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Dossier

Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung

Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.

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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.

Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.

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  • Literaturhinweis

    Training intensity and first labor market outcomes of apprenticeship graduates (2004)

    Euwals, Rob ; Winkelmann, Rainer ;

    Zitatform

    Euwals, Rob & Rainer Winkelmann (2004): Training intensity and first labor market outcomes of apprenticeship graduates. In: International Journal of Manpower, Jg. 25, H. 5, S. 447-462.

    Abstract

    "The apprenticeship system is the most important source of formal post-secondary training in Germany. Using German register data - the IAB Employment Sample - it is found that apprentices staying with their training firm after graduation have a longer first-job durations but not higher wages than apprentices leaving the training firm. Retention rates, first job durations, and post-apprenticeship wages are all increasing functions of training intensity. Some implications for the ongoing debate as to why firms are willing to invest in general training are discussed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Young people with "no qualifications": a heterogenous group taking diverse transition-to-work routes (2004)

    Gasquet, Céline;

    Zitatform

    Gasquet, Céline (2004): Young people with "no qualifications". A heterogenous group taking diverse transition-to-work routes. (Training & Employment 58), S. 1-4.

    Abstract

    Auf der Basis von Daten des Bildungssystems in Frankreich für das Jahr 1998 werden die verschiedenen Wege des Berufseinstiegs in Abhängigkeit vom Schulabschluss analysiert. Der Kurzbericht gibt einen Überblick über die Situation von Jugendlichen in Frankreich, wo jährlich etwa 60.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss verlassen. Trotz eher schlechter Voraussetzungen, auf dem Arbeitsmarkt eine geeignete Arbeit zu finden, ist diese Gruppe keineswegs homogen. Vor allem ein einjähriger Kurs in beruflicher Bildung verbessert die Chancen eindeutig. So sind 65 Prozent dieser Gruppe drei Jahre nach Schulabbruch in einer Beschäftigung, während die Gruppe ohne dieses Zusatztraining nur zu 54 Prozent in einer Stellung ist. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Skeptischer Blick in die berufliche Zukunft: junge Migrantinnen und Migranten am Ende der Schulzeit (2004)

    Gaupp, Nora; Reißig, Birgit; Lex, Tilly;

    Zitatform

    Gaupp, Nora, Tilly Lex & Birgit Reißig (2004): Skeptischer Blick in die berufliche Zukunft. Junge Migrantinnen und Migranten am Ende der Schulzeit. In: Jugend, Beruf, Gesellschaft, Jg. 55, H. 3, S. 154-162.

    Abstract

    Die Studie untersucht die Wege von Hauptschülern und -schülerinnen in die Ausbildung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Voraussetzungen der Jugendlichen für den Übergang von der Hauptschule in Ausbildung aussehen und wie sie auf diesen Übergang vorbereitet sind. Ein besonderes Augenmerk gilt Jugendlichen mit Migrationshintergrund, da sich die Übergänge für diese Gruppe potentiell besonders schwierig gestalten können. Junge Migranten/innen sind gegenüber den Jugendlichen ohne Migrationshintergrund in ihren Startvoraussetzungen für den Übergang von der Schule in Ausbildung und Arbeit nicht durchgängig benachteiligt. In wichtigen Bereichen wie den Schulerfolg oder dem allgemeinen Zukunftsoptimismus unterscheiden sich die beiden Gruppen nicht. Demgegenüber schätzen Jugendliche mit Migrationshintergrund ihre Chancen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen und ihre berufliche Zukunft ungünstiger ein. Unterschiede sind somit in Fragen zu beobachten, die sich speziell auf das Thema Ausbildung und Beruf beziehen. Damit antizipieren Jugendliche mit Migrationshintergrund sehr realistisch Schwierigkeiten, denen sie möglicherweise begegnen werden. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Schule - und dann?: erste Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung von Hauptschülerinnen und Hauptschülern in Abschlussklassen (2004)

    Gaupp, Nora; Lex, Tilly; Hofmann-Lun, Irene; Reißig, Birgit; Mittag, Hartmut;

    Zitatform

    Gaupp, Nora, Irene Hofmann-Lun, Tilly Lex, Hartmut Mittag & Birgit Reißig (2004): Schule - und dann? Erste Ergebnisse einer bundesweiten Erhebung von Hauptschülerinnen und Hauptschülern in Abschlussklassen. München u.a., 24 S.

    Abstract

    Die Einschätzungen von knapp 4000 Schülerinnen und Schülern im Alter von 15 bis 16 Jahren zu ihren Plänen und Aussichten nach Verlassen der Schule wurden ermittelt und mit den folgenden Indikatoren in Beziehung gesetzt: Anteil der Zuwanderer, Klassenwiederholung, Schulschwänzen, Hausaufgabenunterstützung durch die Eltern, berufliche Pläne, Bildungs- und Berufswegplanung, Bemühungen um Ausbildungsplätze bzw. Praktika, Einschätzung von Zukunftsperspektiven und gesundheitliche Belastungen. Die Studie ist als Längsschnitt angelegt; in zwei Jahren sollen die gleichen Jugendlichen wieder befragt werden. Festgehalten wird, dass mehr als die Hälfte der Befragten ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt skeptisch einschätzt, also die real zu erwartenden Probleme bereits in der Schule antizipiert hat. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Junge Fachkräfte an der zweiten Schwelle (2004)

    Granato, Mona ; Dorau, Ralf;

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    Granato, Mona & Ralf Dorau (2004): Junge Fachkräfte an der zweiten Schwelle. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit H. 25, S. 34-49.

    Abstract

    "Der Beitrag geht der Frage nach, inwieweit Ausbildungsabsolventen eine ausbildungsadäquate Einmündung in den Beruf gelingt und analysiert hierbei den Übergang von dual Ausgebildeten in den Beruf. Chancen und Perspektivenam Übergang von der beruflichen Ausbildung in den Beruf sind unterschiedlich verteilt. Während ein Teil der Auszubildenden vom Ausbildungsbetrieb ein Übernahmeangebot erhält (Abschnitt 3), suchen andere selbst nach einer qualifizierten Beschäftigung in einem anderen Betrieb (Abschnitt 4). Zentral ist die Frage, inwieweit Ausbildungsabsolventen direkt nach der Ausbildung (Abschnitt 5) bzw. ein Jahr danach (Abschnitt 6) eine ausbildungsadäquate Einmündung in den Beruf gelingt. Eine besondere Rolle spielt hier die Frage, ob die Ausbildung betrieblich oder außerbetrieblich durchgeführt wurde (Abschnitt 7). Vorangestellt wird eine Analyse der Arbeitslosigkeit nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung, die sich auf Daten der amtlichen Statistik gründet (Abschnitt 2)." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualifizierte Berufsausbildung für alle: Junge Frauen im Ost-West-Vergleich (2004)

    Granato, Mona ;

    Zitatform

    Granato, Mona (2004): Qualifizierte Berufsausbildung für alle: Junge Frauen im Ost-West-Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 10, S. 533-539.

    Abstract

    "Chancengleichheit in der beruflichen Ausbildung junger Frauen und Männer ist noch lange nicht in Sicht, obgleich Schulabgängerinnen männliche Schulabgänger bei der schulischen Eingangsqualifikation längst überholt haben und ihnen auch hinsichtlich Engagement und Durchhaltevermögen nicht nachstehen. Dennoch hat der dramatische Einbruch bei den Ausbildungsplätzen vor allem junge Frauen getroffen. Zudem ist die berufliche Qualifizierung junger Frauen wie Männer weiter von Segmentierung gekennzeichnet. Der Beitrag analysiert die Übergänge junger Frauen an der ersten Schwelle, insbesondere ihre Teilhabe im dualen System der beruflichen Erstausbildung. Er fragt hierbei insbesondere nach der Einmündung junger Frauen in Ost und West sowie ihrer Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt in Dienstleistungsberufe und technisch orientierte Ausbildungsberufe und sucht nach Erklärungsansätzen für die geringere Teilhabe junger Frauen gerade in technisch orientierten Berufen. Abschließend erörtert er, wie die Potenziale junger Frauen in einer Ausbildung besser genutzt werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Junge Frauen: Bessere Schulabschlüsse - aber weniger Chancen beim Übergang in die Berufsausbildung (2004)

    Granato, Mona ; Schittenhelm, Karin;

    Zitatform

    Granato, Mona & Karin Schittenhelm (2004): Junge Frauen: Bessere Schulabschlüsse - aber weniger Chancen beim Übergang in die Berufsausbildung. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 28, S. 31-39.

    Abstract

    "Warum gelingt es jungen Frauen nicht, ihre Bildungsressourcen in eine qualifizierte Ausbildung umzusetzen? Warum haben sie trotz größerer Bildungserfolge im Vergleich zu jungen Männern geringere Chancen auf dem Ausbildungsmarkt? Vor dem Hintergrund des dramatischen Rückgangs betrieblicher Ausbildungsplätze, der vor allem junge Frauen trifft, wird versucht, eine Antwort zu geben. Dazu werden die beruflichen Orientierungen und die Berufsfindung junger Frauen an der ersten Schwelle sowie ihre Chancen auf dem Ausbildungsmarkt analysiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsbegleitung: Unterstützung und Begleitung junger Menschen im Qualifizierungsprozess (2004)

    Harjes, Eckhard;

    Zitatform

    Harjes, Eckhard (2004): Bildungsbegleitung: Unterstützung und Begleitung junger Menschen im Qualifizierungsprozess. Bonn, 30 S.

    Abstract

    Die Bildungsbegleitung leistet einen Beitrag zur Qualifizierung und Stabilisierung der Jugendlichen im Rahmen der Ausbildungsvorbereitung. 'Bildungsbegleitung unterstützt und begleitet den Qualifizierungsprozess von jungen Menschen. Sie plant, koordiniert und dokumentiert Qualifizierungsverläufe mit jungen Menschen. Sie ist Anwalt und Coach zugleich.' Nach einer Definition der BA beinhaltet die Bildungsbegleitung Elemente der Beratung, der sozialpädagogischen Betreuung und Begleitung sowie der Koordination. Bildungsbegleitung soll im Rahmen der Berufsvorbereitung zu einer Erhöhung der Übergangsquote in Ausbildung und Arbeit und zu einer Steigerung der Effizienz und Effektivität berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen beitragen. Die Expertise stellt zunächst drei aktuelle Ansätze vor (Bildungsbegleitung im Modellversuch 'Neue Förderstruktur'; Fallmanagement im SGB II; Bildungsberatung beim Lebenslangen Lernen), die sich im weiteren Sinne unter Bildungsbegleitung subsumieren lassen, und stellt diese anhand verschiedener Kriterien vergleichend gegenüber. Hieraus werden Empfehlungen für Standards zur Bildungsbegleitung und zur Initiierung und Umsetzung von Bildungsbegleitung in der Benachteiligtenförderung abgeleitet. Diese Empfehlungen werden anhand erfolgreicher Beispiele (Lotsencenter MOVE, Main-Taunus-Kreis; Bildungsbegleitung Zwickau; Mobile Bildungsbegleitung Leer) konkretisiert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Geboren 1964 und 1971: Neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland (2004)

    Hillmert, Steffen ; Mayer, Karl Ulrich ;

    Zitatform

    Hillmert, Steffen & Karl Ulrich Mayer (Hrsg.) (2004): Geboren 1964 und 1971: Neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 252 S.

    Abstract

    "Die 1980er und 1990er Jahre gelten als Jahrzehnte der Krise, geprägt durch Turbulenzen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, aber auch die historischen Entwicklungen im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung. Wie gelang es unter diesen erschwerten Bedingungen jungen Menschen, Schule und Ausbildung zu absolvieren und im Erwerbssystem Fuß zu fassen? Welche Erfolge, aber auch welche Hürden und Muster von Ungleichheiten gab es? Dieser Band fasst die wesentlichen Ergebnisse aus dem jüngsten Teilprojekt der Westdeutschen Lebensverlaufsstudie am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung zusammen. Ausgewählt und ausführlich analysiert wurden hier knapp 3.000 Lebensverläufe der Geburtsjahrgänge 1964 und 1971. Zu den bearbeiteten Themen zählen: die Situation Jugendlicher ohne Schulabschluss, junge Ausländer beim Berufseinstieg, Mehrfachausbildungen, ausbildungsadäquate Beschäftigung, Befristung von Erwerbsverhältnissen, Geschlechterungleichheiten und Ost-West-Unterschiede bei Ausbildung und Erwerbstätigkeit. In ihrer Gesamtheit zeichnen die Beiträge ein überraschendes Bild der Bildungs- und Arbeitsmarktsituation junger Erwachsener in den 80er und 90er Jahren. Es zeigen sich vielfach schwierige und langwierige Übergänge, die aber nur selten zu dauerhaften Beeinträchtigungen der Lebensverläufe dieser Kohorten führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Handwerk - nicht mehr Ausbilder der Nation?: Übergangsprobleme von der handwerklichen Ausbildung ins Beschäftigungssystem (2004)

    Jaudas, Joachim; Deiß, Manfred; Miklos, Judit; Schütt, Petra; Mendius, Hans Gerhard;

    Zitatform

    Jaudas, Joachim, Hans Gerhard Mendius, Petra Schütt, Manfred Deiß & Judit Miklos (2004): Handwerk - nicht mehr Ausbilder der Nation? Übergangsprobleme von der handwerklichen Ausbildung ins Beschäftigungssystem. (Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung München), München, 207 S.

    Abstract

    Über den Lehrstellenmangel in Deutschland gibt es eine politische Diskussion, insbesondere darüber, was mit den Auszubildenden nach der Lehre geschieht, ob, wie und wo sie nach der Lehre einen Arbeitsplatz finden und ob der neue Arbeitsplatz ihrer Ausbildung entspricht. Die Studie analysiert Veränderungen bei der dualen Ausbildung und insbesondere die Erschwernisse in den neuen Bundesländern, die sich für Absolventen handwerklicher Ausbildungsgänge ergeben. Bisher konnten viele Handwerksgesellinnen und -gesellen in Industrie, Handel und öffentlichen Diensten einen Arbeitsplatz finden, womit allen Beteiligten mehr oder weniger gedient war. Diese Symbiose, die lange Zeit Nachfrage und Angebot auf dem Arbeitsmarkt harmonisierte, ist in Auflösung begriffen. Die Gründe liegen zum einen in der anhaltenden Überausbildung, die sich daraus erklärt, dass in vielen Betrieben Lehrlinge erst dann eingestellt werden, wenn es eine Nachfrage nach Ausbildung gibt. Zum anderen suchen andere Wirtschaftsbereiche zunehmend weniger Fachkräfte aus dem Handwerk. Es wird dann der Blick auf absehbare zukünftige Entwicklungen bei der Fachkräfteversorgung und auf zu erwartende Verschiebungen zwischen Erstausbildung und Fort- und Weiterbildung gerichtet und anhand einiger Szenarien diskutiert, wie sich die demographische Entwicklung auf die Rekrutierungsposition von Handwerksbetrieben auswirken kann. Es wird deutlich, dass ein Setzen auf die Erstausbildung kaum als Erfolg versprechender Ansatz gelten kann. Eine weitgehende Verschiebung von der Erst- zur Fort- und Weiterbildung ist unausweichlich und sinnvoll, vorausgesetzt, es werden die dazu notwendigen Voraussetzungen geschaffen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Projekt-Abschlussbericht (2004)

    Krone, Sirikit; Muth, Josef;

    Zitatform

    Krone, Sirikit & Josef Muth (2004): Wissenschaftliche Begleitung des Förderprogramms "Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit" der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. Projekt-Abschlussbericht. (Projektbericht des Instituts Arbeit und Technik 2004-01), Gelsenkirchen, 138 S.

    Abstract

    "Die im Jahre 1967 gegründete gemeinnützige Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung mit Sitz in Essen fördert in- und ausländische Projekte in den Bereichen Wissenschaft, Erziehungs-, Bildungs- und Gesundheitswesen, Sport sowie Kultur. Angesichts der bedrückenden Lage von Jugendlichen auf dem deutschen Ausbildungs- und Arbeitsmarkt hat die Stiftung zu Beginn des Jahres 1998 ihr bis dahin größtes Förderprogramm 'Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit' mit einem Finanzvolumen von rund 15 Mio. Euro ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Programms wurden im Sinne einer Modellwerkstatt insbesondere innovative und präventive Ansätze zur Bekämpfung von Jugendarbeitslosigkeit erprobt. Entsprechend dieser Zielsetzung lag ein inhaltlicher Programmschwerpunkt bei Projekten, die den Übergang von Jugendlichen in die Berufsausbildung und in den Arbeitsmarkt unterstützen. Das Institut Arbeit und Technik wurde mit der wissenschaftlichen Begleitforschung dieses Programms beauftragt. Aufgabe der Begleitforschung war es, neben projektspezifischen Bewertungen aus den zum Teil sehr verschiedenartigen Förderansätzen allgemeine Erkenntnisse für die Gestaltung der jugendspezifischen Arbeitsmarktpolitik abzuleiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    "For some reason, i get a little scared": structure, agency, and risk in school-work transitions (2004)

    Lehmann, Wolfgang ;

    Zitatform

    Lehmann, Wolfgang (2004): "For some reason, i get a little scared". Structure, agency, and risk in school-work transitions. In: Journal of youth studies, Jg. 7, H. 4, S. 379-396.

    Abstract

    "Despite late modernity and risk society discourses about the decreasing influence of structural factors on educational and occupational attainment, it has also been argued that socio-economic background and gender continue to influence individuals' school-work transitions. Comparing youth apprentices and academic high school students in Canada and Germany, I show how working-class students planning on attending university perceive these plans as far more risky and uncertain than do their peers with highly educated parents. Similarly, working-class youth in apprenticeships are confident about their success in these programs. While conditions of late modernity or risk society may have created tendencies toward individualization, young people continue to draw on social experiences rooted in their habitus. But rather than seeing school-work transitions as either structurally determined or largely individualized, I propose that individuals form dispositions based on a reflexive understanding of the social structure." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Arbeiten und Lernen im Jugendhilfebetrieb: zwischen Arbeitsförderung und Marktorientierung (2004)

    Lex, Tilly; Schaub, Günther;

    Zitatform

    Lex, Tilly & Günther Schaub (2004): Arbeiten und Lernen im Jugendhilfebetrieb. Zwischen Arbeitsförderung und Marktorientierung. (Übergänge in Arbeit 05), München: DJI Verlag Deutsches Jugendinstitut, 276 S.

    Abstract

    "In Jugendhilfebetrieben soll die Praxis- und Arbeitsmarktferne von Fördermaßnahmen für arbeitslose Jugendliche überwunden werden, indem unter betriebsförmigen oder betriebsähnlichen Bedingungen Produkte und Dienstleistungen erarbeitet werden, die auf dem Markt ihre Abnehmer finden müssen. Durch den Ernstcharakter von Arbeit sollen Jugendliche eine an den Anforderungen der realen Arbeitswelt ausgerichtete Förderung erfahren und dadurch ihre Chancen verbessern, auf dem Ersten Arbeitsmarkt einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz zu finden. Die Untersuchungen des Deutschen Jugendinstituts sind der Frage nachgegangen, wie Jugendhilfebetriebe mit den widersprüchlichen Anforderungen - Marktbezug einerseits und Förderung benachteiligter Jugendlicher andererseits - umgehen. Die Untersuchungsergebnisse zeigen, wie durch eine lernförderliche Arbeitsplatzgestaltung und Arbeitsorganisation benachteiligte Jugendliche beruflich integriert werden können. Damit werden Standards gesetzt, an denen sich andere Formen der Förderung messen lassen müssen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugend - Ausbildung - Arbeit: Bildung und Beschäftigung in Ostdeutschland. Band 2 (2004)

    Lutz, Burkart; Grünert, Holle; Steiner, Christine;

    Zitatform

    Lutz, Burkart, Holle Grünert & Christine Steiner (Hrsg.) (2004): Jugend - Ausbildung - Arbeit. Bildung und Beschäftigung in Ostdeutschland. Band 2. (Forschungsberichte aus dem zsh), Berlin: Berliner Debatte, Wissenschaftsverlag, 316 S.

    Abstract

    Der Band thematisiert den prekären Ausbildungs- und Arbeitsplatzmangel in Ostdeutschland, der nicht nur die Zukunftschancen der Jugendlichen sondern auch die Entwicklungsperspektiven der ostdeutschen Regionen gefährdet. Die Beiträge entstammen einem Forschungskontext, der bereits Anfang 1998 mit einem von der Volkswagenstiftung geförderten größeren Forschungsprojekt mit dem Titel 'Bildung, Arbeitsmarkt und Beschäftigung in postsozialistischen Gesellschaften - Destrukturierung und mühsame Restrukturierung einer komplexen Beziehung' begründet wurde. Im Rahmen der Untersuchung wurden Unternehmen und Jugendliche befragt sowie Sekundäranalysen amtlicher Statistiken und Umfragedaten durchgeführt. Die Beiträge des ersten Teils behandeln aus der Perspektive der unmittelbar betroffenen Jugendlichen den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung. Die Beiträge des zweiten Teils argumentieren überwiegend aus der Perspektive der Betriebe und Institutionen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Der Erwerbseinstieg in Zeiten gesellschaftlichen Wandels: ost- und westdeutsche Jugendliche auf dem Weg ins Erwerbsleben (2004)

    Matthes, Britta ;

    Zitatform

    Matthes, Britta (2004): Der Erwerbseinstieg in Zeiten gesellschaftlichen Wandels. Ost- und westdeutsche Jugendliche auf dem Weg ins Erwerbsleben. In: S. Hillmert & K. U. Mayer (Hrsg.) (2004): Geboren 1964 und 1971 : neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland, S. 173-199.

    Abstract

    "In dem Beitrag stehen zunächst die Veränderungen der institutionellen Rahmenbedingungen beim Übergang zwischen Bildung und Beschäftigung in West- und Ostdeutschland in den 1980er und 1990er Jahren im Mittelpunkt der Betrachtung. Da zum Interviewzeitpunkt nur wenige der ost- wie westdeutschen Abiturienten ein Hochschulstudium beendet hatten, wird dabei auf die Darstellung institutioneller Veränderung der Hochschullandschaft verzichtet. Anschließend werden die Aufnahmefähigkeit des ost- und westdeutschen Arbeitsmarktes sowie die Passfähigkeit zwischen Ausbildungs- und Beschäftigungsstruktur in Ost- und Westdeutschland beschrieben. Aufbauend auf den bisherigen Ergebnissen der Erwerbseinstiegsforschung werden dann Vermutungen darüber angestellt, welche Konsequenzen die unterschiedliche Geschwindigkeit und das unterschiedliche Ausmaß der gesellschaftlichen Veränderungen in Ost- und Westdeutschland für den Erwerbseinstieg der 1971 Geborenen gehabt haben könnten. Nach kurzer Darstellung der bei der Analyse verwendeten Daten wird geprüft, inwiefern die Vermutungen über Ost-West-Unterschiede beim Erwerbseinstieg der 1971 Geborenen zutreffend sind. Durch die Kombination einer Querschnitts- mit einer Verweildauerperspektive gelingt es, sowohl die mit dem Erwerbseinstieg einhergehenden Veränderungen der sozialen Strukturen als auch die innerhalb dieser Strukturen stattfindenden Mobilitätsprozesse zu analysieren. Abschließend werden Überlegungen darüber angestellt, ob die identifizierten Ost-West-Unterschiede nur vorübergehenden Charakter haben, oder ob sie auch langfristig kaum wieder ausgeglichen werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Matthes, Britta ;
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  • Literaturhinweis

    Die Übergangsproblematik im Kontext beruflicher Erstausbildung in Deutschland (2004)

    Pilz, Matthias ;

    Zitatform

    Pilz, Matthias (2004): Die Übergangsproblematik im Kontext beruflicher Erstausbildung in Deutschland. In: Bildung und Erziehung, Jg. 57, H. 2, S. 175-194.

    Abstract

    Der Beitrag beschäftigt sich vor dem Hintergrund der institutionellen Besonderheiten des deutschen dualen Systems der Berufsausbildung mit den Abstimmungsmechanismen zwischen Ausbildungs- und Beschäftigungssystem und den damit verbundenen Übergangsprozessen. Er relativiert die Bedeutung von Jugendarbeitslosigkeit als Maßstab zur Bewertung des Erfolgs nationaler Übergangsregime und verweist auf die engen Wechselwirkungen zwischen den Mechanismen des Ausbildungsmarktes und denen des Gesamtarbeitsmarktes. Diese Interdependenzen werden mittels eines Modellansatzes herausgearbeitet, der es ermöglicht, die Leistungen und Leistungsgrenzen des dualen Systems bei der Anpassung des Ausbildungsmarktes an veränderte Arbeitsmarktkonstellationen zu beschreiben. Eine besondere Bedeutung kommt dabei der sog. 'zweiten Schwelle', d.h. dem Übergang von der Berufsausbildung in den Arbeitsmarkt zu. Die Untersuchungsergebnisse verweisen auch im internationalen Vergleich auf die Flexibilitäts- und Mobilitätspotenziale des Übergangs an dieser Schwelle aber auch auf die mit der gegenwärtigen Entwicklung verbundenen Risiken. Abschließend werden vor diesem Hintergrund mögliche Entwicklungsperspektiven und Optimierungsmöglichkeiten vorgestellt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Hoffnungen und Ängste - Jugendliche aus Zuwandererfamilien an der Schwelle zur Arbeitswelt: Längsschnittstudie zum Übergang Schule - Beruf (2004)

    Reißig, Birgit; Gaupp, Nora; Lex, Tilly;

    Zitatform

    Reißig, Birgit, Nora Gaupp & Tilly Lex (2004): Hoffnungen und Ängste - Jugendliche aus Zuwandererfamilien an der Schwelle zur Arbeitswelt. Längsschnittstudie zum Übergang Schule - Beruf. In: DJI Bulletin H. 69, S. 4-7.

    Abstract

    "In Deutschland wächst der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Einerseits verfügen viele von ihnen über gute schulische Voraussetzungen und erwarten eine entsprechende Ausbildung sowie anspruchsvolle Erwerbsarbeit. Andererseits bilden Jugendliche mit Migrationshintergrund die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler in den Haupt- und Förderschulen sowie der jungen Leute, die keine Ausbildung absolvieren. Unter den Schulabgängern ohne Abschluss sind sie überrepräsentiert. Wer sind diese Jugendlichen aus Zuwandererfamilien, die Chancen einer gelingenden beruflichen und sozialen Integration haben, gleichzeitig aber vor dem Risiko stehen, keinen Zugang zu Erwerbsarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe zu finden? Welche spezifischen Migrationsgeschichten mussten sie erfahren? Welche Erwartungen haben sie an Schule und Berufsausbildung? Über welche Ressourcen verfügen sie, um den Übergang in Ausbildung und Erwerbsarbeit zu bewältigen? Was erwarten sie von der Zukunft? Das DJI befragt im Rahmen einer Längsschnittstudie Jugendliche zu ihren Wegen in Ausbildung und Arbeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbseintritt in Europa (2004)

    Scherer, Stefani ; Kogan, Irena ;

    Zitatform

    Scherer, Stefani & Irena Kogan (2004): Erwerbseintritt in Europa. In: Bildung und Erziehung, Jg. 57, H. 2, S. 133-154.

    Abstract

    Der Eintritt in die Erwerbstätigkeit ist einer der wichtigsten Schritte im Leben junger Menschen. Der Beitrag beschäftigt sich mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten der Übergangsbedingungen in den Ländern Europas. Die unterschiedlichen Arbeitslosenquoten junger Erwachsener veranschaulichen mögliche strukturelle Probleme beim Erwerbseinritt und erlauben, diesen in unterschiedliche Typen zu klassifizieren. Auf der Basis empirischer Daten des europäischen Labour Force Survey und nationaler Längsschnitterhebungen werden die jeweiligen Besonderheiten in der Ausprägung der Erwerbseintrittsverläufe mit den unterschiedlichen institutionellen Rahmenbedingungen der einzelnen Länder erklärt. Entscheidender Faktor ist das Bildungssystem. Institutionelle Unterschiede zwischen den Bildungssystemen korrelieren mit den Differenzen in der Alters- und Qualifikationsstruktur der Erwerbseintretenden. Die nationalen Muster des Erwerbseintritts werden vor diesem Hintergrund am Beispiel dreier ausgewählter Länder (Westdeutschland, Italien und Großbritannien) detailliert analysiert. Vor allem die Art der beruflichen Qualifikation erweist sich als zentrale Kategorie zur Erklärung der Interdependenz von Bildungssystem und Arbeitsmarkt und der unterschiedlichen Muster des Erwerbseintritts. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Erwerbseintritt und Berufsverlauf: Westdeutschland, Italien und Grossbritannien im Vergleich (2004)

    Scherer, Stefani ;

    Zitatform

    Scherer, Stefani (2004): Erwerbseintritt und Berufsverlauf. Westdeutschland, Italien und Grossbritannien im Vergleich. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 22, Soziologie 393), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 224 S.

    Abstract

    In allen europäischen Ländern hat sich der biografische Übergang in das Erwerbsleben seit den 1980er Jahren deutlich gewandelt, doch bestehen wesentliche Unterschiede in der Form des Erwerbseintritts wie auch in den anschließenden Mobilitätschancen im Arbeitsmarkt. Auf der Makroebene wird gezeigt, dass für diese Unterschiede vor allem die verschiedenen institutionellen Rahmenbedingungen in den Ländern verantwortlich sind. Auf der Mikroebene werden die Faktoren ermittelt, die die unterschiedlichen individuellen Verläufe des Arbeitsmarkteintritts erklären. Im Mittelpunkt steht vor allem das Problem der Jugendarbeitslosigkeit. Neben der theoretischen Lebensverlaufperspektive werden drei nationale repräsentative Längsschnitt-Studien des Zeitraums 1983-1997/98 - das deutsche Sozioökonomische Panel (SOEP), die britische British Household Panel Study (BHPS) und die italienischen Indagine Longitudinale sulle Famiglie Italiane (ILFI) - herangezogen. Auf dieser Grundlage werden drei landestypische Eintrittsmuster in den Arbeitsmarkt sowie landestypische Mobilitätsmuster nach erfolgtem Erwerbseintritt samt ihren Determinanten herausgearbeitet. Sie geben einen Einblick in die Strukturierung sozialer Ungleichheit innerhalb verschiedener Gesellschaften. Diese bezieht sich vor allem auf die Unterschiede in den Bildungssystemen und der Geschlechterungleichheit. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Interventionsstrategien an der Schwelle von der Schule zum Beruf: Qualifikationsstufen auf dem Weg zur anerkannten Berufsausbildung (2004)

    Schierholz, Henning;

    Zitatform

    Schierholz, Henning (2004): Interventionsstrategien an der Schwelle von der Schule zum Beruf. Qualifikationsstufen auf dem Weg zur anerkannten Berufsausbildung. Bonn, 56 S.

    Abstract

    Unter Jugendlichen kommt bei etwa 15 bis 20 Prozent eines Altersjahrgangs nach Verlassen des allgemeinbildenden Schulsystems keine erfolgreiche Ausbildungsintegration zustande. Parallel gibt es unter den Lernorten der Ausbildungs- und Berufsintegration seit den 1990er Jahren erhebliche Gewichtsverschiebungen. So liegen die direkten Einmündungsquoten der Nachfragenden in das 'duale System' nach Abschluss der Schulpflicht mittlerweile in den meisten Bundesländern bei (deutlich) unter 50 Prozent und haben berufsschulische und außerbetriebliche Angebote (von der Berufsausbildungsvorbereitung bis zum Wirtschaftsgymnasium) erheblich zugenommen. Schon quantitativ liegt damit ein bildungspolitischer Handlungsbedarf an der Schwelle im Übergang von der Schule zum Beruf auf der Hand. Die Expertise untersucht, durch welche Systeme diejenigen Jugendlichen aufgefangen und mit einem Qualifikationsangebot bedient werden, die nicht unmittelbar nach der allgemeinbildenden Schule in eine volle Berufsqualifikation oder ein Studium einmünden. Abschließend entwickelt sie Handlungsempfehlungen wie Stabilität und Qualität der Qualifikationsstufen verbessert werden können. Dabei werden zwei Gesichtspunkte betont: die kooperative Förderung an der Nahtstelle von allgemeinbildender Schule zur Ausbildungs- und Berufsvorbereitung von Schule, Jugendhilfe und Betrieben sowie die Erarbeitung von Grundsätzen einer Didaktik von Berufsausbildungsvorbereitung (BAV). (IAB)

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  • Literaturhinweis

    The role of youth programmes in the transition from school to work (2004)

    Schröder, Lena;

    Zitatform

    Schröder, Lena (2004): The role of youth programmes in the transition from school to work. (Institute for Labour Market Policy Evaluation. Working paper 2004,05), Uppsala, 37 S.

    Abstract

    "The purpose of the study is to investigate how labour market regulation, modified by educational systems, affects the magnitude, composition and targeting of Youth Programmes. The data used include Ireland, France, the Netherlands, Scotland and Sweden. Although not fully comparable, the data provide detailed information on Youth Programmes that can not be found in other larger comparative data sets. Based on the combination of the strictness of labour market regulation and the linkages from education to the labour market the countries are classified into three 'transition regimes'. The first tentative result is that the propensity to intervene in the transition from school to work is strongest in countries with strict labour market regulation in combination with weak linkages from the educational system to the labour market. In these countries the targeting of the large-scale programmes seems to be very broad. Other tentative results are that Youth Programmes providing only work experience are used as a measure to compensate for strict labour market regulation, while weak linkages from education to the labour market seems to evoke the need for Programmes providing certified occupational training. The results thus suggest that Youth Programmes play different roles in different countries, and that conclusions regarding the relative effectiveness of programmes can not be transferred from one country to another, without paying attention to the degree of labour market regulation and the special features of the educational systems. Another implication is that it might be considered whether educational and/or labour market reforms could be an alternative to some of the programmes, especially in countries with extensive use of Youth Programmes." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Integration durch Ausbildung? Berufliche Platzierung ausländischer Ausbildungsabsolventen der Geburtsjahrgänge 1960 bis 1971 (2004)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2004): Integration durch Ausbildung? Berufliche Platzierung ausländischer Ausbildungsabsolventen der Geburtsjahrgänge 1960 bis 1971. Berlin, 266 S.

    Abstract

    Ausgehend von der Beobachtung deutlicher Ungleichheiten in Bezug auf die Schulbildung von Ausländern und Deutschen untersucht die Arbeit zwei zentrale Fragen: 1. Wie wirken sich Bildungsungleichheiten zwischen Ausländern und Deutschen auf deren Zugangschancen zu beruflicher Bildung aus? 2. Welchen Beitrag leistet das System der dualen Ausbildung für die Integration junger Ausländer in den Arbeitsmarkt und somit auch in die deutsche Gesellschaft? Vor den empirischen Analysen der Arbeit wird der Forschungsstand zu den Themen 'Einwanderung nach Deutschland' und 'Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen von Migranten in Deutschland' zusammengefasst und anschließend die Signaling-Theorie sowie die daraus abzuleitenden Hypothesen für die nachfolgenden empirischen Analysen vorgestellt. Nach der Vorstellung der verwendeten Datensätze und des Untersuchungsdesigns wird in einem ersten empirischen Schritt mit Hilfe von Mikrozensusdaten das Bildungs- und Ausbildungsverhalten von ausländischen Jugendlichen in Deutschland mit dem deutscher Jugendlicher verglichen. Danach wird überprüft, welchen Signalwert Ausbildungsabschlüsse für Ausländer besitzen. Anschließend werden die Übergangsmuster von der Schule in die berufliche Bildung, der Übergang von der Ausbildung in den ersten Beruf und der weitere Erwerbsverlauf nach dem Berufseinstieg analysiert. Die Analysen liefern ein umfassendes Bild über die Lebensverläufe junger Ausländer in Deutschland und erlauben Rückschlüsse auf die Integrationskraft des dualen Ausbildungssystems für diese Bevölkerungsgruppe. Gleichzeitig werden Hinweise darauf gegeben, an welchen Punkten im Lebensverlauf politische Förderungsprogramme zur Integration von Migranten künftig ansetzen sollten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Wer zu spät kommt ...: Schulausbildung und der Erwerbseinstieg von Ausbildungsabsolventen ausländischer Herkunft in Deutschland (2004)

    Seibert, Holger;

    Zitatform

    Seibert, Holger (2004): Wer zu spät kommt ...: Schulausbildung und der Erwerbseinstieg von Ausbildungsabsolventen ausländischer Herkunft in Deutschland. In: S. Hillmert & K. U. Mayer (Hrsg.) (2004): Geboren 1964 und 1971 : neuere Untersuchungen zu Ausbildungs- und Berufschancen in Westdeutschland, S. 91-114.

    Abstract

    "Ziel dieses Beitrags ist es, den Berufseinstieg von 1964 und 1971 geborenen Einwanderern bzw. Einwandererkindern zu untersuchen. Dabei sollen die untersuchten Personen danach unterschieden werden, ob sie in Deutschland eingeschult wurden oder erst nach Beginn der Schulzeit nach Deutschland gezogen sind. Erstere hatten mit ihrer frühen Einreise nach Deutschland die Chance, das deutsche Schulsystem von der 1. Klasse an zu durchlaufen. Letztere kamen erst während oder nach der regulären Schulzeit nach Deutschland. Man sollte erwarten, dass Ausländer, die in Deutschland geboren und/oder hierzulande eingeschult worden sind, höhere Schul- und Ausbildungsabschlüsse erzielen sowie folglich mehr Erfolg am Arbeitsmarkt haben als Ausländer, die erst später nach Deutschland gezogen sind. Dieser Beitrag will also analysieren, wie stark Ausbildungs- und Arbeitsmarktchancen für Personen ausländischer Herkunft von deren Einschulung in Deutschland abhängen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Im Osten was Neues? (2004)

    Steiner, Christine; Prein, Gerald ;

    Zitatform

    Steiner, Christine & Gerald Prein (2004): Im Osten was Neues? In: WSI-Mitteilungen, Jg. 57, H. 10, S. 527-532.

    Abstract

    "Die seit einiger Zeit wieder zunehmende Abwanderung gerade auch junger Menschen aus den neuen Bundesländern hat die Debatte über eine drohende Verödung der östlichen Regionen erneut entfacht. Befürchtet wird dabei vor allem, dass diejenigen, die in den neuen Ländern verbleiben, zunehmend in eine prekäre sozialstaatlich gesponserte Existenz abgedrängt werden. Im Beitrag wird anhand der Bildungs- und Erwerbseinstiege ostdeutscher Jugendlicher der Frage nachgegangen, ob sich solche prekäre Integrationsformen finden lassen. Deutlich wird dabei, dass die biografische Passage von der Schule in den Beruf für einen erheblichen Teil der Jugendlichen tatsächlich durch sozialstaatliche Interventionen geprägt wurde. Dabei konnten die durchaus positiven Effekte des Abbaus von Chancenungleichheit beim Einstieg in die Berufsausbildung über diese biografische Phase hinaus keine Wirksamkeit entfalten: Nicht nur ist die typische Benachteiligung von Frauen und schulisch geringer Vorqualifizierten beim Erwerbseinstieg wieder deutlich zu erkennen, 'Maßnahmejugendliche' waren zudem einem hohen Risiko ausgesetzt, wiederum in eine geförderte Beschäftigung zu gelangen oder erwerbslos zu werden. Gleichzeitig absolvieren jedoch zirka zwei Drittel der untersuchten Jugendlichen den Übergang ins Erwerbsleben im Sinne eines normalbiografischen Musters. Beides zusammen spricht u. E. für vergleichsweise starke Polarisierungstendenzen an der Schwelle zum Erwerbsleben." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Gestaltung von Tätigkeits- und Lernprojekten zur Kompetenzentwicklung Arbeitsloser und von Arbeitslosigkeit Bedrohter (2004)

    Straub, Edgar;

    Zitatform

    Straub, Edgar (2004): Gestaltung von Tätigkeits- und Lernprojekten zur Kompetenzentwicklung Arbeitsloser und von Arbeitslosigkeit Bedrohter. (QUEM-Materialien 53), Berlin, 67 S.

    Abstract

    Ziel des thüringischen Projektes INCA ist die berufliche Integration arbeitsloser Jugendlicher, die durch Maßnahmen und Beratungsangebote in der Jugendberufshilfe nicht ausreichend geleistet werden kann. Das Projekt wendet sich an ausgegrenzte, anarchische Szenejugendliche, Schulverweigerer und ausländische Jugendliche. Es soll sie für eine berufliche Karriereplanung motivieren, ihnen eine realistische Einschätzung von sich selbst und der Situation auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt vermitteln und sie beim Erwerb von Kompetenzen sowie bei der Arbeits- und Ausbildungsplatzsuche unterstützen. Das niedrigschwellige Angebot verfolgt einen integrativen und ganzheitlichen Ansatz, bei dem Vorurteilslosigkeit und das Absehen von moralischen Kategorien, die Lernprozesse der Mitarbeiter sowie informelles Lernen der Teilnehmer eine zentrale Rolle spielen. Das Projekt hat für eine als nicht lernfähig charakterisierte Gruppe gezeigt, dass auch für diese Prozesse in Gang gesetzt werden können, die Lernen in den verschiedensten Formen beinhalten. Der Ansatz stieß damit in Bereiche vor, die quer zu allen strukturell konservativen Regelungen von Behörden und Institutionen lagen und noch liegen. Dies betrifft zum einen die Außenkontakte in Form von Zuständigkeiten, Genehmigungen, den Formen der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, sowie die inhaltliche Seite in Form traditioneller Ausbildungsinhalte, Berufsbilder und tradierter Arbeitsvollzüge bei den Mitarbeitern nach innen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Wege zwischen dem Verlassen der allgemein bildenden Schule und dem Beginn einer beruflichen Ausbildung: ein Rückblick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre (2004)

    Ulrich, Joachim Gerd;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd (2004): Wege zwischen dem Verlassen der allgemein bildenden Schule und dem Beginn einer beruflichen Ausbildung. Ein Rückblick auf die Entwicklung der vergangenen Jahre. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesagentur für Arbeit H. 23, S. 49-61.

    Abstract

    Trotz einer drastischen Ausweitung des Bildungsangebotes für Jugendiche im letzten Jahrzehnt hat die Anzahl der Absolventen voll qualifizierender Ausbildungsgänge, die zu einem Berufsabschluss führen, stark abgenommen. Gleichzeitig hat die Zahl der Schulabgänger, die eine berufliche Grundbildung durchlaufen, stark zugenommen. Dies kann einerseits mit den gestiegenen Qualifikationsanforderungen in den Lehrberufen und andererseits mit dem allgemein gesunkenen Qualifikationsniveau der Schulabgänger erklärt werdem. Eine weitere Erklärung ist, dass viele Jugendliche aufgrund des Ausbildungsplatzmangels Bildungsgänge, die eine berufliche Grundbildung vermitteln, als Warteschleife nutzen. Obwohl die Zahl der Einmündungen in Berufsfachschulen, die zu einem Berufsabschluss führen, zugenommen hat, ist dies jedoch nicht ausreichend, um das Ausbildungsplatzdefizit des dualen Systems auszugleichen. Zwei problematische Entwicklungen werden herausgearbeitet: 'zum einen eine möglicherweise suboptimale Beanspruchung von Bildungsressourcen außerhalb des dualen Systems' und zum anderen 'einen wieder wachsenden Anteil von Jugendlichen, die dauerhaft ohne Berufsabschluss bleiben.' (IAB)

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    Disparitäten auf der Nachfrageseite des Ausbildungsstellenmarktes (2004)

    Ulrich, Joachim Gerd; Krewerth, Andreas; Leppelmeier, Ingrid;

    Zitatform

    Ulrich, Joachim Gerd, Andreas Krewerth & Ingrid Leppelmeier (2004): Disparitäten auf der Nachfrageseite des Ausbildungsstellenmarktes. In: A. Krewerth, T. Tschöpe, J. G. Ulrich & A. Witzki (Hrsg.) (2004): Berufsbezeichnungen und ihr Einfluss auf die Berufswahl von Jugendlichen : theoretische Überlegungen und empirische Ergebnisse (Berichte zur beruflichen Bildung, 270), S. 16-34.

    Abstract

    Trotz der drastischen Verknappung des Lehrstellenangebots in der Bundesrepublik gibt es große Ungleichgewichte auf dem Lehrstellenmarkt. Neben Berufen mit hohem Bewerberüberhang gibt es solche, deren Ausbildungsplätze immer noch nicht oder nur teilweise besetzt werden können. Als weiteres Problem erweist sich die anhaltende Geschlechtersegregation bei der Berufswahl. Der Beitrag untersucht diese Disparitäten zwischen Angebot und Nachfrage, zwischen den Geschlechtern und den Abgängern unterschiedlicher Schultypen auf der Grundlage von Daten der amtlichen Statistik. Dabei wird auch der Einfluss der Berufsbezeichnungen auf das Berufswahlverhalten näher betrachtet. Die Daten belegen, dass im Jahr 2003 nur 2,6 Prozent der Ausbildungsplätze unbesetzt blieben, der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung. Überproportional viele dieser Ausbildungsplätze entfallen auf die Ernährungsberufe (Bäcker, Konditor, Fleischer) sowie eine Reihe von Dienstleistungsberufen, wie z.B. Zahnmedizinische Fachangestellte/-r und Fachmann/frau für Systemgastronomie. Stark nachgefragt sind dagegen Ausbildungsstellen in Dienstleistungsberufen wie z.B. Bank-, Werbe-, Einzelhandels-, Bürokaufmann/frau, Verwaltungsfachangestellte/-r sowie Ausbildungen zum/zur Mechatroniker/-in, Chemielaborant/-in und Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/-in. Im Hinblick auf die Geschlechterverteilung zeigt sich, dass 85 Prozent der Ausbildungsgänge einseitig von einem bestimmten Geschlecht dominiert werden. Die Analyse ergibt, dass Frauen vor allem Berufsbezeichnungen favorisieren, die auf feinmotorisch-gestalterische Arbeiten - bevorzugt in Verbindung mit kontaktreichen Tätigkeiten - hindeuten. Weiterhin wird festgestellt, dass der Anteil von Ausbildungsanfängern mit Abitur im Sinken begriffen ist, was auf die Krise der von diesen bevorzugten Bereiche Banken und Versicherungen zurückgeführt wird. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Bewältigung von Übergängen in Arbeit: Potenziale der Partizipation und des informellen Lernens (2004)

    Walther, Andreas ;

    Zitatform

    Walther, Andreas (2004): Bewältigung von Übergängen in Arbeit. Potenziale der Partizipation und des informellen Lernens. In: Diskurs. Studien zu Kindheit, Jugend, Familie und Gesellschaft, Jg. 14, H. 2, S. 20-28.

    Abstract

    "Übergänge junger Frauen und Männer in Arbeit sind zunehmend durch individualisierte Bildungsprozesse strukturiert. Diese bieten auf der einen Seite Möglichkeiten subjektiver Aneignung, lassen auf der anderen Seite aber Strukturen sozialer Ungleichheit und die individuell zu bewältigende Risiken sozialer Ausgrenzung in den Hintergrund treten. Damit wird auch die individuelle Bildungsmotivation zunehmend zum Faktor von Integration oder Ausgrenzung. Der Beitrag stellt diese Problematik in einen Zusammenhang mit dem neuen Interesse an Partizipation als zentralem Prinzip der Bürgergesellschaft. Hierzu werden ausgewählte Ergebnisse und Fallbeispiele aus dem europäischen Forschungsprojekt 'Youth Policy and Participation. Potentials of Participation and Informal Learning in Young People's Transitions to Work' vorgestellt. Auf der Grundlage von Interviews mit Jugendlichen zu motivierenden und demotivierenden Erfahrungen mit Übergängen in Arbeit zum einen und von Fallstudien über partizipatorische Projektansätze zum anderen wird untersucht, unter welchen Bedingungen Partizipation eine realistische Perspektive individualisierter Bewältigung von Übergängen darstellt und - im Kontext aktivierender Arbeitsmarkt- und Bildungspolitik - eine Zunahme an Selbstverantwortung wie auch eine Erweiterung von Handlungsspielräumen junger Frauen und Männer ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Vernachlässigte Potenziale? Zur Situation von Jugendlichen ohne Bildungs- und Ausbildungsabschluss (2003)

    Allmendinger, Jutta; Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Allmendinger, Jutta & Hans Dietrich (2003): Vernachlässigte Potenziale? Zur Situation von Jugendlichen ohne Bildungs- und Ausbildungsabschluss. In: Berliner Journal für Soziologie, Jg. 13, H. 4, S. 465-476.

    Abstract

    "Ausgehend von vorliegenden Befunden zur Bildungsarmut in Deutschland werden zunächst einzelne Aspekte des 'deutschen Bildungsnotstands' vertieft und aktualisiert. Dazu gehören die sich bereits jetzt abzeichnenden Entwicklungen im Bereich der Bildungsarmut in den kommenden Jahren, die Bildungschancen von Immigranten, die Chancen von Niedrigqualifizierten auf dem Arbeitsmarkt, die Zugangschancen zur Teilnahme an Maßnahmen und der Maßnahmenerfolg. In einem zweiten Teil stellen wir eine zusammenfassende Typologie vor, mit welcher das mismatch von Personen und Positionen auf dem Arbeitsmarkt übergreifend behandelt werden könnte. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick, in dem dringliche Handlungsfelder thematisiert und diskutiert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Die Übernahme von Ausbildungsabsolventen (2003)

    Bellmann, Lutz ; Hartung, Silke;

    Zitatform

    Bellmann, Lutz & Silke Hartung (2003): Die Übernahme von Ausbildungsabsolventen. In: Arbeit und Beruf, Jg. 54, H. 4, S. 102-104.

    Abstract

    Die Auswertung des IAB-Betriebspanels im Hinblick auf die Anschlußbeschäftigung nach einer Ausbildung im Betrieb kommt zu folgenden Befunden: die Übernahme-Entscheidung ist überwiegend betriebsgrößen und -branchenabhängig. In Ausbildungsbetrieben mit weniger als 50 Beschäftigten wird maximal die Hälfte der Absolventen übernommen. Allerdings werden diese Beschäftigungsverhältnisse nur zu einem geringen Teil befristet. In Ostdeutschland ist das Übernahmenniveau im Vergleich mit dem Westen geringer/ die Befristungen häufiger, was zu einer Verstärkung des Fachkräftemangels führen wird. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bellmann, Lutz ;
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  • Literaturhinweis

    Young people and contradictions of inclusion: towards integrated transition policies in Europe (2003)

    Blasco, Andreu Lopez; MacNeish, Wallace; Walther, Andreas ;

    Zitatform

    Blasco, Andreu Lopez, Wallace MacNeish & Andreas Walther (Hrsg.) (2003): Young people and contradictions of inclusion. Towards integrated transition policies in Europe. Bristol: Policy Press, 292 S.

    Abstract

    "Young people and contradictions of inclusion critically assesses policies addressing young people's transitions from school to employment. It presents and discusses the findings of seven EU-funded projects involving 13 countries: Belgium, Denmark, France, Germany, Greece, Ireland, Italy, The Netherlands, Portugal, Spain, Sweden and the United Kingdom. Using a biographical approach, the book:
    - integrates the perspectives of social policy, sociology, youth and transition research, and education and labour market research;
    - compares policy and practice in a variety of European national contexts;
    - explores the dilemmas of policies for the inclusion of young people;
    - suggests that a holistic Integrated Transition Policy, which puts young people's subjective experience at its centre, can provide an alternative to current policies and practice. This book is aimed at academics and students in social policy, sociology, education, economics and political science who are interested in policy analysis with regard to young people. The overview of recent trends also makes it relevant for practitioners and policy makers in the field." (Author's abstract, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Benachteiligt = chancenlos?: Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland (2003)

    Braun, Frank; Djafari, Nader; Lex, Lucy; Schilling, Michael; Münk, Dieter; Gericke, Thomas; Rebhan, Volker;

    Zitatform

    Braun, Frank, Nader Djafari, Thomas Gericke, Lucy Lex, Dieter Münk, Volker Rebhan & Michael Schilling (2003): Benachteiligt = chancenlos? Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. (Schriften zur Erwachsenenbildung in Baden-Württemberg 21), Villingen-Schwenningen: Neckar-Verlag, 172 S.

    Abstract

    Der Band stellt den Abschluss der langjährigen Beschäftigung der "Pädagogischen Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung" in Baden-Württemberg mit dem Thema Jugendarbeitslosigkeit dar. Im ersten Teil "Analysen und Trends" werden zunächst empirisch-theoretische Befunde zur Jugendarbeitslosigkeit in Europa zusammengefasst. Dabei wird deutlich, dass die spezifisch deutschen Maßnahmen eingebettet sind in die Reform der europäischen Bildungspolitik und die beschäftigungspolitischen Leitlinien der Europäischen Union. Der nächste Beitrag beschäftigt sich mit dem Übergang von der Schule in die Berufsausbildung, und hier insbesondere mit dem Ausbildungsstellenmarkt. In der gegenwärtig ablaufenden Veränderung des dualen Systems der beruflichen Erstausbildung in Deutschland hin zu einem komplexen Übergangssystems wird im anschließenden Beitrag die Hauptschwierigkeit der Berufseinmündung von benachteiligten Jugendlichen gesehen. Im Praxisteil "Maßnahmen und Ergebnisse" wird an vier Beispielen verdeutlicht, dass man den Problemen benachteiligter Jugendlicher nicht hilflos gegenüber steht. Es werden Entwicklungspfade der Ausbildungsvorbereitung vorgestellt, die Berufsausbildung Benachteiligter in privatwirtschaftlichen Betrieben thematisiert, der Entwurf für ein Modellprojekt für einen modularisierten Startlehrgang vorgelegt und schließlich die Entwicklungsverläufe in drei Jugendhilfebetrieben beschrieben. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Maßnahmen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland und in europäischen Nachbarländern. In: Landesagentur für Struktur und Arbeit Brandenburg, Potsdam (Hrsg.) (2003): Arbeit für die Jugend : Ansätze zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern. Dokumentation der Fachtagung, S. 17-33.

    Abstract

    "Es werden theoretische Überlegungen und empirische Befunde zum Übergang Jugendlicher von der allgemein bildenden Schule über berufliche Ausbildung in eine stabile Erwerbsphase (Abschnitt 2) dargestellt. In Abschnitt 3 werden analytische Befunde zu Arbeitslosigkeit im Übergang von Ausbildung in Beschäftigung sowie Maßnahmeteilnahme in Deutschland behandelt und im Abschnitt 4 europäisch vergleichende Befunde zu Arbeitslosigkeit und Maßnahmeteilnahme Jugendlicher und junger Erwachsener vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten: Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Jugendarbeitslosigkeit und Aktive Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in ausgewählten Europäischen Staaten. Entstaatlichung oder neue Verstaatlichung von Stratifikationssystemen. In: J. Allmendinger (Hrsg.) (2003): Entstaatlichung und soziale Sicherheit : Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002. Teil 1 und 2, S. 1-11.

    Abstract

    Im Zuge der ansteigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher in der zweiten Hälfte der 90er Jahre wurden staatliche Aktivitäten im Bereich der Aktiven Arbeitsmarktpolitik für Jugendliche in nahezu allen europäischen Ländern systematisch ausgeweitet, wobei angebots- und nachfrageorientierte Aktivitäten in unterschiedlichem Ausmaß zu unterscheiden sind. Auch innerhalb einzelner Länder sind heterogene Zielvorgaben zu erkennen, deren Beziehung nicht eindeutig bestimmt ist. Dennoch lassen sich an Bedeutung gewinnende Institutionalisierungstendenzen einer neuen Übergangsinstitution, dem sog. 'System of Schemes' beobachten. Auch bei verstärkten arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten variiert sowohl das Risiko längerer Arbeitslosigkeit als auch der Umfang des Maßnahmeeinsatzes bzw. die Teilnahmewahrscheinlichkeit an einer Maßnahme länderspezifisch beachtlich. Dabei kommen personen-, herkunfts- sowie regionalspezifische Merkmale in unterschiedlichem Umfang zum tragen. Dauer bzw. Häufigkeit der Arbeitslosigkeitsphasen sowie Maßnameteilnahme senken die Wahrscheinlichkeit der Wiederbeschäftigung im gegebenen Beobachtungszeitraum. Wird die Beschäftigungsschwelle erfolgreich überwunden, verlieren Arbeitslosigkeitserfahrungen und Maßnahmeteilnahme in nahezu allen europäischen Ländern gemessen am realisierten Brutto-Stunden-Einkommen weitgehend an Effekt. Lediglich für Deutschland lassen sich längerfristige Effekte von Arbeitslosigkeitserfahrung und Maßnahmeteilnahme beobachten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002 (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Förderung auf hohem Niveau: Das Jugendsofortprogramm zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit - 1999 bis 2002. (IAB-Werkstattbericht 09/2003), Nürnberg, 26 S.

    Abstract

    Ausbildungslose und arbeitslose Jugendliche werden in Deutschland durch aktive arbeitsmarktpolitische Instrumente seit Jahren auf hohem quantitativen Niveau gefördert. Wegen der steigenden Zahlen arbeitsloser Jugendlicher und nicht vermittelter Bewerber in einen Ausbildungsplatz wurden mit dem Regierungswechsel 1998 für das neu aufgelegte "Sofortprogramm der Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit" (JUMP) zusätzliche Mittel in Höhe von jährlich einer Mrd. Euro bereitgestellt. Dem Konzept eines Sofortprogramms folgend traten bereits im Verlauf der ersten vier Fördermonate im Jahr 1999 rund 100.000 Jugendliche in JUMP-Maßnahmen ein. Jahresdurchschnittlich wurde im ersten Programmjahr ein Bestand von 74.000 Jugendlichen gefördert, der bis 2002 auf 96.000 aufgestockt wurde. Das Programm umfasst sowohl Maßnahmen der Ausbildungsvorbereitung, der außerbetrieblichen Ausbildung, der beruflichen Weiterbildung, der Integration in Beschäftigung am ersten und zweiten Arbeitsmarkt als auch Maßnahmen der Aktivierung Jugendlicher mit besonderem Förderbedarf. Im Verlauf der ersten vier Förderjahre ergaben sich deutliche maßnahmebezogene, zielgruppenspezifische und regionale Veränderungen: Die Förderung Jugendlicher in Ostdeutschland wurde merklich erweitert. Inhaltlich wurde ab 2000 die Maßnahmeförderung stärker auf das Ziel der Integration in Beschäftigung konzentriert, insbesondere durch die Ausweitung von Lohnkostenzuschüssen. Demgegenüber wurde das Bewerbertraining ab 2000 nicht mehr fortgesetzt und die Förderung der außerbetrieblichen Ausbildung deutlich zurückgefahren. Diese Verlagerung der Förderziele fand seine Entsprechung in der Struktur der geförderten Jugendlichen. Mit der Rückführung von Förderangeboten für nicht versorgte Bewerber konzentrierte sich die JUMP-Förderung zunehmend auf registrierte arbeitslose Jugendliche mit abgeschlossener Berufsausbildung. (IAB2)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Scheme participation and employment outcome of young unemployed people: empirical findings from nine European countries (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Scheme participation and employment outcome of young unemployed people. Empirical findings from nine European countries. In: T. Hammer (Hrsg.) (2003): Youth unemployment and social exclusion : a comparative study, S. 83-108.

    Abstract

    The author analyses active labour market policy in nine European countries. The questions address the recruitment of long-term unemployed youth and attempt to identify those who are recruited to activation schemes. Furthermore, he has estimated the probability of employment after participation in labour market training schemes and possible effects on income. The author found in his study that in all 10 countries, a total of 40% of unemployed young people had ever participated in a training scheme. The results showed that participation in training schemes now seems to be an institutionalised pattern in the school-to-work transition. However, scheme participation varied significantly across countries. In all countries, females had a higher participation rate than males. In all countries both the number of unemployment spells and accumulated duration of unemployment increased the probability of scheme participation. The findings indicate different mechanisms between getting a job and job outcome, measured as gross hourly income of employed respondents. lf the threshold of re-employment is successfully conquered, income depends much more on 'classical human capital'-based indicators, such as qualifications and type of qualifications. The opposite appeared to be the case when considering duration of unemployment, which reduced income. It can therefore be concluded that scheme-based labour market policy had some effect, and supported integration only had an impact to a certain degree. (IAB2) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Außerbetriebliche Ausbildung nach Artikel 4 Jugendsofortprogramm-Richtlinien: quantitative Befunde aus der IAB-Begleitforschung (2003)

    Dietrich, Hans ;

    Zitatform

    Dietrich, Hans (2003): Außerbetriebliche Ausbildung nach Artikel 4 Jugendsofortprogramm-Richtlinien. Quantitative Befunde aus der IAB-Begleitforschung. Nürnberg, 19 S.

    Abstract

    Es werden Ergebnisse einer IAB-Begleitforschung zum Jugendsofortprogramm 'Außerbetriebliche Ausbildung nach Artikel 4' vorgestellt. Das Jugendsofortprogramm bildet seit 1999 eine wesentliche Ergänzung zur Regelförderung nach SGB III. Im Jahr 2003 wurden etwa ein Fünftel aller Jugendlichen in Maßnahmen der BA nach dem Jugendsofortprogramm gefördert und vier Fünftel entsprechend der Regelförderung nach SGB III. Zunächst wird die außerbetriebliche Ausbildung im Rahmen des Jugendsofortprogramms beschrieben, um dann in einer Längsschnittuntersuchung Umfang und Verteilung sowie die Ursachen der vorzeitigen Beendigung einer außerbetrieblichen Ausbildung von 1999 bis 2002 zu analysieren. Bezogen auf alle beendeten Fälle der außerbetrieblichen Ausbildung nach Artikel 4 zeichnet sich ab, dass ca. 40 Prozent der insgesamt geförderten Jugendlichen in betriebliche Ausbildung oder reguläre Beschäftigung übergetreten sind. Weitere zehn Prozent fanden den Zugang zu weiteren Maßnehmen. Rund 22 Prozent gingen in die Arbeitslosigkeit über, und für 28 Prozent wurden mehrheitlich arbeitsmarktneutrale Zielzustände erfasst (Krankheit, Mutterschaft, Wehr- und Zivildienst). Die Unterschiede zwischen West- und Ostdeutschland spiegeln die jeweilige Arbeitsmarktsituation wieder, mit deutlich höherem Zugang in Arbeitslosigkeit in den neuen Bundesländern und günstigerem Zugang in betriebliche Ausbildung in den alten Bundesländern. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Dietrich, Hans ;
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  • Literaturhinweis

    Beschäftigung und Berufsbildung aus Sicht des Arbeitsmarktes (2003)

    Dostal, Werner;

    Zitatform

    Dostal, Werner (2003): Beschäftigung und Berufsbildung aus Sicht des Arbeitsmarktes. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 12, S. 1479-1496.

    Abstract

    "Jugendliche mit schlechteren Startchancen - so lautet die aktuelle Definition derer, die nicht oder ungenügend qualifiziert sind - benötigen besondere Betreuung. Alleingelassen sinken ihre Chancen auf eine Einmündung in Beschäftigung, insbesondere dann, wenn der Arbeitsmarkt wie derzeit nur wenig aufnahmefähig ist. Anhand des Schwellenmodells werden zunächst Schulausbildung, Berufswahl und Einmündung in das Duale System der Berufsausbildung betrachtet. Schon hier zeigen sich deutliche Polarisierungen, die an der zweiten Schwelle beim Übergang von der Ausbildung in die Erwerbstätigkeit noch offensichtlicher werden. In der Erwerbstätigkeit zeigen sich dann bei Ungelernten niedrige Erwerbsquoten, hohe Arbeitslosigkeit und früher Ausstieg aus der Erwerbstätigkeit. Bei Hochqualifizierten zeigt sich im Gegenteil eine gute Integration. Auch der Aufstieg beruflich nicht formal Qualifizierter in höhere Statusgruppen steht vor allem jenen offen, die zumindest über gute Allgemeinqualifikationen verfügen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildung und Übergangsrisiken beim Einstieg in den Beruf (2003)

    Gangl, Markus ;

    Zitatform

    Gangl, Markus (2003): Bildung und Übergangsrisiken beim Einstieg in den Beruf. In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Jg. 6, H. 1, S. 72-89. DOI:10.1007/s11618-003-0005-6

    Abstract

    "Anhand vergleichender empirischer Analysen untersucht der Beitrag institutionelle und strukturelle Determinanten arbeitsmarktadäquater Bildungsabschlüsse. Auf der Basis statistischer Mehrebenenmodelle und Daten des Europäischen Labour Force Surveys der Jahre 1992-1997 für zwölf Länder der Europäischen Union zeigt der Beitrag, dass ein höheres Bildungsniveau und berufliche Spezialisierung dazu beitragen, Arbeitslosigkeit und geringqualifizierte Beschäftigung zu vermeiden. Im Vergleich variieren vor allem die Muster beruflicher Allokation zwischen beruflich strukturierten und flexiblen Übergangssystemen, im Hinblick auf die Arbeitslosigkeit weichen vor allem die südeuropäischen Länder vom allgemeinen Muster ab. Das duale Ausbildungssystem in der Bundesrepublik schneidet insbesondere im Hinblick auf die Vermeidung von Arbeitslosigkeit vorteilhaft ab. Es zeigt sich aber auch, dass die Vorteile beruflicher Spezialisierung vor allem in den ersten Berufsjahren zum Tragen kommen, und sich im Zeitverlauf weitgehend nivellieren. Zudem zeigen die Analysen, dass der Arbeitsmarktwert des individuellen Bildungsabschlusses bei hohem Konkurrenzdruck und anhaltend hoher Arbeitslosigkeit steigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Für Maßnahmen zu stark und für den Markt zu schwach: Projekte der Jugendberufshilfe als professionelle Dienstleister für Jugendliche und Betriebe (2003)

    Gericke, Thomas;

    Zitatform

    Gericke, Thomas (2003): Für Maßnahmen zu stark und für den Markt zu schwach: Projekte der Jugendberufshilfe als professionelle Dienstleister für Jugendliche und Betriebe. In: Berufsbildung, Jg. 57, H. 82, S. 14-16. Literaturangaben.

    Abstract

    Die Probleme auf dem Ausbildungsmarkt und die Schwierigkeiten von Benachteiligten beim Zugang zu einer betrieblichen Berufsausbildung haben bei verschiedenen Akteuren zu verstärkten Anstrengungen geführt, den Betrieb als Lernort für benachteiligte Jugendliche zurückzugewinnen. Die bisher modellhaften Erfahrungen mit dem Betrieb als Lernort belegen, dass es unter den Benachteiligten Jugendliche gibt, die mit ihren Kompetenzen in einer außerbetrieblichen Berufsausbildung unterfordert sind, den Anforderungen einer betrieblichen Berufsausbildung aus eigener Kraft jedoch nicht standhalten können. Die Förderung dieser Jugendlichen verlangt nach sozialpädagogischer und fachlicher Unterstützung, Hilfe und Begleitung in der betrieblichen Ausbildung. Für diese Aufgabe verfügt traditionell die Jugendsozialarbeit über Instrumente und Erfahrungen. Die Strategien der Jugensozialarbeit im Umgang mit Betrieben als Lernorte konzentrieren sich auf zwei Schwerpunkte: die Gewinnung von Betrieben für die Berufsausbildung Benachteiligter und die Gestaltung der arbeitsteiligen Kooperation zwischen Betrieb und Jugendsozialarbeit während der Berufsausbildung. (BIBB2)

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  • Literaturhinweis

    Berufsvorbereitende Massnahmen als Sozialisationsinstanz: zur beruflichen Sozialisation benachteiligter Jugendlicher im Übergang in die Arbeitswelt (2003)

    Geßner, Thomas;

    Zitatform

    Geßner, Thomas (2003): Berufsvorbereitende Massnahmen als Sozialisationsinstanz. Zur beruflichen Sozialisation benachteiligter Jugendlicher im Übergang in die Arbeitswelt. (Pädagogische Beiträge zur sozialen und kulturellen Entwicklung 07), Münster: LIT, 325 S., Anhang.

    Abstract

    "Berufsvorbereitende Maßnahmen zielen darauf ab, benachteiligte Jugendliche psycho-sozial zu stabilisieren, ihre Entwicklung individuell zu fördern und den Übergang in die Arbeitswelt abzusichern. Indem die Jugendlichen in den Lehrgängen spezifische Handlungskompetenzen erwerben, die ihnen ermöglichen sollen, die Anforderungen der Arbeitswelt zu bewältigen, wirken berufsvorbereitende Maßnahmen zugleich als berufliche Sozialisationseinsatz." Im Mittelpunkt der Studie steht die Zielgruppe derjenigen Jugendlichen, die an berufsvorbereitenden Maßnahmen der Berufsberatung des Arbeitsamtes teilnehmen. Es wird der Frage nachgegangen, ob diese Maßnahmen in der Lage sind, prekären Sozialisationsverläufen etwas entgegen zu setzen, so dass diese Jugendlichen auch längerfristig in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können. Des weiteren wird hinterfragt, welche Fähigkeiten dazu vermittelt werden müssen. Es wird aufgezeigt, inwiefern vorberufliche Sozialisationsinstanzen bereits die Chancen auf eine berufliche Integration bestimmen, welche sozialen und wirtschaftlichen Anforderungen benachteiligte Jugendliche bewältigen müssen und welches Entwicklungspotenzial die Teilnahme an berufsvorbereitenden Maßnahmen enthält. Fazit: Selbst wenn die Jugendlichen im Verlauf der Maßnahmen ihre (wie auch immer definierte) Arbeits- und Ausbildungsreife erreichen können, bedeutet dies keinesfalls, dass sie eine wesentlich bessere Chance auf eine betriebliche Ausbildung bekommen. Außerbetriebliche berufsvorbereitende Maßnahmen können nur in sehr geringem Umfang eine Perspektive auf langfristige und stabile berufliche Integration benachteiligter Jugendlicher bieten. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Wege in eine berufliche Ausbildung: Berufsorientierung, Strategien und Chancen junger Frauen an der ersten Schwelle (2003)

    Granato, Mona ; Schittenhelm, Karin;

    Zitatform

    Granato, Mona & Karin Schittenhelm (2003): Wege in eine berufliche Ausbildung: Berufsorientierung, Strategien und Chancen junger Frauen an der ersten Schwelle. In: Informationen für die Beratungs- und Vermittlungsdienste der Bundesanstalt für Arbeit H. 8, S. 1049-1070.

    Abstract

    Der Übergang weiblicher Jugendlicher zwischen Schule und Ausbildung ist mit wachsenden Handlungsspielräumen einerseits und zunehmenden Risiken andererseits verbunden. Im Anschluss an eine einleitende Diskussion über Thesen zum Berufsfindungsprozess junger Frauen werden in dem Beitrag die Übergangsprozesse und damit verbundene Orientierungen und Strategien an der ersten Schwelle analysiert. Grundlage sind Fallanalysen, die auf Gruppendiskussionen und Einzelinterviews mit jungen Frauen aus Migrantenfamilien und aus west- und ostdeutschen Familien in den Jahren 1998 und 1999 beruhen. Weitere Themenschwerpunkte sind die Bedeutung berufs- und familienbezogener Lebenspläne sowie die Partizipationschancen junger Frauen an beruflicher Ausbildung, insbesondere im dualen System. Abschließend werden Fördermöglichkeiten weiblicher Jugendlicher im Übergang Schule - Ausbildung erörtert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Jugendliche mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung (2003)

    Granato, Mona ;

    Zitatform

    Granato, Mona (2003): Jugendliche mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 56, H. 8, S. 474-483.

    Abstract

    "Die Chancen von Jugendlichen mit ausländischem Pass auf eine berufliche Ausbildung sind unterdurchschnittlich und stagnieren seit Jahren bei rund 40 % - obgleich Schulabgänger aus Migrantenfamilien ein hohes Interesse an einer Ausbildung haben. Eine Folge hiervon ist, dass rund 38 % der jungen Erwachsenen ausländischer Nationalität ohne einen anerkannten Berufsabschluss bleiben - wesentlich häufiger als junge Deutsche (11 %). Die bildungspolitische Diskussion um PISA darf nicht den Blick dafür verstellen, dass der Faktor Schule nur einer unter mehreren Gründen für diese unterdurchschnittliche Partizipation ist. Angesichts der Unterschiedlichkeit der Bildungsabschlüsse und Lebenslagen junger Migranten sind die Gründe hierfür breit gefächert, so dass mehrere Ursachen in unterschiedlichen Konstellationen zusammenwirken. Neben diesen Themen analysiert der Beitrag auch die Hemmnisse im Ausbildungsverlauf sowie die ambivalente Arbeitsmarktintegration junger Migranten und diskutiert abschließend Möglichkeiten, um die Potenziale junger Menschen mit Migrationshintergrund in der beruflichen Bildung besser zu nutzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jobcoaching: Eine empirisch fundierte Förderung für Jugendliche aus Schulen für Lernbehinderte beim Übergang in Arbeit und Beruf (2003)

    Grünke, Matthias; Castello, Armin;

    Zitatform

    Grünke, Matthias & Armin Castello (2003): Jobcoaching: Eine empirisch fundierte Förderung für Jugendliche aus Schulen für Lernbehinderte beim Übergang in Arbeit und Beruf. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 17, H. 3, S. 154-159.

    Abstract

    "Seit Beginn des Jahres 2000 werden an der Heilpädagogisch-Rehabilitationswissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln zwei Modellversuche zur beruflichen Integration von lernbehinderten Jugendlichen durchgeführt. Das zentrale Anliegen der Projekte besteht darin, geeignete Absolventen der Schule für Lernbehinderte mit Hilfe einer individuellen und kontinuierlichen Betreuung durch Studierende der Sonderpädagogik (Jobcoaches) möglichst frühzeitig direkt in den ersten Arbeitsmarkt einzugliedern. Ein besonderer Stellenwert wird hierbei der Förderung mittels empirisch fundierter Trainingsmodule beigemessen. Doch obwohl die Merkmale der Jobcoaching-Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Optimierung gängiger beruflicher Rehabilitationsbemühungen liefern könnten, wird es v.A. aufgrund der gewachsenen Strukturen z.T. sehr schwierig sein, sie in der Praxis zu implementieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsbeteiligung von Ausländern: Kaum Annäherung an die Schul- und Berufsabschlüsse von Deutschen: eine Vorausberechnung bis 2025 (2003)

    Jeschek, Wolfgang; Schulz, Erika;

    Zitatform

    Jeschek, Wolfgang & Erika Schulz (2003): Bildungsbeteiligung von Ausländern: Kaum Annäherung an die Schul- und Berufsabschlüsse von Deutschen. Eine Vorausberechnung bis 2025. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 70, H. 39, S. 588-595.

    Abstract

    "Eine möglichst gute Schul- und Berufsausbildung ist auch für Kinder und Jugendliche ausländischer Herkunft, die in Deutschland leben, eine wichtige Voraussetzung für die Integration in das Erwachsenenleben und in die Gesellschaft. Bis Mitte der 90er Jahre besuchten sie zunehmend allgemein bildende sowie berufliche Schulen, und auch beim Abschluss waren immer größere Erfolge zu verzeichnen. Danach verlangsamte sich diese Entwicklung, und es kam sogar zu Rückschritten, vor allem bei der beruflichen Ausbildung. Die Modellrechnung zeigt, dass die für den Schulbesuch und die berufliche Ausbildung wichtige Gruppe der 15- bis unter 30-Jährigen in Deutschland bis 2025 um 18 % auf 11,6 Mill. zurückgehen wird; dabei wird dann rund jeder Vierte in dieser Altersgruppe ausländischer Herkunft sein. Auch wenn die Erfolgsquote der ausländischen Schulabgänger von allgemein bildenden Schulen gegenüber dem Basisjahr um 6 Prozentpunkte steigen und damit der Anteil der Abgänger ohne Hauptschulabschluss auf 14 % sinken wird - wie hier angenommen -, dürfte der Abstand zur Beteiligung und zum Erfolg der Deutschen jedoch nahezu gleich bleiben. Dies gilt auch für die beruflichen Schulen. Hier werden 2025 nach dieser Vorausberechnung fast drei Viertel der ausländischen Abgänger einen Abschluss erreichen gegenüber nur gut drei Fünfteln im Ausgangsjahr." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    School-to-work transitions in Europe: analyses of the EU LFS 2000 ad hoc module (2003)

    Kogan, Irena ; Kogan, Irena ; Müller, Walter; Müller, Walter; Schubert, Frank ; Iannelli, Christina; Smyth, Emer ; Kalter, Frank; Wolbers, Maarten H.J.; Gangl, Markus ;

    Zitatform

    (2003): School-to-work transitions in Europe. Analyses of the EU LFS 2000 ad hoc module. Mannheim, 178 S.

    Abstract

    "The transition from school to work, including the core issue of youth labour market integration, is a key topic among current social research and policy interests. Its study in regard to different European countries is especially challenging, as they exhibit a wide range of institutional structures and macroeconomic context conditions. Further, data constraints, in particular a lack of adequate, accessible and comparative longitudinal data, have limited research in this area. This situation has improved with the introduction of the European Union Labour Force Survey (EU LFS) 2000 ad hoc module on transitions from school to work, which combines the strengths of the large-scale Labour Force Surveys with specific information on school-to-work transitions, like details concerning social background of respondents, their educational attainment and employment careers.
    Using this new database the collection of papers in this volume addresses central issues of youth transition research, including the effects of social background on educational and occupational careers (chapter 2 by Cristina Iannelli), the relationship between field of education and gender inequality in the labour market (chapter 3 by Emer Smyth), the incidence and consequences of job mismatches (chapter 4 by Maarten Wolbers), job search and mobility behaviour in the early work career (chapter 5 by Markus Gangl), and ethnic inequalities in the transition process (chapter 6 by Frank Kalter and Irena Kogan). The first contribution in the current volume (by Irena Kogan and Frank Schubert) presents a descriptive overview of the general process of school-to-work transitions in Europe from a dynamic perspective utilizing the longitudinal information offered by the module to enhance the understanding of labour market integration processes in European societies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Allgemeine Indikatoren zum Übergang von der Schule ins Berufsleben: Jugendliche in Europa: Von der Schule ins Erwerbsleben (Teil I) (2003)

    Kogan, Irena ; Schubert, Frank ;

    Zitatform

    Kogan, Irena & Frank Schubert (2003): Allgemeine Indikatoren zum Übergang von der Schule ins Berufsleben. Jugendliche in Europa: Von der Schule ins Erwerbsleben (Teil I). (Statistik kurz gefaßt. Bevölkerung und soziale Bedingungen 04/2003), Luxemburg, S. 1-7.

    Abstract

    Im Jahr 2000 gab Eurostat einen Zusatzfragebogen zur Arbeitskräfteerhebung heraus, der sich an junge Absolventen im Alter zwischen 15 und 35 Jahren in zwanzig europäischen Ländern richtete (5-10 Jahre nach dem ersten Abschluss eines kontinuierlichen Bildungsgangs), und zwar in allen EU-Mitgliedstaaten außer Deutschland und in sechs Beitrittsländern (Ungarn, Lettland, Litauen, Rumänien, der Slowakei und Slowenien). Dieser Bericht beruht auf den Daten des Ad-hoc-Moduls der EU-Arbeitskräfteerhebung 2000. Es werden Indikatoren vorgestellt, mit denen sich allgemeine Muster für den Übergang ins Erwerbsleben beschreiben lassen. Dabei werden die Arbeitsmarktergebnisse junger Menschen auf dem Arbeitsmarkt aus einer dynamischen Perspektive betrachtet, d. h. die meisten Arbeitsmarktindikatoren werden mit der Zeitdauer, die sich eine Person bereits auf dem Arbeitsmarkt befindet, in Verbindung gebracht. Durch diesen Ansatz lassen sich sowohl der Prozess als auch die Art der Eingliederung in den Arbeitsmarkt zwischen den Teilnehmern am Ad-hoc-Modul in etwa vergleichen. Die meisten Indikatoren gelten für alle Teilnehmerländer außer Lettland, wo die Definition der Zielpopulation erheblich von den Anforderungen des Moduls abweicht. Zwei Arten von Arbeitsmarktergebnissen werden näher untersucht: die Stellung junger Menschen im Erwerbsleben, d. h. Erwerbstätigkeit und Beschäftigungsmuster, und die Beschäftigungsmerkmale von Berufsanfängern im Erhebungszeitraum (Frühling-Sommer 2000). (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Vocational training and the transition to the first job in Germany: new risks at labor market entry? (2003)

    Konietzka, Dirk ;

    Zitatform

    Konietzka, Dirk (2003): Vocational training and the transition to the first job in Germany. New risks at labor market entry? In: D. B. Bills (Hrsg.) (2003): The sociology of job training, S. 161-195.

    Abstract

    "The German institutional setting of skill formation is supposed to enable young people smooth and structured transitions into the labor market. For decades, the large majority of graduates of the 'dual system' of vocational education experienced good chances to immediately access appropriate job positions. However, labor market entry has become less stable in the last two decades. In this paper, we examine the changing transitions for vocational training to the first job in Germany. We analyze the consequences of inter-firm mobility and unemployment after finishing vocational education for the transition to the first job. Our results show that leaving the training firm, and especially unemployment, strongly enhance occupational shifts at labor market entry. In addition, not keeping one's trained occupation negatively affects the chances to enter skilled job positions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Deutsche und Ausländer an der zweiten Schwelle: eine vergleichende Analyse der Berufseinstiegskohorten 1976-1995 in Westdeutschland (2003)

    Konietzka, Dirk ; Seibert, Holger;

    Zitatform

    Konietzka, Dirk & Holger Seibert (2003): Deutsche und Ausländer an der zweiten Schwelle. Eine vergleichende Analyse der Berufseinstiegskohorten 1976-1995 in Westdeutschland. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jg. 49, H. 4, S. 567-590., 2003-12-31.

    Abstract

    "Die Ausbildungsbeteiligung ausländischer Jugendlicher in Westdeutschland ist seit den 1970er-Jahren deutlich gestiegen. Analysen mit der IAB-Beschäftigtenstichprobe zeigen jedoch, dass Ausländer im Anschluss an eine betriebliche Ausbildung schlechtere Berufseinstiegschancen als Deutsche haben. Vor allem die nichtdeutschen Männer verlassen häufiger den Ausbildungsbetrieb und den Ausbildungsberuf als deutsche Männer, außerdem werden sie häufiger arbeitslos und unterhalb ihres Qualifikationsniveaus beschäftigt. Im Kohortenvergleich sind nur geringe Veränderungen der Differenzen zwischen Deutschen und Ausländern festzustellen. Multivariate Analysen verweisen darauf, dass sowohl die Ausbildungsstrukturen als auch die Bewältigung der 'zweiten Schwelle' für die schlechteren Berufschancen von Ausländern verantwortlich ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Seibert, Holger;
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  • Literaturhinweis

    Junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben: Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft oder wie können Ziele des SGB IX für junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen Realität werden? (2003)

    Kruse, Georg; Fink, Armin;

    Zitatform

    Kruse, Georg & Armin Fink (2003): Junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen beim Übergang von der Schule in das Arbeitsleben. Chancen auf Teilhabe am Arbeitsleben und am Leben in der Gemeinschaft oder wie können Ziele des SGB IX für junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen Realität werden? In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 17, H. 6, S. 292-300.

    Abstract

    "Am Ubergang von der Schule in das Arbeitsleben (1. Schwelle) sind insbesondere junge Menschen mit (Lern-)Behinderungen von vielfachen und differenzierten Einschränkungen betroffen. Ihrem individuellen Förderbedarf wird oftmals mit einer Vielzahl von nicht koordinierten und vernetzten Hilfs- und Maßnahmeangeboten verschiedener Leistungsanbieter begegnet. Zur Vermeidung von ungünstigen Ausbildungswegen und Misserfolgen wird ein Konzept für eine bedarfsgerecht, koordinierende Serviceleistung an der Schnittstelle 'Schule - Beruf' vorgestellt. Es wird beschrieben, wo die Risiken aber auch die Chancen für das Erreichen der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft während des Übergangs von der Schule in das Arbeitsleben liegen. Im Interesse junger Menschen mit (Lern-)Behinderungen wird für ein System der beruflichen Rehabilitation plädiert, welches die Vielfalt vorhandener Angebote im Sinne eines qualitätsverbesserten Netzwerkes nutzt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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