Springe zum Inhalt

Dossier

Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland

Wirtschaft und Arbeitsmarkt stehen seit der Ausbreitung des Coronavirus vor großen Herausforderungen. Zur Unterstützung von Beschäftigten und Unternehmen hatte der Bundestag im Eilverfahren u.a. einen leichteren Zugang zum Kurzarbeitergeld beschlossen. Dieses Themendossier stellt Einschätzungen aus Forschung und Politik zu den Auswirkungen der Pandemie auf den Arbeitsmarkt, die wirtschaftliche Entwicklung und notwendige Maßnahmen in Deutschland zusammen.
Im Filter „Autorenschaft“ können Sie auf IAB-(Mit-)Autorenschaft eingrenzen.
Dies könnte Sie auch interessieren:
IAB-Infoplattform Mobiles Arbeiten
IAB-Infoplattform Kurzarbeit

Zurück zur Übersicht
Ergebnisse pro Seite: 20 | 50 | 100
im Aspekt "Einzelne Berufe und Branchen"
  • Literaturhinweis

    Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen (2020)

    Clemens, Marius ; Junker, Simon; Michelsen, Claus ; Dany-Knedlik, Geraldine;

    Zitatform

    Clemens, Marius, Geraldine Dany-Knedlik, Claus Michelsen & Simon Junker (2020): Zweite Corona-Infektionswelle: Deutsche Wirtschaft wird zum Jahresende schrumpfen. (DIW aktuell 55), Berlin, 8 S.

    Abstract

    "Das erneute Aufflammen der Corona-Pandemie setzt dem Wirtschaftsaufschwung in Deutschland vorerst ein Ende. Die rasant steigenden Infektionszahlen verunsichern VerbraucherInnen und Unternehmen weltweit, zudem haben viele europäische Regierungen, auch Deutschland, erneute Einschränkungen des Wirtschaftsgeschehens beschlossen, um die zweite Infektionswelle zu stoppen. Dies dürfte Berechnungen des DIW Berlin zufolge im vierten Quartal zu einer um 19 Milliarden Euro geringeren Wirtschaftsleistung führen. Das Bruttoinlandsprodukt wird zum Jahresende um voraussichtlich ein Prozent schrumpfen. Am stärksten betroffen sind konsumorientierte Dienstleistungsbereiche wie etwa das Gastgewerbe oder die Kultur- und Veranstaltungsszene. Die Industrie hingegen dürfte weniger stark in Mitleidenschaft gezogen werden als im ersten Halbjahr. Die Arbeitslosigkeit wird im Vergleich zum Frühjahr wohl nur moderat, um etwa 50 000 Personen, zunehmen. 400 000 Beschäftigte zusätzlich werden voraussichtlich in Kurzarbeit geschickt. Für das berechnete Szenario wurde angenommen, dass die Pandemie durch die erneuten Restriktionen schnell und dauerhaft begrenzt werden kann. Gelingt dies, kann die deutsche Wirtschaft im kommenden Jahr wieder wachsen. Ansonsten könnte der wirtschaftliche Schaden deutlich größer ausfallen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    How many workers are employed in sectors directly affected by COVID-19 shutdowns, where do they work, and how much do they earn? (2020)

    Dey, Matthew; Loewenstein, Mark A.;

    Zitatform

    Dey, Matthew & Mark A. Loewenstein (2020): How many workers are employed in sectors directly affected by COVID-19 shutdowns, where do they work, and how much do they earn? In: Monthly labor review, Jg. 143, H. April. DOI:10.21916/mlr.2020.6

    Abstract

    "This article examines the labor market impacts of establishment shutdowns implemented in response to coronavirus disease 2019 (COVID-19). The analysis focuses on sectors directly exposed to the shutdowns and uses data from the Quarterly Census of Employment and Wages and Occupational Employment Statistics programs of the U.S. Bureau of Labor Statistics." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Auswirkungen des Lockdown auf die regionale Wirtschaft: Welche Branchen und Regionen trifft der Ausnahmezustand besonders? Kurzexpertise (2020)

    Ehrentraut, Oliver; Wankmüller, Bernhard; Koch, Tobias;

    Zitatform

    Ehrentraut, Oliver, Tobias Koch & Bernhard Wankmüller (2020): Auswirkungen des Lockdown auf die regionale Wirtschaft. Welche Branchen und Regionen trifft der Ausnahmezustand besonders? Kurzexpertise. Berlin, 9 S.

    Abstract

    "Wie stark sind Branchen, Bundesländer und Regionen in Deutschland vom aktuellen wirtschaftlichen Ausnahmezustand betroffen? Ausgangspunkt der vorliegenden Kurzexpertise ist eine makroökonomische Analyse der Wertschöpfungs- und Zulieferverflechtungen mit dem Ausland sowie eine Abschätzung der nach aktuellem Stand absehbaren binnenwirtschaftlichen Konsequenzen. Die Erkenntnisse werden anhand einer Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit (2019) auf die Regionen übertragen. In Abhängigkeit der regional vorherrschenden Branchenstruktur ergibt sich eine höhere oder weniger starke Betroffenheit von Bundesländern und Regionen." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond (2020)

    Eichhorst, Werner; Arni, Patrick ; Verstraten, Paul; Costa, Rui; Nordström Skans, Oskar ; Colussi, Tommaso ; Houseman, Susan; Hensvik, Lena ; Marx, Paul ; Rinne, Ulf ; Ferreira, Priscila ; Leoni, Thomas ; Cerejeira, Joao; Machin, Stephen; Portela, Miguel ; Böheim, René ; Martiskova, Monika; Jongen, Egbert ; Ramos, Raul ; Cahuc, Pierre ; Kahanec, Martin ;

    Zitatform

    Eichhorst, Werner, Paul Marx, Ulf Rinne, René Böheim, Thomas Leoni, Pierre Cahuc, Tommaso Colussi, Egbert Jongen, Paul Verstraten, Priscila Ferreira, Joao Cerejeira, Miguel Portela, Raul Ramos, Martin Kahanec, Monika Martiskova, Lena Hensvik, Oskar Nordström Skans, Patrick Arni, Rui Costa, Stephen Machin & Susan Houseman (2020): IZA COVID-19 Crisis Response Monitoring: Short-Run Labor Market Impacts of COVID-19, Initial Policy Measures and Beyond. (IZA research report 98), Bonn, 153 S.

    Abstract

    "The unprecedented COVID-19 pandemic has a severe impact on societies, economies and labor markets. However, not all countries, socio-economic groups and sectors are equally affected. For example, occupational groups working in sectors where value chains have been disrupted and lockdowns have had direct impacts are affected more heavily, while the slowdown of hiring activities mostly affects young labor market entrants. As a result, there has been a steep increase in unemployment rates in many countries, but not everywhere to the same extent. Part of this difference can be related to the different role and extent of short-time work schemes, which is now being used more widely than during the Great Recession. Some countries have created or expanded these schemes, making coverage less exclusive and benefits more generous, at least temporarily. But short-time work is certainly not a panacea to “flatten the unemployment curve”. Furthermore, next to providing liquidity support to firms, unemployment benefits have been made more generous in many countries. Often, activation principles have also been temporarily reduced. Some countries have increased access to income support to some extent also for non-standard workers, such as temporary agency workers or self-employed workers, on an ad hoc basis. A major change in working conditions is the broad move towards telework arrangements and work from home. Nonetheless, it appears too early to assess the relative success of national strategies to cope with the pandemic and to revitalize the labor market as well as the medium-term fiscal viability of different support measures. Future monitoring will also have to trace policies to cope with the imminent structural changes that might result from the crisis or might be accelerated by the crisis." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Corona: Rechenzentren wortwörtlich systemrelevant (2020)

    Engels, Barbara;

    Zitatform

    Engels, Barbara (2020): Corona: Rechenzentren wortwörtlich systemrelevant. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,34), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Die derzeitige Verlagerung vieler Lebensbereiche ins Digitale ist eine Herausforderung für die IT-Infrastruktur im ganzen Land. Zwar steigt die Spitzenleistung der deutschen Rechenzentren seit Jahren kontinuierlich - im internationalen Vergleich ist sie jedoch schwach. Das führt zu Abhängigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Corona: Schub für den Onlinehandel (2020)

    Engels, Barbara; Rusche, Christian;

    Zitatform

    Engels, Barbara & Christian Rusche (2020): Corona: Schub für den Onlinehandel. (IW-Kurzberichte / Institut der Deutschen Wirtschaft Köln 2020,29), Köln, 3 S.

    Abstract

    "Vorübergehende Engpässe im Supermarkt und die Maßgabe, soziale Kontakte zu reduzieren und zu Hause zu bleiben, führen derzeit dazu, dass viele Deutsche anderes einkaufen als sonst. Für den Onlinehandel bietet sich in der Corona-Krise die Gelegenheit, neue Kunden zu gewinnen und Waren zu verkaufen, in denen der Offlinehandel bisher dominant ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    COVID-19 und Reglementierung von Berufen – gibt es auch Lichtblicke? (2020)

    Frohn, Martin ;

    Zitatform

    Frohn, Martin (2020): COVID-19 und Reglementierung von Berufen – gibt es auch Lichtblicke? In: Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, Jg. 69, H. 2, S. 140-147. DOI:10.1515/zfwp-2020-2036

    Abstract

    "The Covid-19 crisis has had a severe impact on society and the economy. Some countries reacted with regulatory relaxations to cope with the crisis and digitisation of services provided possibilities to maintain service activities during the general lockdown measures. It became even more apparent that regulating access to and exercise of professional activities can have negative effects on adaptability of businesses and development of new and innovative business models. The recent adoption of an EU directive on a proportionality test, obliging Member States to carry out a thorough assessment of the effects of regulation before its adoption, provides guidance and a toolbox to ensure monitoring and adaptation of regulatory frameworks in view of developments such as those we have witnessed very recently. Regulatory trends in Member States and in particular in Germany go in opposite directions: While tightening of access requirements in craft professions, the German government considers significant reforms in legal services. In particular as regards the tightening of restrictions, it is expected that the EU directive on a proportionality test will lead to more sound and fact-based regulatory decisions." (Author's abstract, IAB-Doku, © De Gruyter) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Wie wir unsere Wirtschaft retten: Der Weg aus der Corona-Krise (2020)

    Fuest, Clemens;

    Zitatform

    Fuest, Clemens (2020): Wie wir unsere Wirtschaft retten. Der Weg aus der Corona-Krise. Berlin: Aufbau-Verlag, 277 S.

    Abstract

    "Wie lange reichen die Milliarden aus dem Konjunkturpaket der Bundesregierung? Welche Gefahr droht durch die immensen Schulden? Bleibt die Eurozone stabil? Wird der Sozialstaat es schaffen, neue Ungleichheiten zu bekämpfen? Was wird aus dem Klimaschutz? Und wie nutzen wir die Chancen, die diese Krise auch eröffnet? In seinem grundlegenden Buch weist Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts den Weg aus der Krise." (Verlagsangaben, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Der Einzelhandel in der Corona-Krise (2020)

    Genth, Stefan;

    Zitatform

    Genth, Stefan (2020): Der Einzelhandel in der Corona-Krise. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 670-673. DOI:10.1007/s10273-020-2736-x

    Abstract

    "Zum Jahresbeginn 2020 war die Welt im Einzelhandel noch in Ordnung. Angesichts steigender verfügbarer Einkommen, einer stabilen Sparquote und einer Rekord- Erwerbstätigkeit rechnete die Branche im elften Jahr hintereinander mit einem Umsatzwachstum. Dann erreichte die Corona-Krise Deutschland mit voller Wucht. Am 18. März gingen schätzungsweise 200.000 Einzelhandelsbetriebe in den Lockdown. Folge war ein beispielloser Umsatzrückgang im drittgrößten Wirtschaftszweig Deutschlands. Zahlreiche Unternehmen gerieten von heute auf morgen in Existenznot. Auch nach teilweiser Wiedereröffnung der Geschäfte am 20. April und nach voller Öffnung am 6. Mai war die Krise keinesfalls vorbei. Der stationäre Einzelhandel leidet nach wie vor insbesondere unter schwachen Kundenfrequenzen. Die Umsätze erreichen in vielen Branchen bis heute nicht das Niveau der Vorjahre. Die Rezession infolge der Corona-Pandemie wird aller Voraussicht nach als der tiefste Einbruch der deutschen Volkswirtschaft seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre in die Geschichtsbücher eingehen. Anders als in früheren Krisen ist dieser Abschwung die Folge eines Wegbrechens des privaten Konsums, der traditionell ein stabilisierendes Element darstellte. Damit ist der Einzelhandel massiv betroffen." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Maschinenbau – Strategische Herausforderungen prae, propter et post Corona (2020)

    Gernandt, Johannes; Steinwachs, Thomas; Wiechers, Ralph;

    Zitatform

    Gernandt, Johannes, Thomas Steinwachs & Ralph Wiechers (2020): Maschinenbau – Strategische Herausforderungen prae, propter et post Corona. In: Wirtschaftsdienst, Jg. 100, H. 9, S. 666-670. DOI:10.1007/s10273-020-2735-y

    Abstract

    "Aktuell mehren sich zwar die Signale, dass sich die Wirtschaft nach ihrem tiefen Einbruch im weiteren Jahresverlauf 2020 – wenngleich mühsam – stabilisiert, hier und da sogar belebt, um 2021 auf einen Erholungspfad einzuschwenken. Jedoch zeigt das Wiederaufflammen von Infektionen mit der Folge lokaler Verschärfungen von Gesundheitsauflagen, dass Unternehmen, Wirtschaft und Politik gut beraten sind, sich mit dem Phänomen instabiler Lieferketten nachhaltig zu beschäftigen. Zudem wird das Wiederhochfahren der Wirtschaft nur in dem Maße gelingen, wie angemessene Antworten auf Prä-Corona-Herausforderungen gefunden werden. Dazu zählen die Bewältigung des Strukturwandels in wichtigen Industriesparten, der forcierte Umbau zu mehr ökologischer Nachhaltigkeit sowie die fortgesetzte Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Hierauf soll im Folgenden detaillierter eingegangen werden." (Textauszug, IAB-Doku, © Springer-Verlag)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession (2020)

    Grabka, Markus M. ; Braband, Carsten; Göbler, Konstantin;

    Zitatform

    Grabka, Markus M., Carsten Braband & Konstantin Göbler (2020): Beschäftigte in Minijobs sind VerliererInnen der coronabedingten Rezession. In: DIW-Wochenbericht, Jg. 87, H. 45, S. 841-847. DOI:10.18723/diw_wb:2020-45-1

    Abstract

    "Die Corona-Krise hat für die geringfügig Beschäftigten in Deutschland deutliche Folgen: Um 850000 oder zwölf Prozent lag die Zahl der MinijoberInnen im Juni 2020 niedriger als ein Jahr zuvor. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist im Vergleich um lediglich 0,2 Prozent gesunken. Ein entscheidender Unterschied: MinijobberInnen haben keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld. Zudem haben viele geringfügig Beschäftigte nur einen befristeten oder gar keinen Arbeitsvertrag. Und schließlich sind von den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie vor allem Branchen mit einem hohen Anteil an Minijobs betroffen, beispielsweise das Gastgewerbe. All dies führt dazu, dass MinijobberInnen in der Krise vergleichsweise schnell ihre Beschäftigung verlieren. Unabhängig von der aktuellen Situation erscheint das Segment der geringfügigen Beschäftigung reformbedürftig. Die Zahl der MinijobberInnen ist in den Jahren 2003 bis 2019 um 43 Prozent auf 7,6 Millionen gestiegen, knapp 19 Prozent aller ArbeitnehmerInnen sind damit hierzulande geringfügig beschäftigt. Gleichzeitig hat sich die Hoffnung, dass Minijobs eine Brücke in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung sein können, nicht erfüllt. Zudem bieten sie in gleichstellungspolitischer Hinsicht Fehlanreize. Mögliche Reformansätze wären die Absenkung der Geringfügigkeitsschwelle und die Abschaffung der Abgabenbefreiung bei reinen Nebentätigkeiten." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed (2020)

    Graeber, Daniel ; Seebauer, Johannes; Kritikos, Alexander S. ;

    Zitatform

    Graeber, Daniel, Alexander S. Kritikos & Johannes Seebauer (2020): COVID-19: A Crisis of the Female Self-Employed. (DIW-Diskussionspapiere 1903), Berlin, 41 S.

    Abstract

    "We investigate how the economic consequences of the pandemic, and of the government-mandated measures to contain its spread, affected the self-employed relative to employed individuals in Germany and, secondly, to what extent the female self-employed were more strongly hit than their male counterparts. For our analysis, we use representative, real-time survey data where respondents are asked about their situation during the COVID-19 pandemic. Our findings indicate that self-employed individuals were much more likely to suffer income losses than employees. Among the self-employed, women were 35% more likely to experience income losses than men, as women are disproportionately working in industries that are more severely affected by the COVID-19 pandemic. We conclude that future policy measures intended to mitigate such shocks should account for this variation in economic hardship." (Author's abstract, IAB-Doku) ((en))

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung: Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020 (2020)

    Grunau, Philipp ; Matthes, Britta ; Stops, Michael ; Lehmer, Florian ; Janser, Markus ; Vicari, Basha ; Laible, Marie-Christine ;

    Zitatform

    Grunau, Philipp, Markus Janser, Marie-Christine Laible, Florian Lehmer, Britta Matthes, Michael Stops & Basha Vicari (2020): Covid-19-Pandemie und Klimawandel als Beschleuniger des Strukturwandels: Fachkräftesicherung in Zeiten von Digitalisierung und Defossilisierung. Stellungnahme des IAB zur Anhörung beim Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am 8. Oktober 2020. (IAB-Stellungnahme 11/2020), Nürnberg, 10 S.

    Abstract

    "Zur Vorbereitung des Jahresgutachtens 2020/2021 des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung wurde das IAB um seine Einschätzung der Bedeutung von Automatisierung und Digitalisierung in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie sowie des Handlungsbedarfs, ein ausreichendes Fachkräfteangebot auch für die Energiewende und Defossilisierung sicherzustellen, gebeten. Die Erkenntnisse, die das IAB im Herbst 2020 hierzu vorgelegt hat, werden in der vorliegenden Stellungnahme zusammengefasst." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Corona und Mobilität: Eine Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunkturpakets (2020)

    Haas, Tobias ; Schütt, Mariana;

    Zitatform

    Haas, Tobias & Mariana Schütt (2020): Corona und Mobilität: Eine Einschätzung zu den Auswirkungen des Konjunkturpakets. In: Prokla, Jg. 50, H. 200, S. 545-552. DOI:10.32387/prokla.v50i200.1902

    Abstract

    "Das Verkehrsaufkommen ging in der Corona-Krise drastisch zurück, gleiches gilt für die Automobilproduktion und die Zahl der Neuzulassungen. Die Verkehrsbranche wird entsprechend stark adressiert im Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Das gilt für die Bahn und den öffentlichen Personennahverkehr wie auch den Luftverkehr. Das Ausbleiben einer generellen Kaufprämie für Autos, wie sie die Autoindustrie im Einklang mit der IG Metall gefordert hatte, bildet einen partiellen Machtverlust der Autohersteller ab. Gleichwohl gibt es eine große Kontinuität in der Subventionierung des Automobils, die nun weiter auf E-Autos ausgerichtet wird. Insofern ist das Konjunkturpaket primär eine Stabilisierung und Fortschreibung des Status quo." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Stay At Work: Zur Situation der Live-In-Pflege in der Corona-Krise (2020)

    Habel, Simone; Tschenker, Theresa;

    Zitatform

    Habel, Simone & Theresa Tschenker (2020): Stay At Work. Zur Situation der Live-In-Pflege in der Corona-Krise. In: Soziale Sicherheit, Jg. 69, H. 6, S. 215-219.

    Abstract

    "In kaum einem Bereich hat sich die Pflegekrise während der COVID-19-Pandemie deutlicher gezeigt als in der Live-In-Pflege. Anhand von sechs qualitativen Experteninterviews1 mit Vermittlern und Vermittlerinnen von Live-Ins auf dem »grauen Markt« der häuslichen Betreuung und Pflege konnten die in der COVID-19-Pandemie aufgetauchten Probleme und Lösungsansätze der Agenturen erhoben werden. Diese werden in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Debatte um die Beschäftigungsbedingungen in der Live-In-Pflege eingebettet." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Resilientes Handwerk? Auswirkungen der Corona-Krise und der Rückvermeisterung auf die Betriebsdynamik (2020)

    Haverkamp, Katarzyna; Runst, Petrik ; Proeger, Till ;

    Zitatform

    Haverkamp, Katarzyna, Petrik Runst & Till Proeger (2020): Resilientes Handwerk? Auswirkungen der Corona-Krise und der Rückvermeisterung auf die Betriebsdynamik. (Göttinger Beiträge zur Handwerksforschung 44), Göttingen, 27 S. DOI:10.3249/2364-3897-gbh-44

    Abstract

    "Die ökonomischen Effekte der Corona-Maßnahmen haben auch das Handwerk in hohem Maße betroffen. Neben Umsatzverlusten hat dies auch strukturelle Wirkungen, die anhand der Gründungen und Austragungen in den Handwerksrollen abgebildet werden können. Im Anschluss an eine erste Studie im Sommer 2020 präsentiert diese Analyse Daten zu Ein- und Austragungen in die Handwerksrollen von dreizehn Handwerkskammern von 2007 bis 2020 mit einem besonderen Fokus auf die wöchentliche Entwicklung im Jahr 2020. Hierbei kann die strukturelle Wirkung des Lockdowns, der Hilfsmaßnahmen, aber auch der Novellierung der Handwerksordnung vom Februar 2020 identifiziert werden [...] Insgesamt ist festzuhalten, dass die geringere Zahl an Eintragungen primär auf die Novellierung der Handwerksordnung und nur sekundär auf die Auswirkungen der Corona-Krise zurückzuführen ist. Die deutlich abgesunkenen Austragungszahlen wiederum können primär auf die umfassenden finanziellen und rechtlichen Unterstützungsmaßnahmen im Rahmen der Corona-Krise, sekundär auf die Novellierung der Handwerksordnung zurückgeführt werden. Bislang zeigt sich das Handwerk somit als sehr resilient im Hinblick auf die Krisenfolgen, insbesondere da ein erheblicher Teil der ökonomischen Effekte auf die Novellierung der Handwerksordnung zurückzuführen ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Covid-19-Pflegestudie der Diakonie: Eine Ad-hoc-Studie zu den Erfahrungen von Diakonie-Mitarbeitenden in der Altenhilfe/-pflege während der Covid-19-Pandemie (2020)

    Hörsch, Daniel;

    Zitatform

    Hörsch, Daniel (2020): Covid-19-Pflegestudie der Diakonie. Eine Ad-hoc-Studie zu den Erfahrungen von Diakonie-Mitarbeitenden in der Altenhilfe/-pflege während der Covid-19-Pandemie. Berlin, 73 S.

    Abstract

    "Die Diakonie und die Zukunftswerkstatt von Diakonie und EKD, die Evangelische Arbeitsstelle für missionarische Kirchenentwicklung und diakonische Profilbildung (midi), haben mit einer Ad-hoc-Studie Erfahrungen von Diakonie-Mitarbeitenden in der stationären Altenhilfe und Hospizen während der Covid-19-Pandemie untersucht. Die Mitarbeitenden wurden gefragt, wie es ihnen seit Ausbruch der Pandemie ergangen ist, wie sie die Arbeitssituation und den Pflegealltag bewerkstelligen, wo sie akuten Handlungsbedarf sehen und auch, wo sie Unterstützung finden und welche Forderungen sie haben. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass der Personalmangel bei der Pandemie-Bewältigung eine der größten Belastungen darstellt. Die Pflegekräfte haben außerdem Sorge, sich während der Arbeit anzustecken. Hart ins Gericht gehen die Befragten mit der Politik: Statt Klatschen und Balkonbotschaften fordern rund zwei Drittel der Befragten endlich strukturelle Verbesserungen der Arbeitsbedingungen und Bezahlung. Die jetzt vorliegende Studie unterstreicht, wie groß der Reformbedarf aus Sicht der Diakonie-Mitarbeitenden in der Pflege tatsächlich ist. Eine echte Reform der Pflegeversicherung, die den Personalmangel und die Arbeitsbedingungen in den Blick nimmt, ist aus ihrer Sicht der nächste dringend überfällige Schritt." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Postcorona-Politik: Was meint ›systemrelevant‹? (2020)

    Hübscher, Marc C.;

    Zitatform

    Hübscher, Marc C. (2020): Postcorona-Politik: Was meint ›systemrelevant‹? In: A. Brink, B. Hollstein, C. Neuhäuser & M. C. Hübscher (Hrsg.) (2020): Lehren aus Corona, S. 123-135. DOI:10.5771/9783748909460-123

    Abstract

    In der Corona-Krise erleben wir etwa im Vergleich zur Weltfinanzkrise 2007/2008 eine neue Qualität der Systemrelevanz. Sowohl in der Medienberichterstattung als auch in den Verlautbarungen von Ministerien und Verwaltungen lassen sich Aufzählungen von systemrelevanten Leistungen finden, die es einfacher erscheinen lassen aufzuführen, was alles nicht systemrelevant ist. Das ist Anlass genug, um den politischen Begriff der Systemrelevanz genauer in seiner Bedeutung zu untersuchen. Wesentliche Folgerung aus der Corona-Krise scheint zu sein, dass eine Gesellschaft, die systemrelevante Leistungen bestimmen kann, auch in der Lage sein muss, diese systematisch in der Gesellschaft abzusichern. Das allerdings bedeutet schlussendlich zweierlei, die normativen wie auch funktionalen Aspekte dieser Leistungen darzustellen und nicht zuletzt auch ordopolitisch einzuordnen. Dem demokratischen Diskurs der Zivilgesellschaft wird es überlassen bleiben, was das bedeutet und was die Gesellschaft dafür bereit ist zu zahlen. (IAB)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona (2020)

    Koebe, Josefine; Samtleben, Claire ; Zucco, Aline; Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant und dennoch kaum anerkannt: Das Lohn- und Prestigeniveau unverzichtbarer Berufe in Zeiten von Corona. (DIW aktuell 28), Berlin, 7 S.

    Abstract

    "In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. Dazu zählen beispielsweise das Gesundheitswesen, die innere Sicherheit, die Grund- und Lebensmittelversorgung, Kindernotbetreuung oder der Erhalt der Verkehrs- und IT-Infrastruktur. Die große Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen sowie eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Darüber hinaus zeigt sich, dass systemrelevante Berufe mehrheitlich von Frauen ausgeübt werden. Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung – gemessen am Stundenlohn und beruflichem Prestige – ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, beispielsweise eine höhere Entlohnung sowie breitere tarifvertragliche Absicherung. Das würde dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen und Attraktivität der systemrelevanten Berufe erheblich zu verbessern. Gleichzeitig könnte damit auch der Gender Pay Gap, also die Verdienstlücke zwischen Frauen und Männern, reduziert werden." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen
  • Literaturhinweis

    Systemrelevant, aber dennoch kaum anerkannt: Entlohnung unverzichtbarer Berufe in der Corona-Krise unterdurchschnittlich (2020)

    Koebe, Josefine; Samtleben, Claire ; Zucco, Aline; Schrenker, Annekatrin ;

    Zitatform

    Koebe, Josefine, Claire Samtleben, Annekatrin Schrenker & Aline Zucco (2020): Systemrelevant, aber dennoch kaum anerkannt: Entlohnung unverzichtbarer Berufe in der Corona-Krise unterdurchschnittlich. (DIW aktuell 48), Berlin, 9 S.

    Abstract

    "In Zeiten der Corona-Krise zeigt sich: Bestimmte Berufsgruppen und Bereiche des öffentlichen und sozialen Lebens sind systemrelevant. 1 Die Mehrheit der als systemrelevant definierten Berufe weist jedoch außerhalb von Krisenzeiten ein geringes gesellschaftliches Ansehen und eine unterdurchschnittliche Bezahlung auf. Der Frauenanteil ist hingegen überdurchschnittlich. Dies gilt vor allem für die systemrelevanten Berufe der „ersten Stunde“, also jene Tätigkeiten, die seit Beginn der Corona-Krise als systemrelevant gelten. Die Liste systemrelevanter Berufe wurde über die Zeit konkretisiert und um weitere Berufsgruppen ergänzt. Diese zusätzlichen Berufe haben ein höheres Lohn- und Prestigeniveau und einen höheren Männeranteil. Dennoch gilt auch nach der erweiterten Definition der systemrelevanten Berufe „zweiter Stunde“: Die Diskrepanz zwischen gesellschaftlicher Unverzichtbarkeit und tatsächlicher Entlohnung ist in Krisenzeiten besonders offensichtlich. Deshalb sollten auf kollektive Dankbarkeit konkrete Maßnahmen folgen, wie eine höhere Entlohnung und eine breitere tarifvertragliche Absicherung." (Autorenreferat, IAB-Doku)

    mehr Informationen
    weniger Informationen