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Dossier

Evaluation der Arbeitsmarktpolitik

Arbeitsmarktpolitik soll neben der Wirtschafts- und Strukturpolitik sowie der Arbeitszeit- und Lohnpolitik einen Beitrag zur Bewältigung der Arbeitslosigkeit leisten. Aber ist sie dabei auch erfolgreich und stehen die eingebrachten Mittel in einem angemessenen Verhältnis zu den erzielten Wirkungen? Die Evaluationsforschung geht der Frage nach den Beschäftigungseffekten und den sozialpolitischen Wirkungen auf individueller und gesamtwirtschaftlicher Ebene nach. Das Dossier bietet weiterführende Informationen zu Evaluationsmethoden und den Wirkungen von einzelnen Maßnahmen für verschiedene Zielgruppen.

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im Aspekt "Grundlagenbeiträge"
  • Literaturhinweis

    Active labour market policy evaluations: a meta-analysis (2010)

    Card, David ; Weber, Andrea ; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2010): Active labour market policy evaluations. A meta-analysis. In: The economic journal, Jg. 120, H. 548, S. F452-F477. DOI:10.1111/j.1468-0297.2010.02387.x

    Abstract

    "This article presents a meta-analysis of recent micro-econometric evaluations of active labour market policies. We categorise 199 programme impacts from 97 studies conducted between 1995 and 2007. Job search assistance programmes yield relatively favourable programme impacts, whereas public sector employment programmes are less effective. Training programmes are associated with positive medium-term impacts, although in the short term they often appear ineffective. We also find that the outcome variable used to measure programme impact matters, but neither the publication status of a study nor the use of a randomised design is related to the sign or significance of the programme estimate." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Determinanten für den Erfolg arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen: ein Plädoyer für multi-methodische Erhebungs- und Auswertungsstrategien am Beispiel eines regionalen Modellprojekts (2010)

    Fuchs, Philipp ; Bauer, Frank;

    Zitatform

    Fuchs, Philipp & Frank Bauer (2010): Determinanten für den Erfolg arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen. Ein Plädoyer für multi-methodische Erhebungs- und Auswertungsstrategien am Beispiel eines regionalen Modellprojekts. In: Zeitschrift für Evaluation, Jg. 9, H. 2, S. 277-296., 2010-04-14.

    Abstract

    "In den letzten Jahren sind erhebliche Fortschritte bei der Evaluation arbeitsmarktpolitischer Programme zu beobachten, die vor allem aus der verbesserten Qualität der administrativen Daten und Methodik der Wirkungsforschung resultieren. Zugleich fehlt es oftmals an hinreichenden Daten und Untersuchungen, die genauere Auskunft über die Güte der Umsetzung von Arbeitsmarktprogrammen liefern. Vor diesem Hintergrund versucht der vorliegende Beitrag anhand eines regionalen Modellprojekts Ansätze zur Erhebung wichtiger Indikatoren der Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Programme zu entwickeln und deren Bedeutung für den Projekterfolg zu untersuchen. Dabei werden ein eigens entwickeltes Monitoringsystem mit Individualdaten, schriftliche Akteursbefragungen, eine qualitative Studie zu der zentralen Akteursgruppe ('JobCoaches') im Projekt ('JobTrainer NRW') sowie Indikatoren zum regionalen Arbeitsmarkt eingesetzt. In einem multivariaten Modell werden schließlich die verschiedenen Datenquellen zusammengeführt, um deren Relevanz für den individuellen Projekterfolg der Teilnehmer zu bestimmen. Dabei zeigt sich, dass insbesondere die z. T. qualitativ gewonnenen Indikatoren zur Güte der Umsetzung von erheblicher Bedeutung für den Projekterfolg sind." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Bauer, Frank;
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  • Literaturhinweis

    Evaluation als diskursive Zukunftsforschung: ein Beitrag für politisches Lernen? (2010)

    Gülker, Silke;

    Zitatform

    Gülker, Silke (2010): Evaluation als diskursive Zukunftsforschung. Ein Beitrag für politisches Lernen? In: Zeitschrift für Evaluation, Jg. 9, H. 1, S. 73-98.

    Abstract

    "Wie kann wissenschaftliche Evaluation politische Lernprozesse unterstützen? Dieser Frage stellt sich der Beitrag theoretisch und forschungspraktisch. Theoretisch wird für eine Neubewertung von Wissen und Deutung als Forschungsgegenstand, für den Einbezug von Implementationsexperten als lernende Akteure und für Diskurs als Forschungsmethode argumentiert und gezeigt, dass die Zukunftsforschung für diese Anforderungen geeignete Konzepte bereit hält. Für die Evaluierung des komplexen und normativ umstrittenen Gegenstandes der Reform der Arbeitsvermittlung wurde ein diskursives Delphi-Verfahren entwickelt und umgesetzt. Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher und privater Vermittlungsagenturen, von Arbeitgebern und Gewerkschaften entwickelten in einer Kombination aus anonymer Online-Befragung und persönlichen Diskussionsveranstaltungen Bewertungen zur Zukunft der Arbeitsvermittlung. Im Laufe des rund neunmonatigen Prozesses wurde der Diskurs über die Rollenteilung zwischen öffentlichen und privaten Vermittlungsagenturen für neue Optionen geöffnet und so politisches Lernen ermöglicht." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Increasing roles for municipalities in delivering public employment services: the cases of Germany and Denmark (2010)

    Knuth, Matthias ; Larsen, Flemming ;

    Zitatform

    Knuth, Matthias & Flemming Larsen (2010): Increasing roles for municipalities in delivering public employment services. The cases of Germany and Denmark. In: European Journal of Social Security, Jg. 12, H. 3, S. 174-199. DOI:10.1177/138826271001200301

    Abstract

    "Literature on labour market policy reforms and, in particular, on 'activation has tended to treat the 'state' or 'public authorities' as given actors, no matter how much their roles may change in the process. However, 'the state' may have several faces in countries with strong legacies of municipal self-government as well as in countries with a federal constitutional set-up. Taking Denmark and Germany as examples, this article analyses the changing roles of municipalities in the process of 'activating' labour market policy reforms. It does so with regard to organisational development in the process of co-locating or even merging municipal with national agencies, the role of social partners in social protection against unemployment and the public employment service, the impact of municipal social assistance in the process of hybridisation of benefit regimes, and the governance conflicts involved when shifting responsibilities for employment services." (Author's abstract, © Intersentia, Ltd.) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Sachstandsbericht der Evaluation der Instrumente (2010)

    Abstract

    "Der Sachstandsbericht zur Evaluation der Instrumente setzt den Auftrag des Koalitionsvertrages zur umfassenden Evaluation der Arbeitsmarktpolitik um. Die zentralen Evaluationsergebnisse lassen sich in aller Kürze wie folgt zusammenfassen:
    Quasi-marktlich organisierte Vermittlungsdienstleistungen verbessern die Chancen der Geförderten auf eine Integration in den Arbeitsmarkt nicht generell, sondern instrumentenspezifisch nur für bestimmte Gruppen von Arbeitsuchenden.
    Die Förderung der beruflichen Weiterbildung und auch die ehemaligen nichtbetrieblichen Trainingsmaßnahmen leisten einen Beitrag zur Eingliederung der Geförderten in den Arbeitsmarkt, wobei die Wirkungen mit Zeitverzögerung auftreten und teils nicht sehr stark ausgeprägt sind.
    Betriebsnahe Instrumente der aktiven Arbeitsmarktpolitik, die auf die direkte Eingliederung in den ersten Arbeitsmarkt setzen, wie Eingliederungszuschüsse, Gründungsförderung oder die ehemaligen betrieblichen Trainingsmaßnahmen, gehören zu den Maßnahmen, die die Chancen der Teilnehmenden auf eine Integration in Erwerbsarbeit auch nach Ablauf der Förderung erhöhen - und das teilweise beträchtlich. Allerdings besteht bei ihnen ein Mitnahme- und Substitutionsrisiko.
    Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen schaden der Tendenz nach eher den Integrationschancen der Geförderten. Es gibt nur ganz wenige - in der Regel arbeitsmarktferne - Teilnehmergruppen, auf die dies nicht zutrifft. Für die neuen, im Jahre 2005 eingeführten Arbeitsgelegenheiten hingegen sind die Evaluationsergebnisse verhalten positiv.
    Festzuhalten ist aber auch: Die Wirkungen von Fördermaßnahmen unterscheiden sich oft nach Teilnehmergruppen, so dass sich Instrumente nicht pauschal als wirksam oder unwirksam etikettieren lassen. Die Forschungsergebnisse sind zum Teil noch unvollständig.
    Damit ist eine wesentliche Empfehlung des Sachstandsberichts auch, die Evaluation der aktiven Arbeitsförderung weiter zu verstetigen. Besondere Herausforderungen ergeben sich durch die zunehmenden Flexibilitätsspielräume und die dezentrale Ausgestaltungsvielfalt in der Arbeitsförderung." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation in Deutschland: Professionalisierungsstand und -perspektiven (2009)

    Brandt, Tasso;

    Zitatform

    Brandt, Tasso (2009): Evaluation in Deutschland. Professionalisierungsstand und -perspektiven. (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung 7), Münster: Waxmann, 285 S.

    Abstract

    "Das Thema Evaluation hat in den vergangenen Jahren einen wachsenden Stellenwert in Deutschland erfahren. Dies zeigt sich sowohl in der quantitativen Nachfrage nach Evaluation in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen als auch in einer zunehmenden gesetzlichen bzw. administrativen Verankerung dieses Instrumentes. Einhergehend hiermit lassen sich strukturelle Ansätze einer Professionalisierung von Evaluation erkennen, die vor allem in der Gründung der DeGEval (Gesellschaft für Evaluation) und deren Aktivitäten im Hinblick auf die Etablierung von Evaluationsstandards zum Ausdruck kommen. Hier wird vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen der Frage nachgegangen, inwiefern sich Evaluation als eigenständiges Berufs- bzw. Tätigkeitsfeld mit professionellen Strukturen herausbildet. Den theoretischen Bezugsrahmen hierzu liefern verschiedene Ansätze der Professionssoziologie, die in einem übergreifenden multidimensionalen Analysemodell zusammengeführt werden. Im Mittelpunkt der Analyse stehen dabei sowohl strukturelle Aspekte des Tätigkeitsfeldes Evaluation als auch die Einschätzungen, Einstellungen und Motivlagen von Akteuren bezüglich einer Professionalisierung des Feldes." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Active labor market policy evaluations: a meta-analysis (2009)

    Card, David ; Kluve, Jochen; Weber, Andrea ;

    Zitatform

    Card, David, Jochen Kluve & Andrea Weber (2009): Active labor market policy evaluations. A meta-analysis. (IZA discussion paper 4002), Bonn, 51 S.

    Abstract

    "In dieser Meta-Analyse aktueller mikroökonometrischer Evaluationen aktiver Arbeitsmarktpolitik werden 97 Studien aus dem Zeitraum 1995 bis 2007 ausgewertet. Im Vergleich der Programmtypen haben demnach subventionierte Beschäftigungsprogramme des öffentlichen Sektors den geringsten Effekt. Programme, die Unterstützung bei der Jobsuche bieten, haben kurzzeitig einen relativ positiven Effekt, während Gruppen- und On-the-job-Trainingsprogramme mittelfristig besser abschneiden als kurzfristig. Kontrolliert man für die Ergebnisgröße sowie den Programm- und Teilnehmertyp, haben experimentelle und nicht-experimentelle Studien ähnliche Anteile signifikant negativer und positiver Einflussschätzungen. Dies deutet darauf hin, dass die Forschungsdesigns aktueller nicht-experimenteller Evaluationen nicht zu verzerrten Ergebnissen führen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Aktive Arbeitsmarktpolitik: Stoßdämpfer auch in Krisenzeiten (2009)

    Koch, Susanne ; Stephan, Gesine ; Kupka, Peter ;

    Zitatform

    Koch, Susanne, Peter Kupka & Gesine Stephan (2009): Aktive Arbeitsmarktpolitik: Stoßdämpfer auch in Krisenzeiten. In: IAB-Forum H. Sonderheft, S. 26-31. DOI:10.3278/IFO090SW026

    Abstract

    "In der Rezession wird der Ruf nach aktiver Arbeitsmarktpolitik laut. Diese hilft zwar, offene Stellen und Jobsuchende schneller und besser zusammenzubringen. Alleine vermag sie aber nicht, Arbeitslosigkeit abzubauen. Vor allem müssen Menschen unterstützt werden, die im Arbeitsleben wie in der Arbeitslosigkeit benachteiligt sind. Denn sie trifft die Krise mit größerer Wucht als andere und dies erhöht die Gefahr, dass sich Arbeitslosigkeit verfestigt. Soll man deshalb die aktive Arbeitsmarktpolitik ausweiten? Welche Instrumente können am besten helfen?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    New governance and the case of activation policies: comparing experiences in Denmark and the Netherlands (2009)

    Lindsay, Colin ; McQuaid, Ronald W.;

    Zitatform

    Lindsay, Colin & Ronald W. McQuaid (2009): New governance and the case of activation policies. Comparing experiences in Denmark and the Netherlands. In: Social policy and administration, Jg. 43, H. 5, S. 445-463. DOI:10.1111/j.1467-9515.2009.00673.x

    Abstract

    "This article explores the importance of new forms of governance in active labour market policies (activation) in two countries: Denmark and the Netherlands. Drawing on research with key stakeholders in these countries, we analyse how new governance, and particularly processes of contracting-out and localization, have found expression in recent reforms to activation. We conclude that localization and contracting-out may have a future role to play in the development of more locally responsive and individually focused services. But both countries have encountered problems in promoting joined-up services through local jobcentres, while contracting-out has not always led to the tailored, individually focused services envisaged by policy-makers. In both countries, there are also concerns that the restriction of the Public Employment Service to a 'gatekeeping and signposting' role will lead to inconsistencies in the quality of services, exposing the most disadvantaged to greater social risk." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was haben die Hartz-Reformen bewirkt?: zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland (2009)

    Müller, Tobias ;

    Zitatform

    Müller, Tobias (2009): Was haben die Hartz-Reformen bewirkt? Zu Ausmaß, Ursachen und Folgen der Arbeitslosigkeit in Deutschland. Berlin: Weißensee Verlag, 283 S.

    Abstract

    "Arbeitslosigkeit ist seit Jahrzehnten eines der gravierendsten Probleme unserer Gesellschaft. Deshalb richtet die Politik seit jeher verstärkt ihr Augenmerk auf die Bekämpfung dieser Problematik. Jahrzehntelang geschah dies ohne durchschlagenden Erfolg. Anfang des 21. Jahrhunderts wurde dann mit einer der größten Reformen der deutschen Geschichte erneut der Arbeitslosigkeit der Kampf angesagt. Die Hartz-Reformen wurden und werden von den einen als unsoziales Übel ohne Wirkung und von den anderen als bahnbrechendes, innovatives Konzept bewertet. Im Zuge der Reformen gab es eine deutliche Belebung des Arbeitsmarktes, was Befürworter von Hartz I-IV als Erfolg der Gesetze werten. Doch ist die bis Ende 2008 anhaltende positive Entwicklung des Arbeitsmarktes den Reformen zu verdanken? Um diese Frage zu beantworten, wird das Thema Arbeitslosigkeit in Deutschland in seinen relevantesten Facetten beleuchtet. Neben der ausführlichen Auseinandersetzung mit der Vorbereitung, der Umsetzung und der Bewertung der Hartz-Reformen, stehen folgende Fragen im Mittelpunkt dieses Buches: Was sind die Gründe für die anhaltend hohe Arbeitslosigkeit in Deutschland? Wie hat sie sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt und welche Problemgruppen gibt es auf dem Arbeitsmarkt? Welche Erklärungen für das Entstehen von Arbeitslosigkeit liefern Arbeitsmarkttheorien? Welche psychischen und physischen Belastungen resultieren aus Arbeitslosigkeit? Und welche Antworten auf das Problem hat die Politik in den letzten Jahrzehnten gegeben?" (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Mikroökonomische Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik: Grundlagen, Ergebnisse und eine kritische Bestandsaufnahme (2009)

    Neubäumer, Renate;

    Zitatform

    Neubäumer, Renate (2009): Mikroökonomische Evaluation aktiver Arbeitsmarktpolitik. Grundlagen, Ergebnisse und eine kritische Bestandsaufnahme. In: Sozialer Fortschritt, Jg. 58, H. 12, S. 290-295. DOI:10.3790/sfo.58.12.290

    Abstract

    "Der Beitrag macht eine Bestandsaufnahme der mikroökonomischen Evaluation Aktiver Arbeitsmarktpolitik (AAMP). Dazu knüpft er an den Zielen und Instrumenten der Arbeitsförderung an und rückt in den Blickpunkt, wie mit 'Matching'-Verfahren das grundlegende Evaluationsproblem gelöst und der Erfolg der AAMP gemessen werden kann. Nach einer Übersicht über die Ergebnisse mikroökonomischer Evaluationsstudien für die Bundesrepublik wird kritisch Bilanz gezogen: Der Zusammenhang zwischen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und dem Beschäftigungserfolg ist theoretisch noch zu wenig durchleuchtet und die makroökonomische Evaluationsforschung führt zu anderen Ergebnissen hinsichtlich des Erfolgs der verschiedenen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen. Zudem führt die alleinige Ausrichtung am Effizienzkriterium einer Wiedereingliederung dazu, dass weitere sozial- und regionalpolitische Ziele vernachlässigt werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation: ein systematisches Handbuch (2009)

    Widmer, Thomas; Bisang, Kurt; Mader, Luzius; Maier, Andreas ; Fabian, Carlo ; Mair, Anton; Balzer, Lars ; Martinuzzi, Andre; Bieri, Oliver; Mayring, Philipp; Bussmann, Werner; Meyer, Wolfgang; Drilling, Matthias ; Ortner, Karl M.; Farago, Peter; Petscharnig, Joachim; Grajewski, Regina; Pichler, Rupert; Helmstädter, Wolfgang; Pleschberger, Werner; Hummbelbrunner, Richard; Polt, Wolfgang; Klemisch, Herbert; Ragni, Thomas; Konzendorf, Götz; Reade, Nicola; Kuhlmann, Stefan; Rhyn, Heinz; Leschnik, Melanie; Sager, Fritz ; Maag Merki, Katharina ; Schmidt, Uwe ; Balthasar, Andreas ; Schwab, Oliver; Bergsmann, Evelyn; Züricher, Dieter; Dinges, Michael; Gerheuser, Frohmut; Specht, Werner; Hirschi, Christian; Spiel, Georg; Kohler, Alexander; Spycher, Stefan; Leeuw, Frans L.; Thierstein, Alain ; Beywl, Wolfgang; Tissen, Günter; Haubrich, Karin; Uchtenhagen, Ambros; Kuhlmann, Sabine ; Wagner, Gerald; Duscha, Markus; Wroblewski, Angela ; Loidl-Keil, Rainer; Zinöcker, Klaus; Junge, Vinzenz; Zintl, Michaela;

    Zitatform

    Bisang, Kurt, Luzius Mader, Andreas Maier, Anton Mair, Lars Balzer, Andre Martinuzzi, Oliver Bieri, Philipp Mayring, Werner Bussmann, Wolfgang Meyer, Matthias Drilling, Karl M. Ortner, Peter Farago, Joachim Petscharnig, Regina Grajewski, Rupert Pichler, Wolfgang Helmstädter, Werner Pleschberger, Richard Hummbelbrunner, Wolfgang Polt, Herbert Klemisch, Thomas Ragni, Götz Konzendorf, Nicola Reade, Stefan Kuhlmann, Heinz Rhyn, Melanie Leschnik, Fritz Sager, Katharina Maag Merki, Uwe Schmidt, Andreas Balthasar, Oliver Schwab, Evelyn Bergsmann, Dieter Züricher, Michael Dinges, Frohmut Gerheuser, Werner Specht, Christian Hirschi, Georg Spiel, Alexander Kohler, Stefan Spycher, Frans L. Leeuw, Alain Thierstein, Günter Tissen, Karin Haubrich, Ambros Uchtenhagen, Sabine Kuhlmann, Gerald Wagner, Markus Duscha, Angela Wroblewski, Rainer Loidl-Keil, Klaus Zinöcker, Vinzenz Junge & Michaela Zintl (2009): Evaluation. Ein systematisches Handbuch. Wiesbaden: VS, Verl. für Sozialwissenschaften, 634 S.

    Abstract

    "Evaluation als Instrument zur systematischen und transparenten Bewertung von Projekten, Massnahmen, Programmen, Gesetzen und anderen Gegenständen hat in den letzten zwei Dekaden in Kontinentaleuropa stark an Bedeutung gewonnen. Evaluationstätigkeiten werden auf der Angebots- und Nachfrageseite professionalisiert. Die Gründung entsprechender Fachgesellschaften, die Schaffung spezifischer Aus- und Weiterbildungsangeboten und die Etablierung fachlicher Standards belegen dies. Dieser Sammelband spiegelt Entwicklungsstand und Leistungsprofil der Evaluation in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit der jeweiligen Landessituation vertraute, Autorinnen und Autoren leisten Beiträge zu zehn Themenfeldern: Agrarpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Bildung, Energie- und Umweltpolitik, Entwicklungszusammenarbeit, Forschung und Technologie, Gesundheit, institutionelle Politik, Raumentwicklungspolitik und Soziale Arbeit. Ländervergleichende Beiträge arbeiten Gemeinsamkeiten und Unterschiede themenspezifisch heraus. Ergänzt werden diese vierzig Beiträge um Querschnittsbeiträge zur Institutionalisierung und zur Nutzung von Evaluation in den drei Ländern." (Textauszug, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    The effects of active labor market programs in Germany: an investigation using different definitions of non-treatment (2008)

    Stephan, Gesine ;

    Zitatform

    Stephan, Gesine (2008): The effects of active labor market programs in Germany. An investigation using different definitions of non-treatment. (IAB-Discussion Paper 12/2008), Nürnberg, 31 S.

    Abstract

    Der Beitrag schätzt die Wirkung verschiedener arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen auf die Beschäftigungschancen von Geförderten, die im März 2003 eine solche Maßnahme aufnahmen. Dies geschieht mit Hilfe statistischer Matching-Methoden. Der Fokus des Beitrags liegt auf dem Vergleich der Ergebnisse bei unterschiedlichen Definitionen von Teilnehmer- und Vergleichsgruppe. In einem ersten Ansatz sind alle Personen potenzielle Vergleichspersonen, die nicht im März 2003 - möglicherweise aber später - in eine Maßnahme eingetreten sind. Dieser Ansatz ("joining versus waiting") hat sich in der europäischen Literatur zunehmend durchgesetzt. Denn hierdurch wird vermieden, bei der Schätzung der Förderwirkung bereits auf deren erwartetes Ergebnis zu konditionieren - wenn eine Person ex post nie in eine Maßnahme eingetreten ist, liegt dies möglicherweise daran, dass sie bereits einen ungeförderten Arbeitsplatz gefunden hatte, bevor ihr ein Programm angeboten wurde. Ein zweiter Ansatz zieht nur solche Personen als potenzielle Vergleichspersonen heran, die im gesamten Beobachtungszeitraum von 3,5 Jahren an keiner Maßnahme der aktiven Arbeitsmarktpolitik teilgenommen haben ("joining versus never in any program"). Ein dritter Ansatz beschränkt sich zudem auf Teilnehmer, die im Beobachtungszeitraum an keiner weiteren Maßnahme partizipiert haben ("joining once versus never in any program"). Die Ergebnisse der drei Ansätze differieren beträchtlich: Die geschätzte Förderwirkung fällt tatsächlich deutlich geringer aus, wenn der zweite Ansatz gewählt wird. Weiterhin zeigt der Beitrag, dass "Maßnahmekarrieren" vergleichsweise häufig zu beobachten sind und in der Literatur mehr Beachtung finden sollten. (IAB)

    Beteiligte aus dem IAB

    Stephan, Gesine ;
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  • Literaturhinweis

    The evaluation of active labour market policies: measures, public private partnerships and benchmarking (2007)

    Koning, Jaap de; Meager, Nigel; Mosley, Hugh; Mansson, Jonas; Struyven, Ludo ; De Lathouwer, Lieve; Bruttel, Oliver ; Donk, Linda van; Müller, Kai-Uwe; Verbist, Gerlinde ; Nicaise, Idesbald; Hilbert, Christoph; Nyberg, Erik; Delander, Lennart; Roggemann, Annelies;

    Zitatform

    Koning, Jaap de (Hrsg.) (2007): The evaluation of active labour market policies. Measures, public private partnerships and benchmarking. Cheltenham u.a.: Elgar, 404 S.

    Abstract

    "This book argues that active labour market policies are necessary to improve the position of the unemployed but have so far performed relatively poorly. The contributing authors seek ways to improve active labour market policy and consider three means of doing so: improving the quality by better targeting and by better-designed measures, more efficient implementation and delivery, and better performance by benchmarking the various implementation agencies involved." (Text excerpt, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Poland's labour market policy and politics of gender and the accession to the European Union: domestic impediments to Europeanisation (2007)

    Plomien, Ania ;

    Zitatform

    Plomien, Ania (2007): Poland's labour market policy and politics of gender and the accession to the European Union. Domestic impediments to Europeanisation. London, 278 S.

    Abstract

    "The PhD thesis applies gender analysis to labour market policy development in Poland before and after accession to the European Union (EU) asking whether domestic conditions facilitate or hinder the impact of EU on gender relevant labour market policies. The entrenched traditional gender ideology and difficult labour market conditions conflicted with accession to the EU and the requirement to take gender equality into account - thus it was not clear a priori how the opposing factors would combine. Applying the theoretical framework of the new institutionalism - literatures on Europeanisation, welfare state development, feminist critique of the welfare state, and socialism and post-socialism - to a documentary analysis and expert interviews, I found that the socialist failure to institutionalise gender equality hindered its achievement during the post-socialist period, while Europeanisation of gender equality holds potential for change. I distinguished between short-term outputs and long-term processes. Before accession, conditionality and the adoption of gender acquis led to a moderate level of change. The 'hard' top-down pressure rendered structure prominent. After accession, the 'soft' but iterative pressure, subsidiarity and cross-national learning, give more weight to agency. Although the exogenous pressure is weak, the comprehensive and long-term process presents an opportunity for transformative reforms." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

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  • Literaturhinweis

    Was bringt die Wirkungsforschung?: wie kann und muss man sie nutzen? (2006)

    Baethge-Kinsky, Volker;

    Zitatform

    Baethge-Kinsky, Volker (2006): Was bringt die Wirkungsforschung? Wie kann und muss man sie nutzen? (MonApoli Monitor Arbeitsmarktpolitik), Düsseldorf u.a., 15 S.

    Abstract

    "Der Beitrag gibt einen Einblick in die interne Diskussion des SOFI-FIA-Teams im Projekt 'Monitor Arbeitsmarktpolitik', die wir in Auseinandersetzung mit den im Frühjahr 2006 erschienenen Zwischenberichten zur Evaluation der Hartz-Gesetze I bis III begonnen haben und die noch nicht abgeschlossen ist. Wir versuchen hier eine realistische Einschätzung der Erkenntnismöglichkeiten, die die Wirkungsforschung liefern kann, als auch ihrer Grenzen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Evaluation von Arbeitsmarktpolitik (2006)

    Bangel, Bettina; Deeke, Axel; Brinkmann, Christian;

    Zitatform

    Bangel, Bettina, Christian Brinkmann & Axel Deeke (2006): Evaluation von Arbeitsmarktpolitik. In: R. Stockmann (Hrsg.) (2006): Evaluationsforschung : Grundlagen und ausgewählte Forschungsfelder (3. Aufl.) (Sozialwissenschaftliche Evaluationsforschung, 01), S. 311-344.

    Abstract

    "Die zunehmende Bedeutung von Evaluation hat die Diskussion um Möglichkeiten und Grenzen der Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen in Wissenschaft und Praxis neu belebt und seitens der politikberatenden Arbeitsmarktforschung eine Reflexion über die Rolle und Weiterentwicklung von Evaluationskonzepten angeregt. In dem Beitrag werden zunächst die zentralen Diskussionslinien der Debatte anhand des Spannungsfeldes zwischen traditionellen Evaluationskonzepten einerseits und dem Ansatz der zielorientierten Evaluation andererseits nachgezeichnet (Kapitel 1.2). Konzepte zur Evaluierung von Arbeitsmarktprogrammen, ihre konkreten Zielvorgaben, Fragestellungen und Verfahrensweisen lassen sich ferner nicht altgemeingültig bestimmen. Sie müssen vielmehr auf die Kontextbedingungen und die Erfordernisse der verschiedenen Nutzergruppen rückbezogen werden. Auch wenn es durchaus Fragestellungen von allgemeiner Relevanz gibt, werden Konzepte zur Erfolgsbewertung von Programmen je nach Adressatenkreis sei es etwa die Europäische Union, der Bund, ein einzelnes Bundesland oder aber ein Projektträger der Arbeitsförderung unterschiedlich akzentuiert sein. Dies wird bei der Entwicklung und Diskussion von Evaluationskonzepten und ihrer methodisch-empirischen Herangehensweise oftmals nur unzureichend berücksichtigt. Der Beitrag fragt daher aus verschiedenen Perspektiven der Bundesebene (Kapitel 2), der Landesebene (Kapitel 3) sowie aus europäischer Sicht (Kapitel 4) nach den Konzepten, Möglichkeiten, Grenzen und Entwicklungsperspektiven der Evaluation von Arbeitsmarktprogrammen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Statistical assistance for programme selection: for a better targeting of active labour market policies in Switzerland (2006)

    Behncke, Stefanie ; Lechner, Michael ; Frölich, Markus;

    Zitatform

    Behncke, Stefanie, Markus Frölich & Michael Lechner (2006): Statistical assistance for programme selection. For a better targeting of active labour market policies in Switzerland. In: CESifo DICE report, Jg. 4, H. 2, S. 61-68.

    Abstract

    Ausgangspunkt des Betrags ist die ineffiziente Zuweisung von Arbeitsuchenden zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen, die als eine Ursache für den mäßigen Erfolg der Arbeitsmarktpolitik in der Schweiz betrachtet wird. Vom Staatsektretariat für Wirtschaft und dem Schweizerischen Institut für Aussenwirtschaft und Angewandte Wirtschaftsforschung (SIAW) in St. Gallen wurde eine Studie in Auftrag gegeben, um zu untersuchen, ob die Reintegration Arbeitsloser durch eine stärkere Zielgruppenorientierung verbessert werden kann. Arbeitsvermittlern wurden dabei individuelle Voraussagen über die Beschäftigungschancen potenzieller Teilnehmer zur Verfügung gestellt, um sie bei der Auswahl der geeigneten Maßnahmen zu unterstützen. Der Beitrag beschreibt die Implementation der Pilotstudie zur Evaluation dieser statistischen Unterstützung der Maßnahmenauswahl (Statistically Assisted Programme Selection SAPS). Diese Pilotstudie ist als randomisierte, nichtblinde Studie angelegt, wobei die Hälfte der Arbeitsvermittler mit statistischen Informationen über die Arbeitsuchenden ausgestattet wurde, die andere Hälfte nicht. Bei den statistischen Daten handelt es sich um personenbezogene Daten gemeldeter Arbeitsloser, die Informationen über Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug, Teilnahme an Maßnahmen, Berufsverlauf und Erwerbsstatus sowie sozioökonomische Merkmale enthalten. 2007 werden erste Ergebnisse der Studie erwartet. (IAB)

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  • Literaturhinweis

    Begleitende Programmevaluation - Chancen und Risiken von Programmkritik (2006)

    Deeke, Axel;

    Zitatform

    Deeke, Axel (2006): Begleitende Programmevaluation - Chancen und Risiken von Programmkritik. In: C. Brinkmann, S. Koch & H. G. Mendius (Hrsg.) (2006): Wirkungsforschung und Politikberatung - eine Gratwanderung? (Beiträge zur Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 300), S. 115-129.

    Abstract

    "In dem Beitrag wird die These begründet, dass die steuerungstheoretische Fundierung von Evaluation im Politikzyklus allein nicht hinreichend ist, weil die Vorstellung des rationalen Politikzyklus selber empirisch nicht trägt. Vielmehr ist eine governancetheoretische Erweiterung des analytischen Blickwinkels auf den politischen Prozess des untersuchten Programms und in der methodischen Reflexivität von Evaluation sinnvoll. Es wird argumentiert, dass diese Erweiterung der analytischen Perspektive von wissenschaftlicher Programmevaluation den Anwendungsbezug der Forschung und damit die Anschlussfähigkeit der Ergebnisse für die Praxis steigern kann. Diskutiert wird die These am konkreten Beispiel der vom Autor durchgeführten Begleitforschung des IAB zum ESF-BA-Programm, einem aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierten Programm zur Ergänzung der aktiven Arbeitsmarktpolitik nach dem SGB III. Dies ist aber nur eines von vielen denkbaren Beispielen. Der Beitrag ist deshalb als generelle Anregung für die wissenschaftliche Diskussion und für die politischen Auftraggeber von Programmevaluation intendiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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  • Literaturhinweis

    Die makroökonomische Wirkung aktiver Arbeitsmarktpolitik: eine Panelanalyse auf Ebene regionaler Arbeitsmärkte (2006)

    Fertig, Michael ; Schmidt, Christoph M.; Kluve, Jochen;

    Zitatform

    Fertig, Michael, Jochen Kluve & Christoph M. Schmidt (2006): Die makroökonomische Wirkung aktiver Arbeitsmarktpolitik. Eine Panelanalyse auf Ebene regionaler Arbeitsmärkte. In: Zeitschrift für ArbeitsmarktForschung, Jg. 39, H. 3/4, S. 575-601.

    Abstract

    "Der Beitrag untersucht die kausale Wirkung des regional unterschiedlichen Einsatzes arbeitsmarktpolitischer Instrumente mit Hilfe von Daten für 176 Agenturbezirke für den Zeitraum 2000-2004. Dies umfasst auch eine Analyse der Veränderungen, die durch die Hartz-Reformen hinsichtlich der Effektivität des Instrumenteneinsatzes ausgelöst wurden. Als Ergebnisgröße dienen Stromgrößen des Arbeitsmarktes, die auf Ebene eigens hierfür konstruierter 91 regionaler Arbeitsmärkte analysiert werden. Informationen aus einer Befragung aller Arbeitsagenturen werden zur Begründung der Identifikationsstrategie für die Ermittlung des kausalen Effektes des Politikeinsatzes herangezogen. Die Schätzergebnisse eines fixed effects-Panelmodells legen den Schluss nahe, dass nur wenige Maßnahme(gruppe)n einen signifikanten Effekt auf die Nettoaustritte aus der (Langzeit-) Arbeitslosigkeit haben und für die Wirkung des Politikeinsatzes kaum Unterscheide für die Zeit vor und nach den Hartz-Reformen existieren." (Autorenreferat, IAB-Doku)

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