Arbeitszeit: Verlängern? Verkürzen? Flexibilisieren?
Verkürzung, Verlängerung oder Flexibilisierung der Arbeitszeit stehen immer wieder im Zentrum der Debatten. Was wünschen sich Unternehmen und Beschäftigte? Wie kann Arbeitszeitpolitik die Schaffung neuer Arbeitsplätze und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze unterstützen?
Dieses Themendossier bietet Publikationen zur Entwicklung der Arbeitszeiten in Deutschland auch im internationalen Vergleich, zur betrieblichen Gestaltung der Arbeitszeit und zu den Arbeitszeitwünschen der Beschäftigten.
Publikationen zur kontroversen Debatte um die Einführung der Vier-Tage-Woche finden Sie in unserem Themendossier Vier-Tage-Woche – Arbeitszeitmodell der Zukunft?
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Literaturhinweis
Betreuungsgeld und Familienpflegezeit: mehr Wahlfreiheit und bessere Vereinbarkeit? (2012)
Zitatform
Auth, Diana (2012): Betreuungsgeld und Familienpflegezeit. Mehr Wahlfreiheit und bessere Vereinbarkeit? In: Femina politica, Jg. 21, H. 1, S. 135-140.
Abstract
"Die bisherige Bilanz von Familienministerin Kristina Schröder fällt mager aus. Es ist ihr bisher kaum gelungen, familienpolitische Impulse zu setzen und die - wenn auch selektive - Modernisierung der Familienpolitik voranzutreiben. Der Ausbau er Kleinkindbetreuung stockt, die Reform des Elterngeldes ist der Konsolidierungspolitik zum Opfer gefallen und die 2008 eingeführte Pflegezeit wird kaum in Anspruch genommen. Was familienpolitisch bleibt, sind die neu eingeführte Familienpflegezeit und das geplante Betreuungsgeld. Beide Maßnahmen werden im Folgenden auf ihr Gleichstellungspotenzial hin überprüft." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Access to flexible working and informal care (2012)
Zitatform
Bryan, Mark L. (2012): Access to flexible working and informal care. In: Scottish Journal of Political Economy, Jg. 59, H. 4, S. 361-389. DOI:10.1111/j.1467-9485.2012.00585.x
Abstract
"We use matched employer-employee data to explore the relationship between employees' access to flexible working arrangements and the amount of informal care they provide to sick or elderly friends and relatives. Flexitime and the ability to reduce working hours are each associated with about 10% more hours of informal care, with effects concentrated among full-time workers providing small amounts of care. The wider workplace environment beyond formal flexible work also appears to facilitate care. Workplaces do not respond to the presence of carers by providing flexible work, instead there is some underlying selection of carers into flexible workplaces." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Pflege als doppelte Aufgabe: eine Sekundärdatenanalyse zu Pflegenden mit zusätzlichen privaten Pflegeaufgaben (2012)
Dichter, Martin Nikolaus; Holle, Bernhard; Schmidt, Sascha Gerd; Schnepp, Wilfried; Simon, Michael ; Hasselhorn, Hans-Martin;Zitatform
Dichter, Martin Nikolaus, Bernhard Holle, Sascha Gerd Schmidt, Hans-Martin Hasselhorn, Wilfried Schnepp & Michael Simon (2012): Pflege als doppelte Aufgabe. Eine Sekundärdatenanalyse zu Pflegenden mit zusätzlichen privaten Pflegeaufgaben. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 17, H. 4, S. 330-346.
Abstract
"Aufgrund der in Deutschland erheblichen Anzahl erwerbstätiger Frauen mit privaten Pflegeaufgaben ist anzunehmen, dass auch die Zahl von beruflich Pflegenden mit zusätzlichen privaten Pflegeaufgaben hoch ist. Der Pflegeberuf sowie die private Pflege von Angehörigen gehen jeweils mit hohen physischen und psychischen Belastungen einher, so dass in diesem Zusammenhang von einer Doppelbelastung ausgegangen werden kann. In dieser Studie werden soziodemografische und arbeitsbezogene Merkmale sowie mögliche Unterschiede arbeits- und gesundheitsbezogener Beanspruchungen (Arbeitszufriedenheit, Burnout, Disability, Arbeit-Familie-Konflikt, Familie-Arbeit-Konflikt, Arbeitsfähigkeit, Allgemeine Gesundheit) von Pflegenden mit und ohne zusätzliche private Pflegeaufgabe untersucht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflegetätigkeiten von Personen in Haushalten mit Arbeitslosengeld-II-Bezug: eine deskriptive Betrachtung (2012)
Zitatform
Hohmeyer, Katrin, Eva Kopf, Mareike Fiebig & Michael Grüttner (2012): Pflegetätigkeiten von Personen in Haushalten mit Arbeitslosengeld-II-Bezug. Eine deskriptive Betrachtung. (IAB-Forschungsbericht 10/2012), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Aufgrund der demografischen Entwicklung ist in Deutschland ein steigender Pflegebedarf zu erwarten. Dabei hat die häusliche Versorgung von Pflegebedürftigen durch Angehörige in Deutschland Vorrang gegenüber einer stationären Versorgung. Gleichzeitig ist ein hoher Erwerbsstand breiter Bevölkerungsgruppen zur nachhaltigen Finanzierbarkeit der sozialen Sicherungssysteme erwünscht. Hier besteht möglicherweise ein Zielkonflikt, wenn die häusliche Pflege und eine Erwerbstätigkeit von Pflegepersonen nicht miteinander vereinbar sind. Auch bedürftige Personen, die Arbeitslosengeld II beziehen, müssen in der Regel dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, um so ihre Hilfebedürftigkeit zu reduzieren oder zu beenden. Der Forschungsbericht beschäftigt sich daher mit den Pflegetätigkeiten von Personen zwischen 15 und 64 Jahren, die in einem Haushalt mit Arbeitslosengeld-II-Bezug leben. Die Grundlage der Untersuchung sind Beobachtungen der ersten vier Wellen des Panels 'Arbeitsmarkt und soziale Sicherung' des IAB von Personen, die in einem Haushalt leben, der Arbeitslosengeld II bezieht. Etwa 7 % der Befragten in Haushalten mit Arbeitslosengeld-II-Bezug pflegen Verwandte oder Freunde. Der Pflegeumfang sowie die ausgeübten Tätigkeiten variieren dabei stark. Pflegende Personen sind häufiger als nicht-pflegende weiblich, 35 Jahre alt oder älter, haben häufiger Kinder und leben mit einem Partner zusammen. Sie sind seltener erwerbstätig und leben häufiger auch zum Befragungszeitpunkt in einem Haushalt, der Arbeitslosengeld II bezieht. Sie sind seltener zur Arbeitsuche verpflichtet als Nicht-Pflegende, aber nur bei gut einem Viertel ist die Pflegetätigkeit der Grund für die Nichtsuche. Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass die Pflegetätigkeit nicht immer einer Erwerbstätigkeit entgegensteht, sondern sich auch aus einer Nicht-Erwerbstätigkeit, die aus anderen Gründen besteht, ergeben kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Beruf (2012)
Keck, Wolfgang;Zitatform
Keck, Wolfgang (2012): Die Vereinbarkeit von häuslicher Pflege und Beruf. (Studien zur Gesundheits- und Pflegewissenschaft), Bern: Hogrefe und Huber, 312 S.
Abstract
"In Deutschland pflegen etwa 4 Millionen Menschen einen nahen Angehörigen. Viele von ihnen sind erwerbstätig ('working carers') und müssen die häusliche Pflege und ihren Beruf unter einen Hut bringen. Wie dies erwerbstätigen Pflegenden gelingt und vor welchen Herausforderungen sie stehen, ist Thema dieses Buches. Mit repräsentativen Umfragedaten wird untersucht, welche Konsequenzen die Pflege auf die Erwerbsbeteiligung hat und welche sozialen Gruppen besonders von dem Vereinbarkeitsdilemma betroffen sind. Qualitative Interviews mit Erwerbstätigen, die für einen pflegebedürftigen Angehörigen sorgen, vertiefen den Blick. Die Schilderungen zeigen einerseits, dass Beruf und häusliche Pflege nicht immer im Widerspruch stehen. Andererseits wird deutlich, welchen Preis die Doppelbelastung haben kann. Am Ende gibt dieses Buch Impulse, wie Gesellschaft, Politik und Unternehmen die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf fördern können." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
"Ich bin dann selbst in so einer Art Hamsterrad..." - Töchter zwischen Beruf und Pflege: eine qualitative Untersuchung mit Töchtern von hilfe- und pflegebedürftigen Eltern (2012)
Kohler, Susanne; Döhner, Hanneli; Lüdecke, Daniel; Kofahl, Christopher;Zitatform
Kohler, Susanne, Hanneli Döhner, Christopher Kofahl & Daniel Lüdecke (2012): "Ich bin dann selbst in so einer Art Hamsterrad..." - Töchter zwischen Beruf und Pflege. Eine qualitative Untersuchung mit Töchtern von hilfe- und pflegebedürftigen Eltern. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 17, H. 4, S. 293-311.
Abstract
"Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen führte bisher nicht wie befürchtet zu einer Abnahme ihrer Pflegebereitschaft, sondern stellt die Betroffenen vor einen Vereinbarkeitskonflikt. Im Zentrum dieses Beitrags steht die Frage, welche Faktoren weibliche Vereinbarkeitsstrategien beeinflussen. In der Auswertung von 38 qualitativen Interviews mit erwerbstätigen pflegenden Töchtern zeigt sich, dass nicht in erster Linie der Grad der Pflegebedürftigkeit eines Elternteils einen Einfluss auf das Erwerbsverhalten der Frauen hat, sondern vor allem ihre Erwerbsbiographie, determiniert durch die Arbeitsteilung mit dem Partner. Unternehmen können in diesem Kontext konfliktverschärfend oder entlastend wirken." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Beruf und Pflege: betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflegeverpflichtung. Carers@Work-Abschlussbericht (2012)
Kümmerling, Angelika; Bäcker, Gerhard;Zitatform
Kümmerling, Angelika & Gerhard Bäcker (2012): Zwischen Beruf und Pflege. Betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflegeverpflichtung. Carers@Work-Abschlussbericht. Duisburg, 91 S.
Abstract
"Die vorliegende Arbeit fragt danach, wie sich die Situation pflegender Angehöriger auf betrieblicher Seite aktuell darstellt. Dabei ist sie Teil einer internationalen Studie, deren Aufgabe es ist, die Situation pflegender Erwerbstätiger in vier Ländern darzustellen. Allein in Deutschland wurde zusätzlich eine Experten- und Arbeitgeberbefragung durchgeführt, die versucht Antworten auf folgende Fragen zu finden:
┐ Inwieweit haben Arbeitgeber ein Problembewusstsein für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit Pflegeverpflichtungen?
┐ Welche Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege werden von welchen Unternehmen angeboten (z.B. flexible Arbeitszeiten, Teilzeit etc.) und wie werden diese Maßnahmen angenommen?
┐ Welche tarifrechtlichen Regelungen gibt es und welche Rolle spielen informelle Regelungen?
Die Arbeit gliedert sich in sieben Teile. Zunächst werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen von Pflege skizziert und im Hinblick auf ihre Auswirkungen auf die Erwerbstätigkeit bewertet (Kapitel 2). In dem darauffolgenden Kapitel wird sich mit der Frage 'wer pflegt?' beschäftigt und versucht, die Situation der Gruppe der Pflegenden näher zu beschreiben (Kapitel 3). In Kapitel 4 folgt eine Darstellung der Anforderungen, die an einen familienfreundlichen Betrieb gestellt werden, die möglichen Handlungsfelder betrieblicher Personalpolitik werden beschrieben und bewertet. Die Ergebnisse unserer eigenen Untersuchung werden in Kapitel 5 präsentiert. Schließlich werden die Ergebnisse der Betriebsbefragung mit den von Pflegenden geäußerten Wünschen an ihre Arbeitgeber verglichen (Kapitel 6). Im abschließenden Kapitel wird ein würdigendes Fazit gezogen und mögliche Handlungsoptionen für Betriebe werden aufgezeigt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Berufstätigkeit und familiäre Pflege: zur Praxis betrieblicher Vereinbarkeitsregelungen (2012)
Kümmerling, Angelika; Bäcker, Gerhard;Zitatform
Kümmerling, Angelika & Gerhard Bäcker (2012): Berufstätigkeit und familiäre Pflege. Zur Praxis betrieblicher Vereinbarkeitsregelungen. In: Pflege und Gesellschaft, Jg. 17, H. 4, S. 312-329.
Abstract
"Die Vereinbarung von Familie und Beruf ist vor dem Hintergrund des demographischen Wandels und zunehmender Frauenerwerbstätigkeit von wachsender Bedeutung. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Wahrnehmung des Problems auf betrieblicher Ebene und untersucht Strategien und Lösungsansätze. Auf Basis von 13 Unternehmensfallstudien wird gezeigt, dass die Unternehmen bislang nur am Rande mit dieser neuen Version der alten Vereinbarkeitsproblematik konfrontiert sind, jedoch ein zunehmendes Bewusstsein festzustellen ist. Betriebliche Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit orientieren hauptsächlich auf die Dauer der Arbeitszeit, seltener auf Lage und Verteilung. Insgesamt sind Instrumente, die sich konkret auf die Vereinbarung von Pflege und Beruf beziehen, selten, häufiger handelt es sich um Maßnahmen, welche die Vereinbarung von Kindern und Erwerbstätigkeit gewähren sollen und die auf die neue Personengruppe übertragen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflegesensible Arbeitszeiten: wichtig für eine vereinbarkeitsorientierte Personalpolitik (2012)
Zitatform
Menke, Katrin, Svenja Pfahl & Sonja Weeber (2012): Pflegesensible Arbeitszeiten. Wichtig für eine vereinbarkeitsorientierte Personalpolitik. In: Gute Arbeit, Jg. 24, H. 9, S. 12-15.
Abstract
"Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen wird in Deutschland überwiegend von Angehörigen im häuslichen Umfeld gesichert. Das stellt erwerbstätige Personen, die im Berufsleben bleiben wollen und dies auch müssen - oft jahrelang vor eine Vielzahl von Problemen. Oft genug werden sie damit im Stich gelassen, die gesetzlichen Freistellungsmöglichkeiten reichen bei weitem nicht aus. Eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie hat systematisch ermittelt, was die betroffenen Arbeitskräfte an Hilfen und konkreter Unterstützung benötigen, damit sich Erwerbsarbeit und häusliche Pflege vereinbaren lassen. Flexible Arbeitszeiten sind in diesem 'sozialen Konstrukt' eine tragende Säule." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege: eine Bestandsaufnahme (2012)
Reichert, Monika;Zitatform
Reichert, Monika (2012): Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege. Eine Bestandsaufnahme. In: R. Bispinck, G. Bosch, K. Hofemann & G. Naegele (Hrsg.) (2012): Sozialpolitik und Sozialstaat : Festschrift für Gerhard Bäcker, S. 323-333. DOI:10.1007/978-3-531-19024-2_19
Abstract
"Frauen und Männer, die nicht nur einen Angehörigen pflegen, sondern gleichzeitig einer Erwerbstätigkeit nachgehen, wurden noch vor wenigen Jahren in der Öffentlichkeit, in Wissenschaft und Politik kaum wahrgenommen. Zwar wurde die erste umfassende Studie zu diesem Themenkreis bereits 1995 im Auftrag des Bundesministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Senioren von der Autorin gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen - darunter auch Gerhard Bäcker - durchgeführt (Beck et al. 1997; Bäcker/Stolz-Willig 1997), ihre Ergebnisse blieben außerhalb des Wissenschaftskontexts jedoch weitgehend unbeachtet. Erst in jüngerer Zeit gibt es auch in Deutschland zunehmend mehr wissenschaftliche Untersuchungen (beispielhaft sei hier auf das von der Volkswagenstiftung geförderte, internationale Projekt carers@work verwiesen, www.carersatwork.tu-dortmund.de), Berichte in den Medien sowie politische Initiativen (Pflegezeitgesetz von 2008, geplantes Familienpflegezeitgesetz), die sich dieser besonderen Gruppe von Pflegenden widmen - letztlich mit dem Ziel, ihre private, pflegerische und berufliche Situation zu verbessern." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pflegesensible Arbeitszeiten: Perspektiven der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege (2012)
Zitatform
Reuyß, Stefan, Svenja Pfahl, Jürgen Rinderspacher & Katrin Menke (2012): Pflegesensible Arbeitszeiten. Perspektiven der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. (Forschung aus der Hans-Böckler-Stiftung 145), Berlin: Edition Sigma, 294 S.
Abstract
"Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels stellt sich immer dringlicher die Frage, wer für die Pflege der rapide wachsenden Zahl älterer Menschen in Zukunft zuständig sein wird. Viele Beschäftigte, die private Pflegeaufgaben übernehmen, müssen ihre Arbeitszeiten notgedrungen einschränken oder ihren Beruf ganz aufgeben. Die Bereitschaft zur Übernahme häuslicher Pflegeaufgaben wird zukünftig stark davon abhängen, ob es gelingt, bessere Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Erwerbsarbeit und Pflege zu schaffen. Eine zentrale Rolle wird dabei den Arbeitszeiten zugeschrieben. Ein unspezifischer Ruf nach flexibleren Arbeitszeiten für Beschäftigte mit Pflegeaufgaben ist jedoch zu abstrakt. Die Autor/inn/en gehen daher in diesem Buch der Frage nach, was zu einem Konzept 'Pflegesensibler Arbeitszeiten' gehört. Sie analysieren die Wechselbeziehungen zwischen Art und Umfang der Pflege und den jeweiligen Arbeitszeiten und sie beschreiben, wie die konkrete Ausgestaltung und Nutzung der Arbeitszeiten sowohl im Alltag als auch in besonderen Belastungssituationen aussehen muss. Zudem benennen sie die arbeitsweltlichen und politischen Rahmenbedingungen eines solchen Konzepts." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Achter Familienbericht "Zeit für Familie": Familienzeitpolitik als Chance einer nachhaltigen Familienpolitik (2012)
Abstract
"Die interdisziplinär zusammengesetzte Sachverständigenkommission hat in ihrem Bericht Eckpunkte für eine Familienzeitpolitik entwickelt, entlang den Zeitbedarfen, Zeitkonflikten und Wünschen von Familien. Sie hat Empfehlungen zur Gestaltung von Familienzeitpolitik an unterschiedliche Akteure verfasst, wie den Gesetzgeber, Unternehmen und Tarifpartner, lokale Akteure und Familien selbst. Die Bundesregierung nimmt dazu Stellung." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Company initiatives for workers with care responsibilities for disabled children or adults (2011)
Zitatform
Cullen, Kevin, Karsten Gareis & Pascale Peters (2011): Company initiatives for workers with care responsibilities for disabled children or adults. Dublin, 85 S. DOI:10.2806/29282
Abstract
"This report describes over 50 cases of companies in 11 Member States that have adopted measures to support their employees with care responsibilities for disabled children or adults. Key initiatives by companies include: various types of leave; reduced working hours; and such supportive measures as information, counselling and practical support. The report concludes that: raising awareness is particularly important; that particularly effective approaches combine measures targeted at working carers, and measures that the entire workforce can avail of; that line managers have a pivotal role to play in supporting working carers; and that it is possible to create solutions that either avoid the need for employees to leave the job, or that enable them to return to work. An electronic database of cases is also available, as is an annotated bibliography." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
Ähnliche Treffer
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Executive Summary -
Literaturhinweis
Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Modul der Arbeitskräfteerhebung 2010 (2011)
Hirschbichler, Brigitte; Klapfer, Karin;Zitatform
(2011): Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Modul der Arbeitskräfteerhebung 2010. Wien, 226 S., CD-ROM.
Abstract
"Erwerbsbeteiligung und das Ausmaß ihrer Erwerbsarbeit sind geringer, in weiterer Folge ist das Einkommen niedriger als jenes der Männer. Auch die Auswirkungen von Betreuungsverpflichtungen für Kinder und hilfsbedürftige Erwachsene auf die Erwerbstätigkeit betreffen Frauen in einem stärkeren Ausmaß als Männer. Vor diesem Hintergrund wurde im Jahr 2010 die EU weite Arbeitskräfteerhebung um ein Zusatzmodul mit dem Thema 'Vereinbarkeit von Beruf und Familie' erweitert. Im Zentrum des Frageprogramms des Moduls standen 15- bis 64-jährige Personen mit Betreuungsverpflichtungen für hilfs- oder pflegebedürftige Erwachsene oder für Kinder unter 15 Jahren. Der Schwerpunkt lag dabei auf Fragen zu Einschränkungen der Teilnahme am Erwerbsleben durch fehlende oder nicht geeignete Betreuungsangebote. Ein weiterer Abschnitt befasste sich mit der Häufigkeit und der Dauer von Unterbrechungen der beruflichen Tätigkeit nach der Geburt eines Kindes. Des Weiteren wurde erhoben, ob Männer und Frauen ihre Arbeitszeit nach der Geburt eines Kindes für die Kinderbetreuung reduzieren. Ein Aspekt des Moduls befasste sich ferner mit dem Grad an Arbeitszeitflexibilität im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Betreuungsaufgaben und Erwerbstätigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft: Ergebnisse des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2010 (2010)
Seyda, Susanne; Stettes, Oliver;Zitatform
Seyda, Susanne & Oliver Stettes (2010): Familienfreundlichkeit in der deutschen Wirtschaft. Ergebnisse des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2010. In: IW-Trends, Jg. 37, H. 2, S. 3-17.
Abstract
"Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2010 zeigt, dass mit knapp 80 Prozent die überwiegende Mehrheit der Unternehmen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine hohe Aufmerksamkeit schenkt. Dies gilt vor allem für die knapp 38 Prozent der Betriebe, in denen die Geschäftsleitung eine ausgeprägt familienfreundliche Einstellung aufweist. Bevorzugte Mittel der Unternehmen, um die Balance zwischen familiären Verpflichtungen und betrieblichen Anforderungen herzustellen, sind flexible Arbeitszeitmodelle und Maßnahmen, mit denen Mitarbeiter vor, während und nach der Elternzeit gefördert werden. Dagegen werden die Betriebe in den Bereichen Kinder-/Angehörigenbetreuung und Familienservice seltener aktiv. Es existieren mittlerweile fast keine Unternehmen mehr, die sich überhaupt nicht für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen. Gut 25 Prozent bieten dagegen mittlerweile zehn oder mehr Maßnahmen gleichzeitig an. Das Engagement ist zudem generell höher, wenn die Geschäftsführung familienfreundlich eingestellt ist. Die Ziele, die eine Geschäftsleitung mit einer familienfreundlichen Personalpolitik verfolgt, sind dann auch häufiger mitarbeiterorientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
Hier finden Sie die Langfassung. -
Literaturhinweis
Europäischer Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit: Abschlussbericht (2010)
Abstract
"Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat am 1. Dezember 2010 gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung und dem Institut der deutschen Wirtschaft den Europäischen Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit veröffentlicht. Die Unternehmensbefragung liefert Ergebnisse zur Verbreitung familienfreundlicher Maßnahmen in mehr als 5000 Unternehmen in Großbritannien, Frankreich, Polen, Italien, Schweden und Deutschland. Die wichtigsten Ergebnisse zeigen, dass trotz der Wirtschaftskrise mehr als acht von zehn europäischen Unternehmen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als wichtig oder eher wichtig betrachten, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeiten und der Arbeitsorganisation das bevorzugte Instrument der Geschäftsleitungen sind und dass in Deutschland das Hauptmotiv für die Einführung familienfreundlicher Maßnahmen die Erhöhung der Arbeitszufriedenheit ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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