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Dossier

Migration und Integration

Bei dem Thema Einwanderung nach Deutschland gilt es auch die Bedingungen einer gelingenden Integration von Zugewanderten in Gesellschaft, Bildung und Arbeit zu untersuchen. Die Arbeitsmarktforschung beschäftigt sich mit der Frage, wie die Integration in das Bildungs- und Ausbildungssystem, der Zugang zum Arbeitsmarkt sowie die Bedingungen der sozialen Teilhabe und kulturellen Integration verbessert werden können.

Aktuelle Studien zeigen zudem, dass Deutschland angesichts seiner demographischen Herausforderungen dringend auf Zuwanderung angewiesen ist. Inwiefern kann Zuwanderung der Schrumpfung und Alterung des Erwerbspersonenpotenzials entgegenwirken? Welche Entwicklungen in der nationalen und europäischen Einwanderungspolitik begünstigen die Einwanderung von Erwerbspersonen und Fachkräften? Die hier zusammengestellte Literatur bietet einen aktuellen und umfassenden Überblick über den Themenkomplex Migration und Integration.

Literatur zum Thema Flucht und Asyl finden Sie in unserer IAB-Infoplattform Fluchtmigrantinnen und -migranten - Bildung und Arbeitsmarkt.

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im Aspekt "Sprachkompetenzen und -förderung"
  • Literaturhinweis

    Leben, lernen, arbeiten: Eine Zusammenfassung der IAB-SOEP Migrationsstichprobe (2015)

    Romiti, Agnese ;

    Zitatform

    Romiti, Agnese (2015): Leben, lernen, arbeiten. Eine Zusammenfassung der IAB-SOEP Migrationsstichprobe. In: IQ konkret H. 1, S. 14-15., 2015-04-24.

    Abstract

    "Eine aktuelle Studie zeigt, welche Auswirkungen Deutschkenntnisse, berufliche Qualifikationen und deren Anerkennung auf die Arbeitsmarktintegration von Migrantinnen und Migranten haben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Peer effects in language training for migrants (2015)

    Sprietsma, Maresa; Pfeil, Lisa;

    Zitatform

    Sprietsma, Maresa & Lisa Pfeil (2015): Peer effects in language training for migrants. (ZEW discussion paper 2015-033), Mannheim, 20 S.

    Abstract

    "We investigate the relation between peer group composition and language improvement in language classes for adults. Using unique survey data of migrants participating in an intensive language course in Germany, we find that the age and skill composition of groups is related to differences in skill acquisition as assessed by the teacher. Moreover, groups that are more heterogeneous in terms of regions of origin on average obtain improvements in language skills with a higher probability." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Zehn Jahre Integrationskurse in Deutschland: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/5209) (2015)

    Zitatform

    (2015): Zehn Jahre Integrationskurse in Deutschland. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/5209). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/5606 (21.07.2015)), 30 S.

    Abstract

    "Im Jahr 2005 trat das mit der Mehrheit der Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN beschlossene Zuwanderungsgesetz in Kraft. Damit wurde die Integrationspolitik in Deutschland auf eine gesetzliche Grundlage gestellt: Während bis dahin weniger als 10 Prozent der Neueinwanderinnen und Neueinwanderer ein Sprachkurs angeboten wurde, geht seitdem mit der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in der Regel ein Rechtsanspruch auf Teilnahme an einem Integrationskurs einher. Dieser integrationspolitische Neuanfang wurde maßgeblich durch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN erreicht. Die Fragesteller fühlen sich daher dem Gelingen der Integrationskurse in besonderem Maße verpflichtet." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    What active labour market programmes work for immigrants in Europe?: a meta-analysis of the evaluation literature (2014)

    Butschek, Sebastian; Walter, Thomas ;

    Zitatform

    Butschek, Sebastian & Thomas Walter (2014): What active labour market programmes work for immigrants in Europe? A meta-analysis of the evaluation literature. In: IZA journal of migration, Jg. 3, S. 1-18. DOI:10.1186/s40176-014-0023-6

    Abstract

    "In vielen europäischen Ländern sind Immigranten eine benachteiligte Gruppe auf dem Arbeitsmarkt. Sie sind häufig in Arbeitslosigkeit überrepräsentiert und in Beschäftigung unterrepräsentiert. Um die Beschäftigungschancen von Immigranten zu erhöhen, setzen europäische Regierungen auf vielfältige Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Diese beinhalten Sprach- und Integrationskurse, Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche, Trainingsmaßnahmen sowie subventionierte Beschäftigung im öffentlichen und privaten Sektor. Eine wachsende Anzahl an empirischen Evaluationsstudien untersucht die Beschäftigungseffekte dieser arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen für Immigranten. Bisher ergibt sich daraus allerdings noch kein klares Bild, welche Maßnahmen für die Arbeitsmarktintegration von Immigranten förderlich sind und welche nicht. Um den politischen Entscheidungsträgern zu helfen, die Maßnahmen effizient einzusetzen, verdichten wir die Ergebnisse der vorhandenen Studien durch eine Meta-Analyse. Eine Meta-Analyse ermöglicht es zu identifizieren, in welchem Maße bestimmte Elemente der zugrunde liegenden Studien (z. B. die untersuchten Maßnahmen, die verwendeten Methoden und Daten) Einfluss auf die Ergebnisse haben, zu denen diese Studien gelangen. In unserer Analyse sind wir am Einfluss des untersuchten Maßnahmentyps auf die Beschäftigungschancen der teilnehmenden Immigranten interessiert. Unsere Ergebnisse zeigen, dass nur der Einsatz von Lohnsubventionen im privaten Sektor als beschäftigungswirksam für Immigranten eingestuft werden kann. Die meisten Evaluationsstudien ermitteln für Lohnsubventionen positive Beschäftigungseffekte. Evaluationen von Trainingsmaßnahmen finden hingegen überwiegend insignifikante Effekte. Dasselbe gilt für Unterstützungsmaßnahmen bei der Jobsuche und subventionierte Beschäftigung im öffentlichen Sektor." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Teilnahme an Weiterbildung in der Migrationsgesellschaft: Perspektiven deutscher Frauen mit "Migrationshintergrund" (2014)

    Heinemann, Alisha M. B.;

    Zitatform

    Heinemann, Alisha M. B. (2014): Teilnahme an Weiterbildung in der Migrationsgesellschaft. Perspektiven deutscher Frauen mit "Migrationshintergrund". (Theorie Bilden 33), Bielefeld: Transcript, 325 S.

    Abstract

    "Mit dem demographischen Wandel steigt aktuell der Anteil von Personen mit einem sogenannten Migrationshintergrund in den nachwachsenden Generationen. Folglich nehmen auch die Ansprache neuer Zielgruppen als reguläre Weiterbildungsteilnehmende und deren Zugangsmöglichkeiten zu Weiterbildungseinrichtungen weiter an Bedeutung zu. Alisha M.B. Heinemann untersucht Perspektiven und Weiterbildungsteilnahmegründe der heterogenen Gruppe von deutschen Frauen mit einem sogenannten Migrationshintergrund. Die differenzierte rassismuskritische Analyse öffnet neue Zugänge und Perspektiven in der Erwachsenenbildungsforschung und präsentiert Hintergrundwissen für die Weiterbildungspraxis." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Relations between second-language proficiency and national identification: the case of immigrants in Germany (2014)

    Hochmann, Oshrat; Davidov, Eldad ;

    Zitatform

    Hochmann, Oshrat & Eldad Davidov (2014): Relations between second-language proficiency and national identification. The case of immigrants in Germany. In: European Sociological Review, Jg. 30, H. 3, S. 344-359. DOI:10.1093/esr/jcu043

    Abstract

    "This article discusses and empirically tests the relations between German language proficiency and national identification with Germany among first-generation immigrants in Germany. It presents three theoretical arguments: (i) language proficiency positively affects national identification; (ii) contrastingly, national identification positively influences language proficiency; and (iii) there is a reciprocal relationship between both constructs. To test these potentially contradictory claims empirically, we use data on first-generation immigrants in Germany measured in four waves (1997, 1999, 2001, and 2003) from the German Socio-Economic Panel study. Language proficiency is operationalized with the variable proficiency in German language. Hypotheses are tested using autoregressive cross-lagged structural equation models. Findings demonstrate an effect of language proficiency on national identification among immigrants in Germany. However, data provide no support for an effect in the other direction." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Language integration of labour migrants in Austria, Belgium, France, Germany, the Netherlands and Sweden from a historical perspective (2013)

    Höhne, Jutta;

    Zitatform

    Höhne, Jutta (2013): Language integration of labour migrants in Austria, Belgium, France, Germany, the Netherlands and Sweden from a historical perspective. (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Discussion papers SP 6 2013-101), Berlin, 21 S.

    Abstract

    "Das vorliegende Paper untersucht die sprachliche Integration von Arbeitsmigranten in sechs westeuropäischen Einwanderungsländern (Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Niederlande und Schweden) zwischen 1965 und Mitte der 1990er Jahre. Die Ergebnisse belegen, dass die Länder sehr unterschiedlich an dieses Problem herangingen: Die Behörden in Schweden, Frankreich und Deutschland befassten sich mit der sprachlichen Integration von Migration bereits lange bevor von einer staatlichen Integrationspolitik die Rede sein konnte. Die Niederlande, Belgien und Österreich hingegen ignorierten mögliche Verständigungsprobleme von Migranten bis in die frühen oder sogar späten 1980er Jahre hinein. Gemessen an den heutigen intensiven und didaktisch ausgefeilten Integrationskursen ließ die Unterrichtsqualität in den sechziger bis neunziger Jahren deutlich zu wünschen übrig. Auch die Dauer der Sprachkurse war bescheiden. Schweden finanzierte Sprachunterricht für Einwanderer schon seit 1965 und setzt seit Beginn der Arbeitsmigration nach Westeuropa bis heute die höchsten Standards in Bezug auf Kursangebote und Unterrichtsqualität, während die Länder, die schon bei der Einführung von Sprachkursen sehr zögerlich waren (Niederlande, Belgien und Österreich), sich auch jetzt nur vergleichsweise wenig engagieren, wenn es darum geht, Sprachunterricht für Migranten zu finanzieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Integrationspanel: langfristige Integrationsverläufe von ehemaligen Teilnehmenden an Integrationskursen (2013)

    Lochner, Susanne; Schuller, Karin; Büttner, Tobias;

    Zitatform

    Lochner, Susanne, Tobias Büttner & Karin Schuller (2013): Das Integrationspanel. Langfristige Integrationsverläufe von ehemaligen Teilnehmenden an Integrationskursen. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Working paper 52), Nürnberg, 96 S.

    Abstract

    "Das Forschungsprojekt 'Integrationsverlauf von Integrationskursteilnehmern (Integrationspanel)' wird seit 2007 von der Forschungsgruppe des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge durchgeführt. Ziel des Projekts ist die Überprüfung der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Integrationskurse bezogen auf die gesamtgesellschaftliche Integration von Zuwanderern. Letztere umfasst beispielsweise sowohl die Veränderung der Deutschkenntnisse als auch Entwicklungen der Kontakthäufigkeit zu Deutschen und der emotionalen Verbundenheit zu Deutschland. Das Integrationspanel trägt somit zur Gewinnung von Erkenntnissen zur konzeptionellen Steuerung der Integrationskurse bei. Um die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Kurse messen und Integrationsverläufe abbilden zu können, wurde eine Längsschnittstudie mit einer Gruppe von Kursteilnehmenden sowie zur Kontrolle einer Gruppe von Nicht-Teilnehmenden konzipiert. Über einen Zeitraum von vier Jahren wurden jeweils dieselben Personen mehrfach befragt, um Integrationsverläufe analysieren zu können. (...)
    Der nun vorliegende Bericht analysiert die Entwicklung der Integration von ehemaligen Kursteilnehmenden und der Kontrollgruppe zwischen der dritten und vierten Befragungswelle (in den Jahren 2009 bzw. 2011) und stellt somit den Abschluss des Projektes dar. Der Fokus liegt hierbei auf langfristigen Integrationsprozessen, die durch den Besuch eines Integrationskurses angeregt werden, aber nicht sofort nach Abschluss des Kurses wirksam werden. Mit den Daten der vierten Befragung - also drei Jahre nach Abschluss des Integrationskurses - können Entwicklungen weit nach Kursende abgebildet werden, so z. B. ob die Teilnehmenden einen Arbeitsplatz gefunden haben, häufiger Kontakte zu Deutschen knüpfen konnten oder sich mit Deutschland stärker verbunden fühlen. Die vierte Befragung der Kursteilnehmenden (und auch der Kontrollgruppe) kann somit über den weiteren Integrationsverlauf der ehemaligen Kursteilnehmenden im Vergleich zu Nicht-Kursteilnehmenden Aufschluss geben." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Abschlussorientierte Qualifizierung von an- und ungelernten Menschen mit Migrationshintergrund: Vergleichsstudie unter besonderer Berücksichtigung von integrierter Sprachförderung und persönlicher Begleitung (2013)

    Pinkert, Claudia; Wenk, Anne Kathrin; Sürig, Inken; Wilmes, Maren; Pott, Andreas ;

    Zitatform

    Pinkert, Claudia, Anne Kathrin Wenk, Inken Sürig, Maren Wilmes & Andreas Pott (2013): Abschlussorientierte Qualifizierung von an- und ungelernten Menschen mit Migrationshintergrund. Vergleichsstudie unter besonderer Berücksichtigung von integrierter Sprachförderung und persönlicher Begleitung. (Arbeit, Bildung, Qualität), Berlin, 80 S.

    Abstract

    "Im Zentrum der Vergleichsstudie stand der Vergleich zielgruppenspezifischer Begleitungsangebote im Rahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung mit dem QSInova Modellprojekt. 'QSInova' steht für 'Qualifizierung - Sprache - Integration. Wege zum Berufsabschluss für Migranten und Migrantinnen'. Nach der Erfassung der wesentlichen Eigenheiten von QSInova selbst galt es festzustellen, welche weiteren Projekte dieser Art es bundesweit gibt, und deren jeweilige Charakteristika zu recherchieren. Dabei ging es sowohl um die inhaltliche Ausrichtung und das Qualitätsmanagement als auch um Finanzierung und personelle Ressourcen; besonderes Augenmerk lag auf der jeweiligen Spezifizierung der Zielgruppen, auf Ansprache- und Akquisestrategien, öffentlichen Auftritten/Selbstdarstellung und Ergebnisorientierung. Sofern entsprechende Statistiken dazu existierten, fand ein Abgleich mit den jeweiligen Verhältnissen 'vor Ort' statt, um die Relevanz bevölkerungsstatistischer regionaler Besonderheiten zu beurteilen (Stichwort: Flächenstaaten gegenüber Stadtstaaten, Bevölkerungsanteile von Personen mit Migrationshintergrund u.Ä.).
    Ziel der Studie war nicht nur der Vergleich der derzeitigen Angebote zur Förderung der beruflichen Weiterbildung von Menschen mit Migrationshintergrund über 25, sondern auch die Überprüfung der Möglichkeiten, inwieweit insbesondere das Konzept der QSInova-Sprachförderung für andere ähnliche Projekte interessant sein und übernommen werden könnte. Da es in dem Gutachten nicht darum ging, das Instrument selbst zu evaluieren, konnte die Überprüfung von Übertragungsmöglichkeiten ausschließlich auf generelle Konzeptionalisierungen, aber auch auf Interessenlagen in vergleichbaren Projekten abzielen. Im Rahmen des überschaubaren Finanzierungs- bzw. Zeitrahmens konnten lediglich bis zu zehn vergleichbare Projekte mit in die ausführliche vergleichende Analyse aufgenommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bildungsleistungen von Migranten und deren Determinanten: Teil II: Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich (2013)

    Ruhose, Jens ;

    Zitatform

    Ruhose, Jens (2013): Bildungsleistungen von Migranten und deren Determinanten. Teil II: Primar-, Sekundar- und Tertiärbereich. In: Ifo-Schnelldienst, Jg. 66, H. 10, S. 25-38.

    Abstract

    "Der Beitrag diskutiert anhand eines Literaturüberblicks mögliche Determinanten des Schulerfolgs von Kindern mit Migrationshintergrund. Während im ersten Teil (ifo Schnelldienst 9/2013) der Vorschulbereich thematisiert wurde, befasst sich dieser zweite Teil mit den späteren Bildungsstufen. Zunächst werden länderübergreifende Studien im Primar- bzw. Sekundarbereich vorgestellt. Anschließend erfolgt ein Überblick über Studien im Hochschulbereich." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Ethnic identity and educational outcomes of German immigrants and their children (2013)

    Thum, Anna-Elisabeth;

    Zitatform

    Thum, Anna-Elisabeth (2013): Ethnic identity and educational outcomes of German immigrants and their children. (SOEPpapers on multidisciplinary panel data research at DIW Berlin 622), Berlin, 30 S.

    Abstract

    "Identity can be an important driving force for educational performance. Immigrants and their children face the challenge of identifying with their host country's culture. This paper examines whether young immigrants and their children who identify stronger with the German culture are more likely to increase their educational outcomes. We use a concept of ethnic identity which is designed to capture Germanness in immigrants' day-to-day routine - based on self-identification, language skills and cultural habits. The research design takes into account the issue of endogeneity of ethnic identity in an educational outcome equation by measuring education and identity at different moments and by using an endogenous latent factor methodology. The paper finds that identification with the German culture has an overall positive effect on educational outcomes and diminishes and renders the educational gap between immigrants and the second generation insignificant. The paper's results indicate that the second generation identifies stronger with the German culture than immigrants, no matter whether of German, European, Central European or Turkish background. Apart from the immigrant generation, own low educational attainment and high mother's educational attainment matter for identification with the German culture." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Cultural Integration in Germany (2012)

    Constant, Amelie; Nottmeyer, Olga; Zimmermann, Klaus;

    Zitatform

    Constant, Amelie, Olga Nottmeyer & Klaus Zimmermann (2012): Cultural Integration in Germany. In: Y. Algan, A. Bisin, A. Manning & T. Verdier (Hrsg.) (2012): Cultural integration of immigrants in Europe, S. 69-124.

    Abstract

    "This chapter focuses on the cultural integration of immigrants in Germany, which has the largest immigrant population in the EU and is a powerful player in the western developed world. The aim of this chapter is to study the current level of integration of immigrants in Germany. This is achieved by looking at educational gaps between partners, marriage and intermarriage rates, age at first marriage, age gaps between spouses, the number of children per woman, age at birth of first child; political interest, risk attitudes, overall life satisfaction, and female labour force participation. Additionally, we use a variation of the ethnosizer to determine the current degree of cultural integration of immigrant groups. We therefore compare immigrant groups with respect to their self-reported language abilities, their ethnic self-identification, and their religious beliefs. All these indicators are defined as deviations from natives and differentiated by ethnic origin and immigrant generation. Empirical findings are based on panel data from the German Socio-Economic Panel (SOEP) allowing for statements about development over time.
    The structure of this chapter is as follows. The next section introduces the data and clarifies definitions, as well as remarking on the empirical methods used in this study. Section 3.3 presents the descriptive statistics and discusses the estimation results. The chapter concludes with a summary of findings from the analysis." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufsbezogene Sprachförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund: eine Verbleibs- und Wirkungsanalyse (2011)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2011): Berufsbezogene Sprachförderung und berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen mit Migrationshintergrund. Eine Verbleibs- und Wirkungsanalyse. In: M. Granato, D. Münk & R. Weiß (Hrsg.) (2011): Migration als Chance : ein Beitrag der beruflichen Bildung, S. 91-112.

    Abstract

    "Berufliche Qualifikation und gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift sind wichtige Voraussetzungen für die wirtschaftliche und soziale Integration von Einwanderern und ihrer in Deutschland geborenen Nachkommen. Die Situation von Migranten auf dem Arbeitsmarkt zeigt jedoch seit vielen Jahren, dass es gravierende Integrationsprobleme gibt. Dies gilt auch, allerdings schwächer ausgeprägt, für die 'zweite' und 'dritte Generation'. Im schulischen Bildungssystem und auf dem Ausbildungsmarkt haben sie schlechtere Chancen als die gleichaltrigen Deutschen. Dementsprechend sind auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt ungleich verteilt.
    Mit den neuen Ansätzen der Vermittlung von Deutschkenntnissen stellen sich die Fragen nach der Inanspruchnahme ihrer Förderung und nach dem daraus resultierenden Nutzen für die Teilnehmenden. Neben Untersuchungen zur Umsetzung der Förderansätze geht es vor allem darum, welche Wirkungen damit verbunden sind, ob die intendierten Ziele erreicht wurden. Letzteres ist am Beispiel der berufsbezogenen Deutschförderung im Rahmen des ESF-BA-Programms der Gegenstand dieses Beitrags. Dabei interessiert insbesondere, ob die Teilnahme an den Kursen geholfen hat, die Arbeitslosigkeit durch die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zu beenden." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FörMig: Bilanz und Perspektiven eines Modellprogramms (2011)

    Gogolin, Ingrid ; Klinger, Thorsten; Roth, Hans-Joachim; Reich, Hans H.; Dirim, Inci; Neumann, Ursula; Lange, Imke; Michel, Ute; Schwippert, Knut; Lengyel, Drorit;

    Zitatform

    Gogolin, Ingrid, Inci Dirim, Thorsten Klinger, Imke Lange, Drorit Lengyel, Ute Michel, Ursula Neumann, Hans H. Reich, Hans-Joachim Roth & Knut Schwippert (2011): Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FörMig. Bilanz und Perspektiven eines Modellprogramms. (FörMig Edition 07), Münster: Waxmann, 271 S.

    Abstract

    "Die Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund in deutschen Schulen liegt vielen am Herzen. Was aber ist diesem Ziel dienlich? Wie kann man es wenigstens schrittweise erreichen? Solche Fragen lagen der Einrichtung des Modellprogramms FörMig - Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund - zugrunde, das 2004 offiziell aus der Taufe gehoben wurde. Es endete 2009 nach fünfjähriger Laufzeit. Zehn Bundesländer sowie (bis 2006) das Bundesministerium für Bildung und Forschung waren daran beteiligt. Im Zentrum des Programms stand der Anspruch, eine förderliche Sprachbildung zu gestalten - eine Sprachbildung, von der Schülerinnen und Schüler auch beim fachlichen Lernen profitieren. Durch FörMig wurde die bildungspolitische und bildungspraktische Öffentlichkeit auf die grundlegende Bedeutung einer 'durchgängigen Sprachbildung' aufmerksam gemacht, die sich vor allem, aber keineswegs nur auf Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund richtet. 'Durchgängige Sprachbildung' kann allen Kindern und Jugendlichen, die in der Familie nicht intensiv auf die sprachlichen Anforderungen des Schulsystems vorbereitet werden, bessere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungskarriere verschaffen. Zur Bezeichnung dieser spezifischen sprachlichen Anforderungen wurde für und von FörMig der Begriff 'Bildungssprache' neu definiert und mit Inhalt gefüllt. In diesem Band wird vorgestellt, was im Modellprogramm erreicht wurde. Dazu gehören Erläuterungen zum Begriff 'Bildungssprache' ebenso wie Berichte über die Erfahrungen mit der Praxis eines bildungssprachförderlichen Unterrichts und seiner Rahmenbedingungen. Und dazu gehört schließlich eine Bilanz der Feldforschung, die zur Evaluation des Modellprogramms durchgeführt wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Das Integrationspanel: Ergebnisse einer Längsschnittstudie zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Integrationskursen (2011)

    Schuller, Karin; Rother, Nina ; Lochner, Susanne;

    Zitatform

    Schuller, Karin, Susanne Lochner & Nina Rother (2011): Das Integrationspanel. Ergebnisse einer Längsschnittstudie zur Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Integrationskursen. (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Forschungsbericht 11), Nürnberg, 334 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Forschungsbericht geht zunächst auf die Ausgestaltung der Integrationskurse sowie auf den Stand der Forschung ein. Bei der methodischen Beschreibung der Studie (Kapitel 2) werden die Konzeption des Integrationspanels und die zentralen Fragestellungen sowie das Forschungsdesign beschrieben. Darüber hinaus wird auf das Stichprobenverfahren sowie auf die Durchführung der einzelnen Befragungen eingegangen. Es folgt die ausführliche Beschreibung der Ergebnisse dieser Studie. Zunächst werden die befragten Kursteilnehmenden und die Kontrollgruppe nach soziodemographischen Merkmalen charakterisiert (Kapitel 3). Diesem Kapitel folgen kursbezogene Ergebnisse, die auf die Kurszusammensetzung, die Kursleitenden, die Kursbewertung der Teilnehmenden sowie auf die Bewertung speziell des Orientierungskurses eingehen (Kapitel 4). Der Nutzen von Integrationskursen wird anhand des Ansatzes von Esser (1980, 2001) analysiert, wobei nicht der in Deutschland negativ behaftete Begriff der Assimilation verwendet wird, sondern die Bezeichnung Integration nach Heckmann (2001). Dementsprechend orientiert sich die Struktur der folgenden Kapitel an der Unterscheidung der Integrationsdimensionen, wie sie bei Analysen, die auf dem Konzept von Esser basieren, gängig sind (siehe auch Kalter 2008). Das Kapitel der kulturellen Integration (Kapitel 5) stellt Erkenntnisse zum Sprachhintergrund der Kursteilnehmenden und zur Entwicklung der Deutschkenntnisse und -nutzung während der Kursteilnahme (Wirksamkeit) sowie ein Jahr nach Kursabschluss (Nachhaltigkeit) vor. Es folgen Darstellungen der strukturellen Integration im Zeitverlauf, insbesondere der Integration auf dem Arbeitsmarkt (Kapitel 6). Das Kapitel zur sozialen Integration (Kapitel 7) analysiert die Kontakthäufigkeit zu Personen aus dem Herkunftsland sowie zu Personen aus Deutschland im Kursverlauf und ein Jahr nach Kursabschluss. Abschließend geht das Kapitel zur emotionalen Integration (Kapitel 8) auf die Verbundenheit mit Deutschland und dem Herkunftsland, die Zufriedenheit der Befragten mit ihrem Leben in Deutschland sowie auf die Absicht ein, sich einbürgern zu lassen." (Textauszug, IAB-Doku)

    Weiterführende Informationen

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  • Literaturhinweis

    Language Proficiency and Labour Market Performance of Immigrants in the UK (2003)

    Dustmann, Christian ; Fabbri, Francesca ;

    Zitatform

    Dustmann, Christian & Francesca Fabbri (2003): Language Proficiency and Labour Market Performance of Immigrants in the UK. In: The Economic Journal, Jg. 113, H. 489, S. 695-717. DOI:10.1111/1468-0297.t01-1-00151

    Abstract

    "This paper uses two recent UK surveys to investigate labor market performance, the determinants of language proficiency, and the effect of language on earnings and employment probabilities of non-white immigrants. Our results show that language acquisition, employment probabilities, as well as earnings differ widely across non-white immigrants, according to their ethnic origin. Language has a strong and positive effects on employment probabilities. Furthermore, lack of English fluency leads to substantial earnings losses of immigrants. While earnings of white and ethnic minority natives develop in a similar manner, there is a large earnings gap between these two groups, and ethnic minority immigrants. English fluency contributes considerably to reducing these differences. Addressing the problems of measurement error and unobserved heterogeneity in language variables, our results indicate that measurement error in the language variable leads to underestimation of the importance of language for employment probabilities and earnings in straightforward regressions. In comparison with results found for other countries, language proficiency seems to be more important for labour market outcomes of UK immigrants." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Dustmann, Christian ;
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