderarbeitsmärkte ist es, die allgemeinen Beschäftigungsfaktoren wie die Branchenstruktur, die Qualifikationsstruktur der Beschäftigten und die Betriebsgröße von standortspezifischen Einflüssen zu unterscheiden. Für Brandenburg werden hierbei die Kreise um Berlin, ländliche Räume sowie Regionen mit verstädterten Räumen vor allem im Südosten Brandenburgs unterschieden, wobei für die an Berlin angrenzenden Landkreise die Beschäftigungsentwicklung am wenigsten negativ ausfällt. Betrachtet man die Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, so ist neben der Bauwirtschaft in der Land- und Forstwirtschaft die Beschäftigung mit minus 25 Prozent deutlich gefallen. Eine positive Entwicklung hingegen wird für den Bereich unternehmensnahe Dienstleistungen und für das Gesundheits- und Sozialwesen erwartet. Erwartungsgemäß erzielen die an Berlin angrenzenden Landkreise Standortvorteile, während die von Berlin weit entfernten Landkreise negative Standorteffekte aufweisen. Dies gilt auch für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit, wobei die berlinnahen Kreise unter anderem durch die Möglichkeit des Pendelns entlastet werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Why are labor force participation rates of east German women so high? (2005)

    Bonin, Holger ; Euwals, Rob ;

    Zitatform

    Bonin, Holger & Rob Euwals (2005): Why are labor force participation rates of east German women so high? In: Applied economics quarterly, Jg. 51, H. 4, S. 359-386.

    Abstract

    Als ein Beispiel für die Anpassung eines Verhaltens, das von einer zentralen Planwirtschaft geprägt und dann der freien Marktwirtschaft ausgesetzt wurde, untersucht der Beitrag die Entwicklung der Erwerbsquote ostdeutscher Frauen nach der Wiedervereinigung. Um die Rolle des Erwerbsverhaltens von anderen individuellen Merkmalen zu isolieren, wird ein Panel-Datenmodell entwickelt, dass gleichzeitig Erklärungen für Erwerbsverhalten, Beschäftigung und Einkommen liefert. Die Parameter des Modells, die für Ost- und Westdeutschland auf der Basis des deutschen Sozioökonomischen Panels geschätzt wurden, weisen darauf hin, dass ausgeprägte Verhaltensunterschiede zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung eine Erklärung für die regionale Kluft der Erwerbsquoten sein können. Danach verringerte sich der Wille auf der Seite der ostdeutschen Frauen, am Erwerbsleben teilzunehmen. Aber der negative Trend im Erwerbsverhalten wurde insgesamt durch Veränderungen bei den Merkmalen und den Einkommen, die eine Erwerbsbeteiligung fördern, ausgeglichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland (2005)

    Bosch, Gerhard; Kalina, Thorsten;

    Zitatform

    Bosch, Gerhard & Thorsten Kalina (2005): Entwicklung und Struktur der Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland. In: Institut Arbeit und Technik (Hrsg.) (2005): Institut Arbeit und Technik : Jahrbuch 2005, S. 29-46.

    Abstract

    Die Analyse aktueller Zahlen zeigt, dass die lange gültige These, Deutschland sei ein Land mit geringen Anteilen von niedrig entlohnten Beschäftigten, so nicht richtig ist. Seit Mitte der 1990er Jahre nimmt der Anteil der gering bezahlten Beschäftigten zu. Das tatsächliche Ausmaß der Ungleichheit liegt über dem statistisch gemessenen, da viele Ausländer legal oder auch illegal Niedriglohnjobs ausüben. Die traditionellen Institutionen des deutschen Produktionsmodells einer diversifizierenden Qualitätsproduktion wurden durch eine Modernisierung der Berufsausbildung und eine Stärkung der Mitbestimmung der Betriebsräte in Klein- und Mittelbetrieben weiter entwickelt. Das Modell ist jedoch nicht mehr prägend für alle Industrien und Tätigkeiten wie in der Vergangenheit. Verbesserungen der Löhne und der Arbeitsbedingungen in der Metallindustrie ziehen nicht mehr entsprechende Verbesserungen in anderen Industrien automatisch nach sich. Das Tarifsystem erfüllt allerdings nicht mehr seine frühere Schutzfunktion für die Beschäftigten am Rande des Arbeitsmarktes; deshalb wird die Einführung eines Mindestlohns für sinnvoll gehalten. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland: "Arbeitsplatzlücke" kaum verringert (2005)

    Brautzsch, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Brautzsch, Hans-Ulrich (2005): Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland: "Arbeitsplatzlücke" kaum verringert. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 11, H. 12, S. 380-382.

    Abstract

    "Im Jahr 2005 hat sich wegen der schwachen Produktionszunahme und trotz des nach wie vor verhaltenen Anstiegs der Lohnkostenbelastung der Produktion die Lage auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt weiter verschlechtert. Die Zahl der Erwerbstätigen nahm durch die Ausdehnung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen gegenüber dem Vorjahr mit 0,1% zwar nur leicht ab. Besonders stark war jedoch der Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse. Die registrierte Arbeitslosigkeit stieg zu Beginn des Jahres insbesondere als Folge des Inkrafttretens von Hartz IV kräftig an, bildete sich allerdings im Verlauf des Jahres zurück. Die Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage nach Arbeitsplätzen ist nach wie vor groß. Insgesamt fehlen ca. 1,9 Mio. Arbeitsplätze. Damit beträgt die Unterbeschäftigungsquote ca. 24%. Auch im kommenden Jahr ist keine Besserung auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ist die Frauenbeschäftigung im Osten höher als im Westen? (2005)

    Brautzsch, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Brautzsch, Hans-Ulrich (2005): Ist die Frauenbeschäftigung im Osten höher als im Westen? In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 11, H. 5, S. 153-156.

    Abstract

    "Die Partizipation von ostdeutschen Frauen am Erwerbsleben wird in der öffentlichen Diskussion unterschiedlich beurteilt: Zum einen wird behauptet, die ostdeutschen Frauen würden deutlich stärker am Arbeitsleben teilnehmen als die westdeutschen. Dem steht die Auffassung gegenüber, dass sich die Erwerbsbeteiligung der ostdeutschen Frauen weitgehend an die Verhältnisse im Westen angeglichen hat. Die Untersuchung zeigt, dass bei in etwa gleich hoher Erwerbstätigenquote in Ost- und Westdeutschland in etwa gleich viele Frauen in den Arbeitsmarkt integriert sind. Aus diesem Blickwinkel ist in Ostdeutschland die Frauenbeschäftigung so hoch wie in Westdeutschland. Die Erwerbsquote der Frauen liegt dagegen in Ostdeutschland über der in Westdeutschland. Sie weist darauf hin, dass unter den gegenwärtigen Verhältnissen im Osten nach wie vor mehr Frauen den Wunsch haben, erwerbstätig zu sein, als im Westen. Dieser Wunsch lässt sich allerdings unter den gegenwärtigen Arbeitsmarktbedingungen weder im Osten noch im Westen realisieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland: Wer ist erwerbstätig, wer ist unterbeschäftigt?: Grenzen zwischen Erwerbstätigkeit und Unterbeschäftigung zunehmend fließend (2005)

    Brautzsch, Hans-Ulrich;

    Zitatform

    Brautzsch, Hans-Ulrich (2005): Arbeitsmarktbilanz Ostdeutschland: Wer ist erwerbstätig, wer ist unterbeschäftigt? Grenzen zwischen Erwerbstätigkeit und Unterbeschäftigung zunehmend fließend. In: Wirtschaft im Wandel, Jg. 11, H. 4, S. 108-112.

    Abstract

    "Mit dem Inkrafttreten des Vierten Gesetzes für Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt ist eine Modifikation der statistischen Abbildung des Arbeitsmarktgeschehens in der Arbeitsmarktbilanz des IWH notwendig: 1-Euro-Jobs werden nunmehr als eigenständige Komponente der sonstigen Unterbeschäftigung ausgewiesen. Zudem ist ab dem Jahr 2005 insbesondere bei den registrierten Arbeitslosen aufgrund der generellen Meldepflicht der früheren arbeitsfähigen Sozialhilfeempfänger mit einem Bruch in der Zeitreihe zu rechnen. Auch die Zahl der Erwerbstätigen wird durch den Anstieg der 1-Euro-Jobs beeinflusst werden. Die Konsequenzen, die sich ex-ante für die Entwicklung insbesondere der registrierten Arbeitslosen und der Erwerbstätigen ergeben werden, können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht seriös abgeschätzt werden, sodass in der Arbeitsmarktbilanz für Ostdeutschland vorerst nur der Ex-post-Zeitraum bis 2004 ausgewiesen wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ergebnisse des Mikrozensus 2004 (2005)

    Breiholz, Holger;

    Zitatform

    Breiholz, Holger (2005): Ergebnisse des Mikrozensus 2004. In: Wirtschaft und Statistik H. 4, S. 327-337.

    Abstract

    "Im März 2004 waren in Deutschland 11 % aller Erwerbspersonen von Erwerbslosigkeit betroffen. Mit 16,5 % wiesen die Erwerbspersonen ohne Berufsqualifikation die höchste Erwerbslosenquote auf. Von den akademisch gebildeten Erwerbspersonen zählten nur 4,9 % zu den Erwerbslosen. Der seit 1996 zu beobachtende Trend zu geringeren durchschnittlichen Wochenarbeitszeiten hat sich nicht fortgesetzt: Die normalerweise geleistete Wochenarbeitszeit je Erwerbstätigen in Deutschland verlängerte sich gegenüber Mai 2003 - trotz gestiegener Teilzeitquote - um 12 Minuten auf durchschnittlich 36,0 Stunden. 85 % der erwerbstätigen Frauen, hingegen nur die Hälfte (51 %) der erwerbstätigen Männer arbeiteten im März 2004 in einem Dienstleistungsberuf. Fertigungsberufe übten 34 % der männlichen, aber nur 9 % der weiblichen Erwerbstätigen aus. Auf die technischen Berufe entfiel bei den Männern ein Anteil von 10 %; dagegen fiel der Vergleichsanteil bei den Frauen mit gut 2 % deutlich niedriger aus. Erwerbstätige Frauen verteilen sich auf wenige Tätigkeitsfelder: Im März 2004 übten fast acht von zehn erwerbstätigen Frauen Schwerpunkttätigkeiten in den Bereichen 'Persönliche Dienstleistungen' (38 %), 'Büro/Technisches Büro/EDV/Forschen' (26 %) und 'Handel/Reparatur' (15 %) aus. Im März 2004 waren in Deutschland knapp 12 % der abhängig beschäftigten Frauen Führungskräfte (d. h. höhere Angestellte oder Beamte). Dagegen hatten von den Männern in abhängiger Beschäftigung gut 20% eine Führungsposition inne." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Leben und Arbeiten in Deutschland: Ergebnisse des Mikrozensus 2004 (2005)

    Breiholz, Holger; Duschek, Klaus-Jürgen; Hansch, Esther; Nöthen, Manuela;

    Zitatform

    Breiholz, Holger, Klaus-Jürgen Duschek, Esther Hansch & Manuela Nöthen (2005): Leben und Arbeiten in Deutschland. Ergebnisse des Mikrozensus 2004. Wiesbaden, 104 S.

    Abstract

    "Der Mikrozensus 2004 zeigt für Haushalte, Lebensformen sowie das Erwerbsleben folgende Ergebnisse:
    Im März 2004 gab es 39,1 Mill. Haushalte mit rund 82,9 Mill. Haushaltsmitgliedern. Damit ist die Zahl der Privathaushalte seit 1991 um 11%, die Zahl der Haushaltsmitglieder um 3% gestiegen. Die durchschnittliche Haushaltsgröße ging zurück: Im April 1991 lebten durchschnittlich 2,27 Personen in einem Haushalt, im März 2004 nur noch 2,12 Personen. Immer mehr Menschen leben in einer nichtehelichen oder gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft, als allein erziehende Elternteile oder allein in einem Einpersonenhaushalt.
    Im Frühjahr 2004 stuften 7,2 Mill. abhängig Beschäftigte in Deutschland ihre Tätigkeit als Teilzeitbeschäftigung ein, 2,4 Mill. bzw. 51% mehr als im April 1991. Die Teilzeitquote der abhängig Beschäftigten stieg im gleichen Zeitraum um neun Prozentpunkte auf gut 23%. Zwar vergrößerte sich der Anteil der Männer an den Teilzeitbeschäftigten von 8% im Jahr 1991 auf inzwischen 15%, dennoch war mit 85% der Großteil der Teilzeittätigen in abhängiger Beschäftigung weiblich. Erstmals seit 1996 arbeiteten die Männer wieder länger. So stieg die Zahl der normalerweise geleisteten Arbeitsstunden je Woche bei den westdeutschen Männern von durchschnittlich 40,0 Stunden im Mai 2003 auf 40,3 Stunden im März 2004 sowie von durchschnittlich 39,8 auf 40,1 Stunden in den neuen Länder und Berlin-Ost. Dagegen blieb die Arbeitszeit der Frauen in beiden Teilen Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr konstant. Im März 2004 nutzten 59% der Erwerbstätigen an ihrem Arbeitsplatz einen Personal-Computer, im Mai 2000 waren es mit 52% nur gut die Hälfte. Die Zunahme von Computerarbeit betraf beide Geschlechter und zog sich durch alle Altersgruppen. Zwar waren in Deutschland immerhin 47% der abhängig Beschäftigten, die Angaben zu ihrer Stellung im Betrieb gemacht hatten, weiblich. Frauen hatten jedoch nur etwa ein Drittel (33%) der gut 4,9 Mill. Führungspositionen inne. Die dazu zählenden 819 000 Positionen mit umfassenden Führungsaufgaben waren noch seltener von Frauen besetzt. Die Frauenquote betrug hier lediglich 21%. Im März 2004 benutzten etwa zwei von drei Berufspendlern (gut 67%) auf dem Weg zur Arbeit hauptsächlich das Auto. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln legten 13% der Pendler die längste Wegstrecke auf dem Weg zum Arbeitsplatz zurück. 18% der Pendler erreichten ihren Arbeitsplatz überwiegend mit dem Fahrrad oder zu Fuß." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Austritte aus Beschäftigung in Ostdeutschland: Entlassungen und Befristungen dominieren, deutscher Arbeitsmarkt nach wie vor gespalten (2005)

    Brussig, Martin ; Erlinghagen, Marcel ;

    Zitatform

    Brussig, Martin & Marcel Erlinghagen (2005): Austritte aus Beschäftigung in Ostdeutschland. Entlassungen und Befristungen dominieren, deutscher Arbeitsmarkt nach wie vor gespalten. (IAT-Report 2005-02), Gelsenkirchen, 9 S.

    Abstract

    "In den neuen Bundesländern werden häufiger Beschäftigungsverhältnisse beendet als in den alten. Arbeitgeberseitige Entlassungen waren in Ostdeutschland in den 1990er Jahren der häufigste Grund zur Beendigung von Beschäftigungsverhältnissen. Dies steht im Kontrast zu Westdeutschland, wo in den meisten Jahren die Eigenkündigungen dominierten. 'Sonstige' Austritte, die nicht auf Kündigung einer der beiden Seiten zurückgehen, haben im Osten viel größere Bedeutung als im Westen. Anzahl und Gründe der Austritte in Ostdeutschland reagieren weniger eindeutig auf konjunkturelle Veränderungen als in Westdeutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Niedersachsen (2005)

    Brück-Klingberg, Andrea; Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;

    Zitatform

    Brück-Klingberg, Andrea, Uwe Harten & Martin Wrobel (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Niedersachsen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Niedersachsen-Bremen 02/2005), Nürnberg, 80 S.

    Abstract

    Im IAB-Projekt "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (VALA) wird der Frage nach dem "Warum" regionaler Unterschiede in Deutschland am Beispiel der Beschäftigungsentwicklung nachgegangen. Im Untersuchungszeitraum 1993 bis 2001 verlief die Beschäftigungsentwicklung in Niedersachsen ungünstiger als in Westdeutschland. In diesem Zeitraum gingen im Land 20.200 sozialversicherungspflichtige Arbeitplätze (in Vollzeitäquivalenten) verloren, durchschnittlich 0,13 Prozent pro Jahr. Nach den Ergebnissen des Analysemodells waren für diese Entwicklung weder die Firmengrößenstruktur noch das regionale Lohnniveau maßgeblich. Die Branchenstruktur im Land ist nahezu neutral in ihrer Auswirkung auf die Beschäftigungsentwicklung einzustufen. Für eine günstigere Beschäftigungsentwicklung fehlt in Niedersachsen eine stärkere Spezialisierung im Dienstleistungsbereich, insbesondere in den wachstumsstarken vorwiegend wirtschaftsbezogenen Dienstleistungen. Das Flächenland Niedersachsen hat erwartungsgemäß ein vergleichsweise geringes Reservoir an hochqualifizierten Arbeitskräften, die aufgrund ihrer Qualifikation schnell in den Arbeitsmarkt einmünden. Am stärksten prägt ein negativer Standorteffekt die Beschäftigungsentwicklung im Land, bedingt durch ein geringes Innovationspotenzial und die Nachwirkungen der Randlage mit dem längsten Teilabschnitt der früheren innerdeutschen Grenze. Die Ergebnisse zeigen somit insgesamt, dass die Beschäftigungsschwäche des Landes vor allem auf vorhandene Standortnachteile und Qualifikationsdefizite zurückzuführen ist. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Harten, Uwe; Wrobel, Martin ;
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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Hessen (2005)

    Burkert, Carola ; Kirchhof, Kai; Schaade, Peter;

    Zitatform

    Burkert, Carola, Kai Kirchhof & Peter Schaade (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Hessen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Hessen 01/2005), Nürnberg, 87 S.

    Abstract

    Mit dem Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) untersucht das IAB die regionalen Unterschiede in der Beschäftigungsentwicklung in den deutschen Bundesländern für den Zeitraum zwischen 1993 und 2001. Die Ergebnisse für Hessen zeigen, dass das Bundesland im Beobachtungszeitraum mit einem Beschäftigungsverlust von durchschnittlilch 0,19 % pro Jahr konfrontiert war. Hessen liegt damit im westdeutschen Durchschnitt. Nur in Bayern und im Saarland hat sich die Beschäftigung positiv entwickelt. Die Entwicklung in Hessen ist vor allem durch den Dienstleistungssektor geprägt, der besonders im Rhein-Main-Gebiet positive Impulse setzt. Außerdem hat dieses Gebiet ein großes Potenzial an Arbeitskräften und eine gute Infrastruktur. In den ländlich geprägten Regionen Nord-Ost-Hessens gibt es zwar ein relativ geringes Lohnniveau und eine für die Beschäftigung förderliche Betriebsgrößenstruktur, für ein Beschäftigungswachstum sind diese Faktoren allein aber nicht ausreichend. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Burkert, Carola ;
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  • Literaturhinweis

    Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren: zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation (2005)

    Busch, Uwe van den; Rohde, Andreas;

    Zitatform

    Busch, Uwe van den & Andreas Rohde (2005): Demografischer Wandel und Erwerbstätigkeit von Älteren. Zukünftiges Arbeitsangebot und gegenwärtige Beschäftigungssituation. (Hessen-Agentur. Report 692), Wiesbaden, 136 S.

    Abstract

    "Die vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung beauftragte Untersuchung zeigt die Dimensionen des sich abzeichnenden Wandels in der Erwerbslandschaft auf und betrachtet unterschiedliche Aspekte zur Erwerbstätigkeit Älterer. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf der Ableitung von Handlungsempfehlungen in mittel- bis langfristiger Sicht, da die Auswirkungen des demografischen Wandels die Situation auf dem Arbeitsmarkt wesentlich erst dann beeinflussen. Die Beschreibung der gegenwärtigen Situation älterer Erwerbstätiger und Arbeitsloser und des aktuell maßgeblichen Rechtsrahmens stützt dabei die Argumentation. Die Studie ist wie folgt gegliedert: Kapitel 2 betrachtet den demografischen Wandel sowie die Struktur und die Entwicklung der Erwerbspersonen in Hessen. Die Entwicklung des Arbeitsangebots wird im Rahmen von Modellrechnungen für die hessischen Regionen aufgezeigt. Kapitel 3 untersucht die Beschäftigung älterer Erwerbstätiger. Hierbei wird zunächst nach allgemeinen empirischen Befunden die derzeitige Beschäftigung von Älteren in Hessen, unterschieden nach verschiedenen Berufsordnungen, dargestellt. Die gegenwärtige Struktur der Arbeitslosen der untersuchten Altersgruppe wird kurz beschrieben. Danach werden Determinanten der Beschäftigung Älterer - hierzu zählen die Aspekte Leistungsfähigkeit sowie gesetzliche Regelungen - aufgezeigt sowie ein Überblick über bereits bestehende Maßnahmen für ältere Erwerbstätige gegeben. Dazu gehören auch Weiterbildungsmaßnahmen. Ergebnisse einer Kurzbefragung bei Weiterbildungsanbietern gehen an dieser Stelle in die Untersuchung ein. Das abschließende Kapitel 4 fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Handlungsempfehlungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Bayern (2005)

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;

    Zitatform

    Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Bayern. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Bayern 01/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Betrachtung wirtschaftlicher Indikatoren wie der Beschäftigungsentwicklung, dem Einkommen oder der Arbeitslosigkeit zeigt erhebliche regionale Unterschiede, die auch über längere Zeit bestehen bleiben. Das Projekt 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) des regionalen Forschungsnetzes des IAB stellt die Frage nach dem 'Warum' der regional unterschiedlichen Entwicklung am Beispiel des Beschäftigungswachstums. Die Studie stellt die Resultate für das Bundesland Bayern und die bayerischen Kreise vor. Für die Analyse wurden als wichtige ökonomische Einflussfaktoren die Branchenstruktur, die Betriebsgrößenstruktur, die Qualifikationsstruktur und das Lohnniveau berücksichtigt. Außerdem wurde ein Standorteffekt ermittelt, der spezifische regionale Einflüsse auf das Beschäftigungswachstum abbildet. Die Analysemethode ermöglicht es, die Effekte der einzelnen Determinanten auf die Beschäftigungsentwicklung zu identifizieren, zu quantifizieren und getrennt voneinander auszuweisen. So lassen sich die Gründe für das unterschiedliche Wachstum differenziert darstellen. Bayern weist im Beobachtungszeitraum 1993 bis 2001 im Gegensatz zu Westdeutschland und den meisten anderen westdeutschen Bundesländern ein Beschäftigungswachstum auf. Das durchschnittliche jährliche Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung betrug in Bayern plus 0,15 Prozent, während im westdeutschen Durchschnitt die Beschäftigung um 0,19 Prozent zurückging. Von den erklärenden Variablen weist der Standorteffekt des Bundeslandes den stärksten positiven Wert aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;
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  • Literaturhinweis

    Strukturbericht Region Stuttgart 2005: Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation (2005)

    Caspar, Sigried; Krumm, Raimund; Seibold, Bettina; Dispan, Jürgen;

    Zitatform

    Caspar, Sigried, Jürgen Dispan, Raimund Krumm & Bettina Seibold (2005): Strukturbericht Region Stuttgart 2005. Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung. Schwerpunkt: Innovation. Stuttgart u.a., 232 S.

    Abstract

    Der Bericht beschreibt eine Phase der Entwicklung der Region Stuttgart, die durch fehlende wirtschaftliche Dynamik gekennzeichnet ist. Dies symbolisiert nicht zuletzt die Entwicklung im Dienstleistungssektor der Region, dessen Beschäftigtenzahl nach Jahren des Aufschwungs beim Übergang von 2002 auf 2003 praktisch stagnierte und im Folgezeitraum 2003/04 sogar leicht rückläufig war. Der Dienstleistungssektor hat damit zumindest vorübergehend seine Fähigkeit eingebüßt, den in den letzten Jahren im produzierenden Gewerbe tendenziell zu beobachtenden Stellenabbau zumindest etwas auszugleichen. Dies wiegt um so schwerer, als im produzierenden Gewerbe der Region in der Zeit von 2002 bis 2004 nicht weniger als sechs Prozent der Arbeitsplätze verloren gingen. Der Bericht enthält Aussagen zur wirtschaftlichen Entwicklung allgemein, zur Beschäftigungsentwicklung, zur Situation im produzierenden Gewerbe (Fahrzeugbau, Maschinenbau, Elektrotechnik, IuK-Technologien, Baugewerbe) im Dienstleistungssektor (Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, Kredit- und Versicherungsgewerbe, unternehmensbezogene und personenbezogene Dienstleistungen, öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung) sowie hinsichtlich Schlüsseltechnologien, Leitinnovationen und regionaler Cluster (Automobil-Cluster, Produktionstechnik-Cluster, Maschienbau). In Form von Handlungsempfehlungen werden Hinweise für die Regional- und Wirtschaftspolitik gegeben, die das Ziel verfolgen, die hohe Innovationsfähigkeit der Region Stuttgart in allen wichtigen Technikfeldern zu erhalten, die technologischen Kernkompetenzen und Innovationsnetzwerke zu stärken und die Innovationspotenziale der öffentlichen Forschungseinrichtungen besser zu nutzen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004 (2005)

    Dietrich, Ingrid; Kregelin, Petra;

    Zitatform

    Dietrich, Ingrid & Petra Kregelin (2005): Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: Pendlerauswertungen für Sachsen-Anhalt und Thüringen Juni 2004. Halle, 38 S.

    Abstract

    Die Broschüre dokumentiert in einer statistischen Übersicht eine Auswertung der Agenturen für Arbeit zu den Pendlerströmen der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten für Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Stichtag 30. Juni 2004. Als Ergebnis für Sachsen-Anhalt lässt sich u.a. festhalten, dass sieben der acht Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo aufweisen. In den Agenturen für Arbeit, die unmittelbar an Niedersachsen grenzen, überwiegt die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland, während in den übrigen Agenturen das Verhältnis umgekehrt ist. In Thüringen weisen sechs der sieben Agenturbezirke einen negativen Pendlersaldo auf. Wie in Sachsen-Anhalt überwiegt auch in Thüringen die Zahl der Auspendler nach Westdeutschland gegenüber der nach Ostdeutschland für die Agenturen, die unmittelbar an westdeutsche Agenturbezirke grenzen. Für die Agenturen Gotha, Jena und Gera, die in Nachbarschaft zu Hessen und Bayern liegen, trifft diese Feststellung allerdings nicht zu. Aus diesen und den übrigen Thüringer Agenturen fährt die Mehrheit der Berufspendler in andere ostdeutsche Regionen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Vereinbarkeit von Familie und Beruf (2005)

    Dressel, Christian; Cornelißen, Waltraud; Wolf, Karin;

    Zitatform

    Dressel, Christian, Waltraud Cornelißen & Karin Wolf (2005): Vereinbarkeit von Familie und Beruf. In: W. Cornelißen (Hrsg.) (2005): Gender-Datenreport : kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland, S. 266-341.

    Abstract

    "Ein OECD-Vergleich zeigt, dass sich Deutschland - was die Erwerbsbeteiligung kinderloser Frauen betrifft - international gut behaupten kann, dass Deutschland aber im Ranking der Staaten erstaunlich weit zurückfällt, wenn man prüft, wie stark sich Mütter mit mehreren Kindern aus dem Erwerbsleben zurückziehen. In Deutschland scheint also das Vorhandensein von Kindern die Erwerbsarbeit von Frauen stärker zu beeinträchtigen als in vielen anderen vergleichbaren Staaten. Im Vergleich zu deutschen Müttern sind in Deutschland lebende Mütter ohne deutschen Pass sehr viel schlechter in den Arbeitsmarkt integriert. Sie sind viel seltener als deutsche Mütter Vollzeit beschäftigt, seltener auch Teilzeit beschäftigt. Ferner profitieren sie viel seltener von Elternzeit. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnt die Teilzeitarbeit und die geringfügige Beschäftigung eine zunehmende Bedeutung. Mütter in den ostdeutschen Bundesländern sind allerdings auch mit kleinen Kindern und mit größerer Kinderzahl noch sehr viel häufiger als Mütter in den westdeutschen Bundesländern auf einer Vollzeitstelle erwerbstätig. Während Väter deutlich mehr bezahlte Arbeit leisten als Mütter, leisten Mütter das Gros der Familienarbeit, auch wenn sie erwerbstätig sind. Der Arbeitseinsatz von Vätern in der Familie nahm in den letzten zehn Jahren kaum zu. Erwerbstätige Väter haben heute allerdings schon im Durchschnitt weniger Freizeit als erwerbstätige Mütter. Viele Mütter in Elternzeit haben Schwierigkeiten, unmittelbar nach Ablauf der Elternzeit wieder in den Beruf zurückzukehren. In den ostdeutschen Bundesländern beeinträchtigen zwischenzeitliche Betriebsschließungen in nicht unerheblichem Maße die Rückkehr von Müttern an ihren alten Arbeitsplatz. In den westdeutschen Bundesländern machen fehlende Kinderbetreuungsangebote und ungünstige Arbeitszeiten eine Rückkehr oft unmöglich. Das Problem der Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt sich nicht nur im Hinblick auf die Frage der Versorgung von Kindern, sondern auch im Hinblick auf die Unterstützung und Pflege älterer Familienangehöriger. Personen, die andere Familienangehörige pflegen, sind 2004 immer noch ganz überwiegend (zu 73 %) weiblich. Der Anteil der Männer hat seit 1998 allerdings zugenommen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbstätigkeit: Arbeitsmarktintegration von Frauen und Männern (2005)

    Dressel, Christian;

    Zitatform

    Dressel, Christian (2005): Erwerbstätigkeit. Arbeitsmarktintegration von Frauen und Männern. In: W. Cornelißen (Hrsg.) (2005): Gender-Datenreport : kommentierter Datenreport zur Gleichstellung von Frauen und Männern in der Bundesrepublik Deutschland, S. 92-148.

    Abstract

    "Überall in Europa sind Frauen zu einem geringeren Anteil erwerbstätig als Männer. In den skandinavischen Ländern und in manchen osteuropäischen Ländern sind die Geschlechterdifferenzen aber deutlich geringer als in Deutschland. Teilzeitangebote und geringfügige Beschäftigung haben es im Westen Deutschlands immer mehr Frauen ermöglicht, erwerbstätig zu sein. Während die Erwerbstätigenquoten von Frauen und Männern im Osten, aber auch von Männern im Westen nach 1991 deutlich sanken, stiegen die der Frauen im Westen. Der Übergang von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft kam der Beschäftigung von Frauen zu Gute. Der Umfang der Männererwerbstätigkeit reduzierte sich dagegen. Die Erwerbstätigenquote der Frauen im Westen hat die Quote der erwerbstätigen Frauen im Osten erreicht, beschränkt sich im Westen aber häufiger auf Teilzeitarbeit und geringfügige Beschäftigung. Während vor allem den gering qualifizierten Männern der Eintritt in das Erwerbsleben immer schwerer fällt, können Frauen von ihren besseren Abschlüssen profitieren. Frauen und Männer ohne deutschen Pass sind insgesamt schlechter in den Arbeitsmarkt integriert als die deutschen. Dies gilt verstärkt für ausländische Frauen in der Familienphase. Ungünstige Arbeitsmarktbedingungen drängen arbeitssuchende Frauen und Männer zum Teil in atypische Beschäftigungsformen. Von unerwünschter Teilzeit sind vor allem Beschäftigte im Osten, dabei ganz besonders Frauen betroffen. Trotz des erheblich gestiegenen Bildungs- und Ausbildungsstandes von Frauen sind diese in Führungspositionen an der Spitze von Großunternehmen extrem unterrepräsentiert. Arbeitslosigkeit ist ein anhaltendes Problem mit der Folge, dass die Langzeitarbeitslosigkeit zunimmt. Seit einigen Jahren sind Frauen unter den Arbeitslosen nicht mehr über-, sondern unterrepräsentiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich (2005)

    Eichhorst, Werner; Rhein, Thomas; Wiedemann, Eberhard; Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Hermann Gartner, Gerhard Krug, Thomas Rhein & Eberhard Wiedemann (2005): Niedriglohnbeschäftigung in Deutschland und im internationalen Vergleich. In: J. Allmendinger, W. Eichhorst & U. Walwei (Hrsg.) (2005): IAB Handbuch Arbeitsmarkt : Analysen, Daten, Fakten (IAB-Bibliothek, 01), S. 107-142.

    Abstract

    "Die Förderung von Arbeitsnachfrage und Arbeitsangebot im Niedriglohnsektor wird in der wissenschaftlichen und politischen Diskussion häufig als eine Möglichkeit angesehen, wettbewerbsschwächere, insbesondere formal gering qualifizierte Arbeitskräfte in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Das Kapitel untersucht zunächst Größe, Struktur und Dynamik des Niedriglohnsektors in Deutschland und im internationalen Vergleich, arbeitet dann wesentliche Bestimmungsgründe für Niedriglohnbeschäftigung heraus und untersucht anschließend in- und ausländische Reformerfahrungen im Hinblick auf ihren Beitrag zur Verbesserung der Beschäftigungschancen von wettbewerbsschwächeren Erwerbspersonen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Gartner, Hermann ; Krug, Gerhard ;
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  • Literaturhinweis

    Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen: Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit (2005)

    Einig, Klaus; Guth, Dennis;

    Zitatform

    Einig, Klaus & Dennis Guth (2005): Neue Beschäftigtenzentren in deutschen Stadtregionen. Lage, Spezialisierung, Erreichbarkeit. In: Raumforschung und Raumordnung, Jg. 63, H. 6, S. 444-458.

    Abstract

    Der Bericht stellt die Ergebnisse einer empirischen Analyse der Entstehung polyzentrischer Beschäftigungsstrukturen und die Etablierung neuer Arbeitsplatzzentren für Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2002 vor. Untersucht wird vor allem das Ausmaß der Bildung neuer polyzentraler Wachstumspole und Beschäftigtenzentren in Stadtregionen. Mit Hilfe der Entwicklung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf Gemeindeebene konnte die Lage, Spezialisierung und Erreichbarkeit von Beschäftigtenzentren in west- und ostdeutschen Stadtregionen bestimmt werden. Insgesamt ließen sich 117 neue Beschäftigtenzentren identifizieren. Dabei zeigte sich, dass die Zentren typischerweise eine hohe Branchenspezialisierung und eine überdurchschnittliche Verkehrsgunst aufweisen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wie lange dauert es, bis Beschäftigte ihren Betrieb verlassen?: neue Ergebnisse zur Beschäftigungsstabilität in West- und Ostdeutschland (2005)

    Erlinghagen, Marcel ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel (2005): Wie lange dauert es, bis Beschäftigte ihren Betrieb verlassen? Neue Ergebnisse zur Beschäftigungsstabilität in West- und Ostdeutschland. (IAT-Report 2005-09), Gelsenkirchen, 12 S.

    Abstract

    "Beschäftigte, die im Jahr 2001 ihren Betrieb verließen, haben zuvor im Durchschnitt sechs Jahre (Westdeutschland) bzw. fünf Jahre (Ostdeutschland) dort gearbeitet. In Westdeutschland ist die Beschäftigungsstabilität seit Mitte der 1980er Jahre moderat gestiegen und verharrt seit Beginn der 1990er Jahre auf relativ konstantem Niveau. In den neuen Ländern hat die Abwicklung alter DDR-Betriebe jedoch zu einer deutlichen Reduktion der Beschäftigungsstabilität insbesondere in der ersten Hälfte der 1990er Jahre geführt. Die niedrigere Beschäftigungsstabilität in den neuen Ländern lässt sich vor allem auf die besondere Bedeutung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen sowie auf durch die Transformation verursachte Zäsuren in den Erwerbsbiographien älterer Geburtskohorten erklären. Zumindest in den jüngeren Geburtskohorten gleicht sich die Beschäftigungsstabilität in Ost und West zu Beginn des neuen Jahrtausends an." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Entlassungen in Westdeutschland: starke Konjunkturabhängigkeit, kein langfristiger Steigerungstrend (2005)

    Erlinghagen, Marcel ;

    Zitatform

    Erlinghagen, Marcel (2005): Entlassungen in Westdeutschland. Starke Konjunkturabhängigkeit, kein langfristiger Steigerungstrend. (IAT-Report 2005-01), Gelsenkirchen, 9 S.

    Abstract

    "Arbeitgeberseitige Entlassungen haben in Westdeutschland zwischen 1985 und 2001 nicht generell zugenommen. Veränderungen im Verhältnis zwischen freiwilligen Eigenkündigungen und unfreiwilligen Entlassungen sind in erster Linie konjunkturbedingt. Die Ergebnisse stehen im Widerspruch zur öffentlichen Wahrnehmung, dass die Beschäftigungssicherheit im Zeitverlauf kontinuierlich abgenommen habe. Wenn andererseits in Jahren konjunkturellen Abschwungs mehr als ein Drittel der Austritte durch Entlassung erfolgt, so widerlegt das ebenfalls die These eines restriktiven Kündigungsschutzes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Regional dependencies in job creation: an efficiency analysis for Western Germany (2005)

    Fahr, Rene; Sunde, Uwe ;

    Zitatform

    Fahr, Rene & Uwe Sunde (2005): Regional dependencies in job creation. An efficiency analysis for Western Germany. (IZA discussion paper 1660), Bonn, 34 S.

    Abstract

    "This paper investigates the efficiency of the matching process between job seekers and vacancy posting firms in West-Germany, using variation across labor market regions and across time. The results of a stochastic frontier analysis shed new light on extent and regional differences of search frictions, on potential determinants of frictional inefficiencies and on the consequences of German reunification for the matching process. The paper also presents novel evidence on the complex interactions between spatial contingencies among regional labor markets: matching efficiency decreases with spatial autocorrelation in hiring, implying indirect evidence for crowding externalities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Thüringen (2005)

    Farhauer, Oliver; Granato, Nadia; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Farhauer, Oliver, Nadia Granato & Ingrid Dietrich (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Thüringen. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 02/2005), Nürnberg, 61 S.

    Abstract

    "Die Studie untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Thüringen und ist ein Teilprojekt der vergleichenden Analyse von Länderarbeitsmärkten (VALA). VALA analysiert die Prozesse auf den regionalen Arbeitsmärkten mit dem Ziel, die Determinanten der stark divergierenden Entwicklungen zu identifizieren. Als theoretische Grundlagen der Untersuchung werden hauptsächlich die Ansätze zum regionalen Strukturwandel und zur neuen Regionalökonomie herangezogen. Dabei werden unterschiedliche regionale Einheiten wie Kreise, siedlungsstrukturelle Typen und Bundesländer gleichzeitig über einen längeren Zeitraum betrachtet. Die verwendeten Daten stammen aus der Beschäftigtenstatistik der Bundesagentur für Arbeit und decken für die östlichen Bundesländer den Zeitraum zwischen 1995 und 2001 ab. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung in Thüringen zwischen 1995 und 2001 jährlich um durchschnittlich 1,9 Prozent gesunken ist. Obwohl die Beschäftigungsentwicklung in Thüringen rückläufig ist, hat sie sich trotzdem deutlich besser entwickelt als in Ostdeutschland insgesamt (-2,5 Prozent). Im Vergleich zwischen den neuen Bundesländern weist Thüringen die günstigste Entwicklung auf. Wählt man als Referenzraum aber die alten Länder, so liegt Thüringen hinter dem schlechtesten westdeutschen Bundesland (Bremen: -1,0 Prozent). Auf Kreisebene zeigt sich, dass in 20 der 23 Kreise Thüringens ein Rückgang der Beschäftigung festzustellen ist, wobei gravierende regionale Niveauunterschiede existieren. Die höchste Abnahme verzeichnete Gera (-4,4 Prozent), während der Wartburgkreis (0,5 Prozent) den größten Zuwachs erzielen konnte. Aus theoretischer Sicht sind als wichtigste Determinanten der Beschäftigungsentwicklung das Qualifikationsniveau der Beschäftigten, die Lohnstruktur, die Verteilung der Branchen und Betriebsgrößen zu nennen. Im ostdeutschen Vergleich ist Thüringen durch einen überdurchschnittlichen Anteil Hochqualifizierter, ein unterdurchschnittliches Lohnniveau und einen überdurchschnittlichen Anteil an kleineren und mittleren Betrieben geprägt. Die drei Branchen mit den höchsten Beschäftigtenanteilen sind das Baugewerbe, der Handel und die Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Analyse der Beschäftigungsmöglichkeiten im Agrarsektor Deutschlands und Beschäftigungseffekte agrarpolitischer Maßnahmen (2005)

    Fasterding, Ferdinand; Rixen, Daniela;

    Zitatform

    Fasterding, Ferdinand & Daniela Rixen (2005): Analyse der Beschäftigungsmöglichkeiten im Agrarsektor Deutschlands und Beschäftigungseffekte agrarpolitischer Maßnahmen. (Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft. Arbeitsberichte des Bereichs Agrarökonomie 05/2005), Braunschweig, 320 S.

    Abstract

    In der Arbeit werden das Arbeitskräfteangebot und die Arbeitskräftenachfrage im Agrarsektor analysiert, und es wird gefragt, inwieweit es durch agrarpolitische Maßnahmen gelingen kann, zusätzliche Arbeitsplätze im Agrarsektor zu schaffen und damit einen Beitrag zur Entwicklung ländlicher Räume zu leisten. Zunächst wird auf die Einordnung der Landwirtschaft in die Gesamtwirtschaft eingegangen und dabei besonders die Entwicklung der Erwerbstätigkeit betrachtet, um dann Bestimmungsgründe für den Agrarstrukturwandel zu diskutieren. Es folgt die Darstellung der strukturellen Entwicklungen in der Landwirtschaft in West- und Ostdeutschland und eine Analyse des Arbeitseinsatzes verschiedener Arbeitskräftekategorien, arunter auch von Saisonarbeitskräften. Neben der ausführlichen Darstellung struktureller Entwicklungen wird auf den Fachkräftemangel eingegangen. In den grünen Berufen können trotz einer teilweise erheblichen Zahl von Arbeitslosen bereits heute Dauerstellen für Fachkräfte nicht immer problemlos mit geeigneten Bewerbern besetzt werden. Projektionen der Zahl von Arbeitskräften verschiedener Kategorien mit Hilfe demografischer Analysen und des Arbeitseinsatzes dieser Arbeitskräfte werden vorgestellt. Anhand von Modellrechnungen mit veränderten Raten der Einführung technischer Fortschritte sowie niedrigeren Lohnsteigerungen wird simuliert, wie groß die Spielräume für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze im Agrarsektor sind. Außer dem allgemeinen Gleichgewichtsmodell GTAP wurde das nicht lineare konsistente Agrarsektormodell FARMIS eingesetzt, um agrarpolitische Varianten einzubeziehen. Die Ausbildung für landwirtschaftliche Berufe ist mit veränderten Qualifikationsanforderungen konfrontiert, die eine Reform der Berufsausbildung erfordern. Durch Umschulungen und die Ausbildung von Nachwuchskräften kann einem möglichen Mangel an geeigneten Arbeitskräften im Agrarsektor entgegengewirkt werden. Ein wesentliches Ziel politischer Maßnahmen ist die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit landwirtschaftlicher Betriebe. Beschäftigungswirkungen ausgewählter politischer Maßnahmen werden diskutiert. Aus der Analyse ergibt sich, dass ländliche Räume von der Förderung im Rahmen der regionalen Wirtschaftspolitik erheblich profitieren. Die folgenden Schlussfolgerungen lassen sich aus der Untersuchung ziehen: Insgesamt muss damit gerechnet werden, dass sich der Arbeitseinsatz in der deutschen Landwirtschaft weiter vermindern wird, dass sich durch die im Jahr 2005 beginnende Umsetzung der Reform der Agrarpolitik der Beschäftigungsabbau verstärken wird, dass sich jedoch trotzdem ein gewisser Mangel an Fachkräften abzeichnet. Aus diesen Befunden werden Konsequenzen für die Unternehmen, potenzielle Arbeitskräfte und die Politik abgeleitet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Kreativbranchen in Berlin (2005)

    Frank, Björn ; Mundelius, Marco;

    Zitatform

    Frank, Björn & Marco Mundelius (2005): Kreativbranchen in Berlin. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, H. 44, S. 665-670.

    Abstract

    "Der Bericht ergänzt den Kulturwirtschaftsbericht des Berliner Senats um weitere empirische Ergebnisse zu den Branchen Film, Rundfunk und Fernsehen, Verlage, Musik, Werbung, Softwareentwicklung und Multimedia, sonstige kulturelle Dienstleistungen sowie Museen u. a. Die Stärken dieser Branchen, aber auch die Grenzen ihrer Entwicklung spiegeln sich in der Entwicklung von Beschäftigung, Unternehmenszahl und Umsätzen in den letzten Jahren wider. In Berlin sind die Kreativbranchen schneller als in anderen Großstädten gewachsen. Die Standortbedingungen werden von den Unternehmen mehrheitlich positiv bewertet. Die Kreativbranchen haben für die Hauptstadtregion neben einer soziokulturellen eine zunehmend ökonomische Bedeutung. Sie sind nicht nur für die Entwicklung hin zu einer Wissensgesellschaft interessant, sondern ihr Erfolg kann auch etwas über die innovative und kreative Leistungsfähigkeit eines Standortes aussagen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Direct and indirect effects of new business formation on regional employment (2005)

    Fritsch, Michael ; Weyh, Antje ; Mueller, Pamela;

    Zitatform

    Fritsch, Michael, Pamela Mueller & Antje Weyh (2005): Direct and indirect effects of new business formation on regional employment. In: Applied Economics Letters, Jg. 12, H. 9, S. 545-548.

    Abstract

    "The impact of new business formation on regional employment has been investigated. The main effects occur after a considerable time lag. Obviously, a large part of the effect is not due to job creation by the newcomers but rather is of indirect nature. This implies that a large part of the debate about job creation by new business so far has been misleading." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Weyh, Antje ;
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  • Literaturhinweis

    Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Ostdeutschland (einschl. Berlin-Ost) (2005)

    Fuchs, Johann ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2005): Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Ostdeutschland (einschl. Berlin-Ost). (IAB-Forschungsbericht 18/2005), Nürnberg, 38 S.

    Abstract

    "Der Bericht präsentiert revidierte Schätzungen für die Stille Reserve und das Erwerbspersonenpotenzial Ostdeutschlands. Die aktuellen Berechnungen berücksichtigen insbesondere die Erkenntnisse über die geringfügige Beschäftigung und integrieren diese für eine Korrektur der Erwerbsquoten des Mikrozensus, der Datenbasis der Potenzialrechnung des IAB. Außerdem wird zum ersten Mal das Erwerbspersonenpotenzial und die Stille Reserve in den neuen Ländern nach der Wende auf der Basis von nach Alter und Geschlecht strukturierten Potenzialerwerbsquoten ermittelt. Das neu geschätzte Erwerbspersonenpotenzial liegt durchgängig über den alten Schätzungen, während die neu berechnete Stille Reserve im Niveau niedriger ist. Damit wird die früher nicht vollständig erfasste geringfügige Beschäftigung aufgeteilt: Ein Teil war bereits in der Stillen Reserve enthalten, ein anderer Teil fehlte dem Erwerbspersonenpotenzial. Hervorzuheben ist, dass in den neuen Ländern seit der Wiedervereinigung kein sichtbarer Rückgang der Erwerbsbeteiligung erfolgte. Die Potenzialerwerbsquoten von Männern wie Frauen sind weiterhin auf hohem Niveau." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeitsmarktanalyse: Die "Stille Reserve" gehört ins Bild vom Arbeitsmarkt (2005)

    Fuchs, Johann ; Walwei, Ulrich ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann, Ulrich Walwei & Brigitte Weber (2005): Arbeitsmarktanalyse: Die "Stille Reserve" gehört ins Bild vom Arbeitsmarkt. (IAB-Kurzbericht 21/2005), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Die registrierte Arbeitslosigkeit hat eine neue Rekordhöhe in Deutschland erreicht. Die Unterbeschäftigung ist in ihrem gesamten Ausmaß damit aber noch nicht erfasst. Viele Erwerbspersonen ziehen sich nämlich aufgrund der schlechten Arbeitsmarktlage vom Arbeitsmarkt zurück oder nehmen an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen der Bundesagentur für Arbeit teil. Diese sogenannte "Stille Reserve" hat in den letzten 10 Jahren zwar deutlich abgenommen, ist aber noch immer sehr bedeutsam. Seit den 90er Jahren zählen im Osten wie im Westen etwa gleich viele Frauen und Männer zur Stillen Reserve. Dies ist anders als bis Ende der 80er Jahre, als noch deutlich mehr Frauen als Männer nicht in den offiziellen Statistiken geführt wurden. Überraschenderweise hat sich der Umfang der Unterbeschäftigung in den letzten 10 Jahren kaum verändert. Allerdings hat sich das Schwergewicht von der verdeckten zur offenen Arbeitslosigkeit hin verschoben. Dadurch ist auch die amtliche Arbeitsmarktstatistik ein Stück "ehrlicher" geworden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Walwei, Ulrich ;
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  • Literaturhinweis

    Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Westdeutschland (inkl. Berlin-West) (2005)

    Fuchs, Johann ; Weber, Brigitte;

    Zitatform

    Fuchs, Johann & Brigitte Weber (2005): Neuschätzung der Stillen Reserve und des Erwerbspersonenpotenzials für Westdeutschland (inkl. Berlin-West). (IAB-Forschungsbericht 15/2005), Nürnberg, 64 S.

    Abstract

    "Der Bericht stellt revidierte Schätzungen für die Stille Reserve und das Erwerbspersonenpotenzial Westdeutschlands zur Diskussion. Datenbasis sind korrigierte Erwerbsquoten des Mikrozensus, die die geringfügige Beschäftigung besser berücksichtigen als die Orginal-Erwerbsquoten. Insgesamt wurden für 40 Subpopulationen 'Weighted Least Squares'-Regressionen mit Zeitreihen gerechnet. Es wurde mehr Wert auf eine inhaltliche Interpretation des Zusammenhanges gelegt als auf ein einheitliches Erscheinungsbild. Die Ergebnisse wurden intensiv auf Verletzungen der Voraussetzungen der Regressionsanalyse getestet. Die statistischen Tests und auch die graphische Analyse ergeben ein im Großen und Ganzen zufrieden stellendes Ergebnis. Von den insgesamt 40 Gleichungen weist keine einzige gravierende statistische Schwächen auf, obwohl sicherlich einige 'verbessert' werden könnten. Als Ergebnis kristallisierte sich heraus, dass die Stille Reserve nun im Niveau deutlich unter den früheren Schätzungen liegt. Dagegen ist das Erwerbspersonenpotenzial sogar höher als nach den Berechnungen von Thon/Bach aus dem Jahr 1998. Dies wird so interpretiert, dass ein Teil der früher untererfassten geringfügigen Beschäftigung bereits in der Stillen Reserve enthalten war, ein anderer Teil dem Erwerbspersonenpotenzial aber noch fehlte. Jetzt dürfte die geringfügige Beschäftigung besser in der IAB-Potenzialrechnung integriert sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Berlin: Potentiale einer neuen wirtschaftlichen Dynamik (2005)

    Geppert, Kurt; Gornig, Martin ;

    Zitatform

    Geppert, Kurt & Martin Gornig (2005): Berlin: Potentiale einer neuen wirtschaftlichen Dynamik. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 72, H. 44, S. 657-664.

    Abstract

    "Berlin ist in den vergangenen zehn Jahren mit seiner wirtschaftlichen Entwicklung weit hinter anderen deutschen und auch europäischen Metropolen zurückgeblieben. Allein von 1998 bis 2004 hat die Stadt 8% ihrer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse verloren. In München und Frankfurt am Main dagegen nahm die Beschäftigung um 5% bzw. 3% zu. Mittlerweile gibt es aber in Teilen der Berliner Wirtschaft eine kräftige Dynamik. Bei überregional gehandelten Dienstleistungen, die für die Wirtschaft von Großstädten von besonderer Bedeutung sind, hat sich die Hauptstadt zu einem wichtigen Standort entwickelt. Dies gilt nicht nur für den Mediensektor, sondern auch für unternehmensbezogene Dienste wie Forschung, Softwareentwicklung und Werbung. Auch Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Tourismus expandieren stark. Dabei hat sich der Rückstand Berlins bei der Beschäftigungsentwicklung gegenüber anderen deutschen Dienstleistungsmetropolen von 3,2 Prozentpunkten 1998 auf nur noch 0,2 Prozentpunkte im vergangenen Jahr verringert - allerdings bei allgemein deutlichem Rückgang der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung in Deutschland." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten: Länderstudie Sachsen-Anhalt (2005)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Oliver Farhauer & Ingrid Dietrich (2005): Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten. Länderstudie Sachsen-Anhalt. (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 01/2005), Nürnberg, 54 S.

    Abstract

    "Das regionale Forschungsnetz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) untersucht im Rahmen des Projekts 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) die Ursachen der divergierenden Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten. Der Bericht untersucht die Beschäftigungsentwicklung in Sachsen-Anhalt und ist somit ein Teilprojekt von VALA. Die deskriptiven Ergebnisse zeigen, dass die Beschäftigung in Sachsen-Anhalt zwischen 1995 und 2001 jährlich um durchschnittlich 3,1 Prozent gesunken ist. Damit weist Sachsen-Anhalt die schlechteste Beschäftigungsentwicklung aller ostdeutschen Bundesländer auf. In Ostdeutschland zeigte sich in diesem Zeitraum ein Beschäftigungsrückgang von 2,5 Prozent, die Beschäftigung in Westdeutschland ist hingegen nur um 0,2 Prozent geschrumpft. Auf Kreisebene ergibt sich in 21 der 24 Kreise Sachsen- Anhalts ein Rückgang, wobei beträchtliche Niveauunterschiede festzustellen sind. Die höchsten Abnahmen verzeichneten Bitterfeld (-8,1 Prozent), der Burgenlandkreis (-5,1 Prozent) und Halle (-5,0 Prozent). Die drei Kreise mit einem, wenngleich auch sehr moderaten Zuwachs sind Weißenfels (0,3 Prozent), der Ohrekreis (0,2 Prozent) und der Altmarkkreis Salzwedel (0,1 Prozent). Im ostdeutschen Vergleich ist Sachsen-Anhalt durch einen unterdurchschnittlichen Anteil Hochqualifizierter, ein leicht überdurchschnittliches Lohnniveau und einen unterdurchschnittlichen Anteil an kleinen und mittleren Betrieben geprägt. Die drei Branchen mit den höchsten Beschäftigtenanteilen sind das Baugewerbe, die Gebietskörperschaften und Sozialversicherungen sowie der Handel." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Tabellenband VALA: Datenmaterial für Sachsen-Anhalt und Thüringen der Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten" (2005)

    Granato, Nadia; Farhauer, Oliver; Dietrich, Ingrid;

    Zitatform

    Granato, Nadia, Oliver Farhauer & Ingrid Dietrich (2005): Tabellenband VALA. Datenmaterial für Sachsen-Anhalt und Thüringen der Studie "Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten". (IAB regional. Berichte und Analysen. IAB Sachsen-Anhalt-Thüringen 03/2005), Nürnberg, 43 S.

    Abstract

    "Der Tabellenband ist eine Ergänzung der ausführlichen Länderberichte zu Sachsen-Anhalt und Thüringen, die im Rahmen des Projektes 'Vergleichende Analyse von Länderarbeitsmärkten' (VALA) entstanden sind. Neben den in den Berichten dargestellten Zahlen enthält der Tabellenband zusätzliche Informationen, die im Rahmen der empirischen Untersuchungen zu VALA erstellt wurden und keinen Eingang in die Interpretation der beiden Länderberichte fanden. Dargestellt werden die Beschäftigungsentwicklung, die Qualifikations-, Betriebsgrößen- und Branchenstruktur sowie das Lohnniveau im Zeitraum zwischen 1995 und 2001. Diese Informationen werden sowohl für Ostdeutschland insgesamt, die fünf neuen Bundesländer und die Kreise Sachsen-Anhalts und Thüringens ausgegeben. Diese Berichtsstruktur ermöglicht Vergleiche zwischen regionalen Einheiten der gleichen Ebene (z. B. zwischen den ostdeutschen Bundesländern) und zwischen regionalen Einheiten unterschiedlicher Ebenen (z. B. Ostdeutschland - Bundesländer, Kreise - Bundesland). Neben den Informationen zu den genannten Merkmalen fließen ebenfalls die multivariaten Analyseergebnisse ein. Aus welcher Datenquelle die dargestellten Merkmale und Ergebnisse stammen und wie sie abgegrenzt bzw. generiert wurden, wird jeweils in kompakter Form an den entsprechenden Stellen erläutert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbsbeteiligung von Frauen in Deutschland (2005)

    Grundig, Beate;

    Zitatform

    Grundig, Beate (2005): Erwerbsbeteiligung von Frauen in Deutschland. In: Ifo Dresden berichtet, Jg. 12, H. 6, S. 25-27.

    Abstract

    "Während sich die Erwerbsbeteiligung von Männern in Ost- und Westdeutschland kaum unterscheidet, existieren bei Frauen auch mehr als zehn Jahre nach der Wiedervereinigung deutliche Unterschiede. Die Erwerbsbeteiligung wird anhand der Erwerbsquote (Relation aus der Zahl der Erwerbspersonen und der Bevölkerung) gemessen. Problematisch an dieser Art der Berechnung ist, dass der zeitliche Umfang der ausgeübten bzw. gesuchten Erwerbstätigkeit der einzelnen Personen keine Rolle spielt. Aus diesem Grund soll in diesem Beitrag die Berechnungsweise für die Erwerbsquote in Vollzeitäquivalenten vorgestellt und auf deutsche Daten angewendet werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Desintegration am Arbeitsmarkt?: eine empirische Analyse zur Stabilität von Erwerbsverläufen (2005)

    Grunow, Daniela ; Kurz, Karin ; Hillmert, Steffen ;

    Zitatform

    Grunow, Daniela, Karin Kurz & Steffen Hillmert (2005): Desintegration am Arbeitsmarkt? Eine empirische Analyse zur Stabilität von Erwerbsverläufen. In: J. Berger (Hrsg.) (2005): Zerreißt das soziale Band? : Beiträge zu einer aktuellen gesellschaftspolitischen Debatte (Mannheimer Jahrbuch für Europäische Sozialforschung, 09), S. 143-170.

    Abstract

    Vor dem Hintergrund von Mobilitäts- und Arbeitslosigkeitshypothesen werden empirische Ergebnisse aus einer Längsschnittanalyse der Westdeutschen Lebensverlaufsstudie (Beschäftigungskarrieren westdeutscher Männer dreier Geburtskohorten von deren Arbeitsmarkteintritt bis zum 40. Lebensjahr) analysiert. Hauptanliegen der Untersuchung ist es dabei, Desintegrationstendenzen auf dem deutschen Arbeitsmarkt nachzuweisen. Wesentliche Annahmen bezüglich steigender Instabilität im Lebenslauf und der zunehmenden Herauslösung von Individuen aus traditionellen Mustern gesellschaftlicher Strukturierung lassen sich allerdings nicht oder nur teilweise bestätigen. Wie oft vermutet, hat sich in jüngster Zeit keineswegs eine Generation von Job-Hoppern gebildet; die Langfristigkeit der Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern hat sich offenbar nicht prinzipiell verändert. Die typisch männliche Erwerbskarriere in Westdeutschland ist nach wie vor vom traditionellen Normalarbeitsverhältnis geprägt ist und die zwischenbetriebliche Mobilität männlicher Arbeitnehmer sich nicht erhöht hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    State dependence and female labor supply in Germany: the extensive and the intensive margin (2005)

    Haan, Peter;

    Zitatform

    Haan, Peter (2005): State dependence and female labor supply in Germany. The extensive and the intensive margin. (DIW-Diskussionspapiere 538), Berlin, 26 S.

    Abstract

    "In this paper I develop an intertemporal discrete choice model of labor supply. The framework incorporates the nonlinearities in the household budget set and accounts for state dependence in labor supply. Based on panel data for Germany (SOEP), I estimate this model using a dynamic conditional logit panel data model with random effects. The estimation results show that state dependence is significantly positive at the extensive margin, yet modest or non existing on the intensive margin. Using the Markov chain property, I derive short and long term labor supply elasticities on both the intensive and extensive margin. The labor supply elasticities differ significantly between the short and long run." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland: Regionalanalyse (2005)

    Haas, Anette; Südekum, Jens;

    Zitatform

    Haas, Anette & Jens Südekum (2005): Spezialisierung und Branchenkonzentration in Deutschland. Regionalanalyse. (IAB-Kurzbericht 01/2005), Nürnberg, 5 S.

    Abstract

    "Bei der Entstehung von Ballungsräumen geht die Theorie von einem Kreisprozess aus, der zur Konzentration von Bevölkerung und wirtschaftlicher Aktivität im Raum führt, die sich wiederum weiterverstärkt. Theoretischen Erwartungen entgegen haben nach der Wiedervereinigung regionale Konzentration und Spezialisierung in Deutschland nicht zu- sondern abgenommen. Auch für das Beschäftigungswachstum ist die Bedeutung von Kernstädten eher zurückgegangen. Die größten Beschäftigungsgewinne sind im Umland von Ballungsgebieten und sogar in peripheren Regionen zu verzeichnen. Dieser Befund ist insbesondere für die Beschäftigungspolitik von höchstem Interesse: Es gibt offenbar kein einfaches Erfolgsrezept, das durch die Förderung der industriellen Konzentration positive Beschäftigungseffekte in einer Region garantiert. Die Fokussierung der Förderung auf regionale Spezialisierung und Konzentration greift daher zu kurz. Bei der Verteilung knapper Mittel ist eine nach Branchen und Regionen differenzierte Förderpolitik gefragt, die auch Beschäftigungserfolge verspricht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Haas, Anette;
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