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Dossier

Fluchtmigrantinnen und -migranten – Bildung und Arbeitsmarkt

Auf der Flucht vor Krieg und politischer Verfolgung verlassen viele Menschen ihr Heimatland und suchen Schutz und neue Perspektiven in Deutschland und beantragen Asyl. Die Beteiligung am Arbeitsmarkt wird häufig als Schlüssel für die gesellschaftliche Integration der Fluchtmigrantinnen und -migranten gesehen. Welche Qualifikationen bringen die Menschen mit, welche arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen sind hilfreich? Wie gehen die einzelnen Bundesländer damit um, welche Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und die Sozialsysteme sind zu erwarten, wie sieht die Situation in anderen Ländern aus?
Dieses Themendossier stellt wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema zusammen und ermöglicht den Zugang zu weiterführenden Informationen sowie zu Positionen der politischen Akteure.
Literatur zur besonderen Situation der Geflüchteten aus der Ukraine finden Sie im Themendossier Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Fluchtmigration in Deutschland

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  • Literaturhinweis

    'When they don't use it they will lose it': professionals, deprofessionalization and reprofessionalization: the case of refugee teachers in Scotland (2010)

    Smyth, Geri; Kum, Henry;

    Zitatform

    Smyth, Geri & Henry Kum (2010): 'When they don't use it they will lose it': professionals, deprofessionalization and reprofessionalization. The case of refugee teachers in Scotland. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 23, H. 4, S. 503-522. DOI:10.1093/jrs/feq041

    Abstract

    "This article discusses issues faced by refugees and asylum seekers in Scotland who were teachers in their country of origin as they seek to re-engage professionally. Refugees are frequently placed in low paid unskilled jobs, yet have often been well educated in their original country. This article draws on research conducted between 2006 and 2008, by the RITeS (Refugees Into Teaching in Scotland) project, funded by the West of Scotland Wider Access Forum (West Forum). In order to teach in Scotland, a candidate needs to register with the General Teaching Council for Scotland (GTCS). This process has presented difficult challenges for refugee teachers, many of whom require intensive support to access the profession in Scotland. Additional structural barriers to employment are created by refusing to allow asylum seekers, who do not have leave to remain, to engage in paid employment. This article adopts a critical approach to the data gathered and explores the personal, cultural, institutional and structural barriers to employment faced by this particular group. The article draws conclusions and recommendations related to the reprofessionalization of a wider range of refugee professionals. As such it offers insights into the post arrival experiences of professional refugees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    State assisted integration: refugee integration policies in Scandinavian welfare states: the Swedish and Norwegian experience (2010)

    Valenta, Marko ; Bunar, Nihad ;

    Zitatform

    Valenta, Marko & Nihad Bunar (2010): State assisted integration: refugee integration policies in Scandinavian welfare states. The Swedish and Norwegian experience. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 23, H. 4, S. 463-483. DOI:10.1093/jrs/feq028

    Abstract

    "This paper sets out to provide an analysis of refugee integration policies in Sweden and Norway, by means of comparative analysis. There is a particular focus on the ideological foundations of the Swedish and Norwegian refugee integration policies, and the main programmes drawn on by the countries' authorities in order to integrate refugees. Further, the focus is widened to identify and analyse the changes, disparities and ambiguities in the Swedish and Norwegian refugee integration policies. The paper also seeks to examine how their experience can help in understanding the limitations of extensive state assisted integration measures. It is maintained here that these Scandinavian countries have developed extensive state sponsored integration programmes of a magnitude which is unique in a European context and elsewhere, and that housing and employment assistance are the two major pillars in both Swedish and Norwegian refugee integration policies. The findings suggest that Sweden and Norway have undergone similar experiences in respect of the challenges and long term outcomes of refugee integration policy-making. Although based on the principle of a strong welfare state, which provides extensive resettlement and integration assistance to refugees, refugee integration policies in Sweden and Norway have not succeeded in equalizing the initial inequalities between refugees and the rest of the population." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Kinder ohne Aufenthaltsstatus: illegal im Land, legal in der Schule. Studie für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) (2010)

    Vogel, Dita ; Aßner, Manuel;

    Zitatform

    Vogel, Dita & Manuel Aßner (2010): Kinder ohne Aufenthaltsstatus. Illegal im Land, legal in der Schule. Studie für den Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR). Berlin, 29 S.

    Abstract

    "In Deutschland gibt es inzwischen einen breiten Konsens, dass auch Kinder ohne Aufenthaltsstatus zur Schule gehen sollten. Bisher gibt es keine bundesweiten Regelungen, die sicherstellen, dass dies auch praktisch möglich ist. Wie wir in dieser Studie dargestellt haben, ist die faktische Zugänglichkeit vor allem von den Ausgestaltungen der Schulanmeldungen in den Ländern abhängig. An den Beispielen Nordrhein-Westfalens, Hessens und Hamburg wurde gezeigt, dass Veränderungen möglich sind, die eine Beschulung wahrscheinlicher machen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Geduldete: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/831) (2010)

    Zitatform

    (2010): Zugang zu Ausbildung und Arbeitsmarkt für Asylbewerberinnen und Asylbewerber sowie Geduldete. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion der SPD (Drucksache 17/831). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/1003 (15.03.2010)), 14 S.

    Abstract

    In der Vorbemerkung der Kleinen Anfrage erfolgt ein Überblick über die geltende Rechtslage im Hinblick auf den Zugang zu Arbeit und Ausbildung für Asylbewerber und Geduldete. Diese beinhaltet die Möglichkeit, nach mindestens einjährigem Aufenthalt eine Arbeits- oder Ausbildungserlaubnis zu erhalten. Die hierzu erforderliche Vorrangprüfung führt für viele Betroffene zu einem weitgehenden Ausschluss vom Arbeitsmarkt während des Asylverfahrens. Die Vorrangprüfung entfällt nach vier Jahren, ebenfalls erfolgt dann eine Lockerung der räumlichen Beschränkung zum Zwecke der Arbeitssuche. Die Bundesregierung antwortet im Folgenden auf Einzelfragen zur Anzahl, Altersstruktur und zahlenmäßigen Verteilung von Asylbewerbern und Geduldeten in den einzelnen Bundesländern. Weiterhin erfolgt ein Überblick über die erteilten Zustimmungen zur Beschäftigung für die Jahre 2006 bis 2009. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Leben ohne Papiere: eine empirische Studie zur Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg (2009)

    Aßner, Manuel; Mitrovic, Emilija; Kühne, Anna; Vogel, Dita ;
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  • Literaturhinweis

    Arbeitserlaubnis und Ausbildungsförderung für Flüchlinge (2009)

    Classen, Georg;

    Zitatform

    Classen, Georg (2009): Arbeitserlaubnis und Ausbildungsförderung für Flüchlinge. In: L. Krappmann, A. Lob-Hüdepohl, A. Bohmeyer & S. Kurzke-Maasmeier (Hrsg.) (2009): Bildung für junge Flüchtlinge - ein Menschenrecht : Erfahrungen, Grundlagen und Perspektiven (Forum Bildungsethik, 07), S. 177-192.

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  • Literaturhinweis

    Bildung für junge Flüchtlinge - ein Menschenrecht: Erfahrungen, Grundlagen und Perspektiven (2009)

    Krappmann, Lothar; Bohmeyer, Axel; Lob-Hüdepohl, Andreas; Kurzke-Maasmeier, Stefan;

    Zitatform

    Krappmann, Lothar, Andreas Lob-Hüdepohl, Axel Bohmeyer & Stefan Kurzke-Maasmeier (Hrsg.) (2009): Bildung für junge Flüchtlinge - ein Menschenrecht. Erfahrungen, Grundlagen und Perspektiven. (Forum Bildungsethik 07), Bielefeld: Bertelsmann, 324 S.

    Abstract

    "Im Fokus dieses Buches stehen die Grundlagen und Perspektiven der Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung für junge Flüchtlinge in Deutschland. Bildung stattet Menschen mit unverzichtbaren Kompetenzen aus und legt die sozialen und kulturellen Fundamente des Zusammenlebens. Nach den OECD-Bildungsstudien der vergangenen Jahre ist Deutschland aber noch weit von dem Ziel entfernt, benachteiligte Schülerinnen und Schüler in Deutschland ausreichend zu fördern und allen Kindern und Jugendlichen gleiche Bildungschancen zu bieten. Dies gilt in besonderem Maße für jugendliche Flüchtlinge, die durch ihre schlechte wirtschaftliche Lage, aufenthaltsrechtliche Beschränkungen und psychosoziale Belastungen besonders unter mangelnden Bildungschancen leiden. Wissenschaftler und Praktiker plädieren in diesem Buch für eine Verbesserung der Situation von Kinderflüchtlingen im Bildungssystem und in anderen Lebensbereichen. Um die unterschiedlichen Implikationen des Rechts auf Bildung junger Flüchtlinge zu verdeutlichen, werden biografische, sozialwissenschaftliche, ethische und rechtliche Facetten beleuchtet und anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Flüchtlinge und der deutsche Arbeitsmarkt: dauernde staatliche Integrationsverweigerung (2009)

    Kühne, Peter;

    Zitatform

    Kühne, Peter (2009): Flüchtlinge und der deutsche Arbeitsmarkt. Dauernde staatliche Integrationsverweigerung. In: C. Butterwegge (Hrsg.) (2009): Zuwanderung im Zeichen der Globalisierung : Migrations-, Integrations- und Minderheitenpolitik (Interkulturelle Studien, Bd. 5), S. 253-267. DOI:10.1007/978-3-531-91513-5_12

    Abstract

    "Entscheidender Indikator sozialer Integration in einer von ökonomischen Austauschbeziehungen geprägten Aufnahmegesellschaft ist das Recht bzw. die Möglichkeit, eine Erwerbstätigkeit aufzunehmen. Dieser Indikator ist ökonomisch grundlegend, weil nur so eine unabhängige Einkommenssicherung erzielt, also die stigmatisierende Abhängigkeit von staatlicher Alimentierung überwunden werden kann. Zudem ist die Erwerbstätigkeit psychologisch, d.h. im Sinne einer Bestätigung des Selbstwert- und des Gefühls der Zugehörigkeit zur Aufnahmegesellschaft, von zentraler Bedeutung. Schließlich hat sie als Einstieg in das Rollengefüge und Statussystem der Aufnahmegesellschaft sowie als Chance verstetigter und gleichzeitig 'normalisierter' Interaktionen bzw. Kommunikationen eine sozial-emanzipative Funktion (vgl. Kühne 2004). Nebenbei würden dadurch die kommunalen Sozialhaushalte entlastet, die Systeme sozialer Sicherung gestützt und aufgrund vermehrter Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen neue Erwerbsmöglichkeiten sowohl für Einheimische wie Einwanderer geschaffen. Diese Effekte wären - ebenso wie der demografische Hinweis auf das relativ niedrige Durchschnittsalter zahlreicher Flüchtlinge - geeignet, größere Akzeptanz auch bei jenen Teilen der ansässigen Mehrheitsbevölkerung zu schaffen, die sich humanitären Argumenten verschließen und dem Schicksal Zufluchtsuchender mehr oder weniger teilnahmslos gegenüberstehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Qualitative Befunde zur Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg: Bildungszugang - Arbeit - Gesundheit (2009)

    Mitrovic, Emilija;

    Zitatform

    Mitrovic, Emilija (2009): Qualitative Befunde zur Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg. Bildungszugang - Arbeit - Gesundheit. In: Diakonisches Werk Hamburg, Fachbereich Migration und Existenzsicherung (Hrsg.) (2009): Leben ohne Papiere : eine empirische Studie zur Lebenssituation von Menschen ohne gültige Aufenthaltspapiere in Hamburg, S. 134-213.

    Abstract

    "Im Zentrum des Beitrages steht die Analyse der qualitativen Aspekte eines Lebens ohne Papiere. Untersucht werden die spezifischen Problemlagen in den Bereichen Gesundheit und Gesundheitsversorgung, Bildung/Schule/Kitas, Arbeit, Wohnen sowie geschlechtsspezifische Ausformungen. Dabei liegt der Schwerpunkt der Betrachtungen auf den Themen Bildung, Gesundheit und Arbeit." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Unbegleitete minderjährige Migranten in Deutschland: Aufnahme, Rückkehr und Integration. Studie II/2008 im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN) (2009)

    Parusel, Bernd;

    Zitatform

    Parusel, Bernd (2009): Unbegleitete minderjährige Migranten in Deutschland. Aufnahme, Rückkehr und Integration. Studie II/2008 im Rahmen des Europäischen Migrationsnetzwerks (EMN). (Forschungsgruppe des Bundesamtes. Working paper 26), Nürnberg, 81 S.

    Abstract

    "Das Working Paper bietet einen systematischen Überblick zu minderjährigen Flüchtlingen, ihrer Einreise und dem Aufenthalt in Deutschland. Es werden die wesentlichen dabei zum Einsatz kommenden Praktiken und Verfahren geschildert. Vielfach gelten hier andere Anforderungen als bei Erwachsenen, da Kinder gemäß nationaler und internationaler Vorschriften besonders schutzbedürftig sind. Unbegleitete Minderjährige kommen nach Deutschland, da sie vor Kriegshandlungen, Menschenrechtsverletzungen oder wirtschaftlicher Not fliehen und Schutz bzw. bessere Lebensumstände suchen. Manche verlieren aufgrund von Kriegen ihre Angehörigen, andere werden auf der Flucht von ihren Eltern getrennt, wieder andere werden von ihren Familien nach Europa geschickt. Die vorliegende Studie soll dazu beitragen, die Erkenntnislage hinsichtlich des Umgangs mit unbegleiteten Minderjährigen in den EU-Mitgliedstaaten zu verbessern, etwaige Probleme zu identifizieren und Handlungsoptionen aufzuzeigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das konstitutionelle Asylrecht in Deutschland: ein Nachruf (2009)

    Tiedemann, Paul ;

    Zitatform

    Tiedemann, Paul (2009): Das konstitutionelle Asylrecht in Deutschland. Ein Nachruf. In: Zeitschrift für Ausländerrecht und Ausländerpolitik, Jg. 29, H. 5/6, S. 161-167.

    Abstract

    "Spätestens mit Inkrafttreten der so genannten Qualifikationsrichtlinie und der damit verbundenen Vergemeinschaftung des materiellen Flüchtlingsrechts hat das verfassungsrechtliche Asylrecht (Art. 16a GG) in Deutschland jegliche Funktion verloren. Der Aufsatz zeichnet noch einmal die wechselvolle Geschichte des Grundrechts und sein Verhältnis zur Genfer Flüchtlingskonvention nach und plädiert dafür, die Auffassung aufzugeben, dass dem Asylgrundrecht ein vom Völker- und Gemeinschaftsrecht unabhängiger eigenständiger Regelungsgehalt zukomme. Die Ausdifferenzierung zwischen der Anerkennung der Asylberechtigung und der Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft (§ 31 II AsylVfG) ist heute gänzlich dysfunktional und führt nur zu einer unnötigen Verkomplizierung des materiellen Flüchtlingsrechts. Dem sollte durch ein wesentlich verschlanktes Asylgesetz abgeholfen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Understanding integration: a conceptual framework (2008)

    Ager, Alastair ; Strang, Alison;

    Zitatform

    Ager, Alastair & Alison Strang (2008): Understanding integration. A conceptual framework. In: Journal of Refugee Studies, Jg. 21, H. 2, S. 166-191. DOI:10.1093/jrs/fen016

    Abstract

    "Integration has become both a key policy objective related to the resettlement of refugees and other migrants, and a matter of significant public discussion. Coherent policy development and productive public debate are, however, both threatened by the fact that the concept of integration is used with widely differing meanings. Based on review of attempted definitions of the term, related literature and primary fieldwork in settings of refugee settlement in the UK, the paper identifies elements central to perceptions of what constitutes 'successful' integration. Key domains of integration are proposed related to four overall themes: achievement and access across the sectors of employment, housing, education and health; assumptions and practice regarding citizenship and rights; processes of social connection within and between groups within the community; and structural barriers to such connection related to language, culture and the local environment. A framework linking these domains is presented as a tool to foster debate and definition regarding normative conceptions of integration in resettlement settings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "Deutschland ist nicht mehr so zu, ist bisschen auf": Ergebnisse der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Selbsthilfe, Arbeitsmarktzugang und Gesundheit von Asylsuchenden" (SAGA) aus Sicht der Evaluation (2008)

    Groß, Verena;

    Zitatform

    Groß, Verena (2008): "Deutschland ist nicht mehr so zu, ist bisschen auf". Ergebnisse der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "Selbsthilfe, Arbeitsmarktzugang und Gesundheit von Asylsuchenden" (SAGA) aus Sicht der Evaluation. Osnabrück, 114 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Evaluationsbericht bildet eine abschließende Gesamtbewertung und Dokumentation der Entwicklungspartnerschaft 'Selbsthilfe, Arbeitsmarkt und Gesundheit von Asylsuchenden' (SAGA). Entwicklungspartnerschaften sind Projektverbünde, deren Arbeit durch die EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL in zwei Förderperioden von 2002-2007 von der Europäischen Union finanziell unterstützt wurde." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die ignorierte Elite: zur prekären Lage hochqualifizierter Einwanderer und der Entwicklung von Studienangeboten zu ihrer beruflichen Integration (2008)

    Meinhard, Rolf;

    Zitatform

    Meinhard, Rolf (2008): Die ignorierte Elite. Zur prekären Lage hochqualifizierter Einwanderer und der Entwicklung von Studienangeboten zu ihrer beruflichen Integration. In: D. Lange (Hrsg.) (2008): Migration und Bürgerbewusstsein : Perspektiven politischer Bildung in Europa (Bürgerbewusstsein, Bd. 1), S. 217-228.

    Abstract

    Der Verfasser beschreibt die prekäre Lage hochqualifizierter Einwanderer und die Entwicklung von Studienangeboten zu ihrer beruflichen Integration. Unbeachtet von Öffentlichkeit und Wissenschaft sind seit Beginn der 1990er Jahre viele Menschen mit hohen Qualifikationen nach Deutschland eingewandert. Obwohl sie auf dem Arbeitsmarkt gebraucht werden, wird ihre akademische Ausbildung nicht anerkannt. Es wird ein spezifischer Studiengang vorgestellt, der für diese Einwanderergruppe konzipiert worden ist. Es handelt sich um das 2004 eröffnete einjährige Kontaktstudienangebot für eingewanderte Flüchtlinge aus den Bereichen der pädagogischen oder sozialen Berufen unter dem Titel "Interkulturelle Kompetenz in pädagogischen Arbeitsfeldern". Dieses Modellprojekt orientierte sich an den Ressourcen der TeilnehmerInnen. Der erste Studiengang, der mit einem Zertifikat endete, hat die Chancen auf einen angemessenen Arbeitsplatz für die Absolventinnen und Absolventen signifikant verbessert: Wie in einer Begleituntersuchung ermittelt wurde, haben über 70% der Studierenden nach Abschluss des Kontaktstudienganges eine entsprechende Beschäftigung gefunden. Ein zweiter Studiendurchgang ergab ähnlich hohe Erfolgsquoten und führte zu dem Entschluss der Universität Oldenburg, einen weiterbildenden BA-Studiengang "Interkulturelle Bildung und Beratung" ab dem Wintersemester 2006 anzubieten. Es wird argumentiert, dass Deutschland auch in Zukunft die Einwanderung hochqualifizierter Menschen benötigt. Langsam setzt sich aber offensichtlich die Einsicht durch, dass wir Immigranten mit hohen Kompetenzen in der Wissensgesellschaft dringend brauchen und ihre Ressourcen nicht weiter verschleudert werden dürfen. Wie die ersten Ergebnisse der Oldenburger Studienangebote zeigen, ist die erfolgreiche akademische Weiterbildung dieser Menschen zur Integration in den Arbeitsmarkt relativ schnell und kostengünstig zu bewerkstelligen und kann zu einer echten Win-win-Situation führen. (Gesis)

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  • Literaturhinweis

    Career development concerns of recent immigrants and refugees (2008)

    Yakushko, Oksana ; Ngaruiya, Katherine; Gonzalez, Jaime; Watson, Megan; Backhaus, Autumn;

    Zitatform

    Yakushko, Oksana, Autumn Backhaus, Megan Watson, Katherine Ngaruiya & Jaime Gonzalez (2008): Career development concerns of recent immigrants and refugees. In: Journal of Career Development, Jg. 34, H. 4, S. 362-396. DOI:10.1177/0894845308316292

    Abstract

    "The number of recent immigrants and refugees in the United States is growing dramatically. Among key reasons for migration is search for adequate employment and hope for opportunities to develop occupationally. However, recent immigrants and refugees face multiple obstacles in their career development in the United States. This article uses social cognitive career theory to examine the role of relocation circumstances, stressors of migration, acculturation patterns, and oppression on the career development and employment functioning of recent immigrants and refugees. Specific suggestions for career counselors working with this population are provided." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    "In der Warteschleife" - Analysen zur Beschäftigungsfähigkeit Asylsuchender und geduldeter MigrantInnen: Forschungsergebnisse des Teilprojekts "ABA" - Analyse der Beschäftigungsfähigkeit Asylsuchender - im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "SAGA" - Selbsthilfe, Arbeitsmarktzugang und Gesundheit von Asylsuchenden (2007)

    Behrensen, Birgit; Hagemann-White, Carol; Westphal, Manuela ;

    Zitatform

    Behrensen, Birgit (2007): "In der Warteschleife" - Analysen zur Beschäftigungsfähigkeit Asylsuchender und geduldeter MigrantInnen. Forschungsergebnisse des Teilprojekts "ABA" - Analyse der Beschäftigungsfähigkeit Asylsuchender - im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft "SAGA" - Selbsthilfe, Arbeitsmarktzugang und Gesundheit von Asylsuchenden. Osnabrück, 75 S.

    Abstract

    "Die Studie präsentiert Antworten auf die Frage, was unter den derzeit gegebenen Bedingungen dem Erhalt und Ausbau der Beschäftigungsfähigkeit von Asylsuchenden und geduldeten MigrantInnen dient. Dabei werden vor allem vier Dimensionen in den Blick genommen:
    - die Dimension des Beschäftigungszugangs inklusive der Hürden für die Zielgruppe und der Einschätzungen wichtiger Akteure zu den Schwierigkeiten,
    - die Dimension der unsicheren Zukunftsperspektiven, wobei sowohl die fehlende Perspektive in Deutschland als auch die unsichere Perspektive bei einer potentiellen Rückkehr einbezogen werden,
    - die Dimension der potentiellen Unterstützungsfaktoren für den Erhalt und Ausbau von Beschäftigungsfähigkeit, die trotz der Schwierigkeiten und unsicheren Zukunftsperspektiven vielversprechend sind,
    - und schließlich die Dimension der Ungleichheitsebene Gender, die für die Minderheitengruppe Asylsuchender und geduldeter MigrantInnen eine andere Bedeutung hat als für die Mehrheitsbevölkerung, weil Gender mit anderen Ungleichheitsebenen verwoben ist, von denen Asylsuchende und geduldete MigrantInnen betroffen sind.
    Nicht nur die Sichtweisen beruflicher ExpertInnen, sondern auch die Einschätzungen und Erfahrungen betroffener Asylsuchender und geduldeter MigrantInnen stehen im Mittelpunkt bei der Suche nach Aspekten, die die Beschäftigungsfähigkeit Asylsuchender und geduldeter MigrantInnen beeinflussen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Arbeit, Bildung und Gesundheit für Asylsuchende und geduldete MigrantInnen: Abschlussdokumentation der EQUAL-Projektverbünde SPuK und SAGA (2007)

    Loos, Karin; Grehl-Schmitt, Norbert; Weber, Kai; Boubaris, Tino;

    Zitatform

    (2007): Arbeit, Bildung und Gesundheit für Asylsuchende und geduldete MigrantInnen. Abschlussdokumentation der EQUAL-Projektverbünde SPuK und SAGA. Osnabrück, 32 S.

    Abstract

    "Mit der Gemeinschaftsinitiative EQUAL haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union beschlossen, neue Ideen und Modelle zu entwickeln, um bestehende Ungleichheiten und Diskriminierungen auf dem Arbeitsmarkt abzubauen. Erstmals wurden auch Asylsuchende und geduldete MigrantInnen in ein solches Programm einbezogen. Die Projektverbünde SPuK und SAGA haben Strukturverbesserungen im Arbeitsmarktzugang und in der Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden und geduldeten MigrantInnen erreicht. SPuK steht dabei für 'Sprache und Kultur im Gesundheitswesen' und SAGA für 'Selbsthilfe - Arbeitsmarktzugang und Gesundheit von Asylsuchenden'. Ziel beider Projektverbünde war es, einer Destabilisierung der Asylsuchenden und geduldeten MigrantInnen entgegenzuwirken, Potenziale zu fördern und nutzbar zu machen, sowie Integrations- und Reintegrationschancen zu erhöhen. Diese Dokumentation gibt Handlungsempfehlungen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Jugend in transnationalen Räumen: Bildungslaufbahnen von Migrantenjugendlichen mit unterschiedlichem Rechtstatus (2007)

    Niedrig, Heike; Fürstenau, Sara ;

    Zitatform

    Niedrig, Heike & Sara Fürstenau (2007): Jugend in transnationalen Räumen. Bildungslaufbahnen von Migrantenjugendlichen mit unterschiedlichem Rechtstatus. In: T. Geisen & C. Riegel (Hrsg.) (2007): Jugend, Partizipation und Migration : Orientierungen im Kontext von Integration und Ausgrenzung, S. 240-259. DOI:10.1007/978-3-531-91663-7_12

    Abstract

    In dem Beitrag geht es um die Bildungslaufbahnen und Zukunftsorientierungen von Jugendlichen im Kontext transnationaler Migration. Insbesondere wird der Einfluss der politisch-legalen Rahmenbedingungen der Migration auf die sozialen Chancen der ausländischen Jugendlichen anhand von zwei Forschungsprojekten untersucht. In der ersten Studie mit Jugendlichen portugiesischer Herkunft ging es um die Frage, unter welchen Umständen die aus familialer Praxis mitgebrachten sprachlich-kulturellen Kompetenzen Zugewanderter an Marktwert gewinnen. Hierzu wurden Interviews mit 27 bildungserfolgreichen Jugendlichen geführt. In der zweiten Studie ging es um die Bildungslaufbahnen von minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen aus Afrika. Hierzu wurden Interviews mit 76 Flüchtlingsjugendlichen geführt. Aus jeder Untersuchung werden exemplarisch zwei Jugendliche vorgestellt. 'Bei den Jugendlichen portugiesischer Herkunft lässt sich eine transnationale Bildungs-, Berufs- und Zukunftsorientierung deutlich beobachten (...). Die Normalität grenzüberschreitender Lebensplanung erfahren diese Jugendlichen von klein an im Rahmen ihrer transnationalen verwandtschaftlichen Netzwerke, die in dieser Hinsicht eine wichtige Sozialisationsfunktion erfüllen.' Bei den afrikanischen Flüchtlingsjugendlichen führen die politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen zu einer transnationalen Orientierung. 'So zwingt beispielsweise die Abschiebeandrohung die Jugendlichen zu einer Bildungs- und Berufsplanung, die auch außerhalb Deutschlands Chancen eröffnet, sowie zu einer fortgesetzten Bereitschaft zu Mobilität.' (IAB)

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    Dequalifikation von anerkannten Flüchtlingen auf dem oberösterreichischen Arbeitsmarkt, mit einem Beispiel eines möglichen Lösungsweges anhand von Schweden (2007)

    Scheiber, Gudrun;

    Zitatform

    Scheiber, Gudrun (2007): Dequalifikation von anerkannten Flüchtlingen auf dem oberösterreichischen Arbeitsmarkt, mit einem Beispiel eines möglichen Lösungsweges anhand von Schweden. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 30, H. 2, S. 153-166.

    Abstract

    "Menschen mit migrantischem Hintergrund bringen oft genug berufliche Kompetenzen mit nach Österreich, die allerdings hier brachliegen. Anerkannte Flüchtlinge haben gegenüber anderen MigrantInnen den Vorteil, dass sie keine Arbeitserlaubnis und Ähnliches brauchen, um auf dem heimischen Arbeitsmarkt einer Beschäftigung nachgehen zu können. Dennoch sind auch sie von Dequalifizierung betroffen. Welche Ausbildungen und Berufe die Flüchtlinge mitbringen und in welchen beruflichen Positionen sie in Österreich eingesetzt werden, ob ihre Ausbildungen in Österreich anerkannt sind und ob sie sich auf dem österreichischen Arbeitsmarkt diskriminiert fühlen und nach weiteren Ursachen einer möglichen Dequalifizierung wurde in dieser Untersuchung gefragt. Auch wurden mögliche Lösungswege beschrieben und anhand eines Beispieles aus Schweden ein möglicher, gangbarer Weg zur Behebung der Probleme der Anerkennung von mitgebrachten Qualifikationen aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Die Weiterbildung hochqualifizierter Einwanderer: Evaluierung des Oldenburger Kontaktstudiums (2007)

    Scheumann, Inga;

    Zitatform

    Scheumann, Inga (2007): Die Weiterbildung hochqualifizierter Einwanderer. Evaluierung des Oldenburger Kontaktstudiums. (Schriftenreihe des Interdisziplinären Zentrums für Bildung und Kommunikation in Migrationsprozessen 29), Oldenburg: BIS-Verlag, 212 S.

    Abstract

    "Bei der Debatte um Zuwanderung blieb weitgehend die Tatsache ausgeblendet, dass auch schon zu Beginn der 2000er Jahre viele hochqualifizierte Menschen im Lande lebten - vor allem jüdische Kontingentflüchtlinge und anerkannte Asylbewerber. Eine Studie der Universität Oldenburg ergab, dass trotz unbefristeten Aufenthaltsstatus und trotz der sehr guten Qualifikationen 66% der Befragten arbeitslos waren; 18% von ihnen stammten aus pädagogischen und sozialen Berufen. Daraufhin wurde ein erster Kontaktstudiengang speziell für die Gruppe der hochqualifizierten Einwanderer mit pädagogischer Grundausbildung von der Universität Oldenburg entwickelt und seit dem Jahr 2004 angeboten. Die hier vorgelegte Arbeit verfolgt die Implementation des ersten Durchgangs des Oldenburger Kontaktstudiums für hochqualifizierte Flüchtlinge und stellt die Ergebnisse der Begleitforschung ausführlich vor. Auf der Grundlage einer emmpirischen Erhebung unter den Teilnehmenden und Experten wird das Konzept der Weiterbildungsmaßnahme einer kritischen Analyse unterzogen und konkrete Vorschläge zur Optimierung zukünftiger Studienangebote entwickelt. Die Ergebnisse dieser Untersuchung haben bei der Weiterentwicklung des Kontakstudiums zu einem europaweit ersten weiterbildenden Bachelor-Studiengang 'Interkulturelle Bildung und Beratung' an der Universität Oldenburg einen wesentlichen Beitrag geleistet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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