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Dossier

Transformationsprozess in Ostdeutschland – Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Gesellschaft

Seit der Wiedervereinigung ist die Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Leitlinie deutscher Politik. Dennoch unterscheiden sich auch viele Jahre nach dem Fall der Mauer Wirtschaft und Arbeitsmärkte in Ost und West noch immer deutlich, mit weitreichenden Konsequenzen für den gesellschaftlichen Wandel und die Lebenslagen ostdeutscher Bürgerinnen und Bürger.
Dieses Dossier präsentiert wissenschaftliche Analysen und Positionen politischer Akteure zum Strukturwandel in den Bereichen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Bevölkerung, Gesellschaft und Bildung.
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im Aspekt "Standortfaktoren"
  • Literaturhinweis

    Sachsen im europäischen Standortwettbewerb: Stärken-/Schwächenanalyse und Entwicklungsstrategien für die 90er Jahre (1994)

    Gälli, Anton; Nerb, Gernot; Gürtler, Joachim; Reuter, Jochen; Dalichov, Karl Heinz; Russ, Hans;

    Zitatform

    Gälli, Anton, Gernot Nerb & Jochen Reuter (1994): Sachsen im europäischen Standortwettbewerb. Stärken-/Schwächenanalyse und Entwicklungsstrategien für die 90er Jahre. (Ifo-Studien zur Regional- und Stadtökonomie 09), München, 140 S.

    Abstract

    Das Gutachten basiert auf der Untersuchung folgender Berichte, die im Anhangsband dokumentiert sind:
    -Konjunkturelle Verläufe in ausgewählten Branchen und Bereichen der sächsischen Industrie. -Investitionsmotive und -hemmnisse am Standort Sachsen für Ausländer.
    -Forschung und Entwicklung in der sächsischen Industrie.
    -Struktur der zukünftigen Beschaffungs- und Absatzmärkte der sächsischen Wirtschaft.
    -Infrastrukturelle Stärken und Schwächen Sachsens bzw. seiner Teilräume im europäischen Vergleich.
    -Grenzregionen zu Osteuropa.
    Die verwendeten Daten und Quellen sind in der Hauptsache qualitative Kennziffern. "Für die Standort- und Infrastrukturausstattungsanalysen wurde im Rahmen dieser Studie eine schriftliche Umfrage bei rund 500 sächsischen Unternehmen durchgeführt. Persönliche Gespräche fanden mit etwa 40 Vertretern sächsischer Kommunen statt. Das ifo Tokyo Liaison Office führte über 30 Gespräche mit japanischen Unternehmensvertretern (Industrie und Handel) über den Investitionsstandort Sachsen durch. Die Situation der sächsischen Grenzregionen zu Osteuropa wurde in Recherchen vor Ort analysiert. Mit über 40 Experten der sächsischen Wirtschaft (Kammern, Verbänden, Unternehmen, Arbeitsämtern, Verwaltung, Wissenschaftlern usw.) konnte teils in persönlichen Gesprächen, teils in Form von Workshops die Situation des Standorts Sachsen diskutiert werden." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Das West-Ost-Gefälle in Deutschland als Determinante der wirtschaftlichen Entwicklung (1994)

    Hinze, Jörg;

    Zitatform

    Hinze, Jörg (1994): Das West-Ost-Gefälle in Deutschland als Determinante der wirtschaftlichen Entwicklung. In: U. Blien, H. Herrmann & M. Koller (Hrsg.) (1994): Regionalentwicklung und regionale Arbeitsmarktpolitik. Konzepte zur Lösung regionaler Arbeitsmarktprobleme? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 184), S. 7-28.

    Abstract

    "Die Ausgangsbedingungen der Volkswirtschaften in Ost- und Westdeutschland waren zum Zeitpunkt der Wiedervereinigung höchst unterschiedlich; die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in den neuen Bundesländern betrug nicht einmal ein Drittel derer in den alten. Die Umstellung der ostdeutschen Wirtschaft brachte zunächst einen tiefen Einschnitt; die Produktion sank kräftig, insbesondere in der Industrie. Dank hoher Transfers aus dem Westen dämpfte dies jedoch die Inlandsnachfrage, diese stieg vielmehr sogar. Inzwischen hat der Anpassungsprozeß in Ostdeutschland nicht unerhebliche Fortschritte gemacht. Die Industrieproduktion steigt stärker als die Gesamtproduktion, und diese wiederum stärker als die Inlandsnachfrage, was bedeutet, daß der Prozeß der Resubstitution eingeleitet ist. Auch haben sich die Investitionen zur dynamischen Kraft entwickelt. Aber es ist erst ein Teilstück des gesamten Anpassungswegs zurückgelegt. Auch hat der Prozeß noch nicht soviel Eigendynamik entwickelt, daß sich der Aufschwung selbst tragen könnte. Es bleiben folglich hohe Transfers von West nach Ost notwendig. Diese haben sich zu einer erheblichen Belastung der westdeutschen Wirtschaft entwickelt. Die Überwindung der Rezession wird die Probleme lindern, gleichwohl sind die Lohn- und die Finanzpolitik nach wie vor gefordert. Die Lohnpolitik hat inzwischen in beiden Landesteilen einen moderateren Kurs eingeschlagen. Dieser Kurs muß aber auch bei besserer Konjunktur beibehalten werden. In den neuen Bundesländern sollte angesichts des hier bereits erreichten Anpassungsgrades bei den Löhnen künftig eine stärkere Orientierung an der Produktivitätsentwicklung möglich sein. Von seiten des Staates bedarf es vor allem einer strikten Politik der Haushaltskonsolidierung. Ziel muß dabei neben dem Abbau der Haushaltsdefizite auf mittlere Sicht die Senkung der Abgabenlast sein. In Ostdeutschland muß die Wirtschaftspolitik darauf hinwirken, daß die Transfers stärker in intensive Verwendung fließen. Desweiteren müssen noch bestehende Investitionshemmnisse möglichst rasch beseitigt werden, damit dort ein dynamischer, selbsttragender Erholungsprozeß in Gang kommt. Das würde sich wegen des abnehmenden Transferbedarfs wiederum positiv auf Westdeutschland auswirken. Wenn Tarifpartner und Wirtschaftspolitik auf die Anforderungen, die die Wiedervereinigung an sie stellt, angemessen reagieren, bestehen gute Chancen, daß sich auf längere Sicht schließlich die positiven Effekte des Integrationsprozesses durchsetzen." (Autorenreferat, IAB
    Doku)

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  • Literaturhinweis

    Bocksprungstrategie - überholende Modernisierung zur Sicherung ostdeutscher Industriestandorte? (1994)

    Kern, Horst; Voskamp, Ulrich;

    Zitatform

    Kern, Horst & Ulrich Voskamp (1994): Bocksprungstrategie - überholende Modernisierung zur Sicherung ostdeutscher Industriestandorte? In: Mitteilungen. Soziologisches Forschungsinstitut, Göttingen H. 21, S. 98-138.

    Abstract

    "Wie können industrielle Kerne in Ostdeutschland gesichert werden? In Zeiten, da das ehedem erfolgreiche westdeutsche Produktionsmodell selber mit der Notwendigkeit seiner Erneuerung konfrontiert ist, taugt es nur wenig als Vorbild für eine Strategie 'nachholender Modernisierung' im Osten. Der Text untersucht einen alternativen Entwicklungspfad 'überholender Modernisierung' an den ostdeutschen 'Chemieparks' und diskutiert, mit einem Blick auf Beispiele aus anderen Branchen (Automobil-, Elektronikindustrie), Probleme seiner Umsetzung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Umweltschutzmarkt Berlin/Brandenburg: Standortbedingungen der Region für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen (1994)

    Sprenger, Rolf-Ulrich; Stein, Regine; Petschow, Ulrich; Meyerhoff, Jürgen ; Minthe, Berthold; Wackerbauer, Johann; Robinet, Karin; Heller, Nikola; Weskamp, Cornelia;

    Zitatform

    Heller, Nikola, Johann Wackerbauer, Ulrich Petschow, Berthold Minthe, Karin Robinet & Cornelia Weskamp (1994): Umweltschutzmarkt Berlin/Brandenburg. Standortbedingungen der Region für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen. (Ifo-Studien zur Umweltökonomie 20), München, 413 S., Anhang.

    Abstract

    "Der Markt für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen wird national und international zunehmend als Wachstumsmotor betrachtet. Die sich abzeichnende Nachfrage in den neuen Bundesländern, bei den EU-Partnern sowie in Mittel- und Osteuropa macht den Umwelttechnikmarkt für immer mehr Anbieter attraktiv. Angesichts der Arbeitsmarkt- und Strukturprobleme setzen auch die deutschen Wirtschaftsregionen immer stärker auf die Entwicklungschancen des Umweltsektors. Vor diesem Hintergrund wurde das Gutachten zu den 'Standortbedingungen Berlins für umwelttechnische Produktionen und Dienstleistungen' erstellt. Im Mittelpunkt des Gutachtens stehen folgende Fragestellungen:
    -Ermittlung des für Berlin relevanten Nachfragepotentials;
    -Analyse von Struktur und Entwicklung der Berliner Umwelttechnikanbieter;
    -Erfassung der wichtigsten Wettbewerbs- und Standortfaktoren des Berliner Umweltschutzsektors;
    -Ermittlung des Handlungsbedarfs und strategische Ansatzpunkte für ein Standortmarketing.
    In methodischer Hinsicht stützt sich die Untersuchung auf Marktstudien und Investitionsplanungen der wichtigsten öffentlichen und privaten Investoren im Umweltbereich. Darüber hinaus wurde eine schriftliche Befragung von Anbietern im Raum Berlin/Brandenburg durchgeführt, die durch Interviews mit Firmenvertretern und Institutionen im Umfeld des Umweltmarktes ergänzt wurde. Die Untersuchungsergebnisse wurden abschließend im Rahmen eines Workshops mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zur Diskussion gestellt." Zu den Ergebnissen des Gutachtens gehört die Feststellung, daß nach entsprechender Hochrechnung der erfaßten Berliner Anbieter Ende 1993 rund 13 000 Mitarbeiter in den Umweltbereichen der Betriebe tätig waren, dreimal so viel wie 1987 in Westberlin. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Potentialfaktoren und die räumliche Verteilung privater Investitionen: die Regionen der neuen Bundesländer im Standortwettbewerb (1994)

    Ungar, Peter H.;

    Zitatform

    Ungar, Peter H. (1994): Potentialfaktoren und die räumliche Verteilung privater Investitionen. Die Regionen der neuen Bundesländer im Standortwettbewerb. (Europäische Hochschulschriften. Reihe 5, Volks- und Betriebswirtschaft 1541), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 381 S.

    Abstract

    "Ziel der Arbeit ist, die aufgestellte Hypothese von den Potentialfaktoren - wirtschaftsgeographische Lage, Agglomeration, Sektor- und Infrastruktur - als übergreifende Bestimmungsgründe der räumlichen Verteilung privater Investitionen zunächst konzeptionell theoretisch zu begründen. Im quantitativen Teil der Arbeit werden die erzielten allgemeinen Ergebnisse mittels Querschnittsregressionen für EU-Regionen durch hochsignifikante Schätzgleichungen empirisch untermauert. Die Anwendung der Hypothese ergibt eine quantitativ gestützte Abschätzung der mittelfristig zu erwartenden Verteilung von Anlageinvestitionen auf die Regionen des Beitrittsgebiets im Vergleich zu den übrigen Regionen der Europäischen Union." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Produktionsstandort Ostdeutschland: zum Stand der Modernisierung und Erneuerung der Wirtschaft in den neuen Bundesländern (1994)

    Wegner, Manfred;

    Zitatform

    Wegner, Manfred (1994): Produktionsstandort Ostdeutschland. Zum Stand der Modernisierung und Erneuerung der Wirtschaft in den neuen Bundesländern. In: Aus Politik und Zeitgeschichte H. B 17, S. 14-23.

    Abstract

    "Die Transformationsschocks bei der Umwandlung der abgeschotteten Kommandowirtschaft der DDR in eine Marktwirtschaft hatten dramatische Folgen für Produktion und Beschäftigung. Die Strukturbrüche haben die unternehmerische, sektorale und regionale Landschaft in der ostdeutschen Wirtschaft gewaltig verändert. Das Grundkonzept der staatlichen Aufbaupolitik in Ostdeutschland zielt auf eine umfassende Kapitalmobilisierung und rasche Privatisierung. Seit 1991 nehmen Investitionen mit zweistelligen Zuwachsraten zu, und seit 1992 wächst erstmals wieder das reale Bruttoinlandsprodukt. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum hat sich 1993 trotz der tiefen Rezession in Westdeutschland fortgesetzt, wobei die Investitionsdynamik offensichtlich nachzulassen beginnt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Lohnerhöhungen, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Aufholprozeß in Ostdeutschland (1993)

    Schumacher, Dieter;

    Zitatform

    Schumacher, Dieter (1993): Lohnerhöhungen, internationale Wettbewerbsfähigkeit und Aufholprozeß in Ostdeutschland. In: Konjunkturpolitik, Jg. 39, H. 3, S. 121-147.

    Abstract

    Der Autor argumentiert, daß "hohe Löhne in Westdeutschland kein Hindernis für internationale Wettbewerbsfähigkeit sind. Im Gegenteil: Sie sind - ebenso wie das hohe Pro-Kopf-Einkommen insgesamt - Ausdruck einer großen Wettbewerbsstärke, die sich auf eine hohe Arbeitsproduktivität stützt. Die deutschen Unternehmen haben ihre Chancen in erster Linie im Qualitätswettbewerb mit technologisch anspruchsvollen Produkten, die zu einem hohen Preis verkauft werden können und deren Herstellung eine gut ausgebildete Arbeitnehmerschaft erfordert. So ergaben sektorale Querschnittsanalysen für Westdeutschland einen signifikant positiven Zusammenhang sowohl zwischen Lohnsteigerung und Beschäftigungsentwicklung als auch zwischen Preisanstieg und Beschäftigungsentwicklung, der über die Jahre hinweg zugenommen hat." Als Hauptproblem für den Aufholprozeß in Ostdeutschland wird zum einen das niedrige Ausgangsniveau, zum anderen die infolge der schnellen wirtschaftlichen und politischen Vereinigung mit Westdeutschland von vornherein gegebene Chancenungleichheit zwischen Ost und West gesehen. (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Neuen Bundesländer in der EG (1993)

    Wegner, Manfred;

    Zitatform

    (1993): Die Neuen Bundesländer in der EG. Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 130 S.

    Abstract

    "Das Gutachten verfolgt den Zweck, den wirtschaftlichen Folgen und Wechselwirkungen der deutschen Einigung für den Fortgang des europäischen Integrationsprozesses auf mittlere und längere Sicht nachzugehen. Zuerst sollen die gesamtwirtschaftlichen Probleme behandelt werden, wie sie von der Geld-, Budget- und Lohnpolitik Deutschlands auf die EG-Mitgliedstaaten ausgehen. Danach werden die regionalen und sektoralen Veränderungen analysiert, die sich aus dem verschärften Standortwettbewerb innerhalb der EG im Gefolge des Europäischen Binnenmarktes ergeben. Anschließend werden die Probleme des Außenhandels und die deutschen und europäischen Integrationsaufgaben im Lichte des politischen und wirtschaftlichen Umbruchs in Mittel- und Osteuropa beleuchtet, um daraus Einblick in die kurzfristigen Rückwirkungen und längerfristigen Aussichten zu gewinnen. Soweit als möglich wird im gesamtwirtschaftlichen, regionalen und außenwirtschaftlichen Bereich versucht, erste wirtschaftspolitische Schlußfolgerungen zu ziehen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Potentials of Eastern Germany as a future location of foreign investment: an empirical study with regard to Japanese investors (1992)

    Brander, Sylvia; Hilpert, Hanns Günther; Yamaguchi, Eiji;

    Zitatform

    Brander, Sylvia, Hanns Günther Hilpert & Eiji Yamaguchi (1992): Potentials of Eastern Germany as a future location of foreign investment. An empirical study with regard to Japanese investors. (Ifo-Studien zur Strukturforschung 16), München, 334 S.

    Abstract

    Die Studie untersucht - im Hinblick auf japanische Investoren - die ostdeutschen Möglichkeiten bzw. Voraussetzungen für die zukünftigen Niederlassungen ausländischer Geldanlagen. Ausgehend von der jüngsten wirtschaftlichen Entwicklung und den politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen werden die sozial-politische Situation, die Analyse der Standortfaktoren, die Erfahrungen westdeutscher Investoren sowie die Marktchancen ausgewählter Industriezweige in die Untersuchung einbezogen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Unternehmerische Standortwahl und Investitionshemmnisse in den neuen Bundesländern: Fallbeispiele aus sechs Städten (1992)

    Gaulke, Klaus-Peter; Heuer, Hans;

    Zitatform

    Gaulke, Klaus-Peter & Hans Heuer (1992): Unternehmerische Standortwahl und Investitionshemmnisse in den neuen Bundesländern. Fallbeispiele aus sechs Städten. (Beiträge zur Strukturforschung 125), Berlin: Duncker & Humblot, 109 S.

    Abstract

    "Ziel des Forschungsvorhabens war es, in Gesprächen mit den Kommunalverwaltungen ausgewählter Städte der ehemaligen DDR, die im Herbst 1990 vorliegenden Standortanfragen bundesdeutscher und westlicher Firmen und ihre geplanten Investitionsvorhaben zu ermitteln und im Hinblick auf die Frage zu analysieren, welche Standorte westliche Investoren in der DDR suchen, welche spezifischen Anforderungen an den Standort und das Standortumfeld gestellt werden und in welcher Weise die Entscheidungsträger in der DDR auf solche Standortwünsche reagieren. Die Untersuchung hat sich auf insgesamt sechs Beispielstädte in den ehemaligen Bezirken Schwerin, Potsdam und Dresden konzentriert. Als Fallstudienstädte wurden die jeweiligen Hauptstädte der neuen Länder Mecklenburg-Vorpommern (Schwerin), Brandenburg (Potsdam) und Sachsen (Dresden) sowie drei weitere Städte in diesen Ländern (Parchim, Brandenburg, Riesa) ausgewählt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Der Wirtschaftsstandort "Neue Bundesländer" (1992)

    Heise, Michael;

    Zitatform

    Heise, Michael (1992): Der Wirtschaftsstandort "Neue Bundesländer". (Wirtschaftspolitische Diskurse 30), Bonn, 38 S.

    Abstract

    Die Studie greift die Frage nach den Standortbedingungen in den neuen Bundesländern auf und sieht es dabei als "vordringliche Aufgabe der Wirtschaftspolitik, die vorhandenen Vorteile des Investitionsstandortes 'Ostdeutschland' zu erhalten und zu pflegen, unzureichende Investitionsbedingungen zu verbessern und Investitionshemmnisse abzubauen. Dazu ist es zunächst erforderlich, sich die Rahmenbedingungen, vor allem die Wettbewerbs- und die Kostenbedingungen, zu vergegenwärtigen, unter denen die Unternehmen derzeit und in absehbarer Zukunft in Ostdeutschland operieren. Dies ist gewissermaßen der analytische Hintergrund, um die dann folgenden empirischen, teils auf Umfragen beruhenden Aussagen über Investitionen und Investitionsmotive in Ostdeutschland bewerten zu können. In dieser empirischen Analyse werden das Niveau und die Struktur der Investitionen in den neuen Bundesländern analysiert; zusätzlich wird untersucht, welche Motive für westdeutsche und ausländische Investoren maßgeblich waren, um in den neuen Bundesländern zu investieren. Dem diagnostischen Abschnitt folgt eine Analyse der wirtschaftspolitischen Implikationen. Hierbei soll dargelegt werden, was die Wirtschaftspolitik dazu beitragen kann, die neuen Bundesländer als Standort attraktiver und wettbewerbsfähiger zu machen. Es geht in diesem Abschnitt nicht um die Detailkritik an einzelnen wirtschaftspolitischen Entscheidungen, sondern vielmehr darum, die Breite der anstehenden wirtschaftspolitischen Aufgabe zu verdeutlichen und einige Hinweise auf besondere Dringlichkeit zu geben." (IAB2)

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  • Literaturhinweis

    Die Standortqualität Ostdeutschlands (1992)

    Krakowski, Michael; Lux, Andreas; Lau, Dirk;

    Zitatform

    Krakowski, Michael, Dirk Lau & Andreas Lux (1992): Die Standortqualität Ostdeutschlands. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 72, H. 10, S. 530-536.

    Abstract

    Der Beitrag setzt sich mit der Frage auseinander, ob Ostdeutschland in ausreichendem Maße Investitionen anziehen kann. Am Beispiel Altlasten, Kapitalstock, Infrastruktur und Dienstleistungen werden Faktoren aufgezeigt, die einer raschen Verbesserung der Standortqualität in den neuen Bundesländern entgegenstehen. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Neue Fabrikstrukturen in Ostdeutschland unter Nutzung der Standortpotentiale (1992)

    With, Siegfried;

    Zitatform

    With, Siegfried (1992): Neue Fabrikstrukturen in Ostdeutschland unter Nutzung der Standortpotentiale. In: Management-Zeitschrift Industrielle Organisation, Jg. 61, H. 12, S. 31-35.

    Abstract

    "Mit dem Übergang vom staatlich reglementierten planwirtschaftlichen Betrieb zum wettbewerbsorientierten marktwirtschaftlichen Unternehmen änderten sich in den neuen Bundesländern die Wettbewerbs- und Unternehmensziele und damit die gesamten Geschäftsprozesse. Dieser Übergang erfolgte schlagartig und ist verbunden mit einem tiefgreifenden Strukturwandel. Nahezu alle ostdeutschen Betriebe, insbesondere aber die sich neu gründenden Klein- und Mittelbetriebe des Maschinenbaus, haben um den Absatz ihrer Produkte auf dem offenen und freien Markt zu ringen. Dabei müssen sie unter den vorhandenen Standortgegebenenheiten parallel zu einer gezielten Produktinnovation den Umbau einer neuen Organisationsstruktur sowie die Reorganisierung und Modernisierung der Produktion selbst im Auge behalten." (Autorenreferat)

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  • Literaturhinweis

    Strukturwandel im Prozeß der deutschen Vereinigung: Analyse der strukturellen Entwicklung. Strukturberichterstattung 1992 (1992)

    Zitatform

    (1992): Strukturwandel im Prozeß der deutschen Vereinigung. Analyse der strukturellen Entwicklung. Strukturberichterstattung 1992. (Beiträge zur Strukturforschung 136), Berlin: Duncker & Humblot, 270 S.

    Abstract

    Ausgehend von den internationalen Rahmenbedingungen wird zunächst die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und der Strukturwandel in Westdeutschland untersucht. Dabei geht es sowohl um Probleme der Finanzpolitik, der Produktions- und Beschäftigungsstruktur als auch um Standortqualität und Wettbewerbsfähigkeit. Daran anschließend wird der Integrations- und Transformationsprozeß in den neuen Bundesländern betrachtet und Aussagen zur Wirtschaftspolitik für Ostdeutschland formuliert. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Zukunftsraum Hessen-Thüringen: Heft 1: Der Standort. Chancen räumlicher Potentiale (1990)

    Lauterbach, Joachim; Gretz, Wendelin;

    Zitatform

    Lauterbach, Joachim & Wendelin Gretz (1990): Zukunftsraum Hessen-Thüringen. Heft 1: Der Standort. Chancen räumlicher Potentiale. (HLT-Report 290), Wiesbaden, 34 S.

    Abstract

    "Der vorliegende Beitrag ist Heft 1 der Gesamtuntersuchung. Als einführender Beitrag befaßt er sich mit den Standortperspektiven Hessen-Thüringens vor dem Hintergrund der sich wandelnden Wirtschaftstopografie in Europa. Ausgehend von grundlegenden Entwicklungstrends und ihren Auswirkungen auf relevante Basis-Standortfaktoren, diskutiert er die langfristige interregionale Wettbewerbsfähigkeit des nordhessisch-thüringischen Raumes und führt damit in Fragestellungen ein, die in Einzelbeiträgen vertieft untersucht werden, mit dem Ziel, Ansätze für regionalpolitisches Handeln zu entwickeln." (Autorenreferat)

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