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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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  • Literaturhinweis

    Dequalifikation von anerkannten Flüchtlingen auf dem oberösterreichischen Arbeitsmarkt, mit einem Beispiel eines möglichen Lösungsweges anhand von Schweden (2007)

    Scheiber, Gudrun;

    Zitatform

    Scheiber, Gudrun (2007): Dequalifikation von anerkannten Flüchtlingen auf dem oberösterreichischen Arbeitsmarkt, mit einem Beispiel eines möglichen Lösungsweges anhand von Schweden. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 30, H. 2, S. 153-166.

    Abstract

    "Menschen mit migrantischem Hintergrund bringen oft genug berufliche Kompetenzen mit nach Österreich, die allerdings hier brachliegen. Anerkannte Flüchtlinge haben gegenüber anderen MigrantInnen den Vorteil, dass sie keine Arbeitserlaubnis und Ähnliches brauchen, um auf dem heimischen Arbeitsmarkt einer Beschäftigung nachgehen zu können. Dennoch sind auch sie von Dequalifizierung betroffen. Welche Ausbildungen und Berufe die Flüchtlinge mitbringen und in welchen beruflichen Positionen sie in Österreich eingesetzt werden, ob ihre Ausbildungen in Österreich anerkannt sind und ob sie sich auf dem österreichischen Arbeitsmarkt diskriminiert fühlen und nach weiteren Ursachen einer möglichen Dequalifizierung wurde in dieser Untersuchung gefragt. Auch wurden mögliche Lösungswege beschrieben und anhand eines Beispieles aus Schweden ein möglicher, gangbarer Weg zur Behebung der Probleme der Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Weiterbildung hochqualifizierter Einwanderer: Evaluierung des Oldenburger Kontaktstudiums (2007)

    Scheumann, Inga;

    Zitatform

    Scheumann, Inga (2007): Die Weiterbildung hochqualifizierter Einwanderer. Evaluierung des Oldenburger Kontaktstudiums. (Schriftenreihe des Interdisziplinären Zentrums für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen 29), Oldenburg: BIS-Verlag, 212 S.

    Abstract

    "Bei der Debatte um Zuwanderung blieb weitgehend die Tatsache ausgeblendet, dass auch schon zu Beginn der 2000er Jahre viele hochqualifizierte Menschen im Lande lebten - vor allem jüdische Kontingentflüchtlinge und anerkannte Asylbewerber. Eine Studie der Universität Oldenburg ergab, dass trotz unbefristeten Aufenthaltsstatus und trotz der sehr guten Qualifikationen 66% der Befragten arbeitslos waren; 18% von ihnen stammten aus pädagogischen und sozialen Berufen. Daraufhin wurde ein erster Kontaktstudiengang speziell für die Gruppe der hochqualifizierten Einwanderer mit pädagogischer Grundausbildung von der Universität Oldenburg entwickelt und seit dem Jahr 2004 angeboten. Die hier vorgelegte Arbeit verfolgt die Implementation des ersten Durchgangs des Oldenburger Kontaktstudiums für hochqualifizierte Flüchtlinge und stellt die Ergebnisse der Begleitforschung ausführlich vor. Auf der Grundlage einer emmpirischen Erhebung unter den Teilnehmenden und Experten wird das Konzept der Weiterbildungsmaßnahme einer kritischen Analyse unterzogen und konkrete Vorschläge zur Optimierung zukünftiger Studienangebote entwickelt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung haben bei der Weiterentwicklung des Kontakstudiums zu einem europaweit ersten weiterbildenden Bachelor-Studiengang 'Interkulturelle Bildung und Beratung' an der Universität Oldenburg einen wesentlichen Beitrag geleistet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flucht - Bildung - Arbeit: Fallstudien zur beruflichen Qualifizierung von Flüchtlingen (2007)

    Schroeder, Joachim ; Seukwa, Louis Henri;

    Zitatform

    Schroeder, Joachim & Louis Henri Seukwa (2007): Flucht - Bildung - Arbeit. Fallstudien zur beruflichen Qualifizierung von Flüchtlingen. Karlsruhe: Von Loeper Literaturverlag, 296 S.

    Abstract

    "Asylsuchende und Geduldete unterliegen in Deutschland vielfältigen Ausgrenzungen im Zugang zu Bildung, beruflicher Qualifizierung und zum Arbeitsmarkt. Eine bedeutsame politische Entwicklung hatte die Europäische Union mit der Gemeinschaftsinitiative EQUAL in Gang gesetzt, denn nun gibt es erstmalig ein bildungs- und beschäftigungspolitisches Instrumentarium zur schulischen und beruflichen Förderung von Flüchtlingen ohne einen gesicherten Aufenthaltsstatus. Am Beispiel eines Hamburger Kooperationsverbundes werden an Fallstudien die Möglichkeiten und Schwierigkeiten einer 'passgenauen' beruflichen Förderung von Flüchtlingen untersucht sowie Handlungsempfehlungen für die Flüchtlingsarbeit und die Wirtschaft, für die Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik abgeleitet. Die in den Studien diskutierten Problemstellungen sind jedoch nicht nur für den lokalen Kontext von Bedeutung, sondern es lassen sich daran für Deutschland und die Europäische Union relevante Erkenntnisse darstellen. Der vorliegende Band prüft die Umsetzung der EU Richtlinien für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in Deutschland und formuliert bildungspolitische Forderungen, die verschiedene Muster der Flucht - Rückkehr, Verbleib, Weiterwanderung - berücksichtigen. Das verbindende Anliegen ist es, eine die Rechte auf Bildung, Qualifizierung und Arbeit respektierende und befördernde Flüchtlingspolitik in einer konsequent transnationalen Perspektive zu entfalten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The aspiration and access to higher education of teenage refugees in the UK (2007)

    Stevenson, Jacqueline ; Willott, John;

    Zitatform

    Stevenson, Jacqueline & John Willott (2007): The aspiration and access to higher education of teenage refugees in the UK. In: Compare, Jg. 37, H. 5, S. 671-687. DOI:10.1080/03057920701582624

    Abstract

    "Refugee young people are an educationally diverse group. However, unlike groups such as Gypsy/Roma and Travellers, in the UK they do not attract targeted educational funding. In addition, neither the UK integration or refugee educational strategies nor the Higher Education Funding Council for England's strategic plan refer to higher education as a progression route for young refugees, as distinct from other minority ethnic young people. Our research with young refugees has shown that many have specific issues affecting their educational achievements, including interrupted education, experience of trauma, concerns about status and English language difficulties. Our findings also show that that despite these multiple disadvantages many view higher education as a route out of poverty and discrimination and are highly aspirational and motivated. We argue that homogenizing the support needs of young refugees along with those of other minority ethnic students is both inappropriate and insufficient and the continued failure to focus on them as a specific widening participation group will perpetuate their continued absence from the UK higher education system." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Potentieel en realisatie van ondernemerschap bij vluchtelingen (2007)

    Wauters, Bram ; Lambrecht, Johan;

    Zitatform

    Wauters, Bram & Johan Lambrecht (2007): Potentieel en realisatie van ondernemerschap bij vluchtelingen. In: Tijdschrift voor economie en management, Jg. LII, H. 1, S. 37-63.

    Abstract

    "The integration of refugees in Western societies is often perceived as problematic. By promoting refugee entrepreneurship, both their integration in society can be aided and domestic entrepreneurship can be boosted. Refugee entrepreneurship has been an underdeveloped domain of scientific research though. Most of the time, scholarly attention was devoted to ethnic entrepreneurship or to the employment positions in general of refugees. Also policy attention has been limited. There clearly exists a potential for refugee entrepreneurship in Belgium, but this is too seldom realized in practice. Male refugees who have been selfemployed in the past and whose family is active as an entrepreneur, have a higher appetite for entrepreneurship. We also found that refugee entrepreneurs earn less than other entrepreneurs. This income difference can be found in each sector.than other entrepreneurs. This income difference can be found in each sector." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Employment effects of spatial dispersal of refugees (2006)

    Damm, Anna Piil ; Rosholm, Michael ;

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    Damm, Anna Piil & Michael Rosholm (2006): Employment effects of spatial dispersal of refugees. (CReAM discussion paper 2006,05), London, 42 S.; 492 KB.

    Abstract

    "We argue that spatial dispersal influences labour market assimilation of refugees through two mechanisms: first, the local job offer arrival rate and, second, place utility. Our partial search model with simultaneous job and residential location search predicts that the reservation wage for local jobs decreases with place utility. We argue that spatial dispersal decreases average place utility of refugees which decreases the transition rate into first job due to large local reservation wages. We investigate both mechanisms empirically and test the predictions of the theoretical model by evaluating the employment effects of the Danish spatial dispersal policy carried out 1986-1998." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Der Habitus der Überlebenskunst: Zum Verhältnis von Kompetenz und Migration im Spiegel von Flüchtlingsbiographien (2006)

    Seukwa, Louis Henri;

    Zitatform

    Seukwa, Louis Henri (2006): Der Habitus der Überlebenskunst. Zum Verhältnis von Kompetenz und Migration im Spiegel von Flüchtlingsbiographien. (Bildung in Umbruchsgesellschaften 5), Münster: Waxmann, 278 S.

    Abstract

    "In diesem Buch werden die Flüchtlings- und die Bildungsforschung miteinander verknüpft und eine bislang eher selten gewählte Beobachtungsperspektive eingenommen, theoretisch reflektiert und empirisch untersucht: In der Forschung zu Flüchtlingen sind Bildungsfragen der Analyse von psycho-sozialen Fluchtfolgen und dramatischen Lebenssituationen zumeist nachgeordnet; in der Bildungsforschung, zumal der deutschsprachigen Erziehungswissenschaft, sind die Lernbedürfnisse und Bildungsverläufe von Flüchtlingen sowie die Reaktion der Bildungsinstitutionen auf Flucht als einen spezifischen Typus von Migration kaum thematisiert. Die theoretischen und empirischen Untersuchungen zu den Kompetenzen in Hamburg lebender junger Flüchtlinge aus Afrika greifen die im dritten Band der Reihe "Bildung in Umbruchsgesellschaften" vorgestellten Ergebnisse eines Forschungsprojekts auf und vertiefen sie. Der Autor befasst sich mit der Fragestellung, wie es Menschen trotz widrigster Lebensbedingungen und in schwierigen Lebenssituationen dennoch gelingt, ihre individuellen Potenziale zu entfalten, subjektive Strategien der Bewältigung zu entwickeln und Kompetenzen zu erwerben. Im Rahmen eines struktur- und handlungstheoretischen Ansatzes wird in der Beantwortung dieser Frage die vorherrschende, psychologisch orientierte Untersuchung individuellen Bewältigungshandelns (Coping) zu einer gesellschaftstheoretischen Sichtweise erweitert und nachgewiesen, dass der Kompetenzerwerb primär im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Strukturen sozialer Ausschließung erfolgt." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Waxmann)

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  • Literaturhinweis

    Bericht zur Evaluierung des Gesetzes zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsbürgern und Ausländern (Zuwanderungsgesetz) (2006)

    Abstract

    Der Evaluierungsbericht zieht eine erste Bilanz des Zuwanderungsgesetzes eineinhalb Jahre nach seinem Inkrafttreten am 01.01.2005. Im Einzelnen betrachtet werden 1. die Regelungen zu Arbeitsmigration und Bildungsmigration, 2. die Änderungen des Asyl- und Asylverfahrensrechts und Regelungen zu humanitären Aufenthalten, Bleiberechtsregelungen und Illegalen, 3. Regelungen zum Familiennachzug, 4. Regelungen zur sozialen Integration der Ausländer, 5. Regelungen zur freiwilligen und zwangsweisen Aufenthaltsbeendigung ausreisepflichtiger Personen, 6. sicherheitsrelevanten Normen des Zuwanderungsgesetzes, die die innere Sicherheit und die Terrorismusbekämpfung betreffen, 7. die Umstrukturierung des Aufenthaltsgesetzes, insbesondere die Reduzierung der Aufenthaltstitel, 8. das Freizügigkeitsgesetz/EU, welches das Aufenthaltsrecht der Unionsbürger regelt, 9. die Regelungen im Asylbewerberleistungsgesetz, 10. Regelungen für Spätaussiedler und Neuregelungen zum Vertriebenenrecht sowie 11. die Regelungen des Staatsangehörigkeitsrechts. Grundsätzlich wird das Zuwanderungsgesetz als erfolgreich eingeschätzt. 'Die mit dem Zuwanderungsgesetz verfolgten Ziele wurden, soweit es gesetzgeberisch möglich ist, erreicht. Nur punktuell besteht Optimierungsbedarf.' Auch die Neuordnung des Zuwanderungsgesetzes im Bereichs Erwerbstätigkeit wird positiv bewertet: 'Die neuen Regelungen zur Arbeitsmigration und zum neuen Verfahren, bei dem die Ausländerbehörden allein und mit einem einzigen Verwaltungsakt entscheiden (sogenanntes One-stop-Government), haben sich bewährt' und 'die Zusammenarbeit zwischen den Arbeitsagenturen und den Ausländerbehörden verläuft nach Anfangsschwierigkeiten grundsätzlich gut.' (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Undocumented immigration and host-country welfare: competition across segmented labor markets (2005)

    Carter, Thomas J. ;

    Zitatform

    Carter, Thomas J. (2005): Undocumented immigration and host-country welfare. Competition across segmented labor markets. In: Journal of regional science, Jg. 45, H. 4, S. 777-795.

    Abstract

    "In this paper's model, undocumented workers are endogenously sorted into secondary labor markets. When further illegal immigration occurs, some new migrants follow their fellows into already migrant-dominated jobs, lowering migrant wages and raising real incomes of host-country labor and capital. Some submarkets switch from employing legal workers to employing migrants, lowering demand for and wages of legal workers. Undocumented immigration is Pareto-improving when enforcement reserves primary-sector jobs for legal workers. Pareto-dominant policies target the number of migrant-dominated submarkets, not the number of migrants. This appears consistent with U.S. enforcement practices. The effects of deportations, employer sanctions, and amnesties are explored." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Immigrant performance and selective immigration policy: a European perspective (2005)

    Constant, Amelie; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Constant, Amelie & Klaus F. Zimmermann (2005): Immigrant performance and selective immigration policy. A European perspective. (IZA discussion paper 1715), Bonn, 29 S.

    Abstract

    "The European Union aims at a stronger participation by its population in work to foster growth and welfare. There are concerns about the attachment of immigrants to the labour force, and discussions about the necessary policy responses. Integrated labour and migration policies are needed. The employment chances of the low-skilled are limited. Whereas Europe could benefit from a substantive immigration policy that imposes selection criteria that are more in line with economic needs, the substantial immigration into the European Union follows largely non-economic motives. This paper discusses the economic rationale of a selective immigration policy and provides empirical evidence about the adverse effects of current selection mechanisms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Legal status at entry, economic performance, and self-employment proclivity: a bi-national study of immigrants (2005)

    Constant, Amelie; Zimmermann, Klaus F. ;

    Zitatform

    Constant, Amelie & Klaus F. Zimmermann (2005): Legal status at entry, economic performance, and self-employment proclivity. A bi-national study of immigrants. (IZA discussion paper 1910), Bonn, 41 S.

    Abstract

    "There are concerns about the attachment of immigrants to the labor force, and the potential policy responses. This paper uses a bi-national survey on immigrant performance to investigate the sorting of individuals into full-time paid-employment and entrepreneurship and their economic success. Particular attention is paid to the role of legal status at entry in the host country (worker, refugee, and family reunification), ethnic networks, enclaves and other differences among ethnicities for their integration in the labor market. Since the focus is on the understanding of the self-employment decision, a two-stage structural probit model is employed that determines the willingness to work full-time (against part-time employment and not working), and the choice between full-time paid work and self-employment. The choices are determined by the reservation wage for full-time work, and the perceived earnings from working in paid-employment and as entrepreneur, among other factors. ! Accounting for sample selectivity, the paper provides regressions explaining reservation wages, and actual earnings for paid-employment and self-employment, which provide the basis for such an analysis. The structural probit models suggest that the expected earnings differentials from working and reservation wages and for self-employment and paid-employment earnings matter much, although only among a number of other determinants. For Germany, legal status at entry is important; former refugees and those migrants who arrive through family reunification are less likely to work full-time; refugees are also less self-employed. Those who came through the employment channel are more likely to be in full-time paid work. In Denmark, however, the status at entry variables do not play any significant role. This suggests that the Danish immigrant selection system is ineffective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Flüchtlingsfrauen - verborgene Ressourcen: Studie (2005)

    Foda, Fadia; Kadur, Monika;

    Zitatform

    Foda, Fadia & Monika Kadur (2005): Flüchtlingsfrauen - verborgene Ressourcen. Studie. Berlin, 28 S.

    Abstract

    "Die Studie präsentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojekts am Deutschen Institut für Menschenrechte. Thematisiert werden die mangelnde Identifikation und Anerkennung der Ressourcen von Flüchtlingsfrauen sowie deren weitgehender Ausschluss vom Arbeitsmarkt und von beruflicher Qualifikation. Die Publikation empfiehlt konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Lage der Flüchtlingsfrauen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Uprooted and Unwanted: Bosnian refugees in Austria and the United States (2005)

    Franz, Barbara;

    Zitatform

    Franz, Barbara (2005): Uprooted and Unwanted. Bosnian refugees in Austria and the United States. College Station: Texas A&M University Press, 208 S.

    Abstract

    "The tragedy of war does not end when the soldiers put down their guns. Among the after-effects, the dislocation and relocation of civilians often loom large. The aftermath of the Bosnian conflicts has left many refugees needing to establish new lives, often in radically different cultures. In "Uprooted and Unwanted", Barbara Franz offers a cogent look at how these refugees have fared in two representative cities - Vienna and New York.
    Between 1991 and 2001, some 30,000 Bosnian refugees settled in Austria, and 120,000 found their way to the United States. Franz focuses on the strategies, skills, and informal networks used by Bosnian refugees, particularly women, to adapt to official policies and administrative practices in their host societies. Her analysis concludes that historically inaccurate ideas on how to deal with displaced persons have led to policies in both Europe and North America that have adversely affected those whose lives have been devastated by war." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Wir bleiben draußen": Schulpflicht und Schulrecht von Flüchtlingskindern in Deutschland (2005)

    Harmening, Björn;

    Zitatform

    Harmening, Björn (2005): "Wir bleiben draußen". Schulpflicht und Schulrecht von Flüchtlingskindern in Deutschland. Osnabrück, 80 S.

    Abstract

    "Bildung ist in Deutschland Sache der Länder. Das bedeutet: Es gibt 16 Schulgesetze, eine Vielzahl von Verwaltungsvorschriften, die der rechtlichen Konkretisierung der Schulpflicht bzw. des Schulrechts von Ausländern dienen, sowie 16 unterschiedliche Konzepte, wie mit Flüchtlingen während ihres Aufenthalts im jeweiligen Bundesland in Bezug auf den Schulbesuch umgegangen werden soll. Dies alles führt zu einer unübersichtlichen Gemengelage, die es erfordert, jedes Bundesland für sich zu betrachten und mit den zuständigen Behörden in Kontakt zu treten, um die bestehende rechtliche Situation bezüglich des Schulbesuchs von Flüchtlingen aufklären zu können.
    Diese Abhandlung soll Licht ins Dunkle bringen und darüber Aufschluss geben, ob in den einzelnen Bundesländern für Menschen mit 'unsicherem Aufenthaltsstatus' die allgemeine Schulpflicht besteht oder dieser Personengruppe nur ein Schulantrags-/Schulbesuchsrecht eingeräumt wird. Darüber hinaus wird aufgezeigt werden, dass das Schulbesuchsrecht gegenüber der allgemeinen Schulpflicht signifikante Nachteile aufweist und mit dem Gleichheitsgrundsatz des Grundgesetzes nicht im Einklang steht. Die Einführung der allgemeinen Schulpflicht erscheint daher auch für diese Menschen geboten." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Was bleibt?: Qualifizierungsoffensive für Asylbewerber/innen und Flüchtlinge in Hamburg: Evaluationsbericht (2005)

    Schroeder, Joachim ; Seukwa, Louis Henri;

    Zitatform

    Schroeder, Joachim & Louis Henri Seukwa (2005): Was bleibt?: Qualifizierungsoffensive für Asylbewerber/innen und Flüchtlinge in Hamburg. Evaluationsbericht. Hamburg, 239 S.

    Abstract

    "Seit Mai 2002 wird in Hamburg die Entwicklungspartnerschaft 'Qualifizierungsoffensive für Asylbewerber/innen und Flüchtlinge' durchgeführt. Die insgesamt 15 Projekte werden von Flüchtlingsberatungsstellen, Jugendhilfeträgern, ausländischen Vereinen, Bildungs- und Beschäftigungsträgern sowie schulischen Einrichtungen angeboten. Das Spektrum umfasst Vorbereitungskurse zur beruflichen Qualifizierung und Umschulung, Flüchtlinge werden aber auch in verschiedenen Berufsfeldern betrieblich und überbetrieblich ausgebildet. Dem Netzwerk gehören außerdem zahlreiche Behörden und Flüchtlingsorganisationen, Betriebe und Wirtschaftsunternehmen an, die als strategische Partner beitragen, die berufliche Förderung der Zielgruppe durch einen integrierten Handlungsansatz zu sichern. Als Teil eines europäischen Programms ist das Hamburger Netzwerk zudem mit anderen Flüchtlingspartnerschaften in Liverpool, Lyon, Paris und Rom in einer 'transnationalen Kooperation' verbunden.
    Wir legen hier den Abschlussbericht zur Arbeit der Hamburger Entwicklungspartnerschaft 'Qualifizierungsoffensive für Asylbewerber/innen und Flüchtlinge' in der ersten Förderperiode (2002- 2005) vor. Die wissenschaftliche Begleitung erstreckte sich über den gesamten dreijährigen Projektverlauf und umfasste alle Netzwerkebenen: die Arbeit der Teilprojekte, die Binnengestaltung der Entwicklungspartnerschaft, die Kooperationsbeziehungen mit den strategischen Partnern sowie die transnationale Zusammenarbeit. Das für die Umsetzung von EQUAL in Deutschland zuständige Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit hat eine Standardform für die Evaluationsberichte vorgeschrieben, der wir gefolgt sind, wenn wir auch thematische Schwerpunkte gebildet haben. In den ersten neun Kapiteln stellen wir den Arbeitsprozess und seine Ergebnisse dar und leiten daraus Empfehlungen ab. Im letzten Kapitel sind die Ergebnisse und Empfehlungen noch einmal zusammengefasst." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die Zulassung von geduldeten Ausländern zur Ausübung einer Beschäftigung nach dem neuen Zuwanderungsrecht (2005)

    Zühlcke, Jochen;

    Zitatform

    Zühlcke, Jochen (2005): Die Zulassung von geduldeten Ausländern zur Ausübung einer Beschäftigung nach dem neuen Zuwanderungsrecht. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 25, H. 10, S. 317-323.

    Abstract

    Mit dem am 1. 1. 2005 geänderten Zuwanderungsrecht ergeben sich eine Reihe von Änderungen, die in dem Aufsatz kommentiert werden. Die Zulassungsentscheidung nach Paragraph 10 BeschVerfV wird hinsichtlich der Zuständigkeit, der materiellen Voraussetzungen, der zeitlichen Anforderungen, der Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit, sowie der Versagensgründe erläutert und die prozessuralen Fragen zur Erteilung der Beschäftigungserlaubnis werden erläutert. Als zwingende Versagensgründe einer Beschäftigungserlaubnis werden Asylantrag und die Vereitelung von Abschiebungen genannt. Abschließend wird diskutiert, ob es sich bei der Erteilung der Beschäftigungserlaubnis um eine Verpflichtungs- oder eine Anfechtungssituation handelt. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Labour market participation and conditions of employment: a comparison of minority ethnic groups and refugees in Britain (2004)

    Bloch, Alice ;

    Zitatform

    Bloch, Alice (2004): Labour market participation and conditions of employment. A comparison of minority ethnic groups and refugees in Britain. In: Sociological research online, Jg. 9, H. 2, S. 1-24.

    Abstract

    "This paper draws on data from the Labour Force Survey (LFS) and from a survey of 400 refugees in Britain in order to present an up to data comparison of the labour market experiences of minority ethnic groups and refugees. It will show that refugees experience lower rates of employment than their ethnic minority counterparts and that those refugees in employment are more likely to be in temporary and part-time work with poorer terms and conditions of employment and with lower wages. The reasons why refugees experience greater disadvantage in the labour market than others include structural barriers due to policies such as dispersal that can leave refugees isolated from social and community networks that provide information and advice and informal routes into employment but also leave refugees in areas with higher levels of unemployment. Migration patterns are also influential with refugees for the most part arriving more recently in Britain than people from minority ethnic groups. Refugees are also increasingly reliant on agents and smugglers to plan their route and destination and so asylum seekers can find themselves in countries where they have no social networks. Social networks and community organisations play an important role in the early stages of settlement. Finally, the circumstances of exile, attitudes to the country of origin and the insecurity of having temporary status in Britain all prevent economic activity." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    A punitive policy: labour force participation of refugees on Temporary Protection Visas (TPV) (2004)

    Marston, Greg ;

    Zitatform

    Marston, Greg (2004): A punitive policy: labour force participation of refugees on Temporary Protection Visas (TPV). In: Labour & Industry, Jg. 15, H. 1, S. 65-79. DOI:10.1080/10301763.2004.10669305

    Abstract

    "Labour market participation is a key determinant of a successful refugee resettlement. However, the Australian Government's policy of issuing temporary protection visas (TPV) has a negative impact on labour force participation of refugees on TPVs. In exploring this issue, this article presents findings from a qualitative study into the experience of refugees on TPVs living in Victoria. The major barriers to accessing the labour market identified by the study are: the visa status; lack of proficiency in English; discrimination in relation to the TPV; lack of work experience; and skill recognition in Australia. These barriers need to be overcome through a number of means. The first and most important step in improving access to the labour market for refugees on TPVs is to abolish the policy of temporary protection and the associated restrictions on accessing support services." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Das dezentrale Lagersystem für Flüchtlinge: Scharnier zwischen regulären und irregulären Arbeitsmarktsegmenten (2004)

    Pieper, Tobias;

    Zitatform

    Pieper, Tobias (2004): Das dezentrale Lagersystem für Flüchtlinge. Scharnier zwischen regulären und irregulären Arbeitsmarktsegmenten. In: Prokla. Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, Jg. 37, H. 3, S. 435-453.

    Abstract

    Flüchtlinge und Asylbewerber werden in der Bundesrepublik Deutschland in dezentralen Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. Der Autor untersucht die ökonomische Funktion des dezentralen Flüchtlingslagersystems und seine Einbettung in die kapitalistischen Produktionsverhältnisse. Er zeigt, "dass das Lagersystem als Arbeitskräftereservoir eine Scharnier- oder Regulationsfunktion zwischen den unteren Segmenten des regulären Arbeitsmarktes und dem Bedarf der kapitalistischen Ökonomie an irregulären ArbeiterInnen übernimmt". Durch das dezentrale Lagersystem werden den lokalen Arbeitsmärkten unqualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung gestellt. Trotz Residenzpflicht und restriktiver Gewährung von Arbeitsgenehmigungen für Flüchtlinge und Asylbewerber haben viele von ihnen eine - oft schlecht bezahlte - reguläre Stelle oder arbeiten als Illegale auf dem irregulären Arbeitsmarkt. Illegale Flüchtlinge stellen "Prototypen der neoliberal konstituierten ArbeiterInnen" dar - flexibel, ohne Sicherungsysteme den Anforderungen der Wirtschaft ausgeliefert und durch rechtliche und polizeiliche Repressionen in der Artikulation ihrer Rechte ruhig gestellt. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Undokumentierte Migration in Deutschland und den Vereinigten Staaten: interne Migrationskontrollen und die Handlungsspielräume von Sans Papiers (2004)

    Stobbe, Holk;

    Zitatform

    Stobbe, Holk (2004): Undokumentierte Migration in Deutschland und den Vereinigten Staaten. Interne Migrationskontrollen und die Handlungsspielräume von Sans Papiers. Göttingen: Universitätsverlag Göttingen, 249 S.

    Abstract

    "Die Dissertation setzt sich mit der Frage auseinander, welche Auswirkungen interne Migrationskontrollen auf die Handlungsspielräume von Sans Papiers (MigrantInnen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis) haben. Dazu werden interne Migrationskontrollen in den Bereichen polizeiliche Kontrollen, Arbeitsmarkt, Gesundheitsversorgung, Meldeauflagen und Wohnen sowie Schule und Kinderbetreuung ländervergleichend untersucht. Empirische Grundlage sind Expertengespräche mit MitarbeiterInnen von staatlichen Behörden und Beratungseinrichtungen sowie vierzig qualitative, teilstrukturierte Interviews mit Sans Papiers. In jedem Untersuchungsland wurden systematisch zwanzig MigrantInnen im erwerbsfähigen Alter und mit einem mindestens sechsmonatigem undokumentierten Aufenthalt nach den Kriterien Geschlecht, Herkunft und Qualifikation auswählt und nach ihren Erfahrungen mit Migration und Kontrollen befragt. In der Migrationsforschung wird diskutiert, ob globale ökonomische, politische und soziale Prozesse die Fähigkeit der fortgeschrittenen Industriestaaten eingeschränkt haben, Migration zu kontrollieren. Derartige ökonomische Prozesse sind der mit dem Schlagwort 'Globalisierung' gekennzeichnete erhöhte Austausch von Waren und Dienstleistungen, vor allem aber von Informationen und Kapital; politische Prozesse sind internationale Rechtskonventionen und das Entstehen von suprastaatlichen Strukturen wie die Europäische Union oder die Freihandelszone NAFTA; soziale Prozesse sind die Herausbildung komplexer sozialer Netzwerke von MigrantInnen und Transnationalismus. VertreterInnen der 'Kontrollverlustthese' sehen ihre Annahme durch die seit Mitte der 1980er beobachtete Konvergenz der Migrationspolitik und durch die Zunahme von undokumentierter Migration in den OECD-Staaten bestätigt. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass die Konvergenz der Migrationspolitik im Bereich der internen Kontrollen nur auf der Ebene der Leitlinien und gesetzlichen Normen (Output- Ebene) stattfindet. Auf der Outcome-Ebene, der Ebene der Implementierung und Umsetzung der Kontrollen, bestehen jedoch nationale Unterschiede fort. Interne Kontrollen sind in Bereiche der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik sowie der Politik der inneren Ordnung eingebettet, die in den Untersuchungsländer höchst unterschiedlich verzahnt und mit Ressourcen ausgestattet sind. Zudem konfligieren interne Kontrollen in den USA häufig mit anderen Aufgaben der beauftragen staatlichen Institutionen, während sie in Deutschland häufig kongruieren. Die Reichweite der Kontrollen ist daher in den USA deutlich geringer als in Deutschland. Die Ergebnisse der Arbeit machen deutlich, dass kein 'Kontrollverlust' durch globale Faktoren stattgefunden hat und die Handlungsspielräume von Sans Papiers vom nationalen Kontext abhängig sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stobbe, Holk;
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