Gender und Arbeitsmarkt
Das Themendossier "Gender und Arbeitsmarkt" bietet wissenschaftliche und politiknahe Veröffentlichungen zu den Themen Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern, Müttern und Vätern, Berufsrückkehrenden, Betreuung/Pflege und Arbeitsteilung in der Familie, Work-Life-Management, Determinanten der Erwerbsbeteiligung, geschlechtsspezifische Lohnunterschiede, familien- und steuerpolitische Regelungen sowie Arbeitsmarktpolitik für Frauen und Männer.
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- Erwerbsbeteiligung von Frauen
- Erwerbsbeteiligung von Männern
- Kinderbetreuung und Pflege
- Berufliche Geschlechtersegregation
- Berufsrückkehr – Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt
- Dual-Career-Couples
- Work-Life
- Geschlechtsspezifische Lohnunterschiede
- Familienpolitische Rahmenbedingungen
- Aktive/aktivierende Arbeitsmarktpolitik
- Arbeitslosigkeit und passive Arbeitsmarktpolitik
- geografischer Bezug
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Literaturhinweis
Männer-Perspektiven: Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung?: sozialwissenschaftliche Repräsentativbefragung der Bevölkerung, im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2017)
Wippermann, Carsten;Zitatform
Wippermann, Carsten (2017): Männer-Perspektiven: Auf dem Weg zu mehr Gleichstellung? Sozialwissenschaftliche Repräsentativbefragung der Bevölkerung, im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Penzberg, 150 S.
Abstract
"Die neue Auswertung aus der Gleichstellungsstudie 2016 zum Themenfeld Männer hat repräsentativ untersucht, ob sich Einstellungen und Verhalten von Männern zu Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit, zur Verantwortung für Erwerbseinkommen und Familienarbeit, zur Vorstellung attraktiver Männlichkeit (und Weiblichkeit) sowie hinsichtlich der Gleichstellungspolitik in den letzten Jahren verändert haben. Im Vergleich zu der Untersuchung 'Rolle vorwärts - Rolle rückwärts?' aus dem Jahr 2007 zeigen die aktuellen Daten, dass heute mehr Männer ein gleichgestelltes Lebensmodell wollen, dass die Mehrheit der Männer eine aktive und offensive Gleichstellungspolitik fordert - aber auch, dass das Spektrum von Haltungen der Männer zu den Themen Gender und Gleichstellung vielfältig und seit 2007 noch breiter geworden ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Britain's slow movement to a gender egalitarian equilibrium: parents and employment in the UK 2001-13 (2016)
Zitatform
Connolly, Sara, Matthew Aldrich, Margaret O¿Brien, Svetlana Speight & Eloise Poole (2016): Britain's slow movement to a gender egalitarian equilibrium. Parents and employment in the UK 2001-13. In: Work, employment and society, Jg. 30, H. 5, S. 838-857. DOI:10.1177/0950017016638009
Abstract
"This article examines the working lives of British couple families across the first decade of the millennium using EU Labour Force Survey data (2001 - 13) taking a multiple equilibria approach. Some growth in dual full-time earners, increased working hours of mothers in part-time employment and a growing proportion of households with 'non-standard' working patterns are all identified, suggesting both a convergence and greater diversity in economic provisioning within parent couple households. Household employment patterns remain strongly associated with maternal education and family size but are becoming less sensitive to the age of the youngest child. The dual full-time earner model is growing in significance for British parents of young children but a new gender egalitarian equilibrium has not yet been reached." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Aggregate effects of gender gaps in the labor market: a quantitative estimate (2016)
Zitatform
Cuberes, David & Marc Teignier (2016): Aggregate effects of gender gaps in the labor market. A quantitative estimate. In: Journal of Human Capital, Jg. 10, H. 1, S. 1-32.
Abstract
"This paper examines the quantitative effects of gender gaps in entrepreneurship and workforce participation. We simulate an occupational choice model with heterogeneous agents in entrepreneurial ability. Gender gaps in entrepreneurship affect negatively both income and aggregate productivity, since they reduce the entrepreneurs' average talent. Specifically, the expected income loss from excluding 5 percent of women is 2.5 percent, while the loss is 10 percent if they are all employers. We find that gender gaps cause an average income loss of 15 percent in the OECD, 40 percent of which is due to entrepreneurship gaps. Extending the model to developing countries, we obtain substantially higher losses, with significant variation across regions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Differences in men's and women's work, care and leisure time: study for the FEMM committee (2016)
Davaki, Konstantina;Zitatform
Davaki, Konstantina (2016): Differences in men's and women's work, care and leisure time. Study for the FEMM committee. Brüssel, 63 S. DOI:10.2861/381996
Abstract
"The economic crisis has profoundly affected the labour market and private life of men and women. This study examines the interrelation of policies with the ways women and men allocate time to paid work, care and leisure and the gendered outcomes produced in different socio-economic and cultural settings. It shows that policies are powerful tools which can contribute to a better work-life balance and transform gender roles in accordance to the targets of EU2020 strategy and EU28 commitment to gender equality." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Verhinderte Karrieren und Berufswechsel: berufliche Orientierungen von Frauen der mittleren Erwerbsgeneration (2016)
Haasler, Simone;Zitatform
Haasler, Simone (2016): Verhinderte Karrieren und Berufswechsel. Berufliche Orientierungen von Frauen der mittleren Erwerbsgeneration. In: Berufs- und Wirtschaftspädagogik - online H. H. Spezial 12, S. 1-15.
Abstract
"Der Beitrag geht der Frage nach, welche Rahmenbedingungen und Orientierungsgrößen die Berufsorientierungen von Frauen strukturieren und welche Rolle formelles und informelles Lernen bei der Gestaltung der Erwerbsverläufe spielt. Hierfür wurden im Rahmen von zwei international vergleichend angelegten Studien 24 Frauen interviewt, die in der Mitte ihres Erwerbslebens stehen. Studien belegen, dass für die Berufsorientierung von Frauen das Zusammenwirken von Rollenerwartungen, familiären Verpflichtungen, die Karriere des Partners und die Antizipation geringer Bildungsrenditen wichtige Einflussgrößen sind. Dies spiegelt sich in einer Orientierung an sozialen Berufsfeldern sowie diskontinuierlichen Erwerbsverläufen, Teilzeitbeschäftigung und der Zuverdienerposition von Frauen wider. Darüber hinaus dominieren bei Frauen mit einem mittleren Qualifikationsniveau eine horizontale Erwerbsmobilität und Berufswechsel gegenüber klassischen Aufstiegsmustern. Diese erfordern auf dem deutschen Arbeitsmarkt in der Regel eine weitere qualifizierende Berufsausbildung im Lebensverlauf. Auch die qualitative Untersuchung zeigt, dass bei den interviewten Frauen Lernen und weitere berufliche Qualifizierungen nicht dem beruflichen Aufstieg, sondern in erster Linie dem Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt nach einer familial bedingten Erwerbsunterbrechung, der horizontalen Arbeitsmarktmobilität sowie der Beschäftigungssicherung dienen. Die Annahme, dass Weiterbildung und Höherqualifizierung die Arbeitsmarkt- und Aufstiegschancen von auf dem Arbeitsmarkt benachteiligten Gruppen verbessert, konnte für Frauen im Rahmen der Studien nicht belegt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
The gender employment gap: challenges and solutions (2016)
Zitatform
Mascherini, Massimiliano, Martina Bisello & Irene Riobóo Lestón (2016): The gender employment gap. Challenges and solutions. (Eurofound research report / European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions), Dublin, 96 S. DOI:10.2806/75749
Abstract
"Women's labour market participation in the European Union has increased over recent decades, passing 70% in 2014. In that year, women comprised almost 46% of the active EU labour market population. Nevertheless, women's employment and participation rates are still lower than those of men in almost all Member States. Fostering higher participation of women is crucial to meet the Europe 2020 target to achieve an overall employment rate of at least 75% by 2020. This report explores the main characteristics and consequences of gender gaps in labour market participation. It finds that the total cost of a lower female employment rate was EURO370 billion in 2013, corresponding to 2.8% of EU GDP. The report also examines policies and measures aimed at fostering female labour market participation, which could be central to closing gender gaps." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Executive Summary -
Literaturhinweis
Frauenerwerbstätigkeit in Rheinland-Pfalz: Analyse von Trends und Ursachen (2016)
Zitatform
Otto, Anne & Sebastian Losacker (2016): Frauenerwerbstätigkeit in Rheinland-Pfalz. Analyse von Trends und Ursachen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 04/2016), Nürnberg, 42 S.
Abstract
"Die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen ist ein langfristiger Trend in Rheinland-Pfalz. Im Jahr 2014 beträgt die Erwerbstätigenquote der Frauen in diesem Bundesland 69,2 Prozent und bei fast jedem zweiten Erwerbstätigen handelt es sich um eine Frau (46,4 Prozent). Im ersten Teil dieser Studie informieren wir über verschiedene Trends der Frauenerwerbstätigkeit in Rheinland-Pfalz.
Der zweite Teil dieser Studie beinhaltet eine Analyse von demographischen, qualifikatorischen, ökonomischen und sozialen Faktoren als mögliche Ursachen für die gestiegene Erwerbsbeteiligung von Frauen. Zu diesem Zweck werden eine deskriptive Analyse und mehrere Modellrechnungen durchgeführt. Es wird gezeigt, dass die gestiegene Erwerbsbeteiligung Älterer ein Erklärungsfaktor für die Bedeutungszunahme der Erwerbstätigkeit bei beiden Geschlechter ist. In der wissenschaftlichen Diskussion wird der Zusammenhang diskutiert, dass die Geburt eines Kindes einen negativen Effekt auf die Erwerbsbeteiligung der Frauen hat. Die Fertilität der Frauen ist in Rheinland-Pfalz gesunken. Die Zahl der Lebendgeborenen ist seit 2002 zurückgegangen, während das Lebensalter der Mütter bei der Geburt sowie der Anteil kinderloser Frauen zugenommen haben. Somit könnten diese Trends die Bedeutungszunahme der Frauen unter den Erwerbstätigen mit begründet haben. Im Zeitraum 1999 bis 2014 weisen die Frauen einen eindeutig stärkeren Trend zur Höherqualifizierung auf als die Männer. Da der erreichte Bildungsstand in einem positiven Zusammenhang mit der Erwerbsbeteiligung steht, ließe sich vermuten, dass dieser Bildungseffekt insbesondere bei den Frauen eine wichtige Ursache für deren gestiegene Erwerbsbeteiligung ist. Aus einer weiteren Modellrechnung geht hervor, dass sich die zunehmende Erwerbstätigkeit der Frauen in großen Teilen mit einem sektoralen Struktureffekt begründen lässt, wonach sich Frauen auf Berufe in wachstumsstarken Bereichen des tertiären Sektors konzentrieren. In den letzten Jahren wurden weitreichende Maßnahmen realisiert, um verbesserte Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Rheinland-Pfalz zu schaffen. Wegweisende Änderungen waren der Ausbau der Kinderbetreuung sowie die Einführung des Elterngeldes. Wissenschaftliche Evaluationen belegen für beide Maßnahmen, dass hierdurch die Erwerbsbeteiligung der Mütter gestiegen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland (2016)
Zitatform
(2016): 3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. (Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland 03), Berlin, 89 S.
Abstract
"Das Bundesfrauenministerium hat den '3. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland' veröffentlicht. Basierend auf Daten der Statistischen Landesämter und des Statistischen Bundesamtes liefert der auf Deutsch und Englisch vorliegende Atlas einen umfassenden Überblick über die regionalen Unterschiede bei der Umsetzung gleichstellungspolitischer Ziele und Rahmenbedingungen auf Landes- und Kreisebene in Deutschland.
Untersucht wurden 38 Gleichstellungsindikatoren zu den thematischen Schwerpunkten 'Partizipation', 'Bildung, Ausbildung, Berufswahl', 'Arbeit und Einkommen' sowie 'Lebenswelt' in ihrer zeitlichen Entwicklung seit 2008, dem Erscheinen des 1. Atlas zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Deutschland. Dabei wurde die Zahl der untersuchten Indikatoren gegenüber den vorherigen Ausgaben erweitert. So werden erstmals die Indikatoren 'Frauen in Führungspositionen in der Justiz' sowie 'eigenes Alterssicherungseinkommen' (Gender Pension Gap) dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt im Jahr 2015 (2016)
Abstract
"Das Wichtigste in Kürze:
Die Erwerbsneigung und Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern sind in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen. Zwar haben sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verringert, doch auch 2014 waren deutlich mehr Männer als Frauen erwerbstätig. Nur in wenigen Ländern Europas ist die Erwerbsbeteiligung insgesamt und insbesondere von Frauen so hoch wie in Deutschland. Frauen und Männer sind unterschiedlich in den verschiedenen Formen der Erwerbstätigkeit vertreten: Rund zwei Drittel der Selbstständigen sind Männer. Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind ebenfalls mehrheitlich männlich. Minijobs sind hingegen eine Frauendomäne. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen ist zuletzt stärker gewachsen als die der Männer. Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen weiterhin deutlich häufiger vor als bei Männern. Frauen sind überproportional im tertiären Sektor, Männer häufiger in der Landwirtschaft und der Industrie beschäftigt. In Ostdeutschland ist der Anteil sozialversicherungspflichtig beschäftigter Frauen an der Bevölkerung höher als in Westdeutschland. Die Arbeitslosenquote für Frauen ist - anders als noch in den neunziger Jahren - geringer als die Quote der Männer. Männer haben ein höheres Risiko ihre Beschäftigung zu verlieren und arbeitslos zu werden, aber auch bessere Chancen Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung wieder zu überwinden. Der Anteil Langzeitarbeitsloser ist bei Frauen höher als bei Männern. Frauen stehen deutlich häufiger als Männer vor der Herausforderung neben der Arbeitsuche alleine für die Erziehung eines oder mehrerer Kinder verantwortlich zu sein. Frauen sind nicht ganz entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen und ihrer relativen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit an der Förderung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beteiligt." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gender, education and employment: an international comparison of school-to-work transitions (2015)
Zitatform
Blossfeld, Hans-Peter, Jan Skopek, Moris Triventi & Sandra Buchholz (Hrsg.) (2015): Gender, education and employment. An international comparison of school-to-work transitions. (eduLIFE lifelong learning), Cheltenham: Elgar, 394 S.
Abstract
"For much of the twentieth century, women lagged considerably behind men in their educational attainment. However, in recent decades, young women have become an important source of human capital for labor markets in modern societies, as well as potential competitors to the male workforce. This book asks whether or not women have been able to convert their educational success into gains on the labor market.
The expert contributors address the topic on a comparative level with discussions centred on gendered school-to-work transitions and gendered labor market outcomes. Thereafter they analyze the country-specific implications of the gender redress from a wide range of countries including the USA, Russia and Australia." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))Weiterführende Informationen
Inhaltsverzeichnis beim Österreichischen Bibliothekenverbund -
Literaturhinweis
Gender differences in careers (2015)
Zitatform
Kauhanen, Antti & Sami Napari (2015): Gender differences in careers. In: Annals of Economics and Statistics H. 117/118, S. 61-88. DOI:10.15609/annaeconstat2009.117-118.61
Abstract
"We examine gender differences in careers using a large linked employer-employee dataset on Finnish white-collar manufacturing workers over the period of 1981 - 2006. Our focus is on labour market entrants whom we follow over time. We find that men start their careers from higher ranks of the hierarchy than do women, but the gender differences in education explain much of this gap. Men are also more likely to be promoted than are women, especially during their first years in the labour market, which amplifies the gender differences in hierarchical positions that are already apparent at labour market entry. Men earn higher starting wages than do women, while the results concerning gender differences in the returns to career progression are not clear-cut but depend on the type of career event and on the career phase. Overall, our results help in the understanding of the factors behind the large increase in the gender wage gap during workers' early career." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist: Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten (2015)
Koppetsch, Cornelia; Speck, Sarah;Zitatform
Koppetsch, Cornelia & Sarah Speck (2015): Wenn der Mann kein Ernährer mehr ist. Geschlechterkonflikte in Krisenzeiten. (Edition Suhrkamp 2701), Berlin: Suhrkamp, 297 S.
Abstract
"Seit den siebziger Jahren haben sich weitreichende Veränderungen in den Geschlechterverhältnissen vollzogen: Frauen sind heute autonomer, besser ausgebildet, häufiger erwerbstätig und sie erobern immer mehr Führungspositionen. Umgekehrt möchten viele Männer engagierte Väter sein, und es wird für sie wichtiger, 'weiche' Seiten unter Beweis zu stellen - im Beruf und im Privatleben.
Aus diesen Fortschritten ergeben sich neue Konflikte, schließlich passen Realität und tradierte Rollenbilder in vielen Familien nicht mehr zusammen: Macht er die Hausarbeit, wenn sie die Miete zahlt? In ihrer groß angelegten Studie untersuchen die Autorinnen, wie Paare aus unterschiedlichen sozialen Milieus damit umgehen, wenn der Mann kein Ernährer mehr ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Gender Gaps am Arbeitsmarkt (2015)
Stockhammer, Hilde;Zitatform
Stockhammer, Hilde (2015): Gender Gaps am Arbeitsmarkt. In: Wiso. Wirtschafts- und sozialpolitische Zeitschrift des ISW, Jg. 38, H. 3, S. 45-59.
Abstract
"Im 'Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt' werden 30 Indikatoren aggregiert, die die Positionierung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen. Gender Gaps werden auf einen Blick sichtbar. Der Index ermöglicht eine rasche Überprüfung und Beobachtung von Veränderungen der Gleichstellung am Arbeitsmarkt und an dessen Schnittstellen. Gleichzeitig sollen die wichtigsten Handlungsfelder für Gleichstellungsmaßnahmen identifiziert werden. Der Gesamtwert des Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt liegt bei 71%. Das heißt, auf Basis der verwendeten Indikatoren erreichten Frauen im Jahr 2013 durchschnittlich 71% der Männerwerte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Der Arbeitsmarkt in Deutschland: Frauen und Männer am Arbeitsmarkt im Jahr 2014 (2015)
Abstract
"- Die Erwerbsneigung und Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern sind in Deutschland in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen.
- Zwar haben sich die Unterschiede zwischen den Geschlechtern verringert, doch auch 2013 waren deutlich mehr Männer als Frauen erwerbstätig.
- Nur in wenigen Ländern Europas ist die Erwerbsbeteiligung insgesamt und insbesondere von Frauen so hoch wie in Deutschland.
- Frauen und Männer sind unterschiedlich in den verschiedenen Formen der Erwerbstätigkeit vertreten: Rund zwei Drittel der Selbstständigen sind Männer. Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind ebenfalls mehrheitlich männlich. Minijobs sind hingegen eine Frauendomäne.
- Die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen ist zuletzt stärker gewachsen als die der Männer.
- In Ostdeutschland ist der Anteil sozialversicherungspflichtig beschäftigter Frauen an der Bevölkerung höher als in Westdeutschland.
- Teilzeitbeschäftigung kommt bei Frauen weiterhin deutlich häufiger vor als bei Männern.
- Frauen sind überproportional im tertiären Sektor, Männer häufiger in der Landwirtschaft und der Industrie beschäftigt.
- Die Arbeitslosenquoten von Frauen und Männern haben sich in den letzten Jahren angenähert. Die weibliche Arbeitslosenquote liegt momentan etwas unter der Quote der Männer.
- Männer haben ein höheres Risiko ihre Beschäftigung zu verlieren und arbeitslos zu werden, aber auch bessere Chancen Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Beschäftigung wieder zu überwinden.
- Der Anteil Langzeitarbeitsloser ist bei Frauen höher als bei Männern.
- Frauen stehen deutlich häufiger als Männer vor der Herausforderung neben der Arbeitsuche alleine für die Erziehung eines oder mehrerer Kinder verantwortlich zu sein.
- Frauen sind nicht ganz entsprechend ihrem Anteil an den Arbeitslosen und ihrer relativen Betroffenheit von Arbeitslosigkeit an der Förderung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen beteiligt." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Mentoring-Programme für Frauen Maßnahmen zu Strukturveränderungen in der Wissenschaft?: Eine figurationssoziologische Untersuchung zur akademischen Medizin (2008)
Barzantny, Anke;Zitatform
Barzantny, Anke (2008): Mentoring-Programme für Frauen Maßnahmen zu Strukturveränderungen in der Wissenschaft? Eine figurationssoziologische Untersuchung zur akademischen Medizin. (Figurationen. Schriften zur Zivilisations- und Prozesstheorie 08), Wiesbaden: Springer VS, 281 S. DOI:10.1007/978-3-531-91140-3
Abstract
"Die vorliegende Arbeit behandelt den wissenschaftlichen Werdegang von Frauen und Männern in der akademischen Medizin und stellt darüber hinaus die Frage, ob durch Mentoring-Programme Strukturveränderungen in Richtung eines stärkeren Einbezugs von Frauen möglich sind. Die Thematik wird ausgehend vom Eliasschen Theorem der Etablierten-Außenseiter-Figuration untersucht. Zwei Forschungsfragen wurden formuliert. Zum einen: Bietet das Modell von Etablierten und Außenseitern ein Potential zur Erklärung des Ausschlusses von Frauen aus Führungspositionen in der Wissenschaft? Zum anderen: Stellt ein formelles Mentoring-Programm eine geeignete Maßnahme dar, die Machtbalance zwischen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zugunsten letzterer zu verschieben?
Zur Beantwortung dieser Fragen wurde aus dem Eliasschen Modell heraus ein eigenes heuristisches Konzept entwickelt und mittels einer empirischen Erhebung, vorrangig in Form von Leitfadeninterviews, überprüft." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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