Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
- Prozessoptimierung
- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
- Unterstützung bei der Arbeitsuche
- Vermittlung durch Dritte
- Vermittlung von Beziehern von Bürgergeld, Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II
- Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialverwaltung
- Job-Center
- Personal-Service-Agentur
- Zeitarbeit
- (gemeinnützige) Arbeitnehmerüberlassung
- Vermittlungsgutscheine
- Berufsberatung
- Aus- und Weiterbildung
- Subventionierung von Beschäftigung
- Öffentlich geförderte Beschäftigung
- Transfer- und Mobilitätsmaßnahmen
- berufliche Rehabilitation
- Lohnersatzleistungen / Einkommensunterstützung
- Altersteilzeit und Vorruhestand
- Sonstiges
- Typologie der Arbeitslosen
- besondere Personengruppen
- Geschlecht
- Geografischer Bezug
- Alter
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Literaturhinweis
Kombilöhne: Stand und Perspektiven (2003)
Kaltenborn, Bruno;Zitatform
Kaltenborn, Bruno (2003): Kombilöhne: Stand und Perspektiven. In: Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung, Jg. 72, H. 1, S. 124-132.
Abstract
"Mit verschiedenen regionalen und nationalen Zuschüssen an Arbeitnehmer (Kombilöhne) sollen in den letzten Jahren verstärkt Personen mit geringem Verdienstpotenzial zur Aufnahme oder Ausübung einer Beschäftigung motiviert werden. Zu den Zielgruppen gehören je nach Förderkonzept insbesondere Langzeitarbeitslose, Sozialhilfeempfänger und/oder gering Qualifizierte. Tatsächlich werden Kombilöhne oftmals von allein Erziehenden in Anspruch genommen. Insgesamt ist die Inanspruchnahme gemessen an den arbeitsmarktpolitischen Problemen bisher gering. Über Mitnahmeeffekte liegen noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Ein empirischer Beleg, dass ein Kombilohn in Deutschland zu einem nennenswerten Aufbau von Beschäftigung führt, konnte noch nicht erbracht werden. Die intensive Nutzung bestehender regionaler Spielräume für die Erprobung von Kombilöhnen möglichst unterschiedlicher Ausgestaltung erscheint nach wie vor zweckmäßig." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt IX: arbeitsmarktpolitische Wirkungen des TBP Wien. Evaluation der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes Wien für 1999 (2003)
Leitner, Andrea; Prenner, Peter; Hofer, Helmut; Wroblewski, Angela ; Schuh, Andreas; Kiessling, Stephanie; Mahringer, Helmut;Zitatform
Leitner, Andrea, Angela Wroblewski, Helmut Hofer, Peter Prenner, Helmut Mahringer & Andreas Schuh (2003): Aktive Arbeitsmarktpolitik im Brennpunkt IX. Arbeitsmarktpolitische Wirkungen des TBP Wien. Evaluation der arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen des Territorialen Beschäftigungspaktes Wien für 1999. (AMS report 36), Wien: Hofstätter, 96 S.
Abstract
"Territoriale Beschäftigungspakte (TBP) verfolgen das Ziel, die regionale Beschäftigungssituation zu verbessern und regionale Diskrepanzen am Arbeitsmarkt durch Koordination der Arbeitsmarktpolitik mit Regional- und Strukturpolitik zu verringern. Durch Verknüpfung angebotsseitiger arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen mit Nachfrageimpulsen der regionalen Wirtschafts- und Sozialpolitik sollen zusätzliche Arbeitsplätze, insbesondere für arbeitslose und langzeitarbeitslose Personen, geschaffen werden. Mit einem Finanzvolumen von 47 Millionen Euro (rund 640 Millionen Schilling), was rund einem Drittel des gesamten Finanzvolumens der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Wien entspricht, können Maßnahmen richtungsweisend für die Arbeitsmarktpolitik in Wien eingesetzt werden. Die vielfältigen Ansprüche an TBP wie auch die enormen Finanzmittel, die über die im Pakt konzipierten Maßnahmen eingesetzt werden, machen den TBP Wien 1999 zu einem interessanten Evaluationsobjekt. Aber die Evaluation eines TBP ist mit anderen Herausforderungen bzw. Fragen konfrontiert, als dies von Einzelevaluationen bzw. anderen Programmevaluationen her bekannt ist. Bedingt durch die neue Form der Partnerschaft und der damit verbundenen koordinierten Entwicklung von Beschäftigungsstrategien sind das institutionelle Arrangement und die Kombination komplementärer Politiken für den Erfolg wesentlich mitentscheidend. Der AMS report beinhaltet alle Ergebnisse der vom Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien im Auftrag des AMS Wien und des Wiener Arbeitnehmerinnen Förderungsfonds (waff) durchgeführten Evaluation des TBP Wien für 1999, die im Jahr 2002 abgeschlossen wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluation von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik mit Hilfe eines iterativen Matching-Algorithmus: eine Fallstudie über langzeitarbeitslose Maßnahmeteilnehmer in Sachsen (2003)
Zitatform
Reinowski, Eva, Birgit Schultz & Jürgen Wiemers (2003): Evaluation von Maßnahmen der aktiven Arbeitsmarktpolitik mit Hilfe eines iterativen Matching-Algorithmus. Eine Fallstudie über langzeitarbeitslose Maßnahmeteilnehmer in Sachsen. (Institut für Wirtschaftsforschung Halle. Diskussionspapiere 173), Halle, 39 S.
Abstract
"In der Studie werden Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen mit Daten des unterjährigen Mikrozensus Sachsen evaluiert. Dazu wird ein zweistufiger Matchingansatz verwendet. Im ersten Schritt wird über die Teilnahmeneigung eine Vorgruppierung vorgenommen, aus der im zweiten Schritt mit einem iterativen Optimierungsalgorithmus Paare gebildet werden. Mit diesem können den Teilnehmern ähnlichere Nichtteilnehmer zugeordnet werden. Dem Heterogenitätsproblem wird mit der zusätzlichen Einbeziehung der Erwerbsvorgeschichte in den Matchingprozess begegnet. Der Effekt der Maßnahmeteilnahme wird anhand der Dauer der Arbeitslosigkeit bei Teilnahme bzw. Nichtteilnahme mit Hilfe der Cox-Proportional-Hazard-Regression bestimmt. Beide arbeitsmarktpolitischen Programme führen bei den untersuchten langzeitarbeitslosen Maßnahmeteilnehmern zu einer Verlängerung der Arbeitslosigkeitsdauer." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen: Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung (2002)
Christe, Gerhard; May-Strobl, Eva;Zitatform
Christe, Gerhard & Eva May-Strobl (2002): Soziale Wirtschaftsbetriebe in Nordrhein-Westfalen. Endbericht der wissenschaftlichen Begleitung. Düsseldorf, 215 S., Anhang.
Abstract
"Das in Arbeitsmarktprogramms "Soziale Betriebe" entwickelte nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" versucht Arbeitsmarktpolitik, Beschäftigungspolitik und Wirtschaftspolitik miteinander zu verknüpfen durch die Förderung von Existenzgründungen, die neue Dauerarbeitsplätze für speziell aus den genannten Problemgruppen des Arbeitsmarktes rekrutierte Beschäftigte schaffen. In einer vierjährigen Begleituntersuchung wurde aus der Betriebsperspektive, der Arbeitsmarktperspektive und der Beschäftigtenperspektive untersucht, ob das Programm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" (potentielle) Existenzgründer erreicht und wie es von diesen umgesetzt wird; ob es mit diesem Programm gelingt, Langzeitarbeitslose und andere Problemgruppen des Arbeitsmarktes dauerhaft ins Beschäftigungssystem zu integrieren; ob es Sozialen Wirtschaftsbetrieben gelingt, bei degressiver Förderung längerfristig am Markt zu bestehen und wie sich dabei das mögliche Spannungsverhältnis zwischen arbeitsmarktpolitischer und erwerbswirtschaftlicher Zielsetzung darstellt. Darüber hinaus ging es darum, wie das Programm von denjenigen, für die es letztlich eingeführt worden ist - die arbeitsmarktlichen Zielgruppen - eingeschätzt wird. Weiterhin ging die Begleituntersuchung der Frage nach, welchen Stellenwert das nordrhein-westfälische Modellprogramm "Soziale Wirtschaftsbetriebe" im Spektrum der anderen arbeitsmarktpolitischen Instrumente hat, inwiefern sich die nordrhein-westfälischen Erfahrungen mit der praktischen Umsetzung des Programms von den niedersächsischen Erfahrungen unterscheiden und welche weiterführenden Erkenntnisse und Anregungen sich aus den nordrhein-westfälischen Erfahrungen für die aktive Arbeitsmarktpolitik, insbesondere für arbeitsmarktpolitisch orientierte Existenzgründungen und ggf. neue Formen der Beschäftigungsförderung gewinnen lassen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Kombi-Einkommen: ein Weg aus der Sozialhilfe? (2002)
Dann, Sabine; Klös, Hans-Peter; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Kirchmann, Andrea; Volkert, Jürgen ; Ochel, Wolfgang; Hollederer, Alfons ; Rudolph, Helmut; Czommer, Lars; Schelke, Waltraud; Spermann, Alexander; Schneider, Hilmar;Zitatform
Dann, Sabine, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann & Jürgen Volkert (Hrsg.) (2002): Kombi-Einkommen. Ein Weg aus der Sozialhilfe? Baden-Baden: Nomos Verlagsgesellschaft, 175 S.
Abstract
"Zur Überwindung von Sozialhilfefallen und Langzeitarbeitslosigkeit werden Kombi-Einkommen vorgeschlagen. Mit Kombilöhnen soll zum Ausbau des Niedriglohnsektors in Deutschland beigetragen werden. Doch welcher Beitrag ist von solchen Anreizinstrumenten für eine bessere Arbeitsmarktintegration tatsächlich zu erwarten? Der Band enthält die Beiträge einer Tagung, die vom Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) im Herbst 2001 durchgeführt wurde. Für die Veranstaltung und den Tagungsband konnten Wissenschaftler gewonnen werden, die mit der Begleitforschung aller wesentlichen in Deutschland laufenden Modellversuche zu Kombi-Einkommen beauftragt sind. Im Einzelnen werden in den Beiträgen die Wirkungen des gesetzlichen Lohnabstandsgebotes, Berechnungen zu Beschäftigungs- und fiskalischen Effekten unterschiedlicher Kombi-Einkommen sowie die ersten Erfahrungen mit den verschiedenen deutschen Modellversuchen erörtert. Weitere Themenschwerpunkte sind die Aufstiegschancen aus subventionierten Beschäftigungsverhältnissen, die Bedeutung von Kombi-Einkommen für Alleinerziehende und die internationalen Erfahrungen mit vergleichbaren Ansätzen." Inhalt: Jürgen Volkert: Lohnabstandsgebot, Verpflichtung zur Arbeit und Sozialhilfefallen; Hilmar Schneider: Kombi-Einkommen. Arbeitsangebotseffekte mit und ohne Zielgruppenbegrenzung; Alfons Hollederer, Helmut Rudolph: Arbeitsanreize und Niedriglöhne. Konzeption und erste Erfahrungen des Mainzer Modells und des SGI-Modells; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann, Jürgen Volkert: Das Einstiegsgeld - eine zielgruppenorientierte negative Einkommenssteuer. Konzeption, Umsetzung und erste Zwischenbilanz nach 15 Monaten in Baden-Württemberg; Lars Czommer, Claudia Weinkopf: Modellprojekte zur Erprobung des § 18 Absatz 5 BSHG; Waltraud Schelke: "Making Work Pay". Ziele und Wirkungen finanzieller Arbeitsanreize in den USA; Wolfgang Ochel: Finanzielle Arbeitsanreize - Konzeptionen und Ergebnisse in Großbritannien, Irland und Kanada; Bruno Kaltenborn, Hans-Peter Klös: Niedriglöhne und Kombi-Einkommen - Sackgasse oder Ausgangspunkt einer Karriere? Eine Mobilitätsuntersuchung für Westdeutschland 1984/96; Sabine Dann, Andrea Kirchmann, Alexander Spermann: Kombi-Einkommen - ein Königsweg für allein Erziehende? (IAB2)
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Literaturhinweis
The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs: experimental evidence from the United Kingdom (2002)
Zitatform
Dolton, Peter & Donal O'Neill (2002): The long-run effects of unemployment monitoring and work-search programs. Experimental evidence from the United Kingdom. In: Journal of labor economics, Jg. 20, H. 2, S. 381-403.
Abstract
"This article examines the long-run effects of the Restart unemployment program in the United Kingdom. The program, aimed at the long-term unemployed, involved a combination of tighter monitoring of benefit eligibility rules and increased job search assistance. We compare the employment behaviour of a treatment group who participated in the scheme with that of a randomly chosen control group for whom participation was delayed. While there is little evidence of a long-term benefit for women the unemployment rate among males in the treatment group was six percentage pints lower than that of the control group 5 years after the initial experiment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene: "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht (2002)
Eisentraut, Roswitha; Wagner, Gerald;Zitatform
Eisentraut, Roswitha (2002): Evaluierung von Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene. "Förderung von Maßnahmen zur Erprobung zusätzlicher Wege in der Arbeitsmarktpolitik". Projektübergreifender Ergebnisbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 293), Bonn, 131 S.
Abstract
Das Bundesarbeitsministerium hat 1998 bis 2001 bundesweit 10 "Vermittlungsagenturen auf kommunaler Ebene" gefördert, durch die insbesondere Erkenntnisse darüber gewonnen werden sollten, ob durch kommunale Agenturen zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für schwer vermittelbare Arbeitslose ermittelt werden können und ob schwer vermittelbare Arbeitslose auf zusätzlich aquirierte Stellen des ersten Arbeitsmarktes vermittelt werden können, wenn durch einen günstigen Personalschlüssel eine intensivere und individuellere Betreuung des Personenkreises ermöglicht wird. Die in diesem Forschungsbericht resümierte Evaluation der Vermittlungsagenturen untersucht
- den durch Förderziele und -bedingungen bestimmten Handlungsspielraum der Agenturen,
- Umfang und Zusammensetzung der Klienten-Pools,
- die Zusammenarbeit der Agenturen mit wichtigen regionalen Akteuren (insbesondere Arbeits- und Sozialämter),
- die Situation auf den regionalen Arbeitsmärkten. (IAB2) -
Literaturhinweis
Unemployment vouchers versus low-wage subsidies (2002)
Orszag, J. Michael; Snower, Dennis J.;Zitatform
Orszag, J. Michael & Dennis J. Snower (2002): Unemployment vouchers versus low-wage subsidies. (IZA discussion paper 537), Bonn, 43 S.
Abstract
"The paper examines the relative effectiveness of two policy proposals in reducing unemployment and working poverty: unemployment vouchers and low-wage subsidies. The unemployment vouchers are targeted exclusively at the unemployed (especially the longterm unemployed) and are provided only for a limited period of time. The low-wage subsidies, on the other hand, are granted to all low-wage earners regardless of their employment history and are of limitless duration. Our analysis indicates that the relative effectiveness of the two policies depends on workers' prospective wage growth. The more upwardly mobile workers are (i.e. the more their wages rise with employment duration), the more effective will unemployment vouchers be relative to low-wage subsidies. Conversely, the greater the danger that workers come to be trapped in dead-end jobs with flat wage profiles, the more effective will low-wage subsidies be relative to unemployment vouchers." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Bürgernah fördern und fordern: Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung (2002)
Raddatz, Guido; Niebel, Dirk; Berthold, Norbert; Pipa, Erich; Feist, Holger; Rieble, Volker; Huber, Bernd; Spermann, Alexander; Kleinhenz, Gerhard; Wienand, Manfred; Lautenschläger, Silke; Wildgrube, Bernd; Eekhoff, Johann; Lichtblau, Karl; Berchem, Sascha von; Henneke, Hans-Günter; Koch, Roland; Klebeck, Ulf;Zitatform
Raddatz, Guido (Hrsg.) (2002): Bürgernah fördern und fordern. Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung. Beiträge zu einer gemeinsamen Tagung der Stiftung Marktwirtschaft und der Hessischen Landesregierung. Berlin, 168 S.
Abstract
"Wie könnte eine Zusammenlegung von Arbeitslosenhilfe und Sozialhilfe konkret aussehen, um den Betroffenen optimale Wiedereingliederungschancen in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis zu ermöglichen? Wie lassen sich die finanziellen Lasten so aufteilen, daß die Effizienzgewinne allen föderalen Ebenen zugute kommen? Wer soll für die effiziente Vermittlung von Langzeitarbeitslosen verantwortlich sein? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der Tagung 'Bürgernah fördern und fordern - Konzepte für eine effiziente Arbeitsvermittlung und Grundsicherung', die von der Stiftung Marktwirtschaft (Frankfurter Institut) gemeinsam mit der Hessischen Landesregierung im Mai 2002 in Wiesbaden veranstaltet wurde. Die Beiträge aus Wissenschaft, Potitik und Praxis sind in dem Band zusammengefaßt."
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Literaturhinweis
Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung: ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben (2002)
Schropp, Jürgen; Ufholz, Bernhard;Zitatform
Schropp, Jürgen & Bernhard Ufholz (2002): Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung. Ein zeitgemäßes Modell der bfz gGmbH zur Wiedereingliederung in das Erwerbsleben. (Wirtschaft und Bildung 28), Bielefeld: Bertelsmann, 113 S.
Abstract
"Ziel der gemeinnützigen Arbeitnehmerüberlassung (gAü) ist die Wiedereingliederung von Arbeitslosen und Sozialhilfeempfängern in feste Arbeitsverhältnisse. Der Band bilanziert die bisherigen Erfahrungen in einer wissenschaftlichen Begleitstudie. Zum Erfolg der gAü führt die Kombination aus Arbeitskräfteverleih und Qualifizierung. Arbeitssuchende erhalten einen befristeten Vertrag und werden an Betriebe verliehen. So lernen die Firmen einen potenziellen Mitarbeiter kennen und können die Möglichkeiten einer dauerhaften Anstellung prüfen. In verleihfreien Zeiten bilden sich die Teilnehmer weiter. Die gAü bietet auch Schwervermittelbaren gute Perspektiven: Häufige Vorurteile gegenüber Arbeitslosen kann am überzeugendsten widerlegen, wer die Gelegenheit erhält, seine Leistungsfähigkeit zu beweisen. Die Bilanz der gAü ist sehr gut: Rund 60 % aller Teilnehmer wurden dauerhaft angestellt. Die Integrationsquote von Langzeitarbeitslosen und Schwervermittelbaren lag bei über 50 %." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Experimente in der Arbeitsmarktpolitik?: über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design (2002)
Trube, Achim; Luschei, Frank;Zitatform
Trube, Achim & Frank Luschei (2002): Experimente in der Arbeitsmarktpolitik? Über die Implementation, Durchführung und Evaluation eines Modellprojekts im Experimental-Kontrollgruppen-Design. In: C. Brinkmann & F. Wießner (Hrsg.) (2002): Innovationen in der Arbeitsmarktpolitik durch Freie Förderung : Begleitforschung zu Modellversuchen (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 260), S. 21-57.
Abstract
"Im ersten Teil geht es um das Verhältnis von Evaluation und Qualitätsmanagement in der Arbeitsmarktpolitik. Die Überlegungen zu diesem Punkt, beziehen sich im Wesentlichen darauf, dass eindimensionale Evaluationsansätze, die sich allein auf die Ergebnisse von Eingliederungsaspekten stützen, sowohl wissenschaftlich als auch sozialpolitisch und vor allem erkenntnispraktisch problematisch sind. Der zweite Teil bezieht die Eingangsüberlegungen auf die Praxis. Hier wird ein Modellprojekt (gem. § 10 SGB HI) vorgestellt, mit dem Arbeits- und Sozialverwaltung für Dauerarbeitslose mit ergänzendem Sozialhilfebezug individuell passgenaue Wege zur Entwicklungs- und Vermittlungs-Assistenz (EVA) ausprobierten, um auch bei diesem Personenkreis neue Perspektiven zu eröffnen. Die Evaluationsergebnisse für das Modellprojekt, das unter Verwendung eines Experimental- und Kontrollgruppendesigns nach dem polyvalenten Ansatz ausgewertet wurde, zeigen: Die Teilnehmerauswahl gemäss des Konzeptes entsprach dem Benachteiligten-Ansatz. Die Kooperation zwischen den Partnern wurde als konstruktiv bewertet. Die psycho-sozialen Stabilisierungseffekte blieben hinter der Erwartungen zurück. Der Einsatz neu entwickelter Instrumentarien zur Umsetzung des Konzeptes war verbesserungswürdig. Die Arbeitsmarkteinmündungen in der Gruppe der Teilnehmer lag erst nach einem halben Jahr nach dem Maßnahmeende über der Einmündungsquote einer Vergleichsgruppe ohne Intervention. Die Sozialverwaltung konnte beträchtliche Einsparungen durch die Teilnahme am Modellprojekt erzielen. Ein wesentlicher Ertrag des Forschungsprojektes liegt darin, dass neue Erkenntnisse über polyvalente Evaluationen unter Verwendung eines Experimental-/Kontrollgruppen-Designs für die aktive Arbeitsmarktpolitik gewonnen wurden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST: erster Zwischenbericht (2001)
Bittner, Susanne; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Rudolph, Helmut; Hollederer, Alfons ; Vanselow, Achim;Zitatform
Bittner, Susanne, Alfons Hollederer, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2001): Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST. Erster Zwischenbericht. Nürnberg u.a., 95 S.
Abstract
Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms "Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten" (CAST) der Bundesregierung werden in der Zeit vom 1. Juli 2000 bis zum 31. Dezember 2002 neu eingegangene sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in ausgewählten Regionen in je einem west- und ostdeutschen Bundesland mit zwei unterschiedlichen Instrumenten alternativ zu anderen bestehenden Fördermaßnahmen gefördert. Beide Förderkonzepte bezwecken, die Eingliederung gering qualifizierter Arbeitnehmer, Langzeitarbeitsloser sowie gering verdienender Arbeitnehmer - insbesondere mit Kindern - in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und Anreize für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu setzen. Der Zwischenbericht zeigt, dass beide Modelle nur zögerlich in Anspruch genommen wurden. Nach einem Jahr Laufzeit gab es nur 592 Förderfälle in 476 Betrieben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST: erster Zwischenbericht des Forschungsverbundes aus IAB/IAT/Dr. Kaltenborn zur Evaluierung von CAST im Auftrag des Bundesmininisteriums für Arbeit und Sozialordnung (2001)
Bittner, Susanne; Hollederer, Alfons ; Kaltenborn, Bruno; Weinkopf, Claudia ; Rudolph, Helmut; Vanselow, Achim;Zitatform
Bittner, Susanne, Alfons Hollederer, Bruno Kaltenborn, Helmut Rudolph, Achim Vanselow & Claudia Weinkopf (2001): Ein Jahr Erfahrungen mit dem arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramm CAST. Erster Zwischenbericht des Forschungsverbundes aus IAB/IAT/Dr. Kaltenborn zur Evaluierung von CAST im Auftrag des Bundesmininisteriums für Arbeit und Sozialordnung. (Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung. Forschungsbericht Arbeitsmarkt 290), Bonn, 95 S.
Abstract
Im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Sonderprogramms "Chancen und Anreize zur Aufnahme sozialversicherungspflichtiger Tätigkeiten" (CAST) der Bundesregierung werden in der Zeit vom 1. Juli 2000 bis zum 31. Dezember 2002 neu eingegangene sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in ausgewählten Regionen in je einem west- und ostdeutschen Bundesland mit zwei unterschiedlichen Instrumenten alternativ zu anderen bestehenden Fördermaßnahmen gefördert. Beide Förderkonzepte bezwecken, die Eingliederung gering qualifizierter Arbeitnehmer, Langzeitarbeitsloser sowie gering verdienender Arbeitnehmer - insbesondere mit Kindern - in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und Anreize für die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze zu setzen. Der Zwischenbericht zeigt, das beide Modelle nur zögerlich in Anspruch genommen wurden. Nach einem Jahr Laufzeit gab es nur 592 Förderfälle in 476 Betrieben. (IAB2)
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Literaturhinweis
Social capital and the uncertainty reduction of self-employment (2001)
Zitatform
Blumberg, Boris F. & Gerard A. Pfann (2001): Social capital and the uncertainty reduction of self-employment. (IZA discussion paper 303), Bonn, 25 S., Anhang.
Abstract
"We study the self-employed decision and its relation to human and social capital. Human capital is necessary to acquire skills. Social capital dampens the effects of uncertainty about future income. Our data set consists of 1339 respondents from the same age group, who were interviewed three times in life in 1957, 1983 and 1993. The self-employment probability equals 155 and peaks between ages 24 and 26. Duration analysis shows that social capital is the most important resource for self-employment." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit: Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung (2001)
Helbig, Christine M.;Zitatform
Helbig, Christine M. (2001): Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit. Auswertung praktischer Erfahrungen von Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung. (Studien zur Wirtschaftspolitik 69), Frankfurt am Main u.a.: Lang, 308 S.
Abstract
"Seit Mitte der 70er Jahre ist in Deutschland eine zunehmende Sockelarbeitslosigkeit in Verbindung mit einer starken Erhöhung des Anteils der Langzeitarbeitslosen festzustellen. Als Reaktion auf diese Entwicklung entstanden Einrichtungen außerhalb der öffentlichen Arbeitsvermittlung, die gezielt oder zumindest indirekt zur Vermittlung von Problemarbeitslosen beitragen. In dieser Studie werden die bedeutendsten Formen dieser Einrichtungen untersucht. Aufbauend auf einer Erläuterung der unterschiedlichen Ansätze und der Darstellung von ausgewählten Einrichtungen erfolgt eine vergleichende Analyse der verschiedenen Vorgehensweisen und Wiedereingliederungserfolge, die auf den Ergebnissen einer eigenen Befragung basiert. Anschließend werden wirtschaftspolitische Handlungsempfehlungen abgeleitet, die auf eine verbesserte Zielerreichung der Reintegrationsbemühungen abzielen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Labour market policy and unemployment: impact and process evaluations in selected European countries (2001)
Koning, Jaap de; Mosley, Hugh;Zitatform
(2001): Labour market policy and unemployment. Impact and process evaluations in selected European countries. (Labour markets and employment policy), Cheltenham u.a.: Elgar, 317 S.
Abstract
"This book examines the effectiveness of active labour market policies and their contribution to the prevention of long-term unemployment and social exclusion. The evalution studies reported in this volume focus on two aspects of active labour market policies that have been relatively neglected in previous research and merit special attention. The first part of the book deals with aggregate impact analysis. Using examples from France, Germany, The Netherlands and Spain, the contributors attempt to estimate the impact of active labour market policies on the transition from unemployment to employment using aggregate data at the regional level. Although quantitative in nature, these contributions take into account qualitative aspects such as the socio-economic context of the countries concerned and the structure of active labour market policies. The book then focuses on implementation issues and includes implementation studies carried out in Germany, The Netherlands and Sweden. The qualitative element plays a far more important role in these contributions which rely on case studies and surveys in addition to statistical data." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit (2001)
Zitatform
Rothe, Thomas (2001): Regionale Einflussfaktoren auf die Implementation und Wirkung des Sofortprogramms zum Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 34, H. 4, S. 440-460.
Abstract
In dem Beitrag werden die unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen der Arbeitsämter bei der Implementation des Sofortprogramm hinterfragt sowie die strukturellen Rahmenbedingungen und wirtschaftlichen Disparitäten zwischen den Arbeitsamtsbezirken als Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit untersucht. Die Zusammenarbeit der Arbeitsämter mit anderen Arbeitsmarktpartnern wurde in zehn ausgewählten Arbeitsamtsbezirken evaluiert. Es zeigte sich ein positiver Effekt des Sofortprogramms auf die Kooperationsintensität zwischen Arbeitsamt und Jugend- und Sozialamt, die sich senkend auf die Jugendarbeitslosigkeit auswirken kann. Die Wirkung regionaler Disparitäten und verschiedener Implementationsstrategien des Sofortprogramm auf die Entwicklung der (langanhaltenden) Arbeitslosigkeit Jugendlicher zwischen 1998 und 2000 wurde mittels multivariater Regressionsmodelle analysiert. Dabei zeigte sich der starke Einfluss der allgemeinen Beschäftigungsentwicklung auf die regionale Senkung der Jugendarbeitslosigkeit. Unter Kontrolle regionaler und struktureller Rahmenbedingungen wurde darüber hinaus deutlich, dass der Einsatz des Sofortprogramms die Unterschiede der regionalen Entwicklung der Jugendarbeitslosigkeit nur in geringem Ausmaß erklärt. Besonders hervorgehoben werden positive Effekte des Jugendsofortprogramms auf die Reduzierung der Langzeitarbeitslosigkeit unter Jugendlichen. In Arbeitsamtsbezirken, die verstärkt Lohnkostenzuschüsse und Qualifizierungs-Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen für Jugendliche einsetzten, sank der Anteil der langzeitarbeitslosen Jugendlichen stärker als in anderen Gebieten. (IAB2)
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Literaturhinweis
Kooperation statt Konkurrenz: Studie über die Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern (2001)
Abstract
"Gemeinsame Jobbörsen, Billiglohnjobs für Langzeitarbeitslose, Sachbearbeiter als Fallmanager, Prämien statt Zuwendungen für beauftragte Dritte: Die Kooperationsformen bundesdeutscher Arbeits- und Sozialämter zur verbesserten Integration und Stabilisierung von Langzeitarbeitslosen sind kreativ und vielfältig. Ursache ihrer gemeinsamen Anstrengungen ist die zunehmende Zahl langzeitarbeitsloser Sozial- und Arbeitslosenhilfeempfänger, für die sie gemeinsam zuständig sind: Um Doppelarbeit zu vermeiden, die Effizienz ihrer Maßnahmen zu steigern und die Kosten zu senken, setzen zunehmend mehr Arbeits- und Sozialämter auf Austausch, Vernetzung und Synergie. Die vorliegende Studie gibt einen empirisch-statistischen und beispielhaft-darstellenden Überblick über die derzeitige Praxis der Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern bundesweit. Sie zeigt Probleme, Lösungen und Perspektiven auf. Daten von insgesamt 167 Arbeits- und 340 Sozialämtern wurden ausgewertet sowie sieben Städte und Gemeinden vor Ort besucht. Die Studie soll als Grundlage für die Erarbeitung von Reformvorschlägen für die künftige Gestaltung der Zusammenarbeit von Arbeits- und Sozialämtern dienen und dabei den Denk-, Diskussions- und Entscheidungsprozess erkenntnisleitend unterstützen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungseffekte und fiskalische Kosten von Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich (2000)
Buslei, Hermann; Steiner, Viktor;Zitatform
Buslei, Hermann & Viktor Steiner (2000): Beschäftigungseffekte und fiskalische Kosten von Lohnsubventionen im Niedriglohnbereich. In: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Jg. 33, H. 1, S. 54-67.
Abstract
"In dem Beitrag werden die grundlegenden Erscheinungsformen und Effekte von Lohnsubventionen skizziert und die wahrscheinlichen Beschäftigungseffekte der bestehenden Subventionen aufgezeigt. Darüber hinaus wird analysiert, welche Beschäftigungseffekte und fiskalischen Kosten aus vorgeschlagenen Veränderungen der bestehenden Subventionsformen resultieren würden. Es werden sowohl Lohnsubventionen an Unternehmen als auch lohnbezogene Transfers an Arbeitnehmer in Form verbesserter Hinzuverdienstmöglichkeiten in der Sozial- und Arbeitslosenhilfe betrachtet. Lohnsubventionen an Unternehmen durch Bezuschussung der Sozialversicherungsbeiträge oder eine degressiv gestaffelte Stundenlohnsubvention im gesamten Niedriglohnbereich erscheinen angesichts des erheblichen Finanzierungsbedarfs je zusätzlich Beschäftigten allein mit dem Ziel der Erhöhung der Beschäftigung nicht gründbar. Von verbesserten Hinzuverdienstmöglichkeiten in der Sozial- und Arbeitslosenhilfe sind ebenfalls keine größeren Beschäftigungszuwächse zu erwarten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Evaluierung der stiftungsähnlichen Maßnahme DYNAMO für Langzeitarbeitslose (2000)
Zitatform
Lassnigg, Lorenz & Mario Steiner (2000): Evaluierung der stiftungsähnlichen Maßnahme DYNAMO für Langzeitarbeitslose. (AMS-Info 33), S. 1-4.
Abstract
"Ausgehend von den Erfahrungen mit den Arbeitsstiftungen und stiftungsähnlichen Maßnahmen des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (WAFF) wurde gemeinsam mit dem AMS Wien die stiftungsähnliche Maßnahme DYNAMO für Langzeitarbeitslose entwickelt. Durch intensive Aktivierungs- und Ausbildungsangebote sowie mittels Unterstützung bei der Jobsuche soll eine für diese Problemgruppe vergleichsweise hohe Vermittlungsquote erreicht werden. Das Institut für Höhere Studien (IHS) in Wien führte im Auftrag der Landesgeschäftsstelle des AMS Wien und des WAFF eine Evaluierung von DYNAMO durch, die auf der TeilnehmerInnenstruktur des Jahres 1998 basiert. Die zentralen Ergebnisse dieser Evaluierung werden in diesem Beitrag zusammenfassend dargestellt." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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