Atypische Beschäftigung
Der deutsche Arbeitsmarkt wird zunehmend heterogener. Teilzeitbeschäftigung und Minijobs boomen. Ebenso haben befristete Beschäftigung und Leiharbeit an Bedeutung gewonnen und die Verbreitung von Flächentarifverträgen ist rückläufig. Diese atypischen Erwerbsformen geben Unternehmen mehr Flexibilität.
Was sind die Konsequenzen der zunehmenden Bedeutung atypischer Beschäftigungsformen für Erwerbstätige, Arbeitslose und Betriebe? Welche Bedeutung haben sie für die sozialen Sicherungssysteme, das Beschäftigungsniveau und die Durchlässigkeit des Arbeitsmarktes? Die IAB-Themendossier bietet Informationen zum Forschungsstand.
- Forschung und Ergebnisse aus dem IAB
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Atypische Beschäftigung insgesamt
- Gesamtbetrachtungen
- Erosion des Normalarbeitsverhältnisses
- Prekäre Beschäftigung
- Politik, Arbeitslosigkeitsbekämpfung
- Arbeits- und Lebenssituation atypisch Beschäftigter
- Betriebliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Rechtliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Gesundheitliche Aspekte atypischer Beschäftigung
- Beschäftigungsformen
- Qualifikationsniveau
- Alter
- geographischer Bezug
- Geschlecht
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen (2014)
Bauer, Frank; Sieglen, Georg; Pohl, Carsten;Zitatform
Bauer, Frank, Carsten Pohl & Georg Sieglen (2014): Arbeitnehmerüberlassung in Nordrhein-Westfalen. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Nordrhein-Westfalen 01/2014), Nürnberg, 55 S.
Abstract
"Die Branche der Arbeitnehmerüberlassung hat in den letzten Jahren aufgrund der Deregulierung gesetzlicher Rahmenbedingungen und der damit zunehmenden Beschäftigung von Leiharbeitskräften an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund werden in der vorliegenden Studie unter Verwendung verschiedener Datenquellen die jüngsten Entwicklungen in der Leiharbeit für den nordrhein-westfälischen Arbeitsmarkt dargestellt. Dazu werden die drei Akteure der Zeitarbeitsbranche betrachtet: die Leiharbeiter, welche von den Verleihunternehmen gegen Entgelt den Entleihunternehmen überlassen werden. In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Leiharbeiter in Nordrhein-Westfalen von knapp 69.000 im Jahr 2003 auf rund 168.000 im Jahr 2013 angestiegen. Obwohl die Arbeitnehmerüberlassung damit zu den am stärksten wachsenden Branchen zählt, ist deren quantitative Bedeutung für den Arbeitsmarkt vergleichsweise gering. Denn lediglich rund drei Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten waren im Jahr 2013 in der Zeitarbeit tätig. Hinsichtlich der sozio-demografischen Charakteristika der Beschäftigten wird deutlich, dass Leiharbeiter eher jung, männlich und gering qualifiziert sind. Zudem weist die Branche einen überproportional hohen Ausländeranteil auf. Der Einsatz von Leiharbeitern ist dabei besonders in Regionen ausgeprägt, die ihre Wertschöpfung überwiegend im Verarbeitenden Gewerbe bzw. in den wirtschaftsnahen Dienstleistungen erzielen. Die Zahl der Verleihbetriebe in Nordrhein-Westfalen hat sich in den vergangenen Jahren ebenfalls erhöht. Dies dürfte vor allem auf den weiteren Ausbau des Niederlassungsnetzes größerer Zeitarbeitsunternehmen zurückzuführen sein. Gleichzeitig zeichnet sich die Branche aber nach wie vor durch eine relativ kleine Betriebsgröße aus. Im Gegensatz dazu setzen unter den Entleihbetrieben insbesondere Großbetriebe mit mehr als 500 Beschäftigten Leiharbeitnehmer ein. Selbst während der Finanz- und Wirtschaftskrise in den Jahren 2008/2009 bauten die entleihenden Großbetriebe im Gegensatz zu den kleineren und mittleren Betrieben kaum Arbeitsplätze für Leiharbeiter ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Who is overeducated and why?: probit and dynamic mixed multinomial logit analyses of vertical mismatch in East and West Germany (2014)
Zitatform
Boll, Christina, Julian Sebastian Leppin & Klaus Schömann (2014): Who is overeducated and why? Probit and dynamic mixed multinomial logit analyses of vertical mismatch in East and West Germany. (HWWI research paper 149), Hamburg, 43 S.
Abstract
"Überqualifikation ist ein zuweilen übersehener Aspekt in der Debatte um ungenutzte Fachkräftepotenziale. Aber wer ist überqualifiziert, und warum? Basierend auf Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) der Wellen 1984-2011 schätzen wir mit Probitmodellen die Wahrscheinlichkeit für neue Überqualifikation sowie mit dynamischen Multinomialen Mixed Logit-Modellen mit zufälligen Effekten die Wahrscheinlichkeit für Überqualifikation unter Berücksichtigung von Pfadabhängigkeit und unbeobachteter Populationsheterogenität. Das Messfehlerproblem kontrollieren wir durch drei verschiedene Spezifikationen der abhängigen Variable, die selbsteingeschätzte Überqualifikation, die statistische Überqualifikation (Realized Matches) sowie eine Kombination aus beidem. Wir führen die Schätzungen getrennt für Männer und Frauen, Ost- und Westdeutsche sowie Personen mittlerer und hoher Bildung durch. Unsere Analysen zeigen, dass Überqualifikation ein hohes Beharrungsvermögen hat. Allerdings vermindert Erwerbserfahrung das Risiko der Überqualifikation auch im dynamischen Modell unter Kontrolle unbeobachteter Heterogenität. Narbeneffekte früherer Arbeitslosigkeit hingegen zeigen sich in einem höheren Überqualifikationsrisiko. Weder ein Arbeitgeberwechsel noch (bei Akademiker/innen) eine Doppelqualifikation in Form von Lehre plus Studium taugen als wirksame Ausweichstrategien. Um Überqualifikation im Job zu vermindern, scheinen Strategien, die kontinuierliche Erwerbskarrieren fördern, vielversprechend zu sein. Für bestimmte Gruppen am Arbeitsmarkt (Migranten, Mütter) erschweren zudem institutionelle Barrieren ein gutes Jobmatch, die es gezielt anzugehen gilt" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Dual labour markets and (lack of) on-the-job training: PIAAC evidence from Spain and other EU countries (2014)
Zitatform
Cabrales, Antonio, Juan J. Dolado & Ricardo Mora (2014): Dual labour markets and (lack of) on-the-job training. PIAAC evidence from Spain and other EU countries. (IZA discussion paper 8649), Bonn, 35 S.
Abstract
"Using the Spanish micro data from the Programme for the International Assessment of Adult Competencies (PIAAC), we first document how the excessive gap in employment protection between indefinite and temporary workers leads to large differentials in on-the-job training (OTJ) against the latter. Next, we find that that the lower specific training received by temporary workers is correlated with lower literacy and numeracy scores achieved in the PIAAC study. Finally, we provide further PIAAC cross-country evidence showing that OJT gaps are quite lower in those European labour markets where dualism is less entrenched than in those where it is more extended." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Consequences of flexibility stigma among academic scientists and engineers (2014)
Zitatform
Cech, Erin A. & Mary Blair-Loy (2014): Consequences of flexibility stigma among academic scientists and engineers. In: Work and occupations, Jg. 41, H. 1, S. 86-110. DOI:10.1177/0730888413515497
Abstract
"Flexibility stigma, the devaluation of workers who seek or are presumed to need flexible work arrangements, fosters a mismatch between workplace demands and the needs of professionals. The authors survey 'ideal workers' -- science, technology, engineering, and math faculty at a top research university -- to determine the consequences of working in an environment with flexibility stigma. Those who report this stigma have lower intentions to persist, worse work - life balance, and lower job satisfaction. These consequences are net of gender and parenthood, suggesting that flexibility stigma fosters a problematic environment for many faculty, even those not personally at risk of stigmatization." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungen und berufliche Qualifikationsrisiken im Erwerbsverlauf (2014)
Zitatform
Dütsch, Matthias & Olaf Struck (2014): Atypische Beschäftigungen und berufliche Qualifikationsrisiken im Erwerbsverlauf. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 21, H. 1, S. 58-77. DOI:10.1688/IndB-2014-01-Duetsch
Abstract
"Atypische Beschäftigungsformen haben seit Beginn der 1990er Jahre auf dem deutschen Arbeitsmarkt stark an Bedeutung gewonnen. Infolge dieser Entwicklung werden eine Destabilisierung von Erwerbsverläufen sowie negative Folgewirkungen für atypisch Erwerbstätige konstatiert. Vor diesem Hintergrund geht der vorliegende Beitrag der Frage nach, ob und inwieweit atypisch Beschäftigte berufliche Qualifikationen in ihren Tätigkeiten anwenden und erhalten können, da eine eingeschränkte Verwertbarkeit der im Bildungsprozess erworbenen Qualifikationen mit Risiken für die Beschäftigungsfähigkeit der jeweiligen Arbeitskräfte verbunden ist. Anhand des Datensatzes 'Arbeiten und Lernen im Wandel' (ALWA) werden zunächst die Determinanten atypischer Beschäftigungen untersucht, wobei ein spezielles Augenmerk auf die vorherigen Arbeitsmarktstatus gelegt wird. Danach werden die durch die atypischen Beschäftigungen hervorgerufenen Gefahren für den Erhalt beruflicher Qualifikationen betrachtet. Die Ergebnisse der empirischen Analysen machen deutlich, dass atypische Arbeitsformen Einsperreffekte zur Folge haben und somit Schließungsprozesse am Arbeitsmarkt bewirken. Gleichzeitig konnte festgestellt werden, dass berufliche Qualifikationen in atypischen Beschäftigungen erodieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Determinanten der Arbeitssuche atypisch Beschäftigter (2014)
Zitatform
Himsel, Carina & Ulrich Walwei (2014): Determinanten der Arbeitssuche atypisch Beschäftigter. In: Arbeit. Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik, Jg. 23, H. 3, S. 225-241., 2014-09-25. DOI:10.1515/arbeit-2014-0306
Abstract
"Seit Beginn der 1990er Jahre befinden sich die Erwerbsformen im Wandel, die Zahl atypisch Beschäftigter legte kontinuierlich zu. Unser Fokus liegt in diesem Beitrag auf den Präferenzen und Motiven atypisch Beschäftigter und dabei insbesondere auf der Frage, ob die Aufnahme einer atypischen Beschäftigung auch im Sinne der Arbeitnehmer liegt oder diese eine Veränderung ihrer Beschäftigungssituation anstreben. Hierfür werden das Suchverhalten und Gründe für die Arbeitssuche näher betrachtet. Es zeigt sich, dass atypisch Beschäftigte häufiger als unbefristet Vollzeitbeschäftigte eine andere oder weitere Tätigkeit suchen, bei geringfügig Beschäftigten ist die Suchintensität am größten. Tendenziell suchen Männer, Geringqualifizierte sowie Personen ohne Partner häufiger eine andere Tätigkeit. In der letzten Dekade hat die Suchintensität atypisch Beschäftigter zugenommen, allerdings geht die höhere Suchintensität zum Ende der letzten Dekade nicht allein auf die Hartz-Reformen zurück, sondern insbesondere auch mit einer verbesserten Arbeitsmarktlage einher. Atypisch Beschäftigte, die nach einer anderen Tätigkeit suchen, stellen für die Arbeitsmarktpolitik ein besonderes Potenzial dar. Wird dieses Potenzial durch geeignete Maßnahmen und Initiativen erschlossen, würde man damit einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung, zur Stabilisierung von Erwerbsbiografien und zu individueller Aufwärtsmobilität leisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Untypisch atypisch Beschäftigte: Honorarärzte zwischen Befristung, Leiharbeit und (Solo-)Selbstständigkeit (2014)
Zitatform
Keller, Berndt & Maximiliane Wilkesmann (2014): Untypisch atypisch Beschäftigte. Honorarärzte zwischen Befristung, Leiharbeit und (Solo-)Selbstständigkeit. In: Industrielle Beziehungen, Jg. 21, H. 1, S. 99-125.
Abstract
"Der Beitrag behandelt das Thema Honorarärzte nicht, wie bisher üblich, aus ärztlicher Sicht, sondern erstmals aus der Perspektive von Beschäftigungsbeziehungen, insbesondere atypischer Beschäftigungsverhältnisse (vor allem Befristung, Leiharbeit und Solo- Selbstständigkeit). Nach Einleitung und Problemstellung werden die wesentlichen Merkmale dieser neuen Beschäftigungsform, die in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen hat, in Abgrenzung zum Normalarbeitsverhältnis skizziert. Anschließend erfolgt die Behandlung der soziodemographischen Merkmale. Darauf aufbauend wird die Frage diskutiert, ob Honorarärzte als atypisch Beschäftigte zugleich den häufig mit diesen Beschäftigungsverhältnissen verbundenen Prekaritätsrisiken (in Bezug auf Einkommen, Beschäftigungsstabilität und -fähigkeit, Integration in soziale Sicherungssysteme) ausgesetzt sind. Abschließend geht der Beitrag auf die Vertretung kollektiver Interessen ein." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Fixed-term and temporary: teaching fellows, tactics, and the negotiation of contingent labour in the UK higher education system (2014)
Peters, Kimberley; Turner, Jennifer;Zitatform
Peters, Kimberley & Jennifer Turner (2014): Fixed-term and temporary: teaching fellows, tactics, and the negotiation of contingent labour in the UK higher education system. In: Environment and Planning. A, International Journal of Urban and Regional Research, Jg. 46, H. 10, S. 2317-2331. DOI:10.1068/a46294
Abstract
"This paper autobiographically considers the role of teaching-only staff as a contingent labour force in the contemporary higher education system in the UK. The aims are twofold. First, whilst much attention has been paid to the role of the research fellow, there has been less consideration, in the UK context, of the teaching fellow as an alternate form of postdoctoral experience. Accordingly, this paper gives voice to the teaching fellow -- a member of academic staff who is not allocated writing and research time as part of their contract -- whose views are often marginalised in ongoing debates concerning the plays of power in the neoliberalised academy. Second, the paper raises these voices to bring into consciousness the impacts of the teaching fellow experience for the fellows themselves and the faculties they work in. It is argued that teaching fellows face challenging circumstances with regard to their career trajectories in the academy. Accordingly, this paper considers the ways in which fellows, through tactics of place-making, presence and visibility, and collaboration, negotiate the challenging structural and institutional conditions that underscore their contracts. It is contended that exploring the teaching-only workforce is vital for critically assessing the workings of the contemporary academy and questioning the unequal power relations that shape work places in a culture where contingent labour is expanding; becoming less of a fixed-term and temporary feature of the university system but, rather, a stable and enduring one." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Offshoring of jobs and internationalisation of production: empirical investigations of labour market and welfare state effects in Denmark and the Nordic countries (2014)
Zitatform
Refslund, Bjarke & Jørgen Goul Andersen (2014): Offshoring of jobs and internationalisation of production. Empirical investigations of labour market and welfare state effects in Denmark and the Nordic countries. (CCWS working paper 84), Aalborg, 73 S.
Abstract
"This research report seeks to assess the impact of globalization on the labour market and the welfare state in the Nordic countries, with a special emphasis on Denmark. Our key interest is the impact on employment and employment structures: How many jobs are lost because they are moved out of the country? To what extent are these jobs replaced by new jobs? How are the new job positions as compared to the old ones? Needless to say, the answers to these questions have important implications for the labour market, for industrial relations, and for the welfare state in general." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))
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Anteil befristet Beschäftigter an außeruniversitären Forschungseinrichtungen: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2638) (2014)
Zitatform
(2014): Anteil befristet Beschäftigter an außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/2638). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 18/2924 (14.10.2014)), 7 S.
Abstract
Die Bundesregierung erklärt in ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage u.a. der Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN in der Vorbemerkung, dass die für die Beantwortung geforderte Spezifikation und der hoher Grad an Aufschlüsselung über Anzahlen und Anteile befristet Beschäftigter an bestimmten außeruniversitären Forschungseinrichtungen Deutschland nicht vorliegt, der Bedeutung einer soliden Datenbasis wegen im Mai 2013 das Finanz- und Personalstatistikgesetz ergänzt wird, aber Daten dann frühestens im Mai 2015 vorliegen können. Beantwortet wurden hingegen Fragen, wie die Bundesregierung die Beschäftigungsverhältnisse an den öffentlichen Wissenschaftseinrichtungen hinsichtlich Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Wissenschaftssystems, Attraktivität für die Berufslaufbahn und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie den Frauenanteil in der Gruppe der Führungskräfte bewertet. (IAB)
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Literaturhinweis
Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur (2013)
Zitatform
Bellmann, Lutz, Katalin Evers & Jens Stegmaier (2013): Zeitarbeit und betriebliche Qualifikationsstruktur. In: R. B. Bouncken, M. Bornewasser & L. Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (Beiträge zur Flexibilisierung, 05), S. 33-44.
Abstract
"Ist es der Zeitarbeitsbranche parallel zu ihrem starken Wachstum gelungen, sich im Segment der Facharbeit zu etablieren? Bestehen dabei Unterschiede zwischen wachsenden und schrumpfenden Betrieben? Diese Fragen werden unter Verwendung panel-ökonometrischer Methoden mit den Daten des IAB-Betriebspanels 2006 bis 2011 untersucht. Die erhaltenen Ergebnisse belegen, dass die betriebliche Qualifikationsstruktur als ein wichtiger Einflussfaktor für die Entwicklung der Beschäftigung von Zeitarbeitnehmern auf betrieblicher Ebene angesehen werden kann." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ingenieure, IT-Experten und Techniker in Leiharbeit und Fremdfirmeneinsatz: eine Analyse der Einkommens- und Arbeitsbedingungen auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank (2013)
Bispinck, Reinhard; Stoll, Evelyn;Zitatform
Bispinck, Reinhard & Evelyn Stoll (2013): Ingenieure, IT-Experten und Techniker in Leiharbeit und Fremdfirmeneinsatz. Eine Analyse der Einkommens- und Arbeitsbedingungen auf Basis der WSI-Lohnspiegel-Datenbank. (WSI-LohnSpiegel. Arbeitspapier 2013/02), Düsseldorf, 21 S.
Abstract
"Auch hochqualifizierte Beschäftigte wie Ingenieure, IT-Experten und Techniker arbeiten in Leiharbeit oder werden von ihren Arbeitgebern in anderen Firmen eingesetzt (sogenannter Fremdfirmeneinsatz, etwa von externen Entwicklern). Sie bekommen dafür in der Regel ein geringeres Gehalt als die Stammbeschäftigten und müssen teilweise länger arbeiten. Trotzdem fällt ihre Arbeitszufriedenheit nicht schlechter aus. Zu diesem Ergebnis haben in der Online-Befragung des LohnSpiegel rund 1.400 dieser Ingenieure, IT-Experten und Techniker beigetragen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit (2013)
Zitatform
Bouncken, Ricarda B., Manfred Bornewasser & Lutz Bellmann (Hrsg.) (2013): Neue Herausforderungen in der Zeitarbeit. (Beiträge zur Flexibilisierung 05), München: Hampp, 203 S.
Abstract
Der fünfte Band der Reihe "Beiträge zur Flexibilisierung" ist das Ergebnis des "2. Interdisziplinären Forums Zeitarbeit", das im Dezember 2012 am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg stattfand. Der Band behandelt schwerpunktmäßig zwei der größten aktuellen Herausforderungen der Zeitarbeit: die Branchenzuschlagstarife und die Qualifizierung von Zeitarbeitskräften.
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Literaturhinweis
Kompetenzmanagement und Qualifizierung in der Zeitarbeit: Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Verbundprojekt "Bildungszeit - Wachstumsbranche Zeitarbeit: Handlungsfelder, Kompetenzentwicklung, Bildungsprofile" 2008-2011 (2013)
Dobischat, Rolf; Düsseldorff, Christina; Wolf, Bernd;Zitatform
Dobischat, Rolf, Christina Düsseldorff & Bernd Wolf (Hrsg.) (2013): Kompetenzmanagement und Qualifizierung in der Zeitarbeit. Ergebnisse und Erfahrungen aus dem Verbundprojekt "Bildungszeit - Wachstumsbranche Zeitarbeit: Handlungsfelder, Kompetenzentwicklung, Bildungsprofile" 2008-2011. Gotha: Eichenbaum, 480 S.
Abstract
Die Konzepte des Verbundprojektes BildungsZeit, bestehend aus fünf Teilprojekten, 'basieren auf einem gemeinsamen Verständnis für einen zukunftsweisenden Einsatz der Zeitarbeit, die wichtige Aspekte hinsichtlich Gesundheit und Prävention, Weiterbildung, Demografie, Partizipation und Führungskultur im Arbeitsprozess berücksichtigen'. Der Projektbericht zeigt erfolgreiche und wirtschaftlich tragfähige Lösungsansätze für die Qualifizierung und Personalentwicklung auf, die modellhaft mit Praxispartnern erprobt wurden. Die Einzelbeiträge widmen sich folgenden Schwerpunkten: 1. grundlegende Analyse der Branche Zeitarbeit; 2. Kompetenzmanagement in der Zeitarbeit/Personaldienstleistung; 3. Aspekte von Qualifizierung in der Zeitarbeit; 4. Integrationsstrategien für besondere Zielgruppen (Frauen, Migranten, Höherqualifizierte) und wirtschaftliche Herausforderungen; 5. Qualifizierung im Aufgabenbereich der Disposition. (IAB)
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Literaturhinweis
Arbeitslosigkeit 2035: Studie (2013)
Ehrentraut, Oliver; Schüssler, Reinhard;Zitatform
Ehrentraut, Oliver & Reinhard Schüssler (2013): Arbeitslosigkeit 2035. Studie. München, 26 S.
Abstract
"Die Prognos AG untersucht für die vbw mit ihrer Studie Arbeitslandschaft seit geraumer Zeit die zukünftigen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Bislang stand der Fachkräftemangel im Fokus. Die Studie 'Arbeitslosigkeit 2035' geht nun gezielt auf den Bereich der Arbeitslosigkeit ein. Sie zeigt auf, in welchen Teilarbeitsmärkten mit Arbeitslosigkeit zu rechnen ist und welcher Personenkreis von der Erwerbslosigkeit bedroht sein wird. Vor allem für Geringqualifizierte besteht ein hohes Risiko der Erwerbslosigkeit." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Non-standard employment across occupations in Germany: the role of replaceability and labour market flexibility (2013)
Zitatform
Eichhorst, Werner, Paul Marx & Verena Tobsch (2013): Non-standard employment across occupations in Germany. The role of replaceability and labour market flexibility. (IZA discussion paper 7662), Bonn, 32 S.
Abstract
"The share of non-standard jobs in total employment has increased in Germany over recent decades. Research tends to attribute this in particular to labour market re-forms and socioeconomic change. However, it becomes clear upon closer inspection that macro trends alone cannot provide satisfactory explanations. A striking yet rarely acknowledged aspect of the development in Germany is a large occupational heterogeneity, which is true for both current working conditions and trajectories of change. A process of asymmetric change has been witnessed in recent years, increasing the gap between occupational groups. Given this process, it seems increasingly questionable to aggregate data at the national level. Therefore, this paper analyses the role of different types of non-standard employment across occupations in Germany, explaining variation between occupations with reference to institutional conditions, industrial relations and patterns of labour supply and demand, in particular skill requirements." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The linkage between human resource practices and organizational ambidexterity: an analysis of internal labor market dynamics in a port-of-entry context (2013)
Zitatform
Flickinger, Miriam, Tina Gruber-Mücke & Marina Fiedler (2013): The linkage between human resource practices and organizational ambidexterity. An analysis of internal labor market dynamics in a port-of-entry context. In: Journal of business economics, Jg. 83, H. 8, S. 923-946. DOI:10.1007/s11573-013-0671-7
Abstract
"This paper presents our findings from an empirical survey of 580 individuals placed by a German temporary work agency. The study aims to examine the linkages between human resource management practices and ambidexterity with regard to the integration of an external, highly qualified workforce into the firm. We focus on aspects of the internal labor market (ILM) and its relationship to concurrent firm exploration and exploitation. We argue that a dynamic ILM contributes to a firm's capability for ambidexterity. Based on differences in the access to promotional opportunities of the ILM between temporary and permanent workers, we expect this contribution to be different for these groups of employees. We argue that whereas permanent employees receive job satisfaction from the opportunities of a dynamic ILM, temporary employees lack access to this source of job satisfaction and therefore do not contribute equally to organizational outcomes. Results of our study are intriguing since they do not support arguments on expected differences between these two types of workforce. Rather, findings confirm the importance of a dynamic ILM not only for permanent but also for temporary employees." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland (2013)
Zitatform
Hell, Stefan & Anne Otto (2013): Arbeitnehmerüberlassung im Saarland und in Westdeutschland. (IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Rheinland-Pfalz-Saarland 02/2013), Nürnberg, 79 S.
Abstract
"Der erste Teil der Untersuchung betrachtet detailliert die Beschäftigungsstrukturen der Zeitarbeitsbranche im Saarland, das mittelfristig eine überdurchschnittlich hohe Leiharbeitsquote aufweist. Diese hohe Nachfrage für Leiharbeitskräfte ist auf die ausgeprägte Präsenz des Verarbeitenden Gewerbes zurückzuführen. Wegen der starken Exportorientierung dieses Sektors weist die Leiharbeit eine hohe konjunkturelle Sensivität auf. In der Zeitarbeitsbranche arbeiten vorwiegend junge männliche Arbeitskräfte in Vollzeit und üben größtenteils einfache Hilfs- und Lagertätigkeiten in Fertigungsberufen aus. Der zweite Teil dieser Untersuchung besteht aus einer erwerbsbiographischen Analyse, welche jeweils die Erwerbszustände und die Erwerbsverläufe von Zeitarbeitern im Saarland aus den Jahren 2006 und 2007 in den 14 bzw. 180 Tagen vor und nach ihrer Zeitarbeitsbeschäftigung miteinander vergleicht. Die empirischen Ergebnisse geben Hinweise darauf, dass eine Leiharbeitsbeschäftigung im Saarland kurz- und mittelfristig keine breite Brücke in den regulären Arbeitsmarkt bildet." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Management und Teilzeit?: eine empirische Analyse zur Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Managerinnen und Managern in Europa (2013)
Zitatform
Hipp, Lena & Stefan Stuth (2013): Management und Teilzeit? Eine empirische Analyse zur Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Managerinnen und Managern in Europa. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Jg. 65, H. 1, S. 101-128. DOI:10.1007/s11577-013-0193-x
Abstract
"Im Zuge der Debatte um betriebliche Flexibilität und Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird Teilzeitarbeit immer wieder als Problemlösung angeführt. Dennoch arbeiten viele Menschen entgegen ihrer Präferenz in Vollzeit. Ganz besonders trifft dies auf Führungspersonal zu. Der Artikel befasst sich daher mit den Bestimmungsfaktoren für die Verbreitung von Teilzeitarbeit unter Managerinnen und Managern. Ziel unserer Untersuchung ist es, die Umstände zu identifizieren, unter denen Manager trotz formeller und informeller Hürden ihre Arbeitszeit reduzieren und zu erklären, warum wir große Unterschiede in der Verbreitung von 'Teilzeit-Managern' innerhalb Europas finden. Unsere Mehrebenenanalysen der Europäischen Arbeitskräfteerhebung aus dem Jahr 2009 zeigen, dass nicht rechtliche, sondern in erster Linie kulturelle Faktoren und normative Erwartungshaltungen diese Unterschiede erklären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Zwischen W 3 und Hartz IV: Arbeitssituation und Perspektiven von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2013)
Lange-Vester, Andrea; Teiwes-Kügler, Christel; Heil, Kerstin;Zitatform
Lange-Vester, Andrea & Christel Teiwes-Kügler (2013): Zwischen W 3 und Hartz IV. Arbeitssituation und Perspektiven von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Opladen: Budrich, 213 S.
Abstract
"Wie eignen sich wissenschaftliche MitarbeiterInnen das Feld der Wissenschaft an und welche Strategien entwickeln sie, um sich erfolgreich zu positionieren? An empirischem Material wird gezeigt, dass Haltungen und Perspektiven der WissenschaftlerInnen milieu- und habitusspezifisch sehr verschieden sind - was nicht unwesentlich zu ihrem wissenschaftlichen Erfolg beiträgt." (Textauszug, IAB-Doku)
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