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Dossier

Digitale Arbeitswelt – Chancen und Herausforderungen für Beschäftigte und Arbeitsmarkt

Der digitale Wandel der Arbeitswelt gilt als eine der großen Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft. Wie arbeiten wir in Zukunft? Welche Auswirkungen hat die Digitalisierung und die Nutzung Künstlicher Intelligenz auf Beschäftigung und Arbeitsmarkt? Welche Qualifikationen werden künftig benötigt? Wie verändern sich Tätigkeiten und Berufe? Welche arbeits- und sozialrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus?
Dieses Themendossier dokumentiert Forschungsergebnisse zum Thema in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen und Regionen.
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im Aspekt "Arbeitsplatzeffekte und Tätigkeitsveränderungen"
  • Literaturhinweis

    Digital vernetzte Arbeit: Merkmale und Anforderungen eines neuen Typus von Arbeit (2023)

    Heinlein, Michael ; Neumer, Judith; Ritter, Tobias;

    Zitatform

    Heinlein, Michael, Judith Neumer & Tobias Ritter (Hrsg.) (2023): Digital vernetzte Arbeit. Merkmale und Anforderungen eines neuen Typus von Arbeit. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 337 S. DOI:10.1007/978-3-658-40615-8

    Abstract

    "Digitale Vernetzung wird als neues Merkmal von Arbeit immer offensichtlicher. Mit der Durchdringung der Arbeit mit digitalen Technologien – von E-Mail-Programmen, Online-Kalendern und ERP-Systemen zu cyber-physischen Systemen – gehen spezifische, in besonderer Weise auch belastende Anforderungen einher. Die Vernetzung mit Hilfe digitaler Technologien nimmt dabei nicht nur quantitativ über Hierarchieebenen, Qualifikationsstufen, Organisationseinheiten und Arbeitsbereiche hinweg zu, sondern verändert Arbeit auch in qualitativer Hinsicht: Digitale Technologien werden zu einem integralen Bestandteil der Vernetzungsarbeit selbst. Der Sammelband vereint die Befunde und Perspektiven zum Phänomen der digital vernetzten Arbeit, die im BMBF-geförderten Projekt „Arbeit oberhalb der mentalen Dauerbelastungsgrenze: Leistungsregulierung bei qualifizierter digital vernetzter Arbeit“ (LedivA) in drei Unternehmen aus Produktion und Dienstleistung gewonnen wurden. Im Vordergrund stehen arbeitssoziologische, arbeitspsychologische und arbeitsmedizinische Überlegungen zur Digitalisierung vernetzter Arbeit, empirische Befunde zu neuen mentalen Anforderungen und Belastungen digital vernetzter Arbeit und Interventionsmöglichkeiten, die verhaltens- und verhältnisbezogene Maßnahmen umfassen." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Which Types of Workers Are Adversely Affected by Digital Transformation? Insights from the Task-Based Approach (2023)

    Hellweg, Talea; Schneider, Martin ;

    Zitatform

    Hellweg, Talea & Martin Schneider (2023): Which Types of Workers Are Adversely Affected by Digital Transformation? Insights from the Task-Based Approach. In: I. Gräßler, G. W. Maier, E. Steffen & D. Roesmann (Eds.) (2023): The Digital Twin of Humans, S. 231-248. DOI:10.1007/978-3-031-26104-6_11

    Abstract

    "How digital technologies will affect skills and training needs is one of the conundrums of the evolving Industry 4.0. Important answers have been provided over the past 20 years by a new perspective: the task-based approach within labour economics. This approach interprets a job as a set of tasks, and it exploits employee survey data to measure and compare jobs in terms of skill needs. This chapter presents insights gained from the extant literature within this approach, including our own research, and identifies groups of employees whose job prospects and training opportunities are especially vulnerable. In particular, the evidence suggests that digital technologies often replace human employees who perform routine tasks. The remaining jobs will tend to include more sophisticated tasks such as directing and planning. Employees in jobs involving more routine tasks will therefore most likely need considerable retraining and upskilling. For various reasons, employers are unlikely to support this group of employees in terms of training and retraining. At the same time, routine jobs are often highly specific - their sets of tasks differ from those of most available jobs. Therefore, employees with such skill profiles are less likely to easily find alternative jobs. In other words, we identify a triple risk of digitalisation for some workers, namely those who conduct routine tasks, have a very specific skill profile that limits their ability to move to other jobs, and receive little training and retraining. Our approach and findings have important managerial and policy implications. Based on the framework we suggest, employers could identify and support employees with considerable risk by tracking their skills in a competence management system, i.e., by examining the digital twins of employees in terms of skills. If employers are unlikely to offer enough further training and retraining, an appropriate public policy response would be to reorganise initial vocational Training - more than in the existing system, young employees need to be equipped with an even more general set of tasks, which would allow them to switch jobs within (and perhaps across) occupations." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer Nature) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wer profitiert von der Digitalisierung? Deutschlandweite Follow-up-Studie zu Entwicklungsverläufen und Unterschiedseffekten bei Beschäftigten verschiedener Industriebranchen und Tätigkeitsfelder (2023)

    Härtwig, Christian; Sapronova, Anna; Sigmund, Nils-Levin;

    Zitatform

    Härtwig, Christian, Anna Sapronova & Nils-Levin Sigmund (2023): Wer profitiert von der Digitalisierung? Deutschlandweite Follow-up-Studie zu Entwicklungsverläufen und Unterschiedseffekten bei Beschäftigten verschiedener Industriebranchen und Tätigkeitsfelder. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 77, H. 4, S. 578-592. DOI:10.1007/s41449-023-00386-2

    Abstract

    "Bei der Digitalisierung werden oft verschiedene Szenarien diskutiert wie eine mögliche Substitution, eine Polarisierung zwischen verschiedenen Qualifikationsniveaus oder ein allgemeines Upgrading von Arbeit; eine breite empirische Datenbasis fehlt jedoch zumeist. Mit dem „Monitor Digitalisierung “ liegt eine der größten deutschlandweiten Follow-up-Studien in verschiedenen Industriebranchen vor. In der Ersterhebung 2019 zeigte sich, dass die Digitalisierung noch am Anfang stand und geprägt war durch IKT. Bedeutsame Unterschiede lagen eher zwischen Blue- und White-Collar-Tätigkeitsfeldern als zwischen einzelnen Branchen. Bei der Zweitbefragung 2022 mit 11.316 Befragten aus 1559 Betrieben zeigte sich als allgemeiner Trend eine zunehmende IKT-Nutzung und digitale Unterstützung sowie stabil-positive Veränderungsbereitschaft und Digitale Selbstwirksamkeit, aber auch höhere Belastung, mäßige betriebliche Unterstützungsformen und zunehmende Kognitive Irritation. Digitalisierungsspezifische Unterschiede zwischen White- und Blue-Collar-Tätigkeitsfeldern verfestigten bzw. verstärkten sich: Meist profitierten von der Digitalisierung eher Beschäftigte aus IT, Leitung, Verwaltung oder Forschung und Entwicklung, während Beschäftigte aus Produktion, Technik, Logistik, Service und Labor ungünstigere Werte und Veränderungen berichteten. Für die Diskussion der Entwicklungsszenarien zeigte sich, dass allgemeine Substitutionsvermutungen derzeit eher zu verwerfen sind, die Entwicklungen vielmehr eher als zunehmende digitale Durchdringung und Diversifizierung angesehen werden kann. Praktische Relevanz : Es werden Disparitäten zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen aufgezeigt. Bei der Einführung digitaler Systeme sollten sowohl allgemein wirksame Effekte, als auch Belange spezifischer Tätigkeitsgruppen v. a. aus dem Blue-Collar-Bereich in den Blick genommen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Associations of technostressors at work with burnout symptoms and chronic low-grade inflammation: a cross-sectional analysis in hospital employees (2023)

    Kaltenegger, Helena C. ; Becker, Linda ; Weigl, Matthias ; Quartucci, Caroline ; Rohleder, Nicolas ; Nowak, Dennis ;

    Zitatform

    Kaltenegger, Helena C., Linda Becker, Nicolas Rohleder, Dennis Nowak, Caroline Quartucci & Matthias Weigl (2023): Associations of technostressors at work with burnout symptoms and chronic low-grade inflammation: a cross-sectional analysis in hospital employees. In: International Archives of Occupational and Environmental Health, Jg. 96, H. 6, S. 839-856. DOI:10.1007/s00420-023-01967-8

    Abstract

    "Despite the increasing scholarly interest in the phenomenon technostress, associated biological effects on employee health are under-researched. Chronic low-grade inflammation is suggested as a central pathway linking stress experience to disease development. The aim of this study was to assess associations of technology-related work stressors (technostressors) with low-grade inflammation and burnout symptoms." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes im Spannungsfeld von beruflichem Upgrading und atypischer Beschäftigung (2023)

    Krings, Torben ;

    Zitatform

    Krings, Torben (2023): Die Polarisierung des deutschen Arbeitsmarktes im Spannungsfeld von beruflichem Upgrading und atypischer Beschäftigung. In: Arbeits- und industriesoziologische Studien, Jg. 16, H. 1, S. 41-55. DOI:10.21241/ssoar.86826

    Abstract

    "Dieser Beitrag überprüft die Polarisierungsthese mit Blick auf den deutschen Arbeitsmarkt. Anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels wird gezeigt, dass der quantitativ bedeutsamste Trend seit den 1990er Jahren ein Wachstum der hochqualifizierten Tätigkeiten war. Allerdings sind auch einfache Dienstleistungen gewachsen, während einige Berufsgruppen mit mittleren Qualifikationen geschrumpft sind. Somit zeigt sich eine Polarisierungstendenz, die einen Anstieg der atypischen Beschäftigung miteinschließt. Es wird argumentiert, dass diese Entwicklung nicht ausschließlich mit dem technologischen Wandel erklärt werden kann, sondern dass institutionelle Faktoren von mindestens ebenso großer Bedeutung sind. Daraus folgert, dass ein Auseinanderdriften der Beschäftigung keine unausweichliche Entwicklung ist, sondern durch regulatorische Initiativen wie Mindestlöhne und eine Stärkung des Tarifsystems, aber auch durch Investitionen in die berufliche Aus- und Weiterbildung eingehegt werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Betriebe im Spagat zwischen Digitalisierungs- und Fachkräftesicherungsdruck (2023)

    Larsen, Christa; Chung, Gi Chun;

    Zitatform

    Larsen, Christa & Gi Chun Chung (2023): Betriebe im Spagat zwischen Digitalisierungs- und Fachkräftesicherungsdruck. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 77, H. 3, S. 440-452. DOI:10.1007/s41449-022-00330-w

    Abstract

    "Es wird prognostiziert, dass es zunehmend schwieriger sein wird, geeignetes Personal zu akquirieren. Die betrieblichen Entscheider

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  • Literaturhinweis

    The future of employment revisited: how model selection affects digitization risks (2023)

    Lorenz, Hanno ; Stephany, Fabian ; Kluge, Jan ;

    Zitatform

    Lorenz, Hanno, Fabian Stephany & Jan Kluge (2023): The future of employment revisited: how model selection affects digitization risks. In: Empirica, Jg. 50, H. 2, S. 323-350. DOI:10.1007/s10663-023-09571-2

    Abstract

    "The uniqueness of human labour is at question in times of smart technologies. As computing power and data available increases, the discussion on technological unemployment reawakens. Prominently, Frey and Osborne (Technol Forecast Soc Change 114:254–280, 2017) estimated that half of US employment must be considered exposed to computerization within the next 20 years; followed by a series of papers expanding the research with information on heterogeneous job-specific tasks within the same jobs diminishing digitization potentials to only smaller fractions of workers at high risk. The main contribution of our work is to show that the diversity of previous findings regarding the degree of digitization is additionally driven by model selection. For our case study, we consult experts in machine learning and industry professionals on the susceptibility to digital technologies in the Austrian labour market. Our results indicate that, while clerical computer-based routine jobs are likely to change in the next decade, professional activities, such as the processing of complex information, are less prone to digital change." (Author's abstract, IAB-Doku, © Springer-Verlag) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Auf dem Weg zu resilienten Pflegesettings: Soziotechnische Faktoren digitaler Transformationsprozesse (2023)

    Lutze, Maxie; Müller, Marius ; Schmietow, Bettina ;

    Zitatform

    Lutze, Maxie, Bettina Schmietow & Marius Müller (2023): Auf dem Weg zu resilienten Pflegesettings: Soziotechnische Faktoren digitaler Transformationsprozesse. In: V. Wittpahl (Hrsg.) (2023): Resilienz: Leben - Räume - Technik. iit-Themenband, Berlin, Springer Vieweg S. 47-66. DOI:10.1007/978-3-662-66057-7_3

    Abstract

    "Um bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege zu schaffen, bietet die Digitalisierung eine Fülle neuer Chancen. Bei der Einführung digitaler Technologien, die Resilienz in der Pflege stärken können, gilt es jedoch zu vermeiden, dass deren Anwendung zu einer zusätzlichen Belastungsquelle für das Pflegepersonal wird. Eine Analyse der komplexen Beziehungen in der Pflege verdeutlicht das Ausmaß der Herausforderung, eine pflegespezifische Resilienz zu verwirklichen. Denn der bisherige Fokus, der auf die Ausbildung individueller Resilienz liegt, ist unzureichend und muss um organisationale und systemische Aspekte ergänzen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer Vieweg)

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  • Literaturhinweis

    Just Another Cog in the Machine? A Worker-Level View of Robotization and Tasks (2023)

    Nikolova, Milena ; Lepinteur, Anthony ; Cnossen, Femke ;

    Zitatform

    Nikolova, Milena, Anthony Lepinteur & Femke Cnossen (2023): Just Another Cog in the Machine? A Worker-Level View of Robotization and Tasks. (IZA discussion paper / Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit 16610), Bonn, 44 S.

    Abstract

    "Using survey data from 20 European countries, we construct novel worker-level indices of routine, abstract, social, and physical tasks across 20 European countries, which we combine with industry-level robotization exposure. Our conceptual framework builds on the insight that robotization simultaneously replaces, creates, and modifies workers' tasks and studies how these forces impact workers' job content. We rely on instrumental variable techniques and show that robotization reduces physically demanding activities. Yet, this reduction in manual work does not coincide with a shift to more challenging and interesting tasks. Instead, robotization makes workers' tasks more routine, while diminishing the opportunities for cognitively challenging work and human contact. The adverse impact of robotization on social tasks is particularly pronounced for highly skilled and educated workers. Our study offers a unique worker-centric viewpoint on the interplay between technology and tasks, highlighting nuances that macro-level indicators overlook. As such, it sheds light on the mechanisms underpinning the impact of robotization on labor markets." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Wechseln von Digitalisierung betroffene Beschäftigte häufiger den Betrieb oder in Arbeitslosigkeit? (2023)

    Seele, Stefanie; Stettes, Oliver;

    Zitatform

    Seele, Stefanie & Oliver Stettes (2023): Wechseln von Digitalisierung betroffene Beschäftigte häufiger den Betrieb oder in Arbeitslosigkeit? In: IW-Trends, Jg. 50, H. 4, S. 3-21. DOI:10.2373/1864-810X.23-04-01

    Abstract

    "Die Sorge, ein steigender Technologieeinsatz im Berufsalltag könnte zu Arbeitsplatzverlusten führen, scheint bislang unbegründet. Eine Analyse von Mobilitätsprozessen sozialversicherungspflichtig Beschäftigter in einer repräsentativen 2-Prozent-Stichprobe von Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit (SIAB) verdeutlicht für die Jahre 2012 bis 2021, dass stark von Digitalisierungstechnologien betroffene Berufssegmente eine deutlich höhere Beschäftigungsstabilität und messbar seltenere Arbeitslosigkeitszugänge zeigten. Dies gilt gleichermaßen für Beschäftigte in potenziell besonders leicht durch neue Technologien substituierbaren Berufen als auch für Beschäftigte in Digitalisierungsberufen mit besonders vielen komplementären Tätigkeiten und Kompetenzen zu den neuen Technologien. Vier von fünf Personen, die 2012 sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren, blieben in den neun Folgejahren beim selben Arbeitgeber. Den Betrieb wechselten knapp 10 Prozent in einem Beruf mit hohem Substituierbarkeitspotenzial und fast 9 Prozent in einem ausgeprägten Digitalisierungsberuf. Gleichzeitig wurden Personen beider Berufssegmente seltener arbeitslos als ihre Vergleichsgruppen. Betriebsspezifisches Kapital könnte hierfür ursächlich sein. Beschäftigte mit hohem Substituierbarkeitspotenzial des Berufs könnten von Betriebsbeteiligungen an Investitionen in betriebsspezifisches Humankapital profitieren. Beschäftigte mit ausgeprägten Digitalisierungsberufen könnten durch betriebsspezifisches Organisationskapital gebunden sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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    Data product: 10.5164/IAB.SIAB7521.de.en.v1
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  • Literaturhinweis

    Does working from home work? A natural experiment from lockdowns (2023)

    Shen, Lucas ;

    Zitatform

    Shen, Lucas (2023): Does working from home work? A natural experiment from lockdowns. In: European Economic Review, Jg. 151. DOI:10.1016/j.euroecorev.2022.104323

    Abstract

    "Using tracked changes from a large open-source software platform, this paper studies how working from home affected the output of individuals working in tech. The basis of the natural experiment comes from idiosyncratic and state-imposed workplace closures during the COVID-19 pandemic. I find a negative but almost-negligible change in individual-level output of 0.5 percent (standard error of 0.091 percent). Overall, and based on descriptive analyses of the time-stamped data, tracked changes in software development cadences approximate regular work activity and provide a useful avenue for future studies of work." (Author's abstract, IAB-Doku, © 2023 Elsevier) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Berufliche Übergangspfade in der Automobil- und Zulieferindustrie in Baden-Württemberg (2023)

    Stohr, Daniel; Höfgen, Teresa; Neist, Sebastian; Müller, Sandra; Spies, Sabrina; Schnautz, Christian; Fries, Jan Ludwig; Runschke, Benedikt;

    Zitatform

    Stohr, Daniel, Sandra Müller, Jan Ludwig Fries, Sebastian Neist, Benedikt Runschke, Sabrina Spies, Teresa Höfgen & Christian Schnautz (2023): Berufliche Übergangspfade in der Automobil- und Zulieferindustrie in Baden-Württemberg. Gütersloh, 83 S. DOI:10.11586/2023018

    Abstract

    "Die Studie "Berufliche Übergangspfade in der Automobil- und Zulieferindustrie in Baden-Württemberg", die das Forschungsinstitut WifOR im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt hat, ermittelt für fünf besonders gefährdete Berufsgattungen (5-Steller in der Klassifikation der Berufe) erfolgversprechende Übergangspfade in jeweils fünf zukunftsträchtige Berufsgattungen. Damit diese Übergänge für die Beschäftigten mit vertretbarem Aufwand umzusetzen sind, wurden auf der Basis von 370.000 Online-Stellenanzeigen anhand der daraus extrahierten Kompetenzen möglichst ähnliche Berufe ausgewählt. Die Analyse wurde durch die Einschätzung von Fachleuten aus der Praxis ergänzt. Die Ergebnisse zeigen, auf welchen vorhandenen Kompetenzen die Beschäftigten aufbauen können und welche zusätzlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sie für gelingende Übergänge erwerben müssen. Die Studie ist in enger Kooperation mit der Agentur Q entstanden, der gemeinsamen Einrichtung von Südwestmetall und IG Metall zur Förderung der Weiterbildung in Baden-Württemberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Basisarbeit und menschengerechte Arbeitsgestaltung – Strategische Erfordernisse und Ansätze (2023)

    Sträter, Oliver;

    Zitatform

    Sträter, Oliver (2023): Basisarbeit und menschengerechte Arbeitsgestaltung – Strategische Erfordernisse und Ansätze. In: Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, Jg. 77, H. 4, S. 567-577. DOI:10.1007/s41449-023-00398-y

    Abstract

    "In diesem Beitrag wird der Aspekt der Basisarbeit beleuchtet, der aus der zunehmenden Komplexität der technischen Entwicklung resultiert. Eine technologische Entwicklung im Rahmen des Gesamtsystems wird nicht linear aus ergonomischen Anforderungen heraus entwickelt, sondern erwächst aus einem komplexen und dynamischen Wechselspiel zwischen unterschiedlichen Akteur/-innen. Aus dieser Eigendynamik des Gesamtsystems ergeben sich ungünstige Entwicklungen, die Sheridan (2002) als ‚Entfremdung‘ und ‚Versklavung‘ des Menschen beschreibt und welche insbesondere bei der Basisarbeit in ungünstige Arbeitsbedingungen mündet. Diese Entwicklungen sind als ‚driftinto failure‘ in der Resilienzforschung bekannt. Demzufolge kann man die derzeitigen Gestaltungsansätze auch mithilfe der Systematik der Resilienz beschreiben und entsprechende strategische Erfordernisse und Ansätze ableiten, um eine sinnvolle Arbeitsgestaltung sowohl im Gesamtsystem als auch für die Basisarbeit im Besonderen zu entwickeln. Praktische Relevanz : Zur Überwindung der negativen Belastungsfolgen von Basisarbeit, welche durch zunehmende Digitalisierung entsteht, werden psychologische Wirkmechanismen transparent gemacht und über das Konzept der Resilienz werden Änderungsverfahren von Digitalisierungsprojekten von ihrem Reifegrad her eingeordnet. Für Entscheidungsträger wird verständlicher, wie Digitalisierung systemisch gedacht werden kann und welche Anforderungen an den Gestaltungsprozess aus arbeitswissenschaftlicher Sicht relevant sind. Er für die Entwicklung von Digitalisierungsprojekten wird ein Scanning-Verfahren dargestellt, welches eine rechtzeitige arbeitswissenschaftliche Planung erlaubt und so auch Basisarbeit und Digitalisierung besser, menschengerechter gestaltet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Assessing the impact of technological change on similar occupations: Implications for employment alternatives (2023)

    Torosyan, Karine; Wang, Sicheng ; Mack, Elizabeth A. ; Baker, Nathan ; Fossen, Jenna A. Van ;

    Zitatform

    Torosyan, Karine, Sicheng Wang, Elizabeth A. Mack, Jenna A. Van Fossen & Nathan Baker (2023): Assessing the impact of technological change on similar occupations: Implications for employment alternatives. In: PLoS ONE, Jg. 18. DOI:10.1371/journal.pone.0291428

    Abstract

    "Background: The fast-changing labor market highlights the need for an in-depth understanding of occupational mobility impacted by technological change. However, we lack a multidimensional classification scheme that considers similarities of occupations comprehensively, which prevents us from predicting employment trends and mobility across occupations. This study fills the gap by examining employment trends based on similarities between occupations. Method: We first demonstrated a new method that clusters 756 occupation titles based on knowledge, skills, abilities, education, experience, training, activities, values, and interests. We used the Principal Component Analysis to categorize occupations in the Standard Occupational Classification, which is grouped into a four-level hierarchy. Then, we paired the occupation clusters with the occupational employment projections provided by the U.S. Bureau of Labor Statistics. We analyzed how employment would change and what factors affect the employment changes within occupation groups. Particularly, we specified factors related to technological changes. Results: The results reveal that technological change accounts for significant job losses in some clusters. This poses occupational mobility challenges for workers in these jobs at present. Job losses for nearly 60% of current employment will occur in low-skill, low-wage occupational groups. Meanwhile, many mid-skilled and highly skilled jobs are projected to grow in the next ten years. Conclusion: Our results demonstrate the utility of our occupational classification scheme. Furthermore, it suggests a critical need for skills upgrading and workforce development for workers in declining jobs. Special attention should be paid to vulnerable workers, such as older individuals and minorities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Gendered wage effects of changes in job tasks: Evidence from Germany (2023)

    Wicht, Alexandra ; Anger, Silke ; Müller, Nora ; Pollak, Reinhard ;

    Zitatform

    Wicht, Alexandra, Nora Müller, Reinhard Pollak & Silke Anger (2023): Gendered wage effects of changes in job tasks: Evidence from Germany. (SocArXiv papers), 26 S. DOI:10.31235/osf.io/5dcgw

    Abstract

    "While previous research showed that technological progress and digitization change job Tasks within occupations and that these occupation-level changes in job tasks affect the wage structure and personal wages, little is known about whether individual changes in job Tasks affect personal earnings. Following the task-biased technological change approach, we analyze whether individuals who take on more non-routine job tasks with a low Automation risk (complex and autonomous tasks) are rewarded with higher wages. Accounting for the strong gender segregation of the German labor market, we separately analyze men and women and, due to the rigid German labor market, additionally account for job changes as a potential moderator. We use three-wave panel data covering a period of nine years from the German National Educational Panel Study. Our results from fixed-effects regressions Show that there is substantial heterogeneity in the relationship between changes in non-routine Job tasks and wages by gender and between those who have or have not changed jobs, which is masked when looking at average wage differentials by non-routine job tasks. While both genders benefit from increased task complexity in job changes, the impact is more pronounced for females, helping to slightly narrow the still persistent gender wage gap. However, when taking on more autonomous tasks in job changes, males experience significant benefits, further contributing to the widening of the gender wage gap. In essence, our findings underscore gender-specific monetary returns to increasing non-routine tasks, particularly highlighting the ability of male job changers to monetarize their newly assigned tasks." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Anger, Silke ;

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    Supplemental Materials
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  • Literaturhinweis

    Digitale Technologie und Weiterbildungsbedarfe: Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg (2023)

    Wiemann, Jan Simon; Walser, Lena;

    Zitatform

    Wiemann, Jan Simon & Lena Walser (2023): Digitale Technologie und Weiterbildungsbedarfe. Auswertung des IAB-Betriebspanels Baden-Württemberg. (IAW-Kurzberichte 2023,02), Tübingen, 25 S.

    Abstract

    "Dieser Kurzbericht beschreibt die Nutzung und Verbreitung von digitalen Technologien und die sich daraus ergebenden Weiterbildungsbedarfe in Betrieben in Baden‐Württemberg. Ferner werden Disparitäten vor dem Hintergrund relevanter betrieblicher Dimensionen herausgearbeitet, wie bspw. der Betriebsgröße und der Branchenzugehörigkeit. Grundlage ist die Befragung des IAB‐Betriebs‐ panels 2022 in Baden‐Württemberg. Diese Befragung erlaubt mithilfe von Hochrechnungsfaktoren eine Darstellung der Zusammenhänge hinsichtlich der Gesamtheit aller Betriebe in Baden‐ Württemberg." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Digitalisierung und die Rolle von Weiterbildung: Teilnahme und Erträge von Beschäftigten mit hohem Automatisierungsrisiko (2023)

    Zeyer-Gliozzo, Birgit ;

    Zitatform

    Zeyer-Gliozzo, Birgit (2023): Digitalisierung und die Rolle von Weiterbildung. Teilnahme und Erträge von Beschäftigten mit hohem Automatisierungsrisiko. Wiesbaden: Springer VS, XVIII, 352 S.

    Abstract

    "Zahlreiche Studien zu den Folgen der Digitalisierung für Arbeitsmärkte weisen auf einen damit einhergehenden Tätigkeitswandel hin, der sich in einem Rückgang substituierbarer Routinetätigkeiten und einer Zunahme analytischer und interaktiver Nicht-Routinetätigkeiten äußert. Fortschritte u.a. in künstlicher Intelligenz erweitern die Automatisierungsmöglichkeiten. Um mit diesen Veränderungen Schritt halten zu können, wird Weiterbildung große Bedeutung beigemessen. Besonders wichtig erscheint dies für Beschäftigte mit vielen automatisierbaren Tätigkeiten. In diesem Buch wird untersucht, inwieweit diese Personen an Weiterbildung teilnehmen und ob die Bildungsmaßnahmen einen entsprechenden Nutzen bringen. Analysen auf Basis des Nationalen Bildungspanels zeigen, dass Beschäftigte mit hohem Automatisierungsrisiko eine tendenziell geringere Weiterbildungswahrscheinlichkeit aufweisen, während Weiterbildungserträge durchaus existieren. Je nach Weiterbildungs- bzw. Ertragsform und unter Berücksichtigung der Heterogenität der Beschäftigten ergeben sich z.T. deutliche Unterschiede, die die Relevanz einer differenzierten Betrachtung, auch für die Ableitung politischer Implikationen, verdeutlichen." (Autorenreferat, IAB-Doku, © Springer)

    Weiterführende Informationen

    Inhaltsverzeichnis vom Verlag
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  • Literaturhinweis

    AI and the Future of Skills, Volume 2 : Methods for Evaluating AI Capabilities (2023)

    Zitatform

    (2023): AI and the Future of Skills, Volume 2 : Methods for Evaluating AI Capabilities. (Educational research and innovation), Bielefeld, 177 S. DOI:10.1787/a9fe53cb-en

    Abstract

    "As artificial intelligence (AI) expands its scope of applications across society, understanding its impact becomes increasingly critical. The OECD's AI and the Future of Skills (AIFS) project is developing a comprehensive framework for regularly measuring AI capabilities and comparing them to human skills. The resulting AI indicators should help policymakers anticipate AI’s impacts on education and work. This volume describes the second phase of the project: exploring three different approaches to assessing AI. First, the project explored the use of education tests for the assessment by asking computer experts to evaluate AI’s performance on OECD’s tests in reading, mathematics and science. Second, the project extended the rating of AI capabilities to tests used to certify workers for occupations. These tests present complex practical tasks and are potentially useful for understanding the application of AI in the workplace. Third, the project explored measures from direct AI evaluations. It commissioned experts to develop methods for selecting high-quality direct measures, categorizing them according to AI capabilities and systematizing them into single indicators. The report discusses the advantages and challenges in using these approaches and describes how they will be integrated into developing indicators of AI capabilities." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Artificial Intelligence and Jobs: Evidence from Online Vacancies (2022)

    Acemoglu, Daron ; Hazell, Jonathon; Autor, David; Restrepo, Pascual;

    Zitatform

    Acemoglu, Daron, David Autor, Jonathon Hazell & Pascual Restrepo (2022): Artificial Intelligence and Jobs: Evidence from Online Vacancies. In: Journal of labor economics, Jg. 40, H. S1, S. S293-S340. DOI:10.1086/718327

    Abstract

    "We study the impact of artificial intelligence (AI) on labor markets using establishment-level data on the near universe of online vacancies in the United States from 2010 onward. There is rapid growth in AI-related vacancies over 2010–18 that is driven by establishments whose workers engage in tasks compatible with AI’s current capabilities. As these AI-exposed establishments adopt AI, they simultaneously reduce hiring in non-AI positions and change the skill requirements of remaining postings. While visible at the establishment level, the aggregate impacts of AI-labor substitution on employment and wage growth in more exposed occupations and industries is currently too small to be detectable." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Computers as Stepping Stones? Technological Change and Equality of Labor Market Opportunities (2022)

    Arntz, Melanie ; Lipowski, Cäcilia ; Neidhöfer, Guido ; Zierahn, Ulrich ;

    Zitatform

    Arntz, Melanie, Cäcilia Lipowski, Guido Neidhöfer & Ulrich Zierahn (2022): Computers as Stepping Stones? Technological Change and Equality of Labor Market Opportunities. (ZEW discussion paper 22-014), Mannheim, 73 S.

    Abstract

    "This paper analyzes whether technological change improves equality of labor market opportunities by decreasing returns to parental background. We find that in Germany during the 1990s, computerization improved the access to technologyadopting occupations for workers with low-educated parents, and reduced their wage penalty within these occupations. We also show that this significantly contributed to a decline in the overall wage penalty experienced by workers from disadvantaged parental backgrounds over this time period. Competing mechanisms, such as skill-specific labor supply shocks and skill- upgrading, do not explain these findings." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    Beteiligte aus dem IAB

    Arntz, Melanie ;
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