Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf
Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.
- Ergebnisse und Projekte aus dem IAB
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Ausbildung, Rehabilitationsmaßnahmen
- Politik und Rechtsprechung für behinderte Menschen
- Rehabilitationseinrichtungen
- Berufsvorbereitung, Berufsberatung, Berufswahl
- Studium
- Berufsausbildung, Berufseinmündung
- Fortbildung und Umschulung
- betriebliche Rehabilitation
- Maßnahmen zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit
- Erfolgskontrolle, Kosten-Nutzen-Aspekte
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Arbeitsmarktsituation behinderter Menschen
- Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget
- Beschäftigungsentwicklung
- Arbeitslosigkeit
- Beschäftigung in Werkstätten für behinderte Menschen
- Beschäftigung in alternativen Einrichtungen, Selbsthilfefirmen
- Berufliche Selbständigkeit
- Hochqualifizierte behinderte Menschen auf dem Arbeitsmarkt
- Beschäftigung im ersten Arbeitsmarkt
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Berufsleben und Arbeitswelt behinderter Menschen
- Personalpolitik, Arbeitgebereinstellungen, finanzielle Einstellungsanreize
- Eingliederungshilfe, BEM, Arbeitsassistenz, Unterstützte Beschäftigung, Arbeitsplatzsicherung
- Arbeitsbedingungen, Arbeitsplatzgestaltung, technische Arbeitshilfen, Arbeitszeit
- Berufsverlauf, Berufserfolg
- Berufsstruktur, Einzelberufe
- Arbeitszufriedenheit
- Lohn, Einkommen
- Behinderungsart
- Alter
- Geografischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Das Persönliche Budget - Neue Leistungsgestaltung in der Behindertenhilfe (2009)
Zitatform
Wacker, Elisabeth (2009): Das Persönliche Budget - Neue Leistungsgestaltung in der Behindertenhilfe. In: Die Rehabilitation, Jg. 48, H. 1, S. 4-14. DOI:10.1055/s-0028-1128121
Abstract
"Geldleistungen anstelle von Sachleistungen sollen Menschen mit Behinderung zukünftig helfen, ihre Unterstützung besser selbst zu steuern. Diese 'Hilfe nach Maß' ist in Deutschland seit 2008 gesetzliche Anspruchsgrundlage. Sie soll zum neuen Design von Hilfeleistungen den Weg ebnen: über mehr ambulante Dienste und eine stärkere Position der Unterstützten. Erste Erfahrungen im Rahmen von Modellversuchen, Bewertungen aus verschiedenen Perspektiven und erkennbare Wirkungen Persönlicher Budgets werden in nationaler und internationaler Perspektive dargelegt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Disability policy of the European Union: the supranational level (2009)
Zitatform
Waldschmidt, Anne (2009): Disability policy of the European Union. The supranational level. In: ALTER. European Journal of Disability Research, Jg. 3, H. 1, S. 8-23. DOI:10.1016/j.alter.2008.12.002
Abstract
"During recent years disability policy at the European level has changed from a formerly disregarded branch of traditional social policy into a modern policy formation which comprises not only social protection and labour market integration, but also equal rights and non-discrimination. In the light of this evolution, against the background of an ongoing research project the paper explores these questions: what kind of a political body is the European Union (EU)? What kind of impact does it have on disability policy? How did EU disability policy evolve? What are the relations between social policy and equal rights policy? Do different welfare regimes operate at the EU level? The article presents results of a systematic analysis of disability related policy documents of the EU covering the period from 1958 until 2005. The documentary analysis shows that from the late 1970s up to the middle of the 1990s EU disability policy has centred around labour market integration. During the last decade, however, the equal rights approach has got more and more dominant. The paper concludes with suggestions for further research." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Vocational rehabilitation for subjects with severe mental illnesses in Germany: A controlled study (2009)
Zitatform
Watzke, Stefan, Anja Galvao & Peter Brieger (2009): Vocational rehabilitation for subjects with severe mental illnesses in Germany. A controlled study. In: Social Psychiatry and Psychiatric Epidemiology, Jg. 44, H. 7, S. 523-531. DOI:10.1007/s00127-008-0466-2
Abstract
"To assess the longitudinal effectiveness of a comprehensive vocational rehabilitation program in Germany." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Stand der Jugendarbeitslosigkeit in der Krise - Ursachen und soziale Absicherung: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/13907) (2009)
Zitatform
(2009): Stand der Jugendarbeitslosigkeit in der Krise - Ursachen und soziale Absicherung. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion Die Linke (Drucksache 16/13907). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/13991 (07.09.2009)), 24 S.
Abstract
Die Fraktion DIE LINKE geht auf der Grundlage von Statistiken der Bundesagentur für Arbeit davon aus, dass junge Menschen (bis 25 Jahre) in besonderer Weise Opfer der Wirtschaftskrise werden und mit Arbeitslosigkeit konfrontiert sind. So ist die registrierte Arbeitslosigkeit von Jüngeren zwischen Mai 2008 und Mai 2009 um insgesamt 16,1 Prozent angestiegen und die Erwerbslosenquote bei den 20- bis 24-Jährigen liegt mit 9,3 Prozent im Mai 2009 ein Prozentpunkt über der Erwerbslosenquote für alle zivilen Erwerbspersonen. Die Fraktion fragt die Bundesregierung in einer in 29 Einzelfragen gegliederten Kleinen Anfrage nach den Ursachen dieser Entwicklung, nach der Höhe der Erwerbsquote junger Menschen bis 25 Jahre sowie nach der sozialen Absicherung der betroffenen Personen. Zu den behandelten Themenkomplexen gehören die soziale Absicherung junger Erwerbsloser im Rahmen der 'Grundsicherung für Arbeitssuchende' und die Auswirkungen der geplanten Verlängerung der Lebensarbeitszeit auf 67 Jahre auf die Zugangschancen Jüngerer zum Arbeitsmarkt. Die Daten für Menschen mit Behinderungen sowie junge Menschen mit Migrationshintergrund sollen separat ausgewiesen werden. Die Bundesregierung betont in Ihrer Antwort, dass die Jugendarbeitslosigkeit seit dem Jahr 2005 beständig zurückgeht und 2008 der niedrigste Jahresdurchschnittsbestand seit der Wiedervereinigung Deutschlands erzielt werden konnte. Sie räumt ein, dass die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen infolge der Weltwirtschaftskrise deutlich gestiegen ist und dass jüngere Menschen in konjunkturell schlechteren Zeiten ein höheres Arbeitslosigkeitsrisiko tragen. (IAB)
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Literaturhinweis
Chancen und Perspektiven behinderungskompensierender Technologien am Arbeitsplatz: Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung (2009)
Zitatform
(2009): Chancen und Perspektiven behinderungskompensierender Technologien am Arbeitsplatz. Bericht des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/13860 (30.07.2009)), 160 S.
Abstract
"In Deutschland leben gegenwärtig rund 8,6 Millionen Menschen mit Behinderung, die Hälfte von ihnen ist im erwerbsfähigen Alter. Eine wichtige Voraussetzung für mehr Selbstbestimmung ist eine möglichst dauerhafte Teilhabe am Arbeitsleben, die für Menschen mit Behinderung oft weit mehr bedeutet als nur eine eigene finanzielle Lebensgrundlage. Mit der Entwicklung und dem verstärkten Einsatz von behinderungskompensierenden Technologien (bkT) wird die Hoffnung verbunden, bisher ungenutztes Potenzial zu erschließen und die Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Das TAB-Projekt 'Chancen und Perspektiven behinderungskompensierender Technologien am Arbeitsplatz' wurde - auf Vorschlag des Ausschusses für Arbeit und Soziales - durch den Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages in Auftrag gegeben. Die Erschließung der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Dimension des Themas erfolgte schwerpunktmäßig anhand einer Beschreibung der vorhandenen Technik und sich abzeichnender innovativer Entwicklungen, um individuelle funktionale Einschränkungen zu kompensieren oder zu vermindern. Dargestellt werden zudem die verfassungsrechtlichen, sozialgesetzlichen und -politischen Rahmenbedingungen für den Einsatz von bkT am Arbeitsplatz, förderliche und/oder hemmende Strukturen sowie ausgewählte soziale Aspekte und ökonomische Folgen der Weiterentwicklung und Verbreitung von bkT. Mit dem vorliegenden Endbericht wird das TA-Projekt abgeschlossen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilhabe ist Zukunft: berufliche Integration junger Menschen mit Behinderung.Tagungsdokumentation 2008 (2009)
Abstract
"teilhaben2008.de - die Fachtagung der Verbände VDS Verband Sonderpädagogik, LERNEN FÖRDERN, Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke, Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung und der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnortnahe Berufliche Rehabilitationseinrichtungen vom 29. Februar bis 01. März 2008 in der Humboldt-Universität zu Berlin - bot ein breites Forum für Diskussionen und Erfahrungsaustausch. Im Vordergrund dieser Dokumentation stehen Referate und Workshops zu Fragen zur Feststellung von Förderbedarf und auf Diagnostik basierter Zugangssteuerung, die Vorstellung von Integration fördernde Ausbildungsformen und Wege der Teilhabe, partnerschaftliche Brücken von Schule in Ausbildung und Beruf sowie Erfahrungen mit erfolgreicher schulischer Methodik und Didaktik." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Behindertenbericht 2009: Bericht der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen für die 16. Legislaturperiode (2009)
Abstract
"Der Bericht der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen zieht Bilanz über die Behindertenpolitik der Bundesregierung in der 16. Legislaturperiode. Er stellt die Lage von Menschen mit Behinderungen und die Entwicklung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft umfassend dar. Der Bericht gliedert sich in fünf Bereiche (Gleichbehandlung, Bildung, Beschäftigung, Leistungen und Barrierefreiheit) und zeigt dabei die Erfolge und die zukünftigen Herausforderungen in der Politik für behinderte Menschen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, sonstige Leistungen zur Teilhabe und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahre 2008 (2009)
Zitatform
(2009): Leistungen zur medizinischen Rehabilitation, sonstige Leistungen zur Teilhabe und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben der gesetzlichen Rentenversicherung im Jahre 2008. (Statistik der Deutschen Rentenversicherung 174), Berlin, 283 S.
Abstract
"Mit dieser Veröffentlichung wird eine umfassende Auswertung der Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben für das Berichtsjahr 2008 in der Bundesrepublik Deutschland vorgelegt. Die zugrunde liegenden Daten beinhalten neben den wichtigsten demographischen Merkmalen auch Daten aus den ärztlichen Entlassungsberichten. Unter Rehabilitation versteht man alle medizinischen, berufsfördernden und ergänzenden Maßnahmen und Leistungen, die die Rentenversicherung zur Besserung und Wiederherstellung der Erwerbsfähigkeit erbringt. Der Begriff 'Teilhabe' hat in Anlehnung an den internationalen Sprachgebrauch seit In-Kraft-Treten des SGB IX am 1. Juli 2001 überwiegend den Begriff 'Rehabilitation' abgelöst. Mit der neuen Bezeichnung ist die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft - hierzu zählt auch das Arbeitsleben - gemeint. Zu den Teilhabeleistungen gehören hauptsächlich die Leistungen zur medizinischen Rehabilitation (hier bleibt die alte Bezeichnung erhalten) und zur Teilhabe am Arbeitsleben (früher berufsfördernde Leistungen). Bei jedem Antrag auf Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wird geprüft, ob Leistungen zur Teilhabe voraussichtlich erfolgreich sind. Das entspricht dem Prinzip 'Rehabilitation vor Rente'. Es wurde bisher darauf verzichtet den Statistikband in Teilhabe umzubenennen, denn der vorliegende Band setzt die in der Veröffentlichungsreihe 'Statistik der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung' seit 1954 regelmäßig publizierten Auswertungen über Rehabilitationsleistungen fort." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
RehaFutur: das System den Menschen anpassen - und nicht umgekehrt! (2009)
Zitatform
(2009): RehaFutur. Das System den Menschen anpassen - und nicht umgekehrt! In: Gute Arbeit, Jg. 21, H. 11, S. 24-26.
Abstract
"Es knirscht im Gebälk des Systems der beruflichen Rehabilitation für Menschen mit Behinderungen. Die Angebote passen nicht mehr zu den Bedürfnissen der Betroffenen, zu den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen. Im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums wurden Eckpunkte zur Sicherung und Weiterentwicklung des Systems erarbeitet. Wissenschaftler/innen unterschiedlicher Disziplinen der Fachgruppe RehaFutur legten eine Vielzahl konkreter Vorschläge für die mittel- und langfristige Entwicklung vor; nach deren Einschätzung sind vor allem drei Faktoren für die Beschäftigungsfähigkeit von Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen entscheidend: Stärkung der Selbstbestimmung des Einzelnen, die dazu notwendige Individualisierung von Hilfen und die frühzeitige Orientierung auf Integration in den Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe: Unterrichtung durch die Bundesregierung (2009)
Zitatform
(2009): Bericht der Bundesregierung über die Lage behinderter Menschen und die Entwicklung ihrer Teilhabe. Unterrichtung durch die Bundesregierung. (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 16/13829 (17.07.2009)), 68 S.
Abstract
"Der Bericht der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderungen zieht Bilanz über die Behindertenpolitik der Bundesregierung in der 16. Legislaturperiode. Er stellt die Lage von Menschen mit Behinderungen und die Entwicklung ihrer Teilhabe am Leben in der Gesellschaft umfassend dar. Der Bericht gliedert sich in fünf Bereiche (Gleichbehandlung, Bildung, Beschäftigung, Leistungen und Barrierefreiheit) und zeigt dabei die Erfolge und die zukünftigen Herausforderungen in der Politik für behinderte Menschen auf." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen (2009)
Abstract
"Die Ausführungen befassen sich mit den Regelungen des Sozialrechts, die zugunsten behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen gezielt auf deren Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft ausgerichtet sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erster Zwischenbericht des Arbeitsmarktprogrammes "Job4000" zum 31.03.2009. Stand 31.12.2008 (2009)
Abstract
"Die Gesamtbetreuung des Programms Job4000 legt den 'Ersten Zwischenbericht' vor. Das Programm Job4000 wurde von den Integrationsämtern im Jahr 2007 auf Basis der bundes- und länderspezifischen Richtlinien gestartet und erreichte Ende 2008 einen Umsetzungsstand von 76 % (124 % in der Säule 1 Beschäftigung, 65 % in der Säule 2 Ausbildung und 60 % in der Säule 3 Betreuung durch Integrationsfachdienste). Das Bundesprogramm wird von einer Gesamtbetreuung begleitet und ausgewertet. Drei Schwerpunkte kennzeichneten die Tätigkeiten der Gesamtbetreuung in 2008:
- die Organisation von Säulenkonferenzen und Regionalveranstaltungen zur Bekanntmachung des Programms (es wurden mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht)
- Mitwirkung an der Öffentlichkeitsarbeit (Internet, Flyer)
- die Auswertung der von den Integrationsämtern überlassenen Informationen zu denjenigen Menschen mit Behinderung, die durch das Programm Job4000 ihren Weg ins Arbeitsleben fanden oder finden wollen.
Schwerpunkt für 2009 und 2010 wird die qualitative Auswertung der Daten für den Zwischenbericht 2010 und die Dokumentation guter Praxis sein. Die Arbeit der Netzwerke wird intensiviert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Zusammenhang von psychosozialen Belastungen und Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben: Ergebnisse aus dem Sozialmedizinischen Panel für Erwerbspersonen (2008)
Zitatform
Bethge, Matthias, Werner Müller-Fahrnow & Friedrich Michael Radoschewski (2008): Zusammenhang von psychosozialen Belastungen und Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben. Ergebnisse aus dem Sozialmedizinischen Panel für Erwerbspersonen. In: Deutsche Rentenversicherung, Jg. 63, H. 3, S. 313-326.
Abstract
"Wiederherstellung, Verbesserung und Erhalt der Erwerbsfähigkeit kommen im System der sozialen Sicherung, insbesondere im Verantwortungsbereich der Deutschen Rentenversicherung, herausragende Bedeutung zu. Die empirische Datenbasis und die Erkenntnisse über die Zusammenhänge von beruflichen Beanspruchungen, Erwerbsfähigkeit und damit einhergehendem Präventions- und Rehabilitationsverhalten sind allerdings nach wie vor gering. Mit der im Rahmen des Förderschwerpunktes Rehabilitationswissenschaften durch die Deutsche Rentenversicherung Bund geförderten Pilotphase des Sozialmedizinischen Panels für Erwerbspersonen (SPE) ist deshalb der Aufbau einer empirischen Datenbasis beabsichtigt, die Längsschnittanalysen zu gesundheits- und erwerbsbezogenen Verläufen auf Ebene der Versicherten der Gesetzlichen Rentenversicherung ermöglicht. In der sozialepidemiologischen Forschung hat dabei in den vergangenen Jahren insbesondere die Frage nach den gesundheitlichen Risiken psychosozialer Belastungen an Aufmerksamkeit gewonnen. Die Kenntnis zu den Auswirkungen psychosozialer Belastungen auf die berufliche Teilhabe gesundheitlich beeinträchtigter Personen ist jedoch nach wie vor begrenzt. Ziel des Beitrags ist deshalb die Überprüfung des Zusammenhangs von psychosozialen Belastungen und Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben für eine Stichprobe gesetzlich Versicherter. Die Datenbasis für die Untersuchung bilden Erhebungsdaten der Ersterhebung des SPE. Einschränkungen der Leistungsfähigkeit wurden mit dem Work-Ability-Index operationalisiert, psychosoziale Belastungen über das Anforderungs-Kontroll-Modell von Karasek [1, 2] und das Modell beruflicher Gratifikationskrisen von Siegrist [3, 4]. Die Bruttostichprobe umfasste 6059 Personen. Der Rücklauf betrug 32, 7 % (n = 2092). Für die hier untersuchte Fragestellung wurden erwerbstätige Personen mit gültigen Werten für den Work-Ability-Index berücksichtigt (n = 1635). Um den Zusammenhang zwischen beiden Modellen und Einschränkung der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben zu analysieren, wurden multivariate logistische Regressionen gerechnet. Knapp ein Drittel (31,4 %) der befragten erwerbstätigen Personen berichtet Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben, die auf einen Bedarf an betrieblicher Gesundheitsförderung oder Rehabilitation hinweisen. Diese Einschränkungen stehen in engem Zusammenhang mit psychosozialen Belastungen. Berufliche Gratifikationskrisen (OR = 2,69, 95 % KI: 1,84 bis 3,94) und eine hohe Beanspruchung im Sinne des Anforderungs-Kontroll-Modells (OR = 5,25; 95 % KI: 3,24 bis 8,49) erweisen sich als Faktoren, die unabhängig voneinander einen Erklärungswert für Einschränkungen der Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben besitzen. Mit den Daten des SPE können berufsgruppenübergreifend Risiken eingeschränkter Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben identifiziert werden. Die vorliegende Untersuchung konnte dabei einen Zusammenhang von psychosozialen Belastungen und eingeschränkter Leistungsfähigkeit im Erwerbsleben für eine repräsentative Stichprobe von Versicherten der beteiligten Versicherungsträger belegen. Die Daten der Ersterhebung lassen jedoch wegen des Querschnittdesigns noch keine kausalen Aussagen über einen Ursache-Wirkungs-Mechanismus zu. Das Studiendesign sieht deshalb eine erneute Befragung 2008 vor." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pädagogik der beruflichen Rehabilitation: eine Einführung (2008)
Biermann, Horst;Zitatform
Biermann, Horst (2008): Pädagogik der beruflichen Rehabilitation. Eine Einführung. Stuttgart: Kohlhammer, 239 S.
Abstract
"Die berufliche Rehabilitation, die Teilhabe am Arbeitsleben auch bei Behinderung ermöglichen soll, befindet sich in einem gravierenden Wandel. Sie steht vor neuen Aufgaben hinsichtlich der Zielgruppen, Konzeptionen der pädagogischen Arbeit, der Qualitätsanforderungen, aber auch im Hinblick auf die Sozial- und Arbeitsmarktreformen, die Arbeitsplatzanforderungen und die neuen Formen der Arbeitsorganisation. Diese Einführung stellt zunächst das bestehende Berufsbildungs- und Reha-Netz in seinen Grundstrukturen dar. Beschrieben werden dann die verschiedenen berufspädagogischen Handlungsfelder von der vorberuflichen Bildung über die traditionellen beruflichen Rehabilitationseinrichtungen bis hin zu neuen Formen und Instrumenten der beruflichen Rehabilitation. Nach den Handlungsfeldern liegt der Schwerpunkt der Darstellung dann auf den Handlungsformen: von der Diagnostik und Beratung über die Initiierung von Lehr- und Lernprozessen bis hin zur Netzwerkarbeit." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integration into work of persons who were already disabled before adulthood: national reports. Annex (2008)
Bollens, Joost; Roberts, Simon ; Eichenhofer, Eberhard; Jenak, Andreas; Litz, Annegret; Cousins, Mel; Tomes, Igor; Koldinska, Kristina; Greve, Bent ;Zitatform
Bollens, Joost, Igor Tomes, Kristina Koldinska, Bent Greve, Annegret Litz, Eberhard Eichenhofer, Andreas Jenak, Mel Cousins & Simon Roberts (2008): Integration into work of persons who were already disabled before adulthood. National reports. Annex. Tilburg, 352 S.
Abstract
Das Buch ist ein Anhang zu dem niederländischen Bericht mit dem Titel 'Arbeidsparticipatie van jonggehandicapten, Een onderzoek naar Europese systemen en praktijken'. Diese Studie basierte auf einzelnen nationalen Berichten zur Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen, die jeweils von Wissenschaftlern der beteiligten Länder geliefert wurden. Die Veröffentlichung enthält eine Kompilation dieser Länderberichte in unredigierter Form. Die Länderberichte geben jeweils Bestandsaufnahmen der Arbeitsmarktsituation junger behinderter Menschen in Belgien, der Tschechischen Republik, in Dänemark, Deutschland, Irland und Großbritannien. Sie enthalten Beschreibungen des jeweiligen politischen Systems und der Zuständigkeiten, einen Überblick über Behindertenrecht und -gesetzgebung, institutionelle Bedingungen und Voraussetzungen für die Förderung und Unterstützung junger Behinderter, über Einrichtungen zur Eingliederung junger Behinderter in den Arbeitsmarkt, Beispiele für 'best practice' bei der Förderung der Eingliederung sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Politik. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer: Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter" (2008)
Zitatform
Braakmann, Nils (2008): Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer. Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter". In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 41, H. 1, S. 9-24.
Abstract
"Die Studie untersucht mit Hilfe eines neu verfügbaren Datensatzes aus Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit, der Stichprobe der Integrierten Erwerbsbiographien, die Wirkung einer verpflichtenden Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Arbeitnehmer in Deutschland. Wir nutzen die exogene Senkung dieser Quote durch die Einführung des 'Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter' als natürliches Experiment und schätzen die Änderung in der Wahrscheinlichkeit einer Beschäftigungsaufnahme durch regressionskorrigierte Difference-in-Differences-Schätzer. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Änderung der Beschäftigungsquote die Beschäftigungschancen von Schwerbehinderten weder verbessert noch verschlechtert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Entwicklung der Zugangszahlen zu Werkstätten für behinderte Menschen (2008)
Detmar, Winfried; Radatz, Joachim; König, Ferdinand; Pieda, Bernd; Momper, Dirk; Gehrmann, Manfred;Zitatform
Detmar, Winfried, Manfred Gehrmann, Ferdinand König, Dirk Momper, Bernd Pieda & Joachim Radatz (2008): Entwicklung der Zugangszahlen zu Werkstätten für behinderte Menschen. (Forschungsbericht Sozialforschung / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 383), Berlin, 520 S.
Abstract
"Der Forschungsbericht befasst sich mit den Gründen für den starken Anstieg der Zugänge zu Werkstätten für behinderte Menschen in den vergangenen Jahren. Bestandteile des Forschungsvorhabens waren eine schriftliche Befragung aller Werkstätten für behinderte Menschen zur Entwicklung der Fallzahlen in den Jahren 2001 bis 2006, die Durchführung von Fallstudien an verschiedenen Standorten, eine Darstellung von ausgewählten Beispielen guter Praxis zu Alternativen zu Werkstätten, Vermeidung von Werkstattaufnahmen und Übergängen aus Werkstätten sowie die Formulierung von Handlungsempfehlungen.
Die Kernaussage der Handlungsempfehlungen lautet: Die betriebliche Integration von auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt besonders benachteiligten Menschen muss bei den Akteuren als Leitbild stärker verankert werden, und zwar sowohl an der Schnittstelle Schule/Beruf als auch an der Schnittstelle Werkstatt/Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf erwerbsfähige hilfebedürftige Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (2008)
Dornette, Johanna; Rauch, Angela ; Zimmermann, Markus ; Höhne, Anke; Behrens, Johann; Schubert, Michael ;Zitatform
Dornette, Johanna, Angela Rauch, Michael Schubert, Johann Behrens, Anke Höhne & Markus Zimmermann (2008): Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf erwerbsfähige hilfebedürftige Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen. In: Zeitschrift für Sozialreform, Jg. 54, H. 1, S. 79-96. DOI:10.1515/zsr-2008-0106
Abstract
"Der Beitrag diskutiert Auswirkungen der Einführung des Sozialgesetzbuches II auf gesundheitlich beeinträchtigte Leistungsbezieher und die Inanspruchnahme von beruflichen Rehabilitationsleistungen. Es zeigt sich, dass einerseits die Ziele des SGB Il mit Zielen des SGB IX in Teilen schwer vereinbar sind. Aufbauprozesse der neuen SGB II-Träger, vor allem im Jahr 2005, führten andererseits zu Aufgabenhierarchisierung und zur Konzentration auf finanzielle Leistungsgewährung. Das Ziel einer schnellen Vermittlung in Arbeit beeinflusst zudem Zugangsprozesse und trägt, neben anderen Faktoren, im Ergebnis zu einem deutlichen Rückgang der Eintritte in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation bei. So lassen sich in unterschiedlich starkem Maße Anzeichen einer Praxis herausarbeiten, die eine Inkongruenz zur gesetzgeberischen Intention deutlich machen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
EIBE - Entwicklung und Integration eines betrieblichen Eingliederungsmanagements: Bericht zur Umsetzung des Projekts EIBE (2008)
Eggerer, Reiner; Kaiser, Harald;Zitatform
Eggerer, Reiner & Harald Kaiser (2008): EIBE - Entwicklung und Integration eines betrieblichen Eingliederungsmanagements. Bericht zur Umsetzung des Projekts EIBE. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht Sozialforschung 372), Bonn, 93 S.
Abstract
"Im vorliegenden Projektbericht werden Erfahrungen, die die beteiligten Berufsförderungswerke mit der Implementierung und Durchführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements nach § 84 Absatz 2 SGB IX in ihren eigenen Unternehmen sammeln konnten, dargestellt. Im Anschluss daran sind entsprechende Ergebnisse und Schlussfolgerungen in Form von Empfehlungen formuliert." (Textauszug, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Manual: Praxishilfen und Dokumente zum Datenschutz -
Literaturhinweis
Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung: ein Überblick (2008)
Erbstößer, Sabine; Verhorst, Heiner; Klosterhuis, Here; Lindow, Berthold;Zitatform
Erbstößer, Sabine, Heiner Verhorst, Berthold Lindow & Here Klosterhuis (2008): Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben durch die Deutsche Rentenversicherung. Ein Überblick. In: RV aktuell. Amtliches Mitteilungsblatt der Deutschen Rentenversicherung, Jg. 55, H. 11, S. 343-350.
Abstract
"Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) (auch: berufliche Rehabilitation) durch die deutsche Rentenversicherung (RV) sind ein wichtiger Beitrag zur Sicherung der Erwerbsfähigkeit und der tatsächlichen Berufstätigkeit der Versicherten der RV. Die Zahl der beruflichen Rehabilitationsleistungen in der Verantwortung der RV ist in den letzten Jahren gestiegen. Im Laufe der Zeit kristallisieren sich Verschiebungen zwischen den einzelnen Leistungsarten heraus. Konzeptionelle Weiterentwicklungen zielen auf eine höhere Eingliederungsquote bei den Absolventen, Individualisierung und Modularisierung der LTA stehen im Vordergrund. Das Leistungsangebot der Reha-Einrichtungen muss sich diesen Konzepten anpassen. Diesen Prozess mitzugestalten, ist auch Aufgabe der RV. Die im Aufbau befindliche Reha-Qualitätssicherung der RV für diesen Teilbereich der Rehabilitation bietet dafür wichtige Hilfestellungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Übergang Schule - Beruf von Jugendlichen mit Lernbehinderung: Einstieg - Ausstieg - Warteschleife (2008)
Ginnold, Antje;Zitatform
Ginnold, Antje (2008): Der Übergang Schule - Beruf von Jugendlichen mit Lernbehinderung. Einstieg - Ausstieg - Warteschleife. (Klinkhardt Forschung), Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 368 S.
Abstract
"Gegenstand der Studie ist die Übergangsphase Schule - Beruf. Der Fokus richtet sich auf die erste Schwelle, d. h. den Übergang von der allgemeinen Pflichtschule in die Berufsvorbereitung und/oder Ausbildung. Es wird rekonstruiert, welche individuellen Wege Jugendliche mit dem Förderschwerpunkt Lernen von der Schule in das Arbeits- und Berufsleben gehen. Sie unterscheiden sich deutlich bei Absolventinnen und Absolventen von Integrations- und Sonderschulen. Es werden mehr betriebliche Ausbildungen erreicht, als man es für diese Jugendlichen erwarten würde. Grundlage war ein zusätzliches Beratungs- und Begleitangebot, das ebenfalls vorgestellt wird. Zudem gibt das Buch einen Überblick über die allgemeinen Fördersystematiken in der Übergangsphase Schule - Beruf, den speziellen Berliner Maßnahmedschungel und mögliche Ausgrenzungsrisiken für Jugendliche mit Lernbehinderung. Die Forschungsarbeit wurde über und für die Praxis verfasst und richtet sich an unterschiedliche Zielgruppen: Forschende und Lehrende an Fachhochschulen und Universitäten, Lehrer/innen an Schulen, Berater/innen für Jugendliche, aber auch an interessierte Eltern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung der integrativen Berufsausbildung (IBA). Endbericht (2008)
Heckl, Eva; Klimmer, Susanne; Dörflinger, Celine; Dorr, Andrea;Zitatform
Heckl, Eva, Celine Dörflinger, Andrea Dorr & Susanne Klimmer (2008): Evaluierung der integrativen Berufsausbildung (IBA). Endbericht. Wien, 190 S.
Abstract
"Die integrative Berufsausbildung (IBA) fügt sich in die österreichische Behindertenpolitik indem sie das duale Ausbildungssystem für benachteiligte Jugendliche öffnet und die Bemühungen um eine Integration beeinträchtigter Personen in den Schulen und auf dem Arbeitsmarkt fortsetzt. Sie richtet sich an Jugendliche, die eine der Hauptzielgruppen im Rahmen der Beschäftigungsoffensive der Bundesregierung für behinderte Menschen darstellen. Die Regelungen zur integrativen Berufsausbildung sind seit September 2003 in Österreich in Kraft, als das Berufsausbildungsgesetz um den § 8b ergänzt wurde. Der vorliegende Endbericht dient der Evaluierung von § 8 des Bundesausbildungsgesetzes." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Integration für Menschen mit Behinderungen - Luxus oder Notwendigkeit? (2008)
Häfeli, Kurt; Kammermann, Marlise ; Hofer, Ursula; Züricher, Urs; Aeschbach, Susi; Camenzind, Hildegard; Kleeb, Toni; Eckert, Manfred; Künzli, Nicola; Audeoud, Mireille; Marty, Res; Gyseler, Dominik; Spielmann, Martin; Debrunner, Annelies; Wohlgensinger, Corinne;Zitatform
(2008): Berufliche Integration für Menschen mit Behinderungen - Luxus oder Notwendigkeit? (Schriftenreihe der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik Zürich 25), Luzern: Edition SZH/CSPS, 167 S.
Abstract
"Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt erweist sich für Jugendliche mit Beeinträchtigungen oder Behinderungen häufig als schwierig. Trotz vielfältiger Projekte gibt es aber wenig wissenschaftlich gesicherte Erkenntnisse. In einem speziellen Forschungsschwerpunkt versucht deshalb die Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik (HfH) seit fünf Jahren Antworten auf diese drängenden Fragen zu geben und Lösungsansätze aufzuzeigen. Im vorliegenden Buch werden wesentliche Ergebnisse aus sechs Projekten präsentiert, welche sich z.B. mit der Berufsbildung für schulisch schwächere Jugendliche, der beruflichen Integration von Hörgeschädigten oder den Ausbildungswegen von Lernenden aus Sonderklassen und -schulen befassen. Die Beiträge aus den HfH-Projekten werden in Bezug gesetzt zu Praxisbeispielen, die eine gelungene Umsetzung im Sinne von 'best practice' aufzeigen. Schließlich wird in einem Beitrag die internationale Perspektive skizziert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Erwerbsarbeit für psychisch kranke Menschen im gesellschaftlichen Wandel (2008)
Kardorff, Ernst von; Ohlbrecht, Heike;Zitatform
Kardorff, Ernst von & Heike Ohlbrecht (2008): Erwerbsarbeit für psychisch kranke Menschen im gesellschaftlichen Wandel. In: H. Mecklenburg & J. Storck (Hrsg.) (2008): Handbuch berufliche Integration und Rehabilitation : wie psychisch kranke Menschen in Arbeit kommen und bleiben, S. 18-29.
Abstract
Menschen mit psychischen Erkrankungen sind eine Hochrisikogruppe auf dem Arbeitsmarkt: ihre Erwerbslosigkeit liegt deutlich über dem Durchschnitt. Der Handbuchbeitrag fragt danach, wie die berufliche Rehabilitation psychisch kranker Menschen auf die veränderte Situation auf dem Arbeitsmarkt reagieren kann. Zunächst wird die Bedeutung der Erwerbsarbeit für materielle Sicherung, Status, Identität und Sinnfindung der Individuen dargestellt. Behandelt werden die Themen: Gesundheitsförderliche und krankheitserzeugende Bedingungen der Erwerbsarbeit, Verschiebungen in der Bedeutung von Erwerbsarbeit, die Entwicklung zu einer 'Risikogesellschaft', der 'postmoderne' Wertepluralismus, Perspektiven von Frauen in der Tätigkeitsgesellschaft, Veränderungen der Erwerbsgesellschaft, der Wandel des Arbeitsmarkts und die Folgen für chronisch kranke Menschen, veränderte Anforderungen - alte und neue Schlüsselqualifikationen, die Situation psychisch kranker Menschen auf dem Arbeitsmarkt, Alternativen jenseits der Erwerbsarbeit. Angesichts der psychosozialen Bedeutung der Erwerbsarbeit für die Identität des Einzelnen plädiert der Beitrag im Hinblick auf die notwendige soziale Einbindung auch psychisch Kranker für eine Neubewertung gesellschaftlicher Arbeit mit dem Ziel, die 'Möglichkeiten einer angemessen entlohnten Arbeit für die betroffenen Menschen auch jenseits des Systems der Erwerbsarbeit auszuschöpfen'. Erwerbsarbeit sollte nicht länger das alleinige Erfolgskriterium gelungener Eingliederung und Maßstab gesellschaftlicher Wertschätzung von Menschen sein. (IAB)
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Literaturhinweis
Lässt sich die Teilhabe am Arbeitsleben durch eine berufsorientierte kardiologische Rehabilitation verbessern?: Ergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie (2008)
Kittel, Jörg; Karoff, Marthin;Zitatform
Kittel, Jörg & Marthin Karoff (2008): Lässt sich die Teilhabe am Arbeitsleben durch eine berufsorientierte kardiologische Rehabilitation verbessern? Ergebnisse einer randomisierten Kontrollgruppenstudie. In: Die Rehabilitation, Jg. 47, H. 1, S. 14-22. DOI:10.1055/s-2007-1004606
Abstract
"Trotz einer deutlichen Verbesserung in der Akutversorgung kardiologischer Patienten haben sich in den letzten Jahrzehnten die Integration und die berufliche Prognose nach Herzinfarkt und/oder Herzoperation nicht wesentlich verbessert. Ziel der Studie ist die Evaluation eines Programms zur Verbesserung der beruflichen Reintegration kardiologischer Rehabilitanden. Dieses Programm findet in Ergänzung zur konventionellen Rehabilitation statt und umfasst neben berufsbezogenen Einzelinterventionen im Sozialdienst und psychologischen Dienst auch die standardisierte Durchführung der Evaluation der funktionalen Leistungsfähigkeit (EFL). Mit Hilfe einer prospektiven, randomisierten Kontrollgruppenstudie sollen die Effekte des Interventionsprogramms auf die berufliche Reintegration evaluiert werden. 150 Patienten, die das berufsbezogene Programm erhielten (Interventionsgruppe), werden mit 150 Patienten, die mit den herkömmlichen Interventionen rehabilitiert wurden (Kontrollgruppe), verglichen. Die Studie umfasst kardiologische Patienten der Arbeiterrentenversicherung unter 56 Jahren, die arbeitsunfähig in der Klinik aufgenommen wurden und bei denen Probleme bei der beruflichen Reintegration antizipiert wurden. Ausschlusskriterien waren der Zustand nach einer weniger als drei Monate zurückliegenden Herzoperation, eine kardiale Belastbarkeit unter 75 Watt und eine eingeschränkte linksventrikuläre Funktion. Die katamnestische Erhebung erfolgte zwölf Monate nach der Rehabilitation mittels postalischer Befragung. Ein Vergleich zwischen den Gruppen zeigt bei Rehabilitationsbeginn keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich der biopsychosozialen Untersuchungsvariablen. Zur 12-Monatskatamnese liegen Daten von 212 Probanden (70,6 % der Probanden) vor. Bis zu diesem Zeitpunkt nahmen 79,1 % der Patienten aus der Interventionsgruppe wieder die Erwerbstätigkeit auf, in der Kontrollgruppe waren es nur 62,9 %. Die Ergebnisse der 12-Monatskatamnese bestätigen die positiven Effekte einer berufsorientierten Rehabilitation hinsichtlich der beruflichen Prognose." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen (2008)
Krug, Walter;Zitatform
Krug, Walter (2008): Besondere Anforderungen an die Ausbildung junger Menschen mit psychischen Störungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 3, S. 129-145.
Abstract
"Psychische Störungen sind vielgestaltige Zustandsbilder, die besonders bei jungen Menschen eine hohe Dynamik aufweisen. Sie variieren von starkem Rückzug über sonderliche und schwer erschließbare Verhaltensweisen bis hin zu stark impulsiven Handlungen. Für die berufliche Rehabilitation und besonders für die Erstausbildung junger Menschen stellen sie aufgrund ihrer Inhomogenität, ihrer Dynamik und der damit verbundenen Instabilität der Klienten eine besondere Herausforderung dar. Damit die Ausbildung junger Rehabilitanden mit einer psychischen Störung, gelingen kann, muss sich sowohl die Einrichtung wie auch der einzelne Mitarbeiter auf diese Gruppe besonders einstellen. Die Wahrnehmung für die psychische Problematik muss geschärft, das Regelwerk der Einrichtung angepasst und besondere Unterstützungsmethoden, ausgerichtet an der jeweiligen psychischen Störung, müssen in den Ausbildungs- und Betreuungsalltag integriert werden. Psychische Störungen stellen ausgesprochen hohe Anforderungen an die Fachkompetenz und Belastbarkeit der Mitarbeiterinnen in Ausbildung, Schule und Wohnform. Anhand der beiden Störungsbilder 'Autismus' und 'Psychosen und Neurosen' werden im vorliegenden Artikel die besonderen Anforderungen an die berufliche Rehabilitation konkretisiert und notwendige Interventionsformen beschrieben. Abschließend werden einige Grundprinzipien aus dem B.B.W. St. Franziskus Abensberg beschrieben, die sich in der Ausbildung von Rehabilitanden mit einer psychischen Störung bewährt haben." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Sinn-volle produktive Tätigkeit für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung zur Partizipation am sozialen und kulturellen Leben (Sitas): Ausblick auf ein Forschungsprojekt (2008)
Lamers, Wolfgang; Terfloth, Karin; Prokop, Ines;Zitatform
Lamers, Wolfgang, Karin Terfloth & Ines Prokop (2008): Sinn-volle produktive Tätigkeit für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung zur Partizipation am sozialen und kulturellen Leben (Sitas). Ausblick auf ein Forschungsprojekt. In: Zeitschrift für Heilpädagogik, Jg. 59, H. 7, S. 250-259.
Abstract
"Das nachschulische Angebot für Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung hat sich auf der Basis des SGB IX bundesweit in unterschiedlichen Organisationsformen und mit verschiedenen inhaltlichen Schwerpunkten sehr heterogen entwickelt. Während in einigen Institutionen weder der Auftrag dieser Angebote (Förderung, Anbahnung von Arbeitsprozessen, Betreuung, etc.) noch Qualitätsstandards definiert sind, werden in anderen bedarfsgerechte und innovative Praxismodelle entwickelt und erprobt. Im Rahmen des Forschungsprojekts SITAS, dessen Ausgangspunkt, Zielperspektive und Durchführung vorgestellt werden, wird erstmalig die qualitative und quantitative Betreuungs- und Fördersituation von Menschen mit schwerer und mehrfacher Behinderung empirisch untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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"Du musst einfach an Dich glauben..." (2008)
Maleike, Kate;Zitatform
Maleike, Kate (2008): "Du musst einfach an Dich glauben...". In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. 49, S. 23-27.
Abstract
"In Fallbeispielen werden mehrere erfolgreiche Bildungskarrieren geschildert, die zeigen: Trotz der viel beschworenen Bildungsmisere ist es auch Kindern aus bildungsfernen Elternhäusern möglich, die eigenen Karrierechancen durch Bildung zu verbessern. Der Erfolg hängt jedoch vielfach von individueller Förderung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005 (2008)
Zitatform
Migliore, Alberto & John Butterworth (2008): Trends in outcomes of the vocational rehabilitation program for adults with developmental disabilities: 1995-2005. In: Rehabilitation Counseling Bulletin, Jg. 52, H. 1, S. 35-44. DOI:10.1177/0034355208320075
Abstract
"This article describes national trends in outcomes of the vocational rehabilitation (VR) program, with a focus on adults with developmental disabilities during the period of 1995 to 2005. Findings show that the VR program has made substantial progress in excluding extended employment from the array of possible employment closures. Efforts are needed, however, to increase the number of people placed in integrated employment and the earnings at closure while reducing the time frame from application to closure. The study suggests that to achieve these results, practices that lead to above-average outcomes should be identified and disseminated to agencies that show below-average outcomes; the Rehabilitation Act should be rigorously interpreted to prioritize self-sufficiency of VR recipients; and data management should be enhanced through better performance measurement and rapid reporting to state VR agencies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Modernisierung der Berufsbildung: neue Forschungserträge und Perspektiven der Berufs- und Wirtschaftspädagogik (2008)
Münk, Dieter; Deißinger, Thomas; Gonon, Philipp; Breuer, Klaus;Zitatform
Münk, Dieter, Philipp Gonon, Klaus Breuer & Thomas Deißinger (Hrsg.) (2008): Modernisierung der Berufsbildung. Neue Forschungserträge und Perspektiven der Berufs- und Wirtschaftspädagogik. (Schriftenreihe der Sektion Berufs- und Wirtschaftspädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft), Opladen u.a.: Budrich, 227 S.
Abstract
Schwerpunkte der Sammlung berufs- und wirtschaftspädagogischer Beiträge liegen auf internationalen Vergleichen der Berufsbildung, auf Erkenntnissen aus der Lehr- und Lernforschung sowie aus der Benachteiligtenforschung. (IAB)
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(Re-)Integration von Arbeitnehmern: stufenweise Wiedereingliederung und Betriebliches Eingliederungsmanagement - ein neues Kooperationsverhältnis (2008)
Nebe, Katja;Zitatform
Nebe, Katja (2008): (Re-)Integration von Arbeitnehmern. Stufenweise Wiedereingliederung und Betriebliches Eingliederungsmanagement - ein neues Kooperationsverhältnis. In: Der Betrieb, Jg. 61, H. 33, S. 1801-1805.
Abstract
"Anknüpfend an die aktuelle Diskussion zur Sicherung von Beschäftigungsmöglichkeiten zugunsten älterer oder erkrankter Arbeitnehmer stellt die Autorin das Verfahren der Stufenweisen Wiedereingliederung (StW - §§ 28 SGB IX, 74 SGB V) als eine Möglichkeit erfolgreicher betrieblicher (Re-)Integration arbeitsunfähig erkrankter Arbeitnehmer mit seinen arbeitsrechtlichen Voraussetzungen und Rechtsfolgen vor. Der Beitrag zeigt darüber hinaus, wie für Kommunikations- und Organisationsfragen einer StW im Weg eines Betrieblichen Eingliederungsmanagements nachhaltige Lösungen gefunden werden können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Betriebliche Integrationsvereinbarung als Instrument zur Beschäftigungsförderung (schwer)behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Begleitforschung zur Implementierung am Beispiel der Deutschen Automobilindustrie (2008)
Niehaus, Mathilde ; Dörte Bernhard, Dörte; Schmal, Andreas; Kamrad, Klaudia; Kriesel-Knobloch, Mirjam;Zitatform
Dörte Bernhard, Dörte, Mirjam Kriesel-Knobloch & Klaudia Kamrad (2008): Betriebliche Integrationsvereinbarung als Instrument zur Beschäftigungsförderung (schwer)behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Begleitforschung zur Implementierung am Beispiel der Deutschen Automobilindustrie. Köln u.a., 125 S.
Abstract
"Mit der Novellierung des Schwerbehindertengesetzes bzw. dem Inkrafttreten des SGB IX im Jahr 2001 wurde auch das Instrument der Integrationsvereinbarung (§ 83 SGB IX) neu geschaffen, um die betriebliche Integration (schwer)behinderter Menschen zu optimieren. Die Studie befasst sich mit der Frage nach der Aufnahme und Akzeptanz diese Instruments, den Prozessen der Erarbeitung von Integrationsvereinbarungen und der Analyse von abgeschlossenen Integrationsvereinbarungen in der deutschen Automobilindustrie. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass das Instrument der Integrationsvereinbarung in der deutschen Automobilindustrie inzwischen angekommen ist; in der großen Mehrzahl der an der Untersuchung beteiligten Unternehmen sind Integrationsvereinbarungen abgeschlossen worden. Weiter zeigt sich die Bedeutung der Unternehmenskultur bei der Erarbeitung einer Integrationsvereinbarung und die zentrale Rolle, die der Schwerbehindertenvertretung in diesem Prozess zukommt. Schließlich wird in Bezug auf den Regelungsinhalt deutlich, dass vorwiegend allgemeine Leitlinien formuliert und selten konkrete Maßnahmeziele, Zuständigkeiten und Verfahrensabläufe festgelegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Employment behaviour of marginal workers: the roles of preferences and opportunities (2008)
Nordberg, Morten;Zitatform
Nordberg, Morten (2008): Employment behaviour of marginal workers. The roles of preferences and opportunities. In: Labour, Jg. 22, H. 3, S. 411-445. DOI:10.1111/j.1467-9914.2008.00420.x
Abstract
"We use structural estimation techniques to analyse labour supply effects of changes in economic incentives for individuals who have just finished vocational rehabilitation in Norway. The complicated and sometimes non-convex budget sets for this group of marginal workers are accounted for. We also focus on the limitation in the choice sets this group faces. Parametric bootstrap and simulation techniques are applied to construct confidence intervals for the predicted impacts of changes in the economic environment. The results show that there is a small to moderate effect of changes in economic incentives on the chance of vocational rehabilitation bringing individuals back to employment. We also find that individual health status and local labour market conditions are the most important factors affecting the transition from rehabilitation to work." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Transition into adulthood and work: findings from Network 1000 (2008)
Zitatform
Pavey, Sue, Graeme Douglas & Christine Corcoran (2008): Transition into adulthood and work. Findings from Network 1000. In: The British Journal of Visual Impairment, Jg. 26, H. 2, S. 202-216. DOI:10.1177/0264619607088283
Abstract
"This article draws upon data from a large scale project called 'Network 1000'. Network 1000 seeks to survey the changing needs and opinions of visually impaired adults. Data have been collected from 1007 visually impaired people across Great Britain. This analysis focuses upon a sub-sample of approximately 250 adults aged between 18 and 42 years. In all cases, the onset of these participants' visual impairment was during childhood (i.e. under 17 years of age). The analysis presents data in relation to their education and employment, and reflects upon the factors that seem to be associated with both. It appears that earlier onset of visual impairment is associated with higher levels of educational achievement. There was no clear link between the current level of visual impairment (at the time of interview) and educational achievement. In terms of employment, those with higher levels of educational qualification were more likely to be employed. Those with lower levels of qualifications were more likely to describe themselves as 'long term sick and disabled' or 'unemployed'. Employment rates amongst younger visually impaired people appeared higher for those who had childhood visual impairment than those who did not. This suggests a positive impact of education. Also, employment rates were generally much better amongst younger visually impaired people than those over 50 years old. Nevertheless, the reported employment rate of 40 per cent is still very low. Some time is also spent considering visually impaired adults with severe learning and communication difficulties and their lives following compulsory education, including possible explanations for their likely under-representation in the project sample." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Arbeitsmarktintegration: Berufliche Rehabilitation in Zeiten des SGB II (2008)
Zitatform
Rauch, Angela, Johanna Dornette, Michael Schubert & Johann Behrens (2008): Arbeitsmarktintegration: Berufliche Rehabilitation in Zeiten des SGB II. (IAB-Kurzbericht 25/2008), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Die Zahl der anerkannten Rehabilitanden geht seit Jahren kontinuierlich zurück. Damit werden auch immer weniger Teilnehmer in rehabilitationsspezifischen Maßnahmen gefördert. Woran liegt das? Die Ergebnisse einer Studie des IAB in Zusammenarbeit mit der Universität Halle-Wittenberg weisen auf einen Zusammenhang dieses Rückganges mit der Einführung des SGB II hin. Denn mit dem Gesetz wurden neue Schnittstellen im Bewilligungsverfahren eingeführt. Nun sind verschiedene Ansprechpartner in unterschiedlichen Institutionen für einzelne Aspekte zuständig. Dies kompliziert den Prozess zusätzlich. Zudem steht die berufliche Rehabilitation jetzt im Spannungsfeld zweier Sozialgesetzbücher mit unterschiedlichen Schwerpunkten: Effizienz und beschleunigte Vermittlung im SGB II versus leidensgerechte, dauerhafte Integration im SGB IX. Wie die Arbeitsmarktintegration von behinderten Menschen künftig gestaltet wird, ist eine Frage, die auf politischer Ebene entschieden werden muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Unterstützung - ein Erfolgsfaktor für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer beruflichen Rehabilitation? (2008)
Reithmayr, Karin;Zitatform
Reithmayr, Karin (2008): Soziale Unterstützung - ein Erfolgsfaktor für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer beruflichen Rehabilitation? Köln, 268 S.
Abstract
"Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bzw. Behinderung ihren bisherigen Beruf nicht mehr ausüben können, sollen durch berufliche Rehabilitationsmaßnahmen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden. Beim Erhalt einer Arbeitsstelle sind berufliche RehabilitandInnen jedoch aufgrund ihres 'Behindertseins' benachteiligt. Es gilt demnach Faktoren zu identifizieren, die den beruflichen Wiedereinstieg fördern. Sozialen Netzwerken bzw. sozialer Unterstützung wird in der soziologischen bzw. psychologischen Forschung eine positive Wirkung in Bezug auf die Bewältigung von belastenden Situationen bzw. beim Erhalt einer Arbeitsstelle konstatiert. Diese Arbeit untersuchte deshalb die Bedeutung sozialer Unterstützung im Arbeitsplatzsuchprozess für den beruflichen Wiedereinstieg von beruflichen RehabilitandInnen. An der standardisierten schriftlichen Befragung von AbsolventInnen einer beruflichen Rehabilitationsmaßnahme des Beruflichen Bildungs- und Rehabilitationszentrums (BBRZ) in Österreich beteiligten sich 168 berufliche RehabilitandInnen. Die Studie legt erste empirische Befunde zur erhaltenen sozialen Unterstützung bei der Arbeitsplatzsuche von beruflichen RehabilitandInnen vor und bringt Erkenntnisse zum Einfluss sozialer Unterstützung auf den beruflichen Wiedereinstieg." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
ZOBRA - Zielorientierte Beratung zur Rückkehr zur Arbeit: Projekt, Abschlussbericht (2008)
Schott, Thomas; Zamkange-Zeeb, Florence; Altenhöner, Thomas; Brause, Michaela; Orde, Anja vom; Bergner, Elisabeth;Zitatform
(2008): ZOBRA - Zielorientierte Beratung zur Rückkehr zur Arbeit. Projekt, Abschlussbericht. Münster, 185 S.
Abstract
Trotz unbestrittener Fortschritte in der Behandlung und Sekundärprävention koronarer Herzerkrankungen zählen diese nach wie vor zu den häufigsten, persönlich bedrohlichsten und volkswirtschaftlich teuersten chronischen Erkrankungen sowohl in Deutschland als auch in anderen Industrieländern. Untersuchungen über die Rückkehr zur Arbeit in Deutschland haben gezeigt, dass ein erheblicher Teil der Rehabilitanden nach kardiologischer Rehabilitation nicht in das Erwerbsleben zurückkehrt. Zentrales Anliegen des Forschungsprojektes ZOBRA war es, zu einer Optimierung der beruflichen Reintegration nach einer schweren Herzerkrankung beizutragen. Mit Hilfe eines Screeninginstruments sollten Personen, die aus medizinischer Sicht wieder arbeiten können, jedoch aus anderen Gründen eine Problemgruppe darstellen, zu Beginn der Rehabilitation erfasst und in der Folge - basierend auf einem Assessmentverfahren - strukturiert beraten bzw. unterstützt werden. Dabei werden folgende Hypothesen überprüft: 1. Der Personenkreis mit erhöhtem Frühberentungsrisiko ist mit einem Screening einfach zu identifizieren. 2. Die individuellen Problemlagen können über ein Assessmentverfahren präzisiert werden. 3. Durch eine ziel- und problemorientierte Betreuung und Beratung während der Rehabilitation können Rückkehrraten signifikant erhöht werden. 4. Effektivität und Effizienz können mit einem kontrollierten Design und einer Inkrementalanalyse überprüft werden. Ziel ist die Implementierung eines diagnostischen und therapeutischen Leistungspakets in die Regelversorgung der kardiologischen Rehabilitation. Der Schlussbericht gliedert sich in drei Teile. Zunächst wird ein Überblick über den aktuellen Stand der Forschung und Entwicklung der kardiologischen Rehabilitation gegeben. Teil II erläutert das methodische Vorgehen. In Teil III des Berichts werden die Ergebnisse der Studie dargestellt. (IAB)
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Literaturhinweis
Integrationsfachdienste - Vermittlung und Begleitung für Menschen mit Psychiatrieerfahrung (2008)
Zitatform
Ulrich, Angela & Jörg Bungart (2008): Integrationsfachdienste - Vermittlung und Begleitung für Menschen mit Psychiatrieerfahrung. In: Impulse H. 48, S. 14-25.
Abstract
"Für viele Menschen mit Psychiatrieerfahrung ist die Inanspruchnahme und Beantragung von Leistungen zur beruflichen (Wieder-) Eingliederung ein schwieriges und häufig frustrierendes Unterfangen. In dem Beitrag werden Möglichkeiten aufgezeigt und an Beispielen illustriert, wie speziell Integrationsfachdienste Menschen mit Psychiatrieerfahrungen bei der Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses und bei der Sicherung ihres Arbeitsplatzes unterstützen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen unter Berücksichtigung quantitativer und qualitativer Kriterien und Fragestellungen: Abschlussbericht (2008)
Vollmer, Kirsten; Frohnenberg, Claudia;Zitatform
herausgegeben von C. Frohnenberg (Hrsg.); Vollmer, Kirsten (2008): Die Ausbildungsregelungen für behinderte Menschen unter Berücksichtigung quantitativer und qualitativer Kriterien und Fragestellungen. Abschlussbericht. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 103), Bonn, 69 S.
Abstract
Die berufliche Bildung behinderter Menschen in anerkannten Ausbildungsberufen wird vom Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO) geregelt. Die Umsetzung der nach Paragraph 66 Berufsbildungsgesetz (BbiG) / Paragraph 42m Handwerksordnung (HwO) gestalteten Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderungen wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung BIBB erhoben. Hierzu wurden insgesamt 500 zuständige Stellen, insbesondere Kammern, befragt. Der Bericht gibt einen Überblick über den quantitativen Umfang der Ausbildung in den jeweiligen Berufsbereichen sowie über den Erlass und die Anwendung von Ausbildungsregelungen in den letzten drei Jahren. Außerdem liefert der Bericht eine Bestandsaufnahme der Gestaltung und Anwendung der Ausbildungsregelungen für Menschen mit Behinderungen. Im Einzelnen wurde gefragt nach der Ausbildungsdauer, nach der Zuordnung der Ausbildungsregeln zu Berufsgruppen und Behinderungsarten, nach abweichenden Strukturen der Ausbildungsregelungen (Präambeln, Zulassungsbestimmungen, Anrechnungsbestimmungen), nach inhaltlicher Gestaltung (Orientierung an den anerkannten Ausbildungsberufen, berufsübergreifenden Regelungen, Reduktion von Theorieranteilen) sowie nach der Abschlussbezeichnung der Ausbildung. (IAB)
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Literaturhinweis
Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation (2008)
Wieck, Joachim;Zitatform
Wieck, Joachim (2008): Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 22, H. 1, S. 19-41.
Abstract
"Die berufliche Rehabilitation befindet sich im Umbruch. Um den sich verändernden Anforderungen gewachsen zu sein, muss das Angebotsspektrum ausgeweitet und diversifiziert werden. Ein wesentliches Erfolgskriterium für die Leistungen der beruflichen Rehabilitation besteht in der Vermittlungsquote. Es wird gezeigt, dass Coaching ein Beratungsangebot ist, dass für die berufliche Rehabilitation nutzbar gemacht werden kann. Dazu ist jedoch eine Adaption des Verfahrens erforderlich, das ursprünglich vor allem für Berufstätige mit Managementfunktionen entwickelt worden ist. Die inhaltlichen Schwerpunkte, mit denen sich Coaching als Leistung der beruflichen Rehabilitation beschäftigen muss, werden ebenso aufgezeigt wie die Qualifikationsanforderungen, die ein Coach in diesem Aufgabenfeld erfüllen muss." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung: 17. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 3. bis 5. März 2008 in Bremen. Tagungsband (2008)
Abstract
"Tagungsband zum 17. Rehabilitationswissenschaftlichen Kolloquium mit dem Motto 'Evidenzbasierte Rehabilitation - zwischen Standardisierung und Individualisierung'. Die Tagung soll einerseits die existierende wissenschaftliche Evidenz für die rehabilitative Versorgung aufzeigen und andererseits zur Diskussion der Umsetzung in eine evidenzbasierte Reha-Praxis anregen." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Employment effects of educational measures for work-injured people (2007)
Zitatform
Bach, Henning, Nabanita Datta Gupta & Jan Hogelund (2007): Employment effects of educational measures for work-injured people. (IZA discussion paper 2657), Bonn, 32 S.
Abstract
"Vocational rehabilitation in the form of education is the cornerstone of governmental rehabilitation programs for the work-disabled in many countries. Merging a 2004 Danish survey to register information from the Danish National Board of Industrial Injuries, we assess the employment effects of educational measures for the work-injured, by simultaneously estimating the hazard rate to education and the return to work, controlling for unobserved heterogeneity and the endogeneity of education. In addition, we allow for any enhanced employment effects of a unique wage subsidy program in Denmark, giving employers a partial wage subsidy for disabled workers' wages, by distinguishing between education effects of a return to wage-subsidized work versus a return to ordinary work. Unlike previous studies, we find a positive impact of educational measures on the probability of returning to work for the work injured and a stronger effect for a return to wage-subsidized employment compared to a return to ordinary employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Fehlzeiten-Report 2006: chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft (2007)
Badura, Bernhard; Vetter, Christian; Schellschmidt, Henner;Zitatform
Badura, Bernhard, Henner Schellschmidt & Christian Vetter (Hrsg.) (2007): Fehlzeiten-Report 2006. Chronische Krankheiten. Betriebliche Strategien zur Gesundheitsförderung, Prävention und Wiedereingliederung. Zahlen, Daten, Analysen aus allen Branchen der Wirtschaft. (Fehlzeiten-Report [8]), Berlin u.a.: Springer London, 455 S.
Abstract
"Der Fehlzeiten-Report liefert jedes Jahr umfassende Daten und Analysen zu den krankheitsbedingten Fehlzeiten in der deutschen Wirtschaft. Das diesjährige Schwerpunktthema befasst sich mit den Chronischen Erkrankungen. Aktuelle Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen und betriebliche Strategien zu Prävention, Rehabilitation und Wiedereingliederung werden vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer - Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter" (2007)
Zitatform
Braakmann, Nils (2007): Wirkungen der Beschäftigungspflicht schwerbehinderter Arbeitnehmer - Erkenntnisse aus der Einführung des "Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter". (University of Lüneburg Working paper series in economics 53), Lüneburg, 25 S.
Abstract
"Diese Studie untersucht mit Hilfe eines neu verfügbaren Datensatzes aus Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit, der Stichprobe der integrierten Erwerbsbiographien, die Wirkung einer verpflichtenden Beschäftigungsquote für schwerbehinderte Arbeitnehmer in Deutschland. Wir nutzen die exogene Senkung dieser Quote durch die Einführung des 'Gesetzes zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter' als natürliches Experiment und schätzen die Änderung in der Wahrscheinlichkeit einer Beschäftigungsaufnahme durch regressionkorrigierte Difference-in-Difference-Schätzer. Unsere Ergebnisse legen nahe, dass die Änderung der Beschäftigungsquote die Beschäftigungschancen von Schwerbehinderten weder verbessert noch verschlechtert hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Improved work ability and return to work following vocational multidisciplinary rehabilitation of subjects on long-term sick leave (2007)
Zitatform
Braathen, Tore Norendal, Kaj Bo Veiersted & Jan Heggenes (2007): Improved work ability and return to work following vocational multidisciplinary rehabilitation of subjects on long-term sick leave. In: Journal of Rehabilitation Medicine, Jg. 39, H. 6, S. 493-499. DOI:10.2340/16501977-0081
Abstract
"To evaluate a vocational multidisciplinary rehabilitation programme for patients on long-term sick leave with respect to their work ability and return to work. A multidisciplinary rehabilitation programme was administered to an intervention group of 183 patients on long-term sick leave (mean 12.2 months). Effects of the treatment were compared with a control group (n = 96) recruited from the national sickness insurance record of patients on sick leave of 6-12 months duration (mean 11.5 months). Perceived work ability, return to work, background factors and psychosocial aspects of work were assessed on the basis of questionnaires at baseline and after 4 months. Results: Perceived work ability of the intervention group improved significantly after 4 months compared with the control group. In the intervention group, 80% had returned to work compared with 66 % in the control group. Return to work after 4 months was predicted by good work ability at baseline, improved work motivation, improved work ability at follow-up and increased rumours of change in the workplace." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluation des EQUAL-Projekts: Vieles ist möglich - Tandempartner in Wissenschaft (2007)
Brinkmann, Elena; Scheffler, Dirk;Zitatform
Brinkmann, Elena & Dirk Scheffler (2007): Evaluation des EQUAL-Projekts. Vieles ist möglich - Tandempartner in Wissenschaft. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 21, H. 2, S. 109-119.
Abstract
"Der Lehrstuhl für Arbeit und berufliche Rehabilitation der Universität Köln evaluiert gemeinsam mit der Firma Univation Institut für Evaluation Dr. Bywl & Associates GmbH in Köln die EQUAL-Entwicklungspartnerschaft 'Vieles ist möglich - Tandempartner in der Wissenschaft'. Ziel der Entwicklungspartnerschaft (EP) ist die Verbesserung von Zugangschancen für schwerbehinderte Menschen auf den Arbeitsmarkt 'Wissenschaft und Forschung'. Der Zweck der Evaluation besteht darin, der EP nützliche Informationen für ihre zielorientierte Steuerung zur Verfügung zu stellen und exemplarisch die Wirkungen der EP zu dokumentieren. Dies geschieht, orientiert am Zielsystem der EP, mittels formativer 'on-going' Evaluation und abschließender summativer Bewertung der Zielerreichung. Der Schwerpunkt liegt auf der unterstützenden Funktion und umfasst ein Coaching der Projekte der EP. Die Steuerungsverantwortlichen erhalten so während der Projektlaufzeit abgesicherte Informationen zur Optimierung ihrer Aktivitäten und wichtige Anhaltspunkte für die strategische Ausrichtung der Entwicklungspartnerschaft und deren Projekte. Die Evaluation hat in der ersten Phase die Vernetzung, Bedingungen und Outputs der EP auf mehreren Dimensionen abgebildet und plant für die zweite Phase die Durchführung von wirkungsorientierten Erhebungen bei den Zielgruppen der EP" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Unterstützungssystemen zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben (2007)
Bungart, Jörg;Zitatform
Bungart, Jörg (2007): Psychische Erkrankungen am Arbeitsplatz und die Möglichkeiten von Unterstützungssystemen zur Sicherung der Teilhabe am Arbeitsleben. Hamburg, 22 S.
Abstract
Psychische Belastungen am Arbeitsplatz stellen für viele Beschäftigte ein erhebliches Problem dar. Belastungen, die als solche nicht erkannt bzw. "bearbeitet" werden, führen immer häufiger zur Ausgliederung aus dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Belegt wird diese Entwicklung auch durch die Zunahme von Personen mit psychischen Erkrankungen in Werkstätten für behinderte Menschen. In Unternehmen stellen Fehlzeiten aus betriebswirtschaftlicher Sicht einen bedeutenden Kostenfaktor dar. Menschen mit psychischen Erkrankungen begegnen Vorurteilen und oftmals fällt allen Beteiligten ein offener Umgang mit den Problemen schwer. Verständnis. Aufeinander abgestimmte Angebote - auch zwischen den Kostenträgern - wie betriebliches Gesundheits- und Eingliederungsmanagement, professionelle Unterstützung durch externe Fachdienste (Stichworte: Information, Coaching und Passung) sowie Maßnahmen zur Gesundung und Stabilisierung im privaten Umfeld können gezielt dazu beitragen, die Teilhabe am Arbeitsleben wieder herzustellen und zu sichern. Überarbeitete Fassung eines in der Zeitschrift Impulse Nr. 36/2005 und Nr. 37/2006 erschienenen Artikels. (IAB)
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Literaturhinweis
The effectiveness of supported employment for people with severe mental illness: a randomised controlled trial (2007)
Burns, Tom ; Busschbach, Jooske van; Drake, Robert E. ; White, Sarah ; Wiersma, Durk; Tomov, Toma ; Catty, Jocelyn ; Fioritti, Angelo ; Rössler, Wulf ; Knapp, Martin; Becker, Thomas; Lauber, Christoph;Zitatform
Burns, Tom, Jocelyn Catty, Thomas Becker, Robert E. Drake, Angelo Fioritti, Martin Knapp, Christoph Lauber, Wulf Rössler, Toma Tomov, Jooske van Busschbach, Sarah White & Durk Wiersma (2007): The effectiveness of supported employment for people with severe mental illness. A randomised controlled trial. In: The lancet, Jg. 370, H. 9593, S. 1146-1152. DOI:10.1016/S0140-6736(07)61516-5
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Literaturhinweis
"enterability" - Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zum Modellprojekt (2007)
Bühler, Angelika;Zitatform
Bühler, Angelika (2007): "enterability" - Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitung zum Modellprojekt. Berlin, 87 S.
Abstract
"Der vorliegende Abschlußbericht enthält die Dokumentation und Bewertung des Modellprojektes 'enterability' - Existenzgründungsberatung für Menschen mit Schwerbehinderung in Berlin für den Zeitraum vom November 2003 bis November 2006. Der Bericht beginnt mit der Darstellung von Rahmenbedingungen und Fragen, die an die wissenschaftliche Begleitung gestellt wurden und stellt die modellhafte und einzigartige Bedeutung des Modellprojektes heraus. In Kapitel 2 wird auf den Forschungsgegenstand 'Existenzgründungsberatung', wie im weiteren Verlauf, ständig Bezug genommen. Kapitel 3 stellt das entwickelte Beratungskonzept von enterability detailliert vor. Kapitel 4 fokussiert auf die Unterstützung beim Kapitalbedarf der Gründer/innen und beschreibt die besonderen Angebote, die während der Laufzeit von enterability entwickelt und erprobt wurden. Mit dem Netzwerk und den Kooperationspartnern der Beratungsstelle beschäftigt sich Kapitel 5. Die Ergebnisse des Modellprojektes, der hohe Bedarf und die Nachfrage an Beratung und Unterstützung wird aus der Perspektive der potentiellen Gründer/innen in Kapitel 6 und 7 beschrieben. Die realisierten Gründungen und die Ergebnisse der Gründer/innenbefragung bilden das Kapitel 8. Welche Alternativen zur Gründung gewählt wurden, zeigt das Kapitel 9 und Kapitel 10 geht auf die Kosten-Nutzen-Effekte des Modellprojektes ein. Die wichtigsten Resultate werden als Kurzfassung an den Anfang des Berichts gestellt, so dass die Erfolge das weitere Lesen begleiten können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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State dependence, accommodations, and the postinjury employment of disabled workers (2007)
Zitatform
Campolieti, Michele (2007): State dependence, accommodations, and the postinjury employment of disabled workers. In: Industrial relations, Jg. 46, H. 3, S. 636-642. DOI:10.1111/j.1468-232X.2007.00483.x
Abstract
"This paper examines the postinjury employment patterns of disabled workers from Ontario, Canada by estimating a dynamic probit model with unobserved effects. The estimates indicate that there is some state dependence in the conditional probability of leaving employment for health reasons and that an employer accommodation can reduce the conditional probability of leaving employment for health reasons by 33 percent. Moreover, a supplementary cross-sectional analysis confirms that accommodations can reduce the probability of leaving employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET): erste Ergebnisse eines ICF-orientierten Assessmentinstruments (2007)
Zitatform
Deck, Ruth, Oskar Mittag, Angelika Hüppe, Cathleen Muche-Borowski & Heiner Raspe (2007): Index zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe (IMET). Erste Ergebnisse eines ICF-orientierten Assessmentinstruments. In: Praxis Klinische Verhaltensmedizin und Rehabilitation H. 76, S. 113-120.
Abstract
"Die Praxis der Rehabilitation wird zunehmend durch das ganzheitliche Denkmodell der ICF geprägt, die in Ergänzung zur Beschreibung der Erkrankung auf Symptomebene den gesamten Lebenshintergrund von gesundheitlich beeinträchtigten Personen berücksichtigt. Für einen Einsatz in rehawissenschaftlichen Studien ist die Anwendung der ICF aufgrund ihrer Komplexität jedoch weniger geeignet (Linden & Baron, 2005; Körner, 2005). Die Umsetzung der ICF erfordert eigene Assessmentinstrumente, die im rehabilitativen Setting Aktivitäten und Teilhabe in ökonomischer Weise erfassen können (Schuntermann, 2003). Auf der Basis des Pain Disability Index (PDI, Chibnall et al., 1994; Dillmann et al., 1994) wurde ein Instrument zur Messung von Einschränkungen der Teilhabe, IMET, entwickelt. Der Abgleich mit den Domänen der ICF ergab ein Instrument mit neun Bereichen alltäglicher Aktivitäten und Teilhabe, die durch chronische Krankheit beeinträchtigt werden können. Der Fragebogen wurde in mehreren Stichproben von Rehabilitationspatienten unterschiedlicher Indikation eingesetzt und erprobt. Vorliegende Daten zeigen eine hohe Praktikabilität und Reliabilität des Instruments. Die zur Konstrukt- und Kriteriumsvalidierung verwendeten Fragebögen zeigten eine signifikante Korrelation mit dem IMET. Das Ausmaß der Veränderungssensitivität des IMET ist eng an die jeweiligen Indikationen gebunden. Das IMET erlaubt als kurzes, standardisiertes Instrumentarium ein ICF-orientiertes Assessment in Klinik und Forschung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Unterstützte Beschäftigung: berufliche Integration auf lange Sicht: Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Integrationsfachdienste und Werkstätten für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie (2007)
Doose, Stefan;Zitatform
Doose, Stefan (2007): Unterstützte Beschäftigung: berufliche Integration auf lange Sicht. Theorie, Methodik und Nachhaltigkeit der Unterstützung von Menschen mit Lernschwierigkeiten durch Integrationsfachdienste und Werkstätten für behinderte Menschen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Eine Verbleibs- und Verlaufsstudie. Marburg: Lebenshilfe-Verlag, 398 S.
Abstract
"Zum einen soll das Konzept der Unterstützten Beschäftigung in den Kontext der gesellschaftlichen Arbeitssituation und des Systems der beruflichen Rehabilitation sowie des Paradigmenwechsels in der Behindertenpolitik gesetzt werden. Das Konzept der Unterstützten Beschäftigung und die methodische Vorgehensweise soll auf dem aktuellen Stand der Entwicklung zusammengefasst und die mittlerweile über zwanzigjährige Geschichte der Entwicklung von Unterstützter Beschäftigung nachgezeichnet werden. Es fehlte bislang eine aktuelle und umfassende Darstellung des Konzepts der Unterstützten Beschäftigung, seiner Methoden und Entwicklung in Deutschland. Zum anderen enthält die Dissertation eine umfangreiche Verbleibs- und Verlaufsstudie, die die langfristige Entwicklung der Arbeits- und Lebenssituation der Menschen mit Lernschwierigkeiten untersucht, die vor über fünf Jahren von Integrationsfachdiensten oder speziellen Fachkräften für berufliche Integration (FbI) der Werkstätten für behinderte Menschen in Deutschland auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vermittelt wurden." (Textauszug, IAB-Doku)
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Berufliche Rehabilitation im Kontext des SGB II (2007)
Dornette, Johanna; Schneider, Edina; Hobler, Dietmar; Rauch, Angela ; Zimmermann, Markus ; Behrens, Johann; Schubert, Michael ; Hauger, Marlies; Höhne, Anke; Hippmann, Cornelia;Zitatform
(2007): Berufliche Rehabilitation im Kontext des SGB II. (IAB-Bibliothek 309), Nürnberg, 94 S.
Abstract
"Die explorative Implementationsstudie hat eine Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II mit den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zum Ziel. Ausgangspunkt ist ein, vor allem im Jahr 2005 aufgetretener Rückgang von Eintritten in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. In fokussierten, leitfadengestützten Experteninterviews in Arbeitsgemeinschaften (ARGEn), Optierenden Kommunen sowie Arbeitsagenturen wurden inner- und interbehördliche prozedurale Abläufe in den Informations-, Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen untersucht. Dem Rückgang von Maßnahmeeintritten liegt ein mehrdimensionales Ursachengeflecht zugrunde: Vor allem im Jahr 2005 war die Arbeit der neuen SGB II-Träger geprägt von organisatorischen und institutionellen Aufbauprozessen. Aufgrund der Vielzahl der Herausforderungen war eine Aufgabenhierarchisierung notwendig, wobei die finanzielle Leistungsgewährung im Vordergrund stand. Dem erhöhten Betreuungsbedarf von Personen mit spezifischen Problemlagen, zu denen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen zählen, konnte nicht hinreichend Rechnung getragen werden. Zudem ergaben sich durch die Bildung der neuen Institutionen große personelle Umstrukturierungen. Neben einem Personalwechsel von den Agenturen und Sozialämtern in die ARGEn und Optierenden Kommunen wurde der erhöhte Personalbedarf durch die Gewinnung externer Mitarbeiter gedeckt. Dies führte zu einem überaus heterogenen Wissenshintergrund im Bereich der Arbeitsberatung und -vermittlung. Viele der (neuen) Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten beim Erkennen und Bewerten von Rehabilitationsbedarfen, oftmals war kein rehabilitationsspezifisches Fachwissen vorhanden. Zudem ist die Handlungsmaxime der schnellstmöglichen Arbeitsintegration, wie sie in den SGB II-Institutionen verfolgt wird, nicht notwendigerweise kongruent dem Grundgedanken der beruflichen Rehabilitation. Damit würden oft die durch eine Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen erhöhten Chancen einer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus dem Blick gelassen. Die zusätzliche intensive Prüfung jedes individuellen Maßnahmebedarfs nach Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten trägt ebenfalls zum Rückgang bei. Damit bekommen (in der Regel) nur diejenigen SGB II-Leistungsbezieher eine Rehabilitation, bei denen die Erfolgswahrscheinlichkeit hinreichend hoch ist. Aber auch potenzielle Rehabilitanden selbst zögern, Rehabilitationsmaßnahmen in Betracht zu ziehen. So führt die Festschreibung des finanziellen Status auf Grundsicherungsniveau über die gesamte Maßnahmedauer, welche bis zu zwei Jahre beträgt, häufig zum Verzicht der Betroffenen auf diese spezifischen Teilhabeleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt X: Evaluierung der Wiener JASG-Lehrgänge (2007)
Dörflinger, Celine; Heckl, Eva; Dorr, Andrea;Zitatform
Dörflinger, Celine, Andrea Dorr & Eva Heckl (2007): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt X. Evaluierung der Wiener JASG-Lehrgänge. (AMS report 55), Wien: Communicatio Kommunikations- und PublikationsgmbH, 93 S.
Abstract
"Die Lehrausbildung genießt einen hohen Stellenwert in Österreich, rund 40 Prozent aller SchülerInnen eines Altersjahrganges entscheiden sich nach der Pflichtschule für eine Lehre. In den letzten Jahren ist allerdings der Lehrstellenmarkt zunehmend durch eine Lehrstellenlücke gekennzeichnet, d.h., die Zahl der Lehrstellensuchenden übersteigt regelmäßig das Lehrstellenangebot der Betriebe. Das Jugendausbildungssicherungsgesetz (JASG) versucht durch die Bereitstellung von Lehrstellen in Ausbildungseinrichtungen dem Mangel an betrieblichen Lehrstellen entgegenzuwirken. Aufgrund der besonderen Situation auf dem Wiener Lehrstellenmarkt, der durch die höchste Lehrstellenandrangsziffer im Bundesländervergleich gekennzeichnet ist, sowie auf dem Wiener Arbeitsmarkt, auf dem der Anteil der PflichtschulabsolventInnen an der Gesamtarbeitslosigkeit mehr als die Hälfte beträgt und damit noch höher ist als in Gesamtösterreich, sind die JASG-Lehrgänge von besonderer Relevanz. Zielgruppe der JASG-Lehrgänge sind Lehrstellensuchende mit positivem Abschluß der 8. oder 9. Schulstufe, behinderte Jugendliche mit abgeschlossener Schulpflicht, Jugendliche mit besonderen Vermittlungshemmnissen oder TeilnehmerInnen früherer JASG-Lehrgänge, die keine zumutbare Lehrstelle gefunden haben. Die vom AMS Wien beauftragte Evaluierung analysiert die JASG-Lehrgänge V bis VIIa, die im Zeitraum Oktober 2002 bis Februar 2005 begonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation von nachhaltigen Erfolgen bei wohnortnaher betrieblicher Erstausbildung und Reha-spezifischer Förderung durch einen Bildungsträger: Sicherung von Ergebnissen des BAR-Modellprojekts "REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation (lern-) behinderter Jugendlicher (REGINE)" (2007)
Faßmann, Hendrik; Schneider, Andreas H.; Haag, Sabine; Naidenova, Mila; Grüninger, Marco;Zitatform
Faßmann, Hendrik (2007): Evaluation von nachhaltigen Erfolgen bei wohnortnaher betrieblicher Erstausbildung und Reha-spezifischer Förderung durch einen Bildungsträger. Sicherung von Ergebnissen des BAR-Modellprojekts "REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation (lern-) behinderter Jugendlicher (REGINE)". (Materialien aus dem Institut für Empirische Soziologie an der Universität Erlangen-Nürnberg 2007/03), Nürnberg, 59 S.
Abstract
"Mit dem Forschungsbericht wird das Modellprojekt 'REGIonale NEtzwerke zur beruflichen Rehabilitation (lern-)behinderter Jugendlicher (REGINE)', das auf eine Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation zurückgeht, durch eine Untersuchung der Nachhaltigkeit von Ausbildungserfolgen der Teilnehmer/-innen abgeschlossen. Die Resultate belegen die Effektivität der Teilhabeleistung 'Betriebliche Berufsausbildung und rehaspezifische Förderung durch einen Bildungsträger': 62,7 % von 118 ehemaligen REGINE-Teilnehmer(inne)n gaben ein Jahr nach Prüfungsabschluss an, regulär beschäftigt zu sein, 17,8 % standen dem Arbeitsmarkt wegen Wehr-/Ersatzdienst, Elternzeit, Schule, Ausbildung oder Teilnahme an Berufsförderungsmaßnahmen nicht zur Verfügung, 11,8 % waren arbeitsuchend und 8,5 % saisonbeschäftigt oder zeitweise in Arbeit. Von den berufstätigen Rehabilitand(inn)en waren 71,3 % ausbildungsadäquat beschäftigt. Mehr als zwei Drittel der REGINE-Teilnehmer/-innen würden ihren Ausbildungsberuf auch im Nachhinein wieder wählen und mehr als 90 % - unabhängig davon, ob beschäftigt oder nicht - würden auch anderen (lern-)behinderten Jugendlichen zu dieser Teilhabeleistung raten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Beiträge des Diversity und Disability Managements zur Professionalisierung der betrieblichen Rehabilitation (2007)
Zitatform
Greve, Eva & Mathilde Niehaus (2007): Beiträge des Diversity und Disability Managements zur Professionalisierung der betrieblichen Rehabilitation. In: P. Kaune, J. Rützel & G. Spöttl (Hrsg.) (2007): Berufliche Bildung - Innovation - Soziale Integration : internationale Wettbewerbsfähigkeit, Entwicklung und Karriere, Mitgestaltung von Arbeit und Technik. 14. Hochschultage Berufliche Bildung 2006, S. 288-300.
Abstract
In dem Beitrag zu den 14. Hochschultagen Berufliche Bildung steht die Professionalisierung der betrieblichen Rehabilitation im Mittelpunkt. Ausgangspunkt sind die demografischen, arbeitsweltlichen und sozialrechtlichen Problemlagen der betrieblichen Rehabilitation. Zur Lösung dieser gesellschafltichen Probleme werden Professionalisierung und Managementsysteme vorgeschlagen. Die Konzepte des Diversity-Managements und des Disability-Managements werden erläutert, und am Beispiel des Ford-Konzerns wird illustriert, wie Disability-Management zur beruflichen Reintegration von Mitarbeitern nach Krankheit und behinderungsbedingen Fehlzeiten eingesetzt wird. Der Stand der Professionalisierung von Disability-Management wird anhand unterschiedlicher Kriterien (Zentralwertbezogenheit, Berufsverband, Sozialprestige, Autonomie, Expertenschaft, Berufsethos, Biografizität) eingeschätzt. Die Professionalisierung von Disability-Management ist in Deutschland weiter fortgeschritten als bei Diversity-Management. Vom Hauptverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften wird eine Aus- und Weiterbildung zum Disability-Manager angeboten, die sich an die kanadische Konzeption des Disability-Managements anlehnt. Diversity-Management wird eher als übergeordneter Ansatz verstanden, der eine Unternehmenskultur der betrieblichen Rehabilitation fördert. (IAB)
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Literaturhinweis
Evaluation of Residential Training provision (2007)
Zitatform
Griffiths, Rita, Stuart Durkin & Alison Mitchell (2007): Evaluation of Residential Training provision. (Department of Work and Pensions. Research report 448), London, 128 S.
Abstract
"This report presents the findings of an evaluation of Residential Training (RT) delivered by 11 Residential Training Colleges (RTCs) operating nationally. Residential Training is an employment programme funded by the Department for Work and Pensions (DWP) which provides vocational training, rehabilitation and work experience within a supportive and specialist residential setting designed to add value to mainstream training. The programme aims to help long-term unemployed adults with disabilities and serious health conditions who are unable to access suitable local training, to move off benefits into sustained employment or self-employment. Frequently, customers have multiple disadvantages and complex barriers to employment including physical and learning disabilities, mental health conditions and drug and alcohol problems. The evaluation was commissioned by the DWP as part of their strategic review of disability employment services, and carried out by Insite Research in 2006. The aim of the study was to assess how effective RT was in helping long-term unemployed people with disabilities make the transition from benefits into work. The research comprised a total of 210 in-depth, face-to-face interviews with key stakeholders including RTC staff, Jobcentre Plus Disability Employment Advisers (DEAs), and current and former RT customers. Fieldwork took place between April and August 2006." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Challenges in disability management of long-term sick workers (2007)
Zitatform
Hedlund, Marianne, Bodil J. Landstad & Christian Wendelborg (2007): Challenges in disability management of long-term sick workers. In: International Journal of Disability Management Research, Jg. 2, H. 2, S. 47-56. DOI:10.1375/jdmr.2.2.47
Abstract
"In Norway various welfare state authorities assist in disability management (DM) of long-term sick workers. This study provides empirical-based knowledge about the Norwegian DM process. The data are based on focus-group interviews with health care providers and case-workers in welfare state authorities. A key issue outlined in this article is that long-term sick workers can easily become 'stuck' in the rehabilitation system. The focus is on topics that can explain difficulties of re-employing long-term sick workers. Furthermore, we look at what challenges are typical for DM of these workers in Norway, with respect to re-employment issues." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Behinderungen beim Übergang von der Schule ins Erwerbsleben: Expertenbericht aus drei deutschsprachigen Ländern (2007)
Hollenweger, Judith; Fasching, Helga ; Hübner, Peter; Hasemann, Klaus; Lischer, Emil; Felkendorff, Kai;Zitatform
Hollenweger, Judith, Peter Hübner & Klaus Hasemann (Hrsg.) (2007): Behinderungen beim Übergang von der Schule ins Erwerbsleben. Expertenbericht aus drei deutschsprachigen Ländern. Zürich: Verlag Pestalozzianum, 155 S.
Abstract
"Das Buch untersucht in einem systematischen Vergleich die Praxis der drei deutschsprachigen Länder Deutschland, Österreich und Schweiz im Hinblick auf die Förderung Jugendlicher mit Behinderungen und Lernschwierigkeiten. Erforscht werden dabei die Bereiche Arbeitsmarkt, Bildung und soziale Sicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Neue Herausforderungen für die Rehabilitation bei älteren Arbeitnehmern (2007)
Köpke, Karl-Heinz;Zitatform
Köpke, Karl-Heinz (2007): Neue Herausforderungen für die Rehabilitation bei älteren Arbeitnehmern. In: Soziale Sicherheit, Jg. 56, H. 4, S. 138-141.
Abstract
"Nach der im März vom Bundestag und Bundesrat beschlossenen Anhebung der Regelaltersgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung ab 2012 von 65 auf 67 Jahre besteht jetzt Anlass, dass die gesetzliche Rentenversicherung wesentlich mehr für die Rehabilitation älterer Arbeitnehmer tut, um so zur Linderung der Arbeits- und Beschäftigungsproblematik Älterer beizutragen. Heute partizipieren Rentenversicherte ab 60 Jahren nicht einmal zu einem Zehntel an stationären Reha-Maßnahmen. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit den neuen Herausforderungen für die Rehabilitation bei älteren Arbeitnehmern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zur Eingliederung von Rehabilitanden in das Erwerbsleben nach Umschulung in Berufsförderungswerken: ein Prognosemodell (2007)
Köster, Torsten; Fehr, M.; Slesina, Wolfgang;Zitatform
Köster, Torsten, M. Fehr & Wolfgang Slesina (2007): Zur Eingliederung von Rehabilitanden in das Erwerbsleben nach Umschulung in Berufsförderungswerken. Ein Prognosemodell. In: Die Rehabilitation, Jg. 46, H. 5, S. 258-265. DOI:10.1055/s-2007-991140
Abstract
"Berufliche Rehabilitationsmaßnahmen bezwecken die Integration der Teilnehmer in das Erwerbsleben. In diesem Beitrag werden zentrale Ergebnisse einer Evaluationsstudie über berufliche Umschulungsmaßnahmen für Rehabilitanden vorgestellt. Ein wesentliches Untersuchungsziel bestand in der Identifizierung von prognostischen Faktoren der erfolgreichen beruflichen Eingliederung nach der Maßnahme. Drei Berufsförderungswerke beteiligten sich an dieser Kohortenstudie mit fünf Erhebungszeitpunkten. Indikatoren der Prozess- und Ergebnisqualität der zweijährigen Ausbildungsmaßnahmen wurden durch schriftliche Befragungen der Rehabilitanden gewonnen. Ausgehend von ihren Angaben bei Beginn der Maßnahme wurde ein Prognosemodell über die berufliche Integration der Teilnehmer ein Jahr nach Ausbildungsende erstellt. Ein Jahr nach Ausbildungsende waren 55% der Teilnehmer wieder erwerbstätig (abhängig beschäftigt oder selbständig). Das logistische Regressionsmodell zur Prognose der Rückkehr in das Erwerbsleben ergab sechs relevante Merkmale; damit konnten 77% der Integration bzw. Nichtrückkehr in Erwerbsarbeit für den Zeitpunkt 12 Monate nach Maßnahmeende korrekt vorausgesagt werden. Als wichtigster Prognosefaktor erwies sich die Arbeitsmarktsituation am Wohnort der Rehabilitanden. Weitere signifikante Merkmale waren Kontrollüberzeugung, Schulabschluss, Beeinträchtigung durch Schmerz, wahrgenommene soziale Unterstützung, Art des Umschulungsberufs. Weder das Merkmal Familienstand noch der Grad der Behinderung (GdB) trugen signifikant zur Prädiktion der beruflichen Eingliederung bei. Alter und Geschlecht waren nur in der univariaten Analyse bedeutsam. Es wurden mehrere Merkmale identifiziert, die wesentlich zur Prognose der beruflichen Integration nach zweijähriger beruflicher Umschulung beitragen. Manche dieser Merkmale wie Kontrollüberzeugung oder wahrgenommene soziale Unterstützung könnten Ansatzpunkte für spezifische unterstützende Maßnahmen bilden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Begleitung und Auswertung der Erprobung trägerübergreifender Persönlicher Budgets: wissenschaftliche Begleitforschung zur Umsetzung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Abschlussbericht (2007)
Zitatform
Metzler, Heidrun, Thomas Meyer, Christine Rauscher, Markus Schäfers & Gudrun Wansing (2007): Begleitung und Auswertung der Erprobung trägerübergreifender Persönlicher Budgets. Wissenschaftliche Begleitforschung zur Umsetzung des Neunten Buches Sozialgesetzbuch (SGB IX) - Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen. Abschlussbericht. Berlin, 265 S.
Abstract
"Im Jahr 2004 initiierte das damalige Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung - jetzt Bundesministerium für Arbeit und Soziales - die bundesweite Erprobung trägerübergreifender Persönlicher Budgets unter wissenschaftlicher Begleitung in acht ausgewählten Modellregionen. Nach einer öffentlichen Ausschreibung wurde ein Forschungsverbund der Universitäten Tübingen (Z.I.E.L.), Dortmund (Rehabilitationssoziologie) und der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (Fakultät für Sonderpädagogik in Reutlingen) mit der wissenschaftlichen Begleitung beauftragt. Beim Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung konnten insgesamt 494 Persönliche Budgets in den Modellregionen und weitere 353 Persönliche Budgets außerhalb der Modellregionen dokumentiert werden; d. h. insgesamt wurden 847 Persönliche Budgets dokumentiert. Die Zahl der bewilligten und dokumentierten Budgets nahm kontinuierlich im gesamten Zeitverlauf der Modellerprobung zu. Innerhalb eines Jahres (von Januar 2006 bis Januar 2007) hat sich die Gesamtzahl nahezu verdreifacht. Der Abschlussbericht der wissenschaftlichen Begleitforschung bestätigt das Ergebnis des Berichts der Bundesregierung zum Persönlichen Budget vom 21. Dezember 2006, dass die bestehenden gesetzlichen Regelungen ausreichen, um bundesweit die Leistungsform des Persönlichen Budgets umzusetzen. Es wird belegt, dass die neue Leistungsform des Persönlichen Budgets bundesweit auch über die Modellregionen hinaus in Anspruch genommen wird und die Nutzerzufriedenheit ausgesprochen hoch ist. Nach wie vor werden jedoch wenig trägerübergreifende Persönliche Budgets beantragt und bewilligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Socio-demographic determinants of disabled people: an empirical approach based on the European Community Household Panel (2007)
Zitatform
Pascual, Marta & David Cantarero (2007): Socio-demographic determinants of disabled people. An empirical approach based on the European Community Household Panel. In: The Journal of Socio-Economics, Jg. 36, H. 2, S. 275-287. DOI:10.1016/j.socec.2005.11.041
Abstract
"People suffering some form of disability represent a very important sector of society and they need guarantees that their rights are to be assured. The aim of this paper is to model the probability of an individual reporting non-hampered in daily activities by a chronic or mental health problem, illness or disability as a function of a range of socio-economic characteristics using the new data from the European Community Household Panel (ECHP)." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Behinderung und Einkommen: Ergebnisse des Mikrozensus 2005 (2007)
Pfaff, Heiko;Zitatform
Pfaff, Heiko (2007): Behinderung und Einkommen. Ergebnisse des Mikrozensus 2005. In: Wirtschaft und Statistik H. 2, S. 193-199.
Abstract
"In diesem Beitrag wird anhand des Mikrozensus 2005 die Einkommenssituation der behinderten Menschen dargestellt. Zum Vergleich werden dabei die entsprechenden Einkommensdaten der nichtbehinderten Menschen verwendet. Bei einem Vergleich der Haushaltsnettoeinkommen insgesamt nach der Haushaltsgröße zeigt sich, dass nichtbehinderte Menschen meist häufiger in der höchsten Einkommensklasse vertreten waren als die behinderten Menschen. Etwas überraschend ist hingegen, dass die nichtbehinderten jedoch auch häufiger niedrige Einkommen aufwiesen als die behinderten Menschen. Führt man - um Effekte durch die höhere Altersstruktur bei den behinderten Menschen zu bereinigen - ausführlichere Vergleiche zwischen behinderten und nichtbehinderten Menschen nach Haushaltsgröße und zusätzlich nach Altersgruppen durch, ergibt sich im Niedrigeinkommensbereich bei den 15- bis unter 55-Jährigen ein anderes Bild: In diesem Alter ist die Einkommenssituation der behinderten zum Teil deutlich schlechter als die der nichtbehinderten Menschen. Behinderte Frauen haben - bedingt auch durch ihre geringere Erwerbsbeteiligung - deutlich niedrigere persönliche Einkommen als die behinderten Männer. Bei einer Betrachtung der Haushaltsnettoeinkommen ist der Vergleich zwischen behinderten Frauen und Männern weniger eindeutig. Die Einkommensvorteile variieren je nach betrachteter Altersgruppe und Haushaltsgröße. Diese Grundstruktur der Ergebnisse des Jahres 2005 stimmt weitestgehend mit den Ergebnissen der letzten Erhebung im Jahr 2003 überein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transition experiences of disabled young people (2007)
Pigott, Linda; Houghton, Ann-Marie;Zitatform
Pigott, Linda & Ann-Marie Houghton (2007): Transition experiences of disabled young people. In: International Journal of Lifelong Education, Jg. 26, H. 5, S. 573-587. DOI:10.1080/02601370701559664
Abstract
"This paper outlines the changing employment climate and shift in attitudes towards disabled people who are expected to become economically active in order to fulfil their role as responsible citizens. We briefly describe the employment profile of disabled people and reiterate the combination of factors identified in shaping progression into the workforce. We provide a summary of two research projects, the Disability Effective Inclusive Policies (DEIP) funded by European Social Fund with a clear connection to EU equity and employability agenda, and the Lancashire Aimhigher Disability (LAD) project designed to support the government's aim of widening participation. We discuss aspects of the transition process, drawing explicitly on interviews with disabled people, policy makers and practitioners involved in developing or implementing policy and providing support services designed to aid the transition process. We conclude that there is a continuing need for a focus on the concept of transition in policy and practice." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wiedereingliederungstherapie in das Erwerbsleben für depressiv/psychosomatisch kranke Erwerbstätige mit initial stabiler Erwerbsbiografie (2007)
Poersch, Marius;Zitatform
Poersch, Marius (2007): Wiedereingliederungstherapie in das Erwerbsleben für depressiv/psychosomatisch kranke Erwerbstätige mit initial stabiler Erwerbsbiografie. In: Arbeitsmedizin, Sozialmedizin, Umweltmedizin, Jg. 42, H. 4, S. 228-235.
Abstract
"Eine Wiedereingliederungstherapie ins Erwerbsleben (WE-Therapie) für depressiv erkrankte Erwerbstätige ist eine pragmatische Grundhaltung aller Beteiligten im Case Management (KM) mit dem zuständigen Versicherer. Sie ist sektorenübergreifend und immer eine individuelle Mischung aus (a) kurativer- und Rehamedizin verschiedener Fachrichtungen, (b) integrativer Psychotherapie, 'verschiedener Schulen', (c) modernem CM, und (d) coachenden Elementen. Die WE-Therapie hat einen Leitsatz und klare Schnittstellen zu Vorbehandlern, Betriebsärzten, Gesellschaftsärzten, MDK und Gutachtern der einzelnen Versicherungsträgern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Behinderung in der Schule, behindert durch Schule?: die Institutionalisierung der "schulischen Behinderung" (2007)
Zitatform
Powell, Justin J.W. (2007): Behinderung in der Schule, behindert durch Schule? Die Institutionalisierung der "schulischen Behinderung". In: A. Waldschmidt & W. Schneider (Hrsg.) (2007): Disability Studies, Kultursoziologie und Soziologie der Behinderung : Erkundungen in einem neuen Forschungsfeld, S. 321-343.
Abstract
Der Verfasser untersucht die Institutionalisierung von "schulischer Behinderung", indem er die föderalistischen Schulsysteme in Deutschland und den USA miteinander vergleicht und die jeweiligen sonderpädagogischen Fördersysteme und ihre historische Entwicklung mittels einer neoinstitutionalistisch orientierten Rekonstruktion analysiert. Er unterscheidet drei Dimensionen der Institution schulischer Behinderung: eine kulturell-kognitive, eine normative und eine regulative Dimension. Die Untersuchung zeigt, dass trotz vielfältiger Bestrebungen zur Förderung schulischer Integration in beiden untersuchten Staaten die institutionalisierte Segregation und Separation für die Gruppe der Kinder und Jugendlichen, die als behindert gelten, nach wie vor konstitutiv ist. Deutlich wird vor allem die enorme Trägheit der Institution schulische Behinderung. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation in Deutschland im Spannungsfeld der Sozialgesetzbücher II, III und IX (2007)
Zitatform
Rauch, Angela & Johanna Dornette (2007): Berufliche Rehabilitation in Deutschland im Spannungsfeld der Sozialgesetzbücher II, III und IX. In: Deutsche Rentenversicherung Bund (Hrsg.) (2007): Gesund älter werden - mit Prävention und Rehabilitation : 16. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 26. bis 28. März 2007 in Berlin (DRV-Schriften, 72), S. 281-282.
Abstract
Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse einer im Auftrag des IAB von der Universität Halle-Wittenberg durchgeführten qualitativen Implementationsstudie. Im Rahmen dieser Studie erfolgte mittels Experteninterviews eine detaillierte Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II und den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation. In den Interviews wurden besonders die alltäglichen Arbeitsroutinen hinsichtlich der Identifizierung von und des Umgangs mit potentiellen Rehabilitanden bzw. die Regelmäßigkeiten hinter den Entscheidungsprozessen für oder gegen berufliche Rehabilitation thematisiert. Ein weiteres Anliegen der Studie war die Wahrnehmung der Sozialstaatsreform durch die Vermittler und ihre Bewertung der Auswirkungen dieser Reform für die berufliche Rehabilitation. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass die Umstrukturierung des Hilfesystems zu großen Schwierigkeiten, v. a. im Bereich der beruflichen Rehabilitation geführt hat. Dies gilt vor allem für die Kommunikation zwischen den 'alten' und 'neuen' Vermittlungsinstitutionen. Außerdem limitieren finanzielle Einschränkungen die Wahlmöglichkeiten von Vermittlern. Dazu kommt eine Implementierung von Controllingsystemen, die durch die Konzentration auf die Effizienz von Maßnahmen eine zunehmende Selektivität in der Allokation von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik bewirkt. In Konsequenz dessen war und ist das System der beruflichen Rehabilitation weitreichenden Veränderungen ausgesetzt. Dabei stellen diese offenbar kein vorübergehendes Symptom der Implementierungsphase des SGB II dar, sondern ein sich verfestigendes strukturelles Phänomen, das weiterhin Auswirkungen auf die berufliche Rehabilitation und in Folge auf die weitere Arbeitsmarktintegration haben wird. (IAB)
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Literaturhinweis
Wirkungsorientierte Evaluation in der beruflichen Rehabilitation (2007)
Schmidt, Christof;Zitatform
Schmidt, Christof (2007): Wirkungsorientierte Evaluation in der beruflichen Rehabilitation. (IQPR Forschungsbericht 05/2007), Köln, 115 S.
Abstract
Der Verfasser behandelt zunächst den sozialpolitischen Kontext der wirkungsorientierten Evaluation und die aktuellen Rahmenbedingungen der beruflichen Rehabilitation in Deutschland. Er stellt dann ein Wirkungsmodell der beruflichen Rehabilitation vor, dessen Kernstück vier Wirkungscluster innerhalb des Versorgungssystems und drei unterschiedliche Effekttiefen zur Differenzierung der Wirkungen sind. Das Modell liefert einen Beitrag zur Wissensintegration wirkungsorientierter Evaluationsforschung. Ein kurzer Überblick über den Stand der Evaluationsforschung in der beruflichen Rehabilitation macht Stärken und Schwächen der bestehenden Forschungslandschaft deutlich. Im Folgenden steht mit dem Thema Wiedereingliederung eine zentrale intendierte Wirkung beruflicher Rehabilitation im Mittelpunkt. Im Rahmen einer Längsschnittstudie werden personale Einflussfaktoren der Wiedereingliederung in Arbeit herausgearbeitet. Unterschiede zwischen erwerbstätigen und arbeitslosen Rehabilitanden auf der Einstellungs- und Verhaltensebene werden sichtbar gemacht. Die Arbeit verweist abschließend auf Ansatzpunkte zur Förderung beruflicher Wiedereingliederung. (IAB)
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Literaturhinweis
Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation nach der Einführung des SGB II: eine qualitative Implementationsstudie (2007)
Schubert, Michael ; Behrens, Johann; Zimmermann, Markus ; Hippmann, Cornelia; Hauger, Marlies; Hobler, Dietmar; Schneider, Edina; Höhne, Anke;Zitatform
Schubert, Michael, Johann Behrens, Marlies Hauger, Cornelia Hippmann, Dietmar Hobler, Anke Höhne, Edina Schneider & Markus Zimmermann (2007): Struktur- und Prozessänderungen in der beruflichen Rehabilitation nach der Einführung des SGB II. Eine qualitative Implementationsstudie. In: J. Dornette & A. Rauch (Hrsg.) (2007): Berufliche Rehabilitation im Kontext des SGB II (IAB-Bibliothek, 309), S. 7-83.
Abstract
"Die explorative Implementationsstudie hat eine Untersuchung der Konsequenzen des Inkrafttretens des SGB II mit den daraus folgenden Auswirkungen auf die Förderpraxis im Rahmen der beruflichen Rehabilitation zum Ziel. Ausgangspunkt ist ein, vor allem im Jahr 2005 aufgetretener Rückgang von Eintritten in Maßnahmen der beruflichen Rehabilitation. In fokussierten, leitfadengestützten Experteninterviews in Arbeitsgemeinschaften (ARGEn), Optierenden Kommunen sowie Arbeitsagenturen wurden inner- und interbehördliche prozedurale Abläufe in den Informations-, Entscheidungs- und Kommunikationsprozessen untersucht. Dem Rückgang von Maßnahmeeintritten liegt ein mehrdimensionales Ursachengeflecht zugrunde: Vor allem im Jahr 2005 war die Arbeit der neuen SGB II-Träger geprägt von organisatorischen und institutionellen Aufbauprozessen. Aufgrund der Vielzahl der Herausforderungen war eine Aufgabenhierarchisierung notwendig, wobei die finanzielle Leistungsgewährung im Vordergrund stand. Dem erhöhten Betreuungsbedarf von Personen mit spezifischen Problemlagen, zu denen auch gesundheitliche Beeinträchtigungen zählen, konnte nicht hinreichend Rechnung getragen werden. Zudem ergaben sich durch die Bildung der neuen Institutionen große personelle Umstrukturierungen. Neben einem Personalwechsel von den Agenturen und Sozialämtern in die ARGEn und Optierenden Kommunen wurde der erhöhte Personalbedarf durch die Gewinnung externer Mitarbeiter gedeckt. Dies führte zu einem überaus heterogenen Wissenshintergrund im Bereich der Arbeitsberatung und -vermittlung. Viele der (neuen) Mitarbeiter hatten Schwierigkeiten beim Erkennen und Bewerten von Rehabilitationsbedarfen, oftmals war kein rehabilitationsspezifisches Fachwissen vorhanden. Zudem ist die Handlungsmaxime der schnellstmöglichen Arbeitsintegration, wie sie in den SGB II-Institutionen verfolgt wird, nicht notwendigerweise kongruent dem Grundgedanken der beruflichen Rehabilitation. Damit würden oft die durch eine Teilnahme an Rehabilitationsmaßnahmen erhöhten Chancen einer dauerhaften Eingliederung in den Arbeitsmarkt aus dem Blick gelassen. Die zusätzliche intensive Prüfung jedes individuellen Maßnahmebedarfs nach Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsgesichtspunkten trägt ebenfalls zum Rückgang bei. Damit bekommen (in der Regel) nur diejenigen SGB II-Leistungsbezieher eine Rehabilitation, bei denen die Erfolgswahrscheinlichkeit hinreichend hoch ist. Aber auch potenzielle Rehabilitanden selbst zögern, Rehabilitationsmaßnahmen in Betracht zu ziehen. So führt die Festschreibung des finanziellen Status auf Grundsicherungsniveau über die gesamte Maßnahmedauer, welche bis zu zwei Jahre beträgt, häufig zum Verzicht der Betroffenen auf diese spezifischen Teilhabeleistungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Unemployment duration and disability: evidence from Portugal (2007)
Zitatform
Sciulli, Dario, Antonio Gomes de Menezes & José Cabral Vieira (2007): Unemployment duration and disability. Evidence from Portugal. (IZA discussion paper 3028), Bonn, 22 S.
Abstract
"In this paper we use Portuguese data on individual (multiple) unemployment spells and apply semi-parametric duration models to investigate the effects of different types of disabilities on (re)employment probabilities. We find that disabled persons with muscular, skeletal, geriatric and sensorial problems experience the longest unemployment spells. Organic (blind, deaf or linguistic) disabilities also significantly reduce the probability of finding a job, while intellectual or psychological disabilities do not. We also find that having previous employment experience and vocational training raise the probability of leaving unemployment into employment. Negative duration dependence and unobserved heterogeneity are also found in the data. Policies that seek to promote job accessibility should take into account the heterogeneous nature of the effects of different disabilities on reemployment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Verzahnte Ausbildung: Erkenntnisse und Perspektiven für die berufliche Rehabilitation (2007)
Seyd, Wolfgang; Seyd, Wolfgang; Noppenberger, Stefan; Stieper, Olaf; Schulz, Katrin; Glenz, Volker; Schlottau, Walter; Vollmers, Burkhard; Vollmers, Burkhard; Bachmeier, Otto; Aretz, Henry; Bleck, Christian; Sturm, Hartmut; Schulz, Katrin; Fink, Armin; Conrad, Oliver;Zitatform
Seyd, Wolfgang, Burkhard Vollmers & Katrin Schulz (Hrsg.) (2007): Verzahnte Ausbildung. Erkenntnisse und Perspektiven für die berufliche Rehabilitation. (Studien zur Berufspädagogik 25), Hamburg: Kovac, 148 S.
Abstract
"Früher war das klar getrennt: Betriebliche Ausbildung war Ausbildung im Betrieb, außerbetriebliche Ausbildung war Ausbildung in einer besonderen Bildungsstätte. Das hat sich grundlegend geändert. Bildungsstätten suchen die Kooperation mit Betrieben. So auch die Berufsbildungswerke als Spezialeinrichtungen für die Ausbildung behinderter Jugendlicher. Seit drei Jahren gibt es dazu den Modellversuch 'Verzahnte Ausbildung METRO Group mit Berufsbildungswerken' (VAMB). Zum 1.1.2005 wurde der Modellversuch in den Kreis der vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung im Rahmen der Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' unterstützten Projekte aufgenommen. Die vom Bundesministerium geförderte wissenschaftliche Begleitung wurde der Universität Hamburg übertragen. Das Projekt gestaltete sich so erfolgreich, dass ein deutlich erweitertes Nachfolgeprojekt bewilligt wurde. An die Nahtstelle zwischen neuem und altem Projekt, am 29.3.2007, wurde eine Fachtagung mit Doppelcharakter platziert: Ergebnisse und Erkenntnisse aus der ersten Modellversuchsphase, Konzept und Ausblick auf die zweite. Die Fachbeiträge und Workshops rankten sich um die Kernfragen des Modellversuchs: Wie ist 'verzahnte Ausbildung' zu gestalten, damit Jugendliche erfolgreich in Arbeit integriert werden? Welche Kompetenzen müssen sie erwerben, und wie misst man diese? Wie können Unternehmen und Bildungsträger kooperative Ausbildungen im Behindertenbereich erfolgreich initiieren und durchführen? Der Tagungsband bietet neben Konzeptklärung und Diskussion von Forschungsergebnissen viele praktische Hinweise für Ausbilder, Pädagogen und Betriebe." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Teilnehmer-Eingangsvoraussetzungen bei BvB-Maßnahmen und Ausbildungen mit Beginntermin Herbst 2005 (2007)
Seyd, Wolfgang; Mentz, Michael;Zitatform
Seyd, Wolfgang & Michael Mentz (2007): Teilnehmer-Eingangsvoraussetzungen bei BvB-Maßnahmen und Ausbildungen mit Beginntermin Herbst 2005. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 21, H. 2, S. 68-90.
Abstract
"Seit 2003 untersucht die Universität Hamburg im Auftrag der BAG BBW die Voraussetzungen, mit denen behinderte Jugendliche in die Berufsbildungswerke kommen. Nirgendwo sonst gibt es derartige Eingangserhebungen: Mit ihnen lässt sich ein Bild von den Jugendlichen zeichnen, das den besonderen Beratungs-, Ausbildungs- und Unterstützungsbedarf deutlich macht. Behinderungen, Sozialisationsbedingungen und Kompetenzen: Das sind die Untersuchungsschwerpunkte. Wer sich einen Eindruck von den Voraussetzungen der Jugendlichen verschaffen oder Aufschluss über Veränderungen in der Klientel gegenüber den vorherigen Jahrgängen erhalten will, der findet in dem Beitrag vielfältige Informationen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktivität und Teilhabe: Wirksamkeit berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung (2007)
Zitatform
Streibelt, Marco (2007): Aktivität und Teilhabe. Wirksamkeit berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation der Rentenversicherung. (Forschung, Innovation und Effizienz im Gesundheitswesen 1), Lengerich: Pabst Science Publishers, 182 S.
Abstract
"Der vorliegende erste Band der wissenschaftlichen Reihe 'Forschung, Innovation und Effizienz im Gesundheitswesen' beschäftigt sich mit der Evaluation einer beruflich orientierten medizinischen Rehabilitation bei Patienten mit Muskel-Skelett-Erkrankungen. Im ersten Teil des Buches wird zunächst eine Einordnung der medizinisch beruflich orientierten Rehabilitation (MBO-R) in das bio-psycho-soziale Krankheitsfolgenmodell der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) vorgenommen. Aufbauend auf diese theoriegestützte Charakteristik von MBO-R erfolgt eine Darstellung des auf nationaler und internationaler Ebene erreichten Entwicklungsstandes berufsbezogener Maßnahmen in der medizinischen Rehabilitation. Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Darstellung und Beschreibung des untersuchten MBO-Modells, welches in der Klinik Niedersachsen in Bad Nenndorf angeboten wird, dem Studiendesign der empirischen Untersuchung sowie der Analyse der mit diesem spezifischen MBO-Modell erreichten Ergebnisse. Die Überprüfung der Überlegenheit des MBO-Modells gegenüber der herkömmlichen medizinischen Rehabilitation erfolgt mit einem randomisierten Kontrollgruppendesign (RCT). Damit wird zum momentanen Zeitpunkt erstmalig der Erfolg einer berufsbezogenen Maßnahme in der orthopädischen Rehabilitation in Deutschland durch ein experimentelles Design nachgewiesen, ein methodischer Anspruch, dem sich zukünftige Evaluationsstudien in der Reha-Forschung nicht entziehen können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktuelle Tendenzen des Arbeitsmarktes und das Bedingungsgefüge der beruflichen Teilhabe (2007)
Stöpel, Frank;Zitatform
Stöpel, Frank (2007): Aktuelle Tendenzen des Arbeitsmarktes und das Bedingungsgefüge der beruflichen Teilhabe. In: Sonderpädagogik, Jg. 37, H. 2/3, S. 89-97.
Abstract
"Es wird ein Modell vorgestellt, das die berufliche Teilhabe als Produkt der individuellen Disposition, der Bedingungen des Arbeitsmarktes und den Erwartungen der Arbeitsgeber beschreibt. Anhand exemplarischer Belege werden die Zusammenhänge erläutert. Abschließend werden beispielhafte Entwicklungs-Möglichkeiten für die berufliche Rehabilitation aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
A comparative study of the situation of Supported Employment in Europe (2007)
Urries, Borja Jordan de; Verdugo, Miguel Angel; Beyer, Stephen;Zitatform
Urries, Borja Jordan de, Stephen Beyer & Miguel Angel Verdugo (2007): A comparative study of the situation of Supported Employment in Europe. Salamanca, 85 S.
Abstract
"Supported Employment (SE) in Europe, as stated by the European Union of Supportes Employment (EUSE), has experienced a rapid growth across Europe. However, no systematic research has been carried out providing reliable data in relation to these diverse realities across Europe. This study is the product of collaboration between the Community Integration Institute of the University of Salamanca, the Welsh Centre for Learning Disabilities from Cardiff University and the European Union of Supported Employment. The purpose of the study was to carry out a descriptive quantitative study of the situation of SE in Europe, collecting data by means of specially designed survey. This survey set out to gather information about SE programmes in relation to the following: transition to/conversion of, users, professional stall, and economic resources and costs." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitsassistenz zur Teilhabe (ArzT): bundesweite Untersuchung der Leistung Arbeitsassistenz für schwerbehinderte Menschen gem. § 102 Abs. 4 SGB IX im Auftrag des Landschaftsverbandes Rheinland und in Zusammenarbeit mit der BIH - Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen. Forschungsprojekt, Abschlussbericht (2007)
Wulf, Marion; Behrensdorf, Bernd; Seifert, Matthias; Ittner, Johanna; Schöberle, Hannah; Borchers, Andreas;Zitatform
Wulf, Marion & Johanna Ittner (2007): Arbeitsassistenz zur Teilhabe (ArzT). Bundesweite Untersuchung der Leistung Arbeitsassistenz für schwerbehinderte Menschen gem. § 102 Abs. 4 SGB IX im Auftrag des Landschaftsverbandes Rheinland und in Zusammenarbeit mit der BIH - Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen. Forschungsprojekt, Abschlussbericht. Köln, 118 S.
Abstract
"Arbeitsassistenz zur Teilhabe", oder kurz: "ArzT" - diesen Titel trägt das Forschungsprojekt zur Evaluation des in 2000 geschaffenen, neuen Instrumentes "Arbeitsassistenz". Ziel war es, die bisherigen Erfahrungen von Assistenznehmern, Assistenzgebern und Arbeitgebern zu erheben und auszuwerten und dadurch Erkenntnisse über die Effektivität und Effizienz des Instrumentes zu gewinnen. Methodisch basierte das Projekt auf Literaturrecherchen sowie auf Befragungen der behinderten Menschen selbst, der Assistenzkräfte, der Arbeitgeber und Kollegen sowie der Integrationsämter und anderer Reha-Träger. Die Ergebnisse bestätigen, dass Arbeitsassistenz ein geeignetes Insturment zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben ist und liefern Ansätze zur Weiterentwicklung. (IAB2)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation im Wandel von Arbeitswelt und Gesellschaft (2007)
Zelfel, Rudolf C.;Zitatform
Zelfel, Rudolf C. (2007): Berufliche Rehabilitation im Wandel von Arbeitswelt und Gesellschaft. Bamberg, 223 S.
Abstract
"Die Rehabilitation in Deutschland wurde im Jahr 2001 zwei wesentlichen Änderungen unterworfen, die oft als Paradigmenwechsel bezeichnet werden. Das neue SGB IX setzt 'Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft' als Ziel für alle Leistungen des Sozialstaates für Menschen mit Behinderungen. Die Internationale Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der WHO legt ein bio-psycho-soziales Menschenbild zu Grunde und klassifiziert die Teilhabe unter Berücksichtigung von gesellschaftlichen und persönlichen Kontextfaktoren. Berufliche Rehabilitation hat das Ziel, Menschen mit Behinderungen durch ein eigenes Einkommen ein möglichst selbstbestimmtes Leben ohne Abhängigkeit von sozialen oder mildtätigen Leistungen zu ermöglichen. Diese Zielsetzung wird historisch in drei Bewegungen identifiziert: der Hilfsschulbewegung, der Krüppelfürsorge und im Aufbau beruflicher Rehabilitation in der Bundesrepublik. Derzeit werden etwa 9,4 Mrd. Euro für berufliche Rehabilitation aufgewendet. Eine sekundäranalytische Datenauswertung bis zu 15 Jahren ergibt: Eine einheitliche Bewilligungspraxis lässt sich nicht feststellen. Bis zum Jahre 2004 sind kontinuierliche Steigerungen bei den Maßnahme-, Teilnehmerzahlen und den Aufwendungen zu verzeichnen. Die weitaus meisten Leistungen werden in Rehabilitationseinrichtungen erbracht. Betriebliche Lernorte haben nur marginale Bedeutung. Der Paradigmenwechsel des SGB IX hat weder zu einer Veränderung in der Leistungsauswahl noch zur Entstehung neuer Leistungsformen geführt. Im IQPR-Konzept wird ein Konzept zur Qualitätssicherung bei Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben entwickelt, das das Ziel der Selbstbestimmung und gleichberechtigten Teilhabe zugrunde legt. Die Teilhabeleistung wird in sechs Kernprozessen mit den Elementen ICF orientierte Beschreibung, Assessment, Dialogorientierung, Teilhabeplan/Dokumentation und Orientierung an betrieblicher Eingliederung abgebildet. Hiermit können alle Leistungen trägerübergreifend beschrieben werden. Es bietet einen Ansatz zur Beurteilung von Ergebnisqualität und eine trägerübergreifende Grundlage für Leistungsauswahl, Steuerung. und einheitliche Praxis unter Beteiligung der Betroffenen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bericht der Bundesregierung über die Wirkungen der Instrumente zur Sicherung von Beschäftigung und zur betrieblichen Prävention: Material zur Information (2007)
Abstract
Der Bericht der Bundesregierung unterrichtet die gesetzgebenden Körperschaften des Bundes über die Wirkungen der Instrumente zur Sicherung von Beschäftigung und zur betrieblichen Prävention. Ziel der Politik der Bundesregierung ist die selbstbestimmte Teilhabe schwerbehinderter Menschen am gesellschaftlichen Leben und am Arbeitsleben. Um dieses Ziel zu erreichen gilt es, die Beschäftigungschancen behinderter Menschen konsequent zu verbessern. Die gesetzlichen Instrumente zur Sicherung von Beschäftigung und zur betrieblichen Prävention werden erläutert: Beschäftigungspflicht und Ausgleichsabgabe, Eingliederungszuschüsse, Leistungen der Integrationsämter (behinderungsgerechte Einrichtung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Leistungen bei außergewöhnlichen Belastungen, Arbeitsassistenz, Integrationsprojekte), Unterstützung durch Integrationsfachdienste, Schwerbehindertenvertretungen und Integrationsvereinbarungen, besonderer Kündigungsschutz, besondere Förderung der Ausbildung, betriebliches Eingliederungsmanagement sowie Werkstätten für behinderte Menschen. Die positive Entwicklung der Situation schwerbehinderter Menschen auf dem Arbeitsmarkt wird dargestellt. Im Jahr 2004 wurde von der Bundesregierung die Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' ins Leben gerufen. Mit ihr werden drei Ziele verfolgt: 1. die Förderung der Ausbildung behinderter Jugendlicher, 2. die Verbesserung der Beschäftigungschancen schwerbehinderter Menschen, insbesondere in kleinen und mittelständischen Betrieben und 3. Stärkung der betrieblichen Prävention, um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten langfristig zu erhalten und zu fördern. Projekte und Aktivitäten zu den drei Schwerpunkten werden vorgestellt. Aus Sicht der Bundesregierung zeigt sich, dass Arbeitgeber in steigendem Umfang bereit sind, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen und die bestehenden gesetzlichen Instrumente zur Förderung der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen wirken. Die Initiative 'job - Jobs ohne Barrieren' leistet einen wichtigen Beitrag, um Arbeitgeber zu motivieren, schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Zusätzlich wird das Programm 'Job4000' zur besseren beruflichen Integration besonders betroffener schwerbehinderter Menschen, mit dem individuelle Arbeitsplätze konkret gefördert werden sollen, als Aktivität in die Initiative eingebunden. Indem künftig Arbeitgeber sensibilisiert und gleichzeitig Arbeitsplätze finanziell gefördert werden, leistet die Bundesregierung einen nachhaltigen Beitrag zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. (IAB)
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Literaturhinweis
Students with disabilities, learning difficulties and disadvantages: policies, statistics and indicators (2007)
Abstract
"This book provides an internationally comparable set of indicators on educational provision for students with disabilities, learning difficulties and disadvantages (DDD). It highlights the number of students involved, where they are educated - special schools, special classes or regular classes - and in what phases of education - pre-primary, primary, lower secondary and upper secondary education. It also includes information on the physical provision and on student/teacher ratios and discusses policy implications concerning special education. This new edition also presents for the first time trends in the data for students with DDD from 1999 to 2003. This edition presents new quantitative and qualitative data for the school year 2002-03 in the following OECD countries: Belgium (Flemish and French Communities.), the Czech Republic, Finland, Germany, Greece, Hungary, Japan, Korea, Mexico, the Netherlands, Poland, the Slovak Republic, Spain, Sweden, Switzerland, Turkey, the United Kingdom (England) and the United States and in the non-member economy Chile. A strong and consistent finding is the preponderance of the number of boys over girls among DDD students in a wide range of analyses. Whether done by location, cross-national or national category, age of student, or phase of education, there is a higher percentage of males, typically a 60/40 split, across most OECD countries." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeit und Behinderung unter Gender-Aspekten (2006)
Arnade, Sigrid;Zitatform
Arnade, Sigrid (2006): Arbeit und Behinderung unter Gender-Aspekten. In: G. Hermes & E. Rohrmann (Hrsg.) (2006): "Nichts über uns - ohne uns!" : Disability Studies als neuer Ansatz emanzipatorischer und interdisziplinärer Forschung über Behinderung (Materialien der AG SPAK, M 187), S. 211-233.
Abstract
Nach einer einleitenden Bestimmung der Begriffe Arbeit, Behinderung und Gender stellt die Autorin auf Basis der amtlichen Statistik die Lage behinderter Männer und Frauen auf dem Arbeitsmarkt dar. Sie stellt fest, dass Behinderte von der gegenwärtigen Massenarbeitslosigkeit stärker betroffen sind als Nichtbehinderte. Ihre Arbeitslosenquote betrug im Jahr 2003 17 Prozent. Die niedrige Erwerbsbeteiligung wirkt sich auch auf die Einkommenssituation aus. Im Vergleich zu 1999 wird eine weitere Verarmung behinderter Menschen, insbesondere behinderter Frauen festgestellt. Diese Situation wird sich nach der Ansicht der Autorin in Folge der Hartz-Reformen noch verschlimmern, wie sie im Anschluss darlegt. (IAB)
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Literaturhinweis
Die berufliche Emanzipation blinder und sehbehinderter Menschen im deutschen Sprachraum in historischer Perspektive (Teil 1) (2006)
Bach, Heinz W.; Bungert, Anja;Zitatform
Bach, Heinz W. & Anja Bungert (2006): Die berufliche Emanzipation blinder und sehbehinderter Menschen im deutschen Sprachraum in historischer Perspektive (Teil 1). In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 7, S. 193-200.
Abstract
Es ist immer noch nicht gesellschaftliches Allgemeingut, welche beruflichen Tätigkeiten durch blinde oder sehbehinderte Menschen ausgeübt werden können, wie sich blinde und sehbehinderte Menschen immer umfangreicheren Perspektiven erkämpft und sich auf diese Weise beruflich und gesellschaftlich emanzipiert haben. Im Jahre 2006 begehen Blindenselbsthilfe, die Einrichtungen der Blindenpädagogik und viele Institutionen des Blinden- und Sehbehindertenwesens wichtige Jahrestage: vor 200 Jahren begann in Berlin die systematische Blindenbildung in Deutschland, vor 150 Jahren wurde in Stuttgart die Nikolauspflege gegründet und die Deutsche Blindenstudienanstalt in Marburg und der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. begehen ihr 90-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wird die historische Entwicklung der Bildung und der beruflichen Möglichkeiten sehgeschädigter Menschen nachgezeichnet. Die Entwicklungsschritte stehen im ersten Teil der Arbeit unter den Überschriften: Vom Almosen zur Fürsorge, Anfänge der Blindenbildung, die Entwicklung der Brailleschrift, die Idee integrativer Beschulung, spezielle Sehbehindertenbildung, Entstehung beruflicher Möglichkeiten, Kriegsblindenbetreuung nach dem Ersten Weltkrieg, das Dritte Reich. In diesem letzten Abschnitt wird darauf eingegangen, dass auch blinde und sehbehinderte Menschen in Folge des 'Gesetzes zur Verhütung des erbkranken Nachwuchses' zu Opfern von Euthanasie und Sterilisation wurden. (IAB)
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Literaturhinweis
Die berufliche Emanzipation blinder und sehbehinderter Menschen im deutschen Sprachraum in historischer Perspektive (Teil 2) (2006)
Bach, Heinz W.; Bungert, Anja;Zitatform
Bach, Heinz W. & Anja Bungert (2006): Die berufliche Emanzipation blinder und sehbehinderter Menschen im deutschen Sprachraum in historischer Perspektive (Teil 2). In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 8, S. 225-227.
Abstract
Im Jahre 2006 begehen Blindenselbsthilfe, die Einrichtungen der Blindenpädagogik und viele Institutionen des Blinden- und Sehbehindertenwesens wichtige Jahrestage: vor 200 Jahren begann in Berlin die systematische Blindenbildung in Deutschland, vor 150 Jahren wurde in Stuttgart die Nikolauspflege gegründet und die Deutsche Blindenstudienanstalt in Marburg und der Deutsche Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf e.V. begehen ihr 90-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass wird die historische Entwicklung der Bildung und der beruflichen Möglichkeiten sehgeschädigter Menschen nachgezeichnet. Der zweite Teil des Beitrages gibt einen Überblick über die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg und zieht ein Fazit der gegenwärtigen beruflichen und Beschäftigungssituation. Bis in die 1970er Jahre war die Entwicklung gekennzeichnet durch eine stetige Verbesserung der Beschäftigungslage blinder und sehbehinderter Menschen, wozu sowohl die Entwicklung technischer Hilfsmittel als auch der allgemeine Arbeitskräftemangel beitrugen. Die derzeit wichtigsten Berufsfelder für Blinde und Sehbedinderte (Telekommunikation, Physiotherapie, Schreibberufe sowie Industrie und Handwerk) sind einem Strukturwandel unterworfen. Der mit dem Umschwung von einer Arbeitskräfteknappheit zu Arbeitsplatzmangel im Verbund mit Massenarbeitslosigkeit zu beobachtende Trend zu höherer Qualifikation betrifft auch die Blinden und Sehbehinderten und führt im industriellen und Handwerksbereich zu einer 'Renaissance der Blindenwerkstatt in Deutschland.' Aus aktuellen Daten aus dem Jahr 2004 zum Erwerbsstatus blinder Personen im erwerbsfähigen Alter und die Aufgliederung blinder Erwerbspersonen nach Berufsbereichen wird geschlossen, dass heute mehr denn je 'die berufliche Integration immer weiter und immer erneut erkämpft werden' muss. (IAB)
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Literaturhinweis
Ziele, Wirkungen, Risiken und Nebenwirkungen bei der Privatisierung von Arbeitsmarkt-Dienstleistungen: Ist der Public Employment Service notwendig die schlechtere Lösung? (2006)
Bach, Heinz W.;Zitatform
Bach, Heinz W. (2006): Ziele, Wirkungen, Risiken und Nebenwirkungen bei der Privatisierung von Arbeitsmarkt-Dienstleistungen. Ist der Public Employment Service notwendig die schlechtere Lösung? In: Arbeit und Beruf, Jg. 57, H. 5, S. 131-133.
Abstract
Der Beitrag untersucht Probleme der Privatisierung von Arbeitsmarkt-Dienstleistungen wie die öffentliche gemeinnützige Arbeitsvermittlung, die Berufsberatung oder die berufliche Rehabilitation. Am Beispiel Australiens wird das Problem von 'Creaming- und Parking-Effekten' bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen erörtert, um Anstöße zu Überlegungen zu liefern, wie die australischen Erfahrungen umgesetzt werden können. Die umfassendste Arbeitsmarktreform in Deutschland basiert auf den 13 Modulen des Hartz-Berichtes. Die folgenden Reformen werden einer näheren Betrachtung unterzogen: Die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe durch das SGB II (Hartz IV) wird befürwortet. Jobcenter sollen für alle Klienten einen einheitlichen one-stop-shop mit möglichst vielen Dienstleistungen rund um den Arbeitsmarkt 'unter einem Dach' gestalten. Als Priorität wird die berufliche Integration Jugendlicher angesehen. Personal-Service-Agenturen (PSA) bilden das Herzstück der Hartz-Vorschläge, ihre Erwartungen hinsichtlich der Arbeitsmarkt-Entlastungen wurden nicht erfüllt. Auch dem Vermittlungsgutschein kann keine positive Wirkung auf dem Arbeitsmarkt nachgewiesen werden. Der Existenzgründungszuschuss (Ich-AG) stellt sich als erfolgreiches Integrationselement heraus. Die organisatorische Umgestaltung der Bundesanstalt für Arbeit wird als richtig und wichtig angesehen. Deutlich gemacht wird, dass so lange in Deutschland kein Beschäftigungsaufbau stattfindet, die Möglichkeiten jedes Arbeitsmarktservices, sei er staatlich, gemeinnützig oder privat organisiert, begrenzt sind. 'Ohne die Impulse einer aktiven Beschäftigungspolitik steht jede Arbeitsmarktverwaltung auf ziemlich verlorenen Posten bei der nachhaltigen Bekämpfung von hoher Arbeitslosigkeit.'
Im zweiten Teil des Beitrags geht der Autor vor allem auf den Public Employment Service ein. (IAB) -
Literaturhinweis
Rehabilitationsträgerübergreifende Messung der Ergebnisqualität von beruflichen Bildungsmaßnahmen (2006)
Zitatform
Bestmann, A., S. Erbstößer, G. Rothe, P. Zollmann & Angela Rauch (2006): Rehabilitationsträgerübergreifende Messung der Ergebnisqualität von beruflichen Bildungsmaßnahmen. In: Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin (Hrsg.) (2006): Rehabilitation und Arbeitswelt - Herausforderungen und Strategien : 15. Rehabilitationswissenschaftliches Kolloquium vom 13. bis 15. März 2006 in Bayreuth. Tagungsband, S. 90-92.
Abstract
Die Rehabilitationsträger, Unfallversicherung, Bundesagentur für Arbeit und Gesetzliche Rentenversicherung (Deutsche Rentenversicherung), leisten nach SGB IX berufliche Bildungsmaßnahmen, um eine dauerhafte (Wieder-) Eingliederung der Rehabilitand/innen in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erreichen. Unter dieser Zielsetzung erarbeiteten die Rehabilitationsträger in Zusammenarbeit mit den Vertretern von Berufsförderungs- und -bildungswerken ein trägerübergreifendes Konzept zur Messung des Erfolgs von beruflichen Bildungsmaßnahmen. Zentrale Inhalte des Konzepts sind u. a. Datenauswertungen mit Einrichtungsvergleichen (Einrichtungstypen, einzelne Einrichtungen) und Rückmeldungen der eigenen Ergebnisse an die Rentenversicherungsträger und beruflichen Bildungseinrichtungen. Der Beitrag präsentiert, basierend auf dem gemeinsamen Auswertungskonzept, erste empirische, rehabilitationsträgerübergreifende Ergebnisse. Die Datengrundlage der dargestellten Auswertungen bilden prozessproduzierte Routinedaten der Deutschen Rentenversicherung (VDR, 2001) und der Unfallversicherung in der gewerblichen Wirtschaft von Rehabilitand/innen, die ihre berufliche Bildungsmaßnahme (Teilausbildung, Vollausbildung) 2000 beendeten (Vollerhebung aller Teilnehmer/innen). Als beruflich integriert werden alle Rehabilitand/innen definiert, die mindestens einmal für einen Monat versicherungspflichtig beschäftigt waren. Die Auswertungsergebnisse zeigen, dass von den Versicherten der Rentenversicherung nach 12 Monaten 70 Prozent zumindest einmal beruflich eingegliedert waren, bei der Unfallversicherung waren es zu diesem Zeitpunkt 81 Prozent. (IAB)
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Literaturhinweis
Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (2006)
Brand, Willi; Lüdtke, Jürgen; Maaßen, Joachim; Laumann, Karl Josef; Sand, Werner van de; Aretz, Henry; Schulz, Rainer; Eggerer, Reiner; Niehaus, Mathilde ; Fiedler, Georg; Otte, Werner; Kipp, Martin; Reetz, Lothar; Brand, Willi; Riedel, Hans-Peter; Fink, Armin; Schulze, Hartmut; Ellger-Rüttgardt, Sieglind; Thrun, Manfred; Seyd, Wolfgang; Tramm, Tade;Zitatform
(2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft. (Arbeit - Bildung - Gesellschaft 14), Hamburg: Feldhaus Verlag, 199 S.
Abstract
"Das Spannungsfeld beruflicher Rehabilitation in Politik, Praxis und Wissenschaft kennzeichnet einerseits die Ebenen auf denen sich die berufliche Rehabilitation Jugendlicher und Erwachsener seit dem Aktionsprogramm der sozial-liberalen Koalition von 1969 entwickeln und behaupten musste; andererseits beschreibt es die Bereiche in denen Wolfgang Seyd in nunmehr mehr als 30 Jahren große Verdienste um die berufliche Rehabilitation und das Wohl behinderter und von Behinderung bedrohter Menschen erworben hat.
Mit Blick auf die Inhalte seiner jahrzehntelangen Arbeit in Wissenschaft und Praxis entstand der Titel dieser Festschrift für Wolfgang Seyd. Die Spanne der Beiträge reicht von der sozialpolitischen Perspektive der Eingliederung von Menschen mit Behinderung über Aspekte der Organisationsentwicklung in Einrichtungen beruflicher Rehabilitation bis hin zu Fragen der Kompetenzentwicklung behinderter Jugendlicher im Spannungsfeld von Bildungsvoraussetzungen und Arbeitsmarktanforderungen. Insofern gibt dieses Buch Einblicke in die aktuelle Diskussion der beruflichen Rehabilitation in Deutschland und zeigt Perspektiven ihrer zukünftigen Ausgestaltung auf." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wie wirkt berufliche Rehabilitation und Integration psychisch kranker Menschen?: Ergebnisse einer kontrollierten Studie (2006)
Zitatform
Brieger, Peter, Stefan Watzke, Anja Galvao, Michael Hühne & Bertold Gawlik (2006): Wie wirkt berufliche Rehabilitation und Integration psychisch kranker Menschen? Ergebnisse einer kontrollierten Studie. (Forschung für die Praxis - Hochschulschriften), Bonn: Psychiatrie-Verlag, 142 S.
Abstract
"'Jeder Mensch will nötig sein' - dieser oft zitierte Satz beschreibt die hohe Bedeutung sinnvoller Tätigkeit für die soziale und psychische Befindlichkeit eines jeden Menschen. Dennoch sind es gerade die besonders empfindlichen, verletzbaren Menschen mit psychischen Erkrankungen, die die geringsten Chancen zur beruflichen Verwirklichung haben. Die Gründe liegen nicht nur in der gegenwärtigen Wirtschaftslage und der hohen Arbeitslosigkeit, sondern auch in der nach wie vor nicht gegebenen Gleichstellung somatisch und psychisch Erkrankter. Vor diesem Hintergrund hat sich die Diskussion um die verschiedenen Formen der Rehabilitation in den letzten Jahren immer mehr verstärkt und differenziert. Die Untersuchung konzentriert sich auf die Wirkung beruflicher Rehabilitation unter folgender Fragestellung:
Kann berufliche Rehabilitation auch heute noch die Chancen psychisch Kranker auf Beschäftigung erhöhen?
Welche positiven und negativen Wirkfaktoren für den Rehabilitationserfolg gibt es?
Was geschieht während des Reha-Prozesses an förderlichen und Hemmenden Aspekten?
Welche Rolle spielt die berufliche Reha im Gesamtrahmen psychiatrischer Versorgung?
Im Ergebnis können die Autoren differenziert die Wirksamkeit rehabilitativer Maßnahmen auf Funktionsniveau und berufliche Situation der betroffenen Menschen nachweisen. Daraus entwickeln sie die Forderung, Rehabilitation zum integrativen und verbindlich planbaren Bestandteil gemeindepsychiatrischer Versorgung im Rahmen einer personenzentrierten, integrierten Behandlungs- und Rehabilitationsplanung zu machen. Ein weiteres Ergebnis besteht in der Forderung, medizinische Leistungen als Teil der beruflichen Rehabilitation zu betrachten, da Veränderungen auf der Ebene der Krankheitssymptome direkten Einfluss auf den Rehabilitationsverlauf haben bis hin zum Abbruch der Maßnahme." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Junge Menschen mit Behinderung in der Berufsausbildungsvorbereitung (2006)
Bölke, Claus; Werning, Rolf; Scholdei-Klie, Monika; Gronewold, Albert; Ziegler, Mechthild; Eser, Karl-Heinz; Meyer-Lenz, Rolf-Jürgen; Seyd, Wolfgang; Körner-Schmidt, Petra;Zitatform
Bölke, Claus, Karl-Heinz Eser, Albert Gronewold, Rolf-Jürgen Meyer-Lenz, Petra Körner-Schmidt, Monika Scholdei-Klie, Wolfgang Seyd, Rolf Werning & Mechthild Ziegler (2006): Junge Menschen mit Behinderung in der Berufsausbildungsvorbereitung. (Institut für Berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Berichte und Materialien 16), Offenbach am Main, 122 S.
Abstract
"Das Fachkonzept zur Berufausbildungsvorbereitung der Bundesagentur für Arbeit wird seit 2004 flächendeckend umgesetzt. Seit der Einführung gelten die konzeptionellen und formalen Vorgaben des Fachkonzepts für junge Menschen mit und ohne Behinderung. Damit soll der Anspruch umgesetzt werden, diesen Personenkreis so normal wie möglich und so speziell wie nötig zu fördern. In den 2001 begonnenen Modellversuchen der 'Entwicklungsinitiative: Neue Förderstruktur für Jugendliche mit besonderem Förderbedarf' war diese Zielgruppe zunächst nicht explizit einbezogen. Deshalb betraten die Beteiligten mit dem Einbezug junger Menschen mit Behinderungen in allgemeine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen weitgehend Neuland.
Diese Veröffentlichung bietet Beiträge aus Arbeitskreisen, Workshops und Fachtagungen, die sich mit der Frage der Förderung und Qualifizierung junger Menschen mit Behinderung in Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen beschäftigen." (Textauszug, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Kurzfassung -
Literaturhinweis
Das neue Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit und seine Auswirkungen auf die berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen (2006)
Cechura, Suitbert;Zitatform
Cechura, Suitbert (2006): Das neue Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit und seine Auswirkungen auf die berufliche Eingliederung von jungen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 20, H. 1, S. 27-43.
Abstract
"Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass das neue Fachkonzept darauf zielt, die Aufwendungen für die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen zu reduzieren. Trotz verkürzter Förderungsdauer wird die Ausbildungseignung durch intensiven Einsatz der Mitarbeiter vielfach erreicht. Der Rechtsanspruch auf Teilhabe am beruflichen Leben wird anschließend zwar nicht formal bestritten, aber ausgehöhlt, indem die Teilnehmenden z. B. nicht zur Ausbildung angemeldet oder auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet werden. Es wird dabei in Kauf genommen, dass die Förderergebnisse erneut in Frage gestellt und die Betroffenen destabilisiert und entmotiviert werden. Dass dies nicht der Willkür einzelner Mitarbeiter der Agentur für Arbeit geschuldet ist, sondern offizielle Politik, kann man an weiteren Indikatoren sehen: Gefordert sind von den Agenturen Eingliederungsbilanzen, und Aufwendungen für eine geglückte Eingliederung werden statistisch erfasst. Wer also mit seinen Mitteln wirtschaften muss, wird die Erfolgsaussichten einer Eingliederung abschätzen und Ausgaben nur dort tätigen, wo eine schnelle und unkomplizierte Eingliederung erreichbar ist. In der Konsequenz heißt das letztlich, dass Menschen, die am dringendsten auf Leistung zur Teilhabe angewiesen sind, Gefahr laufen, diese nicht zu erhalten, weil der Aufwand relativ hoch und Erfolgsaussichten auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht immer garantiert sind. Auch so kann man Menschen mit Behinderung entgegen der Ziele und Absichten des SGB IX still und leise ins Abseits stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Integrationsfachdienste - ein wichtiges Instrument zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben: Rechtslage, Probleme, Handlungsbedarf (2006)
Cramer, Horst H.;Zitatform
Cramer, Horst H. (2006): Integrationsfachdienste - ein wichtiges Instrument zur Förderung der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben. Rechtslage, Probleme, Handlungsbedarf. In: Behindertenrecht, Jg. 45, H. 5, S. 117-122.
Abstract
"Die Integrationsfachdienste (IFDs) bilden zusammen mit den Fachbehörden, die für die Förderung und Sicherung der Eingliederung schwerbehinderter und behinderter Menschen in das Arbeitsleben verantwortlich sind, einen wichtigen Baustein bei der Verwirklichung der Teilhabe in diesem Bereich des gesellschaftlichen Lebens. Sie sind im Jahre 2000 durch das Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter gesetzlich verankert worden. Diese Regelung ist im Jahre 2001 nahezu unverändert in das SGB IX übernommen worden. Im Jahr 2004 sind grundlegende rechtliche Veränderungen eingetreten. Es hat sich gezeigt, dass die IFDs dadurch in ihrem Bestand gefährdet sind, wenn nicht alsbald Neuregelungen in einer Reihe von Punkten getroffen werden. Der Beitrag stellt die aktuelle Rechtslage, die Probleme und den Handlungsbedarf dar. Er ist eine überarbeitete Fassung des Vortrags, den der Verfasser auf der Tagung ,,Integrationsfachdienste - Chancen und Perspektiven' am 15. März 2006 im Bayrischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gehalten hat." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation in Nordeuropa und Deutschland (2006)
Deck, Ruth; Müller-Fahrnow, Werner; Perk, Joep; Glaser-Möller, Nathalie; Prins, Rienk; Buschmann-Steinhage, Rolf; Raetzell, Hans-Egon; Landau, Kurt; Schmeling-Kludas, Christoph; Wikström, Juhani; Slesina, Wolfgang; Irmscher, Jochen; Streibelt, Marco ; Bürger, Wolfgang ; Thiele, Bernd; Lewerenz, Mario; Tofte, Jan;Zitatform
Deck, Ruth & Nathalie Glaser-Möller (Hrsg.) (2006): Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation in Nordeuropa und Deutschland. Lage: Jacobs, 151 S.
Abstract
"Deutschland verfügt über ein gutes System der medizinischen Rehabilitation und kann auf umfangreiche Interventionsmöglichkeiten bei verminderter oder bedrohter Erwerbsfähigkeit zurückgreifen. Dennoch sind deren Wirkungen auf die Wiedereingliederung von chronisch kranken Patienten mit langer Arbeitsunfähigkeit in das Erwerbsleben begrenzt. Diese Erfahrungen teilen andere europäische Länder. Zu erfolgversprechenden Interventionen gehören der frühzeitige Zugang zur Reha sowie eine bessere Verzahnung der Rehabilitation mit dem Gesundheits- und Wiedereingliederungsmanagement im Betrieb. In Deutschland werden in der letzten Zeit im Rahmen von Forschungsprojekten mit Erfolg neue, stärker auf den Arbeitsplatz orientierte Konzepte der medizinischen Rehabilitation erprobt. Das Buch bietet die Gelegenheit, über vorliegende Erfahrungen und neue Wege in der beruflichen Orientierung der medizinischen Rehabilitation in den nordeuropäischen Ländern und in Deutschland nachzudenken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Inhaltsverzeichnisse: Einführung Vorwort (7);
Ruth Deck, Nathalie Glaser-Möller: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation Einführung in den Band (9-13);
Hans-Egon Raetzell: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation - Einführung in das Thema (15-16);
Bernd Thiele. Nathalie Glaser-Möller: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation aus der Sicht der Deutschen Rentenversicherung Nord (17-21);
Rolf Buschmann-Steinhage: Die beruflich orientierte Rehabilitation der Deutschen Rentenversicherung - ein Überblick (23-33);
Mario Lewerenz: Vergleich der Rehabilitationssysteme in Deutschland und in den nordeuropäischen Ländern (35-53);
Systeme und Wege zur Wiedereingliederung chronisch kranker Patienten
Rienk Prins: Wiedereingliederung chronisch kranker Patienten in den Niederlanden -Entwicklungen und Erfahrungen (55-63);
Joep Perk: Rückkehr zur Arbeit bei Patienten mit einer Herzerkrankung - die schwedische Erfahrung (65-71);
Juhani Wikström: Management von Frühberentung - Verbesserung der Gesundheit am Arbeitsplatz und berufliche Rehabilitation (73-82);
Wolfgang Slesina: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation, um die Rückkehr zur Arbeit zu unterstützen (83-100);
Praktische berufliche Orientierung in der Reha-Einrichtung
Kurt Landau: Aufbau einer beruflich orientierten Rehabilitation - Erfahrungen aus einem Projekt mit der Bavaria-Klinik (101-111);
Jochen Innscher, Marco Streibelt, Werner Müller-Fahrnow: MBO - Ablauf in der Reha-Klinik Niedersachsen und Ergebnisse der externen Evaluation (113-126);
Jan Tofte: Berufliche Orientierung in der medizinischen Rehabilitation nach einer Krebserkrankung in Dänemark (127-134);
Christoph Schneling-Kludas, Wolfgang Bürger: Beruflich orientierte Rehabilitation bei sozialmedizinischen Problempatienten in der Psychosomatik (135-143);
Zusammenfassung und Ausblick
Nathalie Glaser-Möller, Ruth Deck: Berufliche Orientierung der medizinischen Rehabilitation - Zusammenfassende und abschließende Bemerkungen (145-148). -
Literaturhinweis
Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP (2006)
Zitatform
Dornette, Johanna & Marita Jacob (2006): Zielgruppenerreichung und Teilnehmerstruktur des Jugendsofortprogramms JUMP. (IAB-Forschungsbericht 16/2006), Nürnberg, 54 S.
Abstract
"Im Jahr 1999 wurde das Jugendsofortprogramm der damaligen rot-grünen Bundesregierung zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit initiiert und mehrere Jahre fortgeführt. Im Rahmen des Sofortprogramms 'Jugend mit Perspektive' wurden bis zum Jahr 2003 zahlreiche Maßnahmen angeboten, die danach zum Teil in den Katalog der Regelförderung übernommen wurden. Der Bericht präsentiert Ergebnisse aus der JUMP-Begleitforschung zu dem Umfang unterschiedlicher Förderangebote während der fünfjährigen Programmlaufzeit sowie deren regionalen und maßnahmebezogenen Schwerpunkten und der Struktur der Teilnehmer. Darüber hinaus diskutieren wir die Ergebnisse zahlreicher Analysen zu Zuweisungsmustern und deren Veränderungen zwischen 1999 und 2003 sowie zur Erreichung der Zielgruppen des Programms. Die meisten Eintritte in das Jugendsofortprogramm konnten 1999 im ersten Jahr der Laufzeit beobachtet werden. Sowohl der quantitative Umfang als auch der Einsatz unterschiedlicher Maßnahmen veränderten sich im Förderzeitraum: Während 1999 relativ häufiger ausbildungs- und qualifizierungsbezogene Maßnahmen eingesetzt wurden, stand seit 2000 die Förderung arbeitsloser Jugendlicher mit Lohnkostenzuschüssen und Qualifizierungs-ABM im Vordergrund. Etwa 40 Prozent aller JUMP-Maßnahmen wurden in Ostdeutschland durchgeführt. Hier beobachten wir vergleichsweise viele beschäftigungsschaffende Maßnahmen, während in Westdeutschland berufliche Fort- und Weiterbildung sowie Berufsvorbereitung und Erstausbildung Schwerpunkte bildeten. Die Zuweisung von Jugendlichen zu den Maßnahmen des Jugendsofortprogramms erfolgte i. d. R. gemäß den Vorgaben durch die Richtlinien zum Jugendsofortprogramm und mit einer Ausnahme wurden die in den Richtlinien definierten Zielgruppen entsprechend ihren Anteilen an allen arbeitslosen Jugendlichen erreicht. Jugendliche mit Migrationshintergrund wurden in geringerem Umfang als beabsichtigt gefördert. Es traten auch über die Zeit relativ konstante Zuweisungsmuster zu den JUMP-Maßnahmen auf. Behinderte nahmen im gesamten Förderzeitraum mit hoher Wahrscheinlichkeit an AQJ-Maßnahmen und Qualifizierungs-ABM teil; Benachteiligte wiesen ebenfalls eine erhöhte Förderwahrscheinlichkeit in Qualifizierungs-ABM auf. Migranten nahmen mit hoher Wahrscheinlichkeit an beschäftigungsbegleitenden Hilfen teil, in deren Rahmen auch Sprachunterricht angeboten wurde und sie wurden häufig sozialpädagogisch betreut." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender (2006)
Dressel, Kathrin; Plicht, Hannelore;Zitatform
Dressel, Kathrin & Hannelore Plicht (2006): Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung und sein Einfluss auf die Übergangswege jugendlicher Ausbildungssuchender. In: Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik Friedrich-Ebert-Stiftung (Hrsg.) (2006): Übergänge zwischen Schule und Beruf und darauf bezogene Hilfesysteme in Deutschland, S. 48-65.
Abstract
Der für die Bundesrepublik idealtypische Ablauf an der Schwelle zwischen allgemeinbildender Schule und Erwerbstätigkeit über eine betriebliche Berufsausbildung hat in den vergangenen Jahren stark an Gewicht verloren. Vor allem Jugendliche, die das allgemeinbildende Schulsystem unzureichend qualifiziert verlassen, haben erhebliche Schwierigkeiten bei der Lehrstellensuche. Daher wurde in den vergangenen Dekaden ein 'Chancenverbesserungssystem' etabliert und zur Ausdifferenzierung der Ausbildungsmuster in der school-to-work-transition geführt. Hierbei spielt die Bundesagentur für Arbeit (BA) eine weitreichende Rolle, da sie einen hohen Prozentsatz aller berufsvorbereitenden Maßnahmen sowie die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) für sozial benachteiligte und/oder lernbeeinträchtigte Jugendliche fördert, und da die Berufsberatung der BA entscheidet, welche Jugendlichen die Maßnahmen in Anspruch nehmen dürfen. In dem Beitrag wird das Konzept der Berufsvorbereitung der BA, das sich im September 2004 grundlegend geändert hat, vorgestellt. Die unterschiedlichen Programme dieses Systems wie Berufsvorbereitungsmaßnahmen (Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundbildungsjahr, einjährige Berufsfachschulen) sowie die Förderung außerbetrieblicher Berufsausbildungsgänge bzw. Gewährung ausbildungsbegleitender Hilfen werden dargestellt, ebenso die Leistungen der Berufsberatung der BA in Hinblick auf die Feststellung der Ausbildungsreife, die Beurteilung der Berufseignung und die Zuweisung ausbildungsreifer und noch nicht ausbildungsreifer Jugendlicher. Die Vorteile und Nachteile der Neuorganisation der Berufsvorbereitung der BA werden herausgearbeitet. Kritisiert wird unter anderem die Begrenzung der Förderdauer, die vor allem für die Berufsbildung behinderter und benachteiligter Jugendlicher als problematisch eingeschätzt wird. Fazit: 'Das neue Fachkonzept der Berufsvorbereitung der BA setzt sich ehrgeizige Ziele. Die Förderung der Jugendlichen soll deutlich verbessert und gleichzeitig gestrafft werden. Einmündungen in Ausbildung oder Arbeit sollen dadurch in weit größerem Umfang erreicht werden als bisher. Gleichzeitig steht es in der Kritik, dass die einzelnen Zielstellungen möglicherweise einander behindern. Dies zu prüfen, sollte Gegenstand einer weiterführenden Untersuchung sein.' (IAB2)
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Literaturhinweis
Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen: Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien (2006)
Egger-Subotitsch, Andrea; Steiner, Karin; Sturm, René; Reiterer, Barbara; Kreiml, Thomas; Weber, Maria E.; Meng, Karin;Zitatform
Egger-Subotitsch, Andrea & René Sturm (Hrsg.) (2006): Damit fertig werden, das Beste herausholen und es irgendwie schaffen. Beiträge zur Fachtagung "Physisch und psychisch beeinträchtigte Personen am Arbeitsmarkt" vom 15. März 2005 in Wien. (AMS report 49), Wien: Communicatio Kommunikations- und PublikationsgmbH, 75 S.
Abstract
"Der AMS report 49 beinhaltet Beiträge anläßlich einer von der Abteilung Arbeitsmarktforschung und Berufsinformation des AMS Österreich gemeinsam mit der Caritas Österreich veranstalteten Fachtagung. Den Veranstaltern war es ein Anliegen, durch die Tagung einen kritischen Austausch von VertreterInnen aus REHA-Forschung und REHA-Praxis über die Situation von RehabilitandInnen am Arbeitsmarkt zu fördern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Stand der Qualitätssicherung in der Rehabilitation der gesetzlichen Rentenversicherung (2006)
Egner, Uwe; Gerwinn, Hans; Buschmann-Steinhage, Rolf;Zitatform
Egner, Uwe, Hans Gerwinn & Rolf Buschmann-Steinhage (2006): Stand der Qualitätssicherung in der Rehabilitation der gesetzlichen Rentenversicherung. In: Die Rehabilitation, Jg. 45, H. 4, S. 221-231.
Abstract
"Zehn Jahre nach Einführung des Qualitätssicherungsprogramms der Rentenversicherung ist Qualitätssicherung fester Bestandteil des Rehabilitationssystems in Deutschland. Rehabilitationseinrichtungen und Leistungsträger erhalten eine regelmäßige, aussagekräftige Berichterstattung zur Qualitätssicherung, die zur Steigerung der Qualität der Rehabilitation geführt hat. Seit 2001 bestehen gesetzliche Regelungen zur Qualitätssicherung nach § 20 Abs. 1 Sozialgesetzbuch IX. Das Programm für die stationäre medizinische Rehabilitation wird ständig weiterentwickelt, aktuell durch eine Optimierung der Patientenbefragung und die Einbeziehung von Prozessleitlinien. Neu- und Weiterentwicklungen etwa in der ambulanten medizinischen Rehabilitation und der stationären medizinischen Rehabilitation von Kindern und Jugendlichen werden zwischen den Rehabilitationsträgern aus Renten- und Krankenversicherung abgestimmt. Im Bereich Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurde mit dem Aufbau der Qualitätssicherung begonnen. Nach der Erstellung eines Rahmenkonzepts befassen sich erste Aktivitäten unter Berücksichtigung der Vielfalt der Leistungsarten mit einer Rehabilitandenbefragung, der Evaluation des Integrations- und Förderplans und Analysen zum Eingliederungserfolg als wichtigstem Parameter der Ergebnisqualität. Externe Qualitätssicherung dient auch der Intensivierung des einrichtungsinternen Qualitätsmanagements. Künftig ist vorgesehen, dass die Einrichtungen nachweisen, dass ihr internes Qualitätsmanagement bereitgestellte Informationen entsprechend nutzt. Welchen Weg eine Rehabilitationseinrichtung wählt, um ihre Leistungsfähigkeit insgesamt zu verbessern, verbleibt ihre eigene Entscheidung. Einrichtungsbezogene Ergebnisse des Qualitätssicherungsprogramms sollen mittelfristig allen Interessierten und insbesondere den Versicherten zugänglich gemacht werden. Ziel ist es, aus den Ergebnissen der Qualitätssicherungsprogramme perspektivisch deutlichere Konsequenzen für die Belegung und Vergütung von Rehabilitationseinrichtungen zu ziehen. Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement werden auch künftig wichtige Argumente in der sozialpolitischen Diskussion um die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
RE(H)A-litäten - Wohin führt der Weg der Teilhabe am Arbeitsleben für junge Menschen mit Behinderung? (2006)
Fink, Armin;Zitatform
Fink, Armin (2006): RE(H)A-litäten - Wohin führt der Weg der Teilhabe am Arbeitsleben für junge Menschen mit Behinderung? In: W. Brand & R. Schulz (Hrsg.) (2006): Berufliche Rehabilitation im Spannungsfeld von Politik, Praxis und Wissenschaft (Arbeit - Bildung - Gesellschaft, 14), S. 103-118.
Abstract
"Um berufliche Rehabilitation auch künftig erfolgreich, wirtschaftlich und effizient anbieten zu können, werden Berufsbildungswerke (BBW) noch stärker nachfrageorientierte Angebote im dargestellten Sinne entwickeln und bei Bedarf auch neue arbeitsmarktpolitische Instrumente für behinderte Menschen umsetzen. Dennoch fügen sich die Leistungen der BBW nur als ein Mosaiksteinchen in das Gesamtbild eines modernen, leistungsfähigen und zukunftsorientierten Sozialstaates ein. Sie sind in ihren Zielen - Teilhabe am Arbeitsleben - von vielen anderen Faktoren abhängig. So muss die Politik die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für mehr Arbeitsplätze schaffen. Wo es keine Arbeitsplätze gibt bzw. wo Neueinstellungen aufgrund der wirtschaftlichen Lage längst zur Ausnahme geworden sind, da sind behinderte Menschen bei der Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt und bei der Arbeitsplatzsuche noch mehr als ohnehin schon benachteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Orientierung im Entscheidungsprozess: Menschen mit geistiger Behinderung und der allgemeine Arbeitsmarkt: eine qualitative Studie zum Entscheidungsverhalten im Übergang von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt (2006)
Friedrich, Jochen;Zitatform
Friedrich, Jochen (2006): Orientierung im Entscheidungsprozess: Menschen mit geistiger Behinderung und der allgemeine Arbeitsmarkt. Eine qualitative Studie zum Entscheidungsverhalten im Übergang von der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt. (Sonderpädagogik in Forschung und Praxis 14), Hamburg: Kovac, 359 S.
Abstract
"Die Vorbereitung und Begleitung von Übergängen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt wird nach dem SGB IX von den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) zunehmend gefordert. Für Menschen mit geistiger Behinderung scheinen sich mit dem Zugang zum Erwerbsleben Teilhabe und soziale Integration zu verwirklichen. Auch aus sonderpädagogischer Sicht hat die Normalisierung von Arbeitsverhältnissen eine besondere Bedeutung. In dieser qualitativen Studie wird das Entscheidungsverhalten von Menschen mit geistiger Behinderung im Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt aus ihrer eigenen Erlebensperspektive analysiert. Dabei wird ihr subjektiver Bedarf an Orientierung bei der schwierigen Integration der Statuspassage in ihren Lebenslauf beschrieben. Mit der Methode der 'Grounded Theory' (nach GLASER/STRAUSS) wird als wichtigstes handlungssteuerndes Konzept die 'emotionale Entscheidungsorientierung' identifiziert. Danach müssen wirksame Entscheidungs-Unterstützungssysteme die Akteure in ihrer emotionalen Ausbalancierung von personaler und sozialer Identität erreichen, um Orientierungsfähigkeit, psychisches Wohlbefinden und soziale Verwirklichung zu fördern. Die Pädagogik einer dialogischen Begleitung von Menschen ist um die Dimension der Entscheidungsunterstützung zu erweitern. Die Studie setzt sich mit den bisherigen Bemühungen zur integrativen Öffnung der WfbM auseinander und benennt die Bedingungen, unter denen Qualifizierungs- und Vermittlungsprojekte Teilhabechancen verbessern und Lernfelder sozialen Handelns ermöglichen. Das Buch wendet sich an Leser, die sich in Theorie und Praxis für die Weiterentwicklung des Verständnisses einer Pädagogik der Lebensbegleitung von Menschen mit geistiger Behinderung interessieren. Es will gleichzeitig Fachleute und Begleiter der unterschiedlichen Formen unterstützter Beschäftigung ansprechen und zur Debatte über eine lebenslauforientierte berufliche Integration anregen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zukunftsperspektiven der Berufsausbildung in den neuen Ländern und die Rolle der Bildungsträger (2006)
Grünert, Holle; Lutz, Burkart; Wiekert, Ingo;Zitatform
Grünert, Holle, Burkart Lutz & Ingo Wiekert (2006): Zukunftsperspektiven der Berufsausbildung in den neuen Ländern und die Rolle der Bildungsträger. (Forschungsberichte aus dem zsh *2004-02 2006-05), Halle, 156 S.
Abstract
"Im Jahre 2004 beauftragte das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, eine Befragung zu Zukunftsperspektiven der beruflichen Erstausbildung und der Rolle der Bildungsträger in den neuen Bundesländern durchzuführen. Ziel der Untersuchung war es, einen möglichst aktuellen, detaillierten und zuverlässigen (das heißt vor allem auch repräsentativen) Überblick über das Engagement von Bildungsträgern in der beruflichen Erstausbildung zu gewinnen. Damit sollte - so der Wunsch der Auftraggeber - eine bessere Grundlage für zukünftige berufsbildungs- und förderpolitische Entscheidungen geschaffen werden. Die rechnergestützte Telefonbefragung fand im Frühjahr 2004 statt; insgesamt wurden 1.466 in der beruflichen Aus- und Weiterbildung tätige Institutionen (aus einer 'Bruttostichprobe' von etwa 3.800 Adressen) befragt. Mit einigen ausgewählten Trägern aus allen fünf neuen Ländern und Berlin wurden im Frühjahr 2006 vertiefende face-to-face-Interviews geführt. In dem Forschungsbericht werden die wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung vorgestellt. Kapitel I gibt in knapper Form einen zusammenfassenden Überblick. Kapitel II rekurriert noch einmal auf die Problemlage und die Zielstellung des Projektes, während Kapitel III eine Übersicht über die Datenlage und den Methodenbericht enthält. Im Zentrum der beiden folgenden Kapitel stehen die gegenwärtige Struktur der Bildungsträgerlandschaft in den neuen Ländern und Berlin (Kapitel IV) sowie die Zukunftserwartungen der Träger und ihre Aussagen über die von ihnen ins Auge gefassten Zukunftsstrategien (Kapitel V). Der Anhang zum Bericht enthält unter anderem den Fragebogen für die telefonische Befragung, Ergebnisinformationen an die befragten Träger wie auch den Leitfaden für die vertiefenden Interviews." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Nichts über uns - ohne uns!": Disability Studies als neuer Ansatz emanzipatorischer und interdisziplinärer Forschung über Behinderung (2006)
Hermes, Gisela; Rohrmann, Eckhard;Zitatform
Hermes, Gisela & Eckhard Rohrmann (Hrsg.) (2006): "Nichts über uns - ohne uns!". Disability Studies als neuer Ansatz emanzipatorischer und interdisziplinärer Forschung über Behinderung. (Materialien der AG SPAK M 187), Neu-Ulm: AG-SPAK, 253 S.
Abstract
"Disability Studies verstehen sich als interdisziplinär ausgerichtete Forschungsstrategie, die davon ausgeht, dass Behinderung kein spezifisches Wesensmerkmal von Behinderten ist, sondern gesellschaftlich konstruiert wird. Demnach ist Behinderung kein individuelles Problem, sondern das Produkt gesellschaftlicher Bedingungen und Verhältnisse, die Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen bei der sozialen Teilhabe an allen gesellschaftlichen Lebensbereichen behindern. Im Sinne der Disability Studies sind Menschen mit Behinderungen nach dem Motto 'Nichts über uns - ohne uns' als Subjekte und als Expert/inn/en ihrer eigenen Situation aktiv in Politik und Forschung mit einzubeziehen.
Um die Belange behinderter Menschen und die Sichtweisen der Betroffenen angemessen aufgreifen zu können, sind die Disability Studies auf einen intensiven Austausch zwischen Forschung, Politik und Praxis angewiesen. Hierzu versammelt dieser Band Beiträge von Autor/inn/en mit unterschiedlichen disziplinären und biografischen Hintergründen, die aus ihrer jeweiligen Perspektive die Disability Studies vorstellen, das Spannungsfeld zwischen der politischen Behindertenbewegung und diesem Forschungsansatz beleuchten und zeigen, auf welche Weise dieser in den verschiedenen Fachdisziplinen und Lebensbereichen umgesetzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Inklusion und Arbeit - wie kann das gehen? (2006)
Hinze, Andreas;Zitatform
Hinze, Andreas (2006): Inklusion und Arbeit - wie kann das gehen? In: Impulse H. 39, S. 3-12.
Abstract
"Der Beitrag beginnt mit der Frage, worum es bei dem Begriff Inklusion geht und wie Inklusion in der Entwicklung verortet werden kann. Hierzu wird das Phasenmodell von Valerie Bradley erläutert, nachdem die von Alfred Sander publizierte Phasenabfolge zur Entwicklung der schulischen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen auf das Rehabilitationssystem übertragen wird. Im zweiten Teil wird kurz die Bedeutung von Arbeit betrachtet, bevor dann im dritten Teil versucht wird, Inklusion und Arbeit zusammenzubringen - auf einer praktischen Ebene an zwei Beispielen und auf einer konzeptionellen Ebene, die Wurzeln aus verschiedenen Bereichen mit inklusiven Qualitäten zusammenträgt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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