Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt
Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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Literaturhinweis
Robots at work (2018)
Zitatform
Graetz, Georg & Guy Michaels (2018): Robots at work. In: The Review of Economics and Statistics, Jg. 100, H. 5, S. 753-768. DOI:10.1162/rest_a_00754
Abstract
"We analyze for the first time the economic contributions of modern industrial robots, which are flexible, versatile, and autonomous machines. We use novel panel data on robot adoption within industries in seventeen countries from 1993 to 2007 and new instrumental variables that rely on robots' comparative advantage in specific tasks. Our findings suggest that increased robot use contributed approximately 0.36 percentage points to annual labor productivity growth, while at the same time raising total factor productivity and lowering output prices. Our estimates also suggest that robots did not significantly reduce total employment, although they did reduce low-skilled workers' employment share." (Author's abstract, 䗏 MIT Press Journals) ((en))
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Literaturhinweis
Fractures in the education-economy relationship: the end of the skill bias technological change research programme? (2018)
Zitatform
Lauder, Hugh, Philip Brown & Sin-Yi Cheung (2018): Fractures in the education-economy relationship. The end of the skill bias technological change research programme? In: Oxford review of economic policy, Jg. 34, H. 3, S. 495-515. DOI:10.1093/oxrep/gry008
Abstract
"This paper undertakes a critical theoretical and empirical analysis of the traditional approach to analysing the education - economy relationship: skill bias technological change theory. It argues that while leading skill bias theorists have sought to address some of the anomalies that the theory confronts, there remain key data patterns that the theory cannot address. We suggest an alternative account that takes a broader political economy perspective." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Global value chains, the rise of the robots and human capital (2018)
Marin, Dalia;Zitatform
Marin, Dalia (2018): Global value chains, the rise of the robots and human capital. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 98, H. Sonderheft, S. 46-49. DOI:10.1007/s10273-018-2276-9
Abstract
"This essay examines whether robots will lead to the reshoring of activity from low-wage countries to rich countries, leading to a revival of manufacturing in rich countries. I argue that reshoring will not lead to an employment boom in rich countries, because the brilliant robots are a capital-biased technology, and as such, they potentially replace smart people. As a result, the skill premium - the wage discrepancy between a university graduate and a high school graduate - is declining in Europe. I argue further that the expansion of higher education has been too aggressive in light of the capital bias of digital technology." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en))
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Literaturhinweis
Digitalisierung und soziale Sicherheit (2018)
Mayrhuber, Christine; Bock-Schappelwein, Julia;Zitatform
Mayrhuber, Christine & Julia Bock-Schappelwein (2018): Digitalisierung und soziale Sicherheit. In: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung. Monatsberichte, Jg. 91, H. 12, S. 891-897.
Abstract
"Der Einsatz digitaler Technologien verändert und flexibilisiert Arbeitsabläufe, Arbeitsformen und Entlohnungsstrukturen. Erwerbs- und Einkommensverläufe und damit auch die soziale Absicherung werden für die Betroffenen zunehmend unsicherer. Die Stärkung der Erwerbseinkommen in einkommenszentrierten Systemen und eine Anpassung der Finanzierungsgrundlagen an die neuen Arbeitsmarktentwicklungen sind Fragen, die im Zuge der Digitalisierung verstärkt in den Vordergrund treten." (Autorenreferat, © WIFO - Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung)
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Literaturhinweis
Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit (2018)
Zitatform
Prettner, Klaus, Niels Geiger & Johannes A. Schwarzer (2018): Die Auswirkungen der Automatisierung auf Wachstum, Beschäftigung und Ungleichheit. In: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, Jg. 19, H. 2, S. 59-77. DOI:10.1515/pwp-2018-0017
Abstract
"Die Automatisierung ist eines der wichtigsten Phänomene, über die aktuell innerhalb der Wirtschaftswissenschaften und in der breiteren Öffentlichkeit diskutiert wird. Dabei finden sich sehr unterschiedliche Positionen: Pessimisten verweisen auf die negativen Beschäftigungseffekte, wenn Menschen mehr und mehr durch Maschinen ersetzt werden und ihre am Markt angebotene Arbeitsleistung somit obsolet wird. Gleichzeitig gilt die Automatisierung auch als Ursache für einen Anstieg der wirtschaftlichen Ungleichheit. Optimistische Stimmen erinnern an die Entwicklung seit der Industriellen Revolution, die mit hohem Produktivitätswachstum und starken Wohlfahrtssteigerungen durch fortlaufende technologische Veränderungen einherging, ohne dass es langfristig zu Massenarbeitslosigkeit gekommen ist. In diesem Survey präsentieren die Autoren empirische Daten und skizzieren ein einfaches Wachstumsmodell, das einen ersten Einblick in die zu erwartenden ökonomischen Auswirkungen der Automatisierung erlaubt. Anschließend vertiefen und erweitern sie die Ergebnisse unter Bezugnahme auf die aktuelle wissenschaftliche Literatur. Aus den verschiedenen Ansatzpunkten und Überlegungen leiten sie schließlich wirtschaftspolitische Handlungsmöglichkeiten ab und erörtern deren Einschränkungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Automatisierung - kein Jobkiller (2018)
Reid, Jim; Mahtani, Sahil; Templeman, Luke;Zitatform
Reid, Jim, Luke Templeman & Sahil Mahtani (2018): Automatisierung - kein Jobkiller. (Deutsche Bank Research. Konzept 13), Frankfurt am Main, 76 S.
Abstract
"Rund 250 Jahre nach der ersten industriellen Revolution stehen wir offenbar an der Schwelle eines neuen Zeitalters der Automatisierung, das sich durch komplexe Roboter und künstliche Intelligenz auszeichnet. In dieser Ausgabe untersuchen wir die Auswirkungen der kommenden Automatisierungswelle für Arbeitnehmer, Industrie und die Gesellschaft. Unsere Branchenanalysten sind der Ansicht, dass Roboter menschliche Arbeitskräfte voraussichtlich eher unterstützen werden, als diese zu verdrängen, und auch die historische und ökonomische Betrachtungsweise lässt diesen Schluss zu." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
English version -
Literaturhinweis
Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit: Was ist am Arbeitsmarkt passiert und wie soll die Wirtschaftspolitik reagieren? (2018)
Südekum, Jens;Zitatform
Südekum, Jens (2018): Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit: Was ist am Arbeitsmarkt passiert und wie soll die Wirtschaftspolitik reagieren? (IZA Standpunkte 90), Bonn, 31 S.
Abstract
"Digitalisierung und Automatisierung werden nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen. Nicht Arbeitslosigkeit, sondern eine stärkere Ungleichheit und stagnierende Reallöhne in der Mitte des Lohnspektrums sind das Problem. Bislang hat der Robotereinsatz die Löhne nur schwach in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Vormarsch der künstlichen Intelligenz und anderer digitaler Technologien könnte es aber schlimmer kommen. Wie kann die Wirtschaftspolitik reagieren? Einkommensumverteilung über Steuer- und Transfersysteme oder gar ein bedingungsloses Grundeinkommen greifen zu kurz. Eine vorbeugende Politik setzt an der Primärverteilung der Markteinkommen an. Priorität haben eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik, massive Investitionen in die Wissensinfrastruktur und die Intensivierung der Ausbildung und beruflichen Weiterbildung. Die Politik sollte nicht über Robotersteuern, sondern über Modelle der Mitarbeiterbeteiligung nachdenken. Denn die zentrale Frage der Digitalisierung lautet, wem gehören die Roboter?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit (2018)
Südekum, Jens;Zitatform
Südekum, Jens (2018): Digitalisierung und die Zukunft der Arbeit. (WPZ Analyse 19), Sankt Gallen, 23 S.
Abstract
"Digitalisierung und Automatisierung werden nicht zu Massenarbeitslosigkeit führen. Nicht Arbeitslosigkeit, sondern eine stärkere Ungleichheit und stagnierende Reallöhne in der Mitte des Lohnspektrums sind das Problem. Bislang hat der Robotereinsatz die Löhne nur schwach in Mitleidenschaft gezogen. Mit dem Vormarsch der künstlichen Intelligenz und anderer digitaler Technologien könnte es aber schlimmer kommen. Wie kann die Wirtschaftspolitik reagieren? Einkommensumverteilung über Steuer- und Transfersysteme oder gar ein bedingungsloses Grundeinkommen greifen zu kurz. Eine vorbeugende Politik setzt an der Primärverteilung der Markteinkommen an. Priorität haben eine produktivitätsorientierte Lohnpolitik, massive Investitionen in die Wissensinfrastruktur und die Intensivierung der Ausbildung und beruflichen Weiterbildung. Die Politik sollte nicht über Robotersteuern, sondern über Modelle der Mitarbeiterbeteiligung nachdenken. Denn die zentrale Frage der Digitalisierung lautet, wem gehören die Roboter?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA Standpunkte , 90 -
Literaturhinweis
Die Rolle der Computerisierung und Digitalisierung für Beschäftigung und Einkommen (2018)
Zitatform
Thomsen, Stephan L. (2018): Die Rolle der Computerisierung und Digitalisierung für Beschäftigung und Einkommen. (Universität Hannover, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät. Diskussionspapier 645), Hannover, 42 S.
Abstract
"Die Entwicklung der Computer und die darauf aufbauende Digitalisierung haben technologische Veränderungen ausgelöst, die die Anforderungen an und die Nachfrage nach Arbeit, aber auch das Arbeitsangebot in den letzten Dekaden stetig verändert haben. Wie groß die kausalen Effekte dieser Entwicklung auf die Einkommens- und Vermögensverteilung sind, ist in der ökonomischen Literatur bisher weder eindeutig, noch abschließend geklärt. Schwierigkeiten in der Bestimmung dieser Effekte haben sich zunächst aus dem unvollständigen Verständnis ergeben, wie die Computerisierung und die Digitalisierung die Wertschöpfung beeinflusst haben bzw. welchen Beitrag sie leisten. Dies hat zugleich zu der grundsätzlichen Frage geführt, inwiefern der technologische Wandel durch die Computerisierung und Digitalisierung mit traditionellen ökonomischen Modellen, die Arbeit, Kapital und technischen Fortschritt in der Regel als trennbare Faktoren unterscheiden und hierbei feste Relationen bzw. proportionale Effekte unterstellen, erfasst werden kann.
Das Verständnis der Bedeutung und Begründung technischen Fortschritts in seinen Wirkungen für Wirtschaft und Gesellschaft ist dabei bereits Gegenstand des wirtschaftswissenschaftlichen Denkens in Wealth of Nations von Adam Smith (1776). Die Formulierung des Produktionsprozesses ausgehend von den zu tätigenden Aufgaben, unabhängig ob diese durch menschliche oder maschinelle Arbeit, durch Handel zugekauft oder an einem beliebigen Ort durchgeführt werden, ist dabei grundlegend im ökonomischen Verständnis verankert. Trotz dieser bereits recht alten Überlegungen haben die Computerisierung und die Digitalisierung dazu geführt, dass der durch sie ausgelöste technische Fortschritt sowie insbesondere die implizierten Folgen für Beschäftigung und Löhne in der aktuellen wirtschaftswissenschaftlichen Literatur nun differenzierter analysiert werden und in den vergangenen zwei Dekaden entsprechende formale Modelle entwickelt worden sind.
Mit dem vorliegenden Aufsatz möchte ich eine Einordnung des technischen Fortschritts durch die Computerisierung und Digitalisierung geben. Hierzu will ich kurz auf die Entwicklungsgeschichte des Computerzeitalters eingehen, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu anderen Entwicklungen zu identifizieren. Im Anschluss gebe ich einen Überblick über den Erkenntnisstand zu den Effekten auf Einkommen und Beschäftigung auf Grundlage der verfügbaren Literatur, um die Erklärungen und Begründungen zu diskutieren." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Wage inequality and structural change (2018)
Zitatform
Tyrowicz, Joanna & Magdalena Smyk (2018): Wage inequality and structural change. (IAAEU discussion paper series in economics 2018,01), Trier, 30 S.
Abstract
"Income inequality in the context of large structural change has received a lot of attention in the literature, but most studies relied on household post-transfer inequality measures. This study utilizes a novel and fairly comprehensive collection of micro data sets from between 1980's and 2010 for both advanced market economies and economies undergoing transition from central planning to market based system. We show that wage inequality was initially lower in transition economies and immediately upon the change of the economic system surpassed the levels observed in advanced economies. We find a very weak link between structural change and wages in both advanced and post-transition economies, despite the predictions from skill-biased technological change literature. The decomposition of changes in wage inequality into a part attributable to changes in characteristics (mainly education) and a part attributable to changes in rewards does not yield any leading factors." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Understanding the decline in the U.S. labor share: evidence from occupational tasks (2018)
vom Lehn, Christian;Zitatform
vom Lehn, Christian (2018): Understanding the decline in the U.S. labor share. Evidence from occupational tasks. In: European Economic Review, Jg. 108, H. September, S. 191-220. DOI:10.1016/j.euroecorev.2018.07.005
Abstract
"In this paper, I provide empirical evidence linking the decline in the labor share to the replacement of occupations with substantial routine task content. Using cross-industry variation, I show that the overall labor share decline is driven by the replacement of occupations specializing in routine tasks. I further find that the accelerated decline in the labor share since 2000 is associated with the replacement of higher skill occupations with substantial routine task content. Finally, I estimate the effects of increased import competition on the labor share decline and how this relates to the replacement of occupational tasks. While increased import competition plays a significant role in explaining the overall labor share decline and works through replacing routine occupations, it cannot account for the accelerated labor share decline and replacement of higher skill occupations post-2000." (Author's abstract, © 2018 Elsevier) ((en))
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Literaturhinweis
Robots and jobs: evidence from US labor markets (2017)
Zitatform
Acemoglu, Daron & Pascual Restrepo (2017): Robots and jobs. Evidence from US labor markets. (NBER working paper 23285), Cambrige, Mass., 91 S. DOI:10.3386/w23285
Abstract
"As robots and other computer-assisted technologies take over tasks previously performed by labor, there is increasing concern about the future of jobs and wages. We analyze the effect of the increase in industrial robot usage between 1990 and 2007 on US local labor markets. Using a model in which robots compete against human labor in the production of different tasks, we show that robots may reduce employment and wages, and that the local labor market effects of robots can be estimated by regressing the change in employment and wages on the exposure to robots in each local labor market -- defined from the national penetration of robots into each industry and the local distribution of employment across industries. Using this approach, we estimate large and robust negative effects of robots on employment and wages across commuting zones. We bolster this evidence by showing that the commuting zones most exposed to robots in the post-1990 era do not exhibit any differential trends before 1990. The impact of robots is distinct from the impact of imports from China and Mexico, the decline of routine jobs, offshoring, other types of IT capital, and the total capital stock (in fact, exposure to robots is only weakly correlated with these other variables). According to our estimates, one more robot per thousand workers reduces the employment to population ratio by about 0.18-0.34 percentage points and wages by 0.25-0.5 percent." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Artificial intelligence and the modern productivity paradox: a clash of expectations and statistics (2017)
Zitatform
Brynjolfsson, Erik, Daniel Rock & Chad Syverson (2017): Artificial intelligence and the modern productivity paradox. A clash of expectations and statistics. (NBER working paper 24001), Cambrige, Mass., 44 S. DOI:10.3386/w24001
Abstract
"We live in an age of paradox. Systems using artificial intelligence match or surpass human level performance in more and more domains, leveraging rapid advances in other technologies and driving soaring stock prices. Yet measured productivity growth has declined by half over the past decade, and real income has stagnated since the late 1990s for a majority of Americans. We describe four potential explanations for this clash of expectations and statistics: false hopes, mismeasurement, redistribution, and implementation lags. While a case can be made for each, we argue that lags have likely been the biggest contributor to the paradox. The most impressive capabilities of AI, particularly those based on machine learning, have not yet diffused widely. More importantly, like other general purpose technologies, their full effects won't be realized until waves of complementary innovations are developed and implemented. The required adjustment costs, organizational changes, and new skills can be modeled as a kind of intangible capital. A portion of the value of this intangible capital is already reflected in the market value of firms. However, going forward, national statistics could fail to measure the full benefits of the new technologies and some may even have the wrong sign." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
German robots - the impact of industrial robots on workers (2017)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen, Jens Südekum & Nicole Wößner (2017): German robots - the impact of industrial robots on workers. (IAB-Discussion Paper 30/2017), Nürnberg, 62 S.
Abstract
"Wir untersuchen die Auswirkungen des Einsatzes von Industrierobotern auf die Erwerbsverläufe einzelner Beschäftigter im verarbeitenden Gewerbe, sowie die Auswirkungen auf lokale Arbeitsmärkte in Deutschland. Wir finden keine Anhaltspunkte dafür, dass Roboter insgesamt zu Jobverlusten führen, allerdings verändern sie die Struktur der Gesamtbeschäftigung. Jeder Roboter verdrängt zwei Jobs im verarbeitenden Gewerbe. Damit tragen Roboter mit etwa 275.000 Jobs zu nahezu 23 Prozent des gesamten Rückgangs der Beschäftigung in diesem Sektor bei. Dieser Rückgang wurde jedoch vollkommen durch zusätzliche Jobs im Dienstleistungssektor kompensiert. Dies geht nicht zu Lasten bereits beschäftigter Personen: Beschäftigte in Branchen, die verstärkt Roboter einsetzen hatten sogar eine höhere Beschäftigungsstabilität bei ihrem ursprünglichen Arbeitgeber. Wir beobachten dagegen einen systematischen Rückgang von Neueinstellungen in diesen Branchen. Die höhere Beschäftigungsstabilität ist oftmals mit geringeren Löhnen verbunden. Vor allem die Löhne von Personen mit Ausbildungsabschluss in Fertigungsberufen geraten durch den Einsatz von Robotern unter Druck. Bei Managern und Ingenieuren sind dagegen steigende Löhne zu verzeichnen. Im Aggregat führen Roboter also zu einem Anstieg der Arbeitsproduktivität, aber nicht zu einem Anstieg der Löhne. Damit tragen sie zum Rückgang der Lohnquote bei." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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The rise of robots in the German labour market (2017)
Zitatform
Dauth, Wolfgang, Sebastian Findeisen, Jens Südekum & Nicole Woessner (2017): The rise of robots in the German labour market. In: VOX H. 18.09.2017, o. Sz.
Abstract
"Recent research has shown that industrial robots have caused severe job and earnings losses in the US. This column explores the impact of robots on the labour market in Germany, which has many more robots than the US and a much larger manufacturing employment share. Robots have had no aggregate effect on German employment, and robot exposure is found to actually increase the chances of workers staying with their original employer. This effect seems to be largely down to efforts of work councils and labour unions, but is also the result of fewer young workers entering manufacturing careers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Labour market effects of wage inequality and skill-biased technical change in Germany (2017)
Zitatform
Hutter, Christian & Enzo Weber (2017): Labour market effects of wage inequality and skill-biased technical change in Germany. (IAB-Discussion Paper 05/2017), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Ziel dieser Arbeit ist es, die Beziehung zwischen Ungleichheit und der Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland seit 1975 näher zu beleuchten. Die wichtigsten Theorien sowie auch die empirische Evidenz sind sich zu diesem Thema nicht einig. Unser strukturelles Vektorfehlerkorrekturmodell modelliert explizit den qualifikationsverzerrenden technologischen Fortschritt als Quelle von Ungleichheit. Mithilfe von nicht-rekursiven Langfristrestriktionen werden die Effekte von Ungleichheitsschocks, qualifikationsverzerrenden (und -neutralen) Technologieschocks auf Arbeitsvolumen, reale Lohnkosten und Produktivität identifiziert. Deskriptive Evidenz zeigt, dass der jahrzehntelange Anstieg der Lohnungleichheit im Jahr 2010 gestoppt wurde und sich sogar umkehrte. Dafür ist hauptsächlich die sinkende Ungleichheit in der unteren Hälfte der Lohnverteilung verantwortlich. Die Impuls-Antwort-Analysen verdeutlichen, dass qualifikationsverzerrende Technologieschocks sich negativ auf das Arbeitsvolumen auswirken, die Lohnungleichheit, Lohnkosten und Produktivität allerdings erhöhen. Ungleichheitsschocks haben ebenfalls einen negativen Effekt auf das Arbeitsvolumen, reduzieren zusätzlich aber die Produktivität." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jobs lost, jobs gained: workforce transitions in a time of automation (2017)
Manyika, James; Ko, Ryan; Lund, Susan; Chui, Michael; Sanghvi, Saurabh; Bughin, Jacques ; Batra, Parul; Woetzel, Jonathan;Zitatform
Manyika, James, Susan Lund, Michael Chui, Jacques Bughin, Jonathan Woetzel, Parul Batra, Ryan Ko & Saurabh Sanghvi (2017): Jobs lost, jobs gained: workforce transitions in a time of automation. Washington, DC, 148 S.
Abstract
"The technology-driven world in which we live is a world filled with promise but also challenges. Cars that drive themselves, machines that read X-rays, and algorithms that respond to customer-service inquiries are all manifestations of powerful new forms of automation. Yet even as these technologies increase productivity and improve our lives, their use will substitute for some work activities humans currently perform - a development that has sparked much public concern. Building on our January 2017 report on automation, McKinsey Global Institute's latest report, Jobs lost, jobs gained: Workforce transitions in a time of automation, assesses the number and types of jobs that might be created under different scenarios through 2030 and compares that to the jobs that could be lost to automation.The results reveal a rich mosaic of potential shifts in occupations in the years ahead, with important implications for workforce skills and wages. Our key finding is that while there may be enough work to maintain full employment to 2030 under most scenarios, the transitions will be very challenging - matching or even exceeding the scale of shifts out of agriculture and manufacturing we have seen in the past.1. What impact will automation have on work? 2. What are possible scenarios for employment growth? 3. Will there be enough work in the future? 4. What will automation mean for skills and wages? 5. How do we manage the upcoming workforce transitions?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Jobs lost, jobs gained: workforce transitions in a time of automation (2017)
Manyika, James; Ko, Ryan; Sanghvi, Saurabh; Batra, Parul; Chui, Michael; Bughin, Jacques ; Lund, Susan; Woetzel, Jonathan;Zitatform
Manyika, James, Susan Lund, Michael Chui, Jacques Bughin, Jonathan Woetzel, Parul Batra, Ryan Ko & Saurabh Sanghvi (2017): Jobs lost, jobs gained. Workforce transitions in a time of automation. Washington, DC, 148 S.
Abstract
"The technology-driven world in which we live is a world filled with promise but also challenges. Cars that drive themselves, machines that read X-rays, and algorithms that respond to customer-service inquiries are all manifestations of powerful new forms of automation. Yet even as these technologies increase productivity and improve our lives, their use will substitute for some work activities humans currently perform - a development that has sparked much public concern.
Building on our January 2017 report on automation, McKinsey Global Institute's latest report, Jobs lost, jobs gained: Workforce transitions in a time of automation, assesses the number and types of jobs that might be created under different scenarios through 2030 and compares that to the jobs that could be lost to automation.
The results reveal a rich mosaic of potential shifts in occupations in the years ahead, with important implications for workforce skills and wages. Our key finding is that while there may be enough work to maintain full employment to 2030 under most scenarios, the transitions will be very challenging - matching or even exceeding the scale of shifts out of agriculture and manufacturing we have seen in the past.
1. What impact will automation have on work?
2. What are possible scenarios for employment growth?
3. Will there be enough work in the future?
4. What will automation mean for skills and wages?
5. How do we manage the upcoming workforce transitions?" (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Executive Summary -
Literaturhinweis
Technologischer Wandel und Ungleichheit: Endbericht (2017)
Zilian, Stella ; Scheuer, Timon; Bekhtiar, Karim ; Altzinger, Wilfried ; Unger, Maximilian; Dvorzak, Michaela; Polt, Wolfgang;Zitatform
Zilian, Stella, Maximilian Unger & Timon Scheuer (2017): Technologischer Wandel und Ungleichheit. Endbericht. Wien, 209 S.
Abstract
"Fragen der ökonomischen Wirkungen des technischen Wandels sind in den letzten Jahren wieder sehr stark ins Zentrum der ökonomischen und politischen Diskussion gerückt. Schreckensszenarios, dass die Digitalisierung oder Roboter bald massenweise Jobs überflüssig machen, geistern durch die Medien. Die Studie zeigt hier anderes: Befürchtungen, dass der technologische Wandel zu steigender Arbeitslosigkeit und zu wachsender Ungleichheit der Einkommen beitrage, konnten derzeit nicht bestätigt werden.
Es gibt in Österreich auch keinen 'Digitalisierungs-Schub', sondern eine kontinuierliche Entwicklung: Die Unternehmen, vor allem im produzierenden Sektor, investieren bereits seit Langem in Mikroelektronik, Automatisierung und eben Digitalisierung. Die Gründe für steigende Arbeitslosigkeit und wachsende Ungleichheit liegen zumindest für die betrachtete Periode offenbar in anderen Faktoren.
Im Gegenteil: Informations- und Kommunikationstechnologien sowie wissensbasierte unternehmensbezogene Dienstleistungen inklusive Forschung und Entwicklung sind insbesondere für Wien bedeutende Job-Bringer. Für diese Branchen werden deutliche Beschäftigungszuwächse prognostiziert." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
The impact of robots on productivity, employment and jobs: a positioning paper by the International Federation of Robotics (2017)
Abstract
"This paper provides the IFR's opinion on the impact of automation - specifically of robots - on productivity, competitiveness and employment. IFR is not a policy institute. However, this report includes the main conclusions from a variety of experts on appropriate policy responses to ensure ongoing positive outcomes from automation and the ongoing development and uptake of robots, with which we concur." (Text excerpt) ((en))
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