Arbeitsmarkt Kinderbetreuung
Seit dem 1. August 2013 haben Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder zwischen einem und drei Jahren. Qualitativ hochwertige und ausreichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden von Eltern verstärkt eingefordert. Was bedeutet das für die Beschäftigten in den Betreuungseinrichtungen? Wie ist ihre Arbeitssituation und wie gestaltet sich die Diskussion um die Professionalisierung der Fachkräfte? Dieses Themendossier stellt Literatur- und Projektnachweise und weiterführende Links zu den Qualifikationsanforderungen und dem Fachkräftebedarf an qualifiziertem Personal in der Kinderbetreuung zusammen. Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
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Literaturhinweis
Die Kita-Qualität ist für das Erwerbsverhalten von Müttern mit Kleinkindern relevant: Zusammenhang eindeutiger in Ostdeutschland (2014)
Zitatform
Schober, Pia S. & Katharina C. Spieß (2014): Die Kita-Qualität ist für das Erwerbsverhalten von Müttern mit Kleinkindern relevant. Zusammenhang eindeutiger in Ostdeutschland. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 81, H. 21, S. 463-471.
Abstract
"Bei der Erwerbsentscheidung von Müttern mit jungen Kindern ist es von großer Bedeutung, ob ihnen einen Platz in einer Kindertageseinrichtung zur Verfügung steht. Dies wurde vielfach untersucht. Dabei blieb bislang jedoch die Frage außen vor, inwiefern die Qualität der Betreuungseinrichtungen für mütterliche Erwerbsentscheidungen relevant ist. Dieser Forschungsfrage gehen wir auf der Basis von Daten des Sozio-ökonomischen Panels (SOEP) und der Zusatzstichprobe (FiD) in Verbindung mit Daten der Kinder- und Jugendhilfestatistik nach. Die amtlichen Daten ermöglichen es uns, die Qualität von Kindertageseinrichtungen in Jugendamtsbezirken zu messen. Die Informationen zur Qualität umfassen beispielsweise die Gruppengröße von Kindertageseinrichtungen und die Anzahl der Kinder pro Fachkraft. Unsere Analysen zeigen einen Zusammenhang einiger Qualitätsmerkmale mit dem Erwerbsverhalten von Müttern mit Kindern unter drei Jahren. Dabei ist der Zusammenhang in Ostdeutschland eindeutiger als in Westdeutschland. Dies gilt allerdings nur für Merkmale, die auch für Eltern erkennbar sind, also etwa für die Gruppengröße, nicht aber für die Ausbildung der Fachkräfte. Insgesamt geben die Ergebnisse Hinweise darauf, dass für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch eine gute Qualität von Kindertageseinrichtungen relevant sein kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Was verdienen Erzieherinnen und Erzieher?: eine Analyse von Einkommensdaten auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank (2014)
Stoll, Evelyn; Bispinck, Reinhard; Öz, Fikret; Dribbusch, Heiner;Zitatform
Stoll, Evelyn, Reinhard Bispinck, Heiner Dribbusch & Fikret Öz (2014): Was verdienen Erzieherinnen und Erzieher? Eine Analyse von Einkommensdaten auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank. (WSI-LohnSpiegel. Arbeitspapier 2014/26), Düsseldorf, 23 S.
Abstract
"Das Bruttomonatseinkommen von Erzieher/innen beträgt ohne Sonderzahlungen auf Basis einer 38-Stunden-Woche durchschnittlich 2.490 Euro. Die Hälfte der Erzieherinnen und Erzieher verdient weniger als 2.420 Euro. Beschäftigte in tarifgebundenen Einrichtungen stellen sich bei Monatseinkommen und Sonderzahlungen deutlich besser. Zu diesen Ergebnissen haben bei der Online-Umfrage des LohnSpiegel 716 Erzieherinnen und Erziehern beigetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Key data on early childhood education and care in Europe: 2014 edition (2014)
Zitatform
(2014): Key data on early childhood education and care in Europe. 2014 edition. (Eurydice and Eurostat report), Brüssel, 202 S. DOI:10.2797/75270
Abstract
"This report, published jointly with Eurostat provides 61 indicators as well as a comparative analysis on Early Childhood Education and Care (ECEC) throughout 32 European countries (37 education systems). The study demonstrates the challenges facing European countries when it comes to providing quality ECEC services for the 32 million children in Europe in the age range to use ECEC services. It covers a number of specific issues important to policy-makers such as access to ECEC, governance, quality assurance, affordability, qualifications and training among staff, leadership, parent involvement, and measures to support disadvantaged children. Information on ECEC policy and central measures was provided by Eurydice National Units, while Eurostat has undertaken the preparation and production of statistical indicators. The reference year for all policy information is 2012/13." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Zusammenfassung -
Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Fachkräfte in der Kinderbetreuung und -erziehung (2014)
Abstract
"Am 1. August 2013 trat der Rechtsanspruch für Kinder unter drei Jahre auf einen Betreuungsplatz in Kraft. Ein Jahr danach beleuchtet die Broschüre die Situation am Arbeitsmarkt für Erzieher/innen und Kinderpfleger/innen. Sie enthält unter anderem Einschätzungen und aktuelle Daten zu den Themen Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und offene Stellen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Familiäre Risikogruppen im europäischen Vergleich (2013)
Zitatform
Bahle, Thomas, Claudia Göbel & Vanessa Hubl (2013): Familiäre Risikogruppen im europäischen Vergleich. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 66, H. 3, S. 192-200. DOI:10.5771/0342-300X-2013-3-192
Abstract
"Der Artikel analysiert die Beschäftigungs- und Einkommenssituation von Familien in Deutschland, Dänemark, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden. Im Mittelpunkt stehen familiäre Risikogruppen: Paare und Alleinerziehende, die wenig oder nicht beschäftigt sind oder geringe Arbeitsverdienste erzielen. Diese Familienstrukturen sind in den Ländern unterschiedlich stark verbreitet und auch ihre Einkommenssituation und Armutsbetroffenheit unterscheidet sich, was auf institutionelle Unterschiede zwischen den Ländern zurückzuführen ist, z. B. im Hinblick auf die Abgabenlast für niedrige Einkommen, Generosität von Familienleistungen oder öffentliche Förderung der Arbeitsmarktintegration durch Kinderbetreuung. Im Ländervergleich ergibt sich für Deutschland kein gutes Bild: Vor allem Alleinerziehende und Arbeitslose, aber auch Geringverdiener sind hier stark benachteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Public child care and mothers' labor supply: evidence from two quasi-experiments (2013)
Zitatform
Bauernschuster, Stefan & Martin Schlotter (2013): Public child care and mothers' labor supply. Evidence from two quasi-experiments. (CESifo working paper 4191), München, 52 S.
Abstract
"Public child care is expected to assist families in reconciling work with family life. Yet, empirical evidence for the relevance of public child care to maternal employment is inconclusive. We exploit the introduction of a legal claim to a place in kindergarten in Germany, which was contingent on day-of-birth cut-off dates and resulted in a marked increase in kindergarten attendance of three-year olds in the following years. Instrumental variable and difference-indifferences estimations on two individual-level data sets yield large and positive effects of public child care on maternal employment. A set of placebo treatment tests corroborate the validity of our identification strategies." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wie atypisch und prekär sind die Beschäftigungsverhältnisse in sozialen Berufen?: eine Analyse des Mikrozensus (2013)
Zitatform
Beher, Karin & Kirsten Fuchs-Rechlin (2013): Wie atypisch und prekär sind die Beschäftigungsverhältnisse in sozialen Berufen? Eine Analyse des Mikrozensus. In: Sozialmagazin. Die Zeitschrift für soziale Arbeit, Jg. 38, H. 1-2, S. 52-64.
Abstract
"Eine Garantie für finanzielle Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe bietet ein Arbeitsplatz für viele Menschen heutzutage nicht mehr. Die Arbeitsbedingungen werden immer heterogener, es entstehen unterschiedlichste atypische Beschäftigungsformen. In den Sozialen Berufen trifft man auf diese Erwerbsformen überproportional häufig, zum Beispiel in Form von Befristung oder Teilzeitbeschäftigung." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Gleich und doch nicht gleich: der deutsche Qualifikationsrahmen und seine Folgen für frühpädagogische Ausbildungen (2013)
Berth, Felix ; Funk, Eberhard; Friederich, Tina; Stieve, Claus; Friese, Marianne; Rauschenbach, Thomas; Schäfer, Klaus; Beneke, Doris; Hanssen, Kirsten; Cloos, Peter ; Hoffmann, Hilmar; Nürnberg, Carola; Müller-Neuendorf, Manfred; Berth, Felix ; Rauschenbach, Thomas; Baethge, Martin; Reitzner, Bianca; Dudek, Joanna; Schaad, Ilse;Zitatform
Berth, Felix, Carola Nürnberg & Thomas Rauschenbach (Hrsg.) (2013): Gleich und doch nicht gleich. Der deutsche Qualifikationsrahmen und seine Folgen für frühpädagogische Ausbildungen. (DJI-Fachforum Bildung und Erziehung 10), München: DJI, 240 S.
Abstract
"Der neu entstandene Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) stuft Bachelor-Ausbildungen an Hochschulen als gleichwertig mit Fachschulausbildungen ein. Im frühpädagogischen Arbeitsfeld stehen damit Qualifikationen von Kindheitspädagoginnen und Kindheitspädagogen auf dem gleichen DQR-Niveau wie Qualifikationen von Erzieherinnen und Erziehern. Der DQR löst die in Deutschland bislang übliche Abgrenzung von beruflichen und akademischen Ausbildungen partiell auf. Wie ändert sich nun das Verhältnis von Berufsbildung und Studium - und welche Auswirkungen hat dies für Erwerbsbiographien? Dieses Buch analysiert diese Probleme für das Feld der Frühpädagogik und stellt einen Gesamtzusammenhang zur Entwicklung der personenbezogenen Dienstleistungen her. Es analysiert, welche Hoffnungen und Befürchtungen mit der Entwicklung des DQR verbunden sind und zeichnet die entstandene Kontroverse nach. Sind derartige Konflikte auch in anderen Berufsfeldern zu erwarten?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Inhaltsverzeichnis bei der Deutschen Nationalbibliothek -
Literaturhinweis
Soziale Ungleichheit im Kindergarten: Orientierungs- und Handlungsmuster pädagogischer Fachkräfte (2013)
Beyer, Beate;Zitatform
Beyer, Beate (2013): Soziale Ungleichheit im Kindergarten. Orientierungs- und Handlungsmuster pädagogischer Fachkräfte. Wiesbaden: Springer VS, XIII, 251 S. : 10 schw.-w. Ill., 16 schw.-w. Tab. DOI:10.1007/978-3-658-00660-0
Abstract
"Beate Beyer stellt den Kindergarten als den vermeintlich sicheren Ort der Gewährung von Chancengleichheit in den Mittelpunkt und untersucht, inwiefern Erzieherinnen Einstellungsmustern unterliegen, die mit Exklusions- bzw. Inklusionspraktiken einhergehen. Ausgehend von einer mikroanalytischen Perspektive arbeitet sie mithilfe von Interview- und Videodaten eine Typologie des Umgangs mit Heterogenität im Kindergarten heraus. Die Videoanalysen weisen auf ein breites Spektrum an Interaktionsmustern zwischen sozialem Ausschluss bis zu einer kompensatorischen Zuwendung einzelner Kinder hin." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Personal in der Kindererziehung in Bayern: Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib (2013)
Böhme, Stefan; Eigenhüller, Lutz;Zitatform
Böhme, Stefan & Lutz Eigenhüller (2013): Personal in der Kindererziehung in Bayern. Arbeitsmarktsituation und Berufsverbleib. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern 01/2013), Nürnberg, 46 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt und der Fachkräftebedarf im Bereich der Kinderziehung erfahren in jüngerer Vergangenheit große Aufmerksamkeit, insbesondere aufgrund des ab August 2013 geltenden Rechtsanspruches auf einen Betreuungsplatz und der Debatte um den Stellenwert frühkindlicher Betreuung und Bildung. In diesem Bericht wird ein Überblick über die Entwicklung und die Situation des Arbeitsmarkts für Personal in der Kinderziehung in Bayern gegeben sowie die Entwicklung des Verbleibs in Beschäftigung und im Beruf zweier bayerischer Ausbildungskohorten vorgestellt. Der Arbeitsmarkt für Personal in der Kindererziehung hat sich in Bayern in den letzten Jahren günstig entwickelt. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ist überdurchschnittlich gestiegen. Bemerkenswert sind der große Frauenanteil und der Anteil der Teilzeitbeschäftigten. Die Zahl der Arbeitslosen ist überdurchschnittlich zurückgegangen, wobei Fachkräfte deutlich stärker profitieren konnten als Hilfspersonal. Der Verbleib im erlernten Beruf geht bei Erzieherinnen über die Jahre deutlich zurück. Von der bayerischen Ausbildungskohorte 1994 sind im Jahr 2010 noch 57 % im Ausbildungsberuf tätig. Besonders stark ist der Rückgang in den ersten Jahren nach dem Berufseinstieg. Das gilt auch für die Ausbildungskohorte 2005. Vergleicht man die Entwicklung des Berufsverbleibs der Erzieherinnen mit anderen Berufen (Krankenschwestern, Altenpflegern und Bürofachkräften), ergibt sich ein heterogenes Bild. Beim Einkommen schneidet das Personal in der Kindererziehung gegenüber den Vergleichsberufen schlechter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Die Rolle des Staates bei der Kinderbetreuung (2013)
Bünnagel, Vera;Zitatform
Bünnagel, Vera (2013): Die Rolle des Staates bei der Kinderbetreuung. (Untersuchungen zur Wirtschaftspolitik 137), Köln, 319 S.
Abstract
"Die Rolle des Staates bei der Kinderbetreuung wird in Politik und Gesellschaft intensiv und kontrovers diskutiert. Dabei werden allerdings unterschiedliche politische Ziele und Argumente vermischt. In der vorliegenden Arbeit werden die Ziele und ihre Vereinbarkeit mit einem freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsverständnis hinterfragt. Es wird diskutiert, inwiefern ein Eingriff in die privat organisierte Kinderbetreuung jeweils das geeignete Instrument ist, sie zu erreichen. Ein Großteil der vorgebrachten Argumente für ein starkes finanzielles, organisatorisches oder regulierendes Engagement des Staates hält der kritischen Prüfung nicht stand. Die kontinuierlich ausgeweitete, flächendeckende finanzielle Beteiligung der Solidargemeinschaft an den Betreuungskosten ist kaum zu rechtfertigen. Das staatliche Engagement in der Kinderbetreuung ist auf zwei Kernaufgaben zu reduzieren: Die Unterstützung von Familien, die aufgrund materieller oder pädagogischer Engpässe als bedürftig einzustufen sind. Diese Unterstützung dient dem Ziel, die Teilhabechancen ihrer Kinder zu sichern. Im Status quo werden diese entscheidenden Aufgaben nicht befriedigend gelöst. Die begrenzten finanziellen Mittel und begrenzten personellen Kapazitäten stattdessen auf die eigentliche Zielgruppe zu konzentrieren verschafft Spielräume, die Kernaufgabe des Staates bei der Kinderbetreuung besser zu erfüllen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Von der Fachschule in die Hochschule: Modularisierung und vertikale Durchlässigkeit in der kindheitspädagogischen Ausbildung (2013)
Zitatform
Cloos, Peter, Sylvia Oehlmann & Maren Hundertmark (Hrsg.) (2013): Von der Fachschule in die Hochschule. Modularisierung und vertikale Durchlässigkeit in der kindheitspädagogischen Ausbildung. Wiesbaden: Springer VS, 258 S. : graph. Darst. DOI:10.1007/978-3-531-18903-1
Abstract
Primarbildung > Einzelne Stufen der Primarbildung > Vorschulerziehung und Kindergarten
Schlagwörter [dnb]: Erzieher ; Ausbildung ; Hochschule ; Fachschule für Sozialpädagogik ; Modularprinzip ; AufsatzsammlungWeiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Frühkindliche Bildung - Das reinste Kinderspiel?! (2013)
Erdsiek-Rave, Ute; Leu, Hans-Rudolf; Florian, Birgit; Jungkamp, Burkhard; Behr, Anna von; Koch, Hans Konrad; Nentwig-Gesemann, Iris ; John-Ohnesorg, Marei;Zitatform
(2013): Frühkindliche Bildung - Das reinste Kinderspiel?! (Schriftenreihe des Netzwerk Bildung), Berlin, 68 S.
Abstract
"Erzieherinnen und Erzieher (so sie vorhanden sind) sollen heute nicht nur fördern, sie sollen beobachten, dokumentieren, mit den Eltern zusammenarbeiten, den fachlich-pädagogischen Austausch mit der Grundschule pflegen, sich im sozialen Umfeld vernetzen und ihre Einrichtung konzeptionell weiterentwickeln. Der Bedarf und auch das individuelle Bedürfnis nach systematischer Weiterbildung und einer veränderten Ausbildung sind hoch. Zugleich sind Personalschlüssel und Fachkraft-Kind-Relation in der Regel unverändert geblieben. Wie soll - oder sollte - es also weitergehen? Wie kann die Personallücke geschlossen werden? Schlummert eine Personalreserve in den Kitas selbst mit ihren 60% Teilzeitkräften, worauf der bereits zitierte Ländermonitor verweist? Ist die Akademisierung des Berufes der Schlüssel für die Qualitätssicherung? Wie könnte ein abgestimmtes System zur Ausbildung, Fort- und Weiterbildung aussehen? Ab August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz, deshalb steht der quantitative Ausbau in der öffentlichen Debatte im Vordergrund. Die Beiträge zeigen Wege, wie auch die qualitativen Ansprüche an frühkindliche Bildung gedeckt werden können." (Textauszug, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Berufliche Anforderungen und berufsbezogenes Wissen von Erzieherinnen: Theoretische und empirische Rekonstruktionen (2013)
Faas, Stefan;Zitatform
Faas, Stefan (2013): Berufliche Anforderungen und berufsbezogenes Wissen von Erzieherinnen. Theoretische und empirische Rekonstruktionen. (Forschung und Entwicklung in der Erziehungswissenschaft), Wiesbaden: Springer VS, XX, 299 S. in 1 Teil : XX, 299 S. 38 Abb., 38 schw.-w. Ill. DOI:10.1007/978-3-658-03408-5
Abstract
"Stefan Faas rekonstruiert die beruflichen Anforderungen und Möglichkeiten der pädagogischen Arbeit in Kindergarten und Krippe und richtet anschließend den Blick auf das erforderliche berufsbezogene Wissen und Können von Erzieherinnen - exemplifiziert am Bereich der sprachlichen Bildung und Förderung. Im Vordergrund stehen Fragen nach den zu erfüllenden Aufgaben, der Bedeutung von Wissen und Können, der Konkretisierung von Elementen professionellen frühpädagogischen Wissens sowie deren Aktualisierung bzw. Relevanz im Kontext der Auseinandersetzung mit alltäglichen pädagogischen Handlungssituationen. Im Rahmen einer theoretischen Analyse expliziert der Autor den Wissensbegriff, hinterfragt die Funktionen von Wissen und konkretisiert Komponenten berufsrelevanten frühpädagogischen Wissens und Könnens. In einer empirischen Studie untersucht er die Bezugnahme von Erzieherinnen auf solche kognitiven Ressourcen bei der Begründung pädagogischen Handelns." (Verlagsangaben)
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Literaturhinweis
Projektgruppe ÜFA: Übergang von fachschul- und hochschulausgebildeten pädagogischen Fachkräften in den Arbeitsmarkt: erste Befunde der Absolventenbefragung 2012 (2013)
Fuchs-Rechlin, Kirsten ; Theissen, Christiane; Kammermeyer, Gisela; Fiala, Christiane; Roux, Susanna; Göddeke, Lorette; Schmidt, Thilo; Bröring, Manfred; Smidt, Wilfried; Züchner, Ivo;Zitatform
Fuchs-Rechlin, Kirsten, Manfred Bröring, Lorette Göddeke, Gisela Kammermeyer, Susanna Roux, Thilo Schmidt, Wilfried Smidt, Ivo Züchner, Christiane Fiala & Christiane Theissen (2013): Projektgruppe ÜFA: Übergang von fachschul- und hochschulausgebildeten pädagogischen Fachkräften in den Arbeitsmarkt. Erste Befunde der Absolventenbefragung 2012. Dortmund, 34 S.
Abstract
"Seit 2004 hat sich die Ausbildungslandschaft in Deutschland für frühpädagogisch ausgerichtete Arbeitsfelder grundlegend gewandelt. Mit den neuen Bachelor-Studiengängen an Hochschulen ist ein völlig neues Ausbildungsprofil hinzugekommen. Im Mittelpunkt des geplanten Forschungsvorhabens steht daher die Frage, wie sich Absolventinnen und Absolventen der Fachschulen und der neuen Hochschulstudiengänge im Bereich der frühen Kindheit auf dem Arbeitsmarkt platzieren. Es geht konkret darum, welche Schwierigkeiten diese beim Berufseinstieg haben, welchen Zusammenhang es zwischen den Profilen frühpädagogischer Ausbildungs- und Studiengänge und den (regionalen) Arbeitsmärkten (Stichwort: Fachkräftebedarf) gibt, welche Beschäftigungsbedingungen und Unterstützungsmöglichkeiten für sie angeboten werden, mit welchen Schwierigkeiten sie möglicherweise beim Berufsstart konfrontiert sind und wie die Absolventinnen und Absolventen ihre Ausbildung vor dem Hintergrund ihrer beruflichen Tätigkeit bewerten. Mit der Beantwortung dieser Fragen können Rückschlüsse und Empfehlungen zur Begleitung der beruflichen Einmündungsphase und zur Optimierung der Ausbildung entwickelt werden. Darüber hinaus können die Ergebnisse detaillierte Aufschlüsse über die Arbeitsfelder und die Arbeitsbedingungen der ersten Beschäftigung liefern." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen Kosten, Zeit und Anspruch: das alltägliche Dilemma sozialer Dienstleistungsarbeit (2013)
Hielscher, Volker; Kirchen-Peters, Sabine; Nock, Lukas; Blass, Kerstin;Zitatform
Hielscher, Volker, Lukas Nock, Sabine Kirchen-Peters & Kerstin Blass (2013): Zwischen Kosten, Zeit und Anspruch. Das alltägliche Dilemma sozialer Dienstleistungsarbeit. Wiesbaden: Springer VS, 280 S. DOI:10.1007/978-3-658-01378-3
Abstract
"Der Wohlfahrtsstaat in Deutschland ist durch die zunehmende Ökonomisierung des Sozialen und durch den Paradigmenwechsel hin zum aktivierenden Sozialstaat geprägt. Die vorliegende Studie fragt nach den Folgewirkungen dieser Entwicklungen in den Einrichtungen der sozialen Dienste, nach den Strategien des Managements und nach den Effekten für die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten. Sie fokussiert unterschiedliche Bereiche sozialer Dienstleistungsarbeit in der Altenpflege, der Jugendhilfe und der Kindertagesbetreuung. Erstmals werden damit die arbeitspolitischen Dimensionen sozialstaatlicher Entwicklung in den Mittelpunkt einer vergleichend angelegten empirischen Studie gerückt." (Verlagsangaben)
Weiterführende Informationen
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Frauen und Männer in der Frühpädagogik: eine genderbezogene Bestandsaufnahme (2013)
Keil, Johannes; Thielemann, Nurdin; Pasternack, Peer;Zitatform
Keil, Johannes, Peer Pasternack & Nurdin Thielemann (2013): Frauen und Männer in der Frühpädagogik. Eine genderbezogene Bestandsaufnahme. In: Gender, Jg. 5, H. 1, S. 129-137.
Abstract
"Der dynamische Professionalisierungsprozess in der Frühpädagogik soll eine Qualitätssteigerung der frühpädagogischen Arbeit erzeugen, aber auch das Berufsfeld aufwerten. Inzwischen reichen die möglichen Qualifikationsstufen von der Berufsfachschule bis zum universitären Master. Die Fragen für die Zukunft sind, welche Einflüsse dies auf die Geschlechterpräsenz in den frühpädagogischen Berufsfeldern hat, und ob die verschiedenen Qualifikationsniveaus zu einer geschlechterspezifischen Hierarchisierung führen. Die Studie liefert einen Gesamtüberblick zur Präsenz von Frauen und Männern in den verschiedenen Segmenten des frühpädagogischen Feldes. Weiterhin dominieren Frauen quantitativ auf allen Qualifikations- und Hierarchieebenen, allerdings schwanken die Anteile erheblich von 56 bis 97 Prozent. Besonders erstaunt, dass in der akademisierten Variante der frühpädagogischen Ausbildung der bisher ohnehin schon niedrige Männeranteil im beruflichen Ausbildungsbereich nochmals halbiert wird." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Rechtsanspruch auf Kitaplatz ab zweitem Lebensjahr: Erwerbsbeteiligung von Müttern wird steigen und Kinder können in ihrer Entwicklung profitieren (2013)
Zitatform
Müller, Kai-Uwe, C. Katharina Spieß & Katharina Wrohlich (2013): Rechtsanspruch auf Kitaplatz ab zweitem Lebensjahr: Erwerbsbeteiligung von Müttern wird steigen und Kinder können in ihrer Entwicklung profitieren. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 80, H. 32, S. 3-12.
Abstract
"Mit dem Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung ab dem zweiten Lebensjahr steht ab diesem August grundsätzlich allen Kindern dieser Altersgruppe ein Betreuungsplatz zur Verfügung. Welche Wirkungen hat die Kindertagesbetreuung auf die Erwerbstätigkeit von Müttern und die kindliche Entwicklung? Unsere Ergebnisse zeigen, dass durch den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz kurzfristig ein Anstieg der Müttererwerbstätigkeit von bis zu zwei Prozentpunkten zu erwarten ist. Der Anteil von jüngeren Kindern in öffentlich subventionierten Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wird sich ebenfalls um etwa zwei Prozentpunkte erhöhen. Kurz- und mittelfristig kann die frühzeitigere Nutzung einer Kindertageseinrichtung auch die Entwicklung von Kindern positiv beeinflussen. Dies betrifft zum einen die Alltagsfertigkeiten von Kindern im Alter von zwei bis drei Jahren, zum anderen das sozio-emotionale Verhalten von Grundschulkindern aus Familien mit niedrigem Einkommen oder sogenannten Mehrkindfamilien." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Vom 'mütterlichen' Beruf zur gestuften Professionalisierung: Ausbildungen für die frühkindliche Pädagogik (2013)
Pasternack, Peer; Keil, Johannes;Zitatform
Pasternack, Peer & Johannes Keil (2013): Vom 'mütterlichen' Beruf zur gestuften Professionalisierung. Ausbildungen für die frühkindliche Pädagogik. (HoF-Handreichungen 03), Halle-Wittenberg, 107 S.
Abstract
"Die Handreichung präsentiert griffig und niedrigschwellig zentrale Themen der Qualitätsentwicklung und Professionalisierung im Bereich der frühkindlichen Bildung. Inhalte sind die kurvenreiche Professionalisierungsgeschichte der Frühpädagogik seit dem 19. Jahrhundert, die Frühpädagogik in Deutschland im europäischen Vergleich, Professionalisierung und Berufsrollenvielfalt, die Aufwertung eines 'Frauenberufs', die Teil Akademisierung der Frühpädagogik, ein Vergleich der einschlägigen Fachschul- und Hochschulausbildungen, Kompetenzorientierung, die Theorie-Praxis-Verflechtung in den Ausbildungen, die Kriterien der individuellen Entscheidung für den richtigen Ausbildungsgang, Berufszufriedenheit, die Kosten der Akademisierung des Erzieher/innen-Berufs und die quantitativen Geschlechterverhältnisse in der Frühpädagogik." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Von der Kryptoprofessionalisierung zur Teilakademisierung: frühpädagogische Berufsfeldentwicklungen (2013)
Pasternack, Peer;Zitatform
Pasternack, Peer (2013): Von der Kryptoprofessionalisierung zur Teilakademisierung. Frühpädagogische Berufsfeldentwicklungen. In: Die Hochschule, Jg. 22, H. 1, S. 57-77.
Abstract
,In der Frühpädagogik vollzieht sich zur Zeit ein dynamischer Professionalisierungsprozess. Dieser ist durch die Entstehung neuer Qualifikationsstufen gekennzeichnet: Die Ausbildungsabschlüsse reichen nunmehr von der Berufsfachschule bis hin zum universitären Master.' Diese Teilakademisierung zielt auf eine Erhöhung der Qualität der frühpädagogischen Arbeit und soll den Beruf für Männer attraktiver machen. Andererseits sollen auch die Karrierechancen der im Beruf tätigen Frauen erhöht werden. Vor diesem Hintergrund fragt der Beitrag nach den geschlechtsspezifischen Professionsverständnissen von BerufseinsteigerInnen. 'Vorbereitend werden dazu zunächst Auffälligkeiten bei den Geschlechteranteilen der einzelnen frühpädagogischen Berufspositionen herausgearbeitet. Sodann werden die Ergebnisse einer Befragung von BerufseinsteigerInnen präsentiert.' Es zeigt sich, dass der Professionalisierungsprozess in der Frühpädagogik bisher noch nicht zu einer Erhöhung des Männeranteils geführt hat. Frauen sind nach einem Studium eher bereit, eine Vollzeitstelle anzutreten oder eine Leitungsposition zu übernehmen. Für Männer sind das niedrige Gehalt und die schlechten Beförderungschancen ein Problem. Insgesamt sind sowohl Männer als auch Frauen mit ihrer Arbeit relativ zufrieden. (IAB)
