BIBB/IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe)
Das QuBe-Projekt wird unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) durchgeführt. Die BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen zeigen anhand von Modellrechnungen, wie sich Arbeitskräftebedarf und -angebot nach Qualifikationen und Berufen langfristig entwickeln können.
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Literaturhinweis
Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Ökonomie: Szenario-Rechnungen im Rahmen der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen (2019)
Wolter, Marc Ingo; Zika, Gerd ; Winnige, Stefan; Weber, Enzo ; Helmrich, Robert; Schneemann, Christian ; Maier, Tobias ; Mönnig, Anke;Zitatform
Wolter, Marc Ingo, Anke Mönnig, Christian Schneemann, Enzo Weber, Gerd Zika, Robert Helmrich, Tobias Maier & Stefan Winnige (2019): Wirtschaft 4.0 und die Folgen für Arbeitsmarkt und Ökonomie. Szenario-Rechnungen im Rahmen der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 200), Bonn, 46 S.
Abstract
"Dieser Forschungsbericht zeigt die dritte modellbasierte Wirkungsabschätzung einer Wirtschaft 4.0 auf Arbeitsmarkt und die Gesamtwirtschaft in Deutschland und baut dabei methodisch auf Wolter u. a. 2016 und Wolter u. a. 2015 auf. Dabei wurden die zugrundeliegenden Annahmen neuesten Erkenntnissen angepasst und methodische Anpassungen vorgenommen. Unter der Annahme, dass Deutschland bei der Umsetzung der Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnehmen wird, zeigt sich, dass sich die möglichen zukünftigen Arbeitswelten 'Wirtschaft 4.0' und 'QuBe-Basisprojektion' hinsichtlich ihrer Branchen-, Berufs- und Anforderungsstruktur deutlich voneinander unterscheiden. Dennoch fallen die Arbeitsplatzverluste insgesamt relativ gering aus, da dem Abbau von Arbeitsplätzen die Schaffung neuer Arbeitsplätze in Folge der Digitalisierung gegenübersteht." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Folgen von beruflichen Passungsproblemen und Weiterbildungsbedarfe in einer digitalisierten Arbeitswelt (2019)
Zika, Gerd ; Schneemann, Christian ; Maier, Tobias ; Mönnig, Anke; Winnige, Stefan; Kalinowski, Michael; Wolter, Marc Ingo;Zitatform
Zika, Gerd, Christian Schneemann, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Stefan Winnige, Anke Mönnig & Marc Ingo Wolter (2019): Folgen von beruflichen Passungsproblemen und Weiterbildungsbedarfe in einer digitalisierten Arbeitswelt. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 526/1W), Berlin, 29 S.
Abstract
"Im Rahmen des Projekts 'Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring)' untersuchen die Projektpartner des QuBe-Projekts (www.qube-projekt.de), das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) und die Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS), mögliche künftige Weiterbildungsbedarfe. Der Stellenwert von Weiterbildung wird durch zwei Entwicklungen am Arbeitsmarkt unterstrichen. Zum einen kommt es in Folge der Digitalisierung zu größeren Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt. So werden bis 2035 3,3 Mio. Arbeitsplätze neu entstehen, die im Jahr 2018 noch nicht vorhanden waren und zugleich werden auch rund 4 Mio. Arbeitsplätze im Vergleich zu heute entfallen. Zum anderen wird der zukünftige Arbeitsmarkt von Passungsproblemen gekennzeichnet sein, die das Wirtschaftswachstum schwächen können. Es wurde versucht, diese unmittelbaren volkswirtschaftlichen Kosten von Passungsproblemen mittels eines Worst-Case-Szenarios zu quantifizieren. Bei den unmittelbaren volkswirtschaftlichen Auswirkungen zeigt sich, dass der Arbeitskräftemangel zu einem Wachstumsverlust in Höhe von 0,1 bis 0,2 Prozentpunkten pro Jahr führt. Gleichzeitig wird sich die Zahl der Erwerbslosen durchschnittlich um den Faktor 1,6 erhöhen. Im Jahr 2035 wären 910 000 Personen mehr in Erwerbslosigkeit als in der BMAS-Prognose 'Digitalisierte Arbeitswelt', da das Passungs-Szenario ein unverändertes Verhalten der Erwerbspersonen unterstellt und Erwerbslose in der BMAS-Prognose auch weiterhin erwerbslos bleiben würden. Stellt man sich die Frage, inwieweit diesen Passungsproblemen begegnet werden kann, so werden drei Potenzialgruppen unterschieden, für die spezifische Weiterbildungsansätze zu wählen wären, um ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten:
Bei der ersten Gruppe handelt es sich um rund 420 000 Fachkräfte, die im Vergleich zur BMAS-Prognose 'Digitalisierte Arbeitswelt' verstärkt in ihrem Beruf gehalten werden sollten.
Bei der zweiten Gruppe handelt es sich um rund 170 000 Fachkräfte, die zur Herstellung der beruflichen Passung ihre Arbeitskraft in anderen Berufen anbieten könnten.
Bei der dritten Gruppe handelt es sich um Personen ohne eine formale berufliche Qualifizierung." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Methodische Erläuterungen zur BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt" (2019)
Zika, Gerd ; Maier, Tobias ; Winnige, Stefan; Parton, Frederik; Grossman, Anett; Kalinowski, Michael; Mönnig, Anke; Schneemann, Christian ; Wolter, Marc Ingo;Zitatform
Zika, Gerd, Christian Schneemann, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Stefan Winnige, Anett Grossman, Anke Mönnig, Frederik Parton & Marc Ingo Wolter (2019): Methodische Erläuterungen zur BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt". (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 526/1M), Berlin, 40 S.
Abstract
"In diesem Bericht werden das im Rahmen des Projekts 'Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring)' verwendete Modellinstrumentarium, die methodischen Zusammenhänge und die Annahmen der BMAS-Prognose 'Digitalisierte Arbeitswelt' näher erläutert. Er dient als Ergänzung zur BMAS-Prognose, um eine bessere Verständlichkeit zu gewährleisten." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt" (2019)
Zika, Gerd ; Winnige, Stefan; Schneemann, Christian ; Parton, Frederik; Kalinowski, Michael; Grossman, Anett; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke;Zitatform
Zika, Gerd, Christian Schneemann, Anett Grossman, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Anke Mönnig, Frederik Parton, Stefan Winnige & Marc Ingo Wolter (2019): BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt". (IAB-Forschungsbericht 05/2019), Nürnberg, 76 S.
Abstract
"Mit dem Projekt 'Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring)' verfolgt das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales das Ziel, ein neues Analyseinstrument zur Fachkräfteprognose zu entwerfen und durch fortlaufende Optimierung der Modellparameter verbesserte Erkenntnisse über Trends in der Angebots- und Nachfrageentwicklung zu erzielen. Das 'Fachkräftemonitoring' baut auf den BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projekt; www.qube-projekt.de) auf, die seit 2007 im Rahmen eines Kooperationsprojekts vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) betrieben und fortwährend weiterentwickelt werden. Auf Basis des Fachkräftemonitorings wurde die BMAS-Prognose 'Digitalisierte Arbeitswelt' entwickelt, deren zentralen Ergebnisse in diesem Forschungsbericht vorgestellt werden. Die BMAS-Prognose 'Digitale Arbeitswelt' zeigt, dass der wirtschaftliche und berufliche Strukturwandel dazu führt, dass sich die Arbeitswelt 2035 um über 7 Millionen Arbeitsplätze von der heutigen Arbeitswelt unterscheiden wird. Obwohl ein flächendeckender Mangel an Arbeitskräften nicht ersichtlich ist, treten berufsspezifische Fachkräfteengpässe auf. Das ist u. a. in den 'medizinischen Gesundheitsberufen', aber auch in der 'Landwirtschaft', 'Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimatechnik', 'Polizei, Kriminaldienst, Gerichts-, Justizvollzugsdienst' und 'Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege' festzustellen. Bei Berufsgruppen mit breiten Zugangsmöglichkeit für Personen mit berufsfremder oder ohne berufsfachliche Qualifikationen besteht hingegen eine hohe Konkurrenz bei der Stellensuche. Das ist bspw. bei der 'Lagerwirtschaft', 'Reinigung', 'Gastronomie' oder im 'Einkauf und Vertrieb' der Fall." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt": Kurzbericht (2019)
Zika, Gerd ; Winnige, Stefan; Grossman, Anett; Kalinowski, Michael; Mönnig, Anke; Schneemann, Christian ; Parton, Frederik; Maier, Tobias ; Wolter, Marc Ingo;Zitatform
Zika, Gerd, Christian Schneemann, Michael Kalinowski, Tobias Maier, Stefan Winnige, Anett Grossman, Anke Mönnig, Frederik Parton & Marc Ingo Wolter (2019): BMAS-Prognose "Digitalisierte Arbeitswelt". Kurzbericht. (Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Forschungsbericht 526/1K), Berlin, 30 S.
Abstract
"Mit dem Projekt 'Entwicklung eines Analyseinstruments zur Prognose von Fachkräfteangebot und -nachfrage in Deutschland (Fachkräftemonitoring)' verfolgt das Bundesministeriums für Arbeit und Soziales das Ziel, ein neues Analyseinstrument zur Fachkräfteprognose zu entwerfen und durch fortlaufende Optimierung der Modellparameter verbesserte Erkenntnisse über Trends in der Angebots- und Nachfrageentwicklung zu erzielen. Das 'Fachkräftemonitoring' baut auf den BIBB-IAB Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (QuBe-Projekt; www.qube-projekt.de) auf, die seit 2007 im Rahmen eines Kooperationsprojekts vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) betrieben und fortwährend weiterentwickelt werden. Auf Basis des Fachkräftemonitorings wurde die BMAS-Prognose 'Digitalisierte Arbeitswelt' entwickelt, deren zentralen Ergebnisse in diesem Forschungsbericht vorgestellt werden.
Die BMAS-Prognose 'Digitale Arbeitswelt' zeigt, dass der wirtschaftliche und berufliche Strukturwandel dazu führt, dass sich die Arbeitswelt 2035 um über 7 Millionen Arbeitsplätze von der heutigen Arbeitswelt unterscheiden wird. Obwohl ein flächendeckender Mangel an Arbeitskräften nicht ersichtlich ist, treten berufsspezifische Fachkräfteengpässe auf. Das ist u. a. in den 'medizinischen Gesundheitsberufen', aber auch in der 'Landwirtschaft', 'Klempnerei, Sanitär, Heizung, Klimatechnik', 'Polizei, Kriminaldienst, Gerichts-, Justizvollzugsdienst' und 'Erziehung, Sozialarbeit, Heilerziehungspflege' festzustellen. Bei Berufsgruppen mit breiten Zugangsmöglichkeit für Personen mit berufsfremder oder ohne berufsfachliche Qualifikationen besteht hingegen eine hohe Konkurrenz bei der Stellensuche. Das ist bspw. bei der 'Lagerwirtschaft', 'Reinigung', 'Gastronomie' oder im 'Einkauf und Vertrieb' der Fall." (Autorenreferat, IAB-Doku)Weiterführende Informationen
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Literaturhinweis
Berufsbildung 4.0 - Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen: Branchen- und Berufescreening: Vergleichende Gesamtstudie (2019)
Zinke, Gert;Zitatform
Zinke, Gert (2019): Berufsbildung 4.0 - Fachkräftequalifikationen und Kompetenzen für die digitalisierte Arbeit von morgen: Branchen- und Berufescreening. Vergleichende Gesamtstudie. (Wissenschaftliche Diskussionspapiere / Bundesinstitut für Berufsbildung 213), Leverkusen: Budrich, 136 S.
Abstract
"Die hier vorliegende Gesamtstudie dokumentiert den Vergleich der berufsbezogenen Ergebnisse aus einem Berufescreening, das auf insgesamt 14 Berufe gerichtet war. Exemplarisch wurde damit untersucht, wie die Digitalisierung in berufliche Aufgabenfelder verändernd hineinwirkt und was das für die Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte bedeutet. Aus dem Ergebnisvergleich, der sich insbesondere auf eine gemeinsame Online- Befragung und in den Berufen durchgeführte Fallstudien stützt, sind Handlungsempfehlungen sowohl für die Gestaltung von Aus- und Weiterbildung als auch für die Weiterentwicklung systemischer Rahmenbedingungen und die Weiterentwicklung von bundeseinheitlichen Aus- und Weiterbildungsregelungen abgeleitet und zusammengefasst." (Verlagsangaben, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Soziale Auswirkungen von Arbeit 4.0 auf Frauen und die Geschlechtergerechtigkeit: Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/7204) (2019)
Zitatform
(2019): Soziale Auswirkungen von Arbeit 4.0 auf Frauen und die Geschlechtergerechtigkeit. Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/7204). (Verhandlungen des Deutschen Bundestages. Drucksachen 19/7925 (20.02.2019)), 105 S.
Abstract
Die kleine Anfrage zu den sozialen Auswirkungen von Arbeit 4.0 auf Frauen und die Geschlechtergerechtigkeit betrifft zunächst Unterschiede des Umfangs der Wochenarbeitszeiten, der Arbeitszeitgestaltung, des durchschnittlichen Arbeitsbruttoeinkommens von Frauen und Männern sowie die zunehmende Erwerbsbeteiligung von Frauen durch die Übernahme von Haus- und Sorgearbeit durch Migrantinnen aus Osteuropa. Wo möglich, werden zur Beantwortung Daten des Betriebs-Historik-Panels 1975 bis 2017 (BHP) genutzt, zur Darstellung der durchschnittlichen wöchentlichen Arbeitszeiten Daten des Statistischen Bundesamtes auf Basis des Mikrozensus herangezogen. Fragen nach berufsqualifizierenden Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit bzw. der Jobcenter (ab 2005) werden mithilfe der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit beantwortet. Bei den Fragen nach Branchen, Berufen bzw. Tätigkeitsfeldern, die besonders durch die Digitalisierung profitieren, wird auf die im Rahmen der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen ('QuBe-Projekt', www.qube-projekt. de) gerechneten Wirtschaft 4.0-Szenarien verwiesen. Bezogen auf die Umsätze zeigt das Wirtschaft 4.0-Szenario, dass von der Digitalisierung vor allem die Branchen IT- und Informationsdienstleister, Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Grundstücks- und Wohnungswesen, Herstellung von DV-Geräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie Einzelhandel (ohne Handel mit Kfz) profitieren werden. Auf mehrere Fragen nach geschlechtsspezifischer Verteilung kann wegen der Datenlage nicht geantwortet werden, bei Fragen nach Clickworking, Crowdsourcing etc. wird auf Antworten auf frühere Anfragen und die entsprechenden Bundestagsdrucksachen verwiesen. (IAB)
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Literaturhinweis
Personalbedarfe im öffentlichen Dienst des Freistaates Sachsen bis 2030 und Konkurrenzsituation zur Privatwirtschaft (2018)
Zitatform
Bauer, David, Joachim Ragnitz, Julia Sonnenburg & Michael Weber (2018): Personalbedarfe im öffentlichen Dienst des Freistaates Sachsen bis 2030 und Konkurrenzsituation zur Privatwirtschaft. (Ifo-Dresden-Studien 81), Dresden, 83 S.
Abstract
"Bis zum Jahr 2030 wird knapp die Hälfte der Beschäftigten des öffentlichen Dienstes im Freistaat Sachsen in den Ruhestand gehen. Die Studie ermittelt, welche Schwierigkeiten sich bei der Nachbesetzung dieser Stellen ergeben könnten und ob der öffentliche Dienst durch seine Nachbesetzungsbemühungen der Privatwirtschaft möglicherweise dringend benötigte Fachkräfte entzieht. Tatsächlich stehen den altersbedingten Abgängen aus öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft in etwa gleich viele Eintritte jüngerer Erwerbspersonen in den Arbeitsmarkt gegenüber. Allerdings dürften deren Qualifikationsprofile nur begrenzt den Anforderungen der freiwerdenden Stellen entsprechen, wenn Aus- und Weiterbildungsaktivitäten künftig nicht stärker am Nachbesetzungsbedarf ausgerichtet werden. Aufgrund der qualifikatorischen und berufsfachlichen Unterschiede zwischen Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage könnte rund ein Drittel der altersbedingt freiwerdenden Stellen im öffentlichen Dienst vakant bleiben. Zudem entwickeln sich nicht nur im öffentlichen Dienst, sondern auch in der Privatwirtschaft erhebliche Nachbesetzungsbedarfe in Verwaltungsberufen. Da diesen aber nur ein begrenztes Angebot an entsprechend ausgebildeten jüngeren Erwerbspersonen gegenüberstehen dürfte, ist insbesondere bei dieser Berufsgruppe eine verschärfte Konkurrenzsituation zwischen öffentlichem Dienst und Privatwirtschaft zu erwarten. Die Berechnungen beruhen auf Sonderauswertungen der Personalstandstatistik, der Beschäftigungsstatistik und der Arbeitslosenstatistik für den Freistaat Sachsen. Die Studie entstand im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen." (Angaben des Hrsg., IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter (2018)
Zitatform
Bellmann, Lutz (2018): Beschäftigungsformen im digitalen Zeitalter. In: HR-Performance : Businesspartner für Personalverantwortliche, Jg. 26, H. 1, S. 18-21.
Abstract
"Die Digitalisierung und Entstehung von neuen Produkten, die Vernetzung von Wertschöpfungsprozessen und die Automatisierung vor allem im Fertigungsbereich sind mit einem Wandel der Prozesse, Organisation und Ergebnisse der Arbeit verbunden. Oftmals wird dafür das Schlagwort 'Arbeit 4.0' verwendet, um eine Assoziation zur Vernetzung in der Produktion als vierte industrielle Revolution herzustellen.
Offensichtlich ist die größere Flexibilität im Bereich der Beschäftigung mit stärkeren informell organisierten Arbeitsbeziehungen verbunden.
Nach der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektion fallen bis zum Jahr 2025 mehr als 1,5 Millionen Arbeitsplätze weg und in einer ähnlichen Größenordnung entstehen neue Arbeitsplätze. Dies wird zwar nicht zum Verschwinden von auf Dauer angelegten Beschäftigungsverhältnissen führen, aber die Bedeutung der Solo-Selbständigkeit, der Freelancer, der Crowdworker und Clickworker wird stark zunehmen. Außerdem ist eine höhere Beschäftigungsdynamik zu erwarten. Damit sind neue Konzepte der Personalbedarfsplanung, des Personaleinsatzes, der Entlohnung und der Führung verbunden." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Demografischer Wandel und Arbeitsmarkt (2018)
Zitatform
Fuchs, Michaela & Antje Weyh (2018): Demografischer Wandel und Arbeitsmarkt. In: Blätter der Wohlfahrtspflege, Jg. 165, H. 2, S. 50-53., 2018-01-08. DOI:10.5771/0340-8574-2018-2-50
Abstract
"Der demografische Wandel beeinflusst sowohl die Angebots- als auch die Nachfrageseite des Arbeitsmarktes. Sinkende Einwohnerzahlen und eine deutliche Alterung der Bevölkerung aufgrund weniger junger Menschen prägen vor allem die ostdeutschen Bundesländer. Dieser Trend wird sich zukünftig fortsetzen und zunehmend auch die westdeutschen Regionen treffen. In der Folge schrumpfen das zur Verfügung stehende Arbeitskräfteangebot und die Arbeitskräftenachfrage. Gleichzeitig verändert sich die Struktur der Arbeitskräftenachfrage: Insbesondere der Bedarf an Gesundheits- und Pflegeleistungen wird ansteigen." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Atypische Beschäftigungsverhältnisse in der digitalisierten Arbeitswelt (2018)
Zitatform
Keller, Berndt & Hartmut Seifert (2018): Atypische Beschäftigungsverhältnisse in der digitalisierten Arbeitswelt. In: WSI-Mitteilungen, Jg. 71, H. 4, S. 279-287. DOI:10.5771/0342-300X-2018-4-279
Abstract
"Atypische Beschäftigungsverhältnisse in der digitalisierten Arbeitswelt Der Beitrag diskutiert die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Formen atypischer Beschäftigung: Teilzeitarbeit, Minijobs, Befristungen und Leiharbeit sowie Solo-Selbstständigkeit. Auf der Basis von Plausibilitätsüberlegungen und der Analyse der bisherigen Entwicklung ist mit folgenden Trends zu rechnen: Der Umfang von Teilzeitarbeit dürfte eher zunehmen. Neue Erwerbsformen wie Crowdwork können als funktionales Äquivalent Minijobs ersetzen. Digitale Plattformen können Leiharbeit verändern, hybride Beschäftigung im Sinne kombinierter abhängiger und selbstständiger Erwerbstätigkeit nimmt zu. Insgesamt dürfte sich die Segmentierung am Arbeitsmarkt in Richtung Polarisierung verstärken. Letztlich jedoch sind die möglichen Strukturänderungen nicht technikdeterminiert?; sie hängen vielmehr von künftiger (tarif-)politischer Gestaltung ab." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Bevölkerungswachstum bei geringer Erwerbslosigkeit: Ergebnisse der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2035 (2018)
Maier, Tobias ; Schneemann, Christian ; Kalinowski, Michael; Zika, Gerd ; Wolter, Marc Ingo; Mönnig, Anke;Zitatform
Maier, Tobias, Gerd Zika, Michael Kalinowski, Anke Mönnig, Marc Ingo Wolter & Christian Schneemann (2018): Bevölkerungswachstum bei geringer Erwerbslosigkeit. Ergebnisse der fünften Welle der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen bis zum Jahr 2035. (BIBB-Report 2018,07), Leverkusen, 24 S.
Abstract
"Die Ergebnisse der fünften Welle der Qualifikations- und Berufsprojektionen, die unter der gemeinsamen Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS) durchgeführt werden, geben einen Überblick über eine voraussichtliche Entwicklung des deutschen Arbeitsmarkts bis zum Jahr 2035. Es zeigt sich, dass die Bevölkerung aufgrund starker Zuwanderungsgewinne vorübergehend zunimmt. Aber trotz der Ausweitung des Arbeitskräfteangebots wird keine zunehmende Erwerbslosigkeit entstehen. Stattdessen ist der Arbeitsmarkt durch eine Knappheit an Erwerbspersonen geprägt. Die demografische Veränderung sorgt nicht nur für eine stärkere Binnennachfrage nach Gütern und Dienstleistungen, sondern verändert auch die Struktur der Erwerbstätigen nach Berufen. So wird der Gesundheitssektor 2035 die meisten Erwerbstätigen stellen. Gleichzeitig ergeben sich in den medizinischen Gesundheitsberufen absolut betrachtet die höchsten Engpässe. Landwirtschaftliche Berufe verlieren hingegen an Attraktivität, sodass auch hier Engpässe auftreten werden. Die mögliche Rekrutierungssituation in einzelnen Berufen wird über einen neuen Fachkräfteindikator (FKI) dargestellt. Detaillierte Ergebnisse für 141 Berufsgruppen sind unter www.qube-data.de einsehbar." (Autorenreferat)
Weiterführende Informationen
Zusatzmaterial -
Literaturhinweis
Elektromobilität 2035: Effekte auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs von Personenkraftwagen (2018)
Zitatform
Mönnig, Anke, Christian Schneemann, Enzo Weber, Gerd Zika & Robert Helmrich (2018): Elektromobilität 2035. Effekte auf Wirtschaft und Erwerbstätigkeit durch die Elektrifizierung des Antriebsstrangs von Personenkraftwagen. (IAB-Forschungsbericht 08/2018), Nürnberg, 49 S.
Abstract
"Dieser Beitrag untersucht für Deutschland die Wachstums- und Beschäftigungseffekte einer Elektrifizierung des Antriebsstrangs bei Personenkraftwagen (Pkw). Unter Zuhilfenahme der Szenarientechnik wurde eine Reihe von Annahmen getroffen und diese in das Analyseinstrument QINFORGE integriert.
Die Ergebnisse weisen, im Vergleich zum Basisszenario, zwar zunächst einen positiven Wachstums- und Beschäftigungseffekt aus, langfristig wird aber mit einem niedrigeren Bruttoinlandsprodukts- und Beschäftigungsniveau gerechnet werden müssen. Während anfangs insbesondere die notwendigen zusätzlichen Investitionen der Autobranche, die Bauinvestitionen in die Ladeinfrastruktur und die Neuausrüstung des Stromnetzes für positive Effekte sorgen, dominiert langfristig steigende Importbedarf an Elektroautos und Traktionsbatterien. Die Kosteneffekte wirken sich zwar mit Ausnahme der Weiterbildungskosten gesamtwirtschaftlich ebenfalls negativ aus, sind aber bei weitem nicht so dominierend. Auch federt der positive Effekt aus der Änderung des Kraftstoffbedarfes - Strom statt Mineralöl - die negativen Impulse ab. Die produktivitätsbedingten Wachstums- und Beschäftigungsimpulse, die auch erst in langer Frist zum Tragen kommen, federn zwar einerseits ebenfalls den größtenteils importinduzierten Rückgang der Wirtschaftsdynamik ab, tragen andererseits aber zu dem relativ starken gesamtwirtschaftlichen Arbeitsplatzverlust bei.
Insgesamt sind die technologiegetriebenen Arbeitsplatzverluste als relativ stark zu bewerten. Im Jahr 2035 werden knapp 114.000 Plätze aufgrund der Umstellung auf den Elektroantrieb bei Pkws verloren gegangen sein. Die Gesamtwirtschaft wird bis 2035 einen Verlust in Höhe von 20 Mrd. EUR realisieren. Dies entspricht ca. 0,6 Prozent des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes." (Autorenreferat, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle (2018)
Zitatform
Zika, Gerd, Robert Helmrich, Tobias Maier, Enzo Weber & Marc Ingo Wolter (2018): Arbeitsmarkteffekte der Digitalisierung bis 2035: Regionale Branchenstruktur spielt eine wichtige Rolle. (IAB-Kurzbericht 09/2018), Nürnberg, 12 S.
Abstract
"Die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt schreitet voran und dürfte zu profunden Änderungen auf dem Arbeitsmarkt führen. Da es in Deutschland große regionale Diskrepanzen hinsichtlich der Wirtschafts- und Berufsstruktur gibt und sich die Regionen auch weiterhin verschieden entwickeln, dürften auch die Auswirkungen einer zunehmenden Digitalisierung regional unterschiedlich ausfallen. Um die langfristigen regionalen Arbeitsmarkteffekte abzuschätzen, haben die Autoren auf Basis einer Studie für Gesamtdeutschland regionalspezifische Modellrechnungen bis 2035 durchgeführt. Sie zeigen, dass die Digitalisierung in den Regionen - wie im Bund - auf das Gesamtniveau der Beschäftigung kaum Auswirkungen hat. Dennoch führt sie zu größeren Verschiebungen von Arbeitsplätzen zwischen Branchen, Berufen und Anforderungsniveaus. Entscheidend hierfür sind die Branchen- und Berufsstrukturen vor Ort. In der Szenarioanalyse wird eine im Jahr 2035 vollständig digitalisierte Arbeitswelt (Wirtschaft 4.0) mit einer Welt verglichen, in der sich der technische Fortschritt am bisherigen Entwicklungspfad orientiert." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Modelling reallocation processes in long-term labour market projections (2017)
Zitatform
Maier, Tobias, Caroline Neuber-Pohl, Anke Mönnig, Gerd Zika & Michael Kalinowski (2017): Modelling reallocation processes in long-term labour market projections. In: Journal for labour market research, Jg. 50, H. 1, S. 67-90., 2017-01-15. DOI:10.1007/s12651-017-0220-x
Abstract
"Long-term labour market projections are a popular tool for assessing future skill needs and the possibility of skill shortages. It is often noted that reallocation processes in the German labour market are hindered due to its strong standardization and occupational segmentation. However, it is possible that persons leave the occupation for which they have been trained for. Disregarding such reallocations and their dynamics in the projection model is likely to distort the results and lead to inaccurate practical advice.
In this article, we describe for the first time, how reallocations in the labour market can be modelled using occupational flexibility matrices and wage dynamics. Here, it is shown that employers react to labour scarcity by increasing wages to attract workers who to some extent can adjust their mobility behaviour accordingly. We analyse the aggregate impact of this implementation of a reallocation process of labour supply on the projection results by the means of scenario comparisons. Our results suggest that considering reallocations but also additionally their dynamics has substantial effects on the projection outcomes. They help draw an insightful picture of the future labour market and prevent over- or understating the potential for labour shortages in several occupations.
We conclude that the assumptions about how reallocations differ by occupation and to what extent they can be realized by wage impulses is essential for projection results and their interpretation. Furthermore, we find that in the German labour market, wage adjustments cannot balance the labour demand and supply for occupations completely." (Author's abstract, © Springer-Verlag) ((en)) -
Literaturhinweis
QuBe-Szenario 2/2017: Demografiemodellierung in QINFORGE. Möglichkeiten und Grenzen einer Ausdifferenzierung nach Herkunft (2017)
Zitatform
Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 2/2017. Demografiemodellierung in QINFORGE. Möglichkeiten und Grenzen einer Ausdifferenzierung nach Herkunft. (GWS discussion paper 2017,05), Osnabrück, 16 S.
Abstract
"Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass eine branchenspezifische Darstellung der digitalen Transformation zu einem in Nuancen angepassten Wachstumspfad der Volkswirtschaft führen kann. Wie an dem Beispiel für die Elektroindustrie dargelegt, werden die grundlegenden Effekte dadurch zwar nicht in Frage gestellt, jedoch in ihrer Intensität verschoben. Mit einem auf die Elektroindustrie ausgerichteten Digitalisierungsszenario wird zunächst ein etwas höherer Wachstumspfad des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes erreicht, da v. a. der frühe Bedarf an Elektrogütern für die digitale Präparierung anderer Branchen notwendig ist. Gleichzeitig wirken jedoch die sehr branchenspezifischen Charakteristika der Branche, da sie über einen vergleichsweise sehr hohen Importgehalt verfügt. Eine Erhöhung der Nachfrage nach Elektrogütern führt immer eine relativ hohe Importnachfrage mit sich. Aus diesem Grund wird langfristig das Wirtschaftswachstum auch unter dem allgemeinen Wirtschaft- 4.0-Szenario fallen wie es in Wolter et al. (2016) beschrieben wurde." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
QuBe-Szenario 3/2017: Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie (2017)
Zitatform
Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 3/2017. Wirtschaft 4.0 und die Elektroindustrie. (GWS discussion paper 2017,06), Osnabrück, 26 S.
Abstract
"Die voranschreitende Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt wird unter dem Stichwort Industrie bzw. Wirtschaft 4.0 diskutiert und gilt neben Globalisierung, demografischem Wandel und Mobilität als einer der gegenwärtig wichtigsten und aktuellsten Megatrends (Helmrich et al. 2015).
In vielen Betriebsstätten und Unternehmen werden erste Ansätze von Industrie-4.0-Lösungen bereits erfolgreich umgesetzt. Große Gefälle sind jedoch zwischen Unternehmensgrößen und Branchen zu beobachten (Stichwort Digital Divide). So gilt die Agrarwirtschaft aufgrund der Nutzung hochkomplexer und digital miteinander vernetzter Landtechnik als einer der bereits am weitesten fortgeschrittenen Branchen im Hinblick auf digitale Transformation. Auch in der Autoindustrie ist die vollautomatische Fertigungshalle keine Ausnahme mehr. Diese Paradebeispiele stellen aber nur die Spitze des Eisberges dar, denn für den Großteil der Wirtschaftszweige ist der Grad der Digitalisierung oder auch das Angebot an digitalen Produkten noch sehr gering. Manche Umfragen haben auch Branchen und Teilbereiche identifiziert, die entweder noch gar nichts von Industrie 4.0 gehört haben oder die Digitalisierung der Produktions- und Arbeitswelt als 'weißes Rauschen' beurteilen." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
QuBe-Szenario 1/2017: Wie lohnreagibel ist die Arbeitsnachfrage? Szenarienrechnung mit QINFORGE (2017)
Zitatform
Mönnig, Anke, Marc Ingo Wolter, Gerd Zika & Tobias Maier (2017): QuBe-Szenario 1/2017. Wie lohnreagibel ist die Arbeitsnachfrage? Szenarienrechnung mit QINFORGE. (GWS discussion paper 2017,04), Osnabrück, 16 S.
Abstract
"Der Arbeitsmarkt ist der Ort, auf dem sich Arbeitsangebot und -nachfrage treffen. Der Lohn ist der Preis, zu dem Arbeit angeboten bzw. nachgefragt wird. Der Gleichgewichtslohn ist der Lohn, bei dem es zu einer Übereinstimmung der angebotenen wie auch der nachgefragten Arbeitsleistung kommt. Dabei gilt, dass die Arbeitsnachfrage positiv und das Arbeitsangebot negativ zu einer Veränderung des Lohnes reagiert.
Dieser Mechanismus des Arbeitsmarktes gilt zwar grundsätzlich, kann aber nicht zur Erklärung von Arbeitslosigkeit herangezogen werden, da auch Lohnniveaus existieren, bei denen der Arbeitsmarkt auch dauerhaft nicht geräumt wird. Solche Unterbeschäftigungsgleichgewichte werden in der Literatur auch oft unter dem Begriff der inflationsstabilen Arbeitslosenquote oder non-accelerating inflation rate of unemployment (NAIRU) geführt.
Ein solches 'Versagen' des Lohnmechanismus besteht, wenn der Lohn über Tarifverhandlungen zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter1 gebildet wird, wie beispielsweise in Deutschland. Wie stark die Arbeitsnachfrage auf Lohnveränderungen reagiert, hängt davon ab, wie gut der jeweilige Partner verhandeln kann. Dies wiederum unterliegt Einflussfaktoren, die sozial- und steuerpolitische Ursachen haben können und in der Regel auch nach Branchen und Berufen unterschiedlich stark ausgeprägt sind.
In diesem Papier soll die berufsfeldspezifische Lohnreagibilität der Arbeitsnachfrage nach Branchen in seinem gesamtwirtschaftlichen Kontext untersucht werden. Dabei wird einzeln und nacheinander auf 116 branchenspezifische Berufsfeldlöhne ein 1%iger Lohnaufschlag simuliert. Die anschließende Analyse stellt neben dem spezifischen Effekt auf den branchenspezifischen Beruf auch die Wirkung auf die Gesamtwirtschaft in den Fokus." (Textauszug, IAB-Doku) -
Literaturhinweis
Auswirkungen der Zuwanderung Geflüchteter auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt: Berechnungen mit den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen (2017)
Zitatform
Zika, Gerd, Tobias Maier & Anke Mönnig (2017): Auswirkungen der Zuwanderung Geflüchteter auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt. Berechnungen mit den BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen. (Bundesinstitut für Berufsbildung. Wissenschaftliche Diskussionspapiere 184), Bonn, 44 S.
Abstract
"In diesem Beitrag werden die langfristigen ökonomischen und arbeitsmarktspezifischen Auswirkungen des Zuzugs Geflüchteter beleuchtet. Hierzu werden zwei Szenarien berechnet und an der Basisprojektion der vierten Welle des QuBe-Projektes gespiegelt: Erstens werden mithilfe eines kontrafaktischen Szenarios die Impulse der in Deutschland Schutz Suchenden herausgerechnet, um die Auswirkungen auf Bildung, Altersstruktur, Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage nach Branchen, Berufen und Qualifikationen zu quantifizieren. Zweitens wird eine schnellere und zielgerichtete Arbeitsmarktintegration der Geflüchteten modelliert. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine schnellere Arbeitsmarktintegration nicht nur für das Individuum, sondern auch gesamtwirtschaftlich von Vorteil ist." (Autorenreferat, IAB-Doku)
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Literaturhinweis
Qualifikations- und Berufsfeldprojektion bis 2035: Regionale Unterschiede prägen die beruflichen Arbeitsmärkte (2017)
Zika, Gerd ; Wolter, Marc Ingo; Maier, Tobias ; Helmrich, Robert; Hummel, Markus; Mönnig, Anke; Kalinowski, Michael;Zitatform
Zika, Gerd, Tobias Maier, Robert Helmrich, Markus Hummel, Michael Kalinowski, Anke Mönnig & Marc Ingo Wolter (2017): Qualifikations- und Berufsfeldprojektion bis 2035. Regionale Unterschiede prägen die beruflichen Arbeitsmärkte. (BIBB-Report 2017,03), Bielefeld, 11 S.
Abstract
"Angesichts der älter werdenden Bevölkerung muss Deutschland sich auf mittlere bis längere Sicht auf zunehmende Fachkräfteengpässe einstellen - trotz der hohen Zahl der Zuwanderer in den letzten Jahren. Je nach Entwicklung der Bevölkerung und der Wirtschaftsstruktur zeichnen sich in den Regionen unterschiedliche Arbeitsmarktkonstellationen ab. Um die langfristigen regionalen Entwicklungen sowohl auf der Nachfrage- als auch der Angebotsseite des Arbeitsmarktes besser abschätzen zu können, wurden auf Basis der aktuellen Qualifikations- und Berufsfeldprojektionen für Gesamtdeutschland regionalspezifische Modellrechnungen bis 2035 durchgeführt." (Autorenreferat, © W. Bertelsmann Verlag)
