Übergänge in Ausbildung und Beschäftigung
Wer einen Ausbildungsplatz sucht, braucht einen möglichst guten Schulabschluss. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist wiederum ein entscheidender Faktor für die dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Viele Jugendliche scheitern jedoch an den beiden Hürden Schulabschluss und Ausbildungsplatzsuche. Neben leistungsschwächeren Jugendlichen sind vor allem sozial Benachteiligte betroffen. Dieses Themendossier präsentiert mit Hinweisen auf Forschungsprojekte sowie weiteren relevanten Internetquellen wissenschaftliche Befunde und Diskussionen zur Übergangsproblematik an der 1. und 2. Schwelle sowie politischen Förderstrategien zur Verbesserung der Einmündung in Ausbildung und Beschäftigung.
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Themendossier Schul- und Ausbildungsabbruch.
Themendossier Ausbildungsstellenmarkt.
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Literaturhinweis
The importance of cognitive and social skills for the duration of unemployment (2010)
Niepel, Verena;Zitatform
Niepel, Verena (2010): The importance of cognitive and social skills for the duration of unemployment. (ZEW discussion paper 2010-104), Mannheim, 51 S.
Abstract
"Die Studie erforscht die Rolle von Fähigkeiten in der Kindheit für die Dauer der ersten Arbeitslosigkeitsperiode im Jugend- und frühen Erwachsenenalter. Es wird somit untersucht, ob bereits früh im Lebensverlauf Fähigkeiten entdeckt werden können, die im späteren Leben für die Wahrscheinlichkeit eine Beschäftigung zu finden relevant werden. Hierzu wird insbesondere auf die Unterscheidung zwischen kognitiven und sozialen Fähigkeiten eingegangen, da diese unter Umständen verschiedene Zielgrößen für mögliche Politikmaßnahmen von seiten des Staates darstellen. Die empirische Analyse beruht auf Daten einer Kohortenstudie aus Großbritannien, die alle Personen, die in einer bestimmten Woche im März 1958 geboren wurden, an verschiedenen Zeitpunkten im Leben befragt. Soziale Fähigkeiten werden anhand einer Beurteilung des Verhaltens der Kinder durch deren Lehrer gemessen. Das Maß für kognitive Fähigkeiten setzt sich aus vier in der Schule absolvierten Tests zusammen. Die Analysen zeigen, dass höhere kognitive und soziale Fähigkeiten im Alter von sieben Jahren mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit Arbeitslosigkeit zu verlassen und eine Beschäftigung zu finden einhergehen. In Bezug auf Männer scheint der Zusammenhang allerdings hauptsächlich für diejenigen zu gelten, die in der Kindheit niedrige soziale Fähigkeiten hatten. Die qualitativen Ergebnisse ändern sich durch die Berücksichtigung des erreichten Bildungsabschlusses nicht. Zudem sind die Effekte nicht allein durch beobachtbare Unterschiede im familiären Hintergrund der Individuen, elterliches Engagement oder Schulcharakteristika zu erklären. Die Ergebnisse dieser Studie deuten somit darauf hin, dass Maßnahmen, die zur Erhöhung von kognitiven und sozialen Fähigkeiten in der Kindheit beitragen, auch das Risiko langer Arbeitslosigkeitsperioden im Jugend- und frühen Erwachsenenalter verringern. Im Lichte der Debatten über das Abschneiden in internationalen Schülerleistungstests, die sich oft auf Unterschiede in kognitiven Fähigkeiten konzentrieren, liefert diese Studie weitere Evidenz dafür, dass Investitionen in die sozialen Fähigkeiten von Kindern nicht außer Acht gelassen werden sollten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Innovative apprenticeships: promoting successful school-to-work transitions (2010)
Rauner, Felix; Hauschildt, Ursel; Smith, Erica; Zelloth, Helmut;Zitatform
Rauner, Felix, Erica Smith, Ursel Hauschildt & Helmut Zelloth (Hrsg.) (2010): Innovative apprenticeships. Promoting successful school-to-work transitions. (Bildung und Arbeitswelt 23), Berlin: LIT, 265 S.
Abstract
"The transition from school to vocational education is of different quality and performance in the diverse national VET systems and heavily determined by the different structures of governance in the national education and VET systems. In September 2009, the International Network on Innovative Apprenticeship (INAP) hosted its third international conference in Turin bringing together leading researchers in the area of international TVET research.
This book summarises all topics discussed within the frame of the Turin conference and overviews current research and analysis in the following fields:
- Managing successful transitions from school to work
- Building vocational identity
- Competence evaluation and development in VET
- Levels of governance and the role of stakeholders in apprenticeships
" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Modularisierung in der beruflichen Bildung?: Ansätze aus der Benachteiligtenförderung in ausgewählten europäischen Ländern (2010)
Schreier, Claudia;Zitatform
Schreier, Claudia (2010): Modularisierung in der beruflichen Bildung? Ansätze aus der Benachteiligtenförderung in ausgewählten europäischen Ländern. Paderborn: Eusl, 462 S.
Abstract
"Die Benachteiligtenförderung ist ein Handlungs- und damit auch Untersuchungsfeld, das immer mehr Bedeutung gewinnt. Das 'Übergangssystem' zwischen allgemeinbildender Schule und Berufsausbildung ist enorm gewachsen und hat von den Zugängen her eine ähnliche Größe gewonnen wie das duale Ausbildungssystem. Durch diese Entwicklung drängt sich die Frage auf, wie die Lernleistungen, die im Übergangssystem erbracht werden, für die Zukunftsgestaltung der Betroffenen nutzbar gemacht werden können. Dies kann dadurch geschehen, dass die Lernmotivation durch die erfolgreiche Bewältigung von zeitlich und inhaltlich überschaubaren Aufgaben gesteigert wird. Eine andere Möglichkeit ist es, die Lernleistungen mehr oder auch weniger formal anerkennen zu lassen. Beide Argumente sprechen für eine Modularisierung. Vor dem Hintergrund des verbreiteten und teilweise harten Widerstands gegen eine Modularisierung der beru?ichen Bildung insgesamt ist zu fragen, wie eine Modularisierung unter konstruktiver Berücksichtigung der Gegenargumente zu gestalten ist. Für die Beantwortung dieser Frage kommt der Entwicklung der beru?ichen Bildung im europäischen Raum eine wichtige Rolle zu. In anderen Ländern - besonders in der (für die Diskussion auf europäischer Ebene besonders ein?ussreichen) angelsächsisch liberalistischen 'learning culture' - ist die Modularisierung schon viel länger eingeführt und erprobt, wenn auch durchaus mit gemischtem Erfolg. Durch die im Lissabon-Prozess sich manifestierende Tendenz zum gemeinsamen Arbeitsmarkt und das damit einhergehende Erfordernis der verstärkten Abstimmung auf dem Gebiet der Anerkennung von Ausbildungsleistungen wird die Auseinandersetzung mit diesen internationalen Erfahrungen zur Notwendigkeit. Am Beispiel der Benachteiligtenförderung wird in diesem Band der Frage nachgegangen, wie mit der Modularisierung in Deutschland angesichts der Erfahrungen und Ein?üsse europäischer Länder weiter verfahren werden kann und soll." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gestaltungsoptionen für die duale Organisation der Berufsausbildung (2009)
Bremer, Rainer; Musekamp, Frank; Grollmann, Philipp; Spöttl, Georg;Zitatform
Bremer, Rainer, Philipp Grollmann, Frank Musekamp & Georg Spöttl (2009): Gestaltungsoptionen für die duale Organisation der Berufsausbildung. (Hans-Böckler-Stiftung. Arbeitspapier 168), Düsseldorf, 75 S.
Abstract
"Modularisierung wird mit dem Hinweis auf die Vielfalt der Bedürfnisse der Lerner und von Seiten der Anbieter beruflichen Lernens (Betriebe, Schulen, Bildungsanbieter) gefordert. Ihr könne nur durch die zeitliche Flexibilisierung und inhaltliche Gliederung von individuellen Ausbildungsgängen Rechnung getragen werden. Die 'Akademisierung' hingegen sieht die Herausforderungen in einer 'Wissensgesellschaft und Wissensökonomie', der nur durch schul- und wissenschaftsorientierte Ausbildungsgänge zu begegnen sei. Beide Strategien werden unter Berücksichtigung verschiedener Überlegungen und empirischen Befunden um eine berufsbildungspolitische Strategie ergänzt, die sich an einem 'betrieblich-beruflichen Bildungstyp' und den Bezug zur Erwerbsarbeit als dem Ziel beruflicher Ausbildung orientiert. Bliebe es bei den Alternativen 'Modularisierung' und 'Akademisierung', würde die Gestaltung der Prozesse des Lernens, Lehrens und Beurteilens von nur dieser Differenzierung abhängig gemacht. Im Gutachten wurde ein dritter Weg aufgezeigt. Die Verantwortung für die jeweilige Form der Kompetenzentwicklung ist nicht lediglich auf Individuen oder Betriebe zu beschränken, sondern sozialpartnerschaftlich zu übernehmen. Dazu scheint am besten der betrieblichberufliche Bildungstyp geeignet. Jedoch bietet er noch keine hinreichend ausformulierten Prinzipien, nach denen ein Bildungssystem im Ganzen konzipiert werden kann. Ein solches Bildungssystem müßte sich an - europäischen - Kernberufen orientieren und dabei auf das Prinzip der sozialen Integration auf der Stufe der allgemeinbildenden Schulen bauen. Es entstehen damit zwei Herausforderungen: a) die konsequente Gestaltung der Dualität als Prinzip beruflichen Lernens und b) Durchlässigkeit beruflicher Bildungsgänge zur allgemeinen Bildung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Transitions from education to work: new perspectives from Europe and beyond (2009)
Zitatform
Brooks, Rachel (Hrsg.) (2009): Transitions from education to work. New perspectives from Europe and beyond. Basingstoke: Palgrave Macmillan, 259 S.
Abstract
"Bringing together new empirical research from scholars across the world, this book helps us to understand the changing nature of young people's transitions from education to work. The book is structured around four main themes, each of which encourages us to rethink some of our assumptions about pathways from education into employment in contemporary society." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Content:
List of Tables and Figures (IX-XI);
Notes and the Contributors (XII-XVI);
Rachel Brooks: Transitions from Education to Work : An Introduction (1-14);
Part I Changing Transitions?
Vernon Gayle, Paul Lambert, Susan Murray: School-to-Work in the 1990s : Modelling Transitions with Large-Scale Datasets (17-41);
Roger Harris, Linda Rainey: Interrogating the Notion of Transition : Learner Experiences of Multiple Transitions Between the Vocational- and Higher-Education Sectors (42-60);
Part II Making Transitions
Natalia Waechter, Johanna Blum, Paul Scheibelhofer: Social Capital Key for Successful School-to-Work Transitions? Analyzing Migrant Youths' Trajectories and Social Networks (63-77);
Mark Cieslik, Donald Simpson: Living with Poor Basic Skills? The Role of Skills for Life' in Education-to-Work Transitions (78-93);
Markku Jahnukainen: Stories of Survival : The Struggle for Resiliency in the Post-Institutional Life Course of Former Residential-Education Students (94-109);
Part III Emerging Sites of Transition
Michael Tagoe: The Relevance of University Education and Fears of Unemployment : Perceptions of University Students Making Transitions to the World of Work in Ghana (113-135);
Novie Johan: Gap Year Travel : Youth Transition or Youth Transformation? (136-149);
Nicole Matthews, Pat Green, David Hall, Irene Hall: The Role of Volunteering in Transitions from Higher Education to Work (150-166);
Part IV Rethinking Transitions
Derek Young: Education, Transition and e-Portfolios: Smoothing out the Bumps (169-184);
Jayne Bye: Governing School-to-Work Transitions : Shaping the Future Worker (185-200);
Andrew King: 'Mind the Gap': Reassessing Transitions to Adulthood Using Young People's Accounts of Undertaking Short-Term Employment (201-216);
Rachel Brooks: Conclusion (217-224);
References (225-254);
Index (255-259). -
Literaturhinweis
School-to-work transition programs within third-party government: a process-based organizational analysis (2009)
Downs, Alexis; Carlon, Donna M.;Zitatform
Downs, Alexis & Donna M. Carlon (2009): School-to-work transition programs within third-party government. A process-based organizational analysis. In: Journal of Disability Policy Studies, Jg. 20, H. 3, S. 131-141. DOI:10.1177/1044207309331820
Abstract
"The authors investigated third-party government, that is, the realignment of public sector agencies from 'service providers' to 'service managers.' Using a model developed in studies of multinational corporations, the authors examined key processes within school-to-work transition programs for students with developmental disabilities. The findings suggest substantial variations among processes in agencies providing transition services. Transition programs exhibited traditional, hierarchical, bureaucratic structures, as well as flattened, horizontal, and networked structures. The variation and flexibility apparent in these structures are consistent with changes in both the policies that govern the delivery of services as well as the practice of implementing person-centered planning." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A ticket to work: policies for the young unemployed in Britain and Germany (2009)
Kohlrausch, Bettina;Zitatform
Kohlrausch, Bettina (2009): A ticket to work. Policies for the young unemployed in Britain and Germany. (Schriften des Zentrums für Sozialpolitik 18), Frankfurt am Main: Campus-Verl., 176 S.
Abstract
"Immer mehr Jugendliche verlassen die Schule ohne qualifizierten Abschluss. Um ihnen dennoch den Zugang zum Arbeitsmarkt zu ermöglichen, gibt es jenseits des traditionellen Ausbildungssystems eine Vielzahl staatlicher Maßnahmen. Die Autorin vergleicht diese sogenannten Übergangssysteme in Deutschland und Großbritannien und zeigt, dass in beiden Ländern die staatlichen Modelle mittlerweile ein bedeutendes Segment des Ausbildungssystems sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Going separate ways? School-to-work transitions in the United States and Europe (2009)
Quintini, Glenda; Manfredi, Thomas;Zitatform
Quintini, Glenda & Thomas Manfredi (2009): Going separate ways? School-to-work transitions in the United States and Europe. (OECD social, employment and migration working papers 90), Paris, 53 S. DOI:10.1787/221717700447
Abstract
"This paper derives school-to-work transition pathways in the United States and Europe between the late 1990s and the early 2000s. To do so, it uses Optimal Matching, a technique developed to sequence DNA. The key advantage of using this technique is that, rather than focusing on a specific point in time or a single destination, such as employment, inactivity or unemployment, they convey information on all activities undertaken by youth over the transition period, their sequence and their persistence. Strong similarities are found between the United States and Europe. However, pathways in the United States are characterised by significantly more dynamism than in Europe: youth in employment tend to change jobs more frequently while inactive or unemployed youth are more likely to experience several short spells rather than a single long one. School-to-work transition pathways in the United States also involve less time spent in unemployment than in Europe. The share of school-leavers involved in pathways dominated by employment is larger in the United States than in Europe and non-employment traps are less frequent in the United States. The most successful European countries in terms of school-to-work transitions are those where apprenticeships are widespread. On the other hand, European countries with a high incidence of temporary work among youth have a significantly smaller share of youth belonging to pathways dominated by employment and a larger share of youth in pathways characterised by frequent job changes separated by long unemployment spells. At the individual level, qualifications, gender, ethnicity and motherhood are found to influence the probability of disconnecting from the labour market and education for a prolonged period of time. Overall, the analysis shows the potential of Optimal Matching as a descriptive tool for the study of school-to-work transitions. It also tentatively explores how pathways obtained through Optimal Matching could be used for further analysis to draw policy-relevant conclusions. At present, data availability appears to be the main barrier to fully exploiting this novel technique." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Young workers, globalization and the labor market: comparing early working life in eleven countries (2008)
Blossfeld, Hans-Peter; Halldén, Karin ; Zielonka, Markus; Hällsten, Martin ; Zdrojewski, Simone; Barbieri, Paolo ; Wolbers, Maarten H. J.; Bucholz, Sandra; Hofmeister, Heather; Vallet, Louis-Andre; Ebralidze, Ellen; Unt, Marge ; Kurz, Karin ; Täht, Kadri ; Golsch, Katrin ; Schmelzer, Paul; Bernardi, Fabrizio ; Leth-Sorensen, Soren; Scherer, Stefani ; Garrido, Luis ; Saar, Ellu ; Bukodi, Erzsébet ; Relikowski, Ilona; Grelet, Yvette; Martinez-Pastor, Juan I.;Zitatform
Blossfeld, Hans-Peter, Sandra Bucholz, Erzsébet Bukodi & Karin Kurz (Hrsg.) (2008): Young workers, globalization and the labor market. Comparing early working life in eleven countries. Cheltenham u.a.: Elgar, 370 S.
Abstract
"Underpinned by the fact that the globalization process and the subsequent increased level of market uncertainty have paved the way for employment flexibility in modern societies, this book examines the labor market chances of young adults in the US and in ten European societies over the past three decades. As young adults represent a very vulnerable labor market group, flexible and insecure employment tends to be pronounced especially at labor market entry. The contributors therefore explore which groups of young adults are especially affected by increasing employment insecurities." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Integration into work of persons who were already disabled before adulthood: national reports. Annex (2008)
Bollens, Joost; Roberts, Simon ; Eichenhofer, Eberhard; Jenak, Andreas; Litz, Annegret; Cousins, Mel; Tomes, Igor; Koldinska, Kristina; Greve, Bent ;Zitatform
Bollens, Joost, Igor Tomes, Kristina Koldinska, Bent Greve, Annegret Litz, Eberhard Eichenhofer, Andreas Jenak, Mel Cousins & Simon Roberts (2008): Integration into work of persons who were already disabled before adulthood. National reports. Annex. Tilburg, 352 S.
Abstract
Das Buch ist ein Anhang zu dem niederländischen Bericht mit dem Titel 'Arbeidsparticipatie van jonggehandicapten, Een onderzoek naar Europese systemen en praktijken'. Diese Studie basierte auf einzelnen nationalen Berichten zur Teilhabe junger Menschen mit Behinderungen, die jeweils von Wissenschaftlern der beteiligten Länder geliefert wurden. Die Veröffentlichung enthält eine Kompilation dieser Länderberichte in unredigierter Form. Die Länderberichte geben jeweils Bestandsaufnahmen der Arbeitsmarktsituation junger behinderter Menschen in Belgien, der Tschechischen Republik, in Dänemark, Deutschland, Irland und Großbritannien. Sie enthalten Beschreibungen des jeweiligen politischen Systems und der Zuständigkeiten, einen Überblick über Behindertenrecht und -gesetzgebung, institutionelle Bedingungen und Voraussetzungen für die Förderung und Unterstützung junger Behinderter, über Einrichtungen zur Eingliederung junger Behinderter in den Arbeitsmarkt, Beispiele für 'best practice' bei der Förderung der Eingliederung sowie Schlussfolgerungen und Empfehlungen für die Politik. (IAB)
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Literaturhinweis
The transition from school to work in Russia during and after socialism: change or continuity? (2008)
Zitatform
Bühler, Christoph & Dirk Konietzka (2008): The transition from school to work in Russia during and after socialism. Change or continuity? (MPIDR working paper / Max Planck Institute for Demographic Research 2008-018), Rostock, 47 S.
Abstract
"The paper compares the process of entering working life during socialism (1966-1990) and the transition period (1991-2005) by utilizing information from 6,455 males and females of the 'Education and Employment Survey for Russia'. The results document influences both of change and of continuity. The introduction of labor markets and a mismatch between qualifications acquired at school and demanded by employers led to increasing risks of unemployment after education and first jobs at the lower levels of the occupational hierarchy. However, as the general character of the educational system and the internal structures of many firms did not change, traditional paths of mobility from educational degrees to particular occupational positions continued to exist. Thus, the transition from school-to-work in Russia did not experience an abrupt change but a gradual adjustment to the new economic order." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
A national responsibility: the school-to-work transition of young people without diplomas (2008)
France, Conseil de l'Emploi;Zitatform
(2008): A national responsibility. The school-to-work transition of young people without diplomas. (CERC report 09), Paris: Documentation Francaise, 104 S.
Abstract
Mit dem Bericht legt CERC eine Analyse und Bestandsaufnahme der Situation der jungen Menschen in Frankreich vor, die den Übergang von der Schule in den Beruf ohne Schulabschluss bewältigen müssen. Im Jahre 2004 verließen 117.000 Jugendliche die Hauptschule ohne Schulabschluss. Dies entspricht einem Generationenanteil von 17 Prozent. Da in Frankreich die freiwillige Aufnahme eigener Bildungsanstrengungen äußerst selten ist, ist davon auszugehen, dass Jugendliche ohne Schulabschluss auch in ihrem Berufsleben keinen berufsqualifizierenden Abschluss erwerben. Der Bericht analysiert den Kenntnisstand der Politik über diese Bevölkerungsgruppe und mit welchen Mitteln sie versucht, sie beim Übergang in den Beruf zu unterstützen. In drei Kapiteln werden die Gründe für vorzeitigen Schulabbruch und die Quellen des Scheiterns, die Schwierigkeiten des Übergangs von der Schule in den Beruf und die öffentlichen Maßnahmen zur Förderung des Personenkreises analysiert. Abschließend wird ein Überblick über die Situation und die Maßnahmen der Politik in anderen europäischen Ländern gegeben. (IAB)
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Literaturhinweis
The concept of transition system (2008)
Raffe, David;Zitatform
Raffe, David (2008): The concept of transition system. In: Journal of education and work, Jg. 21, H. 4, S. 277-296. DOI:10.1080/13639080802360952
Abstract
"The term 'transition system' describes features of a country's institutional arrangements which shape young people's education - work transitions. It explains why national differences in transition processes and outcomes persist despite apparent pressures for convergence. This paper asks how the concept of transition system has been conceptualised and operationalised by researchers, especially quantitative researchers analysing comparative survey data. It uses a four-level conceptual framework which is implicit in much of this research. Micro-level transition processes and outcomes (Level 1) may be aggregated or summarised to show national transition patterns (Level 2), which may be explained in terms of dimensions of national institutional variation (Level 3) or typologies of transition systems (Level 4). Research into transition systems can boast of empirical, theoretical and policy-related achievements, but it has been constrained by data limitations and theoretical eclecticism. It needs to develop theoretical frameworks to explain how transition systems themselves change and to move beyond a view of nation-states as homogeneous and independent units of analysis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich: Kurzfassung (2008)
Rauner, Felix; Zhao, Zhinqun; Kurz, Sabine; Schlögl, Peter; Wittig, Wolfgang ; Clematide, Bruno; Deitmer, Ludger; Barabasch, Antje ; Scharnhorst, Ursula;Zitatform
Rauner, Felix (2008): Steuerung der beruflichen Bildung im internationalen Vergleich. Kurzfassung. Gütersloh, 30 S.
Abstract
Die Bertelsmann Stiftung fordert eine Modernisierung der dualen Berufsausbildung in Deutschland, da für viele Jugendliche der Übergang von der Schule in den Beruf zu einer beinahe unüberwindbaren Hürde geworden ist. Auf der Grundlage einer international vergleichenden Studie schlägt sie zur besseren Steuerung des Systems ein Bundesamt für berufliche Bildung sowie entsprechende Landesämter vor. Bei der Reform der Berufsausbildung soll sich Deutschland am Vorbild der Schweiz orientieren, wo die Steuerung aus 'einer Hand' erfolgt. Zu den weiteren Reformvorschlägen der Studie gehören einheitliche gesetzliche Rahmenbedingungen sowie die Umsetzung einer Innovationsstrategie für die berufliche Bildung. Die hervorragende Praxis im dualen Ausbildungssystem mit ihren berufsbildenden Schulen und den Ausbildungsbetrieben muss besser als bisher mit der Berufsbildungspolitik und der Berufsbildungsforschung verzahnt werden. So kann die Ausbildungsqualität insgesamt verbessert werden. Insgesamt hätten Reformen in der beruflichen Bildung jedoch nur dann eine Chance, wenn sie auch von möglichst vielen Beteiligten getragen würden. Die Bertelsmann Stiftung beschreitet daher neue Wege, indem sie durch lagerübergreifende, partizipative Verfahren Räume schafft, in denen die Verantwortlichen sich offen über mögliche Reformoptionen austauschen können. (IAB)
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Literaturhinweis
Transition from educational system to labour market in the European Union: a comparison between new and old members (2008)
Zitatform
Saar, Ellu, Marge Unt & Irena Kogan (2008): Transition from educational system to labour market in the European Union. A comparison between new and old members. In: International Journal of Comparative Sociology, Jg. 49, H. 1, S. 31-59. DOI:10.1177/0020715207088586
Abstract
"Theoretically, the central research question of this article pertains to the way in which national institutional arrangements, namely educational systems, and related modes of labour markets and welfare provisions, affect the aggregate effectiveness of youth labour market integration in the new EU member states in comparison to the old EU countries. The study utilizes the European Union Labour Force Survey 2004. Results of the cluster analysis provide substantial support for distinct patterns of labour market entry in terms of the stratification of labour market exclusion, downgrading risk and labour market mobility of LM entrants in different CEE countries. Furthermore, the article reveals also new aspects of labour market entry in the EU-15 countries while considering not only educational signalling but also the labour market flexibility dimension." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Pathways to work: current practices and future needs for the labour-market integration of young people: YOUTH: Young in Occupations and Unemployment: THinking of their better integration in the labour market. Final report (2008)
Abstract
"Die Studie zielt darauf ab, einen tieferen Einblick in die Tendenzen auf dem Jugendarbeitsmarkt und deren Entwicklung zu geben, um entsprechend korrigierend eingreifen zu können. Im Einklang mit den Vorgaben der Europäischen Kommission hat das 'Youth'-Projekt versucht, die wichtigsten Herausforderungen zu definieren, denen sich die Politik zur Integration Jugendlicher in den kommenden Jahren wird stellen müssen. (...) Jugendliche sind eine außerordentlich wichtige Ressource für die Erneuerung der Gesellschaft, doch die Leistungsschwächen des Arbeitsmarktes verhindern, dass diese Ressource voll ausgeschöpft werden kann. Die schwierige Position Jugendlicher auf dem Arbeitsmarkt zeigt sich europaweit; zwischen 2000 und 2005 ließ die Leistungsfähigkeit des Jugendarbeitsmarktes nach, denn die Erwerbs- und Beschäftigungsquoten sanken, während die Arbeitslosigkeit zunahm. Es zeichnen sich signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede ab. (...) Jugendliche bilden das Segment der europäischen Bevölkerung, das am ehesten in Arbeitsverhältnissen mit schlechten Arbeitsbedingungen tätig ist, die eine niedrige Qualifizierung voraussetzen und schlecht bezahlt sind. Vielen Jugendlichen wird der Zugang zu den Rechten sozialer Staatsbürgerschaft, die das europäische Sozialmodell bislang den europäischen Arbeitnehmern garantierte, verwehrt. Diese Faktoren tragen dazu bei, den Zugang zu einem Erwachsenenleben, das auf wirtschaftlicher Unabhängigkeit von den Ursprungsfamilien sowie auf der Möglichkeit, verantwortliche Entscheidungen bezüglich Familiengründung und Elternschaft zu treffen, basiert, zu verzögern. (...) Daher wurde ein Indikatorenset festgelegt, um die Situation Jugendlicher in individuellen und landesspezifischen Clustern unter dem Blickpunkt von Flexicurity und Humanentwicklung zu analysieren. Dieser Faktorenplan ermöglicht es, die Wirksamkeit der Politik zur Integration Jugendlicher in Europa einem regelmäßigen Monitoring zu unterziehen. (...) Die untersuchten Politikansätze werden aus der Perspektive des Lebenszyklus' von Jugendlichen analysiert. Die Ergebnisse hängen von deren Fähigkeit ab, sich an die Werdegänge und die Lebenssituation von Jugendlichen anzupassen. (...) Das Ziel, die Vollbeschäftigung für Jugendliche, könnte erreicht werden, wenn drei Voraussetzungen erfüllt sind: Koordinierung der Geld-, Finanz- und Einkommenspolitik, um ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu fördern; Reform der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik; Förderung individueller Selbständigkeit durch Investitionen und verbesserte Ressourcen, um Menschen zu ermutigen, Risiken, die in Verbindung mit den Übergangsphasen in ihren Lebenszyklen auf sie zukommen, zu akzeptieren und zu bewältigen. (...) Aus der Analyse der Erfolge und Grenzen der öffentlichen Politik, die in den EU-Ländern betrieben wurde, geht hervor, dass es fünf große Herausforderungen gibt, die allen Ländern gemein sind. (...) Es gilt die weitverbreitete Überzeugung, wonach sich die Lebensbedingungen der jungen Generationen zwangsläufig verschlechtern werden, erfolgreich zu überwinden. Es ist daher notwendig, ihre Verunsicherung abzubauen und das Vertrauen in ihre Fähigkeit zu stärken, Risiken, Investitionen und Opfer, die auch für diese neuen Generationen notwendig erscheinen, um ins Erwachsenenleben einzutreten, bewältigen zu können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
OECD employment outlook 2008 (2008)
Zitatform
(2008): OECD employment outlook 2008. (OECD employment outlook), Paris, 367 S. DOI:10.1787/empl_outlook-2008-en
Abstract
"As ageing populations put more downward pressure on economic growth in the coming decades, it is essential that OECD countries improve labour market performance. This edition of OECD's annual report on labour markets brings the reader not only detailed information on recent labour market developments, but also in-depth analysis of the effects of various policy measures and prospects through 2009. The analysis includes coverage of of the youth labour market in OECD Countries; informal employment and undeclared work; labour market discrimination and policies to combat it; the link between job stress and mental health problems; and the pay and working conditions offered by multinational firms." (Author's abstract, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Wie beeinflusst das Bildungssystem die Übertrittsprozesse von der Schule in den Beruf? (2007)
Albert, Ernst;Zitatform
Albert, Ernst (2007): Wie beeinflusst das Bildungssystem die Übertrittsprozesse von der Schule in den Beruf? Zürich, 33 S.
Abstract
"In diesem induktiven Beitrag sollen literaturgestützt relevante Eigenschaften örtlich und zeitlich differierender Bildungssysteme, sowie Eigenschaften von Bildung als (eigenlogisch operierendem) System identifiziert werden, denen ein Einfluss auf Übertrittsprozesse zwischen Schule und Beruf zugeschrieben werden kann. Gewichtet nach empirischer 'Beweislast' und ergänzt mit Anschlussüberlegungen sollten sie in ein besseres theoretisches Verständnis des fraglichen Zusammenhangs münden. (...) Unmittelbar anschliessend (2.) sollen die wichtigsten Begriffe der Forschungsfrage geklärt werden. Der Hauptteil (3.) versammelt als jeweilige Unterkapitel wichtige literaturgestützt identifizierte Faktoren, über die das Bildungssystem Übertrittsprozesse beeinflussen kann. Eingeschlossen sind jeweils dazu anführbare theoretische Verknüpfungen, empirische Belege und Argumente. Im Fazit (4.) sollen die Befunde zu einer bestmöglichen Beantwortung der Forschungsfrage zusammengezogen und eine Schlussbetrachtung angehängt werden. Methodische Aspekte der rezipierten Forschungsliteratur sollen bei punktueller besonderer Relevanz angesprochen werden. In einem Anhang sind wichtige Theorien zur Beziehung von Bildung und Beschäftigung, respektive zum Wandel dieser Beziehung zusammengestellt." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Youth and work (2007)
Biletta, Isabella; Eisner, Mike;Zitatform
Biletta, Isabella & Mike Eisner (2007): Youth and work. Dublin, 34 S.
Abstract
"This feature aims to give a brief overview of the situation of the employment relationship of young people in 26 European countries. In 2005, the European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions collected information on this topic, through its network of national correspondents of the European Industrial Relations Observatory (EIRO). Aunique questionnaire was sent to each national correspondent, aimed at gathering data on the regulatory framework, the programmes devised at national level for employment policies targeted at young people, and in particular the policies and regulations concerning the transition from education into working life. The feature examines the role and opinions of the social partners, and the issues that give rise to discussion when considering policy implementation and outcome.
At national level, youth employment raises concerns in most Member States. Data show how transition into the labour market is difficult for young people, with a European average youth unemployment rate more than double the overall unemployment rate (17.9% for those aged less than 25 years, compared with 7.7% for people aged 25 years and over). Particularly worrying is the fact that economic slowdowns have a rapid impact on the youth unemployment ratio. Gender differences still exist and addressing their consequences is becoming increasingly complex. The Commission Communication on European policies concerning youth stated that all actions and policies should be considered in a gender perspective, as young women experience higher unemployment and higher risk of poverty than young men do. It is now agreed that, although young women generally fare better in the education system than young men do, this group of women is still more likely to face unemployment. However, in an economic slowdown, the increase in unemployment affects young men more than their female counterparts." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en)) -
Literaturhinweis
Transitions from education to work in the twenty-first century: editorial (2007)
Zitatform
Brooks, Rachel (2007): Transitions from education to work in the twenty-first century. Editorial. In: International Journal of Lifelong Education, Jg. 26, H. 5, S. 491-493. DOI:10.1080/02601370701559540
Abstract
Der Beitrag gibt eine Einführung und einen Überblick über den Inhalt des Themenheftes 'Transitions from Education to Work' des International Journal of Lifelong Education. Dieses Themenheft widmet sich den Erfahrungen junger Menschen beim Übergang von einer Vollzeitausbildung in den Arbeitsprozess. Da es immer mehr allgemein üblich wird, auch während der Ausbildungszeit bezahlt zu werden und der Druck auf die Arbeitnehmer, ständig weiter zu lernen, um in der globalisierten Ökonomie flexibel zu bleiben, zunimmt, wird der Begriff 'Übergang' zunehmend redundant. Auf der Grundlage eingehender empirischer Untersuchungen und vergleichender politischer Analysen vermitteln die sechs Beiträge des Themenheftes Einsichten in die Erfahrungen junger Menschen in ganz Europa, Russland und Australien bei ihrem Eintritt in die Arbeitswelt. Dabei kommen die Autoren nicht zu gleichen Schlussfolgerungen, was das Wesen von Übergangsprozessen in der heutigen Gesellschaft angeht und darüber, mit welchen Ansätzen sich Wissenschaft und Politik mit den Erfahrungen junger Menschen auseinandersetzen sollten. Sie formulieren aber Fragestellungen, die helfen sollen, das Verhältnis von Ausbildung, Lernen und Arbeit in der Welt des einundzwanzigsten Jahrhunderts neu zu definieren. (IAB)
