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Dossier

Menschen mit Behinderungen in Ausbildung und Beruf

Mit dem Bundesteilhabegesetz und dem Nationalen Aktionsplan 2.0 wurden 2016 zwei wichtige behindertenpolitische Vorhaben angestoßen und in den Folgejahren umgesetzt und weiterentwickelt. Damit soll im Einklang mit der UN-Behindertenrechtskonvention die Inklusion in Deutschland weiter vorangetrieben werden, indem die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen gestärkt werden. Mit dem schrittweisen Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes erfuhren das Recht der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und die Eingliederungshilfe (SGB IX) weitreichende Änderungen. Wie stellt sich die Situation von behinderten Menschen auf dem Arbeitsmarkt dar? Wie lassen sich behindertengerechte Berufsleben und inklusive Arbeitswelten gestalten?
Die Infoplattform stellt zentrale Dokumente und relevante Quellenhinweise zusammen, inhaltlich strukturiert nach den Aspekten der Politik für behinderte Menschen und den diskutierten bzw. realisierten Reformanstrengungen.

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im Aspekt "Arbeitsmarktpolitik, Inklusion, Persönliches Budget"
  • Literaturhinweis

    Modellprojekt JobBudget: 01.01.2008 - 31.12.2011. Evaluationsbericht. Abschlussbericht (2012)

    Hohn, Kirsten;

    Zitatform

    Hohn, Kirsten (2012): Modellprojekt JobBudget. 01.01.2008 - 31.12.2011. Evaluationsbericht. Abschlussbericht. Hamburg, 141 S.

    Abstract

    "Im Bundesmodellprojekt JobBudget haben vom 01.01.2008 bis 31.12.2011 verschiedene Anbieter von Leistungen für den Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf den allgemeinen Arbeitsmarkt mit unterschiedlichen Vorerfahrungen, die Interessensvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) und die Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung (BAG UB) zusammengearbeitet, um die Leistungen für den Übergang zu definieren und zu erproben und damit eine Grundlage zu schaffen, mit der die Übergangsleistung als Persönliches Budgets eingekauft und angeboten werden kann. Dies geschah in Zusammenarbeit mit verschiedenen WfbM in fünf Regionen Deutschlands. Die BAG UB war in diesem Projekt u.a. für die Evaluation zuständig, dessen Umsetzung und Ergebnisse in diesem Bericht vorgestellt werden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben: Zwischenbericht (2012)

    Zitatform

    (2012): Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben. Zwischenbericht. (Forschungsbericht / Bundesministerium für Arbeit und Soziales 427), Berlin, 497 S.

    Abstract

    "Die Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben in den Bereichen der Arbeitsförderung und der Grundsicherung für Arbeitsuchende sind eine bedeutende Komponente der Arbeitsmarktpolitik. Mit der mehrstufig angelegten Evaluation von Leistungen zur Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben sollen Ansatzpunkte für die Optimierung der praktischen Umsetzung und die Fortentwicklung des rechtlichen Rahmens dieser Leistungen ermittelt werden. Bislang wurden drei Forschungsmodule durchgeführt. Deren Ergebnisse werden mit dem hier vorliegenden Bericht veröffentlicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Der Arbeitsmarkt für schwerbehinderte Menschen (2012)

    Abstract

    "Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass auch schwerbehinderte Menschen am Aufschwung teilhaben - wenn auch nicht in dem Maße wie nicht schwerbehinderte Menschen. Im mehrjährigen Vergleich steigt die gemeldete Beschäftigung schwerbehinderter Mensch an - und zwar trotz demographischer Alterung stärker als die Bevölkerungszahl schwerbehinderter Menschen. Die Unterbeschäftigung bei schwerbehinderten Menschen sinkt, denn die Anstiege in der Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Älterer sind vor allem ein Zeichen gestiegener Transparenz in der Arbeitslosenstatistik. Sie gehen überwiegend auf statistische Änderungen - wie das Auslaufen vorruhestandsähnlicher Regelungen - und den geringeren Einsatz arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen zurück. Schwerbehinderte sind überwiegend älter als 50 Jahre - und unter den Älteren ist ein vergleichsweise hoher Anteil schwerbehindert. Infolge der demografischen Entwicklung und des steigenden Renteneintrittsalters wird die Zahl von Menschen mit einer Schwerbehinderung in den kommenden Jahren vermutlich weiter zunehmen. Daher bleiben gravierende Herausforderungen, die es in ihrer Arbeitsmarktteilhabe zu bewältigen gilt. Schwerbehinderte Beschäftigte verlieren zwar ihren Arbeitsplatz seltener, sind sie jedoch einmal arbeitslos, fällt ihnen eine erneute Beschäftigungsaufnahme schwerer als bei nicht schwerbehinderten Arbeitslosen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    JobBudget: Abschlussbericht. Kurzfassung (2012)

    Abstract

    "Das Hauptziel des Projekts JobBudget war es, Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch betriebsorientierte, modulare Qualifizierung und das Persönliche Budget gestalten. Dies sollte geschehen in Kooperation von ambulanten (Integrationsdiensten) und teilstationären Anbietern (WfbM). Die individuelle betriebliche Qualifizierung stand im Vordergrund, die in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes stattzufinden hatte und nach zu entwickelnden Modulen geschehen sollte. Seit 2008 besteht ein Rechtsanspruch auf die Bewilligung eines Persönlichen Budgets als Alternative zur Sachleistung. Gerade im Bereich des Übergangs aus der Werkstatt auf den Arbeitsmarkt erhofften sich Auftraggeber (BMAS), der Projektbeirat und die Projektdurchführenden von der Nutzung des Persönlichen Budgets wichtige Impulse für ein stärkeres Wunsch- und Wahlrecht des behinderten Menschen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Internationale Prüfung von Arbeitsförderungsprogrammen und -maßnahmen für Menschen mit Behinderung (2012)

    Abstract

    "Der Bundesrechnungshof beteiligte sich an der internationalen Prüfung 'von Programmen/Maßnahmen, die darauf gerichtet sind, die Beschäftigung behinderter Menschen zu fördern'. Unter der Koordinierung des Polnischen Rechnungshofes arbeiteten bei dieser Prüfung 12 nationale Oberste Rechnungskontrollbehörden zusammen. Die Ergebnisse der nationalen Prüfungen wurden in einem gemeinsamen Abschlussbericht zusammengefasst und auf dem VIII. EUROSAI - Kongress in Lissabon vorgestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Belebung am Arbeitsmarkt geht an schwerbehinderten Menschen vorbei (2011)

    Adamy, Wilhelm;

    Zitatform

    Adamy, Wilhelm (2011): Belebung am Arbeitsmarkt geht an schwerbehinderten Menschen vorbei. In: Gute Arbeit, Jg. 23, H. 11, S. 29-32.

    Abstract

    "Schwerbehinderte Menschen haben von der zurzeit (noch) relativ günstigen Arbeitsmarktentwicklung seit 2010 und in der ersten Jahreshälfte 2011 nicht profitieren können. Gegen den allgemeinen Trend ist die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen sogar gestiegen. Insbesondere bei den Neueinstellungen in reguläre Beschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt kommen sie kaum zum Zuge. Sie müssen sie sich ganz am Ende der Bewerberschlange anstellen. Vielfach droht ihnen Langzeitarbeitslosigkeit und ein Abdrängen in das Hartz IV-System." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    A conceptual definition of vocational rehabilitation based on the ICF: building a shared global model (2011)

    Escorpizo, Reuben ; Reneman, Michiel F. ; Maroun, Claude E.; Fritz, Julie; Krupa, Terry ; Guzman, Julietta Rodriguez; Ekholm, Jan; Marnetoft, Sven-Uno; Stucki, Gerold ; Chan, Chetwin C. H.; Suzuki, Yoshiko;

    Zitatform

    Escorpizo, Reuben, Michiel F. Reneman, Jan Ekholm, Julie Fritz, Terry Krupa, Sven-Uno Marnetoft, Claude E. Maroun, Julietta Rodriguez Guzman, Yoshiko Suzuki, Gerold Stucki & Chetwin C. H. Chan (2011): A conceptual definition of vocational rehabilitation based on the ICF. Building a shared global model. In: Journal of Occupational Rehabilitation, Jg. 21, H. 2, S. 126-133. DOI:10.1007/s10926-011-9292-6

    Abstract

    "Background - The International Classification of Functioning, Disability and Health (ICF) is a conceptual framework and classification system by the World Health Organization (WHO) to understand functioning. The objective of this discussion paper is to offer a conceptual definition for vocational rehabilitation (VR) based on the ICF.
    Method - We presented the ICF as a model for application in VR and the rationale for the integration of the ICF. We also briefly reviewed other work disability models.
    Results - Five essential elements of foci were found towards a conceptual definition of VR: an engagement or re-engagement to work, along a work continuum, involved health conditions or events leading to work disability, patient-centered and evidence-based, and is multi-professional or multidisciplinary.
    Conclusions - VR refers to a multi-professional approach that is provided to individuals of working age with health-related impairments, limitations, or restrictions with work functioning and whose primary aim is to optimize work participation. We propose that the ICF and VR interface be explored further using empirical and qualitative works and encouraging stakeholders' participation." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Perspektiven beruflicher Teilhabe: Konzepte zur Integration und Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung (2011)

    Fischer, Erhard; Eichner, Kuno; Wenzel, Michael; Gößl, Klaus; Heger, Manuela; Kolb, Ruth; Baier, Jürgen; Kranert, Hans-Walter; Ebert, Harald; Monz, Wilfried; Laubenstein, Desiree; Rieß, Melanie; Wirsching, Karin; Tschann, Elisabeth; Behncke, Rolf; Vieweg, Barbara;

    Zitatform

    Fischer, Erhard, Manuela Heger & Desiree Laubenstein (Hrsg.) (2011): Perspektiven beruflicher Teilhabe. Konzepte zur Integration und Inklusion von Menschen mit geistiger Behinderung. (Schriften zur Pädagogik bei Geistiger Behinderung 02), Oberhausen: ATHENA, 182 S.

    Abstract

    "Berufliche Teilhabe erstreckt sich heute keineswegs mehr auf die Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), sondern auch auf dort geschaffene Außenarbeitsplätze, ausgelagerte Abteilungen, auf Integrationsbetriebe oder auf sozialversicherungspflichtige Plätze auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Wie Übergänge in die genannten Beschäftigungsverhältnisse gemanagt werden können, von welchen Orten aus sie möglich sind, welche inhaltlichen und konzeptionellen Anforderungen an eine Vorbereitung, Unterstützung und Begleitung dieser Übergangsprozesse nötig erscheinen und wie auch Frauen mit Behinderungen einbezogen werden können - dies sind die Themen der hier zusammengestellten Beiträge." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Enhancing labour utilisation in a socially inclusive society in Australia (2011)

    Koutsogeorgopoulou, Vassiliki;

    Zitatform

    Koutsogeorgopoulou, Vassiliki (2011): Enhancing labour utilisation in a socially inclusive society in Australia. (OECD Economics Department working papers 852), Paris, 50 S. DOI:10.1787/5kgf32fbtrs5-en

    Abstract

    "Australia faces the mutually reinforced challenges of boosting labour supply and promoting social inclusion. Labour underutilisation is especially prevalent among groups such as lone parents, people with disability, and Indigenous Australians. These are also groups at greatest risk of social exclusion. Thus better integration of these groups into the labour market would enhance inclusion. In general, labour utilisation can be increased by training, improving the functioning of labour market institutions, reforming the tax and transfer system, and maintaining labour market flexibility. Beyond labour market policies, the multiplicity, inter-relatedness and complexity of social inclusion problems call for a comprehensive and integrated approach focusing on individual needs. The elements of the strategy include an education system that better promotes equity and integrated service approaches to help people with disabilities and the homeless. Recent efforts in all these areas by the government are welcome." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Fortschritte bei der Inklusion von Menschen mit einer Behinderung?: eine schwierige Berichtspflicht bei unzureichender Datenlage (2011)

    Schröder, Helmut ; Schütz, Holger ;

    Zitatform

    Schröder, Helmut & Holger Schütz (2011): Fortschritte bei der Inklusion von Menschen mit einer Behinderung? Eine schwierige Berichtspflicht bei unzureichender Datenlage. In: Behindertenrecht, Jg. 50, H. 2, S. 53-59.

    Abstract

    Mit der Unterzeichnung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten zur regelmäßigen Berichterstattung über dessen Umsetzung. Das hierzu in Deutschland nur unzureichende Daten zur Verfügung stehen wird am Beispiel des letzten Behindertenberichts der Bundesregierung aus dem Jahr 2009 dokumentiert. So enthält dieser in erster Linie Informationen über institutionelle und rechtliche Grundlagen sowie durchgeführte behindertenpolitische Maßnahmen. 'Im Gegensatz zu dieser Informationsfülle wird die Situation der betroffenen Menschen nur partiell und äußerst lückenhaft dargelegt.' Die Autoren schlagen abschließend die Einrichtung einer speziellen Behindertenstudie vor. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Besserung am Arbeitsmarkt geht an schwerbehinderten Menschen vorbei (2011)

    Zitatform

    (2011): Besserung am Arbeitsmarkt geht an schwerbehinderten Menschen vorbei. (Arbeitsmarkt aktuell 2011,06), Berlin, 15 S.

    Abstract

    "Schwerbehinderte Menschen haben von der (noch) relativ günstigen Arbeitsmarktentwicklung in 2010 und der ersten Jahreshälfte 2011 nicht profitieren können. Gegen den allgemeinen Trend ist die Arbeitslosigkeit schwerbehinderter Menschen sogar gestiegen. Insbesondere bei betrieblichen Einstellungen müssen sie sich oftmals am Ende der Bewerberschlange anstellen. Vielfach droht ihnen Langzeitarbeitslosigkeit und eine Abdrängung ins Hartz IV-System." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umsetzung und Verbreitung der Leistungsform Persönliches Budget: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6895) (2011)

    Zitatform

    (2011): Umsetzung und Verbreitung der Leistungsform Persönliches Budget. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/6895). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/7052 (21.09.2011)), 8 S.

    Abstract

    Der Bundesregierung liegen derzeit keine exakten Erkenntnisse darüber vor, wie viele Menschen mit Behinderungen einen Antrag auf ein Persönliches Budget gestellt haben und wie viele dieser Anträge bewilligt oder abgelehnt wurden. Das teilt sie in ihrer Antwort (17/7052) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/6895) mit. Darin heißt es aber auch, dass das Bundesministerium für Arbeit und Soziales das Forschungsprojekt "Wissenschaftliche Begleitforschung zur Umsetzung und Akzeptanz des Persönlichen Budgets (§ 17 Absatz 2 bis 6 SGB IX)" in Auftrag gegeben hat, das bis Ende 2012 läuft und belastbare Daten über die Bewilligung und Strukturen des Persönlichen Budgets liefern soll. Außerdem sei beabsichtigt, im Rahmen der Auswertung der Modellprojekt-Sachberichte unter anderem eine Reihe von Best-practice-Fällen in der ersten Jahreshälfte 2012 zu veröffentlichen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Materialien - Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 4. Juli 2011 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD Ausschreibungspflicht für Leistungen der Integrationsfachdienste stoppen - Sicherstellung von Qualität, Transparenz und Effizienz (BT-Drucksache 17/4847) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Alternativen zur öffentlichen Ausschreibung für Leistungen der Integrationsfachdienste (BT-Drucksache 17/5205) (2011)

    Zitatform

    (2011): Materialien - Zusammenstellung der schriftlichen Stellungnahmen zur öffentlichen Anhörung von Sachverständigen in Berlin am 4. Juli 2011 zum a) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion der SPD Ausschreibungspflicht für Leistungen der Integrationsfachdienste stoppen - Sicherstellung von Qualität, Transparenz und Effizienz (BT-Drucksache 17/4847) b) Antrag der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Alternativen zur öffentlichen Ausschreibung für Leistungen der Integrationsfachdienste (BT-Drucksache 17/5205). (Deutscher Bundestag, Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ausschussdrucksache 17(11)555 v. 01.07.2011), 58 S.

    Abstract

    "Mit den Argumenten für und gegen eine Ausschreibungspflicht für Integrationsfachdienste zur Förderung der Teilhabe am Arbeitsleben schwerbehinderter Menschen beschäftigten sich die geladenen Sachverständigen bei der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Arbeit und Soziales. Zugrunde lagen der Antrag der SPD-Fraktion 'Ausschreibungspflicht für Leistungen der Integrationsfachdienste stoppen - Sicherstellung von Qualität, Transparenz und Effizienz' (17/4847) sowie der Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mit dem Titel 'Alternativen zur öffentlichen Ausschreibung für Leistungen der Integrationsfachdienste ermöglichen' (17/5205). Die Materialien enthalten:
    Stellungnahmen eingeladener Verbände und Einzelsachverständiger:
    Bundesagentur für Arbeit; Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände; Bildungswerk der Hessischen Wirtschaft e. V.; Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen; Bundesarbeitsgemeinschaft für Unterstützte Beschäftigung e. V.; Jörg Bungart, Hamburg; Michael Löher, Berlin; Johannes Magin, Regensburg; Dr. Richard Auernheimer, Badenheim; Manina Sobe, Regensburg; Wolfgang G. Grasnick, Berlin; Hanspeter Heinrichs, Köln;
    Stellungnahmen nicht eingeladener Verbände:
    Integrationsfachdienst Neubrandenburg; Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie; Blinden- und Sehbehindertenverband Brandenburg e.V; Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege e. V.; Integrationsfachdienst Schwerin; Der Paritätische Gesamtverband ; Integrationsfachdienst Rostock; Integrationsfachdienst Bremen." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation: Aufgabe des deutschen Sonderwegs? (2010)

    Biermann, Horst;

    Zitatform

    Biermann, Horst (2010): Aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Rehabilitation. Aufgabe des deutschen Sonderwegs? In: Berufsbildung, Jg. 64, H. 126, S. 15-19.

    Abstract

    "Die UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen fordert Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, u.a. ein inklusives allgemeines Schulwesen und gleichberechtigten Zugang zu Ausbildung und Arbeit. Bis März 2011 soll ein Aktionsplan die Forderungen der Konvention konkretisieren. Neue Konzepte wie RehaFutur wollen durch Flexibilisierung und Umstellung von institutioneller Förderung auf personenbezogene Leistungen die Teilhabe am Arbeitsleben ermöglichen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilhabe und Partizipation verwirklichen: neue Aspekte der Vorbereitung auf die nachschulische Lebenssituation körper- und mehrfachbehinderter Menschen (2010)

    Daut, Volker; Kubanek, Patrizia; Martin, Peter; Komp, Elisabeth; Weiser, Manfred; Lelgemann, Reinhard; Kienle, Dorothee; Bönning, Reiner; Ortland, Barbara; Flemming, Lothar; Rensinghoff, Carsten; Hausmanns, Sibylle; Riehl, Jochen; Jocham, Ulrike; Sabus, Silvia; Westecker, Mathias; Schlüter, Martina; Fischer, Thorsten; Schmitt, Peter; Hüwe, Carsten; Scholdei-Klie, Monika; Rimroth, Annette; Ursin, Hanna; Kaschke, Imke; Voß, Nadine; Haupt, Ursula; Weber, Erika;

    Zitatform

    Daut, Volker, Dorothee Kienle, Reinhard Lelgemann & Annette Rimroth (Hrsg.) (2010): Teilhabe und Partizipation verwirklichen. Neue Aspekte der Vorbereitung auf die nachschulische Lebenssituation körper- und mehrfachbehinderter Menschen. (Schriften zur Körperbehindertenpädagogik 04), Oberhausen: ATHENA, 309 S.

    Abstract

    "Die Planungen für ein erstes Forum Körperbehindertenpädagogik mit dem Titel "Partizipation und Teilhabe gestalten - Möglichkeiten der Vorbereitung auf die nachschulische Lebenssitutation körper- und mehrfachbehinderter Menschen" sahen eine Auseinandersetzung mit zahlreichen Facetten der Partizipation und Teilhabe körperbehinderter junger Menschen vor. Der vorliegende Band dokumentiert die Vorträge und Inhalte des geplanten Workshops des Forums und bietet auf diese Weise grundlegende Informationen zur Weiterentwicklung des Arbeitsfeldes Körperbehindertenpädagogik." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Job4000: ein Programm zur beruflichen Teilhabe (2010)

    Kurth-Laatsch, Sylvia;

    Zitatform

    Kurth-Laatsch, Sylvia (2010): Job4000. Ein Programm zur beruflichen Teilhabe. In: Berufliche Rehabilitation, Jg. 24, H. 2, S. 133-141.

    Abstract

    "Das Arbeitsmarktprogramm Job4000 wurde im Jahr 2006 initiiert. Es ist ein Programm zur beruflichen Integration von Menschen mit Behinderung. Im Folgenden wird beschrieben, wie es im Rahmen des behindertenpolitischen Kontextes entstanden ist und wie es ausgestaltet wurde. Daran anschließend wird dargelegt, wie und mit welchen ersten Ergebnissen das Programm in der Praxis umgesetzt wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mitten im Arbeitsleben: Werkstätten auf dem Weg zur Inklusion (2010)

    Walter, Jochen; Basener, Dieter;

    Zitatform

    Walter, Jochen & Dieter Basener (Hrsg.) (2010): Mitten im Arbeitsleben. Werkstätten auf dem Weg zur Inklusion. (Auf Erfolgskurs), Hamburg: 53nord Agentur und Verlag, 216 S.

    Abstract

    "Immer mehr Werkstätten für behinderte Menschen gehen neue Wege, um die Integration ihrer Beschäftigten in 'die ganz normale Arbeitswelt' voranzubringen. Sie schaffen ausgelagerte Arbeitsplätze in Betrieben der Region, gründen selbst Integrationsfirmen, öffnen ihre Angebote auch für nicht behinderte Menschen und in der Berufsbildung kooperieren sie eng mit Unternehmen und Berufsschulen. In diesem Buch schildern zwölf Werkstätten ausführlich ihre Konzepte und Erfahrungen auf dem Weg zur 'Inklusion' behinderter Menschen in das Arbeitsleben. Eine ausführliche Einleitung und ein Round-Table-Gespräch zum Abschluss des Buches diskutieren intensiv die Chancen und Grenzen des Inklusionsbegriffs und setzen sich mit den zukünftigen Herausforderungen für die Werkstätten auseinander." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Reformvorschläge zur Beschäftigung von voll erwerbsgeminderten Personen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt (2010)

    Wendt, Sabine;

    Zitatform

    Wendt, Sabine (2010): Reformvorschläge zur Beschäftigung von voll erwerbsgeminderten Personen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. In: Behindertenrecht, Jg. 49, H. 6, S. 149-180.

    Abstract

    Bisher konnten voll erwerbsgeminderte Personen nur Werkstattleistungen in einer anerkannten Werkstatt für behinderte Menschen in Anspruch nehmen. Da dies nicht den Grundsätzen einer personenzentrierten Hilfeleistung entspricht, wonach die Bedarfsermittlung und Hilfeplanung von einrichtungsbezogenen Leistungs- und Vergütungsformen unabhängig sein muss, wird von der Konferenz der Arbeits- und Sozialminister der Länder und der Bundesregierung eine Reform des Teilhaberechts vorbereitet. Teilhabeleistungen sollen in Zukunft auch von neuen Leistungsanbietern wie Virtuelle Werkstätten und Zuverdienstfirmen für seelisch behinderte Menschen erbracht werden. Denkbar ist auch eine Umwandlung von Werkstätten für behinderte Menschen in Integrationsbetriebe. Am Beispiel Vorarlberg zeigt sich, dass eine Nebentätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt von Beschäftigten in Behindertenwerkstätten eine realistische Option ist. Für Deutschland werden einschlägige Modellprojekte skizziert, in deren Rahmen das Persönliche Budget genutzt wird. Umstritten ist die Förderung voll erwerbsgeminderter Menschen ohne Einrichtungsbezug auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, unter anderem aufgrund der Definition der vollen Erwerbsminderung bzw. Erwerbsfähigkeit. Für diese neue Leistung werden Eckpunkte skizziert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    "Trotz zahlreicher Hemmnisse positiv": das Persönliche Budget - eine kritische Betrachtung (2010)

    Zinke, Claudia;

    Zitatform

    Zinke, Claudia (2010): "Trotz zahlreicher Hemmnisse positiv". Das Persönliche Budget - eine kritische Betrachtung. In: Soziale Psychiatrie H. 127, S. 37-40.

    Abstract

    "Menschen mit Behinderungen haben seit dem 1. Januar 2008 einen Rechtsanspruch auf ein Persönliches Budget. Nach den Regelungen im Sozialgesetzbuch IX - 'Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen' - können sie mit gesetzlichen Hilfeansprüchen statt pauschalierter Sachleistungen ein individuell berechnetes Persönliches Budget bekommen. Mit diesem Geld sollen sie in der Lage sein, die erforderlichen Hilfen selbst auszuwählen, deren Gestaltung mitzubestimmen und diese selbst zu bezahlen. Doch viele Fragen zur konkreten Umsetzung, Ausgestaltung und Verbesserung des Persönlichen Budgets stellen sich weiterhin für Menschen mit Behinderungen, Leistungsanbieter und Leistungsträger. Das 'Kompetenzzentrum Persönliches Budget' des Paritätischen ist bei der Suche nach fachlich angemessenen und wirtschaftlich tragfähigen Antworten behilflich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umsetzung der Leistungsform Persönliches Budget: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/345) (2010)

    Zitatform

    (2010): Umsetzung der Leistungsform Persönliches Budget. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 17/345). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 17/406 (07.01.2010)), 8 S.

    Abstract

    "Auf die Leistungsform Persönliches Budget besteht seit dem 1. Januar 2008 ein verbindlicher Rechtsanspruch. Mit dieser Leistungsform können Menschen mit Behinderung auf Antrag anstelle von Dienst- und Sachleistungen eine Geldleistung oder Gutscheine erhalten, um sich die für die selbstbestimmte Teilhabe erforderlichen Assistenzleistungen selbst zu organisieren. Die Bundesregierung antwortet auf die Anfrage der Fraktion Die Linke zu den Umsetzungsdefizite in der Praxis. Darüber hinaus informiert die Regierung, dass sie derzeit ein neues wissenschaftliches Vorhaben zum Persönlichen Budget prüfe." (IAB)

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