Evaluation der Arbeitsmarktpolitik
Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.
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- Methoden und Datensatzbeschreibungen
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Typologie der Maßnahmen
- Institutionen der Arbeitsförderung
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Vermittlung und Beratung
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- Profiling und Case Management, Eingliederungsvereinbarung
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- Geografischer Bezug
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Literaturhinweis
In-work benefits for low-wage jobs: can additional income reduce employment stability? (2009)
Zitatform
Krug, Gerhard (2009): In-work benefits for low-wage jobs. Can additional income reduce employment stability? In: European Sociological Review, Jg. 25, H. 4, S. 459-474. DOI:10.1093/esr/jcn062
Abstract
"In-work benefits, which provide financial supplements to employees in low-wage jobs, are an instrument of active labour market policy used to encourage the labour market integration of low-skilled workers and the long-term unemployed. This paper argues that although government subsidies increase overall wages, employees interpret them as a signal that employers are unwilling to behave according to the norm of reciprocity. This leads to negative side-effects on employment stability, counteracting the positive effects of additional income on employment stability. The article tests these hypotheses using a survey of in-work benefit recipients, with non-recipients as a comparison group. The method of propensity score matching is applied to eliminate all compositional differences between benefit recipients and non-recipients except for the source of their income. It is shown that in-work benefits lead to perceived violations of reciprocity. However, whether this explains why in-work benefits are not successful in promoting employment stability remains an open question." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise (2009)
Lippegaus-Grünau, Petra;Zitatform
Lippegaus-Grünau, Petra (2009): Neue Arbeitsmarktpolitische Instrumente für Jugendliche. Expertise. Berlin, 120 S.
Abstract
Der Bundesgesetzgeber hat speziell für junge Menschen neue und zusätzliche Instrumente eingeführt, mit dem erklärten Ziel Jugendlichen mit besonderen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt zusätzliche Unterstützung zu bieten. So wurden im Jahr 2007 mit dem Vierten Gesetzes zur Änderung des Dritten Sozialgesetzbuches u. a. neue Kombilöhne für junge Menschen geschaffen, Veränderungen bei der Einstiegsqualifizierung vorgenommen und erweiterte Möglichkeiten zur Berufsorientierung gegeben. Für den Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit hat der paritätische Gesamtverband im Rahmen einer Expertise untersuchen lassen, wie diese neuen Instrumente bislang umgesetzt wurden und welchen Nutzen sie für benachteiligte Jugendliche entfalten. Die Expertise zeigt, dass die neuen arbeitsmarktpolitischen Instrumente für Jugendliche bislang kaum umgesetzt werden; die Förderzahlen sind bei den meisten Instrumenten minimal. Zum einen richtet sich nur ein Teil dieser neuen Instrumente gezielt an benachteiligte Jugendliche. Zum anderen passen für die schwächeren Jugendlichen häufig die Förderbedingungen nicht. Die Expertise formuliert eine Reihe von Empfehlungen, wie die einzelnen Instrumente sinnvoll weiterentwickelt und auch passgenauer für benachteiligte Jugendliche ausgebaut werden können. Dazu gehören insbesondere Qualitätsempfehlungen zur Umsetzung der vertieften Berufsorientierung und Hinweise zur Ausgestaltung trialer Ausbildungskonzepte für benachteiligte Jugendliche. (IAB)
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Literaturhinweis
Was haben die Hartz-Reformen bewirkt?: zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland (2009)
Zitatform
Müller, Tobias (2009): Was haben die Hartz-Reformen bewirkt? Zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Berlin: Weißensee Verlag, 283 S.
Abstract
"Arbeitslosigkeit ist seit Jahrzehnten eines der gravierendsten Probleme unserer Gesellschaft. Deshalb richtet die Politik seit jeher verstärkt ihr Augenmerk auf die Bekämpfung dieser Problematik. Jahrzehntelang geschah dies ohne durchschlagenden Erfolg. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde dann mit einer der größten Reformen der deutschen Geschichte erneut der Arbeitslosigkeit der Kampf angesagt. Die Hartz-Reformen wurden und werden von den einen als unsoziales Übel ohne Wirkung und von den anderen als bahnbrechendes, innovatives Konzept bewertet. Im Zuge der Reformen gab es eine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes, was Befürworter von Hartz I-IV als Erfolg der Gesetze werten. Doch ist die bis Ende 2008 anhaltende positive Entwicklung des Arbeitsmarktes den Reformen zu verdanken? Um diese Frage zu beantworten, wird das Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland in seinen relevantesten Facetten beleuchtet. Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Umsetzung und der Bewertung der Hartz-Reformen, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt dieses Buches: Was sind die Gründe für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland? Wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und welche Problemgruppen gibt es auf dem Arbeitsmarkt? Welche Erklärungen für das Entstehen von Arbeitslosigkeit liefern Arbeitsmarkttheorien? Welche psychischen und physischen Belastungen resultieren aus Arbeitslosigkeit? Und welche Antworten auf das Problem hat die Politik in den letzten Jahrzehnten gegeben?" (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eingliederungszuschüsse und Betriebszugehörigkeitsdauer in Westdeutschland (2009)
Ruppe, Kathi;Zitatform
Ruppe, Kathi (2009): Eingliederungszuschüsse und Betriebszugehörigkeitsdauer in Westdeutschland. (IAB-Discussion Paper 06/2009), Nürnberg, 31 S.
Abstract
"Eingliederungszuschüsse sind ein zentrales Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. Diese Studie untersucht für Westdeutschland, ob sich die Betriebszugehörigkeitsdauer von Personen, die im 2. Quartal 2003 aus Arbeitslosigkeit heraus eine mit Eingliederungszuschüssen geförderte Beschäftigung fanden, von der ungeförderter Personen unterscheidet. Die Untersuchung basiert auf Prozessdaten der Bundesagentur für Arbeit. Cox-Schätzungen zeigen einen positiven Zusammenhang zwischen einer Förderung und der Betriebszugehörigkeitsdauer. Das Risiko, ein Beschäftigungsverhältnis zu beenden, fällt insbesondere während der Förderung als auch während der gesetzlich geregelten Nachbeschäftigungsfrist geringer aus. Unterschiede zwischen Frauen und Männern konnten dabei nicht nachgewiesen werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Förderung mit Eingliederungszuschüssen: Länger im Betrieb und gleicher Lohn (2009)
Zitatform
Ruppe, Kathi & Gesine Stephan (2009): Förderung mit Eingliederungszuschüssen: Länger im Betrieb und gleicher Lohn. (IAB-Kurzbericht 25/2009), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Unternehmen, die Personen mit Vermittlungshemmnissen einstellen, können für einen begrenzten Zeitraum einen Eingliederungszuschuss zum Arbeitsentgelt erhalten. In zwei aktuellen Studien hat das IAB Löhne und Beschäftigungsdauern von vormals arbeitslosen Arbeitnehmern untersucht, die 2003 einen (bis zu einem Jahr) geförderten Job aufnahmen. Die Einstiegslöhne geförderter und ähnlicher, ungeförderter Arbeitnehmer unterscheiden sich demnach kaum. Allerdings beschäftigten Betriebe geförderte Personen im Mittel länger als ungeförderte." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Can employment subsidies and greater labour market flexibility increase job opportunities for youth?: revisiting the Italian on-the-job training programme (2009)
Zitatform
Tattara, Giuseppe & Marco Valentini (2009): Can employment subsidies and greater labour market flexibility increase job opportunities for youth? Revisiting the Italian on-the-job training programme. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 42, H. 3, S. 197-212. DOI:10.1007/s12651-009-0016-8
Abstract
"Das CFL-Programm (Betriebsausbildungsprogramm) wurde 1985 mit dem Ziel, die Jugendarbeitslosigkeit zu reduzieren, in Italien eingeführt. Das neue Programm bot Arbeitgebern zwei große Vorteile: es befreite sie fast gänzlich von Lohnsteuerzahlungen und bot ihnen praktisch die einzige Möglichkeit, Arbeitnehmer auf Basis befristeter Verträge einzustellen. Die Abhandlung beleuchtet die Auswirkungen des Programms auf das Beschäftigungsverhältnis anhand einer Untergruppe geeigneter Arbeiter in den norditalienischen Provinzen Treviso und Vicenza und stellte fest, dass an dem Programm teilnehmende Firmen die Anzahl der Arbeitsplätze um fast 5 % erhöhten im Vergleich zu Firmen, die nicht daran teilnahmen. Die Arbeitgeber zeigten eine stark positive Reaktion auf den Lohnkostenzuschuss und die Lockerung der streng reglementierten Einstellungsgesetze. Der Auswirkung des Programms auf die Jugendarbeit in Treviso und Vicenza war im Allgemeinen jedoch begrenzt. Die Anzahl der Einstellungen stieg nur um 1 %, vor allem, weil etwa 80 % der Firmen nicht am Programm teilnahmen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Les effets incitatifs de la prime pour l'emploi: une evaluation difficile (2008)
Arnaud, Franck; Vermare, Sebastien; Junod-Mesqui, Berengere; Cochard, Marion;Zitatform
Arnaud, Franck, Marion Cochard, Berengere Junod-Mesqui & Sebastien Vermare (2008): Les effets incitatifs de la prime pour l'emploi. Une evaluation difficile. In: Economie et Statistique H. 412, S. 57-80.
Abstract
"Der Gedanke, dass mangelndes Angebot den Arbeitsmarkt beeinträchtigt, führte zu Beginn des neuen Jahrtausends zur Schaffung einer Beschäftigungsprämie im Rahmen eines Reformpakets, das den Übergang von Arbeitslosigkeit zu Beschäftigung lohnender gestalten sollte. Der Zweck dieser Prämie wird im Gesetz vom 30. Mai 2001 folgendermaßen definiert: 'Zu Gunsten von natürlichen Personen mit Wohnsitz in Frankreich wird ein Anspruch auf eine Negativsteuer mit der Bezeichnung Beschäftigungsprämie geschaffen, die einen Anreiz zur Aufnahme oder zur Beibehaltung einer Beschäftigung geben soll.' Seit der Erhebung Revenus fiscaux (ERF) von 2001 werden zwei Methoden für die Bewertung der Auswirkung der Beschäftigungsprämie auf den Arbeitsmarkt eingesetzt. Dabei wird jedes Mal ein Vergleich zwischen einer Gruppe des angesprochenen Personenkreises und einer Kontrollgruppe angestellt, deren Mitglieder zwar nicht von der Beschäftigungsprämie betroffen sind, jedoch ähnlich gelagerte Merkmale wie die erste Gruppe aufweisen. Es ergibt sich keine signifikante Auswirkung der Beschäftigungsprämie auf die Beschäftigung, auch nicht, wenn nur der Beschäftigungsgrad verheirateter Frauen betrachtet wird. Diese Ergebnisse stimmen mit den Ergebnissen von ex ante-Untersuchungen überein, die schon die geringe Anreizwirkung der Reform hervorhoben. Sie erklären sich einerseits durch die geringe Höhe der Beschäftigungsprämie im Jahr 2001 und andererseits sicher auch durch die lange Frist zwischen Wiederaufnahme einer Beschäftigung und tatsächlicher Auszahlung der Beschäftigungsprämie (bis zu 18 Monaten), was die Sichtbarkeit ihrer Vorteile mindert. Diese Ergebnisse sind jedoch zu relativieren. Unsere Untersuchung bezieht sich nämlich nur auf die Beschäftigungsprämie, die für Arbeitseinkommen aus dem Jahr 2001 ausgezahlt wurde, als die Maßnahme ein Jahr nach Einführung wahrscheinlich noch wenig bekannt war. Seitdem wurden Änderungen vorgenommen (höhere Beträge bei Teilzeitarbeit, Anhebung der ausgezahlten Prämien, Vorauszahlungen und monatliche Auszahlungen), die zusammen mit einer zügigeren Bearbeitung durch die zuständigen Behörden die Anreizwirkung positiv verändern könnten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Eingliederungszuschüsse für ALG-II-Empfänger: Geförderte haben die besseren Arbeitsmarktchancen (2008)
Zitatform
Bernhard, Sarah, Martin Brussig, Hermann Gartner & Gesine Stephan (2008): Eingliederungszuschüsse für ALG-II-Empfänger: Geförderte haben die besseren Arbeitsmarktchancen. (IAB-Kurzbericht 12/2008), Nürnberg, 8 S.
Abstract
"Arbeitgeber können zeitlich begrenzt einen so genannten Eingliederungszuschuss (EGZ) zum Arbeitsentgelt erhalten, wenn sie eine Person mit Vermittlungshemmnissen einstellen. Die IAB-Studie zeigt, wie viele und welche Arbeitslosengeld-II-Empfänger in den letzten Jahren mit diesem betriebsnahen Instrument gefördert wurden und wie es gewirkt hat. Die Zahl der Zugänge in die EGZ-Förderung ist von 61.000 im Jahr 2005 auf 125.000 im Jahr 2007 gestiegen. Knapp 70 Prozent der geförderten ALG-II-Empfänger waren 20 Monate nach Förderbeginn in regulärer Beschäftigung. In einer Vergleichsgruppe ähnlicher, aber ungeförderter arbeitsloser Hilfebedürftiger traf dies für weniger als 30 Prozent zu. Die geschätzte Förderwirkung beträgt damit rund 40 Prozentpunkte. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass EGZ trotz positiver Ergebnisse sorgfältig eingesetzt werden müssen. Die individuellen Minderleistungen, die sie ausgleichen sollen, sind nicht ohne weiteres zu quantifizieren und hängen von den konkreten Anforderungen am Arbeitsplatz ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
- Zugänge in die Förderung mit Eingliederungszuschuss (EGZ) und Förderausgaben in den Rechtskreisen SGB III und SGB II 2000 bis 2007
- Geschätzte Förderwirkung von Eingliederungszuschüssen
- Eingliederungszuschüsse im Rechtskreis SGB II: Strukturmerkmale der geförderten Personen im Vergleich zum Arbeitslosenbestand 2005 bis 2007
- Geschätzte Förderwirkung bei westdeutschen Männern nach Strukturmerkmalen
- Geplante Dauer der EGZ-Förderung bei den Neuzugängen von Februar bis April 2005
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Literaturhinweis
Wage subsidies for needy job-seekers and their effect on individual labour market outcomes after the German reforms (2008)
Zitatform
Bernhard, Sarah, Hermann Gartner & Gesine Stephan (2008): Wage subsidies for needy job-seekers and their effect on individual labour market outcomes after the German reforms. (IAB-Discussion Paper 21/2008), Nürnberg, 27 S.
Abstract
"Seit dem Jahr 2005 erhalten erwerbsfähige Hilfebedürftige, die keinen Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld I haben, das steuerfinanzierte Arbeitslosengeld II. Verschiedene Maßnahmen aktiver Arbeitsmarktpolitik sollen den Übergang der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen in Beschäftigung unterstützen. Dieser Beitrag untersucht die durchschnittliche Wirkung von Eingliederungszuschüssen auf die Arbeitsmarktchancen der teilnehmenden erwerbsfähigen Hilfebedürftigen. Mit Hilfe von Propensity-Score-Matching wird eine Vergleichsgruppe von ähnlichen Nicht-Teilnehmern gebildet. Die Ergebnisse zeigen, dass Eingliederungszuschüsse die Arbeitsmarktchancen der Geförderten positiv beeinflussen: 20 Monate, nachdem erwerbsfähige Hilfebedürftige eine geförderte Beschäftigung aufgenommen haben, ist ihr Anteil in regulärer Beschäftigung um ca. 40 Prozentpunkte höher als in der Vergleichsgruppe. Die geschätzten Effekte auf die Variablen 'nicht arbeitslos' und 'kein Arbeitslosengeld-II-Bezug' fallen etwas geringer aus." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Ähnliche Treffer
auch erschienen als: IZA discussion paper , 3772 -
Literaturhinweis
Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen (2008)
Bernhard, Sarah ; Stephan, Gesine ; Hohmeyer, Katrin ; Kruppe, Thomas ; Jozwiak, Eva; Wolff, Joachim ; Koch, Susanne ;Zitatform
Bernhard, Sarah, Katrin Hohmeyer, Eva Jozwiak, Susanne Koch, Thomas Kruppe, Gesine Stephan & Joachim Wolff (2008): Aktive Arbeitsmarktpolitik in Deutschland und ihre Wirkungen. (IAB-Forschungsbericht 02/2008), Nürnberg, 61 S.
Abstract
"Die Integration von arbeitsuchenden Personen in den Arbeitsmarkt gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Arbeitsmarktpolitik. Aktive Arbeitsmarktpolitik wie z. B. die Fort- und Weiterbildung von Arbeitsuchenden soll dabei helfen. Aber erst in diesem Jahrtausend wurde die Analyse der Wirkungen dieser Politik zu einem zentralen Thema der Arbeitsmarktforschung in Deutschland. Denn angesichts einer hohen und anhaltenden Arbeitslosigkeit waren grundlegende Reformen notwendig. Um diese bewerten und weiter entwickeln zu können, braucht die Politik detailliertes Wissen zur Effektivität und Effizienz der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik. Beträchtliche Fortschritte bei den Datengrundlagen und Methoden zur Untersuchung der Wirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik haben mit dazu beigetragen, dass die Evaluation der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu einem zentralen Forschungsgegenstand geworden ist.
In diesem Beitrag stellen wir systematisch die wissenschaftlichen Erkenntnisse dar, die zur Wirkung der einzelnen Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik in Deutschland in den letzten Jahren gewonnen wurden. Wir befassen uns dabei mit einer breiten Palette von Maßnahmen und gehen auf die Wirkungen für den einzelnen Teilnehmer ebenso wie auf gesamtwirtschaftliche Arbeitsmarktwirkungen ein. Die wesentlichen Befunde sind in Kürze:
1. Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Lohnkostenzuschüsse, Gründungsförderung oder betriebliche Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmer auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich.
2. Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch nicht-betriebliche Trainingsmaßnahmen - ein sehr heterogenes Instrument, das beispielsweise ein Bewerbungstraining ebenso wie einen kurze Softwareschulung umfassen kann - leisten auch einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wenn auch in geringerem Maße als die erstgenannten Instrumente.
3. Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
4. Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, die zumindest derzeit nicht primär auf die Integration in den ersten Arbeitsmarkt zielen, schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante ('Ein-Euro-Jobs') hingegen sind die Evaluationsergebnisse etwas weniger pessimistisch. Allerdings ist es noch zu früh, um hier von einem robusten Ergebnis zu sprechen.
5. Zu den gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen der Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik liegen bislang deutlich weniger Forschungserkenntnisse vor. Wissenschaftliche Studien haben sich vergleichsweise häufig mit der Wirkung von Arbeitbeschaffungsmaßnahmen, Strukturanpassungsmaßnahmen und der Förderung der beruflichen Weiterbildung beschäftigt. Dabei hat sich oft gezeigt, dass eine intensivere Förderung durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen dazu führt, dass offene Stellen langsamer besetzt werden und sich die Arbeitsuchendenquote erhöht. Für Strukturanpassungsmaßnahmen und die Förderung der beruflichen Weiterbildungen ist mitunter auch das Gegenteil der Fall; allerdings wurden in den vorliegenden Studien häufig keine statistisch gesicherten gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen dieser beiden Instrumente nachgewiesen.
6. Die gesamtwirtschaftlichen Arbeitsmarktwirkungen weiterer Instrumente wurden nur in wenigen Studien untersucht, so dass die bereits gewonnen Erkenntnisse zu ihren Wirkungen kaum als robust gelten können.
7. Auch wenn zahlreiche Untersuchungen zur Wirkung verschiedener Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik vorliegen, sind die Befunde vielfach unvollständig: Beispielsweise werden oft nur wenige Erkenntnisse über die Ursache der Wirkung einzelner Instrumente erzielt. Zudem liegen über die Effekte auf das Verhalten wichtiger Akteure am Arbeitsmarkt wie auf das Arbeitsnachfrageverhalten von Arbeitgebern kaum Erkenntnisse vor. Ob bzw. wie sich allein die Möglichkeit oder die Ankündigung einer baldigen Teilnahme an einer arbeitsmarktpolitischen Maßnahme auf das Arbeitsuchverhalten arbeitsloser Personen auswirkt, wurde bislang nur sehr punktuell untersucht. Ferner werden wichtige Zielindikatoren nicht oder nur unzureichend gemessen, wie beispielsweise die Beschäftigungsfähigkeit, die durch die Teilnahme u.a. an Arbeitsgelegenheiten verbessert werden soll. Schließlich sind eine Reihe neuer Instrumente wie die gerade genannten Arbeitsgelegenheiten oder das Einstiegsgeld entstanden, über deren Wirkung bisher wenig bekannt ist." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Die Reform der Eingliederungszuschüsse durch Hartz III und ihre Auswirkungen für die Förderung von Arbeitslosen (2008)
Zitatform
Brussig, Martin, Sarah Bernhard & Ursula Jaenichen (2008): Die Reform der Eingliederungszuschüsse durch Hartz III und ihre Auswirkungen für die Förderung von Arbeitslosen. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 57, H. 3, S. 66-75. DOI:10.3790/sfo.57.3.66
Abstract
"Lohnsubventionen wie die im SGB III verankerten Eingliederungszuschüsse gelten als bewährtes und Erfolg versprechendes Mittel zur Integration von Benachteiligten in Beschäftigung. Durch das Dritte Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt wurden die Eingliederungszuschüsse reformiert. Der Aufsatz untersucht die Konsequenzen der Reform für den Förderumfang und die Struktur der mit Eingliederungszuschüssen geförderten Personen. Obwohl zu erwarten gewesen wäre, dass die Reform Personen mit schwerwiegenden Vermittlungshemmnissen in ihren Förderchancen benachteiligt, zeigen sich dafür wenig Anhaltspunkte. Als Ursachen werden die Handhabung von Eingliederungszuschüssen durch die lokalen Arbeitsagenturen und die Kommunikation des Instruments gegenüber Betrieben und Arbeitssuchenden diskutiert. Diese Interpretation verweist auf den Stellenwert der lokalen Umsetzung von Arbeitsmarktpolitik für Effekte von Veränderungen gesetzlicher und institutioneller Rahmenbedingungen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose (2008)
Zitatform
Büttner, Renate, Matthias Knuth, Oliver Schweer & Tim Stegmann (2008): Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt auch mit 50plus - ausgewählte Ergebnisse aus der Evaluation des Bundesprogramms "Perspektive 50plus" für ältere Langzeitarbeitslose. (IAQ-Report 2008-03), Duisburg u.a., 16 S. DOI:10.17185/duepublico/45627
Abstract
"Ältere Langzeitarbeitslose haben Chancen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, wenn sie gezielt gefördert werden. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Kombination von individueller Betreuung und Förderung von Langzeitarbeitslosen sowie in gezielter Ansprache und Beratung von Unternehmen. Insbesondere Kleinst- und Kleinbetriebe sind gegenüber diesem Ansatz einer dienstleistungsorientierten Arbeitsvermittlung aufgeschlossen. Die Mehrzahl der bewirkten Integrationen erfolgte ohne finanzielle Förderung oder Lohnkostenzuschüsse an die jeweiligen Arbeitgeber. Hinsichtlich der Steuerung und Implementation von Arbeitsmarktprogrammen stellt 'Perspektive 50plus' eine interessante Innovation dar, weil die Fördermittel nicht flächendeckend, sondern im freiwilligen Konzeptionswettbewerb zwischen den Grundsicherungsstellen vergeben wurden. Entgegen dem Anspruch des Programms, über die unmittelbar Geförderten hinaus einen Bewusstseinswandel zur Verbesserung der Beschäftigungschancen Älterer herbeizuführen, konnte ein solcher Effekt in den beteiligten Regionen - im Vergleich zu nicht beteiligten - nicht festgestellt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Start-up subsidies in East Germany: finally, a policy that works? (2008)
Zitatform
Caliendo, Marco (2008): Start-up subsidies in East Germany. Finally, a policy that works? (IZA discussion paper 3360), Bonn, 32 S.
Abstract
"The German government has spent between 7bn and 11bn Euro per year on active labor market policies (ALMP) in East Germany in the last decade. The effectiveness of the most important programs (in terms of participants and spending) such as job-creation schemes and vocational training has been evaluated quite thoroughly in recent years. The results are disappointing, indicating that nearly all of these 'traditional' programs have to be rated as a failure. In light of these findings, policies to encourage unemployed people to become self-employed gained increasing importance. We present first evidence on the effectiveness of two start-up programs in East Germany. Our findings - even though partly preliminary - are rather promising, showing that these programs increase employment chances and earnings of participants. Hence, start-up subsidies might work even in a labor market with structural problems such as the one in East Germany." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit: eine Bilanz nach fünf Jahren (2008)
Zitatform
Caliendo, Marco, Steffen Künn & Frank Wießner (2008): Die Nachhaltigkeit von geförderten Existenzgründungen aus Arbeitslosigkeit. Eine Bilanz nach fünf Jahren. (IZA discussion paper 3880), Bonn, 28 S.
Abstract
"Die Ich-AG (Existenzgründungszuschuss) war eines der zentralen Instrumente, das im Rahmen der 'Hartz-Reformen' in den arbeitsmarktpolitischen Kanon aufgenommen wurde. Zusammen mit dem bereits seit langem bekannten Überbrückungsgeld wurden damit zwischen 2003 und 2006 mehr als eine Million vormals Arbeitsloser bei der Gründung eines Unternehmens gefördert. Frühere Studien haben gezeigt, dass sich beide Programme ergänzten, indem sie unterschiedliche Personengruppen zur Existenzgründung aktivierten. In den kurz- bis mittelfristigen Analysen im Rahmen der 'Hartz-Evaluationen' wurden beide Programme ebenfalls positiv bewertet. Bislang unerforscht sind allerdings deren langfristige Wirkungen. Das Papier schließt diese Lücke und gibt Aufschluss über den Erfolg von geförderten Existenzgründern fünf Jahre nach der Gründung. Es zeigt sich, dass zu diesem Zeitpunkt noch nahezu 50-60% der ehemaligen Ich-AG-Gründer/innen und zwischen 53-67% der mit Überbrückungsgeld Geförderten in Voll- oder Teilzeit selbständig tätig sind. Hinsichtlich der Integration in den ersten Arbeitsmarkt können beide Programme als effektiv angesehen werden: Die Teilnehmer weisen höhere Beschäftigungsquoten als eine Kontrollgruppe von nicht-geförderten Arbeitslosen auf und erzielen höhere Einkommen. Die induzierten Beschäftigungseffekte sind für das Überbrückungsgeld relativ hoch; auf 100.000 Förderungen entfallen knapp 80.000 zusätzliche Vollzeitäquivalente." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Pathways to work: Qualitative study of in-work support (2008)
Dixon, Josie; Warrener, Martha;Zitatform
Dixon, Josie & Martha Warrener (2008): Pathways to work: Qualitative study of in-work support. (Department for Work and Pensions. Research report 478), London, 76 S.
Abstract
"In Work Support (IWS) is one part of the package of support and services offered by the Pathways to Work programme. The IWS service ranges from 'light touch' after-care contact from an IWS adviser to in-depth specialist support services covering occupational health, mentoring, job-coaching, counselling and debt advice. This study was based upon in-depth interviews conducted with customers and providers of in-work support. The study found that Pathways IWS was frequently viewed as an important part of a 'jigsaw' of support or at least provided reassurance that support would be available if and when needed." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Creating jobs through public subsidies: an empirical analysis (2008)
Zitatform
Girma, Sourafel, Holger Görg, Eric Strobl & Frank Walsh (2008): Creating jobs through public subsidies. An empirical analysis. In: Labour economics, Jg. 15, H. 6, S. 1179-1199. DOI:10.1016/j.labeco.2007.11.002
Abstract
"This paper analyses the impact of government grants on labour demand using plant level data for manufacturing industry in Ireland. Our data consists of a large sample of plants and their complete grant history. We provide evidence that additional employment is created over and above the level that would have prevailed in the absence of grant payments. We also find differences in the employment response to subsidies between domestic and foreign-owned plants, with the former creating more additional jobs per euro of grant payment. Simple cost-benefit analysis reveals that a large part of the costs of grants appears to be recouped in additional wage streams under reasonable assumptions." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Making work pay for the elderly unemployed: evaluating alternative policy reforms for Germany (2008)
Haan, Peter; Steiner, Viktor;Zitatform
Haan, Peter & Viktor Steiner (2008): Making work pay for the elderly unemployed. Evaluating alternative policy reforms for Germany. In: Finanzarchiv, Jg. 64, H. 3, S. 380-402. DOI:10.1628/001522108X374197
Abstract
Drei Ansätze arbeitsmarktpolitischer Reformen mit älteren Arbeitnehmern als Zielgruppe werden in dem Beitrag evaluiert: (i) Lohnsubventionen, (ii) negative Einkommenssteuer und (iii) eine Subventionierung der Sozialabgaben bei Niedriglöhnen. Für diese drei hypothetischen Reformen werden die Auswirkungen hinsichtlich Arbeitsanreiz, Erwerbsbeteiligung und Wohlfahrt analysiert. Die Grundlage hierfür ist ein detailliertes Mikro-Simulationsmodell für Deutschland, das ein strukturelles Modell der Erwerbsbeteiligung von Haushalten beeinhaltet. Die Ergebnisse zeigen, dass die simulierten Auswirkungen hinsichtlich Erwerbsbeteiligung für alle drei arbeitsmarktpolitischen Reformen ähnlich und mäßig ausfallen, nämlich in der Größenordnung zwischen 20.000 und 30.000 weiblichen Arbeitnehmern sowie zwischen 10.000 und 20.000 männlichen Arbeitnehmern. Außerdem weisen die Ergebnisse darauf hin, dass die Wohlfahrtseffekte für Lohnsubventionen am höchsten ausfallen. (IAB)
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Literaturhinweis
Disentangling treatment effects of active labor market policies: the role of labor force status sequences (2008)
Zitatform
Kluve, Jochen, Hartmut Lehmann & Christoph M. Schmidt (2008): Disentangling treatment effects of active labor market policies. The role of labor force status sequences. In: Labour economics, Jg. 15, H. 6, S. 1270-1295. DOI:10.1016/j.labeco.2007.12.002
Abstract
"This paper estimates treatment effects of two active labor market policies - a training program and a wage subsidy scheme - on participants' employment probabilities. The analysis is based on unique data from the 18th wave of the Polish Labor Force Survey containing detailed and extensive individual labor force status histories. We discuss two variants of an exact covariate matching procedure adapted to the specific nature of the data. Our study confirms and reinforces a point raised in recent research [Heckman, J.J., Smith, J.A. The Pre-programme Earnings Dip and the Determinants of Participation in a Social Programme: Implications for Simple Programme Evaluation Strategies. The Economic Journal 1999; 109; 313-348., Heckman, J.J., Smith, J.A. The Determinants of Participation in a Social Program: Evidence from a Prototypical Job Training Program. Journal of Labor Economics 2004; 22; 243-298.], that pre-treatment labor force status dynamics play a decisive role in determining program participation. We implement a conditional difference-in-differences estimator of treatment effects based on these individual trinomial sequences of pre-treatment labor market status. The estimator employs a 'moving window' technique that nicely controls for changes in the macroeconomic environment over time. Our findings suggest that training raises individual employment probability, while wage subsidies display negative treatment effects for participants in the Polish case." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
The impact of active labour market programmes on the duration of unemployment in Switzerland (2008)
Zitatform
Lalive, Rafael, Jan C. van Ours & Josef Zweimüller (2008): The impact of active labour market programmes on the duration of unemployment in Switzerland. In: The economic journal, Jg. 118, H. 525, S. 235-257. DOI:10.1111/j.1468-0297.2007.02111.x
Abstract
"This article evaluates the effects of Swiss active labour market programmes on the job chances of unemployed workers. The main innovation is a comparison of two important dynamic evaluation estimators: the 'matching' estimator and the 'timing-of-events' estimator. We find that both estimators generate different treatment effects. According to the matching estimator temporary subsidised jobs shorten unemployment duration whereas training programmes and employment programmes do not. In contrast, the timing-of-events estimator suggests that none of the Swiss active labour market programmes shortens unemployment duration." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))
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Literaturhinweis
Gründungen aus der Arbeitslosigkeit: Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel (2008)
Zitatform
May-Strobl, Eva (2008): Gründungen aus der Arbeitslosigkeit. Evaluation der Gründungs- und Begleitzirkel. (IfM-Materialien 179), Bonn, 114 S.
Abstract
"Gegenstand des Auftrags der G.I.B. an das IfM Bonn ist die Evaluation von Gründungen durch die Zirkelteilnehmerinnen und -teilnehmer. Es sollen mittels einer empirischen Untersuchung folgende Fragen geklärt werden:
- Wie viele und welche Gründungen sind realisiert worden und wie viele haben am Markt bis heute Bestand? - Wurden durch die Teilnahme an einem Gründungs- oder Begleitzirkel die Umsetzung des Gründungsvorhabens erleichtert oder die Chancen am Markt verbessert? - Wie viele Gründungsvorhaben wurden nicht umgesetzt? - Aus welchen Gründen wurden Gründungsvorhaben nicht umgesetzt? - Was ist aus den Gründungsinteressierten geworden, die sich (noch) nicht zur Gründung entschlossen haben? - Hat die Teilnahme an einer Zirkelberatung den Teilnehmer/-innen einen Nutzen hinsichtlich der Aufnahme einer anderen Beschäftigung gebracht? - Unterscheiden sich die Personen, die gegründet haben, hinsichtlich ihrer biographischen oder sonstigen Merkmale von denen, die nicht gegründet haben?
Die Evaluation unterzieht die Gründungs- und Begleitzirkel einer eingehenden Analyse. Im ersten Abschnitt wird die zahlenmäßige Inanspruchnahme von Gründungs- und Begleitzirkeln, die Nachfrageentwicklung seit Anlaufen des Angebots, die regionale Verteilung der Nachfrage sowie die unterschiedliche Inanspruchnahme des Beratungsangebots von Frauen und Männern auf der Basis der Teilnahmedaten der G.I.B. für die Gründungs- und Begleitzirkel dargestellt (Kap. 3). Im Hauptteil wird, gestützt auf eine eigene Erhebung, zum einen der Frage nachgegangen, ob von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gründungszirkel Gründungen vollzogen wurden (Kap. 4.4), und zum anderen, wie sich die Selbstständigkeit der Gründungs- und Begleitzirkelteilnehmerinnen und -teilnehmer entwickelt hat. Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen die Person des Gründers, die Gründung, der Gründungserfolg und die Bestandsfestigkeit der Gründungen (Kap. 4.5, 4.6). Die Beendigung der selbstständigen Tätigkeit, Unterscheidungsmerkmale der Personen, die ihre unternehmerische Tätigkeit aufgegeben haben, und ihrer Unternehmen sowie Austrittsursachen werden im zweiten Teil der empirischen Untersuchung vorgestellt (Kap. 4.7). Der dritte Teil der empirischen Untersuchung befasst sich mit den Personenkreisen, die ihre Gründung noch nicht realisiert bzw. sie verworfen haben. Es werden Hemmnisse für den Schritt in die Selbstständigkeit und Ursachen für die Aufgabe der Gründungsabsicht analysiert (Kap. 4.8). Die Beurteilung der Beratungsangebote in den Gründungs- und Begleitzirkeln ist Gegenstand des vierten Teils. Welche Problemlagen in den unterschiedlichen Phasen beim Schritt in die Selbstständigkeit bestehen und wie diese Probleme mit Hilfe der Zirkelberatung gelöst werden, wird untersucht (Kap. 4.9). Einen wichtigen Untersuchungsaspekt stellt darüber hinaus die aktuelle Erwerbssituation der Zirkelteilnehmer und -teilnehmerinnen dar, die im fünften empirischen Teil betrachtet wird (Kap. 4.10). 4 Die Untersuchung schließt mit einer zusammenfassenden Würdigung (Kap. 5)." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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